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Pizzaofen Test 2017 • Die 10 besten Pizzaöfen im Vergleich

pizzaIn einem Pizzaofen lassen sich schmackhafte Gerichte zubereiten, die in kurzer Zeit gelingen. Außer den professionellen Öfen, die in der Gastronomie eingesetzt werden, gibt es auch kleinere Varianten, in denen häufig nicht nur Pizzen gebacken werden. Derartige Haushaltskleingeräte werden durch Unternehmen wie G3Ferrari, Trebs oder Rommelsbacher hergestellt. Aufgrund der großen Auswahl ist es nicht immer einfach, den Pizzaofen zu entdecken, der den eigenen Bedürfnissen entspricht. Schließlich unterscheiden sich die Öfen deutlich, sodass die Kaufentscheidung nicht leicht fällt.

Wir helfen mit unserer Vergleichstabelle, in der Sie zehn hochwertige Pizzageräte finden, die zum kleinen Preis erhältlich sind. Mit unserer Übersicht können Sie sich ein eigenes Bild machen, um den Pizzaofen zu erwerben, in dem delikate Speisen gelingen. In diesem Artikel finden Sie zudem wichtige Informationen, die den Ankauf der Kleingeräte erleichtern. Natürlich klären wir auch über die Testkriterien auf, die zur objektiven Bewertung der Pizzaöfen führten. Wir bieten außerdem Rezepte für leckere Pizzen aus dem Ofen, die schnell gelingen – und Ihren Gaumen begeistern werden.

Pizzaofen Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 ROMMELSBACHER BG 1600 PizzAvanti - MAXI OFENTrebs 99301 Pizzaofen mit TerrakottakuppelKlarstein Omnichef 45
Klarstein Capricciosa PizzaofenUltratec Pizzaofen Pizzarette Classic - für 6 PersonenAriete 905 Pizza-Ofen : Ultratec Pizza Box - Pizzaofen in Pizzakarton FormSyntrox Germany Back ChefSeverin TO 2034 Toastofen / ca. 1500 WatBomann MPO 2246 CB

ROMMELSBACHER BG 1600 PizzAvanti - MAXI OFEN

Trebs 99301 Pizzaofen mit Terrakottakuppel

Klarstein Omnichef 45


Klarstein Capricciosa Pizzaofen


Ultratec Pizzaofen Pizzarette Classic - für 6 Personen

Ariete 905 Pizza-Ofen "Da Gennaro", 1200 W

Ultratec Pizza Box - Pizzaofen in Pizzakarton Form

Syntrox Germany Back Chef

Severin TO 2034 Toastofen / ca. 1500 Wat

Bomann MPO 2246 CB


 Bewertung 1,01,21,3 1,4 1,61,7 1,8 1,92,02,2
MarkeRommelsbacherTrebsKlarsteinKlarsteinUltratec-KücheArieteUltratec-KücheSyntrox GermanySeverinBomann
Abmessungen 40,5 x 58,5 x 31,5 cm41 x 40 x 33,6 cm63 x 46,8 x 46,5 cm48,8 x 44,8 x 31,6 cm44 x 30 x 44 cm30 x 34 x 19 cm43 x 12.5x 34 cmk.A.40,2 x 45,2 x 28,7 cm33 x 37,5 x 22 cm
Gewicht 13,2 Kg6,7 Kg12,5 Kg8 Kg6,7 Kg4 Kg3,1 Kg7 Kg7 Kg5,5 Kg
Gewicht inkl. Verpackung14 Kg7 Kg13 Kg8 kg7 Kg4,6 Kg4 Kg7 Kg8 Kg4,7 Kg
Anschlussspannung230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz220-240V, 50/60Hz220-240V, 50/60Hz230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz
Leistung1600 Watt950 Watt2000 Watt1000 - 1200 Watt1000 - 1200 Watt1200 Watt1200 Watt1200 Watt1500 Watt1000 Watt
Fassungsvermögen40 LiterFür Pizzen 11-25 cm Durchmesser45 LiterDurchmesser: 35,5cmFür Pizzen 11-25 cm DurchmesserDurchmesser: 31cmDurchmesser: 30cm12 Liter20 Liter12 Liter
Personen18k.A.k.A.61111k.A.
Details

  • mit Sichtfenster und Innenbeleuchtung
  • mit emailliertem Bratblech und verchromtem Grillrost

  • Ohne lästige Qualm- oder Geruchsentwicklung, da kein Fett benötigt wird.
  • In kürzester Zeit Startbereit (nur 10 Minuten Vorheizzeit)

  • Timer: max. 60 Minuten
  • Betriebsmodi: Oberhitze (Umluft/Spieß), Ober- und Unterhitze (Umluft/SpießTemperaturreglerModusregler
  • Zeitregler
  • BetriebsleuchteSignalton

  • Qualm- und fettfreies Backen
  • schnelle Zubereitungszeit und leichte
    Reinigung

  • abnehmbare Terrakotta Haube (bitte Abkühlzeit beachten)
  • Inkl. Pizzaschaufeln und deutscher Anleitung mit Rezeptempfehlungen

  • 30 min. Timer
  • Frische Pizza kann in ca. 8 min. zubereitet werden

  • Für Pizzas bis ca. 30 cm Durchmesser
  • Rotierende Backform, austauschbar

  • in ansprechendem Design und edler schwarzer Farbe
  • automatische Abschaltung

  • Auch für große Pizzen mit bis zum 28 cm Ø geeignet
  • 60 Minuten Timer mit Signalton

  • Ober- und Unterhitze (Kombibetrieb möglich)
  • 4-Stufenschaltung (Oberhitze, Unterhitze, Kombi, Off)
  • 2 Quartz-Heizelemente
  • 60-Minuten Timer mit Endsignal
  • Edelstahlgriff

  • Krümelschublade
InnenbeleuchtungGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Was ist ein Pizzaofen?

Um eine delikate Pizza zu genießen, müssen Sie kein italienisches Restaurant besuchen. Die Hefeteige, die mit unterschiedlichem Belägen versehen werden, lassen sich schließlich nicht nur im Steinofen backen. Die Zubereitung gelingt auch in Pizzaöfen, die für den Verbraucher geschaffen werden. Diese Kleingeräte, die manchmal auch Pizzamaker heißen, backen nicht nur Tiefkühlpizzen. Sie lassen sich zum Beispiel nutzen, um eigene Pizzen zu kreieren, die in kurzer Zeit gebacken werden.

Die großen Geräte der Profis werden mit Holz befeuert. Die kleineren Öfen für Verbraucher nutzen Elektrizität als Energiequelle.

Dadurch werden die Dauer des Aufheizens und die Periode des Backens reduziert. Mit den meisten Haushaltskleingeräten gelingt ein knuspriger Teig, ohne dass der Belag an Frische verliert. Weil diese Pizzaöfen in kurzer Zeit erhitzen, ist nur selten ein längeres Vorheizen erforderlich. Stattdessen backen die Geräte die Pizza in wenigen Minuten, sodass Energie und damit Geld gespart werden kann.

Wie funktionieren Pizzaöfen?

Pizzaöfen für den Hausgebrauch bestehen häufig aus einer Glocke, die einen feuerfesten Stein oder Pfannen umgibt, auf der die Gerichte gebacken werden. Weil diese Geräte von unterschiedlichen Herstellern wie Bestron, Emerio oder Ultratec produziert werden, unterscheiden sie sich in Formen und Funktionen. Zumeist muss die Glocke, die häufig aus Terrakotta geschaffen wird, auf den eigentlichen Ofen gestellt werden.

Manchmal wird auch ein Blech verwendet, das in eine andere Bauweise des Pizzaofens geschoben wird. Schließlich stellen die Hersteller auch kompakte Pizzageräte her, die oftmals als Miniofen bezeichnet werden. Andere Pizzaöfen sind nicht mit einem Blech, sondern mit kleinen Pfannen ausgestattet, in denen Mini-Pizzen gebacken werden. Nach der Aktivierung erfolgt bei allen Modellen eine Aufheizung, durch die Hitze entsteht, die die Speisen backt.

Grundsätzlich lassen sich alle Pizzaöfen sehr einfach bedienen. Oftmals reicht ein Knopfdruck, damit die Geräte die Arbeit aufnehmen. Durch unseren Test wurde offenbart, dass viele Geräte die Pizzen in einer kurzen Zeitspanne erhitzen, weil wesentlich höhere Temperaturen als im herkömmlichen Backofen erreicht werden. Tatsächlich gelingen die Pizzen häufig in einer Zeitspanne von fünf bis zehn Minuten.

Einige Modelle bieten weitere Funktionen. So können Sie die Temperatur und die Zeit manuell regulieren, um die erzeugte Energie an das zu backende Produkt anzupassen. Die benutzerfreundliche Bedienung zeichnet zahlreiche Geräte aus, die als Pizzaofen verkauft werden.

Nutzungsmöglichkeiten eines Pizzaofens

Ariete-905-Pizza-OfenIn vielen Pizzaöfen gelingen knusprige Pizzen, die so gut wie beim Italiener schmecken. Dabei werden hohe Temperaturen erreicht, weil die besseren Modelle bis zu 400 Grad heiß werden. Bei hohen Temperaturen imitieren die Geräte die Steinbacköfen in Pizzerien, ohne dass Holz verbrannt werden muss, weil lediglich Strom benötigt wird. Viele Geräte lassen sich allerdings nicht nur zur Herstellung von Pizzen verwenden. Tatsächlich können viele Pizzaöfen auch zur Zubereitung von anderen Speisen genutzt werden.

In den besseren Pizzaöfen gelingen auch Calzones und Flammkuchen. Türkische Pizzen lassen sich ebenfalls zubereiten. Falls der Ofen mit einer Aluschale kombinierbar ist, können auch Hähnchenschenkel und anderes Fleisch gebacken werden. Kleinere Gerichte wie ein überbackener Toast gelingen ebenfalls in vielen Pizzaöfen. Einige Menschen nutzen ihren Ofen sogar, um Plätzchen zu backen.

Im Winter lassen sich viele Öfen zur Zubereitung von Maronen verwenden, die in kurzer Zeit so weich werden, dass sie auf der Zunge zergehen. Einige Pizzaöfen werden in jeder Jahreszeit genutzt, um tiefgefrorene Brötchen aufzubacken. In den Öfen lassen sich auch die Brötchen vom Vortag aufbacken, die knusprig werden, weil viele Pizzaöfen derartige Speisen sanft erhitzen.

Bauarten des Pizzaofens im Überblick

Sie wollen endlich Ihren eigenen Pizzaofen erwerben? Wir können zu diesem Entschluss, der Ihre Essgewohnheiten verändern wird, nur gratulieren. Vorab sollten Sie sich aber ganz genau überlegen, wie oft das Gerät in Zukunft genutzt wird. Wenn Sie nur selten Pizza genießen, reicht auch ein günstiger Miniofen. Diese Geräte können auch zum Backen von anderen Speisen verwendet werden.
Falls Sie die Teigfladen vor allem mit Freunden konsumieren wollen, ist ein Terrakotta-Ofen hilfreich, der über Pfannen verfügt, in denen kleine Pizzen gebacken werden. Wenn Sie eigene Pizzen kreieren wollen, sollten Sie über die Anschaffung eines Ofens nachdenken, der die Gerichte auf einem Stein aus Schamott backt. Diese Pizzaöfen können aber auch zur Zubereitung von Tiefkühlware verwendet werden. Wir stellen die gängigen Bauarten des Pizzaofens vor, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können – und sich die Gefahr eines Fehlkaufs reduziert.

Pizzaofen mit Steinplatte: Rasante Backzeiten für ein knuspriges Ergebnis

Ultratec-Pizzaofen-Pizzarette-ClassicEin Pizzaofen, der mit einem sogenannten Pizzastein ausgestattet ist, besteht aus einer steinernen Platte, über die eine Haube geschoben wird, die den Innenbereich hermetisch versiegelt. Nach der Aktivierung entstehen Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius. Die Pizza wird auf dem erhitzen Stein gebacken, sodass ein knuspriger Teig entsteht. So erschaffen Sie Pizzen, deren Geschmack an die Teigspezialitäten erinnert, die in italienischen Restaurants serviert werden.

Nach der Phase des Aufheizens, für die derartige Pizzamaker oftmals nur vier Minuten benötigen, kann die Pizza gebacken werden. Je nach Dicke des Belags gelingt die Speise in kurzer Zeit. Zahlreiche Pizzen benötigen nur fünf Minuten, bis sie genossen werden können. In dieser Art des Pizzaofens, der sich an den Geräten aus der Gastronomie orientiert, lassen sich auch anderen Speisen herstellen. So konnten wir bei unserem Test unterschiedliche Öfen mit einem Pizzastein prüfen, in der auch Calzone und Flammkuchen gelangen.

Pizzaöfen mit Terrakotta-Kuppel: Ideal für geselliges Beisammensein

Neben den Geräten, die mit einer Steinplatte ausgestattet sind, existieren auch Modelle, die über eine Kuppel aus Terrakotta verfügen. Die Elektro-Öfen mit Terrakotta-Kuppel sind ideal für gesellige Abende, die mit der Familie oder mit Freunden verbracht werden.

Sie lassen sich zum Beispiel auf einem Esstisch platzieren, sodass alle Nutzer das Gerät gut erreichen können.
In der Kuppel befinden sich Öffnungen, in die kleine Pfannen geschoben werden. In den Pfannen backen die Pizzen, die sich alle Nutzer selbst belegen können. Derartige Geräte lassen sich auch gut im Garten verwenden, wenn eine Energiequelle zur Verfügung steht.

Die Pizzaöfen mit Terrakotta-Kuppel benötigen eine Vorwärmzeit von rund zehn Minuten. Danach können die Mini-Pizzen gebacken werden, wofür nur wenig Zeit benötigt wird. In unserem Test verwendeten wir Geräte, die etwa zehn Minuten brauchten, um die kleinen Pizzen in den Pfannen zu backen. Allerdings kann sich die Zeit verlängern, wenn der Ofen nicht komplett gefüllt ist. Daher sind die Kuppel-Geräte vor allem dann zu empfehlen, wenn die Pizza vor allem mit Freunden, Familienmitgliedern und Bekannten gegessen werden soll.

Minibacköfen: Alternativen für viele GenüsseKlarstein-Omnichef-45

Einige Hersteller von Küchengeräten stellen auch Minibacköfen her, die oftmals als Pizzaöfen verkauft werden. Die kleinen Geräte sind vor allem eine Alternative, wenn kein Einbaubackofen vorhanden ist. Schließlich sind Minibacköfen vielseitig nutzbar. Sie können diese kompakten Backöfen, die nur wenig Platz benötigen, zum Beispiel zum Aufbacken von Pizzen verwenden, die auf dem mitgelieferten Blech platziert wird. Sie lassen sich aber auch zum Grillen von Speisen nutzen. Selbst Fisch und Fleisch kann gedünstet werden. Wer einen Toast überbacken möchte, kann ebenfalls die Minibacköfen verwenden.

Vor allem für die Küchen, in denen kein Platz für einen großen Umluft- oder Gasbackofen zur Verfügung steht, sind die Minibacköfen eine gute Alternative, die oftmals nur wenig Geld kostet. So müssen Sie nicht auf Pizza, Pommes und andere Speisen verzichten, wenn Sie diese Öfen verwenden. In den Öfen lassen sich auch selbstgemachte Kreationen backen, die oftmals sehr gut gelingen. Natürlich können Sie diese kompakten Geräte auch verwenden, um Tiefkühlpizzen zuzubereiten. Die Geräte benötigen rund zehn Minuten, bis sie vorgeheizt sind. Danach werden Pizzen etwa 12 Minuten gebacken, bevor sie aus dem Ofen kommen.

Unsere Testkriterien – so haben wir Pizzaöfen geprüft

Im Rahmen einer Testreihe, die wir gegen Ende des Jahres 2017 durchführten, hat unsere Redaktion, die aus fähigen Experten besteht, unterschiedliche Modelle des Pizzaofens untersucht. Wir nutzten Minibacköfen, Pizzaöfen mit einem Stein und Geräte aus Terrakotta, die von großen und kleinen Produzenten erschaffen werden.

Unsere Prüfungen begannen allerdings nicht erst mit der Aktivierung des Ofens. Schließlich prüften wir zunächst die Qualität der Verpackung. In unserer Testreihe konnten nur die Geräte bestehen, die den Verbraucher sicher erreichten, weil sie gut verpackt waren. Nach der Prüfung der Verpackung folgte eine Analyse der Anleitung. Vor allem die Instruktionen, die zusätzliche Rezeptvorschläge beinhalteten, wurden von uns positiver bewertet. Falls Grafiken oder Fotos die Bedienung erleichtern, erfolgte eine positive Note in dieser Testkategorie.

Bei unseren Untersuchungen analysierten wir auch die Angaben der Hersteller. So nahmen wir ein Thermometer zu Hand, um die Hitze zu messen, die im Innern der Pizzaofen entstand. Viele Geräte erreichen Temperaturen von über 200 Grad Celsius, wodurch Pizzen gut gelingen. Falls diese Hitze nicht erreicht wurde, konnten die Pizzaöfen bei unserer Testreihe nicht bestehen. Schließlich setzten sich nur die Geräte durch, die große Hitze erzeugen.

Wir verwendeten nicht nur ein Thermometer. Unsere Fachleute, die die Geräte für ExpertenTesten prüften, nutzen auch ein Maßband. So konnten sie den Durchmesser der Pizzaöfen messen. Einige Modelle lassen sich zum Backen von Mini-Pizzen nutzen, die etwa elf Zentimeter groß sind. Andere Hersteller produzieren Modelle, in denen nur große Teigfladen gebacken werden.

Es gibt aber auch Varianten des Ofens, die kleine und große Pizzen backen. In diesen Geräten lassen sich Pizzen kreieren, die einen Durchmesser von 26 bis 30 Zentimetern besitzen. Vor allem die Modelle, die sich vielseitig verwenden lassen, konnten sich einer guten Note in dieser Testkategorie sicher sein.

Manche Pizzaöfen erleichtern die Zubereitung, weil sie praktische Zusatzfunktionen besitzen. So sind einige Geräte mit einem Timer ausgestattet, der das Backen erleichtert. Mit der richtigen Einstellung des Timers stellen die Geräte die Arbeit zu einem definierten Zeitpunkt ein, wodurch sich die Gefahr des Anbrennens reduziert. Dann können Sie durchaus den Raum verlassen, weil sich der Ofen automatisch deaktiviert, wenn der Timer abgelaufen ist. Derartige Zusatzfunktionen flossen ebenfalls in unser Vergleichsergebnis ein.

Nur bei den Terrakotta-Geräten, die diese Funktion nicht besitzen, wurde der fehlende Timer nicht bemängelt. Schließlich entstehen in diesen Geräten die Mini-Pizzen für viele Menschen, die in geselliger Runde am Tisch zubereitet werden. Diese Öfen benötigen keinen Timer, weswegen die wichtige Zusatzfunktion bei diesen Modellen nicht bewertet wurde.

Alle Pizzaöfen lassen sich besser bedienen, wenn das entsprechende Zubehör vorhanden ist. Zusätzliche Komponenten wie Pizzaheber, Grillroste oder Backbleche wurden ebenfalls in unsere endgültige Bewertung berücksichtigt. Bei unserer Testreihe konnten sich vor allem die Geräte durchsetzen, die mit praktischen Zubehör wie einer Pizzaschaufel oder einem Wender ausgestattet sind. Diese Komponenten gehören leider nicht immer zu Lieferumfang, weswegen nur die Öfen ausgezeichnete Noten erhielten, die mit dem praktischen Zubehör nach Hause kommen.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Bevor Sie einen Pizzaofen erwerben, sollen Sie sich ganz genau über die Vor- und Nachteile der Geräte informieren. Zunächst müssen Sie sich allerdings für eine Bauweise entscheiden. Wenn Sie das Haushaltsgerät nur selten verwenden, können Sie zum Beispiel einen Minibackofen erwerben, der ganz besonders günstig ist. Wenn Sie jedoch vor allem mit Freunden backen wollen, empfiehlt sich die Nutzung eines Pizzaofens, der mit einer Terrakotta-Kugel und vielen Pfannen ausgestattet ist. Zur Kreation von größeren Pizzen lassen sich die Geräte mit Pizzastein gut nutzen.

Beachten Sie die Größe der Geräte. Mit einigen Modellen lassen sich mehrere kleine Pizzen backen, die einen Durchmesser von elf Zentimetern besitzen.
Andere Geräte lassen sich zur Zubereitung von größeren Teigfladen verwenden. In diesen Öfen, die oftmals einen Pizzastein besitzen, können Pizzen entstehen, die über einen Durchmesser von 26 bis 30 Zentimetern verfügen. Die Anschaffung eines größeren Gerätes ist vor allem für die Haushalte empfehlenswert, in denen mehrere Personen leben.

Beachten Sie auch die Temperaturen, die durch die Öfen erzeugt werden. Pizzen werden zumeist bei über 200 Grad Celsius gebacken. Diese Gradzahl sollte das Gerät auf jeden Fall erreichen, weil ansonsten keine delikate Speise entstehen kann. Noch besser sind die Öfen, die heißer werden. Mit manchen Modellen sind Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius möglich, wodurch sich die Backzeit deutlich reduziert – und ein besonders knuspriger Boden entsteht.

Einige Modelle besitzen hilfreiche Zusatzfunktionen wie einen Timer. Die Zeitfunktion kann sinnvoll sein, wenn die Zubereitung automatisch beendet werden soll.

An sonsten bieten manche Geräte eine Regulierung der Temperatur an, was vor allem sinnvoll ist, wenn auch andere Speisen im Ofen gebacken werden sollen. So lassen sich zum Beispiel Minibacköfen verwenden, um Speisen wie Brötchen aufzubacken. Die Einstellung der Temperatur ist aber auch mit vielen Pizzaöfen möglich, die mit einem Stein ausgestattet sind.

Beachten Sie auch, ob der Hersteller des Ofens das Produkt mit Zubehör ausliefert. Einige Produzenten bestücken den Pizzaofen mit Hebern, Wendern und Schaufeln. Andere Öfen werden mit zusätzlichen Pfannen, Blechen oder Rosten bestückt. Derartiges Zubehör kann die Zubereitung von Pizzen vereinfachen. Es ist immer zu empfehlen, einen Ofen zu kaufen, der mit diesen sinnvollen Extras ausgestattet ist. Vor allem die Pizzaschaufeln und die Wender können die Arbeit erleichtern.

Pizzaöfen sind nicht nur in unterschiedlicher Bauweise erhältlich. Schließlich bieten viele Hersteller ihre Produkte in verschiedenen Farben an. Sie offerieren Varianten in Terrakotta und Rot. Es gibt aber auch Pizzaöfen in schwarzer und grauer Farbgebung. Letztendlich müssen Sie sich für eine Farbe entscheiden, die eine Frage des individuellen Geschmacks ist.

Wichtige Hersteller in der Kurzübersicht

Die Mitarbeiter von unterschiedlichen Unternehmen, die sich auf die Produktion von Haushaltsgeräten spezialisiert haben, fertigen oftmals auch Pizzaöfen. Derartige Geräte werden durch die Angestellten von G3Ferarri, Ultratec und Trebs hergestellt. Die Arbeiter von Bestron Emerio und Rommelsbacher produzieren ebenfalls Pizzaöfen. Wir stellen die wichtigsten Hersteller vor, in deren Fabriken die kompakten Geräte gefertigt werden.

G3Ferrari: Öfen aus Italien

Das italienische Unternehmen G3Ferrari entstand in den frühen 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Seit 1970 produziert der Hersteller unterschiedliche Kleingeräte für den Haushalt, die vor allem in Italien verbreitet sind. Das Sortiment umfasst unter anderem Personenwaagen, Föns und Bügeleisen. Verbraucherinnen und Verbraucher können aber auch Küchenmaschinen und Brotbackautomaten von G3Ferrari erwerben.

In Deutschland ist der italienische Hersteller, der Effizienz und Innovation bieten möchte, vor allem für seine Backgeräte bekannt. Zum derzeitigen Sortiment gehören unterschiedliche Pizzaöfen, die die italienische Backtradition fortführen. Diese Öfen, die zum oberen Preissegment gehören, sind auch in Deutschland erhältlich, weil sie über den Einzelhandel und über das Internet angeboten werden.

Grundsätzlich zeichnen sich viele Artikel von G3Ferarri durch eine ausgezeichnete Qualität aus. Tatsächlich wird das Backen von Pizzen durch die Geräte des Herstellers vereinfacht. In den Modellen des italienischen Produzenten gelingen schmackhafte Gerichte. Die knusprigen Pizzen werden in kurzer Zeit gebacken, sodass mit den Öfen von G3Ferrari auch eine Zeitersparnis möglich ist.

Trebs: Pizzaöfen aus den Niederlanden

In der niederländischen Provinz Limburg liegt die Gemeinde Nuth, in der ein wichtiger Produzent von Pizzaöfen beheimatet ist. Dort hat das Unternehmen Trebs BV seinen Hauptsitz, das unterschiedliche Geräte für den Haushalt herstellt. Das Sortiment umfasst verschiedene Produkte wie Luftbefeuchter und Smoothie-Maker. Der Hersteller, der vor allem in den Niederlanden bekannt ist, bietet aber auch Backgeräte an.

Zum Sortiment der Trebs BV gehören unter anderem Brotbackautomaten und Grills. Der Hersteller offeriert aber auch Pizzaöfen mit einer Terrakotta-Kuppel, in denen mehrere Mini-Pizzas zur gleichen Zeit gebacken werden können. Zum Sortiment des Unternehmens, dessen Produkte auch in Deutschland erhältlich sind, gehören auch Mini-Backöfen, die ebenfalls zur Zubereitung von Pizzen konzipiert werden.

Bestron: Markenqualität aus Fernost

In 's-Hertogenbosch, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Nordbrabant, entwerfen Ingenieure die Markenprodukte von Bestron. Unter diesem Markennamen erscheinen unterschiedliche Groß- und Kleingeräte für den Haushalt. Diese werden zwar in den Niederlanden erdacht, aber in Fernost produziert. Dabei wird die Produktion durch die Ingenieure des Unternehmens beaufsichtigt.

Zum Sortiment gehören mehr als 300 Produkte, die oftmals zu günstigen Preisen offeriert werden. Zurzeit bietet Bestron unter anderem Reiskocher, Kaffeemaschinen und Toaster an. Das Sortiment umfasst auch Pizzageräte, die nur wenig Geld kosten. Trotz der niedrigen Preise scheint der Hersteller von seinen Öfen überzeugt zu sein. Schließlich gibt er eine Garantie von fünf Jahren, falls die Geräte doch einmal defekt sind.

Zahlreiche Verbraucher haben die Produkte von Bestron begeistert. Schließlich hat das Unternehmen in den vergangenen 40 Jahren mehr als 100 Millionen Artikel verkauft. Die aktuellen Produkte werden über Einzelhandelsketten und Baumärkte angeboten. Verbraucher können außerdem viele Artikel über das Internet erwerben. So offeriert Bestron zurzeit Pizzaöfen, die über Amazon und andere Versandhäuser verkauft werden.

Rommelsbacher: Traditionsunternehmen aus Deutschland

Die Touristen, die die berühmte Stadt Dinkelsbühl besuchen, fasziniert die mittelalterliche Baukunst, für die dieses städtische Kleinod bekannt ist. Die tausendjährige Stadt beherbergt aber auch einen bekannten Hersteller von Haushaltsgeräten, der sich mit seinen Produkten einen guten Ruf erarbeitet hat. In Dinkelsbühl ist der Hersteller Rommelsbacher zu Hause, der bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begründet wurde.

Rommelsbacher entstand 1928. Damals gründete der Ingenieur Gustav Rommelsbacher ein Unternehmen, um Massekochplatten herzustellen. Heute produziert die Firma aber nicht mehr nur Kochplatten, sondern bietet ein großes Sortiment an elektrischen Kleingeräten, die für die Nutzung in Küche und Haushalt geschaffen werden. Die Markengeräte von Rommelsbacher werden auch in Deutschland gefertigt.

Zum derzeitigen Sortiment gehören unter anderem Dampfgarer, Dosenöffner und Dörrautomaten. Natürlich bietet der Hersteller weiterhin Kochplatten an. Diese Platten können durch die praktischen Mini-Backöfen ergänzt werden, die Rommelsbacher produziert. Neben diesen Backöfen, in denen auch Pizzen gelingen, offeriert der Hersteller auch Maxi-Öfen, die herkömmliche Gas- und Elektroherde ersetzen. Diese Geräte lassen sich mit den Pizza-und Brotbacksteinen von Rommelsbacher aufrüsten, sodass die Pizzen ganz besonders knusprig werden.

Internet oder Fachhandel? Tipps zum Ankauf

Pizzaöfen werden schon lange nicht mehr nur über den klassischen Einzelhandel verkauft. Zwar können Sie die Geräte in den Elektromärkten von Media Markt oder Saturn erwerben, allerdings bieten auch große Versandhäuser wie Amazon die Pizzaöfen an. Wir haben die Möglichkeiten des Ankaufs verglichen, damit Sie einen Ofen erwerben können, ohne dass Zeit und Geld verloren geht.

Wenn Sie einen Pizzaofen über den herkömmlichen Einzelhandel erwerben wollen, müssen Sie ein Fachgeschäft aufsuchen. Durch die Anfahrt und eine etwaige Parkplatzsuche geht viel Zeit verloren. Durch die Anfahrt entstehen häufig weitere Kosten, durch die sich das Produkt verteuert. Der Parkplatz kostet Geld, was den Kauf zu einem teuren Vergnügen machen kann. Weil Sie sehr lange unterwegs sind, geht Lebenszeit verloren, die sich besser nutzen ließe.

Ein Blick in die zumeist unübersichtlichen Regalreihen von Küchengeschäften und Elektromärkten zeigt, dass dort nur eine kleine Auswahl erhältlich ist. Oftmals können Sie die angebotenen Artikel nicht begutachten, weil sie im Karton des Herstellers verbleiben, bis sie verkauft werden. In der Beratung, die von den gestressten Verkäufern angeboten wird, geht es nur um den Verkauf. Selten stehen die Bedürfnisse des Käufers im Vordergrund, sodass sich die Gefahr von Enttäuschungen erhöht, weil das erworbene Produkt nicht den versprochenen Erwartungen entspricht.

Preisvergleiche beweisen, dass der gleiche Pizzaofen mehr Geld kostet, wenn er über den Einzelhandel erworben wird.

Im Internet sind diese Geräte günstiger, weil die Händler keine Ladengeschäfte besitzen.

Stattdessen nutzen sie große Lager, sodass Produkte zu günstigeren Preisen angeboten werden. Vor dem Ankauf im Netz findet zwar kein Beratungsgespräch statt, allerdings können Sie sich mit Hilfe von Produktberichten und Rezensionen ganz genau informieren.

Die Bestellung kostet nur wenig Zeit. Zumeist ist der gewünschte Ofen mit wenigen Mausklicks geordert. Falls über Amazon bestellt wird, kann das Produkt innerhalb von wenigen Tagen an den Bestimmungsort verbracht werden.

In diesem Fall entfällt die zeitraubende Suche nach einem Parkplatz. Sie verzichten auf die teure Anfahrt zum Einzelhändler. Stattdessen nehmen Sie Ihren neuen Öfen ganz einfach an der Haustür entgegen. Aus diesen Gründen können wir Ihnen nur den Ankauf über das Netz empfehlen, der viel Zeit und oftmals auch Geld spart.

Geschichte der Pizza – Historie der Herstellung

ItalySeit mehreren Jahrhunderten entstehen Pizzen im lodernden Ofen. Die Art der Zubereitung zeigt die enge Verwandtschaft zu anderen Speisen wie Flammkuchen und Lahmacun auf. Derartige Produkte, die der Pizza vorrausgingen, werden bereits seit Urzeiten gebacken. Die Bäcker nutzten ihre Öfen, die noch nicht aufgeheizt waren, um die flachen Brote zu backen. Mit den Flammkuchen konnten Bäcker die Energie nutzen, die ansonsten verloren gegangen wäre.

Sicher ist, dass bereits die Etrusker, die zwischen 800 und 100 vor Christus lebten, derartige Speisen zubereiteten. Auch im Nahen und Fernen Osten wurden Speisen produziert, damit die Hitze der Öfen ausgenutzt werden konnte. So entstanden die Ursprünge der Pizza, die erst wesentlich später entwickelt wurde. Schließlich wurde die schmackhafte Speise, die unter anderem mit Tomatenscheiben belegt wurde, erst Mitte des 18. Jahrhunderts populär. Damals wurde zum ersten Mal die Tomate in Italien verwendet, um die Brote zu belegen.

Weil Pizza bei hohen Temperaturen gebacken wird, was in den normalen Haushalten nicht möglich war, brachten sie die italienischen Konsumenten zum örtlichen Bäcker. Aus einigen Bäckereien wurden neue Betriebe, die sich auf die Herstellung von Pizzen spezialisierten. Im 18. Jahrhunderts entstand auf diese Weise ein neuer Berufszweig. Der Pizzamacher war nicht mehr nur für das Backen der delikaten Speise zuständig, sondern sorgte auch für die Herstellung von Teig und Belag.

Eine der ersten Pizzen, die an heutige Genüsse erinnert, wurde am 11. Juni 1889 in Neapel gebacken. Damals sollte der Pizzabäcker Raffaele Esposito eine neuartige Pizza für den italienischen König Umberto I. und seine Gemahlin Margherita kreieren. Der Bäcker verwendete die Nationalfarben Italiens, weil er grünes Basilikum, weißen Mozzarella und rote Tomaten verarbeitete. Allerdings sollen auch andere Pizzabäcker in dieser Zeit bereits ähnliche Speisen gebacken haben.

Italienische Auswanderer brachten die Pizza gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika. Dort wurde die Pizza schnell zu einer populären Speise. Im restlichen Europa war das Gericht allerdings noch nicht bekannt. Erst nach dem zweiten Weltkrieg sollten die runden Pizzen auch in Deutschland gegessen werden. Schließlich wurde die erste Pizzeria, die die Speisen anbot, erst 1952 in Würzburg gegründet. In den kommenden Jahren eröffneten italienische Gastarbeiter zahlreiche Restaurants, in denen die neuartige Speise angeboten wurde.

In Amerika war die Pizza zu dieser Zeit schon so populär, dass sie auch von Fast-Food-Ketten verkauft wurde. Dort konnten Verbraucher in den 60er Jahren nicht nur in Fast-Food-Läden essen, sondern sich die Pizzen nach Hause holen. Schließlich waren in amerikanischen Supermärkten bereits in dieser Zeit Tiefkühlpizzen erhältlich, die im eigenen Ofen gebacken wurden. Kurze Zeit später wurden die tiefgekühlten Pizzen auch in Europa verkauft.

Die Speise entwickelte sich zum meistverkauften Fertiggericht, das über Italien in das restliche Europa gelangte. Schon 1966 stellte der italienische Speiseeis-Produzent Motta tiefgekühlte Pizzen auf Messen in Frankfurt und München vor. Damals kostete die gekühlte Pizza nur 75 Pfennig. In den vergangenen Jahren sind nicht nur die Preise gestiegen, auch die Qualität hat sich verbessert.

Die bekannte Firma Dr. Oetker war das erste Unternehmen, das die Tiefkühlpizza nach Deutschland brachte. Oetker ließ sich durch den italienischen Produzenten Romano Freddi beliefern, der die Speisen in hohen Stückzahlen produzierte. Ab 1970 stieg auch Wagner ins Geschäft mit dem Tiefkühlprodukt ein. Der Hersteller bot ab 1976 auch Steinofenpizza an, die sich durch einen knusprigeren Boden auszeichnete.

In den kommenden Jahren stiegen auch in Deutschland die Verkaufszahlen. Wurden 1973 nur 2.800 Tonnen hergestellt, waren es 1980 bereits 23.000 Tonnen. Zur Jahrtausendwende wurden 160.000 Tonnen geschaffen. Als Alternative zum Tiefkühlprodukt boten einige Hersteller nun auch Teige an, die sich nach Belieben belegen lassen. Diese Teige konnten nicht nur in herkömmlichen Elektro- und Gasöfen gebacken werden.

Einige Unternehmen hatten sich auf die Fertigung von speziellen Pizzaöfen spezialisiert, in denen die Speise bei hohen Temperaturen gebacken werden konnte. So existiert das Unternehmen G3Ferrari, das Pizzaöfen produziert, bereits seit 1970. Der Hersteller ist nur ein Beispiel für Produzenten, die besondere Öfen schufen, in denen fortan Pizza gebacken wurde. Diese Geräte sind heute nicht nur in Italien beliebt. Auch deutsche Genießer nutzen diese Öfen, um schmackhafte Pizzen zu kreieren, die in kurzer Zeit bei hohen Temperaturen gelingen.

Pizzaofen pflegen und reinigen

Zur Reinigung Ihres Pizzaofens existieren unterschiedliche Möglichkeiten. Es kommt darauf an, welche Bauweise gereinigt werden soll. Die kleinen Minibacköfen können Sie zum Beispiel mit handelsüblichen Backofenreiniger säubern, die in Supermärkten verkauft werden. Ansonsten helfen auch einige Haushaltsmittel, die fast immer vorhanden sind. Auf die Nutzung von Stahl-Reinigungspads und Scheuermilch sollten Sie aber auf jeden Fall verzichten. Schließlich besitzen die Mini-Backöfen oftmals eine emaillierte Oberfläche, die durch diese Mittel beschädigt werden wird.

cleaningStarke Verschmutzungen in den kleinen Backöfen lassen sich zum Beispiel durch Rasierschaum beseitigen. Sprühen Sie die betroffenen Stellen ein. Danach muss der Schaum wirken. Wenn Sie diesen mit klarem Wasser entfernen, sollten die Verunreinigungen schwinden. Heizen Sie den Ofen im Anschluss auf, damit der Geruch vertrieben wird.

Falls kein Rasierschaum vorhanden ist, können Sie auch Backpulver nutzen, das mit Wasser vermengt wird. So entsteht eine Paste, die auf die schmutzigen Stellen gegeben wird. Danach wird die Paste mit einem feuchten Tuch entfernt. Der Backofen sollte nun im neuen Glanz erstrahlen.

Der Pizzastein, das Blech und das Grillrost lassen sich ebenfalls mit diesen Haushaltsmitteln reinigen. Kleinere Verschmutzungen können zumeist mit einem feuchten Tuch beseitigt werden. Beachten Sie aber unbedingt die Betriebsanleitung, die im besten Fall über die Reinigung aufklärt.

In den Instruktionen wird oftmals beschrieben, wie der Ofen demontiert werden kann, damit auch schwer erreichbare Stellen gereinigt werden können.
Gerade bei den Modellen mit Terrakotta-Kuppel ist die Demontage sinnvoll, weil ansonsten keine umfassende Reinigung erfolgen kann. So lassen sich auch Verunreinigungen beseitigen, die ansonsten nicht erreicht werden.

Beim Backen der Pizzen bleiben die Zutaten nicht immer an ihrem Platz. Sie können zum Beispiel auf den Pizzastein fallen – und verbrennen. Dadurch entstehen Brandflecken, die Sie ebenfalls beseitigen sollten. Hartnäckige Flecken lassen sich oftmals mit einem Spachtel entfernen, der ansonsten zur Reinigung von Cerankochfeldern verwendet wird. Falls das nicht gelingt, hilft Schmirgelpapier.

Durch den vorsichtigen Einsatz des Schmirgelpapiers können grobe Verunreinigungen auf den Pizzasteinen beseitigt werden. Allerdings ist Vorsicht geboten, weil ansonsten zu viel Stein gelöst wird. Bleche, Pfannen und Roste sollten Sie aber auf keinen Fall mit dem Papier behandeln. Schließlich würden Sie die Beschichtung lösen, die sogar ins Essen geraten kann.

Ein weiterer Tipp: Der Pizzastein oder die Terrakotta-Kuppel sollten auf keinem Fall nach der Nutzung unter kaltes Wasser gehalten werden, weil ansonsten Sprünge entstehen.

Die besten Rezepte für den Pizzaofen

Es existieren unzählige Pizzarezepte, bei denen oftmals nur der Belag variiert wird. Wichtig sind vor allem ein knuspriger Boden und eine schmackhafte Tomatensauce, die die Grundlage für den Genuss darstellen. Wir offenbaren aber nicht nur, wie Sie einen eigenen Boden herstellen und eine schmackhafte Sauce kreieren, sondern verraten Ihnen auch, mit welchen Belägen eine Pizza vervollkommnet werden kann.

Grundrezept für den Hefeteig

Durch einen knusprigen Teig wird die Grundlage geschaffen, der die Pizza zum Genuss macht. Für den Teig benötigen Sie nur wenige Zutaten. So entsteht ein Produkt, das sich deutlich von Tiefkühlteigen abhebt, weil es wesentlich besser schmeckt. Zur Zubereitung werden nur wenige Ingredienzen gebraucht, die fast immer im Haushalt vorhanden sind.

doughZutaten:
– 300 g Weizenmehl
– 1 Packung Hefe
– 1 TL Salz
– 1 TL Zucker
– 1 EL Speiseöl
– 200 ml warmes Wasser

Zubereitung:

Geben Sie das Mehl in eine Schüssel. Vermischen Sie die Substanz mit der Hefe. Fügen Sie alle anderen Zutaten hinzu. Nutzen Sie nun einen Knethaken, der zunächst auf niedrigster Stufe laufen sollte. Erhöhen Sie langsam die Geschwindigkeit. Kneten Sie den Teig mit der Maschine, sodass ein glatter Teig entsteht.

Im nächsten Schritt wird der Teig, der sich in der Schüssel befindet, mit einem Tuch bedeckt. Lassen Sie diesen an einem warmen Ort gehen, bis sich die Masse deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit können Sie Blech oder Pfannen des Pizzaofens einfetten. Nutzen Sie die Zeit außerdem, um den Ofen auf Temperaturen von um die 200 Grad Celsius vorzuheizen.

Wenn der Teig gegangen ist, sollte er erneut durchgeknetet werden. Rollen Sie das endgültige Produkt dem Blech aus oder verteilen Sie es in die Pfannen des Pizzaofens. Danach kann der Teig mit den Zutaten und der Sauce belegt werden, bevor er gebacken wird.

Grundrezept für die Sauce

Die Sauce aus Tomaten, die auf dem Boden gestrichen wird, sorgt für den Geschmack der Pizza. Durch die fruchtige Sauce entsteht eine leichte Säure, aber auch eine süßliche Note. Die Tomaten fungieren als natürlicher Geschmacksverstärker für den Belag, der mit einer guten Sauce noch besser schmeckt. Sie sollten sich Ihre Sauce aus frischen Zutaten herstellen, um eine delikate Grundlage für den Belag zu schaffen.

tomatoZutaten:

– 100 g Strauchtomaten
– 100 g Dosentomaten
– 2 EL Olivenöl
– 1 Prise Salz
– 1 Prise Zucker
– Etwas Pfeffer
– 1 Knoblauchzehe
– Einige Blätter Basilikum

Zubereitung:

Die frischen Strauchtomaten müssen gehäutet werden, bevor die Sauce erschaffen wird. Geben Sie die roten Früchte daher in reichlich Wasser, das zuvor kochen sollte. Nach etwa zehn Sekunden wird sich die Haut lösen. Gießen Sie das Wasser ab. Danach können die Tomaten im kalten Wasser kühlen, was die folgende Häutung vereinfacht. Vierteln Sie diese im Anschluss, sodass nur noch das Fleisch der Frucht zurückbleibt.

Das geviertelte Fruchtfleisch wird nun mit einem Esslöffel Olivenöl, Salz, Zucker und Pfeffer vermengt. Geben Sie nun den Knoblauch hinzu, der zuvor mit einem Messer in kleine Teile geschnitten wird. Die Mischung sollte nun in eine Auflaufform gegeben werden, die im Anschluss im Ofen Platz findet. Dieser wird auf etwa 80 Grad erhitzt, damit die Mischung das Wasser verliert. Nach drei Stunden können die Ofentomaten entnommen werden, weil die Flüssigkeit geschwunden ist.

Danach nutzen Sie die Dosentomaten, die über ein Sieb geschüttet werden. Achten Sie darauf, dass diese Tomaten aufgebrochen sind, damit enthaltene Flüssigkeit schwindet. Die Flüssigkeit, die aus dem Sieb läuft, wird nicht benötigt. Schließlich verwenden Sie nur die Tomatenstücke, die den weiteren Bestandteil der Sauce bilden. Geben Sie die Stücke in einen Topf.

Fügen Sie im Anschluss die Ofentomaten und einen Esslöffel Öl und das gehackte Basilikum hinzu. Kochen Sie die Sauce kurz auf. Danach können Sie Ihren Pizzateig bestreichen, bevor Sie diesen mit Belag verfeinern.

Rezeptideen für den Belag

Die aus Sauce und Teig entstehende Pizza können Sie mit unterschiedlichem Fleisch, Fisch und Gemüse belegen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie können zum Beispiel Oliven, Peperoni und Paprika verwenden, wenn scharfe Genüsse entstehen sollen. Tomatenscheiben sorgen wiederum für einen frischen Geschmack, der auch durch anderes Gemüse entsteht. So können Sie zum Beispiel Brokkoli nutzen, der allerdings zuvor blanchiert werden sollte.

Pilze bieten sich ebenfalls als Belag an. Noch leckerer wird die Pizza, wenn Sie die Pilze in einer Pfanne anbraten, damit Flüssigkeit verloren geht – und noch mehr Geschmack entsteht.
Champignons und andere Pilze verlieren so ihr Wasser. Durch die Hinzugabe von Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen werden die Pilze verfeinert, sodass ein delikater Pizza-Genuss geschaffen wird. Nach dem Backen können Sie im Übrigen Rucola und frischen Basilikum nutzen, der den Pizzen noch mehr Frische verleiht.

Die Liebhaber von Fleisch können Salami, Hack oder Schinken nutzen. Vegetarier verwenden gerne Tofu, das zuvor in der Pfanne gebraten wird. Noch leckerer wird das Sojaprodukt, wenn diese Zutat zuvor eingelegt wurde, weil noch mehr Geschmack entsteht. Ob Tofu, Gemüse oder Fleisch: Durch den Käse, der über den Belag gestreut wird, entsteht ein Genuss, der vor allem in Pizzaöfen gelingt. Dabei können Sie zum Beispiel Mozzarella, Gouda oder Parmesan verwenden.

Fragen und Antworten zu Pizzaöfen

1. Mit welchen Temperaturen sollte der Pizzaofen backen?

Einige Pizzaöfen, die mit einer Kuppel aus Terrakotta ausgestattet sind, besitzen nur einen Schalter zum Ein- und Ausschalten. Im Innern der Geräte werden nach kurzer Aufheizzeit Temperaturen von 200 bis 300 Grad Celsius erreicht. Andere Pizzaöfen verfügen über eine Temperatur-Regulierung. So können Sie bei den meisten Mini-Backöfen die gewünschte Hitze definieren. Bei vielen Geräten mit Steinplatte ist die Regulierung ebenfalls möglich. Zum Backen von selbstgemachten Pizza sollten Sie diese Öfen auf Temperaturen von 230 bis 250 Grad erhitzen. Bei der Zubereitung von Fertig-Pizzen müssen Sie die Angaben des Herstellers berücksichtigen.

2. Lassen sich Pizzaöfen mieten?

Hochwertige und zugleich mobile Pizzaöfen lassen sich über Internetseiten mieten. Diese Geräte, deren Anmietung sehr viel Geld kostet, werden vor allen Dingen von Gastronomen genutzt, die große Margen herstellen möchten. Für den heimischen Gebrauch sind diese Öfen, die mit Holz befeuert werden, kaum geeignet. Dafür bieten unterschiedliche Hersteller verschiedene Bauweisen der Pizzaöfen an, die nur wenig Geld kosten. Daher werden diese kompakten Geräte nur sehr selten vermietet.

3. Wie lange muss der Ofen vorheizen?

Die Aufheizzeit hängt vom Pizzaofen ab, den Sie verwenden. Bei den meisten Geräten reicht eine Vorheizperiode von zehn Minuten, bevor die Temperaturen erreicht sind, mit denen Ihre Pizza gebacken werden kann. Wenn Sie allerdings feststellen, dass Blech, Pfannen oder Pizzastein nach dieser Zeit nur lauwarm sind, müssen Sie sich gedulden. Spätestens nach 20 Minuten ist aber fast jedes Gerät heiß genug, um die Pizza zu backen. Eine Ausnahme sind Öfen, die in der Gastronomie eingesetzt werden. Diese benötigen sehr viel mehr Zeit, bis sie verwendbar sind.

4. Welche Speisen können in Pizzaöfen zubereitet werden?

Die meisten Pizzaöfen lassen sich vielseitig verwenden. Oftmals können Sie nicht nur Pizza, sondern auch Flammkuchen oder eine Quiche zubereiten. Die kompakten Mini-Backöfen lassen sich auch zum Aufbacken von Brötchen nutzen. Dort gelingt auch Hähnchen oder anderes Fleisch, weil die Geräte die Hitze durch Grillstäbe erzeugen. Die Modelle mit Pizzastein, die an eine Pfanne erinnern, lassen sich ebenfalls für andere Zwecke nutzen. Nur die Geräte mit Terrakotta-Haube, die für das gesellige Beisammensein geschaffen werden, sind lediglich zur Herstellung von Pizzen geeignet.

5. Wieviel Strom benötigt ein Pizzaofen?

Die meisten Pizzaöfen benötigen nur wenig Strom, weil die Zubereitung von Pizzen in kurzer Zeit möglich ist. Im Vergleich mit den herkömmlichen Elektroöfen zeichnen sich fast alle Pizzageräte durch einen moderaten Stromverbrauch aus. In diesem Punkt sind die Pizzaöfen den großen Modellen überlegen, die ansonsten in Küchen eingesetzt werden. Daher kann durch die optionale Nutzung eines optimalen Pizzaofens sogar Geld gespart werden.

Weiterführende Links und Quellen

1. Das Online-Lexikon Wikipedia klärt über Herkunft, Zubereitung und Geschichte der Pizza

2. Das Goccus-Magazin befasst sich mit der Geschichte der amerikanischen und italienischen Pizza

3. Ein weiteres Rezept für knusprige Böden wurde auf der Seite Wikibooks veröffentlicht

4. Der ORF klärt darüber auf, wie eine Tiefkühlpizza knusprig wird

5. Die Fachzeitschrift Essen & Trinken stellt schmackhafte Rezepte vor, die gut erklärt werden

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