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Messerschärfer Test 2017 • Die 10 besten Messerschärfer im Vergleich

Scharfe Messer sind in der Küche unersetzbar, sodass ein Messerschärfer sinnreich ist.Für unsere Bestenliste hat unser Team unzählige Tests sowie Vergleiche im Internet gegenübergestellt, um Bewertungen für Schleifstufen, Motoren, Abmessungen und vieles mehr abgeben zu können.

Messerschärfer Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Graef CC 150 Diamant-MesserschärferWork Sharp Schärfgerät Knife and Tool Sharpener Vulkanus Messerschärfer - Edelstahl Art.3001 DICK 90091000 Rapid Action Steel Set WMF 1874376030 Messerschärfer Zwilling Messerschärfer Victorinox Schärfen Messerschärfer, 7.8715 E-PRANCE® M1 Messerschärfer Messerschleifer Lansky Messerschärfer Blademedic, 290008 Wüsthof 4348 Messerschärfer

Graef CC 150 Diamant-Messerschärfer

Work Sharp
Schärfgerät Knife and Tool Sharpener

Vulkanus
Messerschärfer - Edelstahl Art.3001

DICK
90091000 Rapid Action Steel Set

WMF
1874376030 Messerschärfer

Zwilling
Messerschärfer

Victorinox Schärfen Messerschärfer, 7.8715


E-PRANCE®
M1 Messerschärfer Messerschleifer

Lansky
Messerschärfer Blademedic, 290008

Wüsthof 4348 Messerschärfer

 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,8 2,1 2,3 2,4 2,6
Schleifstufen
2311221332
Material Schärfer
Diamant KeramikKorundEdelstahl beschichtetEdelstahl beschichtetKeramikStahl/KeramikKeramikWolfram KeramikDiamant Karbid KeramikDiamant Keramik
Material Gehäuse
KunststoffKunststoffEdelstahlEdelstahl beschichtetEdelstahl Cromargan®Edelstahlk.A.Edelstahl + ABS KunststoffEdelstahl hammerschlagEdelstahl Bakkelit
Gewicht
2 kg1,3 kg1 kg540 g331 g340 g23g186 g118 g299 g
Motor
Grüner Haken
Grüner Haken
nicht Inklusive
nicht Inklusive
nicht Inklusive
nicht Inklusive
nicht Inklusive
nicht Inklusive
nicht Inklusive
nicht Inklusive
Abmessungen
11,2 x 25 x 11 cm24 x 12 x 14 cm17,2 x 13,4 x 9,4 cm19 x 19 x 7,6 cm9,8 x 21,5 x 8,3 cm7 x 25 x 5 cm22,9 x 11,9 x 3,7 cm20,5 x 7 x 4,8 cm21,1 x 8,1 x 0,8 cm23 x 7,7 x 4,2 cm
Farbeweißschwarzsilberanthrazitschwarz-silbersilber-schwarzschwarzschwarz-silberanthrazitsilber-schwarz
Besonderheiten

  • Langsamdrehende Schleifscheiben verhindern ein Überhitzen der Klinge
  • Genaue Messerpositionierung durch Elastomer-Winkelführung

  • Küchenmesser, Jagd- und Outdoormesser, Taschenmesser, Wellenschliffe und Scheren auf eine extreme Schärfe bringen
  • Auch viele Werkzeuge wie Äxte, Meißel, Stechbeitel etc.

  • Schärfen und Abziehen in einem Arbeitsgang
  • macht glatte Klingen und Wellenschliff superscharf (Microverzahnung)

  • Stäbe mit Spezialbeschichtung
  • Geringe Verletzungsgefahr

  • Zwei Stufen zum Vor- und Nachschleifen
  • Geeignet für alle Messer mit geradem Schliff

  • Zwei getrennten Schärfmodule (Stahl/Keramik)
  • Für Links- und Rechtshänder gleichermaßen geeignet

  • Victorinox vereint technische Präzision und herausragendes Design
  • Einfache Handhabung

  • Einfach und Schnell: Mit diesem Messerschärfer können Sie Ihre stumpfte Messer im Handumdrehen scharf machen
  • Ergonomisches Design

  • vier Schärfer in einem Gerät
  • diamantbeschichteter Schärfstab ist schwenkbar

  • zwei Stufen
  • Auch für Messer mit Wellenschliff geeignet. Hierbei aber nur die 2. Stufe verwenden
Komfort
Verarbeitung
Preis- / Leistung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Messerschärfer?

Messer schärfenDer Messerschärfer ist ein unentbehrliches Küchenwerkzeug, mit dem sich die stumpf gewordene Klinge eines Messers oder einer Schere wieder schleifen, also schärfen lässt. Er ist kein aufwendiges Konstrukt, sondern besteht in der Regel nur aus einem einfachen**Haltegriff** und dem jeweiligen Schleifmaterial. Dabei kann es sich um Keramik, Stahl oder sogar Diamant handeln – das hängt nicht zuletzt vom Kaufpreis ab, der sich in einer recht breit gefächerten Spanne bewegt.

Schon bei einem kurzen Blick auf die Abbildungen in unserem Messerschärfer Test Vergleich 2017 fällt auf, dass sich die einzelnen Modelle teils deutlich unterscheiden – das liegt ganz einfach an dem Umstand, dass es trotz eines sehr ähnlichen Grundprinzips**voneinander abweichende Typen** gibt.

Im Einzelhandel sind Messerschärfer auch unter verwandten Namen wie Wetzstahl, Schleifstein, Schärfbank oder Schärfhut erhältlich – mehr dazu in einem der folgenden Abschnitte.

Wie funktioniert ein Messerschärfer?

Graef Diamant-Messerschärfer CC 120 DDas einem Messerschärfer zugrunde liegende Prinzip ist denkbar einfach – so einfach, dass es schlichte Modelle für nur wenige Euro zu kaufen gibt. Zwar haben diese Billigvarianten durchaus ihre Schwächen und nicht wirklich eine Chance, von uns zum Messerschärfer Vergleich-Testsieger gekürt zu werden, für rudimentäre Zwecke sind sie aber solide zu gebrauchen. Welches Schleifmaterial auch zum Einsatz kommen mag – der Prozess des Schleifens bleibt im Grunde gleich.

Bei den weitverbreiteten manuell geführten Messerschärfern wird das Schleifmaterial schnell mit der Hand mehrmals von beiden Seiten über die Klinge des stumpf gewordenen Messers gezogen. Dadurch richtet sich der abgebogene Rand der Klinge (der Fachausdruck dafür ist Grat) wieder auf und das Messer erhält seine Schärfe zurück. Damit das auch wirklich klappt, muss das Schleifmaterial härter sein als die zu schärfende Klinge.

Das ist übrigens ein Grund, warum besonders günstige Messerschärfer oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten: Sie sind aus zu weichem Stahl gemacht und können nicht genügend Druck erzeugen. Manche Schleifsteine werden vor Beginn des Schleifens**mit Wasser getränkt**. Damit soll gleichzeitig das Material geschont und ein höherer Grad an Schärfe erzielt werden. Auch dazu verraten wir später mehr.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile und Anwendungsbereiche eines Messerschärfers liegen eigentlich auf der Hand, aber wir gehen an dieser Stelle trotzdem auf die wichtigsten Vorzüge ein.

Günstige Pflege statt teurem Neukauf

Mit ein bisschen Übung geht die Pflege der Messer recht einfach von der Hand. Das Schleifen ist an sich keine schwere Tätigkeit und nimmt auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Der geringen Mühe gegenüber stehen Ärger und größerer Zeitverlust, wenn das Messer beim Kochen nicht richtig schneidet und jeder Arbeitsgang länger dauert. Dazu kommen die Kosten für eine früher oder später unumgängliche Neuanschaffung.

Zwar zeigt ein Blick in unseren ausführlichen Messerschärfer Test Vergleich, dass wirklich gute Modelle auch ihren Preis haben, für den man womöglich sogar ein hochwertiges neues Messer bekäme, aber man sollte dabei doch bedenken, dass ein einziger Messerschärfer eine ganze Garnitur Messer pflegen und erhalten kann. Die meisten versierten Köche haben ihr Lieblingsmesser, das besonders gut in der Hand liegt und auf das man nur ungern verzichten möchte – der Messerschärfer hält es frisch.

Vorbeugen ist besser als nachschärfen

Die verschiedenen Messerschärfer arbeiten auf jeweils eigene Weise und verfügen über**individuelle Stärken** (mehr dazu im folgenden Abschnitt). Mit dem richtigen Messerschärfer lässt sich nicht nur eine stumpf gewordene Klinge wieder scharf machen, sondern der Vorgang des Abstumpfens einige Zeit hinauszögern. Das ist ein großer Vorteil, denn beim eigentlichen Schärfungsvorgang wird immer Material abgetragen.

Das bedeutet einen gewissen Verschleiß, der das Messer irgendwann unbrauchbarwerden lässt – mit frühzeitiger Pflege kann die Lebenszeit eines Messers deutlich ausgedehnt werden. Das bedeutet langfristig auch eine gewisse Ersparnis, denn wirklich hochwertige Messer-Sets (ein einziges reicht einem richtigen Koch kaum) kosten eine**schöne Stange Geld**. Mit dem Messerschärfer halten sich Messer also länger und funktionieren besser.

Die Vorteile des Messerschärfers im kurzen Überblick

  • Beschert Messern höhere Effizienz und längere Haltbarkeit
  • Kann stumpfe Messer wieder tauglich machen
  • Relativ einfach in der Anwendung
  • Spart langfristig Geld: Messer müssen seltener nachgekauft werden

Welche Arten von Messerschärfern gibt es?

Beinahe alle aufgeführten Arten an Messerschärfern sind auch in unserem umfassenden Messerschärfer Test enthalten. Wir haben bereits weiter oben durchblicken lassen, dass es gewisse sinnvolle Unterschiede gibt, auf die wir an dieser Stelle näher eingehen werden. Es kann sich nämlich durchaus lohnen, mehr als einen Messerschärfer im Haus zu haben.

Manuell und elektrisch betriebene Messerschärfer

Der überwiegende Teil der derzeit erhältlichen Messerschärfer ist nach wie vor für den Handbetrieb konzipiert. Ein wenig Übung samt Geschick gehört dazu und erlaubt die präzise Pflege der geschätzten Messer. Nun findet man heute kaum noch ein mechanisches, mit der Hand geführtes Gerät, für das es nicht auch eine komfortable,**elektrisch betriebene Entsprechung** gibt. Auch das Schärfen von Messern kann inzwischen auf Knopfdruck erledigt werden.

Wetzstahl

Der Wetzstahl oder Wetzstab ist der Messerschärfer für den täglichen Gebrauch. Profis wie Metzger oder Berufsköche benutzen ihn sogar gleich mehrmals am Tag. Das ist auch nötig, denn bei hochwertigen Messern ist die Schneide der Klinge nur wenige Millimeter dick und entsprechend empfindlich. Selbst bei sorgfältigster Behandlung lässt es sich unmöglich vermeiden, dass die spitze und hauchdünne Schneidkante sich allmählich verbiegt.

Durch einen rechtzeitigen und regelmäßigen Einsatz eines Wetzstahls kann man diesem sehr unangenehmen Effekt entgegenwirken – zumindest eine Zeit lang. Wenn der Wetzstab wiederholt und beidseitig über die Klinge gezogen wird, richtet sich die verbogene Kante wieder auf und das Messer erhält seine Schneidigkeit zurück. Allerdings lässt sich dieser Effekt nicht beliebig oft erzielen, früher oder später wird der Einsatz stärkerer Mittel nötig sein.

Schleifstein

SchleifsteinEin weit stärkeres Mittel als der Wetzstahl ist der bekannte Schleifstein, mit dessen Hilfe sich auch solche Messer schärfen lassen, bei denen man mit dem Einsatz eines gewöhnlichen Wetzstabes nichts mehr erreichen kann. Dabei ist die sprachliche Unterscheidung im Handel nicht immer so eindeutig, wie wir sie hier treffen: Als Schleifstein kann auch ein Wetzstab dienen, der aus einem anderen Material als Stahl gemacht wurde, wie Keramik oder Diamant.

Im Gegensatz zum einfachen Wetzstahl wird beim Einsatz eines richtigen Schleifsteinsdie umgebogene Spitze nicht nur einfach wieder aufgerichtet, sondern es wird eine feine Schicht Material abgetragen. Dadurch gewinnt das stumpfe Messer ganz neuen Schliff, verliert aber auch ein wenig Substanz. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Einsatz eines Schleifsteins erst und ausschließlich bei wirklich stumpf gewordenen Klingen, zur sonstigen Pflege nutzt man vorher besser einen Wetzstahl.

Wasserstein

Der Wasserstein ist eine wirklich exotische Lösung und gilt als Geheimtipp unter Messerliebhabern und allen sonstigen Kennern der Materie. Exotisch ist diese Methode deshalb, weil sie aus dem asiatischen Raum stammt und vor allem für die auch hierzulande beliebten Messer japanischer Provenienz mit viel Nachdruck empfohlen wird. Das Schärfen mithilfe eines Wassersteins ist die zeitraubendste aller Varianten, zeitigt aber hervorragende Ergebnisse.

Genau genommen handelt es sich bei dem Wasserstein ebenfalls um einen Schleifstein, der allerdings nicht trocken zum Einsatz kommt, sondern vor dem Schärfen mit Wasser getränkt wird. Das zu schärfende Messer wird dabei betont langsam, geradezu meditativ, in einem 15-Grad-Winkel über den Stein gezogen. Damit der Schleifprozess gelingt, sind vor allem Ruhe und Geduld vonnöten, die Arbeit kann dafür sehr entspannend wirken. Kleiner Nachteil dieser Steine: Sie sind nicht bruchfest.

Schärfgerät

Work Sharp Schärfgerät Knife and Tool SharpenerSchärfgeräte sind die einzigen Messerschärfer in unserem Messerschärfer Test Vergleich, die es auch in einer elektrisch betriebenen Variante gibt. Trotzdem werden auch Schärfgeräte natürlich in einer handgeführten Ausführung angeboten; beide Systeme haben hochwertige Vertreter hervorgebracht. Ein Schärfgerät kommt alternativ zum Schleifstein zum Einsatz, wenn der Wetzstahl nicht mehr ausreicht.

Die Schleifrollen oder Schleifscheiben des Schleifgeräts fahren wie der Schleifstein schwere Geschütze auf und tragen Material ab. Besonders empfehlenswert sind sensible Keramikrollen, die den Grat so behutsam bearbeiten, dass kein Stück der Klinge ausbricht. Es ist allerdings nicht immer ganz leicht, das Messer gleichmäßig und im richtigen Winkel durch die sich drehenden Rollen zu ziehen – gerade bei elektrischen Geräten können durch falsche Anwendung unschöne Risse und Kerben entstehen.

So haben wir die Messerschärfer getestet

Unser gründlicher Messerschärfer Test Vergleich ist ausgerichtet an klaren Eckpunkten, die im Prinzip für alle zu prüfenden Modelle gelten. Wir stellen hier die Punkte vor, auf die wir bei jedem Messerschärfer besonders achten.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Um diesen Prüfstein kommt auch der härteste Schleifstein nicht herum: Stehen**das Gebotene und das Geforderte** in einem soliden Verhältnis zueinander? Nicht immer ist das günstigste Angebot wirklich ein Schnäppchen, und manchmal kann sich ein höherer Preis wirklich lohnen – wir klären den wahren Sachverhalt im Messerschärfer Test.

  • Messerschärfer-Typ und verwendetes Schleifmaterial

schaerfenDas sind die wichtigsten Informationen überhaupt: Welche Art Messerschärferwird angeboten? Ist es ein Wetzstab, ein Schleifstein oder ein Schärfgerät? Und**welches Schleifmaterial** kommt dabei zum Einsatz? Wie wir schon erfahren haben, sind die Unterschiede zwischen Stein, Stahl, Keramik oder Diamant erheblich.

  • Körnung

Die Körnung entscheidet über die grundsätzliche Ausrichtung des Messerschärfers. Eine grobe Körnung ist für besonders stumpfe oder gar**beschädigte Klingen** gedacht, also eine Art Reparaturschliff. Mittels einer feinen Körnung wird hingegen leicht nachgeschärft. Im Handel gibt es Kombinationen aus beiden Typen.

  • Umfang

Von der Länge des Messerschärfers hängt nicht zuletzt ab, ob und wie gut sich**größere Klingen** schärfen lassen. Es gilt die ganz einfache Faustregel: Je länger der Messerschärfer ist, desto länger darf auch die Klinge sein, die sich mit ihm bearbeiten lässt. Unser Messerschärfer Test gibt die genauen Maße von jedem Modell an.

  • Besonderheiten

Alles, was sich nicht unter einem einzigen Stichwort zusammenfassen lässt, bleibt von uns trotzdem nicht unberücksichtigt: Besitzt der Messerschärfer einen**speziellen Griff**, ist er spülmaschinengeeignet, einfach zu handhaben, leicht zu reinigen, besonders haltbar – jedes Ruhmesblatt und jedes Schandmalregistrieren und bewerten wir.

Worauf muss ich beim Kauf eines Messerschärfers achten?

Wir haben nun schon ausführlich erklärt, worauf wir unser besonderes Augenmerk beim Testen eines Messerschärfers legen. Nicht immer sind unsere Kriterien aber gleich wichtig für jeden potenziellen Käufer. Ob also ein Messerschärfer die persönlichen Präferenzen erfüllt, erkennt man am besten, indem man sich ein paar Fragenbeantwortet.

  • Wie viel Geld will ich ausgeben?

Nicht immer steht ein unbegrenztes Budget zur Verfügung, und es schadet sicher nichts, sich im Vorfeld klarzumachen, wie viel Geld der neue Messerschärfer kosten darf. Immer berücksichtigt werden sollte bei solcher Überlegung aber auch, dass gerade die besonders günstigen Modelle oft schlechtes Schleifmaterialmitbringen (zum Beispiel weicher Wetzstahl) und langfristig mehr Kosten verursachen als einsparen.

  • Wo liegt mein Schwerpunkt? Pflege oder Reparatur?

Wie wir bereits gelernt haben, besitzen Messerschärfer unterschiedliche Stärken und Schwächen. Entscheidend ist die Frage, ob vorrangig ein noch intaktes Messer gepflegt werden soll, oder ob ich lieber ein bereits stumpfes Messer wieder schärfen möchte. Eventuell lohnt sich auch die Anschaffung mehrerer Modelle für alle der möglichen Anwendungsbereiche; manche Messerschärfer unterstützen durch die Kombination unterschiedlicher Körnungsstärken auch beide Zwecke.

  • Welche Messer möchte ich schärfen?

Von der Auswahl der zu schärfenden Messer hängt auch die Tauglichkeit des gewünschten Messerschärfers ab. Für lange Klingen braucht es natürlich auch einen entsprechend großen Messerschärfer, für sehr scharfe Klingen wird ein**hartes Schleifmaterial** verlangt.

Insbesondere bei den beliebten exotischen Klingen aus Japan ist Vorsicht geboten, da diese viele handelsüblichen Messerschärfer an Härte übertreffen.

Die führenden Hersteller

Es gibt ein breites Angebot an Messerschärfern auf dem Markt, teils von namhaften Herstellern. Die wichtigsten Namen aus unserem großen Messerschärfer Test Vergleich stellen wir hier kurz vor.

Bei ihrer Gründung im Jahr 1920, also über 90 Jahre, besteht das Sortiment der deutschen Firma Graef vor allem für Gardinenstangen, Holzspielzeug und Reißbrettstifte. Diese Schwerpunkte haben sich nicht zuletzt durch die Wirren zweier Weltkriege und einer Weltwirtschaftskrise gewandelt; heute steht Graef vor allem für elektrische Haushaltsgeräte und professionelle Schneidetechnik.
Das deutsche Familienunternehmen Gräwe ist seit seiner Gründung 1970 für den Vertrieb hochwertiger Kochutensilien bekannt. Neben Eisenpfannen und -töpfen wie zu Omas Zeiten gehören auch hochwertige Messerblöcke zum Sortiment – und**Messerschärfer**, um diese in Schuss zu halten.
Die Firma WMF begann im ausgehenden 19. Jahrhundert im beschaulichen Württemberg, woher sich auch ihr Name ableitet: WMF steht für Württembergische Metallwaren-**F**abrik.

Auf dem Geschäftsfeld der Haushalts- und Hotelwaren gehört WMF zu den wichtigsten Anbietern. Neben WMF selbst gehören noch die weitverbreiteten und bekannten Marken**_Hepp, Kaiser, Schaerer_** und Silit zum deutschen Traditionsunternehmen.

Bei Wüsthof handelt es sich um ein traditionsreiches deutsches Unternehmen, das in siebter Generation von der Gründerfamilie geführt wird. Das ikonische Logo mit dem weißen Dreizack auf rotem Grund ist in über 90 Ländern bekannt und steht für qualitativ hochwertige Schneidwaren.
Zwilling heißt mit vollem Namen Zwilling J. A. Henckels ist weltweit bekannt für die Produktion hochwertiger Kochmesser, Kochgeschirr und Kosmetikartikel. Die Geschichte der deutschen Traditionsmarke geht bis auf das Jahr 1731 zurück, in dem der Solinger Messerschmied Peter Henckels sein Sternzeichen, den Zwilling, als Handwerkszeichen registrieren ließ – damit ist Zwilling ohne Zweifel eine der altehrwürdigsten Markennamen der Welt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Messerschärfer am besten?

Beim Kauf von Gerätschaften aller Art, zumal für die Küche, genießt der stationäre Fachhandel noch immer einen guten Ruf, während die oft attraktiveren Preise der Online-Shops mit einem gewissen Misstrauen beäugt werden. Dazu besteht bei genauer Betrachtung aber kein Anlass.

Die Zeit der Fachverkäufer ist vorbei

Die vorgeblich bessere Beratung des Einzelhandels entstammt einer Zeit, die lange vergangen ist. Gutes Verkaufspersonal findet man kaum noch, allerorten wird gespart – auch an qualifizierten Mitarbeitern. Die bessere Beratung bieten hier oft die**ausführlichen Produktseiten** der Internetshops in Kombination mit kompetenten Online-Ratgebern wie unserem großen Messerschärfer Test Vergleich 2017.

Fabrikneue Ware aus dem Internet-Shop

computerFür den Fachhandel wird gern das Argument angeführt, dass es nur vor Ort möglich sei, ein infrage kommendes Produkt auszuprobieren. Das ist nicht falsch, aber es bedeutet vor allem, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, keinen ganz ungebrauchten Artikel zu bekommen. Schließlich wird im Laden häufig von interessierten Kunden geprüft und getestet und dann doch ein anderes Angebot vorgezogen.

Stress im Einzelhandel, Komfort beim Online-Kauf

Bei einem Kauf im stationären Einzelhandel ist der Käufer abhängig von den Ladenschlusszeiten und muss sich zudem oft genug auf Hinweg und Rückweg und schließlich im Laden zwischen zahlreichen anderen Kunden quälen. Bei einem Online-Kauf spielt das keine Rolle, das Internet hat 24 Stunden am Tag geöffnet und liefert alle Waren bequem bis vor die Haustür.

Größere Auswahl im Online-Handel

Die Lagerkapazitäten des Einzelhandels sind begrenzt, nicht zuletzt deshalb, weil alle Artikel ansprechend präsentiert werden müssen. Der Online-Handel kann sich auf sauberes Lagern beschränken, außerdem lässt sich im Internet in der Regel sofort einsehen, ob ein Artikel lieferbar ist und wie lange der Versand dauern wird.

Im Einzelhandel kommt man häufig mit einem Ersatzprodukt nach Hause, weil das Gewünschte nicht vorrätig war, man die Mühe des Weges aber nicht umsonst gemacht haben wollte.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Messerschärfers

Ob als unentbehrliches Tranchierwerkzeug oder als fragwürdiges Mittel zur Konfliktlösung: Die Geschichte des Menschen mit dem Messer ist lang und kaum überschaubar – und ebenso alt ist das Problem der stumpf werdenden Klinge.

Am Anfang war das Messer ein Wegwerfprodukt

Die ersten Schneideversuche unternahm der Mensch mit scharf gezackten Steinen, die einfach weggeworfen und durch neue Steine ersetzt wurden, wenn sie stumpf geworden waren. Schon die ersten Erfahrungen mit dem Messer waren geprägt von dem großen und tiefen Eindruck, den die Wirkung der Schärfe machte.

Das Messer wurde schnell unentbehrlich – als Werkzeug und als Waffe. Dabei begann der Mensch schnell, sich nicht nur mit dem von der Natur geschenkten Gut zufriedenzugeben, er fing vielmehr damit an, ganz im Unterschied zum Affen, sich Werkzeug aus Stein und Stahl zu fertigen. Schon immer war dabei die mit der Zeit verloren gehende Schärfe der kostbaren Klingen ein großes Ärgernis.

Der Messermacher war auch bald der Messerschleifer

schaerfen-2Mit der Entwicklung des Messermachens einher ging auch bald die Kunst der Messerreparatur, die von findigen Köpfen immer weiter verfeinert wurde. Gerade in den Anfangstagen des Messers war diese Kunst hoch angesehen und konnte nur von Menschen mit großem Geschick ausgeübt werden. Scharfe Messer galten als Schatz, den man hüten musste.

Ein eigener Beruf: der Messer- und Scherenschleifer

Die hohe Anerkennung für den Beruf des Messer- und Scherenschleifers hat die Jahrhunderte allerdings nicht überdauert. Stattdessen wurde das Schleifen von stumpfen Klingen zu einer schlecht bezahlten Beschäftigung für das fahrende Volk; ähnlich wie Kesselflicker und Lumpensammler – man nahm ihre Dienste in Anspruch, aber man maß ihnen keine Bedeutung bei.

Selbst schleift der Mann (und die Frau)

Heute ist das Schleifen von Messern und Scheren für viele Hobbyköche Alltag und nichts Besonderes mehr. Weil Messer darüber hinaus inzwischen auch sehr günstig zu bekommen sind – zumindest solche für den einfachen Hausgebrauch – greifen viele Menschen lieber zu einem Neukauf, als sich um die Pflege der stumpfen Klinge zu kümmern.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Messerschärfer

Wir haben im Rahmen unseres großen Messerschärfer Test Vergleichs 2017 schon einiges über den Messerschärfer enthüllt, haben über unsere eigenen Kriterien gesprochen und einen Leitfaden für die Auswahl des richtigen Modells geboten. Ein paar Punkte und hilfreiche Informationen gibt es aber noch nachzutragen.

Auch auf den Benutzer kommt es an

Für alle Messerschärfer gilt eine Regel, von der auch unser Messerschärfer Vergleichssieger keine Ausnahme darstellt: Zuallererst kommt es ganz entscheidend auf den Benutzer an. Wie effektiv ein Messerschärfer arbeitet, hängt in erster Linie vom Geschick des Benutzers ab – und das bedeutet, dass auch hochpreisige Qualitätsmodelle immer ein gewisses Maß an Übung zwingend erforderlich machen.

Scharf ist sicherer als stumpf

messer-1Vorsichtige Naturen neigen zu besonders großer Zurückhaltung beim Schärfen von Messern – schließlich, so glauben sie, erhöhe eine gut geschärfte Klinge ja das Verletzungsrisiko nicht unerheblich. Kurioserweise sind sich die Fachleute hier aber einig, dass das Gegenteil richtig ist: Mit einem scharfen Messer muss beim Schneiden viel weniger Druck ausgeübt werden, es schneidet besser durch sein Ziel und die Abrutschgefahr verringert sich deutlich – auch weil die führende Hand weniger schnell ermüdet.

Die Besonderheiten asiatischer Messer

Liebhaber asiatischer, besonders japanischer Messer sollten bei der Anschaffung und dem Gebrauch eines Messerschärfers sehr vorsichtig sein. Japanische Messer sind für gewöhnlich deutlich härter als ihre westeuropäischen Gegenstücke. Viele Messerschärfer sind schlichtweg nicht hart genug, um diese Klingen zu schärfen, und werden einfach selbst verschnitten.

Handarbeit ist Trumpf

Für wirklich hochwertige Messer aus dem Spitzenfeld sollte das Schärfen mit der Hand betrieben werden. Die besonders teuren Klingen sind oft auch besonders empfindlichund neigen beim Gebrauch einer motorgetriebenen Schleifmaschine zum Ausglühen. Das manuelle Abschleifen mit Gefühl und Geschick ist bei solchen Messern unabdingbar und zeitigt erkennbar bessere Ergebnisse als das schnellere automatische Schleifen – das gilt auch für den Bandschleifer, den wir weiter unten besprechen.

5 Tipps zum richtigen Messerschärfen

Hintergrundinformationen zum Messerschärfen gibt es viele, und die Liste der zugehörigen Ratgeber-Literatur ist lang. Eine Handvoll guter Tipps gerade für Einsteiger haben wir hier zusammengestellt.

  • Tipp Nr. 1: Wer sich für einen Wetzstahl entscheidet, sollte vor allem auf zwei Dinge achten: Zum einen sollte der Wetzstab mindestens so lang sein wie die längste Klinge der zu schärfenden Messer. Zum anderen muss der Wetzstahl härter sein als alle zu schärfenden Klingen – sonst wird das stumpfe Messer nicht geschärft, sondern schneidet in den Wetzstab.
  • Tipp Nr. 2:Wer sich nicht sicher ist, ob ein Messer geschärft werden muss, kann das mithilfe eines ganz simplen Tests überprüfen: Einfach eine reife Tomate durchschneiden. Ein scharfes Messer zerteilt das Gemüse und die Unterlage bleibt trocken, eine stumpfe Klinge drückt die Tomate nur zusammen und presst den Saft heraus. Alternativ gibt es auch den Test mit einem Bogen Schreibpapier – ein scharfes Messer schneidet einfach hindurch, ohne zu reißen.
  • Tipp Nr. 3: Nicht für jede Klingenart eignet sich der Einsatz eines Messerschärfers. Besondere Vorsicht geboten ist bei der Nutzung von Messern mit Wellenschliff, wie er in Deutschland entwickelt wurde und darum besonders verbreitet ist. Wellenschliff wird durch gängige Messerschärfer meist stark beschädigt – hier sollte man auf die Dienste eines Fachmanns zurückgreifen.
  • Tipp Nr. 4: Die beste Art, ein Messer zu schärfen, ist ein möglichst langes Vermeiden des Stumpfwerdens. Ein wichtiger Tipp dazu ist der Rat, auf die Spülmaschine zu verzichten. Zumindest bei teuren Qualitätsmessern sollte er befolgt werden – auch wenn deren Hersteller ihren Produkten werbewirksam eine Spülmaschinentauglichkeit attestieren, denn der Reinigungsvorgang in der Spülmaschine mit Spülmittel und Reinigungssalzen ist sehr belastend für hochwertige Klingen.
  • Tipp Nr. 5: Entscheidend für den erfolgreichen Schliff ist der richtige Winkel. Der muss immer der Schnittkante entsprechen. Allerdings verändert sich der Grundschliff durch fortlaufenden Gebrauch und Nachschärfen. Zwei Dinge lohnen sich: Einmal das Erneuern lassen des Grundschliffs von Zeit zu Zeit durch einen Fachmann, zum andern fleißiges Üben. Beim Messerschärfen gilt vielleicht mehr als bei vielen anderen handwerklichen Tätigkeiten: Übung macht den Meister. Früher oder später entwickelt man ein Gefühl für Schleifwinkel und Geschwindigkeit – eine unerlässliche Eigenschaft für effektives Messerschärfen.

Ist ein Bandschleifer als Messerschärfer geeignet?

Es ist ein naheliegender Gedanke: Warum sollte man ein stumpf gewordenes Messer nicht mit einem Bandschleifer auf Vordermann bringen? Insbesondere ambitionierte Heimwerker dürften ein solches Gerät möglicherweise schon in ihrem Werkzeug-Repertoire haben und könnten sich damit die Anschaffung eines zusätzlichen Messerschärfers sparen – oder etwa nicht?

Was ist eigentlich ein Bandschleifer?

Bei einem Bandschleifer handelt es sich um ein elektrisches Gerät, das speziell zum Schleifen für Werkstücke konzipiert wurde. Mit einem Schleifband, das über zwei durch einen Motor bewegte Rollen läuft, kann auch sehr diffiziles Material in kürzester Zeit geschliffen werden. Bandschleifer gibt es als mobile und stationäre Ausführungen.

Im Prinzip ja …

schaerfen-4Was in der Theorie funktioniert, greift im Grundsatz auch in der Praxis: Mithilfe eines Bandschleifers lässt sich ein stumpfes Messer in der Tat wieder schärfen. Je nach Qualität des verwendeten Bandschleifers und dem Geschick seines Anwenders kann sich das Ergebnis von der Güteklasse her sogar mit einem professionellen Messerschärfer vergleichen lassen. Ein weiterer Vorteil ist das hohe Tempo, mit dem der Bandschleifer arbeitet. Trotzdem gibt es bei der Benutzung eines Bandschleifers den einen oder anderen Haken zu berücksichtigen.

… aber nicht ohne gewisse Einschränkungen

Zu bedenken ist vor allem Folgendes: Ein Bandschleifer ist ein mächtiges Werkzeug, aber gerade das ist auch ein großes Problem – ein winziges Abweichen vom optimalen Schleifwinkel kann schon zu erheblichem Materialverschleiß bis hin zur bleibenden Schädigung der Klinge führen. Wird ein Messer nur unter normalen Bedingungen eingesetzt, lohnen sich Risiko und Aufwand kaum – immerhin erfordert ein Bandschleifer deutlich mehr Übung als ein normaler Messerschärfer.

Fazit: Besser nicht

Ob man sich den Einsatz eines Bandschleifers zutraut, ist am Ende von der Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten abhängig. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, und vielleicht ist es doch die einfachste und sicherste Lösung, einen dedizierten Messerschärfer zu benutzen – ein Blick in unseren Messerschärfer Test Vergleich 2017 hilft dabei sicher weiter.

Nützliches Zubehör

messerEine richtige und umfassende Messerpflege ist kaum mit nur einem Gerät erschöpfend durchzuführen. Wer sich den Luxus teurer Messer gönnt, sollte auch über die Anschaffung des ein oder anderen ergänzenden Produkts nachdenken, um seinen Messern die bestmögliche Pflege angedeihen zu lassen. Die Eignung des Zubehörs variiert je nach gewähltem Messerschärfer-Modell – wir geben immer an, für welche Art Messerschärfer unsere Vorschläge gedacht sind.

Für einen festen Stand: Schleifsteinhalter

Das Schleifen und Schärfen von Messern ist Präzisionsarbeit. Gerade bei der Arbeit mit dem Schleifstein sind Stabilität und der richtige Winkel unentbehrlich. Einen guten Grundhalt bieten rutschfeste Unterlagen, zum Beispiel ein Stück einer Antirutschmatte, wie man sie im Handel für Waschmaschinen bekommt. Diese Methode der Sicherung hat den Vorteil, dass sich Schleifsteine schnell austauschen lassen.

Arbeitet man vor allem mit einem einzigen Schleifstein, bietet sich ein Schraubhalter an. Das ist eine Art Schraubstock aus Gummi, in den man den Stein einspannen kann. Ein großer Vorteil gegenüber den einfachen Antirutschunterlagen ist der Umstand, dass der Stein angehoben wird – das verbessert die Sicherheit besonders für dünne Schleifsteine und erleichtert das Schleifen von kleinen Messern, bzw. Messern mit großen Klingen.

Auf den richtigen Winkel kommt es beim Schleifen an: Schleifwinkelhilfen

Der richtige Winkel kann beim Schleifen eines Messers entscheidend sein für Gelingen oder Scheitern. Es gehört sehr viel Übung, Geschick und Gefühl dazu, diesen Winkel immer in Eigenregie zu treffen. Als sehr hilfreich kann sich dabei nicht nur für Anfänger im Messerschärfen eine Schleifwinkelhilfe erweisen. Im Handel gibt es verschiedene Modelle zum Klemmen und Aufschieben – alle verrichten mehr oder weniger ordentlich ihren Zweck.

Lesen bildet: Fachliteratur zum Thema Messerschliff

Der richtige Umgang mit Messern ist ein komplexes Thema, in das sich einzuarbeiten lohnt. Im Handel gibt es dazu die ein oder andere Literatur, die tiefer gehend mit den**Feinheiten des Messerschleifens** vertraut macht. Die Mühe lohnt sich, denn wenn erst einmal die Grundlagen verstanden wurden, dann geht das Messerschärfen fast wie von selbst von der Hand.

Alternativen zum Messerschärfer

messer-4Wirkliche Alternativen zum Messerschärfer gibt es für den Hausgebrauch kaum, aber es besteht durchaus die Möglichkeit, das Schärfen der entsprechenden Messer außer Haus von qualifizierten Fachleuten besorgen zu lassen.

Selten anzutreffen, aber noch nicht ausgestorben: der Scherenschleifer

Der Scherenschleifer übt eines der ältesten Handwerke der Welt aus und ist auch heute noch gelegentlich anzutreffen, trotzdem er inzwischen echten Seltenheitswert hat. Je nach Messer kann es sinnvoll sein, eine Klinge von einem Fachmann behandeln zu lassen, zumindest bei Messern mit Wellenschliff ist das sogar die unbedingte Empfehlung – eigenes Bemühen führt meist zu einer Beschädigung desselben.

Bedingt eine Alternative: der Bandschleifer

Wir sahen weiter oben schon, dass sich auch ein Bandschleifer unter bestimmten Voraussetzungen als Alternative zum Messerschärfer eignet. Genaueres ist im entsprechenden Abschnitt nachzulesen.

Am besten greift man zur richtigen Lösung

Auch wenn der Gang zum professionellen Scherenschleifer manchmal lohnt und auch der Bandschleifer unter Umständen eine Alternative sein kann – es ist auf jeden Fall sinnvoll, einen eigenen Messerschärfer oder gleich ein ganzes Messerpflege-Set im Haus zu haben. Es steht rund um die Uhr zur Verfügung, und durch die entsprechende Pflege kann man den Schleifbedarf einer teuren Klinge stark reduzieren und lange hinauszögern. Unser umfangreicher Messerschärfer Test hilft bei der Auswahl des richtigen Modells.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Scherenschleifer

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/so-schleifen-sie-ihr-messer-richtig-13267159.html

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/st-georgen/Scharfe-Messer-sind-seine-Passion;art410944,3576841

http://www.zuhause.de/messer-schaerfen-mit-oder-ohne-wetzstein-tipps/id_52725786/index

http://www.messer-machen.de/startseite.html

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