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Minibackofen Test 2017 • Die 10 besten Minibackofen im Vergleich

 

Aus vielen Küchen ist er heute kaum noch wegzudenken. Er steht in der Studentenbude oder im Kleingarten genauso wie wie in der Gartenlaube, auf so manchem Campingplatz und in der gut sortierten Familienküche neben den zahlreichen anderen Küchengeräten – der Minibackofen.

Schnell sind darin die morgendlichen Brötchen aufgebacken, mittags ein Fertiggericht aufgewärmt und abends ein Snack zubereitet. Warum erfreut sich dieses Küchengerät zunehmender Beliebtheit?

 

Minibackofen Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Rommelsbacher BG 1805/ESteba KB23 Grill-BackofenKlarstein Omnichef 23HB
TZS First Austria2000 Watt Backofen mit InnenbeleuchtungSeverin TO 2034 Toastofen38L Heissluftofen mit Drehspieß TimerEfbe-Schott SC OT 900.1
Andrew James – 20 Liter Mini Ofen und Grill Bestron AGL10 Mini Backofen

Rommelsbacher BG 1805/E


Steba KB23 Grill-Backofen


Klarstein Omnichef 23HB


TZS First Austria



2000 Watt Backofen mit Innenbeleuchtung


Severin TO 2034 Toastofen


38L Heissluftofen mit Drehspieß Timer


Efbe-Schott SC OT 900.1


Andrew James – 20 Liter Mini Ofen und Grill


Bestron AGL10 Mini Backofen


 Bewertung 1,0 1,2 1,3 1,5 1,7 1,8 1,9 2,2 2,3 2,4
FunktionMinibackofenGrill-BackofenMinibackofenMinibackofenBackofenMinibackofenHeissluftofenMultibackofenMinibackofenMinibackofen
MarkeRommelsbacherStebaKlarsteinTZS First AustriaTZS First AustriaSeverinGrafnerEfbe-SchottAndrew JamesBestron
FarbeSchwarzSilberSchwarzGrauGrauSchwarz-SliberSchwarz-SilberSilberSchwarz-SilberSchwarz
Abmessung51,5 x 41,5 x 36 cm
46 x 39 x 28 cm53 x 40 x 37 cm59,4 x 42 x 40,8 cm45 x 43 x 59 cm45,2 x 40,2 x 28,7 cm51 x 31 x 31 cm41,5 x 29,5 x 26,5 cm29 x 29 x 45 cm37 x 23 x 21 cm
Gewicht13 Kg (mit Zubehör)6,8 Kg11 Kg8,5 Kg13 Kg (Inkl. Verpackung)7 Kg6 Kg4,4 Kg6 Kg3,6 Kg
Fassungsvermögen42 Liter23 Liter23 Liter35 Liter45 Liter20 Liter38 Liter15 Liter20 Liter10 Liter
Watt1800 Watt1500 Watt1500 Watt1600 Watt2000 Watt1500 Watt1700 Watt1300 Watt1500 Watt800 Watt
Vorteile

  • Sieben Heizarten
  • Temperatur stufenlos regelbar von 80 °C bis 230°C
  • 120 Min. Zeitschaltuhr
  • Motorischer Drehspieß
  • Sicher und energiesparend

  • Edelstahlgehäuse
  • Doppel-Glastür
  • Drehspieß
  • Ober- & Unterhitze, Umluft zuschalbar
  • Antihaftbeschichteter Innenraum, 90 Min Timer

  • Temperatur: 100 - 230°C
  • Oberhitze (Umluft/Spieß), Ober- und Unterhitze (Umluft/Spieß)
  • Kochplatten-Modusregler
  • Garzeit-Timer
  • Temperaturregler

  • Umluft-Funktion sowie Oberhitze, Unterhitze und Ober-und Unterhitze

  • drei Einschubhöhen

  • 4 Heizelemente

  • Umluft, Drehspieß, Umluft + Drehspieß
  • Oberhitze, Unterhitze, Ober- und Unterhitze
  • Temperatur 100°C bis 230°C
  • Timer von 0 bis 60 Minuten
  • Temperaturregler

  • Temperatur Einstellungen zwischen 100 und 230 °C
  • 4-Stufen-Schalter
  • 60 Minuten Timer mit Signalton
  • Für Pizzen bis zu Ø28 cm geeignet
  • Mit Grill und Backrost

  • Oberhitze, Unterhitze, Ober- und Unterhitze
  • Temperatur Einstellungen zwischen 100 und 250 °C
  • Inkl. Grill und Backrost
  • Timer bis 60 Minuten mit Signalton
  • Temperaturregler

  • Ober- und / oder Unterhitze
  • 4 hochwertige Edelstahlheizungen
  • Thermostat bis 250°C
  • 60 min Timer mit Abschaltsignal

  • 5 Heizarten
  • Temperatur: max. 230° C
  • Timer bis 60 Minuten mit Signalton
  • Temperaturregler
  • 2 Jahre Garantie

  • Wärme-isolierendes Gehäuse
  • 60 Minuten-Timer mit Endsignal
  • Einstellbarer Temperatur bis 230°C
  • 2 Heizelemente für Ober- und Unterhitze
  • Inkl. Grillrost & Backblech
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Preis- / Leistung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Minibackofen?

Äußerlich ähnelt ein Minibackofen häufig einem Mikrowellenherd, mit dem er aber funktionell nicht zu vergleichen ist. Wie ein traditioneller Backofen zum Einbauen dient der Minibackofen vorwiegend dem Backen, allerdings ist er in der Regel für kleinere Mengen ausgelegt. Er kann an eine ganz normale Steckdose angeschlossen werden und benötigt keinen Starkstrom, außerdem verbraucht er wesentlich weniger Energie als ein herkömmlicher Backofen. Trotzdem bringt er mit mindestens 1000 manchmal sogar mehr als 2000 Watt eine ansehnliche Leistung. Aus diesem Grund findet man ihn in vielen Single- oder Kleinhaushalten, aber nicht nur dort sondern immer öfter auch als „Zweit-Backofen“ in normalen Familienhaushalten.

Denn ein Fertiggericht, eine Pizza oder ein paar Brötchen sind im Minibackofen viel schneller und auch energie- und kostengünstiger zubereitet als im „großen“ Backofen. Die kleinen Öfen werden so schnell heiß, dass das Vorheizen in der Regel entfallen kann. Das spart eben Zeit, Energie und Kosten. Ein weiterer Vorteil ist, dass er sehr flexibel ist. Er ist nicht fest eingebaut, dadurch kann er bei Bedarf leicht transportiert und problemlos an verschiedenen Orten eingesetzt werden, zum Beispiel heute in der Küche zum Plätzchen backen und morgen auf der Terrasse, um damit Baguettes für das Grillfest aufzubacken. Ein weiterer beliebter Einsatzort für einen Minibackofen ist auch der Campingplatz.

Gerade Ziel- und Langzeitcamper möchten in ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil nicht gern auf Komfort und warme Brötchen oder frische gebackene Pizza verzichten. Ein Minibackofen benötigt nicht sehr viel Platz, bietet aber je nach Gerät eine Menge Möglichkeiten der Zubereitung. Ein weiteres, aber eher seltenes Einsatzgebiet ist im Hobbybereich zu finden. Wer gern mit Modelliermassen oder anderen durch Hitze zu härtenden Materialien experimentiert, der möchte dafür vielleicht nicht unbedingt den Familienofen nutzen. Zum einen ist es nicht gerade empfehlenswert Speisen im gleichen Ofen zuzubereiten, in dem eben noch die Dämpfe von Weichmachern oder anderen Chemikalien verdunstet sind. Zum anderen lohnt es sich oft nicht, für einige wenige Dinge, die man gerade gefertigt hat, den großen Backofen zu heizen. Ein günstiges Zweitgerät im Hobbyraum ist hier ein sehr gute Alternative.

Wie funktioniert ein Minibackofen?

Im Prinzip funktioniert ein Minibackofen genauso wie ein „großer“ Backofen. Da er aber sehr viel schneller heiß wird, muss er in der Regel nicht vorgeheizt werden. Achten Sie darauf, dass das Gargut nirgends die Wände des Garraums berührt, sonst kann es an diesen Stellen ganz leicht verbrennen. Berührt das Gargut die Heizstäbe, dann kann dies sogar einen Brand auslösen. Das sollten Sie vor allem beim Backen von Kuchen bedenken, denn dieser soll ja in der Regel schön aufgehen, wird also während des Backens deutlich höher als Sie ihn in den Ofen geschoben haben.

Generell ist ein Minibackofen nur für die Zubereitung kleinerer Mengen geeignet, je nach seiner Größe etwa für ein bis zwei normal bemessene Portionen oder für ca. vier Brötchen gleichzeitig. Viele Geräte verfügen über eine Zeitschaltuhr oder einen Timer, die das Ende der Backzeit anzeigen oder das Gerät sogar selbständig ausschalten. Trotzdem sollten Sie Ihren Minibackofen nicht gänzlich unbeaufsichtigt lassen, während er in Betrieb ist. Bereiten Sie aus Sicherheitsgründen keine Speisen zu, deren Gardauer länger ist, als der Timer eingeschaltet werden kann.

Eventuell ist das Gerät nicht für eine längere Betriebsdauer geeignet und dann könnte es zu einer Überhitzung Ihres Minibackofens kommen. Manche Geräte können aus diesem Grund nach Ablauf der Maximal-Betriebszeit nicht sofort wieder eingeschaltet werden sondern erst nachdem sie vollständig abgekühlt sind.

 

Vorteile & Anwendungsbereiche eines Minibackofens

Die größten Vorteile eines Minibackofens gegenüber einem konventionellen Einbauherd sind der geringere Platzbedarf, die große Flexibilität und der wesentlich geringere Energiebedarf. Ein konventioneller Einbau-Backofen muss für viele Anwendungen zunächst vorgeheizt werden. Das dauert je nach Gerät und gewünschter Hitze durchaus 15 bis 20 Minuten. Bei einem Minibackofen kann in der Regel auf das Vorheizen ganz verzichtet werden.

Ist es in wenigen Ausnahmefällen doch einmal nötig, dann ist der kleine Garraum natürlich sehr viel schneller aufgeheizt als ein großen Backofen. Wer nur eine sehr kleine Küche sein Eigen nennt, muss sich in der Wahl seiner Elektrogeräte und Schränke oft erheblich einschränken. Da stellt sich schnell die Frage, ob ein großer Backofen überhaupt nötig ist und wirklich ausgenutzt werden kann oder ob nicht ein zusätzlicher Schrank mehr Nutzen bringt und ein Minibackofen für die eigenen Zwecke ausreicht.

Dank eines normalen Stromanschlusses kann ein Minibackofen an jede Steckdose angeschlossen werden. So ist es kein Problem, wenn die Küche umdekoriert wird oder der Backofen gar in einem anderen Raum zum Einsatz kommt. Er lässt sich sogar zu einer Party bei Freunden, zum Wochenende in die Kleingartenkolonie oder auf den Campingurlaub im Wohnmobil mitnehmen. Auch in einem WG-Zimmer kann man einen Minibackofen betreiben. So muss man nicht für jede kleine (Zwischen-)Mahlzeit in die Gemeinschaftsküche gehen.

Welche Arten von Minibacköfen gibt es?

Die Minibacköfen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Größe erheblich, sondern zum Teil auch im Verwendungszweck, denn es gibt verschiedene Varianten, wie zum Beispiel reine Pizza-Backöfen, Minibacköfen mit oder ohne Umlufthitze, so genannte Kleinküchen (Minibacköfen mit meistens ein oder zwei Kochplatten auf der Oberseite) und Halogenöfen. Eine besondere Kategorie bilden die Elektro-Salamander, die eigentlich eher für den Profibetrieb gedacht sind, aber die besten Ergebnisse beim Überbacken liefern.

Der klassische Mini-Backofen

Der klassische Mini-Backofen ist im Prinzip nichts anderes als ein Backofen im Kleinformat. Er backt mit Ober- und/oder Unterhitze, manchmal auch mit zusätzlicher Umluft. Über einen Temperaturregler stellen Sie die gewünschte Temperatur ein und schalten das Gerät an. Er wird in der Regel mit einem Backblech und einem Rost geliefert. Meistens verfügt ein Mini-Backofen auch über einen Timer. Stellen Sie die Backzeit lieber etwas kürzer ein als im Rezept oder auf der Packungsanweisung Ihres Gerichtes angegeben und/oder behalten Sie Ihren Ofen gegen Ende der Zubereitungszeit gut im Auge. Denn oft benötigt ein Mini-Backofen weniger Zeit für die Zubereitung der gleichen Speise als ein herkömmlicher Ofen oder aber eine niedrigere Temperatureinstellung. Wenn Sie dies nicht beachten, dann ist Ihr Mittag schnell verbrannt.

Vorteile:

  • energiesparend
  • schnell aufgeheizt
  • kleiner und günstiger als ein „normaler“ Backofen
  • kein Einbau nötig
  • günstiges „Zweitgerät“

Nachteile:

  • zusätzlicher Platzbedarf auf der Arbeitsfläche
  • meistens eingeschränkte Funktionen gegenüber einem vollwertigen Backofen
  • nicht für große Kuchen oder Familiengerichte geeignet

Der Pizzaofen

Einen kleinen Pizzaofen für den privaten Hausgebrauch können Sie in verschiedenen Varianten bekommen. Manche gleichen einem herkömmlichen Mini-Backofen, werden aber mit einem speziellen Pizzastein geliefert oder sind auf besonders hohe Temperaturen einstellbar. Andere Geräte beeindrucken mit ihrer besonderen Form und einer Kuppel aus Terrakotta. Diese Geräte können zum Teil sogar direkt am Tisch in Betrieb genommen werden. So können Sie gemeinsam mit Ihren Freunden gemütlich Pizza backen und gleichzeitig essen. Je nach Art des Pizzaofens wird die Pizza auf einem Stein oder portionsweise in kleinen Pfännchen gebacken. Pizzaöfen arbeiten in der Regel mit besonders hohen Temperaturen. Sie können zum Teil bis zu 400 °C erreichen.

Vorteile:

 

  • klein
  • leicht zu verstauen
  • gutes bis ausgezeichnetes Backergebnis bei Pizza
  • kostengünstig

Nachteile:

  • nur für Pizza geeignet, eventuell noch für Fladen und Flammkuchen

Die Kleinküche

Die Kleinküche eignet sich bestens für die Zubereitung kleiner Menüs im Büro, in der WG oder in der Kleingartenkolonie. Auch auf dem Campingplatz können Sie die Kleinküche sehr gut einsetzen, vor allem, wenn Sie zu den Dauercampern gehören. Im Vorzelt nimmt die Kleinküche nicht viel Platz ein und wenn Sie Ihren Wohnwagen winterfest machen wollen, dann kann sie problemlos im Inneren des Wagens verstaut werden oder für diese Zeit in die Wohnung umziehen. Meistens besteht die Kleinküche aus einem Minibackofen und zwei Kochplatten, die sich auf dessen Oberseite befinden. Hier ist es wichtig zu wissen, ob die Kochplatten unabhängig voneinander ein- und ausgeschaltet werden können. Manchmal dürfen aus Sicherheitsgründen auch nicht beide Platten gleichzeitig in Betrieb sein. Lesen Sie vor der Benutzung die Bedienungsanleitung Ihres Geräts sorgfältig durch. Gelegentlich verfügt eine Kleinküche auch nur über eine Kochplatte.

Vorteile:

  • vielfältige Verwendung
  • ersetzt bei wenig Platz den kompletten Einbauherd

Nachteile:

  • höherer Preis
  • oft kleinerer Garraum
  • meist wenige Funktionen

Der Infrarotofen

Mit der langwelligen Infrarot-Technologie sollen die Speisen in diesem Mini-Backofen besonders schonend, schnell und energiesparend gegart werden. Laut Herstellerangaben bleiben die Speisen viel saftiger als solche, die lediglich mit Ober- und Unterhitze oder mit Umluft gebacken werden. Sehr häufig sind diese Geräte bisher allerdings nicht anzutreffen. Das mag auch daran liegen, dass die Technologie nicht jedem Käufer bekannt ist und viele ihr kritisch gegenüberstehen, wie es eben oft bei neuen Technologien ist. Bei der Einführung der Mikrowelle war das ganz ähnlich, heute ist der Gebrauch dieses Geräts fast jedem Kind bekannt.

Vorteile:

 

  • schnelles und schonendes Garen der Speisen
  • Speisen bleiben saftiger
  • sehr energiesparend

Nachteile:

  • Technik noch weitgehend unbekannt

Der Mini-Backofen mit Sonderfunktionen

Zwar gibt es ihn nicht bei allen Herstellern, aber vereinzelt ist er doch zu finden – der Mini-Backofen, der (fast) alles kann. Neben den inzwischen üblichen Funktionen bietet er er noch verschiedene halbautomatische und automatische Programme an, die Teig kneten oder Marmelade kochen können. So ersetzt dieses Gerät gleich noch die Knetmaschine und den Brotbackautomat. Dank einer Zeitschaltuhr können Sie den Beginn zum Beispiel des Brotbackens in der Nacht programmieren und profitieren so eventuell sogar doppelt. Sie nutzen einen günstigen Stromtarif, sofern Ihr Stromanbieter diesen im Angebot hat, und Ihr Brot ist pünktlich zum Frühstück fertig gebacken. Dieser Komfort hat natürlich seinen Preis. Ein solches Allround-Talent lohnt sich nur bei regelmäßiger Nutzung der Sonderprogramme. Dann allerdings haben Sie in einem Gerät gleich viele verschiedene Funktionen. Das spart Zeit, Geld und vor allem auch Platz in Ihrer Küche.

Vorteile:

  • extrem vielseitig
  • vereint verschiedene Geräte in einem
  • günstiger in der Anschaffung, als alle Geräte einzeln zu kaufen

Nachteile:

  • relativ teuer im Gegensatz zu einem einfachen Mini-Backofen
  • je mehr Programme es hat, desto anfälliger kann ein Gerät sein

Der Elektro-Salamander

Der Elektro-Salamander ist ein Mini-Backofen mit einer starken Oberhitze. Er eignet sich vor allem zum Überbacken und Gratinieren von Speisen. Zu diesem Zweck wird er auch in der Profiküche oder an professionellen Imbiss-Ständen eingesetzt. Damit können Sie zum Beispiel hervorragend Baguettes überbacken. Während das Baguette selbst nur leicht erwärmt wird, schmilzt oben der Käse sehr schnell und bräunt je nach Bedarf. Für das Aufbacken gefrorener Brötchen oder Baguettes ist ein Salamander allerdings gar nicht geeignet. Bis das Backteil unten warm ist, ist es oben schon ziemlich schwarz.

Vorteile:

  • professionelles Überbacken mit besten Ergebnissen

Nachteile:

  • relativ teuer
  • sehr eingeschränkte Funktionen

So haben wir die Minibacköfen getestet

In unserem Minibackofen-Test 2017 haben wir die wichtigsten Kriterien überprüft, damit Ihnen die Entscheidung für den „richtigen“ Minibackofen leichter fällt. Die meisten Kriterien, wie zum Beispiel die Größe, die Anzahl der Funktionen oder das mitgelieferte Zubehör sind subjektiv zu bewerten. Entscheiden Sie selbst, ob Ihnen der Preis oder das Design, die Marke oder die Bedienbarkeit oder vielleicht auch das mitgelieferte Zubehör wichtiger sind. Wo es aber um die Sicherheit und die leichte Bedienung geht, sollten Sie keine Abstriche machen, sondern das Beste wählen, das Sie bekommen können.

Die Maße

Bei den angegebenen Maßen handelt es sich immer um die Außenmaße. Diese sind wichtig, um zu wissen, wie viel Platz Sie zum Aufstellen des Minibackofens benötigen beziehungsweise ob das gewünschte Gerät in Ihre Küche hinein passt. Zu beiden Seiten und hinter dem Minibackofen sollten mindestens vier Zentimeter Luft sein, nach oben sogar ein Meter. Das ermöglicht einen raschen Luftaustausch während des Betriebs und vermindert das Risiko des Überhitzens. Natürlich können Sie den Minibackofen in die Ecke schieben, wenn sie ihn nicht benutzen und wieder nach vorn ziehen, um damit zu arbeiten. Fassen Sie das Gerät aber immer erst dann an, wenn es vollständig abgekühlt ist. Während des Betriebs wird ein Minibackofen meistens sehr warm.

Der Garraum

Die Größe des Garraums wird immer in Litern angegeben. Das ist vielleicht etwas verwirrend für Sie, denn es sagt nichts über die Breite, Tiefe oder Höhe des Innenraums aus. Darum sollten Sie diese Zahl immer in Kombination mit den Außenmaßen sehen.

Ein sehr kleiner Minibackofen hat einen Garraum von etwa acht Litern, darin können Sie gerade mal zwei Brötchen aufbacken, aber kaum eine Pizza. Dieses Gerät ist nicht viel größer als ein Toaster. Ein großer Minibackofen kann bis zu 42 Liter fassen. Das reicht selbst für einen Auflauf oder einen Kuchen aus. Allerdings müssen Sie schon aufpassen, dass ein so großer Backofen wirklich in Ihre Küche passt.

Der Energieverbrauch

Je höher die Leistung eines Minibackofens, desto höher ist auch der Energieverbrauch. Die meisten Minibacköfen liegen bei einer Leistung von etwa 1000 bis 1800 Watt, manche aber auch bei 2200 Watt. Da ist die Ersparnis zum normalen Backofen natürlich nicht mehr so groß. Aber es gibt ja durchaus noch andere Gründe für den Kauf eines Minibackofens. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, was Ihr neuer Minibackofen wirklich können soll und passen Sie das Gerät Ihren Wünschen und Bedürfnissen an. Für das gelegentliche Aufbacken von Brötchen oder einer Fertigpizza braucht es nicht so viel Leistung wie für das Backen eines Kuchens oder das Grillen eines Hähnchens.

Die Beheizungsart

Im Prinzip verfügt jeder Minibackofen über Ober- und Unterhitze, die einzeln oder zusammen eingeschaltet werden können. Bei manchen Öfen können Sie auch Umluft dazuschalten. Eine separate Grillfunktion setzt eventuell gleichzeitig den mitgelieferten Drehspieß in Bewegung. Dieser sollte leicht einzusetzen und wieder herauszunehmen sein. Minibacköfen mit dieser zusätzlichen Funktion kosten oft ein wenig mehr Geld. Das sollten Sie nur ausgeben, wenn Sie die Grillfunktion auch nutzen werden. Manche Minibacköfen verfügen zusätzlich über eine zuschaltbare Mikrowellenfunktion. Das ermöglicht das Auftauen von Gefriergut und ein schnelleres Garen von Speisen. Besitzen Sie noch keine Mikrowelle, denken aber über eine Anschaffung nach, dann ist vielleicht ein Kombigerät eine gute Alternative für Sie.

Worauf muss ich beim Kauf eines Minibackofens achten?

Die wichtigsten Punkte, die beim Kauf eines Minibackofens beachtet werden sollten, sind folgende: vorhandener Platz und Größe des Gerätes, gewünschte Funktionen und natürlich der Preis. Nicht außer Acht lassen sollten Sie auch die Aspekte Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit. Eventuell legen Sie ja auch besonderen Wert auf das mitgelieferte Zubehör. Sie müssen also erst einmal genau wissen, ws Sie haben wollen und was Ihren an einem Minibackofen wichtig ist.

Der Preis

Günstige Minibacköfen sind oft schon für unter 40 Euro erhältlich, teure kosten ein Vielfaches davon. Der Preis ist nicht nur abhängig von der Größe und den unterschiedlichen Funktionen sondern auch vom Hersteller. Markenprodukte kosten in der Regel etwas mehr als No-Name-Varianten. Ob sie das wert sind, muss jeder Käufer für sich entscheiden. Bedenkenswert ist aber auch, dass Markenhersteller oft reichhaltigeres Zubehör anbieten, das entweder gleich mitgeliefert wird oder nachträglich beziehungsweise zusätzlich erworben werden kann.

Die Funktionen

Reicht es, wenn der Backofen nur das Backen mit Ober- und Unterhitze bietet, oder soll er außerdem noch mit Umlufthitze arbeiten? Damit garen die zubereiteten Gerichte veil gleichmäßiger und werden auch gleichmäßiger braun. Außerdem ist bei Umluft in der Regel weniger Hitze erforderlich. Sie können dann also die Temperatur etwas niedriger einstellen, das spart wiederum Energie. Zum Warmhalten von Speisen muss der Minibackofen auf kleine Temperaturen von etwa 80 – 100 °C einstellbar sein, das ist nicht bei jedem Gerät möglich. Möchten Sie dagegen Pizza backen, dann benötigen Sie einen Ofen, der sehr heiß backen kann. Hier liegt das Minimum bei 230 °C, besser wären aber 250 °C, die allerdings ebenfalls selten angeboten werden. Nur spezielle Pizzaöfen werden so richtig heiß. Die Temperaturen können hier bis auf etwa 400 °C steigen – ideal für eine professionelle Pizza.

Die Sicherheit

Je heißer der Minibackofen wird, desto wichtiger ist eine gute Isolierung. Zum einen sollte das Gehäuse außen nicht zu heiß werden, damit sich niemand daran verbrennt, zum anderen ist eine dicht schließende Tür sinnvoll, damit die Hitze dort nicht entweichen kann, denn das verbraucht unnötig Energie und verursacht unnütze Kosten. Beides hilft also, Energie zu sparen und Verbrennungen zu vermeiden. Nicht alle Türen von Minibacköfen schließen wirklich dicht, manche haben oben sogar einen breiten offenen Schlitz.

Vermutlich soll dies der Lüftung dienen, aber energiesparend ist das in keinem Fall. Hat Ihr Minibackofen einen Timer, dann sollte dieser nach Ablauf der eingestellten Zeit nicht nur ein akustisches oder optisches Signal geben sondern das Gerät selbständig ausschalten.

Zu leicht können sonst die Speisen darin schwarz und ungenießbar werden oder gar in Brand geraten. Ein weiterer Punkt ist, dass alle Bedienknöpfe und Schalter an Ihrem Minibackofen fest sitzen und stabil verarbeitet sein sollten. Sie dürfen sich bei normalem Gebrauch nicht lösen oder wackeln, sollten aber auch nicht klemmen oder schwer zu bewegen sein.

Die Größe

Die Größe des Minibackofens ist nicht nur für die Verwendung entscheidend sondern auch dafür, wo er stehen wird. Der Garraum wird in Litern gemessen und ist nur bedingt von den Außenmaßen abhängig, denn es ist aus der Beschreibung und Fotos kaum ersichtlich wie dick das Gehäuse des Minibackofens ist. Zwischen etwa acht und 42 Liter liegen die Angaben über den Garraum der verschiedenem Minibacköfen. Hier müssen Sie genau überlegen, was Sie haben wollen oder was Sie brauchen.

In einem kleinen beziehungsweise flachen Ofen lassen sich zum Beispiel keine Kuchen backen oder große Aufläufe zubereiten. Für den Standort spielen dagegen die Außenmaße des Ofens eine entscheidende Rolle. Denn für eine ordnungsgemäße Verwendung muss ein zuverlässiger Luftaustausch während des Betriebs um das Gerät herum gewährleistet sein, damit es nicht überhitzt. Darum darf ein Minibackofen niemals in einem Schrank verwendet werden. Er sollte während des Betriebs auch nicht direkt in einer Ecke stehen. Hinter dem Ofen und an den Seiten müssen mindestens 4 cm Luft sein, nach oben wird sogar ein Meter Freiraum empfohlen. Mehr ist natürlich immer besser.

Haben Sie nur sehr wenig Platz, dann ist der Kauf eines kleineren Minibackofens eventuell sinnvoll. Vielleicht fällt Ihre Wahl dann aber auch auf ein alternatives Gerät mit eingeschränkten Funktionen, zum Beispiel einen reinen Pizzaofen oder ein Toast ´n Grill. Ist ausreichend Platz vorhanden und sind Sie sich noch nicht sicher, was Sie mit Ihrem Minibackofen alles tun wollen, dann entscheiden Sie sich im Zweifel lieber für den größeren Ofen. Er bietet deutlich mehr Möglichkeiten und meist auch mehr Funktionen als ein kleiner Minibackofen. Sie werden es vermutlich nicht bereuen.

Die Bedienerfreundlichkeit

Zu einem bedienerfreundlichen Gerät gehört immer auch eine gut lesbare Bedienungsanleitung. Das beste Gerät nutzt gar nichts, wenn Sie nicht wissen, wie Sie all die schönen Funktionen in Gang bringen und nutzen können. Aber achten Sie ebenfalls darauf, dass Sie Ihren Minibackofen im Zweifel auch ohne Anleitung korrekt bedienen können. Sie werden nicht jedes Mal, wenn Sie Ihrem Minibackofen in Betrieb nehmen, erst in der Anleitung lesen wollen.

Sind alle Knöpfe und Schalter gut lesbar beschriftet? Lässt sich die Temperatur auch wirklich genau einstellen? Bei manchen Geräten muss der Benutzer fast raten, wo denn nun genau die 220 °C einzustellen sind, die er für sein Gericht benötigt, da das Gerät nur in 50 °C-Schritten beschriftet ist oder gar nur Striche vorhanden sind. Die Beleuchtung des Innenraums sollte so hell sein, dass Sie den Garprozess Ihrer Speisen verfolgen können, ohne ständig die Tür öffnen zu müssen. Natürlich muss dann auch ein Sichtfenster vorhanden sein. Durch das Öffnen der Tür Ihres Minibackofens geht etwa 20 Prozent der darin enthaltenen Wärme verloren. Ihr Ofen hat also eine Menge zu tun, diesen Verlust wieder gut zu machen.

Kurzinformationen zu den führenden Herstellern

Minibacköfen werden von zahlreichen Herstellern angeboten, wie Sie in unserem Minibackofen Test sehen können. Manche Namen sind Ihnen als Käufer sicher sehr gut bekannt, andere haben Sie vielleicht noch nie gehört. Unter den Angeboten finden sich deutsche Firmen altbekannter Marken neben No-Name-Produkten aus Fernost. Zu den namhaften Herstellern gehören zum Beispiel die Marken Rommelsbacher, Severin, Clatronic, Siemens, Tefal, Steba, Unold und De´Longhi. Hier bekommen Sie einige Informationen über verschieden Hersteller von Minibacköfen.

De´Longhi

Als Marktführer bei Kaffevollautomaten und Espressomaschinen bekannt, bietet De´Longhi eine Vielzahl von Küchengeräten an. Die italienische Firma wurde bereits 1902 gegründet und steht für Innovation und Qualität sowie besten Service. Sie verfügt über mehrere Produktionsstätten in Italien, lässt aber auch in China fertigen. Neben den weltweit bekannten Kaffee- und Espressomaschinen werden bei De´Longhi weitere Küchen- und Haushaltsgeräte sowie Heiz- und Klimageräte hergestellt. Die Minibacköfen dieser Firma können sich durchaus sehen lassen. Sie bestechen mit ihrem ausgefallenen Design und den ausgeklügelten Funktionen.

Clatronic

Clatronic ist eine Großhandelsfirma, die unter ihrem Namen Elektro-Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik importiert und verkauft. Die Geräte werden meistens in Asien hergestellt und gehören eher in das untere Preissegment. Der Verkauf erfolgt über den Versandhandel oder über den Einzelhandel (Discounter, Supermärkte oder Großmärkte). Im Bereich der elektrischen Kleingeräte kommt man an dieser Firma kaum vorbei, sie hat sich inzwischen einen guten Ruf erarbeitet.

Rommelsbacher

Rommelsbacher ist ein mittelständisches Unternehmen, das nunmehr in dritter Generation im Familienbesitz ist. 1928 wurde es von Dipl. Ing. Gustav Rommelsbacher gegründet. Heute sind die elektrischen Kleingeräte der Firma weltbekannt. Ein hoher Qualitätsanspruch an das eigene Sortiment im Gleichgewicht zwischen Moderne und Tradition liegt dem Unternehmen am Herzen. Hier werden traditionelle Minibacköfen in verschiedenen Größen hergestellt, aber auch sehr effektive Miniküchen – Minibacköfen mit Kochplatten. „Made in Germany“ steht hier für höchste Qualität.

Severin

Die Philosophie des sauerländischen Unternehmens ist es, seinen Kunden das Leben so einfach wie möglich zu machen. Dazu sollen die hochwertigen Kleingeräte von Severin mit deutschen Qualitätsstandards und einfacher Handhabung betragen, seit über 60 Jahren. Die Firma gehört zu den bekanntesten Herstellern von Haushaltsgeräten. Schon seit vielen Jahren verfügt Severin über ein eigenes Produktionswerk in China, während die Entwicklungsabteilung und die Qualitätssicherung nach wie vor in Sundern sitzen. Damit können Sie sicher sein, ein gutes Produkt zu erwerben.

Steba

Auch die Firma Steba darf mit „Made in Germany“ werben. In über 96 Jahren hat sie ein breit gefächertes Produktsortiment aufgebaut und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz. Dieser zeigt sich auch in den schlicht und funktionell gestalteten Minibacköfen. Bis vor etwa 20 Jahren produzierte der Familienbetrieb ausschließlich für fremde Marken. Dieser Betriebszweig existiert zwar immer noch, aber inzwischen verkauft Steba seine Qualitätsprodukte auch unter eigenem Namen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Minibackofen am Besten?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten einen Minibackofen zu kaufen. Zuerst müssen Sie jedoch genau wissen, was Sie haben wollen. Soll es ein gebrauchtes Gerät sein oder doch lieber ein neues? Gebrauchte Geräte finden Sie über Kleinanzeigen in Ihrer lokalen Zeitung, in speziellen Blättern oder auch auf verschiedenen Seiten im Internet, zum Beispiel bei ebay. Achten Sie darauf, dass Sie ein gut gepflegtes und nicht zu altes Gerät bekommen.

Kaufen Sie einen gebrauchten Mini-Backofen niemals, ohne ihn vorher genau anzusehen. Kontrollieren Sie vor allen Dingen auch die Stromkabel und Stecker. Sind diese defekt, dann nehmen Sie von einem geplanten Kauf lieber Abstand. Es ist zu gefährlich, ein solches Gerät in Betrieb zu nehmen. Sicherer und auch energiegünstiger sind in der Regel Neugeräte. Diese finden Sie im Fachhandel oder eben auch im Internet. Beim Händler können Sie sich den Minibackofen in aller Ruhe ansehen und verschiedene Geräte direkt miteinander vergleichen.

Das ist in der Tat ein erheblicher Vorteil gegenüber dem Internethandel. Leider ist das Angebot bei den meisten Händlern sehr begrenzt. Oft bekommen Sie kaum mehr als drei oder vier Geräte zu sehen. Im Internet ist das Angebot an unterschiedlichen Minibacköfen schier unendlich groß, für viele Kunden schon fast unübersichtlich.

Dafür bekommen Sie im Internet in der Regel mehr Informationen als beim Händler, denn dort finden Sie Vergleiche und Kundenmeinungen, Entscheidungshilfen und Produktberichte über Mini-Backöfen. Haben Sie sich für ein Gerät entschieden, dann ist es in wenigen Minuten bestellt und wird Ihnen direkt nach Hause geliefert. Das spart Ihnen Zeit und das Tragen der Ware.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Minibacköfen

Erst mit zunehmender Verbreitung und Verfügbarkeit des elektrischen Stroms wurden auch elektrische Haushaltsgeräte erfunden. Zu Beginn reichte der erzeugt Strome gerade aus, um für
ausreichend Licht zu sorgen und war ausnehmend teuer. Eine Kilowattstunde Strom kostete mehr, als ein Facharbeiter mit einer Stunde seiner Arbeit verdiente. So war die Nutzung des elektrischen Stroms nur einer kleinen Elite vorbehalten.

Der elektrische Strom und damit auch der Elektroherd zogen erst nach dem Zweiten Weltkrieg langsam in die privaten Haushalte ein, ebenso wie die Waschmaschine. Bis zur Entwicklung des Minibackofens war es aber noch ein weiter Weg. In den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Mikrowelle langsam modern, obwohl ihre Erfindung schon lange zurücklag. Sie konnte schnell und mit wenig Energie Speisen auftauen, aufwärmen und garen. Manchmal wurde diese Funktion mit der Backfunktion gekoppelt. Es gab sowohl Einbau-Backöfen mit Mikrowellenfunktion als auch Mikrowellen mit Back- und/oder Grillfunktion.

Wann genau der erste Mini-Backofen in einem Geschäft zum Verkauf stand, lässt sich heute nur schwer herausfinden. Zu Beginn wurde er oft für Kleinhaushalte, also zum Beispiel von Singles oder für ein WG-Zimmer gekauft, vielleicht auch als Zusatzausstattung für das Wohnmobil oder das Gartenhäuschen im Kleingarten – eben für Bereiche, wo es keinen Platz gab für einen „normalen“ großen Backofen oder keine Anschlussmöglichkeit an Starkstrom. Je mehr jedoch auf den Energieverbrauch der Elektrogeräte geachtet wurde, desto interessanter wurden die Mini-Backöfen auch für normale Haushalte. Wer auf Umweltschutz und Energie-Effizienz achtet, der möchte nicht für zwei Aufbackbrötchen oder eine Fertigpizza ein riesiges Gerät anheizen. Bis ein solcher Ofen heiß ist, ist die Pizza aus dem Mini-Backofen ja schon fast aufgegessen. Inzwischen werden Mini-Backöfen von praktisch allen führenden Herstellern für Elektro-Kleingeräte angeboten und sind in vielen Haushalten zu finden. Der Markt ist umkämpft und das Angebot verändert sich laufend. Energie-Effizienz und Bedienerfreundlichkeit sind bei der Entwicklung neuer Produkte ebenso wichtig wie Sicherheitsaspekte und eine Vielzahl an Funktionen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Minibacköfen

Einen Minibackofen bekommen Sie inzwischen schon für etwa 25 Euro. Ein Allround-Talent dürfen Sie für dieses Geld natürlich nicht erwarten. Der Garraum bemisst sich in diesem Preisbereich bei etwa acht bis zwölf Litern. Ist er gut geschnitten, dann reicht er für eine kleine Pizza mit 26 cm Durchmesser, ist er das nicht, dann passt selbst eine kleine Pizza nicht ungeteilt hinein. Nicht jeder dieser günstigen Mini-Backöfen eignet sich auch zum Backen von Topfkuchen. Oft ist der Garraum dafür viel zu klein oder es gibt nur einen einzigen Einschub für das Blech oder den Rost und die Höhe ist nicht variabel. Allenfalls einen flachen Blechkuchen können Sie in diesen Geräten backen. Mit steigendem Preis nimmt auch die Größe und Flexibilität der Mini-Backöfen zu.

Neben Ober- und Unterhitze ist dann vielleicht auch Umluft zuschaltbar, die Qualität der Geräte und die Menge des mitgelieferten Zubehörs steigt an, ebenso die Zahl der verfügbaren Funktionen. Ein Spitzengerät, dessen Preis über 200 Euro liegt, bietet Ihnen dann sogar verschiedene automatische und halbautomatische Programme zum Backen von Brot und zur Zubereitung von leckerer eigener Marmelade sowie eine Zeitschaltuhr, die das gewünschte Programm zu beinahe jeder beliebigen Zeit starten kann.

Dazwischen gibt es eine so große Vielzahl von unterschiedlichen Minibacköfen, dass eine Auswahl vielleicht schwierig ist, aber eben auch für jeden Geschmack das richtige Gerät dabei sein sollte. Die Außenmaße der einzelnen Geräte liegen etwa zwischen 35,5 x 21 x 20 cm und 51,5 x 29,5 x 40,0 cm. Sie sind abhängig vom Garraum, aber auch von der Bauart und Isolierung des Gerätes. Bei der Auswahl sollten Sie jedoch bedenken, dass der Minibackofen während des Betriebs relativ heiß werden kann. Er darf also nicht zu nah an der Wand oder an Schränken stehen, oben nicht abgedeckt und nicht in einen Schrank eingebaut werden.

Trotzdem muss der gewählte Platz ausreichend groß sein. Meistens ist die Temperaturspanne bei einem Minibackofen nicht ganz so variabel wie bei einem anderen Backofen. So können oft keine Temperaturen unter 100 °C eingestellt werden. Diese Temperaturen eignen sich jedoch hervorragend zum Warmhalten von Speisen oder besondere Garmethoden, wie zum Beispiel das Niedertemperaturgaren. Auch die einstellbare Höchsttemperatur ist für manche Speisen oder Zubereitungsarten sehr wichtig. Sie liegt bei den meisten Minibacköfen zwischen 200 und 230 °C. Möchten Sie gern eine knusprige Pizza in Ihrem neuen Minibackofen backen, dann wählen Sie einen Backofen mit möglichst hoher Maximaltemperatur.

Pflege und Reinigung

Ein Minibackofen ist nicht besonders schwer zu reinigen und zu pflegen. Nach dem Gebrauch lassen Sie das Gerät abkühlen, damit Sie sich während der Reinigung nicht daran verbrennen.
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Haben Sie lediglich Brötchen aufgebacken, dann genügt es, die vorhandenen Krümel sorgfältig zu entfernen. Mit einem herausnehmbaren Krümelblech gelingt dies am leichtesten. Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und wischen Sie es mit einem feuchten Tuch ab. Danach trocknen Sie das Blech gut, bevor Sie es wieder in den Ofen schieben. Auch Fettspritzer können Sie von dem herausnehmbaren Krümelblech leicht mit etwas Spüli und einem feuchten Tuch abwischen.

Reinigen Sie auch die Innenwände und die Sicherheitsscheibe Ihres Minibackofens regelmäßig, sonst können sich Fettspritzer und Essensreste regelrecht einbrennen. Gegen stark eingebrannte Flecken hilft eventuell Zitronensäure oder auch Backpulver. Lesen Sie vor der Anwendung dieser Mittel aber in der Bedienungsanleitung Ihres Minibackofens nach, was der Hersteller im Falleiner stärkeren Verschmutzung empfiehlt. Die Reinigung des Ofens mit einem Stahlschwamm ist nicht zu empfehlen, denn die feinen Stahlspäne können während des Betriebs zu Schäden am Ofen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Kurzschluss oder Brand des Gerätes führen.

FAQ

Kann ich den Minibackofen sofort zu Hause in Betrieb nehmen?

Stellen Sie Ihren Mini-Backofen auf eine stabile, rutschfeste und feuerfeste Unterlage mit mindestens vier Zentimeter Abstand zur Wand und zu nebenstehenden Schränken. Bei längerer Betriebsdauer ist ein größerer Abstand sinnvoll, denn der Backofen wird relativ heiß. Nach oben sollte mindestens ein Meter Luft sein. Bevor Sie den Minibackofen in Betrieb nehmen, sollten Sie ihn reinigen. Wischen Sie ihn mit einem feuchten Tuch aus. In der Regel wird empfohlen, den leeren Backofen für etwa 15 Minuten auf höchster Stufe zu heizen, damit ein eventueller Schutzfilm auf den Heizelementen eingebrannt wird. Dabei entstehen unangenehme Gerüche, die durchaus auch ungesund sind und nicht auf Speisen übergehen sollten. Lesen Sie in der Bedienungsanleitung für Ihr Gerät, was der Hersteller dazu sagt und befolgen Sie seine Anweisungen, um Schäden zu vermeiden.

Wie finde ich den richtigen Mini-Backofen für mich?

Es ist eine sehr individuelle Entscheidung, einen Minibackofen auszuwählen. Sie müssen zuerst einmal wissen, was Ihnen bei der Wahl besonders wichtig ist, denn das perfekte Gerät für alle Fälle gibt es nicht. Schreiben Sie auf eine kleine Liste die drei oder vier wichtigsten Punkte. Was ist Ihnen am Wichtigsten?

Ein niedriger Preis, leichte Bedienbarkeit, ein geringer Energieverbrauch, viele verschiedene Funktionen oder ein reichhaltiges mitgeliefertes Zubehör? Wollen Sie mit Ihrem Minibackofen vorwiegend Speisen warmhalten, Pizza oder Kuchen backen, Hähnchen oder andere Dinge am Spieß grillen? Damit haben Sie schon entschieden, welche Größe Ihr Minibackofen haben darf und in welchem Temperaturbereich er arbeiten sollte. Besonders schön gegrillte Hähnchen bekommen sie mit einem Grillspieß, der sich selbständig dreht. Dann wird das Hähnchen von allen Seiten kross und braun. Im nächsten Schritt sehen Sie sich das Angebot an Minibacköfen an. Welcher Backofen kann beziehungsweise bietet all das, was Sie gern haben wollen? Haben Sie Ihr Ideal-Gerät gefunden? Wenn nicht, dann überlegen Sie, an welcher Punkten Sie an ehesten zu Abstrichen bereit sind. Nun sollte es eigentlich einen Minibackofen geben, der für Sie in Frage kommt.

Welcher Mini-Backofen eignet sich am besten für mein Wohnmobil?

In einem Wohnmobil ist das Platzangebot meistens sehr begrenzt, aber trotzdem möchte man sich wohlfühlen. Es soll alles da sein, was man braucht und das Wohnmobil soll gleichzeitig nicht vollgestopft aussehen. Da ist es besonders wichtig, dass der Mini-Backofen klein ist. Schließlich soll er nicht im Weg sein und stören, wenn er gerade mal nicht benutzt wird. Trotzdem muss er groß genug sein, dass er all Ihre Wünsche erfüllen kann. Möchten Sie auch auf Ihren Reisen abends gerne eine gute Pizza aus der Kühltheke essen? Dann sollte der Garraum groß genug sein, dass auch eine Fertigpizza hineinpasst. Außerdem muss der Minibackofen eine Temperatur von mindestens 230 °C erreiche, darunter wird eine Pizza nicht knusprig sondern trocken. Ein weiteres wichtiges Kriterium für einen Minibackofen im Wohnmobil ist ein geringer Stromverbrauch. Schließlich steht dort nicht immer ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz zur Verfügung und Sie möchten den Kraftstoffverbrauch Ihres Wohnmobils sicher
möglichst gering halten.

Kann ich mit dem Mini-Backofen auch richtigen Kuchen backen?

Im Prinzip können Sie mit einem Mini-Backofen auch „richtigen“ Kuchen backen, allerdings eher im Kleinformat.

Normal proportionierte Backformen passen meistens nicht in Miniöfen, aber es gibt im Handel eine große Auswahl an kleinen Formen, mit denen Sie hervorragend Kuchen backen können. Wenn Sie gern backen, dann wählen Sie einen etwas größeren Mini-Backofen, sonst eignet sich Ihr Exemplar am Ende nur für das Backen von Muffins. Zum einem sollten die Formen in den Minibackofen hineinpassen, zum andern muss der Ofen auch die optimale Backtemperatur erreichen, sonst wird der Kuchen innen nicht richtig gar oder er braucht eine zu lange Backzeit. Auch darunter leidet der Geschmack des fertigen Kuchens.

Woher bekomme ich Rezepte für den Mini-Backofen?

Sie können ganz normale Rezepte für die Zubereitung von Speisen in Ihrem Mini-Backofen verwenden. Sind die Portionen für Ihr Gerät oder Ihren Bedarf zu groß, dann halbieren oder dritteln Sie die Angaben im Rezept. Dafür benötigen Sie als guter Kopfrechner nicht einmal einen Taschenrechner. Verwenden Sie kleine Backformen zum Kuchenbacken, dann können Sie genauso vorgehen oder sich im Buchhandel nach speziellen Rezeptbüchern umsehen. Es gibt eine ganze Menge an Büchern für „Kleine Kuchen“, „Kleine Blechkuchen“ oder ähnliche Varianten. Schaue Sie sich einmal im Internet oder im Buchgeschäft Ihres Vertrauens um. Ein kleiner Tipp nebenbei: Legen Sie sich och ein eigenes Rezeptheft oder einen kleinen Orden an, in dem Sie Ihre umgerechneten Rezepte notieren. Dann müssen Sie nicht jedes Mal neu rechnen. Auf Dauer spart das ungemein Zeit.

Wie hoch ist der Stromverbrauch bei meinem Minibackofen?

Der genaue Stromverbrauch hängt von der Leistung Ihres Mini-Backofens ab. Ein 2000-Watt-Gerät benötigt bei voller Leistung natürlich mehr Energie als ein 1500-Watt-Gerät. Dafür heizt es aber auch schneller auf und erreicht eventuell auch eine höhere Maximalhitze.

Generell lässt sich jedoch sagen, dass ein Mini-Backofen gegenüber einem herkömmlichen Ofen bei der Zubereitung kleinerer Mengen immer günstiger ist, weil er erheblich weniger Energie verbraucht. Möchten Sie dagegen einen großen Kuchen backen, den Sonntagsbraten oder eine Familienportion Lasagne zubereiten, dann ist der gewöhnliche Backofen die bessere Wahl.

Kurz gesagt: Kleine Portion – kleiner Backofen, große Menge – großer Backofen. Um den Energieverbrauch in jedem Fall möglichst gering zu halten kaufen Sie einen Minibackofen mit einer gut schließenden Tür und Doppelverglasung sowie einer guten Isolierung. Lassen Sie während des Backvorgangs die Tür immer geschlossen, damit keine Wärme entweihen kann. Es kostet sehr viel Energie, diesen Wärmeverlust wieder auszugleichen.

Kann ich in jedem Minibackofen eine Fertigpizza aufbacken?

Leider muss diese Frage mit nein beantwortet werden, denn nicht jeder Mini-Backofen ist groß genug dafür. Die Größe des Garraums wird meistens in Litern angegeben, das hilft Ihnen bei der Beantwortung dieser Frage daher nicht wirklich weiter.

Sie brauchen genaue Angaben über die Breite und die Tiefe des Garraums. Finden Sie dies nicht in der Beschreibung, dann müssen Sie selber messen oder direkt nachfragen.

Veranschlagen Sie mindestens 26 besser 28 cm für eine Standard-Pizza, denn sie soll ja die Seitenwände beim Backen nicht berühren. Eine große Pizza hat durchaus einen Durchmesser von 30 cm. Backen Sie oft Pizza, dann lohnt sich die Anschaffung eines etwas größere Minibackofens innerhalb kürzester Zeit. Eine schlechte Alternative wäre es, die Pizza vor dem Backen zu teilen.

Nützliches Zubehör

Wer einen Minibackofen kauft, hat meistens auch Bedarf an passendem Zubehör. Ein Backblech und ein Gitter-Rost werden eigentlich bei allen Geräten mitgeliefert. Verfügt Ihr Minibackofen auch über eine Grillfunktion, dann gehört vielleicht auch ein Grillspieß zum Lieferumfang, aber leider nicht immer. Viel mehr wird meistens nicht mitgeliefert. Möchten sie weiteres Zubehör haben, dann müssen Sie es zusätzlich kaufen.

Beachten Sie dabei aber, dass zum Beispiel Bleche oder Roste anderer Hersteller möglicherweise nicht in Ihren Mini-Backofen passen, auch wenn die Öfen sehr ähnlich aussehen. Im Idealfall sehen Sie sich schon vor dem Kauf an, welches Zubehör Sie auch später noch für Ihren Minibackofen direkt vom Hersteller kaufen können.

Der Pizzastein

Eher selten wird ein Pizzastein kostenfrei mitgeliefert. Auf ihm wird eine Pizza besonders kross und bekommt den typischen Steinofen-Geschmack. Sind Sie ein Liebhaber dieses italienischen Gebäcks, dann sollten Sie über die Anschaffung eines Pizzasteins nachdenken. Beim nachträglichen Kauf notieren Sie sich unbedingt die Innenmaße Ihres Minibackofens und vergleichen Sie diese mit den Maßen oder dem Durchmesser des Steins. Die größte Wahrscheinlichkeit, dass der Stein in den Ofen passt, ist dann gegeben, wenn beide vom gleichen Hersteller kommen. Je dicker der Pizzastein ist, desto länger dauert das Aufheizen, aber desto besser wird auch die Pizza. Backen Sie mehrere Pizzen nacheinander in einem Backvorgang auf dem Stein, dann sollte der Stein zwischendurch jedes Mal wieder richtig aufgeheizt werden. Das ist übrigens eine der wenige Ausnahmen, in denen der Minibackofen, beziehungsweise in diesem Fall der Pizzastein, vorgeheizt werden muss.

Das herausnehmbare Krümelblech

Sehr nützlich ist auch ein herausnehmbares Krümelblech. Leider ist dies (noch) kein Standard-Zubehör. Es erleichtert die Reinigung des Backofens enorm, denn oft lässt es sich nicht verhindern, dass Krümel in den Ofen fallen, zum Beispiel beim Aufbacken von Brötchen. Diese sind nur schwer unter den Heizschlingen zu entfernen. Ist das Blech herausnehmbar, dann entnehmen Sie so auch gleich die Krümel. Außerdem lässt sich auf diesem Blech herunter getropftes Fett sehr viel leichter abwischen als direkt im Backofen.

Der Timer

Selbst die günstigen Varianten des Minibackofens besitzen heute oft schon einen Timer. Ist die eingestellte Backzeit vorüber, dann wird dies durch ein Lichtsignal oder einen Signalton angezeigt. Im Idealfall schaltet sich das Gerät dann auch selbständig aus. Allerdings entbindet diese Funktion Sie nicht davon, zu überprüfen wann Ihr Gericht tatsächlich fertig gegart ist. Zumindest am Anfang, solange Sie Ihr Gerät noch nicht gut kennen, sollten Sie es während des Betriebs im Auge behalten. Denn oft benötigt ein Minibackofen für die Zubereitung weniger Zeit, als im Rezept oder auf der Packungsbeilage eines Gerichtes angegeben.

Passende Back- und Auflaufformen

In der Regel nicht mitgeliefert, aber trotzdem ein nützliches Zubehör für Minibacköfen, sind kleine Back- und Auflaufformen in unterschiedlichen Varianten. Die üblichen großen Formen passen oft nicht in die kleinen Minibacköfen. Achten Sie darauf, dass Sie sich beim Herausnehmen der heißen Formen aus dem Ofen nicht die Finger verbrennen können. Die Formen dürfen also nicht zu groß sein. Sie benötigen zur Herausnehmen in der Regel etwas mehr Platz als beim Hineinstellen der kalten Form in den ebenfalls kalten Ofen, weil Sie mehr Abstand zu den heißen Innenwänden halten müssen.

Alternativen zum Minibackofen

Haben Sie nach reiflicher Überlegung festgestellt, dass ein Gerät aus unserem großen Minibackofen Test 2017 doch nicht für Sie in Frage kommt, dann hilft Ihnen vielleicht eine dieser Alternativen bei der Lösung Ihres Problems und erleichtern Ihnen in Zukunft die Zubereitung leckerer Speisen.

Ein Pizzastein für den großen Backofen

Haben Sie schon einen normalen Einbau-Backofen und suchen eigentlich nur nach einer Möglichkeit, bessere Pizza zu backen, dann wäre ein Pizzastein für den großen Backofen vielleicht eine Alternative für Sie. Auf dem Stein können Sie eine hervorragende Steinofen-Pizza backen. Dafür heizen Sie den Backofen samt Stein bei höchster Hitze auf. Erst dann schieben Sie Ihre frisch zubereitete Pizza auf den Stein. Innerhalb weniger Minuten ist sie perfekt gebacken. Für Fertigpizzen eignet sich dieser Stein allerdings weniger, denn das Aufheizen dauert recht lange. Möchten Sie mehrere Pizzen nacheinander backen, dann sollten Sie den Stein idealerweise zwischendurch immer wieder vollständig aufheizen. So bekommen Sie die besten Backergebnisse. Es reicht übrigens nicht, wenn Sie nur den Thermostat Ihres Backofens im Auge behalten, stellen Sie lieber ein Backofenthermometer direkt auf den Stein. Erst wenn dieses die ideale Backtemperatur anzeigt, sollten Sie die Pizza in den Ofen schieben.

Alternativen zum Brötchen backen und für andere Kleinigkeiten

Zum Aufbacken von Brötchen reicht oft auch ein Toaster oder ein dänischer Brotröster, der eine große Auflagefläche bietet. Somit eignet er sich auch für das Aufbacken mehrerer Brötchen gleichzeitig oder für Baguettes. Möchten Sie nur Kleinigkeiten auf- oder überbacken und Toasts zubereiten, dann bietet vielleicht sich ein Toast ´n Grill für Sie an. Dieses Gerät vereint einen Toaster mit einem sehr kleinen Minibackofen. Gegenüber einem einfachen Toaster zeigen sich keine Nachteile, zusätzlich lassen sich darin kleine (Mini-)Pizzen backen oder die teilweise sehr beliebten Bistro-Baguettes. Auch die Zubereitung von Back-Camembert oder überbackenem Fisch ist ohne Probleme möglich, allerdings sind die Mengen sehr begrenzt, etwa eine große oder zwei kleine Portionen können Sie mit diesem Gerät zubereiten.

Die klassische Mikrowelle

Legen Sie lediglich Wert auf das Erhitzen von Speisen, weniger auf das Backen und Bräunen, dann ist auch eine Mikrowelle eine mögliche Option für Sie. Der Platzbedarf ist ähnlich wie bei einem Minibackofen. Gerichte können darin sehr schnell und energiesparend gegart und erhitzt werden. Die Mikrowelle wird häufig auch für das Aufwärmen von Speisen benutzt, vorwiegend in Mehrpersonenhaushalten, wenn nicht alle Personen zu den Mahlzeiten zu Hause sind. In der Regel verfügen diese Geräte auch über eine Auftau-Funktion, die sehr viel Zeit sparen kann. Besonders praktisch sind Kombi-Geräte, die zugleich als Minibackofen und als Mikrowelle eingesetzt werden können.

Der Kontaktgrill

Ein Kontaktgrill eignet sich hervorragend, wenn Sie vorwiegend Fleisch zubereiten wollen oder Gemüse grillen. Er ist schnell aufgeheizt und kann nach dem Gebrauch platzsparend im Schrank verstaut werden. Backen ist damit nicht möglich, aber beim Grillen köne Sie beste Ergebnisse erwarten.

Der Halogenofen

Im Halogen- oder Heißluftofen sollen die Gerichte nur mit Licht und sehr energiesparend gegart werden. Diese neue Technik ist allerdings noch nicht sehr weit verbreitet. Garen soll recht gut funktionieren, rösten oder braten dagegen weniger gut.

Weiterführende Links und Quellen

Hier finden Sie weitere Informationen über Minibacköfen und ihre Nutzung:

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