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Rohrreiniger Test 2017 • Die 10 besten Rohrreiniger im Vergleich

Der Abfluss vom Waschbecken ist verstopft, in der Dusche riecht es unangenehm und das WC könnte mal wieder eine Grundreinigung vertragen?

Für das Bad braucht man effiziente Putzmittel, bei denen auch ein Rohrreiniger nicht fehlen darf. Oft setzen sich die Verstopfungen in den Abflussrohren aus Rückständen von Seife, aus Haaren und Hautpartikeln zusammen.

In unserem Vergleich der Rohrreiniger haben wir untersucht, wie diese Produkte das Saubermachen erleichtern. Grundsätzlich geht es bei diesen Reinigungsmitteln darum, die klebrigen Bündel im Rohr aufzulösen. Das funktioniert oft nur mit stark wirkenden Inhaltsstoffen, die jedoch nicht die Rohre selbst angreifen dürfen.

Die Rohrreiniger Vergleichssieger sind also einerseits effektiv und andererseits nicht zu aggressiv.Zu langes Hinauszögern bei einer beginnenden Verstopfung kann das Problem verschlimmern. Dann muss man womöglich irgendwann einen Klempner beauftragen, um das Rohr professionell zu reinigen.

Unser Rohrreiniger Vergleich von 2017 soll dabei helfen, das geeignete Produkt zu finden, das den Benutzern einerseits viel Geld sparen kann und andererseits die Umwelt schont.

Rohrreniger Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Sotin AbflussrohrreinigerCare AbflussrohrreinigerBio-chem HAAR-WEG Abflussfrei SANIT - RohrGranate flüssigHotrega AbflussreinigerFermitex Chemischer RohrreinigerMellerud Rohrfrei GranulatRorax Rohrfrei AbflußreinigerMr Muscle Drano RohrreinigerRohrfrei Active Gel von PGV

Sotin Abflussrohrreiniger


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Hotrega Abflussreiniger


Fermitex Chemischer Rohrreiniger


Mellerud Rohrfrei Granulat


Rorax Rohrfrei Abflußreiniger


Mr Muscle Drano Rohrreiniger


Rohrfrei Active Gel von PGV


 Bewertung 1,0 1,1 1,31,4 1,6 1,7 1,9 2,1 2,2 2,4
Volumen1 Liter1 Liter1 Liter1 Liter1 Liter1 kg600 ml1 Liter1 Liter4x1 Liter
Hohe EffektivitätGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Praktische DosierungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • vernichtet Bakterien
  • beseitigt schlechten Geruch
  • unkomplizierte Anwendung


  • sorgt für hygiensche Sauberkeit
  • beseitigt schlechten Geruch
  • mit Wasser verdünnbar
  • reinigt selbsttätig


  • einfache Anwendung
  • umweltbewußt
  • hohe Qualität
  • universell

  • leichte Handhabung
  • preiswerte Lösung
  • sicher

  • beugt üblen Gerüchen vor
  • schont Rohre und Dichtungen
  • profesionelle Verpackung

  • stabile Dose
  • einfache Bedienung
  • heftige Reaktion

  • beseitigt unangenehme Gerüche
  • schnell und gründlich
  • stabile Verpackung

  • praktische Anwendung
  • einfache Handhabung
  • günstige Alternative zum Handwerker

  • sicher für alle Rohre
  • haftet
  • solide Verpackung
  • einfache Handhabung

  • für alle Rohrarten geeignet
  • beseitigt Gerüche
  • praktische Anwendung
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preis
10,63 Euro 12,18 Euro 13,95 Euro 16,94 Euro 9,99 Euro 8,89 Euro 3,59 Euro 3,89 Euro 2,85 Euro 13,90 Euro
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Was ist ein Rohrreiniger?

Bei einem Rohrreiniger handelt es sich im Allgemeinen um eine Mischung aus Chemikalien, die eine Verstopfung auflösen und beseitigen soll. Oft werden die Rohrreiniger auch als Abflussreiniger bezeichnet, denn grundsätzlich sind es die Abflussrohre, in denen sich die Rückstände festsetzen. Im Bad sind es oft Haare, Seifenreste und Hautpartikel, die sich im Abfluss von Waschbecken, Badewanne und Dusche ansammeln. In der Küche sind es kleine Abfälle von Speisen, die nach einer gewissen Zeit im Abfluss der Spüle landen.

Die Rohrreiniger aus unserem Vergleich sind entweder Granulate oder flüssige Reinigungsmittel. Neben den klassischen Produkten mit alkalischen Inhaltsstoffen gibt es auch innovative Rohrreiniger, die mit enzymatischen Stoffen die Verschmutzungen zersetzen.

Wenn es darum geht, Verkalkungen zu entfernen, kommen meistens andere Putzmittel zum Einsatz. Diese Kalkspuren betreffen eher die Zuleitungen und nicht die Abflussrohre, deshalb handelt es sich hier um einen anderen Bereich.Grundsätzlich sollte man die Abflussrohre nicht mit zu viel Abfällen überlasten. Besser ist es, Haare und anderen Unrat gar nicht erst in den Abfluss zu spülen.Ganz vermeiden lässt sich das jedoch nicht. Die regelmäßige Anwendung eines Rohrreinigers sorgt dafür, dass die Abflussrohre nicht zu schnell verstopfen bzw. dass die Rückstände entfernt werden, bevor sie sich zu festen Knäueln entwickeln. Diese würden zu einem ekligen Gestank führen.Die Rohrreiniger werden zumeist direkt in den Abfluss gegeben und entfalten ihre Wirkung direkt im Rohr.An das Abflussrohr des Waschbeckens kommt man im Notfall noch mit Werkzeug heran, aber die Abflüsse von Badewanne und Dusche sind für den Laien unerreichbar.Deshalb kommen hier die Abflussreiniger zur Verwendung, die weit genug ins Innere des Rohres vordringen, um die Rückstände aufzulösen, sodass sie schließlich weggespült werden können.Für die Benutzer sind diese Reinigungsmittel auch deshalb interessant, weil sie sich so bequem anwenden lassen. Organisch oder chemisch, fest oder flüssig, für jede Vorliebe gibt es die richtigen Rohrreiniger in unserem Vergleich 2017.

Wie funktioniert ein Rohrreiniger?

Die klassischen Rohrreiniger aus dem Vergleich sind Granulate oder flüssige Reinigungsmittel, bei denen alkalische Inhaltsstoffe eingesetzt werden. Im Vergleich dazu setzen die neuen Abflussreiniger auf die umweltfreundliche, enzymatische Funktionsweise.

Bei den alkalischen Granulaten sorgt die chemische Zusammensetzung für das Zersetzen der zusammengeballten Rückstände. Unter anderem ist es Natriumhydroxid, das die Fette und organischen Partikel wie Haare voneinander trennt. Des Weiteren befinden sich oft Inhaltsstoffe wie Aluminiumgranulat, Natriumcarbonat und Nitrat in den Rohrreinigern. Die Aluminiumkörnchen werden durch die Abspaltung von Wasserstoff und durch Hitzeentwicklung zersetzt. Dieser Prozess führt zur Auflockerung der Verstopfung. Durch Wasserstoffgas könnte es zu einer hochexplosiven Mischung kommen, deshalb wird der Wasserstoff durch den Nitrat gebunden: Es entsteht Ammoniak, der an seinem intensiven Geruch zu erkennen ist. Wenn man den Rohrreiniger einsetzt, sollte man darum immer gut lüften.Wenn ein solcher Rohrreiniger zu hoch dosiert wird, können die Abflussrohre durch die entstehende Hitzeentwicklung beschädigt wirken. Vor allem bei Kunststoffrohren sollte man deshalb vorsichtig sein. Außerdem kann der Rohrreiniger bei einer Überdosierung selbst verklumpen, sodass das Abflussrohr komplett verstopft. Spätestens dann gibt es keine Alternative mehr: Der Klempner muss kommen.

Übrigens eignen sich die Laugen-Reiniger nicht für das WC, denn Urinstein kann nur mithilfe von Säure beseitigt werden.

Die flüssigen Mittel bestehen ebenso wie die Granulate oft aus alkalischen Substanzen. Hier sind typischerweise Tenside enthalten sowie Natriumhypochlorit. Die Wirkungsweise ähnelt den Granulaten, allerdings stehen aufgrund der fehlenden physikalischen Effektivität die fettlösenden Tenside im Vordergrund.

Unser Vergelcih der Rohrreiniger beinhaltet an dieser Stelle auch einen grundsätzlichen Hinweis auf die Tipps der Hersteller, die man immer einhalten sollte.

Durch die chemische Zusammensetzung der Produkte kann es zu Verätzungen der Haut kommen, darum sollte man äußerst vorsichtig mit den Abflussreinigern vorgehen. Gerade wenn es sich um eine Lauge handelt, ist die gesundheitliche Gefahr sehr groß. Durch eine Lauge wird die Haut noch stärker angegriffen als durch eine Säure.
Die Symbole auf den Rohrreinigern zeigen an, welche Gefahren eventuell drohen. Die Belüftung spielt deshalb immer wieder eine enorm wichtige Rolle.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Rohrreiniger aus unserem Vergleich 2017 eignen sich für diverse Verstopfungen. Im Allgemeinen sind die Substanzen so zusammengesetzt, dass sie die typischen Ursachen für eine Rohrverstopfung beseitigen können. Einige Produkte zeigen sich besonders effektiv gegen die Standardverschmutzungen, andere wurden speziell auf bestimmte Verstopfungen abgestimmt. Als relativ hartnäckig haben sich Verstopfungen aus Haaren erwiesen. Unser Testvergleich der Abflussreiniger zeigt beispielsweise, wie lange die Einwirkzeit ist und ob die Reinigungsmittel auch als Präventivmaßnahme geeignet sind.

Auch für Fett gibt es Standard- und Spezial-Rohrreiniger. Vor allem im Küchenbereich kann es häufiger zu Verstopfungen durch Fett kommen. Hier haben sich die anorganischen Produkte als hilfreich erwiesen, wobei ein Granulat offensichtlich besser wirkt als ein flüssiges Mittel. Das hängt mit der Hitzeentwicklung zusammen, unter der sich die Fette verflüssigen und weggespült werden können.

Heißes Wasser alleine reicht oft nicht aus, aber in Kombination mit einem flüssigen Rohrreiniger aus unserem Vergleich wird der Abfluss wieder frei.
Eigentlich sollte jeder wissen, dass bestimmte Hygieneartikel nicht ins WC gehören und erst recht nicht in den Waschbeckenabfluss. Die Wasserwerke finden trotzdem viele Tampons, Damenbinden und Wattestäbchen, wenn sie die Rohre reinigen. Dagegen können selbst die stärksten Rohrreiniger wenig ausrichten. Eine solche Verstopfung muss üblicherweise auf mechanische Art gelöst werden, also mithilfe von Haushaltshandschuhen und einer WC-Bürste. Falls das nicht ausreicht, muss sich ein erfahrener Klempner mit dem Problem befassen.

Zu den hauptsächlichen Vorteilen der Granulate und flüssigen Rohrreiniger gehören die simple Anwendung und die günstigen Kosten im Vergleich zu einem Handwerker. Zudem erreichen die Reinigungsmittel auch schwierige Stellen, an die man nicht mit normalem Werkzeug herankommt. Neben der relativ schnellen Auflösung von Verstopfungen wirken die Rohrreiniger Vergleichssieger geruchsneutralisierend und antibakteriell.

Welche Arten von Rohrreinigern gibt es?

Die Rohrreiniger aus unserem Vergleich unterscheiden sich durch ihre Beschaffenheit und die Inhaltsstoffe. Als Granulat oder in flüssiger Form können sie in die unzugänglichen Stellen der Rohre eindringen. Vor allem die flüssigen Reiniger bzw. Gels finden auch dort ihren Weg und entfalten ihre Wirkung genau an der Stelle, wo es nötig ist. Im Gegensatz dazu sind die Granulate oft stärker konzentriert. Sie eignen sich vorwiegend für verstopfte Rohre, die noch nicht komplett undurchlässig sind.

Ein weiterer Unterschied besteht zwischen den organischen und den anorganischen Rohrreinigern aus dem Vergleich 2017. Immer mehr umweltbewusste Menschen vertrauen auf die Bioreiniger mit organischen Inhaltsstoffen. Diese zersetzen die verstopfende Masse mithilfe von Enzymen.Bei den anorganischen bzw. chemischen Reinigungsmitteln erfolgt die Auflösung der Verstopfung durch Chemie. Das funktioniert zumeist schneller, ist jedoch eine stärkere Umweltbelastung.

Zwei Beispiele:

Das typische anorganische Rohrreiniger-Granulat spaltet den Schmutz durch die Reaktion mit dem Luftsauerstoff. Er hat eine ätzende Wirkung, die zumeist durch das Natriumhydroxid erreicht wird. Das heißt, dass man Hautkontakt vermeiden sollte und dass das Abwasser dadurch belastet wird.

Das anorganische Gel wirkt zumeist in einem größeren Bereich und ist nicht so stark dosiert. Es dringt selbst in enge Zwischenräume ein. Wie das Granulat ist es ätzend.
Substanzen auf Seifenbasis und Chlor belasten die Umwelt.

Die hier genannten Vorteile beziehen sich auf die anorganischen Rohrreiniger:

  • Hohe Effektivität,
  • kurze Einwirkzeit,
  • praktisch anzuwenden und zu dosieren,
  • eignet sich für fast alle Verstopfungen.

Die Nachteile:

  • Schädigung der Umwelt,
  • vorsichtiger Umgang ist zu beachten,
  • gesundheitliches Risiko.

Die organischen Rohrreiniger aus unserem Vergleich haben wir ebenfalls etwas detaillierter untersucht.

Das organische Granulat wirkt auf Enzym-Basis und spaltet organische Verstopfungen auf. Es st umweltverträglich, da es biologisch abgebaut werden kann. Außerdem ist die Anwendung für die Gesundheit unbedenklich.
Ein organisches Reinigungsgel ist nicht so stark dosiert und braucht eine längere Einwirkzeit. Es zersetzt die Verstopfung auf natürliche Art und dringt weit in das Rohrinnere ein.

Die Vorteile der organischen Rohrreiniger:

  • Umweltfreundliche Wirkung,
  • sicher in der Anwendung,
  • kein gesundheitliches Risiko.

Die Nachteile:

  • Weniger effektiv,
  • lange Einwirkzeit.

So haben wir die Rohrreiniger getestet

Um den Kunden ein paar wichtige Entscheidungshilfen zu geben, haben wir die verschiedenen Produktmerkmale bzw. Substanzen genauer untersucht. In diesem Kapitel wird der Ratgeber-Charakter unseres Rohrreiniger Vergleichs 2017 besonders deutlich. Je nachdem, für welche Zwecke man einen Rohrreiniger sucht, kann man sich für einen der Vergleichssieger oder für ein Allzweckmittel entscheiden.

Die Inhaltsstoffe

Ein Blick auf die beinhalteten Substanzen und auf die eventuell vorhandenen Warnsignale zeigt, ob es sich um einen organischen oder anorganischen Abflussreiniger handelt. Als besonders effektiv gelten die hoch alkalischen Reinigungsmittel, die sich innerhalb der verstopften Rohre erhitzen. Das ist beispielsweise bei einer Mischung mit Aluminium und Natriumhydroxid der Fall. Hierbei bildet sich Gas, das die Verschmutzung löst aber auch eine gewisse Gefahr bedeutet. Zudem können die Rohre durch besonders aggressive Inhaltsstoffe auf Dauer beschädigt werden. Ein beißender Geruch zeigt an, dass Ammoniak gebildet wird. Bei solchen Substanzen sollte man unbedingt das Fenster öffnen, damit die Gesundheit beim Reinigen der Abflussrohre nicht leidet.

Im Gegensatz zu den aggressiven, anorganischen Reinigungsmitteln sind die organischen Produkte deutlich sicherer zu handhaben. Allerdings muss man hier oft gewisse Abstriche bei der Effektivität machen.
Wer jedoch kein Problem damit hat, den Abflussreiniger über Nacht einwirken zu lassen, ist mit diesen umweltschonenden Produkten besser beraten.

Die Konsistenz

Granulat, Gel oder flüssiger Rohrreiniger, unser Vergleich bezieht sich auf alle Varianten. Grundsätzlich dringen die flüssigen Reinigungsmittel tiefer ein, während die Granulate gut an der Oberfläche wirken.

Die Eignung

Abhängig von den Inhaltsstoffen eignen sich bestimmte Abflussreiniger auch für alte Verrohrungen oder für Kunststoffrohre. Hochaggressive, chemische Substanzen können die Abflussrohre von innen beschädigen, wenn man sie häufiger verwendet. Die Leitungen werden nach einer Weile porös und schließlich tritt sogar Wasser aus. Darum sollte man vor der Auswahl eines Rohrreinigers überprüfen, woraus die Rohre und Dichtungen bestehen. So lassen sich spätere Reparaturen vermeiden.

Die Rohrreiniger, die laut Hersteller für Plastikrohre eingesetzt werden können, sollten nicht überdosiert werden. Außerdem ist auf die empfohlene Einwirkzeit zu achten.

Bei den organischen Rohrreinigern sollte es kein Problem geben. Kunststoff ist biologisch nicht abbaubar, darum können die Inhaltsstoffe der Bioreiniger nicht beschädigt werden.

Die Handhabung

Für eine sichere Handhabung sollte der Behälter mit dem Rohrreiniger nicht zu groß sein und auch nicht zu schwer. Im Allgemeinen liegt die Maximalgröße bei einem Liter.
Damit liegen die Flaschen oder anderen Behälter noch gut in der Hand. Ein Griff oder eine geriffelte Oberfläche helfen beim Einfüllen des Rohrreinigers.

Worauf muss ich beim Kauf eines Rohrreinigers achten?

Bei der Suche nach dem idealen Rohrreiniger steht für die meisten die effektive Wirkungsweise im Fokus. Ob ein organisches Produkt ausreicht oder ob es ein anorganischer Abflussreiniger sein muss, das hängt davon ab, wie schlimm die Rohrverstopfung ist. Je eher man etwas gegen die Verstopfung unternimmt, desto leichter lässt sie sich entfernen, sodass anfangs ein organischer Rohrreiniger den gewünschten Effekt erzielt. Bei einer weiter fortgeschrittenen Verstopfung sind aggressive Mittel gefragt, es sei denn, man kalkuliert eine längere Einwirkzeit ein.

Viele organische Abflussreiniger eignen sich auch für die vorbeugende Behandlung der Abflüsse. Im Gegensatz dazu sollte man die anorganischen Reinigungsmittel erst dann einsetzen, wenn hartnäckige Verschmutzungen bzw. Verstopfungen beseitigt werden müssen. Dies bedeutet für die Umwelt jedoch eine stärkere Belastung, was man unbedingt berücksichtigen sollte. Auch die Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung spielen eine Rolle.

Wenn Kinder im Haushalt leben, spielt die Sicherheit eine vorrangige Rolle. Das heißt, dass besonders die anorganischen Reinigungsmittel gut weggeräumt werden müssen.
Viele Eltern möchten am liebsten ganz auf aggressive Mittel verzichten und entscheiden sich deshalb bevorzugt für die organischen Produkte. Diese sind auch besser für Kunststoffrohre geeignet und greifen die Oberflächen nicht so stark an wie die anorganischen Rohrreiniger. Des Weiteren wird der Einsatz von organischen Mitteln auch wegen des verstärkten Umweltbewusstseins oft bevorzugt.

Wer einen Rohrreiniger sucht, der nicht nur beim Säubern der Abflussrohre hilft, sondern sich auch für die Toilette eignet, der sollte sich genau mit den jeweiligen Produktbeschreibungen befassen. Die Verstopfung des WCs wird oft als wichtiges Einsatzgebiet bei der Rohrreinigung bezeichnet, doch nur wenige Abflussreiniger kommen tatsächlich für die Reinigung der Toilette infrage. Die eigentliche Ursache dafür ist in der unsachgemäßen Entsorgung von vielen Hygieneartikeln zu nennen, die im WC landen und nicht im Abfalleimer. Ein Rohrreiniger kann vielleicht ein wenig helfen, doch meistens ist eine mechanische Entfernung des Unrats erforderlich.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum man die klassischen Rohrreiniger aus unserem Vergleich 2017 üblicherweise nicht für eine Toilette verwenden sollte.

Dieser bezieht sich auf die chemische Reaktion, die durch die Verbindung mit anderen Reinigungsmitteln entstehen kann. So kommt es womöglich zur Bildung von gesundheitsschädigenden Dämpfen oder zu einer Explosion.
Solche Folgen sollte man auf jeden Fall ausschließen und sich deshalb genau informieren, für welche Zwecke die Rohrreiniger eingesetzt werden dürfen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Zu den großen Marken für Reinigungsmittel gehören Rorax, Sanit und Drano. Auch Mellerud und Mr Muscle bieten verschiedene Produkte für die effektive Reinigung von Abflussrohren an. In unserem Vergleich der Rohrreiniger haben wir noch einige andere Mittel untersucht, die einem die Arbeit erleichtern können. Neben den international bekannten Unternehmen gibt es auch zahlreiche Eigenmarken der Supermärkte, die mit ihrer Wirkungsweise überzeugen. Im Vergleich zu den Vergleichssiegern der Rohrreiniger sind diese günstigeren Marken jedoch oft weniger effektiv.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Rohrreiniger am Besten?

Die Standard-Rohrreiniger erhält man im Supermarkt und in der Drogerie. Auch Baumärkte und Kaufhäuser bieten ein gewisses Sortiment dieser Produkte an. Es kann allerdings immer mal vorkommen, dass eine Marke gerade nicht lieferbar ist oder dass man das gewünschte Reinigungsmittel gerade nur zum Originalpreis erhält. Die Internet-Shops zeigen sich hier flexibler, sodass die Käufer immer auf einen Blick sehen, wo ihr individueller Rohrreiniger Vergleichssieger gerade im Angebot ist.

Zudem gibt es in vielen Online-Shops die Möglichkeit des Abo-Kaufs: Hier erhält man seine bevorzugten Reinigungsmittel in regelmäßigen Abständen zum Vorteilspreis. So braucht man nicht erst eine nächste Bestellung in Auftrag zu geben, sondern bekommt die Folge-Lieferung automatisch.

Das Internet dient außerdem als praktische Einkaufhilfe. Durch die vielfältigen Informationen wie Testberichte und Kundenbewertungen erfahren die Käufer mehr über die verschiedenen Marken und die Rohrreiniger selbst. Auf diese Weise lässt sich innerhalb kurzer Zeit die richtige Auswahl treffen.
Selbst wenn es dringend ist, kann die Online-Bestellung die bessere Entscheidung sein als der Weg ins Geschäft, denn mit der Express-Lieferung ist der Rohrreiniger oft schon am Folgetag da.

Wissenswertes & Ratgeber

Bei der Auswahl eines Rohrreinigers sollte man sich bewusst machen, dass der Gebrauch eines solchen Mittels immer mit gewissen Risiken verbunden ist. Es lohnt sich also, von vornherein das Verstopfen der verschiedenen Abflüsse zu verhindern. Typischerweise bestehen diese Verstopfungen aus Seifenresten und Haaren, Fett und Rückständen von Nahrung. Die chemischen Substanzen in den Rohrreinigern aus dem Vergleich 2017 sorgen gezielt für die Zersetzung dieses Unrats. Wer die Umwelt schonen möchte, kann jedoch auch zu Hausmitteln greifen, beispielsweise zu Backpulver oder Essigsäure. Zudem helfen mechanische Werkzeuge wie eine Saugglocke oder eine spezielle Reinigungsspirale.

Beim Einsatz der Spiralen ist es allerdings wichtig, vorsichtig vorzugehen, um die Rohre nicht von innen zu zerkratzen oder die Dichtungen zu beschädigen.
Als Vorbeugung gegen Verstopfungen im Abfluss hilft außerdem ein passendes Sieb. Vor allemin der Küche ist ein solches Teil sinnvoll. Zudem sollte man vermeiden, Rückstände vom Spülen einfach in den Abfluss zu geben. In den USA sind oft spezielle Geräte im Abfluss der Küchenspüle integriert, die hier die Essensreste klein häckseln. Das ist jedoch nicht empfehlenswert, denn diese Sieb-ähnlichen Teile verführen dazu, den Abfall hier zu entsorgen. Für die Abflussrohre bedeutet das eine hohe Beanspruchung, denn auch wenn der Unrat in kleine Partikel zerteilt wird, kann er sich schnell festsetzen. Nur mit viel Wasser lässt er sich wegspülen, sodass sich die Verwendung solcher Häcksler negativ auf den Wasserverbrauch auswirkt.
Teilweise eignen sich die Rohrreiniger, die wir verglichen haben, auch für die regelmäßige Reinigung der Abflüsse und damit für die Vorbeugung gegen Verstopfung. So können sich gar nicht erst feste, große Klumpen bilden.

Die Geschichte des Rohrreinigers

Abwasserrohre gibt es noch nicht besonders lang, darum brauchte man vor dem 20. Jahrhundert noch keine Rohrreiniger. Als Vorgänger der heutigen Abflussreiniger kann man vielleicht die Scheuermittel aufführen. So wurde beispielsweise im Jahr 1920 die Marke Ata präsentiert. Noch bis in die 1950er Jahre kamen Waschmittel und spezielle Formen von Seife zum Einsatz. Anfangs handelte es sich hierbei um Produkte, die aus regenerativen Rohstoffen hergestellt wurden. Später kamen die Reiniger mit petrochemisch produzierten Tensiden auf den Markt, die sehr viel effektiver waren aber die Umwelt stärker belasteten.

Der Wandel der Zeit und der verstärkte Fokus auf Umweltverträglichkeit sorgten für strengere Richtlinien. Dennoch wünschten sich die Menschen saubere Rohre, die nur mit chemischen Mischungen zu erreichen waren. Andererseits gibt es noch immer viele Unfälle im Haushalt, die in direkter Verbindung mit den gesundheitsgefährdenden Substanzen der Reinigungsmittel stehen.

Deshalb sollte man gerade mit den anorganischen Rohrreinigern sehr vorsichtig umgehen und sie so aufbewahren, dass sie für Kinder unerreichbar sind.
In den 1970er und 1980er Jahren spielte die Hygiene eine große Rolle. Die international führenden Hersteller von Reinigungsmitteln präsentierten Rohrreiniger, die sämtlichen Schmutz wegätzten. Für die Privatverbraucher stand die praktische Anwendung im Vordergrund: Sie freuten sich über die zuverlässigen und effektiven Reinigungsmittel. Schon bald fand man jedoch heraus, dass teilweise die Rohre darunter leiden mussten und dass die Dämpfe, die dabei entstanden, schädlich für die Gesundheit waren. Deshalb achtete man schon bald vermehrt auf die Zusammensetzung der Mittel und auf die damit verbundene Hitzeentwicklung.

Etwa seit den späten 1990er Jahren haben viele Menschen ihr „grünes Gewissen“ entdeckt. Deshalb spielen die organischen Rohrreiniger aus unserem Vergleich inzwischen eine wichtigere Rolle als in früheren Jahrzehnten. Einerseits wird die Umwelt durch die organischen Inhaltsstoffe nicht so stark belastet, andererseits birgt die Verwendung dieser Abflussreiniger weniger Risiken für die eigene Gesundheit.

Noch immer arbeiten die Hersteller der Rohrreiniger daran, die Effektivität und die Umweltschonung so gut wie möglich miteinander zu verbinden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die verschiedenen Abflussrohre im Haus hygienisch sauber werden, ohne dass dabei beißende Dämpfe entstehen.
Auch die Abstimmung auf die Materialien der Rohre und Dämpfe ist ein wichtiges Thema bei den erfolgreichen Markenprodukten für die Abflussreinigung.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Rohrreiniger

Bei den Fakten zu den modernen Rohrreinigern aus unserem Vergleich befassen wir uns zunächst mit einigen Zahlen. Als Erstes gehen wir auf die Vielfalt der Produkte ein: So gab es im Jahr 2000 rund 54.000 Sorten von Reinigungs- und Waschmitteln, die den Käufern in Deutschland angeboten wurden. Diese breite Auswahl wurde von etwa 4.500 Unternehmen bereitgestellt. Pro Jahr rechnet man mit mehr als 5.500 neuen Mitteln für die Reinigung und zum Waschen. Immer wieder kommen neue Mischungen auf den Markt, sowohl bei den Waschmitteln als auch bei den Reinigungsmitteln.

Die Abflussreiniger gehören zu den besonders aggressiven Mitteln, die im Haushalt verwendet werden. Abhängig davon, um welche Sorte es sich handelt, können giftige Dämpfe bei der Anwendung entstehen.
Das ist vor allem bei den Granulaten der Fall, die Nitrat, Aluminium und Natriumcarbonat enthalten. Bei dem Kontakt mit Wasser oxidiert das Aluminium, wodurch der Reinigungseffekt verstärkt wird. Es entsteht Ammoniak, der zu dem typischen, beißenden Geruch führt. Deshalb ist es extrem wichtig, gut zu lüften, damit die Dämpfe nicht zur Gefahr für die Gesundheit werden. Außerdem darf man bei der Rohrreinigung mit einem solchen Granulat nicht die Dosierungsempfehlung überschreiten. Ansonsten kann es erst recht zu einer Verstopfung kommen oder zu Beschädigungen am Abflussrohr.

Die flüssigen Abflussreiniger, die wir getestet haben, zeigen sich oft etwas weniger aggressiv, auch wenn es sich um anorganische Mittel auf alkalischer Basis handelt. Hier sorgt oft eine Zusammensetzung aus Tensiden und Natriumhypochlorit für den gewünschten Reinigungseffekt.

Im Gegensatz zu den anorganischen Produkten benötigen die organischen bzw. biologischen Rohrreiniger mehr Zeit zum Einwirken. Hier sind es Enzyme, die die Verstopfungen auflösen. Das Abwasser wird durch diese Inhaltsstoffe nicht vergiftet. Allerdings muss man damit rechnen, dass diese anorganischen Rohrreiniger öfters für einen freien Abfluss zum Einsatz kommen. Da sie kaum ein Risiko für die Gesundheit und die Umwelt darstellen, eignen sie sich ggf. auch als vorbeugendes Mittel gegen verstopfte Abflüsse.

Rohre reinigen auch ohne Rohrreiniger

Nicht immer muss es gleich der Rohrreiniger Vergleichssieger sein, wenn das Wasser aus dem Waschbecken oder der Spüle nicht mehr optimal abfließt. Mit einigen anderen Mitteln lassen sich kleine Verstopfungen ebenfalls entfernen. Ein gerne verwendetes Hausmittel ist Backpulver oder Natron in Kombination mit Essig. Diese Dinge hat fast jeder im Haushalt, sodass man für die Reinigungsaktion nicht extra einkaufen muss. Bei einer beginnenden Verstopfung gibt man etwa drei oder vier Esslöffel vom Backpulver in die Abflussöffnung hinein und spült mit etwas Essig nach. Das Blubbern im Ausguss weist darauf hin, dass die beiden Substanzen ihre Wirkung entfalten. Wenn dieses Geräusch nicht mehr zu hören ist, spült man den Abfluss mit heißem Wasser durch. So erkennt man gleich, ob das Rohr wieder frei ist.

Als mechanisches Hilfsmittel ist der Pümpel bzw. die Saugglocke sehr beliebt. Dieses Gerät besteht aus einem Gummiaufsatz in Form einer Glocke, der an einem Stab fixiert ist. Es funktioniert mit Unterdruck. Wenn der Pümpel mit der Saugglocke über die Öffnung des Abflussrohrs gestülpt wird, dann lässt sich damit nicht nur die aus dem Rohr herausziehen. Auch der Unrat, der sich im Rohr festgesetzt hat, wird angesaugt und kann schließlich herausgenommen werden.

Es gibt Pümpel in verschiedenen Größen und Formen. Die Standardpümpel eignen sich für das Waschbecken und die Küchenspüle. Andere Modelle passen über den Abfluss der Dusche oder der Badewanne. Bevor man zum Pümpel greift, sollte man also die Durchmesser der vorhandenen Abflüsse messen. Im Allgemeinen liegt der Durchmesser bei 115 bis 135 mm. Typischerweise wurden diese Pümpel für glatte, gerade Oberflächen konzipiert, deshalb kann es bei einem schrägen Ansatz schwierig werden, die Saugglocke luftdicht anzusetzen. Zudem sind die klassischen Pümpel nicht für die Toilette geeignet, denn hierfür ist die Saugglocke im Allgemeinen zu klein.

Eine Draht- oder Spiralbürste kann ebenfalls für die Reinigung von Abflüssen eingesetzt werden.

Oft sind diese Bürsten mit feinen, flexiblen Drahtstiften ausgestattet.Diese lassen sich relativ weit ins Rohr hineinführen und beseitigen auch hartnäckige Ablagerungen. Selbst wenn die Verstopfungen schon etwas älter sind, zeigt sich eine solche Drahtbürste sehr hilfreich.
Durch die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen wird der Schmutz sozusagen abgekratzt. Bei einem starken Winkel des Siphons fällt es jedoch schwer, die Bürste zu handhaben. Oft haben diese Drahtbürsten eine leicht flexible Stange, sodass es sogar möglich ist, sie in die Biegung des Siphons hineinzuführen.

Eine Rohrreinigungsspirale oder Schlauchaufsätze für die Reinigung mit Wasserdruck sind eher etwas für die professionelle Reinigung. Diese Geräte sollte man als Laie lieber nicht selbst verwenden. Die Fachleute kennen sich hingegen mit der richtigen Anwendung aus und wissen, wo sie ansetzen müssen und welche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind.

FAQ

Woran merkt man, dass eine Rohrreinigung fällig ist?

Ein verstopfter Abfluss ist daran zu erkennen, dass das Wasser nicht mehr so gut abfließt. Bei einer leichten Verstopfung sinkt der Wasserspiegel entsprechend langsam ab. Dann ist der richtige Zeitpunkt für die Rohrreinigung. Wenn man zu lange wartet, kommt es zur kompletten Verstopfung und das Wasser bleibt im Becken stehen. Spätestens jetzt sollte man handeln.

Wie kann man der Verstopfung im Abfluss vorbeugen?

Für die Abflussrohre ist es besonders schonend, wenn es gar nicht erst zu einer Verstopfung kommt. Mit einem Abflusssieb lassen sich die Ablagerungen in den Rohren vermeiden, zudem ist es sinnvoll, den Siphon hin und wieder abzuschrauben, um den Unrat manuell zu entfernen. Durch das Durchspülen der Rohre mit heißem Wasser können sich Fettablagerungen nicht halten und werden weggeschwemmt. Zudem lohnt es sich, beim Reinigen von Badewanne, Dusche und Waschbecken zum Ende etwas von dem Reinigungsmittel in den Abfluss zu geben.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Verwendung von anorganischen Rohrreinigern zu treffen?

Die chemischen Reinigungsmittel haben oft eine hohe Konzentration von anorganischen Substanzen.

Das entsprechende Gefahrensymbol auf dem Behälter zeigt an, dass man entsprechend vorsichtig mit diesen Reinigern umgehen sollte. Teilweise gibt es eine detaillierte Anleitung, wie die Rohrreiniger zu handhaben sind.
Damit sollen Schäden am Rohr vermieden werden, außerdem dienen die Herstellerangaben dem Schutz der eigenen Gesundheit.

Bei der Dosierung und auch bei der Einwirkzeit sollte man sich genau an die Empfehlungen halten. Zudem ist es hilfreich, Haushaltshandschuhe zu tragen, damit die Haut nicht direkt in Kontakt mit der Reinigungssubstanz kommt. Eine gute Belüftung des Raums ist ebenfalls unverzichtbar, des Weiteren sollten Kinder ferngehalten werden, da die Dämpfe gefährlich sind. Eine sichere Aufbewahrung sorgt dafür, dass nur verantwortungsbewusste Erwachsene Zugriff auf die anorganischen Reinigungsmittel haben. Falls doch einmal etwas vom Reinigungsmittel auf die Haut kommt, sollte man die Stelle gründlich mit Wasser abwaschen und sofort den Hausarzt aufsuchen, um schwere Folgen zu vermeiden.

Darf ich den Abflussreiniger auch für andere Zwecke verwenden, beispielsweise für die Wasch- oder Spülmaschine?

Nein, die Rohrreiniger aus unserem Vergleich sind grundsätzlich nicht für solche Maschinen geeignet. Es gibt spezielle Reinigungsmittel für die Waschmaschine und für den Geschirrspüler. Bei diesem Haushaltsgeräten gibt es außerdem einige andere Möglichkeiten, damit die einzelnen Maschinenteile und der Abfluss wieder einwandfrei funktionieren. So ist die Waschmaschine mit einem Flusensieb ausgerüstet, das sich reinigen lässt, und die Spülmaschine hat ebenfalls ein Sieb, das man zumeist ohne Werkzeug herausnehmen kann, um Rückstände zu entfernen.

Was passiert, wenn man zu viel Abflussreiniger verwendet hat?

Bei einer Überdosierung kann es zu einer verstärkten Klumpenbildung kommen, sodass aus der Verstopfung eine feste Ablagerung wird. Des Weiteren besteht das Risiko, dass es im Inneren des Abflussrohres zu einer Überhitzung und zu schwerwiegenden chemischen Reaktionen kommt.

Die Folge sind möglicherweise Verformungen oder sogar Explosionen. Deshalb sollte man unbedingt die Dosierungsempfehlung einhalten und lieber etwas weniger Reinigungsmittel nehmen als zu viel.
Wie lange muss der Abflussreiniger einwirken?

Die benötigte Wirkzeit ist in der Anleitung genau beschrieben. Im Normalfall richtet sie sich nach dem Grad der Verschmutzung bzw. Verstopfung. Die angegebene Maximaldauer sollte nicht überschritten werden. Besser ist es, den Abfluss etwas eher durchzuspülen und zu testen, wie schnell das Wasser nach der Behandlung wieder abfließt. Falls die Verstopfung weiterhin besteht, führt man die Reinigungsaktion nach einer gewissen Wartezeit und einem nochmaligen Durchspülen ein zweites Mal durch.

Nützliches Zubehör

In unserem Vergleich der Rohrreiniger geht es auch um das nötige Zubehör. Natürlich funktioniert die Reinigung nicht ohne das übliche Reinigungszubehör wie Putzlappen und Schwamm, normaler Haushaltsreiniger und Eimer. Bei den anorganischen Abflussreinigern sollte man auch die Haushaltshandschuhe nicht vergessen: Diese bieten mehr Sicherheit und schützen die Hände vor den bedenklichen Inhaltsstoffen.

Wenn eine umfangreiche Reinigungsaktion ansteht, braucht man ggf. einen Pümpel und/oder Spezialbürsten für den Abfluss. Der Pümpel muss die richtige Größe haben und die Bürsten sollten ebenfalls in ihrer Länge und Breite zum Abflussrohr passen. Damit die Drahtbürsten effektiv eingesetzt werden können, muss man meistens nur das obere Bauteil am Abfluss abschrauben. Danach hat die Bürste ausreichend Spielraum.

Auch ein Schlauchsystem kann dabei helfen, die schwierigen, hartnäckigen Verstopfungen loszuwerden. Dabei handelt es sich typischerweise um einen Rohrreinigungsschlauch mit Düse. Im Bedarfsfall gibt es auch die passenden Übergangsstücke für dieses System.

Wenn der Siphon abgeschraubt werden soll, weil die Verstopfung etwas hartnäckiger ist, braucht man eine Rohrzange und ggf. weiteres Schraubwerkzeug. Je länger der „Hebel“ ist, desto einfacher geht diese Arbeit von der Hand. Eventuell sind nach einer solchen Aktion neue Dichtungen erforderlich.

Viele Hersteller von Reinigungsmitteln bieten spezielle Utensilien für die gründliche und zugleich praktische Säuberung der sogenannten „Feuchtzonen“ an. So gibt es innovative Sieb-Varianten, die gewissermaßen als Ersatz für den einfachen Abflussstopfen fungieren. Sie sammeln die Seifenreste und Fusseln, bevor diese im Abfluss landen, und sind somit ein guter Schutz vor Verstopfungen.
Auch Spezialmittel können mit den Rohrreinigern kombiniert werden. So gibt es Kombinationen aus Abflussstopfen und Sieben, die einen Reinigungsstein beinhalten und damit immer wieder reinigende Substanzen in das Abflussrohr hineinspülen. Das sorgt für einen frischen Duft und verhindert, dass sich Rückstände innen im Rohr festsetzen.

Für die kleinen und größeren Reinigungsaktionen in der Küche und im Bad gibt es noch viele weitere Zubehörteile. Einige dieser Gegenstände dienen ausschließlich der Hygiene, andere sollen den Geruch verbessern. Im Gäste-WC sind es beispielsweise Duft-Stäbe oder Spülsteine, die zum Einsatz kommen.

Alternativen zum Rohrreiniger

Die verschiedenen Rohrreiniger aus unserem Vergleich werden von umweltbewussten Menschen oft durch Hausmittel ersetzt. Natron oder Backpulver, Essig oder Zitronensäure sind jedoch nicht so effektiv wie die speziellen Reinigungsmittel der bewährten Haushaltsmarken. Dennoch gehören sie zu den sinnvollen Alternativen, ebenso wie die Saugglocken und die Rohrreinigungsspiralen, die ganz ohne Chemie funktionieren.

Auch der Einsatz eines Wasserschlauchs kann helfen, das Rohr von Verstopfungen zu befreien. Die dünnen Schläuche, die bis ins Rohr geführt werden, produzieren eine feine Wasserspirale. Vor allem wenn das Wasser warm ist, lassen sich damit leichte Klumpen auflösen. Ein solches Schlauchsystem kann eventuell auch dazu benutzt werden, die Verstopfung mit leichten Stößen zu lockern.

Der Hochdruck-Abflussreiniger ist nur etwas für die Experten. Hier funktioniert die Rohrreinigung durch einen starken Wasserdruck. Verbindungsstücke und Dichtungen können unter dieser Aktion leiden, darum sollte man als Laie lieber einen Fachmann mit dieser Variante der Abflussreinigung beauftragen.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Reinigungsmittel

http://www.n-tv.de/ratgeber/Verstopfte-Rohre-reinigen-article247228.html

http://www.wallstreet-online.de/ratgeber/haus-und-immobilien/wasser-waerme-und-energie/thema-rohrreinigung-effiziente-rohrreiniger-helfen

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohrreiniger

http://www.chemie.de/lexikon/Rohrreiniger.html

http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/r/rohrreiniger.htm

https://www.abfluss-verstopft.info/rohrreiniger/

http://www.toiletteverstopft.com/abflussreiniger

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