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Kaffeevollautomat Test 2017 • Die 10 besten Kaffeevollautomaten im Vergleich

Ein solider Kaffeevollautomat kreiert köstliche Heißgetränke wie Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiatto.Wir haben die besten Kaffeevollautomaten dank Tests nebst Vergleichen im Internet gegenübergestellt und eine Bestenliste erstellt, die Mahlwerk, Druck, Wasserbehälter u.v.m. umfasst.

Kaffeevollautomat Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Philips HD8834/01 3100 SerieDe'Longhi Autentica Cappuccino ETAM 29.660.SB Kaffeevollautomat  Der Melitta E 970-306 Kaffeevollautomat Caffeo CI One-touch Cappuccino hat Platz 3.Saeco HD8769/01 Moltio KaffeevollautomatKrups XN 250AK Nespresso U Kapselmaschine Der DeLonghi ECAM 22.110.B Kaffee-Vollautomat ist auf dem 6. Platz. Der Melitta E 957-103 Kaffeevollautomat Caffeo Solo & Perfekt Milk ist auf Platz 7. Der DeLonghi ESAM04.110.S Kaffee-Vollautomat Magnifica New Generation wurde auf den 8. Platz gewählt. Der DeLonghi ESAM 3000.B Kaffee-Vollautomat wurde auf Platz 9 gewählt. Der KRUPS EA8108 Kaffeevollautomat ist unser Platz 10.

Philips HD8834/01 3100 Serie

De'Longhi Autentica Cappuccino ETAM 29.660.SB Kaffeevollautomat


Melitta E 970-306 Kaffeevollautomat Caffeo CI One-touch Cappuccino

Saeco HD8769/01 Moltio Kaffeevollautomat


Krups XN 250AK Nespresso U Kapselmaschine


DeLonghi ECAM 22.110.B Kaffee-Vollautomat

Melitta E 957-103 Kaffeevollautomat Caffeo Solo & Perfekt Milk

DeLonghi ESAM04.110.S Kaffee-Vollautomat Magnifica New Generation

DeLonghi ESAM 3000.B Kaffee-Vollautomat

KRUPS EA8108 Kaffeevollautomat

Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,2 2,4
Maße42,9 x 21,5 x 33 cm19,5 x 48 x 34 cm47,5 x 25,5 x 32,8 cm25,6 x 47 x 35 cm19 x 38,7 x 32 cm23,8 x 43 x 35,1 cm45,5 x 20 x 32,5 cm40,5 x 28 x 36 cm37,5 x 28,5 x 36 cm 26 x 36,5 x 32 cm
Gewicht7 Kg12,97 Kg10 Kg8,5 Kg3 Kg9 kg9 kg10 Kg2,5 kg798 g
Farbeschwarzsilberhochglanz silberschwarzpure greyGlänzend SchwarzSilbersilberschwarzschwarz
Druck15 bar15 bar15 bark.A.19 bar15 bar15 bar15 bar15 bar15 bar
Leistung1850 Watt1450 Watt1400 Watt1850 Watt1260 Watt1450 Watt1400 Watt1450 Watt1450 Watt1450 Watt
MahlwerkKeramikmahlwerkKegelmahlwerkStahl-Kegelmahlwerk 3-stufig einstellbarScheibenmahlwerk aus Keramiknicht InklusiveExtraleises Kegelmahlwerk (13 Stufen)Stahl-Kegelmahlwerk 3-stufig einstellbarKegelmahlwerk mit 13 Mahlstufen14-stufiges Kegelmahlwerkverstellbares Metall-Kegelmahlwerk (Drei Positionen)
Auslauf2-Tassen Funktion2-Tassen Funktion2-Tassen-Zubereitung2-Tassen-Zubereitung1-Tassen Funktion2-Tassen Funktion2-Tassen-Zubereitung2-Tassen-Zubereitung2-Tassen-Zubereitung2-Tassen-Zubereitung
Wasserbehälter1,8 L1,4 L1,8 L1,9 L0,7 L1,8 L1,2 L1,8 L1,8 L1,8 L
EntkalkungVollautomatisches Spül- und automatisches EntkalkungsprogrammVollautomatisches Spül- und automatisches Entkalkungsprogrammper Knopfdruck Reinigen und Entkalkenper Knopfdruck Reinigen und Entkalkennicht Inklusiveper Knopfdruck Reinigen und EntkalkenAutomatischen Reinigungs-, Entkalkungs-, und SpülprogrammAutomatisches EntkalkungsprogrammEntkalkungsautomatikAutomatisches Reinigungs und Entkalkungsprogramm
Zubehörnicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveKaffeevollautomat
Netzteil
Kaffeefet
Kaffeelot
Kaffeepinsel
nicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive2x Reinigungstabletten (XS3000)
TassenwärmerGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
MilchaufschäumerGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
WasserdampfGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Details

  • Langlebiges Scheibenmahlwerk aus 100% Keramik
  • Höhenverstellbarer Auslauf
  • bereitet 5 verschiedene Kaffeespezialitäten
  • Auch mit Kaffeepulver nutzbar
  • Füllmenge, Kaffeestärke (2-stufig)

  • Abschaltautomatik
  • Nur 19,5 cm breit
  • Long-Coffee-Funktion
  • Doppio Funktion
  • leises Mahlwerk
  • Spülmaschinenfest
  • Höhenverstellbarer Auslauf


  • Speicherfunktionstaste für 4 Personen
  • Entnehmbares Milchsystem
  • Kaffeestärke 4-stufig einstellbar
  • Automatische Mahlmengenregulierung
  • Brühtemperatur 3-stufig programmierbar

  • leises Mahlwerk
  • Single Portion Cleaner
  • Entnehmbare Brüheinheit
  • Spülmaschinenfest
  • Automatische Abschaltung


  • Verstellbarer Wassertank
  • flexible, magnetische Tassen-Abstellfläche
  • Verkürzte Aufheizzeit (ca. 25s)


  • Wasserfilter
  • PBohnenbehälter mit Aroma-Safe
  • Geeignet für Kaffeebohnen und Kaffeepulver
  • Leicht herausnehmbarer Wassertank mit Indikator

  • Kaffeestärke 3-stufig einstellbar
  • Automatische Mahlmengenregulierung
  • Brühtemperatur 3-stufig einstellbar
  • Abnehmbarer Wassertank (kompatibel für den Einsatz eines Wasserfilters)
  • LED-Symboldisplay

  • mit Kaffeebohnen als auch mit Kaffeepulver betrieben werden
  • „Vorbrüh”-Aroma-System
  • Regulierbare Kaffeeausgabe für unterschiedliche Tassengrößen
  • Automatische Abschaltung
  • Anzeige Wasser nachfüllen und Kaffeebohnen nachfüllen

  • Neues "Super Silent" 14-stufiges Kegelmahlwerk für noch feineren Kaffeegenuss
  • CRF Technologie mit 1:1 Aroma-System
  • Komplett von vorne zu bedienen
  • Individuelle Einstellung der Wasser- und Kaffeemenge

  • Patentiertes Thermoblock-System (CTS)
  • individuelle Einstellung von Kaffeestärke, Wassermenge und Temperatur
  • Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf (von 60mm bis 105 mm)
  • Claris Aqua-Filtersystem
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichteProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Der Vergleich-Testsieger im Video

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Kaffeevollautomat?

Was genau zeichnet einen Kaffeevollautomaten aus?Eine Kaffeemaschine hat so gut wie jeder schon einmal gesehen und kann sich darunter auch etwas Konkretes vorstellen. Bei einem Kaffeevollautomat wird es dagegen schon etwas schwammiger – vor allem dann, wenn eine klare Definitionsgrenze zur Kaffeemaschine gezogen werden soll. Was also ist ein Kaffeevollautomat, was genau kann er, und was macht ihn in den Augen vieler begeisterter Kaffeetrinker so viel besser und interessanter als eine herkömmliche Kaffeemaschine?

Vor allen anderen Vorzügen zu nennen ist zunächst die große Vielfalt, die der Kaffeevollautomat verspricht. Ein Versprechen, das in der Regel auch eingelöst wird: Praktisch jede denkbare Kaffeesorte ist erhältlich, darunter auch beliebte Luxusvarianten aus der Kaffeehochburg Italien wie Latte macchiato oder Cappuccino – zumindest bei Modellen mit integriertem Milchaufschäumer.

In seiner ursprünglichen Form handelt es sich bei dem Kaffeevollautomaten um einen Selbstbedienungsautomaten, der eigentlich für kommerzielle Zwecke entworfen wurde.

Das hohe Maß an Komfort, das der Kaffeevollautomat mit sich bringt, sowie die fortschreitende technische Entwicklung* erlauben es inzwischen, die teuren, platzraubenden kommerziellen Modelle auf ein preiswerteres Format mit geringerem Raumbedarf zu komprimieren.

Nicht nur aus diesem Grund greifen immer mehr Privathaushalte auf einen Kaffeevollautomaten anstelle einer Kaffeemaschine zurück. Schließlich geht es nicht nur um Geschmack, sondern vor allem um Geschwindigkeit – auch hier sind Kaffeevollautomaten deutlich im Vorteil.

Ob es sich also um ein hochpreisiges, großvolumiges Modell für die Betriebskantine handelt oder um eine kleinere Variante für rein private Zwecke – der Kaffeevollautomat macht an nahezu jedem Platz eine gute Figur. Für unseren ausführlichen Kaffeevollautomaten Test haben wir natürlich alle Preisklassen und Anwendungsgebiete berücksichtigt, um ein möglichst breites Feld von möglichen Einsatzzwecken abzudecken. Für uns bedeutet der Kaffeevollautomat ein Stückchen Luxus im Alltag – nicht um jeden Preis, aber für jedes Budget.

Wie funktioniert ein Kaffeevollautomat?

Was müssen Sie über die Funktionsweise eines Kaffeevollautomaten wissen?Um all die köstlichen Koffeingetränke zu produzieren, bedient sich der Kaffeevollautomat der sogenannten Espresso-Methode. Trotz einer nicht zu leugnenden Ähnlichkeit ist der Kaffeevollautomat aber nicht dasselbe wie eine Espressomaschine.

Die Anwendungsgebiete sind weit vielfältiger, und auch ausgewiesene Espresso-Verächter kommen bei einem Kaffeevollautomaten voll auf ihre Kosten. Die zum Einsatz kommende Technologie erlaubt die Zubereitung aller möglichen Sorten in Sekundenschnelle – kochend heiß und köstlich frisch.

Dass der Kaffee auf Knopfdruck kommt, das kennt man ja vom Kaffeevollautomaten, dafür schätzt man ihn – aber wie wird dieser enorme Geschwindigkeitsvorteil gegenüber herkömmlichen Methoden des Kaffeekochens überhaupt erzielt?

Im Prinzip auf dieselbe Weise, wie man auch Menschen manchmal zu außerordentlichen Leistungen anspornt: Man macht ordentlich Druck. Die Glücks- und Superzahl ist dabei die 9: Wasser wird mittels Gas oder Elektrizität auf circa 90 Grad erhitzt und mit ungefähr 9 bar durch frisch gemahlene Bohnengepresst.

Gerade das verbaute Mahlwerk sorgt dafür, dass sich der Kaffeevollautomat wohltuend abhebt von normalen Filterkaffeemaschinen oder Kaffeepadmaschinen. Die Bohnen werden erst unmittelbar vor Beginn des Brühvorgangs zermahlen – mehr Frische geht nur, wenn man direkt auf einer Kaffeeplantage wohnt.

Das Mahlwerk besteht aus bei modernen Geräten aus gehärtetem Stahl oder Keramikund erlaubt eine präzise Einstellung der gewünschten und verwendeten Mahlstufe. Die Reste der gemahlenen Bohnen müssen regelmäßig entsorgt werden.

Der Kaffeevollautomat produziert aber nicht allein frischen, duftenden Kaffee, sondern dazu ein Gefühl, als säße man irgendwo in Wien oder in Italien in einem Kaffeehaus. Damit diese Frische möglichst lange erhalten bleibt, sind Kaffeevollautomaten mit aufwendigen Programmen zur Reinigung und Entkalkung bestückt.

Als vorbeugende Maßnahme installieren außerdem praktisch alle Hersteller austauschbare Wasserfilter. Trotzdem ist der Kaffeevollautomat immer ein bisschen ein Pflegefall – er will gehegt werden, bietet dafür aber auch eine ganze Menge.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Einige Vorteile und Anwendungsbereiche des Kaffeevollautomaten haben wir bereits**kurz gestreift**; an dieser Stelle wollen wir sie jetzt ausführlich würdigen. Tatsächlich gibt es mehr als nur einen Grund, sich für eines der Modelle aus unserem Kaffeevollautomaten Test 2017 zu entscheiden.

Schnelle Zubereitung, gemütlicher Genuss

Abwarten und Tee trinken kommt für einen echten Kaffeeliebhaber nicht infrage. Beim Einsatz eines Kaffeevollautomaten steht das ungeliebte Warten auch gar nicht zur Debatte: Ein Knopfdruck genügt, und der frisch aufgebrühte Kaffee schießt in die Tasse.

Das ist nützlich, wenn es um den schnellen Morgenkaffee vor oder während der Arbeit geht, und angenehm, wenn eine gemütliche Kaffeepause eingeläutet werden soll. Der Kaffeevollautomat ist praktisch immer aus dem Stand einsatzbereit und liefert zu jedem Zweck die gewünschte Kaffeesorte – und das in nur wenigen Sekunden! Für den Genuss kann und sollte man sich dann gerne etwas mehr Zeit nehmen.

Das unwiderstehliche Gefühl von Frische

Welche Vorteile hat ein Kaffeevollautomat?»Frischer Kaffee« – darunter verstehen auch heute noch viele Menschen zeitnah aufgebrühten Filterkaffee, mit heißem Wasser übergossenes Kaffeepulver also, das zudem immer häufiger zu kleinen Pads komprimiert wird. Der Geruch und der Geschmack frisch gemahlener Bohnen ist vielen regelmäßigen Kaffeetrinkern hingegen völlig unbekannt.

Ein echtes Trauerspiel, auf das sich mit dem Einsatz eines Kaffeevollautomaten glücklicherweise niemand mehr einlassen muss. Endlich ist das besondere Aroma und der unwiderstehliche Duft wirklich frischen Mahlkaffees nicht länger nur der Gastronomie oder enthusiastischen Besitzern einer Kaffeemühle vorbehalten.

Bequeme Handhabung

Natürlich gab es auch vor der flächendeckenden Einführung des Kaffeevollautomaten schon die Möglichkeit, im eigenen Heim frisch gemahlenen Bohnenkaffee zu genießen. Altmodische Kaffeemühlen mit Handbetrieb gibt es schon seit Langem nicht nur in deutschen Küchen.

Auch elektrische Varianten wurden mit mehr oder weniger großem Erfolg vertrieben, aber immer war die Herstellung von Kaffee mit ganzen Bohnen eine relativ zeitaufwendige Angelegenheit. So schnell und bequem, wie der Kaffeevollautomat die großen und kleinen Tassen mit dem dampfenden Getränk füllt, klappte das Kaffeekochen mit Handmühlen und elektrischen Zerkleinerern aber bei Weitem nicht.

Unübertreffliche Sortenvielfalt

Die Auswahl an Sorten ist bei klassischen Kaffeemaschinen von jeher stark eingeschränkt und gerade Liebhaber exotischerer Varianten wie Espresso oder Cappuccino müssen meist auf zusätzliche Gerätschaften wie eine Espressomaschine oder einen Milchaufschäumer zurückgreifen.

Zwar gibt es für Kaffeepadmaschinen spezielle Cappuccino-Kapseln mit gesonderter Milchkammer, aber das Ergebnis lässt sich nur schwerlich vergleichen mit einem echten Milchkaffee – weder geschmacklich noch qualitativ.

Ganz anders präsentiert sich der Kaffeevollautomat, der so gut wie jede gewünschte Sorte frisch aufbrühen kann. Der Kaffeevollautomat ist sozusagen das Kaffeehaus für die eigene Küche.

Eine Attraktion für die Gastronomie

Kaum ein gastronomischer Betrieb kommt heute ohne das Angebot von wenigstens einer Grundsorte Kaffee aus. In der Regel wird auch ein Espresso als Selbstverständlichkeit gesehen, oft genug auch Cappuccino und Latte macchiato. Nicht immer ist es ganz einfach, Kaffee heiß und frisch auf Vorrat zu halten, und manchmal ist es unumgänglich, dass der Kunde oder Gast auf sein Getränk lange warten muss.

Mit einem der vielen leistungsstarken Kaffeevollautomaten aus unserem großen Kaffeevollautomaten Test Vergleich lässt sich das leicht ändern, das Personal wird entlastet und eine zügige Bedienung aller Gäste gewährleistet. Zu diesem Zweck gibt es sogar spezielle Selbstbedienungsautomaten mit eingebautem Münzschlitz – derartige Modelle haben wir für unseren Kaffeevollautomaten Test allerdings nicht berücksichtigt.

Welche Arten von Kaffeevollautomaten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Kaffeevollautomaten.Grundsätzliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen gibt es nicht gar so viele, Abweichungen betreffen vor allem die einzelnen Features im Detail. Am auffälligsten verläuft sicher die Grenze zwischen den jeweiligen Modellen für den privaten und gewerblichen Bereich.

Ansonsten ist es vor allem der Preis, der die jeweiligen Kategorien bestimmt und charakterisiert. Nicht immer und für jeden Zweck muss dabei das teuerste Modell auch das beste sein, abhängig vom Profil des jeweiligen Nutzers kann auch die Anschaffung eines preiswerteren Geräts eine Menge Sinn ergeben.

Günstige Modelle für Gelegenheitstrinker

Ja, es gibt sie, die wirklich günstigen Modelle für Gelegenheitstrinker, aber natürlich darf man von ihnen keine Wunderdinge erwarten. Bis um die 400 Euro können diese Einsteigergeräte kosten, die für den normalen Hausgebrauch durchaus praktikabel sind. Sie beherrschen auch in der Regel sämtliche Grunddisziplinen ganz ordentlich, sind aber meist nicht so hochwertig verarbeitet wie die hochpreisigeren Varianten und enthalten mehr Teile aus Kunststoff.

Trotzdem muss man von ihnen nicht grundsätzlich abraten, und für die obligatorische Tasse Frühstücks- oder Nachmittagskaffee in privaten Haushalten sind sie meist ganz ordentlich geeignet. In erster Linie richten sich solche Geräte an vorherige Filterkaffeetrinker, die gerne einmal den Geschmack von frisch gemahlenem Bohnenkaffee versuchen möchten. Besonders günstige Modelle in einer Preisklasse von 100 bis 200 Euro sind allerdings selten eine brauchbare Anschaffung.

Mittlere Preisklasse für Kaffeegenießer

Wesentlich interessanter und durchaus schon für echte Liebhaber von frischem Bohnenkaffee geeignet sind die Modelle der mittleren Preisklasse. Nicht immer ist der höhere Preis aber auch gleichbedeutend mit einer hochwertigen Verarbeitung, oft wird das dickere Preisschild auch mit zahlreichen Features gerechtfertigt, die teilweise geradezu als wahre Flut über den Interessenten hereinbrechen und ihn zum Kauf animieren wollen.

Da ist es sicher hilfreich, ganz genau hinzuschauen und sich Gedanken darüber zu machen, welche Funktionen für die eigenen Zwecke wirklich sinnvoll sind und benötigt werden.

Eingefleischte Cappuccino-Hasser und Latte-macchiato-Verächter werden wohl kaum Verwendung haben für einen automatischen Milchaufschäumer, begeisterte Espressotrinker wiederum kommen um eine spezielle Crema-Düse nicht herum.

Hochpreisige Geräte für die Gastronomie

Kaffeevollautomaten mit einem Preisschild von über 1 000 Euro richten sich vor allem an gewerbliche Nutzer. Natürlich darf sich auch ein passionierter Kaffeeliebhaber mit gut bestücktem Portemonnaie einen solchen Luxus gönnen; ob sich die Anschaffung wirklich lohnt, muss aber in diesem Fall jeder Käufer für sich selbst entscheiden.

Für eine professionelle Gastronomie ist ein entsprechend leistungsfähiges Gerät allerdings unumstößliche Pflicht, schließlich müssen hier in der Regel Tag für Tag große Mengen Kaffee gebrüht werden – kleine und günstigere Modelle sind mit so einem Ansturm schnell überfordert und geben den Geist auf.

Hochpreisige Kaffeevollautomaten sind meistens hochwertig verarbeitet und bestehen häufig aus robusten Materialien wie Edelstahl, während sich die Kunststoffeinsätze auf die wirklich notwendigen Komponenten beschränken. Die Funktionsvielfalt dieser teuren Modelle ist sehr umfangreich und deckt alle möglichen Einsatzzwecke souverän ab, Abstriche müssen keine gemacht werden. Allen Modellen gemeinsam ist der recht hohe Wartungsaufwand.

So haben wir die Kaffeevollautomaten getestet

Es ist immer eine größtmögliche Objektivität, die einen soliden und glaubhaften Test auszeichnet. Für unseren Kaffeevollautomaten Test Vergleich folgen wir grundsätzlich einer genauen Marschroute, die aller Willkür enge Grenzen zieht. Anhand einer Liste klar definierter Kriterien versuchen wir, einen unvoreingenommenen Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen vorzunehmen. Für eine gute Transparenz möchten wir im Folgenden die wichtigsten Punkte vorstellen, auf die wir bei unserem Test besonders achten.

PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS

PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS

Das interessiert uns und unsere Leser: Ist die gebotene Leistung den geforderten Preis auch wert? Wir testen alle Preisklassen und scheuen auch vor hochpreisigen Angeboten nicht zurück, schauen aber gerade da besonders genau hin – schließlich muss sich ein hoher Kaufpreis auch rechtfertigen lassen. Geräte, die wir in unserem Kaffeevollautomaten Test empfehlen, sind natürlich immer ihr Geld wert **und können **guten Gewissens gekauft werden.

ALLGEMEINES LEISTUNGSVERMÖGEN

ALLGEMEINES LEISTUNGSVERMÖGEN

Was kann der Kaffeevollautomat auf technischer Seite? Wie viele Tassen werden pro Brühvorgang bedient? Wie umfangreich ist das Fassungsvermögen von Bohnenbehälter und Wassertank? All das sind Kriterien, die sich in unmissverständlichen Zahlen ausdrücken lassen – für unseren Kaffeevollautomaten Test Vergleich spielt jede davon eine Rolle. Natürlich fallen Modelle, die bei diesen Werten unterdurchschnittlich schlecht abschneiden, ganz von selbst durch unser empfindliches Raster.

BESONDERE FUNKTIONEN

BESONDERE FUNKTIONEN

In Sachen Features liefern sich die Hersteller von Kaffeevollautomaten einen heißen Kampf. Wir bleiben cool und listen zuverlässig auf: Wie steht es zum Beispiel mit dem beliebten Milchschaum, wird er vollautomatisch erzeugt, benötigt er eine spezielle Düse oder ist er etwa serienmäßig gar nicht enthalten und muss nachgerüstet werden? Außerdem erwähnen wir natürlich alles, was uns während des Kaffeevollautomaten Tests auffällt und nicht gut in andere Kategorien passt.

EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Wie jedes elektrische Gerät muss der Kaffeevollautomat gewisse Einstellungsmöglichkeiten bieten. Die fallen von Modell zu Modell aber recht unterschiedlich aus und ermöglichen nicht immer alle Optionen, die wir uns wünschen. Dabei geht es uns um die voreingestellten Kaffeestärken, um den regulierbaren Mahlgrad, einen höhenverstellbaren Auslauf und natürlich alles, was sich die Hersteller zusätzlich überlegt haben.

WARTUNGSAUFWAND

WARTUNGSAUFWAND

Kein Gerät aus unserem Kaffeevollautomaten Test kommt ohne einen gewissen Wartungsaufwand aus. Pflege muss sein, fällt aber je nach Modell unterschiedlich anspruchsvoll aus. Verbreitet, aber noch keineswegs Standard ist eine automatische Reinigungsfunktion, die nach Möglichkeit auch den notwendigen Prozess der Entkalkung umfassen sollte. Je weniger anspruchsvoll ein Kaffeevollautomat im täglichen Betrieb ist, desto angenehmer ist es natürlich für den Nutzer.

VERARBEITUNG UND BEDIENKOMFORT

VERARBEITUNG UND BEDIENKOMFORT

Bei der Qualität der Verarbeitung treten bisweilen drastische Unterschiede zutage, die nicht zuletzt in der gewählten Preisklasse begründet liegen. Es liegt auf der Hand, dass ein Modell aus Edelstahl über mehr Stabilität verfügt als ein günstigeres Gerät, das vorwiegend aus Kunststoff besteht. Außerdem interessiert uns, wie die Bedienung ausgefallen ist: Eine intuitive Handhabung gefällt uns besser als eine eher umständliche und sperrige Bedienung.

SONSTIGE VORTEILE

SONSTIGE VORTEILE

Viele Kaffeevollautomaten bringen ihre ganz individuellen Vorzüge mit, die wir in unserem Kaffeevollautomaten Test nicht unerwähnt lassen wollen. Ein besonders kompaktes oder hochwertiges Design würdigen wir ebenso wie nützliche technische Kabinettstückchen, zum Beispiel ein Sichtfenster zur Überprüfung der Bohnenfüllmenge oder ein zusätzlicher Behälter für Pulverkaffee. Auch extra heißer Kaffee und ein auffallend guter Geschmack des Endprodukts verdienen unser Lob.

Neben diesen Kriterien, die uns in unserem umfangreichen Kaffeevollautomaten Test Vergleich 2017 beschäftigen, gibt es noch eine Reihe von Punkten, die in erster Linie für potenzielle Käufer interessant sind und die berücksichtigt werden sollten, wenn es um die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten geht. Auf einige dieser Punkte werden wir im nächsten Abschnitt eingehen. Alle Interessierten sollten an dieser Stelle also gründlich weiterlesen – es lohnt sich.

Worauf muss ich beim Kauf eines Kaffeevollautomaten achten?

Auf ein paar Dinge sollten Sie beim Kauf eines Kaffeevollautomat achten.Wenn es nach den Herstellern der Kaffeevollautomaten geht, dann stellt jedes Gerät für sich genommen eine großartige Empfehlung dar. Die Werbeabteilungen überbieten sich geradezu im kreativen Rühmen ihrer Modelle und der zugehörigen Eigenschaften. Weitaus ehrlicher und viel vertrauenswürdiger ist unser Kaffeevollautomaten Test 2017, aber auch über unsere Vergleichsergebnisse hinaus gibt es ein paar Punkte, die beim Kauf eines Kaffeevollautomaten in jedem Fall Beachtung finden sollten.

Eine Frage des Geldes: die Preisklasse

Die Frage aller Frage vor jeder Anschaffung, vor allem vor einer größeren, lautet natürlich: Was kann ich ausgeben, was will ich ausgeben? Ein Kaffeevollautomat ist in aller Regel kein Artikel, der mal eben schnell beim Discounter mitgenommen wird. Wir haben die drei groben Preisklassen bereits vorgestellt, und es liegt jetzt natürlich zuallererst am persönlichen Profil, welche für die eigenen Zwecke infrage kommt.

Bei einer gewerblichen Nutzung in der Gastronomie führt kein Weg an der Entscheidung für ein leistungsstarkes und teures Profigerät vorbei, aber private Nutzer dürfen sich zumindest gewissenhaft fragen, ob es wirklich die gehobene Mittelklasse sein muss oder für den Anfang nicht auch ein günstigeres Einsteigergerät sein darf. Eines ist klar: richtige Kaffeegenießer kommen nicht umhin, für Ihre Liebhaberei gutes Geld zu investieren. Damit sich die Investition auch wirklich lohnt, empfiehlt sich ein rechtzeitiger Blick in unseren Kaffeevollautomaten Test Vergleich.

Erheblicher Pflege- und Wartungsaufwand

Kaffeevollautomaten sind extrem leistungsstarke Geräte, die ihren Benutzern viel zu bieten haben, allerdings nicht nur in der Anschaffung sehr kostspielig sind. Auch der Pflege- und Wartungsaufwand darf nicht unterschätzt werden. Bis die Maschine**vollständig entkalkt** ist und alle ihre Komponenten gründlich gereinigt wurden, können unter Umständen einige Stunden ins Land ziehen.

Herkömmliche Kaffeemaschinen sind in dieser Hinsicht deutlich weniger anspruchsvoll, erreichen aber nie das besondere Aroma frisch gemahlenen Bohnenkaffees. Käufer eines Kaffeevollautomaten sollten sich aber keinen Illusionen hingeben, sondern vor dem Erwerb bewusst machen, dass das unvergleichliche Geschmackserlebnis seinen Preis hat.

Manche Modelle sind darauf ausgelegt, die Wartung möglichst einfach zu gestalten; sie bringen besondere Komfortfunktionen mit wie automatische Entkalkung und Reinigung. Aber auch in diesem Fall geht es nicht gänzlich ohne Pflegemaßnahmen.

Wichtig für eine gute Hygiene ist ein einfacher Austausch des Wasserfilters und das Vorhandensein einer herausnehmbaren Brühgruppe. Ist die nämlich statisch verbaut, gestaltet sich eine sorgfältige Reinigung des Kaffeevollautomaten unnötig kompliziert.

Das Design: Augenöffner und Kostenfalle

Das Auge kauft mit, das lässt sich nicht leugnen, und das wissen natürlich auch die Hersteller. Dabei kommt es nicht von ungefähr, dass Modelle mit einer besonders hochwertigen Optik oft genug auch ein besonders dickes Preisschild besitzen. Gerade günstigere Geräte setzen häufig vermehrt auf Bauelemente aus Kunststoff. Das ist durchaus praktikabel und drückt auch den Preis, sieht aber natürlich nie so gut und edel aus wie ein Modell aus Edelstahl.

Häufig sind aufwendig gestaltete Geräte auch hochwertiger verarbeitet und verfügen über eine längere Lebensdauer, aber letzten Endes muss jeder Käufer selbst entscheiden, ob diese Eigenschaft einen meist saftigen Aufpreis wert ist. Gerade Kaffeevollautomaten für den Hausgebrauch, die nicht im Dauerbetrieb eingesetzt werden, lohnen sich möglicherweise als günstige Varianten, die mehr durch ihren Funktionsumfangbestechen als mit teurem Luxusdesign. Manchmal zählen eben auch bei Elektrogeräten innere Werte!

Ein Kaffeevollautomat braucht Platz

Überlegen Sie welchen Platz der Kaffeevollautomat in der Küche bekommt.Kaffeevollautomaten sind nicht gerade Taschengeräte, sie benötigen mehr oder weniger viel Platz, was vor allem auf professionelle Geräte für die Gastronomie zutrifft. Nicht immer gilt dabei die Faustformel »je größer, desto besser«; tatsächlich hat der räumliche Umfang einer solchen Luxus-Kaffeemaschine auch immer viel mit der jeweils vorhandenen Brühkapazität zu tun. Modelle mit eher großvolumigen Wassertanks und Bohnenbehältern brauchen natürlich einfach mehr physischen Raum.

Nicht überall steht dieser Raum auch zur Verfügung, aber selbst da, wo das der Fall ist, sollten sich interessierte Käufer die Frage stellen, ob überhaupt ein entsprechender Mengenbedarf besteht. Selbstverständlich sind so wichtige Angaben wie das Fassungsvermögen von Wassertank und Bohnenbehälter auch Thema in unserem Kaffeevollautomaten Test. Vieltrinker sollten hier keinesfalls am falschen Ende sparen, weil das ständige Nachfüllen und Leeren den Kaffeegenuss auf Dauer durchaus beeinträchtigen kann.

Leistungsvermögen und Energieverbrauch

Auch kleinere Kaffeevollautomaten sollten ein gewisses Leistungsvermögen nicht unterschreiten, schließlich ist das gesamte Funktionsprinzip des Geräts auf der Erzeugung von Druck aufgebaut. Das bedeutet: Die Wasserpumpe muss liefern, und das ist gerade bei besonders günstigen Angeboten alles andere als selbstverständlich.

Der etablierte Richtwert als Mindeststärke für die Wasserpumpe beträgt 15 bar – diese Angabe bezieht sich allerdings auf die maximale Leistungsfähigkeit, in der Praxis wird der Kaffee mit einem Druck von circa 9 baraufgebrüht. Unter diesem Wert wird der Kaffeevollautomat nur wenig Freude und eher durchwachsenen Kaffee bereiten.

In diesem Zusammenhang muss natürlich beinahe zwangsläufig die Frage nach dem Stromverbrauch fallen, und bei ihrer Beantwortung sollte man genau hinschauen, denn die Unterschiede können erheblich sein – vor allem, weil die meisten Kaffeevollautomaten auch im Stand-by-Modus Strom verbrauchen.

Die gute Nachricht ist, dass zumindest neuere Modelle so gut wie immer über eine hohe Energieeffizienz verfügen – die Hersteller werden auf diesem Gebiet immer sensibler. Trotzdem sollte der anfallende Stromverbrauch wie überhaupt alle Folgekosten im Vorfeld eines Kaufs zuverlässig abgeklärt werden.

Funktionsumfang und Einstellungsmöglichkeiten

Nicht alle Kaffeevollautomaten bieten denselben Funktionsumfang, und auch bei den Einstellungsmöglichkeiten gibt es Unterschiede. Das muss kein Nachteil sein, denn nicht jeder Nutzer ist auf wirklich jede Eigenschaft angewiesen. Diese Frage sollte man aber rechtzeitig stellen, denn von ihrer Beantwortung hängt die Tauglichkeit eines Geräts für die eigenen Zwecke ab.

Espresso-Trinker oder Cappuccino-Liebhaber sollten sich nicht blind darauf verlassen, dass jeder Kaffeevollautomat diese Disziplinen auch glänzend beherrscht. Unser Kaffeevollautomaten Test Vergleich 2017 gibt auch über diese Punkte zuverlässig Auskunft.

Wichtig für das Aroma und damit den Geschmack des Kaffees ist auch der Mahlgrad, der nach Möglichkeit frei regulierbar sein sollte.

Sollen verschiedene Tassengrößen ohne Probleme genutzt werden können, muss auch ein höhenverstellbarer Kaffeeauslauf enthalten sein. Manche Sonderkomponenten wie zum Beispiel der Milchaufschäumer lassen sich je nach Modell auch später nachrüsten. Zunehmend beliebt sind auch die sogenannten Tassenwärmer, beheizte Platten, die den eingefüllten Kaffee lange warm halten – allerdings darf nicht übersehen werden, dass gerade dieses Extra viel zusätzliche Energieverbraucht.

Die führenden Hersteller

Für Kaffeekenner ist es bestimmt keine Überraschung, dass einer der bedeutendsten Hersteller von Kaffeevollautomaten aus dem Kaffeeparadies Italien stammt. Aber es gibt auch andere Namen, die es verdienen, hier vorgestellt werden – nicht wenige davon aus Deutschland. Die nachfolgende Liste wurde alphabetisch sortiert und stellt keinesfalls eine wertende Aussage über die Qualität der verschiedenen Hersteller und ihrer Produkte dar.

  • AEG
  • Bosch
  • DeLonghi
  • Melitta
  • Miele
  • Philips
  • Saeco
  • Severin
  • WMF
Das einst deutsche Unternehmen AEG kann auf eine ebenso ruhm- wie wechselvolle Geschichte zurückblicken, die es durch die Wirren zweier Weltkriege hindurch zu einem der größten Elektronikkonzerne der Welt geführt hat. Heute ist diese Geschichte allerdings längst Vergangenheit, AEG existiert nur noch als Marke, die von ihrem aktuellen Eigentümer, der schwedischen Electrolux, an andere Unternehmen lizenziert wird. So kommt es, dass nach wie vor zahlreiche moderne Geräte mit den markanten drei roten Buchstaben in Antiqua-Schrift die Händlerregale säumen – darunter auch einige Kaffeevollautomaten. 
Aus dem schwäbischen Familienunternehmen Robert Bosch GmbH ist längst ein erfolgreicher Weltkonzern geworden, der Jahr für Jahr Umsätze in zweistelliger Milliardenhöhe generiert. Privathaushalten ist er vor allem als Produzent hochwertiger Elektrowerkzeuge und Haushaltsgeräte ein Begriff. Inzwischen liegt der 125. Geburtstag der Firma schon mehrere Jahre zurück, und das Sortiment ist so breit gefächert wie vielleicht nie zuvor in der Firmengeschichte – neben den unvermeidlichen Staubsaugern und Bohrmaschinen schmücken auch verschiedene Kaffeevollautomaten das Angebot. 
Der Name DeLonghi  klingt ein bisschen nach rasantem Sportwagen oder dribbelstarkem Fußballprofi, und tatsächlich hat sich das italienische Unternehmen ziemlich stracks auf die Überholspur begeben. Die Ziele sind hochgesteckt, schließlich strebt man nichts Geringeres an als die globale Marktführerschaft bei der Herstellung von Kaffeeprodukten. Um diesem selbst gewählten Anspruch gerecht zu werden, setzt man auf technische Innovationen und ein unverwechselbares Design. Dabei will man ausdrücklich Rücksicht nehmen auf regionale Eigenarten und vorhandene Traditionen. Nach dem Willen von DeLonghisollen alle Geräte aus eigenem Hause etwas ganz Besonderes sein – entsprechend umfangreich und vielseitig fällt das Sortiment aus, in dem der Bereich Kaffee zwar eine wichtige Rolle spielt, aber beileibe nicht das einzige Geschäftsfeld darstellt. Natürlich kommt auch unser Kaffeevollautomaten Test Vergleich nicht ohne die italienischen Kaffee-Spezialisten aus. 
Heute ist Krups nur eine Marke des französischen Weltkonzerns SEB, aber in seiner Anfangszeit Mitte des 19. Jahrhunderts handelte es sich um ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Solingen. Die erste elektrische Kaffeemühle wurde zwar erst rund hundert Jahre nach Gründung der Firma entwickelt, war aber mit über einer Million verkaufter Geräte ein großer Erfolg. Kaffeemaschinen blieben seither ein wichtiges Geschäftsfeld für Krupsund wurden nach und nach durch verschiedene Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten ersetzt. Zwar gibt es das Unternehmen in seiner ursprünglichen Gestalt nicht mehr, aber der Name besitzt einen so guten Klang, dass die französische Mutter auch heute noch Kaffeevollautomaten der Marke Krups auf den Markt bringt. 
Es gibt hierzulande wohl kaum jemanden, der nicht schon einmal den Namen Melitta gehört hat – höchstwahrscheinlich in Zusammenhang mit dem berühmten Kaffeefilterpapier, dass den Namen einer der Firmengründerinnen trägt: Melitta Bentz. Inzwischen ist die Melitta-Gruppe längst weltweit tätig und erzielt jährlich einen Milliardenumsatz mit Konsumprodukten, zu denen weiterhin Kaffeefilter und natürlich auch Kaffeevollautomaten gehören. Außerdem produziert das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Minden sehr erfolgreich Staubsauger – eine vielleicht ganz nützliche Ergänzung zum Kaffeevollautomaten, wenn beim Befüllen ein paar Bohnen danebengehen. 
Das deutsche Unternehmen Miele kann auf eine über hundertjährige Geschichtezurückblicken, die großenteils eng mit der Produktion von verschiedenen Haushaltsgeräten verbunden ist. Viele Haushalte in Deutschland hatten und haben einen Staubsauger oder eine Waschmaschine von Miele in Gebrauch – um nur zwei populäre Beispiele zu nennen. Besonders erwähnenswert: Es ist Miele zu verdanken, dass der tägliche Abwasch viel von seinem Schrecken verloren hat: Die erste Geschirrspülmaschine Europas wurde in Gütersloh entwickelt und auf den Markt gebracht. Kaffeemaschinen gehörten ebenfalls bald zum Portfolio, und bis heute gibt es auch Kaffeevollautomaten von Miele im Handel zu kaufen. 
Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist ein absoluter Global Player und gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten Namen der Branche. Jährlich wird ein Umsatz in zweistelliger Milliardenhöhe erzielt. Besonders populär sind die zahlreichen Geräte aus dem Bereich der Konsumelektronik, aber das tatsächliche Portfolio von Philips ist weit größer und nur schwer überschaubar. Auch Haushaltsgeräte werden mit Erfolg produziert; die berühmte Kaffeepadmarke_Senseo_ geht auf eine Zusammenarbeit von Philips und dem Kaffee-Produzenten Douwe Egberts zurück. Im Jahr 2012 setzte man auch bei den Kaffeevollautomaten Maßstäbe führte zumindest in den heimischen Niederlanden das erste Modell mit wechselbarem Bohnenbehälter ein – einmal mehr in Kooperation mit Douwe Egberts. 
Bei der italienischen Firma Saeco handelt es sich um einen ursprünglich italienischen Hersteller von Haushaltsgeräten mit dem Schwerpunkt auf Kaffee- und Espressozubereitung. Im Jahr 2009 wurde Saeco allerdings vom niederländischen Philips-Konzern übernommen. Gerade in Bezug auf die Entwicklung des Kaffeevollautomaten sind die Hintergründe der Firmengeschichte sehr interessant: Zu den Gründern gehört niemand Geringeres als Arthur Schmed, der als einer der Erfinder des Kaffeevollautomaten gilt. Trotz der Übernahme erscheinen noch immer Geräte nur unter dem originalen Markennamen Saeco, nicht zuletzt eine breite Auswahl an Kaffeevollautomaten in unterschiedlichen Preis- und Leistungsklassen. Dabei setzt Saeco auch immer wieder neue Maßstäbe: Ein weiterer Meilenstein für den Kaffeevollautomaten stellte 2013 die Einführung des ersten Modells mit optionaler Bluetooth-Steuerung dar. 
Die deutsche Firma Severin ist ganz auf die Produktion elektrischen Haushaltsgeräten ausgerichtet, und so verwundert es nicht, dass so gut wie jedes mögliche Gerät auch in einer Version von Severin auf dem Markt erhältlich ist: Wasserkocher, Eierkocher, Toaster, Staubsauger und natürlich auch Kaffeevollautomaten sind Teil des über 200 Produkte umfassenden Sortiments. Neben der ursprünglichen Produktionsstätte im beschaulichen Sauerland unterhält man heute weitere Werke in Deutschland sowie eine Fabrik in China
Hinter dem Namen WMF verbirgt sich zwar das etwas streng klingende »Württembergische Metallwarenfabrik«, aber diese angestaubten Zeiten sind lange vorbei. Heute verfügt das deutsche Unternehmen über 5 weltweit bekannte Marken und besitzt ein Netz von circa 200 firmeneigenen Filialen. Sehr bekannt sind die Württemberger vor allem für ihr edles Kochgeschirr, allerdings ist auch die Produktion von hochwertigen Kaffeemaschinen schon seit Langem ein wichtiges Standbein von WMF. Nicht immer denkt man dabei in großen Dimensionen: Die kleinste Kaffeepadmaschine der Welt trägt das WMF-Logo. 
 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Kaffeevollautomaten am besten?

Der Online-Handel boomt und erfreut sich nicht nur bei technikaffinen Menschen der jüngeren Generation großer Beliebtheit. Die anfänglich noch große Skepsis ist weitgehend einer umfassenden Begeisterung gewichen, die den immer zahlreicher werdenden Internet-Shops steigende Umsätze beschert. Trotzdem hält sich das alte Vorurteil, der Service im klassischen lokalen Einzelhandel sei besser.

Anfahrt, Ladenschluss, Stress

Dabei ist der Einkauf im Laden von Anfang an eine ziemlich umständliche Geschichte. Immer ist das Offline-Shoppen mit einem gewissen Weg verbunden, der zumindest bei größeren Gütern auch mit einem geeigneten Transportmittel gemacht werden muss. Überfüllte Einkaufszonen und strenge Ladenschlusszeitensind auch nicht jedermanns Sache.

Im Laden selbst heißt es oft genug warten, anstehen, umdisponieren. Letzteres vor allem deshalb, weil nicht jedes gewünschte Modell immer auch vorrätig ist. In diesem Fall muss unter Zeitdruck eine Alternative gefunden werden und oft genug fehlt es am notwendigen Fachpersonal, weil die Läden lieber auf günstigere Aushilfskräfte setzen.

Perfekte Übersicht, niedrige Preise

Auf der Shopseite eines Internethändlers sieht der Kunde sofort, ob das gewünschte Produkt im Augenblick lieferbar ist. Außerdem lässt sich die Artikelbeschreibung im Shop leicht vergleichen mit den objektiven Informationen unbestechlicher Ratgeberseiten.

Ein Klick auf unseren Kaffeevollautomaten Test Vergleich 2017 genügt, um die Qualität eines Angebots richtig einzuschätzen. Die meist besseren Preise des Online-Handels haben auch nichts zu tun mit vermeintlich minderwertiger Ware, sondern sind vielmehr dem Umstand geschuldet, dass Versandhändler weniger Personal- und Lagerkosten stemmen müssen.

Schneller Service, rund um die Uhr erreichbar

Im Online-Handel sind Kunden nicht abhängig vom Stundenzeiger der Tagesuhr. Stattdessen kann zu jeder Tages- und Nachtzeit ein gemütlicher digitaler Einkaufsbummel unternommen werden. Produkt- und Preisvergleich gehen bequem von der Hand, der Einkauf selbst ist eine klickende Kleinigkeit mit Maus und Tastatur.

Die Ware wird direkt bis vor die Haustür geliefert – und das Beste: Falls es zu Problemen kommen sollte, ist ein Umtausch problemlos möglich, ohne langwieriges Anstehen und Vorsprechen beim örtlichen Einzelhändler. Im Online-Handel ist alles auf den Kunden ausgerichtet – ein Service, wie er nur im digitalen Zeitalter überhaupt möglich ist.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Kaffeevollautomaten

Heute ist Selbstbedienung in vielen Fällen zu einer kaum beachteten Selbstverständlichkeit geworden, außerdem gibt es praktisch jedes Nahrungsmittel auch in einer lange haltbaren konservierten Form.

Das war aber keinesfalls immer so, und noch in den 1970er-Jahren musste vieles frisch gekauft werden, was heute aus der Kühl- oder Gefriertheke im Supermarkt stammt. In diese »dunkle« Zeit fällt die Erfindung des Kaffeevollautomaten, der damals wirklich eine kleine Revolution darstellte, deren Folgen bis heute sichtbar sind.

Otto Bengtson und Arthur Schmed: zwei Erfinder, ein Gerät

Als eigentlicher Erfinder des Kaffeevollautomaten gilt der deutsche Erfinder und Unternehmer Otto Bengtson. Im Jahr 1969 konstruierte er das erste derartige Gerät, das sich durch die integrierte Kaffeemühle auszeichnete. Er vertrieb seine Erfindung auch durch seine eigene Firma und landete schließlich Mitte der 1970er-Jahre den ersehnten Verkaufserfolg, der ihn reich und berühmt machte.

Der Geistesblitz von Otto Bengtson stellt die Grundlage dar für alle weiteren und besseren Modelle, die seither entwickelt und auf den Markt gebracht wurden – nicht nur, aber auch von der Otto Bengtson KG. Im Deutschen Historischen Museum ist noch ein solch früher Kaffeevollautomat zu bewundern.

Ähnlich wie das Automobil kann aber auch der Kaffeevollautomat zwei gleichermaßen gescheite Väter vorweisen: Ende der 1970er-Jahre konstruierte der Schweizer Ingenieur Arthur Schmed ebenfalls ein voll funktionstüchtiges Exemplar, das auf dem Prinzip der Espressomaschine fußte, es allerdings erst Mitte der 1980er-Jahre zur Marktreife brachte.

Eigentlich wollte der gewiefte Tüftler nur eine defekte Espressomaschine reparieren, aber als er sich näher mit dem dahinterstehenden technischen Prinzip beschäftigte, kam ihm die Idee für ein neues, eigenes Modell, das mehr als nur Espresso zubereiten konnte. Für Arthur Schmed wurden die schwarzen Kaffeebohnen zu purem Gold: Er gründete die populäre Firma Saeco und vertrieb viele Jahre lang höchst erfolgreich alle möglichen Produkte rund um den Kaffee.

Bluetooth und Bohnenwechsel: Kaffeevollautomaten der nächsten Generation

Die technische Entwicklung schreitet so unaufhaltsam voran wie kaum etwas anderes, und natürlich macht sie auch vor so beliebten und viel genutzten Produkten wie dem Kaffeevollautomaten nicht Halt. Immer mehr sind Hersteller auf der Suche nach bahnbrechenden Innovationen und Fortentwicklungen, die ihre eigenen Produkte signifikant von denen der Konkurrenz abheben können.

Mehr Bedienkomfort verspricht sich zum Beispiel die weithin bekannte Firma Philips durch die Einführung eines Kaffeevollautomaten mit auswechselbarem Bohnenbehälter.

Die italienische Philips-Tochter Saeco verfolgt dasselbe Ziel, setzt dabei aber vor allem auf Hightech: Im Jahr 2013 feierte man die Premiere des weltweit ersten Kaffeevollautomaten mit Bluetooth-Schnittstelle. Damit ist die Zukunft einer durch Computer gesteuerten Küche wieder ein Stück näher gerückt.

Inwieweit sich solche Neuerungen, die zumeist auch ihren Preis haben, flächendeckend durchsetzen werden, bleibt natürlich abzuwarten, die Zukunft des Kaffeevollautomaten lässt sich aber durchaus in hellen Farben malen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kaffeevollautomaten

Erfahren Sie in diesem Ratgeber nützliche Tipps rund um den Kaffeevollautomaten.»Dumme Ziege« ist in der deutschen Umgangssprache eine weitverbreitete Beleidigung, doch zumindest Kaffeeliebhaber sollten es sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie von dieser Unhöflichkeit wirklich Gebrauch wollen. Schließlich, so will es die Legende, soll es eine ungestüme Ziegenherde gewesen sein, der wir die Entdeckung des Kaffeegewächses verdanken.

Die Kaffeepflanze stammt aus Äthiopien

Ausgerechnet Äthiopien, ein Land, das heute weltpolitisch weit abgeschlagen ist, gilt als Ursprung einer der wichtigsten Kulturpflanzen überhaupt. Ob die Legende richtig liegt mit ihrer Behauptung, ein armer Hirte habe die roten Kaffeekirschen entdeckt, weil seine Ziegen nach deren Genuss immer wie aufgedreht umhergesprungen seien, darf dahingestellt bleiben. Fest steht jedenfalls, dass der Kaffee ursprünglich ähnlich wie Tee zubereitet wurde und die heute bekannte Zubereitungsart erst viel später Verbreitung fand.

Kampf um das Kaffee-Monopol

Lange Zeit verstanden sich die Araber als Hüter des Kaffees – von ihnen hat der Rest der Welt nicht nur die Sache an sich, sondern auch das Wort übernommen. Ob Kaffee, Coffee oder Café – alles geht zurück auf das arabische Wort »Quahwa«. Ein Spitzname des Kaffees war lange Zeit »Wein des Orients«, weil die islamische Welt ihn anstelle von echtem Wein trank, dessen Genuss ihr verboten war.

Die Araber waren stolz auf ihr schwarzes Gold und hüteten ihr Monopol eifersüchtig. Bohnen wurden durch eine Behandlung mit Heißwasser unfruchtbar gemacht, ehe man sie außer Landes verkaufte. Den Niederländern wurde das irgendwann zu bunt, und sie stibitzten heimlich einige intakte Bohnen, mit denen sie auf ihren Plantagen eine eigene Kaffeezucht begannen. Heute wird Kaffee überall auf der Welt gehandelt – natürlich auch in Deutschland, wo das Heißgetränk sogar das Bier an Beliebtheit überholte.

Nur Kaffee ist Kaffee

Das berühmte »Reinheitsgebot« wird hierzulande vor allem mit Bier in Verbindung gebracht – nur wenige wissen, dass etwas derartiges auch für Kaffee existiert. Dieses ist zwar nicht so ausführlich formuliert wie die vom Gerstensaft sattsam bekannten und viel zitierten Verordnungen, aber tatsächlich ist klar festgehalten, dass nur da Kaffee draufstehen darf, wo auch wirklich Kaffee drin ist.

Solche Vorschriften und strengen Kontrollen sind auch bitter nötig, schließlich ist der Kaffeehandel ein Milliardengeschäft und Deutschland als drittgrößtes Konsumland ein interessanter und darum hart umkämpfter Markt, der nicht nur seriöse Anbieter anlockt.

Wichtigster Umschlagplatz für Kaffee ist übrigens die deutsche Hansestadt Hamburg – in einem Land, das über 2 000 Kaffeeläden sein eigen nennen kann, kein Wunder.

Immer schön cremig bleiben

Sehr beliebt bei vielen Kaffeetrinkern ist die Crema, jener feste, golden und braun gefärbte Schaum, der sich bei der fachgerechten Zubereitung von Espresso bildet. Dieser Schaum ist auch ein geschätztes Markenzeichen fast aller Kaffeevollautomaten und wird von Herstellern mit lauter Stimme beworben.

Allerdings handelt es sich dabei eigentlich fast immer um eine Mogelpackung: Die Crema entsteht hier nicht wie bei einem hochwertigen Espresso auf natürliche Weise, sondern wird mithilfe eines speziellen Ventils künstlich erzeugt.

Geschmacklich hat dieser durch Luft aufgeschäumte Kaffee nicht viel zu tun mit dem besonderen Aroma einer echten Crema; trotzdem schätzen ihn viele Nutzer eines Kaffeevollautomaten sehr. Der Unterschied zwischen Crema und Kunstschaum ist übrigens auch an äußerlichen Merkmalen zu erkennen: Die Struktur der »Fälschung« ist weit gröber aufgelöst, man erkennt sehr deutlich die einzelnen Bläschen – bei einer echten Crema ist dies mit dem bloßen Auge kaum möglich.

Kaffeevollautomat vs. Kaffeepad-Maschine

Die vielleicht hartnäckigste Konkurrentin für den Kaffeevollautomaten ist die Kaffeepad-Maschine, die sich schon seit einigen Jahren enormer Beliebtheit erfreut. In Sachen Handhabung und Pflege ist sie deutlich weniger anspruchsvoll als die Modelle aus unserem Kaffeevollautomaten Test Vergleich, aber dafür bietet sie auch viel weniger Features.

Anschaffungs- und Folgekosten

Der Kaffeevollautomat im Vergleich zur Kaffeepads-Maschine.Schon ein oberflächlicher Blick auf diverse Angebotsseiten fördert schnell die Erkenntnis zutage, dass im Schnitt ein brauchbarer Kaffeevollautomat deutlich mehr kostet als eine Kaffeepadmaschine. Rechtfertigen lässt sich diese Summe wohl nur für wahrhaftig passionierte Kaffeeliebhaber und exzessive Koffein-Junkies. Allerdings ist die Kostenrechnung erst dann komplett, wenn auch die Folgekosten mit einberechnet werden – und da macht der Kaffeevollautomat viel Boden gut.

Insbesondere Vieltrinker müssen bei einer Kaffeepadmaschine im täglichen Betrieb tief in die Tasche greifen: Kaffeepads sind nicht ganz billig, und für jede Tasse wird ein neues Pad benötigt, das zudem vor dem Brühvorgang jedes Mal extra neu eingelegt werden muss. Hier ist ein Kaffeevollautomat günstiger und komfortabler.

Eine Frage des Geschmacks

Jeder echte Kaffeeliebhaber wird immer und unter allen Umständen einem frisch aufgebrühten Bohnenkaffee den Vorzug geben vor Filterkaffee und Padkaffee. Gerade in der Disziplin des Geschmacks ist darum die Kaffeepadmaschine dem Kaffeevollautomaten unterlegen – wie konservierter Pulverkaffee einfach immer schlechter schmeckt als Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Vielzahl objektiver Testverfahren, die außerdem einen weiteren nicht unbedeutenden Aspekt herausstreichen: Kaffeepads sind in Produktion und Verschleiß eine große Belastung für die Umwelt, was auf den Kaffeevollautomaten nicht zutrifft.

Höherer Wartungsaufwand

Auf der Habenseite kann die Kaffeepadmaschine wiederum einen weit geringeren Pflege- und Wartungsbedarf geltend machen. Bei ihr genügt es, von Zeit zu Zeit die Ausläufe zu reinigen und den Wassertank zu entkalken, was aufgrund der überschaubaren Größe verhältnismäßig einfach vonstatten geht.

Der Kaffeevollautomat ist deutlich anspruchsvoller, und je nach Art des Geräts kann es sogar nötig sein, einen externen Dienstleister mit den diffizilen Wartungsmaßnahmen zu beauftragen. Außerdem ist die Reparaturanfälligkeit höher, was angesichts des komplexeren Systems aber niemanden überraschen wird.

Kaffeevollautomat in 5 Schritten reinigen und entkalken

Wir haben bereits mehrfach anklingen lassen, dass die Anschaffung und Nutzung eines Kaffeevollautomaten mit einem nicht unerheblichen Wartungs- und Pflegeaufwand verbunden ist. Aber auch wenn diese Aussage auf den ersten Blick abschreckend wirkt, handelt es sich doch um eine Hürde, die ein enthusiastischer Kaffeegenießer mit ein wenig Vorbereitung gut bewältigen kann. Wir erklären kurz und bündig, wie sich der Kaffeevollautomat in 5 Schritten reinigen und entkalkenlässt.

Schritt 1: Stromverbindung unterbrechen, mobile Komponenten entfernen

Schritt 1: Stromverbindung unterbrechen, mobile Komponenten entfernen

Vor der Reinigung sollte der Kaffeevollautomat vollständig vom Stromnetz getrenntwerden. Diese goldene Regel gilt für alle elektrischen Geräte und sollte immer zuerst berücksichtigt werden – ein Stromschlag ist keine Kleinigkeit und kann langfristige gesundheitliche Schäden wie zum Beispiel Lähmungen hervorrufen. Es schadet auch bestimmt nicht, die beiliegende Dokumentation des Kaffeevollautomaten gründlich zu lesen – in der Regel gibt es darin einen besonderen Abschnitt zu Pflege und Reinigung. Danach sollten alle beweglichen Teile der Maschine behutsam – das heißt ohne Gewalteinwirkung – entfernt werden. Es versteht sich von selbst, dass während der Reinigung Kaffeebohnen, Kaffeepulver, Milch oder sonstige Zutaten nichts im Gerät zu suchen haben.

Schritt 2: Das Gerät und die mobilen Komponenten reinigen

Schritt 2: Das Gerät und die mobilen Komponenten reinigen

Die beweglichen Teile werden jetzt wie gewöhnliches Schmutzgeschirr gereinigt. Kleinere Teile können meist in die Spülmaschine gesteckt werden, zur Sicherheit sollte man das vorher aber anhand der Herstellerdokumentation überprüfen. Ansonsten genügen ein weiches Tuch, warmes Wasser und etwas Spülmittel. Mit eben diesen Hilfsmitteln wird auch das eigentliche Gerät vorsichtig abgerieben und ausgewischt – dabei sollte immer darauf geachtet werden, dass keine Feuchtigkeit in die offenen Anschlüsse des Kaffeevollautomaten gelangt – sonst könnte man bei Wiedereinschalten der teuren Maschine eine böse Überraschung erleben.

Schritt 3: Mobile Komponenten einsetzen, Stromverbindung wiederherstellen

Schritt 3: Mobile Komponenten einsetzen, Stromverbindung wiederherstellen

Nach erfolgter Reinigung müssen Gerät und entfernte Einzelteile ausgiebig auslüften und trocknen. Eilige Naturen können mit einem trockenen Handtuchdiesen Prozess beschleunigen. Dann müssen die entfernten Komponenten natürlich wieder eingesetzt werden – vorzugsweise genau an derselben Stelle, an der sie sich auch vor Beginn der Reinigung befunden haben. Gegebenenfalls kann man diese Gelegenheit dazu nutzen, einen neuen Wasserfilter einzusetzen. Das lässt sich von Zeit zu Zeit ohnehin nicht vermeiden – wie das genau funktioniert, kann und muss der jeweiligen Anleitung entnommen werden. Abschließend wird der Stecker wieder in die Steckdose gesteckt.

Schritt 4: Ein kompletter Durchlauf mit Entkalkerlösung

Schritt 4: Ein kompletter Durchlauf mit Entkalkerlösung

Nach all der Mühe ist die Arbeit aber noch nicht getan. Jetzt geht es ans Entkalken des Kaffeevollautomaten. Das Entkalken ist regelmäßig notwendig, ob es immer mit einer grundsätzlichen Reinigung einhergehen muss, darf jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Letzten Endes hängt das vom allgemeinen Zustand des Geräts ab. Vermeiden lässt sich das Entkalken auch durch den Einsatz eines hochwertigen Wasserfilters nicht, aber wer seinen Kaffeevollautomaten mit stillem Wasser aus der Flasche anstelle von kalkhaltigem Leitungswasser befüllt, kann dem Verkalken zumindest vorbeugen. Mindestens ein kompletter Durchlauf mit Entkalkerlösung ist nötig, dabei raten wir zur Verwendung von richtigen Entkalkertabletten – Essig kann aufgrund seines hohen Säuregehalts die wichtigen Gummidichtungen des Geräts angreifen. Während des Entkalkens sollte man sich von dem Ausfluss fernhalten – das austretende Wasser ist nicht nur kochend heiß, sondern enthält auch zersetzende Substanzen. In jedem Fall sollte die Verbraucherinformationen des Entkalkerherstellers streng beachtet werden!

Schritt 5: Gründliches Ausspülen, Gerät wieder bestücken

Schritt 5: Gründliches Ausspülen, Gerät wieder bestücken

Der letzte Schritt ist nicht mehr sonderlich anspruchsvoll und viel schiefgehen kann dabei eigentlich auch nicht, trotzdem ist das Folgende eminent wichtig und darf keinesfalls ausgelassen werden. Mindestens zweimal sollte der Kaffeevollautomat einen vollständigen Durchlauf nur mit Wasser absolvieren, danach ist es dann wirklich geschafft: der Kaffeevollautomat ist wieder einsatzbereit und darf mit Kaffeebohnen, Milch und frischem Wasser bestückt werden.

Kaffeesorten im Überblick

Kaffee ist nicht gleich Kaffee, das wissen alle Kenner und Liebhaber der dunklen Bohnen. Ganz losgelöst von der Herstellerfrage gibt es nämlich auch in der Naturschon einige interessante Unterscheidungsmerkmale, auf die wir an dieser Stelle kurz eingehen wollen.

Für welche Sorte man sich auch entscheidet, alle zur Verfügung stehenden Angebote sind heute für jedermann erschwinglich. Das war nicht immer so, früher galt Kaffee nämlich als das Getränk der Reichen und war somit eine gut situierten und zahlenmäßig kleinen Oberschicht vorbehalten.

  • Arabica
  • Robusta
  • Liberica
  • Maragogype
  • Excelsa
  • Kopi Luwak
Wenn heute irgendwo Kaffee getrunken wird, dann ist das ganz unabhängig von Hersteller und Art der Zubereitung in den meisten Fällen ein Destillat aus der Coffea arabica, bisweilen auch gerne »Java-Bohne« genannt. Drei Viertel der gesamten Weltproduktion wird dieser edlen Bohnensorte zugeschrieben. Er gilt als besonders hochwertig und aromatisch, ist aber auch anspruchsvoll im Anbau und bevorzugt ein gleichmäßig warmes Klima sowie große Höhen, weshalb er auch »Bergkaffee« genannt wird.
Die zweite, wenn auch weniger weitverbreitete Sorte ist die Coffea robusta _(auch_canephora). Sie ist weniger anspruchsvoll als die Arabica und auch wesentlich widerstandsfähiger gegen schlechte Witterungsverhältnisse. Trotzdem wird sie von Kaffeeliebhabern weniger geschätzt und seltener gebraucht – mit einer ebenso wichtigen wie berühmten Ausnahme: Espresso-Liebhaber schätzen die Robusta wegen ihres erdigen Aromas und ihrer hohen Eignung zur Bildung der Crema, ohne die ein echter Espresso undenkbar ist. Die Robusta besitzt außerdem einen doppelt so hohen Koffeingehalt wie die Arabica.
Liberica ist eine in Afrika und Asien verbreitete Bohne, die sich von den übermächtigen Konkurrentinnen Arabica und Robusta vor allem durch den geringeren Zuckergehalt unterscheidet. Sie ist außerdem trocken und hart und gilt bei den meisten Kaffeekennern als minderwertig.
Maragogype wurde erstmals in der brasilianischen Stadt Maragojipe entdeckt und verdankt diesem Umstand ihren Namen. Sie schmeckt sehr mild und steht in dem Ruf, besonders magenschonend zu sein. Ihrer auffallenden Größe wegen nennt man sie auch »Elefantenbohne«.
Die westafrikanische Excelsa-Pflanze gilt als edles Nischenprodukt und gedeiht selbst bei Trockenheit und Wasserknappheit. Trotz ihrer Vorzüge hat sie es bislang nicht geschafft, sich einen nennenswerten Anteil auf dem Weltmarkt zu erobern.
Kopi Luwak gilt als edelste, seltenste und damit folgerichtig auch teuerste Kaffeesorte der Welt – und das, obwohl ihre Entstehungsgeschichte ein bisschen unappetitlich klingt. Für ihr einzigartiges, leicht schokoladiges Aroma zeichnet nämlich eine bestimmte Schleichkatzenart namens Luwak verantwortlich. Diese verspeist die Kaffeekirschen und scheidet die Bohnen mit nunmehr neuer Note aus – ein Geschmackserlebnis der besonderen Art, das Kaffeeliebhaber im Schnitt satte sechs Euro für eine Tasse dieses Kaffees bezahlen lässt. Ein ganzes Kilo derart veredelter Bohnen schlägt übrigens mit 1 200 Euro zu Buche.

Gesundheitliche Wirkung von Kaffee

Die Wirkung von Kaffee und Koffein auf die Gesundheit des Menschen ist seit Jahr und Tag ein gar nicht kleiner Zankapfel zwischen Experten aller Lager. Das war keineswegs immer so, in seiner Anfangszeit galt der Kaffee uneingeschränkt als Heilmittel und wurde nur aus diesem Grund angebaut. Auf seine Tauglichkeit als Genussmittel kam man erst später, machte dann aber von dieser Erkenntnis regen Gebrauch.

Koffein hat anregende Wirkung

KaffeeGoethe höchstpersönlich hat es entdeckt, seine wach machende Wirkung ist weltweit anerkannt und geschätzt, und angeblich soll es als Aufputschmittel sogar die industrielle Revolution begünstigt haben: das Koffein, das zwischenzeitlich von mancher Seite als Droge verteufelt wurde.

Möglicherweise hat eine Dosis Koffein nicht nur die industrielle, sondern sogar die Französische Revolution ausgelöst: In einem Kaffeehaus rief nämlich der Journalist Camille Desmoulins seine Zuhörer auf, sich gegen die herrschende Adelsschicht zu erheben.

Jeder Körper reagiert anders

Eine grundsätzliche Verdammung des Koffeins ist aber aus medizinischer Sicht heute nicht mehr angebracht. Zunächst reagieren Menschen unterschiedlich auf Koffein, vor allem zwischen männlichen und weiblichen Organismen gibt es erhebliche Unterschied. Außerdem gewöhnt sich der menschliche Körper auch an die Aufnahme von Koffein und kann sich mit der Zeit besser darauf einstellen.

Eine grundsätzliche Bedrohung durch Koffeinkonsum existiert aber nicht. Trotzdem hat es zumindest in Deutschland so etwas wie eine Koffein-Hysterie gegeben – in keinem Land der Welt wird so viel Kaffee entkoffeiniert wie in der Bundesrepublik.

Ein Mittel gegen Alzheimer?

Sehr interessant sind die Ergebnisse aktueller medizinischer Studien, die den Kaffee wieder in die Nähe eines Heilsmittels rücken. Es scheint in der Tat eine positive Wirkung im Hinblick auf Diabetes- und Alzheimer-Erkrankungen zu geben.

Während die erste These bereits als wissenschaftlich gesichert gilt, müssen für die zweite Annahme noch weitere Langzeittests durchgeführt werden. Widerlegt ist hingegen die lange Zeit verbreitete Annahme, Kaffee würde dem Körper Flüssigkeit entziehen.

Kaffee und Krebs

Seit einiger Zeit ist auch das Vorurteil sehr en vogue, Kaffee würde Krebs hervorrufen. Mit diesem Verdacht steht der Kaffee zwar nicht allein da, wissenschaftliche Untersuchungen haben aber ergeben, dass diese Unterstellung haltlos ist.

Im Gegenteil: Der Konsum von drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag soll das Risiko für Hautkrebs sogar senken – das legen zumindest die Forschungsergebnisse der American Association for Cancer Research nahe.

Fragwürdige Studien

Bei vielen Studien, die eine angeblich gesundheitsschädliche Wirkung des Kaffees festgestellt haben wollten, wurde schlicht übersehen, dass ein Großteil der Probanden nicht nur Kaffeetrinker war, sondern auch Raucher – viele, wenn nicht alle der notierten gesundheitlichen Probleme hingen also am Nikotin, nicht am Koffein. Übertreiben sollte man den Kaffeegenuss aber trotzdem nicht – auch wenn das passende Maß für jeden Menschen ein anderes ist.

Stromverbrauch und mögliche Einsparungen

Bei der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten schauen Sie natürlich auch aufs Geld. In erster Linie denken Sie dabei aber wohl an den Kaufpreis, der in jedem Kaffeevollautomat Test an prominenter Stelle aufgeführt wird und dem auch wir bei ExpertenTesten.de unsere besondere Aufmerksamkeit schenken – schließlich möchten wir Ihnen immer die preislich attraktivsten Angebote vermitteln. Viele Kaufentscheidungen werden deshalb genau an diesem Posten festgemacht, obwohl es noch einen weiteren Kostenfaktor gibt, der unbedingt berücksichtigt werden sollte: der Stromverbrauch.

Wie viel Strom benötigt eigentlich ein Kaffeevollautomat?

Zwar läuft der Kaffee in allen Modellen aus dem Kaffeevollautomat Test Vergleich 2017 scheinbar wie von Zauberhand aus dem Tank in die Tasse, möglich wird dieser große Komfort aber nur durch raffinierte Ingenieurkunst – und die benötigt Strom. Jedes Mal, wenn Ihr Kaffee dampfend in die Tasse fließt, fließt auch der Strom durch die Leitungen und es entstehen Kosten, die Ihnen erst viel später bei einem Blick auf die aktuelle Stromrechnung zum Bewusstsein kommen. Deshalb lohnt sich die rechtzeitige Frage nach dem tatsächlichen Stromverbrauch eines Kaffeevollautomaten.

Keine vorgeschriebene Energieeffizienzklasse

Genau diese Frage ist aber gar nicht so einfach zu beantworten.

Auch ein seriöser und sorgfältiger Kaffeevollautomat Test stößt hier an seine Grenzen, und das liegt vor allem an einem kleinen, aber entscheidenden Detail: Im Gegensatz zu vielen anderen elektrischen Geräten müssen die Hersteller von Kaffeevollautomaten Ihre Geräte nicht mit einer Energieeffizienzklasse kennzeichnen.
Während Sie also zum Beispiel in einem Kühlschrank Test Vergleich einfach auf das Logo der entsprechenden Energieeffizienzklasse achten können, fehlt Ihnen diese Angabe bei einem Kaffeevollautomaten.

Große Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten

Erschwerend kommt zu dieser Sachlage noch hinzu, dass die Kaffeevollautomaten der verschiedenen Hersteller in Sachen Stromverbrauch teils ganz erheblich voneinander abweichen. Sie müssen also selbst tätig werden, und dabei hilft es Ihnen, ein paar Details zu beachten. Wichtige Grundregel: Mehr Features kosten auch mehr Geld, nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch beim Gebrauch. Wenn Sie Ihren Kaffee zusätzlich mit Milchschaumbekränzen oder über einen gewissen Zeitraum warm halten möchten, dann wird dafür natürlich Strom benötigt.

Leistungsfähigkeit entspricht nicht dem Stromverbrauch

In einem Kaffeevollautomat Test Vergleich finden Sie normalerweise auch die Rubrik »Leistung«, versehen mit einer vierstelligen Angabe in Watt. Dieser Wert hilft Ihnen aber nur bedingt bei der Orientierung, weil er sich in der Regel auf die Höchstleistung bezieht, die längst nicht immer erreicht wird.
Der tatsächliche Stromverbrauch bewegt sich im Schnitt also meist deutlich unter dieser Zahl. Um den exakten Energiebedarf Ihres Kaffeevollautomaten zu bestimmen, bleibt Ihnen eigentlich nur der Einsatz eines speziellen Messgeräts – dieser Aufwand lohnt sich in der Praxis aber kaum.

Strom sparen durch cleveren Einsatz des Kaffeevollautomaten

Die sinnvollsten Maßnahmen gegen einen überhöhten Stromverbrauch ist ein kluger Umgang mit Ihrem Kaffeevollautomaten. Es gibt in der Tat ein paar ganz einfache Tricks, mit der Sie bei jedem Modell aus dem Kaffeevollautomat Test den Energiehunger bezähmen und Ihre Stromrechnung in erträglichen Grenzen halten können. Ihr Nutzerverhalten hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch eines Kaffeevollautomaten, und bei ExpertenTesten.de verraten wir Ihnen, wie Sie das bestmögliche Verhältnis aus Aufwand und Ertrag erzielen können.

  • Der Stand-by-Modus ist nicht immer sinnvoll: Es ist toll, wenn Sie jederzeit auf den Knopf drücken können und sofort ein kochend heißer Strahl Kaffee aus dem Kaffeevollautomaten schießt. Aber gerade diese Funktion verschlingt eine Menge Strom, schließlich muss das Wasser ganze 24 Stunden lang auf Brühtemperatur gehalten werden. Wenn Sie dagegen Ihren Kaffeevollautomaten nur bei Bedarf einschalten, müssen Sie zwar ein wenig länger warten, sparen aber bares Geld!
  • Die Warmhaltefunktion benötigt viel Strom: Hier gilt im Prinzip dasselbe wie für den Stand-by-Modus: So nett es auch sein mag, die frisch aufgebrühten Tassen vor dem Genuss noch eine Zeit lang warm zu halten, so überflüssig und energieintensiv ist dieses Feature. Sparen Sie sich diese Mehrkosten, indem Sie Ihre Tasse Kaffee direkt nach dem Brühen genießen oder gleich auf eine kostengünstige Thermoskanne setzen.
  • Ausschalten ist nicht gleich ausschalten: Falls Sie einen Kaffeevollautomaten besitzen, den Sie komplett ausschalten können, sind Sie fein raus – die meisten Modelle aus dem Kaffeevollautomat Test Vergleich ziehen aber auch im eigentlich ausgeschalteten Zustand eine gewisse Menge Strom. Hier können Sie entweder den Stecker ziehen oder auf eine ein- und ausschaltbare Steckdose setzen. Beides wird sich in Bezug auf Ihre Stromrechnung auszahlen. Falls Sie partout nicht darauf verzichten wollen, dass der Kaffeevollautomat jeden Tag rechtzeitig zur Verfügung steht, kann auch eine Zeitschaltuhr eine gute Idee sein.
  • Bei regelmäßigem Gebrauch kann Stand-by-Betrieb günstiger sein: Eine Ausnahme zu den vorherigen Tipps stellt ein dauerhafter Einsatz des Kaffeevollautomaten dar. Falls Sie zum Beispiel in einem Büro, einem Restaurant oder in einer Kantine davon ausgehen können, dass der Kaffeevollautomat regelmäßig immer wieder frequentiert wird, kann es in der Summe günstiger sein, das Gerät einfach im Stand-by-Modus zu betreiben. Durch den permanenten Gebrauch reduziert sich in der Regel auch der Reinigungsaufwand, da weniger Rückstände antrocknen können. Eventuell kann es zumindest sinnvoll sein, den Kaffeevollautomaten über Nacht vom Netz zu nehmen – das hängt von der jeweiligen Beanspruchung ab.
  • Ein pfleglicher Umgang lohnt sich: Je schonender Sie mit dem Kaffeevollautomaten umgehen, desto geringer ist auch der Energieverbrauch. Das gilt insbesondere für die unvermeidlichen Kalkablagerungen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch einen gewissen Energieverlust zur Folge haben. Machen Sie es sich zur Angewohnheit, Ihren Kaffeevollautomaten regelmäßig zu entkalken – nicht umsonst wird Entkalker auch als nützliches Zubehör im Kaffeevollautomat Test Vergleich von ExpertenTesten.de empfohlen.

Sachgerechte Entsorgung eines Kaffeevollautomaten

Eigentlich eine gute Nachricht: Sie haben sich nach einem ausführlichen Kaffeevollautomat Test Vergleich bei ExpertenTesten.de endlich für ein tolles neues Modell entschieden und freuen sich über Ihre Anschaffung.

Es bleibt nur eine Frage offen: Wohin mit dem alten Kaffeevollautomaten? Da es sich bei dem Kaffeevollautomaten um ein elektrisches Gerät handelt, dürfen Sie es natürlich nicht einfach in die Mülltonne werfen.
Natürlich taucht in diesem Zusammenhang auch immer die Frage auf: Muss es eine Entsorgung und ein neues Gerät sein, oder genügt nicht vielleicht eine Reparatur?

Eine Reparatur lohnt sich nur bei neuen und teuren Geräten

Gleich zu Anfang wollen wir die Karten auf den Tisch legen und erklären: Ist die Garantiezeit für Ihren Kaffeevollautomaten abgelaufen und tritt im Anschluss ein Defekt auf, lohnt es sich normalerweise nicht, über eine Reparatur nachzudenken. Eine solche ist bei allen Herstellern sehr kostspielig und aufwendig – viele neue Modelle aus dem Kaffeevollautomat Test Vergleich 2017 kommen Sie wahrscheinlich deutlich günstiger. Das Aussuchen und Bestellen macht außerdem viel Spaß, und wie Sie Ihr Altgerät entsorgen können, das erfahren Sie jetzt.

Die unsachgemäße Entsorgung von Elektroschrott ist strafbar

Ja, eine fachgerechte Entsorgung von Elektroschrott ist aufwendig und umständlich, da ist es nur zu verständlich, wenn Sie sich fragen, ob diese Mühe wirklich nötig ist.

Die einzig richtige Antwort auf diese Frage muss leider unmissverständlich »Ja, unbedingt!« lauten – denn eine ordnungsgemäße Entsorgung Ihrer Altgeräte ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, wenn Sie Ihren Elektroschrott einfach in den Hausmüll geben, machen Sie sich strafbar und müssen unter Umständen mit einem Bußgeld rechnen.
Diesem unnötigen Ärger sollten Sie lieber aus dem Weg gehen.

Elektroschrott ist nicht überall Sperrmüll

Die Abholung von Sperrmüll ist ein bei vielen Bürgern beliebter Service und wird gern auch für die Entsorgung von Elektroschrott empfohlen. Wenn Sie in manchen Ratgebern lesen können, dass der alte Kaffeevollautomat doch ganz einfach zum Sperrmüll gegeben werden solle, dann ist hier aber Vorsicht geboten: Die Definition von Sperrmüll fällt nämlich deutschlandweit ganz unterschiedlich aus und nicht überall wird Elektroschrott als Sperrmüll akzeptiert. Am besten informieren Sie sich also vorher, ob Ihr Kaffeevollautomat auch wirklich mitgenommen wird.

An einer Wertstoffsammelstelle abgeben

Die wohl naheliegendste Lösung ist eine Mülldeponie in Ihrer Nähe. Meistens sind es eigens eingerichtete Wertstoffhöfe, die sich auf die Entgegennahme und Entsorgung von Elektroschrott spezialisiert haben. Kleiner Nachteil dieser Variante: Sie müssen in der Regel selbst für den Transport Ihrer Altgeräte sorgen. Deshalb empfiehlt es sich, mehrere Geräte im Keller, auf dem Dachboden oder in einem Schuppen zu sammeln, bis sich die Fahrt zur Entsorgungsstelle auch wirklich lohnt. Erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob für die Annahme Gebührenanfallen!

Rückgabe an den Handel oder den Hersteller

Eine weitere Möglichkeit zur Entsorgung stellt die Rückgabe Ihres Altgeräts an den Handel oder den Hersteller dar.

Diese Option hat den Vorteil, dass sie in jedem Fall kostenlos ist, denn die Hersteller von Elektrogeräten sind ebenso wie größere Händler dazu verpflichtet, Altgeräte zu entsorgen – und das völlig kostenfrei.
Zu diesem Zweck sollte es auch in Ihrer Nähe eine kommunale Sammelstelle geben. Eine Rückgabe an den Einzelhandel gestaltet sich aufgrund der Größe der Modelle aus dem Kaffeevollautomat Vergleich 2017 schwierig – sie ist nämlich an den Kauf eines neuen Geräts geknüpft.

Ersatzteillager statt Entsorgung

Eine interessante Alternative zu einer Entsorgung Ihres alten Kaffeevollautomaten stellt die Nutzung als praktisches Ersatzteillager dar. Falls Sie selbst zu den begabten Bastlern zählen, können Sie damit unter Umständen einmal kleinere – und vielleicht sogar größere – Schäden Ihres neu angeschafften Kaffeevollautomaten beheben. Oder Sie verkaufen Ihr Altgerät einfach an andere Tüftler weiter – als Ersatzteillager werden auch defekte Geräte durchaus noch gern genommen und Sie sparen sich so nicht nur die bisweilen aufwendige Entsorgung, sondern machen eventuell auch noch einen kleinen Gewinn. In der Regel nehmen viele Zweitverwerter die Altgeräte aber nur ohne Gebühr an, was aber auch nicht weiter schlimm ist – schließlich geht es Ihnen ja in erster Linie darum, die nicht mehr benötigte Hardware fachgerecht zu entsorgen.

Einen Kaffeevollautomaten mithilfe von Apps bedienen

Kaum zu glauben, aber wahr: Mit dem Smartphone können Sie nicht nur telefonieren und lustige Katzenvideos im Internet anschauen, Sie können sogar Kaffee kochen! Einzige Voraussetzung ist ein entsprechend kompatibler Kaffeevollautomat und eine passende App. Natürlich verrät Ihnen der Kaffeevollautomat Test Vergleich zuverlässig, ob es sich bei einem Kaffeevollautomaten um ein Modell mit App-Funktion handelt. Bei ExpertenTesten.de sind wir bemüht, Ihnen zu jedem vorgestellten Produkt einen informativen Bericht mit den wichtigsten Features zu liefern.

Mit WLAN zum Kaffeegenuss

Die vollständig vernetzte Küche ist eine lebendige Vision der Zukunft, die immer näher rückt und teilweise schon Realität ist. Das »Internet der Dinge« umfasst längst auch Kaffeemaschinen – und natürlich deren große Brüder, die Kaffeevollautomaten.

Ein Gerät mit App-Funktion besitzt einen eingebauten WLAN-Empfänger, mit dem Sie über Ihr Smartphone auf einige oder alle Funktionen des Kaffeevollautomaten zugreifen können. Wie das im Einzelnen abläuft, ist von der installierten Software, der App, abhängig – und natürlich von dem Kaffeevollautomaten selbst.

Immer mehr Möglichkeiten

Dabei werden die erhältlichen Apps immer ausgefeilter und bieten Ihnen teilweise eine erstaunliche Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten. Sie können den Kaffeevollautomaten nicht einfach nur drahtlos starten, sondern dürfen, je nach App und Kaffeevollautomat, gleichzeitig auch eine Menge Optionen auswählen, zum Beispiel die Stärke des Kaffees, die abzufüllende Menge pro Tasse, die Zugabe von Milchschaum und vieles mehr. Wenn Sie mögen, können Sie sogar Ihre eigenen Brühprogramme und Kaffee-Kreationen erstellen und abspeichern, die sich dann auf Knopfdruck abrufen lassen.

Nur eine nette Spielerei oder tatsächlich die Zukunft?

Auch wenn wir in einem Kaffeevollautomat Test Vergleich die App-Funktion eines Modells lobend erwähnen, stellt sich doch die Frage, ob dieses Feature überhaupt sinnvoll ist? Denn bei aller Freude an der Technik ist eins doch klar: Eine Tasse müssen Sie immer noch selbst unter den Spender stellen und wenn Sie Ihren Kaffee genießen möchten, dann kommen Sie nicht umhin, ihn aus der Maschine zu holen. Solange es also zu der App-Steuerung keinen praktischen Roboter dazugibt, der Ihnen den Kaffeevollautomaten wartet und den Kaffee bringt, ist die App-Funktion wohl mehr eine Spielerei.

Viele Unterschiede, kein entscheidendes Kaufkriterium

Diese Einschätzung kann sich in Zukunft natürlich noch ändern, wie auch die Funktionsvielfalt der App-Anbindung via Bluetooth zunimmt. Derzeit gibt es im Leistungsumfang der erhältlichen Software noch gewaltige Unterschiede, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten. Nicht mit jeder App lassen sich praktische Vorprogrammierungen vornehmen, oft können Sie nur sehr rudimentäre Eingaben machen. Ihre Kaufentscheidung sollten Sie von der App-Funktion nicht unbedingt abhängig machen, sondern lieber das Gesamtpaket begutachten – ein umfassender Kaffeevollautomat Test Vergleich, wie ihn ExpertenTesten.de für Sie zusammenstellt, ist dabei eine wertvolle Hilfe.

Sicherheitshinweise im Umgang mit einem Kaffeevollautomaten

Wie bei jedem elektrischen Gerät ist auch bei einem Kaffeevollautomaten eine sachgerechte Handhabungimmens wichtig, um ungewollte und folgenreiche Unfälle oder Beschädigungen zu vermeiden. Bei ExpertenTesten.de haben wir deshalb als Ergänzung zu einem Kaffeevollautomat Test Vergleich die wichtigsten Tipps und Hinweise für einen sicheren Umgang mit Ihrem neuen Kaffeevollautomaten zusammengestellt. Durch die Befolgung von ein paar Grundregeln können Sie das Risiko eines Unfalls spürbar minimieren – eine kleine Mühe, die sich lohnt.

Vorsicht vor dem Strom!

Vorsicht vor dem Strom!

Für den Kaffeevollautomaten gilt wie für jedes andere elektrische Gerät: Gesunder Respekt vor der Kraft der Elektrizität ist angebracht. Wenn Sie an Ihrem Kaffeevollautomaten irgendetwas tun wollen, für das Sie keinen Strom benötigen, dann trennen Sie zuvor die Verbindung zum Stromnetz. Viele Unfälle im Haushalt resultieren gerade aus einem unvorsichtigen Umgang mit der Elektrizität, das gilt insbesondere für Wartungs- und Reparaturmaßnahmen, bei denen Sie sich am Inneren des Geräts zu schaffen machen.

Regelmäßige Reinigung ist Pflicht

Regelmäßige Reinigung ist Pflicht

Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten sehr zu Verunreinigungen und damit verbundenen gesundheitlichen Risiken neigen. Dieser Gefahr können Sie leicht begegnen, indem Sie rechtzeitig auf eine sachgemäße Reinigung Ihres Kaffeevollautomaten setzen. Bei ExpertenTesten.de finden Sie im Rahmen des großen Kaffeevollautomat Test Vergleichs auch eine leicht zu befolgende Anleitung, wie Sie Ihren Kaffeevollautomaten in nur fünf Schritten reinigen – wenn Sie diese befolgen, stehen Sie in Sachen Hygiene auf der sicheren Seite.

Flüssigkeit gehört nur an die dafür vorgesehenen Stellen

Flüssigkeit gehört nur an die dafür vorgesehenen Stellen

Natürlich lässt sich ein Kaffeevollautomat nicht ohne die Zugabe von Wasser und Milch sinnvoll betreiben, auch bei einer gründlichen Reinigung kommt Wasser zum Einsatz. Darüber hinaus hat Flüssigkeit aber in der Nähe eines elektrischen Geräts nichts verloren, und beim Befüllen des Tanks sollten Sie penibel darauf achten, dass Sie nichts verschütten. Geht doch einmal etwas daneben, was immer passieren kann, dann nehmen Sie sich die Zeit und reiben Sie das Gerät an allen betroffenen Stellen gründlich trocken. Vor allem die elektrischen Anschlüsse müssen gut geschützt werden.

Keine Improvisationen bei der Installation

Keine Improvisationen bei der Installation

Im Hinblick auf die eben genannten elektrischen Anschlüsse ist ein weiterer Hinweis wichtig: Nehmen Sie Abstand von Improvisationen und verzichten Sie nach Möglichkeit auf den Einsatz von Verlängerungskabeln. Jedes zusätzliche Glied in der Verbindungskette zwischen Gerät und Steckdose ist ein potenzielles Risiko, deshalb ist es sicher sinnvoll, den Kaffeevollautomaten möglichst direkt an das Stromnetz anzuschließen. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, dass Sie nicht zu viele Geräte an ein und denselben Kreislauf anschließen – sonst wird die Sicherung überlastet.

Lesen Sie die Instruktionen des Herstellers

Lesen Sie die Instruktionen des Herstellers

Niemand schmökert gern in Anleitungen, es macht ja viel mehr Spaß, gleich selbst Hand anzulegen und die vielen bunten Knöpfe auszuprobieren. Trotzdem sollten Sie sich die Zeit nehmen und die beigelegten Instruktionen des Herstellers Ihres Kaffeevollautomaten gründlich lesen – gerade unter den oft trockenen technischen Hinweisen verstecken sich manche nützlichen Tipps, mit denen Sie die Lebensdauer Ihres Neuerwerbs verlängern können. Das hat auch einen ganz praktischen Grund: Bei nicht sachgemäßer Behandlung erlischt in der Regel Ihre Geräte-Garantie.

Finger weg von falschem Zubehör

Finger weg von falschem Zubehör

Zu einem sachgemäßen Umgang mit Ihrem Kaffeevollautomaten gehört auch der kluge Einsatz von Zubehör. Gerade bei Ersatzteilen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie sich nicht mit billigen Basteleien behelfen, sondern nur auf hochwertige Originalkomponenten setzen. Bei Problemen, die innerhalb der Garantiezeit auftreten, sollten Sie ohnehin gleich auf den Kundendienst des Herstellers setzen und gar nicht erst auf eigene Faust an Ihrem Kaffeevollautomaten herumschrauben. Ein paar interessante Anregungen für Zubehör bietet Ihnen übrigens der Kaffeevollautomat Test Vergleich von ExpertenTesten.de.

Kaufen Sie Ihren Kaffeevollautomaten nur bei seriösen Anbietern

Kaufen Sie Ihren Kaffeevollautomaten nur bei seriösen Anbietern

Eine schnelle Suche im Internet bringt manchmal geradezu verdächtig günstige Angebote hervor. Auf den ersten Blick scheinen Sie ein echtes Schnäppchen gefunden zu haben, das Ihnen eine Menge Geld spart und trotzdem dieselbe Leistung bietet. Allerdings ist gerade hier äußerste Vorsicht geboten: Allzu schnell bekommen Sie ein bereits gebrauchtes Modell untergeschoben oder eine nicht ausreichend nach deutschen Standards geprüfte Importware. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann sollten Sie einfach einen der geprüften Partner-Links aus dem Kaffeevollautomat Test Vergleich wählen – bei ExpertenTesten.de sind Sie nämlich immer gut beraten.

Nützliches Zubehör

Eigentlich sollte eine so hochpreisige Anschaffung wie der Kaffeevollautomat eine**runde Sache** sein, aber ganz ohne Folgekosten geht es nicht ab und das ein oder andere Zubehör muss auch für das teuerste Modell noch zusätzlich erworben werden.

  • Cappuccinatore
  • Wasserfilter
  • Entkalker
  • Ersatzteile
  • Teebeutel
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Der Name verrät schon die Richtung, und tatsächlich hat ein Cappuccinatore eine Menge mit dem leckeren Cappuccino zu tun, jener so besonderen Kaffeevariante aus Italien, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreut. Im Detail handelt es sich dabei um einen Kunststoffaufsatz für die Dampfdüse des Kaffeevollautomaten, die es erlaubt, dem frisch aufgebrühten Kaffee Milchschaum oder heiße Milch beizumengen. Auf diese Weise lassen sich ganz einfach und unkompliziert Cappuccino oder Latte macchiato herstellen.

Bei einigen hochpreisigen Modellen gehört der Cappuccinatore bereits zum Lieferumfang und muss nicht extra nachgerüstet werden. Ob das so ist, verrät ein Blick in unseren ausführlichen Kaffeevollautomaten Test Vergleich 2017. Falls nicht, ist der Cappuccinatore ganz sicher ein richtig heißer Tipp für alle Liebhaber besonderer italienischer Kaffeespezialitäten. Allerdings sind nicht alleKaffeevollautomaten für die Nachrüstung mit einem Cappuccinatore geeignet, deshalb sollte das Vorhandensein einer solchen Option vor dem Kauf geklärt werden.

Obwohl das deutsche Leitungswasser zum besten der Welt zählt und hervorragend als Trinkwasser geeignet ist, ist der Kalk immer ein großes Thema – auch beim Gebrauch eines Kaffeevollautomaten. Systeme mit integriertem Wasserfilter können diese Problematik zwar eindämmen, führen aber auch zu steigenden Folgekosten: Immerhin muss der Wasserfilter im Schnitt alle vier Monate ausgetauscht werden. Trotzdem ist ein Einsatz unbedingt ratsam, da Kaffee mit gefiltertem Wasser über einen deutlichen Geschmacksvorteil verfügt. Die meisten Kaffeevollautomaten kommen darum auch serienmäßig mit einem integrierten Wasserfilter daher.
Auch bei pfleglichster Behandlung muss jeder Kaffeevollautomat früher oder später entkalkt werden. Um das teure Gerät zu schonen, sollte dafür nur ein besonders geeigneter Entkalker verwendet werden – viele Hersteller von Kaffeevollautomaten bieten selbst ein entsprechendes Produkt an, aber es gibt auch brauchbare kompatible Lösungen von Drittherstellern zu meist günstigeren Preisen. Auf keinen Fall zum Einsatz kommen sollte das alte Hausmittel Essig, weil dessen aggressive Säuren die empfindlichen Gummidichtungen des Kaffeevollautomaten angreifen und langfristig schädigen könnten.
Sollte es beim Kaffeevollautomaten zu verschleißbedingten Schwierigkeitenkommen, lassen sich diese oft auf vergleichsweise günstige Weise beheben, indem beim jeweiligen Hersteller ein passendes Ersatzteil bestellt wird. Unter Umständen gibt es sogar günstigere Ersatzprodukte von Drittherstellern, die ihren Dienst ebenso gut verrichten und nur einen Bruchteil der Originale kosten.
Viele Kaffeevollautomaten können heute nicht nur Kaffee kochen, sondern auch heißes Wasser für Tee bereitstellen. Gerade begeisterte Teetrinker freuen sich über die Möglichkeit, ohne lange Wartezeit schnell eine Tasse Tee aufzukochen. Für Gäste, die keinen Kaffee mögen oder ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen, kann es nicht schaden, eine kleine Auswahl Teebeutel vorrätig zu halten.

Alternativen zum Kaffeevollautomaten

Die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten ist keine Kleinigkeit – weder finanziell noch logistisch. Wer nicht genügend Raum hat – sei es im Budget oder im Wortsinn – freut sich auch über günstigere Alternativen. Ein paar Posten jenseits unseres umfangreichen Kaffeevollautomaten Tests stellen wir in den folgenden Abschnitten vor. Allen gemeinsam ist eine geringere Platz- und Kostenerfordernis.

Kaffee von Hand aufbrühen

Kaffee von Hand aufbrühen

Auch wenn man es in unserem voll automatisierten Zeitalter nur schwer glauben mag: Ja, Kaffee kann man auch ohne eine entsprechende Maschine zubereiten. Ganz**altmodisch**, ganz von Hand. Man braucht dazu nur einen Topf, heißes Wasser, Filterpapier – und natürlich Kaffee. Das muss noch nicht einmal vorgemahlenes Pulver sein, das geht auch mit ganzen Bohnen, die man ganz frisch von Hand mahlt. Das Ergebnis ist bei entsprechender Sorgfalt so wohlschmeckend, dass auch heute noch viele Kaffeeliebhaber auf diese althergebrachte Methode schwören. Wer es nicht glauben will: einfach ausprobieren!

Die klassische Kaffeemaschine

Die klassische Kaffeemaschine

Die klassische Kaffeemaschine ist mit Sicherheit eines der erfolgreichsten und beliebtesten Haushaltsgeräte überhaupt. Kaum eine Küche oder ein Büro, das ohne sie auskommt. Ihre Zeit ist noch lange nicht abgelaufen, und sie hat noch immer**einen festen Platz** in allen Händlerregalen. Das charakteristische und unverwechselbare Geräusch, wenn der frische Kaffee langsam brodelnd in die Kanne läuft, wird auch im Zeitalter der modernen Kaffeevollautomaten noch eine ganze Zeit lang zu hören sein. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Sie ist günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, einfach in der Handhabung und ihr Wartungsaufwand hält sich in überschaubaren Grenzen. Dafür ist sie allerdings bei Weitem nicht so schnell wie ein Kaffeevollautomat.

Kaffeepadmaschine

Kaffeepadmaschine

Der größte Konkurrent für die Kaffeemaschine ist seit einigen Jahren die Kaffeepadmaschine, die vor allem durch ihren hohen Bedienkomfort besticht. Es ist einfach ungeheuer bequem, einen Knopf zu drücken und sofort eine Tasse heißen Kaffees in der Hand zu halten. Sie ist ähnlich wie die Kaffeemaschine schon sehr günstig zu haben, bringt aber den Nachteil hoher Folgekosten mit sich. Zugunsten der Bequemlichkeit wird dieser Umstand jedoch von vielen Nutzern ausgeblendet – ebenso wie die Belastung der Umwelt durch die Produktion und den Verschleiß der vielen Kaffeepads, schließlich wird für jede Tasse ein eigenes Pad benötigt.

Espresso-Maschine

Espresso-Maschine

Die Espresso-Maschine ist von ihrer Funktionsweise dem Kaffeevollautomaten sehr ähnlich, was kaum verwundern kann, wenn man weiß und berücksichtigt, dass sie einem der Erfinder des Kaffeevollautomaten als Blaupause diente. Im Gegensatz zur teuren Rundumlösung ist sie allerdings wirklich nur imstande, Espresso zu brühen – nach Meinung mancher Espresso-Liebhaber kann sie das aber besser als jedes Konkurrenzprodukt. Insbesondere die Erzeugung der beliebten Crema geschieht bei einer Espresso-Maschine noch ursprünglich und nicht unter Zuhilfenahme eines Milchaufschäumers. Leidenschaftliche Espresso-Trinker dürfen sich also durchaus überlegen, ob sie sich nicht für eine Espresso-Maschine entscheiden sollten.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeevollautomat

http://www.kaffeenudel.de/Geschichte-der-Kaffeevollautomaten:_:9821.html

http://www.coffeecircle.com/kaffeewissen/ratgeber-alles-ueber-kaffee-geschichte/

http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/specials/kaffee/kaffee-sorten.html#

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Kaffee-Gesund-oder-ungesund-492393.html

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