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Gefrierschrank Vergleich 2017 • Die 10 besten Gefrierschränke im Überblick

Ein Gefrierschrank bietet die Möglichkeit, frische Nahrungsmittel für lange Zeit haltbar zu machen. Wenn die Lebensmittel ohne Unterbrechung der Kühlkette gefroren bleiben, werden sie auch nach mehreren Wochen und sogar Monaten nicht schlecht. Bei Bedarf taut man sie einfach auf und schon ist die Grundlage für eine Mahlzeit vorhanden.

Gerade große Familien können sich das Leben ohne Gefrierschrank kaum noch vorstellen. Doch kleinere Gefrierschränke gibt es auch für den Single-Haushalt. Durch die Möglichkeit, die Speisen einzufrieren, hat man immer einen gewissen Vorrat auf Lager. Manchmal kommen die Fertiggerichte und Zutaten direkt aus dem TK-Fach im Supermarkt, sodass man sie gleich nach dem Kaufen im Gefrierschrank unterbringt.

Wichtig ist, dass die Gefrierbehälter, die man verwendet, absolut dicht schließen und den kalten Temperaturen standhalten. Darum braucht man zu den Gefrierschränken, die wir getestet haben, auch die entsprechenden Gefrierbeutel, Kühlboxen oder Folien. Durch die praktische Innenaufteilung der Gefrierschränke fällt es leicht, seine eigene Ordnung zu finden. So muss die Tür nur einen kurzen Moment geöffnet werden, wenn man das Eis oder die TK-Pizza herausholt.

Durch Einfrieren lassen sich die Lebensmittel lange Zeit aufbewahren: Wenn etwas von dem Essen übrig geblieben ist, wandert es in eine Gefrierbox oder in einen entsprechenden Beutel, um danach im Gefrierschrank zu landen. Gegenüber anderen Konservierungsmaßnahmen ist das Einfrieren sehr schonend, denn die Nährstoffe bleiben im Gegensatz zum Einkochen oder zum Trocknen sehr gut erhalten. Zudem hilft der Gefrierschrank dabei, die alltägliche Arbeit in der Küche praktisch und zeitsparend zu gestalten. Man kann einfach die doppelte Menge zubereiten und die Hälfte davon einfrieren: Ein weiterer Pluspunkt der Gefrierschränke aus dem Test zeigt sich darin, dass die Saisonprodukte über das ganze Jahr hinweg zur Verfügung stehen.

Gefrierschrank Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Bosch GSN29VW30 Serie 4 GefrierschrankBauknecht GKN 14G3Siemens iQ300 GP 1486 Gefriergerät FS 127930 GefrierschrankARCTIS A71100TSW0 GefrierschrankGS 15406 GefrierschrankGS 195 GefrierschrankKS 9890 TischgefrierschrankExquisit GS80A++ Gefrierschrank

Bosch GSN29VW30 Serie 4 Gefrierschrank

Bauknecht GKN 14G3

Siemens iQ300


GP 1486 Gefriergerät


FS 127930 Gefrierschrank


ARCTIS A71100TSW0 Gefrierschrank

GS 15406 Gefrierschrank

GS 195 Gefrierschrank

KS 9890 Tischgefrierschrank

Exquisit GS80A++ Gefrierschrank

 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,9 2,0 2,2 2,3 2,5
MarkeBoschBauknechtSiemensLiebherrBekoAEGAmicaBomannSeverinExquisit
MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Gewicht75 kg56 kg64 kg43,5 kg61,5 kg37,9 kg41 kg29 kg28 kg39 kg
Dimension65 x 60 x 161 cm64,5 x 59,5 x 142 cm65 x 60 x 161 cm60,2 x 66,3 x 85,1 cm63,3 x 59,5 x 171 cm63,5 x 59,5 x 85 cm59,7 x 54,5 x 125,2 cm49,4 x 49,4 x 84,7 cm49,5 x 49,5 x 84 cm62 x 55 x 84 cm
Nutzungsinhalt195 L175 L195 L104 L237 L92 L140 L65 L65 L80 L
Energieklasse A++ A++A++A+++A++A++A++A++A+A++
Geräuschemission42 dB41 dB42 dB38 dB40 dB39 dB40 dB43 dB39 dB44 dB
TemperaturreglungGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
AbtausystemGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveInklusive
TüralarmGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivek.A.
Komfort
Preis- / Leistung
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Was ist ein Gefrierschrank?

Bei einen Gefrierschrank handelt es sich um ein schrankförmiges Kühlsystem.
Die Ähnlichkeit mit dem Kühlschrank ist nicht zu übersehen. Allerdings kühlen die Gefrierschränke aus dem Test 2017 die Innentemperatur auf – 18 Grad Celsius herunter und sind teilweise sogar noch kälter, je nachdem, welche Kühlleistung gewünscht ist. Dadurch können die Lebensmittel langfristig eingefroren werden. Bei den neueren Gefrierschränken gibt es häufig die Funktion „Schnellgefrieren“. Diese deaktiviert sich entweder von allein oder man muss später den Schalter zurückstellen. Damit lässt sich das Gefriergut bei sehr viel kälterer Temperatur als – 18 Grad kühlen, sodass man auch etwas größere Mengen auf einmal in den Gefrierschrank lagern kann, ohne dass es dabei zur Erwärmung des bereits aufbewahrten Gefrierguts kommt.

Hinter der stabilen Tür der Gefrierschränke befinden sich häufig weitere Klappen oder Schubfächer. Diese helfen dabei, den Überblick im Inneren zu behalten. Das gilt sowohl für die klassischen Standgefrierschränke als auch für die Einbaugeräte, die sich perfekt ins Küchendesign einfügen. Abhängig davon, um welche Variante es sich handelt, kann man den Gefrierschrank also nicht immer von außen erkennen.

Wie funktioniert ein Gefrierschrank?

Bei der Funktionsweise der Gefrierschränke aus unserem Test steht das Einfrieren im Vordergrund. Durch die Tiefkühlung auf – 18 Grad Celsius und manchmal auch mehr können die Lebensmittel sehr viel länger verwendet werden, als wenn man sie im Kühlschrank lagert. Trotzdem sollte man sich nicht darauf verlassen, dass die Lebensmittel im Gefrierschrank nie verderben. Für die verschiedenen Fleischsorten gibt es Tabellen, die anzeigen, wie viele Monate lang sie eingefroren bleiben dürfen, ohne dass man befürchten muss, dass sie verderben. Grundsätzlich spricht man abhängig von der Fleischsorte von einer sechs bis acht Monate langen Haltbarkeit im Gefrierschrank.

Mit der Bezeichnung Tiefkühlkost sind sämtliche Nahrungsmittel gemeint, die den Gefrierungsprozess durchlaufen haben. Diese Gefrierung sollte so schnell wie möglich stattfinden, damit sich kein Gefrierbrand bilden kann. Wenn das Frosten nur langsam geschieht, so entstehen anstelle der winzigen, ungefährlichen Eiskristalle deutlich größere Eispartikel, die die Zellen zerstören können. Das muss sich zwar nicht auf die Verträglichkeit auswirken, beeinträchtigt aber auf jeden Fall den Geschmack der Lebensmittel. Im Gegensatz dazu sind schnell tiefgekühlte Produkte entsprechend frischer, wenn man sie wieder auftaut, und behalten ihre Vitamine.

Das Schockfrosten ist eine wichtige Funktion, die jedoch nur bei den modernen Gefrierschrank Vergleichssiegern für die besonders schnelle Gefrierung sorgt. Bei starken Minustemperaturen entsteht um die Nahrungsmittel eine Schicht, die verhindert, dass die wertvollen Nährstoffe und die beinhaltete Flüssigkeit verschwindet. Aus diesem Grund gilt das Schockfrosten als besonders schonendes Konservierungsverfahren.

Einige Gefrierschränke verfügen über die innovative No-Frost-Technologie. Diese stellt sicher, dass sich keine Eisschicht im Inneren bildet. Diese eisigen Verkrustungen kennt man aus den klassischen Kühltruhen. Sie können den Energieverbrauch in die Höhe treiben, denn das Eis hat eine isolierende Wirkung und fordert dem Gerät mehr Leistung ab.

Für die gute Isolierung der Gefrierschränke ist nicht nur die Wandstärke zuständig. Die Gummidichtungen sollten ebenfalls perfekt schließen, damit hier keine Luftfeuchtigkeit eindringen und Kälte austreten kann.

Auch wenn man sich für den Vergleichssieger der Gefrierschränke entscheidet, gibt es bei der Haltbarkeit gewisse Grenzen. Im Allgemeinen gilt die Regel, dass besonders frische Lebensmittel in der Kühlung entsprechend länger haltbar sind als Produkte, die erst später tiefgefroren werden. Die Qualität bei der Tiefkühlung lässt sich außerdem durch die geeigneten Gefrierbehälter sicherstellen. Nur wenn diese Behälter perfekt schließen, kann kein Sauerstoff an die Lebensmittel gelangen und ihre Haltbarkeit beeinträchtigen.

Mit ihrer hervorragenden Kühlung sorgen die Gefrierschränke aus dem Test 2017 dafür, dass man die Lebensmittel noch nach Monaten verwenden kann.
Ein Kühlschrank kann da nicht mithalten. Selbst wenn er über ein Tiefkühlfach verfügt, hat dieses oft eine geringere Kühlleistung als der Gefrierschrank. Zudem bieten die Gefrierschränke deutlich mehr Kapazität für die Reste des Sonntagsbratens, für das selbst gemachte Eis und für die Tiefkühl-Pizza aus dem Supermarkt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Gefrierschrank ist ein eigenständiges Haushaltsgerät, das entweder direkt in der Küche steht oder im Hauswirtschaftsraum seinen Platz findet. Mit seinem großen Volumen fasst er eine entsprechend große Menge Gefriergut. Die Vorteile zeigen sich unter anderem in der praktischen Aufteilung. In den übereinander angeordneten Fächern findet man schnell das Gesuchte und braucht im Gegensatz zur Tiefkühltruhe nicht in den Tiefen zu suchen.

Das Einfrieren selbst hat ebenfalls einige Vorteile zu bieten. Man braucht keine Konservierungsstoffe, um die Speisen haltbar zu machen; trotzdem bleiben neben dem Aroma auch die Farben der Nahrungsmittel erhalten. Der geringe Aufwand ist ein weiteres gutes Argument, um sich einen Gefrierschrank zu kaufen. Tatsächlich kann ein solches Gerät die Arbeit in der Küche erleichtern, denn wenn man gleich größere Portionen kocht, um einen Teil davon einzufrieren, hat man zu einem späteren Zeitpunkt im Handumdrehen ein leckeres Essen auf dem Tisch stehen.

Die Energieeffizienz der modernen Kühl- und Gefrierschränke erweist sich ebenfalls als wichtiger Pluspunkt. Man braucht also keine hohen Stromkosten zu befürchten, wenn man sich für einen Gefrierschrank der Klasse A+++ entscheidet. Auch die Energieeffizienzklasse A+ überzeugt noch durch ihren geringen Stromverbrauch.

Zudem sind viele Gefrierschränke aus unserem Test 2017 mit zweckmäßigen Zusatzfunktionen ausgestattet. So erspart einem die No-Frost-Technik das lästige Abtauen und clevere Halterungen machen es leicht, die Kühlakkus ständig kalt zu halten und mit einem Griff herauszuholen.

Die Vielfalt der Gefrierschränke ermöglicht es, für jeden Bedarf das geeignete Modell zu kaufen. Es gibt kompakte Tiefkühlschränke die auch in die kleine Küche passen sowie großformatige Schränke. Als Einbaugerät passen sich diese Systeme an die Küchenfront an, während einzeln stehende Gefrierschränke vor allem durch ihre Funktionalität überzeugen. Auch der Bedienkomfort spielt für viele Verbraucher eine Rolle.

Ob es darum geht, die selbst geernteten Früchte aus dem Garten einzufrieren oder ob man das Essen für die nächsten Tage und Wochen vorbereiten und in Portionsschälchen tiefkühlen möchte, der Gefrierschrank ist in vielen Haushalten unverzichtbar geworden. Ein kleines Gefrierfach im Kühlschrank reicht für solche Pläne nicht aus. Das Sortieren des Inhalts hilft dabei, die Kapazität des Gefrierschranks perfekt auszunutzen. Hierbei hilft ein kleiner Ordnungsplan, bei dem man sich an dem Prinzip der Einzelhändler orientieren kann:

Gesundes Obst und Gemüse kommt in die obere Ebene, fertig zubereitete Gerichte sortiert man in die Mitte, Fleisch wird auf halber Höhe gelagert und Pizza, Backwaren und Eis sind ganz unten zu finden. So kommt man nicht so schnell in Versuchung, sich bei den ungesunden Lebensmitten zu bedienen, denn diese machen es nötig, sich etwas tiefer zu bücken.

Neben der Benutzung der Gefrierschränke im privaten Haushalt gibt es auch Spezialmodelle für die Gastronomie, die meistens relativ groß sind. Doch auch für Personen, die gerne auf die Jagd gehen und große Wildstücke tiefkühlen möchten, lohnt sich ein größerer Gefrierschrank.

Welche Arten von Gefrierschränken gibt es?

Gefrierschränke gibt es in mehreren Bauformen. Welcher Gerätetyp für den individuellen Bedarf geeignet ist, richtet sich einerseits nach dem Platzbedarf, den man für das Gefriergut braucht, andererseits nach den räumlichen Möglichkeiten. In einer engen Küche sind deshalb häufig die praktischen Kühl-Gefrier-Kombinationen zu finden. Hierbei handelt es sich um einen Schrank, bei dem Kühlschrank und Gefrierschrank fest miteinander verbunden sind. Die beiden Elemente haben jeweils ihre eigene Tür, es handelt sich also nicht um ein integriertes Tiefkühlfach. Typischerweise befinden sich Kühl- und Gefrierschrank übereinander, doch es gibt auch die Side-by-Side-Systeme, bei denen sie nebeneinander stehen. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt von den Platzverhältnissen in der Küche ab sowie von den eigenen Design-Vorlieben.

Ein Einbaugefrierschrank fügt sich perfekt in den Küchenbereich ein. Er hat die gleiche Front wie die anderen Küchenschränke und passt genau in die entsprechende Aussparung hinein. So entsteht ein einheitliches Bild, vom Sockel bis zu den Türgriffen. Wer eine neue Küche kauft, entscheidet sich gerne für einen solchen Einbauschrank, denn damit erspart man sich eventuelle Schwierigkeiten beim Aufstellen.

Einige Gefrierschränke sind für den Einbau vorbereitet und werden als dekorfähig verkauft. Sie haben einen Befestigungsrahmen, an dem sich die passenden Dekorplatten montieren lassen. Hier ist es wichtig, die genauen Maße zu beachten, sowohl bei der Nischenbreite als auch bei der Höhe und Tiefe. Bevor man ein solches Gerät bestellt, sollte man alles genau ausmessen. Die Seite des Türanschlags darf ebenfalls nicht übersehen werden, es sei denn, man kann ihn auswechseln.

Ein Stand-Tiefkühlschrank kann flexibel aufgestellt werden und eignet sich somit vorwiegend für große Küchen. Häufig findet er seinen Platz relativ weit weg von den Hitzequellen, also vom Herd und von der Heizung. Auch wenn eine gute Isolierung Pflicht ist, erhöht sich der Energieverbrauch, wenn die Umgebungstemperatur des Gefrierschranks ansteigt. Beliebte Designs für einzeln stehende Tiefkühlschränke sind schlicht in Weiß gehalten oder im glänzenden oder matten Edelstahl.

Wenn es sich um niedrige Gefrierschränke handelt, können diese auch unter der Arbeitsplatte positioniert werden. Allerdings sollte man einen gewissen Abstand auf der Rückseite einhalten, sonst kommt es womöglich zu einem Wärmestau.

Die Gefriertruhe ist zwar eng mit dem Gefrierschrank verwandt, gehört jedoch zu einer anderen Kategorie. Mit ihrer Öffnung nach oben kann sie üblicherweise nicht in die Küche integriert werden. Stattdessen steht sie meistens im Keller oder im Hauswirtschaftsraum. Durch ihre Bauart lässt sie sich nicht so komfortabel handhaben und macht die Suche nach einem bestimmten Gefriergut etwas schwierig. In bestimmten Bereichen können sie trotzdem überzeugen, denn sie arbeiten sehr sparsam und haben eine hervorragende Isolierung. Diese hängt jedoch davon ab, wie gut die Tiefkühltruhe gefüllt ist: Je mehr man darin aufbewahrt, desto besser funktioniert die Isolierung.

Abschließend zu diesem Kapitel möchten wir die Vor- und Nachteile der Gefrierschränke noch einmal in Stichpunkten aufführen. Um diese zu spezifizieren, braucht man jedoch meistens vergleichbare Geräte, wie im Folgenden festzustellen ist.

Die Vorteile der Gefrierschränke:

  • Verlängerte Haltbarkeit der tiefgefrorenen Lebensmittel,
  • einfacher Zugang zu dem darin gelagerten Gefriergut,
  • praktische Innenaufteilung durch integrierte Fächer oder Schubladen,
  • kleine Grundfläche und dadurch für das Aufstellen in der Küche geeignet,
  • mehr Kapazität als das Tiefkühlfach im Kühlschrank,
  • energieeffiziente Qualität.

Die Nachteile der Gefrierschränke:

  • Im Vergleich zur Tiefkühltruhe geringeres Fassungsvermögen,
  • je nach Innovationsgrad erhöhter Aufwand beim Abtauen und bei der Reinigung.

So haben wir die Gefrierschränke getestet

Wer nach einem Gefrierschrank sucht, der achtet zunächst einmal auf die Größe. Welches Gerät passt in die Küche und wie viel Kapazität benötigt man? Unser Test der Gefrierschränke soll jedoch vorwiegend die Qualitätsmerkmale genauer erläutern, denn die meisten Modelle stehen in mehreren Abmessungen zur Auswahl. Die nachfolgenden Produktfeatures zeigen auf, welche Auswahlkriterien eine besonders wichtige Rolle spielen. In diesem Zuge möchten wir den Kaufinteressenten eine Art Ratgeber präsentieren und die wichtigen Testkriterien im Detail vorstellen.

Die Energieeffizienzklasse

Für viele spielt die Energieeffizienz bei den Haushaltsgeräten die Hauptrolle. Die entsprechende Klassifizierung gibt Aufschluss über die Betriebskosten der Geräte, die abhängig von ihrer Einstufung viel Geld einsparen können. In der Produktbeschreibung findet man die Kennzeichnungen: A+++ ist die höchste Klasse und zeigt an, dass der Gefrierschrank nur etwa die Hälfte weniger verbraucht als ein vergleichbares Gerät aus der Effizienzklasse A+. Ein Gerät der Kategorie A++ liegt mit seinem Verbrauch etwa in der Mitte, verbraucht also etwa 25 % mehr als die Klasse A+.

Mit einer Beispielrechnung möchten wir noch genauer auf die Energieersparnis eingehen:

Ein Gefrierschrank der Klasse A+, der ein Volumen von 200 Litern hat, verbraucht pro Jahr ca. 280 kWh. Bei einem kW-Preis von 0,27 € je Stunde fallen etwa 76 € Energiekosten im Jahr an.

Wenn es sich um einen Gefrierschrank der Kategorie A++ handelt, reduziert sich der jährliche Stromverbrauch des Gerätes auf 210 kWh, sodass sich auch die Stromkosten verringern: Sie liegen nun bei 57 € jährlich.

Bei der Klassifizierung A+++ sinken die Energiekosten weiter. Der Verbrauchwert liegt nur noch bei rund 140 kWh, in der Folge muss man nur noch 38 € kalkulieren. Es lohnt sich also, für eine hohe Energieeffizienzklasse etwas mehr Geld zu bezahlen: Schon bald hat sich diese Investition rentiert.

Die Geräuschentwicklung

Wenn der Gefrierschrank in einer offenen Küche steht, so sollte er möglichst leise arbeiten. Bei einem Wert von unter 35 Dezibel hört man kaum etwas, doch ab 45 Dezibel kann das Betriebsgeräusch störend sein. In einer geschlossenen Küche ist das unproblematisch, aber in einer hellhörigen Wohnung oder wenn gleich nebenan der Wohnbereich ist, sollte der Tiefkühlschrank die 40-Dezibel-Grenze nicht überschreiten.

Die Innenaufteilung

Ein System mit Schubladen macht es möglich, den Inhalt des Gefrierschranks ordentlich zu lagern. So muss man nicht alle Fächer durchstöbern, wenn man etwas Bestimmtes sucht. Abhängig von der Gesamtgröße gibt es Gefrierschränke mit drei, vier oder fünf Fächern oder Schubladen. Wenn man diese übersichtlich strukturiert, bleibt die Tür niemals lange Zeit offen stehen, was im Sinne der Energieeffizienz eine gewisse Rolle spielt.

Einige Gefrierschränke aus dem Test 2017 verfügen über ein Vario-System. Dieses bietet die Möglichkeit, das Gefriergut flexibel zu sortieren.
Eine solche Vario-Aufteilung funktioniert häufig mit verstellbaren Zwischenböden und Schubfächern. Diese erlauben es, den Platz individuell auszunutzen und auch etwas größere Behälter besser aufzubewahren. Teilweise stehen spezielle Großraumschubladen zur Verfügung. Andere Gefriersysteme sind mit Rollen- oder Teleskopsystemen ausgestattet, die das Entnehmen erleichtern.

Die Superkühlfunktion

Bei den modernen Gefrierschrank Vergleichssiegern ist teilweise eine Superfrost-Gefrierfunktion vorhanden, die auch als Shockfreeze bezeichnet wird. Diese Funktion erlaubt es, frische Sachen innerhalb kürzester Zeit einzufrieren, sodass die Vitamine und Nährstoffe nicht leiden. Mit einem Knopfdruck wird die Kühltemperatur stark verringert. Damit startet der Prozess des Schockfrostens. Abhängig von der Art des Gefriergeräts kann die Superkühlung auch automatisch in Gang gesetzt werden: Sie beginnt bereits beim Einlegen der Nahrungsmittel. Die besonders innovativen Kühlgeräte messen mit einem Sensor die Menge vom eingelegten Gefriergut und schalten die automatische Superfrost-Gefrierfunktion selbst ab, wenn die Nahrungsmittel nach einer gewissen Zeit durchgefrostet sind.

Die Abtau-Funktion

Bei dem Test der Gefrierschränke haben wir unter anderem auch die Abtau-Funktion gecheckt. Im Gegensatz zu den früheren Geräten sind bei den neueren Modellen häufig No-Frost-Systeme integriert. Diese vermeiden von vornherein die Entstehung von Eis im Innenraum der Gefrierschränke. Es ist also nicht mehr nötig, das zeitintensive Abtauen manuell durchzuführen. Stattdessen sorgt die automatische Abtau-Funktion dafür, dass die Luft im Inneren trocken bleibt. So kann sich kein Reif und auch kein Eis bilden. Auch für Gefriertruhen gibt es eine ähnliche Ausstattung, allerdings kann man hier das Abtauen meistens nicht komplett vermeiden. Wegen der geringeren Eisbildung muss man die Gefriergeräte jedoch nicht so oft abtauen.

Die komfortable Bedienung

Mit ihrer modernen technischen Ausstattung bieten die Vergleichssieger der Gefrierschränke sehr gute Komfortfunktionen. Mit der bequemen Bedienung lässt sich der Aufwand reduzieren, sei es beim Einfrieren selbst, beim Herausholen des Gefrierguts oder bei der täglichen Handhabung. Zu den wichtigen Merkmalen bei der Ausstattung gehört neben der Energieeffizienz und der optimalen Lagerung die gute Kontrolle. Mit einem speziellen Display erkennt man sofort, wie die Temperatur eingestellt ist und ob man gegebenenfalls den Energieverbrauch anpassen sollte. Bei einigen Geräten ist eine elektronische Einstellung vorhanden. Hierbei hilft gegebenenfalls ein Thermostat bei der Temperaturkontrolle.

Besonders einfach wird diese Regulierung, wenn sich das Bedienfeld an der Außenseite des Gefrierschranks befindet. So kann man die Temperatureinstellung erledigen, ohne die Tür öffnen zu müssen.

Einige Gefrierschrank Vergleichssieger sind zudem mit voreingestellten Fehlermeldungen ausgestattet. Falls die Temperatur zu hoch ist oder extrem abgesenkt wird, wird ein Warnton ausgelöst. Auch wenn die Tür zu lange geöffnet bleibt, kann ein Signal erklingen, das die Benutzer daran erinnert, den Gefrierschrank richtig zu schließen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Gefrierschranks achten?

Bei der Kaufentscheidung für ein Gefriergeräts spielen viele Merkmale eine Rolle. Zunächst muss man die geeignete Größe finden, damit sich der Gefrierschrank gut in die Küche einfügt. Die Abstimmung auf die anderen Küchenmöbel richtet sich außerdem nach dem äußeren Design. Zudem sollte die Verbrauchsbilanz stimmen: Wenn der Gefrierschrank oft nur zur Hälfte gefüllt ist, erhöht sich der Energieverbrauch entsprechend. Trotzdem darf das Volumen nicht zu klein gewählt werden, weil man ansonsten nicht genügend Vorräte lagern kann.

Um zu ermitteln, welche Volumengröße sich für den jeweiligen Haushalt eignet, sollte man sich mit den diversen Gefriergeräten beschäftigen, um den individuellen Platzbedarf zu ermitteln. Vom Mini-Gefrierschrank bis hin zum XXL-Modell stehen zahlreiche Versionen zur Auswahl. Große Eisschränke verbrauchen natürlich mehr Strom als die kleinen Ausführungen, dafür können sie auch sehr viel mehr Gefriergut aufnehmen. Doch wie viel Volumen braucht man tatsächlich?

Für einen Single-Haushalt oder für zwei Personen reicht normalerweise ein kompakter Gefrierschrank aus unserem Test aus. Gegebenenfalls ist auch eine Kühl-Gefrier-Kombination eine clevere Wahl. Wer selten zu Tiefkühlprodukten greift und relativ geringe Mengen von Nahrung einfriert, der sollte mit 40 Liter Nutzinhalt pro Person auskommen. Für zwei Personen reicht also ein Gefrierschrank mit 80 Liter Fassungsvermögen aus. Wenn jedoch mit mehr Personen häufig gekocht und eingefroren wird, sollte man das bei dem Nutzinhalt berücksichtigen und eine größere Gerätekategorie auswählen, die 100 bis 150 Liter fasst.

Für eine Familie mit zwei Kindern können 40 Liter pro Person etwas knapp sein, gerade wenn die Vorlieben bei TK-Pizza, Pommes Frites und Eis liegen. Je nach Vorratshaltung sollte man daher mit 80 bis 100 Liter Nutzinhalt rechnen. Die Gefrierschränke bis zu 349 Liter Größe sind im Allgemeinen groß genug.

Eine Großfamilie hat noch mehr Volumenbedarf. Ab 350 Liter gibt es allerdings kaum noch Einbaugeräte für die Küche, sodass man häufig zur Tiefkühltruhe wechselt. Vor allem für Jäger und für Personen, die im eigenen Garten viele Sachen anbauen, lohnt sich ein entsprechend großer Stand-Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe.

Abhängig von dem vorhandenen Bedarf kann es außerdem sinnvoll sein, ein Gerät mit besonders hoher Gefrierleistung zu wählen. Je höher das Gefriervermögen ist, desto mehr Nahrungsmittel lassen sich innerhalb von 24 Stunden von der Zimmertemperatur auf – 18 Grad herabkühlen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man viele Sachen auf einmal einfrieren möchte.

Des Weiteren sollte man auch seine eigene Körpergröße berücksichtigen. Wenn die Gefrierschränke sehr hoch sind, so kommen kleinere Menschen womöglich nicht mehr an die oberen Fächer heran. Das heißt, dass man einen Tritt in der Küche benötigt, wenn oben etwas herausgeholt werden soll. Wenn ein kleinerer Schrank etwas weiter oben in die Küche integriert wird, besteht dieses Problem ebenfalls.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Als einer der wichtigsten Hausgerätehersteller ist die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH international bekannt. Auch andere große Marken mit deutschen Wurzeln konnten sich in den letzten Jahrzehnten mit hochwertigen Gefrierschränken durchsetzen. Unter anderem gehören AEG, Bauknecht und Liebherr zu den führenden Produzenten. Weitere renommierte Firmen sind Amica, Beko, Bomann und Severin. Die Hersteller ruhen sich nicht auf den bisherigen Erfolgen aus, sondern arbeiten stetig weiter an der Energieeffizienz und der komfortablen Funktionalität der Gefrierschränke.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Gefrierschrank am besten?

Im Internet fällt die Suche nach einem passenden Gefrierschrank besonders leicht. Mithilfe der Suchmaschinen, Filter und Sortierungen lässt sich die große Auswahl nach und nach eingrenzen, bis man seinen Favoriten entdeckt hat. Die Online-Händler und Vergleichsplattformen bieten die Möglichkeit, verschiedene Merkmale wie Größe und Energieeffizienzklasse zu definieren. Ebenfalls nützlich sind die Erfahrungswerte von den bisherigen Käufern: Diese informieren die anderen Kunden über ihre Meinung und unterstützen auf diese Weise die Glaubwürdigkeit der Hersteller und Verkäufer.

Direkt im Fachgeschäft für Haushaltsgeräte oder im Küchenplanungsbüro erhält man auf Wunsch eine intensive Beratung. Man kann sich die Gefrierschränke ansehen und testen, wie fest die Türen schließen. Doch auch online ist es möglich, die Geräte von allen Seiten zu betrachten: Dabei helfen die aussagekräftigen Bilder, die von den Verkäufern eingestellt werden.

Wissenswerte Details kann man gegebenenfalls über das Service-Center erfragen: Bei den Online-Händlern ist eine Telefonnummer oder Kontaktadresse angegeben, über die man mit den Fachleuten kommuniziert. Die verschiedenen Fragen müssen also auch bei der Online-Bestellung nicht offen bleiben.

Ein sehr wichtiger Punkt bei Haushaltsgroßgeräten ist die Lieferung. Wenn man den Gefrierschrank im Geschäft kauft, muss man ihn meistens selbst nach Hause transportieren oder für einen Aufpreis liefern lassen. Bei der Online-Bestellung ist der Versand häufig kostenlos. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass der schwere und unhandliche Gefrierschrank auch wirklich bis in die Wohnung gebracht wird und nicht nur bis zur Bordsteinkante. Ansonsten kann es problematisch werden, wenn man im fünften Stock wohnt.

Die Unabhängigkeit von den Ladenöffnungszeiten ist ebenfalls ein Pluspunkt beim Online-Kauf. Ohne Blick auf die Uhr kann man sich entspannt bei dem Internet-Sortiment umsehen und ganz in Ruhe seine Entscheidung treffen. Direkt nach dem Vergleichen und Durchlesen der Kundenbewertungen erfolgt die Bestellung, die mit wenigen Klicks erledigt ist. Das ist deutlich bequemer als der Gang durch die verschiedenen Fachgeschäfte, Kaufhäuser und Verkaufsstellen der Küchenprofis.

Wissenswertes & Ratgeber

Damit die Gefrierschränke aus unserem Test 2017 auch so effizient arbeiten, wie es die Hersteller angeben, sind einige wichtige Tipps zu befolgen. Die Experten raten dazu, auch moderne Tiefkühlgeräte einmal jährlich abzutauen. Denn sobald sich Eis im Innenraum der Schränke bildet, ist mehr Energie erforderlich, um die Lebensmittel optimal zu kühlen.

Die innovativen Gefriersysteme haben häufig eine automatische Abtau-Funktion. Trotzdem kann es nach einer gewissen Zeit zu der typische Eisschicht kommen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man Nahrungsmittel mit hohem Feuchtgehalt einfriert. Durch das Eis wird die Kühlleistung reduziert, was sich nachteilig auf die Verbrauchskosten auswirkt. Zudem steigt in dem vereisten Gefrierschrank die Gefahr, dass die eingelagerten Nahrungsmittel verderben, wenn die Temperatur nicht mehr unter die – 15 Grad Celsius Marke sinkt.

Die wissenswerten Infos zu den diversen Gefriersystemen zeigen, was sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten alles verändert hat. Die Ansprüche der Verbraucher sind höher als früher, was die Hersteller bei ihren Entwicklungen natürlich berücksichtigen. Der folgende Blick in die Geschichte soll helfen, die Veränderungen nachzuvollziehen.

Die Geschichte des Gefrierschranks

Schon in den Zeiten der Antike gab es Kühlsysteme, für die man jedoch das Eis von entsprechend kalten Orten benötigte. Es wurde in tief in den Boden gegrabenen Kellern gelagert, wie der noch heute bekannte Begriff Eiskeller andeutet. Hier bewahrte man die Lebensmittel auf, die durch die Tiefe und das Eis eine sichere Kühlung hatten.

Die erste künstlich hergestellte Kühlung wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts vorgestellt. William Cullen präsentierte sein System in Glasgow. Die kommerzielle Vermarktung von Kühlschränken begann jedoch erst im Jahr 1834: Alexander Twinning entwickelte Kühlschränke, die auf der Basis der Luftkompression kühlten. Rund 25 Jahre später setzte Ferdinand Carré Ammoniak zur Kühlung ein.

Carl von Linde, Ingenieur und Geschäftsmann, entwickelte 1876 das nach ihm benannte Linde-Verfahren. Dieses machte es möglich, den Kompressor und die Kältemaschine zu optimieren, sodass die nötige Industrietauglichkeit hergestellt werden könnte. In der Folge ließ sich das Wassereis rund ums Jahr herstellen, sodass man nicht wie bisher auf Natureis zurückgreifen musste. Ebenso wie Carré setzte Linde dabei auf Ammoniak, auch wenn der Geruch sehr unangenehm war und die ätzende Substanz ein gewisses Risiko bedeutete.

In den 1920er Jahren wurden dann Ersatzchemikalien bei der Herstellung von Eis verwendet, sodass die Kühlschränke auch beim heimischen Gebrauch mehr Sicherheit boten. Vor allem in Nordamerika waren die Menschen begeistert, sodass schon im Jahr 1937 in jedem zweiten US-amerikanischen Haushalt ein eigener Kühlschrank stand.

Noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts kamen viele Eisschränke aus Holz zum Einsatz. Sie wurden mit industriell hergestelltem oder aus kalten Regionen geliefertem Eis gespeist, das sich im Keller eine Weile hielt. Sägespäne bedeckten es und verlangsamten den Auftauprozess. Die damaligen Eisschränke waren innen mit einem Behälter aus Zinkblech ausgestattet. Im oberen Bereich wurde das Eis entweder zerkleinert oder in größeren Stücken eingefüllt und unten wurden die Wassertropfen aufgefangen. Im mittleren Bereich umhüllte das Eis die Lagerkammer für das Kühlgut. Die Fächer waren teilweise aus Marmor gefertigt, das die kalte Temperatur langfristig hielt. Die möglichst dicht schließende Tür sollten ebenfalls die Kälte drinnen halten.

Parallel zur Entwicklung in Nordamerika kam es im Jahr 1929 zur Vorstellung des ersten Kühlschranks in Europa. Dieser wurde in den Zschopauer Motorenwerken J. S. Rasmussen entworfen.
Die frühen europäischen Kühlsysteme arbeiteten ebenfalls mit Ammoniak. Auch Methylchlorid und Schwefeldioxid wurden teilweise eingesetzt, um die Kühlschränke zu betreiben. Die typischen Risiken bei diesen Stoffen waren der Austritt von gesundheitsschädlichen Gasen, Verpuffungen, Schwierigkeiten bei der Lagerung der mobilen Bauteile und Undichtigkeiten. Darum arbeiteten die Hersteller daran, den Betrieb der Kühlschränke sicherer zu machen. Seit den 1930er Jahren war es möglich, Fluorchlorkohlenwasserstoffe durch einen technischen Prozess herzustellen, sodass das FCKW bald ein beliebtes Kältemittel in den Geräten wurde. Erst nach 1980 wurden die negativen Einflüsse von FCKW erkannt. Die Fluorchlorkohlenwasserstoffe drohten, die Ozonschicht zu zerstören. Aus diesem Grund wandte sich die Industrie von diesen gefährlichen Stoffen ab und suchten nach einer besseren, umweltschonenden Möglichkeit für die Kühlung.

Im Jahr 1992 präsentierte die Firma dkk Scharfenstein in Sachsen den ersten Kühlschrank, der ohne FCKW funktionierte. Anfangs war das Interesse der Hersteller an FCKW-freier Technologie noch nicht so groß, doch mittlerweile ist diese Technik Mindeststandard. Anstelle von FCKW kommen in den Kühl- und Gefriergeräten brennbare Kältemittel zum Einsatz. Hierbei handelt es sich typischerweise um die „Dortmunder Mischung“, eine Mischung aus Butan und Propan. Diese Stoffe erweisen sich als umweltfreundlich, denn sie zeigen keine Folgen für den Treibhauseffekt oder das Ozonloch. Als Alternative zu diesem Gemisch, das auch als R-600a bekannt ist, eignet sich auch ein Kühlmittel auf der Basis von R134a, das im Gegensatz zu R-600a nicht brennbar ist.

Die Gefrierschränke aus unserem Test sind erst mit der Zeit entstanden. Anfangs war die Temperatur der Kühlschränke nicht zu regulieren, doch etwa seit den 1970er Jahren erkannte man einen deutlichen Unterschied zwischen den Küchenkühlschränken und den damals sehr beliebten Kühltruhen mit Gefriersystem. Die Gefrierschränke sind seit etwa 1990 immer häufiger in den internationalen Küchen zu finden. Anfangs oft das Vier-Sterne-Eisfach im Kühlschrank aus, doch mit der Zeit veränderte sich das Einkaufverhalten der Verbraucher, die sich mit einem Großeinkauf auf die nächsten zwei Wochen oder sogar auf einen ganzen Monat vorbereiten wollten. Um die Lebensmittel kühl und frisch zu halten, brauchten sie einen Gefrierschrank mit ausreichendem Volumen. In den USA fällt diese Veränderung besonders deutlich auf, während man in Europa nicht ganz so üppig einkauft, sondern lieber frisch einkauft und mit einem entsprechend kleineren Gefrierschrank auskommt.

Etwa seit 2000 orientieren sich die Haushaltsgerätemarken noch stärker als zuvor an den Komfortansprüchen ihrer Kunden. Aus diesem Grund sind die modernen Kühl- und Gefrierschränke fast schon standardmäßig mit einer Abtau-Automatik versehen. Weitere innovative Besonderheiten sind die Shock-Frost-Funktion oder eine digitale Temperaturanzeige. Mithilfe dieser Weiterentwicklungen lässt sich der Gefrierschrank extrem einfach bedienen. Das früher unverzichtbare Abtauen muss, wenn überhaupt, nur noch einmal im Jahr durchgeführt werden. Einige Hersteller versprechen sogar, dass man ganz darauf verzichten kann, wenn man darauf achtet, dass es im Gefrierschrank nicht zu feucht wird.

Ein weiterer Punkt, der früher nebensächlich war doch heute an Relevanz gewonnen hat, ist der Energieverbrauch. Durch einen geringeren Verbrauch werden nicht nur die Stromkosten reduziert: Vor allem die Schonung der Umwelt steht inzwischen im Fokus. Man möchte nachhaltige Geräte besitzen, die einem mit ihrer Energieeffizienzklasse dabei helfen, „grün“ zu handeln. Abhängig davon, aus welchem Jahr die Gefrierschränke stammen, können Unterschiede bei der Kennzeichnung der Effizienzklassen auftauchen. Darum sollte man sich gegebenenfalls an den Tabellen der jeweiligen Hersteller orientieren, um sicherzustellen, dass der individuelle Gefrierschrank Vergleichssieger tatsächlich zu den günstigsten Modellen gehört.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Gefrierschrank

In einem modernen Haushalt geht es kaum noch ohne Gefrierschrank. Für die einfache Kühlung von Lebensmitteln reicht der Kühlschrank zwar aus, doch wenn man etwas einfrieren oder eine Portion Eis tiefkühlen möchte, sollte wenigstens ein Tiefkühlfach vorhanden sein.
Wer gerne auf Vorrat kocht, der freut sich jedoch über einen Gefrierschrank mit mehr Volumen. Dieser bietet viel Stauraum für die Vorräte und auch für fertig gekaufte Tiefkühlkost.

Die Verkaufszahlen weisen darauf hin, dass auch die Kühl-Gefrier-Kombinationen beliebt sind. Hierbei handelt es sich um ein System aus Kühlschrank und Gefrierschrank. Bei einigen Modellen lassen sich die Gefrierteile wahlweise als erweiterter Kühlschrank oder als Gefrierbehälter nutzen, je nachdem, auf welche Temperatur man das System einstellt. So erhält man eine individuell anzupassende Lagerungs- und Kühlmöglichkeit in der Küche.

Anhand der Produktdaten zu den Gefrierschränken aus dem Test erfährt man mehr über die optimale Positionierung und über die Eignung. Die typischen Bauarten sind der Standgefrierschrank, der sich einzeln aufstellen lässt und nicht mit den anderen Küchenschränken in Verbindung steht, und der Unterbaugefrierschrank. Letzterer hat keine Abdeckplatte und findet seinen Platz unter der Arbeitsplatte. Durch die genormte Größe lässt sich ein Gefrierschrank für den Unterbau problemlos in die Küche integrieren. Einige Modelle werden als dekorfähig bezeichnet, was bedeutet, dass sie mit einer Dekorplatte ausgestattet werden können.

Einen Einbaugefrierschrank kann man zusätzlich noch mit der entsprechenden Front-Verkleidung auf das weitere Küchendesign abstimmen. Vor allem in einer einheitlichen Designküche wirkt das sehr edel. Ebenso wie die verschieden hohen Küchenschränke gibt es auch diese Einbaugefrierschränke in diversen Abmessungen. Bei der Tiefe und Breite werden üblicherweise die Normmaße eingehalten.

Für den kleinen Bedarf eignet sich ein Tischgefrierschrank. Dieser hat typischerweise die Höhe der Küchenarbeitsplatte und entspricht in der Breite zumeist den Standardmaßen von 50 oder 60 cm. Im Gegensatz zu den Standgeräten sind die Tischgefrierschränke deutlich kleiner, zudem haben sie meistens nur eingeschränkte Funktionen.

Die Fakten zu den Gefrierschränken beziehen sich nicht allein auf die Ausstattung der Geräte, sondern auch auf die richtige Benutzung. Die Verbrauchsdaten und die Erfahrungen der Benutzer zeigen, wie wichtig es ist, schon beim Einräumen des Gefrierguts die entsprechenden Hinweise zu berücksichtigen.

Im Gefrierschrank sind die physikalischen Grundregeln nicht anders als in einem normalen Raum: Während die kalte Luft nach unten sinkt, steigt die wärmere Luft nach oben. Wenn man den Gefrierschrank auf die Standardtemperatur von – 18 Grad einstellt, so gilt diese Temperatureinstellung als Minimum: Wärmer darf es also auch im obersten Fach nicht werden. Das bedeutet, dass die unteren Gefrierfächer noch kälter sind. Dieses Prinzip hilft beim Einsortieren der zu kühlenden Lebensmittel. Diejenigen Produkte, die eine besonders starke Kühlung brauchen, weil man sie für einen längeren Zeitraum lagern möchte, kommen also nach unten.

Auf der Basis dieser physikalischen Fakten kann man also zusammenfassen: Die Tiefkühlgeräte haben eine minimale Kältetemperatur von – 18 Grad Celsius, wobei die unteren Fächer noch kälter sind. Je mehr Inhalt sich im Gefrierschrank befindet, umso weniger leerer Raum muss gekühlt werden: Das spart Energie. Außerdem ist es sinnvoll, die häufig benötigten Lebensmittel in einer bequemen Höhe unterzubringen, damit man die Tür nur sehr kurz öffnen muss.

Energiesparender Einsatz eines Gefrierschranks

Damit der Gefrierschrank nicht zu viel Strom verbraucht, sollte man zunächst genau durchrechnen, wie viel Nutzinhalt man benötigt. Wie viele Menschen gehören zum Haushalt und wie hoch ist der Bedarf tatsächlich?
Vielleicht reicht auch für eine vierköpfige Familie ein kompaktes Gerät aus, wenn man nicht ständig etwas für die Tiefkühlung hat. Je größer die Gefrierschränke sind, desto mehr Energie verbrauchen sie, auch wenn es sich um Geräte der Klasse A+++ handelt.

Die Kontrolle der Energieeffizienzklasse ist ohnehin ein wichtiger Punkt. Seit Ende 2011 dürfen die Hersteller nur noch Kühl- und Gefrierschränke mit dem aktuellen EU-Energielabel verkaufen. Dieses zeigt durch die verschiedenen Klassen an, wie energieeffizient die Geräte arbeiten. Im Allgemeinen wird empfohlen, zumindest A+ zu wählen. A++ und A+++ arbeiten noch sparsamer, was sich einerseits auf die Stromrechnung auswirkt und andererseits das grüne Gewissen beruhigt.

Für den besonders energiesparenden Betrieb sind die modernen Gefrierschränke aus dem Test 2017 mit speziellen Funktionen ausgerüstet. Das No-Frost-System verhindert, dass sich an den Innenwänden Eis bildet. Teilweise nennen die Hersteller diese Funktion auch Stop-Frost oder Low-Frost. Ohne Eisschicht verbessert sich die energieeffiziente Kühlleistung. Darum ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Gefrierschranks gering zu halten, denn mit erhöhter Feuchtigkeit steigt das Risiko, dass sich Reif niederschlägt.

Typischerweise funktionieren die No-Frost Gefrierschränke mit kalter Luft, die durch einen im Inneren integrierte Lüfter verteilt wird. Zudem gibt es eine Art Heizung, die an den Kühlrippen für die Enteisung sorgt. So kommt es zwar zu einem geringfügig höheren Energieverbrauch, der jedoch in der Energieeffizienzklasse bereits berücksichtigt wird. Im Endeffekt kühlen die No-Frost Geräte besser und effizienter als die vergleichbaren Gefrierschränke ohne eine solche Funktion.

Auch wenn es sich um moderne Gefrierschränke handelt, wirkt sich die Umgebungstemperatur auf die Leistung und den Energieverbrauch aus. Die Isolierung ist zwar sehr zuverlässig, trotzdem steigt bei erhöhter Raumtemperatur der Kühlbedarf an. Das Gerät muss also häufiger kühlen, um die Minustemperaturen sicherzustellen, und verbraucht entsprechend mehr Strom. Darum kann es sinnvoll sein, den Gefrierschrank im kühleren Vorratsraum oder im Keller unterzubringen. Direkt neben dem Herd oder auch neben der Spülmaschine würde das Tiefkühlgerät häufiger anspringen, um die Gefriertemperatur zu halten.

An einer Außenwand und im Schatten, weit entfernt von den verschiedenen Wärmequellen wie Heizung oder Backofen, steht der Gefrierschrank also am besten. Auch wenn es widersprüchlich klingt, darf die Umgebung aber auch nicht zu kalt sein.
Darum sollte das Gerät auf keinen Fall draußen in der Garage stehen, wenn man mit hohen Minusgraden rechnet. Falls die Umgebungstemperatur unter die Mindesttemperatur des Kühlgeräts absinkt, so erhöht sich der Energieverbrauch, da die Kühlung nicht mehr richtig arbeiten kann. Womöglich taut sogar der Inhalt auf, denn das Schmiermittel im Kompressor kann zähflüssig werden und das Gerät beschädigen.

Ein einfach zu befolgender Tipp, um Energie zu sparen, lautet: Möglichst keine Lücken lassen, sondern den Gefrierschrank gut füllen. Je weniger Freiraum im Inneren des Schranks ist, desto stärker reduziert sich der Stromverbrauch, denn das Gefriersystem muss keine Leistung zur Kühlung des Leerraums erbringen.

Es gibt noch ein paar andere Tricks, wie man clever sparen kann. Eingefrorene Speisen lassen sich beispielsweise gut im Kühlschrank auftauen. Hierfür wird zwar mehr Zeit benötigt, als wenn man sie bei Zimmertemperatur auftaut, doch im Kühlschrank ist das allmähliche Auftauen sehr schonend. Zudem kühlen die eiskalten Speisen die Temperatur im Kühlschrank herunter, sodass dieser weniger Energie verbraucht.

Die Kälte von TK-Ware macht es der Kühlung des Gefrierschranks leicht: Wenn man die tiefgekühlten Produkte mit einer isolierenden Kühltasche transportiert, wird die Kühlkette nicht unterbrochen. Zuhause packt man die TK-Nahrungsmittel gleich in den Gefrierschrank, der keine Mehrleistung erbringen muss, da die Produkte ihre Temperatur kaum verändert haben.

Tipps zum pfleglichen Umgang mit dem Gefrierschrank

Eine pflegliche Behandlung des Gefrierschranks sorgt dafür, dass er langfristig seinen Dienst tut und keine Schwächen zeigt. Die Sorgfalt beginnt schon beim Aufstellen des Geräts. Der Gefrierschrank muss gut belüftet werden, also genügend Raum haben, um die selbst produzierte Wärme ableiten zu können.

Die vorhandenen Lüftungsschlitze und anderen Öffnungen dürfen daher nicht abgedeckt werden. Zudem sollten sie gut erreichbar sein, damit man sie gelegentlich säubern kann.

Wenn der Gefrierschrank seine Wärme über eine seiner Außenwände abgibt, so sollte hier genügend Platz vorhanden sein. In der Produktbeschreibung des Herstellers findet man die entsprechenden Hinweise zum Einbau oder zur Positionierung. Natürlich muss das Gerät perfekt gerade stehen. Das lässt sich leicht mit einer Wasserwaage überprüfen. Der Gefrierschrank darf sich weder zur Seite noch nach vorne neigen. Schon bei einer minimalen Schräglage schließt die Tür womöglich nicht mehr hundertprozentig, außerdem kann es zu Fehlern bei der Funktion kommen. Wer in einem älteren Haus mit leicht schiefen Wänden wohnt, sollte daher für eine waagerechte Grundebene sorgen. Das gilt nicht nur für den Gefrierschrank, sondern auch für die anderen Küchengeräte.

Der sorgsame Umgang mit dem Gefriergerät bezieht sich außerdem auf den täglichen Einsatz. Wenn der Luftaustausch beim Herausnehmen und Hineinstellen von Nahrungsmitteln minimiert wird, so verbessert das die Energieeffizienz. Man sollte sich also schon vorher überlegen, was man herausholen möchte oder in welchem Fach etwas gelagert werden soll. Das grundlose Öffnen der Schranktür sollte man ganz vermeiden. Kurz öffnen, schnell entnehmen oder einlagern, und gleich wieder die Tür schließen: Auf diese Weise kommt kaum Raumluft ins Innere des Gefrierschranks hinein. Mit einer cleveren Sortierung lässt sich die Öffnungszeit noch mehr verkürzen. Trotzdem sollte man die Tür nicht zu heftig aufreißen und zuknallen, damit die Dichtung nicht leidet.

Nahrungsmittel, die sich längere Zeit erwärmen, brauchen später wieder mehr Energie, um erneut gekühlt zu werden. Darum sollte man sie nur kurzfristig herausholen und bald in den Gefrierschrank zurückstellen. Noch warme Lebensmittel sollte man auf keinen Fall in das Kühlgerät stellen: Zum Einen ist das eine unnötige Energieverschwendung, außerdem entsteht dadurch eine höhere Luftfeuchtigkeit, die die Bildung einer Eisschicht begünstigt.

Ob man ein älteres Modell hat oder einen neuen Gefrierschrank Vergleichssieger, man sollte es nicht vernachlässigen, das Gerät auf eventuelle Eisablagerungen zu checken. Eventuell kann es auch bei den Neugeräten möglich sein, dass sich Eis bildet. Dann ist es Zeit, den Gefrierschrank komplett abzutauen, um die optimale Kühlleistung zu erzielen.

In extremen Fällen können die Eisschichten sonst so dick werden, dass die Türdichtung nicht mehr richtig schließt. Dadurch entsteht noch mehr Eis: Diesen Teufelskreis kann man jedoch durchbrechen.

In bestimmten Situationen sollte man den Gefrierschrank komplett abstellen. Das ist nicht nur beim Abtauen der Fall. Auch wenn man ihn ihnen reinigt, sollte er nicht weiter kühlen: Schließlich wäre es unsinnig, den ganzen Raum zu kühlen, während man die Innenwände des Gefrierschranks putzt.

Wer für mehrere Wochen oder sogar Monate wegfährt, der sollte seine Kühlgeräte am besten komplett leer räumen und den Stecker ziehen. Damit sich kein Schimmel bilden kann, bleibt die Tür geöffnet. Auch das Abwischen der Innenflächen hilft dabei, einen unangenehmen Geruch zu vermeiden.

Für die Reinigung von außen reicht üblicherweise ein Universalreiniger aus. Abhängig davon, ob es sich um ein Standgerät oder um ein Einbaumodell handelt, gibt es die geeigneten Reinigungsmittel für die jeweiligen Oberflächen.

Nützliches Zubehör

Für den täglichen Gebrauch eines Gefrierschranks benötigt man gewisse Zubehörelemente. Besonders hilfreich ist ein kleines Thermometer, das die Gradzahl digital oder analog darstellt. Mit einem speziellen Gefrierschrankthermometer kann man sicher sein, dass auch der richtige Temperaturbereich angezeigt wird. Mithilfe eines solchen Thermometers kann man die Temperierung der verschiedenen Lebensmittel gezielt kontrollieren und gegebenenfalls anpassen. Beim genauen Hinsehen fällt einem der Unterschied zwischen den oberen und unteren Fächern auf. Wenn die Temperatur niedriger ist als nötig, kann man die Leistung des Gefrierschranks eventuell etwas drosseln, um Energie einzusparen. Allerdings darf es nicht zu warm werden, damit die tiefgefrorenen Gerichte nicht auftauen und womöglich verderben. Teilweise gibt es für diese Kühlthermometer eine Befestigung, sodass man sie leicht an der Türinnenseite einhaken kann. Andere Modelle werden einfach in die Fächer hineingelegt. Wenn das Thermometer mit einer Farbskala versehen ist, erkennt man noch schneller, ob die Temperatur stimmt.

Weitere wichtige Elemente für den Gefrierschrank sind sichere Türdichtungen, die passenden Griffe, passende Fächer und gegebenenfalls ein Kantenschutz sowie Frontblenden. Vor allem die sichtbaren Teile sollten auf das Design der Küche abgestimmt werden.

Für die Pflege der Gefrierschränke gibt es ebenfalls verschiedenes Zubehör. Mithilfe von speziellen Reinigungsmitteln lassen sich die Geräte auf schonende Weise säubern. Zudem helfen Utensilien wie ein Kunststoffschaber und eine Abtauschale beim gelegentlichen Abtauen. Mit diesen Gerätschaften kann man sich diese Arbeit leichter machen.

Dämmplatten können nützlich sein, um den Innenraum zu verkleinern. Wenn man einen relativ großen Gefrierschrank besitzt, der nur zum Teil gefüllt ist, sorgen sie dafür, dass der leere Raum nicht ständig gekühlt wird. Auf diese Weise reduzieren die Dämmplatzen den Energieverbrauch.

Kälte-Akkus sind für bestimmte Situationen ebenfalls hilfreich. Sie sollten am besten immer im Gefrierschrank aufbewahrt werden, damit sie im Bedarfsfall einsatzbereit sind. Einige Gefrierschränke haben ein Extrafach für die Akkus.

Die Innenaufteilung der Gefrierschränke ist ohnehin ein wichtiges Thema, das auch beim Zubehör eine Rolle spielt. Mithilfe von maßgeschneiderten Schubladen, Boxen und anderen Behältern fällt es leicht, ein eigenes Ordnungssystem zu schaffen. Die Tiefkühlfolien und Tüten sind ebenfalls sehr praktisch, wenn man Lebensmittel einfrieren möchte, doch in stabilen Boxen sind viele Sachen noch besser aufbewahrt.

Wenn die Gefriersysteme älter werden, können Schwachstellen auftreten. Gerade bei den hochklassigen Markengeräten lohnt sich der Kauf von Ersatzteilen. Das können Anschlüsse, Schläuche oder Dichtungen sein. Auch Filter und Beleuchtungselemente werden von vielen Herstellern als Ersatzzubehör angeboten.

Alternativen zum Gefrierschrank

Die klassische Alternative zu einem Gefrierschrank aus unserem Test ist die Gefriertruhe. Diese hat meistens eine größere Kapazität, ist jedoch eher selten direkt in der Küche zu finden. Da die Klappe nach oben zu öffnen ist, kann man sie nicht unter der Arbeitsplatte positionieren. Man braucht also eine ausreichen große Standfläche, die auch nach oben hin nicht gegrenzt wird. Zudem erschwert die Beladung von oben die Übersichtlichkeit der darin gelagerten Nahrungsmittel.

Die Kühl-Gefrier-Kombination verbindet den Gefrierschrank direkt mit dem Kühlschrank. Gerade für Personen, die eine neue Küche suchen, ist dies eine schöne Lösung. Ebenso wie bei den einzelnen Gefrierschränken gibt es auch bei den Gerätekombinationen verschiedene Größen, die sich auf den individuellen Bedarf zuschneiden lassen.

Das Gefrierfach im Kühlschrank ist in den meisten Fällen eine nur unzureichende Alternative. Das Vier-Sterne-Kühlfach ist im Vergleich zum Gefrierschrank nur sehr klein, außerdem lässt die Kühlleistung häufig zu wünschen übrig.

In bestimmten Regionen werden noch die alten Eiskeller oder Eishäuser genutzt. Hierbei handelt es sich jedoch eher um eine traditionelle Alternative zum Kühlschrank, denn die Temperaturen liegen meistens über – 18 Grad.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlschrank#Gefrierschrank.2F-truhe

https://www.otto.de/haushalt/gefrierschraenke/

https://www.gefriertruhen.org/fuenf-tipps-gefriertruhe-gefrierschrank-richtig-einzuraeumen/

http://www.gefrierschrankinfo.de/tipps-energie-sparen.html

http://www.bosch-home.com/de/produkte/kuehlen-gefrieren/gefrierschraenke

http://www.wie-energiesparen.info/stromsparen-im-haushalt/haushaltsgeraete/tipps-kuehlschrank-und-gefriergeraete/

https://www.bewusst-haushalten.at/fakten/kuhlen-gefrieren/welche-kuhl-und-gefriergerate-gibt-es/

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