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Einbaubackofen Test 2017 • Die 10 besten Einbaubacköfen im Vergleich

Die Einbaubacköfen von heute lassen sich individuell auf die eigenen Gewohnheiten abstimmen und fügen sich perfekt in die Küche ein. Mit ihrer modernen Ausrüstung und einer guten Energieeffizienz sorgen sie für reibungslose Abläufe im Alltag sowie bei besonderen Anlässen, wenn ganz exklusiv gekocht und gebacken wird. Wer sich über die Einbaubackofen Vergleichssieger informiert, der wird trotzdem feststellen, dass es große Unterschiede bei den Funktionseigenschaften sowie bei dem Energieverbrauch gibt. Im Rahmen dieses Ratgebers möchten wir die Käufer über die Details informieren und ihnen eine Art Kaufberatung präsentieren.

Vom einfachen Backen bis hin zu Grill- und anderen Garprozessen, die modernen Backöfen sorgen dafür, dass die Gerichte perfekt werden, ohne dass dabei etwas anbrennt oder nicht ganz durchgart. Dabei helfen spezielle automatische Programmeinstellungen. Mit einer speziellen Ausstattung werden gegebenenfalls die Kinder im Haushalt vor Verbrennungen geschützt. Hierbei kann es sich um ein Fenster mit Hitzeschutz handeln, das außen kühl bleibt, um gesicherte Funktionstasten oder um ein Kühlgebläse.

Der Einbaubackofen Vergleich 2017 berücksichtigt auch die Modelle mit Reinigungssystem, die einem das Putzen des Innenraums ersparen. Ob es sich um einen Elektrobackofen, um ein Induktionsgerät oder um einen Gasofen handelt, diese Zusatzfunktionen für eine vereinfachte Reinigung machen es einem leicht, jeden Tag zu kochen und anschließend die Küche in Ordnung zu bringen.

Einbaubackofen Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Neff BCR4522N Backofen ElektroBauknecht BIR4 DH8F2 PT Einbau-BackofenSiemens HB655GBS1 iQ700 Einbaubackofen KKT KOLBE EB8015ED EinbaubackofenBosch HBA33B150 Serie 6 EinbaubackofenAEG Einbau-Backofen BE3002021MGorenje BO 73 CLI Backofen Elektro Einbau-Backofen BO 6433 W von TermikelBeko BIM22301X BackofenZanker KOB10301XK Backofen

Neff BCR4522N Backofen Elektro

Bauknecht BIR4 DH8F2 PT Einbau-Backofen

Siemens HB655GBS1 iQ700 Einbaubackofen


KKT KOLBE EB8015ED Einbaubackofen


Bosch HBA33B150 Serie 6 Einbaubackofen


AEG Einbau-Backofen BE3002021M

Gorenje BO 73 CLI Backofen Elektro

Einbau-Backofen BO 6433 W von Termikel

Beko BIM22301X Backofen

Zanker KOB10301XK Backofen

 Bewertung 1,1 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,1 2,2 2,4
Innenraum-Volumen71 Liter71 Liter71 Liter70 Liter67 Liter74 Liter67 Liter66 Liter71 Liter56 Liter
Energieverbrauch konventionell0.87 Kilowattstunden0.9 Kilowattstunden0,87 Kilowattstunden0.89 Kilowattstunden0.89 Kilowattstunden0,79 Kilowattstunden0.85 Kilowattstunden0.84 Kilowattstunden0.88 Kilowattstunden 0,83 Kilowattstunden
ReinigungssystemEasycleanDiamondCleanecoClean PlusDampf-Cleank.A.Integriertes Reinigungssystem Glatte EmailleAquaCleanLeicht-Reinigungs-EmailleSimpleSteamk.A.
Produktabmessungen54,8 x 59,6 x 59,5 cm59,5 x 56,4 x 59,5 cm59,5 x 54,8 x 59,5 cm59,5 x 54,8 x 59,5 cm54,8 x 59,5 x 59,5 cm59,4 x 59,5 x 56,7 cm56,8 x 59,7 x 59,5 cm56 x 56 x 60 cm56,7 x 59,4 x 59,5 cm56 x 55 x 60 cm
Ober-/ UnterhitzeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Schnellaufheizung
  • Kindersicherung
  • einfache Bedienung


  • PowerHeißluft-Funktion
  • Kindersicherung
  • abklappbarer Grill erleichtert die Reinigung


  • 4D-Heißluft
  • coolStart
  • softMove
  • Pizzastufe


  • SensorTouch-Bedienung
  • Einbau im Hochschrank und unter der Arbeitsplatte möglich
  • Programmierbarer Timer


  • 3D Heißluft Plus
  • Kindersicherung
  • Schnellaufheizung


  • kann völlig unabhängig von einem Kochfeld eingebaut werden
  • Glatte Innenwände aus LONGCLEAN-Emaille
  • Mitgeliefertes Zubehör


  • Abschaltautomatik
  • Cool-Door
  • dynamisches Kühlgebläse


  • programmierbarer Timer
  • programmierbarer Multifunktions-Timer mit großem Display
  • autarker Backofen


  • 3D Kochen
  • versenkbare Knebel
  • Kindersicherung


  • Kühlgebläse
  • Leichtreinigungstür und -ausstattung

Handhabung
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Einbaubackofen?

Ein Einbaubackofen ist ein Backofen, der direkt in einen Küchenschrank integriert wird. Dafür braucht er die richtigen Maße, damit er auch unter die Arbeitsplatte passt und sich in die Front der Küche einfügt.

Ein Großteil der Einbaubacköfen aus dem Vergleich wird elektrisch betrieben, doch es gibt auch Gas- und Induktionsbacköfen. Im Innenraum des Backofens werden Lebensmittel gegart. Neben der klassischen Zubereitung des Backens kann man sie hier auch grillen, braten oder bei Niedrigtemperatur garen. Abhängig von der Region kennt man den Einbaubackofen auch unter den Begriffen Rohr oder Backröhre.

In dem wärmeisolierten Innenraum des Einbaubackofens wird eine mehr oder weniger hohe Hitze erzeugt. Diese entsteht durch Heißluft, Ober- und Unterhitze oder durch ein Umluftsystem. Die Funktionsweise der verschiedenen Beheizungsarten soll später genauer erläutert werden. Der elektrische Einbaubackofen aus dem Vergleich 2017 gilt als die klassische Variante und basiert auf dem ursprünglichen Prinzip dieser Haushaltsgeräte.

Im Gegensatz zum Herd gehört bei dem Backofen das Kochfeld nicht mit zum Gerät. Der Herd hat eine kombinierte Bedienblende für den Ofen und das Kochfeld, während der Einbaubackofen unabhängig vom Kochfeld betrieben wird. Dadurch hat man mehr Möglichkeiten bei der Küchengestaltung. Aktuell sind Einbaubacköfen gefragt, die nicht unterhalb der Arbeitsplatte integriert werden, sondern an einer etwas höheren Position eines Küchenschranks.

Wie funktioniert ein Einbaubackofen?

Viele Einbaubacköfen aus dem Vergleich 2017 funktionieren mit Elektrizität, sie benötigen also einen Stromanschluss. Dadurch, dass für die Beheizung eine große Energiemenge erforderlich ist, handelt es sich oft um einen Anschluss mit Starkstrom. Einige Backöfen sind jedoch mit einem herkömmlichen Stecker versehen, der ohne die Unterstützung eines Fachmanns mit dem Stromnetz verbunden werden kann.

Grundsätzlich besteht die Funktion eines Einbaubackofens darin, das Innere durch die Wärmequelle aufzuheizen. Durch den Regler kann man die nötige Temperatur herstellen. Dies geschieht bei den herkömmlichen Modellen über Heizstäbe. Durch die Hitze im Innenraum können die Speisen im Backofen gegart werden.

Die Beheizungsart gibt Aufschluss über die Art der Energiezufuhr. Ob der Einbaubackofen mit Gas oder Strom betrieben wird: Die maximale Hitze liegt im Allgemeinen bei 250 Grad. Einige Profi-Geräte bringen es sogar auf 300 Grad Maximaltemperatur.

Typischerweise sind die heutigen Einbaubacköfen aus dem Vergleich 2017 mit separat zu regulierender Ober- und Unterhitze ausgerüstet. Auch ein Infrarotgrill ist oft schon bei den günstigeren Modellen vorhanden. Bei den Vergleichssiegern der Einbaubacköfen kann man teilweise zusätzliche Heizarten einstellen, die unter anderem das Grillen ermöglichen oder mit Heißluft garen. Spezielle Programme zum Pizza- und Brotbacken oder zum Auftauen ergänzen die Standardfunktionen. Bei den besonders hochklassigen Modellen kann außerdem eine Warmhaltefunktion oder ein Tellerwärmer integriert sein.

Die Profi-Backöfen haben noch zusätzliche Programme zu bieten. Sie verfügen beispielsweise über eine Dampfgarfunktion und über eine integrierte Mikrowelle. Teilweise verfügen diese Öfen über ein funktionales Lüftungsrad, das durch seine Rotation für eine besonders gleichmäßige Hitzeverteilung sorgt. Hinzu kommen spezielle Zubehörteile wie Backsensoren, integrierte Bratenthermometer und ausfahrbare Schienen.

Abhängig von der Größe des Einbaubackofens ist es häufig möglich, mehrere Bleche gleichzeitig zu benutzen. So lassen sich gleich zwei oder drei Lagen Plätzchen oder Pizza backen. Hier sorgt die ausfahrbare Schienenkonstruktion für eine gute Sicherheit. Das Schienensystem kann teilweise oder komplett herausgefahren werden, sodass es leichter fällt, die Bleche herauszunehmen oder eine Auflaufform hineinzustellen. Die Hände werden vor den heißen Innenwänden geschützt und man bekommt selbst nicht so viel Hitze ab.
Ein Blick auf die Heizmethoden soll Aufschluss über die genauere Funktionsweise eines Backofens geben. Bei dem Heißluft-Modus wird die heiße Luft über einen Ringheizkörper erzeugt. Ein Gebläse ist für die Verwirbelung im Backraum zuständig: Dadurch werden die Gerichte nicht nur von einer Seite erwärmt, sondern die Hitzezufuhr kommt gleichmäßig von jeder Seite. Auf diese Weise ist es möglich, auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig zu garen. Im Allgemeinen liegt die Gartemperatur bei Heißluft rund 20 Grad unter der einfachen Ober-/Unterhitze.

Für die Beheizung durch Ober- und Unterhitze sorgen die Heizspiralen, die sich oberhalb und unterhalb des Backraums befinden. Wenn lediglich die oberen Heizspiralen benutzt werden, backt man nur mit Oberhitze. Schaltet man diese ab und verwendet nur die Bodenspirale, spricht man von der Unterhitze.

Das Umluft-System wird durch einen Ventilator im Backofen betrieben: Dieser verwirbelt die heiße Luft und versorgt zwei Ebenen gleichzeitig mit Hitze. Im Vergleich zu den anderen Beheizungsarten liegt die Temperatur bei Umluft etwa 30 Grad niedriger. Der Vergleich mit Heißluft liegt also auf der Hand.

Eine Grillfunktion wird durch die Heizwendel im Inneren des Backofens ermöglicht. Diese ist unverdeckt und gibt die Hitze von oben ab. So kommt es zu dem typischen Grilleffekt, der dafür sorgt, dass die Speisen knusprig gebräunt werden. Für eher flaches Grillgut gibt es den Großflächengrill, für kleine Speisen oder zum Gratinieren reicht ein Kleinflächengrill aus.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Wer sich für einen der Einbaubackofen Vergleichssieger entscheidet, der erhält ein Haushaltsgerät, das sich genau auf die Gewohnheiten in der Küche anpasst. Mit Ober- und Unterhitze, Umluft und Heißluft sind genaue Einstellungen möglich, die sich bei Bedarf auch kombinieren lassen. Bei dem Einbaubackofen ist man zwar bei der Auswahl des Standorts nicht so flexibel wie bei einem Standgerät, doch die optische Einheit ist bei den Einbaumodellen ein klarer Vorteil. Bei einer klassischen Einbauküche ist der geeignete Platz für den Einbaubackofen schon vordefiniert, während man bei einer individuellen Küchenplanung mehr Flexibilität hat. Umstellen lässt sich das Einbaugerät jedoch nicht mehr, wenn man es einmal integriert hat.

Wer sich für den Einbau in einer erhöhten Position entscheidet, der kommt gut an die Bedienelemente und auch an den Innenraum heran. Das erleichtert es den Anwendern, den Bräter oder das Backblech hineinzuschieben und später wieder zu entnehmen. Die höhere Position dient außerdem dem Schutz der Kinder.

Die klassischen Einbaubacköfen aus dem Vergleich haben ein Innenvolumen von 60 bis 70 Litern. Es gibt jedoch auch Spezialmodelle für die Mini-Küche, die kleiner als 50 Liter sind, sowie XXL-Backöfen mit maximal 90 Liter Fassungsvermögen.

Charakteristisch für die Einbaubacköfen ist ihr anpassungsfähiges Design, das sich auf die Fronten der Küche abstimmen lässt. Auf der Stirnseite kommt häufig Edelstahl zum Einsatz: Das ist strapazierfähig und sorgt für eine optische Aufwertung. Besondere Beschichtungen verhindern, dass man gleich jeden Fingerabdruck sieht.

Für die Hobbyköche und Bäcker ist es sehr praktisch, wenn sich die verglaste Tür gut reinigen lässt und einen perfekten Einblick erlaubt. So kann man von außen gleich erkennen, ob der Käse auf dem Auflauf schon geschmolzen ist. Mit einer Dreifach-Verglasung bei den Vergleichssiegern der Einbaubacköfen hat man außerdem die Sicherheit, dass die Tür an der Außenseite nicht zu heiß wird. Zudem kann eine dreifach verglaste Backofentür auch als Abstellfläche dienen, da sie sehr stabil ist.
Mit den Standardmaßen von 59,5 x 59,5 x 55 cm passen die Einbaubacköfen genau in die genormten Küchenschränke hinein. Wer schmalere Schränke hat, der kann auch Backöfen in Sondergröße finden, die nur 45 cm breit sind. Damit eignen sich die verschiedenen Modelle für verschiedene Bedingungen. Auf Wunsch lassen sich die Einbaubacköfen mit einem Kochfeld kombinieren. Auch hier ist die genaue Abmessung zu berücksichtigen. Zudem darf man nicht vergessen, dass das Kochfeld über eigene Schaltelemente verfügt, für die genügend Platz sein muss.

Welche Arten von Einbaubacköfen gibt es?

Im Vergleich der Einbaubacköfen unterscheidet man vor allem zwischen der Energieversorgung. Es gibt Backöfen, die mit Gas betrieben werden, klassische Elektrobacköfen sowie Induktionsbacköfen.

Der Gasbackofen erhält seine Energie durch den Anschluss ans Gasversorgungssystem. Er ist wegen seiner praktischen und schnellen Bedienung beliebt, allerdings handelt es sich häufig um einen kompletten Herd.

Die Vorteile beim Gasbackofen:

  • Nierige Gaspreise,
  • geringe Emission,
  • schnelles Aufheizen.

Die Nachteile:

  • Erhöhtes Brandrisiko durch Gas,
  • heizt nicht besonders gleichmäßig,
  • Bildung von Ruß.

Der Elektrobackofen gilt als der Klassiker in der Küche. Sein Energieverbrauch liegt bei zwischen 2.100 und 3.000 kWh.

Die Vorteile des Elektrobackofens:

  • Saubere Handhabung,
  • gute Bediensicherheit,
  • relativ effizient.

Die Nachteile:

  • Langsamere Reaktion auf Temperatureinstellung.

Der Induktionsbackofen kommt erst seit wenigen Jahren zum Einsatz. Hier sorgt die Induktionstechnologie für eine ideale Wärmeübertragung.

Die Vorteile beim Induktionsbackofen:

  • Kurze Aufheiz- und Abkühlphase,
  • sicherer Betrieb,
  • hervorragende Energieeffizienz,
  • gleichmäßige Wärmeverteilung.

Die Nachteile:

  • Hoher Anschaffungspreis,
  • funktioniert nur mit speziellem Kochgeschirr.

So werden die Einbaubacköfen getestetSmeg SFP106S Pyrolyse Einbaubackofen Silber verspiegeltes Glas 60cm Einbauherd

Als unverzichtbare Küchengeräte sind Backöfen fast täglich im Einsatz. Vor allem die Elektrobacköfen konnten sich in deutschen Haushalten bewähren. Als Einbaubackofen finden sie in der harmonisch eingerichteten Küche den idealen Platz. Um das geeignete Modell für die eigene Küche zu finden, sollte man überlegen, was einem wichtig ist. Meistens geht es nicht allein um das schnelle und energiesparende Backen. Auch spezielle Funktionen können eine entscheidende Rolle spielen. Die Auswahlkriterien werden im Folgenden etwas genauer beschrieben

  • Die Heizfunktionen
  • Das Zubehör 
  • Das Sichtfenster
  • Die Temperaturregelung
  • Die Automatikprogramme
  • Die Energieeffizienz
Ein moderner Einbaubackofen sollte über die klassischen Heizsysteme verfügen und für diese auch eine individuelle Kombination anbieten. Dazu gehören vor allem die Ober- und Unterhitze, das Heißluftsystem und Umluft. Zu diesen Standards können sich noch verschiedene Zusatzfunktionen kommen. Das kann eine Pizzastufe sein oder eine Auftau-Schaltung. Zum Teil stehen diese Funktionen separat zur Verfügung, bei anderen Backöfen kann man die Grundarten der Beheizung so kombinieren, dass der Innenraum perfekt auf das Auftauen oder Brotbacken eingestellt wird.
Grundsätzlich wählt man seinen Einbaubackofen nicht nach dem Zubehör aus, dennoch sollte man überprüfen, was alles zum Lieferumfang gehört. Im Allgemeinen gehört zumindest ein Backblech und ein Backrost dazu. Bei den modernen Einbaubacköfen aus dem Vergleich 2017 ist häufig auch der Teleskopauszug dabei. Dieser ist ein integriertes Gestell, auf dessen Schienen das Backblech sicher aufgelegt werden kann.

Bei einigen Einbaubacköfen sind noch zusätzliche Bleche im Lieferumfang beinhaltet, zudem können eine Fettpfanne und ein Kombirost dazugehören. Weiteres mögliches Zubehör sind Bratenthermometer und andere Utensilien zum Kochen und Backen. Diese muss man jedoch meistens separat kaufen.

Im Prinzip haben fast alle Einbaubacköfen ein Sichtfenster, doch die Qualität kann sehr unterschiedlich ausfallen. Ein einfaches Backofenfenster ist nicht optimal isoliert und wird deshalb sehr heiß, wenn der Ofen eingeschaltet ist. Das ist nicht nur für die Hobbyköche gefährlich, sondern auch für die Kinder, die im Haushalt leben. Durch ein Hitzeschutzfenster reduziert sich die Gefahr von Verbrennungen. Außerdem hilft die verbesserte Isolierung gleichzeitig beim Energiesparen. Zum Teil gibt es an der Außenseite des Sichtfensters auch eine Kühlfunktion.
Über die Schalter lässt sich die Wärme im Backofen gezielt regulieren. So erhält man genau die richtige Hitze, um etwas zu überbacken oder aufzutauen. Gerade die niedrigeren Gartemperaturen sind bei den älteren Geräten schwer zu halten, doch die modernen Einbaubackofen Vergleichssieger ermöglichen eine präzise Steuerung.
Mit den automatischen Programmfunktionen fällt es leicht, komplette Garvorgänge einzustellen. Die Programmierung vereinfacht die Vorbereitung und verhindert, dass die Speisen nicht richtig heiß werden oder trocken werden und anbrennen. Man wählt einfach das richtige Programm aus und gibt die entsprechenden Angaben zum Gericht ein. Der Einbaubackofen erledigt alles Weitere und gibt einen Signalton von sich, wenn das Essen fertig aufgewärmt oder überbacken ist.

Auch eine Zeitschaltautomatik kann integriert sein. Mit den nötigen Programmeinstellungen stellt man sicher, dass man das Einschalten und Abschalten nicht vergisst.

Ein moderner Einbaubackofen aus dem Vergleich sollte nicht zu viel Energie verbrauchen. Daher darf man bei der Auswahl die Energieeffizienzklasse nicht außer Acht lassen. Durch diese Angabe erfährt man die durchschnittlichen Verbrauchswerte. Bei den Elektrobacköfen gibt es eine Kennzeichnungspflicht: Das EU-Energielabel zeigt an, wie viel Energie das Gerät verbraucht. Auf diese Weise lässt sich der jährliche Stromverbrauch schätzen. Die Top-Geräte tragen das Energielabel A, während für die weniger effizienten Backöfen eine Energieeffizienzklasse von bis zu G gilt. Die aktuellen Einbaubackofen Vergleichssieger werden von dem Label A gekennzeichnet.

Worauf muss ich beim Kauf eines Einbaubackofens achten?Zanussi ZOP37902XK Pyrolyse Backofen Edelstahl Einbaubackofen Einbau-Herd Einbau [Energieklasse A]

Bei der Suche nach einem Einbaubackofen geht es zunächst nach den Abmessungen. Diese müssen stimmen, damit das Gerät in die Küche integriert werden kann. Auch das Innenraumvolumen spielt in diesem Zusammenhang eine gewisse Rolle. Der Standard liegt bei 60 bis 70 Litern.

Je nachdem, ob Kinder im Haushalt leben, kann es sinnvoll sein, die Sicherheitsausstattung des Einbaubackofens zu checken. Wenn das Gerät an einer höheren Stelle eingebaut wird, kommen kleine Kinder gar nicht erst dorthin. Trotzdem sind die Modelle mit wärmeisolierter Tür sehr beliebt. Zudem schützt eine integrierte Sicherung vor dem ungewünschten Öffnen der Tür: Durch die Kindersicherung wird die Backofentür verriegelt. Mit versenkbaren Hebeln vermeidet man außerdem das versehentliche Verstellen der Temperatur.

Sehr wichtig bei der Auswahl eines Einbaubackofens sind natürlich die Heizfunktionen. Zusätzlich zur Ober- und Unterhitze, Heißluft und Umluft gibt es häufig noch die Möglichkeit, zu grillen oder mit Niedrigtemperatur zu garen. Bei diesen Einstellungen wünschen sich die Verbraucher stets eine praktische und sichere Handhabung.
Dabei geht es nicht nur um die Anleitung bei dem Einbau selbst, sondern auch um die Bedienung. Die Stabilität der Tür, das Entnehmen und Einsetzen von Blechen und Fettpfanne sowie diverse andere Aktionen sollten leicht von der Hand gehen. Dadurch reduziert sich auch das Risiko von Unfällen in der Küche.

Neben der Sicherheit spielt auch die Reinigung eine gewisse Rolle: Einige Modelle haben Spezialfunktionen, die das Saubermachen erleichtern. Bei einer offenen Küche geht es außerdem um die Geräuschentwicklung, doch im Allgemeinen arbeiten die Backöfen relativ leise. In der detaillierten Produktbeschreibung findet man die entsprechenden Herstellerangaben dazu, sodass man eine sichere Auswahl bei den Vergleichssiegern der Einbaubacköfen treffen kann.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Zu den großen Herstellermarken gehören unter anderem Bauknecht und AEG. Diese zwei Unternehmen punkten mit einem großen Sortiment, aus dem man den perfekten Einbaubackofen auswählen kann. Solide Qualität und Materialien wie Edelstahl kennzeichnen die Küchengeräte für Hobby- und Profiköche. Ebenfalls beliebt sind die Backöfen von Siemens und Miele. Noch einige weitere Hersteller haben sich internationale Anerkennung verschafft: Neff und Beko sind ebenso zu nennen wie Bosch, Coleman und Juno.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Einbaubackofen am besten?Termikel BO 6043 R Einbaubackofen Hauptbild

Wer sich nach einem Einbaubackofen Vergleichssieger umsieht, der geht gerne in die Fachgeschäfte, wo man die Geräte direkt vor sich hat. Außerdem kann man im Fachhandel oder in der Elektroabteilung eines Kaufhauses auf eine kompetente Beratung vertrauen. Allerdings ist die Auswahl nur eingeschränkt, daher hat sich inzwischen die Recherche im Internet bewährt.

Bei der Online-Suche nach einem Einbaubackofen erhält man Hilfe durch Suchmaschinen, Vergleichsseiten, Filterfunktionen und Sortierungen. Auf dieser Basis ist es ein Leichtes, sich in der Masse der Einbaubacköfen zurechtzufinden. Man kann gleich die richtigen Abmessungen und die gewünschten Funktionen eingeben, und schon reduziert sich die große Auswahl der Geräte. Durch die Sortierung erfährt man, welche Einbaubacköfen zu den Topsellern gehören, welche Geräte neu sind und welche zum günstigsten Preis gekauft werden können.

Der gesamte Bestellvorgang dauert im Internet nicht lange. Auch die Artikelsuche selbst ist deutlich schneller erledigt, als wenn man durch die Geschäfte läuft und versucht, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Zudem stehen einem im Internet die Erfahrungsberichte anderer Käufer zur Verfügung. Diese zeigen auf, welche Geräte sich tatsächlich zu den Vergleichssiegern der Einbaubacköfen zählen können und welche Modelle gewisse Schwächen aufweisen.

Die Online-Bestellung hat noch einen weiteren, unübersehbaren Vorteil: Die Lieferung ist meistens inklusive. Man muss also nicht selbst den Backofen nach Hause transportieren. Diese Aktion ist nicht nur anstrengend, sondern erfordert manchmal auch das Anmieten eines Transportfahrzeugs. Wenn man beim Fachhändler jedoch die Lieferung in Auftrag gibt, muss man womöglich mit einem Aufpreis rechnen.
Bei dem Internetkauf lässt sich in vielen Fällen direkt angeben, wann der Liefertermin passt und ob man einen Einbau durch das Fachpersonal wünscht. Bei einer beauftragten Installation können Kosten anfallen. Abhängig davon, um was für einen Einbaubackofen es sich handelt und wie der Anschluss aussieht, kann man eventuell auf die Hilfe eines Profis verzichten.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Einbaubacköfen aus dem Vergleich 2017 sollen in den meisten Fällen einfach ihren Dienst tun. Die Käufer haben im Allgemeinen kein großes Interesse daran, sich mit den Details auseinanderzusetzen. Abhängig von den Ansprüchen und von der Ausstattung des Backofens lesen sie alles über die wichtigen Bedienfunktionen nach, doch danach geht es vorrangig darum, dass das Gerät einwandfrei funktioniert.

Bevor man den Einbaubackofen zum ersten Mal benutzt, sollte man ihn jedoch auswischen und im leeren Zustand einmal stark aufheizen. Auf diese Weise lassen sich eventuelle Rückstände aus dem Fertigungsprozess sozusagen wegbrennen. Nach dem Abkühlen wischt man noch einmal über die Innenflächen, um die letzten Spuren zu beseitigen.

Wer sich mit Backöfen beschäftigt, der möchte oft wissen, ob man tatsächlich vorheizen muss oder darauf verzichten kann. In vielen Backrezepten wird das Vorheizen erwähnt: Damit soll die tatsächliche Backzeit verkürzt werden. Inzwischen sagen jedoch viele Experten, dass diese Vorheizphase bereits genutzt werden kann, um die Speisen zu erwärmen. Anscheinend wirkt sich das Vorheizen nicht auf das Ergebnis beim Backen aus, doch man kann den Stromverbrauch reduzieren, wenn man die Speisen sofort in den Einbaubackofen stellt, ohne vorzuheizen.
Der folgende Blick in die geschichtliche Entwicklung des Backofens zeigt ebenfalls, dass die Energieeffizienz mittlerweile eine vorrangige Rolle spielt. Neben der hohen Funktionalität und der präzisen Einpassung der Einbaubacköfen steht also auch das Umweltbewusstsein im Vordergrund.

Die Geschichte des Einbaubackofens

Zanussi ZOP37902XK Pyrolyse Backofen Edelstahl Einbaubackofen Einbau-Herd Einbau [Energieklasse A]

Den ersten Backofen gab es wahrscheinlich schon vor weit über 4000 Jahren. Anfangs waren es Stein- und Lehmöfen, in denen Brot gebacken wurde. Auf den heißen Flächen wurde der Brotteig verteilt, der beim Backen zu einer Art Fladenbrot wurde. Auch die späteren Grubenbacköfen lassen sich nachweisen. Hierbei handelt es sich um Feuerlöcher, die in die Erde gegraben wurden und von seitlichen Steinwänden gesichert wurden. Etwa um 1000 vor Christus erfand der Mensch den oberirdischen Backofen. Zu dieser Zeit veränderte sich auch das Brot, das nicht mehr nur als Fladenbrot verspeist wurde.

Im Mittelalter waren es Kamine und gemauerte Öfen, die für die Zubereitung der Speisen genutzt wurden. Der eigentliche Vorgänger der modernen Backöfen wurde allerdings erst sehr viel später erfunden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen erstmalig tragbare Ofenkonstruktionen zum Einsatz. Man befeuerte sie anfangs mit Holz und später mit Öl. Als das Gasnetz allmählich ausgebaut wurde, kamen auch immer häufiger Gasöfen zum Einsatz. Im späten 19. Jahrhundert wurden die Gasöfen in Deutschland immer öfter verwendet. Anders als bei den mit Feuer betriebenen Öfen konzentrierte sich die Gaswärme und sparte nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Zudem kam es bei den Gasöfen weder zu rußenden Flammen noch zur Rauch und Aschebildung.

Die elektrischen Backöfen wurden zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, doch nach der Präsentation auf der Weltausstellung in den USA, Chicago, fand er in Europa und Deutschland nur wenig Anklang. Erst um 1950 verstärkte sich das Interesse der deutschen Kunden. Diese Entwicklung hängt damit zusammen, dass das Stromnetz in den früheren Jahrzehnten nur unzureichend ausgebaut war und dass die Stromenergie noch viel Geld kostete. Außerdem gab es bei den ersten elektrischen Backöfen noch gewisse Kinderkrankheiten. Unter anderem kam es häufig zu Defekten, da die Heizspiralen ausbrannten. Eine Reparatur war jedoch aufwändig und kostete viel Geld. Nicht zuletzt taten sich die deutschen Verbraucher schwer, sich mit dieser Art der Wärmeerzeugung anzufreunden.

Von 1950 bis in die 1970er Jahre stieg die Beliebtheit der Elektrobacköfen rapide an. In den 1970ern kamen die ersten Küchenherde mit Glaskeramikplatten auf den Markt. Dieses Ceranfeld sollte die bisherigen Eisenplatten ersetzen und basierte auf dem gleichen Funktionsprinzip: Die Platten wurden über glühende Metalldrähte mit Wärme versorgt. Die vereinfachte Pflege der Plattenoberfläche machte das Cerankochfeld im Laufe der nächsten zwei Jahrzehnte zum Standard.

Um die Geschichte des Einbaubackofens noch genauer zu betrachten, hilft auch ein Blick auf die Historie der Küchenarchitektur. Bis ins 20. Jahrhundert hinein stand die Funktionalität im Vordergrund. Standards und feste Montagen wurden erst in den 1920er Jahren thematisiert. Als erste Einbauküche wird die sogenannte Frankfurter Küche aufgeführt, die im Jahr 1926 durch Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky erarbeitet wurde. Hier ging es darum, die Küchenmöbel in ihren Abmessungen und Funktionen aufeinander abzustimmen. Die Elemente wurden fest verbaut und sollten die Arbeitswege in der Küche gezielt verbessern. Rationalität, eine einheitliche Gestaltung und die optimale Ausnutzung der räumlichen Kapazität, das waren die Ansprüche an die ersten Einbauküchen.

Im Laufe des weiteren 20. Jahrhunderts begeisterten sich immer mehr Verbraucher für die übersichtliche Anordnung und die standardisierten Bedingungen in den Einbauküchen. Entsprechend mehr Bedeutung gewannen die Einbaugeräte, die sich natürlich perfekt in die Küchen einfügen sollten. An den grundlegenden Standards hat sich nicht viel verändert, doch interessanterweise gibt es etwa seit den 1990er Jahren zusätzliche Standardhöhen, die einige Zentimeter über dem bis dahin geltenden Standardmaß liegen.

Die Einbaubacköfen der heutigen Zeit sind nicht nur in mehr Größen erhältlich, sondern sie überzeugen auch mit immer wieder verbesserten Techniken. Zusätzlich zu den Gas- und Elektrobacköfen gibt es inzwischen auch die Induktionsbacköfen. Bei allen Modellen fällt auf, dass sich die ursprüngliche Kombination von Backofen und Kochstelle in zwei einzelne Elemente aufgeteilt hat. Das macht die Entkopplung möglich, sodass man die Küche individueller gestalten kann.
Auch die neuen Garmethoden und Extrafunktionen zeugen von einem hohen Innovationsgrad der Küchengeräte. Das weist gleichzeitig auf die Begeisterung für die vielfältigen Möglichkeiten beim Kochen und Backen hin. Man muss nicht mehr den Grill aufbauen: Auch der Backofen bietet eine Grillfunktion und erleichtert einem die Arbeit.

Zum Teil verfügen die Einbaubacköfen aus dem Vergleich sogar über eine integrierte Mikrowelle. Noch neuer ist die Erfindung des induktiven Kochens. Diese stammt aus den 1980er Jahren. Auf den ersten Blick scheint der Induktionsbackofen dem klassischen Elektrobackofen mit Ceranfeld zu ähneln. Allerdings ist die integrierte Induktionsspule noch sicherer, denn hier ist ein Magnetfeld für die Erhitzung der Gerichte zuständig. Das bedeutet für die Benutzer, dass sie spezielles Kochgeschirr benötigen, das aus einem magnetisierbaren Material besteht. Auf der Basis des Induktionsprinzips lässt sich die Hitze sehr schnell herstellen und ebenso schnell wieder abschalten.

Eine weitere Veränderung bezüglich der Einbaubacköfen zeigt sich in der verbesserten Wärmeisolierung. Unabhängig davon, ob der Backofen elektrisch oder mit Gas betrieben wird: Es dringt keine Hitze nach außen und auch die Glastür wird bei den modernen, wärmegeschützten Modellen nicht heiß.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Einbaubackofen

Ein moderner Einbaubackofen ist häufig mit praktischen Zusatzfeatures ausgerüstet. Neben den üblichen Heizleistungen verfügt er beispielsweise über eine Auftau-Funktion oder eine integrierte Pizzastufe. Das Auftauen erfolgt häufig mit einem Gebläse, das die Luft im Garraum umwälzt, ohne sie aufzuheizen. Damit ist ein sehr schonender Auftau-Prozess möglich, sodass die tiefgefrorenen Speisen ihr Aroma nicht verlieren. Wie lange das Auftauen dauert, hängt von der Art des Gefrierguts ab sowie von der Menge. Die detaillierten Anweisungen zum jeweiligen Gewicht findet man bei den Herstellerangaben der Backöfen.

Auch der integrierte Pizzaofen kann nützlich sein. Hierbei geht es um eine spezielle Kombination aus Heißluft und Unterhitze. Durch diese Einstellvariante ähnelt der Einbaubackofen einem Pizzaofen. Damit lassen sich nicht nur Pizzen backen, sondern auch Flammkuchen. Zudem eignet sich diese Einstellung für Pommes frites.

Einige der Einbaubacköfen aus dem Vergleich verfügen über einen Dampferzeuger. Dieses System erlaubt eine besonders schonende Zubereitung, was besonders bei vitaminreichen Speisen nützlich ist. Die Gerichte werden mit dem Dampfgarer auf der Basis von Druck oder Wasser gegart. Wenn es sich um ein Dampfgarverfahren mit Wasser handelt, wird die Feuchtigkeit mithilfe einer Wasserschublade oder über einen Wasserzulauf zugeleitet und auch wieder abgeführt. Ein solcher Dampfgarer hilft dabei, Gemüse und andere frische Nahrungsmittel ohne Beeinträchtigung der Aromen und Nährstoffe zu garen. Auch für das Aufwärmen von Speisen eignet sich ein solches Dampfgarsystem.

Eine Schnellaufheizung sorgt dafür, dass der Backofen durch eine hohe Energieleistung in kurzer Zeit erhitzt wird. Hierfür wird zumeist ein Gebläse zugeschaltet, das die angestrebte Temperatur besonders schnell herstellt. Abhängig von der Art des Gerätes wird nach dem Erreichen dieser Temperatur automatisch oder manuell auf die klassische Heizart zurückgeschaltet.

Die detaillierten Zahlen zu den Einbaubacköfen und vergleichbaren Modellen weisen darauf hin, dass es in vielen Ländern noch einen enormen Nachholbedarf sind. Offensichtlich kommen die modernen Backöfen nur in rund 40 % der Länder zum Einsatz. Stattdessen werden altmodische Modelle betrieben oder sogar nur gemauerte Öfen.
In gewissen Regionen wird aus Traditionsbewusstsein mit gemauerten Steinöfen gebacken: Das ist beispielsweise im Süden Italiens der Fall. Standardmäßig kommen jedoch in großen Teilen Europas vorwiegend die funktionalen Elektrobacköfen zum Einsatz.

Das gesteigerte Interesse an einer gesundheitsorientierten Ernährung hat dazu geführt, dass man zuhause wieder häufiger kocht und backt. Unter anderem hängt das mit den spezifischen Anforderungen an das gesunde, kalorienarme oder vegetarische Essen zusammen. Wenn es keine Fertigprodukte mit den gewünschten Eigenschaften gibt, so muss man eben selbst backen und kochen. Brot ohne Kohlenhydrate und diverse andere Produkte lassen sich in dem modernen Einbaubackofen leicht zubereiten. Entsprechend oft sind die Backöfen auch in Betrieb, selbst in der Single-Küche. Zumindest am Wochenende nehmen sich viele Menschen wieder mehr Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren und in der Küche zu experimentieren.

Einbaubackofen in 9 Schritten richtig montieren

Es gibt mehrere Gründe, die dafür sprechen, die Montage und das Anschließen des Backofens einem Experten zu überlassen. Trotzdem kann man auch als Laie die Montage durchführen. Allerdings gibt es gewisse Details, die man unbedingt beachten sollte. In den Anweisungen der Hersteller erfährt man alle nötigen Dinge zum richtigen Anschluss und zu den sinnvollen Sicherheitsmaßnahmen. Die folgende Beschreibung soll den Verbrauchern aufzeigen, wie wichtig ein sorgfältiges Vorgehen ist. Wer sich nicht sicher ist, ob er das nötige Geschick hat, sollte lieber die Finger davon lassen und einen Elektrofachmann damit beauftragen. Grundsätzlich gilt: In dem Moment, wo es um den Stromanschluss geht, muss die Sicherung ausgeschaltet werden. Ansonsten erhöht sich das Risiko eines lebensgefährlichen Unfalls drastisch.

Schritt 1: Die Maße prüfen

Schritt 1: Die Maße prüfen

Der erste Tipp bezieht sich auf den Check der Abmessungen. Diesen sollte man am besten schon vor dem Kauf des Einbaubackofens durchführen. Wenn man gleichzeitig das Kochfeld einbaut, muss auch dieses genau ausgemessen werden. Im Bedarfsfall kann eine zu kleine Öffnung vergrößert werden. Eine Anpassung in der gegensätzlichen Richtung ist jedoch nicht möglich. Bei der Überprüfung der Lücke in der Einbauküche sollte man auch den rückwärtigen Bereich ausmessen, um eventuelle Probleme bei der späteren Installation zu vermeiden.

Schritt 2: Der Anschluss ans Stromnetz

Schritt 2: Der Anschluss ans Stromnetz

Vor dem passgenauen Einbau des Backofens schließt man das Kabel am Stromnetz an. Später kommt man nicht mehr an die rückwärtige Seite heran, darum erfolgt der Stromanschluss bereits zu diesem frühen Zeitpunkt. Bei abgeschalteter Sicherung kümmert sich der Elektrofachmann um die ordnungsgemäße Verbindung. Falls man selbst ein wenig Erfahrung mit elektrischen Heimwerkerarbeiten hat und sich das Anschließen selbst zutraut, sind ein paar Details zu berücksichtigen. Unter anderem sollte das Kabel im Durchmesser mindestens 2,5 mm messen. Häufig hat es bereits vormontierte Hülsen. Falls diese fehlen, muss man sie nachrüsten. Ansonsten kann es passieren, dass die Adern brechen und zur Gefahrenquelle werden. Die Kabelhülsen bringt man genau so an, wie es in der Montageanleitung beschrieben wird. Hier gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Einbaubacköfen aus dem Vergleich. Falls nicht alle Adern zum Einsatz kommen, ist es wichtig, die nicht benötigten sicher mit Isolierband abzukleben. Damit vermeidet man einen eventuellen Kurzschluss.

Schritt 3: Die Zugentlastung

Schritt 3: Die Zugentlastung

Nach dem Anschließen des Backofens an das Stromnetz montiert man die Zugentlastung. Diese wird nicht nur über die Adern geführt, sondern über den gesamten Mantel des Stromkabels. Nur so kann die Zugentlastung ihren Zweck erfüllen, denn andernfalls besteht die Gefahr, dass das Kabel durchrutscht.

Schritt 4: Der Backofen wird in den Schrank eingebaut

Schritt 4: Der Backofen wird in den Schrank eingebaut

Um den Einbaubackofen in den Küchenschrank zu heben, kann es helfen, die Klappe zu demontieren. Hierfür gibt es Verriegelungen, die direkt an den Scharnieren sitzen und ein leichtes Aushängen ermöglichen. Danach wird der Backofen vorsichtig in den Schrank gesetzt, bis er sich an der richtigen Position befindet.

Schritt 5: Gegebenenfalls das Kochfeld verbinden

Schritt 5: Gegebenenfalls das Kochfeld verbinden

Wenn zusammen mit dem Einbaubackofen ein Kochfeld montiert wird, werden nun die Kabelverbindungen hergestellt. Später wird es schwierig, die Kontakte noch zu erreichen.

Schritt 6: Auf die Kabel achten

Schritt 6: Auf die Kabel achten

Die Kabel dürfen beim Einbau des Backofens keinesfalls eingeklemmt werden. Beim Hineinschieben des Geräts muss man deshalb umsichtig vorgehen und die Kabel im Blick behalten. Dafür sollte man eine zweite Person um Hilfe bitten, damit es keine Probleme mit den Verbindungskabeln gibt.

Schritt 7: Die Kontrolle

Schritt 7: Die Kontrolle

Für einen genauen Check benötigt man eine Wasserwaage. Diese hilft dabei, den Stand des Einbaubackofens zu prüfen. Er sollte unbedingt waagerecht stehen, was durch den Küchenschrank vorgegeben ist. Trotzdem kann es unter bestimmten Umständen zu einer leichten Schräglage kommen, sei es, weil die Küchenschränke nicht mehr ganz neu sind, oder weil es sich um eine Altbauwohnung mit etwas schiefem Boden handelt. Hier ist es eventuell nötig, mit Unterlegteilen zu arbeiten, damit der Einbaubackofen perfekt ausgerichtet ist.

Auch wenn die Schräglage nur minimal ist, kann dies zu Problem führen. Möglicherweise haken die Auszugsschienen oder es kommt zu Problemen bei flüssigen Speisen, die in den randvoll gefüllten Gefäßen auf einer Seite überlaufen. Darum sollte man bei dem Check der waagerechten Ausrichtung geduldig vorgehen und keine Kompromisse machen. 

Schritt 8: Das Verschrauben

Schritt 8: Das Verschrauben

Wenn der Backofen sicher und gerade an der gewünschten Position steht, wird er fest am Schrank verschraubt. Meistens befinden sich die Schrauben an der Front des Schranks, wo man gut hinkommt.

Schritt 9: Das Einschalten

Schritt 9: Das Einschalten

Zu guter Letzt schaltet man die Sicherung wieder ein und führt einen Testlauf mit dem Backofen durch. Beim Einschalten des installierten Einbaubackofens lässt sich feststellen, ob alles richtig funktioniert. Wenn man gleichzeitig ein Kochfeld eingebaut hat, so sollte man auch dieses gleich testen. Falls es Schwierigkeiten gibt, kann man sich an einen Fachmann wenden oder mit dem Händler sprechen, um eine eventuelle Rückgabe zu vereinbaren oder spezielle Bedingungen auszuhandeln. Das erste Einschalten hilft außerdem dabei, die Rückstände aus dem Produktionsverfahren auszubrennen. Häufig befindet sich noch Öl auf den einzelnen Bauteilen, das sich beim einmaligen Erhitzen etwas löst. Wenn der Einbaubackofen wieder abgekühlt ist, putzt man ihn einmal durch. Danach ist er einsatzbereit.

10 Tipps zur Reinigung eines EinbaubackofensTermikel BO 6043 R Einbaubackofen Masse

Wer einen schönen, neuen Einbaubackofen aus dem Vergleich 2017 gekauft hat, der möchte diesen für einen möglichst langen Zeitraum benutzen. Das ist jedoch nur bei einer sorgfältigen Pflege möglich. Die folgenden zehn Tipps für die Reinigung eines Backofens sollen dabei helfen, die langfristige Funktionalität des Geräts sicherzustellen.

Einige innovative Einbaubacköfen verfügen über ein Reinigungssystem, das einem viel Arbeit abnimmt. Hier braucht man längst nicht so viel Pflegeaufwand wie noch vor ein paar Jahren. Ein Selbstreinigungssystem hat jedoch seinen Preis, darum greifen viele Kunden doch lieber zum einfacheren Backofen und putzen selber. Mithilfe von speziellen Produkten geht die Reinigung relativ leicht von der Hand.

Im Folgenden sollen die Selbstreinigungsfunktionen näher erläutert werden, zudem möchten wir den Kaufinteressenten ein paar nützliche Hinweise für die manuelle Reinigung zur Verfügung stellen. So kann sich jeder überlegen, ob ein innovatives, selbstreinigendes Modell die bessere Wahl ist oder ob man sich mithilfe der bewährten Tricks ohne automatische Unterstützung um die Pflege des Backofens kümmert.

Tipp 1: Die Pyrolyse

Tipp 1: Die Pyrolyse

Bei der Pyrolyse handelt es sich um eine automatische Selbstreinigungsfunktion, bei der sich der Backofen auf mehr als 500 Grad erhitzt. Bei diesen extremen Temperaturen zerfallen sämtliche Rückstände zu feiner Asche. Wenn der Ofen ausgekühlt ist, lässt sich diese Asche einfach herausfegen oder mit einem feuchten Lappen entfernen.

Tipp 2: Die Katalyse

Tipp 2: Die Katalyse

Die Katalyse basiert auf einer speziellen, sehr glatten Oberflächenbeschichtung an den Innenwänden des Backofens. Die Seiten, die Rückwand sowie die Decke und der Boden saugen die entstehenden Fettpartikel auf. Gleichzeitig sorgen besondere Metalloxide für eine katalysierende Wirkung. Durch diesen Effekt zerfallen die Fettpartikel in Wasserteilchen und Kohlendioxid. Bei diesem System findet die Selbstreinigung bereits während des normalen Heizvorgangs statt. Wenn man etwas im Einbaubackofen mit Katalyse-Funktion gart, wird der Innenraum also gleichzeitig gereinigt. Im Anschluss daran braucht man nur noch den Boden und die Innenseite der Tür abzuwischen. Viel bequemer geht die Reinigung des Backofens kaum.

Tipp 3: Mit Wasserdampf reinigen

Tipp 3: Mit Wasserdampf reinigen

Wer einen Einbaubackofen ohne integriertes Reinigungsprogramm besitzt, braucht den Innenraum nicht stundenlang zu schrubben. Als sehr bequem hat sich die Reinigung mit Wasserdampf erwiesen. Hierfür füllt man einen hitzefesten Behälter mit Wasser und ein bisschen Zitronensaft oder Essig in den Backofen und heizt das Gerät auf, sodass das Wasser verdampft. Die Feuchtigkeit sammelt sich an den Innenwänden, die sich nach dem Abkühlen gut abwischen lassen. Selbst hartnäckige Verkrustungen lösen sich auf diese Weise, ohne dass man viel Kraft aufwenden muss.

Tipp 4: Die Hitze beachten

Tipp 4: Die Hitze beachten

Bei heißen Temperaturen muss man vorsichtig sein. Wenn die feuchten Innenwände des Backofens noch warm sind, fällt es besonders leicht, sie abzuwischen. Zu heiß darf es jedoch nicht mehr sein, sonst verbrennt man sich womöglich bei der Reinigung des Einbaubackofens. Im Zweifelsfall sollte man also lieber etwas länger warten, um sicherzugehen, dass es nicht zu Brandverletzungen an Händen oder Armen kommt. Diese sind beim Putzen des Backofens besonders gefährdet.

Tipp 5: Den richtigen Reiniger verwenden

Tipp 5: Den richtigen Reiniger verwenden

Für den Innenraum sowie für die Gehäusefront gibt es jeweils die geeigneten Reinigungsmittel. Oft kann auch eine Spüllauge oder ein milder Fettlöser eingesetzt werden. Im Allgemeinen wird vor dem Einsatz von säurehaltigen Reinigern gewarnt: Diese können gerade auf der Front hässliche Spuren hinterlassen.

Tipp 6: Die Glastür reinigen

Tipp 6: Die Glastür reinigen

Zusätzlich zu den Frontelementen braucht auch die Glastür eine gezielte Reinigung. Man kann sie mit fettlösendem Spülmittel oder ähnlichen Mitteln behandeln. Wenn die Tür abgekühlt ist, eignet sich auch ein Glasreiniger für die Säuberungsaktion. Auf keinen Fall sollte man Kratzschwämme, harte Bürsten oder Scheuermittel verwenden. Auch Metallschaber sind ungeeignet für die Reinigung des Backofens. Wer diese Vorsichtsmaßnahmen missachtet, muss mit Kratzspuren im Glaselement rechnen: So ist keine freie Durchsicht mehr sichergestellt.

Tipp 7: Verschmutzungen von vornherein reduzieren

Tipp 7: Verschmutzungen von vornherein reduzieren

Wer vorsichtig mit den Lebensmitteln und Gerätschaften umgeht, der kann sich viel Arbeit ersparen. Wenn die verschiedenen Gerichte gar nicht erst Spuren hinterlassen, braucht man den Backofen nicht so oft zu reinigen. Deshalb kommt häufig Backpapier zum Einsatz, das Flecken auf dem Boden des Innenraums vermeidet. Außerdem sind Silikonmatten beliebt, die ähnlich wie das Backpapier die Bleche schützen. Die Backbleche sind oft nicht so leicht zu reinigen, ebenso wie der Grillrost. Wenn man die Auflaufformen nicht zu voll füllt und aufpasst, dass sie keinen direkten Kontakt zu den Seitenwänden des Einbaubackofens haben, kommt es nicht so schnell zu Verschmutzungen im Innenraum: Auch das hilft dabei, den Reinigungsaufwand zu senken.

Tipp 8: Nicht lange warten

Tipp 8: Nicht lange warten

Wer das Putzen des Backofens aufschiebt, der muss damit rechnen, dass sich die Rückstände festsetzen. Besser ist es, nach jeder Benutzung den Innenraum des Einbaubackofens zu checken und gegebenenfalls abzuwischen. Je eher die Reste vom Essen beseitigt werden, um so leichter lösen sie sich. Wenn es erst zu Verkrustungen im Inneren des Backofens kommt, so entsteht ein verbrannter Geruch, der beim nächsten Gebrauch des Einbaubackofens darauf hinweist, dass man das Putzen vergessen hat.

Tipp 9: Das Backofenspray

Tipp 9: Das Backofenspray

Ein nützliches Hilfsmittel für die Reinigung des Ofens ist das Backofenspray. Dieses dient dazu, den Innenraum von schwierigen Rückständen zu befreien. Die Hinweise zur richtigen Anwendung befinden sich direkt auf der Spraydose. Meistens muss der Garraum im Anschluss an das Aufsprühen mehrmals mit klarem Wasser ausgewischt werden. Nur so verschwindet der künstliche Geruch des Sprays wieder. Schließlich soll das nächste Gericht, das im Einbaubackofen zubereitet wird, nicht nach Chemie riechen.

Tipp 10: Die Bedienelemente nicht vergessen

Tipp 10: Die Bedienelemente nicht vergessen

Der Innenraum ist perfekt gepflegt, die Backofentür ist sauber, und trotzdem ist noch nicht alles einwandfrei geputzt: Auch die Bedienelemente benötigen eine Reinigung. Je nachdem, um was für ein Modell es sich handelt, lassen sich die Schalter leicht abwischen oder man muss sie abmontieren, damit sich auch in den Zwischenräumen nichts festsetzt. Viele Einbaubacköfen haben Drehschalter, die man nach der Reinigung wieder in der richtigen Position befestigen muss. Bei den neueren Modellen handelt es sich teilweise um Touch-Schalter. Abhängig vom Material dieser Schalter reicht eine milde Spüllauge für die Reinigung aus oder man benötigt ein Spezialmittel.

Nützliches Zubehör

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Damit die Einbaubacköfen aus dem Vergleich richtig funktionieren, ist Einiges an Zubehör nötig. Bestimmte Bauteile wie eine Beleuchtung und die Grundkonstruktion für die Schienen und Bleche gehören zum Lieferumfang. Zudem kann man diese Elemente auch einzeln kaufen, um sie nachzurüsten oder auszutauschen. Falls die Innenbeleuchtung im Backofen defekt ist, sollte es also kein Problem sein, die passende Ersatzleuchte zu finden und einzubauen. Ohne eine solche Beleuchtung fällt es schwer, den Backvorgang durch das Sichtfenster zu kontrollieren.

Viele der integrierbaren Backöfen werden direkt vom Hersteller aus inklusive Grillrost und Backblech ausgeliefert. Teilweise gehört auch der Auszug dazu, bei dem es sich teilweise um passgenau gearbeitete Teleskopschienen handelt. Für die Backbleche gibt es die Standardnorm sowie einige andere Abmessungen. Je nach Größe des Einbaubackofens ist es also möglich, zusätzliche Bleche zu kaufen, um in mehreren Lagen gleichzeitig zu backen. Solche Backbleche können flach sein oder einen höheren Rand haben. Abhängig von der Höhe der Umrandung ist es möglich, nicht nur Blechkuchen und Plätzchen zu backen, sondern auch Gratins und Lasagne herzustellen. Des Weiteren stehen Pizzabackbleche sowie spezielle Pizzasteine zur Verfügung, die durch ihre besondere Beschaffenheit die Hitze optimal speichern. Damit fällt es leicht, den typischen, knusprigen Pizzaboden hinzukriegen. Wenn es sich um einen Einbaubackofen mit integriertem Pizzastein handelt, dann hat die entsprechende Heizspirale einen eigenen Steckeranschluss. Im Inneren des Backofens wird dieser in die dafür vorgesehene Anschlussbuchse gesteckt.

Für besondere Ansprüche gibt es auch Dampfsets für den Einbaubackofen. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Behältern mit Deckel. Mit einem solchen System lassen sich die Gerichte besonders sanft garen.

Als Zubehör für den Einbaubackofen Vergleichssieger oder für ein einfaches Gerät bieten sich noch weitere Utensilien an. Falls der Ofen keine integrierte Zeitschaltuhr hat, so kann man eine separate Uhr verwenden, die ein Signal von sich gibt, wenn die Backzeit vorüber ist. Bei einer integrierten Funktionsuhr mit Assist-System ist es außerdem möglich, passend für das jeweilige Gericht die geeignete Heizart, die Gartemperatur sowie die Zubereitungsdauer einzustellen.

In der Küche selbst kommen noch viele andere Dinge zum Einsatz. Vom Bratenthermometer bis hin zu Topflappen und hitzefesten Handschuhen kann man sich voll ausstatten, um den Einbaubackofen und die anderen Küchengeräte sicher und fachkundig zu bedienen. Das Besteck für die Zubereitung der Speisen ist ebenfalls unverzichtbar. Einen Pizzaschneider, Kuchenheber und diverse andere Geräte helfen einem bei den alltäglichen und besonderen Rezepten weiter.
Wenn ein heißes Backblech aus dem Einbaubackofen genommen wird, so sollte man es nicht direkt auf der Arbeitsplatte oder dem Tisch abstellen. Hier kommen hitzefeste Unterlagen zum Einsatz: Das können Brettchen sein oder flexible Matten.

Mit Verbrauchsmaterial wie Backpapier und Alufolie ist man gut vorbereitet für die zahlreichen Backrezepte. Häufig wird in den Tipps für die Zubereitung der Gerichte empfohlen, das Blech oder die Kuchenformen mit Backpapier auszulegen: Damit erleichtert man sich die spätere Reinigung. Die Torten- und Kuchenformen selbst gehören natürlich auch mit zum funktionalen Backofen, denn nicht alles lässt sich direkt auf dem Blech backen. Neben der klassischen Springform gibt es auch die Kastenform und eine am Rand geriffelte Backform für Tortenböden. Zudem findet man kleine Spezialformen für Muffins und Cupcakes. Diese gibt es ebenso wie die anderen klassischen Formen aus Metall und Silikon, aber diese Mini-Formen erhält man auch aus stabilem Papier.

Auflaufformen werden ebenfalls benötigt, um die Möglichkeiten des Backofens voll auszunutzen. In den unterschiedlichen Auflauf- und Gratinformen lassen sich Gemüsegratins, Nudelauflauf aber auch andere Speisen wie Soufflé überbacken. Für diese Aufläufe und auch für Schmorgerichte stehen Formen aus verschiedenen Materialien zur Auswahl: feuerfestes Glas, Keramik und Gusseisen sind nur einige Beispiele.

Eine Crême brûlée und andere karamellisierte Desserts funktionieren ebenfalls hervorragend im Einbaubackofen. Hierfür gibt es ebenfalls spezielle Förmchen. Häufig sind sie aus Keramik gefertigt und stehen gleich als Sechser- oder Achterpack zur Verfügung.

Nicht zuletzt kann es hilfreich sein, ein Backofenspray und andere Utensilien für die Reinigung des Einbaubackofens zu kaufen. Wenn der Ofen keine Selbstreinigungsfunktion hat, muss man hier etwas mehr Aufwand einplanen und gegebenenfalls auf spezielle Reinigungsmittel zurückgreifen. Für die Tür reicht üblicherweise ein normaler Glasreiniger aus.

Alternativen zum Einbaubackofen

Als Alternative zum Einbaubackofen bietet sich ein einzeln stehender Backofen an, der jedoch nicht direkt mit den Küchenschränken verbunden wird. Ein solcher Standbackofen kann trotzdem edel aussehen, allerdings wünschen sich viele Hobbyköche eine einheitliche Front. Üblicherweise lassen sich die separaten Backöfen nicht integrieren, zudem handelt es sich oft um einen kompletten Herd mit Kochfeld. Hinsichtlich der Flexibilität hat der Standbackofen daher nicht mehr zu bieten als der Einbaubackofen.

In einem noch jungen Haushalt kommt manchmal ein Minibackofen zum Einsatz. Dieser reicht aus, um die üblichen Gerichte zuzubereiten, auch wenn er nicht so groß ist wie der Standardofen. Die Funktionen sind grundsätzlich die gleichen: Ober- und Unterhitze sowie Umluft sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Durch die eingeschränkte Größe kann man jedoch immer nur kleinere Mengen zubereiten und braucht auch entsprechend kleine Bleche und Backformen.
Wer keinen Backofen besitzt und nur eine enge Küche hat, der entscheidet sich eventuell erst einmal für eine Mikrowelle. Die modernen Mikrowellengeräte verfügen oft über viele Funktionen, sodass sie ebenso backen können wie der klassische Ofen. Hier ist jedoch ähnlich wie beim Minibackofen der Platz sehr eingeschränkt. Dafür nimmt die Mikrowelle in der Küche auch nur wenig Platz in Anspruch.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Backofen#Geschichte

http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wohnen/kuechen/pwiegeschichtedesherdes100.html

https://www.otto.de/kueche/einbaugeraete/einbaubackoefen/

http://www.derlehmbackofen.de/sites/geschichtliches.html

http://herd-profi.de/backofen-einbauen/

http://www.selbst.de/herd-anschliessen-6425.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Einbauk%C3%BCche

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