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Briefkasten Test 2017 • Die 9 besten Briefkasten im Vergleich

Nicht nur Rechnungen laden im Briefkasten, sondern auch Geburtstagkarten und Liebesbriefe. Trotz E-Mail stellt der Briefverkehr weiterhin das grundlegende Kommunikationsmittel dar. Ein Briefkasten Test 2017 stellt Ihnen die besten Modelle vor. Außerdem erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten. In der folgenden Übersichtstabelle finden Sie direkt einen Vergleichssieger aus vielen externen Tests. Sie vergleichen die Vor- und Nachteile der getesteten Modelle auf einen Blick.

Briefkasten Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 MOCAVI Box 110 Design-BriefkastenFrabox Design BriefkastenHochwertiger V2A Edelstahl StandbriefkastenDesigner Briefkasten / MailboxDesign Briefkasten MetallBURG-WÄCHTER, Briefkastennanook KROLLMANN BriefkastenDesign Briefkasten Metall Weiß
Wandbriefkasten Post Briefkasten Briefkastenanlage Letterbox

MOCAVI Box 110 Design-Briefkasten


Frabox Design Briefkasten


Hochwertiger V2A Edelstahl Standbriefkasten


Designer Briefkasten / Mailbox


Design Briefkasten Metall


BURG-WÄCHTER, Briefkasten


nanook "Piazza" Briefkasten


KROLLMANN Briefkasten


Design Briefkasten Metall Weiß


Wandbriefkasten Post Briefkasten Briefkastenanlage Letterbox


 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,6 1,8 1,9 2,0 2,1 2,3 2,4
MarkeMOCAVIfraboxMaxstoreFairpreis-DesignRelaxdaysBURG-WÄCHTERnanookKROLLMANNRelaxdaysms-point
ArtWandbriefkastenWandbriefkastenStandbriefkastenWandbriefkastenWandbriefkastenWandbriefkastenWandbriefkastenWandbriefkastenWandbriefkastenWandbriefkasten
Produktabmessungen14,5 x 38 x 43,5 cm37 x 38,5 x 10,5 cm33 x 48 x 17 cm37cm x 36,5cm x 10cm36 x 30 x 10 cm11,5 x 38 x 42,5 cm38,5 x 30 x 11 cm38 x 45 x 13 cm26,5 x 35 x 8,5 cm32 x 46 x 10 cm
MaterialStahlEdelstahlEdelstahlStahlpulverbeschichtetes MetallVerzinkter Stahlverzinkter StahlMetalllackiertes MetallMetall
FarbeGrau, Grün, Rot, Schwarz, Silber, WeißAnthrazitgrauEdelstahlAnthrazitSchwarz-Weiß, Schwarz-Rot, Weiß-Grün, Weiß-Gelb, Weiß-Rot, Weiß-SchwarzSilberSchwarzEdelstahlWeißDunkelgrau
Fassungsvermögen12 L8,5 Lk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.
Briefeinwurfschlitz327 x 34 mm33 x 3,5 cm33 x 4,5 cmk.A.30 x 3 cmk.A.30 x 3,5 cmk.A.ca. 22 x 5 cm30 x 3,8 cm
Artikelgewicht5 Kgk.A.7 Kgk.A.2,1 Kgk.A.k.A.k.A.1,5 Kg2,25 Kg
Produktgewicht inkl. Verpackung7 Kgk.A.k.A.k.A.k.A.3,5 Kgk.A.k.A.k.A.k.A.
ZeitungsfachGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Preis- / Leistung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Briefkasten?

Der Briefkasten ist untrennbar mit dem Postwesen verbunden. Dabei bezeichnet der Begriff sowohl die Kästen im öffentlichen Raum als auch die privaten Briefkästen. Während die Briefkästen im öffentlichen Raum dem Verschicken von Briefsendungen dienen, empfangen die Adressaten ihre Post in einem privaten Briefkasten. Mit diesen privaten Kästen beschäftigt sich dieser Briefkasten Vergleich.

Ein privater Briefkasten bzw. Hausbriefkasten befindet sich außerhalb des Hauses oder der Wohnung. In diesen Kasten wirft der Postbote alle Postsendungen, die für die jeweilige Adresse bestimmt sind. Damit die Zuordnung der Briefsendungen korrekt erfolgt, steht an jedem Briefkasten der Familien- bzw. Nachname. Somit richtet sich der Postbote bei der Zustellung nach der Adresse und dem Familiennamen. Auch der Zusteller der Tageszeitung nutzt diesen Briefkasten.

Wie funktioniert ein Briefkasten?

Briefkästen besitzen einen Schlitz mit kleiner Klappe. Durch diesen Schlitz wirft der Postbote die Briefsendungen. An einer Seite des Briefkastens befindet sich eine Tür mit Schloss. Somit liegt die Post im Kasten sicher, bis der Adressat die Briefsendungen entnimmt. Entsprechend der Norm nimmt ein Briefkasten Postsendungen bis zu einer Größe von C4-Umschlägen auf. Jeder Briefkasten bietet die Möglichkeit, ein Namensschild anzubringen. Meistens verfügen die Modelle über ein kleines Sichtfenster, hinter dem das Namensschild vor Regen geschützt ist.

Die Vorteile eines Briefkastens

Ein Kasten verhindert jedoch nicht nur den Zugriff durch Unbefugte, sondern schützt die Post auch vor der Witterung. Somit bleiben alle Briefsendungen trocken. Außerdem können auch Privatpersonen den Briefkasten nutzen, wenn die Bewohner unterwegs sind. So lassen sich Schlüssel und andere kleine Dinge sicher abgeben.

Der Ort für den Briefkasten

Der Kasten befindet sich an der Hauswand neben dem Eingang. Wenn Häuser einen großen Vorgarten besitzen, steht er häufig am Gartenzaun (Grundstücksgrenze). Somit braucht der Postbote nicht bis zur Haustür gehen, um die Post zu bringen. Bei Mehrfamilienhäusern befindet sich im Hauseingang eine zentrale Briefkastenanlage für alle Bewohner.

Damit alle Postsendungen unverknickt ankommen: die Norm für Briefkästen

Alle Kästen sollten der DIN EN 13724 entsprechen, damit die Zustellung der Post reibungslos funktioniert. Dabei orientiert sich die europäische Norm an einem C4-Umschlag, der ungeknickte A4-Bögen aufnimmt. Der Zusteller muss diesen Umschlag problemlos einwerfen können, ohne den Umschlag dafür zu falten, zu biegen oder zu knicken. Die Norm gibt die Mindestbreite des Briefkastenschlitzes mit 230 mm bzw. 325 mm an (Einwurf des Umschlags längs bzw. quer). Zwischen 30 und 35 mm sollte die Höhe des Schlitzes betragen.

Der Briefkasten sollte C4-Umschläge mit einer Stapelhöhe von mindestens 40 mm aufnehmen.
Eine Briefkastentiefe von 97 mm empfiehlt die Post. Die meisten Briefkastenhersteller halten diese Norm ein, sodass die Zustellung der Post zuverlässig erfolgen kann.

Welche Arten von Briefkästen gibt es?

Ein Briefkasten Test zeigt, dass sich verschiedene Briefkastentypen entwickelt haben. Nahezu alle Modelle lassen sich zu einer dieser Gruppen zuordnen. Jeder Typ besitzt Vor- und auch Nachteile.

Der Wandbriefkasten

Der Wandbriefkasten stellt den wahrscheinlich beliebtesten Briefkastentyp dar. Daher finden Sie in unserem Briefkasten Vergleich verschiedene Modelle dieses Typs. Wandkästen befinden sich zumeist an der Hauswand neben der Eingangstür. Somit erfolgt die Montage auf dem Putz. Dabei befindet sich der Briefschlitz entweder auf der Vorder- oder der Oberseite des Kastens.

Dieser Briefkastentyp ist in zahlreichen Größen und in unterschiedlichen Designs erhältlich. Auch bei den Materialien bieten die Hersteller eine breite Auswahl.
Neben Modellen aus Stahlblech erhalten Sie Wandbriefkästen auch aus Kunststoff oder Guss – vereinzelte Modelle bestehen aus Holz.

Die Vorteile

  • Dieses Modell lässt sich einfach nachträglich anbringen.
  • Aufgrund der Beliebtheit dieses Typs gibt es sie in sehr vielen Ausführungen. Somit finden Sie problemlos ein Modell, das vom Design in den Eingangsbereich Ihres Hauses passt.

Die Nachteile

  • Dieser Briefkastentyp setzt zur Montage Platz an einer Hauswand oder einem Gartenzaun voraus.

Der Einbaubriefkasten

Dieses Modell wird in einer Wandnische installiert. Somit ist die Vorderseite des Kastens flächenbündig zur Hauswand. Für einen sauberen Übergang zwischen Briefkasten und Hauswand sorgt meistens ein Abdeckrahmen.

Dieser Postkastentyp ist sehr dezent und spart Platz.
Außerdem besteht die Möglichkeit des technischen Anschlusses. Einige Hersteller bieten Modelle mit integrierter Klingel oder Gegensprechanlage an. Für diesen Briefkastentyp verwenden Hersteller zumeist Stahlblech.

Die Vorteile

  • Der Einbaubriefkasten wirkt elegant.
  • Da diese Modelle in der Wand verschwinden, sind sie nie im Weg.
  • Einbaubriefkästen stellen die optimale Komplettlösung (Klingel, Licht etc.) für Neubauten dar.

Die Nachteile

  • Dieser Briefkastentyp ist nur sehr selten nachträglich einbaubar. Allerdings lassen sich alte Unterputzbriefkästen gegen neue Modelle ersetzen.

Der Standbriefkasten 

Standbriefkästen umfassen ein Gestell, sodass die Montage unabhängig von Hauswand oder Zaun erfolgt. Daher lässt sich dieses Modell flexibel aufstellen. Allerdings benötigt ein Standbriefkasten ein Fundament. Somit steht dieser Briefkastentyp häufig an der Grundstücksgrenze direkt neben dem öffentlichen Gehweg. Als Gestell dienen zumeist zwei Metallrohre. Damit die Zustellung bequem erfolgt, liegt die Höhe des Briefschlitzes im Bereich von 1,20 bis 1,50 Metern. Die beiden Stahlrohre lassen sich auf einem Fundament verschrauben. Bei einigen Modellen integrieren Hersteller Licht, Klingel und Hausnummer. Standbriefkästen bestehen meistens aus Stahl oder Edelstahl.

Die Vorteile

  • Standbriefkästen erfordern keine Hauswand für die Montage und bieten somit eine flexiblere Standortwahl.
  • Dieser Briefkastentyp wirken besonders repräsentativ.

Die Nachteile

  • Dieses Modell ist größer als andere Briefkästen.

Der Paketbriefkasten

Der Paketkasten gibt dem Zusteller die Möglichkeit, auch Pakete zuzustellen. Somit erhalten die Adressaten ihre Pakete, auch wenn sie nicht anwesend sind. Das erspart den Weg zur Post, um mit dem Benachrichtigungszettel das Paket abzuholen. Im oberen Teil der Kästen befindet sich ein Klappe, in die der Zusteller die Pakete legt. Nach dem Schließen der Klappe rutscht die Post in den unteren Teil des Standbriefkastens. Dieser Mechanismus hat sich bei Rückgabekisten für Bücher in Bibliotheken oder bei Kleidercontainer bewährt. Somit haben Unbefugte keine Möglichkeit, an die Pakete zu gelangen.

Im Gegensatz zu Standbriefkästen stehen Paketbriefkästen direkt auf dem Boden und besitzen somit kein Gestell. Um Paketbriefkästen vor Diebstahl zu schützen, erfolgt eine Verschraubung auf dem Untergrund. Für diese großen Paketbriefkästen verwenden Hersteller Stahl oder Edelstahl.

Die Vorteile

  • Dieser Kastentyp ermöglicht auch die Paketzustellung.
  • Paketbriefkästen stehen frei und benötigen keine Hauswand zur Montage.

Die Nachteile

  • Aufgrund der Größe nimmt dieses Modell mehr Raum ein als alle anderen Modelle.

Der amerikanische Briefkasten

In Deutschland fallen amerikanische Briefkästen sofort auf. Sie besitzen keine kubische Form und lassen sich nicht abschließen. Bei diesem Modell handelt es sich um Modelle zum Montieren auf einem Pfosten: Amerikanische Briefkästen sind nicht für die Wandmontage vorgesehen. Somit stehen diese Modelle meistens am Gartenzaun. Diese Kästen bestehen aus Stahl- oder Aluminiumblech.

Die Vorteile

  • Amerikanische Briefkästen sind ein Hingucker, da sie sich von der Norm unterscheiden.

Die Nachteile

  • Dieser Briefkastentyp besitzt kein Schloss.

Besondere Ausstattungsmerkmale

Viele Briefkästen besitzen ein separates Fach für die Tageszeitung und Zeitschriften.

Besonders dicke Zeitungen passen nur mit Mühe durch den Schlitz des Briefkastens: Verständlicherweise machen sich Zeitungsboten daher selten den Aufwand, die Zeitung komplett in den Kasten zu stecken.
Falls der Briefkasten im Regen steht oder hängt, wird die Zeitung nass, weil sie nicht ganz im Briefkasten verschwindet. Außerdem nimmt eine Zeitung viel Raum im Briefkasten ein, sodass der Postzusteller unter Umständen Schwierigkeiten bekommt, die Post einzuwerfen. Somit bietet ein Zeitungsfach verschiedene Vorteile. Zumeist sehen Hersteller für die Zeitung ein Fach in Form einer Röhre vor. Dieses Rohr – auch Zeitungsrolle genannt – bringen Hersteller entweder unterhalb oder oberhalb an.

Besondere Designs

Hersteller gestalten den überwiegenden Teil der Modelle in einem modernen und schlichten Design. Somit herrschen kubische Formen und eine klare Linienführung vor. Einige Hersteller orientieren sich in der Gestaltung an historischen Vorbildern. Diese verzierten Modelle bestehen teilweise aus stilechtem Guss. Wem die Schlichtheit moderner Designs nicht gefällt, der findet also auch Briefkästen nach historischen Vorlagen.

So wurden die Briefkästen getestet

Der Lieferumfang

Der Hersteller sollte Wandbriefkasten mit entsprechendem Montagezubehör liefern. Wenn Schrauben und Dübel nicht beiliegen, führte das zu einem Punktabzug in einem Briefkasten Test.

Bei den Standbriefkästen achteten die Testpersonen ebenfalls auf die Vollständigkeit des Montagezubehörs. Außerdem sollte der Hersteller Abdeckmanschetten mitliefern. Diese verhindern Korrosion an den Befestigungspunkten der Standfüße auf dem Fundament. Da Regenwasser an diesen Stellen nicht ablaufen kann, sollten konstruktive Maßnahmen ein Eindringen von Wasser verhindern. Bei jedem Briefkasten sollten zwei Schlüssel für das Schloss beiliegen.

Das Material und die Verarbeitungsqualität

Nicht nur Standbriefkästen sind dem Regen ausgeliefert. Auch Wandbriefkästen hängen teilweise nicht komplett im Schutz des Dachüberstands und werden somit regelmäßig nass. Daher ist ein langlebiges und wasserfestes Material für jeden Kasten Pflicht. Hersteller verwenden deshalb häufig Edelstahl für ihre Modelle. Auch verzinkter Stahl zeigt sich äußerst beständig gegenüber Korrosion. Bei Briefkästen aus Holz achten die Tester darauf, dass die Modelle eine witterungsfeste Imprägnierung oder einen beständigen Anstrich aufweisen. Allerdings reicht ein korrosionsbeständiges Material nicht aus, um einen langlebigen Briefkasten zu fertigen. Auch die Konstruktion wirkt sich auf die Lebensdauer aus. Der Briefkasten sollte keine Bereiche aufweisen, in denen sich das Wasser sammelt bzw. nicht abläuft. Daher schrägen viele Hersteller z. B. die Oberseite der Briefkästen ab. Zudem darf der Regen auch nicht durch den Briefschlitz in das Innere des Briefkastens tropfen: Die Post muss immer trocken bleiben.

Die Handhabung

Zum Teil nimmt die Verarbeitungsqualität direkten Einfluss auf die Handhabung des Briefkastens. Viele Hersteller fertigen ihre Briefkästen aus Stahlblech.

Bei nicht fachgerechter Verarbeitung von Stahlblech entstehen scharfe Kanten. Besonders im Bereich der Klappe und der Tür bedeuten scharfe Kanten jedoch eine Verletzungsgefahr.
Deshalb untersucht der Briefkasten Test alle Modelle auf eine sichere Handhabung. Sie öffnen und schließen Ihren Briefkasten nahezu jeden Tag und sollten dabei nicht auf scharfe Kanten achten müssen.

Außerdem erfolgt ein Test der Tür. Funktionieren das Aufschließen, Entnehmen der Post und das anschließende Abschließen problemlos? Briefkastenhersteller ordnen die Scharniere entweder seitlich oder unten an. Entsprechend öffnet die kleine Tür entweder zur Seite oder nach vorne. Bei nach vorne öffnenden Modellen achten die Tester auf einen Öffnungsstopp. Dieser Mechanismus verhindert, dass die Tür nach unten „umschlägt“. Somit benötigen Sie bei diesen Modellen nur eine Hand, um die Post zu entnehmen. Diese Einhandbedienung erweist sich als besonders alltagstauglich.

Auch wenn Sie wahrscheinlich nur einmal ein Schild mit Ihrem Namen hinter dem kleinen Sichtfenster des Briefkastens positionieren, sollte hiermit kein Aufwand verbunden sein.

Außerdem muss das Sichtfenster wasserdicht sein. Falls Wasser eintritt, verschmiert unter Umständen die Schrift auf dem Namensschild: Sie wollen nicht alle drei Monate das Schild austauschen, weil der Name nicht mehr erkennbar ist.

Im Rahmen diverser Briefkasten Tests probieren Testpersonen also die Entnahme der Post aus. Da Sie Ihren Briefkasten täglich benutzen, sollte die Handhabung unkompliziert sein und zuverlässig funktionieren. Allerdings beeinflussen auch die richtige Anbringung und Positionierung die reibungslose Handhabung in der Praxis.

Weitere Informationen!

Im Kapitel „Den Briefkasten sicher nutzen“ erfahren Sie, wo Sie Ihren Briefkasten am besten befestigen.

Die Ausstattungsmerkmale und Extras

Einige Modelle besitzen kleine Sichtfenster in der Tür, sodass sofort erkennbar ist, ob sich Post im Kasten befindet. An diesen Details zeigt sich, dass der jeweilige Hersteller mitdenkt. In allen Briefkasten Tests bringen solche praktischen Details Pluspunkte in der Bewertung. Häufig entscheiden diese wichtigen Details über eine Spitzenposition oder einen Platz im Mittelfeld.

Besonders komfortable Briefkästen besitzen eine Innenbeleuchtung. Somit entnehmen Sie Ihre Post auch im Dunkeln. In den dunklen Wintermonaten erweist sich dieses Extra als komfortabel. Ein Zeitungsfach bewerten die Tester ebenfalls als positiv, da es sich um ein sinnvolles Ausstattungsmerkmal handelt.

Außerdem ist eine Rückhaltevorkehrungen praktisch, damit beim Öffnen nicht sofort die ganze Post auf den Boden fällt. Hersteller realisieren dies häufig in Form eines kleinen Drahtbügels. Allerdings sollte der Bügel das Herausnehmen der Post auch nicht unnötig erschweren.

Worauf muss ich beim Kauf eines Briefkastens achten?

Überlegen Sie zuerst, welchen Briefkastentyp Sie wollen. Hierbei berücksichtigen Sie die baulichen Gegebenheiten Ihres Hauses. Wenn Sie z. B. einen großen Vorgarten besitzen, bietet sich als Ort für den Briefkasten der Gartenzaun bzw. die Grundstücksgrenze an. Hierfür eignet sich ein Standbriefkasten. Alternativ funktioniert auch ein Wandbriefkasten, den Sie am Gartenzaun montieren.

Die Größe

Wenn Sie sich für ein Modell entschieden haben, machen Sie sich über die passende Größe Gedanken. Für die meisten Haushalte reicht eine normale Briefkastengröße. Allerdings sollten Sie ein größeres Modell wählen, wenn Sie zahlreiche Zeitschriften abonniert haben. Andernfalls schauen Briefsendungen oder Zeitschriften aus dem Schlitz hervor. Dann besteht die Gefahr, dass sie im Regen nass werden.

Ein Paketbriefkasten eignet sich für Haushalte, die regelmäßig Paketsendungen erhalten. Wenn der Gang zur Post nicht in den Arbeitsalltag passt, bieten diese Paketbriefkästen eine praktische Lösung.
Falls Sie also lange arbeiten und Ihre freie Zeit nicht mit dem Abholen Ihrer Pakete verbringen möchten, dann wählen Sie einen Paketbriefkasten. Bedenken Sie jedoch, dass Paketbriefkästen mehr Platz benötigt als Wandbriefkästen oder Standbriefkästen.

Einen alten Einbaubriefkasten ersetzen

Falls Sie einen alten Einbaubriefkasten gegen ein neues Modell ersetzen möchten, messen Sie zunächst die Wandnische aus – vergessen Sie dabei nicht die Tiefe der Nische. Suchen Sie dann anhand dieser Maße alle passenden Modelle. Nach dieser Vorauswahl können Sie sich mit den einzelnen Briefkästen beschäftigen und das Modell aussuchen, das zu Ihren Anforderungen passt. Mit dieser strukturierten Suchmethode finden Sie am schnellsten ein Modell, das sowohl in Ihre Wandnische passt als auch Ihren Vorstellungen entspricht.

Welche Ausstattung ist sinnvoll?

Ein Briefkasten mit Innenbeleuchtung ist praktisch. Allerdings macht dieses Ausstattungsmerkmal nur Sinn, wenn sich Ihr Briefkasten am Gartenzaum befindet und keine Straßenlaterne in der Nähe steht. Direkt am Eingang besitzen alle Häuser ein Beleuchtung, die meistens ausreicht, um die Post aus dem Briefkasten zu entnehmen.

Eine integrierte Zeitungsrolle erweist sich als praktisch, wenn Sie eine Tageszeitung abonniert haben. Für den Zusteller ist es einfacher, die Zeitung in diese Rolle zu stecken. Außerdem ist Ihre Zeitung morgens immer trocken.

Fehlendes Zeitungsfach

Sie haben einen Briefkasten gefunden, der Ihren Bedürfnissen entspricht. Allerdings besitzt das Modell kein Zeitungsfach und Sie wollen nicht auf dieses praktische Ausstattungsdetail verzichten. Sie müssen nicht zwangsläufig ein anderes Briefkastenmodell wählen, da viele Hersteller Zeitungsfächer bzw. -rollen auch separat anbieten. Somit kaufen Sie Ihren favorisierten Briefkasten und ein einzelnes Zeitungsfach.

Achten Sie auf den Lieferumfang!

Lesen Sie in der Produktbeschreibung nach, ob der Hersteller das Montagezubehör mitliefert. Dann erleben Sie keine Überraschung. Während Sie das Problem des fehlenden Montagezubehörs durch einen Besuch im Baumarkt lösen, erhalten Sie nicht so einfach einen Zweitschlüssel. Achten Sie deshalb darauf, dass der Hersteller einen Zweitschlüssel mitliefert.

Welcher Stil eignet sich für welches Haus?

Häufig efolgt die Wahl des Briefkasten passend zum Stil des Hauses.

Orientieren Sie sich bezüglich der Materialien und Formensprache des neuen Briefkastens z. B. an vorhandenen Außenleuchten. Wenn Ihr Haus verzierte Außenleuchten nach historischem Vorbild besitzt, passt dazu ein ebenso verzierter Briefkasten aus Guss.
Ebenso besteht die Möglichkeit, die Materialität Ihres Hauses bei der Wahl des Briefkastens aufzugreifen. Falls beispielsweise Ihr Außengeländer und die Brüstung des Balkons aus Edelstahl besteht, nehmen Sie dieses Material mit einem Edelstahlbriefkasten gekonnt auf. Auf diese Weise harmonieren der Briefkasten und die Gestaltung Ihres Hauses. Allerdings hat auch der gezielte Stilbruch einen Reiz: An einem modernen und schlichten Haus fällt ein historischer Briefkasten sofort ins Auge.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Burg Wächter 
  • Knobloch 
  • Heibi
  • CMD: die Creativ Metalldesign GmbH 
  • Blomus 
  • Briefkastenhändler
Alfred Lüling gründete das westfälische Unternehmen im Jahr 1920. Zunächst ein Handelsunternehmen für Schlösser der Marke Burg errichtete das Unternehmen in den 1960er-Jahren eine erste Fertigungsstätte. Heute produziert der Hersteller Schlösser und Schließtechnik. Der Unternehmensslogan „Immer auf der sicheren Seite“ macht deutlich, dass Burg Wächter für Sicherheit steht. Das Unternehmen fertigt Briefkasten aus unterschiedlichen Materialien: Neben Modellen aus Stahl oder Edelstahl finden Sie ebenfalls Briefkästen aus Kunststoff oder Guss. Briefkästen von Burg Wächter zeichnen sich durch ein funktionales und modernes Design aus.
Bereits im Jahr 1869 erfolgte die Gründung des Unternehmens als Blechklempnerei. Knobloch aus dem sächsischen Döbeln blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Mittlerweile hat sich das Unternehmen auf die eigenen Wurzeln besonnen: Briefkästen gehörten zu den ersten Produkten des Unternehmens. Heute produziert Knobloch Briefkästen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Der Hersteller überzeugt mit einem breiten Sortiment, das aus Briefkastenanlagen und Privatbriefkästen besteht.
Das Metall verarbeitende Unternehmen besteht seit über 80 Jahren. Noch heute fertigt das Unternehmen im eigenen Werk im mittelfränkischen Schopfloch. Aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder einem Materialmix fertigt der deutsche Hersteller Briefkästen unterschiedlicher Typen. Heibi steht für hochwertige Qualität aus Deutschland.
Die Gründung von CMD erfolgte im Jahr 2000. Weil CMD die eigenen Produkte nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch in Ilsfeld selbst produziert, zeichnen sich die Briefkästen durch das Qualitätssiegel „Made in Germany“ aus. Das deutsche Unternehmen bietet ein breites Sortiment von Außenleuchten, Hausnummern und Briefkästen. Dabei verwendet CMD vorzugsweise Edelstahl. Wer außer einem Briefkasten auch Hausnummer und**Außenleuchten** sucht, findet im Sortiment von CMD stilistisch einheitliche Modelle.
Die Wurzeln des deutschen Unternehmen liegen in dem 1921 gegründeten Unternehmen SKS Sundern. Im Jahr 1989 erfolgte die Aufteilung des Metall verarbeitenden Unternehmens in SKS-design und SKS-metaplast. 20 Jahre später entstand aus SKS-design das heutige Unternehmen Blomus. Durch das gesamte Sortiment des Unternehmens ziehen sich das Material Edelstahl und die Konzentrierung auf ein modernes Design. Somit sprechen die minimalistisch gestalteten Briefkästen von Blomus vor allem Designliebhaber an.
Neben Briefkastenherstellern vertreiben auch zahlreiche Händler Briefkästen über große Onlinehändler wie Amazon. Diese Briefkastenhändler bieten ebenfalls ein differenziertes Sortiment. Häufig verkaufen diese Händler ihre Briefkästen als Eigenmarken. Dazu gehören u. a. TecTake, DEUBA, Frabox, Maxstore und TÄGA.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Briefkasten am besten?

Die Modelle für die Briefkasten Tests 2017 haben die Testinstitute bei verschiedenen Onlinehändlern bestellt: Der Fachhandel vor Ort bietet nur eine begrenzte Auswahl. Allerdings soll ein Briefkasten Test eine breite Auswahl des aktuellen Briefkastenangebots berücksichtigen. Auch Sie sollten sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, in einem breiten Angebot den optimalen Briefkasten für Ihre Bedürfnisse zu finden. Daher bietet sich der Kauf bei einem Onlinehändler an.

Der Fachhandel verspricht Beratung. Diese Beratung erhalten Sie jedoch auch durch diesen Produktbericht von Expertentesten. Dabei berät Sie ein Briefkasten Test umfassender, als der Fachverkäufer im Geschäft. Außerdem können Sie nicht sicher sein, ob das Geschäft an einem bestimmten Briefkasten mehr verdient als an den anderen Modellen. Deshalb stellen Verkäufer solche Modelle in einem Beratungsgespräch häufig besonders positiv und vorteilhaft dar.

Der Onlinekauf ist außerdem mit weniger Aufwand für Sie verbunden. Weder müssen Sie einen Parkplatz suchen, noch richten Sie sich nach Öffnungszeiten. Sie wägen in Ruhe ab, welcher Briefkasten zu Ihren Anforderungen passt. Dann bestellen Sie bequem bei einem Onlinehändler und erhalten Ihr Modell nur wenige Tage später.

Aufgrund des Preises für einen Briefkasten fallen bei vielen Onlinehändlern keine Versandkosten an. Somit profitieren Sie von den zumeist günstigeren Preisen des Onlinehandels. Da Onlinehändler weniger Kosten als Fachhändlerfilialen haben, können Sie Ihnen attraktivere Preise bieten. Also ergeben sich durch den Kauf bei einem Onlinehändler Preisvorteile für Sie. Außerdem ist der Kauf bequemer für Sie. Sollte Ihnen der bestellte Briefkasten nicht gefallen, haben Sie die Möglichkeit des Umtausches: Bei allen Onlinekäufen besteht für Sie ein Rückgaberecht.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Briefkastens

Der erste dokumentierte Briefkasten befand sich am Haynischen Tor in Liegnitz. Allerdings gab es bereits zuvor regelmäßige Botendienste zwischen verschiedenen Höfen und Städten. Auf diese Weise kommunizierten Fürsten und Königshäuser miteinander. Zwischen Leipzig und Breslau bestand eine solche regelmäßige Verbindung durch einen Botendienst. Um ebenfalls diesen Dienst zu nutzen, hängte die Stadt Liegnitz einen Briefkasten auf. Somit bestand die Möglichkeit, sowohl nach Leipzig als auch nach Breslau Nachrichten zu schicken. Die Postbeförderung kostete für die Liegnitzer kein Geld: Damals bezahlte grundsätzlich der Empfänger der Nachricht den Postunternehmer. Also konnte der Postbote die Nachricht nur persönlich übergeben. Somit gab es noch keine privaten Hausbriefkästen. Das änderte sich mit der Einführung des Portos.

Das Porto

Mit Einführung des Portos zahlte nun der Absender für die Beförderung der Nachricht und nicht mehr der Empfänger. Dieses System vereinfachte die Zustellung, da der Bote dem Empfänger nicht unbedingt persönlich die Nachricht übergeben musste. Im Jahr 1840 brachte die Regierung des Vereinigten Königreichs die erste Briefmarke heraus – andere Länder folgten dem Beispiel. Das Briefporto stellt das erste Prepaid-System dar: Die Kunden zahlten und erhielten erst im Anschluss die Leistung.

Keine Anwesenheit mehr erforderlich

Aufgrund dieses Portosystems musste der Empfänger bei Eintreffen der Postsendung nicht anwesend sein. Somit bestand nun für alle Haushalte die Möglichkeit, einen Briefkasten für die ankommende Post aufzuhängen.

Der Briefkasten heute

Trotz der zunehmend Konkurrenz für den Brief durch elektronische Kommunikationsmittel gehört der Briefkasten auch heute zu jedem Haus und zu jeder Wohnung. In Deutschland besteht sogar die Meldepflicht des Wohnorts gegenüber dem Einwohnermeldeamt: Also ist jeder Bürger zu einer Adresse somit auch zu einem Briefkasten verpflichtet.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Briefkästen

Im Jahr 2015 beförderte die Deutsche Post 19,3 Milliarden Briefsendungen. Dabei handelte es sich um 8,6 Milliarden Briefe der Kommunikation und 8,8 Milliarden Werbe- bzw. Marketingsendungen. In den letzten Jahren hat die Zahl der Briefsendungen kontinuierlich abgenommen.

Verlorene Briefe und Pakete

Jedes Jahr erreichen Tausende Briefe und Paket nicht ihren Empfänger: Die Post veröffentlicht keine Zahlen. Laut einem Bericht von welt.de aus dem Jahr 2011 steigt die Anzahl der verlorenen Postsendungen. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft macht dafür die zunehmende Auslagerung durch die Deutsche Post verantwortlich. Um Kosten zu sparen, vergibt das Unternehmen Aufträge an Subunternehmen.

Schicken Sie deshalb niemals Geld mit der Post – verzichten Sie auch auf die 10 Euro in der Geburtstagskarte! Außerdem ist das Verschicken von Geld laut Post sogar verboten.

Die Anzahl der Briefkästen der Deutschen Post

Die Anzahl der Briefkästen im gesamten Bundesgebiet lag im Jahr 2015 bei 110.000. Im Vergleich zum Jahr 2012 ging die Anzahl um 2.000 Stück zurück. Im Jahr 2003 zählte die Post noch 140.000 Briefkästen.

Der Landbriefkasten

Wenn Häuser mehr als 100 Meter vom öffentlichen Straßennetz entfernt liegen, erhalten sie einen Landbriefkasten. Bewohner in entlegenen Häusern erhalten nicht nur ihre Post in diesen Landbriefkästen, sondern nutzen sie auch zum Verschicken der Post. Der Postbote nimmt zu verschickende Briefe aus dem Kasten. Damit der Zusteller den Briefkasten nicht vergeblich öffnet, befindet sich ein Einlageanzeiger am Kasten. Diesen betätigen die Bewohner, wenn sie zu verschickende Post einlegen.

10 DM von der Post

Früher befanden sich die Briefkästen in Mehrfamilienhäusern nicht im Eingangsbereich des Hauses. Somit musste der Postbote alle Geschosse erklimmen, um die Post durch die Briefschlitze der Wohnungstüren zu werfen. Diese erforderte Zeit und der Postbote musste jeden Tag Tausende Treppenstufen steigen. In den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren zahlte daher die Post 10 DM an jeden Eigentümer eines Mehrfamilienhauses, wenn er eine zentrale Briefkastenanlage im Erdgeschoss anbrachte.

Unzureichender Briefkasten: ein Grund zur Mietminderung

Laut einem Urteil des Berliner Landgerichts (Az. 29520/90) dürfen Mieter die Miete um 0,5 % kürzen, wenn die Zustellung von C4-Umschlägen oder Zeitschriften nicht einwandfrei funktioniert. Vermieter sind somit verpflichtet, für ihre Mietwohnungen eine Briefkastenanlage entsprechend der Norm zu installieren.

Der Briefkasten gehört zur Wohnung. Somit stellt ein undichter oder schwer zu öffnender Briefkasten einen Mangel dar. Mieter haben ein Anrecht auf Kürzung der Miete um 1 %. (AG Mainz, 8 C 98/96)

Briefkastenfirmen

Der Begriff bezeichnet ein rechtlich eingetragenes Unternehmen. Allerdings besteht dieses Unternehmen nur auf dem Papier und unterhält keinen Geschäftsbetrieb: Es existiert nur eine Adresse mit Briefkasten. Briefkastenfirmen dienen meistens dazu, die Steuergesetzgebung im jeweiligen Land auszunutzen. Daher gibt es Briefkastenfirmen besonders häufig in Staaten mit niedrigen Steuern. 95 % der Firmen haben Schätzungen zufolge einen kriminellen Hintergrund.

Den Briefkasten sicher nutzen

Die sichere Verwendung beginnt mit der richtigen Positionierung. Denken Sie dabei nicht nur an sich, sondern auch an den Zusteller. Schließlich wirft der Postbote jeden Tag Ihre Postsendungen in den Briefkasten: Machen Sie die Zustellung nicht unnötig kompliziert! Wenn Sie einen großen Vorgarten besitzen, positionieren Sie Ihren Briefkasten am besten an der Grundstücksgrenze. So ersparen Sie Ihrem Zusteller das Gehen bis zu Ihrer Haustür.

Ihr Briefkasten sollte sofort erkennbar sein. Bringen Sie Ihren Briefkasten außerdem auf einer Höhe an, sodass der Briefschlitz für jeden Zusteller erreichbar ist. Vor dem Briefkasten steht am besten nichts auf dem Boden. Da auch der Zusteller der Tageszeitung Ihren Briefkasten nutzt, sollte der Ort des Briefkastens ausreichend beleuchtet sein: Nicht nur im Winter ist es früh morgens dunkel. Damit die Beleuchtung nicht während der ganzen Nacht brennt, sind Lampen mit Bewegungsmelder optimal für den Eingangsbereich Ihres Hauses.

Die Montage

Montieren Sie Ihren neuen Briefkasten entsprechend der Anleitung. Nur so stellen Sie sicher, dass der Briefkasten auch nach Jahren noch hängt. Bei Modellen zur Montage an der Hauswand benötigen Sie eine**Schlagbohrmaschine**. Bedenken Sie, dass ein Standbriefkasten einen sicheren Untergrund benötigt. Wenn kein fester Untergrund (z. B. im Vorgarten) vorhanden ist, sollten Sie ein kleines Fundament legen. Andernfalls könnte sich der Standbriefkasten mit den Jahre zur Seite neigen.

Immer abschließen

Schließen Sie Ihren Briefkasten grundsätzlich ab. Um den Briefkastenschlüssel jeden Tag direkt zur Hand zu haben, legen Sie den Schlüssel am besten immer an dieselbe Stelle. Hierfür bietet sich z. B. ein Schlüsselbrett an. Verwahren Sie den Zweitschlüssel getrennt.

Im Urlaub

Bitten Sie einen Nachbar, Ihren Briefkasten alle zwei oder drei Tage zu leeren, wenn Sie im Urlaub sind. Post und Werbesendungen füllen den Briefkasten innerhalb weniger Tage, sodass der Postbote keine weiteren Briefe einwerfen kann.

Außerdem zeigt ein überquellender Briefkasten an, dass die Bewohner für längere Zeit nicht zu Hause sind. Einbrecher achten auf dieses Anzeichen!

Nützliches Zubehör

Für die Reinigung von Briefkasten aus Kunststoff oder Guss können Sie Haushaltsreiniger und Wasser benutzen. Achten Sie jedoch darauf, Modelle aus Edelstahl mit einem entsprechenden Spezialreiniger zu reinigen. Diesen erhalten Sie in einem Baumarkt. Damit Sie Ihren Briefkasten lange nutzen können, sollten Sie ihn ein- bis zweimal im Jahr gründlich reinigen. Bei Briefkästen aus Holz benutzen Sie nicht zu viel Wasser für die Reinigung. Um zunächst Staub oder Dreck zu entfernen, bietet sich eine Bürste an. Wenn Ihr Holzbriefkasten dem Regen ausgesetzt ist, sollten Sie ihn regelmäßig neu streichen bzw. imprägnieren. So erhöhen Sie die Lebensdauer eines Holzbriefkastens erheblich. Andernfalls verrottet er im Lauf der Jahre. Pinsel und Farbe erhalten Sie im Baumarkt.

Alternativen zum Briefkasten

Im Handel gibt es keine Alternativen zum Briefkasten. Allerdings besteht die Möglichkeit des Eigenbaus. Das Bauen eines Briefkastens aus Holz setzt jedoch handwerkliches Geschick und entsprechendes Werkzeug voraus. Besonders die Umsetzung der Tür zur Entnahme der Post erfordert Fachwissen.

Das Postfach

Besonders Unternehmen richten sich ein Postfach ein, das eine jährliche Miete kostet. Somit erfolgt die Zustellung der Postsendungen in dieses Fach, das sich in einem Postamt befindet. Also holt der Inhaber seine Post persönlich aus diesem Postfach ab.
Allerdings erfolgt die Zustellung im Postfach, bevor die Zusteller in die einzelnen Zustellbezirke fahren. Daher können Postfachinhaber ihre Post bereits abholen, während die Postsendungen für die Briefkästen erst noch zugestellt werden. Postfachinhaber sind trotzdem zu einer regulären Postanschrift verpflichtet. Also lässt sich ein Briefkasten nicht vollständig durch die Einrichtung eines Postfachs ersetzen.

Weiterführende Links und Quellen

  1. Eintrag bei Wikipedia über den Hausbriefkasten: https://de.wikipedia.org/wiki/Hausbriefkasten
  2. Wikipediaartikel zum Briefkasten: https://de.wikipedia.org/wiki/Postbriefkasten_(Deutschland)
  3. Text über die Geschichte des Briefkastens: http://www.briefkasten-ratgeber.de/briefkasten-geschichte.htm
  4. Artikel zur Briefkastengesellschaft bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Briefkastengesellschaft
  5. Artikel über Postsendungen, die nie ihren Adressaten erreichen: https://www.welt.de/wirtschaft/article13558939/Tausende-Briefe-und-Pakete-kommen-nie-an.html
  6. Zur Geschichte des Briefkastens: http://www.was-war-wann.de/geschichte/briefkasten.html
  7. Statistik zur Anzahl der Briefsendungen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38996/umfrage/anzahl-der-befoerderten-briefe-durch-die-deutsche-post/
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