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Handdampfreiniger Test 2017 • Die 10 besten Handdampfreiniger im Vergleich

Wenn sich im Bad, in der Küche oder in anderen gefliesten Räumen mal wieder Ablagerungen festsetzen, ist es Zeit für eine Dampfreinigung. Hierfür wurden früher die großen, oft unhandlichen Bodendampfreiniger verwendet. Inzwischen gibt es aber auch praktische Handdampfreiniger, die sich nicht nur für den Boden eignen, sondern auch für andere Flächen. Unter anderem lässt sich damit der zähe Film entfernen, der sich beispielsweise an der Dunstabzugshaube festsetzt oder an Schränken mit glatter Front. Hierfür müsste man normalerweise lange putzen und immer wieder die Flächen abwischen, bis sich auch die hartnäckigsten Spuren beseitigen lassen.

Unser 2017er Test der Handdampfreiniger gibt Hilfestellungen bei der Auswahl des geeigneten Geräts und informiert die Käufer zudem über die Möglichkeiten und Vorzüge. Dabei muss es nicht einmal der Handdampfreiniger Vergleichssieger sein, denn auch die günstigeren Produkte in diesem Bereich reduzieren den Aufwand beim Saubermachen. Spezielle Reinigungsmittel entfallen bei der Reinigung mit Dampf, sodass auch die Umwelt etwas davon hat. Das Ergebnis zeigt sich in einem hygienisch sauberen Haushalt, in dem die Keime allein mithilfe des Dampfes spurlos entfernt wurden.

Im Rahmen unseres Tests der Handdampfreiniger haben wir für die Kaufinteressenten zahlreiche Hinweise zusammengestellt und außerdem die verschiedenen Gerätetypen näher betrachtet. Hierin ist der Ratgebercharakter unseres Produktvergleichs zu erkennen.

Handdampfreiniger Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Leifheit 51147 FenstersaugerDirt Devil DD302-0 AquaCleanMontiss Handdampfreiniger2in1 DampfreinigerBomann DR 904 CB DampfmopAqua Eco GoldDAMPFREINIGERClatronic DR 3539 DampfmopTragbarer DampfreinigerDSC-800

Leifheit 51147 Fenstersauger

Dirt Devil DD302-0 AquaClean

Montiss Handdampfreiniger

2in1 Dampfreiniger


Bomann DR 904 CB Dampfmop

Aqua Eco Gold

DAMPFREINIGER

Clatronic DR 3539 Dampfmop

Tragbarer Dampfreiniger

DSC-800

 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,8 2,0 2,1 2,2 2,4
MarkeLeifheitDirt DevilMontissDomoclipBomannWTCComfordayClatronicSichlerDefort
Dimension15 x 31,5 x 28 cm65,8 x 28,6 x 22 cm31,8 x 23,4 x 16,6 cm25 x 25 x 120 cm21 x 26 x 120 cmk.A.26,8 x 25,6 x 14,6 cm26 x 120 x 21 cm250 x 140 x 230 mm22 x 14,4 x 24,4 cm
Gewicht739 g3,7 Kg2,1 Kgk.A.2 Kgk.A.1,9 Kg2,5 Kg1,65 kg998 g
Heizleistungk.A.1600 Watt1200 Watt1500 Watt1500 Watt1200 Watt1050 Watt1500 Watt1000 Watt800 Watt
Dampfdruckk.A.k.A.3 bark.A.3,5 bar3,5 bark.A.k.A.3,2 bar2,8 bar
Tankinhaltk.A.k.A.260 ml380 mlca. 300 ml260 ml240 mlCa. 300 ml330 ml200 ml
Aufwärmzeitsofort20 ssofortk.A.ca. 30 Sekundenk.A.3 min.ca. 30 Sekundenbis 5 min.bis 3 min.
SchwenkbarGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Streifenfreies Absaugen
  • Perfekt auch für die Dusche


  • Steamboost


  • multifunktionaler Dampfreiniger


  • Umweltfreundlich


  • Für verschiedene Oberflächen geeignet


  • einfache Bedienung


  • einfache Bedienung


  • handlich
  • Messbecher


  • einfache Bedienung
  • leicht


  • leicht
  • einfache Bedienung

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Handdampfreiniger?

Handdampfreiniger sind gewissermaßen die kleinen Verwandten der klassischen Dampfreinigungsgeräte. Dadurch, dass sie deutlich leichter sind, eignen sie sich auch für Arbeiten im etwas höheren Bereich, zum Beispiel für die Fensterreinigung. Das kompakte Format macht es möglich, sie problemlos von einem Raum in den anderen und auch eine Treppe hinauf zu tragen. Mit den entsprechenden Aufsätzen können die Handdampfreiniger kleine Oberflächenbereiche säubern, schwer erreichbare Stellen und auch Armaturen.

Im Vergleich zu den Bodengeräten zeigen sich die Handdampfreiniger in unserem Test also sehr flexibel und leichtgewichtig. Allerdings haben sie einen kleineren Wassertank, der nur einen oder eineinhalb Liter fasst, sodass sie vorwiegend für das Säubern von kleinen Flächen eingesetzt werden.

Die Funktionsweise entspricht dem Verfahren bei dem klassischen Dampfreiniger. Der Schmutz wird durch den Dampf, der beim Erhitzen des beinhalteten Wassers entsteht, aufgelöst und entfernt. Dieser Wasserdampf wird unter Druck durch eine schmale Düse aus dem Gerät geleitet und lässt sich somit gezielt auf die zu reinigende Stelle aufbringen.

Mit dieser Eigenschaft eignet sich der Handdampfreiniger für die Küche, das Badezimmer, den Hauswirtschaftsraum und ggf. auch für andere Räume. Selbst in der Garage und im Außenbereich kann das Gerät eingesetzt werden. Da es häufig mit Strom betrieben wird, muss man nicht daran denken, einen Akku aufzuladen und auszutauschen.

Wie funktioniert ein Handdampfreiniger?

Die Dampfreiniger wurden dazu entwickelt, glatte Oberflächen mithilfe von Wasserdampf zu säubern. Nach diesem Prinzip arbeiten auch die Handdampfreiniger, allerdings sind sie speziell für kleine Oberflächen konzipiert worden. So eignen sie sich auch für schwer zugängliche Ecken, für Armaturen und Fenster.

Damit die Handdampfreiniger richtig funktionieren, brauchen sie einen Wassertank, der üblicherweise ein Volumen von einem Liter hat. Diese Menge reicht aus, um kleine Oberflächen zu reinigen.Die Heizleistung sollte nicht zu niedrig sein, damit das Wasser sich schnell genug in Dampf verwandelt. Abhängig von der Gerätemarke und von der Qualität liegt die Heizleistung beispielsweise bei 1.400 oder 1.600 Watt.

Der Wasserdampf erhält im Inneren des Geräts einen gewissen Druck. Bis 4 Bar sind bei den Handdampfreinigern aus unserem Test möglich. Dieser Druck sorgt für den starken Ausstoß des Dampfes, der im Folgenden die Schmutzablagerungen, Keime und ähnliche Partikel entfernt. Das ist nicht nur bei Fliesen möglich, sondern auch auf Materialien wie Edelstahl und Glas. Selbst Holz, Keramik und sogar einige Textilien lassen sich mit dem Dampfreiniger bearbeiten, um Schmutz und schädliche Krankheitserreger zu beseitigen. Das erspart den Nutzern viel Arbeit, wie unser Test der Handdampfreiniger aufzeigt. Abhängig von den Leistungsdaten und der Gesamtqualität können die Geräte teilweise mit den größeren Dampfreinigern mithalten.

Die hohe Hitzeentwicklung beim Handdampfreinigern macht gewisse Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. So sollte man das Gerät direkt nach der Benutzung nicht auf einer hitzeempfindlichen Stelle abstellen, sondern erst abkühlen lassen, bevor es weggeräumt wird. Außerdem muss der Wassertank ggf. geleert werden, falls der Inhalt bei der Reinigung nicht ganz verbraucht wurde, damit sich hier keine Bakterien ansammeln können.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Bei der manuellen Reinigungsaktion braucht man viel Muskelkraft und außerdem dauert es recht lange, bis alle Flächen keimfrei sauber sind und keine Streifen mehr zu sehen sind.

Deshalb ist der Handdampfreiniger ein sehr effizientes und zweckmäßiges Haushaltsgerät, auch wenn die Räumlichkeiten nicht sehr groß sind. Zudem braucht man keine chemischen Mittel, denn hier sorgt schon der Wasserdampf für ein gutes Reinigungsergebnis.
Zudem überzeugen die Handdampfreiniger aus dem Test 2017 durch ihre Handlichkeit. Teilweise sind diese Reinigungswerkzeuge auch als Dampfente bekannt. Das hängt mit der optimierten Form und der Düse zusammen, die einem Entenschnabel ähnelt. Die Einsatzmöglichkeiten sind weitaus vielfältiger, als man normalerweise vermutet.

Das komfortable Entfernen von Schmutzablagerungen ist der hauptsächliche Zweck der Handdampfreiniger. Ob es sich um Fett und Verschmutzungen am Küchenherd und an der Abzugshaube handelt oder um Kalkrückstände im Badezimmer, ob erste Anzeichen von Schimmel zu sehen sind oder ob ein klebriger Film auf den Glasscheiben entstanden ist, die Dampfreiniger sind ideal dazu geeignet, diese Spuren zu entfernen.

Je nach Untergrund lässt sich der Dampfaufsatz austauschen, sodass auch Türen oder Jalousien effektiv gesäubert werden können. Der Arbeitsaufwand wird durch den Handdampfreiniger deutlich reduziert. Außerdem sorgt die Funktionsweise ganz ohne Chemie für einen verbesserten Umweltschutz.
 Nicht zu vergessen ist die positive Wirkung gegen Bakterien und ähnliche gesundheitsschädigende Stoffe.

Die Vorteile sprechen also eindeutig für die Handdampfreiniger aus unserem Produktvergleich. Hinzu kommen die handliche Bauform, die für einen guten Bedienkomfort sorgt und es leicht macht, auch die Flächen weiter oben zu reinigen, ohne dass die Arme ermüden. Zudem kommt man mit der spitzen Düse gut in die Ecken hinein, sodass sich auch hier kein Schmutz festsetzen kann.

Bei der Dampfreinigung sparen die Nutzer viel Geld ein, da sie auf teure Putzmittel verzichten können. Neben der Einsparung ist auch die schonende Oberflächenbehandlung ein Thema.

Interessant wird es, wenn man sich die speziellen Tipps und Anwendungsbereiche für die Handdampfreiniger genauer ansieht. Denn diese Geräte eignen sich nicht nur zum Saubermachen, sondern auch für andere Tätigkeiten. Erfahrene Heimwerker wissen die kleinen Helfer zu schätzen, wenn es beispielsweise um das Ablösen von Wandtapeten geht. Durch den Wasserdampf lassen sich die Tapeten viel leichter von der Wand schaben. Sogar als Bekämpfungsmittel gegen Insekten und Unkraut auf der Terrasse werden die Handdampfreiniger teilweise eingesetzt. Die Hitze nimmt den Organismen die Lebensgrundlage, sodass auch der Außenbereich von dem Haushaltsgerät profitiert.

Welche Arten von Handdampfreinigern gibt es?

Unser Test der Handdampfreiniger bezieht sich auf verschiedene Arten von Reinigungsgeräten. Bei den Haushaltshelfern, die mit Wasserdampf funktionieren, haben wir uns vorwiegend auf die handlichen Dampfenten konzentriert. Dennoch möchten wir den Kaufinteressenten auch einige andere Geräte vorstellen, damit es leichter fällt, die richtige Auswahl für den eigenen Haushalt zu treffen. Deshalb haben wir auch die größeren Dampfreiniger in den folgenden Beschreibungen erwähnt. Abhängig von der Größe des Eigenheims und von den individuellen Prioritäten kann sich jeder selbst überlegen, welche Art von Dampfreinigungsgerät für die eigenen Zwecke infrage kommt.

Im Vordergrund sollen jedoch die Handdampfreiniger aus dem Test stehen. Deshalb möchten wir diese Handgeräte an erster Stelle aufführen und im Detail betrachten.

Bei dem Handdampfreiniger handelt es sich, wie bereits erklärt, um die kleinere und entsprechend handlichere Variante des herkömmlichen Dampfreinigers. Oft lassen sich diese kleinen Dampfenten durch Zusatzelemente in einen Bodendampfreiniger verwandeln. Hierfür braucht man neben dem Verlängerungsrohr und einer größeren Bodendüse ggf. auch einen größeren Wassertank. Grundsätzlich ist der kleinformatige Handdampfreiniger jedoch für kurzfristige Reinigungsaktionen entwickelt worden sowie für kleine Flächen, die zwischendurch oder im Zusammenhang mit einem Hausputz gesäubert werden sollen. Da die Stromgeräte mit ihrem Format sehr handlich sind, ist es kein Problem, sie mit dem nächsten Netzstromanschluss zu verbinden. Ein Akku würde immer nur für eine bestimmte Dauer ausreichend Energie liefern und dann nachlassen. Durch die Stromzuführung ist die Leistungsstärke der Dampfreiniger jedoch gleichbleibend. Sie ist auf das Volumen des Tanks bzw. auf die Reinigungsleistung abgestimmt, sodass es während des Betriebs nicht zu Einschränkungen der Funktion kommt.

Als Variante des Handdampfreinigers ist der Fensterreiniger speziell für flächige Glasscheiben konzipiert worden. Wie der Name schon andeutet, kommt er vorwiegend bei der Reinigung der Fensterscheiben zum Einsatz. Zudem eignet sich der Fenstersauger ggf. auch für Spiegel. Typischerweise besteht dieses Gerät aus zwei Hauptkomponenten, denn es arbeitet in zwei aufeinanderfolgenden Schritten. Als erstes sprüht der Fensterreiniger das zuvor eingefüllte Reinigungsmittel auf die Fläche. Im zweiten Schritt wird das Schmutzwasser abgesaugt. Zu diesem Zweck fährt man mit der Düse und der damit verbundenen Gummilippe über die Glasfläche, bis keine Spuren mehr zu sehen sind. 
Diese Vorgehensweise erinnert an die Handhabung eines Handstaubsaugers.

Der Bodendampfreiniger gilt auch als der klassische Dampfreiniger. Er sieht ähnlich wie ein Staubsauger aus, verfügt allerdings über zwei Wassertanks sowie über eine Dampfpistole. Diese Ausstattung qualifiziert ihn auch für größere Putzaktionen. Spezielle Extras wie Zusatzdüsen machen diesen Bodendampfreiniger zum Multitalent. Er eignet sich vor allem für ein großes Eigenheim und wird auch im Außenbereich verwendet. Hier hilft er dabei, die Garage oder die Terrasse zu säubern. Auch für das Auto eignet er sich. Anders als der Handdampfreiniger wird der große Bodendampfreiniger oft mit Strom betrieben, deshalb braucht man immer eine Steckdose in der Nähe oder ein Verlängerungskabel.

Bei einem Dampfbesen ist die Reinigungsdüse am Stiel des Gerätes fixiert. Der Dampfbesen wird ausschließlich für Böden verwendet, denn er funktioniert ohne Schlauch. Das schränkt seinen Einsatzbereich stark ein. Der Vorteil ist, dass er sowohl für Glattböden als auch für Teppiche verwendet werden kann.

Bei dem Dampfsauger handelt es sich um eine Kreuzung von Dampfreinigungsgerät und Staubsauger. Zunächst wird der Schmutz durch den Wasserdampf aufgelöst, anschließend folgt das Absaugen der Schmutzpartikel.

Nach der Beschreibung der verschiedenen Geräte listen wir hier die Vorteile der Handdampfreiniger stichpunktartig auf:

  • Auch schwer erreichbare Nischen und Ecken sind damit gut erreichbar und werden porentief sauber,
  • auf vielen Untergründen sehr effektive Beseitigung von sämtlichen Flecken und Verschmutzungen,
  • nur wenig Wasserverbrauch,
  • angenehm leichtes Gesamtgewicht,
  • spart viel Muskelkraft, da das mühselige Schrubben entfällt,
  • auch für die Beseitigung von Schimmel einzusetzen,
  • schnelle Arbeitsweise durch den heißen Dampf und die entsprechend beschleunigte Auflösung von Schmutz,
  • wegen Verzicht auf Chemie umweltschonend und auch für Allergiker geeignet.

Die Nachteile möchten wir bei unserem Test der Handdampfreiniger nicht übergehen:

  • Einige Handdampfreiniger haben nur einen kleinen Tank, der ggf. aufgefüllt werden muss,
  • relativ viel Energie zum Erhitzen nötig,
  • lässt sich nicht für alle Materialien nutzen; Vorsicht bei feuchtigkeits- und temperaturempfindlichen Oberflächen ist geboten,
  • durch heißen Dampf besteht das Risiko von Verbrühungen, deshalb ist es wichtig, das Gerät vorsichtig und sachgemäß zu bedienen und nicht in die falsche Richtung zu halten.

So haben wir die Handdampfreiniger getestet

Bei dem Test der Handdampfreiniger haben wir viele Details unter die Lupe genommen, um den Verbrauchern eine nützliche Hilfestellung zu bieten. Neben den Anforderungen an die Reinigungsleistung geht es unter anderem um die sichere Handhabung, um das Umweltbewusstsein und um die Stabilität der Geräte. Diese Kriterien haben bei den Nutzern verschiedene Prioritäten. Ob es sich um die Vergleichssieger der Handdampfreiniger handelt oder um preiswerte Geräte, man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die Haushaltshelfer nicht nur eine schöne Farbe haben, sondern auch die Funktionseigenschaften haben, die einem wichtig sind.

Gewicht, Größe und Form

Das Format und die Größe sind wichtige Kriterien, wenn man nach einem Handdampfreiniger sucht, der gut in der Hand liegt. Mit einem Gewicht, das nicht mehr als 1,5 kg beträgt, lässt sich das Gerät problemlos bedienen, auch wenn die Reinigungsaktion etwas länger dauert. Als Pluspunkt gegenüber den großen Dampfreinigern ist auch die Größe zu erwähnen. Die Abmessungen liegen beispielsweise bei 10 x 20 x 30 cm, sodass das Risiko, gegen Kanten zu stoßen, nur sehr gering ist. Bei der Form geht es vor allem darum, auch in die engen Nischen hineinzukommen. Genau dieses Problem wird durch das schlanke Format der Handdampfreiniger und die Zuspitzung der Düse gelöst.

Die Kapazität

Das Fassungsvermögen der Wassertanks liegt bei mindestens 0,2 l und höchstens 5 l. Bei den meisten Handdampfreinigern aus dem Test fassen die Tanks zwischen einem und anderthalb Liter. Abhängig von der Kapazität kann man etwas länger mit dem Gerät arbeiten oder muss ggf. den Tank nachfüllen, wenn die Reinigungsaktion noch nicht abgeschlossen ist. Des Weiteren bedeutet eine höhere Kapazität auch, dass man mehr Wasserdampf zur Verfügung hat.

Der Dampfdruck

Je höher der Dampfdruck ist, desto intensiver ist die Reinigungswirkung der Handdampfreiniger. Allerdings werden die Oberflächen durch einen stärkeren Druck mehr beansprucht.
Abhängig von der Länge des Verbindungsstücks, das vom Tank bis zur Dampfdüse führt, kann ein höherer Dampfdruck erforderlich sein. So wird sichergestellt, dass der Druck noch stark genug ist, wenn er aus der Düse austritt. Üblicherweise liegt der maximale Dampfdruck bei den Handdampfreinigern aus unserem Test zwischen 3 und 9 bar.

Die Leistungsaufnahme

An der Leistungsaufnahme lässt sich ablesen, wie hoch der Energieverbrauch der Geräte ist. Die Werte der Handdampfreiniger liegen üblicherweise zwischen 1.000 und 3.300 Watt. Diese Leistungsdaten geben Aufschluss darüber, wie lange die Aufheizphase dauert. Je höher die Leistungsaufnahme ist, desto schneller lässt sich das Wasser im Tank erhitzen, sodass das Reinigungsgerät früher in Betrieb genommen werden kann.

Die Sicherheit

Die Dampfreinigung birgt gewisse Gefahren, da das Gerät bzw. der Dampf sehr heiß wird. Deshalb gilt es, bei bestimmten Situationen besonders aufzupassen. Die Produktanleitung gibt wichtige Hinweise zur richtigen Handhabung. Beim Nachfüllen des Wassertanks und auch beim Austausch der Reinigungstücher kann es gefährlich werden, deshalb wird hier entsprechend viel Aufmerksamkeit gefordert. Da der Handdampfreiniger bereits erhitzt ist, sollte man einige Zeit warten, bevor man die anstehenden Handgriffe tätigt. Nur durch diese Vorsichtsmaßnahme lässt sich sicherstellen, dass man keinen brühend heißen Wasserdampf oder Wasserspritzer abbekommt. Einige Geräte sind mit einer Kindersicherung ausgerüstet. Diese sorgt dafür, dass es zu keinem Unfall kommt, falls der Nachwuchs einmal den Handdampfreiniger in die Hände bekommt.

Weitere Sicherheitsinformationen klären die Benutzer darüber auf, wie sie den Handdampfreiniger richtig halten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Auch die Umgebung braucht einen gewissen Schutz: Kinder und Haustiere sollten Abstand halten, empfindliche Materialien sind aus dem Weg zu räumen und man sollte nicht schreckhaft reagieren, wenn ein Vorhang zur Seite weht oder etwas umfällt. Im Zweifelsfall muss immer erst das Gerät ausgeschaltet werden, bevor man sich mit dem nächsten Problem beschäftigt.

Die Ausstattung

Bei den Vergleichssiegern der Handdampfreiniger sind nicht nur Reinigungstücher zum Austausch vorhanden, sondern auch diverse Aufsätze, die sich passend zur jeweiligen Oberfläche auswählen lassen. Die Größe und Beschaffenheit der Düsen, Bürsten und Abzieher zeigt an, für welche Zwecke die Dampfreiniger geeignet sind. Teilweise gibt es ergänzende Bauteile wie einen zweiten Wassertank. Hilfreich sind auch Features wie eine Kabelaufwicklung oder ein zusätzlicher Schlauch sowie Extras, die für eine vereinfachte Handhabung und einen größeren Einsatzbereich entwickelt wurden.

Worauf muss ich beim Kauf einer Handdampfreiniger achten?

Welcher Handdampfreiniger aus unserem Test die individuellen Wünsche erfüllt, das müssen die Käufer selbst herausfinden. Im Vordergrund bei der Kaufentscheidung steht der hauptsächliche Einsatzzweck, der wiederum vom persönlichen Putzverhalten und von den Wünschen an die Hygienebedingungen zuhause abhängig ist. Für die kurze Reinigungsaktion zwischendurch eignen sich besonders kleine Geräte, die sich am besten gleich in dem Raum verstauen lassen, wo sie am häufigsten eingesetzt werden. In anderen Fällen spielt die Reichweite eine wichtigere Rolle. Diese hängt von der Größe des Wassertanks ab.

Für Personen, bei denen die Putzaktion etwas umfangreicher ausfällt, eignen sich die Dampfreiniger mit einem größeren Fassungsvermögen. Hier kann ein Handdampfreiniger sinnvoll sein, der sich zu jedem Zeitpunkt wieder befüllen lässt, ohne dass er zuvor abkühlen muss. Natürlich ist auch die Sicherheitsausstattung zu beachten, besonders wenn Kinder im Haushalt wohnen.

Die vielfältigen Funktionen und die technischen Eigenschaften sagen viel über die Eignung der Handdampfreiniger aus unserem Test 2017 aus. Wer ein solches Gerät kaufen möchte, sollte überprüfen, ob alle wichtige Features vorhanden sind. Interessante Merkmale neben dem Sicherheitsverschluss und der Dampfkontrollleuchte sind beispielsweise eine Wasserfüllanzeige, ein Wechsel von Nass- auf Trockensaugen, eine gezielte Dampfregulierung und ein nachrüstbares Teleskoprohr. Auch die Arten der Düsen und Bürsten, die mit dem Handdampfreiniger zu kombinieren sind, können die Entscheidung beeinflussen. Oft gehören diese Aufsätze zur Ausstattung und erleichtern die Vorbereitung der Reinigungsaktion. Wichtige Düsen und Bürsten sind die Punktstrahldüse, der 2-in-1 Kombiaufsatz (typischerweise mit Mikrofaser- bzw. Baumwoll-Überzug), eine Jet-Düse, ein Spachtelaufsatz, eine Kunststoffbürste, eine Fugenbürste und eine Metallbürste. Des Weiteren sollten auch ein Dampfschlauch, ein Mikrofasertuch und ggf. eine automatische Kabelaufwicklung vorhanden sein.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Die Markenunternehmen für Handdampfreiniger orientieren sich an den vielfältigen Anforderungen der Kunden und entwickeln ihre hochfunktionalen Geräte stets weiter, um immer noch mehr Effizienz zu bieten. Zu den großen Herstellern gehören Kärcher, Clean Maxx und Clatronic. Auch Dirt Devil hat sich einen Namen gemacht. Teilweise sind diese Unternehmen hauptsächlich für Hochdruckreiniger bekannt, während andere Marken wie Hoover und Philips vorwiegend mit Staubsaugern Erfolge verzeichnen konnten. Im Rahmen unseres Handdampfreiniger Tests können wir noch einige weitere Hersteller nennen, zum Beispiel Defort, Domo, Tristar und Bomann.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Handdampfreiniger am besten?

Die Handdampfreiniger Vergleichssieger sind im Internet besonders schnell zu finden. Hier ist einerseits die Auswahl extrem groß, andererseits erhalten die Käufer viele Zusatzinformationen wie detaillierte Beschreibungen und Kundenbewertungen. Hilfreiche Tipps von den Herstellern und ein Service-Telefon oder –Chat bei den Händlern erleichtern die Auswahl und sorgen für eine zügige Entscheidung. Zudem tendieren immer mehr Käufer zur Internet-Bestellung, weil es hier nützliche Funktionen wie Filter und Sortierungen gibt. Auf diese Weise wird die Auswahl gezielt eingeschränkt, sodass zuletzt nur noch wenige Handdampfreiniger infrage kommen. Anhand der Prioritäten fällt die Auswahl leicht und die Online-Order selbst ist innerhalb weniger Schritte ausgeführt. Wenn es dringend ist, kann man eine Express-Lieferung in Auftrag geben; ansonsten dauert die Lieferung im Normalfall nicht länger als vier Tage.

Ein Fachgeschäft für Haushaltsgeräte oder ein großes Kaufhaus sind zwei andere Optionen, wenn man einen Handdampfreiniger kaufen möchte. Hier erhalten die Kunden eine direkte Beratung durch die Verkäufer, wenn diese genügend Zeit haben bzw. sich die Zeit nehmen. Man sieht den Handdampfreiniger nicht nur auf Fotos und Skizzen, wie es bei dem Internet-Kauf der Fall wäre, sondern kann ihn sogar in die Hand nehmen. So lässt sich das Gewicht direkt testen. Der Preisvergleich im Geschäft bzw. im Kaufhaus erfordert jedoch viel mehr Aufwand, sodass man hier oft etwas mehr bezahlt als im Internet. Zudem muss man den ausgesuchten Handdampfreiniger selbst nach Hause transportieren. Er ist zwar nicht allzu schwer, aber in der Verpackung wird er doch etwas unhandlich.

Wissenswertes & Ratgeber

Mit ihrer Aufheizfunktion können die Handdampfreiniger aus dem Test 2017 innerhalb von ein paar Minuten eingesetzt werden. Danach hält man das leichte Gerät am Griff fest, sodass es nicht wegrutschen kann, während man in die Ecken der Dusche, auf den Fliesenspiegel in der Küche oder auf den Badezimmerspiegel zielt. Wenn es um das zu tragende Gewicht geht, sollte man daran denken, dass zusätzlich zum Eigengewicht des Geräts die Tankfüllung hinzukommt. Ein kleinerer Wassertank spart also Gewicht, macht aber eventuell ein Nachfüllen notwendig.

Nach unserem Test der Handdampfreiniger können wir den Anwendern ein paar sinnvolle Hinweise zur sicheren und effektiven Benutzung geben. So kann es hilfreich sein, das Reinigungstuch auszuwechseln, das sich über der Düse befindet. Hier sammeln sich die Schmutzpartikel, die sich bei der bisherigen Reinigung gelöst haben. Bevor sie sich auf der nächsten Fläche verteilen, hilft dieser Austausch des Tuches dabei, auch mehrere Flächen nacheinander absolut sauber zu hinterlassen.

Außerdem sollte man den Handdampfreiniger in regelmäßigen Abständen entkalken, damit seine Reinigungsleistung nicht nachlässt.

Es gibt noch viele wissenswerte Ratgeber zur Funktionsweise, auf die wir im Folgenden noch kommen werden. Für zahlreiche Kaufinteressenten ist außerdem ein Blick in die Historie interessant.

Die Geschichte der Handdampfreiniger

Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Frankreich eine Art Dampfreiniger entwickelt. Der komplizierte Aufbau mit einem Blech- oder Kupferbehälter war jedoch umständlich zu bedienen. Die Geschichte des Handdampfreinigers für den Privatgebrauch setzt deshalb erst deutlich später ein. Etwa seit 1990 kommen größere Dampfreiniger in privaten Haushalten zum Einsatz. Etwa zehn Jahre später kamen auch die kleineren Handdampfreiniger auf den Markt.

Unter anderem haben sich die Produkte der italienischen Marke Menkini bewährt. Hier stehen vor allem Industriegeräte im Fokus, die mit ihrer Technologie als Vorreiter für die Haushaltsreiniger angesehen werden können.

Anfangs hatten die Haushalts-Dampfreiniger nur eine eingeschränkte Leistung und waren deutlich schwerer. Die Technik, das Wasser zu erhitzen und mit Dampf zu reinigen, bliebt bei den Verfeinerungen der Geräte erhalten. Ausgereifte Formen und durchdachte Sicherheitssysteme führten zur Optimierung der Dampfreiniger und auch zur Erfindung der kleineren Modelle bzw. der Handdampfreiniger.

Im Rahmen dieser Weiterentwicklung kam es zu der verbesserten Effektivität und zur Erleichterung beim Hausputz. Der Betrieb mit Strom ist effizient und wird von den entsprechenden Sicherheitsmerkmalen begleitet. Außerdem brauchten die Anwender bald nicht mehr auf eine stärkere Leistung zu verzichten. Vor allem seit 2000 hat es viele Fortschritte gegeben. Hierfür ist auch das erhöhte Interesse an Hochdruckgeräten verantwortlich. In immer mehr deutschen Haushalten gibt es Hochdruckreiniger, die vor dem Haus und auf der Terrasse für Sauberkeit sorgen. Gleichzeitig werden die Reinigungsgeräte für den Innenbereich immer handlicherDas zeigt sich auch bei den Handdampfreinigern aus unserem Test, die auch dann ein einwandfreies Ergebnis liefern, wenn sie sehr kompakt sind.

Bei den Neuheiten im Sortiment der Handdampfreiniger spielen unter anderem die vielfältigen Aufsätze eine Rolle. So sind die verschiedenen Reinigungsgeräte inzwischen echte Multifunktions-Helfer, die sich für diverse Oberflächen eignen. Zum Anfang der 2000er Jahre wurden die Dampfreiniger fast ausschließlich auf Hartflächen eingesetzt, also auf Fliesen und Laminat. Inzwischen gibt es einige Handdampfreiniger, die sich in der Temperatur dosieren lassen, sodass auch etwas empfindlichere Materialien wie Naturstein damit gereinigt werden können. Noch immer sollte man aufpassen, dass empfindliche Stoffe nicht zu viel Wärme und Feuchtigkeit abbekommen. Ggf. führt man einen kleinen Test in einem unauffälligen Bereich durch, um festzustellen, ob das Material unter der Behandlung leidet.

Inzwischen schwören immer mehr Menschen auf die sanfte Methode der Dampfreiniger. Die Anzahl der zufriedenen Kunden steigt an, was eventuell auch mit der erhöhten Zahl von Allergikern zusammenhängt.

Empfindliche Personen reagieren teilweise allergisch auf chemische Putzmittel und greifen deshalb lieber zu den Dampfreinigern. Zudem lassen sich die Reinigungsgeräte leicht bedienen und ersparen einem viel Aufwand.

Abhängig vom Innovationsgrad der Handdampfreiniger braucht man nur kurze Zeit abzuwarten, bis das Wasser heiß genug ist und der Dampf ausströmen kann. Auch bei der Sicherheitsausstattung ist zu erkennen, wie weit die Entwicklung inzwischen gediehen ist. In Zukunft werden diese Geräte wahrscheinlich noch effizienter und handlicher sein.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Handdampfreiniger

Das Reinigen mit Dampf basiert auf einfachen Erkenntnissen, auch wenn es den Anwendern anfangs wie Zauberei vorkommt. Wer genau hinsieht, merkt jedoch, dass man auch bei der Dampfreinigung ausreichend Zeit einkalkulieren muss. Der Kraftaufwand ist zwar deutlich geringer als beim manuellen Putzen, doch wenn es sich um schwierigen Schmutz handelt, so muss man die entsprechende Stelle relativ lang mit Dampf bestrahlen, bevor sich die festklebenden Partikel lösen. Im Anschluss an das Bestrahlen mit Dampf folgt das Abwischen mit dem Baumwoll- oder Mikrofasertuch, das sich an der Düse befindet.

Bei einem längeren Dampfstrahlen wird die Reinigung also sehr viel gründlicher: Es handelt sich also keinesfalls um Zauberei, denn auch hier ist ein gewisser Aufwand nötig. Die körperliche Belastung ist allerdings sehr viel geringer als beim Schrubben.

Wenn der Wasserdampf mehrere Minuten lang einwirkt, dann wird die Stelle nicht nur oberflächlich sauber, sondern auch keimfrei. Diese Reinigungseffizienz lässt sich noch optimieren, indem man den Handdampfreiniger mit weiteren Putzmaßnahmen ergänzt. Hierbei helfen maßgeschneiderte Aufsätze, beispielsweise eine Spezialbürste, die perfekt auf den Dampfreiniger passt. Die Kombination aus Dampfreinigungsgerät und mechanischer Bürste sorgt für eine glänzend saubere Fläche.

Aus einem Liter Wasser kann man abhängig von der Gerätequalität über 1600 Liter Wasserdampf herausholen. Damit reinigt der Handdampfreiniger etwa 20 Minuten lang. Wenn diese Zeit nicht ausreicht, füllt man den Tank einfach nach. Je nach Geräteart kann eine Wartezeit nötig sein, um Verbrühungen auszuschließen.

Der Unterschied zwischen Dampfreiniger und Dampfsauger besteht darin, dass beim Dampfreiniger der entstehende Wasserdampf, der sich auf der Fläche wieder verflüssigt, nicht abgesaugt wird. Stattdessen wird hier die Feuchtigkeit samt den Schmutzpartikeln mit dem Tuch abgenommen. Wenn der Dampf besonders heiß ist und mit sehr starkem Druck austritt, dann hat er einen relativ geringen Feuchtigkeitsgehalt. Bei einem Dampfdruck von 6 bar und einer Temperatur von 159 Grad spricht man von Trockendampf.

Das Reinigen mit Wasserdampf bietet viele Vorteile, unter anderem auch im Umgang mit Lebensmitteln. Deshalb sind die Handdampfreiniger für die Küchenreinigung sehr beliebt. Es können keine chemischen Rückstände entstehen, wenn man ohne Reinigungsmittel arbeitet. Des Weiteren hat die hohe Temperatur des Dampfes eine desinfizierende Wirkung.

Pflege und Reinigung

Die Handdampfreiniger sorgen für Sauberkeit und sollten auch selbst gereinigt und gepflegt werden. Vorrangig geht es bei der Pflege der Reinigungsgeräte ums Entkalken. Dadurch, dass stets mit Wasser gearbeitet wird, bildet sich immer etwas Kalk, der regelmäßig entfernt werden muss. Grundsätzlich sind die meisten Dampfreiniger ohne Bedenken für kalkhaltiges Wasser geeignet, allerdings sollte man nicht vergessen, das Gerät hin und wieder von Kalk zu befreien.

Wie oft der Handdampfreiniger entkalkt wird, hängt natürlich von der Häufigkeit der Verwendung ab. Wenn man nach mehreren Einsätzen feststellt, dass die Leistung des Geräts nachlässt, so ist es wieder Zeit zum Entkalken. Im Allgemeinen reicht es aus, den Dampfreiniger alle vier bis acht Wochen zu entkalken.

Einige der Handdampfreiniger aus dem Test 2017 verfügen über eine automatische Funktion für die Selbstreinigung und das Entkalken. Das erspart den Benutzern zusätzlichen Aufwand. Allerdings kosten diese Handdampfreiniger Vergleichssieger auch mehr als die Standardmodelle. Ein Blick in die Testergebnisse und in die detaillierten Produktbeschreibungen der Geräte hilft bei der Entscheidung zwischen einem einfachen Gerät und einem Dampfreiniger mit Selbstreinigungsfunktion.

Ohne ein solches Entkalkungs-Programm stehen den Anwendern diverse Hausmittel zur Verfügung. Aggressive Inhaltsstoffe sind nicht erforderlich, um die Kalkablagerungen im Gerät zu entfernen. Oft reicht Essig oder Essigessenz aus. Abhängig von der Konzentration kann ggf. Wasser beigemischt werden.

Die Essig-Flüssigkeit wird in den Behälter des Reinigungsgeräts gegeben, wo sie etwa 24 Stunden lang verbleibt. In diesem Zeitraum kommt die reinigende Kraft des Essigs zur Wirkung. Anschließend spült man das Gerät mehrere Male mit reinem Wasser durch, bis keine Überreste von Essig und Kalk mehr vorhanden sind. Nach dieser Prozedur sollten sämtliche Kalkrückstände beseitigt sein und der Handdampfreiniger sollte nur noch minimal oder gar nicht nach Essig riechen. Das Gerät erhält durch das Entkalken seine ursprüngliche Reinigungskraft zurück und ist wieder einsatzbereit, sei es als reiner Dampfsprüher oder in Kombination mit einer Bürste.

Anstelle von Essig kann man auch ein Entkalkungsmittel verwenden, das beispielsweise auch für einen Kaffeeautomaten eingesetzt wird. Oft handelt es sich dabei um eine Lösung auf Wasserbasis, die direkt in den Handdampfreiniger gegeben wird. Durch das Erhitzen des Geräts entfaltet das Entkalkungsmittel seine volle Wirkkraft.

Essig und Entkalker helfen nicht nur bei der Reinigung von innen, sondern sie sorgen auch an der Dampfaustrittsdüse und dem Außengehäuse dafür, dass sich kein Kalk ablagert. Auch hier wird eine gewisse Wartezeit empfohlen, damit sich alle Rückstände lösen und nach dem Einwirken des Mittels abwischen lassen.

Wer keine Bedenken hat, chemische Mittel einzusetzen, kann auch einen speziellen Reiniger zum Entkalken bestellen. Diese Spezialmittel sind jedoch eine relativ aggressive Methode und können schädliche Einflüsse auf die Umwelt haben. Das spürt man schon beim Öffnen des Behälters: Wenn ein unangenehmer, scharfer Geruch in die Nase steigt, sollte man beim Hantieren mit dem chemischen Entkalkungsmittel vorsichtig sein und es nicht zu hoch dosieren. Viele Benutzer setzen lieber auf die verstärkte und schnellere Effektivität dieser Mittel, die nicht nur für den Industriebereich angeboten werden, sondern auch für den privaten Haushalt.

In der Produktanleitung der Handdampfreiniger aus dem Test 2017 lässt sich nachlesen, welche Reinigungsmittel und Entkalker jeweils infrage kommen. Zusätzlich zum Entkalken sollte das Gerät auch sonst sauber gehalten werden. Um Staub und leichte Verschmutzungen zu beseitigen, reicht es üblicherweise aus, den Dampfreiniger nach jedem Gebrauch trocken und ggf. auch feucht abzuwischen. So kann sich gar nicht erst Schmutz absetzen.

FAQ

Wie halte ich den Handdampfreiniger richtig?

Wie halte ich den Handdampfreiniger richtig?

Die Dampfente wird am Griff hinten festgehalten, während die Düse vom Körper weg führt. Bei angewinkeltem Arm ist darauf zu achten, dass der Dampf dem eigenen Oberkörper und dem Kopf nicht zu nah kommt, da sich an der Dampfdüse eine große Hitze entwickelt, die zu Verbrühungen führen kann. Wenn der Arm trotz des geringen Gewichts des Reinigungsgeräts ermüdet, stellt man den Dampfreiniger auf einer hitzeunempfindlichen Stelle ab, bevor er wieder in Betrieb genommen wird.

Kann man mit dem Handdampfreiniger auch Kalk entfernen?

Kann man mit dem Handdampfreiniger auch Kalk entfernen?

Auch wenn die Reinigungsgeräte mit Wasserdampf funktionieren, der mit winzigen Kalkpartikeln versetzt ist, können leichte Kalkablagerungen damit gelöst und beseitigt werden. Wenn es sich allerdings um hartnäckige Ablagerungen handelt, braucht man etwas mehr Wirkkraft, um sie zu entfernen. Deshalb braucht man bei schwierigen Kalkflecken Zusatzmittel wie Zitronensäure oder Essig, die mit einem Lappen auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Wenn diese Säure für eine gewisse Zeit eingewirkt hat, kommt der Einsatz des Dampfreinigers, der den aufgelösten Schmutz entfernt.

Funktioniert der Handdampfreiniger besser mit destilliertem Wasser?

Funktioniert der Handdampfreiniger besser mit destilliertem Wasser?

Nein, denn oft funktioniert hier die Füllstandsanzeige im Wassertank nicht. Deshalb empfehlen viele Hersteller, reines Leitungswasser zu nehmen oder dieses mit destilliertem Wasser zu mischen. Bei einem Mischverhältnis von 50:50 kommt es nicht so schnell zu Kalkablagerungen und trotzdem lässt sich der Füllstand ablesen. Dennoch sollte man nicht auf die regelmäßige Entkalkung verzichten, auch wenn der Kalkgehalt durch diese Mischung deutlich geringer ist.

Kann ich Regenwasser in den Wassertank füllen?

Kann ich Regenwasser in den Wassertank füllen?

Regenwasser beinhaltet zwar im Vergleich zum Leitungswasser keinen Kalk-Anteil, aber es enthält zu viele Schmutzpartikel. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um winzige Bestandteile, die aus der Luftverschmutzung kommen. Dadurch kann es zu Beschädigungen des Handdampfreinigers kommen. Es ist also besser, Leitungswasser zu verwenden, damit das Gerät nicht zu früh seine Leistungsfähigkeit verliert.

Wie riskant ist die Benutzung des Handdampfreinigers?

Wie riskant ist die Benutzung des Handdampfreinigers?

So handlich die Dampfente auch ist, ganz ungefährlich ist die Bedienung nicht. Deshalb sollte man auf eine sichere Anwendung achten und das Gerät immer vom Körper weg halten. Wenn sich der Handdampfreiniger bei bestimmten Reinigungsaktionen in Kopfhöhe befindet, ist noch mehr Aufmerksamkeit gefragt: Je näher der heiße Dampfstrahl dem Gesicht kommt, desto größer ist das Risiko von schwerwiegenden Verbrühungen. Man sollte also stets vermeiden, dass der Dampf mit der Haut in Kontakt kommt.

Für welche Einsatzgebiete lässt sich ein hochklassiger Handdampfreiniger aus dem Test verwenden?

Für welche Einsatzgebiete lässt sich ein hochklassiger Handdampfreiniger aus dem Test verwenden?

Im Allgemeinen werden die Handdampfreiniger, die wir getestet haben, für eher kleine Flächen verwendet, die sich durch eine unempfindliche Beschaffenheit auszeichnen. Das heißt, sie müssen etwas Feuchtigkeit und vor allem Hitze gut aushalten können. Dabei handelt es sich oft um geflieste Oberflächen und auch um die Fugen. Fenster, Spiegel ohne Rahmen bzw. mit robustem Rahmen und auch Glastische sind für den Dampfreiniger ebenfalls kein Problem. Zudem lässt sich die Dampfente hervorragend auch für enge Nischen und Zimmerecken verwenden. Hier überzeugen die Geräte durch ihre Handlichkeit und das geringe Gesamtgewicht. Bei Oberflächen, die durch die Feuchtigkeit und Wärme des Dampfes beschädigt werden könnten, sollte man den Handdampfreiniger nicht einsetzen.

Werden Fugen aus Silikon oder Zement durch den heißen Dampf porös?

Werden Fugen aus Silikon oder Zement durch den heißen Dampf porös?

Wenn die vorhandenen Fugen absolut dicht sind und keine porösen Stellen aufweisen, so kann bei der Dampfreinigung nichts beschädigt werden. Wenn die Fugen bereits undicht oder porös sind, dann verschlimmert sich der Zustand durch den Dampfstrahl des Reinigungsgeräts. Vor allem bei Silikonfugen sollte man deshalb darauf achten, dass der Strahl nicht direkt darauf zielt, denn sonst wird das Silikon durch die hohe Temperatur brüchig und altert vorzeitig.

Kann ich zusätzlich zum Wasser Reinigungsmittel in den Tank des Geräts füllen?

Kann ich zusätzlich zum Wasser Reinigungsmittel in den Tank des Geräts füllen?

Die meisten Hersteller raten von der Verwendung von chemischen Mitteln ab. Diese könnten das Innenleben des Handdampfreinigers zerstören und seine Funktionalität einschränken. Einige Anwender glauben, dass die Reinigungsmittel die Effizienz beim Saubermachen verbessern. Stattdessen verursacht die Chemie jedoch nur Probleme, denn neben den negativen Einflüssen auf das Gerät selbst werden die feinen Inhaltsstoffe der Mittel in der Raumluft verteilt. Oft handelt es sich um Giftstoffe, die die Gesundheit gefährden. Darum heißt es im Zweifelsfall: Finger weg von zusätzlicher Chemie. Die Sicherheitsbestimmungen und Produktbeschreibungen der Marken informieren die Anwender über die möglichen Gefahren und die richtige Vorgehensweise beim Befüllen des Behälters.

Warum gilt die Dampfreinigung als gesunde Putzmethode?

Warum gilt die Dampfreinigung als gesunde Putzmethode?

Durch die Reinigung mit Dampf werden alle möglichen Schmutzarten und Rückstände entfernt, ohne dass allergieauslösende Partikel zurückbleiben. Genau das macht diese Geräte so beliebt. Die behandelte Oberfläche ist sauber und keimfrei, was besonders in einem Haushalt mit Kindern sehr wichtig ist. Da man ausschließlich mit klarem Wasser arbeitet, gibt es gar nicht erst die Möglichkeit, ein Reinigungsmittel zu hoch zu dosieren. Das verringert die Gefahr von Hautreizungen und ähnlichen Beeinträchtigungen, wie sie bei anderen Reinigungsaktionen vorkommen können.

Eignen sich die Handdampfreiniger auch für den Allergiker-Haushalt?

Eignen sich die Handdampfreiniger auch für den Allergiker-Haushalt?

Ja, natürlich sind diese Geräte gerade für Allergiker interessant. Durch die Behandlung mit dem Dampfstrahl werden die Schmutzpartikel und der Staub gebunden: Hier wirbelt nichts auf. Die Allergene wie Hausstaubmilben und ihre unsichtbaren Ausscheidungen werden zuverlässig entfernt, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt. Zudem freuen sich die Allergiker und auch die unempfindlicheren Personen über die entspannte Vorgehensweise bei der Dampfreinigung, denn die Anstrengung ist im Vergleich zum manuellen Putzen und Schrubben sehr gering.

Wie kommt man mit dem Dampfreiniger auch in die hinterste Ecke?

Wie kommt man mit dem Dampfreiniger auch in die hinterste Ecke?

Die praktischen Handdampfreiniger lassen sich mit den im Lieferumfang enthaltenen Verlängerungen und ggf. Winkelaufsätzen so ausrüsten, dass man damit auch in die schwierigsten und engsten Nischen kommt. Selbst dort, wo man mit der Hand kaum hinreicht, lässt sich der Dampfstrahl gezielt einsetzen. Das Tuch auf der Düse sorgt dafür, dass nichts heruntertropft und die Feuchtigkeit samt Schmutzpartikeln aufgenommen wird.

Sind die Zubehörteile der Markengeräte austauschbar?

Sind die Zubehörteile der Markengeräte austauschbar?

Die Hersteller haben alle ihre eigenen Baureihen, deshalb sollte man aufpassen, dass die Ersatzteile optimal passen. Nur wenn das Zubehör kompatibel ist, funktionieren die Geräte einwandfrei. Oft sind schon die Systeme eines Herstellers nicht mit anderen Produkten der gleichen Marke austauschbar. Man muss also immer genau prüfen, was zusammenpasst.

Einige Hersteller behaupten, dass man auch Laminat mit einem Dampfreiniger bearbeiten darf: Stimmt das?

Einige Hersteller behaupten, dass man auch Laminat mit einem Dampfreiniger bearbeiten darf: Stimmt das?

Bevor man Laminat mit dem Dampfreiniger behandelt, sollte man überprüfen, ob dieses perfekt verlegt und sicher verklebt ist. Teilweise geben die Hersteller sogar an, dass ihre Handdampfreiniger für versiegeltes Parkett geeignet ist. Hier sollte man sehr vorsichtig sein, denn wenn der Dampf und die Feuchtigkeit in das Material eindringen, quillt es auf. Zudem soll man nur mit der halben Menge von Wasserdampf arbeiten, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren. Als Vorbereitung saugt man den Laminatboden vorher ab. Für die Dampfreinigung von empfindlichen Böden wie Laminat und Parket gibt es noch ein paar Tipps zu den Vorsichtsmaßnahmen. Diese besagen, dass man den Dampfreiniger relativ zügig bewegt, damit er nicht längere Zeit die gleiche Stelle besprüht. Außerdem dürfen keine Pfützen entstehen. Bei der richtigen Handhabung bleibt nur eine minimale Restfeuchte zurück, die innerhalb kurzer Zeit komplett trocknet, ohne dass Streifen entstehen.

Darf man Matratzen und Polster mit dem Dampfreiniger behandeln?

Darf man Matratzen und Polster mit dem Dampfreiniger behandeln?

Bei der Behandlung von einzelnen Schmutzflecken oder im Rahmen einer oberflächlichen Säuberung lässt sich der Dampfreiniger vorsichtig einsetzen. Man sollte jedoch aufpassen, dass sich nicht zu viel Feuchtigkeit bildet, die eine Quelle für Schimmelpilz ist. Deshalb ist der Handdampfreiniger für die gründliche Säuberung von Textilien wie Polstern und Matratzen definitiv ungeeignet. Im Bedarfsfall wird an einer unauffälligen Ecke ein Test durchgeführt, um nachzuprüfen, wie das Material auf den Wasserdampf reagiert.

Eine oberflächliche Auffrischung ist trotzdem möglich, wenn man darauf achtet, dass nur eine geringe Dampfmenge austritt. Der Test zeigt, wie dampf- und hitzebeständig das Material ist. Wenn es zu einer Verfärbung des Stoffes kommt, sollte man von der Reinigung mit Dampf Abstand nehmen.

Funktioniert die Dampfreinigung bei Teppichen?

Funktioniert die Dampfreinigung bei Teppichen?

Nein, auch bei einem Teppich ist grundsätzlich von der Benutzung des Handdampfreinigers abzuraten. Hier geht es wieder um die zu hohe Feuchtigkeit des Wasserdampfs. Wenn jedoch nur eine kleine Stelle gereinigt werden soll, dann darf man den Dampfreiniger dafür benutzen. Auch für das großflächige, sanfte Auffrischen ist ein modernes Reinigungsgerät ggf. geeignet, wenn sich die Dampfmenge reduzieren lässt.

Gibt es für die Handdampfreiniger eine Garantie?

Gibt es für die Handdampfreiniger eine Garantie?

Oft gewährleisten die großen Marken auf ihre Geräte eine zweijährige oder längere Garantie. Diese beginnt mit dem Kaufdatum und bezieht sich im Allgemeinen auf die ggf. vorhandenen Produktions- und Materialfehler. Um diese Garantie im Bedarfsfall nachweisen zu können, braucht man einen Beleg. Der Garantieanspruch kann in einigen Fällen ungültig werden, beispielsweise, wenn der Handdampfreiniger nicht korrekt benutzt wird oder außerhalb des Bestimmungsortes. Das kann ggf. die gewerbliche Nutzung eines privaten Reinigungsgeräts sein. Auch wenn man versucht, den Dampfreiniger selbst zu reparieren und ihn zu diesem Zweck öffnet, verfällt zumeist die Garantie.

Woran liegt es, wenn der Handdampfreiniger lange Zeit zum Aufheizen braucht?

Woran liegt es, wenn der Handdampfreiniger lange Zeit zum Aufheizen braucht?

Wenn es immer länger dauert, bis das Gerät einsatzbereit ist, sollte man zunächst die Netzverbindung (und ggf. die Sicherung) prüfen. Danach folgt der Check des Schalters und des Thermostats. Ggf. muss auch mehr Wasser in den Tank gefüllt werden. Auch wenn man das Gerät längere Zeit nicht mehr entkalkt hat, kann es zu einer Verzögerung beim Aufheizen kommen. Nach dem Entkalken sollte sich der Dampfreiniger wieder schneller erhitzen. Falls es jedoch weiterhin Probleme gibt, hilft der Kundenservice der Herstellermarke oder der entsprechende Servicepartner des Händlers.

Muss man bestimmte Vorsichtsmaßnahmen bei kalten Außentemperaturen treffen?

Muss man bestimmte Vorsichtsmaßnahmen bei kalten Außentemperaturen treffen?

Wenn der Handdampfreiniger im Winter eingesetzt wird, sollte man aufpassen, dass keine zu hohen Temperaturunterschiede auftreten. Das ist vor allem bei den Fenstern sehr wichtig. Ansonsten können Risse entstehen.

Gibt es auch Handdampfreiniger, die mit Akku betrieben werden?

Gibt es auch Handdampfreiniger, die mit Akku betrieben werden?

Es handelt sich zwar um leichte Geräte, die für den Akku-Betrieb prädestiniert erscheinen. Dennoch handelt es sich zumeist um Elektrogeräte, die ihre Energie über das Stromkabel und den Stecker erhalten. Das vermeidet Pausen, die ansonsten zum Aufladen oder zumindest für den Austausch des Akkus nötig wären. Mit der Verbindung zum Stromnetz ist ein längeres Arbeiten möglich, sodass man seine Putzaktion ungestört fortführen kann.

Funktioniert der Dampfstrahler genau so wie der Dampfreiniger?

Funktioniert der Dampfstrahler genau so wie der Dampfreiniger?

Manchmal werden die Begriffe ausgetauscht, grundsätzlich handelt es sich bei den Dampfstrahlern jedoch um andere Geräte für die Industrie oder für die Landwirtschaft: Hier funktioniert der Dampfstrahler als Heißwasser-Hochdruckreiniger im Großformat.

Warum ist es so wichtig, auf die Qualität des Handdampfreinigers zu achten?

Warum ist es so wichtig, auf die Qualität des Handdampfreinigers zu achten?

Bei minderwertigen Handdampfreiniger kann es passieren, dass diese sich auch am Handgriff zu stark erhitzen, sodass die Bedienung unangenehm wird. Außerdem steigt das Risiko, dass der Dampfreiniger insgesamt zu nass wird und dass die Düse tropft.

Nützliches Zubehör

Wer einen Handdampfreiniger aus unserem Test 2017 kaufen möchte, sollte sich nicht nur auf die Leistungsdaten konzentrieren, sondern auch auf das Zubehör. Im Allgemeinen sind die wichtigsten Teile bereits im Komplettpaket der Lieferung enthalten. Hierbei handelt es sich um die einzelnen Komponenten des Geräts sowie um die verschiedenen Wisch- und Sprüh-Aufsätze.

Mithilfe des richtigen Zubehörs lassen sich unterschiedliche Materialien behandeln, sodass der Dampfreiniger nicht nur auf Fliesen und Glas funktioniert, sondern manchmal auch auf Laminat und Textilien
Mehr über die Hinweise zur Auswahl des geeigneten Aufsatzes erfährt man in der Produktanleitung, die der Lieferung beiliegt.

Abhängig von der Gerätequalität, von dem Innovationsgrad und der Kundenorientierung der Hersteller gehören neben den Wischaufsätzen bzw. Bürsten auch diverse Düsen zum Dampfreiniger. Um mit dem Handdampfreiniger auch das Fenster und die Spiegel in der Wohnung ohne großen Aufwand zu säubern, gibt es außerdem Fensterabzieher. Spezialbürsten helfen einem dabei, auch die Fugen und die schmalen Ritzen zu erreichen. Je nach Verschmutzungsgrad kann zudem eine Powerdüse helfen, auch die hartnäckigen Verschmutzungen loszuwerden.

Weitere nützliche Zubehörteile sind Mikrofasertücher zum Austauschen, ein Nachfüllbehälter für den Tank und perfekt passende Schläuche. Falls einige Schläuche später ergänzt werden, kann man ggf. einen Adapter verwenden, damit an den Übergängen nichts tropft.

Eine Art Aufbewahrungstasche hält den Handdampfreiniger und sein Zubehör zusammen: Das schafft Ordnung in der Abstellkammer.

Einige Dampfreiniger, die wir getestet haben, bieten Zusatzfunktionen. Hierfür werden weitere Komponenten benötigt, beispielsweise ein zusätzlicher Tank, ein Extra-Schlauch oder ein Spezialaufsatz. Des Weiteren wünschen sich viele Benutzer ein Reinigungs- und Entkalkungsmittel vom Hersteller, um sicherzugehen, dass sie das richtige Produkt verwenden. Nicht alle Marken bieten eigene Mittel an, doch in der detaillierten Anleitung findet man zumeist einen Ratschlag, welche Reinigungsmittel infrage kommen.

Für die Reinigung zuhause braucht man noch viele andere Dinge, die unter anderem bei der Vorbereitung zum Einsatz kommen. Das können spezielle Fettlöser sein oder Zitrussäure, die vor dem Einsatz des Handdampfreinigers gegen den Kalk verwendet wird. Auf Wischtücher und Schwämme kann man also nicht komplett verzichten, wenn man sich für einen Handdampfreiniger entscheidet.

Alternativen zur Handdampfreiniger

Die Alternative zu dem modernen Handdampfreiniger aus dem Test 2017 besteht zumeist darin, mit einem Putztuch die Fliesen und anderen glatten Oberflächen im Haus zu putzen. Das ist deutlich langwieriger, vor allem, weil man bei vielen Flächen zusätzlich einen Abzieher benötigt. Um Streifen zu vermeiden, sind manchmal drei Wischgänge erforderlich. Das erschwert die Arbeit, geht in die Knochen und dauert außerdem sehr lange. Deshalb ist der Handdampfreiniger der ideale Haushaltshelfer, vor allem, wenn es sich um ein Multifunktionsgerät handelt, das auch Fenster streifenfrei zum Glänzen bringt.

Es gibt noch einige andere Haushaltshelfer, die zwar nicht direkt ein Ersatz für den Handdampfreiniger sind, aber ebenfalls sehr nützlich sein können. Hierzu zählen beispielsweise Wischroboter, die für die Reinigung des Bodens eingesetzt werden können. Des Weiteren gibt es Fensterreiniger und Fenstersauger.

Interessant sind außerdem die Dampf- und Akkubesen, die einem beim Säubern des Bodens behilflich sind. Bei dem Dampfbesen handelt es sich um ein praktisches Stielgerät, das dem Wischmopp ähnelt. Er verfügt ebenso wie der Dampfreiniger über einen Wassertank. Dieser ist direkt mit dem langen Handgriff und der Bodendüse verbunden. Mit dem Dampfbesen lässt es sich gut hantieren, doch da es sich zumeist um ein Akkugerät handelt, ist die Laufzeit begrenzt. Außerdem ist die Leistung meistens nicht so hoch wie bei den Handdampfreinigern.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.alltagstipp.de/lohnt-sich-dampfreiniger/

http://www.staubsauger.net/dampfreiniger-entkalken/

http://www.haushaltstipps.com/Technik/Haushaltsgeraete/Dampfreiniger/

http://www.zuhause.de/dampfreiniger-tipps-fuer-kauf-zubehoer-und-das-reinigen-mit-dampf/id_58553580/index

https://de.wikipedia.org/wiki/Dampfreiniger

https://www.hauswirtschaft.info/reinigung/dampfreiniger.php

https://www.yumpu.com/de/document/view/4612483/programm-2012pdf-rea-gmbh/19

http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj171/ar171004

http://www.stern.de/noch-fragen/gibt-es-eigentlich-einen-speziellen-dampfreiniger-fuer-laminatboeden-1000022371.html

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