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Sitzkissen Test 2017 • Die 9 besten Sitzkissen im Vergleich

Sitzkissen Test 2017 • Die 10 besten Sitzkissen im VergleichSitzkissen kommen in vielen Formen, Farben und Designs vor. Beim gewöhnlichen Sitzkissen handelt es sich um eine Unterlage für einen Stuhl oder eine Bank, der ein Sitzmöbel optisch verschönert und es bequemer macht. Es kann auch zu seinem Schutz dienen, um lackierte oder empfindliche Oberflächen zu schützen und lange zu erhalten. Auch draußen kommen Sitzkissen zum Einsatz, sei es fest integriert auf einer Gartenbank oder als optionales Element für jedes beliebige Gartenmöbelstück, auf dem länger gesessen werden soll.

Neben universell passenden Sitzkissen gibt es besonders für Sitzbänke auch Maßanfertigugnen, die genau auf die Bank passen und auf dieser nicht verrutschen. Weiterhin gibt es unter den Sitzkissen Sonderformen. Dazu gehören der Sitzpouf und der Sitzsack, auch kreative Formen wie würfelförmige Hocker sind streng genommen noch Sitzkissen, wenn sie eine Kissenfüllung besitzen. In dieser Form sind sie besonders in jungen Einrichtungsstilen anzutreffen und gehören zu den aktuellen Wohntrends.

Sitzsäcke gelten sogar als typisches Teenager-Möbel, obwohl auch einige Erwachsene sie zu schätzen wissen. Dabei haben Sitzkissen eigentlich einen ganz unglamourösen, nicht trendigen Hintergrund. Sie sind in vielen Ländern der Welt das häufigste Sitzmöbel und werden betrachtet wie hierzulande Stühle oder Sessel. Anzutreffen sind Sitzkissen vor allem in großen Familien, wo sie einfach auf den Boden gelegt werden, sodass alle beieinander sitzen können, etwa zum Essen. Wer heute in ein traditionell geführtes nordafrikanisches Restaurant geht, wird in diesem keinen einzigen Stuhl, dafür aber ein Sammelsurium an bunten, großen Sitzkissen finden.

Diese Nutzung ist wiederum in der westlichen Welt eher selten, auch wenn Sitzkissen-Formen wie der Sitzpouf durchaus für eine gesellige Runde gemacht wären. Andere Formen des Sitzkissens kommen auch in Asien vor, wo sie dem heutigen Sitzpouf ähneln und als Meditationskissen dienten, damit man dabei nicht auf dem kalten Boden sitzen musste.

Sitzkissen Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

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Das Cush Comfort rutschfestes Memory-Schaum Sitzkissen belegt Platz 2 im Sitzkissen Test.Das Bonmedico® Orthopädisches Sitzkissen mit innovativer Gel-Beschichtung belegt Platz 3 im Sitzkissen Test.Marokkanisches Ledersitzkissen Poufs TabaaDas SISSEL Sit Fit  belegt Platz 6 im Sitzkissen Test.Das LoveHome Memory Foam Sitzkissen belegt Platz 7 im Sitzkissen Test.Das Homescapes extrahohe Sitzkissen belegt Platz 8 im Sitzkissen Test.Das Salosan Orthopädisches Viscoelastisches-Gelschaum-Sitzkissen belegt Platz 9 im Sitzkissen Test.Das COCCY-XL Steißbeinkissen belegt Platz 10 im Sitzkissen Test.

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Bewertung---
Unsere Empfehlung
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1,01,11,21,41,52,02,12,32,4
Art des SitzkissensBallsitzkissenBalancekissen KapokfüllungMemory-Schaum SitzkissenOrthopädisches SitzkissenLedersitzkissenKombi aus Sitzkeil und SitzballMemory-Schaum KissenOrthopädisches SitzkissenOrthopädisches SitzkissenSteißbeinkissen
AnwendungsbereichIdeales Ballsitzkissen für den Bürostuhl, Yoga, Training, FitnessEinsetzbar für Fitness-Training,Yoga, Gymnastik, Aerobic, Bauchtraining, Physiotherapy, Schwangerschaftsgymnastik,Stuhlauflage, Bodensitzkissen, für die Polsterung von Gartenbänkenfördert die Wirbelsäulen Ausrichtung und lindert Rückenschmerzen beim Sitzenschmerzreduzierend, sorgt für gerade Körperhaltung und Steißbein-EntlastungMarokkanische Handarbeit!!ergonomische Sitzhaltung, fördert aktives sitzenentlastet Rücken und BeineAufstehhilfe und bequeme Sitzerhöhungfür Bandscheiben,Rücken,Steißbeinhilfreich bei schmerzhaften Verletzungen, Prellungen oder Entzündungen
FarbeSchwarzschwarzgrünschwarzblaubraunschwarzschwarzterracottaschwarzschwarz
Maße28 cm34 cm x 4 cm35 x 35 x 6,5 cm36 x 45,5 x 6 cm45 x 8 x 35 cm 50 x 50 x 30 cm33 x 33 x 6,5 cm45,7 x 34,3 x 7,6 cm40 x 40 x 10 cm42 x 42 x 9 cm46 x 44 x 8 cm
FüllungLuftLuftmit 100% Kapok gefülltMemory-SchaumGel/Gedächtnisschaum HybridMungo (Reißwolle)Luft - druckvariabel durch Ventil zur individuellen EinstellungMemory-Schaum100 % PolyesterVisco-GelschaumPUR-Elastoschaum
Materialanti-burst Material / geprüfte Markenqualitätanti-burst Materialstrapazierfähigen Baumwollbezug aus reiner Baumwolleöko-freundliches und geruchsfreies MaterialVelours mit ReißverschlussEchtes Schaf-LederVeloursbezug aus 80% Baumwolle und 20% PolyesterPolyesterBaumwolle3 dimensionales Gewebeohne Bezug
trainiert den Rücken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Hakennein Grüner Haken Grüner Haken
Umweltfreundlich Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Hakenneinnein Grüner Hakenneinnein
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Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert ein Sitzkissen?

Sitzkissen gehören zu den unkompliziertesten Einrichtungsgegenständen, ihre Verwendung ist selbsterklärend. In ihrer einfachsten Form werden sie, wie sie sind, auf einen Stuhl gelegt und dekorieren diesen, bieten aber auch eine weiche Unterlage. Nicht zuletzt schirmen sie auch die Sitzfläche des Stuhls ab und verhindern Kratzer, die durch einen Jeansknopf schnell einmal entstanden sind. Sind sie flach und biegsam, können sie ohne Probleme in der heimischen Waschmaschine gewaschen werden. Manche Sitzkissen lassen sich auch zusätzlich mit Kissenbezügen beziehen, sodass diese bei Bedarf in die Waschmaschine gesteckt werden können, während das Sitzkissen draußen bleiben kann und die ganze Zeit vor Schmutz geschützt war. Das bietet zusätzlich den Vorteil, dass mit einem Wechsel des Bezugs eine neue Farbe in die Wohnräume kommt, ohne dafür das ganze Sitzkissen austauschen zu müssen.

Neben der einfachen Form gibt es spezielle Sitzkissen für eine ergonomische Sitzhaltung. Diese sind teils frei verkäuflich, teils handelt es sich um Maßanfertigungen aus einem Sanitätshaus. Letztere kommen vor allem bei rückengeschädigten Patienten vor, denn dann muss besonders auf eine korrekte Sitzhaltung geachtet werden. Wenn es ihnen nicht möglich ist, weniger zu sitzen, indem sie etwa an einem Stehschreibtisch arbeiten, hilft ihnen das Sitzkissen dabei, eine gesunde Haltung einzunehmen.

Ein solches Sitzkissen ist weniger dekorativ, dafür kann es aber auf jedem Stuhl und auch auf einer Bank benutzt werden. Sei es auf dem Esstischstuhl zu Hause, auf einer Gartenbank oder auch auf dem Bürostuhl auf der Arbeit – mithilfe eines solchen Sitzkissens kann der unbequemste Stuhl komfortabel gemacht werden und Rückenschmerzen lassen sich besser verhindern. Die bekannteste Form davon ist das Keilkissen, das hinten höher ist als vorne und den Menschen in eine rückengerade Lage bringt, ohne dass er dafür selbst etwas tun muss. Es gibt aber auch Sonderanfertigungen, die an den genauen Bedarf des Anwenders angepasst sind.

Größere Formen von Sitzkissen werden in der Regel mit einem Kissenbezug geschützt und dekoriert, da sie gelegentlich gewaschen werden müssen. Sie können allein durch ihre Größe schließlich auch eher schmutzig werden und liegen meistens auf dem Boden, wo sie noch mehr Schmutz aufnehmen. Spätestens, wenn Hund und Katze entdecken, wie bequem ein Sitzkissen ist, sammeln sich darauf Haare und die Reinigung dient schon einer gewissen Grundhygiene im Haushalt.

Derartige Sitzkissen bestehen aus einer undekorativ und einfach gehaltenen Kissenfüllung, da diese ohnehin unter einem Bezug verschwindet. Als Füllung kommen Materialien wie Styroporkugeln, aber auch Baumwolle oder synthetische Wattefasern in Frage. Je nachdem, wie fest oder weich das Sitzkissen sein soll, kann es lockerer oder dichter mit Füllmaterial befüllt werden. Während Watte oder ein vergleichbares synthetisches Material immer sehr flexibel und knautschbar bleiben wird, bieten kleine Styroporkugeln als Füllung eines großen Sitzkissens ein ganz eigenes Sitzgefühl, ähnlich wie bei einem Sitzsack. Kleinere Kugeln sind flexibler und man kann eher in ein solches Kissen einsinken, weshalb sie lieber als größere Kugeln zur Füllung genutzt werden.

Das Sitzkissen selbst wird nicht mehr zu Hause gewaschen, sondern bei Bedarf professionell gereinigt, da es zu groß für eine Waschmaschine ist. In diese passen nur noch seine Bezüge, die dafür je nach Lust und Laune flexibel ausgetauscht werden können. Eine Reinigung der Kissenfüllung bei einem großen Sitzpouf ist jedoch nur bei grober Verunreinigung nötig – dafür müsste schon eine ganze Saftflasche auslaufen und mehr als die Kissenhülle verunreinigen, was hoffentlich die Ausnahme darstellt.

Das ästhetische Element an einem Sitzkissen ist sein Kissenbezug, sofern das Kissen selbst nicht dekorativ gemacht ist. Wenn dieser nicht gebraucht wird, sollte das Sitzkissen entsprechend in einem schönen Design und einer passenden Farbe gewählt werden, das zur restlichen Wohn- oder Gartendeko passt. Dadurch kann es auf jeden Stuhl oder jede Bank gelegt werden und verschönert sogar noch den Wohnraum. Bekanntlich liegt der Teufel im Detail und ein farblich unpassendes Sitzkissen würde auffallen – ein farblich gut gewähltes Sitzkissen trägt dagegen unterbewusst noch zum Farbschema bei.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Grundsätzlich gibt es Sitzkissen für drinnen und für draußen sowie als medizinische Unterstützung für Patienten mit Rückenproblemen. Natürlich können derartige Sitzkissen auch zur Vorbeugung verwendet werden, um zu helfen, besser und rückenschonender zu sitzen. Mit dem Kissenbezug kommt eine weitere Spanne an Möglichkeiten der Individualisierung hinzu, die zur stimmigen Raumdeko beitragen kann. Einige mögliche Einsatzgebiete eines Sitzkissens sind:

  • harte Esszimmerstühle
  • Bänke an einem Esstisch
  • Gartenmöbel (Stühle und Bänke)
  • unergonomische Stühle
  • als Hocker (z.B. als Sitzpouf)
  • für Sitzkreise (große Sitzkissen für den Boden)

Unbequeme, harte Stühle sehen manchmal zwar toll aus, doch auf ihnen sitzen mag man nicht lange. Da es sich meist um nicht ganz günstige Designer-Teile handelt, wäre es natürlich schade um das Geld, würde niemand lange auf ihnen sitzen wollen. Oft will man nebenbei auch ihre Oberfläche etwas schützen, denn die Abnutzung kommt noch früh genug und lässt die Möbel benutzt aussehen. Ein Sitzkissen kann diese beiden Probleme jedoch lösen, und wenn es optisch nicht zu den Stühlen passt, wird es danach einfach wieder in den Schrank gesperrt.

Viele Stühle profitieren aber optisch noch von einem Sitzkissen und sehen dadurch gleich etwas wohnlicher aus. Ein nackter Stuhl ganz ohne eine Auflage wirkt doch immer etwas unpersönlich. Auf Sitzbänken für drinnen und draußen kommen meist maßgeschneiderte Sitzkissen oder Sitzpolster zum Einsatz. Dadurch passen sie zentimetergenau, rutschen nicht und sehen auch wie maßgeschneidert aus. Möbelhersteller bieten zu ihren Sitzbänken oft eine Reihe an
maßgeschneiderten Sitzkissen oder Sitzpolstern mit an, sodass man sich die Farbe und das Material aussuchen kann. Wenn nichts dabei ist, kann das Sitzkissen natürlich auch selber gemacht werden, damit es genau die Vorstellungen trifft.

Büroangestellte haben häufig mit unpassenden, unbequemen und regelrecht gesundheitsschädlichen Sitzgelegenheiten zu tun. Von Ergonomie kann keine Rede mehr sein und der Stehschreibtisch wird nicht in jedem Büro angeboten – und er ist auch nicht von jedem gewollt. Meist muss erst ein Angestellter erkranken, damit Arbeitgeber mehr Wert auf einen ergonomischen Stuhl legen.

Ein mitgebrachtes Sitzkissen für bessere Ergonomie am Arbeitsplatz kann helfen, den Rücken zu schonen, auch wenn es keine Möglichkeit gibt, tagsüber weniger zu sitzen. Denn nicht jeder kann es sich zeitlich leisten, regelmäßig Pausen zu machen, und nicht jeder will vor den anderen Kollegen Dehn- und Streckübungen machen. Eine korrekte, gesündere Sitzhaltung kann die eine oder andere Verspannung lösen und dazu führen, dass man mit weniger Rückenschmerzen abends nach Hause geht.

Säße man tagsüber gesünder, würden sich viele Fälle von Rückenschmerzen wahrscheinlich vermeiden oder zumindest in ihrem späteren Ausmaß bessern lassen.

Ein solches Sitzkissen kann auf jeden Bürostuhl gelegt werden, sofern dieser nicht schon ergonomisch gestaltet ist. Dann ist kein Sitzkissen mehr angeraten, da die bereits geformte Sitzfläche des Stuhls sich mit dem Sitzkissen nicht verträgt und der Angestellte darauf wahrscheinlich doch wieder falsch sitzt.

Grundsätzlich eignen sich Sitzkissen für Innen– und Außenbereiche. Drinnen sind sie ein dekoratives und praktisches Element und machen harte Sitzflächen weicher, verschönern aber auch die Wohnung und schützen die Oberfläche von Stühlen und Bänken. Durch ein Sitzkissen auf Stuhl und Bank sehen die Möbel gleich so aus, als seien sie regelmäßig liebevoll in Benutzung, denn wo Bewohner sind, da sind auch textile Elemente wie ein Sitzkissen.

Auch draußen haben Sitzkissen ihre Daseinsberechtigung. Gartenmöbel wie Stühle und Bänke sehen zwar in Rattan, Schilfrohr oder Beton toll aus, doch gerade weich und kuschelig sind sie nicht. Ändern kann man das ganz einfach mit einem outdoor-tauglichen Sitzkissen. Bestenfalls ist es wasser- und schmutzabweisend, dann haben ihm Wind und Wetter gleich weniger an. Immerhin kann selbst der wärmste Sommer mit einem spontanen Regenschauer überraschen, das müssen Outdoor-Sitzkissen aushalten können.

Sonst wird das Sitzkissen einfach bei Bedarf herausgeholt und anschließend wieder mit in Garage oder Keller genommen, wo es auch überwintern kann. Da Gartenmöbel eher noch härter sind als Möbel für den Wohnbereich, sind die dafür gemachten Sitzkissen oft auch dicker. Damit isolieren sie gleichzeitig vor Nachtkälte, wenn es am Abend doch einmal länger wird und man nicht hinein gehen will, auch wenn es draußen bereits abgekühlt ist.

Hocker entwickeln sich gerade zum neuen Trend unter den Sitzkissen, am ehesten in Form des Sitzpoufs. Die meisten von uns dürften aus Mamas und Papas Wohnzimmer noch den Hocker kennen, der eher Papas Fußablage war und von sonst niemandem benutzt wurde – was schade ist, da man sich wunderbar auf sie setzen kann.

Sie sind angelehnt an die Tradition, auf Sitzkissen auf dem Boden beieinander zu sitzen und zu essen, die in vielen Naturvölkern bis heute so erhalten geblieben ist. Der Sitzsack fürs Jugendzimmer oder ein jung gebliebenes Wohnzimmer ist mittlerweile fast ein alter Hut, das Sitzkissen mausert sich gerade zum Designobjekt und bietet dafür auch mehr als genug inspirierende Gestaltungsmöglichkeiten. Hocker oder Sitzpoufs machen aus einem bereits gemütlichen, persönlich eingerichteten Wohnzimmer ein Nest, in das man sich einfach reinlegen will. Sie passen optimal zu aktuell beliebten Einrichtungstrends wie dem skandinavischen Look und dem Landhausstil, mit anderen Bezügen passen sie sogar ins Industrial Loft und in einen Shabby Chic-Style.

Die Bezüge sind auch ihr größer Vorteil, denn sie können jederzeit gewechselt werden und gewährleisten dadurch, dass das Sitzkissen hygienisch bleibt. Als preiswerte, aber auffallende Sitzgelegenheit sind sie darüber hinaus bequem und platzsparend, sie können also auch einer kleinen Wohnung einen Hauch eigenes Charisma verleihen. Auch einen Sitzpouf kann man in Teilen selber machen: wer versiert mit der Strick- oder Häkelnadel ist, macht sich den Kissenbezug aus grobem Garn einfach selbst und liegt damit mit jedweder Farbe voll im Trend. Den schicken Pouf kann man danach übrigens nicht nur ins Wohnzimmer stellen, sondern beispielsweise auch als Sitzgelegenheit für einen niedrigen Schminktisch verwenden oder ihn als Klamottenablage ans Fußende des Bettes stellen…

Welche Arten von Sitzkissen gibt es?

Unter einem Sitzkissen stellt sich jeder etwas anderes vor. Für manche ist es ein quadratisches Stück gepolsterter Stoff, der auf einen Stuhl gelegt wird, um ihn weicher zu machen, optisch aufzuwerten und eine empfindliche Oberfläche vor den Zeichen der Zeit zu schützen. Andere wiederum kennen das Sitzkissen eher als ergonomische Hilfe für den Arbeitsplatz, hinten höher als vorne für den kerzengeraden Sitz, den kaum jemand von alleine halten kann.

Manche verbinden Sitzkissen mit weichen, kuscheligen Unterlagen für die Gartenbank oder einen harten Gartenstuhl, auf dem man sich dank ihnen doch ganz gut längere Zeit bequem aufhalten kann. In anderen Kulturen sind Sitzkissen wiederum etwas ganz anderes als hierzulande. Sie sind das Standard-Sitzmöbel, während der Stuhl eher als Exot gilt. Kurzum: das Sitzkissen gibt es in vielen Formen, Farben, Ausführungen und Stilen, für jeden Geschmack ist das Passende Sitzkissen dabei.

Welche Arten von Sitzkissen gibt es?Sitzkissen für Stühle

Sitzkissen für Stühle sind als Polster und Deko gedacht. Sie bieten aber auch Schutz, denn man würde gar nicht glauben, welche Belastungen jeden Tag auf einen Stuhl einwirken, der sich in Benutzung befindet. Das äußert sich mit der Zeit in abgenutzten Oberflächen, was mit dem Sitzkissen nicht sein müsste – der Stuhl sieht länger aus wie neu.

Falls der Stuhl alleine zu hart ist und kein festes Polster besitzt, kann mit einem Sitzkissen nachgeholfen werden. Die hierfür benutzten Sitzkissen sind meist dünn, es gibt aber auch dickere Varianten für sehr harte Stühle – oder, falls dickere Sitzkissen einfach nur gut zu den Stühlen passen und gemütlicher wirken. Optisch sollten sie zum Rest der Wohnung passen, denn dann können sie einfach auf dem Stuhl liegen gelassen werden. Sie unterstützen als kleine Farbpunkte im Raum dann noch zusätzlich das Farbschema.

Sitzkissen für Bänke

Etwas schwieriger ist es, das richtige Sitzkissen für eine Bank zu finden. Die Gartenbank draußen ist dabei nicht so anspruchsvoll wie eine schicke Sitzbank am Esstisch oder eine Polsterbank im Innenraum. Für die Bank im Garten reicht ein möglichst dickes Kissen, das wetterfest ist und auch die aufsteigende Nachtkälte etwas abhält, wenn man einmal nach Sonnenuntergang noch in den Garten will. Für eine Bank am Esstisch sollte das Sitzkissen auf Maß geschneidert werden, viele Möbelmarken bieten deswegen passende Sitzkissen und Sitzpolster gleich mit an. Sie lassen sich aber auch selber machen, wenn die angebotenen Farben und Materialien des Möbelherstellers nicht den Geschmack treffen. Wichtig ist, dass sie bei einer Bank für den Esstisch nicht rutschen, sondern stabil auf dieser sitzen.

Sitzkissen für Gartenmöbel

Im Gegensatz zu Sitzkissen für drinnen werden Sitzkissen für Gartenmöbel gerne etwas weicher gemacht. Früh am Abend steht man noch regelmäßig auf und holt sich etwas vom Grill oder das nächste kühle Bier. Später am Abend bleibt man dagegen lieber sitzen, kuschelt sich auf die Bank oder tief in den Gartenstuhl und genießt es, nicht ständig aufstehen zu müssen. Da Gartenmöbel häufig aus künstlichen Materialien gemacht sind, ziehen diese die Nachtkälte aber an und geben sie direkt an den Menschen weiter, der auf ihnen sitzt.

Spätestens jetzt weiß man ein dickes, bequemes Sitzkissen zu schätzen, das an kühleren Abenden hoffentlich auch etwas Wärme speichern kann und vergessen lässt, wie kühl es draußen geworden ist. Die optische Erscheinung ist nicht mehr so wichtig wie im Innenraum, lediglich zu den Gartenmöbeln sollten die Sitzkissen mit ihrem Design passen. Wichtiger ist jedoch, dass sie wasser- und schmutzabweisend sind und dass man nicht jeden kleinen Erdfleck sofort an ihnen sieht – denn dieser wird kommen, sie sind schließlich draußen.

Ergonomie-Sitzkissen

Sei es für einen unbequemen Bürostuhl, mit dem man noch eine Weile Vorlieb nehmen muss, oder für Rückenschmerzen, die durch das Sitzen auf den heimischen Möbeln nicht gerade besser werden – Ergonomie-Sitzkissen kommen in vielen Lebenslagen in Frage. Besonders bekannt ist das Keilsitzkissen. Es ist hinten höher als vorne, um eine gerade Sitzhaltung zu ermöglichen, die kaum jemand von alleine annimmt oder über Stunden hinweg behält. Sie wäre aber bis auf wenige Ausnahmen die gesündeste Sitzhaltung und ist besser als ein gekrümmter Rücken.

Ein Sitzkissen mit ergonomischem Gedanken eignet sich daher auch zur Vorbeugung von Rückenschmerzen, potenzielle neue Patienten im Wartezimmer des Chiropraktikers gibt es einige. Patienten mit bestehenden Rückenschmerzen sollten dagegen mit dem Arzt Rücksprache halten, welche Art von Sitzkissen für sie am besten geeignet ist. Je nach Rückenschmerz brauchen sie womöglich ohnehin eine Spezialanfertigung aus dem Sanitätshaus, die gezielt auf ihr individuelles Krankheitsbild eingeht.

Sitzpoufs

Ähnlich wie ein Hocker ist der Sitzpouf gestaltet. Er ist meistens rund, so jedenfalls gibt es der aktuelle Trend um diese Sitzgelegenheit vor. Manchmal ist er aber auch eckig wie ein Hocker gestaltet oder nimmt eine andere Form an. Der Sitzpouf ist zwar käuflich, lässt sich aber auch mit einem selbst gestrickten oder gehäkelten Bezug individuell verschönern.

Außer der mehr oder weniger stabilen Kissenfüllung braucht man also nur etwas handwerkliches Geschick und kann dann über das Design der Inneneinrichtung mit eigenen Händen entscheiden. Eine ähnliche Form von Sitzkissen gab es im alten Japan und gibt es bis heute, das Meditationskissen. Es ist traditionell in schwarzem Baumwollstoff gehalten und nimmt die gleichen Ausmaße an wie die meisten heutigen Sitzpoufs, damals war es als komfortable Sitzgelegenheit ohne Ablenkungen für die buddhistische Meditation gedacht. Ein meditativer Genuss kann der Sitzpouf mit einem guten Buch aber sicher ebenfalls werden.

Traditionelle Sitzkissen

Das Sitzkissen ist keine Erfindung der Moderne. Im afrikanischen Raum, bei naturnahen Völkern und auch in der japanischen Kultur sind Sitzkissen ein Standard-Sitzmöbel und werden wie hierzulande der Stuhl betrachtet. Stühle findet man dort sogar selten oder gar nicht, da sie aus Holz gemacht werden und Holz nicht überall so zur Verfügung steht wie hierzulande.

Im nordafrikanischen Raum versteht man unter dem Begriff „Surmije“ das Sitzmöbel eines jeden Haushalts, es handelt sich um eine Art Sitzkissen für den Boden mit Armlehne. Darauf sitzt man zum Essen, abends beim geselligen Beisammensein und auch sonst zu jeder Gelegenheit zu Hause. Einige nordafrikanische Familien in der westlichen Welt behalten das sogar bei und kaufen sich gar kein Sofa für Zuhause, sondern laden ihre Gäste ein, sich einen Platz auf einem von vielen Sitzkissen zu suchen.

In Japan dagegen gibt es das Zafu, das dem hiesigen Sitzpouf ähnelt. Es ist ebenfalls sehr alt und wird als „Meditationskissen“ bezeichnet, da (nicht nur) Buddhisten darauf meditieren. Der traditionelle japanische Bezug für das Zafu ist schwarz und aus festem Baumwollstoff. Zumindest, bis DIY-Fans und Nadelkünstler hierzulande entdeckten, wie schön selbstgestrickte oder gehäkelte Bezüge aussehen können…

So haben wir die Sitzkissen getestet

Sitzkissen sind ein leicht und angenehm zu testendes Produkt – einfach hinsetzen und genießen! Danach müssen nur noch einige wenige weitere Faktoren näher unter die Lupe genommen werden, schon steht das Urteil. Nach folgenden Kriterien wurden die Sitzkissen in diesem Test unter die Lupe genommen:

So haben wir die Sitzkissen getestetWeiche-/Härtegrad

Ob ein Sitzkissen hart oder weich sein soll, ist Geschmackssache. Ähnlich wie bei der Matratze mögen es manche so und manche anders. Dennoch lassen sich Sitzkissen zwischen weich und hart gut einordnen, sodass man als Kunde vorher weiß, was man kauft.

Verarbeitung

Bei einem Sitzkissen spielt die Verarbeitung eine große Rolle. Preiswerte Sitzkissen sind leider oft unzureichend vernäht, sodass sie bis zur ersten fälligen Reparatur nicht lange halten. Schwierig wird das, wenn sie keinen Bezug haben. Deswegen wurde bei den getesteten Sitzkissen Wert auf stabile Nähte und reißfeste Stoffe gelegt, da ein Sitzkissen die gleiche alltägliche Belastung wie ein Stuhl aushalten und dabei möglichst ansehnlich bleiben muss.

Indoor- und Outdoor-Tauglichkeit

Nicht jedes Sitzkissen eignet sich für draußen. Wenn es das nicht tut, will der Benutzer das natürlich wissen, um es rechtzeitig vor Wind und Wetter zu retten – oder lieber gleich ein wenig empfindliches Modell zu kaufen…

Sitzgefühl

Letztendlich entscheidet jeder subjektiv, ob ein Sitzkissen sich bequem anfühlt oder nicht. Mitunter hängt das auch von Weiche- oder Härtegrad ab – passt dieser nicht, passt das ganze Sitzkissen nicht. Dennoch sind manche Sitzkissen bequemer als andere – und manche sind regelrecht unbequem, was nicht nur an ihrer Füllung liegt. Auch das will man sicherlich vor dem Kauf wissen.

Pflegeleichtigkeit

Das Sitzkissen ist kein Einrichtungsgegenstand, den man jahrelang ungewaschen belassen kann – mit der richtigen Pflege. Allerdings sitzt man auch darauf und muss es hygienisch behandeln können, damit das langfristig Spaß macht. Deswegen wurden die Sitzkissen auch nach Pflegeleichtigkeit und Möglichkeiten der Reinigung bewertet. Ein Sitzkissen, das so empfindlich ist, das es ein teures Spezial-Reinigungsmittel vom Hersteller oder gar eine professionelle Reinigung alle paar Monate braucht, mag in der Anschaffung billig sein – in der Pflege wird das schnell zur nervigen Last.

Ökologische Verträglichkeit

Ob aus (Kunst-)Leder, Leinen oder gewöhnlichem Stoff, all das sind textile Materialien und bei ihnen sollten ähnlich strenge Qualitätsrichtlinien gelten wie für Klamottenstoffe. Immerhin wird das Sitzkissen fortan im Haushalt sein und man kommt damit in Berührung, wenn auch nur kurz. Das bedeutet, Farbstoffe sollten keine giftigen Bestandteile enthalten und der Stoff darf nicht mit potenziell schädlichen Stoffen versetzt sein, damit das Sitzkissen im Showroom besser aussieht. Besonders bei Sitzkissen für Kinder ist das ein entscheidendes Kriterium, da man nie ganz sicher sein kann, was die Kleinen in den Mund nehmen.

Design

Schönheit liegt im Auge des Betrachters und jeder findet dasjenige Sitzkissen schön, das zur Einrichtung passt. Besonders ausgefallene, anspruchsvolle oder auffallende Sitzkissen werden jedoch auch mit einer guten Bewertung belohnt, denn was fügt einem Wohnraum mehr Charisma hinzu als eine individuelle, bis ins Detail durchdachte Dekoration.

Zertifizierung

Bei medizinischen Sitzkissen spielt die Zertifizierung eine Rolle. Wie andere Medizinprodukte auch sollten sie diese haben und darüber hinaus natürlich alle anderen Anforderungen an die Qualität erfüllen, denn medizinische Sitzkissen sind nicht günstig und sollten daher lange halten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzkissens achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzkissens achten?

Ein Sitzkissen ist bei Bedarf schnell einmal mitgenommen, wenn man ohnehin schon im Möbelmarkt ist oder online bestellt. Es werden neue Gartenmöbel für die Saison angeschafft? Dann aber auch mit den passenden Sitzkissen, denn die alten passen nicht mehr zum neuen Stil! Ein neuer Esstisch samt Stühlen oder Sitzbank soll her? Keine Frage, zu dieser Gelegenheit können wunderbar neue Sitzkissen geshoppt werden, denn auch zur neuen Essbank soll nicht mehr das abgenutzte alte Polster von früher verwendet werden. Bei einfachen Stuhlauflagen braucht man kaum etwas zu beachten, ein großes dekoratives Sitzkissen oder eine ergonomische Form sind im Kauf etwas herausfordernder. Auf folgende Punkte kann und sollte man beim Sitzkissen-Kauf Wert legen:

Qualität und Verarbeitung

Bei einem günstigen, schnell nebenher gekauften Sitzkissen mag die Qualität keine Rolle spielen oder man weiß, was man für den Preis zu erwarten hat. Man rechnet ohnehin nicht damit, dass man es die nächsten Jahre noch hat. Ein Sitzkissen für eine Saison draußen im Garten muss nur diese eine Saison halten, danach wird es wahrscheinlich sowieso ersetzt. Auch die Ersatz-Sitzkissen für Gäste, die die meiste Zeit versteckt im Schrank bleiben und nur herausgeholt werden, wenn die so empfindliche Tante zu Besuch kommt, für die jeder Stuhl zu hart ist, brauchen keine besonders hohen Anforderungen zu erfüllen.

Dagegen wäre es schade, wenn der kostspielige Sitzpouf, der dem Wohnzimmer für die nächsten Jahre etwas Uriges und Gemütliches verleihen sollte, nach wenigen Monaten schon undichte Nähte aufweist – am besten, obwohl er gar nicht allzu oft benutzt wurde. Sobald das Sitzkissen etwas Bleibendes sein soll oder mehr kostet, sollte deswegen auf eine stabile Verarbeitung wert gelegt werden.

Wichtig ist auch ein fester, stabiler Stoff, da Sitzmöbel intensiver belastet werden, als man denken mag: nicht nur das Gewicht des Menschen spielt eine Rolle, sondern beispielsweise auch ein abstehender Jeansknopf, der den Stoff des Sitzkissens mit jeder Bewegung aufraut. Das wird uns erst richtig bewusst, wenn der schicke Kissenbezug des Sitzkissens ein unschönes Loch in seiner Mitte zu entwickeln beginnt…

Farbe und Design

So schnell man ein Sitzkissen für den harten Esszimmerstuhl mitnimmt, wenn man schon mal im Möbelmarkt einkauft, so sehr bereut man es auch, wenn die Farbe und das Design dann doch nicht so gut zum restlichen Wohnzimmer passen. Deswegen überlegt man lieber noch einen Augenblick länger und wählt die Variante, die zum Rest der Einrichtung passt. Empfehlenswert für den Esstisch ist die Farbe der Deko, die sich einerseits auf dem Tisch selbst und andererseits im übrigen Raum befindet.

Eine blaue Tischdecke harmoniert wunderbar zu blauen Sitzkissen, grün oder grau würden auch passen. Knallrosa wäre dagegen grundverkehrt. Farben, die sich beißen, tun das auch bei der Sitzkissen-Deko-Kombination. Auch das Design spielt hier eine Rolle. Ein rüschiges, filigranes Sitzkissen passt nicht in ein Industrial Loft, so schön es in der perfekten Landhaus-Szenerie im Möbelhaus noch ausgesehen hat. Ein minimalistisches Sitzkissen in einem Landhaus-Esszimmer würde ebenfalls sehr lieblos wirken. Das Sitzkissen ist und bleibt ein Design-Element, das passend zum Rest gekauft werden muss.

Outdoor-Tauglichkeit

Ein Sitzkissen für drinnen darf ruhig aus feinem Stoff gemacht sein, denn hier sind die schlimmsten Stressfaktoren Staub und Benutzung. Für draußen ist das jedoch nichts. Wer die Sitzkissen nicht nach jeder Benutzung wieder mit nach drinnen nehmen will, sollte ausgewiesene Outdoor- und Garten-Sitzkissen kaufen, dem ein kleiner Regenschauer nichts anhaben kann. Diese haben eine weniger filigrane, dafür aber robuste Hülle. Meist ist sie abnehmbar und waschbar, außerdem ist sie wasser- und schmutzabweisend. Das macht sie pflegeleicht und der Regen oder ein wenig Schmutz können dem Sitzkissen nichts mehr anhaben.

Sitzkissen Test 2017 - Bezug ja oder neinBezug? Kein Bezug?

Nicht jedes Sitzkissen braucht einen Bezug. Manche können problemlos in der Maschine gewaschen werden und kommen gut ohne einen Kissenbezug zurecht. Wenn sie nicht so einfach gewaschen werden können, sollte der Bezug allerdings aufziehbar sein. Dazu muss das Sitzkissen etwas dicker sein, denn auf einem dünnen Kissen hält der Bezug schlecht. Über die Pflege hinaus bietet das den Vorteil, dass das Sitzkissen jederzeit durch einen neuen Kissenbezug optisch verändert werden kann, falls sich der Geschmack spontan ändert.

Pflegeleichtigkeit und Waschbarkeit

Die meisten robusten Sitzkissen lassen sich ohne Probleme waschen. Sitzkissen aus feineren Materialien sind schon komplizierter, auch große Sitzkissen wie Sitzpoufs passen natürlich nicht in die heimische Waschmaschine und würden den Waschgang wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen. Das sollte man vor dem Kauf wissen, um sich darauf einstellen zu können, das Sitzkissen notfalls in die professionelle Reinigung zu bringen. Gerade empfindliche Stoffe wie Glanzstoff, Seide, Leder oder andere künstliche Stoffe sind auch gar nicht waschbar und müssen mit speziellem Reinigungsmittel behandelt werden. Den Preis des Reinigungsmittels sollte man ebenfalls vorher kennen, denn eine Alternative vertragen derart empfindliche Sitzkissen meist nicht.

Komfort

Probesitzen auf einem Sitzkissen ist Pflicht! Ob man es lieber hart oder weich mag, ist Geschmackssache. Da man aber nicht zu Hause feststellen will, dass der heiß ersehnte Sitzpouf unbequem ist und man doch lieber auf dem Sofa sitzt, sollte man ein Sitzkissen vorher testen. Bei Sitzkissen und Polstern für Stühle und Bänke reicht es, sich einmal kurz auf das Ausstellungsstück fallen zu lassen. Ist es bequem, ist es gekauft.

Hocker, Sitzpoufs und Sitzsäcke sollte man etwas gründlicher testen. Sind sie nach ein paar Minuten immer noch bequem? Verformen sie sich schnell? Sind sie zu hart oder zu weich. Bestellt man ein Sitzkissen, sollte dieses die Möglichkeit der Rückgabe offenhalten, denn dann kann man es auch zu Hause testen und notfalls zurückschicken, falls es doch nicht passt.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • IKEA
  • ROLLER
  • POCO Domäne
  • kubivent
  • My Pillow Factory
  • miaVilla
Das schwedische Möbelhaus vertreibt eine Reihe an skandinavisch angehauchten Sitzkissen. Diese eignen sich aber hauptsächlich für die aktuell hergestellten IKEA-Stühle und -Bänke und sind auf deren Sitzflächen optimiert. Dafür haben Kunden aber die Auswahl zwischen mehreren Farben, trendig und klassisch, für ihre IKEA-Sitzmöbel. Immer wieder und je nach Trend befinden sich im Sortiment auch Sitzkissen für den Boden, Hocker und ganze Sitzsäcke.
Der Möbel-Discounter ROLLER hat für die eigenen Sitzmöbel für drinnen und draußen eine Reihe an preiswerten Sitzkissen in aktuellen Trend-Designs und -Farben im Angebot. Dieses wechselt je nach Saison und Trend, die Sitzkissen bleiben jedoch preiswert. Ob angepasst an eine Sitzbank für den dazugehörigen Esszimmertisch oder für die neu gekauften Gartenmöbel – auch hier ist das passende Sitzkissen schnell gefunden. Darüber hinaus gibt es auch einige universell einsetzbare Sitzkissen im Sortiment, die nicht an ein bestimmtes Möbelstück gebunden sind.
Der ebenfalls sehr bekannte Möbel-Discounter hat passende Sitzkissen zu allen Möbeln und mehrere Modelle im Angebot, die nicht an ein Möbelstück gebunden sind. Auch POCO folgt gerne aktuellen Trends und setzt auf niedrige Preise. Sitzkissen gibt es hier für drinnen und für draußen in unterschiedlichen Designs.
Diesen Hersteller kennt man höchstens, wenn man sich auf die Suche nach ergonomischen Sitzkissen und medizinischen Hilfsmitteln macht. Neben Matratzen und weiteren Hilfsmitteln sind im Sortiment auch ergonomische Sitzkissen zu finden, die man über Sanitätshäuser beziehen kann.
Wer sich ein wirklich individuelles Sitzkissen wünscht, wendet sich an das junge Unternehmen My Pillow Factory. Neben einigen Designs auf der Webseite ist es hier auch möglich, ein Sitzkissen komplett selber zu designen. Wer also kreative Ideen, aber nicht das handwerkliche Geschick, die Ausstattung oder die Zeit hat, diese auch selbst umzusetzen, findet bei My Pillow Factory eine Möglichkeit, trotzdem an ein wirklich einzigartiges Sitzkissen zu kommen. Bekannt ist der Hersteller übrigens auch aus der TV-Show „Die Höhle der Löwen„.
Das aus dem Hamburger Raum stammende Unternehmen miaVilla stellt eine ganze Reihe von Möbeln und Design-Accessoires her, die zwar teuer aussehen, es aber nicht sind. Darunter sind auch ansprechende Sitzkissen in hoher Qualität sowie Sitzpoufs. MiaVilla orientiert sich dabei an aktuellen Trends und setzt daher derzeit stark auf Trend-Sitzkissen wie den Sitzpouf. Wer diesen Stil aber mag, ist bei miaVilla richtig!

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Sitzkissen am besten?

Gerade in den letzten Jahren hat sich das Internet zur Anlaufstelle für Kunden entwickelt, die Auswahl wollen oder ein ganz bestimmtes Produkt suchen. Online findet man alles, wenn man richtig sucht. Profitiert hat davon unter anderem der Möbelbereich. Wohn- und Deko-Blogs, soziale Medien wie Pinterest und Instagram und natürlich auch viele Möbelhersteller und Versandhäuser haben ihren Teil dazu beigetragen.

Neue inspirierende Trends, schön in Szene gesetzt von Profis, überzeugen gerne mal zum Kauf eines Sitzkissens. Wer selbst etwas unsicher in der Einrichtung einer Wohnung ist, kann sich hier Inspiration und Anleitungen holen. Dagegen hat auch der Fachhandel seine Vorteile: Beratung, Förderung lokaler Unternehmen und die Möglichkeit, die Ware vorher unter die Lupe zu nehmen. Doch wo kauft man insbesondere Sitzkissen am besten – online oder doch lieber klassisch aus dem Fachhandel?

Sitzkissen im Fachhandel kaufen: Vor- und Nachteile

Der Fachhandel wird für schwierig auszusuchende Produkte bis heute gerne besucht. Manche tun das nur, um sich ein Möbelstück vorher anzuschauen und es letztlich doch online zu bestellen. Andere dagegen kaufen aus Solidarität mit dem Fachhandel auch dort und lassen sich die Ware später liefern. Der Vorteil des Fachhandels ist, dass man sich dort beraten lassen kann – so zumindest die Theorie.

In der Praxis ist es heute eher so, dass die Angestellten des Fachhandels auch keine ausgewiesenen Experten mehr für das Thema sind und keine wirklich bessere Beratung als das Internet bieten. Das kommt jedoch auch sehr auf das einzelne Ladengeschäft an.

Ein Sitzkissen ist nun aber kein so komplexes und schwer auszusuchendes Produkt, dass man dafür eine Beratung bräuchte. Eine Entscheidung über den eigenen Einrichtungsstil kann auch der geschulteste Inhaber eines Fachgeschäfts nicht beantworten. Immerhin könnte man sich das Produkt dort aber vorher ansehen und es austesten, was bei einem Sitzpouf oder anderen großen Sitzkissen eine nette Entscheidungshilfe sein kann.

Die Nachteile des Fachhandels sind die Vorteile des Online-Shoppings. Beratung hin oder her – man wird nicht ständig angesprochen, wenn man sich nur umschauen will. Viele Kunden finden das unangenehm. Die Auswahl an Sitzkissen ist größer, und wenn die gewünschte Farbe nicht vorrätig ist, wird sie einfach nachgeliefert, was in der Regel nicht allzu viel Zeit zusätzlich in Anspruch nimmt.

Im Fachhandel ist man auf eine Marke beschränkt, wenn man in der Boutique shoppt, oder aber auf das Sortiment, das auf die Ladenfläche passt. Ein Fachgeschäft hat außerdem eine Ladenmiete zu zahlen, sodass es preislich oft nicht mit dem Internet mithalten kann. Hinzu kommt der Zeitfaktor. Bequem von der heimischen Couch aus einkaufen kann man im Fachhandel nicht, sondern muss erst hinfahren und sich dafür Zeit nehmen. Eine Lieferung gibt es im Fachhandel zwar mittlerweile, diese verursacht aber zusätzliche Kosten. Online-Shops dagegen arbeiten teilweise schon versandkostenfrei.

Der Fachhandel lohnt sich daher nur noch, wenn man sich so unsicher ist, dass man das Sitzkissen unbedingt vorher sehen will – und die Zeit dafür auch erübrigen kann.

Sitzkissen online kaufen: Vor- und Nachteile

Früher zumindest mag es gestimmt haben, dass man im Fachhandel hochwertige Beratung erhielt und im Internet auf sich allein gestellt war. Das ist heute vollkommen anders. Selbst, wenn es nur um ein preiswertes Sitzkissen geht, steht auf den Seiten der Möbelhersteller und -Marken ein Kundensupport für alle Fragen bereit. Telefonisch, per Mail und manchmal per Chat könnte man Fragen loswerden, ohne die Antwort dafür selber suchen zu müssen. 3D-Darstellungen, Farbbeispiele, Produktfotos in verschiedenen Einrichtungsstilen und Videos ermöglichen eine Ansicht der Ware, wie sie nicht einmal im Fachhandel zur Verfügung steht. Alles, was noch fehlt, ist die Möglichkeit, das Sitzkissen online vorher auszuprobieren.

Das kann der Kunde allerdings zu Hause tun. Er hat ein 14-tägiges Widerrufsrecht, auch wenn aus dem EU-Ausland bestellt wird. Das bedeutet, das Sitzkissen kann zunächst einmal geliefert werden und der Kunde kann selbst sehen, ob es seinen Vorstellungen entspricht. Wenn nicht, muss ein kostenloser Rückversand gewährleistet werden. Ein Kauf zum Test des Sitzkissens ist also problemlos möglich und kostet effektiv wahrscheinlich weniger Zeit, als dafür in den Fachhandel zu fahren und dort zu bemerken, dass das Sitzkissen gar nicht passt.

Online hat man zudem die Möglichkeit eines umfassenden Preisvergleichs. Bevor man kauft, kann man sich mehrere Shops ansehen und findet das gleiche oder ein sehr ähnliches Sitzkissen vielleicht andernorts günstiger als erwartet.

Viele Shops versenden mittlerweile sogar versandkostenfrei, teils im gesamten Sortiment und teils ab einem bestimmten Warenwert. Wer an die Fahrtkosten zum Fachhandel denkt, wird feststellen, dass sogar mit Versandkosten ein Kauf im Internet günstiger (und weniger nervenaufreibend) kommt.

Ganz nebenbei sind Sonderangebote, Sales und Ausverkäufe online häufiger als im Fachhandel. Dort gibt es zum Wechsel der Kollektion zwar ebenfalls attraktive Preise. Online passiert das aber häufiger, selbst in den qualitativ hochwertigen Online-Shops. Wer einen besonders schicken Sitzpouf oder ein Sitzkissen entdeckt, das im Moment aber zu teuer ist, sollte also ruhig eine Weile warten, wenn es nicht direkt eilt. Es kann sein, dass das Produkt in wenigen Wochen schon heruntergesetzt wird und dann preislich attraktiv wird.

Insgesamt lohnt sich das Internet für ein Sitzkissen also mehr als der Fachhandel. Großer Beratungsbedarf wird dabei sehr wahrscheinlich nicht entstehen – Fragen kann eine Produktbeschreibung im Internet klären. Ob das Design passt, muss man letztendlich sowieso selber entscheiden, das kann kein noch so erfahrener Fachhändler. Online ist die Auswahl dafür immerhin größer als im Fachhandel, der gar nicht so viele Sitzkissen auf Lager haben kann. Während eine Fahrt in den Fachhandel Zeit in Anspruch nimmt, dauert online höchstens der Preisvergleich seine Zeit – und dieser lohnt sich wenigstens.

Wissenswertes & Ratgeber zu Sitzkissen

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Sitzkissen

Das Sitzkissen ist ein relativ modernes Trend-Möbelstück. Mit seinen bunten Möbelstoffen, kreativen Materialien und neuen Ausprägungen wie dem Sitzpouf wird es sicherlich noch eine ganze Weile beliebt bleiben. Es gilt dabei eher als Möbelstück für junge Leute denn für etablierte Herrschaften – und das hat mitunter seinen Grund in der Geschichte von Sitzkissen und -säcken.

Sitzkissen waren früher das einzige Möbelstück, das sich viele Familien neben einem meist selbstgemachtem Stuhl aus Holz leisten konnten. Einen alten Jute– oder Stoffsack hatte man im Haus herumstehen, dieser musste nur mit Heu oder Stoff befüllt werden und schon konnte man ihn benutzen. In früheren Zeiten bedeutete arm oftmals auch jung, denn bevor die Bevölkerung alt wurde, war sie wie heute auch mit dem zufrieden, was sie kriegen konnte.

In anderen Kulturen genießen Sitzkissen dagegen den Status, den hierzulande der Stuhl hat. Sie sind das Standard-Sitzmöbel und sind in jedem Wohnzimmer zu finden. Vor allem die muslimischen und afrikanischen Länder, die bis heute große Familien bevorzugen, setzen das Sitzkissen regulär für die Mahlzeiten der Familie ein. Auf dem Boden werden überall Sitzkissen verteilt, in die Mitte der Topf gestellt und die Familie versammelt sich um das Essen.

Ganz nebenbei kann man sich so auch den Tisch sparen. Selbst andere Naturvölker außerhalb dieser Kulturkreise essen und leben auf diese Weise mit dem Sitzkissen und empfinden dieses dabei nicht als Zeichen von Armut oder Jugend.

Das Sitzkissen oder der Sitzsack, wie sie heute eingesetzt werden, sind dagegen eine relativ moderne Entwicklung. Noch vor einigen Jahrzehnten hätte es sie so nicht gegeben. Nun, da die Einrichtung unkonventioneller und damit auch gleichzeitig persönlicher gestaltet werden kann, halten Sitzkissen jedoch immer mehr Einzug. Sie orientieren sich mittlerweile sogar wieder weg vom Gegenstand für das Jugendzimmer und lassen sich als schicker Strickpouf oder Sitzkissen mit modernem Design auch ins Wohnzimmer eines Erwachsenen integrieren.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Sitzkissen

Nicht in jeder Kultur ist das Sitzkissen das Jugendmöbel, das es hierzulande ist. Vor allem in naturnahen Völkern sowie im afrikanischen Raum ist ein Sitzkissen ein ganz gewöhnliches Sitzmöbel wie hierzulande der Stuhl oder der Sessel.

Auf vielen Sitzkissen kann man sogar schlafen. Wenn sie eine ähnliche Länge wie ein Bett haben, machen sie sich als Matratze gut – beispielsweise für spontane Übernachtungsgäste. Da es sich bei diesen Varianten eher um Sitzsäcke handelt, sind sie meist auch sehr gut gepolstert und isolieren damit gut, sodass es sich tatsächlich eine Nacht auf ihnen aushalten lässt.

Eine Sonderform des Sitzkissens ist der Sitzpouf, der auch für nicht mehr ganz junge Leute oder Teenager in Ordnung ist. Es handelt sich um ein rundes Sitzkissen mit etwas abgeflachter Sitzfläche. Gern wird der Sitzpouf mit einem gestrickten oder gehäkelten Überzug verschönert, wodurch er sich in derzeit beliebte Wohnstile wie den skandinavischen Look oder den Landhausstil integrieren lässt.

Ein Sitzkissen gibt es für drinnen und draußen. Sitzkissen für den Innenraum dürfen auch aus feinen Stoffen gefertigt sein. Im Außenbereich sollte man dagegen auf wasserfeste Stoffe achten. Selbst, wenn sie im Winter im Keller gelagert werden, wird es auch im Hochsommer den einen oder anderen Regentag geben. Diesen übersteht das Sitzkissen wesentlich besser, wenn seine Oberfläche wasserabweisend ist.

Die Füllung für ein Sitzkissen besteht entweder aus einem festen Kissen, das bezogen werden kann, oder aus mehr oder weniger großen Styroporkugeln in einer Kissenhülle, über den der Bezug kommt. Eine weiche Kissenfüllung kann professionell gereinigt werden, während das bei Styropor nicht notwendig ist. Letzterer ist dagegen leichter, einzelne Kugeln können mit der Zeit auch ausgetauscht werden. Auch für die Hygiene ist Styropor die beste Wahl, da sich hierin keine Keime sammeln können, falls das Sitzkissen einmal verunreinigt wird.

Richtiges Sitzen und Ergonomie erklärt

Richtiges Sitzen und Ergonomie erklärtBei einem flachen, einfachen Sitzkissen für einen Stuhl hängt die Ergonomie eher vom Stuhl als vom Sitzkissen ab. Wichtig ist, dass es weder zu weich noch zu hart ist und auch nicht dazu verleitet, sich ungünstig hinzusetzen. Als besonders ergonomisch gelten Sitzkissen, die hinten etwas höher sind als vorne, da man sich dadurch nicht unbequem zum Tisch vorlehnen muss. Bei Rückenschmerzen und harter Sitzfläche kann ein Sitzkissen sogar sehr empfehlenswert sein, da harte Flächen die Schmerzen verschlimmern und den Rücken belasten können. Ein Sitzkissen für eine Sitzbank ist daher kein Problem, weder für drinnen noch für draußen.

Größere Sitzkissen bis hin zum Sitzsack sind ergonomisch bereits problematischer. Für kurze Zeit ist es vollkommen in Ordnung, sich in einen weichen Sitzsack fallen zu lassen. Darüber hinaus kommt es auf die Tätigkeit an. Schaut man die ganze Zeit hoch, etwa auf einen Fernseher, wäre ein Sitzkissen zu empfehlen, das nicht direkt am Boden aufliegt, da dies eine unbequeme Nackenhaltung ergeben könnte. Ein großer Sitzsack kann gegen eine Wand gelehnt werden, um mehr Stabilität für den Rücken zu bieten, wenn man sich darauf längere Zeit niederlassen möchte.

Die Sonderform des Sitzpoufs ist eher für kurze Sitzdauer gedacht. Da er keine Rückenlehne besitzt, kann man sich einerseits nicht ungünstig anlehnen und spannt die Rückenmuskulatur an, trainiert sie also. Eine aufrechte Sitzhaltung empfiehlt sich bei dieser Form von Sitzkissen. Über längere Zeit kann das aber unbequem werden, da man in den meist eher weichen Sitzpouf schnell einsinkt. Wird er dagegen regelmäßig neu in Form gebracht, ist auch er ergonomisch kein Problem.

Sitzkissen beim Bürostuhl

Bürostühle sind meist schon ergonomisch gestaltet und in ihrer Sitzfläche so geformt, dass der Mensch sich genau richtig hinsetzt. Zumindest ist das bei den als „Chefsesseln“ bekannten Formen so, denn auf diesen sitzen Mitarbeiter meist mehrere Stunden am Tag. Außerdem haben fast alle Bürostühle eine gepolsterte Sitzfläche, sodass kein zusätzliches Sitzkissen notwendig oder sinnvoll ist.

Die Ausnahme sind Bürostühle, die entweder nicht gepolstert sind oder von mehreren Menschen abwechselnd benutzt werden. Darüber hinaus kann ein Sitzkissen auch eine optische Verschönerung darstellen.

Bürostühle mit harter Sitzfläche sind streng genommen für eine lange Sitzdauer nicht geeignet. Dennoch finden sie sich bis heute in dem einen oder anderen Büro – sei es, weil man keine neuen Stühle anschaffen will oder sie stylisch aussehen. Ein Sitzkissen macht sich auf ihnen für denjenigen gut, der dort länger sitzen muss, wesentlich bequemer. Dank farblicher Abstimmung behindert es den gewollten Style eines solchen Stuhls nicht.

Sitzkissen können auch aus hygienischen Gründen auf einem Bürostuhl platziert werden. Ist die Sitzfläche gepolstert, sollte das Sitzkissen so dünn wie möglich sein. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn man nicht der einzige Benutzer des Bürostuhls ist und vielleicht gar nicht weiß, wer ihn sonst noch benutzt. Manche Menschen finden das unhygienisch oder ekeln sich, schirmen ihre Kleidung also durch ein eigenes, mitgebrachtes Sitzkissen ab. Solange es regelmäßig gewaschen wird, kann es die Kleidung tatsächlich etwas abschirmen.

Sitzkissen selber machen

Ein Sitzkissen ist zum Selbermachen eine der einfachsten Übungen für geübte Näher mit eigener Nähmaschine. Ob es sich dabei um ein kleines, quadratisches Sitzkissen für einen Stuhl, eine längere Variante für eine Sitzbank, einen Sitzpouf oder gleich einen ganzen Sitzsack handelt, spielt kaum eine Rolle – alles lässt sich selber machen.

Am leichtesten sind sicherlich flache, einfache Sitzkissen für Stühle. Mehr als die Maße des Stuhls, eine flach zu haltende Füllung und einen schönen Stoff braucht es nicht. Die Schnitte sind schnell gemacht, die Vernähung geht ebenfalls schnell und notfalls sogar von Hand. Für ein größeres Sitzkissen, etwa eine maßgeschneiderte Variante für eine Sitzbank, empfiehlt sich allein aufgrund der Größe jedoch eine Nähmaschine.

Ebenfalls leicht zu machen sind Sitzkissen in größeren Formaten. Empfehlenswert ist eine vorher gekaufte Kissenfüllung, etwa für einen DIY-Sitzsack oder Sitzpouf aus der Heimwerkstatt. Auf diese Weise kennt man die Maße schon vorher und kann in etwa abschätzen, wie viel Stoff man brauchen wird. Fürs Stricken oder Häkeln eines Bezugs sind Maße ebenfalls wichtig.

Das Praktische daran ist, dass man für ein fertig gefülltes Sitzkissen nur noch die Hülle braucht und davon auch mehrere machen kann, um sie zu waschen oder den Stil nach Lust und Laune wechseln zu können. Außer einer größeren Stoffmenge brauchen Sitzsäcke und Sitzpoufs kaum eine andere Technik – es sei denn, man will mit dem Material spielen. Für einen großen Sitzpouf statt kleinem Sitzkissen eignen sich kreative Bezüge wie Leder, sie können auch aufwendig gehäkelt und gestrickt und dabei mit Mustern versehen werden. Natürlich sehen sie aber auch dann schön aus, wenn sie einfach in glatter Struktur gehalten sind…

5 wertvolle Tipps für ein rückenschonendes Arbeiten im Büro

5 wertvolle Tipps für ein rückenschonendes Arbeiten im BüroGerade Büroangestellte sind die gefährdetste Gruppe für die Volkskrankheit „Rückenschmerzen“. Bandscheibenvorfall, Hexenschuss und Co. sind nicht nur schmerzhaft, sie heilen auch nicht von heute auf morgen ab. Umso wichtiger ist es, sie durch rückenschonendes Arbeiten im Büro gar nicht erst aufkommen zu lassen, zum Beispiel mit diesen 5 Tipps.

Ab und zu aufstehen

Stuhl hin oder her, den ganzen Tag sitzen hält kein Rücken aus. Deswegen gilt es, ab und zu aufzustehen und durch den Raum zu laufen. Raucherpausen, eine frische Tasse Kaffee oder eine Knabberei für zwischendurch stellen Bewegung dar, reichen oft aber nicht aus. Dann lieber bewusst 5 Minuten Pause machen und kurz spazieren gehen, und sei es nur im Treppenhaus.

Streck- und Dehnübungen

Apropos Bewegung: es geht nicht so sehr um die Beine, sondern um den Rücken. Wer lange sitzt, sollte sich einmal alle paar Stunden ausgiebig dehnen und strecken. Das löst aufkommende Verspannungen, entspannt körperlich und geistig – und tut einfach gut!

Ungesunder Sitzhaltung entgegenwirken

Der jetzige Bürostuhl führt immer wieder zu Verspannungen, Rückenschmerzen und ziehenden Muskeln? Dann gehört er ausgetauscht. Ein Sitzball, ein Sitzkissen für einen ergonomischen Sitz oder gleich ein Stehschreibtisch müssen her. Angestellte, die bereits ernste Rückenprobleme haben, können ihren Arbeitgeber davon eher überzeugen – oder sie bringen ihren aufblasbaren Sitzball oder das Ergonomie-Sitzkissen einfach selbst mit.

Rückenmuskulatur aufbauen

Eine der sichersten Vorbeugungamaßnahmen gegen Rückenleiden sind Rückenmuskeln. Je stärker die stützende Muskulatur, desto eher verträgt sie einen Tag Sitzen im Büro. Rückenmuskeltraining dauert nicht lang und kann sogar mit der richtigen Anleitung von zu Hause aus gemacht werden.

Computerarbeitsplätze richtig einrichten

Ein PC-Bildschirm darf nicht zu hoch und nicht zu niedrig stehen. Die Höhe des Schreibstischs spielt ebenfalls eine Rolle. In vielen Firmen gibt es einen Ergonomie-Leitfaden darüber, wie ein Arbeitsplatz richtig und rückenschonend eingerichtet wird. Wird das befolgt, werden Rückenschmerzen bereits unwahrscheinlicher.

FAQ

Ist ein Sitzkissen dasselbe wie ein Sitzsack?

Ist ein Sitzkissen dasselbe wie ein Sitzsack?

Der Sitzsack ist ein großer, sackförmiger Einrichtungsgegenstand, der streng genommen noch als Sitzkissen gilt. Manchmal wird er auch unter dieser Bezeichnung verkauft. Meist ist mit einem Sitzkissen jedoch ein echtes Kissen zum Sitzen gemeint – nicht gleich der ganze Sitzsack.

Gibt es ergonomische Sitzkissen?

Gibt es ergonomische Sitzkissen?

Gewöhnliche Sitzkissen dienen der Dekoration und dem Komfort. Darüber hinaus gibt es aber auch Sitzkissen, die genutzt werden, um einen Stuhl ergonomischer zu machen. Sie wirken sich auf die Sitzhaltung des Menschen aus und begünstigen eine gesunde Position.

Sie eignen sich besonders bei vorhandenen Rückenproblemen und sind in Sanitätshäusern zu bekommen, wo sie sogar auf den Patienten zugeschnitten werden können.

Wo kommen Sitzkissen zum Einsatz?

Wo kommen Sitzkissen zum Einsatz?

Neben ihrem festen Platz auf Stühlen sind Sitzkissen auch für Sitzbänke ein Muss. Meist sind sie für diese maßgeschneidert, damit sie nicht verrutschen können.

Sie bilden ein schönes dekoratives Element und machen die sonst eher harte Bank angenehmer, auch über längere Sitzperioden. Man kann sie aber auch einfach auf den Boden legen, wenn man sich dorthin setzen will.

Sind Sitzkissen auch für draußen geeignet?

Sind Sitzkissen auch für draußen geeignet?

Sofern die Oberfläche wasserabweisend ist oder das Sitzkissen wieder mit ins Haus genommen wird, wenn man nach drinnen geht, sind sie für draußen genau richtig.

Auf einer Gartenbank oder einem Gartenstuhl machen sich Sitzkissen als optisch verschönernde Unterlage gut und polstern die manchmal doch etwas harten Gartenmöbel optimal.

Ist der Sitzpouf ein Sitzkissen?

Ist der Sitzpouf ein Sitzkissen?

Eine Sonderform des Sitzkissens und zugleich ein Trend-Einrichtungsgegenstand ist der Sitzpouf. Diese fast kniehohen, runden oder quadratischen Sitzkissen ähneln einem Hocker und werden dem aktuellen Trend folgend gern mit gestrickter oder gehäkelter Hülle verschönert. Sie gehören natürlich ebenfalls zu den Sitzkissen.

Nützliches Zubehör

Das Sitzkissen kommt mit wenig oder gar keinem Zubehör aus. Da ein Sitzkissen aus hygienischen Gründen gelegentlich gewaschen werden muss, wäre es jedoch sinnvoll, für die Stühle im Haushalt einige Ersatzkissen parat zu haben. Sitzkissen für eine Bank aus Stoff müssen ebenfalls gewaschen werden, für Materialien wie Leder reicht feuchtes Abwischen mit einem Tuch – hier ist also kein Ersatz notwendig.

Für Sonderformen wie den Sitzpouf oder einen Sitzsack empfiehlt sich ein wechselbarer Bezug, der beim Waschen durch einen anderen ersetzt werden kann. Auch hier gilt, dass Stoff gelegentlich gewaschen werden muss, während bei Leder oder anderen wasserabweisenden Materialien Abwischen genügt.

Falls das Sitzkissen einmal kaputt ist, da sich Nähte natürlich bei langer Nutzung lösen können, wäre eine Nähmaschine sinnvoll. Kleinere Nahtrisse lassen sich aber auch von Hand neu vernähen. Es kommt dabei nur auf die richtige Farbe des Nähgarns an, wenn das an einer später sichtbaren Stelle passiert.

Sitzkissen aus empfindlichen Materialien wie glänzenden Stoffen oder feinem Leder brauchen unter Umständen spezielles Reinigungsmittel. Wasser schadet solchen Stoffen in der Regel nicht. Um sie hygienisch zu reinigen, sollte aber keine Seife oder ein anderes haushaltsübliches Reinigungsmittel verwendet werden, denn diese können aggressiv sein und das Material angreifen. Dagegen sind simple Stoffe wiederum recht unempfindlich.

Alternativen zum Sitzkissen

Je nach Anwendungsfall gibt es einige Alternativen zum Sitzkissen. Wenn es optisch nicht in die Wohnung oder den Garten passt, dann muss eine andere Lösung her. Folgende Ideen bieten sich an:

Gepolsterte Stühle und Bänke

Stühle und Bänke gibt es mit fest integriertem Polster. Diese passen stilistisch perfekt zum Möbelstück und können entweder nur die Sitzfläche oder auch gleich die ganze Rückenlehne auspolstern. Am Esstisch entfaltet ein solcher Polsterstuhl eine ganz andere Optik als der Holzstuhl mit Sitzkissen. Allerdings nimmt der Look optisch auch relativ viel Platz im Raum ein und eignet sich eher für große Räume. Eine gepolsterte Sitzfläche dagegen, die fest auf dem Stuhl aufgebracht ist, ähnelt einem Stuhl mit Sitzkissen. Es kann dadurch nur nicht mehr ständig herunterfallen. Dasselbe gibt es natürlich auch für die Sitzbank.

Gepolsterte Hocker

Ein einzelner, fertig gepolsterter Hocker kann eine Alternative zu einem Holzhocker mit Sitzkissen sein. Niedrige Hocker im Stil einer Sitzbank tauchen in verschiedenen Wohnstilen immer wieder auf und sehen innerhalb dieser Stile sicherlich auch nicht schlecht aus. Pures Holz ist zum Sitzen jedoch unbequem, weshalb sie entweder mit langen Sitzkissen ausgestattet oder von vornherein ausgepolstert werden. Dadurch wirken sie nebenbei wie gemacht für einen Vintage- oder Shabby Chic-Stil…

Sitzsäcke

Ob ein Sitzsack nun ein Sitzkissen oder doch etwas eigenes ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Eine Alternative zu einem Sitzpouf oder einem Stuhl ist er in jedem Fall. Eigentlich gelten Sitzsäcke als das Jugendzimmer-Teil schlechthin, fast jeder Teenager liebt sie. Sie sind aber auch so schön unkonventionell!

Manche Erwachsene lassen die Wohnzimmercouch sogar ganz weg und statten eine Ecke lieber komplett mit gemütlichen Sitzsäcken aus. Solange kein hoher Besuch kommt, ist das sicherlich keine schlechte Idee und kann auch sehr wohnlich umgesetzt werden. Meist ist es aber doch nur ein einzelner Sitzsack, der sich anstelle eines Hockers, einer Recamière oder eines Sitzpoufs im Wohnzimmer befindet – oder eben im Jugendzimmer für den Fall, dass einmal Freunde zu Besuch kommen oder der Teenie Zeit für sich ganz allein braucht.

(Schaf-)Felle für Stühle

Zugegeben: ein Fell ist nicht jedermanns Sache. Selbst, wenn es ein Kunstfell sein sollte, es hat doch immer den Anschein, dass dort ein Tier im Wohnzimmer ist. Manchmal ist das aber auch gewollt. Schaffell ist schließlich unvergleichlich kuschelig-weich und nicht ohne Grund die Basis einer echten Wolle. Besonders Schaffelle lassen sich gut einfärben und auf Stühlen, in einem Sessel oder einfach auf dem Boden drapieren, wo sich normalerweise eine Form von Sitzkissen befinden würde.

Dasselbe gilt auch für jedes andere Tierfell, sei es echt oder aus Kunstfell. Felle sind warm, weich und isolieren gut vor Bodenkälte, außerdem haben sie ihren eigenen optischen Reiz und können das Sitzkissen besonders auf einem Stuhl prima ersetzen.

Wohndecken

Für einige Anwendungsfälle tut es auch eine kuschelige Wohndecke anstelle eines Sitzkissens. Große Decken lassen sich zusammenfalten und behelfsweise auf einen Stuhl legen, eine weiche Unterlage bilden sie dann auch. Der eine Gast, der sich ein zusätzliches Sitzkissen wünscht, wird dann sicherlich auch mit einer gefalteten weichen Decke zufrieden sein.

Für eine Gartenbank draußen ist eine Decke ebenfalls eine gute Alternative, denn solange sie nicht gebraucht wird, kann sie auch da mehrmals gefaltet und dann auf die Sitzfläche gelegt werden. Als Polster dient sie dort auch, und wenn es abends kühler wird, kann sie wieder als Decke benutzt werden. Geht es um den Schutz der Sitzmöbel, eignen sich Wohndecken auch dafür, denn sie können nicht nur die Sitzfläche, sondern auch eine Rückenlehne bedecken.

Stuhlhussen

Eine Stuhlhusse gehört ohne Frage auf eine Hochzeit, darüber hinaus ist sie Geschmackssache. Wer Stuhlhussen mag, hat mit ihnen einen Rundum-Schutz des darunter liegenden Stuhls. Ein Sitzkissen kann unter der Stuhlhusse versteckt werden, manche sind auf der Sitzfläche ohnehin verstärkt und eignen sich daher gut als Ersatz.

Stuhlhussen haben eine dekorative Funktion und sollen zunächst den Raum veredeln, da sie nichts Alltägliches und kein Design-Element sind, das man in jedem beliebigen Wohnzimmer findet. Nebenbei schützen sie den darunter liegenden Stuhl allerdings auch vor kleinen und großen Kratzern aller Art und wenn sie wieder entfernt werden, sieht er darunter aus wie neu: keine Kratzer, keine Schrammen, kein Einfluss von Sonnenlicht.

Gefederte Stühle

Eine Federung des Stuhls findet man nicht bei jedem Modell. Üblich ist sie wenn, dann bei Freischwingern oder Barhockern, die unter Belastung etwas nach unten sinken. Wenn sie das durch die Federung nicht mehr hart, sondern weich tun, fühlt sich das Sitzerlebnis ganz anders an und eine harte Oberfläche wirkt wie gepolstert. Zwar eignen sich solche Stühle nicht für stundenlanges Sitzen, für einen Abend unter Freunden am gemeinsamen Küchentisch werden sie aber um Welten bequemer.

Aufblasbare Sitzbälle

Wird das Sitzkissen aus ergonomischen Gründen benutzt, eignet sich auch ein Gymnastikball. Dieser ist aufblasbar und kann jederzeit auch wieder klein gemacht werden, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Ein solcher aufblasbarer Sitzball wird gerne mit ins Büro genommen, wenn der Bürostuhl nicht passt und kein Sitzkissen aufgelegt werden kann.

Der Gymnastikball ermöglicht es, den Rücken selbst so zu halten, wie es sich bequem anfühlt, außerdem regt er zu regelmäßiger Bewegung an und man sitzt darauf allgemein besser. Gymnastikbälle werden daher nicht nur gerne in Büros mitgenommen, sie können problemlos auch zu Hause anstelle eines ergonomischen Sitzkissens benutzt werden. Bequem sind sie auf alle Fälle, denn ein aufblasbares Sitzmöbel beinhaltet nur Luft – und diese kann gar nicht hart sein. Etwas über die Härte entscheiden kann man durch die Luftmenge, die in den Gymnastikball geblasen wird.

Aufblasbare Sitzmöbel

Sie waren ein eher kurzlebiger Trend der 90er Jahre, dabei waren sie eigentlich keine blöde Idee: aufblasbare Sitzmöbel. Sessel und Stühle, die sich mit Luft befüllen lassen, mögen stilistisch zwar nicht das sein, was in einen Landhaus-Stil passt. Wer aber gelegentlich gern eine weiche Sitzgelegenheit und ein Möbelstück hat, das heute nicht mehr jeder zur Schau stellt, kann ein aufblasbares Sitzmöbel ausprobieren.

Hauptsächlich sind sie sehr preiswert und kommen beispielsweise in der ersten eigenen Wohnung zum Einsatz, wo nicht viel Geld da ist und trotzdem keiner auf harten Stühlen sitzen möchte. Ins Jugendzimmer passen aufblasbare Möbelstücke natürlich bis heute.

Weiterführende Links und Quellen

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