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Kochtopf Test 2017 • Die 10 besten Kochtöpfe im Vergleich

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignet“Jeder Topf findet seinen Deckel“, selbst jemand mit einem belächelten “Topfschnitt“, so viel steht fest, auch wenn man nicht immer “alles in einen Topf werfen“ kann.

Es fällt nicht schwer zu erkennen, dass der Topf als Alltagsgegenstand einen festen Platz im Leben des Menschen hat, der bereits weit über seine ursprüngliche Funktion hinausgeht und verdeutlicht, wie bedeutend seine Erfindung für die Menschheit war und ist.

Allem voran ist der Topf jedoch ein Küchenutensil, das zur einfachen Essenszubereitung, wie zur Kreation ausgefallenster Gerichte der internationalen Gourmetküche, von Laien wie von Profis täglich genutzt wird und in keiner Küche fehlt.

Dabei hat sich der Kochtopf im Laufe seine langjährigen Geschichte verändert, den technischen Gegebenheiten angepasst und unterschiedliche Formen entwickelt.

Welches der geeignete Topf für eine geplantes Kochprojekt ist und auf welche Eigenschaften man beim Kauf achten sollte, vermittelt ein grundlegender Einblick in Geschichte, Technik und unterschiedliche Varianten moderner Kochtöpfe.

 

Kochtopf Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Die Fleischtöpfe besitzen einen TransTherm® Allherdboden für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und lange Wärmespeicherung.Kochtopf 10L, Aluguss, Antihaftbeschichtung. D:28 cm, H:20 cm. Farbe schwarz.Tefal E79160
Kochtopf mit ca. 24 cm Innendurchmesser, ca. 13,5 cm Höhe, Gewicht: ca. 1850 g, Fassungvermögen ca. 5 Liter aus Edelstahl 18/10, mit Thermo-Kapselboden, 3 mm Aluboden plus 0,5 mm 18/0 Platte für Induktionsplatten.Die klassischen Allrounder! Die cleveren Allrounder aus Aluminium sind in jeder Küche zuhause und jeder Kochaufgabe spielend gewachsen.Die zweifache Der XL Kochtopf ist universell einsetzbar und für alle Herdarten außer Induktion geeignet. Der Topf verfügt über einen Alu-Sandwichboden, welcher durch die perfekte Wärmeleitung für optimale Edergienutzung sorgt.Edelstahl rostfrei, Glasdeckel Kapselboden, 10 Lt. Inhalt.Axentia Edelstahl-Kochtopf mit praktischer Abschüttfunktion der Serie Pado, Fleischtopf mit Literskala, Ø ca. 16 cm, Topf mit ca. 1,50 Liter Fassungsvermögen, Bodenstärke ca. 3,5 mm, Materialstärke ca. 0,5 mm, Mini- Suppentopf mit Glasdeckel, praktische Abschüttfunktion.Edelstahl Topf Ø 20 cm - 3,5 Liter, praktisch, pflegeleicht und langlebig.- Glasdeckel mit Dampfauslassventil - Geeignet für Elektro-, Ceran-, Induktion- und Gasherde- Spülmaschienengeeignet.

WMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel

Topf Kochtopf 10L, Aluguss

Tefal E79160


GRÄWE® Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie ''Pro-Line''

Berndes 011243 Alu-Specials Aluminium Kochtopf antihaft

TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cm

XL Edelstahl Universaltopf, Kochtopf, Topf 10 Liter

Karl Krüger A 26 Kochtopf

Axentia Edelstahl-Kochtopf

Kochtopf Edelstahl Topf Kochen

Bewertung1,11,21,41,51,61,81,92,02,12,3
Produktabmessungen31 x 26,5 x 13 cm28 x 28 x 20 cm32,5 x 21,1 x 19,4 cm
16 x 26 x 30 cm31,6 x 24 x 13,4 cm26 x 31,8 x 34,5 cm33 x 25,6 x 24 cm50,2 x 37 x 26,8 cm20,2 x 18,4 x 14,2 cm20 x 20 x 12 cm
Gewicht inkl. Verpackung2,6 Kg3,1 Kg2 Kg2,1 Kg2 Kg2,1 Kg2 Kg2,8 Kg1,1 Kg1,3 Kg
Artikelgewicht2,5 Kg3 Kg2 Kgca. 1850 gca. 1950 g2,1 Kg2 Kg2,8 Kg1,1 Kg1,06 Kg
Fassungsvermögen6 Liter10 Liter4.4 Liter5 Liter3,5 Liter4,5 Liter10 Liter10 Liter1,5 Liter3,5 Liter
DurchmesserØ 24 cmØ 28 cmØ 20 cmØ 24 cmØ 20 cmØ 24 cmØ 24 cmØ 26 cmØ ca. 16 cmØ 20 cm
Höhe13,9 cm20 cmk.A.ca. 13,5 cmca. 10 cm11 cmca. 22 cm37 cmk.A.12 cm
Bodenstärkek.A.k.A.k.A.3 mmca. 4 mmk.A.4,2 mmk.A.ca. 3,5 mmk.A.
Wandstärkek.A.k.A.k.A.0,5 - 0,6 mm0,6 mmk.A.0,5 - 0,6 mmk.A.ca. 0,5 mmk.A.
Hitzebeständigkeitk.A.k.A.Backofengeeignet bis 175°C - ohne Deckel bis 260°Ck.A.bis 160 °Cbis 240° C------k.A.k.A.
MaterialCromargan Edelstahl Rostfrei 18/10Aluguss / GlasdeckelEdelstahlEdelstahl 18/10, Chromstahl 18/0, GlasdeckelAluminium / Edelstahl / Glas / Berndes CD-BodenAluguss Kochtopf / Edelstahl-Griffe / GlasdeckelEdelstahl, rostfrei / Alu-SandwichbodenEdelstahl rostfrei / GlasdeckelEdelstahl / GlasdeckelEdelstahl / Glasdeckel
Mit DeckelGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
SpülmaschienengeeignetGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
BackofengeeignetGrüner Haken Grüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
InduktionsgeeignetGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Mit Literskalanicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Besonderheiten

  • TransTherm® Allherdboden
  • Breiter Schüttrand
  • Dampfoöffnung
  • Geschmacksneutral und säurefest
  • Elegant gebauchte Form

  • Antihaftbeschichtung
  • Für alle Herde geeignet
  • Glasdeckel mit Dampfauslassventil
  • Aluguss
  • Pflegeleicht

  • Glasdeckel mit Abseihfunktion und Dampföffnung
  • Ergonomische Edelstahlgriffe
  • Widerstandsfähig
  • Herstellergarantie: 10 Jahre

  • Thermo-Kapselboden
  • Ofenfeste Griffe
  • Glasdeckel mit Dampfaustritt
  • Für alle Herdarten geeignet
  • Gebördelter Rand

  • BERNDES CD-Boden®
  • Antihaft-Effekt
  • Wärmeisolierte Kunststoffgriffe mit Edelstahlflammschutz
  • 100% PFOA frei

  • Guss-Qualität mit 2-facher "Greblon" Antihaftbeschichtung
  • Robust, langlebig & kratzunempfindlich
  • Optimale Hitzeverteilung
  • Energiesparboden

  • Vorhandener Glasdeckel mit Dampfloch
  • Leicht zu reinigen
  • Perfekte Wärmeleitung
  • Optimale Edergienutzung

  • Für alle Herde geeignet
  • Hohe Qualität
  • Glasdeckel mit Dampfaustritt
  • Pflegeleicht
  • Robust und langlebig

  • Mini- Suppentopf mit Glasdeckel
  • Für alle Herde geeignet
  • Induktionsgeeignet
  • Praktische Abschüttfunktion
  • Einfache Reinigung

  • Edelstahl Kochtopf mit Glasdeckel
  • Lebensmittelecht
  • Praktisch, pflegeleicht und langlebig
  • Für alle Herde geeignet
Komfort
Funktionen
Preis- / Leistung
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Die Geschichte des Kochtopfes

Die Geschichte des Menschen ist untrennbar mit der der Nahrungszubereitung verbunden.

WMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040In dem Maße, in dem sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat, in dem Maße hat es auch die Technik des Kochens.

Umgekehrt war die Nahrungszubereitung Grundvoraussetzung für die evolutionäre Entwicklung des Menschen.

Der Topf gilt dabei sogar als eins der ältesten Zivilisationsgüter der Menschheit.

Frühformen des Topfes finden sich bereits in der Jungsteinzeit, in Europa zwischen 5.500 und 2.200 v. Chr.

Funde belegen die Zubereitung verschiedener Nahrungsmittel über dem Feuer.

Durch die Antike bis zum Mittelalter wurden Töpfe aus Ton gefertigt und unterlagen den damit verbundenen Einschränkungen in der Zubereitung, in Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit.

GRÄWE® Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie 'Pro-Line'Metall verdrängt im Mittelalter Keramik als beliebtes Material zur Herstellung von Töpfen.

Kochtöpfe, die oft als riesige Kochkessel genutzt werden, haben neben ihrer Funktion noch nicht viel mit heutigen Töpfen gemein und werden vornehmlich über dem offenen Feuer genutzt.

Dies geschieht hängend oder auf speziellen, meist dreibeinigen Gestellen. In Klöstern und Schlössern entstehen jedoch bereits erste Grundformen des Herdes, auf dem stehend Metalltöpfe genutzt werden.

Mit der Industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts halten Herde in immer mehr Haushalte Einzug und verbreiten sich auch bei weniger wohlhabenden Familien. Mit ihnen einher geht die industrielle Fertigung damit bezahlbarer Kochtöpfe.

Topf Kochtopf 10L, Aluguss,antihaftbeschichtet , Antihaftbeschichtung, D:28 cm, H:20 cm, schwarzKochtöpfe aus Aluminium, Nickel oder Gusseisen waren anfangs, als Manufakturprodukte, einer wohlhabenden Bevölkerungsschicht vorbehalten.

Materialien wie Messing und Zinn konnten sich langfristig, aufgrund der resultierenden Bleibelastung, nicht durchsetzen. Dafür sorgte die Fabrikherstellung und die Verarbeitung anderer preisgünstigerer Grundmaterialien für eine zunehmende Verbreitung.

Kommen anfänglich noch hauptsächlich Kohleöfen zum Einsatz, werden zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits die ersten Gasöfen in Betrieb genommen.

Der erste Elektroherd wurde schließlich in 1893 auf der Weltausstellung in Chicago bewundert, verbreitet sich jedoch erst in den folgenden drei Jahrzehnten bis er als Massenprodukt seine bis heute beanspruchte Stellung einnimmt.

Mit der Entwicklung und Verbreitung des Elektroherdes veränderten sich auch die Anforderungen an geeignete Kochtöpfe. Effizienz und sparsamer Energieverbrauch sind dabei bis heute zentrale Aspekte in der Entwicklung neuer Modelle.

WMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040Ein Topf, ist ein Topf, ist ein Topf

Der klassische Kochtopf ist in seiner Form auf eben jene Funktion spezialisiert, die sein Name nahelegt: das Kochen, also das gleichmäßige Erhitzen und anschließende Garen sowie längeres Warmhalten von Lebensmitteln, in der Regel in Flüssigkeit.

Hierin unterscheidet das Kochen sich vom Braten, weshalb auch die grundlegende Topfform sich von der charakteristischen Pfannenform unterscheidet.

Der klassische Topf ist zylinderförmig rund mit unterschiedlich hohem, senkrechten Rand, wobei die Fläche der Seitenwand im Verhältnis zur Fläche des Bodens meist deutlich größer ausfällt.

Dies führt zum einen zum gewünscht großen Volumen eines Kochtopfes und ermöglicht gleichzeitig ein langes Erhitzen und Warmhalten unter geringem Flüssigkeitsverlust durch Verdunstung.

Soll ein Topf gleichzeitig zum Anbraten vor dem eigentlichen Garen genutzt werden, wird dieses Verhältnis zu Gunsten der Größe des Bodens verändert.

Der TopfbodenTV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cm

Eine zentrale Aufgabe kommt dem Boden eines Topfes zu. Er bildet die Verbindungsstelle zwischen der Oberfläche des Herdes und dem Topf.

Sein Aufbau ist deshalb entscheidend für die Qualität der Wärmeleitung und damit für einen kontrollierten und energiesparenden Kochvorgang.

Metall, als bevorzugtes Material aus dem moderne Töpfe gefertigt sind, dehnt sich bei Hitze aus. Dies gilt natürlich auch für den Boden eines Topfes, der sich in Folge verformt.

Der Boden wölbt sich bei Erhitzung nach außen. Bei einem einfachen ebenen Topfboden führt dies dazu, dass der Kochtopf nicht mehr auf voller Fläche auf dem Kochfeld aufliegt.

Dies führt zu deutlichen Energieverlusten, ungleichmäßiger Erhitzung des Gargutes und kann, insbesondere bei Glaskeramikkochfeldern, zum sogenannten Tanzen des Topfes führen: der Topf bewegt sich, durch die vom kochenden Inhalt verursachte Vibration, auf dem Herd.

Hochwertige Kochtöpfe sind deshalb mit einem im kalten Zustand leicht nach innen gewölbten Boden ausgestattet, der sich bei Erhitzung ausdehnt und plan auf der Herdoberfläche aufliegt. Diese Bauform wird durch eine Zertifizierung nach DIN 44904 dokumentiert.

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignetRand und Griffe

Weitere Charakteristika eines Topfes sind dessen Rand und seine Griffe. Bei vielen Modellen aus Metall ist der Rand eines Kochtopfes nach außen gewölbt, was das Ausgießen erleichtern soll.

Die Griffe eines Topfes erfüllen verschiedene Funktionen. Der Topf kann auf dem Herd bewegt werden, der Inhalt kann aus- oder abgegossen werden und der Topf kann ebenfalls zum Servieren genutzt werden. Hierbei sind Art und Material der Griffe entscheidend.

Griffe können aus einem Guss fester Bestandteil des Topfes sein, meist sind sie jedoch nachträglich am Zylinderkörper befestigt. Dies geschieht meist durch Schweißen, Schrauben oder Nieten. Griffe können aus Metall bestehen oder aus Kunststoff und zeichnen sich durch ihre jeweilige Hitzebeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit aus.

Der DeckelWMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040

In der Regel verfügt ein Kochtopf über einen passenden Deckel. Dieser kann aus dem Grundmaterial des Topfes gefertigt sein oder aus Glas bestehen. Glas ist hier besonders beliebt, da es jederzeit den Blick in den Topf ermöglicht, ohne das der Deckel gehoben werden muss, was nicht zuletzt zu einem Temperaturverlust und damit zu einem Mehrverbrauch an Energie führen würde.

Der Deckel verursacht einen leichten Überdruck im Inneren des Topfes, wodurch der Inhalt sich schneller erwärmt und wiederum Energie eingespart werden kann. Zudem bleibt Wärme bei geschlossenem Deckel auf nach Ausschalten des Herdes länger erhalten. Er verhindert zudem durch Kondensation an seiner Innenfläche ein unerwünschtes Einkochen des Gargutes.

Der Deckel verfügt ebenfalls über einen meist mittig angebrachten Griff, einen Henkel oder Knauf, der wie beim Kochtopf an sich aus einem Guss gefertigt, angeschraubt, geschweißt oder genietet sein und aus Metall oder Kunststoff bestehen kann. Es gelten hier die gleichen charakteristischen Eigenschaften wie bei Griffen am Topf: Hitzebeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit.

Materialien

Metall hat sich als das geeignetste Material zur Herstellung von Töpfen durchgesetzt. Metall ist belastbar, hygienisch, geschmacksneutral und weist optimale Materialeigenschaften hinsichtlich seiner Wärmeleitfähigkeit und Energieeffizienz auf allen üblichen Herdarten auf.

Einige Metallarten und Verarbeitungsmethoden haben sich als besonders geeignet erwiesen und bestimmen das Angebot der meisten Hersteller.

  • Kupfer
  • Edelstahl
  • Stahl-Email
  • Gusseisen
  • Aluguss
  • Mehrschichtmaterial
  • Glas
Insbesondere professionelle Köche schwören auf Töpfe aus Kupfer. Sie punkten durch ihre besonders gute Wärmeleitfähigkeit und daraus folgend verkürzte Garzeiten. Im Vergleich zu Eisen leitet Kupfer die Wärme etwa fünfmal, im Vergleich zu Edelstahl sogar etwa zwanzigmal so gut.

Gleichzeitig speichert Kupfer Wärme besser als andere Materialien und gibt sie gleichmäßiger an anliegendes Gargut ab. Kochtöpfe aus Kupfer sind deshalb besonders effektiv und energiesparend.

Kupfer kann mit säurehaltigen Lebensmitteln reagieren, weshalb auf eine inwendige Beschichtung, in der Regel aus Edelstahl zurückgegriffen wird.

Vereinzelt finden sich auch Kupfertöpfe ohne oder mit einer Beschichtung aus Zinn oder Keramik, die jeweils in der Hauptsache für besondere Anwendungszwecke geeignet sind.

Edelstahl ist in der Kochtopfherstellung das universellste Material. Es eignet sich für alle Arten von Töpfen und überzeugt durch seine Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit. Dem geringen notwendigen Reinigungs- und Pflegeaufwand und einer hochwertigen, ansprechenden Optik steht jedoch, im Vergleich zu anderen Materialien, eine deutlich geringere Effizienz gemessen an der Wärmeleitfähigkeit gegenüber.

Edelstahl trägt eine Bezeichnung, die über seine exakte Zusammensetzung informiert. So besteht die bei Töpfen bevorzugte Qualität 18/10 aus 18% Chrom, 10% Nickel und 72% Stahl. Edelstahl ist rostfrei und spülmaschinengeeignet.

Trotz ihrer positiven Eigenschaften sind Töpfe aus Stahl-Email weniger verbreitet. Die Rostanfälligkeit des Stahls wird bei Töpfen aus dieser Materialkombination durch einen Überzug aus Schmelzglas ausgeglichen.

Durch diese Beschichtung sind Stahl-Email-Kochtöpfe besonders für Allergiker geeignet, da Lebensmittel nicht in Kontakt mit dem Metall geraten und so keine Allergene übertragen werden können.

Die einfache Reinigung ist ein weiterer Pluspunkt des Materials.

Eines der beliebtesten Materialien zur Herstellung von Kochtöpfen ist Gusseisen.

Im Gussverfahren hergestellt, muss das spröde Material am Boden eines Topfes plan geschliffen werden, um sich für gängige Herdarten zu eignen.

Kochtöpfe aus Gusseisen überzeugen durch hervorragende Wärmeeigenschaften. Sie leiten Wärme gut weiter, verteilen sie gleichmäßig und halten sie langfristig.

Gusseisen ist ausgesprochen langlebig und Kochtöpfe aus diesem Material meist eine Anschaffung für die Ewigkeit. Dafür sind sie aufgrund ihres hohen Gewichtes nicht so leicht zu handhaben, wie Modelle aus anderen Materialien und erfordern zudem einen höheren Pflegeaufwand.

Kochtöpfe aus Gusseisen werden roh und emailliert angeboten. Beim rohen Gusseisen entsteht im Laufe seiner Nutzung eine natürliche Antihaftbeschichtung, die auch als Patina bezeichnet und von vielen Köchen besonders geschätzt wird.

Aluguss ist ein weit verbreitetes und nicht zuletzt preisgünstiges Material in der Herstellung von Kochtöpfen. Es überzeugt durch sehr geringes Gewicht und ist deshalb leicht in der Handhabung und für Kochanfänger gut geeignet.

Aluguss leitet die Wärme gut und schnell weiter ist jedoch nicht in der Lage, die Wärme zu speichern.

Kochtöpfe aus sogenanntem Mehrschichtmaterial vereinen die positiven Eigenschaften unterschiedlicher Materialien. In der Regel handelt es sich um eine Kombination aus Aluminium und Edelstahl.

In einem Mantel aus Edelstahl steckt ein Kern aus Aluminium. Damit werden die optischen und hygienischen Eigenschaften des Edelstahls mit der hohen Wärmeleitfähigkeit des Aluminiums kombiniert.

Als weitere Variante sitzt zwischen je zwei Lagen Edelstahl und Aluminium ein massiver Kern aus Kupfer und sorgt für eine optimale Wärmeverteilung.

Als Jenaer Glas ist seit den 20er Jahren hitzefestes Gebrauchsglas bekannt. Auch wenn der Name inzwischen als Marke verkauft und nun von der Zwieseler Kristallglas AG vertrieben wird.

Findet sich doch noch ein breites Angebot an Produkten aus dem beliebten Material. Die Grenzen zwischen Topf und Auflaufform sind hier teilweise fließend.

Antihaftbeschichtung

Wird ein Kochtopf, wie es die Namensgebung nahelegt, zum Kochen benutzt, also zum Garen in mehr oder weniger Flüssigkeit, ist eine Antihaftbeschichtung grundsätzlich nicht vonnöten.

Kochtöpfe können jedoch, je nach Art und Material, mehr oder weniger gut zum Anbraten genutzt werden. Bei Gerichten mit nur geringer Garflüssigkeit besteht ebenfalls verstärkte Gefahr des Anhaftens von Gargut. Deshalb kann sich auch beim Kochtopf eine Antihaftbeschichtung bezahlt machen.

Neben einer Emaillierung ist bei Kochtöpfen wie bei Pfannen die Teflon-Beschichtung die bevorzugte Art der Antihaftbeschichtung.

TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cmTeflon ist der heute verbreitete Handelsname für das 1938 entdeckte Polytetrafluorethylen (PTFE). Es handelt sich hierbei um einen sehr reaktionsträgen dabei aber stark hitzebeständigen chemischen Stoff, der als mechanischer Überzug auf der Innenfläche von Töpfen und Pfannen das Anhaften bzw. Anbrennen reduziert.

Mechanisch auf die zuvor aufgeraute Oberfläche aufgebracht, ist eine Teflonbeschichtung nicht sehr kratzbeständig. Deshalb kommen meist sogenannte Haftvermittler zum Einsatz. So wird zum Beispiel vor dem Auftragen der Teflonschicht eine weitere Schicht aus Aluminium-Titan-Mischoxid aufgebracht.

Bei der Antihaftbeschichtung mit Polytetrafluorethylen wird häufig der Hilfsstoff Perfluoroctansäure (PFOA) zum Einsatz. Bei hohen Temperaturen kann dieser ausdampfen. Da er im Verdacht steht, krebserregend zu wirken, wird bei Töpfen mit PTFE-Beschichtung vor einer Überhitzung meist ausdrücklich gewarnt.

Kochtopfarten

Entsprechend der Aufgabe, die ein Topf zu erfüllen hat, haben sich im Laufe der Geschichte verschiedene Formen entwickelt. Auch wenn die meisten Töpfe relativ universal einsetzbar sind, bieten bestimmte Formen und Materialien für bestimmt Aufgaben deutliche Vorzüge. Einige Spezialformen sind sogar ausschließlich für bestimmte Zubereitungsarten geeignet.

Je ambitionierter man sich mit dem Kochen befasst, desto umfangreicher ist meist die Sammlung verschiedener Topfarten.
  • Suppentopf
  • Kochtopf
  • Schmortopf
  • Gemüsetopf
  • Spargeltopf
  • Pastatopf
  • Kasserolle
  • Sauteuse
  • Milchtopf
  • Marmeladentopf
  • Schnellkochtopf
  • Slow Cooker
  • Römertopf
  • Simmertopf
Der Suppentopf gehört ebenfalls zur Grundausstattung fast jeder Küche. Suppen und Eintöpfe erfreuen sich auch international großer Beliebtheit, der diese Sonderform Rechnung trägt. Entscheidend beim Suppentopf ist sein Volumen, das auch die Zubereitung größerer Flüssigkeitsmengen erlaubt.

Dabei sollte die Grundfläche sich an den Gegebenheiten des eingesetzten Herdes orientieren, da sich Flüssigkeiten in einem Topf mit deutlich größerem Durchmesser als die darunter liegende Herdplatte nur schwer und wenig energieeffizient erhitzen lassen.

Beim Suppentopf gilt ein weiteres Augenmerk zudem seiner Eignung, Inhalte länger warm zu halten; Materialien, die besonders geeignet sind, Wärme zu speichern, sind für Suppentöpfe also besonders geeignet. Soll der Suppentopf auch zum Servieren genutzt werden, gilt besonderes Augenmerk den am Topf angebrachten Griffen bzw. Henkeln.

Eine Sonderform sind elektrische Suppentöpfe. Sie sind mit einem eingebauten, meist elektrischen Heizelement ausgestattet und somit unabhängig von einem klassischen Herd zu nutzen. Sie verfügen über ein großes Volumen und eignen sich aufgrund ihrer Flexibilität besonders für den gewerblichen oder den Freizeiteinsatz.

Der klassische Kochtopf ist das Universalwerkzeug im Küchenalltag. Es gibt ihn in allen genannten Materialarten und in verschiedenen Größen.

Durch sein Verhältnis zwischen Grundfläche und Höhe, eignet er sich für eine Vielzahl von Gerichten.

In ihm lassen sich Suppen ebenso zubereiten wie Kartoffeln, Reis oder vielfältige Gemüsegerichte.

Der Schmortopf bildet gewissermaßen die Brücke zwischen Topf und Pfanne. Er wird vornehmlich dazu genutzt, Fleisch kurz und kräftig anzubraten, um es anschließend, auf dem Herd oder in dem Ofen fertig zu garen.

Im Gegensatz zum klassischen Topf hat der Schmortopf, der aufgrund seiner Verwendung auch als Bratentopf bezeichnet wird, eine größere Grundfläche und einen niedrigeren Rand. Er ist flach genug, um Fleischstücke, wie in einer Pfanne, bequem zu wenden und anzubraten. Trotzdem ist er hoch genug, um auch größere Mengen Flüssigkeit aufzunehmen.

Besonders beliebt sind Schmortöpfe aus Gusseisen, da sich dieses, aufgrund seiner Wärmeleitfähigkeit besonders gut zum Anbraten eignet und die Wärme gut und anhaltend an das Gargut abgibt.

Um für das Garen im Backofen geeignet zu sein, ist neben der Größe auf die Beschaffenheit der Griffe und des Deckels zu achten. Beide müssen entsprechend Hitzebeständig sein.

Gemüse stellt besondere Ansprüche an eine sachgerechte Zubereitung. Sollen sein natürlicher Geschmack und seine wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, muss es entsprechend umsichtig gegart werden. Übermäßige Flüssigkeitszugabe und hohe Temperaturen schaden einer schonenden Zubereitung und sollten deshalb vermieden werden. Hierbei unterstützen die Eigenarten des Gemüsetopfes.

Der Gemüsetopf ist groß genug, um auch größere Mengen Gemüse zuzubereiten. Er kann deshalb auch als Suppentopf genutzt werden. Zentrales Merkmal ist jedoch der Deckel des Gemüsetopfes. Er muss besonders gut abdichten und ist hierzu gelegentlich mit einem Kunststoffdichtring versehen.

Ein möglichst dichter Verschluss zwischen Topf und Deckel verhindert das Austreten von Wasserdampf und hält durch Kondensation am Deckel die Flüssigkeit im Topf. Dadurch kann Gemüse ohne oder mit geringem Wasserzusatz im eigenen Saft gegart werden, was seinen natürlichen Geschmack erhält und Inhaltsstoffe schont. Die Griffe eines Gemüsetopfes sollten gut isoliert sein, damit auch das Abgießen überschüssiger Flüssigkeit problemlos gelingt.

Gemüsetöpfe bestehen häufig aus Edelstahl. Dieses Material ist besonders leicht zu reinigen, eignet sich in der Regel sogar für die Reinigung in einer Spülmaschine, ist robust und gleichzeitig so leicht, dass auch größere Töpfe mit Inhalt noch gut zu handhaben sind. Einige Gemüsetöpfe werden vom Hersteller bereits mit einem geeigneten Dampfgareinsatz ausgestattet.

Auch wenn nicht bei allen Köchen Einigkeit über die optimale Zubereitungsart für Spargel besteht – die einen bevorzugen das liegende, die anderen stehendes Garen – entscheiden sich klassische Spargeltöpfe für die stehende Variante.

Entsprechend fällt der Spargeltopf durch seine Höhe auf, die es ermöglicht, Spargel bei geschlossenem Deckel stehend zuzubereiten. Im Volumen ist die Auswahl an verschiedenen Größen dabei vielfältig und kann am persönlichen Bedarf orientiert ausgewählt werden.

Charakteristisch für den Spargeltopf ist zudem sein Korbeinsatz. In ihm steht der Spargel und kann folglich nicht umkippen. Der Korb wird einfach in den wassergefüllten Topf gestellt und nach Ende der Garzeit herausgenommen. Das Kochwasser muss nicht abgegossen werden und kann einfach weiterverwendet werden, zum Beispiel für passende Soßen oder als Suppenbasis.

Ein breiter Schüttrand sichert zudem das verlustfreie Ab- oder Umgießen. Wie beim Gemüsetopf sollte auf einen gut schließenden Deckel geachtet werden, der eine schonende Zubereitung gewährleistet. Der Boden eines Spargeltopfes ist dabei möglichst so gestaltet, dass er anliegende Wärme gleichmäßig und Konstant an das Innere des Topfes abgibt.

Der Pastatopf ähnelt stark dem Spargeltopf. Auch hier wird das Volumen hauptsächlich durch seine Höhe gebildet. Da Nudeln generell in ausreichend Wasser gegart werden sollten, ist das Volumen eines Pastatopfes grundlegende Voraussetzung.

Man unterscheidet zwei Arten von Pastatöpfen:

Pastatöpfe mit Sieb im Deckel, bei denen es sich um einfache große Töpfe handelt, in denen Nudeln gegart werden. Nach Ende des Kochvorganges wird das Nudelwasser durch die Löcher im Deckel abgegossen. Ein separates Sieb im Spülbecken ist folglich nicht notwendig.

Pastatöpfe mit Siebeinsatz ähneln vom Prinzip dem Spargeltopf. Sie verfügen über einen speziellen Einsatz in Form eines Siebes, in der Regel aus Edelstahl. In diesen werden die Nudeln gegeben und im umliegenden Pastatopf gegart. Nach Ende der Garzeit kann der Einsatz einfach aus dem Nudelwasser gehoben werden, ohne dass dieses komplett abgegossen werden müsste.

Die Kasserolle, auch Stieltopf oder Stielkasserolle genannt, zählt zu den bekanntesten und verbreitetsten Sonderformen. Sie stellt ebenfalls eine Brückenform zwischen Topf und Pfanne dar und kann demzufolge besonders gut zum Schmoren eingesetzt werden.

Dank des pfannenähnlichen Stiels kann die Kasserolle und damit das Gargut leicht bewegt werden. Die meisten Modelle sind mit einem Deckel ausgestattet und eignen sich zudem zum Garen im Ofen. Kasserollen werden aus allen bekannten Materialien gefertigt; besonders beliebt sind solche Modelle aus Gusseisen, da sie ein hervorragendes Bratergebnis ermöglichen.

Die klassische Kasserolle aus Kupfer ist besonders beliebt, wenn es um die Herstellung von Soßen geht und punktet dabei durch die Wärmeeigenschaften des Materials Kupfer.

Aus der französischen Küche stammt, schon dem Namen nach zu erkennen, diese Sonderform einer Kasserolle. Wie der Name verrät, ist sie speziell zum Sautieren von Speisen gedacht. Hierbei werden Fleisch, Fisch, Gemüse oder Pilze bei hoher Temperatur in kleinen Mengen in Fett, ohne Flüssigkeitszugabe, unter ständigem Schwenken gegart.

Wie die Kasserolle ist auch die Sauteuse eine Zwischenform zwischen Topf und Pfanne. Klassisch ist sie mit einem langen Stiel versehen, mit dem sie bequem geschwenkt werden kann. Sie zeichnet sich dabei durch einen sich nach oben ausweitender oder bauchiger Rand, der das Gargut beim Schwenken in der Sauteuse hält.

Durch ihre Form ist die Sauteuse auch besonders gut zur Herstellung von Soßen geeignet, da in ihr bequem zum Beispiel mit einem Schneebesen gearbeitet werden kann.

Wie der Name verrät, ist der Milchtopf besonders gut zum Erwärmen von Milch geeignet. Der hohe Rand im Vergleich zum kleinen Durchmesser verhindert schnelles Überkochen. Ein angewinkelter Griff erleichtert die Handhabung und in Verbindung mit einem gebogenen Rand das Ausgießen.

Milchtöpfe sind meist aus Edelstahl gefertigt, das sich besonders aufgrund seiner hygienischen Eigenschaften, wegen des geringen Gewichtes und wegen seiner leichten Reinigung besonders gut eignet. Einige Modelle sind zusätzlich beschichtet oder emailliert, um schnelles Anbrennen im in der Regel einwandigen Topf zu verhindern.

Eine Variante sind elektrische Milchtöpfe, bei denen der Herd durch ein eingebautes Heizelement ersetzt wird. Neben der so erzeugten Unabhängigkeit, bieten elektrische Milchtöpfe den Vorteil, dass die Hitze automatisch reguliert wird und so ein Überkochen oder anbrennen der Milch verhindert werden kann.

Eine sehr spezielle Topfvariante ist der Marmeladentopf. In der Regel aus unbeschichtetem Kupfer gefertigt, mit einem großen Henkel oder zwei seitlichen Griffen versehen, ist er ein fast nostalgischer Anblick.

Die hervorragenden Wärmeeigenschaften des Kupfers ermöglichen ein präzises und gleichmäßiges Erhitzen der Marmeladenzutaten. Dabei ist dem Kochvorgang höchste Aufmerksamkeit zu widmen, da die Zutaten niciht vor dem Anbrennen geschützt sind.

In den großen, konisch geformten Kesseln gelingen auch große Mengen Marmelade. Für andere Gerichte sind Marmeladentöpfe nur sehr bedingt geeignet.

Einigen Hobbyköchen flößt der Schnellkochtopf noch heute Respekt ein. In seiner aktuellen Form rund 60 Jahre alt, fürchten manche Anwender die Risiken des grundlegenden Überdrucks im geschlossenen Topf.

Der zylindrische, in verschiedenen Größen erhältliche Topf wird mit einem passenden Deckel und einer inliegenden Gummidichtung, mit einem sogenannten Bajonettverschluss, luft- und wasserdicht verschlossen. Durch Wasserdampf, der beim Erhitzen im Inneren entsteht, bildet sich ein Überdruck.

Unter erhöhtem Druck verändert sich die Siedetemperatur von Wasser, was im Schnellkochtopf ein Garen unter höherer Temperatur ermöglicht. In der Regel entsteht im Schnellkochtopf ein Druck von 1,8 bar, was einem Überdruck von 0,8 bar entspricht. Diese Druckerhöhung führt zu einer Erhöhung der Siedetemperatur von 100° C auf 116° C. Schon diese vergleichsweise geringe Erhöhung verkürzt Garzeiten auf die Hälfte oder sogar ein Viertel der normalen Garzeit.

Ein Überdruckventil im Deckel verhindert dabei das Entstehen gefährlicher, zu hoher Druckwerte. Außerdem kann der gewünschte Überdruck hiermit, nach Ende der Garzeit, manuell abgelassen werden, um den Topf wieder gefahrlos öffnen zu können. Alternativ muss der Inhalt abkühlen, um den Druck so selbsttätig zu senken. Welche Variante gewählt werden sollte, hängt vom Gargut ab. Schnellkochtöpfe eignen sich für eine Vielzahl von Gerichten, wie zum Beispiel Suppen und Eintöpfe oder Gulasch. Da kein Wasserdampf austreten kann und kurze Garzeiten möglich sind, ist die Zubereitung im Schnellkochtopf besonders schonend.

Der Schnellkochtopf ist dabei meist teurer als herkömmliche Töpfe und bedarf einiger Pflege und Wartung, um risikolos auch lange Zeit zu arbeiten. So muss zum Beispiel eine Gummidichtung in regelmäßigen Abständen kontrolliert oder ausgetauscht werden. Ein Anbraten ist zudem im Schnellkochtopf nicht möglich, Bräunung und Röstaromen sind somit nicht zu erzielen. Außerdem erfordert der Schnellkochtopf einige Erfahrung, da Kochzeiten genau abgepasst werden müssen und das Gargut nicht problemlos zwischendurch auf seinen Garpunkt überprüft werden kann, wie bei einem herkömmlichen Topf.

Ganz im Gegensatz zum Schnellkochtopf arbeitet der sogenannte Slow Cooker mit geringen Temperaturen und viel Zeit. Sogenanntes Niedertemperaturgaren gewinnt zunehmend an Beliebtheit, gilt es doch als besonders schonend und verspricht optimale Geschmacksergebnisse.

Ein in unterschiedlichen Größen erhältlicher Metalltopf ist mit einem elektrischen Heizelement ausgestattet und damit unabhängig von einem Herd. In ihm sitzt ein herausnehmbarer Einsatz, meist aus Keramik, in dem Gemüse, Hülsenfrüchte, Suppen oder auch Fleisch über Stunden bei gleichbleibend niedriger Temperatur gegart werden können.

Seine Hochzeit erlebte der Römertopf in den 70er und 80er Jahren. Sein Prinzip geht jedoch auf mehrere tausend Jahre alte Techniken zurück, bei denen Fleisch in Erdöfen oder direkt in Lehm gehüllt im Feuer gegart wurde. Der Römertopf selber wurde in Deutschland, in den späten 60er Jahren erfunden.

Der klassische Römertopf hat eine länglich ovale Form, mit einem gewölbten Deckel, besteht aus rotem Ton und ist oft dekorativ verziert. Es werden jedoch auch moderne eckige Formen ohne Dekoration angeboten. Der Römertopf ermöglicht ein Garen mit geringster Zugabe von Wasser oder Fett und somit ein besonders geschmacksintensives und schonendes Zubereiten. Er dient ausschließlich der Zubereitung im Backofen.

Um seine besonderen Eigenschaften entfalten zu können, wird der Römertopf mindestens eine Viertelstunde vor seinem Einsatz gründlich gewässert. Damit ist der Ton gesättigt, nimmt also keine Flüssigkeit aus dem Gargut auf. Der Ton gibt die Temperatur sehr gleichmäßig an den Inhalt ab und ermöglicht so ein besonders schonendes Garen.

Der Römertopf eignet sich für eine Vielzahl von Gerichten, herzhafte wie süße, Fleischgerichte und rein Vegetarisches, selbst Backen ist im Römertopf möglich.

Dabei ist der Römertopf relativ empfindlich und pflegebedürftig. Er eignet sich nicht zwingend für die Spülmaschine, ist nicht bruchsicher und muss vor starken Temperaturschwankungen geschützt werden, da Ton bei einem Temperaturschock schnell springt. Auf jeden Fall sind hier die individuellen Herstellerempfehlungen zu beachten.

Der praktische Simmertopf eignet sich für die Zubereitung besonders empfindlicher Zutaten. In ihm kann schonend Milch erwärmt werden, Kuvertüre schmilzt ohne aufwendiges Wasserbad, Kakao gelingt ohne Überkochen, Sauce Hollandaise ist kein Glücksspiel mehr usw.

Der Simmertopf macht sich dafür das Prinzip des Wasserbades zunutze und vereint es in einem Küchenutensil. Der doppelwandige Topf verfügt über einen Hohlraum zwischen Innen- und Außenwand, der über eine Einfüllöffnung etwa zu einem Drittel mit Wasser befüllt wird.

Ein sogenanntes Pfeifventil zeigt akustisch an, wenn dieses Wasser auf dem Herd zu kochen beginnt und damit seine Maximaltemperatur erreicht hat. Im Topf können nun Speisen zubereitet werden, ohne direkten Kontakt zur Hitzequelle des Herdes zu haben. Ein Anbrennen ist somit ausgeschlossen und auch ein Überkochen, zum Beispiel von Milch, nicht zu erwarten.

Nützliches Zubehör

Der Topf alleine macht noch keinen guten Koch. Auch geeignetes Zubehör gehört zu einer Ausstattung, die allen Aufgaben gewachsen ist.

Die Auswahl ist groß, einige Utensilien haben sich aber als besonders sinnvoll erwiesen und erleichtern den Küchenalltag maßgeblich.

  • Kochlöffel
  • Kellen
  • Dünsteinsätze
  • Wasserbadschüsseln
Ohne ihn ist Kochen fast unmöglich: der Kochlöffel darf in keiner Küche fehlen. Dabei lässt sich fast darüber philosophieren, wie er auszusehen hat und vor allen Dingen, woraus er bestehen sollte. Schwören die einen auf den klassischen Kochlöffel aus Holz, wie aus Großmutters Zeiten, ist für andere Kunststoff die beste Wahl. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile.

So ist Holz ein ökologisch unbedenklicher Rohstoff, preiswert und schadstofffrei. Dafür ist er, auch wenn Studien belegen, dass sich auf Holz Bakterien nicht besser vermehren, als auf anderen Materialien, schwerer zu reinigen und darf zum Beispiel nicht in die Spülmaschine.

Kochlöffel aus Kunststoff hingegen sind in der Spülmaschine einfach zu reinigen und ebenfalls sehr preiswert. In Herstellung und Entsorgung sind sie jedoch nicht vergleichbar umweltneutral und stehen zudem immer wieder im Verdacht, auch bedenkliche Schadstoffe zu enthalten und unter Umständen an das Essen abzugeben.

Wichtig bei beiden Materialien ist dabei, dass sie weich sind und bei ihnen nicht die Gefahr besteht, den Kochtopf oder seine Beschichtung zu beschädigen. Zudem sind sie schlechte Wärmeleiter und werden auch dann nicht heiß, wenn sie längere Zeit im heißen Topf stehen.

Verschiedene Formen und Größen bieten für jede Topfgröße und alle Zubereitungsarten die notwendigen Voraussetzungen. So kann ein Loch im Kochlöffel das Umrühren einer Suppe erleichtern oder eine gerade Kante zum Lösen von anhängenden Speisen vom Topfboden dienen.

Kochlöffel aus Metall sind meist ungeeignet, da sie zum einen eine Beschichtung beschädigen können und zum anderen schnell heiß werden.

Aus Kunststoff oder Metall bestehen in der Regel die verschiedenen Arten Kellen, die in gut ausgestatteten Küchen zahlreich anzutreffen sind.
  • Suppenkellen
  • Soßenkellen
  • Schaumkellen
  • Frittierkellen
  • Spaghettikellen
Für jede Aufgabe findet sich das passende Werkzeug, in der passenden Größe.

Kunststoff kann hierbei klar durch seinen geringen Preis, seine gute Wärmeisolation und die unkomplizierte Reinigung punkten.

Metall hingegen ist für alle, die bewusst ein Schadstoffrisiko vermeiden möchten und höhere Ansprüche an die Optik stellen, die naheliegende Wahl.

Die schonende Zubereitung von Gemüse ist heute kein Spleen ausgesprochener Naturkostverfechter mehr. Bissfest gegartes Gemüse, das neben seiner natürlichen Form und Farbe auch seinen Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bewahrt wird von vielen mehr geschätzt als verkochter Gemüsebrei.

Wer trotzdem nicht extra einen Gemüsetopf anschaffen möchte, dem bietet ein universeller Dünsteinsatz die Möglichkeit, Gemüse und sogar Fisch, Fleisch und Geflügel schonend im Wasserdampf zu garen.

Der klassischerweise mit einem fächerförmig gestalteten Rand versehene Einsatz aus Metall, wird auf kleinen Füßen in einen ausreichend großen Topf gesetzt, dessen Boden mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Brühe oder auch Wein) bedeckt ist.

Im durch Erhitzen entstehenden Dampf wird Gargut auf dem gelochten Einsatz schonend, bei geschlossenem Deckel gegart, ohne selber mit der Flüssigkeit in direkten Kontakt zu kommen. Diese fettfreie Zubereitungsart ist besonders für eine diätische Ernährung geeignet.

Für bestimmte Aufgaben ist eine besonders sorgsame Temperaturkontrolle bei der Zubereitung unumgänglich. Manche Saucen vertragen keine hohen Temperaturen, Kuvertüren müssen vorsichtig erwärmt werden, eine echte Zabaione kann im besten klassischen Topf kaum gelingen. Für all diese Aufgaben bedarf es eines Wasserbades, bei dem Wärme kontrolliert, langsam und begrenzt abgegeben wird.

Eine Wasserbadschüssel besteht aus einer halbkugelrunden Schüssel, die mit einem Griff und einem gegenüberliegenden Haken versehen ist. Mit diesem Haken und dem Griff wird die Rührschüssel auf den Rand eines passenden Topfes aufgelegt, in dem Wasser erhitzt wird, in das die Schüssel eintaucht. Unter ständigem Rühren können so die genannten Spezialitäten gelingen, ohne die Gefahr des Anbrennens und unerwünschten Überhitzens.

Wasserbadschüsseln, auch Schmelzschüsseln genannt, sind in der Regel aus Edelstahl gefertigt. Einige Modelle verfügen zudem über eine oder zwei gegenüberliegende Ausgießtüllen, über die zum Beispiel geschmolzene Schokolade bequem zur Weiterverarbeitung abgegossen werden kann.

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Das Angebot an Töpfen verschiedener Hersteller, in allen denkbaren Formen, Größen und Farben, ist riesig. Billige Einsteiger-Topfsets beim Discounter um die Ecke oder hochpreisige Einzelstücke im autorisierten Fachhandel, für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel findet sich offenbar das passende Angebot.

Absoluter Kochanfänger, ambitionierter Hobbykoch oder versierter Vollprofi, für jeden gilt es, sich in einem Dschungel aus Angeboten zurechtzufinden, um die individuell beste Wahl zu treffen.

Gerade für den wenig erfahrenen Durchschnittskoch gibt es einige Kriterien, anhand derer man die Qualität eines Kochtopfes, unabhängig von seiner speziellen Form und seinem Einsatzgebiet, beurteilen kann und auf die man bei der Wahl achten sollte.

Einige davon sind leicht, auch für den Laien, bei einfacher Betrachtung zu prüfen, andere wiederum nur wissenschaftlich ermitteln und somit, gerade vor dem Kauf eines hochpreisigen Modells, aus einschlägigen Produkttests zu recherchieren.Berndes 011243 Alu-Specials Aluminium Kochtopf antihaft mit Glasdeckel 20 cm, 3,5 l

Boden

Besonders Zusammensetzung und Verarbeitung des Topfbodens tragen zu dessen Wärmeleitfähigkeit und damit zur Effizienz des gesamten Topfes bei.

Wie schnell wird die Hitze der Kochfläche vom Topfboden an das Gargut abgegeben? Wie schnell zum Beispiel kocht erreicht eine bestimmte Menge Wasser im Topf den Siedepunkt?

Produkttests bestimmen diese Zeit und bewerten darauf basierend die Qualität eines Topfes.

Zudem entscheidet der Aufbau des Bodens über die Eignung eines Topfes in Verbindung mit den verschiedenen verbreiteten Herdarten:

Elektroherde

Elektroherde

Elektroherde arbeiten mit allen Arten von Töpfen, aus allen üblichen Materialien. Aufgrund der Verformung eines Topfbodens unter Hitze sollte insbesondere bei Glaskeramik-Kochfeldern auf entsprechend verarbeitete, im kalten Zustand nach innen gewölbte Böden geachtet werden, um das Tanzen eines Topfes zu verhindern.

Gasherde

Gasherde

Gasherde sind wie Elektroherde für alle Topfarten geeignet. Die präzise Möglichkeit, die Hitze des Herdes zu regulieren, ist eines der herausragenden und beliebten Merkmale. Das Verziehen des Topfbodens unter Hitze spielt beim Gasherd keine Rolle, es muss also nicht auf einen entsprechend verarbeiteten Boden geachtet werden.

Induktion

Induktion

Induktion ist das Zauberwort der letzten Jahre im Bereich zeitgemäßer Küchenplanung und –gestaltung. Bei der Induktion wird die Hitze nicht mehr auf der Kochfläche erzeugt und durch den Kontakt an den Topfboden abgegeben, sonder sie entsteht direkt im Boden des Topfes. Hierzu kommen elektromagnetische Wirbelströme zum Einsatz.
TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cmDies wiederum setzt ferromagnetische Eigenschaften des Topfbodens voraus. Einfach ausgedrückt muss der Topfboden, zumindest teilweise, aus magnetischem Material gefertigt sein.

Dies wird bei Töpfen aus grundsätzlich nicht magnetischem Material meist durch eine Einlage aus magnetischem Material erreicht. Grundsätzlich wird vom Hersteller angegeben, ob ein Topf für Induktionskochfelder geeignet ist oder nicht.

Deckel

Die Hauptverluststelle für Wärme ist die Öffnung des Topfes, die zur Steigerung der Effizienz mit einem geeigneten Deckel verschlossen wird.

TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cmZudem verhindert ein dicht schließender Deckel unerwünschtes Entweichen von Wasserdampf und begünstigt einen erhöhten Innendruck, der ein effizienteres Garen ermöglicht.

Ein guter Deckel schließt deshalb möglichst dicht ab. Dabei sollte er einfach und problemlos abnehmbar sein. Ein lose sitzender Deckel ist ein deutliches Zeichen für mindere Verarbeitungsqualität.

Griffe

Griffe sind unersetzlich, wenn es darum geht, eine Topf zu bewegen. Damit dies auch im heißen Zustand gefahrlos gelingt, sollten Griffe nicht nur stabil, gut proportioniert und griffig sein, sie müssen zudem vor Hitze geschützt werden.

Werden bei billigen Töpfen Griffe unerwünscht heiß, verfügen hochwertige Töpfe über einen zuverlässigen Hitzeschutz, der sie auch bei hohen Temperaturen im Topf so kühl hält, dass sie problemlos angefasst werden können.

Kunststoffgriffe bieten hier guten Schutz, sind jedoch meist nicht für den Einsatz eines Topfes im Backofen geeignet.

Reinigung

Neben dem Kochen ist die Reinigung eines Topfes die Aufgabe, die am meisten Aufwand erfordert und damit in der Qualitätsbewertung eine große Rolle spielt. Wie ein Topf gereinigt werden kann oder muss, ist maßgeblich vom Material abhängig, aus dem er gefertigt ist.

Eignen sich Töpfe aus Edelstahl meist für eine unkomplizierte Reinigung in der Spülmaschine und selbst den Einsatz schärferer Reiniger oder Spülschwämme, sind zum Beispiel beschichtete Töpfe hier entschieden empfindlicher.

Karl Krüger A 26 KochtopfWie konkret ein Topf gepflegt oder gereinigt werden sollte, ist im Zweifelsfall den Herstellerempfehlungen zu entnehmen, die einem Topf immer beiliegen sollten. Hier erfährt man zudem, ob ein Topf für eine Reinigung in der Spülmaschine geeignet ist, oder nicht.

Neben diesen Materialeigenschaften ist aber auch die Verarbeitung eines Topfes maßgeblich für den notwendigen Pflege- und Reinigungsaufwand verantwortlich. Besondere Aufmerksamkeit sollte hier den Verbindungsstellen zwischen einzelnen Elementen gelten. Von außen betrachtet sollte ein Topf wirken, als sei er aus einem Guss gefertigt.

Sichtbare Verbindungsstellen, Kanten oder Spalten sind immer auch Sammelstellen für Verschmutzungen und schwer zu reinigen. Der Übergang von Boden zur Seitenwand sollte wenn möglich gewölbt sein. Dies ermöglicht zum einen, mit einem Kochlöffel auch zu diesen Stellen vorzudringen und vereinfacht zum anderen die Reinigung.

Gerade Deckel aus Glas, die oft mit Metallkanten versehen sind, sind pflegeintensiv. An Verbindungsstellen kann sich auch hier Schmutz sammeln.

Das Gleiche gilt für Griffe, sowohl am Deckel, als auch am Topf an sich. Hier sollte darauf geachtet werden, dass passgenau gearbeitet wurde und sich keine Schlitze oder Spalten bilden.

Bei Griffen, die geschraubt sind, sollte darauf geachtet werden, dass sie unkompliziert nachzustellen sind und ausschließlich rostfreies Material verbaut wurde.

Komfortmerkmale

GRÄWE® Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie 'Pro-Line'Einige Hersteller setzen bei ihren Produkten auf zusätzliche Komfortmerkmale, also Ausstattung, die über die einfache Grundfunktion hinausgeht.

Eine Deckelhalterung ermöglicht es, den Deckel kurzerhand am Rand des geöffneten Topfes zu befestigen. Optimalerweise ist dabei darauf geachtet, dass Kondenswasser in den Topf zurück fließt und nicht auf den Herd gelangt.

Eine Abgießfunktion ermöglicht es, bei geschlossenem Deckel Flüssigkeit aus dem Kochtopf abzugießen. Hierzu wird der Deckel meist in eine bestimmte Position gedreht, wodurch Flüssigkeit durch ein am Deckelrand eingelassenes Sieb abgegossen werden kann.

Ein breiter Schüttrand am oberen Rand des Topfes, ermöglicht es, den Inhalt abzugießen, ohne Gefahr zu laufen, heiße Flüssigkeiten zu verschütten.

Eine Messskala an der Innenwand des Topfes erspart das Hantieren mit einem Messbecher und ermöglicht das präzise Einfüllen von Flüssigkeiten.

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignetHersteller

Die Liste der Hersteller handelsüblicher Töpfe ist lang. Nimmt man die Vielzahl meist unbekannter Noname-Hersteller hinzu, fällt es schwer, hier den Überblick zu behalten.

Gerade im Niedrigpreissegment fällt es schwer, Entscheidungen aufgrund eines Herstellernamens zu fällen.

Besonders dann, wenn man bereit ist, für Qualität etwas mehr zu bezahlen, finden sich jedoch einige Hersteller, deren Namen seit zum Teil vielen Jahren für Qualität und Kundenvertrauen bürgen.

Bekannte Hersteller bzw. Marken, die sich in der Regel auf ein bestimmtes Segment, zum Beispiel ein bestimmtes Grundmaterial spezialisieren, gelegentlich aber auch in verschiedenen Linien Produkte aus unterschiedlichen Materialien anbieten, sind:

Ob und für welchen Markenhersteller man sich entscheidet, ist maßgeblich vom Budget abhängig. Bieten Discounter und Kaufhäuser regelmäßig Topfsets aus vier und mehr einzelnen Töpfen, für deutlich unter 100 Euro, kann ein einzelner Topf eines namhaften Herstellers schnell einzeln ein Vielfaches kosten. Qualität und Verarbeitung werden jedoch von unabhängigen Tests immer wieder als Rechtfertigung für solche Preisunterschiede belegt.

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignetInsbesondere was Garantiebedingungen betrifft, können Markenhersteller auch Laien meist überzeugen.

Bieten Noname-Hersteller meist nicht mehr als eine vorgeschriebene Mindestgarantie bzw. Gewährleistung, werben namhafte Hersteller oft mit lebenslanger Garantie.

Zudem ist die Durchsetzung berechtigter Interessen bei unbekannten Herstellern oft ein Problem, da es keine Ansprechpartner vor Ort gibt und Service-Dienste nur umständlich zu realisieren sind.

Große, bekannte Hersteller punkten hier durch ein enges Netz aus Servicepartnern vor Ort und einen meist leicht zu erreichenden kostenlosen Service. Auch was Zubehör und Ersatzteile betrifft, sind namhafte Hersteller klar die bessere Wahl, da sie meist auch langjährig das Bestehen einzelner Produktlinien und die Verfügbarkeit von Zubehör gewährleisten können.

GRÄWE® Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie 'Pro-Line'Neben den objektiven Kriterien spielen für viele Kunden zudem ganz subjektive Aspekte des persönlichen Geschmacks eine wichtige Rolle. Töpfe sind heute nicht nur nützliche und unverzichtbare Küchenutensilien, sie sind vielmehr oft auch Lifestyle-Produkte.

Bestimmte Marken stehen für ein bestimmtes Image, das sich im Auge des Käufers auf den Anwender überträgt.

Außerdem spielt das Design neben der Funktion eine bedeutende Rolle. Angefangen bei der Farbe einer Produktlinie, die bewusst gewählt wird und oft mit der einer Kücheneinrichtung abgestimmt sein soll.

Dies führt gleichzeitig zu einem regelmäßigen Wechsel der Produktlinien bei namhaften Herstellern, was immer wieder auch die Möglichkeit eröffnet, Produkte aus einer auslaufenden „Kollektion“ zu vergünstigten Konditionen zu erwerben, ohne dabei Abstriche in Funktionalität und Qualität machen zu müssen.

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