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Induktionsherd Test 2017 • Die 10 besten Induktionsherde im Vergleich

Eigener Herd ist Goldes wert!“ Obwohl dieses Sprichwort schon vor langer Zeit entstand, hat es auch heute noch seine Gültigkeit. Auch im 21. Jahrhundert gehört ein Herd zur unverzichtbaren Grundausstattung jeder Küche, egal wie groß oder klein sie sein mag. Allerdings hat die Technik seit der Entstehung des Sprichworts große Fortschritte gemacht.

Während man früher nur den mit Holz oder Kohle befeuerten Küchenherd kannte, haben Verbraucher heute die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Arten von Herden, darunter zum Beispiel Gas- oder Elektroherde. In den letzten Jahren wird ein neuer Typ von Küchenherd immer beliebter: der Induktionsherd. In unserem großen Induktionsherd Test 2017 informieren wir Sie ausführlich über diese Produkte und erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

 

Induktionsherd Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 KKT KOLBE SET80162FZ Herd Set
Siemens EQ241EV02T Einbau-Herd-Kochfeld-Kombination
SMEG SCD90IMX Kombi-StandherdBeko OUM 22325 X Backofen-Kochfeld-KombinationBauknecht Heko 75BV20 IN
AEG-Electrolux COMPETENCE 47095VD-WNGorenje Hot-Set 2 Herd Kochfeld KombinationGorenje Hot Chili Set 1 Backofen-Kochfeld-KombinationSiemens EQ231EK02 Einbau Herd Kochfeld Kombination

KKT KOLBE SET80162FZ Herd Set


Siemens EQ241EV02T Einbau-Herd-Kochfeld-Kombination


SMEG SCD90IMX Kombi-Standherd


Beko OUM 22325 X Backofen-Kochfeld Kombination


Bauknecht Heko 75BV20 IN


AEG-Electrolux COMPETENCE 47095VD-WN


Gorenje Hot-Set 2 Herd Kochfeld Kombination


Gorenje Hot Chili Set 1 Backofen Kochfeld Kombination


Siemens EQ231EK02 Einbau Herd Kochfeld Kombination

 Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,8 1,9 2,4 2,5
FunktionBackofen Kochfeld KombinationBackofen Kochfeld KombinationKombi StandherdBackofen Kochfeld KombinationBackofen Kochfeld KombinationHerd Kochfeld KombinationHerd Kochfeld KombinationBackofen Kochfeld KombinationEinbau Herd Kochfeld Kombination
MarkeKKT KOLBESiemensSMEGBekoBauknechtAEGGorenjeGorenjeSiemens
EnergieklasseAAk.A.AAAAAA
Produktabmessungenk.A.59,5 x 54,8 x 59,5 cm
k.A.56,7 x 59,4 x 59,5 cm59,5 x 56,4 x 59,5 cm
60 x 50 x 85,8 cm54,7 x 59,7 x 59,5 cm56,5 x 59,7 x 65 cm54,8 x 59,5 x 59,5 cm
Gewichtk.A.50 Kilogrammk.A.45.8 Kilogramm36 Kilogramm
43 Kilogramm31.5 Kilogramm43.8 Kilogramm47 Kilogramm
FarbeEdelstahlSchwarz/SilberEdelstahlEdelstahlEdelstahl- SchwarzWeissEdelstahlEdelstahlEdelstahl
InstallationstypEinbauEinbauStandherdEinbauEinbauStandherdEinbauEinbauEinbau
Anzahl der Heizelemente445444444
Anzahl der Heizelemente

  • Anti-Finger-Print

  • XL-Innenraum, 70L

  • Timer

  • 2-fach Teleskop-Vollauszug

  • Drehspieß - ideal zum Braten

  • elektrischer Kerntemperaturfühler

  • Selbstreinigung durch katalytische Platten

  • 2 tiefe Backbleche / 1 Back-, Brat- und Grillrost

  • Universal-Einbaumaß

  • 4 Back- und Kochebenen



  • 17 Leistungs-Stufen

  • Timer

  • countDown-Funktion

  • Digitales Funktionsdisplay

  • Topferkennung

  • Kindersicherung

  • Sicherheitsabschaltung

  • 2-stufige Restwärmeanzeige je Kochzone

  • powerManagement Funktion



  • 5 Induktionskochzonen
  • Timerfunktion
  • Regelung von 50 - 260 °C
  • Elektronik-Uhr
  • Einstellung in 9 Stufen

  • 3D Kochen
  • PractiClean
  • Herausnehmbare Seitengitter
  • 20% sparsamer als A
  • Für eine gesündere Umwelt

  • Kochstellensteuerung Cookmatic
  • ClassicCook+ Elektronik-Uhr
  • Backauszug mit 2 Ebenen
  • 4fach Restwärmeanzeige
  • Kühlgebläse für gute Schrankentlüftung

  • Auftaufunktion
  • Integrierte Uhr mit Timer
  • AntiFingerprint
  • Grillfunktion
  • Teleskopauszug

  • Anti-Fingerprint-Beschichtung
  • DC+ Kühlsystem
  • AquaClean
  • MultiFlow 360°
  • 2-fach Teleskopauszüge

  • Schnellaufheizung
  • Anti-Fingerprint-Beschichtung
  • Warmhaltefunktion
  • Intensiv-Reinigungsmodus
  • Touchdisplay

  • Automatikprogramme
  • Timer
  • Schnellaufheizung
  • Kindersicherung
  • Abschaltautomatik
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Was ist ein Induktionsherd?

Ein Induktionsherd unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von einem Elektroherd mit Ceranfeld, ja wird sogar gelegentlich damit verwechselt. Ebenso wie dieser benötigt ein Induktionsherd Strom zum Erwärmen und Kochen der Speisen. Dort hört aber die Gemeinsamkeit schon auf. Ein Induktionsherd funktioniert nach völlig anderen Prinzipien als alle anderen Herde.

Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Alle Elektroherde arbeiten nach dem indirekten Prinzip: die Herdplatte oder Kochstelle wird durch Heizspiralen erhitzt und überträgt die Hitze auf den Topf oder die Pfanne, in der die Speisen zubereitet werden sollen. Dieser Prozess dauert lange, weil sich zuerst die Kochplatte erwärmen muss und diese Wärme dann auf das Gefäß übertragen wird.

Das führt dazu, dass unnötig Wärmeenergie an die Umgebung abgestrahlt wird. Nicht so beim Induktionsherd. Bei diesem Küchenherd bleibt das Kochfeld kalt und nur der Topf oder die Pfanne erhitzt sich. Dieser beinahe an Zauberei erinnernde Vorgang wird durch Wirbelströme erreicht.

Das physikalische Prinzip

Fließender elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld. Dadurch kann zum Beispiel ein Elektromagnet Eisenteile anziehen und hochheben. Umgekehrt erzeugt ein wechselndes (fluktuierendes) Magnetfeld Strom; das Prinzip des Generators. Beide Prinzipien kommen beim Induktionsherd zur Anwendung. Unter einer Glasplatte, die an ein Ceranfeld erinnert, ist eine Spule installiert, durch die Wechselstrom mit einer Frequenz zwischen 20 und 100 kHz fließt. Durch den Stromfluss wird ein Magnetfeld erzeugt, das ebenfalls oszilliert.

Stellen Sie jetzt einen geeigneten Topf auf die Kochzone, erzeugt das Magnetfeld im Metall des Topfes bzw. der Pfanne Wirbelströme, die das Gefäß erhitzen. Als Ergebnis fangen die Speisen zu kochen oder zu braten an. Die Energie wird berührungslos von der Hochfrequenzspule auf das Gefäß übertragen, das wiederum das Kochgut erhitzt.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Induktionsherde werden zunehmend beliebter, weil sie gleich mehrere Vorzüge in sich vereinen:

  • Stromersparnis, weil das Gefäß direkt erhitzt wird
  • schnelleres Kochen, da die Aufheizphase entfällt
  • erhöhte Sicherheit, weil die Herdplatte kalt bleibt
  • Herd startet erst, wenn ein Gefäß auf die Herdplatte gestellt wird
  • überkochende Speisen brennen nicht an
  • automatische Abschaltung wenn kein Topf auf dem Herd ist

Ein praktisches Beispiel verdeutlicht, wie effizient ein Induktionsherd arbeitet. Um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt ein Induktionskochfeld mit 1.400 Watt Leistung ungefähr 4 Minuten. Ein Elektroherd mit gleicher Leistung braucht dafür rund 10 Minuten. Ein leistungsstarker Induktionsherd erhitzt 3 Liter Wasser innerhalb von 3 Minuten bis zum Siedepunkt. Insgesamt erhitzt ein Induktionsherd Wasser mehr als doppelt so schnell wie ein Gasherd oder mehr als dreimal schneller als ein Elektroherd vergleichbarer Leistung.

Hat ein Induktionsherd auch Nachteile?

Der größte Nachteil ist der höhere Anschaffungspreis im Vergleich zu anderen Herden. Zudem können auf einem Induktionsherd nur Gefäße benutzt werden, die dafür geeignet sind. Manche Experten fürchten schädliche Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung. Solche negativen Effekte konnten jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.

Wo werden Induktionsherde eingesetzt?

In den ersten Jahren nach ihrer Entwicklung waren Induktionsherde noch die Exoten unter den Küchenherden. Die Geräte waren für den durchschnittlichen Verbraucher viel zu teuer und wurden bestenfalls von Starköchen oder in großen Restaurants benutzt.

Zudem war vor einigen Jahrzehnten das Thema sparsamer Umgang mit Energie (der größte Vorteil der Induktionsherde) noch nicht so bedeutsam wie heute.

Im Laufe der Zeit wurden die Fertigungstechnologien immer ausgereifter, was zu sinkenden Kosten der Geräte führte. Gleichzeitig stiegen die Strompreise immer weiter an, was stromsparende Geräte wie die Induktionsherde interessant machte.

In der Gegenwart steigen die Verkaufszahlen von Induktionsherden stetig an.

Die Geräte sind zwar immer noch teurer als andere Herde, der höhere Kaufpreis amortisiert sich aber innerhalb weniger Jahre durch eingesparte Stromkosten.

Ein Faktor der um so bedeutsamer ist, da es sich bei einem Induktionsherd um ein Produkt mit langer Lebensdauer handelt. Unser Induktionsherd Test 2017 hilft Ihnen dabei, das passende Gerät zu finden.

Welche Bauarten von Induktionsherden gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man bei Induktionsherden zunächst zwischen Standgeräten und Einbaugeräten. Eine andere Unterteilung findet statt in Induktionskochfelder und Kombigeräte. In unserem Induktionsherd Test erklären wir Ihnen die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Bauarten etwas genauer.

  • Der Induktionsherd als Standgerät

Diese Bauart ist bei den Kunden sehr beliebt. Sie haben eine große Auswahl an Modellen und können sich das am besten geeignete heraussuchen. Dabei empfehlen wir Ihnen, unseren Induktionsherd Test 2017 zu Rate zu ziehen. Bei einem Induktionsherd als Standgerät haben Sie die Wahl, wo Sie Ihren neuen Herd platzieren wollen. Die einzige Voraussetzung ist eine Anschlussmöglichkeit zur Stromversorgung in der Nähe. Ein Standgerät ist dann ideal für Sie, wenn Sie bereits eine Küche haben und lediglich einen neuen Herd benötigen. Auch wenn Sie Sonderwünsche in Bezug auf Größe oder Ausstattung haben, ist ein Standgerät die ideale Lösung. Der einzige Nachteil besteht darin, dass es sich bei einem Standherd immer um ein Kombigerät handelt. Das bedeutet, Kochfeld und Backofen sind in einem Gehäuse vereint.

  • Der Induktionsherd als Einbaugerät

Diese Lösung empfiehlt sich, wenn Sie planen, sich eine neue Küche zu kaufen. Der Küchenhersteller empfiehlt Ihnen eine Liste von Einbaugeräten, die er von ausgewählten Herstellern bezieht. Dadurch können Sie sicher sein, dass Möbel und Geräte optimal zueinander passen. Auch um den Einbau und den Anschluss brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Darum kümmert sich in der Regel der Händler, bei dem Sie die Küche bestellt haben. Bei einem Einbaugerät haben Sie außerdem die Wahl zwischen einem Kombigerät oder einem autarken Induktionskochfeld und einem separaten Backofen.

Wir wollen Ihnen jedoch auch die Nachteile eines Einbaugeräts nicht vorenthalten. Einbaugeräte sind meist teurer als vergleichbare Standgeräte. Dazu kommt, dass Sie nur eine begrenzte Auswahl zur Verfügung haben. Je nach dem Hersteller der Küche kooperiert dieser mit verschiedenen Produzenten von Induktionsherden und lässt Ihnen nicht die freie Wahl der Marke. Außerdem sind Einbaugeräte standardisiert und beispielsweise fast immer 50 oder höchstens 60 Zentimeter breit. Wenn Sie Sonderwünsche haben und größere oder kleinere Geräte möchten oder auf einer bestimmten Ausstattung oder bestimmten Funktionen bestehen, kann das mit Einbaugeräten unter Umständen nicht realisiert werden.

  • Autarke Induktionskochfelder

Bei dieser Bauart handelt es sich um eine Kochplatte, die das Induktionsprinzip nutzt. Sie wird in die Arbeitsplatte an beliebiger Stelle eingelassen. Somit können Sie bestimmen, wo Ihr neuer Induktionsherd stehen soll. Der Backofen ist eine separate Einheit. In ergonomisch gut durchdachten Küchen wird er häufig auf Augenhöhe (eye level) in einem Schrank eingebaut. Dadurch entfällt das lästige Bücken. Auch die Reinigung fällt leichter. Diese Lösung von separaten Kochfeld und Backofen ist dann gut geeignet, wenn Sie über eine große Küche mit ausreichend Platz verfügen. In kleinen Küchen, wie sie zum Beispiel in vielen Neubauten üblich sind, lässt sich diese elegante Lösung leider oft nicht realisieren. Dazu kommt noch, dass Sie sowohl das Induktionskochfeld als auch den Backofen als Einzelgeräte kaufen müssen. Das ist wesentlich teurer als ein Kombigerät.

  • Kombigerät

Das ist der typische Induktionsherd, so wie ihn sich die meisten Verbraucher vorstellen. Auch der Induktionsherd Vergleichssieger gehört dieser Kategorie an. Bei diesen Geräten befinden sich Kochfeld und Backofen in einem Gehäuse vereint, so wie das bei anderen Herden auch üblich ist. Sie können so genannte Kombigeräte sowohl als Standgeräte als auch als Einbaugeräte bestellen. Sie sind erheblich günstiger als Kochfelder und separate Backöfen. Zudem sparen sie auch Platz und sind daher optimal für kleine Küchen geeignet.

Der Nachteil besteht darin, dass Sie sich bei der Benutzung des Backofens jedes Mal bücken müssen. Das kann bei beispielsweise bei einer gründlichen Reinigung ganz schön anstrengend werden.

So haben wir die Induktionsherde getestet

Beim Test der Induktionsherde spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Der größte Vorteil der Induktionsherde besteht in ihrem niedrigeren Energieverbrauch. Der wird zwar in Kilowattstunden pro Jahr angegeben, die Zahlen sagen aber Laien relativ wenig.

  • Energieeffizienzklasse

Dieses System wurde eingeführt, um es Verbrauchern leichter zu machen, stromsparende Geräte zu erkennen. Offiziell wird die Energieeffizienzklasse EU Energieverbrauchsetikett genannt. Die Einteilung reicht von der Klasse A für sparsame Geräte bis zur Klasse G, den Stromfressern.

Da durch den technischen Fortschritt neu entwickelte Geräte immer weniger Energie brauchen, wurden seit 2010 zusätzlich zu den Klassen A, A+ und A++ die Klasse A+++ für besonders effiziente Geräte eingeführt. Besonders stromsparende Induktionsherde haben die Energieeffizienzklasse A+.
  • Leistung

Diese Einheit wird in Watt angegeben und bezieht sich darauf, wie viel Strom das Gerät braucht, wenn alle Kochplatten und die Backröhre eingeschaltet sind. Jedes Modell hat andere Werte. Die Bandbreite ist groß und reicht von etwas mehr als 1.000 Watt für kleine Geräte bis hin zu über 11.000 Watt für große Öfen. Bei diesem Punkt müssen Sie sich im klaren sein, dass ein Induktionsherd mit geringer Leistung entweder weniger Kochplatten hat oder diese nur schwach sind, so das das Kochen länger dauert. Bei einem Induktionsherd mit großer Leistung sollten Sie sich vor dem Kauf bei einem Elektriker erkundigen, ob Sie das Gerät überhaupt an das Stromnetz Ihrer Wohnung bzw. Ihres Hauses anschließen lassen können.

  • Kochzonen

So werden bei Induktionsherden die Kochplatten genannt. Selbst für Singles sind Geräte mit 2 Kochzonen zu klein, mindestens 3 sind notwendig. Für Familien mit Kindern eigenen sich Herde mit mindestens 4 oder 5 Kochzonen, so dass auch umfangreiche Menüs auf einmal zubereitet werden können.

Das spart Zeit und Strom. Manche Induktionsherde haben auch ovale Kochzonen, auf denen Sie einen Bräter platzieren können. Bei Spitzengeräten ist das gesamte Kochfeld eine einzige Kochzone. Sie können eine bestimmte maximale Anzahl von Gefäßen dort an beliebiger Stelle platzieren.

  • Backofen

Ein Backofen gehört zwar zu jedem Induktionsherd, wird aber fast stets elektrisch beheizt. Die meisten Induktionsherdehaben einen standardisierten Backofen mit einem Volumen zwischen 60 und 70 Litern. Wenn Sie mit den Kindern aber gern Plätzchen backen oder Ofengerichte wie Aufläufe zu Ihren Favoriten gehören, reicht das nicht aus. Es gibt Modelle mit Backöfen von mehr als 100 Liter Fassungsvermögen.

  • Bedienung

Ein wichtiger Punkt bei unserem Induktionsherd Test 2017. Schließlich wollen Sie mit Ihrem neuen Herd gut zurecht kommen. Die Bedienung ist bei den meisten Modellen unkompliziert und selbsterklärend. Sie werden die Bedienungsanleitung des Herstellers nur in den seltensten Fällen brauchen. Hochwertige Induktionsherde sind mit einem Touch Display ausgestattet. Damit können Sie beispielsweise die Temperatur einer Kochzone einstellen oder die Kochzeit einprogrammieren. Viele Funktionen, die Sie bei konventionellen Herden durch die Betätigung eines Knopfs oder Schalters starten müssen, laufen bei einem Induktionsherd automatisch ab. Das vereinfacht die Bedienung erheblich.

  • Sicherheitseinrichtungen

Das Kochen mit einem Induktionsherd ist an sich schon sicherer als mit einem Gas- oder Elektroherd, weil die Herdplatte nicht so heiß wird. Zusätzliche Funktionen erhöhen die Sicherheit noch weiter. Dazu gehört zum Beispiel die automatische Topferkennung. Sensoren im Induktionsherd stellen fest, wenn ein Gefäß auf die Kochzone gestellt wird und schalten erst dann den Strom ein. Dadurch ist ein unbeabsichtigtes Anschalten des Herds praktisch unmöglich. Die Topferkennung funktioniert auch umgekehrt. Wird das Gefäß von der Kochzone entfernt, schaltet sich der Herd automatisch ab. Dadurch können viele Unfälle und Küchenbrände vermieden werden.

Steht ein Topf zu lange auf dem Herd und das Wasser ist eingekocht, registrieren Temperatursensoren einen Anstieg der Hitze. Auch in diesem Fall schaltet die Sicherheitseinrichtung den Induktionsherd automatisch ab. So etwas gibt es bei keinem konventionellen Herd.

Wenn Kinder in Ihrem Haushalt leben, werden Sie die Kindersicherung zu schätzen wissen. Diese Sicherheitseinrichtung verhindert ein unbefugtes Einschalten. Um die Kindersicherung zu deaktivieren, müssen Sie eine bestimmte Taste mindestens 6 Sekunden lang drücken. Erst dann kann der Induktionsherd eingeschaltet werden.

  • Ausstattung

Ein guter Induktionsherd verfügt über die Funktion der automatischen Topferkennung. Das bedeutet, der Herd erkennt, ob ein Gefäß, das darauf gestellt wird, zum Kochen mit Induktion geeignet ist oder nicht. Sollte der Topf nicht geeignet sein, schaltet sich das Kochfeld erst gar nicht ein und ein optisches oder akustisches Warnsignal wird gegeben.

Des weiteren sind viele Kochzonen mit einem automatischen Timer ausgestattet. Ist er abgelaufen, ertönt ein Signal und das Kochfeld schaltet sich aus.

Eine weitere Funktion, die bei den meisten Induktionsherden vorkommt, ist die Größenanpassung des Kochfelds. Es passt sich automatisch der Größe des verwendeten Gefäßes an, so dass die Hitze punktgenau dorthin gelangt, wo sie gebraucht wird. Bei manchen Geräten können Sie eine bestimmte Anzahl von Gefäßen wahllos auf dem Kochfeld platzieren. Der Herd erkennt, wo sich das Gefäß befindet und versorgt es mit der notwendigen Energie.

Mit Hilfe der Powerboost Funktion können Sie die Hitze vorübergehend auf Maximum schalten. Diese Sonderfunktion ist zum Anbraten sehr nützlich. Temperatursensoren verhindern ein Überhitzen des Topfes und schalten den Strom ab, wenn eine bestimmte Höchsttemperatur überschritten wird.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Induktionsherd kaufe?

Kochen mit Induktion ist das modernste Verfahren, das zur Zeit auf dem Markt angeboten wird. Es spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Dazu kommt, dass ein Induktionsherd weitaus sicherer als andere Küchenherde ist. Aber Fortschritt hat seinen Preis. Daher dürfen Sie nicht erwarten, ein Schnäppchen zu finden, wenn Sie sich auf die Suche nach einem Induktionsherd machen. Je nach Modell und Ausstattung sind die Geräte mindestens 50 Prozent teurer als vergleichbare Elektroherde. Dafür erhalten Sie ein hochwertiges Gerät, an dem Sie noch viele Jahre Ihre Freude haben werden. Einige Kriterien, auf die Sie achten müssen sind:

  • Bauart

Unser Induktionsherd Test 2017 hat ergeben, dass Sie sich nach Möglichkeit für ein autarkes Induktionsfeld mit separaten Backofen entscheiden sollten. Das Kochfeld können Sie an beliebiger Stelle in der Küche installieren und den Backofen in Augenhöhe in einem Schrank oder unter einem Hängeschrank. Dadurch brauchen Sie isch beim Benutzen des Backofens nicht mehr zu bücken. Zudem muss bei einem möglichen Defekt nur eines der Geräte ausgetauscht werden. Sollte jedoch Ihre Küche zu klein sein, bleibt Ihnen nichts weiter übrig als ein Kombigerät, einen Induktionsherd bestehend aus Kochfeld und Backofen in einem Gehäuse, zu wählen.

  • Größe

Damit sind nicht die Abmessungen des Herds gemeint, sondern wie viele Kochzonen er hat. Selbst wenn Sie Single sind, benötigen Sie mindestens 3 Kochzonen, da Sie zwar in kleineren Mengen als eine Familie kochen, aber nicht weniger abwechslungsreich. Sie wollen zum Beispiel Fleisch, Gemüse und Beilage (Kartoffeln, Nudeln, Reis und ähnliches) gleichzeitig zubereiten. Lassen Sie sich nicht von günstigen Angeboten mit 2 Kochzonen locken. Das ist viel zu wenig. Eine Familie benötigt wenigstens einen Induktionsherd mit 4 oder besser 5 Kochzonen. Darauf können Sie auch ein umfangreiches Menü schnell und unkompliziert zubereiten.

  • Leistung

Grundsätzlich ist es besser, einen möglichst leistungsstarken Induktionsherd zu kaufen, weil damit das Kochen schneller geht. Bevor Sie jedoch die Bestellung aufgeben, empfehlen wir Ihnen, einen Elektriker zu Rate zu ziehen, der Ihnen sagen kann, ob der von Ihnen gewünschte Herd überhaupt angeschlossen werden kann. Besonders in Altbauten sind die Leitungen oft schwach.

  • Bedienung

Die Bedienung erfolgt bei Induktionsherden entweder über Knöpfe und Drehschalter, so wie bei anderen Herden auch oder über versenkbare Knebelschalter oder aber ein Touchfeld. Geräte mit Touchfeld sind besser, weil dadurch die Bedienung viel komfortabler wird. Sie bekommen nicht nur ein Anzeige der aktuellen Temperatur, sondern können eine beliebige Temperatur auf das Grad genau einstellen. Dadurch wird Kochen zum Vergnügen. Zusätzlich sehen Sie auch die bereits verstrichene Kochzeit und wie viel noch verbleibt. Induktionsherde mit Touchfeld verfügen zudem über eine Kindersicherung.

  • Markenqualität

Wir empfehlen Ihnen, beim Kauf lieber auf bewährte Markenqualität zu setzen, anstatt unbekannten oder wenig bekannten Herstellern zu vertrauen. Sie können unseren Induktionsherd Test 2017 als Informationsquelle nutzen, um das für Sie am besten geeignete Gerät zu finden. Ebenso hilfreich sind auch Verbraucherforen oder die Meinungen anderer Kunden. Schließlich ist ein Induktionsherd eine langfristige Anschaffung und nicht gerade billig. Da lohnt sich ein wenig Recherche im Internet auf jeden Fall.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

Der Markt für Induktionsherde ist noch in der Entwicklung begriffen und wird momentan noch von einer relativ kleinen Zahl von Herstellern geprägt. Insgesamt sind es weniger als 20 Firmen, die in Deutschland Induktionsherde auf dem Markt anbieten.

  • AEG 
  • Bosch 
  • Falcon 
  • Siemens 
  • Smeg 
  • Neff 

Die AEG ist der bedeutendste von ihnen. Die Firma gibt es zwar nicht mehr, die Rechte an der Marke AEG wurden aber von anderen Unternehmen übernommen. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen wurde bereits 1883 als Deutsche Edinson Gesellschaft für angewandte Elektricität gegründet und wenig später in Allgemeine Elektricitäts Gesellschaft umbenannt. Die AEG gehörte jahrelang zu den größten Elektrokonzernen der Welt und stellte neben Haushaltswaren auch Industriegüter wie Straßenbahnen oder elektrische Lokomotiven her. Im Jahre 1982 musste der Konzern den Konkurs anmelden und wurde 1985 von der Daimler Benz AG übernommen. Im Rahmen einer Umstrukturierung 1996 trennte sich Daimler Benz von ganzen Sparten und verkaufte die Markenrechte für Haushaltsgeräte an die Firma Electrolux aus Schweden, die ihrerseits die Rechte als Lizenz an verschiedene Hersteller vergab.

Unter der Marke AEG sind gegenwärtig etwas mehr als 50 Modelle von Induktionsherden im Angebot. Bis auf eine Ausnahme sind alle Induktionsherde 60 Zentimeter breit. Lediglich ein Modell ist mit 50 Zentimetern Breite auch für kleinere Küchen geeignet. Bei der Mehrzahl der Modelle handelt es sich um Einbaugeräte, obwohl auch einige Standherde zum Fertigungsprogramm gehören. Dass AEG Induktionsherde stromsparend sind, erkennen Sie daran, dass alle zumindest zur Energieeffizienzklasse A gehören, einige Modelle sogar zur Klasse A+. Der Preis schwankt zwischen wenigen Hundert Euro für einfache Modelle bis weit über 2.000 Euro für Geräte der Spitzenklasse.

Die Robert Bosch GmbH ist ein international tätiges Großunternehmen. Die Firma wurde bereits im Jahr 1886 gegründet und ist heute eines der größten deutschen Unternehmen mit der Rechtsform GmbH. Die Firma ist auf vielen Gebieten tätig und gehört zum Beispiel zu den weltweit führenden Automobilzulieferern und Herstellern von Elektrowerkzeugen.**Induktionsherde** der Marke Bosch werden von der BSH Hausgeräte GmbH hergestellt, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von Bosch mit Sitz in München. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 50.000 Mitarbeiter. Neben der Stammmarke Bosch gehören auch die Marken Siemens, Neff und Gaggenau zur BSH Hausgeräte GmbH.

Auf dem Markt finden Sie gegenwärtig knapp 40 verschiedene Induktionsherde der Marke Bosch. Fast alle der Geräte sind Einbauherde, lediglich 3 Geräte werden als Standgerät angeboten. Die Standardbreite der Induktionsherde beträgt 60 Zentimeter. Das Volumen des Backofens liegt meist bei 65 bis 70 Litern, nur 2 Geräte sind etwas kleiner. Die Bedienung erfolgt fast immer durch Versenkknebel, nur ein Gerät ist mit Drehknöpfen ausgestattet. Der Kaufpreis der Geräte liegt mehrheitlich zwischen 750 und 1.500 Euro, nur 3 Geräte kosten mehr als 1.500 Euro. Alle Geräte besitzen die Energieeffizienzklasse A.

Die Firma Falcon ist ein britisches Unternehmen, das bereits seit 1830 Küchenherde herstellt. Ihr damals noch mit Kohle befeuerter Range Cooker erregte großes Aufsehen, erlaubte er doch schnelleres und effizienteres Kochen. Nach wie vor hat**Falcon** seinen Sitz im Ort Royal Leamington Spa in der Grafschaft Warwickshire in England. Das Unternehmen ist heute ein Teil der AGA Rangemaster Group und exportiert seine Produkte in die ganze Welt. Dazu zählen nicht nur Induktionsherde, sondern auch Gasherde, Glaskeramik-Herde, Einbaubacköfen und ein breites Sortiment an Zubehör. Die Herde der britischen Firma sind wegen ihrer guten Verarbeitung und Zuverlässigkeit gefragt.

Aktuell sind knapp 30 Modelle auf dem deutschen Markt im Angebot. Falcon Induktionsherde sind in erster Linie für Profis bestimmt. Das erkennen Sie schon an der überdurchschnittlichen Größe. Die Hälfte der Herde sind 90 Zentimeter breit, weitere 8 messen 100 Zentimeter Breite und ein Modell misst sogar 120 Zentimeter. Entsprechend groß ist die Anzahl der Kochzonen. Neben Herden mit 5 gibt es auch welche mit 6 Kochzonen. Alle Geräte sind Standherde, von denen ungefähr Zweidrittel die Energieeffizienzklasse A und ein Drittel die Klasse B aufweist. Die Preise liegen bei knapp 3.000 bis etwa 7.000 Euro. Die Herde überzeugen durch eine sehr gute Ausstattung, darunter Powerboost Funktion, Abschaltautomatik, Kindersicherung, Restwärmeanzeige und Überhitzungsschutz.

Die Siemens AG wurde 1847 gegründet und gehört zu den größten deutschen Firmen überhaupt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit fast 350.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 75 Milliarden Euro. Siemens ist hauptsächlich ein Technologiekonzern, der Produkte für industrielle Abnehmer herstellt. Hausgeräte, darunter auch**Induktionsherde**, wurden gemeinsam mit Bosch in der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH (BSH Hausgeräte GmbH) hergestellt. Wegen der Verlagerung auf andere Schwerpunkte zog sich Siemens im Januar 2017 aus der Firma zurück und verkaufte seine Anteile an Bosch. Die Marke Siemens Induktionsherde blieb jedoch erhalten und wurde von Bosch übernommen.

Kunden können aus etwas mehr als 25 verschiedenen Modellen wählen. Die Herde haben alle eine Breite von 60 Zentimetern und gehören zur Kategorie der Einbauherde. Alle Geräte weisen das Label der Energieeffizienzklasse A auf. Zum Angebot gehören auch Einbausets, die aus autarken Kochfeldern und separaten Backöfen bestehen. Der Anschlusswert der mit 4 Kochfeldern ausgestatteten Geräte liegt überwiegend bei 11.400 Watt und darüber. Die Backöfen sind groß mit einem Volumen von mehr als 65 Litern. Der Preis der Herde schwankt zwischen etwa 750 bis 1.800 Euro.

Die Firma Smeg ist ein italienisches Unternehmen mit der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Sie wurde 1948 gegründet und hat ihren Sitz in der Stadt Gustalla in der Region Emilia-Romagna. Die Firma wird bereits in der dritten Generation von der Familie Bertazzoni geleitet und beschäftigt heute knapp 2.000 Mitarbeiter. Zum Produktionsprogramm gehören Gasherde, Dunstabzugshauben, Kühlschränke, Induktionsherde und andere Haushalts-Großgeräte aus der Kategorie „Weiße Ware“. in Deutschland ist Smeg durch die Smeg Hausgeräte GmbH vertreten.

Auf dem deutschen Markt finden Sie aktuell 12 Induktionsherde der Marke Smeg. Bei allen Geräten handelt es sich um Standherde. Zweidrittel sind 90 Zentimeter breit, lediglich 3 Modelle besitzen die Standardbreite von 60 Zentimetern. Die Energieeffizienzklasse A können 7 Geräte vorweisen, 5 Modelle erreichen lediglich die Vorgaben für die Klasse B. Smeg Induktionsherde eignen sich für Profis und große Familien, zumal auch Geräte mit 5 und gar 6 Kochzonen im Angebot zu finden sind. Die Mehrheit der Geräte hat auch einen entsprechend großen Backofen. Ein Volumen von mehr als 70 Litern ist eher die Regel als eine Ausnahme. Der Preis der Modelle ist entsprechend hoch. Nur 2 Herde kosten weniger als 1.500 Euro. Wie viele italienische Hersteller legt auch Smeg großen Wert auf ein geschmackvolles Design seiner Produkte.

Die Neff GmbH ist ein bekannter deutscher Hersteller von Haushaltsgeräten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 1877 gegründet und begann damals mit der Fertigung von Kohleherden. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war Neff für eine ganze Weile der größte deutsche Hersteller von Gas- und Elektroherden, geriet aber in wirtschaftliche Schwierigkeiten und entging nur knapp der Schließung. Im Jahre 1982 wurde es von der BSH Hausgeräte GmbH übernommen, die aber Neff als eigenständige Marke weiterführte. Die Zentrale der Firma sitzt in München, aber am Standort Bretten in Nordbaden, der in den Jahren 1986/87 eröffnet wurde, werden pro Jahr je ungefähr 500.000 Dunstabzugshauben, Herde und weitere Geräte produziert. Einbaugeräte der Marke Neff sind auch international sehr gefragt und werden zum Beispiel nach Großbritannien, Frankreich, Spanien, Österreich, Luxemburg, Israel, die Benelux Staaten und nach Russland exportiert. Gegenwärtig beschäftigt Neff ungefähr
1.300 ständige Mitarbeiter.

Verbraucher haben aktuell die Auswahl aus 7 verschiedenen Induktionsherden der Marke Neff. Alle Modelle gehören zur Kategorie der Einbaugeräte. Sie weisen die standardisierte Breite von 60 Zentimetern auf und verfügen über das Energielabel der Energieeffizienzklasse A. Zur Ausstattung der Neff Induktionsherde gehören jeweils 4 Kochzonen und ein Backofen, der zwischen 65 und 70 Liter Volumen besitzt. Der Preis der Geräte bewegt sich zwischen 750 und 1.500 Euro je nach Ausstattung. Spitzenmodelle verfügen über eine Powerboost Funktion und einen selbstreinigenden Backofen. Bei der Mehrzahl der Herde finden Kunden integrierte Sicherheitseinrichtungen wie eine Kindersicherung und eine Abschaltautomatik.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Induktionsherd am besten?

Obwohl noch immer mehr Deutsche Waren im klassischen Einzelhandel oder im Fachmarkt kaufen als im Internet, ist der Onlinehandel schon seit Jahren auf dem Vormarsch. Der Einzelhandel beklagt die Verödung der Innenstädte und einen Stellenabbau, vergisst aber dabei zu erwähnen, dass anstelle unrentabler Geschäfte, die von ihren Inhabern aufgegeben wurden, andere Unternehmen Einzug halten, darunter zum Beispiel trendige Cafés, Bars, Kosmetiksalons und ähnliche, serviceorientierte Firmen. Auch das Argument des Stellenabbaus kann wiederlegt werden. Während in der Tat im Einzelhandel Jobs verloren gehen, stellen Paketdienste und Logistikzentren massiv Personal ein, weil die Verbraucher mehr und mehr Waren Online bestellen, die natürlich auch versendet werden müssen. Im folgenden Abschnitt wollen wir einmal etwas näher beleuchten, was für und gegen das Einkaufen online und offline spricht.

Einkauf im Fachhandel

Die meisten Verbraucher, die diese traditionelle Art des Einkaufs bevorzugen, gaben bei Befragungen als Grund an, dass sie es bevorzugen, die Produkte mit eigenen Augen zu sehen und sich von ihrer Verarbeitung überzeugen zu können. Ein weiterer Teil ist der Meinung, dass im Fachhandel die Produkte schneller erhältlich sind und der Umtausch unkomplizierter ist. Aber stimmt das wirklich?

Bedingt durch technologische Bedingungen bei der Herstellung unterscheiden sich Haushaltswaren wie zum Beispiel Induktionsherde äußerlich kaum voneinander. Es handelt sich zum größten Teil um weiße Gehäuse mit einem schwarzen Kochfeld oben, einem Backofen in der Mitte und einem Kasten zum Verstauen von Zubehör unten. Die großen Unterschiede sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Erst die Produktbeschreibung gibt darüber Auskunft.

Auch in Bezug auf die Schnelligkeit der Lieferung ist der Fachhandel oft langsamer als der Onlinehandel. Die wenigsten Verbraucher haben ein geeignetes Fahrzeug, um Großgeräte wie einen Induktionsherd sofort mitnehmen zu können. In den meisten Fällen muss der Händler das Gerät ausliefern lassen, was einige Tage dauert. Wenn Sie Pech haben, ist der Herd Ihrer Wahl noch nicht einmal auf Lager und muss erst im Großhandel bestellt werden.

Beim Umtausch sieht es ähnlich schlecht aus. Sie können das Gerät nur zurückgeben, wenn es Mängel aufweist. Nur wenige Händler kümmern sich um den Rücktransport. Wie Sie das Gerät ins Geschäft bekommen, ist meistens Ihr Problem.

Einkauf im Fachhandel – die Realität

Ein Induktionsherd ist eine bedeutende Investition und der Kauf will sorgfältig überlegt werden. Sie opfern vielleicht einen Urlaubstag oder einen Samstag und klappern ein paar Fachgeschäfte ab. Wenn Sie in einer Großstadt leben, können Sie eventuell 4 oder 5 Geschäfte an einem Tag aufsuchen und sich dabei durch das Verkehrsgewühl und die Massen der anderen Kunden kämpfen. Von persönlicher Beratung ist in den Großmärkten nicht viel zu merken, weil beim Personal gespart wird und häufig nicht mehr als ein oder zwei Verkäufer für die gesamte Abteilung zur Verfügung stehen. Sobald sie sich zeigen, werden sie von ungeduldigen Kunden von allen Seiten bestürmt. In den kleinen Fachgeschäften gibt es zwar eine gute persönliche Beratung, dafür sind die Preise dort aber deutlich höher und das Sortiment sehr eingeschränkt. Wenn man den Stress und die Zeit, die zum Einkaufen benötigt wird, berücksichtigt, ist es kein Wunder, dass mehr und mehr Kunden lieber im Internet bestellen.

Einkauf im Internet

Einer der wichtigsten Gründe, warum das Einkaufen im Internet so populär ist, liegt darin, dass es so bequem ist. Sie sitzen auf der Couch oder im Liegestuhl auf der Terrasse und bestellen mit ein paar Mausklicks, was Sie wollen. Innerhalb weniger Minuten können Sie Online mehr Preise vergleichen als an einem ganzen Tag in der Stadt.

Dabei werden Sie schnell feststellen, dass die Preise im Internet in der Regel niedriger als im Fachhandel sind. Das liegt daran, dass der Onlineshop keine teuren Filialen unterhalten muss, die Betriebskosten wie Miete, Personal, Heizung oder Security verursachen. Nicht selten werden die bestellten Artikel direkt vom Hersteller bezogen und an die Verbraucher geliefert. Zwischenhändler, die natürlich auch verdienen wollen, werden ausgeschaltet. Außerdem setzt ein Onlineshop ganz andere Warenmengen ab als ein kleiner Fachhändler irgendwo auf dem Land. Die Hersteller gewähren deswegen oft Mengenrabatt, der sich in niedrigeren Preisen für den Endverbraucher niederschlägt.

Ein weiterer Pluspunkt für den Onlinehandel ist die große Vielfalt des Sortiments. Ganz gleich, wo Sie wohnen, im Internet können Sie praktisch aus allen auf dem Markt befindlichen Geräten auswählen und bestellen. Das ist ein großer Vorteil für alle Kunden, die es sehr weit bis zum nächsten Fachgeschäft haben oder die aus den verschiedensten Gründen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Der Kundendienst besitzt im Onlinehandel einen sehr hohen Stellenwert. Dazu gehört, dass Ihre Bestellung selbstverständlich zu Ihnen nach Hause oder an eine Adresse Ihrer Wahl geliefert wird. Viele Onlineshops liefern sogar ab einem bestimmten Mindestbestellwert die Ware kostenlos aus, etwas, wovon Kunden im Fachhandel nur träumen können. Selbstverständlich können Sie den Zeitpunkt der Lieferung nach Ihren Erfordernissen wählen. Oft gehört auch ein Anschluss- bzw. Installationsservice zum Kundendienst.

Zum Kundendienst gehört auch, dass Sie bis zu 2 Wochen nach der Lieferung das Recht haben, den bestellten Artikel ohne Angabe von Gründen zurückzugeben. Das trifft auch zu, wenn kein technischer Defekt oder Mangel vorliegt.

Ist das Gerät defekt oder wurde bei der Lieferung beschädigt, genügt es, telefonisch oder per Email mit dem Onlineshop in Kontakt zu treten. Großgeräte wie Ihr neuer Induktionsherd werden dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt abgeholt.

Ein riesiger Vorteil, der oft unterschätzt wird, ist die Fülle an Informationen, die das Internet bietet. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Induktionsherd Test 2017, der Ihnen umfassende Beratung und wertvolle Tipps zum Thema bietet. Dazu können Sie auch noch die Produktbeschreibung jedes Geräts auf dem Markt, Produktberichte und Kundenmeinungen recherchieren. Mit diesen Informationen sind Sie besser gerüstet als selbst ein erfahrener Fachverkäufer. Sie müssen lediglich ein wenig Zeit und Mühe in die entsprechenden Recherchen investieren. Der Aufwand lohnt sich und hilft Ihnen dabei, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Induktionsherde

Kochen mit Hilfe von Induktion gilt als modernstes Kochverfahren. Induktionsherde sind schneller und sparsamer als Elektro- oder Gasherde. Sie erlangten aber erst in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der Verbraucher, weil es nur seit wenigen Jahren Induktionsherde gibt, die für den Privatverbraucher geeignet und auch bezahlbar sind. Die Geschichte der Herde reicht jedoch viel weiter zurück.

Der englische Physiker Michael Faraday war der erste, der 1831 entdeckte, dass Magnetfelder Wirbelströme in ferromagnetischen Metallen wie Eisen, Kobalt oder Nickel erzeugen können und dabei Wärme ensteht. Das dieses Prinzip eines Tages zum Kochen benutzt werden würde, konnte Faraday aber damals nicht ahnen. Das erste Patent für einen Induktionsherd stammt aus dem Jahr 1909. Der Erfinder konstruierte eine Spule in einem Gehäuse, in der sich mittels Strom ein Magnetfeld bildete. Das Magnetfeld übertrug sich auf den eisernen Boden eines Topfes, der auf das Gehäuse gestellt wurde. Im Topfboden bildeten sich Wirbelströme, die das Metall erhitzten. Das Gerät wurde jedoch niemals gebaut.

Anlässlich der Weltausstellung in Chicago im Jahr 1933 konnte die Öffentlichkeit zum ersten Mal einen Induktionsherd bestaunen. Das Gerät war ein Einzelstück und diente zur Veranschaulichung neuer, zukunftsweisender Technologien. Daran änderte sich in den folgenden Jahrzehnten nichts. Das Induktionsverfahren hielt lediglich in der Industrie Einzug, wo es zum Beispiel in Induktionshochöfen zum Schmelzen von Stahl benutzt wurde.

Das änderte sich im Laufe der Zeit nur langsam. Der erste Induktionsherd für private Verbraucher wurde in den siebziger Jahren von der US-amerikanischen Firma Westinghouse produziert. Das Gerät, der Cool Top 2, war jedoch für das damalige Preisniveau viel zu teuer, wenig zuverlässig und entwickelte störende Geräusche. Ähnlich erging es einem weiteren Modell der Firma Sears Kenmore. Auch das war viel zu teuer, um sich auf dem Markt durchsetzen zu können.

Während die Entwicklung in den USA stagnierte, gelang in Europa der Durchbruch. Die Firma BSH Hausgeräte GmbH entwickelte 1996 in Kooperation mit der Universität von Zaragoza ein brauchbares Induktionskochfeld. Der erste kompakte Induktionsherd kam 1999 auf den Markt. Das Unternehmen Panasonic stellte 2009 einen Induktionsherd vor, bei dem man zum Kochen auch nichtmetallische Gefäße benutzen kann. Erreicht wurde das mit einer anderen Art von magnetischer Spule und einer höheren Frequenz.

Die Entwicklung zeigt, dass sich Induktionsherde in Zukunft mehr und mehr durchsetzen werden. Dank ausgereifter Technologien bei der Herstellung sinken die Kosten, so dass Induktionsherde für mehr und mehr Verbraucher bezahlbar werden. Die stetig steigenden Strompreise arbeiten ebenfalls zugunsten der Induktionsherde, machen sie doch ihr stromsparendes Kochverfahren zunehmend attraktiv. Zwei weitere Aspekte, die für die wachsende Beliebtheit der Induktionsherde sorgen, sind die Schnelligkeit und Sicherheit, mit denen auf ihnen Speisen zubereitet werden können.

Zahlen, Daten und Fakten rund um Induktionsherde

Der größte Induktionsofen Europas wird nicht zum Kochen benutzt, sondern zur Herstellung besonders reiner Metalllegierungen. Er steht in Unna im Ruhrgebiet und gehört der Firma VDM. Im Induktionsofen werden im Vakuum (praktisch unter Weltraumbedingungen) Legierungen „gekocht“, aus denen dann Schaufeln für Kraftwerks- und Flugzeugturbinen hergestellt werden. Im Induktionsofen können bis zu 30 Tonnen Metall bei einer Temperatur von maximal 1750 Grad geschmolzen werden.

Das Induktionsherde Strom sparen, ist allgemein bekannt. Aber wie sieht das konkret in Zahlen aus?

In der Gegenwart werden in Deutschland ungefähr 6 Millionen Induktionsherde benutzt. Das entspricht 17 Prozent aller Haushalte. Der Trend zum Induktionsherd setzt sich immer weiter fort. In wenigen Jahren wird sich die Zahl dieser modernen Herde auf 12 Millionen verdoppelt haben.

Ein Induktionsherd benötigt jährlich etwa 60 Kilowattstunden weniger Strom als ein herkömmlicher Elektroherd. Das ergibt eine Einsparung von 25 Prozent. Der eingesparte Strom entspricht dem Äquivalent des Kohlendioxid-Ausstoßes von 100.000 Autos.

Ein durchschnittlicher Induktionsherd ist 60 Zentimeter breit, hat einen beleuchteten Backofen mit einem Volumen von 65 bis 70 Liter und kostet zwischen 750 und 1.500 Euro. Die Mehrzahl der Herde besitzt 4 Kochzonen und gehört zur Energieeffizienzklasse A. Sie haben einen Anschlusswert zwischen 10.500 und 11.500 Watt. Die Bedienung erfolgt mit Versenkknebeln und fast alle Modelle sind mit einer Kindersicherung ausgestattet.

Etwas kleiner sind die Minibacköfen mit Induktionsfeldern. Sie bestehen lediglich aus einer kleinen Backröhre mit ähnlichen Abmessungen wie eine Mikrowelle. Darauf ist ein Kochfeld mit maximal 2 Induktions-Kochplatten montiert. Die Geräte nehmen nur wenig Platz weg und können ohne Probleme auf dem Küchentisch betrieben werden. Der Anschluss erfolgt über eine ganz normale Steckdose.

Diese Minibacköfen eignen sich natürlich nur zur Zubereitung einfacher Gerichte und sind ideal für Singles, die nur selten kochen oder als Kochgelegenheit in einer Ferienwohnung oder einem Wochenendhaus.

Induktionsherd vs. konventioneller Herd

Zum Zubereiten von Speisen werden heute 3 Arten von Herden benutzt: Gasherde, Elektroherde und Induktionsherde. Im folgenden Abschnitt werden die 3 Arten miteinander verglichen und ihre Stärken und Schwächen herausgrestellt.

  • Gasherd

Beim Gasherd wird das Gefäß auf einem Rost bzw. Gitter über die Flamme gestellt. Die Flamme erwärmt den Topf direkt, ähnlich wie beim Induktionsherd. Die Leistung bleibt konstant und kann kontinuierlich geregelt werden. Energieverluste treten vor allem auf, wenn die Flamme über den Rand des Topfes hinaus reicht.

Vorteile:

  • günstiger Anschaffungspreis
  • kocht schneller als Elektroherd
  • stufenlos regelbar

Nachteile:

  • nicht überall einsetzbar
  • potentiell gefährlich, da offene Flamme
  • verbraucht Sauerstoff und kann die Luftqualität verschlechtern
  • Elektroherd

Der Elektroherd besteht in der Regel aus einer Herdplatte mit 4 Kochplatten. Bei modernen Elektroherden wird für die Herdplatte oft Ceran, ein Keramikmaterial, verwendet. Solche Elektroherde gleichen äußerlich einem Induktionsherd, allerdings ist das Funktionsprinzip völlig anders. Beim Elektroherd erwärmt die in der Herdplatte untergebrachte Heizspirale die Kochplatte, die wiederum die Wärme auf das Kochgefäß überträgt. Die Leistung kann nur in groben Stufen geregelt werden und schwankt ständig. Selbst bei so genannten stufenlosen Elektroherden wird die Temperatur der Kochplatte durch Fühler aus Bimetall reguliert und wechselt ständig zwischen Minimum und Maximum aufgrund der geringen Empfindlichkeit der Sensoren.

Vorteile:

  • günstiger Anschaffungspreis
  • kann fast überall aufgestellt werden
  • enorme Auswahl an Modellen

Nachteile:

  • verbraucht mehr Energie als Gasherde und Induktionsherde
  • Leistung kann nicht exakt reguliert werden
  • heiße Kochplatten gefährlich für Kinder (Temperaturen bis über 450 Grad)
  • Induktionsherd

Das Kochfeld besteht ähnlich wie beim Elektroherd aus Ceran. Allerdings funktioniert der Induktionsherd ähnlich wie der Gasherd. Die Hitze wird durch Wirbelströme erzeugt (ausgelöst durch elektromagnetische Kraftfelder), die das Kochgefäß direkt erwärmen. Dadurch kommt es zu keinen Wärmeverlusten, unabhängig wie groß das Gefäß ist. Das Ceranfeld bleibt beim Kochen theoretisch kalt und wird nur durch die Hitze der Töpfe und Pfannen indirekt erwärmt.

Vorteile:

  • sparsamer als Gasherd und Elektroherd
  • schnellstes Kochverfahren
  • sicherste Kochmethode (Kindersicherung, Abschaltautomatik und andere)

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis
  • nicht jedes Gefäß zum Kochen geeignet
  • mitunter störende Geräusche beim Kochen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kochen mit Induktion das schnellste, sicherste und sparsamste Verfahren ist, das gegenwärtig auf dem Markt erhältlich ist. Zu diesem Ergebnis kam auch unser Induktionsherd Test 2017. Der einzige Grund, warum sich Induktionsherde noch nicht mehr durchgesetzt haben, liegt in ihrem immer noch recht hohen Preis. Da die Technologie inzwischen ausgereift ist und die Fertigung effizienter abläuft, werden die Anschaffungspreise langfristig sinken und mehr und mehr Verbraucher werden sich einen Induktionsherd kaufen.

Pflege und Reinigung von Induktionsherden

Bei der Pflege und Reinigung wird zwischen 2 Bereichen unterschieden: dem Induktionskochfeld und dem Backofen. Für beide gelten unterschiedliche Vorgehensweisen.

  • Induktionskochfeld

Dieser Teil des Induktionsherdes ist im Allgemeinen sehr pflegeleicht, da die Herdplatte nicht so heiß wird wie bei einem Elektroherd. Dadurch können Speisereste auch nicht einbrennen. Im Normalfall reicht das Abwischen mit einem feuchten Tuch nach dem Abschluss des Kochvorgangs vollkommen aus. Damit das Ceranfeld glänzt wie ein Spiegel, können Sie haushaltsüblichen Glasreiniger verwenden. Hartnäckige Flecken oder Verkrustungen bekommen Sie mit Reinigern für Ceranfelder weg, die es im Handel zu kaufen gibt. Alternativ können Sie auch die bewährten Hausmittel Zitronensaft oder ein Gemisch aus Backpulver und Wasser verwenden. Benutzen Sie aber auf keinen Fall Stahlwolle oder Scheuersand, da diese Mittel unschöne Kratzer auf dem Ceranfeld verursachen und es so schnell seinen Glanz verliert.

  • Backofen
Viele Induktionsherde haben einen selbstreinigenden Backofen. Falls nicht, benötigen Sie nicht unbedingt starke Chemikalien, um Ihren Backofen zu reinigen. Oft genügen auch Mittel, die in jedem Haushalt zu finden sind. Eine Wunderwaffe gegen eingebranntes Fett ist zum Beispiel Zitronensaft.

Sie vermischen Zitronensaft mit Wasser 1:1 und geben ihn auf ein Backblech. Dann stellen Sie den Backofen auf 120 Grad ein. Wenn die Flüssigkeit verdunstet ist, können Sie den Schmutz mit einem feuchten Tuch abwischen. Ebenso wirksam ist Rasierschaum. Der Schaum wird auf hartnäckige Flecken gesprüht und wirkt ein paar Minuten ein. Danach wird der Schmutz mit einem Tuch, das zuvor in lauwarmes Wasser getaucht und ausgewrungen wurde, einfach abgewischt. Alternativ klappt es auch mit einer Mischung aus Essig und Spülmittel, mit dem Sie die Flecken einreiben. Die Stelle mit einem feuchten Schwamm reiben bis es schäumt, dann den Schaum einwirken lassen und den Schmutz wegwischen. Ähnlich wirkt auch Backpulver, das sie mit Wasser zu einer Paste anrühren und auf den Fleck auftragen. Nach 30 Minuten Einwirkungszeit ist der Schmutz gelöst und kann entfernt werden.

Zusammenfassend empfehlen wir, die Reinigung in regelmäßigen Abständen vorzunehmen und nicht zu warten, bis die Flecken hart und eingebrannt sind. Kratzende und scheuernde Mittel sind ungeeignet. Wenn Sie Backofenreiniger verwenden, lüften Sie gründlich und waschen die Wände des Backofens mit klaren Wasser, um Beeinträchtigungen des Geschmacks zu vermeiden. Sie sparen viel Zeit und Kraft, wenn Sie auf den Boden des Backofens Alufolie legen und sie regelmäßig auswechseln.

FAQ

  • Mein Induktionsherd macht beim Kochen Geräusche. Ist das normal?

Ja, einen Teil der Geräusche müssen Sie hinnehmen, da sie technisch bedingt sind. Das Thema Geräuschentwicklung spielt auch im Induktionsherd Test eine Rolle. Das elektromagnetische Wechselfeld wird durch eine komplizierte Elektronik erzeugt. Diese Bauteile sind empfindlich gegen Wärme, die beispielsweise beim Kochen von den Gefäßen abgestrahlt wird. Um sie zu kühlen, werden Lüfter verwendet, die automatisch anspringen. Das erklärt einen Teil der Geräusche, die Sie beim Kochen hören können. Durch Abnutzung der Lager der Lüfterachsen verstärkt sich das Geräusch im Laufe der Zeit. Andere Geräusche können entstehen, wenn Sie Gefäße verwenden, die nur bedingt zum Kochen mit Induktion geeignet sind. Einige Geräusche werden durch die zufällige Anordnung der Kochgefäße und das Kochgut selbst verursacht.

  • Stimmt es, dass das Kochfeld bei einem Induktionsherd sich nicht erhitzt?

im Prinzip ja, weil die zum Kochen benötigte Wärme direkt im Topfboden entsteht. Die Platte des Kochfelds dient lediglich als Basis für die Töpfe. Die Übertragung der Energie erfolgt berührungslos. Trotzdem wird das Kochfeld auch heiß. Das passiert dort, wo der heiße Topfboden auf dem Ceranfeld steht. Dadurch kann sich das Kochfeld beispielsweise beim Braten auf Temperaturen von über 100 Grad erhitzen. Bereits ab 60 Grad kann es Hautverbrennungen geben. Deswegen sollten Sie bei einem Induktionsherd dieselbe Vorsicht walten lassen wie bei jedem anderen Herd.

  • Der Backofen hat eine Pyrolyse-Funktion. Was ist das?

Diese Funktion dient zur Selbstreinigung. Wenn sie betätigt wird, verriegelt sich die Backofentür, so dass sie von Ihnen nicht mehr geöffnet werden kann. Die Temperatur im Backofen wird für kurze Zeit auf ungefähr 500 Grad hochgefahren und gleichzeitig die Luftzufuhr gedrosselt. Das hat zur Folge, dass Speisereste oder Fett, das an den Wänden des Ofens klebt, bei diesen hohen Temperaturen zu Asche verbrannt werden. Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs sinkt die Temperatur und ein Sensor gibt die Tür zum Öffnen frei, sobald ein bestimmter Wert unterschritten wird. Wenn sich der Backofen abgekühlt hat, können Sie einfach die Asche mit einem feuchten Tuch abwischen. Ein Einsatz spezieller Reinigungsmittel ist nicht notwendig.

  • Gibt es auch Backöfen mit Induktion?

Das Induktionsverfahren wird bis jetzt fast nur zum Kochen angewendet. Der zum Induktionsherd dazugehörigen Backofen ist in der Regel ein normaler elektrischer Backofen mit Beleuchtung und Ober/Unterhitze. In Deutschland bietet bis jetzt lediglich die Firma Bauknecht einen Einbaubackofen an, der das Induktionsverfahren nutzt. Laut Angabe des Herstellers geht damit das Backen um die Hälfte schneller und spart auch beinahe die Hälfte an Energie. Die Speisen sind innen saftig und zart und außen knusprig braun. Auch der Geschmack soll intensiver sein als beim Backen in einem elektrischen Backofen. Der Induktions-Backofen ist mit einer besonders glatten Oberfläche ausgestattet, auf der Schmutz und Fingerabdrücke keinen Halt finden.

Nützliches Zubehör und passendes Geschirr

Es gibt verschiedenes Zubehör, mit dessen Hilfe Ihnen das Kochen mit Ihrem neuen Induktionsherd noch leichter fällt. Dazu gehört zum Beispiel ein Glasschaber zum Reinigen des Kochfelds. Er erinnert an eine Rasierapparat und besteht aus einer Klinge, die in eine Halterung mit Griff eingespannt ist.

Mit dem Schaber können Sie sogar eingetrocknete und verkrustete Verschmutzungen ohne großen Kraftaufwand entfernen. Ebenso hilfreich zur Reinigung ist ein spezielles Reinigungsmittel für Ceranfelder. Es kratzt nicht, löst auch hartnäckigen Schmutz und lässt nur strahlenden Glanz zurück.

Wenn kleine Kinder in Ihrem Haushalt leben, empfehlen wir Ihnen dringend, ein Herdschutzgitter zu kaufen. Beim Induktionsherd kann sich Ihr Kind zwar nicht an der heißen Kochplatte verbrennen, so wie bei einem Elektroherd, trotzdem besteht die Gefahr, dass es nach einen Topf mit kochend heißen Inhalt greift und sich damit verbrüht. Das Herdschutzgitter verhindert das, indem es die Töpfe und Pfannen außer Reichweite der kleinen Hände hält.

Sinnvoll sind auch Herdabdeckplatten, die Sie in vielen Designs und aus unterschiedlichen Materialien wählen können. Viele Induktionsherde werden ohne integrierte Abdeckung geliefert. Die Herdabdeckplatten schützen das Ceranfeld vor versehentlicher Beschädigung und Zerkratzen. In kleinen Küchen bieten sie eine zusätzliche Arbeitsfläche.

  • Passendes Geschirr

Das ist mehr als nur ein nützliches Zubehör, ohne geeignetes Geschirr können Sie den Induktionsherd gar nicht benutzen. Viele Modelle haben eine automatische Topferkennung. Wenn Sie ungeeignete Gefäße auf das Kochfeld stellen, schaltet sich der Herd erst gar nicht ein. Ob sich ein Topf oder eine Pfanne für den Induktionsherd eignen, können Sie mit einem Dauermagneten feststellen. Wird er von dem Gefäß angezogen, können Sie es zum Kochen mit Induktion benutzen.

Das heißt jedoch nicht, dass es ideal geeignet wäre. Am besten sind Gefäße mit dicken Boden, weil die glatt aufliegen und die Wärme gleichmäßig verteilen. Dünnes Emaillegeschirr dagegen verursacht Geräusche beim Kochen und führt zu unnötigen Wärmeverlusten. Am besten ist es, wenn Sie sich zu Ihrem neuen Induktionsherd gleich das passende Geschirr mit bestellen. Das finden Sie, indem Sie unter dem entsprechenden Stichwort im Internet suchen. Im Fachgeschäft sind solche Gefäße mit dem Wort Induktion und einem Symbol auf dem Boden gekennzeichnet. Allherdgeschirr ist ebenfalls geeignet. Gefäße aus Glas, nicht magnetischen Edelstahl oder Aluminium kommen dagegen grundsätzlich nicht für das Kochen mit Induktion in Frage.

Welche Alternativen zum Induktionsherd gibt es?

Zwar käme als Alternative zu einem Induktionsherd ein Gasherd in Frage, der kann aber nicht überall angeschlossen werden. Nicht überall gibt es Ferngas und Herde mit Flaschengas können nur in großen, gut belüfteten Küchen betrieben werden.

Eine echte Alternative ist jedoch die Mikrowelle. So ein Gerät ist in fast jeder Küche vorhanden, wird aber oft geradezu sträflich vernachlässigt. Die meisten Verbraucher benutzen die Mikrowelle nur zum Aufwärmen von Speisen oder bestenfalls zum Auftauen, dabei können Sie mit dem Gerät auch ganz normale Gerichte kochen. Grundsätzlich können Sie alle Sorten Fleisch, Fisch oder Gemüse auch in der Mikrowelle zubereiten. Nur das Eierkochen funktioniert nicht, da durch den entstehenden Überdruck die Schalen zerbersten. Die Mikrowelle eignet sich besonders gut zum Dämpfen, Dünsten und Kochen. Für die schnelle Zubereitung kleiner Portionen ist sie wie geschaffen. Ebenso wie der Induktionsherd arbeitet auch die Mikrowelle mit elektromagnetischer Strahlung. Die Energie wird dabei durch die Strahlen direkt auf das Kochgut übertragen, das sozusagen von innen heraus gekocht wird. Durch die kurze Kochzeit bleiben Vitamine und Nährstoffe weitestgehend erhalten. Zudem arbeitet die Mikrowelle sehr energiesparend im Vergleich zu einem klassischen Elektroherd. Viele Mikrowellen haben sogar eine Grillfunktion, mit der Sie Ihren Braten schön knusprig bekommen. Ihr einziger Nachteil ist die recht begrenzte Kapazität.

Fazit

Das Kochen mit Induktion ist das modernste Verfahren, das zurzeit auf dem Markt angeboten wird. Gegenüber klassischen Gas- und Elektroherden hat ein Induktionsherd zahlreiche Vorteile. Er spart bis zu 25 Prozent an Energie und kocht zudem bedeutend schneller als andere Arten von Herden.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist seine Sicherheit. Beim Induktionsherdgibt es weder offene Flammen wie beim Gasherd noch glühend heiße Kochplatten wie beim Elektroherd, da nicht die Kochplatte den Topf erhitzt, sondern der Boden des Gefäßes selbst zur Wärmequelle wird. Induktionsherde werden angesichts weiter steigender Strompreise in Zukunft weitere Verbreitung finden, zumal die Preis für neu entwickelte Geräte eine fallende Tendenz aufweisen. Zum Kochen auf einem Induktionsherd benötigen Sie spezielles Geschirr, das eigens dafür ausgelegt ist.

Quellen:

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