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Joghurtbereiter Test 2017 • Die 10 besten Joghurtbereiter im Vergleich

Joghurt selbst gemacht - geht ganz einfach mit einem Joghurtbereiter.Joghurt erfreut sich anhaltender Beliebtheit bei Jung und Alt. Das Sortiment der Kühlregale in den Supermärkten bestimmen Fruchtjoghurts, die häufig nicht nach Joghurt schmecken und viel Zucker sowie diverse Aromen enthalten. Diese Sorten haben nur noch wenig mit dem ursprünglichen Joghurt zu tun, der ohne Zusatzstoffe auskommt und zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.

Häufig kostet jedoch biologischer Naturjoghurt mehr als die süßen Varianten. Mit einem Joghurtbereiter liegt die Herstellung in Ihrer Hand: Sie bestimmen den Geschmack und entscheiden, ob Sie Zucker hinzufügen oder nicht! Zudem kostet der selbst gemachte Joghurt weniger, sodass sich der Anschaffungspreis – je nachdem, wie viel Joghurt Sie essen – mit der Zeit amortisiert.

Wir haben unterschiedliche Joghurtbereiter für Sie getestet. In der Vergleichstabelle erkennen Sie sofort, welches Modell den Joghurtbereiter Test 2017 gewonnen hat und warum. Doch unter Umständen stellt der Joghurtbereiter Vergleich-Testsieger nicht das optimale Modell für Ihre Bedürfnisse dar. Deshalb erklären wir Ihnen, anhand welcher Kriterien Sie das geeignete Gerät auswählen. Unser Ratgeber gibt Ihnen zudem Hintergrundinformation und zusätzliche Tipps.

Joghurtbereiter Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Der Cuisinart YM400E Joghurt- und Käsebereiter (40 Watt), silber ist unser Vergleichssieger.Der Severin JG 3525 Joghurtbereiter, silber / metallic / weiß belegt den 2. Platz.Die Moulinex YG231E32 Joghurtbereiter champagner metallic wurde auf den 3. Platz gewählt.Der ROMMELSBACHER JG 40 - JOGHURTBEREITER  - 40 Watt - Edelstahl/schwarz belegt den 4. Platz,Severin JG 3516 Joghurt-Fix
Der Syntrox Germany 4 in 1 Digitaler 1,2 Liter belegt den 6. Platz.Der Severin JG 3519 Joghurt-Fix (14 Portionsgläser à ca. 150 ml), weiß ist auf dem 7. Platz im Test.Der Stromloser My.Yo Joghurtbereiter, Limette ist auf dem 8. Platz gelandet im Test.Der Klarstein Gaia Joghurtmaker elektrischer Joghurtzubereiter belegt den 9. Platz.Bomann JM 1025 CB

Cuisinart YM400E Joghurt- und Käsebereiter

Severin JG 3525 Joghurtbereiter

Moulinex YG231E32 Joghurtbereiter

ROMMELSBACHER JG 40 - JOGHURTBEREITER

Severin JG 3516 Joghurt-Fix


Syntrox Germany 4 in 1

Severin JG 3519 Joghurt-Fix

Stromloser My.Yo Joghurtbereiter

Klarstein Gaia Joghurtmaker

Bomann JM 1025 CB


Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1
Gewicht1,5 kg1,9 Kg2,34 kg3,2 kg1,4 kg2,3 Kg1,2 kg755 g1,8 kg
AnzeigeDigitales LCD DisplayDrehreglerDigitale AnzeigeLCD-DisplayDruckknöpfe mit Kontrolllämpchenhintergrundbeleuchtetes LCD-DisplayEin-Aus-Schalter mit Kontrollleuchtenicht Inklusivehintergrundbeleuchtetes LCD-DisplayBeleuchteter Ein-/Ausschalter
Timerbis 19h einstellbarbis 15 StundenGrüner HakenZeitschaltuhr für bis zu 18 Stundenk.A.Grüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
AbschaltautomatikGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Zubehör

  • 6x Glasbehälter (125 ml)
  • 2x Käsebehälter mit Abtropfschale (250 ml)
  • 2 Abtropfschalen

  • 7 Portionsgläser mit 3 unterschiedlichen Deckelfarben
  • transparenter Deckel mit Griff

  • 7 Gläser Set

  • 8 Gläser (150 ml) mit Schraubdeckel und Datumsanzeige

  • 7 kleine Gläser

  • 6x Becher

  • 14 Portionsgläser ca. 150 ml

  • 1x Packung mit Joghurtkulturen

  • 12 x Joghurtglas
    Bedienungsanleitung

  • 7 praktische Portionsgläser mit Schraubdeckel
Besonderheiten

  • Zwei Temperaturstufen
  • Elektronische Sonde zur Temperaturregelung und -aufrechterhaltung
  • Frei von Zusatzstoffen
  • Timer bis 19 h einstellbar

  • Drehregler mit Timerfunktion bis 15 Stunden
  • automatische Abschaltung nach Ablauf der voreingestellten Zubereitungszeit
  • Deutsches Qualitätsprodukt: Made in Germany

  • Joghurtbereiter yogurteo champagner - 7 Stück
  • 1 Jahr Garantie
  • LCD Display
  • Leistung: 15 Watt

  • Abschaltfunktion mit Signalton
  • separater Ein/Ausschalter
  • Bis zu 1.200 g Naturjoghurt
  • abnehmbare, transparente Abdeckhaube

  • Ein-Aus-Schalter mit Kontrollleuchte
  • Klarsichtdeckel
  • 7 Portionsgläser à 150 ml

  • Überhitzungsschutz
  • Entnehmbarer Becher
  • LCD Display
  • Leicht zu reinigen

  • Praktische Memo-Skala
  • Ein-Aus-Schalter mit Kontrollleuchte
  • Selbstgemachter Joghurt: frisch, gesund und ohne Konservierungsstoffe
  • Made in Germany

  • Funktioniert ohne Strom
  • Kein Temperaturmessen mehr nötig
  • Bereiter funktioniert durch einmalige Zugabe von kochendem Wasser

  • unkomplizierte Eigenproduktion von bis zu 2,5l Joghurt
  • einfach zu reinigen durch glatte Flächen und entnehmbare Gläser

  • Transparenter Deckel
  • Einfache Zubereitung von bis zu 1,1 Liter Joghurt
Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Joghurtbereiter?

Ein Joghurtbereiter dient der einfachen Herstellung von Joghurt in der eigenen Küche. Je nach Größe des Geräts machen Sie pro Herstellungsprozess ca. 1,0 bis 2,5 Liter frischen Joghurt, der sich im Kühlschrank 7 bis 10 Tage hält. Ein Joghurtbereiter besteht aus einem Gehäuse mit Deckel und 6 bis 12 verschließbaren Gläsern, die währenden des Reifeprozesses in dem Gerät stehen.

Innerhalb von wenigen Minuten bereiten Sie den „Ansatz“ vor und stellen das Gerät an: Für einige Stunden reift der Joghurt – Sie brauchen weiter nichts tun! Da der Joghurt nach der Reifung lauwarm ist, stellen Sie ihn zunächst für ein paar Stunden in den Kühlschrank, bevor sich der Joghurt für den Verzehr eignet.

Wie funktioniert ein Joghurtbereiter?

Zur Johurtherstellung brauchen Sie nur Milch und Joghurtferment.Für die Joghurtherstellung benötigen Sie außer einem Joghurtbereiter nur Vollmilch oder fettarme Milch und Joghurtferment oder einen gekauften Naturjoghurt.

Sie vermischen das Ferment bzw. den Joghurt mit der Milch und verteilen die Mischung auf die einzelnen Gläser. Nachdem Sie alle Gläser in den Joghurtbereiter gestellt und den Deckel geschlossen haben, schalten Sie das Gerät an. Dieses erwärmt die Gläser samt Inhalt auf eine Temperatur zwischen 42 und 45° C. Nun reift der Joghurt für 5 bis 12 Stunden.

Während der Reifung bauen die Milchsäurebakterien des Joghurtferments bzw. des gekauften Joghurts die Laktose in der Milch zu Milchsäure ab – es kommt zu einer Verdickung. Die Milchsäure verleiht dem Joghurt den typischen leicht säuerlichen Geschmack. Für die Reifung benötigt der Joghurt Ruhe – vermeiden Sie unbedingt ein Verschieben oder Umstellen des Joghurtbereiters. Die Zubereitungsdauer hängt von der Temperatur der Milch beim Einfüllen und dem gewünschten Ergebnis ab.

  • Je länger die Gläser in dem Gerät bleiben, desto fester und säuerlicher im Geschmack wird der fertige Joghurt.

Sie können sowohl frische Milch als auch H-Milch für die Joghurtherstellung verwenden. Erhitzen Sie jedoch frische Milch bis auf 95° C, um mögliche Keime abzutöten. Lassen Sie diese aber unbedingt wieder auf unter 45° C abkühlen, da sonst die Milchsäurebakterien nicht überleben! Nach dem Ende der Reifung stellen Sie die Gläser in den Kühlschrank und wenige Stunden später genießen Sie Ihren ersten Joghurt aus dem eigenen Joghurtbereiter.

Wenn Sie ein Glas des fertigen Joghurts aufheben, können Sie dies als Startkultur für die nächste Herstellung verwenden. Allerdings funktioniert dieser Prozess nicht endlos: Je nach Art des Joghurts können Sie diesen Vorgang bis zu drei- oder viermal wiederholen. Danach benötigen Sie erneut Joghurtferment oder einen gekauften Joghurt.

Hintergrundinformationen:

  • Weiter Hintergründe zu den unterschiedlichen Milchsäurebakterien und zurMilchsäuregärung finden Sie weiter unten im Ratgeber des Joghurtzubereiter Tests 2017. Zudem erklären wir Ihnen, welche Joghurts sich als Startkulturen eignen und welche unterschiedlichen Fermente es gibt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Mit einem Joghurtbereiter stellen Sie Joghurt nach Ihrem Geschmack her: Sie bestimmen die Inhaltsstoffe. Zudem sind die Joghurts aus der eigenen Herstellung günstiger als gekaufte Joghurts. Im Gegensatz zu Produkten aus dem Supermarkt halten diese selbst gemachten Joghurts im Kühlschrank jedoch nur 7 bis 10 Tage.

Da die Geräte nur eine Temperatur von gut 40° C erreichen, kommen sie mit einer Leistungsaufnahme von wenigen Watt aus: Ein Joghurtbereiter benötigt also sehr wenig Strom. Besonders für Familien mit Kindern eignen sich diese Geräte, wobei Ihre Kleinen nicht nur den Geschmack selbst bestimmen können, sondern auch aus eigener Anschauung lernen, wie die Joghurtherstellung funktioniert.

Auch alle anderen Haushalte, die gerne und viel Joghurt essen, begeistern diese Geräte mit ihrer einfachen Handhabung. Da sich mit einem Joghurtbereiter auch aus Sojamilch Joghurt herstellen lässt, sprechen diese Geräte auch Veganerinnen und Veganer an, die eine preisgünstige und natürliche Alternative zu Sojajoghurts aus dem Supermarkt suchen.

Vorteile:

  • Ein selbst gemachter Joghurt kostet weniger als ein gekaufter Joghurt.
  • Sie verzichten auf unerwünschte Inhaltsstoffe und Zutaten.
  • Alle Joghurtbereiter zeichnen sich durch eine unkomplizierte Bedienung.
  • Joghurtbereiter sind zumeist nicht teuer.
  • Joghurtbereiter eignen sich auch für eine vegane Lebensweise.

Nachteile:

  • Der selbst gemachte Joghurt hält nicht so lange wie gekaufter Joghurt.
  • Unter Umständen führt nicht sofort der erste Versuch zur gewünschten Konsistenz.
  • Der Reifeprozess nimmt mehrere Stunden in Anspruch.

Welche Arten von Joghurtbereitern gibt es?

Joghurtbereiter lassen sich nach zwei unterschiedlichen Gerätetypen unterscheiden, die Sie auf den ersten Blick erkennen:

  • Modelle mit einzelnen Gläsern
  • und Gerät mit nur einem großen Joghurtbehälter.

Während die Geräte mit Gläsern eine flache Form besitzen, fallen die anderen Modelle sofort aufgrund ihrer kompakten und höheren Gehäuseform auf.

Beide Gerätetypen funktionieren jedoch nach demselben Prinzip. Die Gläser dienen gleichzeitig der Aufbewahrung im Kühlschrank und nehmen meistens 150 oder 200 ml auf.

Bei Joghurtzubereiter mit nur einem großen Behälter füllen Sie den fertigen Joghurt in ein anderes Gefäß um, das Sie in den Kühlschrank stellen. Diese Behälter bieten meistens ein Volumen von 1,0 oder 1,5 Litern.

Mit oder ohne Abschaltautomatik

Hochwertige Joghurtbereiter verfügen über eine Abschaltautomatik bzw. einen Timer. Nach Angabe der Laufzeit brauchen Sie sich nicht weiter um diese Geräte zu kümmern, da sie sich automatisch ausschalten. Obwohl die Geräte nur eine Temperatur von ca. 45° C erzeugen und somit keine Brandgefahr besteht, setzt sich der Reifeprozess jedoch fort, wenn Sie das Gerät nicht rechtzeitig ausschalten.

Joghurtbereiter ohne Timer besitzen deshalb häufig eine Merkhilfe (Memoskala). Dabei handelt es sich um eine aufgedruckte Skala von „1“ bis „12“. Wenn Sie Ihren Joghurtbereiter starten, rechnen Sie aus, wann der Joghurt fertig ist. Diese Uhrzeit stellen Sie auf der Skala ein: Sie müssen das Gerät selbst ausschalten, aber Sie vergessen nicht um wie viel Uhr.

Modelle ohne Netzstecker

Während Joghurtbereiter normalerweise Strom benötigen, gibt es auch einzelne Modelle ohne Netzstecker. Diese Geräte bestehen aus einem wärmeisolierten Gehäuse und einem etwas kleineren Behälter für den Joghurt. In den Zwischenraum gießen Sie heißes Wasser, das für die bei der Joghurtkultivierung benötigte Temperatur sorgt. Somit „schwimmt“ der Joghurtbehälter im Gerät.

Obwohl diese Geräte laut Hersteller „ohne Strom auskommen“, brauchen Sie natürlich Strom, um das Wasser zu erhitzen. Nur der Reifeprozess im Joghurtbereiter erfordert dann keinen Strom.

So haben wir die Joghurtbereiter getestet

Für den Joghurtbereiter Test 2017 berücksichtigen wir unterschiedliche Kriterien und stellen alle getesteten Modelle anhand dieser Bewertungskriterien gegenüber. So erhalten Sie den direkten Vergleich.

Die Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität

Eine gute Verarbeitungsqualität verspricht eine lange Lebensdauer. Daher untersuchen wir die Qualität der Kunststoffverarbeitung. Schließt der Gerätedeckel sauber (Spaltmaß)? Zudem sorgt eine saubere Verarbeitung für eine gefahrlose Benutzung. Wenn die Kunststoffteile noch scharfkantige Grate aufweisen, verletzten Sie sich bei unvorsichtiger Nutzung. Daher besitzen besonders hochwertige Modelle ein Metallgehäuse oder zumindest eine Verkleidung aus Metall. Der Ein- und Ausschalter sowie die Verbindung des Netzkabels mit dem Gerät geben Hinweise auf die Qualität der verwendeten elektrischen Bauteile.

Die Ausstattungsdetails

Die Ausstattungsdetails

Joghurtbereiter mit Timer erhöhen den Komfort und tragen deshalb zu einer guten Bewertung bei. Dabei sollte das Zeitdisplay klar erkennbar und die Einstellung der Laufzeit unkompliziert sein. Wenn Modelle keine Abschaltautomatik besitzen, sollten sie zumindest eine Merkhilfe aufweisen.

Die Gläser

Die Gläser

Die Joghurtgläser sollten eine große Öffnung besitzen, sodass Befüllen und Reinigung keine Probleme machen. Zudem essen Sie den Joghurt bei einer großen Öffnung einfacher mit einem Löffel direkt aus dem Glas. Wir überprüfen auch, ob die Deckel sicher schließen? Im Alltag erweist sich außerdem eine Beschriftungsmöglichkeit der Joghurtgläser als sehr hilfreich, da Sie dann den Herstellungstag auf dem jeweiligen Glas vermerken können, um bezüglich der Haltbarkeit die Übersicht zu behalten. Bei einigen Hersteller gehört sogar ein zweites Set Gläser zum Lieferumfang.

Worauf muss ich beim Kauf eines Joghurtbereiters achten?

Beim Kauf eines Joghurtbereiter sollten Sie ein paar Punkte beachten.Überlegen Sie, wie viel Joghurt Ihre Familie isst? Anschließend wählen Sie ein Gerät, dessen Joghurtzubereitungsmenge Ihrem Bedarf entspricht. Dann stellt sich die Frage, ob Sie ein Modell mit Portionsgläsern oder einen Joghurtbereiter mit einem großen Behälter bevorzugen? Beide Gerätetypen bieten Vor- und Nachteile.

Einen großen Behälter reinigen Sie schneller als mehrere kleine Gläser. Falls der Joghurt jedoch einmal verderben sollte, schmeißen Sie den gesamten Joghurt weg – nicht nur ein Glas. Das passiert bei einem großen Behälter unter Umständen beim Herausnehmen einer Joghurtportion mit einem unsauberen Löffel: Dieses Problem stellt sich bei einzelnen Gläsern nicht.

Die Portionsgläser lassen sich zudem transportieren, sodass Sie z. B. in der Frühstückspause selbst gemachten Joghurt genießen. Falls Sie zu einem Gerät mit Einzelgläsern tendieren und mit dem Gedanken spielen, Zusatzgläser zu kaufen, wählen Sie einen Joghurtbereiter aus, bei dem Zusatzgläser bereits zum Lieferumfang gehören. Ein Abschalttimer trägt zum Komfort bei, da Sie das Gerät nicht selber ausschalten müssen: ein Vorteil im hektischen Alltagsleben.

Die Entscheidungshilfe für den Kauf:

  • Welche Größe entspricht Ihrem Joghurtverbrauch?
  • Welcher Gerätetyp passt am besten zu Ihnen?
  • Benötigen Sie den Komfort eines Timers?
  • Benötigen Sie weitere Gläser und gehören diese bereits zum Lieferumfang?

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Unterschiedliche Hersteller produzieren Joghurtbereiter. Dazu zählen sowohl bekannte Marken wie Moulinex oder Severin als auch eher unbekannte Marken wie z. B. Domo oder My.Yo. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Hersteller von Joghurtbereitern vor – unabhängig der Größe des Unternehmens.

  • Rommelsbacher
  • My.Yo
  • Severin
  • Domo
  • Cuisinart
  • Lagrange
  • Moulinex
Gustav Rommelsbacher rief das Unternehmen Rommelbacher im Jahr 1928 ins Leben. Zunächst macht sich der Betrieb mit Kochplatten einen Namen, die er unter dem Markennamen robusta in den Handel brachte. Heute führt die dritte Familiengenerationdas Unternehmen, dessen Firmensitz in Dinkelsbühl liegt. Rommelsbacher produziert in Deutschland und führt ein breites Angebot an elektrischen Kleingeräten für die Küche wie z. B. Kaffeemaschinen, Joghurtzubereiter, Dampfgarer und Raclettes.
Anke Krauss und Astrid Krapf gründeten im Jahr 2005 die Metafood GbR mit Sitz in Frankfurt. Unter dem Markennamen My.Yo verkauft das Unternehmen Joghurtzubereiter und entsprechendes Zubehör wie Joghurt- und Kefirferment. Bei den Modellen dieser Marke reicht das Einfüllen von heißem Wasser, um Joghurt herzustellen: Das Gerät selbst benötigt keinen Strom.
In der nordrhein-westfälischen Stadt Sundern gründete Anton Severin im Jahr 1892 eine Schmiede und legte damit die Grundlage der Marke Severin. Zunächst konzentrierte sich der kleine Betrieb auf die Produktion von Metallwaren. Erst in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg fand das damals stark wachsende Unternehmen sein heutiges Hauptgeschäftsfeld: Elektrokleingeräte für den Haushalt. Dazu zählen mittlerweile u. a. Kaffeemaschinen, Toaster, Joghurtbereiter, Tischgrills und Staubsauger. Heute arbeitet Severin mit Vertriebspartnern in weltweit 70 Ländern zusammen und die Produktion erfolgt sowohl in Sundern und als auch im chinesischen Senzhen.
Marcel de Voeght gründete in den 1980er-Jahren das belgische Unternehmen Linea 2000, das zunächst als Importeur und Händler verschiedener Elektrogerät auftrat. Seit dem Jahr 1986 produziert das Unternehmen auch eigene Elektrogerät und vertreibt diese unter dem Markennamen Domo. Dabei konzentriert sich der belgische Hersteller auf kleine Elektrogeräte wie z. B. Mixer, Waagen, Fritteusen oder Joghurtbereiter. Heute leitet der Sohn des Gründers das Unternehmen, das Niederlassungen in Deutschland, Tschechien und Frankreich führt und mit Fachhändlern in verschiedenen anderen europäischen Ländern zusammenarbeitet.
Carl und Shirley Sontheimer gründeten die amerikanische Marke Cuisinart im Jahr 1971. Während eines Frankreichaufenthalts begeisterten die dortigen Küchenmaschinen das Ehepaar so sehr, dass der Ingenieur und Erfinder Carl Sontheimer ein Küchenmaschinenmodell für den amerikanischen Markt entwickelte. Durch die Werbung von bekannten Köchen und Kritikern erlangte die Küchenmaschine von Cuisinart Ende der 1970er-Jahre große Bekanntheit in den USA. In den 1980er-Jahren baute der Gründer Cuisinart zunächst zur Premiummarke aus, bevor er sie im Jahr 1989 an das amerikanische Unternehmen Conair Corporation verkaufte. Die Elektrogeräte der Marke fallen auf, weil jedes Gerät ein Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl besitzt.
Im Jahr 1955 gründete René Lagrange in Lyon eine Aluminiumgießerei, die zunächst Bauteile für die Industrie fertigte. Später produzierte das Unternehmen ein elektrisches Waffeleisen, das es erfolgreich selbst auf den Markt brachte. In der Folge konzentrierte sich Lagrange auf die Entwicklung von Elektrokleingeräten für die Küche. Das Sortiment der französischen Marke umfasst heute neben Joghurtbereitern auch Elektrogrills, Wasserkocher, Eismaschinen usw.
Jean Mantelet gründete das französische Unternehmen Moulinex im Jahr 1955 und begann die Produktion von elektrischen Haushaltsgeräten: Kaffeemühlen, Saftpressen, Mixer etc. In den 1970er-Jahren vervollständigten Staubsauger, Bügeleisen, Mikrowellen und Haartrockner das Produktsortiment. Im Jahr 2003 übernahm die französische SEB-Gruppe das Unternehmen. Aufgrund von Lizenzbestimmungen erfolgte erst im Jahr 2011 ein Relaunch der traditionsreichen Marke Moulinex, die sich mittlerweile auf die Produktion von Küchengeräten konzentriert.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Joghurtbereiter am besten?

Sie kaufen Ihren Joghurtbereiter am besten über das Internet. Wenn ein Elektrofachhändler Joghurtbereiter überhaupt führt, dann häufig nur ein Modell. Gerade bei Joghurtbereitern gibt es kleinere Hersteller, die auch nicht zum Sortiment großer Elektromarktketten gehören. Dagegen wählen Sie beim Onlinekauf zwischen zahlreichen Modellen und Marken aus.

Der Kauf über das Internet gestaltet sich bei Elektrogeräten unkompliziert, da sich das „Größenproblem“ wie bei Schuhen oder Bekleidung nicht stellt. Unser Joghurtbereiter Test 2017 stellt Ihnen nicht nur den Vergleichssieger vor, sondern erklärt Ihnen auch die Unterschiede der verschiedenen Modelle.

Somit erhalten Sie einen umfassenden Überblick dieser praktischen Elektrogeräte und wissen, auf welche Ausstattungsmerkmale Sie beim Kauf achten. Zudem machen Sie bei der Bestellung im Internet vom 14-tägigen Umtauschrecht Gebrauch, wenn Ihnen das gekaufte Gerät nicht gefallen sollte und Sie lieber einen anderen Joghurtbereiter bestellen möchten.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Joghurtbereiter

Die Thraker, die ca. ab dem 6. Jahrhundert vor Christus auf der Balkanhalbinsel lebten, gelten als die Erfinder des Joghurts. Als Ziegenhirten füllten sie die Milch der Tiere in Tierhäute und trugen sie um den Bauch. Die Körpertemperatur zusammen mit der Mikroflora in der Tierhaut führte zur Gärung, sodass Joghurt entstand. Somit erfanden die Thraker den Vorläufer heutiger Joghurtbereiter.

Die Verbreitung des Joghurts

Joghurt wird sowohl in der Bibel als auch in ayurvedischen Schriften erwähnt. Zudem berichten unterschiedliche Geschichtsschreiber der Antike wie Herodot (ca. 490 – 424 v. Chr.), Plinius der Ältere (24 – 79 n. Chr.) und Homer (wahrscheinlich 850 v. Chr.) von dem Lebensmittel. Der Joghurt verbreitete sich jedoch nicht nur in den Regionen um das Mittelmeer, sondern soll auch Dschingis Khan (ca. 1155 – 1227) begeistert haben. Er ermutigte seine Krieger, Joghurt aus Pferdemilch zu essen.

Neben einem positiven Einfluss auf die Gesundheit sprach der Khan der Mongolen der Speise auch eine Mut machende Wirkung zu. Historische Quellen belegen, dass ein türkischer Arzt im 16. Jahrhundert die Magen- und Darmprobleme des französischen Königs Franz I. (1494 – 1547) mit Joghurt aus Ziegenmilch kurierte.

Die Menschen schätzten das Lebensmittel aufgrund des guten Geschmacks und der wohltuenden Wirkung für die Gesundheit: Niemand wusste jedoch, was bei der Joghurtherstellung passiert? Es dauerte bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, bis ein Wissenschaftler die Grundlage der Joghurterzeugung entdeckte.

Die Entdeckung der Milchsäurebakterien

1905 wurden die Milchsäurebakterien entdeckt.Im Jahr 1905 entdeckte der bulgarische Arzt und Mikrobiologe Stamen Grigorow (1878 – 1945) die Milchsäurebakterien im Joghurt. Im gleichen Jahr stellte der Begründer der Immunologie, Ilja Iljitsch Metschnikow (1845 – 1916), eine Abhängigkeit zwischen der Ernährung und der hohen Lebenserwartung der bulgarischen Landbevölkerung fest.

Da die Bevölkerung auf dem Land traditionell viel Joghurt aß, machte er die darin enthaltenen Bakterien für die überdurchschnittliche Lebenserwartung verantwortlich. Seine These zog einen Anstieg des Joghurtkonsums in Mitteleuropa – wenig später auch in den USA – nach sich.

Ab 1907 stellten deutsche Molkereien auch Joghurt her, wobei jedoch fehlende Kühlschränke den Verzehr zunächst einschränkten. Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Bakteriums erfolgte allerdings erst im Jahr 1919 durch den Chemiker und Bakteriologen Sigurd Orla-Jensen (1870 – 1949).

Die Industrialisierung der Joghurtherstellung

Isaac Carasso (1874 – 1939) industrialisierte die Joghurtherstellung im Jahr 1919, als er in Barcelona das Unternehmen Danone gründete. Heute gilt der multinationale Konzern als zweitgrößter Milchproduzent der Welt. Im Jahr 1947 brachte Danone erstmals Joghurtbecher auf den Markt, bei denen sich unter dem Joghurt eine Fruchtmischung befand.

Der Anstieg des Joghurtkonsums in Deutschland

Durch den Einzug der Kühlschränke in die Haushalte der 1950er-Jahre nahm der Joghurtkonsum in Deutschland zu. Zum Ende der 1960er-Jahre produzierten Hersteller erstmals auch in Deutschland Fruchtjoghurts und der bisher übliche „Naturjoghurt“ galt fortan als Diätspeise.

Das Aufkommen der Joghurtbereiter

In den 1970er-Jahren erlangten Joghurtbereiter für den Hausgebrauch große Beliebtheit. Aufgrund der einfachen Bedienung der Geräte produzierten Verbraucher, die sonst ausschließlich Joghurt kauften, erstmals eigenen Joghurt. Obwohl heute nicht jeder Elektrofachhandel Joghurtbereiter führt, sind die Geräte nicht vom Markt verschwunden.

Die einfache Handhabung der Geräte und der leckere Joghurt aus der eigenen Produktion überzeugen immer wieder Verbraucherinnen und Verbraucher, sodass sie gerne auf den gekauften Joghurt aus dem Supermarkt verzichten.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Joghurtbereiter

Der, die oder das Joghurt?

In Deutschland ist die Verwendung des Worts „Joghurt“ mit dem maskulinen Artikel am weitesten verbreitet: „der Joghurt“. Allerdings gelten nach dem Duden auch „die Joghurt“oder „das Joghurt“. In der Schweiz und Österreich verwenden Menschen den femininen Artikel und sagen „die Joghurt“. In der Mundart im Osten Österreichs heißt es „das Joghurt“.

Die Herkunft des Worts: „Joghurt“

Bei dem deutsche Wort „Joghurt“ handelt es sich um ein Lehnwort aus dem Türkischen: yoğurt bedeutet „gegorene Milch“. Der Ursprung dieses türkischen Worts liegt vermutlich in der Sprache der Thraker, in der jog „schnittfest oder dick“ und urt „Milch“ bedeutete.

Der jährliche Joghurtkonsum

Im Jahr 2017 lag der durchschnittliche Jahreskonsum in Deutschland bei 15,7 kg Joghurt pro Kopf. Dabei essen Frauen überdurchschnittlich viel Joghurt.

Die Milchsäurebakterien

Der wissenschaftliche Name der Milchsäurebakterien lautet Lactobacillales, wobei zu dieser Bakterienordnung zahlreiche unterschiedliche Arten gehören. Dazu zählen beispielsweise:

  • Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus (Joghurtherstellung),
  • Streptococcus thermophils (Joghurtherstellung),
  • Lactobacillus acidophilus (Joghurtherstellung),
  • Lactobacillus casei (Joghurtherstellung),
  • Lactobacillus helveticus (Käseherstellung),
  • Oenococcus oeni (Weinherstellung),
  • Streptococcus pneumoniae (Krankheitserreger der Lungenentzündung)
  • und Streptococcus pyogenes (Krankheitserreger der Mandelentzündung)

Somit finden einige dieser Bakterien in der Lebensmittelherstellung Verwendung und bei anderen handelt es sich um Krankheitserreger. Der Temperaturbereich (Idealtemperatur), bei dem die Bakterien am besten gedeihen, unterscheidet sich von Art zu Art. Da bestimmte Milchsäurebakterien auch zur Darmflora des Menschen gehören, wird Joghurt eine positive Wirkung auf die Verdauung nachgesagt.

Eindeutige Studien liegen jedoch nicht vor! Die Hersteller von Joghurtferment verwenden meistens eine Kombination aus Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus und Streptococcus thermophils. Für milden Joghurt ersetzen sie Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricusmit den Bakterienarten Lactobacillus acidophilus oder Lactobacillus casei.

Die Milchsäuregärung

Über 50° Celsius sterben Milchsäurebakterien.Der Stoffwechsel von Milchsäurebakterien baut den Milchzucker (Laktose) ab und dabei entsteht Milchsäure (Lactat), die den pH-Wert senkt. In der Folge denaturieren die Eiweißmoleküle: Sie verlieren ihre Schutzhülle und kleben deshalb zusammen. In den Molekülzwischenräumen sammelt sich Molke. Diesen Prozess der Gärung bezeichnen Chemiker als Fermentation.

Auch die Herstellung anderer Lebensmittel wie z. B. Sauerkraut, Sojasoße, Bier und Wein erfordert eine Fermentation. Aufgrund des Verklumpens der Eiweißmoleküle heißt die Fermentation bei der Milch auch: Dicklegen. Die erforderliche Temperatur für die Milchsäurebakterien liegt im Bereich zwischen 42 und 45° C.

Bei Temperaturen jenseits von 50° C sterben die Bakterien ab. Deshalb eignen sich auch pasteurisierte Joghurts nicht als Startkulturen: Bei der Erhitzung des Joghurts während der Pasteurisierung sterben alle Milchsäurebakterien ab.

Laktoseintoleranz:

  • Da die Milchsäurebakterien während der Fermentation die Laktose in der Milch zum Teil abbaut, vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz Joghurt häufig besser als Milch.

Die Nährwerte eines Joghurts

Natürlicher Joghurt enthält neben einem hohen Proteinanteil auch zahlreiche Mineralien und Vitamine. Dazu zählen:

  • Kalzium,
  • Eisen,
  • Magnesium,
  • Zink,
  • Natrium,
  • Kalium,
  • Vitamin B2 (Riboflavin),
  • Vitamin B6
  • und Vitamin B12.

Besonders die Zähne und Knochen benötigen Kalzium. Riboflavin ist gut für den Stoffwechsel und gilt als „Wachstumsvitamin“. Vor allem die Muskeln und Nerven brauchen hingegen Kalium und Magnesium. Somit trägt Joghurt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu einer gesunden Ernährung bei.

  • Veganer Joghurt nicht nur aus Sojamilch
  • Trinkjoghurt
  • Joghurtmischgetränke
  • Frozen Yogurt
Statt normaler Kuhmilch lässt sich mit einem Joghurtbereiter auch aus Sojamilch Joghurt herstellen. Zudem funktionieren für die vegane Joghurtherstellung auch Reis- oder Kokosmilch. Wobei ein Mischungsverhältnis von 1:1 sehr schmackhafte Ergebnisse liefert.
Trinkjoghurt unterscheidet nur die Konsistenz von regulärem Joghurt. Bei der Produktion verwenden Hersteller weniger Ferment, sodass die Konsistenz flüssiger bleibt. Zudem erfolgt ein Glattziehen, um eine homogene Konsistenz zu erzielen. Im Gegensatz zu Joghurtmischgetränken erfolgt bei Trinkjoghurts keine Zugabe von Wasser.
Wenn Sie Joghurt und Wasser im Verhältnis 2:1 bis 1:1 mit etwas Salz schaumig schlagen, erhalten Sie ein erfrischendes Getränk für heiße Sommertage. Verwenden Sie dazu einen Schneebesen und schmecken das Getränk mit einem Spritzer Zitronensaft ab. Dieses vor allem in der Türkei sehr beliebte Getränk heißt: Ayran. In Indien nennt sich dieses Getränk Lassi, wobei bei der Herstellung teilweise Milch statt Wasser verwendet wird. Außerdem gibt es dieses Getränk auch in süßen Varianten, die Fruchtmus von z. B. Mangos enthalten. Andere Geschmacksrichtungen verwenden Gewürze wie Kardamom, Kreuzkümmel oder Rosenwasser.
„Frozen Yogurt“ stellt eine Art Speiseeis dar, das aus Joghurt und Milch besteht. Im Verhältnis zu regulärem Speiseeis weist „Frozen Yogurt“ einen geringen Fettgehalt auf und gilt somit als gesündere Alternative. Wie beim Speiseeis produzieren Hersteller zahlreiche unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Während in den USA jedes Kind diese gefrorene Joghurtvariante kennt und in allen Supermärkten „Frozen Yogurt“ in der Tiefkühltheke liegt, hat sich dieses Produkt in Deutschland bisher nicht durchgesetzt.

Reinigung und Pflege

Achten Sie darauf, die Gläser und deren Deckel immer gründlich zu reinigen und auch abzutrocknen. Bei einigen Herstellern eignen sich diese Gläser für die Spülmaschine. Am besten Sie spülen die Gläser vor der Benutzung mit kochendem Wasser aus! Nur so verhindern Sie, dass es zu Verunreinigungen durch Pilz- oder Schimmelkulturen im Joghurt kommt.

Ebenso sollten Sie beim „Ansetzen“ des Joghurts nur saubere Löffel bzw. Schneebesen verwenden: Passen Sie auf, dass Sie den Löffel nicht unbeabsichtigt ablecken. Greifen Sie zudem nicht mit den Fingern in die Gläser, bevor Sie die „geimpfte Milch“ einfüllen. Bei kleinsten Verunreinigungen besteht die Gefahr, dass der Joghurt schimmelt.

Achten Sie deshalb penibel auf die Sauberkeit! Darüber hinaus benötigt ein Joghurtzubereiter wenig Pflege oder Reinigung, da die Milch und der fertige Joghurt nur mit den Gläsern bzw. dem großen Zubereitungsbehälter in Kontakt kommen.

Nützliches Zubehör

Joghurtferment

Joghurtferment

Sie geben Joghurtferment in die Milch, um Joghurt herzustellen. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Becher gekauften Joghurt als Starterkulturen zu verwenden. Allerdings führt die Verwendung von Ferment zu einer festeren Konsistenz des fertigen Joghurts. Außerdem bestimmen Sie anhand des verwendeten Ferments, welche Milchsäurebakterien Sie für Ihren Joghurt verwenden – Hersteller weisen zumeist die verwendeten Bakterienarten auf der Packung aus.

Kefirferment

Kefirferment

Wenn Sie nicht Ferment für Joghurt, sondern für Kefir verwenden, stellen Sie in Ihrem Joghurtbereiter auch Kefir her. Häufig weisen Hersteller extra auf diese Verwendungsmöglichkeit ihres Joghurtbereiters hin. Dieses säuerliche Getränk unterstützt die Verdauung, erfrischt besonders im Sommer und trägt zum Wohlbefinden bei.

Welchen Joghurt als Startkultur?

Welchen Joghurt als Startkultur?

Alternativ zu Joghurtferment benötigen Sie einen gekauften Joghurt als Startkultur. Dazu eignen sich nur Naturjoghurts ohne Zusatzstoffe. In wärmebehandelten Joghurtsorten leben keine Milchsäurebakterien mehr, sodass sich diese nicht als Startkultur für die Joghurtherstellung eignen.

  • Im Joghurt müssen sich lebende Bakterien befinden!

Joghurtthermometer

Joghurtthermometer

Wenn Sie frische Milch zur Joghurtherstellung verwenden, müssen Sie diese zunächst auf 95° C erhitzen und dann auf ca. 45° C abkühlen lassen. Zur Kontrolle der Temperatur bietet sich ein Thermometer an. Hierfür bieten verschiedene Hersteller spezielle Joghurtthermometer an, deren Skala von 20 bis 100° C reicht.

Zeitschaltuhr

Zeitschaltuhr

Einige Joghurtbereiter besitzen keine Abschaltautomatik, sodass Sie nach einer bestimmten Zeit den Netzstecker ziehen müssen. Wenn Sie eine Zeitschaltuhr verwenden, können Sie das Gerät z. B. abends anstellen und die Schaltuhr stoppt den Zubereitungsvorgang in der Nacht automatisch.

Zusatzgläser

Zusatzgläser

Die meisten Hersteller, die Joghurtbereiter mit mehreren Einzelgläsern produzieren, bieten eine kompletten Satz Gläser auch einzeln an. Diese dienen zum einen dem Ersatz heruntergefallener Gläser und zum anderen setzten Sie so schon wieder neuen Joghurt an, obwohl Sie noch nicht alle Joghurtgläser geleert haben. Wenn Sie und Ihre Familie also viel Joghurt essen, bietet sich ein zweiter Satz Gläser an, da Sie dann immer ein paar Gläser Joghurt im Kühlschrank stehen haben.

Zusatzstoffe

Zusatzstoffe

Wenn Sie einen gekauften Joghurt als Startkultur verwenden, beeinflussen Sie Geschmack und Konsistenz des fertigen Joghurts über verschiedene Zusatzstoffe. Zwei Esslöffel Milchpulver auf einen Liter Milch führen zu einer festeren Konsistenz des Joghurts. Mit einem Esslöffel Inulin wird der Joghurt etwas sahniger und ein Esslöffel Oligofructoseverleiht dem Joghurt einen etwas süßlichen Geschmack. Diese beiden Zusatzstoffe stellen komplexe Zuckermoleküle dar und zählen zu den prebiotischen Stoffen. Teilweise fügen Hersteller Oligofructose und Inulin bereits ihrem Joghurtferment hinzu, wobei dann auf der Verpackung häufig nur der Hinweis „prebiotisch“ steht.

Marmelade

Marmelade

Wenn Sie am liebsten Fruchtjoghurt essen, können Sie auch diesen herstellen. Dazu füllen Sie die einzelnen Joghurtgläser nur zu drei Viertel mit „geimpfter Milch“ und geben Marmelade auf den fertigen Joghurt – bevor Sie ihn in den Kühlschrank stellen. Zu selbst gemachtem Joghurt passt am besten selbst gemachte Marmelade. Alternativ schmeckt auch rote Grütze oder Sirup lecker.

Frischkäse-Bereiter

Frischkäse-Bereiter

Mit einem Frischkäse-Bereiter machen Sie aus Ihrem Joghurt Frischkäse. Diese Zubereiter bestehen aus einer kleinen Kunststoffkiste mit Siebeinsatz und Deckel: Sie geben den Joghurt auf das feine Sieb und stellen den verschlossenen Zubereiter in den Kühlschrank. Für einige Tage tropft die Flüssigkeit aus dem Joghurt in den Behälter und im Sieb bleibt Frischkäse zurück. Die im Behälter gesammelte Flüssigkeit, die aus Wasser und Milchzucker besteht, heißt Molke. Da Molke verschiedene B-Vitamine sowie Calcium, Kalium und Phosphor enthält, ist sie sehr gesund. Somit entsteht bei der Frischkäsebereitung aus Joghurt kein Abfallprodukt.

Alternativen zum Joghurtbereiter

Das Prinzip der Joghurtherstellung funktioniert auch ohne die Verwendung eines Joghurtbereiters. Über das Gelingen des Joghurts entscheiden die Milchsäurebakterien und die richtige Temperatur.

Joghurt aus der Thermoskanne

Es gibt nur wenig Alternativen zum Joghurtbereiter.Sie erwärmen zunächst die Thermoskanne mit heißem Wasser. Anschließend erhitzen Sie die frische Milch unter Rühren bis auf 95° C – nicht aufkochen! Bei H-Milch entfällt das Aufwärmen auf 95° C. Nach dem Abkühlen auf ca. 45° C rühren Sie einen geeigneten Joghurt in die Milch und füllen die Mischung in die Thermoskanne. In der verschlossenen Thermoskanne benötigt der Joghurt ca. 7 Stunden, um zu reifen. Bewegen Sie die Kanne während des Reifeprozesses nicht! Nach 7 Stunden füllen Sie den Joghurt in eine Schale oder Gläser und stellen diese zum Abkühlen in den Kühlschrank.

Alternativen zur Thermoskanne

Sie füllen die warme Milch-Joghurt-Mischung nicht in eine Thermoskanne, sondern in Gläser und stellen diese dann zum Reifen in eine Isolierkiste. Da bei einigen Backöfen die niedrigste Stufe den Backraum auf ca. 40° C erhitzt, eignen sich auch diese Geräte für die Joghurtherstellung.

Die Nachteile alternativer Methoden zur Joghurtherstellung

Da diese Zubereitungsmethoden nicht unbedingt eine konstante Reifetemperatur gewährleisten, erfordern diese Alternativen einige Versuche und viel Erfahrung. Die elektrischen Joghurtbereiter aus unserem Test funktionieren hingegen zuverlässig und erfordern weniger Erfahrung, da sie die optimale Temperatur für den Reifeprozess konstant halten.

Weiterführende Links und Quellen

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