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Heizkörperthermostat Test 2017 • Die 10 besten Heizkörperthermostate im Vergleich

Die wohlige Wärme der eigenen vier Wände hat für viele Menschen eine fast romantische Bedeutung. Sich an kalten Tagen zurückziehen zu können und alleine oder im Kreise der Familie freie Zeit zu verbringen, ohne sich Sorgen darüber machen zu müssen, dass jahreszeitliche Temperaturen die eigene Bewegungsfreiheit hier einschränken, ist eine Errungenschaft, vor allen Dingen der letzten 100 Jahre.

Völlig selbstverständlich sind Wohnhäuser heute mit einer der zahlreichen Heizungstypen ausgestattet, die es erlauben, jeden einzelnen Raum kontrolliert zu erwärmen.

Die heute am weitesten verbreitete Heizungsvariante ist die der Warmwasserheizung. Dort wo klassische Heizkörper eingesetzt werden, erfolgt die Wärmeregulierung über separate Thermostate, oft an jedem einzelnen Heizkörper. Diese ermöglichen die unkomplizierte Einflussnahme auf die Raumtemperatur, weshalb ihnen, gerade von Hausbesitzern oder Bauherren besondere Aufmerksamkeit, bei der Planung einer neuen oder Überarbeitung einer bestehenden Heizungsanlage, gewidmet wird.

Außerdem hat die Wahl eines Thermostats maßgeblichen Einfluss auf die Möglichkeit, Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Unser Heizkörperthermostat Test bietet eine Grundlage für eine nachhaltige Kaufentscheidung.

Heizkörperthermostat Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 TA Heimeier 2802-00.500 Thermostat-Kopf FEurotronic Comet DECT HeizkörperthermostatMAX Heizkörperthermostat plusHoneywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR25-EnergyMAX! Heizkoerperthermostat 2er Set
Homematic IP

Oventrop Thermostat Uni LHEqiva Heizkörperthermostat Model NEQ3 130809 HeizkörperthermostatHeimeier Thermostat-Kopf Typ K

TA Heimeier 2802-00.500 Thermostat-Kopf F

Eurotronic Comet DECT Heizkörperthermostat


MAX Heizkörperthermostat plus


Honeywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR25-Energy


MAX! Heizkoerperthermostat 2er Set


Homematic IP

Oventrop Thermostat Uni LH


Eqiva Heizkörperthermostat Model N


EQ3 130809 Heizkörperthermostat


Heimeier Thermostat-Kopf Typ K


 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,9 2,0 2,1 2,2 2,3
MarkeHeimeierComet DECTMaxHomexpert by HoneywelleQ-3 Homematic IPOventropELVeQ-3Heimeier
Artikelgewicht136 g181 g168 g118 g821 g204 g45 gk.A.127 g45 g
Produktabmessungen15,6 x 10,2 x 6,8 cm7,7 x 5,1 x 6,5 cm6 x 10 x 6,5 cm9,5 x 6 x 6,7 cm9 x 6,4 x 7 cm5,8 x 9,7 x 7,1 cm9,6 x 5,8 x 5,6 cm10,2 x 5,5 x 6 cm9 x 5,8 x 7,2 cm15 x 8,8 x 7,2 cm
Mit Displaynicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Batterien notwendignicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenInklusiveInklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Batterien inbegriffennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive InklusiveInklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
BatterienKeine Batterien erforderlich.2 AA Batterien erforderlich.2 AA Batterien erforderlich (enthalten).k.A.Batterielaufzeit:
ca. 2 Jahre
2 AA Batterien erforderlichKeine Batterien erforderlich.2 AA Batterien erforderlich (enthalten).2 AA Batterien erforderlich (enthalten).Keine Batterien erforderlich.
Gewicht135 gk.A.170 gk.A.821 g204 gk.A.159 g125 g45 g
Vorteile

  • Max. Fühlertemperatur: + 50 Grd. C
  • Hysterese: 0,5 K
  • Wasser Temperatureinfluß: 0,4 K
  • Differenz Druckeinfluß: 0,5 K
  • Ausführung: Kapillarrohr 2 m

  • Bis zu 12 Comet DECT Regler je FRITZ!Box
  • Geräuscharmer Lauf
  • Stellrad zur manuellen Änderung der Raumtemperatur
  • Einfache Montage
  • Spart bis zu 30% Heizkosten

  • Idealer Einstieg in das MAX! System
  • Sofort einsatzbereit
  • Kalkschutz-Automatik
  • Frostschutz-Automatik
  • Exaktes Einstellen der Temperatur (auf 0,5 °C genau)

  • Kein unnötiges Heizen
  • Spart 30% Energie durch ECO und Optimierungsfunktion
  • Einfache Montage und Bedienung
  • Individuelle Programmierung für jeden Tag möglich
  • Passt auf alle gängigen Heizkörperventile

  • Einfache Montage ohne Werkzeug
  • Sofort einsatzfähig durch Voreinstellung
  • Boost-Funktion für sofortiges Aufheizen
  • 7 Tages-Schaltprogramme
  • Automatische Temperaturabsenkung

  • Ersetzt herkömmliche Thermostate
  • Komfortable Sprachsteuerung
  • Bis zu drei einstellbare Heizprofile
  • schnelles Aufheizen

  • Mit eingebautem Flüssig-Fühler
  • auf individuellen Sollwert innenliegend
  • begrenz- und blockierbar,
  • mit Memo-Scheibe
  • mit Frostschutzsicherung

  • Schlichtes Gehäuse und kompakte Bauform
  • universell einsetzbar
  • komfortable und exakte Einstellung
  • Frostschutz Automatik
  • Ventilschutz Funktion

  • Universell einsetzbar
  • Boost-Funktion
  • Frostschutz Automatik
  • Temperatur Sturzerkennung
  • Einfache Montage ohne Wasser abzulassen

  • Mit eingebautem Fühler und zwei Sparclips
  • Max. Fühlertemperatur: 50 °C
  • Hysterese: 0,2 K
  • Differenzdruckeinfluß: 0,3 K
  • CEN-zertifiziert, geprüft nach DIN EN 215
Preis- / Leistung
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Was ist ein Heizkörperthermostat und wie funktioniert er?

Thermostate an sich gibt es in verschiedenen Formen zur Verwendung in unterschiedlichen Bereichen. Dabei haben allen Arten die grundlegende Funktion gemeinsam: ein Thermostat misst die Temperatur, über einen Temperaturfühler und ermöglicht, über ein sogenanntes Stellglied das Erreichen und möglichst konstante Halten einer voreingestellten Temperatur. Thermostate werden deshalb auch als Temperaturregler bezeichnet.

Die am weitesten verbreitete Art Gebäudeheizung, ist die der Warmwasserheizung. Hierbei wird Wasser in einer Heizungsanlage, die je nach Art der Beheizung in unterschiedlichen Bauformen anzutreffen ist, erhitzt und durch Rohrleitungen zu den einzelnen Heizkörpern gepumpt. Das grundlegende Prinzip gleicht sich dabei bei allen Heizungsarten und damit verbundenen Energiequellen. Heizkörper verteilen das vorher erhitzte Wasser in ihrem Inneren auf eine möglichst große Fläche, wodurch ein Wärmetausch mit der Umgebungsluft ermöglicht wird und der umgebende Raum geheizt werden kann.

Ob, bzw. in welchen Mengen und in welchen Intervallen heißes Wasser in einen Heizkörper eingeleitet wird, regelt hierbei meist ein Heizkörperthermostat. Dieser sitzt im Zulauf des Heizkörpers und kann so, meist stufenlos, den Wasserzulauf öffnen oder auch verschließen. Die temperaturabhängige Regelung erfolgt dabei über einen sogenannten Aktor. Hierbei handelt es sich um ein Dehnstoffelement gefüllt mit Wachs, Flüssigkeit oder Gas, das sich bei Erwärmung ausdehnt und einen Stößel genannten Übertragungsstift auf das eigentliche Ventil drückt und so den Querschnitt des Zulaufrohrs zum Heizkörper und damit den Wasserdurchfluss verringert. Die durch Drehung erfolgte Stellung des Einstellkopfes bestimmt dabei den Abstand zwischen dem Dehnelement und dem Heizungsventil und damit den maximalen Durchfluss. Wird so zum Beispiel eine mittlere Einstellung des Heizkörperthermostats auf Stufe 3 gewählt, entspricht dies einer angestrebten Raumtemperatur von 20 °C. So lange diese nicht erreicht ist, bleibt der Durchfluss von heißem Wasser in den Heizkörper geöffnet. Ist die Temperatur erreicht, entspricht dies einem Grad der Ausdehnung des Aktors, die ausreicht, das Ventil vollständig zu schließen.

Vorteile und Anwendungsbereiche eines Heizkörperthermostats

Heizkörperthermostate ermöglichen die bequeme Temperaturregulierung für jeden einzelnen Raum, in dem sich Heizkörper befinden. Die Bedienung ist unkompliziert und kann jederzeit, ohne größeren Aufwand, erfolgen. Besonders in Wohnsituationen, bei denen kein direkter Zugriff auf die eigentliche Heizanlage besteht und somit die Heizleistung nicht reguliert werden kann, wie es zum Beispiel bei Mietwohnungen mit Anschluss an eine Zentralheizung der Fall ist, sind Thermostate meist die einzige Möglichkeit, Einfluss auf die Zimmertemperatur zu nehmen.

Mit Heizkörperthermostaten lässt sich die Heizleistung den individuellen Bedürfnissen genau anpassen. Häufig genutzte Räume können durchgehend geheizt werden, während selten genutzte Räume entsprechend abgesenkt werden können.

Dabei wird eine einmal eingestellte Temperatur dauerhaft gehalten, ohne dass eine Nachjustierung notwendig wird. So wird ein Überhitzen des Raumes genauso verhindert, wie ein merkliches Absinken der Raumtemperatur. Neben dem so garantierten, angenehmen Raumklima hilft ein Heizkörperthermostat so auch Energie zu sparen, da nie mehr Heizleistung abgerufen wird, als unbedingt notwendig bzw. gewünscht.

Heizkörperthermostate sind einfach zu montieren, lassen sich jederzeit einfach, ohne umfangreiches Werkzeug oder technische Kenntnisse und Fähigkeiten, entfernen und an anderen Heizkörpern wiederverwenden.

Vorteile eines Heizkörperthermostats

  • preiswerteste Lösung
  • verfügbar für alle Heizkörpermodellen
  • einfach zu montieren
  • leicht zu bedienen
  • ermöglicht individuelles Raumklima für jeden einzelnen Raum
  • hilft Energie zu sparen
  • wiederverwendbar, zum Beispiel nach Umzug

Nachteile eines Heizkörperthermostats

  • jeder Heizkörper muss separat eingestellt werden
  • Änderung der Einstellung erfordert Anwesenheit
  • Ungenauigkeit durch Temperaturmessung direkt am Heizkörper
  • mittelfristig verschleißanfällig

Welche Arten von Heizkörperthermostaten gibt es?

Für verschiedene Einsatzbereiche finden sich verschiedene Bauarten von Heizkörperthermostaten. In ihrer Grundfunktion, der mechanischen Durchflussregulierung auf Basis der Voreinstellung und Messung der Umgebungstemperatur, gleichen sich alle Bauarten.

Wie diese Einstellung, Messung und Regelung im Detail umgesetzt wird, unterscheidet sie und bestimmt Vorteile und Einschränkungen.

mechanische Heizkörperthermostate

Das klassische, hier bereits beschriebene Heizkörperthermostat arbeitet rein mechanisch und wird manuell über den formgebenden Einstellkopf voreingestellt.

voreinstellbare Heizkörperthermostate

Einfache Heizkörperthermostate werden auf das vorhandene Heizkörperventil aufgesetzt und bedienen dieses temperaturabhängig, über die Drehreglung sowie Aktor und Stößel. Dabei wird in Stufen zwischen vollständigem Verschluss und vollständiger Öffnung des Ventils und damit des Wasserdurchflusses gewählt. In einigen Fällen ist dieser Einstellungsspielraum nicht optimal für eine vorhandene Kombination aus Raumgröße, gewünschter Raumtemperatur und Bauart sowie Größe des Heizkörpers. In diesen Fällen kommt häufig ein voreinstellbares Thermostatventil zum Einsatz.

Voreinstellbare Thermostatventile sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Unterschiede zu klassischen Ventilen werden erst nach Demontage des Einstellkopfes und freien Blick auf das eingeschraubte Ventil erkennbar.
Bei genauerem Hinsehen offenbaren sich die Unterschiede: ein voreinstellbares Thermostatventil verfügt, wie das Heizkörperthermostat an sich, über eine Einstellmöglichkeit entlang einer Skala mit zum Beispiel sechs Stufen (1 – 6). Die Einstellung erfolgt über einen speziellen Schlüssel, der auf das Ventil gesetzt und bis zur gewünschten Stufe gedreht wird.

Die Voreinstellung ermöglicht eine Dauerhafte Begrenzung der maximalen Durchflussmenge und damit der Maximaltemperatur, unabhängig von der Einstellung des Heizkörperthermostats. Ist zum Beispiel ein sechsstufiges voreinstellbares Thermostatventil auf Stufe 3 eingestellt, wird bei Maximalstellung des Heizkörperthermostats trotzdem nur die Hälfte des bauartbedingt maximalen Durchflusses erreicht.

Behördenmodelle

Ein sogenanntes Behördenmodell gleicht auf den ersten flüchtigen Blick einem normalen Heizkörperthermostat, hat jedoch technisch mehr mit dem beschriebenen voreinstellbaren Heizkörperthermostat gemeinsam.

Das Behördenmodell kommt, wie der Name beschreibt, zumeist in öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz. Hier soll die Einflussnahme auf die Heizeinstellungen nach Möglichkeit begrenzt oder auch komplett verhindert werden. Deshalb verfügen solche Modelle über einen minimalen Einstellspielraum, der eine Temperatureinstellung in geringem Rahmen, zum Beispiel zwischen 17 und 21 °C ermöglicht. Zudem sind die Einstellköpfe meist besonders robust gefertigt, um Beschädigung durch unsachgemäße Bedienung möglichst zu verhindern.

Thermostatregler mit Fernversteller

Ein maßgeblicher Nachteil eines klassischen Heizkörperthermostats, ist die Temperaturmessung direkt am Heizkörper. Je nach Raumgröße, Platzierung des Heizkörpers und Anzahl der einzelnen Heizkörper in einem Raum, können die so gemessene Temperatur und die tatsächliche, durchschnittliche Raumtemperatur deutlich voneinander abweichen. Um die individuell richtige Einstellung zu finden, ist deshalb auch eine Raumtemperaturmessung auf der dem Heizkörper gegenüberliegenden Zimmerseite empfohlen.

Manche Heizkörper sind zudem nicht ohne Aufwand frei zugänglich. So werden, auch wenn dies wenig empfehlenswert ist, Möbelstücke regelmäßig vor Heizkörpern platziert und auch Heizkörperverkleidungen sind zumindest in Einzelfällen noch anzutreffen. In all diesen Fällen ist es mit deutlichem Aufwand verbunden, Einstellungen am Heizkörperthermostat vorzunehmen.

Bei Thermostatreglern mit Fernversteller, werden Thermostat und Ventil voneinander getrennt. Ansonsten gleicht auch diese Variante dem beschriebenen technischen Prinzip: ein Dehnelement reagiert auf die Umgebungstemperatur, bedient allerdings nicht, wie beim normalen Heizkörperthermostat, einen Stößel und in Folge das Ventil, sondern bewegt die Hydraulikflüssigkeit in einem kabelähnlichen Kapilarrohr, die wiederum einen hydraulischen Zylinder bewegt, der das Ventil öffnet oder schließt. Die manuelle Einstellung wie auch die Temperaturmessung kann damit so weit entfernt vom Heizkörper erfolgen, wie es die Kabellänge zulässt.

Vorteile des Thermostatreglers mit Fernversteller

  • genauere Temperaturmessung
  • Bedienung auch schwer erreichbarer Heizkörper

Nachteile des Thermostatreglers mit Fernversteller

  • zusätzlicher Installationsaufwand
  • nur für einzelne Heizkörper sinnvoll

elektrische, programmierbare Heizkörperthermostate

Normale Heizkörperthermostate sowie Thermostatregler mit Fernversteller werden in Stufen eingestellt. Die meisten Modelle geben fünf Stufen vor, teilweise mit Skalierung zwischen den einzelnen Stufen. Hinzu kommt eine Defrost-Einstellung, die eine Beschädigung der Heizungsanlage im Winter, bei Temperaturen unter sechs Grad verhindert.

Zwar entspricht jede Stufe einer Temperatur, die zu erreichen und zu halten die davon abhängige Ventilstellung ermöglichen soll, die Einstellung ist jedoch diesbezüglich nicht selbsterklärend und präzise. So legt man als Richtwert bei mittlerer Einstellung auf Stufe 3 eine Raumtemperatur von 20 °C an und verbindet mit einer Verstellung um eine Stufe einen Temperaturunterschied von etwa 4 °C.

Eine einmal vorgenommene Einstellung bleibt so lange erhalten, bis sie manuell wieder verändert wird. Dies bedeutet auch, dass ein Heizkörper auch dann heizt, wenn sich niemand im Haus befindet oder umgekehrt, der Raum ungeheizt ist, wenn man ihn nach längerer Zeit wieder betritt. Alternativ kann hier nur eine niedrig mittlere Einstellung gewählt werden, die geringere Verluste bei Abwesenheit verspricht und gleichzeitig die Dauer zum Aufheizen des Raumes, nach Einstellen einer höheren Stufe, möglichst gering hält.

Komfortable Abhilfe versprechen elektrische, programmierbare Heizkörperthermostate. Das grundlegende Prinzip gleicht bei diesen Geräten dem von einfachen, manuellen Heizkörperthermostaten, die Ventileinstellung erfolgt hier jedoch motorisch. Ein kleiner Elektromotor, betrieben meist mit handelsüblichen Standardbatterien, dreht eine Welle, welche einen Stößel herausschiebt bzw. einzieht, der seinerseits die Stellung des Heizkörperventils bestimmt.

Die Einstellung ist hierbei, analog zum rein mechanischen Heizkörperthermostat, meist auch direkt über einen Regler am Gerät möglich. Im Unterschied zu einfachen Thermostaten ist es jedoch zusätzlich möglich, Heizzyklen digital zu programmieren. Hierzu verfügen elektrische Heizkörperthermostate in der Regel über ein LCD-Display. Über dieses können mehrere Heizzyklen programmiert werden. Dabei wird in der Regel eine Heiztemperatur (Tag) und eine Absenktemperatur (Nacht) eingestellt. Anschließend können für einzelne Wochentage oder auch für Werktage und das Wochenende getrennt Zeitfenster eingestellt werden, denen jeweils eine der Temperaturen zugeordnet wird. Anhand der eingestellten, aktuellen Uhrzeit und des aktuellen Datums, erfolgt die Temperaturregelung anschließend vollautomatisch.

Zusätzlich verfügen die meisten Modelle über eine „Offenes Fenster“-Funktion: misst der eingebaute Sensor einen plötzlichen, deutlichen Temperaturabfall, interpretiert der Thermostat dies als Hinweis auf ein geöffnetes Fenster und regelt den Heizkörper herunter.

Vorteile des programmierbaren Heizkörperthermostats

  • alle Vorteile des klassischen Heizkörperthermostats
  • individuelle Einstellung von Heizzeiten
  • präzise Einstellung der Zieltemperatur in °C
  • zusätzliche Energie- und Kostenersparnis durch gezieltes Heizen

Nachteile des programmierbaren Heizkörperthermostats

  • funktionsfähig nur mit ausreichender Batteriekapazität
  • optimal einsetzbar nur bei möglichst genau vorhersehbarer Wochenplanung

funkferngesteuerte Heizkörperthermostate

Heimautomation ist ein Begriff, der besonders für Immobilienbesitzer in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt und Interesse weckt. Grundsätzlich handelt es sich auch bei einfachen programmierbaren Heizkörperthermostaten bereits um Elemente einer solchen Heimautomation, wie beschrieben, sind jedoch die Möglichkeiten der spontanen Einflussnahme bei solchen Modellen eingeschränkt.

Funkferngesteuerte Heizkörperthermostate erweitern die Bedienungsmöglichkeiten deutlich. Neben der Einstellung der Heizzyklen am Gerät, bieten sie die Möglichkeit des Zugriffs aus der Distanz.

Der Zugriff auf den Heizkörperthermostat und alle Einstellmöglichkeiten, erfolgt in der Regel via Bluetooth. Auch wenn oft die Rede von WLAN-Heizkörperthermostaten ist, verfügen die einzelnen Geräte üblicherweise nur über eine Bluetooth-Schnittstelle, über die sie entweder direkt angesprochen werden können oder mit einer zentralen Steuereinheit verbunden werden, die wiederum via WLAN in ein Netzwerk eingebunden werden kann.

Somit gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen ferngesteuerten Heizkörperthermostat zu bedienen:

  • Programmierung direkt am Gerät, wie beim herkömmlichen elektrischen Heizkörperthermostat
  • Einstellung der aktuellen Heizleistung oder Programmierung via Bluetooth, aus geringer Distanz
  • Zugriff über einen mit dem Internet verbundenen Router, mit dem wiederum eine Steuereinheit verbunden ist, die ihrerseits via Bluetooth auf einzelne Heizkörperthermostate zugreift

Ferngesteuerte Heizkörperthermostate arbeiten meist in Verbindung mit einer App, die auf einem Tablet-Computer oder einem Smartphone ausgeführt werden kann. Neben der Möglichkeit, eine längerfristige Programmierung, bequem vom Sofa aus vorzunehmen, kann in Verbindung mit einer Steuereinheit, in einem Netzwerk mit Internetzugang, von jedem Ort der Welt, zu jeder Zeit, auf die heimische Heizung zugegriffen werden. Voraussetzung ist allein eine aktive Internetverbindung.

Vorteile eines ferngesteuerten Heizkörperthermostats

  • komfortable Bedienung via App
  • Zugriff auch aus größter Distanz möglich
  • spontane Veränderung der Raumtemperatur zu jeder gewünschten Zeit
  • optimale Energiesparmöglichkeit
  • kombinierbar mit weiteren Elementen der Heimautomation

Nachteile eines ferngesteuerten Heizkörperthermostats

  • weitere Komponenten erforderlich (zentrale Steuereinheit, Netzwerkrouter, Internetzugang, Smartphone oder Tablet)
  • zusätzlicher Installationsaufwand (Netzwerkintegration)
  • Bedienung erfordert grundlegende Kenntnisse im Umgang mit moderner Kommunikationstechnologie
  • deutlich höhere Anfangsinvestition
  • Steuerung aus der Ferne abhängig von aktiver Strom- und Internetversorgung (Problem: Stromausfall oder Netzwerkausfall)

So haben wir Heizkörperthermostate getestet

Ein Heizkörperthermostat Test bezieht sich in der Hauptsache auf zwei Bereiche: die Bedienbarkeit eines Modells und seine Genauigkeit.

Die Frage der Bedienbarkeit beginnt dabei mit der notwendigen Montage und gegebenenfalls Installation.

Montage und Installation

Ein klassisches Heizkörperthermostat wird auf das eingebaute Ventil, mit einer Überwurfmutter, aufgeschraubt. In der Regel geschieht dies handfest, weshalb die Montage ohne Werkzeug grundsätzlich möglich sein sollte. Oftmals bedarf es jedoch einer einfachen Wasserpumpenzange, um eine festsitzende Verbindung vorsichtig zu lösen. Bei der Montage eines neuen Thermostats kann auf Werkzeug verzichtet werden, soweit ein stabiler und korrekter Sitz so zu gewährleisten ist. Da der Betätigungsstift ohne Aufsatz durch eine Rückholfeder komplett herausgeschoben und damit das Ventil komplett geöffnet ist, sollte ein neuer Thermostat bei Montage nach Möglichkeit auf höchste Stufe gestellt sein.

Ein Heizkörperthermostat Test prüft alle notwendigen Verbindungselemente auf Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit. Außerdem wird geprüft, für welche Heizkörpermodelle ein Thermostat geeignet ist, für welche eventuell Adapter im Lieferumfang inbegriffen sind oder zusätzlich erworben werden müssen.

Bei klassischen Heizkörperthermostaten ist keine weitere Installation notwendig.

Neben der beschriebenen Montage, ist bei elektrischen Thermostaten zusätzlich eine Erstinstallation notwendig. Begonnen mit dem Einlegen der notwendigen Batterien, über das Einstellen der aktuellen Uhrzeit und des Datums, bis zur Programmierung der Tages- und der Nacht-Temperatur. Wie eine solche Erstinstallation vorzunehmen ist, wie verständlich die Anzeige und die Menüstruktur sind, wird ebenfalls vom Heizkörperthermostat Test begutachtet. So müssen die meisten Modelle direkt am Gerät programmiert werden, während einzelne Hersteller auch Geräte anbieten, die via USB mit einem Computer verbunden und so bequem programmiert werden können.

Der Installationsaufwand bei ferngesteuerten Heizkörperthermostaten geht deutlich über den bei anderen Arten hinaus. Diese müssen ebenfalls montiert werden. Die eigentliche Programmierung erfolgt jedoch erst nach der Herstellung einer Verbindung zu weiteren Steuerkomponenten. Dies bedeutet zumindest die Herstellung einer Bluetoothverbindung zu einem geeigneten Endgerät, wie einem Smartphone oder Tablet.

Bei Heizkörperthermostaten, die mit einer Steuereinheit gekoppelt werden, ist außerdem deren Einbindung in ein Netzwerk erforderlich.

Bedienkomfort

Beim einfachen Heizkörperthermostat beschränkt sich ein Test der Bedienbarkeit auf die Leichtgängigkeit des Einstellkopfes, dessen Skalierung und möglichst deutlich ablesbare Beschriftung. Zudem verfügen einige Modelle über Komfortmerkmale, wie die individuelle Sollwertbegrenzung über die der Einstellbereich des Reglers begrenzt werden kann.

Bei allen Arten elektronischer Heizkörperthermostate gilt ein besonderes Augenmerk den Steuerelementen und der notwendigen Prozedur der Programmierung.
Wie selbsterklärend ist dieser Vorgang, wie verständlich ist eine notwendige Bedienungsanleitung gestaltet und wie leicht und präzise sind Knöpfe, Schalter und Regler zu bedienen? Welche Informationen liefert ein Display und wie gut ist dieses abzulesen? Welche Batterietypen werden benötigt und wie einfach können diese gewechselt werden?

Bei ferngesteuerten Modellen wird zusätzlich die notwendige Steuersoftware bewertet. Für welche Plattformen steht diese zur Verfügung? Wie leicht ist sie zu installieren und, vor allen Dingen von Laien, zu bedienen?

Worauf sollte man beim Kauf eines Heizkörperthermostats achten?

Vor der Wahl eines konkreten Herstellers oder Modells steht die Entscheidung für eine Bauart. Soll nur ein einzelner, vielleicht defekter Thermostat ausgetauscht werden, richtet sich die Wahl meist nach den ansonsten verbauten Modellen. Wird eine Heizungsanlage neu installiert oder eine Umrüstung mehrerer Heizkörper in Betracht gezogen, sollten die allgemeinen Voraussetzungen und Heizgewohnheiten überdacht werden, um eine langfristig sinnvolle Entscheidung zu treffen.

  • Wie viele Heizkörper sollen insgesamt geregelt werden?

Neben der Frage nach einer insgesamt notwendigen Investition, entscheidet die Zahl der regelmäßig zu steuernden Heizkörper auch aus anderen Gründen die Wahl des passenden Heizkörperthermostats. Je mehr Heizkörper geregelt werden müssen, desto größer der Aufwand bei Verwendung einfacher mechanischer Thermostate.

  • Wie konstant sind Ihre Lebensgewohnheiten?

Je konstanter der Tagesablauf, desto seltener muss ein Heizkörper nachgeregelt werden. Wer täglich zur gleichen Zeit die gleichen Räume eines Zimmers nutzt, muss einen Thermostat nur selten umstellen, was auch bei Verwendung klassischer, mechanischer Heizkörperthermostate den Aufwand in Grenzen hält. Ändern sich diese Gewohnheiten von Tag zu Tag oder zumindest innerhalb eines Wochenrhythmus, kann ein elektrischer, programmierbarer Thermostat gute Dienste leisten. Hiermit ist eine automatische Justierung für jeden einzelnen Wochentag, in jeweils mehreren Heizzyklen möglich.

Die optimale Lösung für unregelmäßige Heizgewohnheiten ist eine Fernsteuerung. Diese ermöglicht sowohl die bequeme, langfristige Programmierung als auch den spontanen Zugriff aus der Ferne.

  • Welche technischen Voraussetzungen bestehen?

Neben räumlichen Gegebenheiten, die den Einsatz klassischer Heizkörperthermostate einschränken können, wie zum Beispiel schwer zugängliche Heizkörper, erfordern gerade technisch fortgeschrittene Systeme ein entsprechendes Umfeld. So kann ein fernsteuerbares Heizkörperthermostat zwar auch ausschließlich von einem Steuergerät wie einem Smartphone oder Tablet, via Bluetooth, aus direkter Nähe bedient werden, dies stellt jedoch lediglich ein mehr an Bedienkomfort gegenüber elektrischen, programmierbaren Thermostaten ohne Fernbedienung dar. Ihren echten Mehrwert können solche Modelle, vor allen Dingen bei Verwendung an einer kompletten Heizungsanlage, erst dann ausspielen, wenn sie mit einem Netzwerk verbunden und aus der Distanz über das Internet bedient werden. Hierfür müssen jedoch die entsprechenden technischen Voraussetzungen vorhanden sein.

Führende Hersteller

Buderus

Die Marke Buderus entstammt dem 1731 gegründeten Unternehmen Buderus und wird nach diversen Übernahmen und Fusionen heute, neben der Marke Junkers von der Bosch Thermotechnik GmbH, mit Sitz in Wetzlar, vertrieben. Das Produktsortiment umfasst alle Bestandteile kompletter Heizungsanlagen aller Größenordnungen. Zum ebenfalls angebotenen Heizungszubehör zählen auch Heizkörperthermostate.

Unter der Marke Buderus werden zwar auch zahlreiche Produkte moderner Steuer- und Regeltechnik vertrieben, im Bereich einfacher Heizkörperthermostate beschränkt sich das Angebot jedoch auf einige Modelle klassischer, mechanischer Thermostate.

Danfoss

Die 1933 gegründete Aktiengesellschaft Danfoss A/S mit Sitz im dänischen Nordborg, produziert in 21 Ländern Produkte der Wärme- und Kältetechnik. Der Firmengründer Mad Clausens erfand bereits in den 50er Jahren das thermostatische Heizkörperventil. Das Angebot umfasst sowohl klassische Heizkörperthermostate als auch Designmodelle und funkferngesteuerte Thermostate sowie für einen Fernzugriff notwendige Steuereinheiten.

Honeywell/ Rondostat

Die 1885 gegründete Honeywell International Inc. aus Morristown, New Jersey in den USA ist auf zahlreichen Gebieten tätig. Hierzu zählen Chemikalien, Luft- und Raumfahrt, Transport, Rüstung und Automatisierung. Die Basis hierfür ist vor allen Dingen eine Reihe von Zukäufen und Fusionen. Das Geschäftsfeld Automation and Control Solutions (ACS) produziert Geräte aus dem Segment Haustechnik.

Unter dem Namen Honeywell werden sowohl klassische Heizkörperthermostate als auch elektrische, programmierbare Modelle vertrieben.

Die Marke Rondostat zählt ebenfalls zum Programm der Honeywell International Inc. und bietet einzelne Modelle elektrischer, programmierbarer Heizkörperregler.

Oventrop

Die Oventrop GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Herstellern von Armaturen und Regelsystemen in der Haustechnik für ganz Europa. Oventrop vertreibt klassische Heizkörperthermostate sowie Komponenten moderner zentraler Steuersysteme der Gebäudetechnik.

Bezugsquellen für Heizkörperthermostate – Fachhandel vs. Internet

Im stationären Handel finden sich die verschiedenen Heizkörperthermostate vor allen Dingen in Baumärkten und im Heizungs- und Sanitär-Fachhandel.

Insbesondere elektrische, programmierbare Thermostate werden immer wieder auch im einfachen Einzelhandel angeboten und finden sich sogar im zeitlich begrenzten, saisonalen Angebot bekannter Discounter. Ein wirklich umfassendes Angebot findet sich jedoch vor allen Dingen im Online-Handel. Hier bieten zum einen die Hersteller selber einen Überblick über ihr Sortiment und in einigen Fällen eine direkte Bestellmöglichkeit, zum anderen werden die Produkte der meisten Hersteller über bekannte Handelsplattformen angeboten.

Das Internet bietet die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und verschiedene Angebote einander gegenüber zu stellen, zu vergleichen und das individuell geeignete Modell auszuwählen.

Wissenswertes und Ratgeber

 

Die Geschichte des Heizkörperthermostats

Die erste bekannte Warmwasserheizung stammt aus dem Jahre 1716 und wurde zur Beheizung eines Treibhauses eingesetzt. Über Schlösser und Villen, einer adligen und wohlhabenden Minderheit, gelangte das System ab Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch in den privaten Wohnungsbau.

In der Anfangszeit beschränkte sich der Einfluss auf die Heizleistung auf ein simples Ein- oder Ausschalten. Eine abgestufte oder sogar raumtemperaturabhängige Regelung war nicht möglich.

Bereits in den 30er Jahren entwarf der Gründer des bis heute bekannten Unternehmens Danfoss erste Versionen eines Thermostats. Bis zur Produktreife und bis zur Markteinführung brauchte es jedoch noch mehr als ein Jahrzehnt, bis ins Jahr 1946. Zwar arbeitete das Heizkörperthermostat bereits nach dem bis heute gebräuchlichen Prinzip und war dementsprechend zuverlässig, das Interesse war jedoch anfänglich gering. Der Grund hierfür war vor allen Dingen die zu dieser Zeit verbreitet fehlende Einsicht in die Notwendigkeit der Energieeinsparung.

Erst die Ölkrise der 70er Jahre und die daraus resultierende Heizungsanalgenverordnung, aus dem Jahr 1978 führten schließlich zu einer flächendeckenden Verbreitung.

Um die Jahrtausendwende beginnt der Trend zur Heimautomatisierung, repräsentiert durch das Schlagwort Smart-Home, immer mehr ins Auge der Öffentlichkeit zu rücken. Seither nimmt die Zahl an Herstellern und Modellen zur Automatisierung der Temperaturregelung stetig zu.

Einfache Montage eines Heizkörperthermostats

Bevor ein neuer Thermostat montiert werden kann, muss in der Regel sein Vorgänger demontiert werden. Die Montage ist vergleichsweise einfach und ungefährlich. Da es sich beim Heizkörperthermostat um einen Aufsatz auf das eingeschraubte Heizkörperventil handelt, bleibt das System, auch im demontierten Zustand, geschlossen, es kann also kein Heizungswasser austreten. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte der Heizkörper vor Demontage und Montage jedoch nach Möglichkeit abkühlen.

  • Öffnen Sie den Heizkörperthermostat vollständig.
  • Lösen Sie die Rändelschraube oder Überwurfmutter des Thermostats. Diese sollte nicht sehr fest angezogen sein und deshalb, ohne Kraftaufwand, mit einer einfachen Wasserpumpenzange zu lösen sein.
  • Nach Lösen der Verschraubung kann der Heizkörperthermostat einfach abgezogen werden. Gelegentlich bedarf es hierbei eines leichten Rucks aber auch hier sollte nicht mit Gewalt gearbeitet werden.

Die Montage eines neuen Thermostats erfolgt grundsätzlich in umgekehrter Reihenfolge.

Dabei sollte beim Kauf unbedingt auf den korrekten Anschluss geachtet werden, da sich hier, je nach Heizkörper-Modell und Hersteller verschiedene Gewindearten finden.
Bei elektrischen, programmierbaren Thermostaten besteht der Anschluss meist aus Adaptern mit Plastikgewinden. Diese sind in der Regel in verschiedenen Ausführungen, für unterschiedliche Heizkörpertypen, im Lieferumfang enthalten. Sie sollten mit besonderer Sorgfalt behandelt werden, da gerade einfache Plastikgewinde leichter beschädigt werden können.

  • Stellen Sie das neue Thermostat vor der Montage auf die maximale Temperaturstufe ein.
  • Stecken Sie den Heizkörperthermostat oder, bei vielen elektrischen Modellen, die Gerätehalterung auf das Heizkörperventil.
  • Drehen Sie die Rändelschraube oder Überwurfmutter vorsichtig per Hand fest. Anschließend können Sie die Verbindung noch vorsichtig mit einer Wasserpumpenzange festigen, ohne dabei jedoch zu viel Kraft aufzuwenden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • Wie sparen Heizkörperthermostate Energie?

Ein Haus oder eine Wohnung besteht aus mehreren Räumen, die jeder für sich andere Funktionen erfüllen. Entsprechend ihrer Nutzung, wird auch eine unterschiedliche Raumtemperatur als sinnvoll betrachtet. So sind Badezimmer meist wärmer als Wohnzimmer und diese wiederum wärmer als Schlafzimmer.

Ohne Heizkörperthermostat und damit ohne raumbezogene Temperaturregelung, bestünde bei einer Heizung nur die Wahl zwischen Heizen auf voller Leistung und nicht heizen.
Es könnte so höchstens die Maximalleistung eines Brenners reguliert werden. Damit würden entweder einzelne Räume überheizt oder andere zu wenig geheizt. In der Regel würde man sicher eher das Überheizen einzelner Räume in Kauf nehmen, was letztlich zu unnötigem Energieaufwand führen würde. Die individuelle Temperaturregelung, für jeden einzelnen Raum, ermöglicht eine genaue Anpassung an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben und so eine optimale Effizienz.

  • Darf ich in meiner Mietwohnung die Thermostate austauschen?

Ja. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass Sie auf eigene Kosten vorhandene Thermostate austauschen. So können Sie zum Beispiel konventionelle Heizkörperthermostate auch als einfacher Mieter durch programmierbare oder fernbedienbare Modelle ersetzen. Die bei Einzug vorhandenen Thermostate sind jedoch in aller Regel Besitz des Wohnungseigentümers. Sie sollten diese also unbedingt aufbewahren und vor einem Auszug wieder austauschen.

  • Warum sind auf einem Heizkörperthermostat nur Zahlen angegeben, keine Temperaturen?

Die tatsächliche Raumtemperatur, die bei einer bestimmten Stellung des Heizkörperthermostats erreicht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Das Thermostat misst die Umgebungstemperatur und bestimmt so die Ventilstellung. Ist die eingestellte Temperatur (oder besser Temperaturstufe) erreicht, schließt der Thermostat das Heizungsventil. Dabei erfolgt die Messung direkt am Heizkörper.

Je nach Raumgestaltung muss die hier gemessene Temperatur nicht der tatsächlichen, durchschnittlichen Raumtemperatur entsprechen.
Eine genaue Angabe einer Temperatur auf dem Regler wäre insofern nur irreführend. Eine mittlere Stufe 3 entspricht jedoch einer am Thermostat gemessenen Temperatur von etwa 20 °C

  • Wie bedient man ein Heizkörperthermostat am effektivsten?

Wer einen ausgekühlten Raum betritt, neigt häufig dazu, einen Heizkörperthermostat sofort voll aufzudrehen, in der Annahme dies würde den Raum möglichst schnell erwärmen. Dies ist jedoch ein Irrtum. Heizkörper funktionieren nach dem Prinzip der Wärmeübertragung: Wasser wird in einer Heizungsanlage, in der Regel durch einen Brenner, auf eine vorbestimmte Temperatur von bis zu 90 °C erhitzt. Dieses Wasser durchläuft anschließend einen Heizkörper, der aus Material mit guten Wärmeleiteigenschaften besteht und gibt die Wärme an die Umgebungsluft ab, die sich ihrerseits erwärmt und so die Raumtemperatur insgesamt erhöht.

Eine höhere Stufe beim Heizkörperthermostat ändert nichts an diesem Grundprinzip und beschleunigt nicht die Wärmeabgabe und damit auch nicht die Erhöhung der Raumtemperatur.
Die Einstellung am Heizkörperthermostat bestimmt lediglich, bis zum erreichen welcher Raumtemperatur fortlaufend heißes Wasser in den Heizkörper eingeleitet wird.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage nach Sinn oder Unsinn einer Absenkung der Raumtemperatur bei geplanter, längerer Abwesenheit. Kurzgefasst gilt hier: je schneller ein Raum auskühlen kann, was hauptsächlich von dessen Dämmung aber auch von seiner Lage abhängt, desto sinnvoller ist eine Absenkung der Raumtemperatur bei längerer Abwesenheit.

In der Praxis wird eine Absenkung auf etwa 16 Grad empfohlen, da so einerseits Energie eingespart werden kann, andererseits ein Raum jedoch nicht so weit auskühlt, dass Schimmelgefahr besteht oder ein anschließendes Aufheizen übermäßig Zeit in Anspruch nimmt.
  • Woran erkennt man einen Defekt des Heizkörperthermostats?

Wie fast alle technischen und mechanischen Geräte unterliegt auch ein Heizkörperthermostat einem natürlichen Verschleiß. Dieser macht sich jedoch nicht immer für den Anwender auf den ersten Blick bemerkbar. Sollte ein Thermostat jedoch deutlich schwergängig sein oder beim Verstellen ungewohnte Geräusche machen, sollte ein Austausch dringend in Betracht gezogen werden. Das Gleiche gilt für den Fall, dass ein Heizkörper heiß wird bzw. bleibt, obwohl der Regler auf niedrigster Stufe bzw. auf Defrost steht oder umgekehrt auch auf höchster Stufe kalt bleibt bzw. nur mäßig warm wird. All dies gilt natürlich unter der Voraussetzung, dass die Heizungsanlage an sich korrekt funktioniert.

Deutlich schwerer zu erkennen sind Defekte, die nur zu Abweichungen von der optimalen Heizleistung führen. Erst eine deutliche Abweichung der Raumtemperatur von der eingestellten Temperatur liefert einen Hinweis auf einen Defekt bzw. starken Verschleiß. Auch dies ist jedoch von den individuellen, räumlichen Gegebenheiten abhängig.

Allgemein gilt deshalb die Empfehlung, nach etwa 15 Jahren einen Austausch ins Auge zu fassen. Dabei sollte immer bedacht werden, dass ein neuer Heizkörperthermostat, vielleicht sogar einer fortschrittlicheren Bauart, eine Energieersparnis ermöglicht, die eine Investition durchaus rechtfertigen kann.

  • Wie programmiert man einen elektronischen Heizkörperthermostat?

Die genaue Bedienung eines programmierbaren Thermostats ist immer, zumindest in Teilen, hersteller- und modellabhängig. In Grundzügen gleicht sich die Programmierung jedoch bei den meisten Modellen aller Hersteller.

Bei einer Erstinstallation, die nach Einlegen der notwendigen Batterien meist automatisch gestartet wird, müssen zuerst das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingegeben werden. Anschließend erfragt das Gerät einen Temperaturwert für den Heizbetrieb, der als Tagbetrieb meist mit einem Sonnensymbol gekennzeichnet ist und einen zweiten für den Absenkbetrieb, als Nachteinstellung meist durch ein Mondsymbol gekennzeichnet. Anschließend können, wahlweise für jeden einzelnen Tag oder für Werktage und Wochenenden getrennt, die Zeitintervalle eingestellt werden, während derer der Heizbetrieb aktiviert wird. Außerhalb dieser Zeitspannen schaltet das Gerät in den Absenkbetrieb.

In der Regel kann am Gerät zwischen manuellem Betrieb, Automatik und einer vollständigen Deaktivierung gewählt werden. Über einen Regler ist meist auch während des Automatikbetriebes die Veränderung der aktuellen Einstellung möglich. Eine solche Änderung gilt dann bis zum nächsten Zykluswechsel. Eine Tastensperre verhindert das unbeabsichtigte Verändern der Einstellungen.

Die meisten Geräte führen auch im deaktivierten Zustand (Sommerbetrieb) in regelmäßigen Intervallen eine komplette Ventilöffnung und darauf folgend einen Verschluss durch, um so die Funktionsfähigkeit des Ventils zu erhalten und ein mögliches Festsetzen des Stößels zu verhindern.

Alternativen zum Heizkörperthermostat

Einige Heizungsanlagen verzichten auf die Temperaturregelung direkt am Heizkörper durch einen der beschriebenen Heizkörperthermostate. Hierbei kommen meist Raumthermostate und teilweise auch Außentemperaturfühler zum Einsatz.

Im Falle der Raumthermostatmessung wird meist ein einzelner Raum als Referenzraum genutzt. Wird in diesem die eingestellte Temperatur unterschritten, schaltet die Heizanlage ein und arbeitet so lange, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.
Es zählt hier alleine die Temperatur im Referenzraum. Anlagen mit Außentemperaturmessung ziehen zudem die hier gemessenen Werte heran und regeln anhand ebenfalls wählbarer Parameter.

Einige moderne Anlagen arbeiten mit mehreren Referenzräumen, bis hin zu einer Messung in jedem Raum. Erst wenn jeder Raum die eingestellte Wunschtemperatur erreicht hat, wird ein Heizvorgang unterbrochen bzw., wenn in einem Raum die Temperatur absinkt, werden alle Räume erneut geheizt.

Fazit

Heizkörperthermostate reduzieren Aufwand, schonen Ihre Nerven und die Umwelt und sparen nicht zuletzt bares Geld. Schon einfache klassische Modelle liefern gute Dienste und sind in der Regel schnell montiert, einfach zu bedienen und zuverlässig. Die meist geringen Anschaffungskosten ermöglichen jedoch nur eine geringe individuelle Anpassung ohne häufige Nachjustierung und führen deshalb in gewissen Maße entweder zu unnötigem Energieverbrauch oder nicht immer optimaler Regulierung der Raumtemperatur.

Wer die Raumtemperatur möglichst genau den individuellen Lebensgewohnheiten anpassen möchte und so auch das maximale Einsparungspotential ausschöpfen möchte, dem sind eindeutig elektrische Heizkörperthermostate ans Herz zu legen. Bereits einfache programmierbare Modelle, die ohne großen Aufwand nachzurüsten sind und bereits ausgesprochen preiswert angeboten werden, ermöglichen eine präzise Anpassung an individuelle Lebens- und damit Heizgewohnheiten.

Wer nach absoluter Freiheit strebt und sich nicht auf einen Wochen oder Tagesrhythmus festlegen will oder kann, findet im wachsenden Angebot an ferngesteuerten Heizkörperthermostaten die Unterstützung, die er sucht. Spontan, noch auf dem Weg vom ungeplanten Termin nach Hause, die Heizung hochdrehen und von wohliger Wärme empfangen werden? Mit Smart-Home-Lösungen keine Zukunftsmusik, sondern gelebte Realität und Stand der Technik.

Egal für Welche Lösung man sich entscheidet oder interessiert, das Internet bietet Informationen und umfassende Angebote sowie fachkundige Bewertungen einzelner Produkte im Heizkörperthermostat Test.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Thermostatventil

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rme%C3%BCbertrager

http://www.heizungsfinder.de/heizkoerper/thermostat

http://www.techome.de/ratgeber-elektronische-heizkoerperthermo.html

http://www.hausbau-berater.de/mythen/thermostat-heizung.html

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