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Salatschleuder Test 2017 • Die 10 besten Salatschleuder im Vergleich

Ein frischer Kopfsalat stellt nicht nur einen Schmaus für die Augen dar, sondern glänzt auch mit zahlreichen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen und bildet auf diese Weise einen wichtigen Bestandteil unserer Ernährung.

Damit Sie die hygienischen Voraussetzungen für den knackig-grünen Genuss schaffen können, müssen Sie das Blattgemüse jedoch vor dem Verzehr waschen. Damit Ihnen der herrliche Salat nicht im wahrsten Sinne des Wortes die Mahlzeit verwässert, ist richtiges Trocknen des Salats unabdingbar.

In der Salatschleuder flieht das Wasser dank Zentrifugalkraft aus den Zwischenräumen des frischen Grüns, ohne dabei die Blattstruktur zu beschädigen. Doch welche Salatschleuder ist die beste ihrer Art?

Worauf sollten Sie beim Kauf des Küchengeräts achten – und lohnt es sich, für spezielle Küchenhelfer etwas mehr auszugeben? Im Salatschleuder-Vergleich 2017 haben wir uns diese Fragen genauer angesehen.

Salatschleuder Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Rösle 15695 Salatschleuder m. GlasdeckelOxO Salatschleuder EdelstahlLeifheit 23241 SalatschleuderKüchenprofi 1370082800 SalatschleuderZyliss Salatschleuder easy spin grossOXO Good Grips Salat- und KräuterschleuderSilit Salatschleuder weissLeifheit 23200 Salatschleuder ComfortLineLurch 10220 Salatschleuder mit Kurbel grünXavax Salatschleuder mit Kurbel

Rösle 15695 Salatschleuder m. Glasdeckel


OxO Salatschleuder Edelstahl


Leifheit 23241 Salatschleuder


Küchenprofi 1370082800 Salatschleuder


Zyliss Salatschleuder easy spin gross


OXO Good Grips Salat- und Kräuterschleuder


Silit Salatschleuder weiss


Leifheit 23200 Salatschleuder ComfortLine


Lurch 10220 Salatschleuder mit Kurbel grün


Xavax Salatschleuder mit Kurbel


 Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,9 2,0 2,2 2,4
FunktionSalatschleuder m. GlasdeckelSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuderSalatschleuder
MarkeRösleOxOLeifheitKüchenprofiZylissOXOSilitLeifheitLurchXavax
FarbeSilberSilberSilberWeissBlauWeissWeissGrünTransparentTransparent/Grün
MaterialEdelstahl 18/10, Glas und KunststoffEdelstahlEdelstahlEdelstahlKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Abmessung27 x 25,5 x 18,5 cm26,7 x 26,7 x 19 cm28,4 x 28,2 x 18 cm24,7 x 24,7 x 13,8 cm26 x 26 x 14,5 cm22,2 x 22,2 x 13,2 cm27 x 26,2 x 16,2 cm
26 x 26 x 18,5 cm23,2 x 22,8 x 16,8 cm24 x 24 x 13,5 cm
Gewicht1,7 kg1,7 kg1,2 kg1 kg862 g862 g1,1 kg898 g780 g399 g
Material aus EdelstahlGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Besonderheiten

  • Fugenlose Verarbeitung
  • Durchmesser: 25,5 cm Höhe: 18,5 cm
  • Mit einer 7:1-Übersetzung garantiert effektives Schleudern

  • Salatschleuder m. Glasdeckel Ø 24 cm
  • Schön verarbeitet
  • 10 Jahre Herstellergarantie

  • Formschöne Edelstahlschüssel
  • Anti-Rutsch-Schüsselboden aus Silikon
  • Integrierte Ausgusshilfe im Deckel

  • Praktisches und gut verarbeitetes Produkt
  • Durchmesser von 24 cm, der Korb 22 cm
  • Preis/ Leistungsverhältnis

  • Mit einem integrierten Ab-tropfsieb
  • High Tech und Design
  • Antirutschring

  • Mit demselben Pumpmechanismus
  • Verbesserter Brems-Mechanismus
  • Kompaktere Funktionsweise zum Platzsparen

  • Einfache und sichere Handhabung
  • Auch zum Abgießen und Abtropfen heißer Speisen
  • Sicherer Stand durch rutschfesten Gummiring

  • Einzigartiger Trockenmechanismus
  • Auch als formschöne Salaltschüssel oder als Sieb nutzba
  • Herausnehmbare Drehscheibe

  • Durchmesser: 22,5 cm
  • Höhe: 14 cm
  • Spülmaschinenfest

  • Ø 24 cm, Höhe 13,5 cm, 3l
  • Herausnehmbares Sieb
  • Mit praktischem Ausgießer
Preis- / Leistung
Komfort
Preisvergleich
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Geschleudert und gut: Was ist eigentlich eine Salatschleuder?

Eine Salatschleuder beschleunigt das Trocknen des Salats nach dem Waschen. Das Gerät besteht aus einer äußeren Schüssel, in der sich ein drehbares Sieb befindet. Zum Schleudern legen Sie den Salat einfach in das mittlere Sieb und schließen anschließend den Deckel.

Dabei ist zu beachten, dass der Deckel richtig aufliegt und keine Lücke zwischen dem Schüsselrand und der Dichtung entsteht – denn sonst spritzt beim Schleudern das Wasser in der Küche umher. Dann drehen Sie die das innere Sieb mithilfe einer Kurbel oder eines Seilzugs; die Vorrichtung dazu befindet sich selbstverständlich außen an der Salatschleuder, damit sich das Sieb ungestört in der Schüssel drehen kann.

Die Bewegung schleudert den Inhalt des Siebs gegen die Wände: Während die größeren Salatblätter daran hängen bleiben, fliegen die Wassertropfen ungehindert durch das Gitter des Siebs und landen in der äußeren Schüssel.

Praktische Physik: Wie funktioniert eine Salatschleuder?

Dem Funktionsprinzip der Salatschleuder liegen einfache physikalische Gesetze zugrunde. Das Sieb in der Salatschleuder rotiert, angetrieben durch eine Kurbel oder einen Seilzug. Die Drehbewegung sorgt dafür, dass sich der Salat im Inneren nach außen bewegt:

Die Zentrifugalkraft zieht ihn regelrecht von der Mitte der Salatschleuder weg, denn das physikalische Phänomen ist nicht umsonst nach dem lateinischen Wort „fuga“ benannt, was so viel bedeutet wie „Flucht“.

 

Der Salat bleibt im Sieb hängen; nur sehr kleine Stücke können zwischen den Stäben des Gitters hindurch nach außen gelangen. Das Wasser lässt sich von dieser Barriere natürlich nicht einfach aufhalten, sondern flieht nach außen. Die äußere Schüssel fängt Wasser und Salatteilchen auf und sorgt somit dafür, dass Ihre Küche trocken bleibt.

Warum ist eine Salatschleuder im Vergleich zu anderen Möglichkeiten im Vorteil?

Die Salatschleuder ist nicht völlig alternativlos: Prinzipiell können Sie das grüne Blattgemüse auch in einem Geschirrtuch, einem einfachen Sieb oder einem Salatsieb mit Deckel trocknen. Allerdings haben diese Methoden im Vergleich zu speziellen Salatschleudern einige Nachteile, die schwer wiegen.

Wenn Sie Ihren Salat mit einem Geschirr- oder Küchentuch trocknen wollen, üben Sie dabei größeren Druck auf die Blätter aus. Manuelles Abtupfen kommt deshalb nicht in Frage. Salatblätter sind sehr empfindlich und entwickeln schnell braune oder glasige Stellen, wenn Sie die Blattstruktur zerstören.

Wenn Sie beim Camping gar keine Salatschleuder zur Verfügung haben oder direkt nach einem Umzug improvisieren müssen, können Sie ein Geschirrtuch als leidliche Alternative zur Salatschleuder dennoch gebrauchen. Allerdings sollten Sie den Salat nicht mit dem Tuch abtupfen oder gar abreiben, sondern die Blätter locker in das Tuch einschlagen, sodass keine Öffnung mehr bleibt. Anschließend können Sie den Wickel an zwei Enden fest umfassen und mit _leichten_Schleuderbewegungen hin- und herschwenken. Diese Improvisation hat jedoch den großen Nachteil, dass das Wasser aus dem Salat in der Umgebung umher spritzt. Am besten nutzen Sie Ihre Tuch-Schleuder deshalb im Freien; in der heimischen Küche lohnt es sich, eine stabilere und
zweckdienlichere Alternative zu nutzen.

Ein normales Sieb ist zum Salatschleudern ebenfalls nicht geeignet. Zwar können Sie das frische Grün darin abtropfen lassen, doch dabei verbleibt eine relativ große Menge an Wasser zwischen den Blättern. Ein offenes Sieb hin und her zu schleudern erweist sich hingegen aus naheliegenden Gründen als äußerst unpraktisch. Wenn Sie nur eine handvoll Salat zu trocknen haben, kann ein normales Sieb noch einigermaßen ausreichend sein: Die geringere Anzahl und Masse an Blattgemüse versperrt dem Wasser nicht so sehr den Weg nach unten (und damit aus dem Sieb), wie es bei größeren Mengen der Fall ist.

Allerdings müssen Sie sich bei dieser Vorgehensweise in Geduld üben und können das Sieb nur mit Vorsicht und kleinen Bewegungen seitlich schwenken, um das Wasser entweichen zu lassen. Von der Zentrifugalkraft, die bei der Salatschleuder so effektiv wirkt, ist hierbei keine Spur. Größere Mengen von Salat lassen sich auf diese Art und Weise nur mit großer Mühe und enormem Zeitaufwand verarbeiten – oder mit erwartbaren Kollateralschäden auf Fußboden und Wänden.

Als dritte scheinbare Alternative kommen Salatsiebe in Frage, die sich in unserem Praxistest jedoch ebenfalls als dürftig herausstellten. Diese bestehen in der Regel aus Kunststoff und bestehen aus einem Schüssel-ähnlichen Sieb und einem Deckel, sodass das Salatsieb sich fest schließen lässt. In diesem Sieb können Sie den frisch gewaschenen Sieb nicht nur abtropfen lassen, sondern ihn auch hin und her schütteln.

Dabei sollten Sie das Salatsieb jedoch unbedingt über eine Spüle halten und keine Objekte in der Nähe platzieren, die durch Wasserspritzer Schaden nehmen könnten – denn beim Schütteln des Siebs spritzen die Wassertropfen unserer Erfahrung nach sehr unkontrolliert umher und landen vielfach leider nicht nur im Spülbecken.

Ernsthaft überzeugen konnten diese drei Alternativen uns deshalb in unserem Produkttest nicht. Die Salatschleuder bietet den Vorteil, dass sie schnell und effektiv arbeitet und sich mit einem entsprechend großen Gerät auch größere Mengen Salat gleichzeitig schleudern lassen. Darüber hinaus bieten Salatschleudern einen Schutz gegen umherspritzendes Wasser. Faltbare Modelle nehmen sogar recht wenig Platz weg und auch stabile Salatschleudern aus festem (aber leichtem) Material lassen sich bei Bedarf problemlos auf dem Küchenschrank verstauen. Der Deckel des Geräts erweist sich dabei als effektiver Schutz gegen Staub. Elegantere Modelle, zum Beispiel aus Edelstahl, können auch ohne Sorge um das ordentliche Erscheinungsbild der Küche auf der Arbeitsplatte stehen bleiben.

Welche Arten von Salatschleudern gibt es?

Bei unserer nachfolgenden Betrachtung berücksichtigen wir nur Salatschleudern im engeren Sinne; Siebe, auch spezielle Salat-Siebe, oder Beutel zum Schütteln klammern wir dabei aus. Wie wir bereits feststellten haben diese Lösungen deutliche Nachteile gegenüber geschlossenen Salatschleudern. Im Wesentlichen lassen sich zwei Haupt-Typen von Salatschleudern unterscheiden: solche mit Kurbel und solche mit Seilzug.

Die zwei Grund-Typen: Salatschleudern mit Kurbel und mit Seilzug

Salatschleudern mit Kurbel sind auf die übliche Art aufgebaut: In einer äußeren, geschlossenen Schüssel befindet sich ein Sieb, das sich frei um seine Mittelachse drehen kann. Der Antrieb stammt von einer Kurbel, die sich für gewöhnlich oben auf dem Deckel des Geräts befindet. Eine Schraube überträgt die Drehbewegung der Kurbel auf die Achse, an der wiederum das Sieb befestigt ist. Der Salat im Innern kommt dabei nur mit dem Sieb und mit anderen Salatblättern in Kontakt und erhält dadurch kaum Druckstellen. Bei sehr langem oder heftigem Schleudern können die Blätter jedoch ebenfalls Schaden nehmen.

Salatschleudern mit Seilzug treiben Sie ebenfalls von außen an. In Bezug auf das optische Erscheinungsbild unterscheiden sich die beiden Typen kaum voneinander, da der grundsätzliche Aufbau identisch ist. Das eine Ende des Seilzugs ist in der Salatschleuder mit den drehbaren Bauteilen verbunden, während sich am anderen Ende (das außerhalb liegt) ein Griff befindet. An diesem Griff nehmen Sie den Seilzug auf und ziehen ihn heraus. Dadurch ziehen Sie die Schleuder gewissermaßen auf – und das Sieb dreht sich anschließend in entgegengesetzter Richtung zurück. Dabei wirkt wieder die bekannte Zentrifugalkraft, die das Wasser zwischen den Salatblättern nach außen zieht.

Kurbel oder Seilzug: Welche Salatschleuder ist die bessere?

Die Frage, welche dieser beiden Salatschleudern der anderen überlegen ist, lässt sich nicht eindeutig beantworten. In unserem Produkttest konnten wir feststellen, dass beide Arten ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Die Salatschleuder mit Kurbel verlangt eine größere Anstrengung von Ihnen, da Sie die Kurbel kontinuierlich drehen müssen, während das Sieb im Inneren des Geräts rotiert. Allerdings
können Sie auf diese Art und Weise auch individuell bestimmen, wie schnell sich die Schleuder drehen soll. Bei zu heftigen Bewegungen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass trotz aller grundsätzlichen Vorteile von Salatschleudern Druckstellen am Salat entstehen. Langsamere Umdrehungen, wie Sie sie mit der Kurbel leicht kontrollieren können, sind deshalb bei Salatschleudern mit Kurbel leicht umsetzbar. Der Nachteil dieser Angelegenheit ist allerdings, dass der Vorgang bei langsameren Drehungen ineffektiver ist. Die Geschwindigkeit stellt eine entscheidende Einflussgröße für die Zentrifugalkraft dar: Je langsamer die Drehbewegung, desto geringer fällt die physikalische Kraft aus und desto weniger Wasser entweicht aus dem Sieb in der Schleuder.

Im Vergleich dazu ist die Salatschleuder mit Seilzug deutlich effektiver: Sie ziehen den Seilzug heraus und das Sieb dreht sich anschließend mit einem relativ stabilen Geschwindigkeit. In unserem eigenen Test erwies sich die Umdrehung dabei als deutlich schneller als das Kurbeln von Hand.

Die gleichmäßigen Umdrehungen können jedoch auch einen Nachteil darstellen – nämlich dann, wenn Sie den Salat bewusst schonend schleudern wollen. Nicht jeder Salat ist gleich, was sich auch auf die Unterschiede in der Blattstruktur auswirkt. Festes Blattgemüse wie Kohl kann tendenziell höherem Druck (und damit größerer Zentrifugalkraft) standhalten, ohne dass die Blätter dabei zwingend Schaden erleiden. Zarter Feldsalat verlangt hingegen eine etwas sorgfältigere Behandlung.

Bei einer Startschleuder mit Seilzug haben Sie jedoch in der Regel nicht die Möglichkeit, die Drehbewegung genau zu steuern. Indem Sie den Seilzug nicht vollständig herausziehen können Sie unter Umständen jedoch etwas Einfluss auf Geschwindigkeit und Dauer des Schleuderns nehmen.

Welche Salatschleuder die bessere ist, hängt deshalb auch von Ihrem Geschmack und Ihren Gewohnheiten ab. Insbesondere dann, wenn Sie die Salatschleuder auch zum Abtropfen von anderem Gemüse und Obst nutzen wollen und Sie bevorzugt zarten Salat essen, bietet eine Kurbel-Schleuder mehr Vorteile. Wenn Sie hingegen den Salat nicht lagern wollen, sondern immer sofort verzehren, oder wenn Sie nicht viel Kraft in den Händen und Armen haben, dann ist ein Gerät mit Seilzug eventuell besser für Ihre Ansprüche geeignet. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Kauf, welche Art von Salatschleuder für Sie persönlich sinnvoll ist. So vermeiden Sie unnötige Ausgaben und Staubfänger, die Sie nur ungern benutzen oder nicht benötigen.

Unser Salatschleuder-Test: So haben wir die Geräte getestet

Der Produkttest 2017 für Salatschleudern stand für uns ganz im Zeichen von Vielfältigkeit. Deshalb setzten wir verschiedene Kriterien fest, die uns bei den getesteten Modellen ins Auge stachen. Doch machen Sie sich selbst ein Bild davon und entscheiden Sie für sich, welche dieser Eigenschaften für sie persönlich von Bedeutung sind – denn letztlich kommt es vor allem darauf an, dass Sie mit Ihrer Auswahl am Ende zufrieden sind.

  • Material und Gewicht

Salatschleudern können prinzipiell aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen: Fester Kunststoff ist besonders häufig zu finden, aber auch Edelstahl, Silikon und sogar Porzellan kommen als Materialien in Frage.

Salatschleudern aus festem Kunststoff bieten den Vorteil, dass sie relative Stabilität und geringes Gewicht miteinander vereinen. Das Gerät hat auf einer ebenen Oberfläche in der Regel einen festen Stand und bereitet beim Befüllen keine Schwierigkeiten. Während des Schleuderns müssen Sie jedoch unter Umständen die Salatschleuder mit der freien Hand festhalten, denn das geringe Eigengewicht erlaubt es dem Gerät unter Umständen zur Seite zu rutschen. Die Oberfläche des Kunststoffs ist leicht zu reinigen; oft können Sie die Salatschleuder in ihre Einzelteile zerlegt auch in der Spülmaschine reinigen, allerdings sollten Sie vorher prüfen, ob die Teile auch tatsächlich spülmachinenfest sind.

Fester Kunststoff bietet den Vorteil sehr leicht zu sein. Dadurch lässt sich die Salatschleuder problemlos im Schrank verstauen und wieder hervorholen, ganz nach Bedarf. Darüber hinaus müssen Sie keine allzu große Befürchtung haben, dass das Material zersplittert, wenn Sie die Schüssel versehentlich fallen lassen.

Zwar kann auch Kunststoff brechen und Splittern, allerdings ist das Risiko deutlich geringer als beispielsweise bei Porzellan oder Glas. Des Weiteren stell eine fallende Kunststoff-Schüssel ein geringeres Risiko dar als eine schwere Salatschleuder aus Edelstahl.

Schwere Salatschleudern sollten Sie deshalb mit größerer Umsicht bewegen, da sich zum Beispiel eine Salatschleuder aus_Edelstahl_ beim Sturz in ein durchaus gefährliches Geschoss verwandelt. Sie sollten deshalb auch davon absehen, Geräte aus diesem Material auf dem Schrank zu verstauen oder an Plätzen aufzustellen, von denen diese leicht hinunterfallen kann.

Edelstahl hat jedoch mehr zu bieten als solche Schattenseiten: Die Optik derartiger Salatschleudern wirkt edler als die Artgenossen aus Plastik. Darüber hinaus verleiht das zusätzliche Gewicht dem Gerät eine größere Standfestigkeit. Durch die Kombination dieser beiden Eigenschaften bietet es sich an, einen festen Platz auf der Arbeitsplatte für die Salatschüssel einzurichten.

Im Vergleich zu Kunststoff und Edelstahl erscheint Silikon auf den ersten Blick als sehr ungewöhnliches Material für eine Salatschleuder. Der flexible Werkstoff kommt jedoch vor allem bei faltbaren Salatschleudern zum Einsatz. Dank des Silikons können Sie einen solchen Küchenhelfer zusammenklappen und dadurch platzsparend verstauen und transportieren. Faltbare Salatschleudern haben jedoch den Nachteil, tendenziell weniger stabil zu stehen. Wenn Sie sich für eine derartige Variante entscheiden, sollten Sie bei der Benutzung deshalb etwas behutsamer vorgehen und die Balance des Geräts im Auge behalten.

  • Art der Salatschleuder

Im Abschnitt „Welche Arten von Salatschleudern gibt es?“ haben wir Ihnen bereits die beiden Grund-Typen vorgestellt und Ihnen einige Vor- und Nachteile jeder Art genannt. Salatschleudern mit Kurbel erfordern oft mehr Aufwand Ihrerseits und können sich unter Umständen als ineffizienter erweisen als vergleichbare Modelle mit Seilzug; allerdings lassen sich die Umdrehungen bei Kurbel-Modellen zielgerichtet kontrollieren und nach Belieben unterbrechen.

Salatschleudern mit Seilzug erfordern tendenziell einen geringeren Kraftaufwand, lassen sich jedoch nicht umdrehungsgenau steuern. Dafür arbeiten diese Geräte oft zügiger und effizienter.

  • Volumen

Salatschleudern unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Material und Geräte-Typ, sondern auch in Bezug auf das Volumen des Siebs, das seinerseits von der Größe der Schüssel und damit von den Maßen des Geräts abhängt. In diesem Zusammenhang wollen wir jedoch zwei wichtige Maße unterscheiden: die theoretische Füllmenge und die empfohlene Füllung.

Hersteller und Händler weisen oft nur das Volumen der Schüssel oder des Siebs aus. Die meisten Modelle in unserem Produkttest verfügten über ein Fassungsvermögen zwischen vier und fünf Litern; Abweichungen davon sind jedoch grundsätzlich möglich. Bei diesen Angaben sollten Sie darauf achten, ob sich das genannte Volumen auf die Schüssel oder das Sieb bezieht. Da der Abstand zwischen diesen beiden Bauteilen leicht variiert, kann dieser Unterschied sich auch auf den praktisch zur Verfügung stehenden Platz im Sieb auswirken.

Wenn Sie die Salatschleuder nutzen, ist für Sie jedoch vor allem die praktische Füllung von Interesse: Wie viel Salat passt in eine Salatschleuder? Salatblätter lassen sich selbstverständlich nur schwer in Liter messen, denn zusammengedrückt nimmt das Blattgemüse deutlich weniger Raum ein. Auch unterscheiden sich verschiedene Arten von Salat dahingehend, wie kompakt sie gewachsen sind. Aus diesen Gründen ist eine einfache Umwandlung von Gramm in Liter nicht möglich. Als Faustregel konnten wir in der Praxis feststellen, dass eine Salatschleuder mit 4–5 Liter Volumen für einen durchschnittlichen Kopfsalat oder eine entsprechende Menge an anderem Salat ausreicht.

Wenn Sie die Salatschleuder befüllen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Salat locker im Sieb liegt. Auf keinen Fall sollten Sie ihn zusammendrücken oder stopfen, da sonst nicht nur Druckstellen entstehen, die den Salat matschig und unansehnlich machen können – sondern auch die Wirkung des Schleuderns verschlechtert sich, wenn Sie das Gerät überladen. Befinden sich zu viele Salatblätter im Sieb, kann das Wasser unter Umständen nicht ausreichen in die äußere Schüssel ablaufen. Sollten Sie deshalb für viele Gäste oder eine Großfamilie kochen, können zwei Ladungen sinnvoller sein als eine überfüllte.

  • Besondere Eigenschaften

Einige Salatschleudern weisen zusätzliche Besonderheiten auf. Ein Beispiel dafür sind faltbare Geräte, die relativ wenig Platz einnehmen, aber auch einige Nachteile wie tendenziell geringere Stabilität mit sich bringen.

Andere Salatschleudern weisen ein besonderes Design aus und sind deshalb möglicherweise eher dazu geeignet, auch bei Nicht-Benutzung offen auf einer Arbeitsfläche in der Küche zu stehen. Das Sieb mancher Modelle lässt sich leicht herausnehmen und dadurch auch für andere Lebensmittel verwenden, zum Beispiel um Wasser abzugießen.

Nicht alle solche Siebe eignen sich jedoch für den Kontakt mit heißen Flüssigkeiten und Feststoffen, zum Beispiel beim Abgießen von Nudeln und Kartoffeln. Wenn Sie das Salatschleuder-Sieb zu diesem Zweck nutzen wollen, sollten Sie deshalb vorab kontrollieren, ob das Material hitzebeständig ist, und auf welche Teile des Geräts dies zutrifft. In der Schleuder drehen sollten Sie Nudeln und Kartoffeln jedoch nicht, sofern der Hersteller keine ausdrücklichen anderslautenden Angaben für dieses bestimmte Modell macht. Verletzungen durch Verbrühen sind sonst eine mögliche Folge. Vor allem einige Kunststoffe stehen darüber hinaus unter dem Verdacht, potenziell giftige Stoffe bei Hitze abzugeben – deshalb eignet sich nicht jeder Kunststoff dazu, in Berührung mit heißen Nahrungsmitteln zu kommen.

Manche Salatschleudern weisen noch eine andere Besonderheit auf: Sie verfügen über einen Ausguss im Deckel; durch diesen können Sie das Wasser leichter abschütten, das nach dem Schleudern in der äußeren Schüssel des Küchenhelfers verbleibt.
  • Spülmaschinenfeste Teile
Viele Salatschleudern sind spülmaschinenfest oder verfügen zumindest über spülmaschinenfeste Teile. Allerdings trifft dies nicht auf alle Arten und Modelle zu; auch die verschiedenen Produkte desselben Herstellers können sich darin unterscheiden. Eine gründliche Reinigung der Salatschleuder von Hand oder in der Spülmaschine ist vor der ersten Benutzung jedoch unbedingt erforderlich.

In welchen Abständen Sie das Gerät anschließend komplett reinigen wollen, hängt vom Grad der Verschmutzung sowie der Nutzung generell ab. Wenn Ihre Salatschleuder jeden Tag im Einsatz ist und Sie diese nach jedem Betrieb gründlich trocknen und anschließend auslüften, müssen Sie die Schleudern nicht zwingend jedes Mal auch in der Spülmaschine oder im Spülbecken reinigen.

Checkliste: Worauf muss ich beim Kauf einer Salatschleuder achten?

Salatschleudern finden Sie in so vielen verschiedenen Farben, Größen und Ausführungen, dass die Auswahl recht schwer fallen kann. Das andere Extrem wäre es, einfach zur erstbesten Salatschleuder zu greifen – doch beides hat seine Nachteile. Zur Orientierung möchten wir Ihnen deshalb unsere Checkliste zur Verfügung stellen, die Ihnen als roter Faden bei der Entscheidungsfindung dienen kann. Jeden dieser Punkte können Sie für sich dahingehend beantworten, was für Sie persönlich unbedingt notwendig, egal oder ein nettes Extra wäre. Anschließend können Sie unsere Bestenliste oben zur Hilfe nehmen und eine Vorauswahl treffen.

  • Kurbel oder Seilzug?
  • Durchmesser und Volumen?
  • Fester Platz auf der Arbeitsplatte oder im Schrank verstauen?
  • Faltbar oder feste Schüssel?
  • Sieb vielseitig einsetzbar?
  • Hitzebeständig?
  • Sonstige wichtige Eigenschaften?

Kurzinformationen zu ausgewählten Herstellern

  • GEFU 
  • Lurch 
  • WMF 
GEFU ist einer der bekanntesten Hersteller von Küchenartikeln in Deutschland. Vor mehr als 70 Jahren begann das Unternehmen mit der Produktion von einfachen Haushaltswaren wie Küchenreiben, später kamen jedoch komplexere Geräte und ein breiteres Sortiment hinzu.
Lurch ist ein Unternehmen, das sich ebenfalls auf die Herstellung von Produkten für den Küchenbedarf konzentriert. Seit rund 20 Jahren besteht die Firmentradition, die neben Salatschleudern auch zahlreiche andere manuelle und elektrische Geräte sowie kleinere Küchenhelfer hervorbrachte.
WMF gehört zu den älteren Herstellern von Geräten und Produkten rund um die Küche. Als „Württembergische Metallwarenfabrik“ ging das Unternehmen bereits Ende des 19. Jahrhunderts an den Markt. WMF konnte sich seitdem mit einem reiten Angebotsspektrum von Mixern und Smoothie-Makern über Gemüseschneider und einfache Haushaltswaren etablieren.

 

Wo gibt es die besten Angebote für Salatschleudern – im Internet oder im Fachhandel?

Immer wieder müssen Sie sich nicht nur für das Was, sondern auch für das Wie entscheiden; der Weg zur passenden Salatschleuder stellt dabei keine Ausnahme dar. Der stationäre Handel lockt oft mit Aktionen und dem Versprechen von besserem Service und fachlicher Beratung, während im Internet ein schier unbegrenztes Spektrum an Möglichkeiten zu Auswahl steht und Sie den Einkauf mit einigen Klicks von zu Hause aus erledigen können, statt mit müden Beinen im Geschäft.

Einige Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten können Sie bereits ablesen. Mittlerweile hat sich jedoch die Anzahl echter Fachhändler selbst in Großstädten deutlich reduziert; wenn Sie nach einer Salatschleuder und nicht nach einer vollständigen Kücheneinrichtung suchen, lohnt sich deine lange Anfahrt für den Einkauf oft nicht. Das Haushaltswaren-Geschäft wird im stationären Handel an vielen Orten inzwischen von Discountern und Billig-Anbietern bestritten. Diese können zweifellos ihre Geschäfte tätigen – aber die vielfach angepriesene kompetente Fachberatung mussten zumindest wir viel zu oft vergeblich suchen.

Dahingegen bietet die Vielfalt von Möglichkeiten im Onlinehandel den Vorteil, dass Sie den Einkauf nicht nur bequemer gestalten können, sondern auch frei zwischen nahezu allen Anbietern wählen können.

Auf diese Art und Weise sind Sie nicht auf die Vorauswahl eines Händlers vor Ort angewiesen, der seinen physischen Lagerplatz mit bedacht füllen muss und deshalb nur ein beschränktes Sortiment führen kann. Wenn Sie sich nicht auf einen Händler festlegen, sondern die Bandbreite aller Online-Händler zur Auswahl haben, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, genauso das zu finden, was Sie suchen.

Wissenswertes & Ratgeber: Wussten Sie schon, dass …?

Huygens, Newton und die Salatschleuder: Ein kurzer geschichtlicher Exkurs

Schon im Jahr 1644 konnten herausragende Denker sich dem Phänomen der Zentrifugalkraft kognitiv annähern; doch es dauerte noch mehr als zwanzig weitere Jahre, bis auch die quantitativen Aspekte der Kraft entdeckt wurden.

Isaac Newton soll einer Anekdote zufolge die Schwerkraft entdeckt haben, als ein Apfel vom Baum fiel und auf seinem Kopf landete. Auch die Zentrifugalkraft gehörte zu seinen wissenschaftlichen Arbeiten – jedoch war er nicht der erste, der auf diese Idee kam. Ein Mann namens Christian Huygens kam ihm zuvor. Der Niederländer betätigte sich nicht nur als Physiker, sondern auch als Mathematiker und Astronom; jedoch blieb er deutlich unbekannter als Newton und ist heute vor allem Spezialisten bekannt. Schon bevor sich die Menschen erklären konnten, was hinter dem Phänomen der fliehenden Masse steckt, war das Prinzip den meisten jedoch vertraut – denn schon, wenn Sie sich mit gestrecktem Armen im Kreis drehen, können Sie die Zentrifugalkraft am eigenen Leib spüren.

Auch die Nutzung des Prinzips für praktische Zwecke ist an sich keine Neuheit. Waschmaschinen und Wäschetrockner greifen ebenfalls darauf zurück und bringen auf diese Art und Weise ein Stück Geschichte jeden Tag in unser Leben; oft ohne dass wir etwas davon bemerken.

Eine völlig andere Entwicklung spielte ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Salatschleuder: Die Kultivierung des Salats. Als sich die Menschen in der Jungsteinzeit an Orten niederließen und sesshaft wurden, legten Sie den Grundstein für die moderne Landwirtschaft. Heute sind riesige Flächen mit Feldern bedeckt, Gewächshäuser liefern das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse und Dünger, Wasser und Licht liefern ebenfalls einen Beitrag zum knackigen Grün auf unseren Tellern. Bei den modernen Salatarten handelt es sich übrigens um Nachkommen wilder Vorfahren, die über Jahrhunderte durch gezielte Züchtung besonders schmackhaft gerieten.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Salatschleuder

Was ist das Besondere an der Salatschleuder?

Das Funktionsprinzip der Salatschleuder beruht auf der Zentrifugalkraft. Bei diesem physikalischen Phänomen handelt es sich um eine Kraft, welche die Masse eines Objekts nach außen zieht, während es sich in einer Zentrifuge befindet. Eine Formel kann genau berechnen, wie groß die Zentrifugalkraft ist – und dementsprechend auch, wie stark die Masse vom Zentrum der Zentrifuge nach außen flieht.

Die Zentrifugalkraft ist jedoch nicht die einzige physikalische Größe, die in einer Salatschleuder in Erscheinung treten kann; im Gegensatz zur Zentrifugalkraft ist diese jedoch vielen Menschen unbekannt oder nur noch Bruchstückhaft aus dem Physikunterricht in der Schule in Erinnerung. Die Rede ist von der Zentripetalkraft. Befindet sich ein Objekt genau in der Mitte einer Zentrifuge, zieht die Kraft sie nicht nach außen, sondern fixiert sogar ihre Position im Zentrum. Je weiter sich das Objekt von diesem Zentrum entfernt, desto größer wird jedoch die Zentrifugalkraft.

Die Physik nutzt sowohl die Zentrifugalkraft als auch die Zentripetalkraft, um Kreisbewegungen zu beschreiben und zahlreiche mathematische Größen zu berechnen, die mit ihr im Zusammenhang stehen.

Warum ist es wichtig, Salat schonend zu behandeln?

Zu starker Druck ruft auf den zarten grünen Blätter oft Druckstellen hervor. Dadurch wirkt der Salat schnell unappetitlich und wenn Sie ihn im Kühlschrank zwischenlagern wollen, können sich Druckstellen negativ auf die Haltbarkeit des Salats auswirken – denn solche offenen Stellen sind wie Wunden, die einen optimalen Nährboden für Bakterien und Pilze bieten. Eine intakte Oberfläche hingegen schützt den Salat verhältnismäßig besser und sorgt zudem dafür, dass weniger Feuchtigkeit entweicht. Auch dies trägt zur Frische und damit zur Qualität der Blätter bei. Möglicherweise haben Sie an dieser Stelle schon erkannt, warum wir Menschen intakte und knackige Blätter als appetitlicher empfinden: Diese Merkmale zeigen uns an, dass mit der Salat uns vermutlich keinen Schaden zufügen, sondern gut ernähren wird.

Was macht Salat so gesund?

Salat gilt gemeinhin als gesund – aber warum eigentlich? Um diese Frage zu beantworten müssen wir uns zunächst die einzelnen Bestandteile und Eigenschaften von Salat näher ansehen.

Je nach Sorte unterscheiden sich die Nährwerte des grünen Blattgemüses voneinander. Alle haben jedoch gemeinsam, dass sie sehr kalorienarm sind: 100g. Feldsalat besitzt beispielsweise 18 kcal und Eisbergsalat sogar nur 13 kcal. Im Verhältnis zum Energiegehalt bietet Salat darüber hinaus für wenig Kalorien ein hohes Volumen. Vor allem Personen, die sich eine Diät unterziehen müssen, greifen deshalb gern auf Salat zurück. Für eine kalorienbewusste Ernährung ist jedoch von großer Bedeutung, dass Sie die gesparten Kalorien nicht durch zu viel Dressing wieder ausgleichen.

Auch an Vitaminen hat Salat einiges zu bieten. 100 g Kopfsalat liefern Ihnen durchschnittlich 11 mg Vitamin und 306 mg Kalium. Kalium gehört zu den Elektrolyten, die eine wichtige Funktion bei der Regulation des Wasserhaushalts des menschlichen Körpers innehalten. Zusammen mit den anderen Elektrolyten ist Kalium für die Gesundheit unabdingbar. Auch Calcium, das unter anderem für Zähne und Knochen von Bedeutung ist, kommt in Salat vor. Kopfsalat enthält 21 mg des Mineralstoffs, Feldsalat 35 mg und Rucola sogar 160 mg.

Welcher Salat am gesündesten ist, ist nur schwer zu beantworten. Ernährungsberater und Coachs verweisen häufig auf eine Faustregel: je dunkler die Blätter natürlicherweise sind, desto mehr Nährstoffe enthält der Salat. Demzufolge wäre Kopfsalat Eisbergsalat vorzuziehen, und Rucola, Feldsalat und Spinat würden noch besser abschneiden. Ein entsprechender Trend lässt sich auch tatsächlich aus verschiedenen Nährwertangaben ableiten; allerdings sind Pauschalisierungen und falsche Versprechen eher kritisch zu betrachten.

Ein Wunderheilmittel gegen alle Zivilisationserkrankungen ist Salat jedenfalls nicht – trotz zahlreicher Behauptungen von Lifestyle-Gurus. Eine gesunde Ernährung kann zwar dazu beitragen, der Entstehung von Krankheiten vorzubeugen, eine Gesundheitsgarantie gibt es allerdings leider nicht. Salat zählt übrigens zu den fünf Portionen Obst und Gemüse, die Ernährungsexperten pro Tag empfehlen.

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Woraus besteht eine Salatschleuder?

Eine Salatschleuder besteht aus einer Schüssel, einem Sieb und einem Deckel, an dem sich eine Kurbel oder eine Reißleine befindet. Häufige Materialien sind Kunststoff, Edelstahl, Silikon und Glas. Die Salatschleuder kann sich aus einem einheitlichen Material zusammensetzen, aber auch aus verschiedenen Stoffen.

Wie viel Salat passt in eine Salatschleuder?

Wie viel Blattgemüse in eine Salatschleuder passt, hängt vom Volumen des Geräts ab. Viele Modelle verfügen über ein Fassungsvermögen von 4–5 Litern, was in den meisten Fällen für einen durchschnittlichen Kopfsalat oder eine Packung Rucola ausreicht. Achten Sie jedoch darauf, die Salatschleuder nicht zu überladen, da Sie sonst die Blätter zu stark zusammendrücken und unschöne Makel auf den Blättern hinterlassen.

Wozu brauche ich überhaupt eine Salatschleuder? Ist diese nicht vollkommen überflüssig?

Eine Salatschleuder kann Ihnen dabei helfen, den Salat nach dem Waschen so weit zu trocknen, dass das Wasser nicht im wahrsten Sinne des Wortes den Geschmack verwässert. Das Schleudern ist dabei schonender als zum Beispiel die Blätter abzutupfen: Überschüssige Flüssigkeit entweicht dem Sieb aufgrund der Zentrifugalkraft und lässt den Salat in einem Zustand zurück, der ihn servierfähig macht.

Wie lange muss ich den Salat schleudern?

Wie lange sich die Salatschleuder drehen muss, hängt von verschiedenen Einflüssen ab. Wenn Sie zum Beispiel eine Kurbel-Schleuder haben und diese nur langsam drehen, benötigen Sie deutlich mehr als bei schnellerer Rotation. Auch die Wassermenge zwischen den Salatblättern spielt eine Rolle, ebenso die Struktur der Pflanze und die Füllung der Salatschleuder.

Meine Salatschleuder hat einen Schaden. Wie kann ich sie reparieren?

Reparaturen sind bei Salatschleudern leider nicht immer möglich. Oft stellt es einen geringeren Aufwand dar, eine günstige Salatschleuder aus Kunststoff vollständig durch eine neue zu ersetzen, als eine mühsame Reparatur zu versuchen. Wenn der Kunststoff Risse aufweist, sollten Sie die Salatschleuder nicht mehr verwenden, da sonst Plastikteile zwischen den Blättern landen und Sie jene ungewollt mitessen könnten. Für einige Modelle bieten Hersteller Ersatzteile an; dies ist vor allem im höheren Preissegment der Fall, dort jedoch ebenfalls nicht überall.

Nützliches Zubehör

  • Salatschüssel oder Servierschüssel

Nach vollendeter Arbeit wollen Sie Ihren Salat wahrscheinlich voll und ganz genießen – und das Auge isst bekanntlich mit. Deshalb ergibt es Sinn, wenn Sie das „Grünzeug“ in einer ansprechenden Schüssel servieren. Dabei gibt es keine Universallösung, sondern für jeden Anlass eine passende Möglichkeit.

Bei formaleren und gemütlicheren Mahlzeiten macht sich eine Schüssel aus Glas oder Porzellan oft besonders gut auf dem Tisch. Beim Grillfest, Picknick oder Camping erweist sich jedoch meistens eine Kunststoff-Schüssel als praktischer. Sie ist durch ihr geringeres Eigengewicht nicht nur leichter zu transportieren, sondern kann auch nicht so leicht zu Bruch gehen.

Spezielle Salatschüsseln, vor allem jene aus Kunststoff, besitzen zum Teil einen optionalen Deckel, mit dem Sie das kostbare und köstliche Grün vor Insekten und vor dem Austrocknen schützen können. Darin lässt sich Salat auch oft noch einen Tag lang im Kühlschrank lagern – allerdings nur ohne Dressing. Schon nach wenigen Stunden lässt die zusätzliche Flüssigkeit den Salat sonst matschig werden und die Blätter weichen vollständig durch.

  • Salatbesteck

Salatbesteck kann unterschiedliche Formen annehmen. Beliebt sind zum Beispiel Salat-Zangen, mit denen Sie den Salat greifen und so auf Ihren Teller legen können. Zangen haben den Vorteil, dass beide Teile immer beieinander sind. Darüber hinaus können Sie mit diesem einfachen Hilfsmittel den Salat deutlich sicherer greifen als mit einem einfachen Löffel bzw. zwei Löffeln. So manches Salatbesteck besteht jedoch aus zwei Einzelstücken, die Sie ebenfalls wie eine Zange nutzen können, gleichzeitig aber auch wie Löffel – zum Beispiel um einzelne Gemüsestücke aus der Schüssel zu fischen. Das Salabesteck besteht häufig aus Edelstahl oder Kunststoff.

  • Salatteller

Kleine flache Teller eignen mit leicht erhöhtem Rand eignen sich besonders gut, um Salat darauf abzulegen. Selbstverständlich können Sie jedoch auch andere Schalen oder kleine Teller nehmen. Gesonderte Salatteller eignen sich vor allem für Salat, den Sie als Beilage zu einer Mahlzeit servieren. Wenn Sie hingegen den Salat zur Hauptattraktion ihres Mahls machen möchten, können Sie auch einen Pastateller oder eine flache größere Schale nutzen. Einige Salatteller sind kunstvoll mit Blumen oder geometrischen Mustern verziert. Häufige Materialien sind Glas und Porzellan.

Alternativen zur Salatschleuder

Obwohl es einige Alternativen zur Salatschleuder gibt, zeichnen sich diese durch verschiedene Nachteile aus. Dennoch wollen wir Ihnen diese anderen Optionen nicht vorenthalten, damit Sie selbst eine Entscheidung treffen können.

Salatsieb

Salatsiebe bestehen meistens aus hartem Kunststoff und sind seitlich und am Boden mit einem Gitter ausgestattet, durch welches das Wasser entweichen kann. Verschlossen wird das Sieb mit einem passenden Deckel, der bei vielen Modellen ebenfalls Öffnungen aufweist. Durch Schütteln können Sie den Salat mit einem solchen Sieb durchaus zuverlässig von Wasser befreien; allerdings sollten Sie ein wenig mehr Zeit einplanen und auf Wasserspritzer achten, die sich in unserem Test kaum vermeiden ließen. Falls Sie sich für ein solches Sieb entscheiden lohnt es sich, wenn Sie den Salat zunächst abtropfen lassen, bevor Sie ihn schütteln. Dadurch kann bereits einiges Wasser abfließen.

Beutel und Geschirrtücher

Theoretisch benötigen Sie zum Schleudern – oder zumindest zum Ausschütteln – des Salats nicht einmal eine feste Schüssel. Einige Hersteller bieten spezielle Beutel an, in die Sie den Salat füllen können. Das Schütteln soll die Salatblätter auf diese Weise ebenfalls von überschüssigem Wasser befreien. Unserer Erfahrung nach eignen sich solche Lösungen jedoch vor allem zum Camping, jedoch weniger als dauerhafte Lösung zu Hause.

Weiterführende Links und Quellen

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