Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type

Eisenpfanne Test 2017 • Die 10 besten Eisenpfannen im Vergleich

Pfannen sind unverzichtbare Kochgeräte, die bereits seit Jahrtausenden in der Küche eingesetzt werden. Sie dienen zum Anbraten von Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Kartoffeln und erzeugen dabei ein herzhaftes und aromatisches Brataroma. Synonym für das Wort Pfanne wird daher auch das Wort Bratpfanne verwendet.

In der Geschichte des Kochens und Bratens haben Töpfe und Pfannen eine lange Tradition. Professionelle Köche haben bereits in der Antike Bratpfannen verwendet, um herzhafte aromatische Speisen zu bereiten.

Es gibt verschiedene Arten von Pfannen. Diese werden anhand ihres Materials, ihrer Form oder ihrer Oberfläche unterschieden. Als Grundmaterial wird unter anderem Aluminium, Kupfer, Edelstahl, Gusseisen oder Schmiedeeisen verwendet.

Eisenpfannen bestehen entweder aus Schmiede- oder Gusseisen. Sie weisen besonders gute Eigenschaften auf, die zum Braten unverzichtbar sind. Pfannen aus Eisen wurden in der Geschichte schon sehr lange verwendet und haben auch heute noch nicht ausgedient. Sie erfreuen sich im Gegenteil größter Beliebtheit bei Hausfrauen, Köchen oder begeisterten Freizeitköchen. Aufgrund ihrer Materialeigenschaften sind sie sehr lange haltbar. Ihrer exzellente Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherkapazität machen sie bei erfahrenen Köchen und Hausfrauen zu einem der beliebtesten Kochgeräte.

Im Folgenden sollen die zehn besten Eisenpfannen einmal näher vorgestellt werden:

Eisenpfanne Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Spring 1284814020 Black Line
DeBuyer 5670.28 BratpfanneGRÄWE Profi schmiedeeiserne BratpfanneTurk 65224 Pfanne geschmiedeter HenkelHelmensdorfer geschmiedete EisenpfanneTornwald-Schmiede Kaltgeschmiedete Bratpfanne
Lyoner Eisenpfanne kaltgeschmiedetGSW 860567 GastroTraditionell Eisen geschmiedet PfanneBratpfanne Gusseisen 26cmBallarini 3009.20 3000 Eisenpfanne

Spring 1284814020 Black Line


DeBuyer 5670.28 Bratpfanne

GRÄWE Profi schmiedeeiserne Bratpfanne


Turk 65224 Pfanne geschmiedeter Henkel


Helmensdorfer geschmiedete Eisenpfanne


Tornwald-Schmiede Kaltgeschmiedete Bratpfanne


Lyoner Eisenpfanne kaltgeschmiedet

GSW 860567 GastroTraditionell Eisen geschmiedet Pfanne

Bratpfanne Gusseisen 26cm


Ballarini 3009.20 3000 Eisenpfanne


 Bewertung 1,0 1,2 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,2 2,3
MarkeUnbekanntDe BuyerGRÄWEAlbert TurkHelmensdorferTornwaldschmiedeTAMLEDGSWLodgeBallarini
MaterialGusseisenEdelstahlEdelstahlGusseisenGeschmiedetes EisenCarbonstahlEisenGeschmiedetes EisenGusseisenGusseisen
Durchmesser20 cm28 cm28 cm24 cm18 cm28 cm36 cm28 cm26 cm20 cm
Artikelgewicht1,3 Kg2 Kg1,7 Kg1,2 Kg1,2 Kg2,4 Kg
3,2 Kg2,3 Kg2,3 Kg599 g
Produktabmessungen38,2 x 15 x 13 cm
48,3 x 27,9 x 4,4 cm52 x 28 x 9 cm46 x 24 x 13 cmk.A.52 x 29,2 x 7 cm
k.A.62 x 32,2 x 14,4 cm 18,8 x 13,5 x 4,6 cm38 x 20 x 6 cm
InduktionsgeeignetGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Preis- / Leistung
Preisvergleich
Große Auswahl an Eisenpfannen zu günstigen Preisen auf Amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro

 Eisenpfanne Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Was ist eine Eisenpfanne?

Zunächst sollte noch die Frage beantwortet werden, was eigentlich eine Pfanne ist. Eine Pfanne stellt allgemein ein Kochgerät aus Metall dar, welches zum Braten verwendet wird. Daher wird eine Pfanne oft auch gleich als Bratpfanne bezeichnet. Sie unterscheidet sich von einem Topf durch ihre flachere Gestalt. Gerade diese flache Form ermöglicht es, dass in der Pfanne die Speisen gebraten werden können. Diese werden dort gleichmäßiger und stärker erhitzt. Des Weiteren verdampft das Wasser aus den Nahrungsmitteln aufgrund der größeren Oberfläche schneller als in einem Topf. Es können sich daher auch schnell intensive Röstaromen bilden, die gerade den Geschmack gebratener Speisen ausmachen.

Wie bereits erwähnt, bestehen Pfannen aus metallenen Materialien. Bei Eisenpfannen gibt es zwei Formen. Das sind zum einen die Pfannen aus Gusseisen und zum anderen die aus Schmiedeeisen. Der Unterschied zwischen diesen Pfannen besteht in der Art der Herstellung des Ausgangsmaterials. Außerdem unterscheiden sich gusseiserne und schmiedeeiserne Pfannen auch in den Wärmeleit- und Wärmespeichereigenschaften. Insgesamt brauchen Eisenpfannen im Gegensatz zu den anderen Pfannen etwas länger für die Erhitzung. Allerdings halten sie die Wärme auch besser und sorgen für die gleichmäßige Abgabe der Wärme. Deshalb werden Eisenpfannen gerade für scharfes Anbraten bis zum Rösten verwendet. So gelingen dort beispielsweise besonders schmackhafte Bratkartoffeln beim Anbraten. Bratkartoffeln und gute Steaks können eigentlich nur in Eisenpfannen richtig zubereitet werden. Eisenpfannen sind außerdem für alle Herde geeignet, auch für den Induktionsherd.

Aufgrund ihres Materials sind Eisenpfannen jedoch schwerer als andere Pfannen. Da sie ursprünglich keine Schutzschicht besitzen, müssen sie vor ihrer ersten Anwendung erst eingebrannt werden. Beim Einbrennen wird nun eine natürliche Schutzschicht erzeugt, die sich im Laufe der Anwendungen immer mehr verstärkt und dabei die Qualität der Pfanne ständig verbessert.

Die beiden Typen von Eisenpfannen

Die beiden unterschiedlichen Pfannentypen bestehen zwar aus dem Material Eisen, werden aber durch unterschiedliche Herstellungsverfahren hergestellt. Dadurch besteht eine unterschiedliche Dicke der Pfannen, was sich auf die Zeit der Erwärmung, die Wärmeleitfähigkeit und die Wärmespeicherkapazität auswirkt.

So werden Gusseisenpfannen durch Gießen mit anschließender mechanischer Bearbeitung hergestellt. Dadurch werden sie dicker und schwerer als schmiedeeiserne Pfannen. Sie können sehr stark erhitzt werden, wobei die Aufwärmung deutlich länger dauert als bei schmiedeeisernen Pfannen. Allerdings halten sie dann auch die Wärme wieder länger zurück. Die Wärme wird gleichmäßig und langsam abgegeben, sodass die Gusseisenpfannen noch lange nach dem Versiegen der Wärmequelle die Speisen warmhalten können.

Pfannen aus Schmiedeeisen werden aus einem Rohling geschmiedet, der vorher gegossen wird. Schmiedeeisenpfannen sind zäher und auch deutlich leichter als Gusseisenpfannen. Das ermöglicht eine schnellere Erhitzung als bei einer Gusseisenpfanne. Allerdings können sie auch schneller überhitzt werden.

Wie funktionieren Eisenpfannen?

Vor der Anwendung von Eisenpfannen müssen diese zunächst eingebrannt werden. Generell besitzen die Eisenpfannen nach der Herstellung keine Schutzschicht. Mit dem Einbrennen wird dann eine natürliche Schutzschicht erzeugt, die bei jedem Bratvorgang noch verstärkt wird. Damit kommt es zur ständigen Qualitätsverbesserung der Pfanne nach jedem Einsatz. Die Schutzschicht ist wichtig, damit die Speisen beim Braten nicht auf dem Pfannenboden anbrennen oder ankleben. Außerdem wird die Pfanne von der Schutzschicht gegen Korrosion geschützt. Wie das Einbrennen funktioniert, wird im Ratgeber gezeigt.

Eisenpfannen können im Gegensatz zu anderen Pfannen auf jedem Herd und auch auf offenen Feuerstellen verwendet werden. Jedoch ist darauf zu achten, dass die Pfanne nicht größer als die Herdplatte ist, weil es dadurch zu einer ungleichmäßigen Erwärmung kommt. Eisenpfannen sind besonders für das Braten von Steaks geeignet, da sie sehr heiß werden und die Wärme sehr lange halten können. Gerne werden neben Fleisch auch Gemüse und Kartoffeln gebraten. In schmiedeeisernen Pfannen kann zusätzlich auch gekocht und geschmort werden. Im Gegensatz zu den Edelstahlpfannen können Eisenpfannen die Wärme besser speichern.

Eisenpfannen dürfen zur Pflege nicht in einem Geschirrspüler oder mit Geschirrspülmitteln gereinigt werden.
Nach der Benutzung sollte die Pfanne mit Haushaltspapier ausgewischt und dann etwas mit heißem Wasser gespült werden. Damit sich die Pfanne nicht verzieht, ist es wichtig, dass sie sich vorher jedoch auf Raumtemperatur abgekühlt hat.

Während der Benutzung der Eisenpfannen kommt es immer zu Flecken und Verfärbungen. Das ist normal und stellt keinen Qualitätsmangel der Pfannen dar. Die Brateigenschaften werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Vorteile und Anwendungsgebiete von Eisenpfannen

Eisenpfannen besitzen gegenüber anderen Bratpfannen einige Vorteile, die im Folgenden einmal aufgeführt werden sollen:

1. Eine Eisenpfanne brät gleichmäßig.

Aufgrund der besonders guten Wärmeleitfähigkeit von Eisen verteilt sich die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche der Pfanne. Gemüse, Kartoffeln oder Fleisch werden daher gleichmäßig gebraten.

2. Eisenpfannen bauen eine natürliche Beschichtung auf.

Während des Einbrennens und der weiteren Benutzung der Eisenpfannen wird eine Schutzschicht aus organischen Stoffen aufgebaut, die das Eisen vor Korrosion schützt und gleichzeitig beste Brateigenschaften gewährt. Die natürliche Schutzschicht ist außerdem gesundheitlich unbedenklich.

3. Eisenpfannen sind stabil und robust.

Eisen ist ein robustes Metall. Es verformt sich auch bei starker Erwärmung nicht. Außerdem schützt die natürliche Schutzschicht das Eisen vor Korrosion.

4. Eisenpfannen halten sehr lange.

Eisenpfannen sind sehr langlebig. Durch die intensive Schutzschicht gelangen kein Wasser oder Speisereste auf die Oberfläche der Pfanne. Sie bleibt vor Korrosion geschützt.

5. Die natürlichen Aromen der Speisen bleiben erhalten.

Die gleichmäßige Erwärmung der Eisenpfannen trägt zur Erhaltung der natürlichen Aromen der Speisen bei. Gleichzeitig bilden sich Röstaromen, die den Geschmack der Speisen noch verfeinern.

Als eventuell nachteilig gegenüber anderen Pfannen kann das höhere Gewicht der Eisenpfannen und das primäre Fehlen einer Schutzschicht, die erst aufgebaut werden muss, empfunden werden.

Welche Arten von Eisenpfannen gibt es?

Bei den Eisenpfannen gibt es zwei Arten. Das sind zum einen die Schmiedeeisenpfannen und zum anderen die Gusseisenpfannen.

Beide Pfannentypen sind geeignet für scharfes Anbraten, Rösten oder Schmoren. Im Gegensatz zum Schnellkochtopf, dem Wok oder Bräter sind beide Pfannenarten auch zum Braten über den Induktionsherd und über offenem Feuer geeignet. Professionelle Köche und Hobbyköche sollten daher beide Pfannen besitzen.

Im Folgenden sollen beide Pfannentypen etwas näher vorgestellt werden:

Schmiedeeisenpfannen

Pfannen aus Schmiedeeisen können nach zwei Verfahren hergestellt werden. So gibt es sowohl kalt geschmiedete als auch warm geschmiedete Pfannen. Warm geschmiedete Pfannen werden in Handarbeit hergestellt und sind daher auch etwas teurer als kalt geschmiedete. Bei der Herstellung wird die Schmiedeeisenpfanne zunächst zum Rohling gegossen, welcher dann zur Pfanne geschmiedet wird. Im Gegensatz zu Gusseisenpfannen ist die Pfanne aus Schmiedeeisen leichter und zäher. Sie kann schneller erhitzt werden, wobei allerdings aufgepasst werden muss, dass es nicht zur Überhitzung der Pfanne kommt.

Gusseisenpfannen

Bei der Gusseisenpfanne erhält man die endgültige Form bereits durch Gießen. Sie wird dann lediglich noch mechanisch nachgearbeitet. Da der Schmiedevorgang entfällt, ist sie dicker und schwerer als eine Pfanne aus Schmiedeeisen. Gusseisenpfannen können viel Wärme speichern. Allerdings ist die Aufwärmzeit deutlich länger als bei der Schmiedeeisenpfanne. Die Wärme wird dann langsam und gleichmäßig abgegeben. Diese Pfanne entwickelt die feinen Röstaromen daher durch längeres und gleichmäßiges Braten.

Vor- und Nachteile von Schmiedeeisen- und Gusseisenpfannen

Schmiedeeisenpfannen

  • Schmiedeeisenpfannen heizen sich schnell auf. Daher dauert das Braten, Rösten oder Schmoren nicht so lange wie bei Gusseisenpfannen.
  • Pfannen aus Schmiedeeisen sind leichter und zäher als Gusseisenpfannen.
  • Schmiedeeisenpfannen sind wie Gusseisenpfannen für alle Herde, einschließlich Induktionsherden und offenem Feuer, geeignet.
  • Nachteilig ist, dass Schmiedeeisenpfannen schnell überhitzen können.

Gusseisenpfannen

  • Gusseisenpfannen sind wie Schmiedeeisenpfannen für alle Herde und offenen Feuerstellen geeignet.
  • Sie speichern viel Wärme und geben sie langsam und gleichmäßig beim Braten ab.
  • Durch die längere Bratzeit werden die Röstaromen besser entwickelt.
  • Nachteilig ist, dass die Aufwärmzeit deutlich länger als bei Schmiedeeisenpfannen ist.
  • Außerdem ist die Pfanne aus Gusseisen sehr schwer.

So haben wir die Eisenpfannen getestet

Zum Test von Eisenpfannen haben wir die Testkriterien Brateigenschaften, Temperaturverteilung, Wärmespeicherung, Dauer der Aufwärmzeit und Gewicht beurteilt. Gleichzeitig flossen in die Tests auch Kundenrezensionen mit ein.

Brateigenschaften

Zur Beurteilung der Brateigenschaften wurde getestet, ob es zum Anbrennen oder Ankleben von Speiseresten am Pfannenboden kommt.

Temperaturverteilung

Zur Ermittlung der Temperaturverteilung wurde geprüft, ob der Bratvorgang gleichmäßig ist.

Wärmespeicherung

Gegenstand dieses Tests war, wie lange die gebratenen Speisen durch eine langsame Wärmeabgabe warmgehalten werden können.

Dauer der Aufwärmzeit

Über die Dauer der Aufwärmzeit konnte die Schnelligkeit der Speisezubereitung beurteilt werden.

Gewicht

Selbstverständlich wurde auch das Gewicht der Pfanne betrachtet und in Relation zur Qualität der zubereiteten Speisen gesetzt.

Ausschlaggebend für die Bewertung war schließlich auch die Zufriedenheit der Kunden, die durch die Kundenrezensionen zum Ausdruck gebracht wurde.

Worauf muss beim Kauf einer Eisenpfanne geachtet werden?

Brateigenschaften

Vor dem Kauf einer Eisenpfanne sollte klar sein, welchen Zweck sie erfüllen soll. Wenn es um das Braten von Steaks geht, sind Eisenpfannen am besten geeignet. Sie können sich stark aufheizen und dadurch ein scharfes Braten ermöglichen. Anbrennen und Ankleben an den Pfannenrand und Pfannenboden können bei Eisenpfannen durch die Bildung einer Schutzschicht im Rahmen des Einbrennens sehr gut verhindert werden. Bei jedem Bratvorgang erhöht sich zusätzlich noch die Qualität der Schutzschicht und die Brateigenschaften verbessern sich dadurch ständig.

Gewicht

Eisenpfannen sind im Gegensatz zu anderen Bratpfannen sehr schwer. Ihre Gewichte sind jedoch nicht gleich. Es gibt Gusseisenpfannen mit einem Gewicht bis zu 3,5 Kilogramm. Die leichtesten Gusseisenpfannen besitzen ein Gewicht von ca. 2 Kilogramm. Schmiedeeisenpfannen weisen jedoch ein Gewicht von nur 1,5 Kilogramm auf. Es kommt nun darauf an, ob beim Braten die Röstaromen besser zur Geltung kommen sollen. Dann sollte auf die etwas schwereren und langsameren Gusseisenpfannen zurückgegriffen werden. Wenn die Zubereitung jedoch schneller vonstattengehen soll, ist eine Schmiedeeisenpfanne besser geeignet.

Anwendung

Wie bereits erwähnt, können Eisenpfannen auf allen Herden und sogar auf offenem Feuer angewendet werden. Wer darauf Wert legt, dass seine Bratpfanne für jede Herdart einsetzbar ist, der sollte sich für eine Eisenpfanne entscheiden.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

Beliebte Hersteller von Eisenpfannen sind Tornwald, Rösle, Turk, Karl Krüger, Lodge, Gräwe, Le Creuset oder De Buyer.

  • Tornwald-Schmiede
  • Rösle
  • Turk
  • Karl Krüger
  • Lodge
  • Gräwe
  • Le Creuset
  • De Buyer

Die Tornwald-Schmiede ist eine bekannte Marke der Pearl GmbH. Unter dieser Marke werden Kochgeräte aller Art vertrieben, unter anderem auch Gusseisen- und Schmiedeeisenpfannen. Die Pearl GmbH stellt einen Versandhandel dar, der ursprünglich nur PC-Software, Hardware und Computerspiele anbot. Mittlerweile werden auch Haushaltsartikel vertrieben.

Pearl wurde im September 1989 als Einmannbetrieb in Bad Krozingen gegründet. Im Jahre 1991 zog die Firma nach Buggingen um, wo sie auch heute noch ihren Sitz hat. Zweigniederlassungen gibt es in der Schweiz, Frankreich und Österreich. Die Pearl GmbH beschäftigt zurzeit ca. 60 Mitarbeiter.

Das Unternehmen vertreibt viele Importprodukte aus Fernost über 120 Eigenmarken. Unter diesen Eigenmarken befindet sich unter anderem auch die Tornwald-Schmiede mit ihren Kochgeräten.

Im März des Jahres 2012 startete Pearl mit dem Vertrieb seiner Produkte über einen eigenen Shoppingsender, der sich Pearl-TV nennt.

Die RÖSLE GmbH & Co. KG ist bereits seit 1888 Hersteller von Küchengeräten und hat sich bei Gourmets einen guten Ruf erworben. Rösle ist ein Allgäuer Familienunternehmen, welches sich auf die Produktion und den Vertrieb von Grills, Töpfen und anderen Küchengeräten spezialisiert hat.

Rösle zählt zu den bedeutendsten Marken des Jahrhunderts. Das Unternehmen wurde im Jahre 1888 von Karl Theodor Rösle in Marktoberdorf im Allgäu als Spenglereibetrieb gegründet. In den Jahren von 1903 bis 1919 wurden die ersten Küchengeräte erfolgreich produziert und verkauft. Ab 1907 übernahmen nach dem Tod des Firmengründers seine Söhne das Geschäft und begannen kräftig zu expandieren. Diese Expansion machte die Errichtung einer neuen Fabrik im Jahre 1918/19 erforderlich. Im Laufe der Jahre führte Rösle immer neue Innovationen auf dem Gebiet der Küchengeräte ein. Insgesamt fand ein stabiles Wachstum des Unternehmens statt. Seit 1997 ist Rösle international mit dem Ausbau des Direktland-Systems ausgerichtet. Rösle ist heute in den renommiertesten Kaufhäusern in 50 Ländern vertreten.

Die Albert Turk GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Meinerzhagen. Das Unternehmen produziert und verkauft ca. 1000 Artikel aus dem Konsumgüterbereich. Dazu zählen auch Küchengeräte und im Speziellen Bratpfannen aus Eisen.

Das Unternehmen wurde im Jahre 1857 von dem Schmied Karl Albert Turk in der Mühle seines Schwiegervaters mit der Errichtung eines Hammerwerkes gegründet. Mithilfe dieses Hammerwerkes wurden zunächst Schaufeln und Pfannen hergestellt. Diese Produkte gehören auch heute noch zum Produkt-Portfolio der Firma. Heute beschäftigt das Unternehmen 40 Mitarbeiter. Neben Standardprodukten bearbeitet das Unternehmen auch zahlreiche Sonderwünsche.

Das in Ahlen ansässige Unternehmen Karl Krüger GmbH ist eine seit 50 Jahren bestehende Handelsfirma. Das Traditionsunternehmen wurde in den fünfziger Jahren von Karl Krüger gegründet. Von seinem Stammsitz in Ahlen werden die Produkte nach ganz Europa vertrieben. Das Sortiment von Karl Krüger umfasst Küchengeräte aus verschiedenen Materialien wie Aluminium, Edelstahl, Eisenguss sowie Emaille. Die Produktlinien werden ständig erweitert. Der Name Karl Krüger steht für Qualitätsprodukte.

Lodge ist einer der bekanntesten und größten Hersteller von gusseisernen Kochgeräten. Es ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz im Bundesstaat Tennessee. Im Produkt-Portfolio von Lodge befinden sich Gusseisenpfannen in allen Formen und Größen.

Die Produkte von Lodge können am besten im Internet bestellt werden. Im Fachhandel sind sie nicht so einfach zu bekommen.

Gräwe ist ein Handelsunternehmen für Küchen- und Haushaltsprodukte. Der Sitz des Familienunternehmens ist in Lüdenscheid. Die Firma Gräwe wurde im Jahre 1970 von Günter Gräwe gegründet. Mit dem Einstieg ins Onlinegeschäft im Jahre 2008 wurde der Handel mit Haushalts- und Küchengeräten noch weiter ausgebaut. Die Produkte werden hauptsächlich über das Direktgeschäft aus dem Lager verkauft. Händlern steht außerdem der Zugang im Onlineshop über Dropshipping zur Verfügung.

Le Creuset als französisches Unternehmen wurde im Jahre 1925 gegründet. Es ist heute weltweit der größte Hersteller von Kochgeschirr aus emailliertem Gusseisen. Die Produkte werden in Fresnoy-le-Grand, Frankreich, hergestellt. Dabei unterhält die Firma 18 eigene Vertriebsgesellschaften in der ganzen Welt.

In Deutschland hat seit dem Jahre 1994 das Tochterunternehmen Le Creuset GmbH seinen Sitz in Baden-Württemberg im Ort Kirchheim unter Teck. Dort sind ungefähr 59 Mitarbeiter für Le Creuset tätig.

Ab dem Jahre 1995 wurden weltweit weitere Niederlassungen in Hongkong, Brasilien, Spanien, Südafrika, Schweiz, Skandinavien, Italien, Kanada, China, Tschechien und Österreich gegründet. Die Produktpalette von Le Creuset umfasst neben Pfannen auch Töpfe, Bräter und Woks.

De Buyer ist ein französisches Unternehmen, welches im Jahre 1830 als Familienbetrieb gegründet wurde. Es hat sich auf die Herstellung von hochwertigen Küchengeräten wie Pfannen und Töpfen spezialisiert. Die Küchengeräte von De Buyer sind sehr begehrt bei professionellen Köchen. Es sind zwar keine Designobjekte. Dennoch ist die Optik der Produkte zeitlos und stilsicher. Außerdem sind sie perfekt für jede Küche.

Wo kaufe ich meine Eisenpfannen am besten?

Wie viele andere Produkte werden auch Eisenpfannen sowohl im Fachandel als auch im Internet verkauft. Bei der Kaufentscheidung fängt die Qual der Wahl an. Wo kann ich die Eisenpfanne am besten kaufen?

Sie können sich im Internet und im Fachhandel ausführlich beraten lassen. Im Fachhandel finden Sie jedoch jeweils nur eine begrenzte Zahl von Produkten. So können dort oft nur Pfannen einer oder einiger wenigen Marken vorgestellt werden.

Im Internet besteht die Möglichkeit, Eisenpfannen verschiedener Marken und Typen schnell miteinander zu vergleichen. Des Weiteren stehen Ihnen für fast jedes Produkt mehrere Kundenrezensionen zur Verfügung.
In diesen Rezensionen werden praktische Erfahrungen mit speziellen Produkten vorgestellt. Außerdem werden auch nützliche Erfahrungen zur Bedienung beschrieben. Bereits anhand dieser Berichte können schnell Kaufentscheidungen getroffen werden. Auch der Preisvergleich zwischen den einzelnen Produkten gestaltet sich transparenter.

Daher ist unsere Empfehlung, Ihre Eisenpfanne ganz bequem im Internet zu bestellen. Wenn Sie nicht zufrieden sind mit der Ware, haben Sie die Möglichkeit, diese innerhalb von 14 Tagen wieder zurückzuschicken, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.

Die Geschichte von Kochgeschirr und Pfannen

Schon frühzeitig in der Menschheitsgeschichte beschäftigte sich der Mensch mit der Zubereitung von Speisen. Es begann mit der ersten Verwendung des Feuers vor mehreren hunderttausend Jahren zum Braten von rohem Fleisch. Durch die Bildung von Röstaromen hatte gebratenes Fleisch einen besseren Geschmack als Rohes. Ein Nebeneffekt war die bessere Verwertbarkeit der aufgeschlossenen Proteine.

So wurde das Fleisch zunächst zum Braten auf das offene Feuer gelegt. Erst vor ungefähr 10.000 Jahren zu Beginn der Jungsteinzeit wurden erstmalig Hilfsmittel zum Garen von Speisen verwendet. Das erste Kochgeschirr bestand aus Töpfen, in denen die Nahrungsmittel gekocht und gebraten werden konnten. Töpfe waren von Beginn an wasser- und feuerfeste Gefäße, die es ermöglichten, Speisen ohne den direkten Kontakt mit Feuer zu erhitzen und zuzubereiten.

Vor der Nutzung von Kochgeschirr wurden häufig heiße Steine zum Garen der Speisen genutzt. Diese Steine erhitzte man vorher im Feuer. Im Rahmen dieser Entwicklung entstanden sogenannte Erdöfen. Erdöfen stellten Gruben dar, die mit heißen Steinen ausgelegt wurden und zum Garen verwendet wurden. Mit der Entwicklung der Töpferei wurden erste Tongefäße hergestellt, die die Funktion der heißen Steine übernehmen konnten. Außerdem konnten nun die Töpfe direkt über dem Feuer erhitzt werden und die Speisen somit länger garen. Das trug zur wesentlichen Geschmacksverbesserung bei.

Die Verwendung von Töpfen zeugt davon, dass in der Frühzeit des Kochgeschirrs mehr gekocht als gebraten wurde. In der weiteren Entwicklung wurden die Töpfe teilweise durch Bronzekessel abgelöst wie beispielsweise im Alten Rom. In diesen Kesseln wurden nun Suppen und Breie hergestellt. Pfannen zum Braten waren in der Antike nicht üblich.

Im Mittelalter wurde das Braten immer beliebter. Zum Braten dienten sogenannte Drehspieße. Es begann aber auch eine Entwicklung zu immer flacheren Töpfen, die schließlich auch als Bratpfannen genutzt werden konnten.

Im Rahmen der industriellen Revolution konnten Metalle immer besser verarbeitet werden. Das gab auch der Herstellung neuer innovativer Bratpfannen aus Eisen einen heftigen Aufschwung. Heute ist die Auswahl an Pfannen sehr groß. Neben den klassischen Eisenpfannen aus Gusseisen oder Schmiedeeisen gibt es Edelstahl-, Kupfer- oder Aluminiumpfannen. Des Weiteren sind auch emaillierte Pfannen im Angebot. Die klassischen Eisenpfannen aus Omas Küche haben jedoch noch lange nicht ihre Bedeutung verloren. Sie besitzen im Gegenteil wertvolle Eigenschaften, die das Braten zum wahren Erlebnis machen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Pfannen und Eisenpfannen

Pfannen können je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Formen haben. So ist es nicht immer leicht, sich in der Welt der Pfannen zurechtzufinden. Unabhängig vom Material, aus welchem die Pfannen bestehen, gibt es verschiedene Größen und Formen, die sie in bestimmte Pfannenkategorien einordnen lassen.

Im Folgenden soll einmal eine Auswahl von Pfannentypen vorgestellt werden:

  • Flache Bratpfannen
  • Pfannen mit konischem Rand
  • Schmorpfanne
  • Pfannkuchenpfanne
  • Servierpfanne
Flache Bratpfannen besitzen einen 4 Zentimeter hohen Rand, der flach hochgezogen ist.
Pfannen mit konischem Rand haben einen abgeschrägten Rand, der es erlaubt, mit einem Wender besser in die Pfanne zu greifen. Diese Pfanne ist geeignet für Bratkartoffeln, Spiegeleier, Pfannkuchen und Fleisch. Allerdings kann auf dieser Pfanne kein Deckel verwendet werden.
Eine Schmorpfanne besitzt einen höheren Rand, welcher etwa 7 Zentimeter hoch ist. Außerdem ist dieser wie bei einem Topf gerade hochgezogen. Diese Pfanne ist zum Schmoren geeignet, weil hier das Wasser nicht so schnell entweichen kann. Außerdem kann ein Deckel aufgesetzt werden.
Eine Pfanne, die ausschließlich zur Zubereitung von Pfannkuchen verwendet wird, besitzt einen sehr flachen Rand.
Schließlich gibt es auch Servierpfannen mit zwei Griffen. Es sind höhere Pfannen, die sich gut zur Verwendung im Backofen und zum Servieren von Speisen eignen.

Pfannen werden in verschiedenen Größen angeboten, die von 16 bis 36 Zentimetern und größer reichen. Die Größe bezieht sich dabei auf den Durchmesser des Pfannenbodens. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Pfannendurchmesser die Größe der Herdplatte nicht überschreitet, weil es anderenfalls zu einer ungleichmäßigen Erwärmung kommen würde.

Verschiedene Pfannenformen werden auch mit speziellen Namen bezeichnet. So gibt es beispielsweise Fisch-, Crêpes-, Eier-, Steak-, Bräter-, Paella- oder Schneckenpfannen sowie viele weitere Formen. Alle diese Pfannen eignen sich aufgrund ihrer Form für die Bereitung spezieller Speisen. Manche Pfannen wie beispielsweise die Schneckenpfanne werden wegen ihrer Form so genannt. So enthält die Schneckenpfanne mehrere kugelige Vertiefungen, die sie für die Zubereitung von Teigbällchen eignen lässt.

Eisenpfanne vs. beschichtete Pfanne

Eisenpfannen besitzen ursprünglich keine Beschichtung. Die Beschichtung muss hier zunächst eingebrannt werden. Welche Vorteile hat das gegenüber beschichteten Pfannen?

Die Beschichtung der Pfanne sorgt für Antihafteffekte und dient außerdem dem Schutz vor Korrosion. Auch eine Eisenpfanne braucht daher eine Beschichtung, die aber erst vor ihrer Verwendung eingebrannt wird.

Pfannen (ohne Eisenpfannen) können mit verschiedenen Beschichtungen ausgestattet sein. Aluminiumpfannen besitzen beispielsweise eine Teflonbeschichtung. Teflon ist ein sehr hitzebeständiger Werkstoff aus Polytetrafluorethylen (PTFE), welcher jedoch manchmal mit dem Zusatzstoff PFOA versetzt ist. PFOA gast allerdings beim Überhitzen aus und erzeugt dabei krebserregende flüchtige Verbindungen. Die Beschichtung kann außerdem durch das Besteck beschädigt werden, sodass die Pfanne nicht mehr korrosionsfest ist. Abhilfe dazu sollen Zwischenschichten aus Alumium-Titan-Mischoxiden schaffen. Kratzer in der Beschichtung führen bei Aluminiumpfannen zu Lochfraßkorrosion beim Spülen. Wenn eine PTEE-freie Beschichtung auf der Basis von Siliziumdioxid verwendet wird, kann die Pfanne zwar bis über 400 Grad Celsius erhitzt werden, ohne dass Beschädigungen befürchtet werden müssen. Allerdings verringern sich die Antihafteigenschaften bei zunehmender Verwendung.

Emaillebeschichtungen dienen nur zum Schutz vor Korrosion. Anhaftende Speisereste können durch Einweichen und Spülen entfernt werden.

Unbeschichtete Eisenpfannen haben den Vorteil, dass hier eine gesundheitlich unbedenkliche und sehr effektive Beschichtung eingebrannt werden kann. Diese Beschichtung wird außerdem nach jeder Benutzung stärker.
Sie besitzt Antihafteigenschaften und schützt die Pfanne vor Korrosion. Im Gegensatz zu den beschichteten Pfannen ist die eingebrannte Beschichtung bei Eisenpfannen ungiftig bei Überhitzung und verbessert sich in ihrer Qualität mit den Anwendungen immer mehr. So ist eine sehr lange Einsetzbarkeit von Eisenpfannen gewährleistet. Allerdings sollte beachtet werden, dass Eisenpfannen niemals mit Geschirrspülmitteln, sondern lediglich mit heißem Wasser gespült werden dürfen. Vorher müssen sie allerdings mit Haushaltstüchern ausgewischt werden. Unter Beachtung dieser Regeln wird die Eisenpfanne sehr lange mit hoher Qualität funktionsfähig bleiben.

Eisenpfannen in 3 Schritten richtig reinigen

Bei der Reinigung von Pfannen gibt es einige Regeln zu beachten. So gehören alle Pfannen grundsätzlich nicht in die Spülmaschine. Bei Eisenpfannen sollten auch keine Spülmittel verwendet werden. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Eisenpfanne nicht zu groß für die Herdplatte ist. Durch die ungleichmäßige Erwärmung des Pfannenbodens könnte es zu Verformungen kommen.

Im Gegensatz zu den anderen Pfannen ist die Reinigung der Eisenpfannen insgesamt jedoch etwas aufwendiger.

Folgende 3 Schritte sind bei der Reinigung und Pflege von Eisenpfannen zu beachten:

1. Vor der Benutzung muss erst eine Schutzschicht eingebrannt werden.

Grundvoraussetzung für die Benutzung und Pflege von Eisenpfannen ist das Einbrennen einer Schutzschicht. Sowohl Gusseisen- als auch Schmiedeeisenpfannen besitzen beim Verkauf keine künstliche Schutzschicht. Bei diesen besteht nämlich die Möglichkeit, durch Einbrennen der Schutzschicht eine noch bessere Qualität als bei den anderen Pfannen zu erzeugen. Die Beschichtung ist notwendig zum Korrosionsschutz und zur Herstellung von Antihafteigenschaften der Eisenpfannen. Wie das Einbrennen funktioniert, soll im nächsten Kapitel erläutert werden.

2. Auswischen der Eisenpfannen nach dem Braten

Nach dem Braten reicht es bei Eisenpfannen aus, sie mit einem Küchentuch auszuwischen. Auf Spülmittel sollte ganz verzichtet werden. Spülmittel könnten die aufgebaute Beschichtung zerstören und so die Pfanne wieder anfällig gegen Korrosion machen. Feste krustige Speiserückstände sollten jedoch mit heißem Wasser aufgeweicht und dann entfernt werden. Da die eingebrannte Schutzschicht Antihafteigenschaften besitzt, befindet sich nach dem Auswischen nur noch eine fettige Ölschicht auf dem Pfannenboden. Diese ist sogar erwünscht, um die Schutzschicht weiter aufzubauen.

3. Einölen der Pfanne

Nach der Benutzung der Eisenpfanne und der Entfernung der gröbsten Speiserückstände durch Auswischen sollte sie außerdem wieder eingeölt werden. Das Auftragen einer dünnen Ölschicht schützt die Pfanne vor Korrosion.

Zu beachten ist noch, dass bei Eisenpfannen häufig Flecken und Verfärbungen auftreten, die jedoch deren Qualität nicht einschränken.

Einbrennen, aber richtig!

Eine Besonderheit der Eisenpfanne besteht darin, dass sie keine künstliche Beschichtung aufweist. Die Beschichtungen von Pfannen sind aber notwendig zur Erzeugung von Antihafteigenschaften und zum Schutz gegen Korrosion. Besonders Eisen ist anfällig gegen Korrosion und bedarf daher einer Schutzschicht, die aber vor der Benutzung eingebrannt werden muss. Paradoxerweise besitzen Eisenpfannen durch das Einbrennen die beste Beschichtung von allen Pfannen.

Wie kann die Schutzschicht richtig eingebrannt werden?

  • Vor Beginn sollte die Eisenpfanne mit einem milden Spülmittel gereinigt werden. Hier wird Spülmittel das einzige Mal verwendet. Danach ist es tabu.
  • Nach dem Reinigen wird viel Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl) in die Pfanne getan und erhitzt.
  • In das erhitzte Öl werden Kartoffelschalen und eine Handvoll Salz gegeben.
  • Die Kartoffelschalen werden so lange gebraten, bis sie schwarz sind. Da sich dabei viel Rauch entwickelt, sollte der Rauchmelder abgeschaltet werden.
  • Danach werden die schwarzen Kartoffelschalen weggeworfen und die Pfanne mit heißem Wasser ausgewaschen.

Die Eisenpfannen können sowohl auf dem Herd als auch alternativ im Backofen eingebrannt werden.

Nach diesen Arbeitsschritten ist die Eisenpfanne beschichtet. Die Beschichtung wird nun nach jedem Benutzen stärker und bildet noch bessere Schutz- und Antihafteigenschaften aus. Die Pfanne darf jedoch nicht mit Spülmitteln behandelt werden.

FAQ

1. Welche Arten von Eisenpfannen gibt es?

Bei den Eisenpfannen gibt es zwei Arten. Das sind die Gusseisenpfannen und die Pfannen aus Schmiedeeisen. Beide Pfannentypen bestehen vollständig aus Eisen. Nur die Herstellung und damit auch die Wärmeleiteigenschaften weisen Unterschiede auf.

2. Welche Unterschiede in der Herstellung und Eigenschaften bestehen zwischen Gusseisen- und Schmiedeeisenpfannen?

Gusseisenpfannen werden in einem Stück gegossen und dann mechanisch weiterbehandelt. Bei Eisenpfannen aus Schmiedeeisen wird zunächst der Rohling gegossen, der dann zur fertigen Pfanne geschmiedet wird. Schmiedeeisen erweist sich zäher und leichter als Gusseisen. Es erhitzt auch schneller, hält aber die Wärme nicht so lange. Gusseisen wird langsamer erhitzt. Allerdings speichert es die Wärme gut.

3. Sind Gusseisenpfannen oder Eisenpfannen aus Schmiedeeisen besser?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Was soll zubereitet werden? Soll scharf angebraten, geschmort oder gegart werden? Da Eisenpfannen aus Schmiedeeisen sehr schnell erhitzen, können sie auch schneller braten. Allerdings kann es dadurch auch zur Überhitzung und zum Anbrennen der Speisen kommen. Die Zubereitung der Speisen in Gusseisenpfannen dauert wegen der langsamen Erwärmung oft sehr lange. Da sie die Wärme jedoch länger speichern, sind sie in der Lage, beim Braten mehr Röstaromen zu entwickeln.

4. Weshalb muss die Eisenpfanne eingebrannt werden?

Beim Kauf besitzt die Eisenpfanne noch keine Beschichtung. Eine Schutzschicht ist aber zur Entwicklung von Antihaft- und Korrosionsschutzeigenschaften der Pfanne notwendig. Daher muss die Beschichtung auf den Pfannenboden und Pfannenrand eingebrannt werden.

5. Welche Besonderheiten sind bei der Reinigung und Pflege von Eisenpfannen zu beachten?

Eisenpfannen dürfen nicht in der Spülmaschine gewaschen werden. Auch Spülmittel dürfen nicht verwendet werden. Diese würden die Schutzschicht zerstören und die Pfannen wieder korrosionsanfällig machen. Die Reinigung erfolgt nur durch Auswischen mit einem Haushaltstuch und gegebenenfalls durch Spülung mit heißem Wasser. Zum Korrosionsschutz wird sie nach jeder Benutzung wieder mit einer dünnen Schicht Öl behandelt.

6. Für welche Zubereitungen werden Eisenpfannen verwendet?

Die Eisenpfanne eignet sich hervorragend für das Braten von Fleisch, Gemüse und Kartoffeln. So gelingen Bratkartoffeln und Steaks besonders gut in Eisenpfannen. Der Grund dafür ist ihre gute Wärmeleitung und Wärmespeicherung. Die Wärme von der Herdplatte oder Feuerstelle wird schnell auf die zu bratenden Speisen übertragen. In schmiedeeisernen Bratpfannen kann außerdem gut gekocht und gegart werden.

7. Wo können Eisenpfannen überall eingesetzt werden?

Eisenpfannen können auf allen Herden eingesetzt werden, einschließlich Induktionsherde. Außerdem sind sie ebenfalls auf offenen Feuerstellen verwendbar.

Nützliches Zubehör

Eisenpfannen werden oft ohne Zubehör gekauft. Dabei wird schnell klar, dass die Pfanne beim Braten, Kochen oder Garen nicht ohne Zubehör verwendet werden kann. Das fängt schon damit an, dass die zu bratenden oder zu garenden Nahrungsmittel ständig bewegt werden müssen, um sie gleichmäßig zu erwärmen. So müssen Steaks oder auch Bratkartoffeln ständig gewendet werden, um beide Seiten gleichmäßig anbraten zu können. Dabei ergibt sich beispielsweise für diese Tätigkeit die Notwendigkeit eines Pfannenwenders.

Mithilfe eines Pfannenwenders können beispielsweise Kartoffelpuffer, Pfannkuchen oder Steaks gewendet werden. Sie sind auch geeignet für das Durchmischen von zu bratendem Gemüse oder von Bratkartoffeln. Pfannenwender können aus unterschiedlichem Material bestehen. Ursprünglich wurden Pfannenwender aus Holz verwendet. Heute sind immer noch Pfannenwender aus Olivenholz beliebt. Sie hinterlassen auf dem Pfannenboden keine Kratzer und sind außerdem säurebeständig. Die moderneren Pfannenwender bestehen aus Silikon. Sie sind pflegeleicht und robust. Ihre Reinigung ist sehr einfach. Ähnliche Eigenschaften weisen Pfannenwender aus Nylon auf. Diese kommen heute sehr häufig zum Einsatz. Auch sie sind spülmaschinenfest und leicht zu reinigen.

Ein anderes Zubehör zur Pfanne ist der Pfannendeckel. Dabei besteht zunächst die Frage, warum die Pfanne überhaupt einen Deckel braucht. Zum Braten wird meist auch kein Deckel verwendet. Hier soll der Wasserdampf möglichst schnell entweichen, damit sich die besten Brataromen entwickeln können. Wenn die Speisen jedoch gegart oder gekocht werden sollen, ist ein Pfannendeckel schon vorteilhaft. Die Speisen werden hier nicht gebraten, sondern garen durch den heißen Wasserdampf. So wird Reis beispielsweise cremiger, wenn beim Garen ein Deckel verwendet wird.

Außerdem hilft ein Deckel auch dabei, den Herd sauber zu halten. Denn er hält oft Fettspritzer davon ab, aus der Pfanne zu spritzen.

Speziell zum Verhindern von Fettspritzern beim Braten gibt es auch den einsteckbaren Spritzschutz, der in einigen Pfannen verwendet werden kann.

Alternativen zu Eisenpfannen

Alternativ zu Eisenpfannen können auch Edelstahl-, Aluminium- oder Keramikpfannen verwendet werden.

Weitere Informationen sind unter folgenden Links zu finden:

Woran man gute Pfannen erkennt

kochen-essen-wohnen

Eine Pfanne ist nicht genug

Wassertrick zeigt, ob eine Pfanne gut ist

Beschichtete Pfannen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (984 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...