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Luftreiniger Test 2017 • Die 10 besten Luftreiniger im Vergleich

Luftreiniger schonen die Atemwege und sind daher vor allem bei Allergikern beliebt.Um die besten Luftreiniger zu ermitteln, hat unser Team diverse Tests im Internet gesichtet und eine Bestenliste erstellt, die Gewicht, Filtersysteme, HEPA Filter, Lautstärke und vieles mehr umfasst.

Bestenliste der Luftreiniger 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Luftreiniger Therapy Air IonLuftreinigung mit PhilipsPhilips AC4080 kleinLuftreiniger von vorneKleiner Luftreiniger von PhilipsFellowes LuftreinigerLuftreiniger von BarenLuftreiniger von DeLonghiLuftreiniger von Fellowes

Therapy Air ION Luftreinigungsgerät

Philips Luftreiniger AC4072/11 mit hocheffizientem HEPA-Kombifilter

Philips AC4080/10 2-in-1 Kombigerät

Levoit Luftreiniger Air Purifier mit HEPA-Kombifilter & Aktivkohlefilter

Daikin Luftreiniger MC 70L VM



Philips Luftreiniger AC4012/10



Fellowes AeraMax DX95 Luftreiniger



Baren HEPA Luftreiniger B-785 mit Luftsensor


DeLonghi AC 230 Luftreiniger

Fellowes AP-230PH PlasmaTRUE Luftreiniger



Bewertung1,11,21,41,51,71,92,12,32,52,9
Gewicht9 kg7 kg8 kg3 kg10 kg5 kg6 kg8 kg7 kg6 kg
Gewicht inkl. Verpackung10 kg9 kg10 kg3,3 kg11 kg7 kg9 kg9 kg9 kg7 kg
Abmessungen54,4 x 18,1 x 51,0 cm20 x 35,5 x 64 cm21 x 36,5 x 60,5 cm24,6 x 24,9 x 37,1 cm60,8 x 44,6 x 27,8 cm34,3 x 19,8 x 52 cm20,7 x 40 x 64 cm61 x 34,5 x 21,5 cm45 x 23 x 50 cm22,2 x 35 x 46,8 cm
Filtersysteme5343333554
max. Raumgröße130 m²80m²k.A.k.A.200 m²70 m²40 m²130 m²800 m²100 m²
Lautstärke30 dB30 dB36 dB≤50 dB, hängt von der Lüftergeschwindigkeit ab23 dBk.A.19 dB (!)25 dB42 dB30 dB
LuftbefeuchtungneinneinGrüner Hakenneinneinneinneinneinneinnein
HEPA FilterGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenneinGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • schmales Design
  • rhythmischer Reinigungsbetrieb
  • Ruhebetrieb für die Nacht
  • Stimmungsbeleuchtung

  • besonders geeignet für Allergiker
  • innovativer Kombifilter
  • Vollautomatischer Modus

  • Hygienische und hocheffiziente Luftbefeuchtung
  • HEPA- und Aktivkohle-Kombifilter
  • Zwei Sensoren überwachen dauerhaft das Raumklima

  • Stromzufuhr: AC 230V / 50Hz

  • Energieleistung: 25 W

  • CADR: 68m³/h ( 40CFM )

  • Reinigt Staub, Pollen, Rauch und Verschmutzungen

  • Geeignet für Räume bis 46 m² oder 150 m³
  • Fünf Leistungsstufen und Automatik mit vollautomatischer Leistungsregelung
  • Gegen Allergene wie Schimmelsporen, Tierhaarallergene, Hausstauballergene, Pollen

  • Ideal für Allergiker & Asthmatiker
  • Hochwertige und langlebige Filter
  • Filtert auch Rauch, Feinstaub und Gerüche

  • Luftreiniger mit TrueHEPA Filter für große Räume bis 28qm
  • antimikrobielle Schutz verhindert die Ansammlung von geruchsbildenden Bakterien, Schimmel und Pilzen
  • Sensor überwacht permanent die Luftqualität

  • mit geringem Energieverbrauch
  • max. 115m³ (46m² bei 2,5m Raumhöhe)
  • Schlafzimmerfunktion
  • verbessert die Raumluft mit 7 Systemen

  • 5-stufiges-Filtersystem
  • Air Quality System für sichtbar saubere Luft
  • Sensor Touch Bedienfeld

  • Vier-Stufen Reinigungssystem
  • Für eine Raumgröße von 21 m²
  • CADR Bewertung: Rauch 150 / Staub 161 / Pollen 156
Reinigungseffizienz
Komfort & Handhabung
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Mittlerweile haben Wissenschaftler in der gesamten Hemisphäre der Erde über 1500 Krankmacher in unserer Atemluft entdeckt. Sie wirken auf verschiedenste Art und Weise. Manche greifen direkt das Nervensystem an, während andere aktiv Allergien oder bestimmte Krebsarten provozieren. Ein Großteil dieser Stoffe ist jedoch von Menschenhand gemacht und meist chemischer Natur. Holzlacke, PVC Bestandteile und Pthalate aus Kunststoffen sorgen besonders in Innenräumen für ein Klima, dass langfristig die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen kann.

Was Früher kein Problem war- die Konzentration von Chemikalien in Bereichen mit schlechter Belüftung kann in Zeiten der Globalisierung zum Problem werden. Denn nie hielten sich Menschen so lange in Innenräumen auf wie Heutzutage. Zwischen 18 und 22 Stunden täglich befinden sich moderne Menschen im Inneren von Wohnungen, Häusern und Bürogebäuden. Deshalb ist das Thema ausgeglichenes Raumklima mittels intelligenter Luftfilter wichtiger denn je.

Gesundheitsproblem SchimmelLuftreiniger im Kinderzimmer

Was Spitzensportler, Allergiker und Ärzte schon längst erkannt haben, Luftreiniger sorgen nicht nur im direkten klimatischen Umfeld für eine schnellen und frischen Austausch der Gasmoleküle, sondern sind auch in der Lage Schimmelsporen in der Luft aktiv zu bekämpfen. Immer wieder liest man in der Presse über die negativen Auswirkungen von Schimmel in Wohnungen und Häusern.

Moderne Immobilien bestehen meist aus hoch isolierenden Betonmischungen und zusätzlichen Dämmmaterialien wie Glaswolle oder Silikonschaum. Die hat natürlich den Vorteil, dass die Isolation des Raumes besonders in der kalten Jahreszeit für eine Aufstauung der Luft im Raum sorgt. Gewollt um die Heizwärme im Inneren des Hauses zu halten sorgen auch hochisolierende zwei- und dreifach verglaste Fenster für zusätzliche Eindämmung des Raumklimas.

Das führt in Summe dazu, dass die aufgestaute Luft nicht mehr durch Mauerwerk und Fenster diffundieren kann um einen guten Austausch zu gewährleisten. Da der Mensch beim Ausatmen, besonders in Ruhephasen und in der Nacht große Mengen von Kohlendioxid in die Umwelt emittiert, ist schon nach wenigen Stunden eine Verschlechterung des Raumklimas messbar.
 Besonders wichtig ist dabei, dass Menschen innerhalb von den natürlichen acht Stunden Schlaf die im deutschen Durchschnitt angesetzt werden bis zu einem Liter Wasser über den Nachtschweiß und die Atemluft an die direkte Umgebung verlien. Diese Feuchtigkeit verursacht am helllichten Tage bei regelmäßigem Lüften keine Probleme.

Feuchtigkeit als Grundlage für Schimmel

Luftreiniger von vorneWenn jedoch über Stunden feuchte Luft in einen isolierten Raum abgegeben wird der nicht in der Lage ist die feuchten Gasmoleküle an die Umwelt abzugeben führt das zu einer starken Konzentration, die Schimmelbildung begünstigt. An Stellen wo die Isolierung des Mauerwerks nicht so hoch ist, also noch Luftmoleküle ausgetauscht werden können bilden sich dann an der Oberfläche breitbandig Wassertropfen. Sie entstehen durch die feuchte Luft, die durch die Strömung hin zum „Ausgang“ beschleunigt wird und einen Teil ihres Wassers durch Kondensation an feinporigen Oberflächen verliert.

Auf lange Sicht bilden sich an Mauerstellen, wie Kanten zwischen Mauern und Decken und größeren Bereichen von Außenmauern stark feuchte Bereiche, die leise und heimlich vor sich hin gären. Mit längerer Dauer bilden sich in immer tieferen Mauerstrukturen dann kleine Wasserkanäle die stetig wachsen. Sie durchnässen die Wand von innen und zerstören die Bausubstanz.

Wenn das Ganze dann an die Oberfläche tritt besteht meist schon eine längere Belastung der näheren Umgebung mit Schimmelsporen. Sie werden von den aggressiven Schimmelpilzen abgesondert und verteilen sich über den gesamten Raum. 

Produziert werden die fadenförmigen Krankmacher dauerhaft und greifen in der Lunge und den Bronchen das Immunsystem des Menschen an. Die DNA-verändernden Eigenschaften der Schimmelsporen stehen im Verdacht schwere Allergieren, wie Asthma und Heuschnupfen auslösen zu können.

Um dagegen anzukämpfen bietet sich ein Luftreiniger mit einem Wasserauffangsystem an. An feinen Filtern werden hier die strakt feuchten Gase abgeschieden und eine perfekte Raumfeuchte kann garantiert werden. Aber auch spezielle HEPA Filtersysteme, die eigentlich zur Bekämpfung von feinen Stäuben bei einer Hausstauballergie eingesetzt werden sind in der Lage die mikroskopisch kleinen Partikel aus der Raumluft zu fischen.

Sie sammeln sich dann anstatt in den menschlichen Lungenbläschen in geeigneten Filtersystemen. Sie lassen sich schnell und schonend per Wasserstrahl reinigen und hinterlassen keinerlei Spuren in der Umwelt. Zusätzlich oft gegen Gerüche eingesetzte Aktivkohlefilter, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen sind auch in der Lage nicht nur Rauch und Staub aufzufangen, sondern bekämpfen die kleinen krankmachenden Sporen zusätzlich.

Allergien zum Trotz

Viele Menschen in Deutschland leiden unter dem was unser Haushalt an feinen Spuren in der Luft hinterlässt. So bieten moderne Teppichböden, Bettlaken und auch Vorhänge eine gute Grundlage für verschiedenste Kleinstlebewesen und Mikroben. Sie produzieren verschiedenste Partikel, die sich durch die Bewegung der Luftmoleküle im Raum in der Luft vermischen. Sie lösen bei sensiblen Allergikern starke Reaktionen des Immunsystems aus.

Um dem vorzubeugen verfügen seit Neustem auch Luftreiniger über die sogenannte HEPA Filtertechnologie.

Ursprünglich wurde dieses intelligente Filtersystem dazu entwickelt, allergischen Patienten das Staubsaugen in der Wohnung zu ermöglichen. Denn bei Drehzahlen von bis zu 2000 Umdrehungen pro Minute werden beim Staubsaugen ungeheure Mengen an feinen Partikel im Raum verwirbelt.
Ein Großteil der Stäube, besonders die feinen Anteile wandern dabei durch den Auffangbeutel und verteilt sich ungehindert in den höheren Regionen des Raumes. Dagegen schaffen Filtersystem im Luftreinigerspezielle Textilfilter, die in mehreren Lagen mit aktiven Kohlefasern verstärkt sind Abhilfe.

Sie fangen auch die kleinkörnigsten Stäube ein und halten sie langfristig fest. Mit Wasser ausgewaschen lassen Sie sich gut und schnell reinigen und mehrfach wiederverwenden. Diese Technik kommt auch bei modernen Luftreinigern zum Einsatz. Die neusten Entwicklungen der Branche lassen besonders aufhorchen, denn eine ganz neue Sensortechnik kommt seit einigen Jahren bei Geräten der Oberklasse zum Einsatz.

Mittels eines intrigierten Sensors werden die Luftbestandteile des ständigen Luftstroms analysiert und die jeweils benötigten Filter hinter einander geschaltet. So lassen sich die Geräte individuell nach eigenen Bedürfnissen einstellen. Sollen also eher schlechte Gerüche aus der Luft entfernt werden, dann bietet sich der aktive Kohlefilter an, während für Hausstaub und Feinstäube besonders geeignete HEPA Filter aktivieren lassen. So lassen sich innerhalb nur weniger Stunden bis zu 99 Prozent aller Allergene im Raum binden und sorgen bei Betroffenen nicht mehr für brennende Augen, schniefende Nasen und einen trockenen Husten.

Einige Lungenfachkliniken empfehlen besonders sensiblen Patienten den Einsatz solcher Filtersystem in den eigenen vier Wänden, denn auch durch das Funktionsweise eines LuftfiltersLüften kommen besonders im Frühjahr und Herbst besonders aggressive Grasallergene und Pollen in das Raumklima. Auch sie lassen sich bestens mit solchen Filteranlagen binden und ermöglichen ein Leben ohne Allergische Reaktionen – wenigsten zu Hause.

Funktionsweise der Luftreiniger im Überblick

Das Prinzip eines Luftreinigers – simpel wie genial. Über eine schmale Rinne oder eine Bohrung in der Oberfläche der Abdeckung des Gerätes, manchmal aber auch seitlich versteckt durch schmale Spalte wird die Luft durch einen Unterdruck in das Gerät gesogen. Der Unterdruck entsteht dadurch, dass auf der Rückseite des Gerätes ein installierter Ventilator durch seine Drehung Luft aus dem Filter nach außen zieht.

Im inneren des Gerätes warten in der Regel bis zu fünf verschiedenen Filterstufen, die alle einen speziellen Zweck verfolgen. In der ersten Filterstufe durchläuft die Raumluft einen Vorfilter. Er befreit die Zugluft von überdurchschnittlich großen Staubpartikeln. Diese Funktion ist besonders wichtig, da hier ansonsten ein großes Potential bei den Feinfiltern verschenkt werden könnte.

Denn die groben Faser- oder Haarpartikel sind in der Lage die feinen Filterendstufen zu blockieren und zu verstopfen. Das senkt die Filterleistung drastisch und sorgt für einen größeren Fließwiderstand der Luft. Gleichzeitig ist ein verstopfter Filter meist für eine Erhöhung der Motorleistungsaufnahme verantwortlich. Das erhöht den Stromverbrauch des Luftreinigers signifikant.
Deshalb lohnt es sich auch im Betrieb immer einmal wieder die Filter optisch nach starken Verschmutzungen zu überprüfen. Besonders Vorfilter lassen sich problemlos unter fließendem Wasser reinigen und säubern. Starke Verschmutzung senkt dabei die Filterleistung bis um den Faktor 100.

Als Nächstes folgt ein HEPA- und Aktivkohlefilterplattensystem. Hier können sich mehrere Textilfilter hinter einander reihen. Sie fischen je nach Körnung teilweise Partikelgrößen von bis zu 0,02 Mikrometer aus der Luft. Dabei werden sowohl Schimmelsporen, als auch Allergene und Hausstaub aussortiert. Als nächstes folgt eine Reihe von UV Stäben. Sie geben an die Luft in ihrer direkten Umgebung eine stark ionisierende Strahlung ab und zerstören so einen Großteil der Keime. Damit lassen sich aktiv Viren, Bakterien und Keime in der Luft bekämpfen.

Als weiteres Mittel zur Entkeimung dient im nächsten Schritt ein fotoanalytischer Filter. Er säubert alle übrig gebliebenen Keime, die nicht der UV Strahlung zum Opfer gefallen sind. Für einen unverwechselbaren Frische Effekt sorgt dann zum Schluss noch eine Ionisation. Hier laufen die einzelnen Luftmoleküle über eine elektrisch geladene Metallplatte. Das führt zu einer einseitigen Polung und gibt der Luft einen besonders frische Struktur. Dahinter befindet sich ein Auslass neben dem Ventilator.

Angetrieben wird dieser über eine automatisch geregelte Motoreinheit. Je nach Bedarf kann sie an und ausgeschaltet, hoch- und heruntergefahren werden. Dabei interagiert sie in regelmäßigen Abständen zuverlässig mit den Sensoren, die dauerhaft die Luft überprüfen. Sie befinden Sie in der Regel im äußeren Bereich des Luftreinigers um ein unverfälschtes Bild von der Umgebungsluft zu bekommen und im Automatik Modus die richtigen Befehle geben zu können. Die ermittelten Werte können entweder auf einem geräumigen Display oder mittels farbiger LED Anzeige abgelesen werden.

Sensoren im Einsatz, für eine automatische Klimasteuerung

Der neuste Trend im Bereich der Luftfilter sind automatische Systeme, die in der Lage sind selbständig zu entscheiden, wann welche Filter anzustellen sind und wie hoch der Grad der Verschmutzung in der Raumluft ist. Bei der dauerhaften Benutzung der Luftfilter verbrauchen diese über einen Zeitraum von einem Jahr in etwa so viel Energie wie ein handelsüblicher Radio. Mit durchschnittlichen Verbrauchswerten zwischen 20 und 50 Watt haben Sie zwar eine sehr geringe Leistungsaufnahme, arbeiten aber über 24 Stunden am Tag.

Bei dieser Leistung verschleißen auch in unseren Langzeittests die Geräte über die Jahre schnell und der Stromverbrauch summiert sich. Um dem entgegen zu wirken und nicht immer von Hand in den Stand by Betrieb umschalten zu müssen, verfügen die neusten Generationen der Luftreiniger über sehr sensible Sensoren, die in der Lage sind die Qualität der Luft sehr differenziert zu begutachten. Dabei kommt eine spezielle Ultraschalltechnik zum Einsatz.

Durch die ionisierende Strahlung werden dauerhaft im Einzugsbereich des Fans alle Luftströme durchleuchtet und gescannt.

Auf den Aufnahmen lassen sich Mikroprozessor gesteuert dann die Anzahl und Größe der einzelnen Staubkörner ermittelt. Um hiergegen anzukämpfen schaltet der Sensor ab einer bestimmen Staubdichte den Fan an und die nötigen Filter zu.
Somit weckt er im Stand by Einsatz das Gerät erst, wenn die Partikeldichte grenzwertig ist und eine akribische Reinigung nötig ist. Während des Reinigungsvorgangs bleibt der Sensor nicht untätig. Wiederrum untersucht er laufend die Qualität der Luft und schaltet nach Erreichen der vorher einprogrammierten Sollwerte das Gerät aus.

In unserem Testbetrieb konnte sich auf lange Sicht hin durch diese Einstellungsmöglichkeit der durchschnittliche Energieverbrauch um rund 60 Prozent reduzieren. Gelichzeitig verfügen einige Geräte, die in der Lage sind auch das Feuchtigkeitsmanagement im Raum zu übernehmen ähnliche Systeme um den Wassergehalt in der Luft zu messen und zu regulieren.Nachtsensor am Luftreiniger

Ein weiterer echter Stromsparer ist der sogenannte Nachtschalter. Einige Hersteller bauen besonders im Bereich der höherwertigen Premium Luftreiniger spezielle Nachtsensoren ein. Ihnen ist es möglich die Helligkeit im Raum mittels fotoanalytischer Messung zu detektieren. Fällt der gemessene Wert unter einen Schwellenwert, dann registriert dies das Gerät und schaltet automatisch in den Nachtmodus. In unserem Preistest bedeutete das in aller Regel, dass die voreingestellte Programmstufe um einen Wert herunter gesetzt wurde.

Manche Hersteller reduzierten aber auch die Fan Umlaufgeschwindigkeit auf das Minimum. Klarer Vorteil: Hier werden in der Nacht störende Geräusche des Ventilators heruntergefahren, gleichzeitig verlängerte sich aber im Nachtmodus oft die Betriebszeit, wenn eine starke Verschmutzung der Luft detektiert wurde. Das lässt sich mit dem weniger schnellen Durchlauf der Luft durch die Filter Systeme erklären.

Kaufempfehlung: Internet oder Fachhandel

Wie kaum ein anderes Gerät bedarf ein Luftreiniger umfassender Informationen, bevor das Gerät ausgesucht werden kann. Unsere Erfahrung war, dass eine Großzahl von Unternehmen und Herstellern im Internet bereitwillig und umfassend Auskunft über die Features und Eigenheiten der Luftfilter geben. So gibt es eine Reihe von technischen Details und Daten, die es beim Kauf im Internet zu beachten gilt.

Sollte das Gerät im privaten Haushalt genutzt werden oder eher im Dauerbetrieb im geschäftlichen Umfeld? Hier geben die Hersteller genaue Weisungen. Ebenso für welche Haushaltsgröße das Gerät konzipiert ist. Es wird auf den Quadratmeter genau angegeben, welche Flächen und Volumina sich mit den Luftfiltern reinigen lassen. Unserer Erfahrung nach belaufen sich die Begrenzungen von 30 bis zu 200 Quadratmetern.

Danach muss beim Kauf im Internet geklärt werden, welche Schadstoffe aus der Luft gefiltert werden sollten. Ist der Nutzer sensibel gegenüber von Pollen und Gräsern, empfehlen wir die Suche nach Geräten mit integriertem HEPA Filter. Wird hingegen allergisch auf sämtliche Bestandteile des Hausstaubes reagiert, dann sind spezielle desinfizierende HEPA Filter von Nöten.

Um schlechte Gerüche aus dem Küchen- und Toilettenbereich zu bekommen helfen spezielle Aktivkohlekomponenten. Hiermit lassen sich alle Gerüche bestens neutralisieren, Sie helfen aber auch gegen verschiedenste chemische Verbindungen die oft unangenehm riechen. Gleichzeitig verjagen sie auch den allseits so beliebten Zigaretten- und Pfeifenrauch aus der heimischen Stube.

Filtertypen eines LuftfiltersEs gilt also selbständig einen Überblick über die eigen Bedürfnisse zu bekommen und sich einen Eindruck der aktuellen Marktlage zu verschaffen. Nach unseren Vergleichsergebnissen kann man jedoch eigentlich, wenn man im Internet besonders im Portfolio der großen und bekannten Markenanbieter sucht kaum einen Fehler machen. Sie alle bieten hochwertigste Produkte mit einem Anspruch an Qualität und Sicherheit an- Wie auch unser Test zeigte.

Deutlich vorne ist das Internet, wenn es um die Breite des Sortiments geht. Die von uns aufgesuchten Einzel- und Fachhändler verfügten nur in den seltensten Fällen über ein größeres Luftreiniger Sortiment als ca. zehn Geräte. Meist kamen die Luftreiniger auch noch von zwei bis drei gleichen Marken. Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Onlinehändler, die sich auf die Geräte spezialisiert haben gibt es mittelwelle wie Sand am Meer. Hier hat sich in den vergangen Jahren ein exzessiver Preiskampf entwickelt- zu Gunsten des Kunden.

Unsere Empfehlung ist, wenn Sie ihr passendes Produkt gefunden haben über eine Preissuchmaschine den günstigsten Anbieter heraus zu finden und sich seine Bewertung an zu schauen. Danach könne Sie beruhigt kaufen und auf das Paket warten. Mittlerweile bieten auch viele Händler im Internet interessante Kaufhilfen- wie einen Finanzkauf über eine kooperierende Bank an- solche Finanzierungsangebote finden sich bei Fachhändler nur selten. Innerhalb weniger Tage ist mittlerweile der Versandstandart. Spätestens nach 5 Tagen ist das Paket da und nach unserer Erfahrung meist bis zu 30 Prozent billiger als im Fachhandel.

Im Fachhandel selbst wartet wie gesagt meist leider nur eine kleine Auswahl an Luftreinigern zum Test. Trotzdem von Vorteil ist natürlich die Möglichkeit die Geräte vor Ort zu testen im Kauffall den Luftreiniger direkt mitnehmen zu können. Auch die persönliche Beratung ersetzt einiges – trotzdem überwiegen unserer Auffassung nach hier aber die Nachteile aus höherem Preis und beschränkter Markttransparenz.

Preisdiskussion

Einsatz eines Luftreinigers im BüroEs ist natürlich schwierig zu taxieren wie viel ein Gerät zur Luftreinigung kosten sollte. Vor dem Hintergrund, dass jeder Mensch wie bereits erörtert täglich bis zu 23.000 Mal ein- und ausatmet machen sich die meisten Menschen nicht besonders viele Gedanken darüber, in wieweit ein gutes Raumklima und eine saubere Luft zu unser aller Wohlbefinden beiträgt.

Deshalb ist eine Investition im unteren bis oberen dreistelligen Bereich für private Geräte mit der gleichen Technik wie die großen Profis ausgerüstet durchaus realistisch. So sieht es auch die Branche. Vernünftige Raumluftfilter und Reiniger fangen preislich bei einem Betrag von 300 Euro an, können jedoch je nach Ausstattung und Marke des Herstellers auch schon einmal mit 600 bis 900 Euro zu Buche schlagen.

Testaufbau- und ablauf

In unserem Praxistest haben wie verschiedene Hersteller und deren Geräte auf den Prüfstand gestellt. Dabei haben wir versucht harte Test Kriterien für die einzelnen Disziplinen zu definieren. Angefangen haben wir bei der Verpackung. Hier wurden die Festigkeit, das Design der Kartonage und die Polsterung der Geräte beim Versand von uns bewertet. Je mehr Styropor, Luftpolsterfolie oder Karton zwischen dem Gerät und der Außenwand verbaut wurden, desto besser waren die von uns vergebenen Noten.

Ein weiteres maßgebliches Merkmal waren die Bedienungs- und Betriebsanleitungen. In Deutschland gibt es für diese Beschreibungen für den Aufbau, die Wartung, Reparatur und den Betrieb von Geräten eine spezielle DIN Norm. Sie schreibt vor, welche Teile genau deklariert werden müssen, welche technischen Testverfaheren, wie die CE Norm oder auch TÜV Siegel vergeben werden und ausgewiesen werden müssen. Da es hier um die Sicherheit des Anwenders geht haben wir diesen Teil besonders hart gewichtet. Hier und da fanden wir zwar einige Deklarationsfehler, aber im Großen und Ganzen hat in Sachen Bedienungsanleitung die Luftreiniger Branche wohl ihre Hausaufgaben gut gemacht.

Ein weiteres Testkriterium war die Qualität der Filtersysteme. Mit aufwendigen Verfahren haben wir speziell gefärbten Dampf in die Ansaugbereiche der Luftreiniger in verschieden hohen Programmstufen geführt.

Das optische Urteil war durch die Bank sehr gut. Kaum ein Gerät war nicht in der Lage die grobkörnigen Partikel der Dampfmaschine aus der Luft zu filtern. Aber auch die Nachhaltigkeit des Luftfilters wurde mit überprüft. Wir suchten gezielt nach umweltschädlichen Substanzen in den Filtern- bislang ergebnislos.

Was die Programmvielfalt angeht, haben wir natürlich die verschiedensten Anforderungen je nach Größe der Geräte mit einander verglichen. In aller Regel bieten hier kleinere Luftfiltersysetme meist 3- 4 Funktionsstufen, während die Profiliga über 5-6 Einstellstufen verfügt. Bei der Leistungsstärke der verschiedene Fan Systeme scheiden sich die Geister. Hier ließen sich auch die sinnvolle Konstruktion der Antriebselemete nachvollziehen. Besonders bürstenlose Motoren und eine schlanke Regel- und Steuerungstechnik machten sich hier bezahlt.

Überlegungen vor der Anschaffung

Auf der Suche nach dem perfekten Luftfilter gilt es grundsätzliche einige Fragen im Voraus zu klären.

  • Wie groß ist der Raum, in dem der Luftreiniger betrieben wird?
  • Wie viel Strom benötigt das Gerät?
  • Sind spezielle Filtersysteme gegen Rauch, Staub oder Allergene nötig und wie viel Luft sollte nach Möglichkeit pro Stunde mit dem Gerät Gereinigt werden können?

Luftreinigung im WohnzimmerInnerhalb der letzten zehn Jahre haben sich die Anzahl guter Premium- und Marken Hersteller auf dem Luftreiniger Markt etabliert. Wo früher nur wenige Geräte mit einem begrenzten Programm und kleinen Funktionsabläufen angeboten wurden, treffen heute potentielle Nutzer auf eine Vielzahl von individuell einstellbarer Geräten mit technischen Innovationen in verschiedensten Designs und in diversen Preiskategorien.

Ein wesentliches Merkmal beim Betrieb eines Luftfilters ist die Entwicklung von Geräuschen im Inneren des Rotors. Aus der Schlafforschung ist schon lange bekannt, dass besonders in Tiefschlafphasen jegliche Umgebungsgeräusche schädlich für die Erholungsphasen des menschlichen Körpers sind. Deshalb gilt es hier besonders auf die akustische Abgabe und die Emissionswerte der Geräte zu achten.

Jedoch sind störende Summ- und Vibrationsgeräusche heutzutage besonders im Bereich hochwertiger Luftreiniger eine absolute Ausnahmeerscheinung. Vielmehr bieten die Rotoren im Inneren der Geräte heute hochwertige Lagerungs- und Antriebstechnik, die mit hohem konstruktivem Aufwand und einer intelligenter Bauweise zu niedrigen Schallemissionen beiträgt.

Besonders der Einsatz von bürstenlosen Elektromotoren, die sich seit etwa fünf Jahren auch auf dem Markt der Luftreiniger etabliert haben sorgt für geringe Geräuschbelastungen und einen hohen energetischen Wirkungsgrad beim Betrieb. So lassen sich nicht nur unerwünschte Geräusche vermeiden, sondern auch noch gleichzeitig Energiekosten einsparen.

Auch im Bereich des Verbrauchs scheiden sich die Geister. So variieren die Geräte stark in ihren spezifischen Leistungsaufnahmen. Je nach Größe liegen hier die Werte zwischen 5 und 60 Watt im Dauerbetrieb. Dabei verfügen besonders hochwertige Geräte über eine gute An- und Aus-Automatik. Sie überprüft mit Ultraschallsensoren die Bestandteile der Raumluft und schalten den Lüfter während den Zeiten einer homogenen Durchmischung der Luft mit Partikeln temporär aus.

Das spart nicht nur Strom, sondern reduziert auch die Schallemission im Praxistest deutlich. Hier werden dank geringerer Laufzeiten aber auch Lebensdauerverlängerungen möglich. So eignen sich nicht alle Geräte für jeden Wohnraum. Die Größe des Ventilators im Inneren und die Fläche der Filter begrenzen die Arbeitskapazität der Luftfilter. Hier lautet die Faustregel: Je größer, desto leistungsstärker.

Angefangen bei Raumgrößen von 25 -30 Quadratmetern für eher kleinere, unauffällig positionierbare Luftreiniger über mittelgroße Geräte mit Flächensaugleistungen von bis zu 50 Quadratmetern schaffen die Größten ihrer Klasse auch stolze 200 Quadratmeter ohne Probleme.
So lassen sich bei einer flächendeckenden Luftreinigung in verschieden großen Räumen auch verschiedenen Gerätetypen verschiedener Marken einsetzen.

Wann mach ein Luftreiniger Sinn?

Doch wo macht es besonders Sinn Luftreiniger einzusetzen? Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von täglich achteinhalb Stunden verbringen wir nirgends sonst so viel Zeit wie im heimischen Schlafzimmer. Hier stellt sich die besondere Herausforderung, dass während des Schlafes besonders bei modernen Bauten die Luftzirkulation innerhalb des Hauses oder der Wohnung nur unzureichend funktioniert.

Besonders die Tatsache, dass über Stunden hinweg in Räumen von meist bis zu 30 Quadratmetern geschlafen wird mit typischen Deckenhöhen von 2,60 Metern sorgt für ein schlechtes Raumklima und beste Voraussetzungen für den Einsatz von Luftreinigern. Besonders die hohe Abgabe von Feuchtigkeit und die in Teppichen, Gardienen und Bettwäsche durch die Atmung aufgewirbelten Stäube sorgen hier oft für ein unruhiges Schlafklima.

Um dem entgegen zu wirken lohnt es sich besonders im Schlafbereich Luftreiniger einzusetzen. Aber auch in den Bereichen, wo keinerlei Lüftungsproblematik herrscht helfen Luftreiniger um Allergene, Stäube und Gerüche effektiv aus der Umgebungsluft zu filtern.
Alternativen zur Luftfilterung gibt es leider bislang wenige mit geringer Effizienz. Das tägliche Stoßlüften, das mehrmals in Intervallen durchgeführt werden sollte hilft zwar dabei frischen Sauerstoff in den Wohnraum zu transportieren, sorgt aber gelichzeitig oft für eine starke Verwirbelung von Stäuben im Saubere Luft dank LuftreinigerRaum selbst. Dadurch gelangen die sonst eher in den unteren Regionen befindlichen Partikel in höhere Gefilde, wo Sie dann vom Menschen eingeatmet werden.

Gegen Gerüche hilft das häufige Lüften auch nur bedingt, da in der Regel nicht alle Bereiche des Raumes mit Frischluft innerhalb der kurzen Lüftzeiten durchflutet werden. Als ebenfalls effektiv gegen Stäube, Staubmilben und Allergene in der Raumluft hat sich das häufige Staubsaugen erweisen. Hierbei werden ähnlich dem Raumluftreiniger neben den Partikeln vom Boden auch Teile der Umgebungsluft mit gefiltert.

Dazu nötig ist aber die mittlerweile auch im Bereich der Luftreinigungstechnik eingesetzte HEPA Filtration mit speziellen Feinfilteranlagen. Doch hier haben in der Vergangenheit Studien ergeben, dass mindestens dreimal pro Tag gründlich gereinigt werden muss, um den Stäuben in der Luft den gar aus zu machen. Deutlich leiser, automatischer und weniger aufwendig wenn dies durch einen Luftfilter permanent durchgeführt wird.

Bei der Auswahl der Filtersysteme schieden sich die Geister. Was benötigt wird, ein All in One Paket oder nur spezielle Luftreiniger hängt ganz von dem Anwender und dessen Lebensumstände ab. So bieten moderne Kohleaktivfilter die Möglichkeit dauerhaft bei Raucherhaushalten die Raucharomen aus der Atemluft zu filtern und so auch für Passivraucher das Leben etwas gesünder zu gestalten. Gleichzeitig lassen sich damit aber auch Gerüche aus Bereichen wie der Küche oder dem WC effektiv neutralisieren.

Ein anderes aber sehr wirkungsvolles Filtersystem ist die HEPA Filtration der Raumluft. Hierbei schleißen sich mehrere Textil Filter hinter einander an. Sie verfügen über eine immer kleinere Körnung und sorgen so langfristig für eine fast staubfreie Umgebung. Damit lassen sich viele allergieauslösende Hausstäube aus der Luft filtern. Einziges Manko hier ist der regelmäßige Wechsel der Filter, die einmal bis zweimal jährlich zu erfolgen haben.

Auch in Zeiten des Herbstes und des Frühlings wo viele Pollen den Weg in die heimischen vier Wände finden sind diese Systeme in der lange das Leben der Heuschnupfen Allergiker zu erleichtern.

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