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Nudeltrockner Test 2017 • Die 10 besten Nudeltrockner im Vergleich

Die klassische italienische Küche ist wie eine große italienische Oper: einfach belissima. Gnocchi, Insalata di Mare, Risotto con Porcini oder Carpaccio sind nur einige der bekannten Zauberformeln, die Freunde der mediterranen Küche ins Schwärmen bringen. Die wahren Stars dieser Belle Cuisine sind und bleiben jedoch die zahlreichen köstlichen Pasta-Kreationen, die im Laufe von Jahrhunderten in den verschiedenen Regionen Italiens entstanden sind, und die die italienische Küche weltweit berühmt gemacht haben.

Auch Deutschland ist seit vielen Jahren im Pasta-Fieber. Kannte man in den Jahren des Wirtschaftswunders ausnahmslos Spagetti und Maccaroni in unseren Küchen und Restaurants, hält der deutsche Markt heute eine Vielzahl an Nudelsorten als Hartware oder vakuumverpackter Frischware in den Regalen der Supermärkte bereit.

Doch Hand auf´s Herz: wer einmal selbstgemachte und frisch zubereitete Nudeln genießen durfte, wird nie wieder etwas anderes essen wollen.

Schnell ist eine original italienische Nudelmaschine gekauft und schon können Sie mit der Nudelproduktion beginnen. Spagetti oder Tagliatelle sind im Handumdrehen fertig. Doch jetzt nun stellt sich die Frage, wo und vor allem wie die Nudeln am besten zu trocken sind. Die Wäscheleine, die einmal durch die ganze Küche gespannt wird, ist ein Ansatz, aber noch lange keine Lösung. Hier kommen nun die praktischen Nudeltrockner unseres Tests mit ins Spiel.

Nudeltrockner Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Marcato Tacapasta Nudeltrockner Höhe 47cm zusammenfaltbarmaxbourne Pasta Trocknen Rack/Pasta Trockner Spaghetti TrocknerAmazy Nudeltrockner – Praktischer Nudelständer zum TrocknenKitchenAid KTMP-CLR TacapastaWestmark Nudeltrockner/Nudelständer, Mit 16 StäbenSänger Pastatrockner XXL demontierbar aus Holz NudeltrocknerStand-Faltbare Nudeltrockner - Larger size! Art. 391bremermann® Nudeltrockner – Nudelständer für selbstgemacht Pasta, faltbarFaltbare Pasta WäscheständerGefu 28360 Pastatrockner Cittare

Marcato Tacapasta Nudeltrockner Höhe 47cm zusammenfaltbar


maxbourne Pasta Trocknen Rack/Pasta Trockner Spaghetti Trockner


Amazy Nudeltrockner – Praktischer Nudelständer zum Trocknen


KitchenAid KTMP-CLR Tacapasta


Westmark Nudeltrockner/Nudelständer, Mit 16 Stäben


Sänger Pastatrockner XXL demontierbar aus Holz Nudeltrockner


Stand-Faltbare Nudeltrockner - Larger size! Art. 391


bremermann® Nudeltrockner – Nudelständer für selbstgemacht Pasta, faltbar


Faltbare Pasta Wäscheständer


Gefu 28360 Pastatrockner Cittare


 Bewertung1,11,31,41,51,71,82,02,22,42,5
HerstellerMarcatoMaxbourneAmazyKitchenAidWestmarkSängerTagliapastabremermann®FalconGefu
FunktionNudeltrocknerNudeltrocknerNudeltrocknerNudeltrocknerNudeltrocknerNudeltrockner aus HolzNudeltrockner aus HolzNudeltrocknerNudeltrockner aus HolzNudeltrockner
Abmessungen46,1 x 25,4 x 7,6 cm45 x 45 x 45,5 cm45 x 7 x 25 cm24,5 x 33 x 6 cm47 x 45 x 45 cm32 x 31 x 50 cm37 x 30 x 3 cm44 x 47 x 38 cm35,3 x 23,4 x 29,2 cm10,2 x 6 x 17,6 cm
Höhe47 cm45 cm45 cm39 cm47 cm50 cm37 cm47 cm35 cm17 cm
Gewicht680 g748 g680 g998 g653 g998 g150 g599 gca 500 g177 g
MaterialEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlHolzHolzEdelstahlHolzABS-Kunststoff
Spaghetti trocknenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
ZusammenfaltbarGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Komfort
Preis-Leistung
Preisvergleich
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Wie funktioniert ein Nudeltrockner?

Der Nudeltrockner kann auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden. Auf bzw. an ihm können sowohl kurze als auch lange Nudeln getrocknet werden. Zu den kurzen Nudeln-Varianten gehören Sorten wie Garganelli, Farfalle, Ferrazzuolli und viele andere mehr. Lange Vertreter der Zunft sind die beliebten Tagliatelle, Spagetti und Maccaroni.

Sänger Pastatrockner XXL demontierbar aus Holz NudeltrocknerZum erfolgreichen Trocknen mit besten Ergebnissen müssen die Nudeln je nach Form und Länge auf den Nudeltrockner gelegt oder gehängt werden. Dort können sie eine Zeit lang ruhen bis sie trocken sind. Danach sollten Sie ihre Schätze vorsichtig abnehmen und in einem passenden Behältnis wie einer Dose oder einer Tüte aus Papier sicher verstauen. Tagliattelle, Spagetti und Maccaroni können Sie einfach und schnell zu den beliebten Nudelnestern zusammenrollen und auf dem Nudeltrockner legen.

Bei einer guten Raumtemperatur kann das Trocknen je nach Pasta-Form bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen. Bei kühlen Temperaturen kann das Trocknen langer Nudeln mehrere Tage dauern.

Um beste Ergebnisse zu erzielen, sollte der Nudelteig nicht zu weich sein, damit die Nudeln beim Trocknen nicht reißen und danach zu Boden fallen. Bereits bei der Herstellung des perfekten Nudelteiges ist es daher ratsam, auf die passende Konsistenz des Teiges zu achten. Ist er einmal doch zu weich ausgefallen, fügen Sie der Nudelmasse nach und nach solange kleine Mengen Mehl hinzu, bis der Teig beim Aushängen nicht mehr reißt. Nach dem Trocknen werden die Nudeln vorsichtig abgenommen und in luftdichte Behälter gelegt. Sie können auch hochwertigen Plastikbeutel verwenden und die Pasta danach an einem trockenen Ort lagern.

Sänger Pastatrockner XXL demontierbar aus Holz

Welche Modelle sind im Handel erhältlich?

Der deutsche Handel hält zahlreiche Modelle an guten Nudeltrockner bereit. Je nach Bauart des Modells unterscheidet man zwischen der Baum-Form und dem sogenannten Wäschetrockner.

Westmark Nudeltrockner

Nudeltrockner in Baum-Form sind von der Konstruktion her ähnlich aufgebaut. An dem sogenannten Baum, der vertikal auf einem dreibeinigen Ständer gesteckt wird, sind horizontale und bewegliche Stäbe angebracht, die für den Gebrauch des Nudeltrockners spiralförmig aufgefächert werden können.

An den aufgefächerten Stäben können Sie die Tagliatelle, Maccaroni oder Spagetti mühelos neben einander zu Trocken aufhängen.

Das System ist aufgrund der vielen, relativ kurzen Stäbe auch im aufgebauten Zustand sehr platzsparend und zudem noch dekorativ.

Modelle, die der Bauweise eines Wäscheständers gleichen, verfügen in der Regel über weniger Stäbe und sind nicht so platzsparend wie die Baumvariante. Sie entsprechen jedoch der klassisch italienischen Bauweise.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien im Überblick

Die Form

Wie bereits beschrieben, ist ein bisschen Glaubens- und Geschmackssache, ob man zur klassischen Wäscheständer-Variante greift oder sich lieber für einen Trockner in Baum-Form entscheidet. Auf jeden Fall sollten Sie bereits vor dem Kauf über die optimale Größe und die Lagermöglichkeiten für Ihr neues Küchengerät nachdenken. .

Das Material

Trockner in der klassischen Wäscheständer-Form werden von den Anbietern in der Regel aus dem traditionellen Buchenholz gefertigt. Sie verbreiten mit ihrem Vintage-Style Gemütlichkeit und passen besonders gut in Bauern- oder auch Landhaus-Küchen.

Die technisch anspruchsvolleren Baum-Modelle verlangen allein aufgrund ihrer Bau- und Funktionsweise nach einem anderen, deutlich glatteren Material. Daher finden sich in dieser Sparte insbesondere Trockner aus einem hochwertigen Metall-/Kunststoffmix. Farblich dominieren bei diesen Modellen die Trendfarben weiß und schwarz. Sie sind in jeder High-Tech-Küche der Hingucker im Küchenregal.

Die Anzahl der Stäbe

Wie bereits erwähnt, verfügen Trockner in Baum-Form über mehr Stäbe, als Modelle der Wäscheständer-Bauweise. In der Regel zwischen 14 und 18 Stück. Die Wäscheständer-Versionen dagegen verfügen über 8 und 12 Stäbe. Welches Modell im Endeffekt das höhere Aufnahmevolumen aufweisen kann, entscheiden allerdings die Ausmaße des Trockners. Hier sollten Sie sich schon im Vorfeld darüber Gedanken machen, welche Mengen an Nudeln Sie durchschnittlich fertigen möchten.

Kleiner Tipp: Sollten es dann doch einmal zu viel Teigware werden, die getrockneten Nudeln eignen sich auch hervorragend als kleines kulinarisches Mitbringsel für gute Freunde.

Abnehmbare Stäbe: Ja oder nein?

Hier sind die Nudeltrockner in Wäscheständer-Form klar im Vorteil. Aufgrund ihrer Konstruktion, können die Stäbe ganz leicht aus ihren Verankerungen genommen werden und so unproblematisch per Hand gereinigt werden. Bei machen es Modellen dieser Bauart ist es sogar möglich, das gesamte Oberteil abzunehmen und die Nudeln mit einem Rutsch in den Kochtopf zu kippen, ohne sie vorher mühsam und vorsichtig abnehmen zu müssen.

Gerillte Stäbe – ein Vorteil?

Gerillte Stäbe haben einen deutlichen Vorteil gegenüber glatten Oberflächen. Aufgrund der Vertiefungen in den Stäben kann Luft unter die aufliegenden Nudeln gelangen. So wird ein Anhaften der Nudelmasse auf den Stäben verhindert. Die Nudeln trocknen auch an der Auflagefläche deutlich besser und lassen sich nach dem Trocknungsvorgang leichter von den Stäben lösen.

Das Ergebnis: gleichmäßig geformte Nudeln, die keine Bruchkanten aufweisen.

Die Faltbarkeit des Trockners

Die Faltbarkeit des Trockners spielt besonders in kleinen, modernen Küchen eine entscheidende Rolle. Möchten Sie den Nudeltrockner nicht als Deko-Gegenstand in Ihrer Küche präsentieren, muss er auf alle Fälle nach der Benutzung platzsparend im Schrank oder in einer Schublade verstaut werden können.

So haben wir sieben verschiedene Nudeltrockner getestet!

In unserem Test haben wir sieben der gängigsten Nudeltrockner getestet. Den Tacapasta-Trockner KTMP-CLR von Kitchen Aid, den Mercato Tacapasta, den Stendipasta Nudeltrockner, den Gefu ge28370 Diverso, den „Pasta-Tree“ 61332260 von Westmark sowie den Nudeltrockner Klarstein Verona und den Nudeltrockner GSD Hausgeräte 20616.

Der Tacapasta-Trockner KTMP-CLR von Kitchen Aid

KitchenAid-KTMP-CLR-Tacapasta-Trockner-klarDer Name KitchenAid, bekannt durch ihre voll im Trend liegenden High-Tech-Küchenmaschinen, hält was sein Name verspricht. Der Nudeltrockner aus hochwertigem Edelstahl und Kunststoff ist in der Baum-Form gefertigt. Insgesamt 15 Stäbe sind am Baum angebracht und lassen sich leicht auffächern.

Durch den Dreifuß, der als Ständer für den Baum fungiert, weist der Tacapasta-Trockner eine hohe Standfestigkeit auf und ist dadurch sehr belastbar. Obwohl die Stäbe nicht abnehmbar sind, lässt sich der Ständer sehr gut reinigen.

Die Nudeln kleben bei der Trocknung nicht an den Stäben an. Insgesamt überzeugt der Tacapasta-Trockner durch seine sehr hochwertige Verarbeitung. Mit einer Höhe von knapp 25 cm, einer Breite von 33 cm und einer Tiefe von 6 cm ist der Tacapasta-Trockner des Herstellers Kitchen Aid das kleinste Modell unserer Testreihe und bietet sich insbesondere für kleine Küchen an. Zudem ist der Trockner faltbar und lässt sich so platzsparend in Schränken oder Schubladen verstauen. Farblich ist der Nudeltrockner in den Farben Weiß und Schwarz gehalten und passt sich somit stilvoll in jede moderne Küchen ein. Der Funktionalität des Trockner trägt die Jury Rechnung und bewertet den Tacapasta mit der Gesamtnote 1,4 = sehr gut.

Der Marcato Tacapasta

Bei unserem nächsten Kandidaten handelt es sich ebenfalls um ein Modell in Baum-Form. Der Trockner ist ebenfalls wie der sehr gut getestete Tacapasta aus hochwertigem Edelstahl und Kunststoff gefertigt, was ein Rosten des Modells auch nach vielen Gebrauchsjahren ausschließt. Der Baum verfügt über insgesamt 16 Stäbe, die fest mit ihm verbunden und damit nicht abnehmbar sind. Auch dieses Modell ist trotz der nicht abnehmbaren Stäbe einfach per Hand zu reinigen. In der Handhabung überzeugt das Modell durch die leichte Auffächerung der Stäbe zur Spirale.

Wie beim sehr gut getesteten Tacapasta von Kitchen Aid verleiht ein robustes Drei-Bein dem Baum einen sicheren Halt und der Nudelständer überzeugt durch seine Belastbarkeit. Das Design und die moderne Farbgebung des Trockners- die Stäbe sind in einem auffälligen Blauton gehalten, machen den Marcato Tacapasta zu einem Hingucker in jeder Küche. Die Ablösbarkeit der getrockneten Nudeln ist beim Marcato leider nicht so gut, wie beim vorher getesteten Modell. Der Marcato setzt in seinen Ausmaßen auf Höhe. Mit einer Länge von gut 46 cm gehört dieser Trockner zu den größten Versionen seiner Klasse. Dafür ist die Breite mit gut 25 cm als relativ schmal zu bezeichnen.

Unser Testurteil: 1,6 und damit gut.

Der Nudeltrockner Stendipasta

Faltbare-Pasta-WäscheständerMit dem Stendipasta zieht erstmals ein Nudeltrockner in der Wäscheständer-Form ins Rennen ein. Der klassisch italienische Nudeltrockner ist wie früher komplett aus Buchenholz gefertigt. Buchenholz ist mit einer Rohdichte von 720 kg/m3 ein sehr hartes und schweres Holz, das mit Eichenholz vergleichbar ist. Verwendung findet Buchenholz oft in der Herstellung von Alltagsgegenständen wie Nudelrollen oder Frühstücksbrettern. Im Gegensatz zu den Varianten aus Stahl und Kunststoff sind die Stäbe des Trockners einzeln abnehmbar.

Dies garantiert eine mühelose Portionierung der getrockneten Teigwaren. Zudem kann beim Stendipasta mit einem Handgriff das gesamte Oberteil abgenommen werden. So können die Nudeln direkt von den Stäben in das kochende Wasser gekippt werden. Als einziges unserer Testmodelle weisen die Stäbe aus Buchenholz eine Riffelung auf, die die Trocknung der aufliegenden Nudelfläche gewährleistet und dafür sorgt, dass die Nudel nicht an den Stäben haften. Durch die Abnahmemöglichkeit der einzelnen Stäbe und des gesamten Oberteils ist die Reinigung des Stendipasta ein Kinderspiel. Aber auch hier gilt: nicht geschirrspültauglich. Mit seinen Ausmaßen 29 cm hoch, 35 cm breit und 23 cm tief nimmt der Stendipasta mehr Platz ein, als seine Mitkonkurrenten, dafür können Sie aber mit einem original italienischen Design in Ihrer Küche aufwarten. Und noch ein Vorteil bietet der Stendipasta. Durch die horizontale Anordnung der Stäbe am Gestell ist es möglich, Nudeln nicht nur in hängender Form zu trocknen. Dreht man zum Beispiel einige Nudelstränge vor dem Trocknen zu Nudelnestern zusammen und legt oben auf die Stäbe, können leicht sehr schöne Geschenke für gute Freunde oder die Familie hergestellt werden. Verpackt in kleinen Tütchen und mit einer bunten Schleife verschlossen, fertig. Das Testergebnis für diese italienische Variante lautet mit 1,7 gut.

Der Diverso

Auf den ersten Blick fallen uns bei dem Testmodell Gefu ge28370 Diverso die extra langen Stäbe auf. Dieses Produktmerkmal und die Tatsache, dass der Diverso über die Höchstanzahl von insgesamt 16 Stäben verfügt, sprechen für eine maximal mögliche Auslastung des Ständers. Also ideal für große Familien oder auch Feste geeignet. Dafür rangiert das Modell hinsichtlich seiner Ausmaße im oberen Teilnehmerfeld. Stolze 44 cm in der Breite und 44 cm in der Höhe geben dem Ständer eine massive quadratische Anmutung. Hinsichtlich der Verstaubarkeit des Ständers werden Sie in kleinen Küchen schon auf eine harte Probe gestellt.

Dafür besticht das aus Edelstahl und Kunststoff gearbeitete Testmodell durch eine stylische Anmutung. Sie Stäbe sind aus schwarzen Kunststoff gefertigt und an dem Baum aus Edelstahl befestigt. Wie anderen Baum-Formen gibt der dreibeinige Ständer dem Trockner trotz der extra langen Stäbe Halt Selbstverständlich ist auch diese Modellversion faltbar und kann nur per Hand gereinigt werden. Das Urteil der Jury für den Diverso lautet: 1,9. Damit wurde das Model mit gut getestet.

Der „Pasta-Tree“ von Westmark

In weiterer Vertreter aus der Reihe der Nudeltrockner in Baum-Form ist der „Pasta-Tree“ der Firma Westmark. Mit einer Breite von 25 cm und einer Gesamthöhe von 46 cm kann der Pasta-Tree durchaus mit seinem Testgegner Mercato Tacapasta verglichen werden. Beide Trockner weisen eine äußerst schmale Silhouette auf und wirken so äußerst filigran. Doch die Konstruktion des Trees ist ebenso robust, wie die seiner Konkurrenten, mit denen er die leichte Reinigung und das leichte Auffächern der Stäbe gemein hat. Die Aufnahmekapazität des „Pasta-Trees“ ist dagegen geringer. Mit insgesamt 14 verfügbaren Stäben rangiert das Modell im unteren Testfeld. Mit diesen Produktmerkmalen erreicht der „Pasta-Tree“ bei der Jury eine Bewertung von 2,0 und wurde somit auch als gut getestet.

Klarstein Verona

Kommen wir nun zu unserer letzten Baum-Form-Version im Testfeld, dem Modell Verona von Klarstein. Die Besonderheit dieses Nudeltrockners liegt in seinen Materialien. An Stelle von Edelstahl verwendet der Hersteller Chrom-Stahl. Chrom ist eines der entscheidenden Elemente bei der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion Unter Chromstahl versteht die Industrie einen Stahl aus einer Eisen-Chrom-Legierung. Chromstahl wird häufig synonym zu den Begriffen Edelstahl oder auch rostfreier Stahl benutzt. Jedoch nicht jedes als Edelstahl ausgewiesen Material muss auch zwangsläufig Chromanteile enthalten. Ein Plus dieses Modells gegenüber den bereits getesteten Edelstahl-Varianten. Mit insgesamt 15 Stäben reiht sich der Nudeltrockner im Mittelfeld unserer Testreihe ein. Mit 48 cm ist das Modell Verona in Sachen Höhe der absolute Spitzenreiter. Wenn Sie ein Liebhaber von richtig langen Nudeln sind: dieses Modell kann all Ihre Wünsche erfüllen. Der einzigartige Verkaufsvorteil versteckt sich allerdings in einem Detail. Wie alle unsere getesteten Varianten verfügt auch der Klarstein Verona über einen Transportstab. Doch nur beim Modell Verona können Sie den Transportstab gleichzeitig als Schneidegerät für Ihre Spagetti oder Tagliatelle benutzen. Dafür und für alle anderen Produkteigenschaften wird der Nudeltrockner Verona von Klarstein mit 2,0 bewertet und somit ebenfalls als gut getestet.

Last but not least: Der Nudeltrockner von GSD Hausgeräte

Unser letzter Testkandidat fällt in jeder Hinsicht aus dem Rahmen. Aus Buchenholz gefertigt und in der klassisch italienischen Wäscheständer-Form gefertigt versprüht der Nudeltrockner der Firma GSD Hausgeräte bei jedem Aufbau Nostalgie. Er ist der Klassiker für Liebhaber der ehr ländlich geprägten Küche Italiens. Insgesamt 12 Stäbe sind an einem Holzkreuz angebracht. Wie beim Testgegner Stendipasta – ebenfalls aus Buchenholz gefertigt und in Wäscheständer-Form montiert – sind die Stäbe abnehmbar. Die einfache Montage des Nudeltrockners hat die Jury überzeugt und war ein Extra-Pluspunkt für dieses Modell wert. Seine Stabilität erlangt der Nudeltrockner von GSD Hausgeräte durch seine robusten Fuß in Kreuzform. Die horizontale Anordnung der Stäbe ermöglicht es Ihnen, auch auf diesem Ständer kleine Nudel-Sorten wie Fusilli, Gnocci oder Nudelnester zu trocknen. Ein klarer Vorteil gegenüber den Modellen in Baum-Form. Mit Maßen von 33 cm Höhe, 31 cm Breite und 31 cm Tiefe ist der Nudeltrockner quadratisch, praktisch und gut. Unsere Jury überzeugte zum Schluss noch der praktische Griff, der den Transport des Trockners und das Verstauen deutlich vereinfacht. Der Jury war der Nudeltrockner von GSD Hausgeräte ein Testurteil von 2,3 wert. Eine weitere gute Bewertung.

Fazit

Ob Sie sich einen Nudeltrockner in Baum- oder in Wäschetrockner anschaffen, ist letztendlich Geschmackssache. In beiden Kategorien finden sich Modelle, die mit sehr gut (der Tacapasta des Herstellers Kitchen Aid) bzw. mit gut (der Stendipasta Nudeltrockner) getestet wurden. Den Vergleichssieger trennt lediglich ein Wert von 0,3 von dem auf Platz 3 gelandeten Wäscheständer-Modell Stendipasta. Somit haben Sie die Qual der Wahl. Keines unserer Testgeräte ist durchgefallen, lediglich Nuancen haben letztendlich den Ausschlag für eine leicht unterschiedliche Bewertung gegeben.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

bremermann® Nudeltrockner – Nudelständer für selbstgemacht Pasta, faltbarDoch wie sieht das Ergebnis aus, wenn man neben Funktionalität und Verarbeitung auch den Preis, den Sie für den jeweiligen Trockner zahlen müssen, ins Kalkül zieht? Sind Modelle aus Holz etwa günstiger als ihre Testgegner aus Edelstahl und Kunststoff. Ein entscheidender Faktor bei der Wahl Ihres zukünftigen Küchengerätes, wie wir meinen.

Beginnen wir mit dem Vergleichs-Sieger, dem Tacapasta-Trockner der Firma KitchenAid. KitchenAid ist für seine relativ hochpreisigen und multifunktionalen Küchenmaschinen bekannt. Wird sich der gute Name auch beim Nudeltrockner bemerkbar machen?

Da die Preis bei eBay variieren haben wir uns für unseren Preis-Leistungstest auf die beim Versender Amazon bezogen. Mit ca. 33 € liegt die KitchenAid-Version gemeinsam mit dem Marcato Tacapasta im oberen Preis-Segment. Beide Ständer werden nur noch von dem Nudeltrockner Diverso übertroffen, der mit stolzen 34 € die absolute Preisspitze bildet.

Im Mittelfeld sind die Modelle „Pasta-Tree“ der Firma Westmark mit 26 € und das Modell Klarstein Verona mit 27 € zu finden. Alle vier Nudeltrockner gehören der Baumform-Fraktion an. Und wie viel kosten die klassisch italienischen Trockner aus Buchenholz? Natur pur und trotzdem am günstigsten.

Platz 2 auf unserer Preisskala nimmt der Nudeltrockner von GSD Hausgeräte ein. Er kostet beim Versender Amazon rund 20 €. Preissieger unseres Tests und damit auch Preis-Leistungs-Sieger ist der Nudeltrockner Stendipasta. Für dieses trendige Küchengerät müssen Sie lediglich ca. 11 € auf den Tisch legen. Ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Stellt sich jetzt nur noch die Frage. „Wo kaufe ich meinen Nudeltrockner„? Im gut sortierten Fachhandel in der Stadt oder gleich im Internet. Diese Frage lässt sich natürlich nicht eindeutig beantworten und ein Stück weit ist es, wie immer, auch eine Glaubensfrage. Für den Fachhandel vor Ort spricht eindeutig die hoffentlich vorhandene fachkundige Beratung im Fachgeschäft. Gut ausgerüstet mit den Ergebnissen unseres Tests können Sie sich getrost auf einen Austausch mit dem Fachpersonal einlassen.

Vorteil Nummer 2: Die Haptik und die Funktionsweise des Küchengeräts können am besten vor Ort überprüft werden. Gegen einen Kauf vor Ort spricht allerdings die Auswahl. Kein noch so gut sortierter Fachhändler ist in der Lage, alle Modelle auf Lager zu haben.

Das heißt: haben Sie aufgrund unserer Testergebnisse sich bereits für ein ganz bestimmtes Modell entschieden, kann es sein, dass der Händler es erst beim jeweiligen Hersteller bestellen muss. Eigentlich kein Problem und der Service stimmt auch. Auf der anderen Seite aber doch ärgerlich, weil man den Weg in die City umsonst angetreten hat. Benzin- und Parkkosten kommen noch oben drauf, ganz abgesehen von der vertanen Zeit.

Faltbare Pasta WäscheständerFür einen Kauf im Internet spricht natürlich als Erstes die vorhandene Preistransparenz im Netz. Hier können Sie sich tagfrisch über die Preise der einzelnen Versender informieren und sich Ihr Wunschmodell zum günstigsten Preis heraus suchen.

Die zahlreichen Produktabbildungen der Versender können den Eindruck live vor Ort natürlich nicht ganz ersetzen, geben aber auf jeden Fall einen guten Überblick über Style, Farbe und Robustheit.

Bei klassischen Versendern wie eBay oder amazon wird Ihnen der bestellte Pasta-Trockner innerhalb von 2 bis 3 Tagen direkt ins Haus geliefert. Sind Sie amazon-Prime-Kunde kann Ihr Wunschkandidat auch innerhalb der nächsten 24 Stunden vor Ihrer Haustür stehen.

Sollten Sie dann doch nicht mit Ihrem Kauf zufrieden sein, greift das Rückgaberecht, das jeder Versandhandel seinen Kunden per Gesetz einräumen muss. Einfach den Trockner ordnungsgemäß wieder verpacken, Rücksendeinformationen dem Paket beilegen und verschließen.

In der Regel liegt heute bereits allen Sendungen ein adressierter Rücksende-Aufkleber bei, der nur noch postalisch korrekt und gut sichtbar auf dem Paket angebracht werden muss. Einfacher geht es nicht!

Wer hat es erfunden?

maxbourne Pasta Trocknen Rack Pasta Trockner Spaghetti TrocknerDie Theorie, dass Marco Polo auf seinen China-Reisen im 13. Jahrhundert als erster die Nudeln nach Europa gebracht hat, ist längst überholt. Fest steht, dass die Erfindung der Nudel an vielen Orten unabhängig voneinander stattgefunden hat. Wenn in unterschiedlichen Epochen.

Bei Ausgrabungen 2013 in China fanden Archäologen einen 4000 Jahre alten Topf, der lange streifenförmige Nudeln enthielt, die Spaghetti nicht unähnlich waren.

Aber auch in Europa reicht die Geschichte bis weit in die Antike zurück.

In etruskischen Grabstätten aus dem 4. Jahrhundert fanden Forscher Malereien, die eindeutig Gerätschaften zur Nudelherstellung zeigen. Darunter Mehlsack, Nudelbrett, Teigzange, Nudelholz und Teigrädchen.

Eine Theorie geht davon aus, dass die Nudel von den alten Griechen nach Sizilien gebracht wurde. Der griechische Begriff „laganon“ bedeutet großes, dünnes, in Streifen geschnittenes Nudelblatt.

Später änderten die Römer den Begriff in das lateinische Wortlaganum„. Und so finden sich in der italienischen Küche auch heute noch Nudelsorten wie Tagliatelle oder Laganelle, deren Name sich aus dem lateinischen Begriff ableiten.

Die Idee des Nudeltrocknens stammt von den Arabern

Ebenfalls bewiesen ist, dass Araber und Inder bereits früh Nudeln in ihre Speisekarte aufgenommen haben. Die Idee, die langen Nudelfäden auf Leine in der Sonne trocknen zu lassen, hatten allerdings nach heutigen Erkenntnissen die Bewohner des arabischen Raums. Dadurch war es möglich die langen Nudelfäden haltbar zu machen und als Reserve für Dürrezeiten oder für längere Reisen zu konservieren und bei Bedarf in heißem Wasser zu leckeren Nudelspeisen zu verarbeiten. Mit der Eroberung großer Teile Spaniens und Siziliens im Mittelalter, verbreitete sich die Methode der Nudeltrocknung auch in Europa. Man geht heute davon aus, dass die Nudel ihren Siegeszug durch ganz Europa von in Sizilien aus antrat.

Von der Wäscheleine bis zur heutigen industriellen Herstellung

Pizza und Pasta sind die unbestrittenen Nationalgerichte Italiens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Italiener jährlich ca. 25 kg Pasta. Deutsche verzehren dagegen nur 5 kg. Dies jedoch mit deutlich steigender Tendenz, denn die mediterrane Pasta-Küche liegt aufgrund ihrer Vielseitig- und Schmackhaftigkeit auch bei uns voll im Trend.

Längst ist es auch traditionsbewussten Italienern nicht mehr möglich, die geliebten Nudeln ausnahmslos in Eigenproduktion herzustellen, was eindeutig auf Zeitmangel in unserer heutigen schnellen Zeit zurückzuführen ist. Vorbei die Zeiten, in denen die Mámá sich morgens in die Küche gestellt und mit ihren eigenen Händen den köstlichen Pasta-Teig geknetet, ausgewalzt und auf einem der althergebrachten Holztrockner aufgehängt hat. Doch was tun, wenn man nicht auf seine Lieblingsspeise verzichten möchte?

Natürlich hat sich die Industrie schnell dieses Problems angenommen. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts gewann die Nudelproduktion in italienischen Manufakturen an Bedeutung. 1874 während der industriellen Revolution in Deutschland erkannten die ersten deutschen Pioniere den Nudelmarkt. Einer von ihnen war Balthasar Stephan Birkel, Gründer der noch heute existierenden Marke.

Die Teig-Zubereitung

In den großen Nudel-Fabriken werden die Zutaten des Nudelteigs in großen Mengen angeliefert. Nach der gründlichen Reinigung des Hartweizens von Grassamen, Schmutz und anderen unerwünschten Partikeln, wird mit Hilfe von Spülern die Oberfläche des Korns gereinigt. Bei diesem Vorgang werden bereits die ersten äußeren Schalen den Korns entfernt. Danach wird das Getreide angefeuchtet, um die äußere Kleie zäh zu machen und sie später vom Endosperm (Same) zu trennen. Nach dem anschließenden Mahlvorgang wird das Endosperm in grober und körniger Form, den sogenannten Grieß, gewonnen.

Grieß ist gröber als das Mehl, das beim Mahlen normalen Weizens entsteht. Eine gute Farbe, wenige dunkle Flecke und eine möglichst geleichförmige Körnung sind die Qualitätsmerkmale eines hochwertigen Produkts. Zum Schluss wird der so gewonnene grobe Grieß mit kleineren Mengen feineren Grieß und Mehls vermischt. Dieses Mischmaterial kann jetzt zur Herstellung des Pasta-Teigs eingesetzt werden.

Das Geheimnis der vielen verschiedenen Nudel-Formen sind spezielle Düsen, durch die der Teig mit hohem Druck gepresst wird. Um zu verhindern, dass die Pasta im Laufe des Trocknungsprozesses zusammenklebt, wird Luftdruck eingesetzt. Die Druckluft trennt lange Pasta sofort nach dem Spritzvorgang. Kurze Pasta-Formen wie Spagettini, Farfalle oder Fusilli werden in einen beweglichen Vortrockner gegeben. Die Bewegung gewährleistet, dass die einzelnen Pasta-Stückchen nicht aneinanderkleben.

Trocknen

Der alles entscheidende Vorgang bei der Produktion von qualitativ hochwertiger Pasta ist das Trocknen. Da der gute alte Nudel-Trockner in der industriellen Fertigung leider keinen Platz hat, übernehmen moderne Hochtemperatur-Trockensysteme diese Aufgabe in der Manufaktur. Hier ist es von entscheidender Bedeutung, dass Luftfeuchtigkeit, Luftstrom und Temperatur immer den optimalen Wert erreichen. Nur so kann die hohe Qualität der beliebten Teigwaren garantiert werden. Den letzten Trocknungsschritt bildet die Kältekammer, die die Pasta zu durchlaufen hat. Hier wird das Produkt wieder an die normalen Bedingungen der Atmosphäre angepasst. Nach dem Trocknungsprozess weisen die Nudeln einen optimalen Feuchtigkeitsgehalt von 12 Prozent auf.

Was steckt in der Nudel?

Das älteste Nudelrezept stammt eindeutig aus dem Land der aufgehenden Sonne. Es wurde vor etwa 4000 Jahren auf Pergament festgehalten, dass Archäologen bei Ausgrabungen in China fanden. Nach diesem Rezept wurden die Nudeln aus Weizenmehl, Eiern und Wasser hergestellt – eine Zusammensetzung, die in weiten Zügen der in Deutschland noch weit verbreiteten Eiernudeln entspricht.

Traditionell italienische Nudeln dagegen werden hauptsächlich aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt. Ernährungswissenschaftler sehen in der Nudel ein nützliches und nahrhaftes Grundnahrungsmittel. Weizen ist in weiten Teilen der Welt die wichtigste Getreideart und somit in großen Mengen verfügbar. Weizen enthält Gluten bildende Proteine, die der Nudelmasse geschmeidig machen. Dadurch wird eine optimale Elastizität und Knetbarkeit des Teiges garantiert. Aufgrund ihres hohen Brennwerts zählen Nudelgerichte mit einer leckeren Sauce allerdings auch zu den klassischen Sattmachern und galten lange Zeit als günstiges Arme-Leute-Essen in Italien.

Kleine Nudelkunde

Wie bereits erwähnt, werden klassisch italienische Nudelsorten auch heute noch aus Wasser und Hartweizengrieß hergestellt.

Aber auch Variationen aus Vollkorn (Pasta Integrale), aus Gerste, Hafer, Roggen, Weizen und Buchweizen (Pasta Farro e Lenticchie) sowie mit Dinkel und Linsen (Pasta Farro e Lenticchie) oder aus Gerste und Buchweizen (Pasta Orzo e Grano Saraceno) haben Einzug in die zumeist ländlich geprägte Küche Italiens gehalten.

Not macht bekanntlich erfinderisch und so griff man früher in Dürrezeiten, in den der Weizen nur spärlich wuchs, auf Zutaten zurück, die Feld und Wald bereithielten.

Wie gesagt, die italienische Pasta-Küche ist äußerst vielseitig. Um hier den Überblick im Ristorante zu behalten, ist es sehr hilfreich, den Ursprung der unterschiedlichen Pasta-Formen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein Weg, Spagetti, Tortellini und Co. zu unterscheiden und in Klassen einzuordnen, ist die Betrachtung der Begriffs-Endungen. So bedeutet zum Beispiel die Endung -elle, dass wir es auf unserem Teller mit einer breiten Nudel zu tun haben. Klassische Vertreter dieser Gattung sind Tagliatelle oder Campanelle. Vertreter, die die Endung -ette im Namen führen sind in der Regel klein oder schmal. Zu ihnen zählen unter anderem Lasagnette oder Lancette, die als kleine Schmetterlingsnudeln auf den Tisch kommen.

Wer in Italien Nudelsorten angeboten bekommt, die auf -ine oder -ini enden, hat es mit kleinen Nudelformen zu tun. Typische Vertreter dieser Art sind zum Beispiel Spagettini – also kleine Spaghetti -, Tortellini – kleine gefüllte Teigtaschen – oder auch Ditalini, die als kleine und kurz Hohlnudeln daherkommen und deshalb auch Fingerhütchen genannt werden. Namen großer Nudel-Formen präsentieren ein -oni in der Namensendung. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Gattung zählen Cannelloni, die meist lecker gefüllt und mit Käse überbacken auf den Tisch kommen.

Welche Sauce reiche ich zu welcher Pasta-Sorte?

Auch hier haben die Italiener feste Ansichten. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welche leckere Sauce er über seine Pasta gibt. Doch wenn man einmal den Ausführungen unserer italienischen Freude aufmerksam folgt, machen diese durchaus ihren Sinn. Vereinfacht kann man sagen, dass die verschiedenen Pasta-Formen, die im Laufe von Jahrhunderten in den verschiedenen Regionen ganz Italiens entstanden standen sind, dazu dienen, die optimale Verbindung zwischen Pasta und dem Geschmacksträger Sauce herzustellen.

  • Spagetti
  • Penne
  • Fusilli
  • Rigatoni
  • Farfalle
Spagetti haben ihren Ursprung in Sizilien und gelten als älteste Nudel-Form Italiens. Die dünnen Fäden schmecken am besten mit dünnen Saucen. Dickflüssige Saucen würden aus den zarten Spagetti einen zähflüssigen Brei machen, welchen kein Italiener je auf seinem Teller sehen möchte.
Penne heißt auf Deutsch Feder. Sie zählt zu den berühmtesten Pasta-Sorten. Ihren Ursprung hat Penne in Neapel. Ihre Form gleicht einem Federkiel, das heißt, sie weist die Form eines schiefen Zylinders auf. Durch den Hohlraum der Nudel-Form kann Penne besonders viel Sauce aufnehmen. Damit eignet Sie sich für alle Saucenarten, zum Überbacken und zum Anrichten von Nudelsalaten.
Fusilli stammen ebenso wie Spagetti und Penne aus Süditalien. Sie sind spiralförmige und weisen somit eine große Fläche auf, um alle Arten von Sauce aufzunehmen. In Pasta-Salaten sind sie ebenfalls ein gern gesehener Gast.
Rigatoni sind eine Hauptstadt-Erfindung und somit automatisch Chef-Sache. Durch den großen Hohlraum und ihre gerillte Oberfläche können Regatoni große Mengen an Sauce aufnehmen. Die Römer mögen es anscheinend üppig. Aber Vorsicht: Neben einem hohen Suchtfaktor können die römischen Nudeln mit Unmengen an leckerer Sauce auch eine hohe Kalorienanzahl aufweisen.
Farfalle bedeutet Schmetterling. Diese lieblich anmutende Pasta-Sorte überzeugt, wie bereits vermutet durch seine ausgefallene Schmetterlingsform. Der Ursprung der Farfalle geht auf die antike Stadt Emilia in Norditalien zurück. Traditionsbewusste Italiener genießen ihre Farfalle meistens mit Gemüse oder Fisch.

 

Die Sauce macht den Geschmack

Nicht nur die Vielzahl an unterschiedlichsten Pasta-Formen macht die italienische Küche zu einer der vielseitigsten weltweit. Die Saucen, Hauptgeschmacksträger eines jeden Pasta-Rezepts sind in Hinsicht auf Vielfältigkeit und Flexibilität nicht zu toppen.

Egal, ob Sie sich für eine Sauce mit Fleisch, Fisch oder eine einfache Kräutersauce entscheiden: in diesem Bereich sind dem kreativen Koch keine Grenzen gesetzt.

Im Süden Italiens und auf Sizilien, wo die Sonne und das milde mediterrane Klima die die schönsten und schmackhaftesten Tomaten und Aubergine reifen lässt, dominieren Nudelsaucen auf Tomaten- und Gemüsebasis. An den Küsten Italiens dominieren Saucen mit Fisch und Meeresfrüchten die heimische Küche. Spagetti vongole, also Spagetti mit Venusmuscheln oder auch Saucen mit Tunfisch stehen hier allerorts auf der Speisekarte.

Der Norden des Landes liebt Saucen mit heimischen Käse und Pilzen. Parmesan-Käse oder auch der beliebte Pecorino werden hier entweder direkt in die Sauce gegeben oder als Topping über das Nudelgericht gestreut.

Den absoluten Geschmackshöhepunkt bilden nach Meinung vieler Feinschmecker Pasta-Gerichte mit Trüffel. Trüffel sind derzeit die teuersten Speisepilze auf dem Markt. Spitzenpreise bis zu 9.000 Euro für 1 Kilogramm weißen Trüffels sind keine Seltenheit. In Japan zahlen Liebhaber auch schon mal bis 15.000 Euro pro Kilogramm dieser Delikatesse. Piemont im Norden Italiens gelegen ist eine Hochburg für Trüffelsucher. Hier wurde auch das Trüffelschwein erfunden, das dem Menschen bei der Suche nach der Delikatesse, die meist kurz unterhalb der Erdoberfläche zu finden ist, hilft. Mit seinem dicken Rüssel und seinem angeborenen Trieb, Nahrung in der Erde zu finden, spüren die Allesfresser die Pilze auf.

Kleiner Tipp: Wenn Sie einmal die Toskana bereisen, lohnt sich eine Abstecher nach San Miniato, einem kleinen charakteristischen Hügelort zwischen Florenz und Pisa. Hier findet alljährlich an den letzten drei Novemberwochenenden die Messe zu Ehren des Weißen Trüffels „La Mostra del Tartufo Bianco“ statt. Schlendern Sie in aller Ruhe durch die zahlreichen Stände und beobachten Sie das rege Treiben, Feilschen und Handeln der einheimischen Bauern und Händler um die beliebte weiße Knolle. Auf jeden Fall sollten Sie sich ein kleines Stückchen dieses kulinarischen Kleinods gönnen und am Abend zu frischer Pasta genießen.

Nützliches Zubehör für eine abwechslungsreiche Pasta-Küche

Heiß geliebt und aus keiner guten Küche mehr weg zu denken:

Die gute alte Nudelmaschine. Einfach den Teig aus den gewünschten Zutaten zubereiten, gut durchkneten und dann portionsweise in die Nudelmaschine geben. Die Walze, Hauptbestandteil dieses Küchengerätes, bringt am anderen Ende einen perfekt ausgerollten Teig hervor, aus dem Sie die gewünschten Tagliatelle, Lasagne-Blätter und Ravioli-Platten herstellen können. Sicher, diese einfache Maschine stellte gegenüber dem guten alten Nudelholz bereits eine große Erleichterung. Doch was, wenn Sie sich als ambitionierter Koch größeren Herausforderung stellen möchten? Selbstgemachte Maccaroni mit Steinpilzen oder kleine Casarecce für die Nudelsuppe.

Die Hersteller moderner Küchenmaschinen haben diesen Trend bereits aufgegriffen und bieten zu ihren High-Tech-Küchenhilfen umfangreiches Zubehör, mit dem auch die Produktion ausgefallener Pasta-Sorten kein Problem ist. Mit speziellen Aufsätzen ist es möglich, neben Spaghetti, Maccaroni und Fusilli auch leckere Bigoli, Linguine und Spacotelli schnell und einfach zu produzieren. Ein Highlight auf jedem Tisch, mit dem Sie Ihre Gäste zum Staunen bringen können.

Anstelle einer modernen Küchenmaschine tut es aber durchaus der alt bewährte Fleischwolf. So können Sie zum Beispiel Spagetti mit einem einfachen Dreiloch-Einsatz herstellen. Wer es etwas farbenfroher liebt kann mit Hilfe von natürlichen Farbstoffen die beliebte Pasta tricolore herstellen. Tiefrote Nudeln erhalten Sie, wenn Sie Rote-Beete-Pulver dem Teig hinzufügen, gelblich werden die Nudeln mit Tomatenpulver, und die grüne Variante enthält Spinatpulver. Das Pulver zum Einfärben der Pasta gibt es im gutsortierten Spezialitäten-Handel. Natürlich ist die Färbung der Nudeln auch mit frischen Tomaten, Spinat und Roten Beeten zu erreichen. Das erfordert allerdings ein großes Maß an Erfahrung, damit der Teig nicht zu dünn wird.

Je nach Wunsch den Nudelteig durchdrehen und in der gewünschten Länge mit dem Messer abschneiden. Experimentierfreudige Köche können es durchaus auch mit den bekannten Keks- und Gebäckvorsätzen ausprobieren. Wer weiß, vielleicht kreieren Sie so Ihre ganz eigene Pasta-Form.

Für die Produktion der beliebten und vielseitig einsetzbaren Ravioli und Tortellini greifen Sie am besten auf die althergebrachten Küchen-Utensilien Nudelrolle und Teigrädchen zurück. Für die Ravioli walzen Sie den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsplatte dünn aus und schneiden sie in handliche Rechteckte. Dieses können Sie mit Hilfe des bereits erworbenen Nudeltrockners eine Zeit lang trocknen lassen. Die bereits vorbereitete Füllung wird dann in kleinen kugelförmigen Portionen in kleine quadratische Felder gefüllt, die sie im Vorfeld mit einem Messer leicht in die Nudelplatte eingeritzt haben. Danach wird eine zweite Nudelplatte darüber gelegt. Jetzt kommt das Teigrädchen zum Einsatz. Mit diesem rollen Sie entlang der angezeichneten Ränder und lösen damit die Pasta-Quadrate voneinander. Nun noch mit den Fingern die Räder der Ravioli verschließen und ab in den Kochtopf.

Sie brauchen einen Rezeptvorschlag? Kein Problem! „Ravioli alla genovese“ sind ein beliebtes Weihnachtsessen in Ligurien. Die Füllung wird aus Kalbfleisch und Kalbshirn und -bries sowie Schweinefleisch hergestellt. Dazu fügen Sie ein Ei, Semmelbrösel sowie Parmesan und Mangold. Abgeschmeckt wird die Köstlichkeit mit verschiedenen Kräutern.

Für die Herstellung von gut geformten Tortellini brauchen Sie etwas mehr Fingerspitzengefühl, gute Nerven und viel Geduld. Doch es lohnt sich!Mit Hilfe eines passenden Glases werden aus dem möglichst dünn ausgerollten Teig Kreise ausgestochen. Die Füllung der Tortellini, traditionell mit Fleisch zubereitet, wird in der Mitte des Kreises platziert. Vorsicht, bitte nicht gleich zu viel nehmen, damit die Masse beim Zusammenklappen der Kreishälften nicht links und rechts heraus quillt. Wie bei den Ravioli die Kanten zusammen drücken und mit einem gekonnten Schwung die Hörnchen einklappen. Wenn es beim ersten Versuch nicht klappt, bitte nicht verzweifeln. Auch für die perfekte Herstellung von Tortellini gilt: Übung macht noch immer den Meister.

Wie koche ich meine Nudeln richtig?

In Deutschland herrschte lange Zeit der irrige Glaube, dass man, um richtig gute Nudeln zu zaubern, dem Kochwasser einen Schuss des guten Olivenöls hinzufügen muss. Absoluter Unfug! Die frisch zubereiteten oder auch getrockneten Nudeln werden ausschließlich in leicht gesalzenem Wasser möglichst „al dente“ gekocht.

Ganz wichtig ist, dass die Nudeln in ausreichend Wasser ziehen können. So verhindern Sie, dass die Pasta während des Kochens aneinander kleben kann. Sobald das Wasser kocht, wird das Wasser gesalzen und die Nudeln hineingegeben.

Grundsätzlich werden Nudeln auf hoher Flamme und ohne Deckel gekocht. Ist der gewünschte Gar-Punkt erreicht, werden die Nudeln mit Hilfe eines Siebs oder Durchschlags abgegossen und kurz mit kaltem Wasser abgeschreckt. So wird sie Außenfläche schnell runtergekühlt und die Nudeln können im Sieb nicht mehr aneinander kleben.

Wo finde ich passende Pasta-Rezepte für einen gelungen Abend?

Auch hier sind der Möglichkeiten viele. Der Büchermarkt verfügt über eine Vielzahl guter Rezeptbücher. Einsteigern empfehlen wir einen Ratgeber, der klassische Nudelrezepte wie Spagetti alla bolongese, Lasagne oder auch Spaghetti aglio, olio e peperoncino (Spagetti mit Knoblauch, Olivenöl und Peperoncini) enthält. Durchaus praktisch sind Kochbücher, die nicht nur die jeweiligen Mengenangaben für Ihre Leser parat halten, sondern auch die einzelnen Arbeitsschritt in Wort und vielleicht sogar in Bild beschreiben. So gelingen auch die ersten Gehversuche in Sachen Pasta-Zubereitung.

Anspruchsvollere Lektüre sind Kochbücher, die sich auf Pasta-Gerichte einer ganz bestimmten Region Italiens beschränken. Hier haben sich im Laufe vieler Jahre Rezepte entwickelt, die an Raffinesse und Schmackhaftigkeit kaum zu überbieten sind, leider auch nicht ganz einfach nach zu kochen sind. Am besten probieren Sie das gewünschte Rezept erst einmal aus, bevor Sie Ihre Gäste damit verwöhnen. Die meist etwas ausgefallen Zutaten zu diesen Rezepten sind nicht immer im Supermarkt um die Ecke erhältlich. Doch meist finden Sie das Gewünschte in gut sortierten italienischen Online-Shops

Nudeln werden in Italien traditionell als erster Gang gegessen. Ist dieser gelungen, ist die Vorfreude auf den Hauptgang umso größer. Viele Kochbücher, die ihren Fokus auf eine ganz bestimmte Region Italiens richten, bieten Ihnen auch passende Vorschläge für Haupt- und Nachspeise sowie die dazu passenden Weine und Spirituosen an.

Liebhaber der original ländlichen Pasta-Küche finden greifen vielleicht auf ein Kochbuch der beliebten Trattoria-Küche zurück. Der Begriff Trattoria bezeichnet ein kleines italienisches Speiselokal, in dem einfache italienische Speisen zubereitet und angeboten werden. Das familiäre Ambiente der Trattoria unterscheidet sich von dem eines italienischen Restaurants. Trattorien lassen sich vorwiegend im ländlichen Raum finden.

Eine weitere gute Quelle für Klassiker und ausgefallenere Rezepte ist das Internet. Auf zahlreichen Internetseiten und Blogs findet man heute interessante Rezepte, die in Zeiten von Social Media bereits von interessierten Lesern ausprobiert und mit Hilfe des bewährten Kochmützen- und Kochlöffelsystems bewertet wurden. So kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Die einfachste Art an ein gutes Pasta-Rezept zu kommen ist allerdings der direkte Weg. Gehen Sie bei Ihrem nächsten Italien-Urlaub einfach mal in eine der beliebten Trattoria. So mancher Koch freut sich sicher über Ihr Interesse und verrät Ihnen den einen oder anderen Kniff, der in keinem Kochbuch der Welt zu finden ist.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Freude bei der Auswahl Ihres ganz speziellen Nudeltrockners und gutes Gelingen für Ihre erste Pasta mit selbst getrockneten Nudeln.

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