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Bräter Test 2017 • Die 10 besten Bräter im Vergleich

Mit einem Bräter lassen sich leckere Gerichte garen, wobei sich die klassischen Kochtöpfe für den Ofen nicht nur für Deftiges eignen, sondern auch für süße Speisen. Ein Test der Bräter befasst sich mit den Vorteilen der verschiedenen Materialien sowie mit den Standard- und Spezialgrößen.

Durch ihre Beschaffenheit sorgen die Bräter aus einem Test für ein hervorragendes Ergebnis: Einerseits entwickelt der Braten darin ein intensives Aroma, andererseits kann er nicht anbrennen. Vor allem die bewährten Gusseisen-Bräter sind sehr gefragt, aber auch die Ausführungen aus Edelstahl überzeugen in der Profiküche sowie im privaten Kochbereich mit ihren Vorzügen.

Typisch für die Bräter ist die hohe Hitzeentwicklung am Boden, die einen schonenden Garprozess unterstützt. Dies gilt nicht nur für die gusseisernen Bräter, sondern auch für die Modelle aus Ton. Bei einem solchen Römertopf wird die Flüssigkeit aufgenommen und wieder zurückgegeben: Auf diese Weise geht nichts vom Geschmack verloren. Das Resultat zeigt sich nach dem Garen, wenn das saftige Stück Fleisch, Geflügel oder Fisch serviert wird. Die im Bräter zubereiteten Speisen haben noch immer einen hohen Vitamingehalt und ein einzigartiges Aroma. Dies wird durch den dicht aufliegenden Deckel noch intensiviert.

Einen Vergleich-Testsieger bei den Brätern gibt es hier nicht, zumindest haben wir unseren Bräter Vergleich 2017 nicht darauf ausgerichtet, das beste Küchengerät zu präsentieren. Stattdessen möchten wir den Kaufinteressenten diverse Richtlinien bereitstellen, die als Orientierung beim Kauf eines Bräters dienen sollen. Sehr beliebt sind die länglichen Bräter, die auf beiden Seiten mit stabilen Griffen ausgerüstet sind. Diese sind selbstverständlich ofenfest, sodass man den Bräter bequem von der Herdplatte herunternehmen und in den Ofen hinein stellen kann.

Die Edelstahlbräter zeigen sich als besonders vielseitig und sind gut zu handhaben. Im Gegensatz dazu erfordern die Bräter aus Keramik ein bisschen mehr Erfahrung. Die Gusseisenbräter sind einerseits die Klassiker, andererseits gibt es bei diesem Material einige Details zu berücksichtigen, um lange Zeit Freude an diesen wertbeständigen Brätern zu haben.

Bräter Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 STONELINE XXL BräterWMF Bräter ovalSchulte-Ufer 6789-38 Multi-BräterTefal E79195 Jamie Oliver Induction Bräter mit InduktionsdeckelKarcher Aluguss-Bräter 2in1ELO 82661 Bräter Pure Trend InduktionKopf Bräter Santorin
ELO 82751 Rechteckbräter

Kitchen Craft Bräter mit Rost aus EdelstahlIKEA KONCIS -Bräter mit Grillrost

STONELINE XXL Bräter


WMF Bräter oval


Schulte-Ufer 6789-38 Multi-Bräter


Tefal E79195 Jamie Oliver Induction Bräter mit Induktionsdeckel


Karcher Aluguss-Bräter 2in1


ELO 82661 Bräter Pure Trend Induktion


Kopf Bräter Santorin


ELO 82751 Rechteckbräter



Kitchen Craft Bräter mit Rost aus Edelstahl


IKEA KONCIS -Bräter mit Grillrost


 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,8 1,9 2,0 2,2 2,3
MarkeSTONELINEWMFSchulte-UferTefalKarcherELOKOPFELOKitchen CraftIkea
Produktabmessungen25,5 x 43 x 12,1 cm41 x 28,5 x 20,5 cm28,5 x 44,5 x 17 cm40,4 x 29 x 18,5 cm44 x 28,6 x 17 cm40,8 x 30,8 x 18,6 cm37 x 29,8 x 10,2 cm
40 x 25 x 15 cm27,5 x 6,5 x 38 cm40,4 x 31,6 x 6,6 cm
Fassungsvermögen7.8 Liter8.5 Liter9 Liter8.4 Liter8.7 Literk.A.3,8 Liter8 Literk.A.k.A.
MaterialAlugussEdelstahlEdelstahlEdelstahlAlugussAlugussAlugussAlugussEdelstahlEdelstahl
Artikelgewicht2,7 Kgk.A.4 Kg3,9 Kg4,2 Kg3,4 Kg2,2 Kg3 Kg980 g1,7 Kg
Bratenthermometernicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
DeckelGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
Besonderheiten

  • Kratzfeste STONELINE -Antihaftbeschichtung
  • Kein Anbrennen und kein Ankleben
  • Für alle Herdarten geeignet, auch Induktion
  • Bodenstärke 5,0 mm
  • Super leicht zu reinigen

  • Für alle Herdarten geeignet, auch für Induktion
  • Unterteil und Deckel mit TransTherm-Allherdboden
  • Geschmacksneutral
  • Unverwüstlich
  • Boden ist rostfrei und besonders leicht zu reinigen

  • Energiesparender ecotherm® Allherd-Aluminium Kapselboden
  • Hochwertiger rostfreier Edelstahl
  • Geeignet für alle gängigen Herdarten, inkl. Induktion und Glaskeramik-Kochfelder
  • Wärmeisolierende Griffe

  • Ovaler Bräter aus hochwertigem Edelstahl
  • Mit ergononischen Edelstahlgriffen
  • Induktionsboden mit eingearbeiteter ferromagnetischer Edelstahlplatte
  • Geeignet für alle Herdarten, auch Induktion, backofengeeignet bis 260°C

  • Aus massivem Aluguss mit Deckel
  • Hochwertige Teflon-Classic-Antihaftbeschichtung
  • Aluguss Bräter mit 5,5 mm Bodenstärke, 2,5 mm Wandstärke
  • backofenfest bis 260°C, geeignet für Elektro-, Keramik- & Gasherd
  • spülmaschinenfest

  • Innen langlebige kratzfeste Antihaftversiegelung Thermoceramica
  • außen schwarz Silicon beschichtet
  • backofenfest mit Deckel bis 180°C, ohne bis 240°C
  • für alle Herdarten geeignet, auch für Induktion
  • Extra große Brat- & Garfläche

  • Typ: Aluguss Schmortopf inkl. Glasdeckel mit Aromaknopf zum professionellen Aromatisieren Ihrer Gerichte - auch als Auflaufform zu verwenden
  • Geeignet für Elektro-, Keramik & Gasherd, induktionsgeeignet
  • Backofenfest bis 260°C (Deckel bis 180°C)
  • Spülmaschinenfest

  • hochwertige 2-lagige Antihaftversiegelung
  • extra große Brat- und Garfläche
  • Glasdeckel mit stoßfestem Edelstahlrand und Aromaknopf
  • gleichmäßige Wärmeverteilung bis zum Rand
  • sehr leichte Reinigung

  • Ideal für die Zubereitung von Speisen mit wenig Fett sowie von Soßen
  • Herausnehmbarer Rost
  • Gut zu transportieren und zu verstauen dank Scharniergriffen
  • Geeignet für alle Herde außer Induktion
  • Mit Rost aus Edelstahl

  • Bräter mit Grillrost aus Edelstahl
  • Länge: 40 cm, Breite: 32 cm, Höhe: 6.5 cm
  • Pflegehinweis
  • Spülmaschinenfest
  • Backofenfest
Preis- / Leistung
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Was ist ein Bräter?

In unserem Bräter Vergleich von 2017 möchten wir zunächst eine Definition dieses Küchengeschirrs liefern. Bei dem Bräter handelt es sich sozusagen um eine Kombination aus Pfanne, Topf und Auflaufform. Das heißt, dass man ihn auf der Herdplatte und auch im Ofen einsetzen kann. Der ovale, runde oder rechteckige Behälter eignet sich dazu, Speisen anzubraten und langsam auf dem Kochfeld garen zu lassen, im Allgemeinen wird der Bräter jedoch nach dem Anbraten in den Ofen geschoben, um das Fleisch oder andere Speisen, die sich darin befinden, hier fertig zu schmoren. Zu den favorisierten Brätern gehören die Ausführungen aus Edelstahl und Gusseisen.

In einem hochklassigen, großen Bräter lassen sich leckere Fleischgerichte, Geflügel, Gemüseaufläufe und viele andere Speisen zubereiten. Gerade die großformatigen Modelle kommen bei Festlichkeiten zum Einsatz, wenn es darum geht, eine Poularde oder ein großes Stück Fleisch anzubraten. Als Allround-Talent für den klassischen oder innovativen Herd erspart einem der Bräter das umständliche Zerteilen von größeren Fleischgerichten, wenn die anderen Töpfe zu klein sind, um den kompletten Braten aufzunehmen.

Typischerweise wird der Bräter für das Garen im Backofen eingesetzt. Oft wählt man das Küchengeschirr passend zu den bevorzugten Festtagsrezepten aus: Sicherlich sind deshalb die meisten Modelle in einer länglichen Form erhältlich, sodass auch ein Gericht für viele Personen problemlos hineinpasst. Unabhängig von den Abmessungen sind die meisten Modelle mit zwei stabilen Griffen versehen, sodass es kein Problem ist, auch ein höheres Gewicht sicher festzuhalten und in den Ofen zu stellen oder herauszunehmen. Hierfür braucht man auf jeden Fall Topflappen, denn die Griffe werden natürlich auch heiß.

Einige Modelle haben eine etwas flachere Form, andere bieten Platz für deutlich mehr Fleisch oder Gemüse. Im Allgemeinen gehört ein perfekt passender Deckel dazu, der entweder aus Glas besteht oder aus dem gleichen Material wie der Bräter selbst, also beispielsweise aus Gusseisen oder Edelstahl. Die Deckel sind auf jeden Fall hitzebeständig und haben je nach Ausführung eine zusätzliche Abdichtung, ein integriertes Thermometer oder andere Hilfsmittel, um ein optimales Resultat beim Garen zu gewährleisten.

Die bewährten Gusseisenbräter werden als die Klassiker bezeichnet, auch wenn der richtige Umgang mit diesen Modellen ein wenig Übung erfordert. Das Gusseisen ist die Grundlage für ein besonders geschmacksintensives Erlebnis, denn durch die Hitzeentwicklung werden Fleisch und andere Speisen besonders saftig. Dies zeigt sich auch bei anderen Kochgeschirr-Produkten, die aus Gusseisen gefertigt sind, beispielsweise bei hochklassigen Pfannen oder Pastetenformen.

Als besonders Vorzüge von Gusseisen führen die Kochprofis neben der Korrosionsbeständigkeit die Robustheit auf. Im Gegensatz dazu hat Edelstahl ein leichteres Gewicht und ist einfacher zu reinigen, sodass auch die Modelle aus diesem beständigen und glänzenden Material sehr beliebt sind.

Wie funktioniert ein Bräter?

Die Funktionsweise der Bräter ist unabhängig vom Material und von der Form. Als Multitalent lassen sich die Bratentöpfe universell einsetzen. Die klassische Verfahrensweise beginnt mit dem Anbraten von Fleisch. Dies geschieht, indem man das Fett erhitzt, und zwar auf der Herdplatte. Ein Herd mit Ceranfeld hat oft eine spezielle Bräterzone, auf der auch ein großer bzw. langer Bräter genügend Platz findet. Wenn das Fett heiß ist, gibt man das Fleisch in den Bratentopf hinein und wendet es, bis alle Seiten gebräunt sind. Einige Köche würzen das Fleisch vor dem Anbraten, andere erst danach. Im Anschluss an diese Phase des Anbratens löscht man den Bratensatz ein wenig mit Flüssigkeit ab, also mit Wasser, Brühe oder auch Wein. Danach schließt man den Deckel und stellt den Bräter samt Inhalt in den vorgeheizten Ofen. Hier gart das Fleisch weiter, ohne dass man sich darum kümmern muss. Anhand der Rezepte für den Bräter lässt sich feststellen, wie lange Geflügel, Schweinefleisch, Wild oder ein anderes Gericht schmoren muss, bis es zart und saftig ist. Da der Deckel sicher schließt, kann das Fleisch nicht austrocknen, denn die Feuchtigkeit bleibt im Topf.

Nach der Garzeit nimmt man den Bräter aus dem Ofen und öffnet den Deckel. Hierbei sollte man Vorsicht walten lassen, denn in diesem Moment steigt heißer Dampf auf.
Profiköche stellen mit einem Drucktest fest, ob das Fleisch gar ist. Perfekt wird es, wenn man den Braten vorsichtig heraushebt und in Alufolie wickelt: So verteilt sich der Fleischsaft noch ein wenig und tritt nicht aus. Während das Fleisch ruht, setzt man den Bräter wieder auf die heiße Herdplatte und löst den Bratensatz ab, der die Grundlage für die Sauce bildet. Zuletzt werden Fleisch und Sauce gemeinsam serviert.

Diese Beschreibung eines Grundrezepts zeigt die grundsätzliche Funktion eines Bräters: Er lässt sich nach Bedarf oben auf dem Herd oder im Backofen einsetzen. Wenn das Gericht eine knusprige Kruste bekommen soll, kann man den Deckel auch abnehmen.

Für besondere Zubereitungsarten lässt sich der Bräter mit einem Einsatz bestücken: Dieser eignet sich dazu, Gemüse oder Fisch schonend zu dünsten. Auch hier ist ein Garen mit oder ohne Deckel möglich.

Ein Testsieger im Video

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile zeigen sich in den verschiedenen Arten der Nutzung. Auch die Form kann bei diesem Aspekt wichtig sein. So sind die runden Bräter etwas energieeffizienter, da sie genau auf die runden Herdplatten passen. Wer hingegen häufig Fisch oder Gans zubereitet, für den ist ein ovales Modell die bessere Wahl, denn dieser passt sich den länglichen Speisen besser an. Aus diesem Grund kommen diese ovalen, relativ großen Bräter vor allem an Festtagen wie Weihnachten zum Einsatz. Eine schöne Optik mit Emailleüberzug oder aus Gusseisen sieht auch auf dem schön gedeckten Tisch sehr gut aus, sodass man die Gans oder einen anderen Braten direkt an der Tafel aufschneiden kann.

Für die erfahrenen Köche sind die eckigen Bräter häufig die Favoriten. Diese nutzen den Raum im Backofen optimal aus, was sich ebenfalls positiv auf die Effizienz auswirkt. Auch in der Gastronomie kommen diese eckigen Formen häufig zum Einsatz.

Die enorm breite Auswahl an dekorativen, professionellen und klassischen Modellen macht die Entscheidung nicht leicht. Deshalb wurden in diversen Test der Bräter die verschiedenen Modelle genauer betrachtet, um neben den jeweiligen Vorteilen auch die spezielle Eignung zu untersuchen. Für die Anwender bedeutet dies, dass man vor dem Kauf überlegen solche, wann bzw. für welche Speisen das Kochgeschirr benötigt wird. Die Art der Speisen und auch die Anlässe, zu denen man das Küchengerät aus dem Schrank holt, sagen einiges über die beste Form und über das richtige Material des Bräters aus. Die Universalbräter in mittlerer Größe, die oft rund sind, eignen sich für fast alle Gerichte, aber auch die länglichen Ausführungen sind stark gefragt.

Welche Arten von Brätern gibt es?

Die Typen der Bräter unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Material. Deshalb möchten wir an dieser Stelle unseres Bräter Vergleichs die einzelnen Materialien aufführen die in diversen Tests vorgekommen sind und im gleichen Schritt die jeweiligen Eigenschaften näher beschreiben.

Die Modelle aus Gusseisen gelten als die Klassiker und sind besonders in Haushalten gefragt, wo viel gekocht und gebraten wird. Hier überzeugt unter anderem die gute Wärmespeicherung des Materials. Die Gerichte können also auch bei relativ niedrigen Temperaturen garen, sodass nicht unnötig viel Energie verbraucht wird. Die Gusseisenbräter haben ein hohes Gewicht, was von Hobbyköchen jedoch nicht als Nachteil angesehen wird. Sie zeigen sich als sehr robustes Küchengeschirr. Unter dem schweren Deckel, der im Allgemeinen auch aus Gusseisen besteht, bleibt die Feuchtigkeit gut erhalten. Deshalb eignen sich die Gusseisenbräter vor allem für Gerichte, die zuerst kross angebraten und anschließend sanft geschmort werden.

In vielen Fällen haben die Bräter aus Gusseisen einen Überzug aus Emaille. Dieser vermeidet das Festkleben des Fleisches, wenn es angebraten wird. Mit seinen hervorragenden Eigenschaften eignet sich der Gusseisenbräter prima für die Weihnachtsgans und für den festlichen Schweinebraten. Auch Aufläufe und Gemüsegerichte lassen sich zuverlässig darin zubereiten.

Für weniger erfahrene Köche sind die Modelle aus Edelstahl eine saubere Lösung. Diese präsentieren sich als Allroundtalent und lassen sich gut reinigen. Auf dem Herd oder im Ofen zeigt sich jedoch bald, dass Edelstahl die Wärme weniger gut leitet als Gusseisen. Deshalb sind viele Edelstahlbräter mit einem Alu-Boden oder ähnlich leitfähigen Material ausgestattet. Nur damit kann die nötige Wärmezufuhr gewährleistet werden. Normalerweise gehört zu dem Bräter aus Edelstahl ein Deckel, der beim Garen selbst sowie beim Anrichten zum Einsatz kommen kann. Bei einem Deckel aus Glas kann man beim Schmoren des Bratens zusehen. Die Edelstahlbräter eignen sich gut für die Zubereitung von Fleisch, Geflügel und Gemüse. Ihr großer Vorteil zeigt sich bei der praktischen Reinigung.

Für Einsteiger kommen Bräter aus Aluguss in die engere Auswahl. Auch sie sind leicht und ähneln darin den Edelstahlbrätern. Zudem ist der Anschaffungspreis der Alugussbräter relativ gering. Bei der Reinigung punkten diese Modelle ebenfalls. Bei diesen Geräten fällt der dicke Boden auf, der für eine schnelle Hitzeverteilung verantwortlich ist. Entsprechend kurz ist die Garzeit beim Einsatz eines solchen Bräters. Mit einem sogenannten Sandwichboden ist der Alugussbräter das richtige Kochgeschirr, um große Fleischstücke anzubraten und später im Backofen fertig zu garen. Eine Antihaft-Beschichtung sorgt dafür, dass die Gerichte nicht anbrennen, auch wenn man nur wenig Fett verwendet.

Eine solche Spezialbeschichtung hat oft eine Verstärkung mit Keramik oder Titan, dennoch kann es schnell zu Kratzern kommen, wenn man mit dem Messer oder mit anderem Besteck dagegen kommt. Deshalb sollte man beim Säubern des Alugussbräters vorsichtig sein.

Wer einen Bräter sucht, der ausschließlich im Backofen eingesetzt wird, der kann sich auch für einen Bratentopf aus Ton entscheiden. Diese Modelle sind prädestiniert für das langsame Schmoren bei Niedrigtemperatur, sie eignen sich aber auch zum Garen und Köcheln bei normaler Hitze. Im Allgemeinen wird ein Tonbräter vor der Nutzung gründlich gewässert. Dadurch soll der Ton die Flüssigkeit auftanken und die Speisen, die hineingegeben werden, feucht halten. Als Ergebnis werden Fleisch, Gemüse und andere leckere Gerichte sehr saftig und die Nährstoffe bleiben erhalten.

Durch die spezielle Garmethode kommt man bei der Nutzung eines Tonbräters komplett ohne Fett aus. Auf dieser Grundlage eignet sich diese Art des Bräters hervorragend für die fettarme Kost. Auf einer Herdplatte lässt sich der Tonbräter jedoch nicht verwenden.

Bei einem Silargan-Bräter handelt es sich um ein Spezial-Kochgeschirr, das speziell für Personen entwickelt wurde, die eine Nickelallergie haben. Die Oberfläche aus Silargan ist absolut nickelfrei und kratzfest. Das porenfreie Material sorgt für einen schönen Bräunungseffekt der Speisen. Diese Bratentöpfe sind aus magnetischem Stahl gearbeitet und eignen sich damit auch für den Induktionsherd. Die hervorragenden Wärme-Eigenschaften machen die Bräter aus Silargan zu einem hochklassigen Werkzeug in der Profi-Küche.

Sehr edel sind die Bräter aus Kupfer. Sie haben nicht nur einen dekorativen Wert, sondern auch hervorragende Wärme-Eigenschaften. Dies zeigt sich in der kurzfristigen Reaktion auf eine veränderte Temperatur.

Deshalb eignen sich die Kupfer-Bräter speziell für empfindliche Speisen wie Fisch oder zartes Gemüse.
Allerdings ist hier der Preis verhältnismäßig hoch, sodass die Bräter aus dem luxuriösen Material vorwiegend im Gourmet-Haushalt oder in einer professionellen Küche verwendet werden. Wenn säurehaltige Gerichte zubereitet werden sollen, so eignet sich Kupfer jedoch nicht.

Ein Induktionsbräter wird vorwiegend bei einem Induktionsherd eingesetzt, es gibt aber auch Bräter aus Gusseisen, emailliertem Stahl und Silargan, die sowohl bei einem herkömmlichen Ofen als auch bei dem Induktionsherd funktionieren. Dies hängt mit der Magnetkraft der Materialien zusammen. Aus einem Test der Bräter haben wir erfahren, dass zahlreiche Bräter aus Aluguss und Edelstahl einen speziellen Boden mit Mehrschicht- bzw. Sandwichbauweise haben. Damit sind diese Modelle auch induktionsgeeignet.

Wer einen Induktionsherd besitzt, muss bei jeder Art von Kochgeschirr nach dem Hinweis „induktionsgeeignet“ suchen.

Die Vorteile der Induktionsbräter zeigen sich in ihrer hohen Energieeffizienz, denn sie helfen dabei, die verschiedenen Gerichte sehr schnell zu garen. Gleichzeitig erfolgt die Zubereitung extrem schonend, was nicht nur für Schmorgerichte von Vorteil ist, sondern auch für Gemüse und Fisch.
Die Energie für die Hitzezufuhr geht bei dem Induktionsprinzip an keiner Stelle verloren, denn die Hitze entsteht nur in dem Bereich, wo sie benötigt wird.

Die verschiedenen Bräter-Typen haben, wie unsere Auflistung zeigt, alle ihre Vorteile und Einschränkungen. Außerdem gibt es übergreifende Vor- und Nachteile, die wir hier noch in ein paar Stichworten zusammenfassen.

Die Vorteile in einem Test

  • sehr beständig,
  • gute Wärmeeigenschaften,
  • sanftes und schonendes Schmoren (Vitamine und andere Nährstoffe bleiben in den Gerichten),
  • energiesparender Einsatz möglich,
  • für verschiedene Gerichte geeignet,
  • gut zu reinigen,
  • Zubereitung von großen Portionen möglich.

Die Nachteile in einem Test

  • teilweise schwer,
  • nimmt relativ viel Stauraum in Anspruch,
  • je nach Ausführung ziemlich teuer.

So wurden die Bräter getestet

Wir zielen nicht darauf ab, einen Vergleichssieger der Bräter zu definieren, dennoch haben wir uns mit den verschiedenen Qualitätsmerkmalen aus diversen Tests intensiv beschäftigt. Dies soll den Käufern als eine Grundlage dienen, um das jeweils geeignete Küchengeschirr zu ermitteln.

In einem Bräter Test 2017 stehen neben den Funktionsmerkmalen auch die speziellen Materialien im Mittelpunkt. Zudem geht es auch immer um die bevorzugte Nutzung, also unter anderem um die wichtigsten Rezepte, die man damit zubereitet.
Wer den Bräter nur für die großen Festtage im Jahr für die Traditionsgerichte nutzt, der stellt oft andere Ansprüche als die Hobby-Köche, die den Bratentopf fast wöchentlich einsetzen, um vielfältige Speisen zu garen.

Die Form und Größe

In einem Test wurden Bräter in ganz unterschiedlichen Größenordnungen und Formen untersucht. Von den Herstellern gibt es moderne Bräter im rechteckigen Format sowie klassische Ausführungen in runder oder ovaler Grundform. Teilweise gehen die Wände der Bräter vertikal nach oben, bei anderen folgt die Linie einem leichten Schwung nach außen.

Wer hauptsächlich Fischgerichte oder Geflügel in einem Bräter zubereitet, der entscheidet sich im Allgemeinen für eine ovale Form. Auch ein länglicher Schweine- oder Rinderbraten für viele Personen findet in dem ovalen Bräter genügend Platz. Die runden Bräter benötigen etwas weniger Stellfläche auf der Herdplatte und auch für die Aufbewahrung. Sie eignen sich für so gut wie alle Gerichte, unabhängig vom Durchmesser. Die kleineren Ausführungen können ggf. auch auf einer Campingfahrt eingesetzt werden.

Zu den Spezialformen gehören die fast eckigen Bräter, die im Backofen den vorhandenen Platz gut ausnutzen. Die verschiedenen Formen erfüllen aber nicht nur einen bestimmten Zweck, sondern sie sorgen auch für eine stimmige Optik. Abhängig von dem zubereiteten Gericht bringt man den Bräter oft direkt auf den Esstisch, wobei man natürlich einen Untersetzer verwenden sollte. In jedem Fall sollte das Kochgeschirr auch optisch etwas hermachen, sei es durch die harmonische Formgebung oder durch einen schönen Farbton.

Das Material

Die verschiedenen Materialien der hochklassigen Bratentöpfe machen diese Gerätschaften zu wahren Alleskönnern. Durch Gusseisen oder ein anderes Material entsteht beim Schmoren ein tolles Aroma. Ein weiteres Merkmal für das anspruchsvolle Material ist die Energieeffizienz, die beim Induktionsbräter oder beim Edelstahlbräter als besonders hoch bewertet wird. Das hervorragende Bratergebnis basiert also stets auf der optimalen Wärmespeicherung und Temperaturverteilung.

Der Deckel

Zu einem hochklassigen Bräter gehört auch ein perfekt passender Deckel. Die getesteten Modelle werden häufig inklusive Deckel angeboten. Dieser besteht entweder aus dem gleichen Material wie der Bratentopf oder aus einem hitzebeständigen Glas. Bei einem Glasdeckel kann man von außen sehen, wie der Garprozess verläuft. In einem Test der Bräter haben die Testpersonen das Kochgeschirr gemeinsam mit dem dazugehörigen Deckel geprüft, denn dieser sollte exakt passen, damit die Hitze nicht entweichen kann und ein effizientes Garen sichergestellt ist.

Die Extras

Da vor allem die Bräter aus Gusseisen ein hohes Gewicht haben, wünschen sich die Nutzer eine ergonomische Ausrüstung. Diese Ergonomie zeigt sich hauptsächlich im Griffdesign.

Die Griffe sollten stabil und gut zu fassen sein, auch wenn man Topflappen in der Hand hat. Wenn die seitlich angebrachten Handgriffe jedoch zu weit abstehen, kann sich dies störend auf die optimale Platzierung des Bräters auswirken.

Neben den ergonomisch und zweckmäßig konzipierten Griffen sorgen weitere Produktextras für eine komfortable und zielorientierte Anwendung. So können die Deckel teilweise zur Pfanne oder zur Ablagefläche umfunktioniert werden. Des weiteren stehen für viele Bräter spezielle Einsätze zur Verfügung, die beispielsweise zum Dämpfen geeignet sind.

Worauf muss ich beim Kauf eines Bräters achten?

Ein Bräter Test soll als eine Art Entscheidungshilfe dienen. Deshalb möchten wir in diesem Abschnitt genauer erläutern, welche Testkriterien wichtig waren. Zunächst sollte man sich wegen des Materials Gedanken machen. Die Bratentöpfe aus Gusseisen, Keramik, Edelstahl oder anderen Materialien bzw. Materialkombinationen sollten so beschaffen sein, dass auch beim scharfen Anbraten keine dauerhaften Rückstände entstehen.

Hier punkten besonders die Bräter aus Keramik, da hier kaum Reste haften bleiben. Auch Edelstahl und andere Materialien, die ggf. eine zusätzliche Beschichtung haben, überzeugen durch ihre guten Reinigungseigenschaften.
Die erfahrenen Hersteller setzen deshalb nicht nur auf die wärmeleitenden Fähigkeiten der bewährten und innovativen Bräter-Materialien, sondern auch auf die Beständigkeit, die Sauberkeit und eine attraktive Optik. Dennoch muss auch ein hochklassiger und langlebiger Bratentopf nicht unnötig teuer sein, wie wir aus einem Bräter Test von 2017 erfahren haben.

Neben dem Material des Bräters ist auch der Deckel verantwortlich dafür, dass die Hitze effektiv genutzt wird. So entsteht eine gleichmäßige Wärmeverteilung und das Gargut wird auf die gewünschte Temperatur gebracht. Der Erfolg zeigt sich in einem verkürzten Garprozess, sodass man deutlich weniger Zeit benötigt, bis der Braten oder andere Speisen fertig sind. Wer gerne von außen sehen möchte, wie weit das Fleisch ist, der sollte sich für einen Glasdeckel entscheiden. Hierbei ist natürlich zu kontrollieren, ob dieser auch hitzebeständig ist.

Für einen Induktionsherd gibt es die speziell entwickelten Induktionsbräter. Außerdem können normalerweise auch andere Modelle, die aus einem magnetischen Material bestehen, auf dem Induktionsherd eingesetzt werden. Wenn sich also Metall im Material befindet, so funktioniert auch die Erhitzungsmethode mit Induktion. Bei einem Keramikbräter ist dies jedoch nicht möglich.

Das Volumen der zahlreichen Bräter-Modelle ist für die Kaufentscheidung sehr wichtig. Oft wünscht man sich vor einem größeren Fest oder vor Weihnachten ein solches Kochgeschirr, um die Festtagsmahlzeit für die komplette Familie vorzubereiten. Für die Weihnachtsgans ist ein ovaler Bräter mit viel Fassungsvermögen gefragt, während für ein Geburtstagsessen auch ein kleinerer, runder Bräter geeignet ist, der auf dem Esstisch zum Mittelpunkt wird. Zu den Favoriten gehören die Bratentöpfe mit 8 bis 9 l Volumen, die zumeist in runder oder ovaler Form erhältlich sind.

In der privaten Küche befindet sich normalerweise nur ein Bräter. Um so wichtiger ist es, dass dieses Kochgeschirr alle Ansprüche erfüllt. Das heißt, dass nicht nur der mittelgroße Schweinebraten hineinpassen muss, sondern auch die Ente.
Bei einem größeren Braten von 4 bis 5 kg empfehlen wir, einen Bräter zu verwenden, der etwa 40 cm lang ist. Wer im Durchschnitt eher kleine Braten zubereitet, für den reicht auch ein kleineres Modell von beispielsweise 35 x 23 cm. Bei den runden Bratentöpfen sollte man sich bewusst sein, dass diese eine ungünstige Form für Geflügel und Fisch haben.

Viele Bräter fassen etwa 8 l und bieten damit ausreichend Platz, um eine Gans oder einen schönen Sonntagsbraten zu schmoren. Je nach Ausformung der Innenflächen, einer extra Beschichtung und der Form des Deckels kann ein solches Kochgeschirr relativ viel Platz in Anspruch nehmen.

Abgesehen von der Formgebung kommt es auch auf die Hitzebeständigkeit an, auf die in der Beschreibung hingewiesen wird. Auch die Zusatzausstattung sollte man nicht übersehen, denn mit einem Bratenthermometer, einem vielseitig nutzbaren Deckel und einem Dämpf-Einsatz lässt sich der Bräter noch besser nutzen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Oft konzentrieren sich die Hersteller auf ein bestimmtes Design, doch einige Unternehmen haben auch ganz unterschiedliche Bratentöpfe im Sortiment. Während Firmen wie Krüger sich vorwiegend auf die Herstellung von Brätern konzentrieren, haben andere ein weitaus größeres Programm zu bieten. Vor allem die führenden Marken wie Silit, WMF und Fissler stellen zahlreiche andere Küchengeräte zur Verfügung, sodass man sich hier komplett ausstatten kann. Sehr beliebt sind außerdem die Edelmarken Creuset und Staub. Des Weiteren möchten wir in unserem Bräter Test 2017 auch die Produkte von Schulte-Ufer und Woll erwähnen, die qualitätsmäßig durchaus mit den Marktführern mithalten können, auch wenn das Sortiment etwas kleiner ausfällt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Bräter am besten?

Der Internet-Kauf ist bei der Einrichtung und Perfektionierung des Kochbereichs klar im Kommen. Selbst das Kochgeschirr lässt sich online bequem aussuchen und bestellen. Vor allem, wenn man bereits eine Grundausstattung in der Küche besitzt, fällt es leicht, die passenden Erweiterungsstücke gleich im Internet zu kaufen. Aber bei Bedarf erhält man in den Online-Shops auch eine ausführliche Beratung. Bei einem persönlichen Telefongespräch, im Chat oder in einer Mail wird man über die jeweiligen Vorzüge der Markenbräter informiert sowie über die spezielle Eignung.

Im Fachhandel oder im großen Kaufhaus steht das Beratungsgespräch weit oben auf der Vorteilsliste. Allerdings bieten die Geschäftsstellen der Hersteller nur eine eingeschränkte Auswahl, da hier nur die jeweilige Marke erhältlich ist. Im Kaufhaus ist hingegen oft mit guten Angeboten zu rechnen, auch wenn die Lagerbestände nicht so groß sind wie bei den Internet-Shops.

Der Hauptvorteil bei der Internet-Bestellung zeigt sich beim praktischen Produktvergleich. Auf einer Vergleichsseite oder in einem der Shops ist es möglich, zwei, drei oder noch mehr Bräter direkt miteinander zu vergleichen. So hat man einen schnellen Überblick über sämtliche Produktmerkmale und kann eine gut überlegte Wahl treffen. Natürlich gehört auch der Preis mit in diese Übersicht hinein. Wer sich für einen Bräter entschieden hat, der braucht nur wenige Minuten für die Bestellung. Im Gegensatz dazu dauert der Gang durch die Geschäfte und Kaufhäuser sehr viel länger, was auch daran liegt, dass die Bräter überall mit einem anderen Preis ausgezeichnet sind. Da die Lieferung bei dem Online-Kauf oft nur zwei oder drei Tage lang dauert, ist auch der Pluspunkt des Direktkaufs im Geschäft nur noch eine Nebensache.

Wissenswertes & Ratgeber

Wissenswerte Informationen im Rahmen unseres Bräter Vergleichs beziehen sich auf die Eignung und die Materialien, auf Extras wie eine Antihaft-Beschichtung sowie auf die geschichtliche Entwicklung. In den verschiedenen Regionen Deutschlands sind diese Bratentöpfe unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. So heißt der Bräter in Süddeutschland auch Reine oder Reindl. Im Allgemeinen ist diese Reine rechteckig geformt und wird nicht nur für Braten und Geflügel verwendet, sondern auch für Süßspeisen.

Die Bräter waren in früheren Zeiten häufig aus Keramik gefertigt, sodass sie ausschließlich im Backofen oder über einem offenen Feuer eingesetzt wurden. Eine weitere Variante ist der Bräter aus hitzebeständigem Glas.

Die Geschichte der Bräter

Schon seit langer Zeit sind Küchentöpfe in verschiedenen Formen im Einsatz, allerdings hatten diese bis ins 17. Jahrhundert hinein einen unebenen Boden und eine eher poröse Oberfläche. Im Laufe des 17. Jahrhunderts kam es dann zur Entwicklung der ersten Bräter: Diese erhielten durch den Einsatz von feinem Sand beim Schmieden eine damals ungewöhnlich glatte Oberfläche, sodass die gesamte Form der Behälter gleichmäßiger wurde. Auf diese Weise entstand die Urform des Bräters mit relativ geraden Ebenen.

In Europa setzte sich diese neue Art des Kochgeschirrs bald durch, allerdings dauerte es noch ein paar Jahre, bis sie auch in England genutzt wurden. Der Brite Abraham Darby befasste sich im Jahr 1704 in den Niederlanden mit diesem Thema und untersuchte das Herstellungsverfahren. Schon bald darauf entwickelte er das Verfahren weiter und ließ es sich patentieren, nicht nur für die Bräter, sondern auch für ähnliches Kochgeschirr. So gelangte das zuverlässige Produktionsverfahren nicht nur nach England, sondern auch nach Nordamerika in die Kolonien. In Amerika wurde damals vorwiegend auf Kohle gekocht, was mit dem bis dahin eingesetzten Geschirr oft umständlich war. Deshalb erhielten die Bräter spezielle Standbeine, welche die Handhabung und auch die Sicherheit beim Kochen deutlich verbesserten. In den kommenden Jahren wussten immer mehr Menschen die Vorzüge der praktischen Bratentöpfe zu schätzen. Man nutzte sie nicht nur zum Schmoren, sondern lernte auch, mit ihnen zu rösten und zu kochen.

Besonders in den USA vergrößerte sich der Unterschied zwischen Brätern und anderen Kochtöpfen. Die Bräter wurden allmählich etwas flacher und mit den Standbeinen ließen sie sich vielseitig einsetzen und schnell aufbauen.

Vor allem bei den Siedlern waren sie deshalb sehr populär. Im Gegensatz zu den bis dahin verwendeten Kochutensilien eigneten sich die Bräter sowohl zum Braten und Kochen als auch zum Backen
Neben den Siedlern setzten auch die Expeditionsmitglieder von Forschungsreisen auf die flexibel nutzbaren Bräter. Eine Variante des damaligen Bräters ist der Dutch Oven.

Im Zuge der Weiterentwicklung kamen verschiedene Materialien ins Spiel, um die Küchentauglichkeit der Bräter zu optimieren. Seit den 1980er Jahren steht auch die Energieeffizienz verstärkt im Fokus. Die großen Hersteller haben sich außerdem damit befasst, die Bräter nicht nur als Funktionsgeräte zu entwickeln, sondern auch als optisch ansprechendes Geschirr. Vor dem geschichtlichen Hintergrund wirken die Gusseisenbräter besonders authentisch und traditionsbewusst. Die Edelstahlbräter überzeugen hingegen durch ihre moderne und kühle Optik.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Bräter

Die verschiedenen Arten der Bräter aus vielen Tests eignen sich je nach Form und Volumen für mittlere und große Essensportionen.

Durch die wärmeleitenden Fähigkeiten eignen sich die Bräter für Fleisch und Geflügel, für Fisch und Gemüse. Die Beschichtung sorgt dafür, dass das Gargut beim Anbraten knusprig wird und beim späteren Weitergaren im Herd innen seine Saftigkeit behält.
Dafür sorgt die optimierte Ausstattung der Bratentöpfe, die sich aus den hitzebeständigen Deckeln, einer hochklassigen Beschichtung und ggf. abnehmbaren Griffen zusammensetzt. Häufig unterstützen die innovativen Bräter auch die kalorienarme Küche, sodass die Braten, Gemüseaufläufe und anderen Gerichte nicht zu gehaltvoll sind.

Die Fakten in unserem Test der Bräter beziehen sich hier auf das Spezialkochgeschirr, das von den Top-Marken für die Profis sowie für Hobbyköche zur Verfügung gestellt wird. So gibt es spezielle Fischbräter, die mit ihrer ovalen Form perfekt auf ihre Aufgabe vorbereitet sind und ein sehr schonendes Garverfahren unterstützen. Ein solches Modell lässt sich durch seine spezielle Formgebung auch als Auflaufform einsetzen. Die Rechteckbräter mit oder ohne Deckel zeigen besonders im Backofen ihr Talent, da sie den vorhandenen Raum perfekt ausnutzen. Ein sogenannter Superbräter verfügt oft über einen Grilldeckel und macht es auch Einsteigern leicht, einen köstlichen Braten herzustellen. Ein solcher Grilldeckel kann ggf. als Pfanne verwendet werden.

Wenn wir in unserem Vergleich von einem Gourmetbräter sprechen, so geht es um ein besonders hochwertiges Kochgeschirr. Ein Gourmetbräter verfügt über einen dicht schließenden Deckel und sorgt für einen optimalen Genuss, gleichgültig, ob man einen Braten zubereitet oder ein anderes Gericht.

Je nach Material und Verarbeitung eignen sich die verschiedenen Bräter für Temperaturen bis zu 180, 220, 260 oder sogar 290 Grad. Diese Angaben sollte man in keinem Fall vernachlässigen, denn ansonsten kann das Material porös werden oder es beginnt ein frühzeitiger Verschleiß.

Ein Großteil der Modelle ist mit der Kennzeichnung „spülmaschinengeeignet“ versehen. Da die Bratentöpfe jedoch relativ groß sind, entscheiden sich die meisten Nutzer für die manuelle Reinigung. Zudem ist das Spülen mit der Hand im Allgemeinen etwas schonender.

Antihaft-Versiegelung erklärt

In vielen Tests mit den zahlreichen Brätern tauchte immer wieder der Begriff Antihaft-Versiegelung auf. Dieser zeigt an, dass auch bei hohen Temperaturen nichts festbrennt. Ebenso wie bei anderen Kochtöpfen und Utensilien sorgt die Antihaft-Versiegelung dafür, dass auch die Bräter sehr langlebig sind. Durch die spezielle Schicht ist es möglich, fettreduziert zu kochen, ohne dass Reste im Bräter haften bleiben. Das Fleisch lässt sich also leicht wenden und herausnehmen.

Hierfür ist jedoch spezielles Besteck erforderlich, damit die optimierte Versiegelung nicht zerkratzt wird.

Es gibt die klassische Antihaft-Versiegelung sowie eine mineralische Keramikversiegelung, die jeweils durch die Widerstandskraft klassifiziert werden. Zu den wichtigen Marken im Bereich der Versiegelung gehören Teflon und DuPont. Einige Hersteller von Brätern setzen auf eine Kombination von verschiedenen Versiegelungssystemen.

Das Unternehmen Fissler überzeugt durch eine hochklassige Secural-Versiegelung, während Fissler mit dem Protectal-System auf zusätzliche strapazierfähige Partikel setzt und auf diese Weise die Haltbarkeit verlängert. Der Schutz vor Kratzern ist ebenfalls ein wichtiges Extra bei der Antihaft-Versiegelung. Auch der Hersteller Elo stellt Bräter und weiteres Kochgeschirr mit einer hervorragenden Beschichtung zur Verfügung.

Als bewährte Beschichtung gehört Polytetrafluorethylen (PTFE) zu den Klassikern. Es gibt jedoch empfindliche bzw. allergische Personen, die eine schädigende Wirkung dieses Materials befürchten. Aus diesem Grund steigt die Bedeutung der keramischen Beschichtung, auch wenn der private Gebrauch der versiegelten Bräter im Prinzip keine großen Folgen nach sich zieht.

Bei der PTFE-Beschichtung ist darauf zu achten, dass die Temperatur nicht über 230 Grad liegt. Ansonsten kann die Schicht leicht abblättern und so ihren Schutz verlieren.
Die Keramikversiegelung hält hingegen auch höhere Temperaturen aus.

Ein Induktionsbräter mit Antihaft-Versiegelung sollte niemals ohne Inhalt auf dem Ofen erhitzt werden. Ansonsten kann es ab einer gewissen Temperatur zu giftigen Dämpfen kommen. Des Weiteren sollte man die Schicht nicht mit einer spitzen Gabel oder einem scharfen Messer berühren, da diese dadurch auf Dauer beschädigt werden kann. Aus diesem Grund sind die widerstandsfähigen Keramikbeschichtungen einfacher zu handhaben.

Top 5 Gerichte für den Bräter

Unser Bräter Vergleich 2017 beinhaltet ein paar beliebte Rezeptvorschläge. Diese gelingen mit dem individuellen Bräter Vergleichs-Testsieger von ExpertenTesten besonders gut. Bei einer besonderen Festlichkeit oder an einem Familiensonntag lohnt es sich also, eins der folgenden Gerichte zuzubereiten.

Gericht 1: die Gans.

Der Klassiker aus dem Bräter ist der Gänsebraten, der traditionsgemäß am Martinstag oder zu Weihnachten auf die Speisetafel kommt. Neben dem perfekten Rezept ist hier ein ausreichend großer Bratentopf gefragt, in dem die Gans nicht anbrennt.

Für die zartkrosse Haut des Geflügels und das leckere Fleisch sind die richtige Garzeit und ein gut sitzender Bräterdeckel zuständig.
Direkt am Tisch wird die gegarte Gans schließlich zerteilt und jeder erhält seine gewünschte Portion. Mit der knusprigen Haut oder als kalorienarme Variante, perfekt wird die Weihnachtsgans mit Rotkohl, Knödeln und Maronen.

Gericht 2: Roastbeef

Der Roastbeef-Braten passt zu einem exklusiven Menü. Auf den ersten Blick scheint die Zubereitung schwierig zu sein, dabei muss man sich nur an die genauen Garzeiten halten, damit das Fleisch innen noch rosa ist. Für die Zubereitung eines Roastbeefs brät man das Fleisch nach dem Würzen scharf an. Beim Schmoren im Backofen wird kein Deckel aufgelegt. Die Sauce zum edlen Roastbeef stellt man aus dem Bratenfond her, um die Röstaromen zu verfeinern. Der Roastbeef-Braten passt zu einem feierlichen Geburtstagsessen oder zu einer anderen Festlichkeit.

Gericht 3: Rinderrouladen

Während die klassischen Rinderrouladen früher oft im Kochtopf gegart wurden, setzen nicht nur die Sterneköche inzwischen auf die Zubereitung im Bräter. Nach dem Füllen und Anbraten der Rouladen werden diese mit Brühe und/oder Rotwein abgelöscht und anschließend im Ofen geschmort. Vor dem Servieren verwendet man den Fond als Grundlage für eine feine Sauce. Rouladen sind ein beliebtes, traditionelles Sonntagsessen und werden mit Kartoffeln oder Klößen serviert. Als Gemüsebeilage eignet sich Rotkohl besonders gut.

Gericht 4: Aufläufe, Gratins und Soufflés

Wenn der Bräter nur im Backofen eingesetzt wird, so entstehen darin köstliche Aufläufe mit Gemüse oder Fleisch, mit Kartoffeln oder Pasta. Bei diesen Rezepten funktioniert der Bratentopf quasi als Auflaufform. Damit eignet er sich auch für den Alltag bzw. für Gerichte, die weniger aufwändig sind und dennoch die gesamte Familie glücklich machen.

Gericht 5: Ente

Eine Ente à l’Orange oder auch eine feine Entenbrust, der Bräter ist genau das richtige Kochgeschirr für feines Geflügel. Wenn man den Deckel schließt, so bleibt die gesamte Feuchtigkeit im Inneren des Bräters. Wenn die Ente leicht kross werden soll, so brät man sie offen. Die besonders feinen Aromen entstehen durch das Hinzufügen von Orangen- oder Apfelstücken, Lorbeer und anderen Gewürzen. Ein grandioses Entenrezept eignet sich für eine Gourmet-Runde bzw. für einen besonderen Anlass.

Pflege und Reinigung

Bei der Pflege und Reinigung der Bräter in einem Test stellte sich zuerst die Frage nach dem Material und der Beschichtung.

Auf jeden Fall sollte man sich zu diesem Thema die Beschreibung genau durchlesen, denn eine falsche Behandlung kann schnell zu Verschleißspuren führen.

Bei einem Gusseisenbräter muss man nicht viel Aufwand für die Reinigung einkalkulieren. Das Kochgeschirr wird einfach heiß ausgespült und abgewischt. Eine grobe Bürste ist nicht notwendig und würde dem Material auf Dauer schädigen. Auch scharfe Reinigungsmittel dürfen nicht eingesetzt werden. Bei dem Gusseisen entsteht im Laufe der Jahre eine Patina, die nicht zerstört werden sollte. Hierbei handelt es sich nur um geringe Bratenrückstände, die unbedenklich sind. Ggf. können die hartnäckigsten Reste durch Auskochen oder mithilfe von Salz beseitigt werden.

Um zu verhindern, dass sich Rost bildet, kann man den Gusseisenbräter hin und wieder mit ein wenig Öl einreiben.
Bei einigen dieser Bratentöpfe aus Gusseisen ist eine Emaille-Schicht vorhanden. Diese erleichtert die Reinigung, da sich auf dieser Beschichtung nicht so viel Schmutz absetzen kann.

Die Edelstahlbräter und auch einige andere Modelle sind als spülmaschinentauglich gekennzeichnet. Damit fällt die Pflege besonders leicht. Von Hand lassen sich die Bräter jedoch schneller und effizienter säubern. Hier ist ebenfalls der Einsatz von scharfen Reinigungsmitteln, Stahlschwämmen und groben Bürsten zu vermeiden, um die Beschichtung zu schonen. Durch die zumeist glatte Oberfläche lassen sich die Schmutzreste problemlos entfernen. Ein schonender Umgang sorgt dafür, dass bei den verschiedenen Bräter-Typen nichts einbrennt und das Kochgeschirr nach der Benutzung wieder perfekt sauber wird. Zu lange warten sollte man mit der Reinigung nicht. Ggf. hilft es, ein wenig Wasser in den Bratentopf zu geben, um ihn einzuweichen. Danach lassen sich die Rückstände leichter ausspülen.

Ein anderer Trick empfiehlt, gleich nach der Benutzung heiß auszuspülen und danach auf dem Abtropfgestell trocknen zu lassen. Später können die eventuell noch vorhandenen Reste mit Küchenpapier entfernt werden. Auch solche Hinweise sind zum Teil in den Produktbeschreibungen der Hersteller zu finden.

Ein wichtiger Hinweis bezieht sich auf die Nutzung der Gusseisenbräter: Diese eignen sich nicht für die Zubereitung von säurehaltigen Gerichten. Die Säure kann das ansonsten so robuste Material überstrapazieren und frühzeitige Rostspuren verursachen.

FAQ

Welche Gerichte kann ich im Bräter zubereiten?

In einem Topf auf der Herdplatte ist die Wärmeentfaltung eher ungleichmäßig, während der Bräter die Hitze sehr viel besser verteilt. Zudem lässt sich die Oberfläche von Aufläufen, Braten und anderen Gerichten schön bräunen. Deshalb eignen sich die Bratentöpfe sehr gut für Fleischgerichte und Gänsebraten, für Rouladen und Ente, für Hackbraten, Wild und auch für Kartoffel- oder Gemüseauflauf. Die Vielfalt an Möglichkeiten zeigt, dass der Bräter in jeder Küche seine Berechtigung hat.

Welche Größe und Form sollte der Bräter haben?

Im Normalfall ist ein Bräter eine nachhaltige Anschaffung, denn als Kochgeschirr lässt er sich viele Jahrzehnte lang nutzen. Dafür sorgen die beständigen Materialien. Wegen dieser Langlebigkeit sollte man genau überlegen, welche Größe benötigt wird. Wer gerne Gans und Ente zubereitet, der braucht einen relativ großen, länglichen Bräter, also eine ovale oder eckige Form. Auch für die Liebhaber von Fischgerichten kommen die länglichen Bratentöpfe in die nähere Auswahl.

Wenn hauptsächlich Fleischgerichte wie Schweinebraten, Rouladen oder Ragout auf dem Speiseplan stehen, dann ist ein runder Bräter in mittlerer Größe die optimale Wahl. Als Universalbräter ist ein solcher Bratentopf vor allem auf der Herdplatte eine effiziente Lösung. Da er genau auf der runden Platte steht, spart man mit diesem Kochgeschirr im Vergleich zu einem ovalen Bräter, der an den Seiten übersteht, viel Energie.

Für umweltbewusste und sparsame Köche gilt: Der Bräter sollte nicht größer als nötig sein. So kann man einerseits die Anschaffungskosten gering halten und verbraucht andererseits nicht zu viel Strom. In einem Test haben die Tester wegen der verschiedenen Wünsche der Hobby- und Alltagsköche deshalb zahlreiche Bräter in jeder erdenklichen Größe betrachtet.

Gibt es etwas Besonderes bei der Nutzung von Gusseisenbrätern zu beachten?

Im Allgemeinen sollte man jedes Modell vor der ersten Benutzung ausspülen. Dies gilt auch für die Bräter aus Gusseisen. Für diese Erstreinigung verwendet man Spülwasser und trocknet das Kochgeschirr anschließend gut ab. Wenn der Bräter absolut trocken ist, gibt man ein wenig Öl hinein und reibt die Innenwand leicht damit ein. Hierbei hilft fusselfreies Küchenpapier. Danach wird der Gusseisenbräter mit dem Öl erhitzt und nimmt ihn wieder von der Herdplatte. Das Öl wird im Anschluss an das Abkühlen abgegossen, um den Bräter noch einmal mit Küchenpapier auszuwischen. Erst dann beginnt man mit dem eigentlichen Braten und füllt das dafür benötigte Öl ein, um Fleisch, Gemüse und/oder andere Nahrungsmittel auf mittlerer Temperatur zu braten.

Wenn im Laufe der Zeit eine Patina auf der gusseisernen Oberfläche entsteht, so wirkt sich das nicht negativ auf die Verwendung des Bräters aus. Der leicht ölige Belag begünstigt die Antihaft-Funktion und gehört quasi mit dazu.

Welches Küchenbesteck verwendet man in Kombination mit den Brätern?

Nach Möglichkeit sollte man keine Küchenhelfer aus Metall verwenden, um sicherzustellen, dass man beim Abrutschen nicht die emaillierten Oberflächen oder die anderen Beschichtungen zerkratzt. Deshalb ist es besser, hitzebeständige Kochlöffel und andere Rührutensilien zu verwenden, die aus Kunststoff, Silikon oder Holz hergestellt sind. So kommt es weder zu Kratzern noch zu Abrieb, wenn man das Fleisch wendet oder die Sauce bindet.

Bleibt die Temperatur von Herd bzw. Ofen während der Garzeit immer gleich?

Nein, die Hitze lässt sich beim Kochen problemlos verstellen. Viele Hersteller von Brätern empfehlen sogar, die Wärme zum Ende der Garzeit zu reduzieren. Gerade bei den Bratentöpfen mit wärmespeichernden Eigenschaften lässt sich dadurch viel Energie sparen. Dieser Trick funktioniert nicht nur bei Brätern, sondern er gilt auch für anderes Kochgeschirr. Allerdings ist die nachträgliche Hitzewirkung auch von der Art des Herds abhängig.

Nützliches Zubehör

Ein Bräter Test von 2017 bezieht auch das Zubehör mit ein. Die Griffe gehören bei den meisten Brätern mit dazu, wobei sie je nach Modell teilweise abnehmbar sind. Dies macht die Handhabung der Bratentöpfe noch vielseitiger. Auch die Deckel für die Bräter sind größtenteils in der Standardlieferung enthalten. Einige Deckel haben eine integrierte Temperaturkontrolle und sind zu diesem Zweck mit einem Bratenthermometer ausgerüstet. Weitere Extras bei den Deckeln sind in ihrer Beschaffenheit zu sehen, in den Silikonringen, die für einen dichten Verschluss sorgen, oder in der Ausführung des Griffes. Da die Bräter oft samt Deckel in den Ofen geschoben werden, sollten die Deckel hitzefest sein.

Ein neuer Deckel kann die Einsatzmöglichkeiten erweitern bzw. einen defekten Deckel ersetzen. Hier ist es sinnvoll, einen perfekt passenden Deckel von der gleichen Marke zu bestellen, von der auch der Bräter stammt. Falls es sich um ein älteres Brätermodell handelt, so muss man die Abmessungen und die Form genau überprüfen, damit der Deckel passt.

Zu dem Zubehör gehören auch Bräter-Einsätze, in denen Gemüse, Fisch und andere hitzeempfindliche Speisen gegart werden können. Dieser Einsatz kann bei einigen Modellen schon mitbestellt werden, aber im Allgemeinen muss man sie einzeln kaufen. Im Rahmen des nützlichen Zubehörs dürfen auch Extras wie ein Thermometer und ein Zeitmesser nicht fehlen: Diese Utensilien helfen den Köchen dabei, die Garzeit im Auge zu behalten. Für die gefahrlose Handhabung braucht man außerdem Topflappen, damit man sich an dem heißen Bräter nicht verbrennt. Die hohen Temperaturen erfordern eine gewisse Vorsicht, denn auch erfahrenen Köchen passiert es immer wieder, dass sie versehentlich den Rand des Bräters berühren oder mit dem heißen Griff in Kontakt kommen.

Für die praktische Nutzung braucht man außerdem das geeignete Besteck, das die verschiedenen Beschichtungen bzw. Oberflächen des Bräters schont. Zumeist sind die geeigneten Löffel und Pfannenwender aus Holz, Silikon oder Kunststoff gefertigt, sodass keine Kratzer entstehen können. Wer Fleisch oder anderes Gargut mit einer scharfzinkigen Gabel wendet, sollte aufpassen, dass diese nicht auf dem Boden des Bräters entlang schrammt.

Kleine Extras zu dem Kochgeschirr sind dekorative und hitzebeständige Untersetzer sowie ggf. Reinigungsmittel, die speziell für die verwendeten Bräter geeignet sind. Wer auf eine stimmige Umgebung in der Küche setzt, für den gibt es schönes Kochgeschirr, das dem Stil der Bräter entspricht.

Alternativen

So vielseitig wie der Bräter ist kaum ein anderes Kochgeschirr, deshalb sind Pfannen, Töpfe und Auflaufformen keine echte Alternative. Dennoch kann man natürlich das Fleisch in einer Pfanne anbraten und anschließend in eine hitzebeständige Form geben, um es im Ofen weiterzugaren. Ggf. eignet sich für diese Garmethode auch eine Pfanne oder ein Topf mit abnehmbaren oder hitzebeständigen Griffen. Normalerweise sind die Wärmeeigenschaften eines solchen Kochgeschirrs jedoch nicht so gut wie beim Bräter. Der große Vorzug beim Bratentopf ist die schonende Garung, die dafür sorgt, dass auch bei einer etwas längeren Schmorzeit das Fleisch nicht zäh wird.

Wer keinen Bräter besitzt, für den gibt es noch eine andere Möglichkeit, Fleisch im Ofen zu garen: den Bratenschlauch oder die Bratenfolie. Hier kommt der Braten zusammen mit einer selbst hergestellten Gewürzmischung hinein. Der Bratenschlauch lässt sich dicht verschließen, sodass auch Brühe oder Wasser nicht austreten. Um zu verhindern, dass der Schlauch bei erhöhter Hitze platzt, sticht man nur einige wenige Löcher in die Oberseite der Folie. Auf der Anleitung für den Bratenschlauch bzw. für die Folie stehen Hinweise zur Bratzeit. So praktisch und kostengünstig diese Lösung mit dem Schlauch auch ist, die Bräter Vergleichssieger von ExpertenTesten zeigen sich noch zuverlässiger.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.baf-produkte.de/braeter/

https://www.miele.de/rezepte/e1285/gourmet-braeter.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%A4ter

http://www.kochen-essen-wohnen.de/braeter.html

http://www.wmf.com/de/toepfe-pfannen/spezialkochgeschirr/braeter.html

https://www.galeria-kaufhof.de/wohnen/braeter.html

http://www.kochform.de/Braeter.htm?gclid=CNqChJDuos4CFe0y0wodM1cEXw

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