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Tischkamin Test 2017 • Die 10 besten Tischkamine im Vergleich

TischkaminWer denkt beim Wort Kamin nicht automatisch daran wie schön es ist vor ihm zu sitzen und sein Ambiente zu genießen? Tischkamine sind ideal geeignet, um genau die beschriebene wohlige Atmosphäre zu generieren und aufrecht zu erhalten.

Sie fügen sich in jede beliebige Wohnsituation hervorragend ein. Auch für unterschiedliche Tische, Schränkchen oder sonstige Abstellmöglichkeiten gibt es den geeigneten Kamin.

Dabei reicht die Preisspanne von gerade einmal 20, 30 oder 40 Euro bis hin zu 150 oder gar 200 Euro. Dabei ist jedoch anzumerken, dass nicht jedes günstige Modell zwangsläufig schlechter ist als teure Modelle. Wie überall nimmt jedoch mit zunehmendem Preis auch die Qualität des jeweiligen Tischkamins zu.

Das startet bei der Verarbeitung der einzelnen Komponenten und setzt sich fort über die Passgenauigkeit etwaiger Gläser bis hin zu Designmerkmalen. Doch auch die Einfachheit in der Nutzung des jeweiligen Tischkamins spielt eine große Rolle.

Schlussendlich ist relevant, wie sich der Kamin aufbauen lässt, insofern ein noch nicht im Vorfeld zusammen gebautes Modell erworben wurde. Diverse Tests haben dies ergeben. Im Folgenden werden die 10 besten Tischkamine aufgelistet, die unterschiedlichen Testkriterien Stand hielten.

Tischkamin Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Ethanolkamin Roma Tischkamin & Standkamin mit sicherem Brennsystem, TÜV geprüftBio Ethanol Gel Behälter Stahl Schwarz Brenner für Kamin Tischkamin Dekofeuer 2 Liter / 40 cmBurn Tischkamin, roundDruline KKE11 GelkaminBiokamin aus Glas und StahlTischkamin TERAMO, Bio-Ethanol Kamin, schwarz, LILIMO ®Heizlüfter Elektrischer Kamin Tischkamin Heizung Ofen Kaminofen Heizstrahler Feuereffekt Wärme Carlo Milano Tischkamin Glasfeuer Stone Tischkamin Feuerstelle Kamin Tischfeuer Bio EthanolFireFriend DF-6502 Design Tischkamin Bio-Ethanol

Ethanolkamin Roma Tischkamin & Standkamin mit sicherem Brennsystem, TÜV geprüft


Bio Ethanol Gel Behälter Stahl Schwarz Brenner für Kamin Tischkamin Dekofeuer 2 Liter / 40 cm


Burn Tischkamin, round


Druline KKE11 Gelkamin

Biokamin aus Glas und Stahl

Tischkamin TERAMO, Bio-Ethanol Kamin, schwarz, LILIMO ®


Heizlüfter Elektrischer Kamin Tischkamin Heizung Ofen Kaminofen Heizstrahler Feuereffekt Wärme


Carlo Milano Tischkamin "Avantgarde XS" für Bio-Ethanol


Glasfeuer Stone Tischkamin Feuerstelle Kamin Tischfeuer Bio Ethanol


FireFriend DF-6502 Design Tischkamin Bio-Ethanol


 Bewertung1,11,41,51,71,81,92,12,22,32,4
FunktionEthanolkaminEthanolkaminEthanolkaminEthanolkaminEthanolkaminEthanolkaminHeizlüfter Elektrischer KaminEthanolkaminEthanolkaminEthanolkamin
FarbeWeissSchwarzSilberSilberMattschwarzSchwarzWeissSchwarzBeigeSchwarz
MaterialStahl lackiert, Glas & Edelstahl rostfrei (Brenner)StahlGlas, Aluminium, Steine, GlasfaserdochteEdelstahlEdelstahl / GlasStahl, Sicherheits-Glask.A.StahlSteinGehäuse aus Metall und Edelstahl Brennelement
BrennstoffBio-EthanolBio-Ethanol, BrenngelEthanolBio-EthanolBio-EthanolBio-EthanolElektrischer KaminBio-EthanolBio-EthanolBio-Ethanol
Fassungsvermögenk.A.2 Literk.A.k.A.0,8 Liter0,5 Liter850W und 1500Wk.A.k.A.k.A.
Brenndauerca. 3- 5 Stundenca. 6 Stundenk.A.k.A.bis zu 5 Stundenca. 1,5-2,5 Stunden-k.A.k.A.k.A.
Brennstoffverbrauch (pro Std.)ca. 0,3 Liter (abhängig von Flammengröße)(abhängig von Flammengröße)(abhängig von Flammengröße)k.A.(abhängig von Flammengröße)Betrieb: Bio-Ethanol > 97% vergällt(abhängig von Flammengröße)(abhängig von Flammengröße)(abhängig von Flammengröße)(abhängig von Flammengröße)
AbmessungenH x B x T: 40 x 65 x 30 cmLänge 40 x Breite 10 x Höhe 6,3 cmMaße: d 20 cm
49,5 x 13 x 28,5 cm67,4 x 53 x 21,6 cm20 x 15 x 27 cm (B x T x H)35cm x 31cm x 18cm35 x 13 x 18,2 cmDurchmesser: ca. 19,5 cm vom Sockel - Gesamthöhe: ca. 29 cm34 x 16 x 17 cm
Gewicht15 kg2,8 kgk.A.6 kg14 Kg3,3 kgk.A.1,7 kgk.A.1,9 kg
Bio-EthanolGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner Haken-Grüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
RauchfreiGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
GeruchlosGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Schonend zur UmweltGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Komfort
Preis-Leistung
Preisvergleich
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Was ist ein Tischkamin?

Heizlüfter Elektrischer Kamin Tischkamin Heizung Ofen Kaminofen Heizstrahler Feuereffekt Wärme ÜberhitzungsschutzEin Tischkamin ist im Prinzip nichts anderes, als ein Kamin den man, wie der Name schon sagt, auf den Tisch stellen kann.

Es handelt sich hierbei um einen modernen Kamin, der sich wie zum Beispiel eine Kerze an jeden beliebigen Ort stellen lässt.

Im Gegensatz zu Kerzen ist das Feuer eines Tischkamins in der Regel umfassender, größer und romantischer. Dadurch eignet er sich auch sehr gut, um die passende Atmosphäre zu erzeugen. Natürlich gibt es auch hier herstellerbedingte Ausnahmen.

Einige Hersteller wählen bewusst den Weg, dass ein Tischkamin eher glimmendes Feuer erzeugt, um den Eindruck eines Lagerfeuers zu erreichen.

Andere Hersteller versuchen das Flammenbild so groß und aufwendig wie nur möglich zu gestalten. Durch sein warmes und angenehmes Licht zaubert er im Nu ein kuscheliges Ambiente.

Egal ob in Benutzung oder nicht:

Der Tischkamin ist ein hervorragender Dekorationsgegenstand, gerade da es ihn auch in verschiedenen Ausführungen gibt.

Der große Vorteil eines solchen Kamins ist, dass er auch in kleinen Wohnungen beinahe echt anmutendes Kaminfeuer erzeugen kann.

Wer es sich also rein vom Platzbedarf her nicht leisten kann einen großen Kamin in die Wohnung zu stellen, kann beinahe denselben Effekt mit einem Tischkamin erzielen. Da sich auch die Kosten für einen solchen Kamin im Rahmen halten ist er ebenfalls für kleine Budgets geeignet.

Wer die entsprechenden Tests berücksichtigt kann so schnell zum perfekten Kamin kommen. Der Tischkamin muss an kein Abluftrohr angeschlossen werden.

 

Allein diese Tatsache machen ihn zur optimalen Wahl, wenn zwar Kaminfeuer gewünscht ist, es jedoch allein schon rein technisch nicht möglich ist einen echten Kamin zu installieren.

Im Gegensatz zu normalen Kaminen verbrennt der Tischkamin Ethanol. Dies geschieht ohne Ausstoß von Ruß. Dadurch ist es möglich ihn auch in geschlossenen Räumen zu betreiben. Das ist vor allem auch in Mietwohnungen interessant, da hier das Theme Brand und Feuergefahr natürlich anders gehandhabt wird als bei einer Eigentumswohnung.

Er erzeugt keinen zusätzlichen Schmutz, keine Asche oder sonstige Partikel, die von normalen Standkaminen ausgestoßen werden. Auch verbrennt Ethanol geruchsfrei. Unangenehme Dämpfe oder Gerüche entstehen also gar nicht erst.

Nichts desto trotz sollte regelmäßig gelüftet werden. Dies ist allein schon der Tatsache geschuldet, dass der verbrauchte Sauerstoff, der natürlich während des Brennens benötigt wird, ersetzt werden muss.

Wichtig für die Brenndauer ist das Fassungsvermögen des Ethanolbehälters. Je größer dieser ist, desto länger brennt der Kamin. Gerade im Test ist dies ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung. Die Hitzeentwicklung des Kamins ist zwar gegeben, doch die Verbrennungsgefahr ist gering. Normalerweise verbrennt das Ethanol innerhalb eines Glasbehälters. Dieser dient als Abschirmung, so dass nicht direkt in die Flamme gegriffen werden kann.

Es gibt auch Tischkamine, die gar nicht mit Ethanol arbeiten, sondern elektrisch funktionieren. Sie sind eine interessante Möglichkeit, um zum Beispiel die Verbrennungsgefahr von vornherein zu eliminieren. Auch sind etwaige Folgekosten geringer, da nicht permanent Ethanol nachgefüllt werden muss, sondern der Kamin einfach an eine Stromquelle angeschlossen werden muss.

Ob nun ein Ethanolkamin oder ein elektrischer Tischkamin zum Einsatz kommt spielt für eine Genehmigung keine Rolle. Im Gegensatz zu anderen Kaminarten benötigt man für ein solches Gerät keine Genehmigung. Er stellt keine klassische Feuerstätte dar.
Tischkamin TERAMO, Bio-Ethanol Kamin, schwarz, LILIMO ®

Tischkamin TERAMO, Bio-Ethanol Kamin, schwarz, LILIMO ®

Wie funktioniert ein Tischkamin?

Ethanolkamin Roma Tischkamin & Standkamin mit sicherem Brennsystem, TÜV geprüft, Farbe WeißDie Funktionsweise eines Tischkamins ist relativ einfach. Insofern es sich nicht um einen elektrischen Kamin handelt wird ein flüssiger Brennstoff verbrannt. Dies ist zumeist Ethanol oder auch Bioethanol. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Art Alkohol. Diesem Alkohol ist ein Bitterstoff hinzugefügt, so dass sein Genuss dazu führen würde, dass er sofort wieder ausgespuckt wird. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn sich Kinder im Haushalt befinden.

Doch auch Haustiere werden davon abgehalten die Flüssigkeit zu trinken. Auch wenn das Ethanol scheinbar sicher vor Kindern aufbewahrt wird ist nie auszuschließen, dass es am Ende doch in Kinderhände gerät. Der Bitterstoff sorgt dafür, dass die kleinen nicht auf die Idee kommen das Ethanol zu trinken.

Ethanol gibt es in zwei unterschiedlichen Reinheitsstufen. Es gibt 96% reines und 100% reines Ethanol. Handelt es sich um 96%iges Ethanol, so ist zusätzlich Wasser hinzugemischt. Im Test hat sich herausgestellt, dass dies die Verbrennung keinesfalls behindert, sondern nur dafür sorgt, dass weniger des eigentlichen Brennstoffs nötig ist, um denselben Brenneffekt zu erzielen.

Im Regelfall ist Ethanol kein weiterer Zusatzstoff hinzugemischt. Das bedeutet, dass es vollkommen ohne Entwicklung von Geruch verbrennen kann. Gleichwohl gibt es unterschiedliche Duftstoffe, die einen bestimmten Duft imitieren sollen. Diese lassen sich separat kaufen und dem eigentlichen Brennstoff hinzufügen.

Auf dem Markt gibt es zwar Ethanol und auch Bioethanol, doch beides wird häufig parallel benutzt und durcheinander verwendet. Es gibt keine direkte Abgrenzung zwischen den beiden Ethanolformen.

Während das normales Ethanol künstlich hergestellt wird durch Synthese fossiler Ressourcen, wird Bioethanol mittels Vergärung produziert. Hierbei werden nachwachsende organische Rohstoffe eingesetzt, die durch einen Vergärungsprozess entsprechendes Bioethanol erzeugen. Auf den schlussendlich entstehenden Brennstoff hat der Herstellungsprozess keinen Einfluss.

Es gibt jedoch auch Modelle, die mit Lampenöl als Brennstoff arbeiten. Lampenöl lässt sich gut mit Petroleum vergleichen, auch wenn dies auf chemischer Ebene in Details nicht ganz zutrifft. Lampenöl wird zumeist aus Erdöl gewonnen, wenngleich es jedoch auch möglich ist es aus Sesamöl, Olivenöl, Rapsöl oder Leinöl herzustellen.

Da Lampenölkamine jedoch nicht die Mehrheit ausmachen wird im Folgenden der Einfachheit halber immer von Ethanol gesprochen. Für Lampenöl zählen selbstverständlich dieselben Sicherheitsvorkehrungen wie für Ethanol. Auch im Test haben sich keine gravierenden Unterschiede herausgestellt zwischen Ethanol und Lampenöl.

Jeder Tischkamin verfügt über einen Brennstoffbehälter. Dieser ist im Prinzip vergleichbar mit einem Tank beim Auto. In diesen Behälter wird Ethanol oder Bioethanol geschüttet. Je nach Fassungsvermögen muss also unterschiedlich oft nachgefüllt werden.

Der Brennstoff ist sowohl flüssig, als auch gelförmig erhältlich. Teilweise lässt er sich auch als eine Art Paste kaufen. Unabhängig von der Konsistenz des Brennstoffs wird dieser in den Brennstoffbehälter gefüllt. Teilweise ist es nötig, dass Gel oder Paste einfach nur hineingestellt und gar nicht, wie beim flüssigen Ethanol, hineingeschüttet werden.

Dadurch, dass ein Tischkamin oftmals sehr handlich ist, lässt er sich beliebig innerhalb des Raumes verstellen. Solange dabei kein Brennstoff ausgeschüttet wird spielt es keine Rolle, wo der Kamin steht. Er kann auch außerhalb von Wohnungen im Freien verwendet werden. Da er keine Rauchentwicklung mit sich bringt eignet er sich auch gut für Gartenpartys.

Vorteile und Anwendungsbereiche von Tischkaminen

Ein Tischkamin dient in aller Regel der Atmosphäre und dem Ambiente. Seine Anwesenheit bedeutet im Endeffekt, dass es romantischer ist, als ohne eine entsprechende Feuerstelle. Somit lässt er sich natürlich hauptsächlich dafür einsetzen. Der Einsatzort spielt keine Rolle.

Tests haben ergeben, dass Tischkamine bei Wind nicht funktionieren. Doch das ist eigentlich auch selbstverständlich. Natürlich wird er kaum im Regen oder Schnee funktionieren, doch dafür ist er auch nicht gedacht. Wer also einen romantischen Abend verbringen möchte, einfach nur bei Kaminfeuer ein schönes Buch lesen will oder sich den eigenen Gedanken hingeben möchte, kann einen Tischkamin einsetzen.

Er bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die bei anderen Kaminarten nicht gegeben sind:

  • Er erzeugt eine wohlige Atmosphäre
  • Er ist klein und handlich
  • Er benötigt keine separate Genehmigung
  • Er funktioniert ohne separatem Rauchabzug
  • Er erzeugt keine Gerüche oder Dämpfe
  • Er ist sehr günstig in der Anschaffung
  • Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen und Größen
Dadurch, dass er mobil ist ist es auch möglich in für ständig neue Einsätze zu nutzen. Steht er an einem Tag noch Abends auf dem Tisch und verleiht dem Abendessen ein besonderes Flair, so kann er man nächsten Tag die Party im Garten unterstützen.

Solange genügend Ethanol, Bioethanol oder Strom vorhanden ist, erfüllt der Tischkamin seinen Dienst. Dadurch, dass das Ethanol geruchlos verbrennt und keine besonderen Anforderungen an den Aufstellort vorhanden sind ist es auch möglich den Tischkamin im Außenbereich einzusetzen. Dies muss nicht nur einmalig während einer Gartenparty sein, sondern kann auch dauerhaft auf einer Terrasse oder einem Balkon sein.

Tischkamin TERAMO, Bio-Ethanol Kamin, schwarz, LILIMO

Tischkamin TERAMO, Bio-Ethanol Kamin, schwarz, LILIMO

Welche Arten von Tischkaminen gibt es?

Diverse Tests berücksichtigen die unterschiedlichen Spielarten der Kamine. Im Prinzip sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Tischkamine kommen heutzutage in allen Ausführungen, die gewünscht sind. Sie lassen sich in allen möglichen Formen, Farben und Materialien erwerben. Das ist natürlich dann relevant, wenn es darum geht den passenden Kamin für den eigenen Einrichtungsstil zu finden.

Dem steht nichts im Wege, denn die heute verfügbaren Kamine können perfekt auf Raumfarben und Einrichtungsgegenstände abgestimmt werden. Hauptsächlich stehen dabei Materialien wie Glas, Holz oder Edelstahl zur Verfügung. Wichtig ist lediglich, dass alle Materialien nicht brennbar sind. Ein Tischkamin der aus Holz gefertigt ist, ist aus einem nicht brennbaren oder sehr schwer entzündlichem Holz gefertigt.

Ansonsten werden Tischkamine, wie bereits erwähnt, aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Sie werden zudem noch in verschiedenen Formen geliefert. Dies beginnt bei sehr simplen Modellen, die aussehen wie einfache Schalen, geht über quaderförmige Designs bis hin zu sehr aufwendig ausgearbeiteten Modellen. Im Test sind die Unterschiede in der Verarbeitung sehr gut zu erkennen, unabhängig von der eigentlichen gestalterischen Ausführung des Tischkamins.

Einige Tischkamine lassen sich mit weiteren Dekoelementen befüllen. Dazu zählen Steine oder Sand. Aber auch andere Materialien die feuerfest sind, kommen zum Einsatz. Manche Kamine lassen sich fest auf dem Tisch anbringen, so dass sie nicht mehr mobil sind. Andere Kamine können sogar über spezielle Befestigungsmöglichkeiten an Wänden montiert werden. Wie überall gibt es natürlich neben Standardprodukten auch spezielle und individuell gefertigte Tischkamine.

Lange Rede, kurzer Sinn – es gibt Tischkamine für jeden Geschmack und für jeden Stil. Es gibt einige Vor- und Nachteile, die bestimmte Kamine mit sich bringen. Im Folgenden soll darauf näher eingegangen werden.

Vor- und Nachteile von fest installierten Tischkaminen

Der eigentliche Clou eines Tischkamins ist es, dass er von A nach B transportiert werden kann. Ist er fest installiert, sollte klar sein, dass dies nicht mehr funktioniert. Wer zu spät feststellt, dass der Installationsort des Tischkamins nicht der passende ist, der hat umsonst Geld ausgegeben. Der Vorteil hingegen ist, dass der Kamin nicht aus Versehen umgestoßen werden kann. Durch seine feste Installation ist er sicher vor wilden Kinderhänden. Außerdem kann rund um den fest installierten Tischkamin explizit so dekoriert werden, dass sich alles ineinander fügt. Das heißt, dass der Tischkamin seinen festen Platz erhält und in das Raum- und Gestaltungskonzept eingearbeitet werden kann.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Materialien

Auch wenn die Hitzeentwicklung bei Tischkaminen anders ist als bei anderen Kaminen so spielen unterschiedliche Materialien durchaus eine gewisse Rolle. Bei jedem Kamin verbrennt das Ethanol hinter einer Glasscheibe. Diese ist in aller Regel auch heiß. Doch wie heiß die die Glasscheibe umgebenden Materialien sind hängt stark vom verwendeten Material ab. Tests haben dabei unterschiedliche Ergebnisse geliefert: Holz leitet weniger Wärme als eine Glaskonstruktion. Auch Metall leitet mehr Wärme. Insofern ist Holz in punkto Wärmeentwicklung die beste Wahl. Der Nachteil ist natürlich, dass Holzkonstruktionen nicht sehr filigran gestaltet werden können, da es sonst irgendwann bricht. Das trifft auf Metall nicht zu. Es kann sehr detailliert ausgearbeitet sein, filigran, dünn und trotzdem robust. Der Nachteil bei Glaskonstruktionen ist natürlich, dass sie kaputt gehen können wenn der Tischkamin aus Versehen herunterfällt.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Formen

Tischkamine sind allesamt so gefertigt, dass ihre Form kein Sicherheitsrisiko ist. Dieser Punkt muss also nicht beachtet werden bei der Wahl eines geeigneten Kamins. Gleichwohl spielt die Sicherheit bei Tests eine enorme Rolle. Doch auch die Maße des Tischkamins spielen eine wesentliche Rolle. Dann, wenn es darum geht wie viel Platz rund um den Kamin bleibt. Es gilt zum Beispiel die Frage zu klären wo sich der Einfüllstutzen für den Brennstoff befindet und wie dieser erreichbar ist.

  • Ist es also möglich an der Stelle, an der der Brennstoff eingefüllt wird, irgendetwas hinzustellen?
  • Oder verhindert dieser rein technische Aspekt schon eine gewisse Gestaltung rund um den Kamin?
Auch ist es nötig zu schauen, ob der Tischkamin ausschweifende Seitenränder oder ähnliches hat. Gibt es diese, dann kann es sein, dass unter den Seitenrändern nichts mehr abgelegt werden kann. Auch hier kommt es zu einer unnötigen Platzverschwendung. Im Idealfall ist der Tischkamin also möglichst kompakt und nimmt selbst nicht viel Platz weg, es sei denn der Platz ist vorhanden. Dann spielt die Form natürlich kein Rolle.
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So haben wir die Tischkamine getestet

Es gibt jede Menge Kriterien nach denen Tischkamine getestet werden können. Alle haben eine unterschiedliche Gewichtung im Test. Im Vordergrund steht immer das Thema Sicherheit und Nutzung des Kamins. Im Folgenden gibt es eine Übersicht über die einzelnen Testkriterien:

Verarbeitung:

Wichtig im Test ist vor allem die Verarbeitung. Der Tischkamin darf nur aus Materialien bestehen, die miteinander kombiniert gut verarbeitet sind. Es dürfen keine scharfen oder spitzen Kanten vorhanden sein an denen man sich verletzen könnte. Des Weiteren müssen alle Ecken zumindest abgerundet sein, um die Verletzungsgefahr weiter zu minimieren. Lockere Bestandteile dürfen keinesfalls vorhanden sein. Auch nach mehrmaligem Gebrauch müssen sämtliche Teile fest miteinander verbunden sein und dürfen weder wackeln noch abfallen. All diese Punkte betreffen übrigens nicht nur den fertig zusammengebauten Kamin, sondern auch schon die Einzelteile aus denen der Kamin besteht.

Sicherheitsglas:

Jeder Tischkamin muss über ein Sicherheitsglas verfügen. Dieses muss TÜV-geprüft und zertifiziert sein. Ist das nicht der Fall so ist der Tischkamin eine große Gefahr für Kinder oder Tiere. Wichtig ist auch, dass das Sicherheitsglas tatsächlich bruchsicher und hitzeresistent ist. Es darf nicht bei langfristigem Betrieb des Tischkamins plötzlich kaputt gehen. Einige Tischkamine verfügen nicht über ein Sicherheitsglas in eine bestimmte Richtung. Dies betrifft meist den oberen Teil des Kamins. Das ist oftmals insofern nicht relevant, da die Seitengläser hoch genug sind, um Verbrennungsgefahren zu vermeiden.

Aufbau und Bedienungsanleitung:

Hochwertige Produkte müssen in aller Regel nicht selbst montiert werden. Sie lassen sich in einem Stück kaufen und sofort nutzen. Andere Kamine müssen oftmals sogar selbst aufgebaut werden. Hierbei ist wichtig, dass die Bedienungsanleitung auch verständlich ist. Im Test kamen dabei unterschiedlich gut ausgearbeitete Anleitungen vor. Oftmals gibt es zwar eine umfassende Gebrauchsanleitung, doch diese ist häufig in unterschiedlichen Sprachen verfasst. Im schlechtesten Falle ist Deutsch nicht dabei. Hier hilft dann in aller Regel nur Englisch weiter. Doch ob jeder Englisch lesen und verstehen kann steht auf einem anderen Blatt. In solchen Fällen gibt es idealerweise noch Piktogramme, die den Aufbau erläutern. Ist das nicht der Fall, so gibt es Punktabzug. Außerdem müssen alle Teile tatsächlich gut zueinander passen und dürfen den Nutzer nicht vor ungelöste Fragen stellen. Je komplizierter der Aufbau ist, desto schlechter schneidet der Tischkamin ab.

Brennstoffbehälter:

Es gibt Tischkamine mit Brennkammern, die sich nicht herausnehmen lassen und solche, die entfernt werden können. In aller Regel ist es für den Anwender einfacher einen entfernbaren Brennstoffbehälter zu nutzen, da hierbei das Nachfüllen wesentlich einfacher funktioniert. Modelle mit einem solchen separaten Behälter schneiden also besser ab als Modelle, bei denen die Brennkammer fest integriert ist. Bei fest installierten Brennkammern ist es häufig notwendig, dass ein bestimmter Trichter zum Einsatz kommt über den der Kamin dann gefüllt wird. Kommt dieser Trichter abhanden so ist es in aller Regel schwieriger den Kamin erneut zu befüllen.

Entzündung:

Jeder Tischkamin muss mit einem externen Feuer entzündet werden. Die Frage ist nur, wie leicht das ist. Tests haben ergeben, dass das bei einigen Kaminen eher umständlich funktioniert und dazu führen kann, dass man sich beim Anzünden des Brennstoffs aus Versehen selbst verbrennt. Gute Tischkamine verfügen über die Möglichkeit mit einem Stabfeuerzeug entzündet zu werden. Hierbei kann das Feuerzeug über eine separate Aussparung am Sicherheitsglas direkt mit dem Brennstoff in Kontakt kommen.

Löschmechanismus:

Jeder Tischkamin sollte über einen Löschmechanismus verfügen. Dieser erstickt die brennende Flamme für den Fall, dass der Kamin schlicht und ergreifend ausgeschaltet werden soll oder aber für den Fall, dass die Flamme schnell erstickt werden muss. Der Löschmechanismus muss einfach zu bedienen sein und sollte den Nutzer nicht vor Probleme stellen. Oftmals handelt es sich dabei um ein verschiebbares Metallteil, das die Sauerstoffzufuhr unterbindet. Hakt das Metallteil beim Verschieben oder lässt es sich nur schwierig innerhalb einer Führungsschiene bewegen, so ist dies nachteilig für den Nutzer.

Füllstandsmarkierungen:

Ein kleiner, dennoch wichtiger Punkt im Test ist die passende Markierung rund um den Füllstand. Ist nicht klar wie viel Brennpaste oder Ethanol sich noch im Kamin befindet so ist die Flamme vermutlich schneller aus, als einem lieb ist. Auf der anderen Seite muss beim Nachfüllen erkennbar sein wie viel Ethanol eigentlich nachgefüllt werden muss.

Die Standfestigkeit:

Was passiert bei einem Stoß gegen den Tischkamin? Lockern sich irgendwelche Bauteile oder tritt Ethanol aus ihm heraus? Je weniger unvorhergesehenes nach einem ungewollten Stoß passiert, desto besser. Schwappt Ethanol aus einem unvermittelt angestoßenem Tischkamin aus und fängt dieses Feuer, dann besteht massive Brand- und Lebensgefahr. Ein Tischkamin muss also unbedingt sehr standfest sein und darf auch trotz eines Stoßes nicht plötzlich lockere Einzelteile haben.

Fazit:

Der Test hat einiges zu Tage gefördert. Ein guter Tischkamin muss also neben subjektiven Werten wie Aussehen und Gestaltung rein objektive Kriterien erfüllen

Er darf keinesfalls folgendes enthalten:

  • Scharfe Ecken und Kanten
  • Lockere oder lose Bauteile
  • Eine komplizierte oder unverständliche Bedienungsanleitung
  • Ein schlecht funktionierende oder nicht vorhandener Löschmechanismus
  • Keine sichere Möglichkeit der Enzündung
  • Nicht TÜV-zertifiziertes Sicherheitsglas

Worauf muss ich beim Kauf eines Tischkamins achten?

FireFriend DF-6502 Design Tischkamin Bio-EthanolEs gibt diverse Qualitätsmerkmale die es zu berücksichtigen gilt beim Kauf eines Tischkamins. Diese stellen natürlich nur die objektive Seite dar, die im Test jedoch relevant war. Rein subjektiv gesehen muss der Kamin natürlich gefallen und zur Wohnung passen.

Auch muss das Feuer, das er erzeugt, dem eigenen Geschmack entsprechen. Einige Kamine erzeugen nur ein sehr kleines, andere ein sehr großes Feuer. Jeder muss dabei für sich selbst entscheiden welche Flammen er lieber mag. Rein objektiv gesehen darf an der Sicherheit nicht gespart werden.

Es handelt sich hier immerhin um Feuer. Mit diesem ist nicht zu spaßen. Insofern muss der Tischkamin natürlich über entsprechende Schutzvorrichtungen verfügen. Das ist auch der Grund wieso es seit 2011 eine DIN Norm gibt nach der sich Hersteller richten müssen wenn sie einen Tischkamin anbieten.

Ansonsten ist es möglich, dass Brände entstehen können, die schnell ausufern können. Tischkamine lassen sich in sämtlichen Preiskategorien erwerben. Sie liegen bei sehr günstigen zweistelligen Eurobeträgen und können auch hoch in den vierstelligen Bereich gehen.

Wie bereits erwähnt heißt das nicht, dass günstige Modelle zwangsläufig schlechter sind als teure. Dennoch ist mit zunehmendem Preis auch der Qualitätsaspekt gesichert. Egal also, ob ein Tischkamin im Baumarkt, im Fachhandel oder im Internet erworben wurde: Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit bekommt man nicht umsonst. Alles hat seinen Preis.

Absolute Priorität sollte das TÜV-Zertifikat erhalten. Nur ein Tischkamin der auch über ein TÜV-Carlo Milano Tischkamin Avantgarde XS für Bio-EthanolZertifikat oder gemäß DIN 4734-1 geprüft und ausgewiesen ist erfüllt auch sämtliche Sicherheitskriterien. Alle sicherheitsrelevanten Vorgaben wurden beachtet und so umgesetzt, dass der Kamin sicher eingesetzt werden kann.

Dadurch wird die Brandgefahr selbstverständlich erheblich verringert. Ein TÜV geprüfter und zertifizierter Tischkamin verfügt über eine ordentlich lesbare und verständliche Bedienungsanleitung. Auch die Aufbauanleitung ist klar verständlich und für jeden begreifbar.

Des Weiteren unterliegt sämtliches verwendetes Material einer entsprechend guten Qualität. Sämtliche Grenzwerte bezüglich Wärmeentwicklung wurden eingehalten und nicht überschritten. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Verbrennungen vorgebeugt werden soll. Auch die Güte der Verbrennung wurde getestet. Das heißt, dass die Raumluft nicht belastet wurde.

Der Platzbedarf, respektive der zur Verfügung stehende Platz, muss klar sein. Wer einen Tischkamin kauft und danach feststellt, dass dieser eigentlich zu groß ist, hat jede Menge Kosten und Mühe gehabt. Im Vorfeld muss also festgelegt werden wo der Tischkamin stehen wird und welcher für den Standort in Frage kommt.

Die führenden Hersteller von Tischkaminen

  • Carlo Milano
  • Philippi
  • Blomus
  • LILIMO
Carlo Milano ist ein führender Hersteller von Tischkaminen. Das italienische Unternehmen produziert unterschiedliche Produkte für Wohnräume und hat mit seiner Tischkaminserie verschiedene Bestseller im Angebot. Wichtig ist Carlo Milano eine moderne Formsprache mit italienischem Flair.
Philippi ist ein deutsches Unternehmen, das sich unter anderem auf die Produktion von Tischkaminen spezialisiert hat. Im Portfolio von Philippi befinden sich diverse Wohnaccessoires. Das Unternehmen selbst wurde im Jahr 1992 gegründet. Seither wird die Tischkaminserie stetig weiter entwickelt.
Blomus hat sehr interessante Gelfeuerstellen im Programm, die einem Tischkamin sehr ähneln. Die Fuoco Serie ist dabei der Topseller von Blomus. Blomus selbst ist ein US Unternehmen welches unterschiedliche Wohnaccessoires aus Edelstahl herstellt. Die Tischkaminreihe ist nur ein Teil des gesamten Portfolios.
LILIMO ist bekannt für die Herstellung edler und hochwertiger Tischkamine. Kamine aus dem Hause LILIMO haben einen entsprechenden Preis, sind jedoch optisch ein absoluter Augenschmaus. Doch auch günstigere Modelle finden sich im Programm. Neben Tischkaminen vertreibt LILIMO auch weitere Wohnaccessoires.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Tischkamin am Besten?

Natürlich gibt es, wie bei vielen anderen Produkten auch, zwei Optionen seinen Kamin zu kaufen. Da wäre zum einen der Fachhandel in welchem man im Idealfall optimal beraten wird. Da ist zum anderen aber auch das Internet, bei dem die Beratung eher so aussieht, dass man sich selbst helfen muss. Dennoch ist die Auswahl natürlich viel größer.

Der Fachhandel hat zwar den Vorteil, dass vor Ort jeder Tischkamin angeschaut werden kann, doch der größte Nachteil ist, dass die Auswahl sehr begrenzt ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Fachhandel auch tatsächlich der passende Tischkamin gefunden wird ist eher gering. Die Zeit und Mühe, die investiert wurde, um zum Händler zu kommen, kann man sich getrost sparen.

Im Internet lässt sich die gesamte Vielfalt an Tischkaminen im Nu überblicken. Der richtige Kamin zum richtigen Wohnraum lässt sich problemlos und einfach finden. Es können diverse Vergleiche durchgeführt werden. Gerade wer sich den einen oder anderen Test ansieht wird schnell sein passendes Modell finden. Besonders praktisch im Internet ist natürlich auch, dass gleich mehrere Kamine bestellt werden können. Diese können dann zu Hause in aller Ruhe ausprobiert werden.

Diejenigen, die nicht in das eigene Lebenskonzept passen können gleich wieder zurück geschickt werden. Im Fachhandel ist dieses Vorgehen nicht möglich. Wer also wenig Zeit investieren möchte, dennoch allumfassend informiert werden will und sicher sein möchte, dass jegliche Option in Betracht gezogen wurde, der kauft den Tischkamin im Internet.

Die Zahlung ist mindestens so einfach wie im Fachhandel. Die Rückgaberichtlinien entsprechen denen des Fachhandels. Das beste ist, dass der Tischkamin direkt zur Haustür geliefert wird, ohne dass Aufwand entsteht ihn beim Händler zu kaufen und transportieren.

Die Geschichte der Tischkamine

BERLIN Weiß Tischkamin Bio Ethanol Tischfeuer mit Sicherheitsglas KaminTischkamine sind noch sehr jung, da ihre Relevanz erst in den letzten zehn bis zwanzig Jahren aufkam. Vorher gab es kaum Tischkamine. Wenn überhaupt, dann waren sie eher etwas für gut situierte und besser verdienen Menschen. Seit jeher erfüllen sie nämlich nur den Zweck der Dekoration und standen nie zur Wärmeentwicklung zur Verfügung.

In aller Regel wurden früher normale Kamine oder kleinere Öfen eingesetzt, um eine Wohnung zu heizen. Diese mussten mit Holz oder Kohle befeuert werden. Heizkörper waren eher Ausnahme.

Durch die zunehmende Anzahl an Heizkörpern verlagerte sich die Nutzung jedoch und Kamine und Öfen wurden zu Ausnahmen. Strom wurde billiger. Öl wurde billiger.

Das Konzept der Fernwärme setzte sich durch. Der Kachelofen, Kamin oder normale Ofen wurde nicht mehr benötigt. Das, was bis dato jeden erfreute gab es plötzlich Immer weniger. Ein Kamin stand schon seit jeher für Ambiente, Romantik, Ruhe und Zufriedenheit.

Allein durch das knisternde Feuer und die besondere Art der Wärme wurde dieses Gefühl bei den Menschen hervorgerufen. Eine moderne Heizung schaffte das nicht mehr.

Aus diesem Grund musste im Laufe der Zeit etwas entwickelt werden, was diese Gefühle zurück holte in die heimischen Wohnungen. Gleichzeit musste dafür gesorgt werden, dass entsprechende Kamine auch in modernen Wohnungen funktionieren.

Diese haben für gewöhnlich keine Abluftrohre. Der Tischkamin war geboren. Es dauerte lange bis er sich ab circa Anfang der 2000er Jahre auch tatsächlich durchsetzen konnte. In immer mehr Wohnungen hielt ein solcher Tischkamin Einzug. Er konnte zwar nicht die Wärme entwickeln, die ein Kachelofen generierte, aber das war ja auch gar nicht mehr nötig.

Hierfür trugen Heizkörper Sorge. Sein einziger Nutzen war die Erzeugung von Gefühlen. Durch die immer weiter entwickelte Technik und Designvorstellungen haben sich so in den letzten diverse Tischkamine entwickelt. Die Sicherheit ist gestiegen. Heutzutage gibt es sehr viele unterschiedliche Kamine in verschiedenen Variationen. Einzig das Knistern des Holzes können die Tischkamine noch nicht imitieren.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Tischkamine

Tischkamine sind allesamt aus nicht brennbaren Materialien hergestellt. Dazu zählen Glas, Aluminium, Edelstahl oder bestimmte Hölzer. Sämtliche Kamine werden mit Ethanol, Bioethanol oder teilweise auch Lampenöl betrieben. Andere Brennstoffe sind nicht für den Betrieb zugelassen.

Tischkamine gibt es in unterschiedlichen Preisspannen. Die günstigsten Modelle beginnen bei knapp 20 bis 30 Euro. Der teuerste Tischkamin kostet etwas mehr als 14.000 Euro. Ein guter Anhaltspunkt für qualitative Tischkamine liegt in der Preisspanne zwischen 60 und 150 Euro. Natürlich sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt, doch wer einen hochwertigen Kamin wünscht, der zudem unterschiedliche Sicherheitsmerkmale erfüllt ist mit diesen Werten sehr gut bedient.

Tischkamine sind nicht zum Heizen konzipiert. Sie sind als reine Dekoration zu verstehen. Dennoch gibt es auf dem Markt einige Modelle, die Heizleistungen zwischen 10 und 14 Kilowatt erreichen können. Besonders elektrisch betriebene Tischkamine können auch mit einer Wärmeeinheit ausgestattet sein, die es erlaubt, dass die Kamine nicht nur dekorativ sind, sondern tatsächlich Hitze erzeugen.

Tischkamine unterliegen einer besonderen Anforderung. Sie wurde im Januar 2011 vom deutschen Institut für Normen final und endgültig festgelegt.

Es handelt sich dabei um die die DIN Norm 4734-1. Dies ist die Norm für dekorative Feuerstätten, also Ethanol Tischkaminen. In der Norm sind sämtliche Fakten zur Bauweise und zur Betriebsweise definiert. So ist festgeschrieben wie es sich mit Standsicherheit, Brennstoffbehälter, Auslaufschutz und Zündvorrichtung verhält.

Außerdem ist definiert wie hoch der maximale Verbrauch an Brennstoff je Stunde sein darf. Die Verbrennungstemperatur, sowie die Verbrennungsgüte sind ebenfalls definiert. Gerade die Verbrennungsgüte ist relevant, wenn es um die Entwicklung schädlicher Gase während des Brennvorgangs geht.

In der Norm sind des Weiteren unterschiedliche Kennzeichnungshinweise aufgeführt. Dadurch sind Tischkamine einheitlich gekennzeichnet und mit entsprechenden Warnhinweisen versehen. Fehlen diese Angaben sollte bei der Nutzung des Kamins Vorsicht geboten sein. Schlussendlich definiert die DIN Norm welche Informationen in der Bedienungsanleitung beschrieben sein müssen.

Tischkamin vs. Kachelofen

Heizlüfter Elektrischer Kamin Tischkamin Heizung Ofen Kaminofen Heizstrahler Feuereffekt Wärme Überhitzungsschutz sicher und sauber

Heizlüfter Elektrischer Kamin Tischkamin

Geneigte Kaminfans könnten nun auf die Idee kommen zu hinterfragen was besser geeignet ist für das eigene Heim.

Ist der Tischkamin besser als der Kachelofen?

Doch diese Frage stellt sich im Prinzip nicht, denn ein Tischkamin lässt sich nicht mit einem Kachelofen vergleichen. Beide erfüllen nur sehr bedingt ähnliche Anforderungen.

Insofern lassen sich beide Kaminarten auch nicht an den entscheidenden Stellen miteinander in Verbindung bringen und können auch in keinem Test miteinander verglichen werden.

Die Hauptanforderung an einen Kachelofen ist die Erzeugung von Wärme. Dafür ist er entsprechend groß und auch besonders ausgestattet. Er verfügt, wie der Name schon sagt, in aller Regel über Kacheln, die der Wärmeleitfähigkeit dienen. Seine Größe ist notwendig, um entsprechend viel Feuer zu generieren, welches dann für Wärme sorgt. Auch ein System zur Be- und Ablüftung ist im Kachelofen integriert.

Natürlich gibt es auch bei Kachelöfen sehr individuelle Varianten, doch ein solcher Ofen muss immer an ein Abluftrohr angeschlossen werden. Er lässt sich also nicht problemlos in jeder Wohnung oder in jedem Haus betreiben.

Ein Kachelofen bedarf einer Genehmigung seitens des Schornsteinfegers. Ein Tischkamin soll in erster Linie einen dekorativen Zweck erfüllen. Er ist nicht zur Wärmeerzeugung vorgesehen, sondern soll schön aussehen und ein entsprechendes Ambiente schaffen. Keine Frage: Auch ein Kachelofen kann ein entsprechendes Ambiente generieren. Doch das hängt zumeist mit dem knisternden Feuer und der Gesamtwärme zusammen. Beim Tischkamin hängt das Ambiente in aller Regel nur mit lautlos brennendem Feuer und dem Aussehen des Kamins zusammen.

Wer also überlegt, ob zu Hause ein Tischkamin oder ein Kachelofen besser passt, muss in erster Linie prüfen, ob überhaupt alle technischen Voraussetzungen für einen Kachelofen gegeben sind. Dazu zählt in erster Linie das Abluftrohr. Dieses muss vom Schornsteinfeger freigegeben und regelmäßig kontrolliert werden.

Auch wird ein Kachelofen in aller Regel mit Holz oder Kohle betrieben. Diese muss irgendwo gelagert werden. Die Asche des Kachelofens muss entsorgt werden können. Bei einem Tischkamin fallen alle diese Punkte nicht an. Er ist wesentlich einfacher in der Wartung, in der Bedienung und vor allem benötigt er keine behördliche Genehmigung.t
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FAQ zu Tischkaminen

Rund um Tischkamine ergeben sich mitunter jede Menge Fragen. Diese beginnen bei der Bedienung des Kamins und gehen über die richtige Nutzung des Brennstoffs. Auch der beste Test kann nicht alles beantworten. Im Folgenden sollen die häufigsten beantwortet werden.
  • Ist eine Genehmigung notwendig, um den Tischkamin zu betreiben?

Die Antwort ist klar und deutlich nein. Es ist keine Genehmigung einzuholen, um einen Tischkamin in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus zu nutzen. Ein Tischkamin stellt keine offene Feuerstätte dar, ganz im Gegensatz zu anderen Kaminarten. Aus diesem Grund kann jeder einen Tischkamin betreiben, ohne dass eine Genehmigung eingeholt werden muss.

  • Ist ein Fachmann nötig, um einen Tischkamin zu installieren?

Normalerweise ist kein Fachmann nötig, um einen solchen Kamin zu installieren. Im Regelfall ist auch kein besonderes Werkzeug notwendig. Dadurch kann jeder auf einfache Art und Weise einen solchen Kamin aufbauen. Eine Ausnahme bilden Wandkamine, die fachgerecht an der Wand installiert werden müssen. Hier ist es eventuell nötig, dass spezielles Werkzeug zum Einsatz kommen muss und dass ein Fachmann unterstützen muss.

  • Kann ein Tischkamin auch heizen?

Die Idealvorstellung vieler ist, dass ein Tischkamin nicht nur für eine wohlig wonnige Atmosphäre sorgt, sondern gleichzeitig auch noch heizen kann. Leider ist dem nicht so. Die Flamme, die verbrennt gibt natürlich Wärme ab. Diese reicht jedoch bei weitem nicht, um einen ganzen Raum zu erwärmen. Des Weiteren ist wissenswert, dass beim Verbrennen des Ethanols Kohlenstoffdioxid entsteht. Das führt dazu, dass der Sauerstoffgehalt im Raum stetig sinkt. Aus diesem Grund muss häufiger gelüftet werden. Bei diesem Lüften geht natürlich auch jede halbwegs entstandene Wärmeentwicklung verloren. Lieder gibt es viele Hersteller, die damit werben, dass ihr Tischkamin auch in der Lage ist zu heizen. Diesen Aussagen darf kein Vertrauen geschenkt werden. De facto kann ein Tischkamin nicht heizen. Er erfüllt rein dekorative Zwecke.

  • Wie hoch ist der Verbrauch an Brennstoff?

Das positive ist, dass der Verbrauch an Brennstoff bei allen Tischkaminen gleich ist, da die Frage geklärt werden muss wie viel Ethanol in einem bestimmten Zeitraum verbrennt. Ein Tischkamin kann eine ganze Weile brennen, bevor der Brennstoff nachgefüllt werden muss. Wichtig dabei ist die Größe der Brennstoffkammer.

Der Vorteil von Ethanol und auch Bioethanol ist, dass es sich dabei um sehr ergiebige Brennstoffe handelt. Sie sind im Verbrauch sparsam und brennen entsprechend lange. Je Stunde werden maximal 0,5 Liter Ethanol verbrennt.

Dadurch lässt sich leicht ausrechnen wie lange ein Tischkamin brennt. Hat er zum Beispiel ein Fassungsvermögen von 1 Liter, dann muss nach zwei Stunden wieder nachgefüllt werden. Ist das Volumen 1,5 Liter, so brennt der Kamin für circa drei Stunden. Einige Tischkamine fassen wesentlich weniger.

So brennt ein mit 200ml gefüllter Kamin für nicht mal 30 Minuten. Geht der Kamin einfach nach dieser kurzen Zeit oder muss er nachgefüllt werden, so ist natürlich jegliches Ambiente dahin.

  • Lässt sich der Brennstoffverbrauch verringern?

Der Verbrauch an Brennstoff lässt sich nur bedingt beeinflussen. Hochwertige Kamine verfügen über einen speziellen Regler, der die Brennstoffzufuhr beeinflusst. Dadurch wird natürlich auch die Größe der Flamme verändert. Je kleiner eine Flamme ist, desto weniger Ethanol wird verbrannt. Je größer sie ist, desto mehr wird benötigt. Dadurch lässt sich der Brennstoffverbrauch variieren. Bei Kaminen die mit einem Docht funktionieren ist es möglich den Docht zu verkürzen. Dadurch ist es möglich, dass der Verbrauch reduziert wird. Je länger der Docht, desto mehr Brennstoff wird verbraucht.

  • Muss beim Nachfüllen von neuem Brennstoff etwas beachtet werden?

Es ist wichtig, dass nur nachgefüllt wird, wenn die Flamme aus ist. Sonst kann es mitunter passieren, dass bei unsachgemäßer Befüllung plötzlich eine Stichflamme entsteht. Auch wird empfohlen, dass das vorhandene Brennmaterial erst komplett verbrannt wird. Nur wenn keine Reste im Brennstoffbehälter sind sollte nachgefüllt werden. Hintergrund ist, dass sich etwaige Reste eventuell ungewollt selbst entzünden könnten. Aus diesem Grund sollte ohnehin von vornherein nur so viel Ethanol eingefüllt werden wie auch tatsächlich gebraucht wird. Die Umrechnung von Ethanolmenge zu Brenndauer ist 1:2. Ein Liter Ethanol bedeuten zwei Stunden Brenndauer.

  • Ist es möglich andere Brennstoffe zu nutzen?

Es sollte nur Ethanol oder Bio Ethanol verwendet werden. Gibt der Hersteller an, dass Lampenöl zum Einsatz kommen kann, dann sollte auch nur dieses verwendet werden. Andere Brennstoffe werden nicht empfohlen, da diese in aller Regel Rückstände hinterlassen. Diese Rückstände können den Tischkamin beschädigen. Außerdem verbrennen andere Brennstoffe eventuell nicht geruchlos. Dies kann zu Geruchsbelästigung während der Nutzung führen.

  • Welche Sicherheitsmechanismen gibt es bei ungewollter Entzündung?

Hochwertige Modelle sind mit einer integrierten Mechanik ausgestattet die es erlaubt, dass Feuer erstickt wird. Die Sauerstoffzufuhr wird unterbrochen. Das Feuer kann nicht mehr brennen. Die Sicherheit ist bei solchen Modellen natürlich ungemein größer als bei Tischkaminen ohne diese Vorrichtung.

  • Worauf ist sonst noch zu achten in punkto Sicherheit?

Neben dem gesunden Menschenverstand gibt es noch einige weitere Punkte, die bei jedem Tischkamin beachtet werden sollten, um die Sicherheit zu erhöhen. Dazu zählt, dass ausschließlich Ethanol oder Bioethanol als Brennstoff verwendet werden soll, egal in welcher Form dieser daher kommt.

Die Brennkammer darf keinesfalls überfüllt werden. Dadurch läuft Ethanol aus und ermöglicht es dem Feuer sich ungehindert auszubreiten. Aus diesem Grund sollten auch sämtliche Ethanolrückstände vor, nach oder während des Brennvorgangs entfernt werden. Vor allem gilt, dass Brennstoff nur nachgefüllt werden darf, wenn der Brennstoffbehälter abgekühlt ist. Ansonsten besteht die Gefahr einer Selbstentzündung durch die noch vorhandene Hitze.

Wie bei einer Kerze darf das Feuer nicht allein bleiben. Wer nicht kontrolliert, ob sich etwas entzündet, was sich nicht entzünden soll, riskiert einen Brand. In der Nähe des Tischkamins dürfen keine Materialien stehen, die brennbar sind.

Entzünden sie sich auf Grund der Hitzeentwicklung an bestimmten Stellen des Kamins kann es ebenfalls zu einem nicht mehr kontrollierbarem Brand kommen. In jedem Haushalt sollten zudem mindestens ein Feuerlöscher und eine Löschdecke vorhanden sein. Gerade wer mit offenem Feuer arbeitet muss sich der Gefahren bewusst sein. Schlussendlich ist es wichtig, dass während des Betriebs regelmäßig gelüftet wird. Dadurch wird der Sauerstoffgehalt der Luft konstant gehalten.

  • Wie sollte das Ethanol gelagert werden?

Ethanol und Bioethanol sollten immer kühl und nicht direkt neben dem Tischkamin gelagert werden. Dadurch wird vermieden, dass sich der Brennstoff selbst entzündet. Auch können sich Gase bilden, die schlussendlich eine Gesundheitsgefahr darstellen. Wer die Möglichkeit hat stellt die Flaschen also in den Keller oder zumindest an den kühlsten Ort in der Wohnung. Dieser sollte zudem kindersicher sein, denn obwohl viele Flaschen über eine Kindersicherung verfügen dürfen diese nicht in Kinderhände geraten. Schlucken sie Ethanol kann es zu einer ernsthaften Vergiftung kommen.

  • Wie lässt sich ein Tischkamin anzünden?

Idealerweise wird der Kamin nur mittels Stabfeuerzeug entzündet. Wer mit einem gewöhnlichen Feuerzeug oder Streichhölzern arbeitet riskiert Verbrennungen. Selbstverständlich lässt sich jeder Tischkamin auch mit anderen Mitteln entzünden. Es geht jedoch um die eigene Sicherheit. Ein Stabfeuerzeug sorgt automatisch dafür, dass ein gewisser Sicherheitsabstand eingehalten wird. Verbrennungen können nur bei sehr unsachgemäßer Handhabung entstehen.

  • Wie hoch ist die Wärmeentwicklung eines Tischkamins?

Es ist gesetzlich geregelt wie warm ein Tischkamin maximal werden darf. Die Hersteller müssen sich daran halten, da der Kamin ansonsten nicht TÜV-zertifiziert wird. Nichts desto trotz besteht natürlich immer eine gewisse Brandgefahr. Gerade wenn sich Gegenstände direkt in der Nähe des Tischkamins befinden ist die Gefahr groß, dass diese auf Grund der Hitze Feuer fangen. Innerhalb sehr kurzer Zeit kann so die komplette Wohnung brennen.

  • Ist es ratsam einen gebrauchten Tischkamin aus Kostengründen zu kaufen?

Da nicht klar ist welche Vorgeschichte ein gebrauchter Kamin hat ist dringend davon abzuraten einen solchen zu kaufen. Eventuell hat er einen Unfall verursacht. Vielleicht sind Teile defekt. Es kann also sein, dass ein gebrauchtes Modell plötzlich zu einem Problem wird. Insofern ist es nicht ratsam, dass ein solches erworben wird. Es sollte nur neue und ungenutzte Tischkamine gekauft werden.

Nützliches Zubehör zum Tischkamin

Ein Tischkamin kommt in aller Regel ohne viel externes Zubehör aus. Es gibt jedoch eine gewisse Grundausstattung, die jeder Kamin mit sich bringen sollte. Ist das nicht der Fall, dann kann natürlich auch das entsprechende Zubehör nachgekauft werden.

Es sollte jedoch im Vorfeld klar sein welches Zubehör noch benötigt wird. Im schlechtesten Fall steht der Kamin aufgebaut zu Hause und kann nicht betrieben werden, weil zum Beispiel die später beschrieben Nachfüllkanne fehlt. Der Vorteil externes Zubehör frei kaufen zu können ist, dass freie Herstellerwahl besteht.

Bei vielen anderen Produkten ist es so, dass nur vom Hersteller produziertes Zubehör auch wirklich passt. Bei Tischkaminen ist das etwas anderes. Hier kann der Tischkamin hochwertig und teuer sein, das Zubehör muss es nicht.

Wichtig ist nur, dass auch das Zubehör sicher ist. Entsprechende Prüfsiegel geben hier Auskunft. Wichtig ist ein Stabfeuerzeug mit dem sich das Ethanol im Kamin entzünden lässt.

Das Stabfeuerzeug ist nichts anderes als ein verlängertes Feuerzeug. Solche Anzündhilfen sind in aller Regel circa zehn bis zwanzig Zentimeter lang und verlagern den Anzündpunkt nach vorn. Dadurch ist es kaum möglich sich zu verbrennen.

Auch eine Nachfüllkanne für Ethanol sollte vorhanden sein. Dadurch muss der Brennstoff nicht direkt aus der Flasche nachgefüllt werden. Der Brennstoff kann in die Nachfüllkanne gegossen werden und direkt aus dieser in den Tischkamin. Die Nachfüllkanne verfügt in aller Regel über einen langen Hals. Dieser ist ähnlich wie bei einer Gießkanne. Oftmals verjüngt sich der Hals nach vorn, so dass die Kanne für unterschiedliche Tischkamine kompatibel ist. Ethanol kann so nicht verschüttet werden, da der Hals direkt in den Nachfüllstutzen eingeführt werden kann.

Je nach Gestaltung des Tischkamins kann es notwendig sein, dass Ersatzdochte zum Einsatz kommen. Irgendwann ist der Docht abgebrannt, der das Ethanol aus der Brennkammer nach oben zum Kamin führt. Dieser muss dann ausgetauscht werden. Doch nicht jeder Tischkamin verfügt zwangsläufig über einen Docht, um zu funktionieren. Hier ist es notwendig zu schauen was für den jeweiligen Kamin gebraucht wird. Kommen Dochte zum Einsatz so bietet es sich an eine Pinzette griffbereit zu haben. Mit dieser lassen sich die Dochte einfach handhaben. Alte lassen sich leichter entfernen und neue lassen sich besser einsetzen. Jede handelsübliche Pinzette, aus dem Kosmetikbereich zum Beispiel, ist gut nutzbar dafür.

Eine Löschhilfe ist ebenfalls ein sehr nützliches Zubehörteil. Diese flache Metallscheibe wird auch als Flammenkiler bezeichnet. Gerade bei Kaminen, die Brenngel nutzen wird solch eine Löschhilfe genutzt.

Weiteres Zubehör für einen Tischkamin sind dann zum Beispiel noch diverse Lappen, um überschüssiges Ethanol aufzuwischen. Auch Reinigungstücher für die Glasfront des Kamins sind empfehlenswert. Ein Tischkamin rußt nicht, weshalb es nicht notwendig ist, dass auch noch Glasputzmittel zum Einsatz kommt. Mehr Zubehör benötigt ein Tischkamin nicht.

Sämtliche weitere Accessoires rund um den Kamin dienen in aller Regel nur der Optik, erfüllen jedoch keinen besonderen technischen Nutzen. Dazu zählen zum Beispiel Dekosteine, die rund um das Feuer des Kamins gelegt werden. Sie sind nicht brennbar und sorgen für ein interessantes Aussehen. Es gibt auch Duftstoffe, die dem Ethanol hinzugefügt werden können. So lässt sich zum Beispiel der Duft von brennendem Holz imitieren. Gerade bei Tischkaminen, die als Dekoelemente Keramikholz nutzen ist ein solcher Duftzusatz gut geeignet, um das Ambiente zu steigern.

Alternativen zum Tischkamin

Wer sich näher mit dem Thema befasst stellt gegebenenfalls fest, dass ein reiner Tischkamin für sein ganz persönliches Umfeld nicht unbedingt geeignet ist. Auch wenn alle Tests in die eigene Entscheidung eingeflossen sind kommt gegebenenfalls der Wunsch nach einem anderen System auf. Aus diesem Grund sollten Alternativen zur Verfügung stehen. Wer nicht gleich auf einen Kachelofen zurückgreifen möchte versucht einen Kamin zu finden, der Tischkaminen ähnelt. Hier gibt es am Markt zum Glück Optionen.

Es gibt zwei interessante Alternativen zum klassischen Ethanol betriebenen Tischkamin.

Das ist zum einen ein Gaskamin und zum anderen ein elektrischer Kamin. Gaskamine können nicht nur dekorativ eingesetzt werden, sondern können tatsächlich als Heizung fungieren. Sie werden mit Erdgas oder Propan betrieben.
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Die Gase sind problemlos überall im Baumarkt erhältlich, da sie zum Beispiel auch bei Gasgrills zum Einsatz kommen.

Die Installation eines solchen Kamins muss jedoch durch einen Fachmann erfolgen und kann nicht selbst durchgeführt werden. Die Flammen eines Gaskamins ähneln denen eines Holzfeuers.

Leider sind Gaskamine auch genehmigungspflichtig. Es ist also nicht möglich einfach einen zu kaufen und zu nutzen. Er stellt eine offene Feuerstelle dar und muss deshalb angemeldet werden. Auch muss ein solcher Kamin eine Abgasleitung besitzen.

Diese kann entweder über einen vorhandenen Schornstein erfolgen oder ganz einfach über ein Loch in der Außenwand nach draußen verlegt werden.

Der große Vorteil eines solchen Kamins ist, dass Brennstoff nicht irgendwo gelagert werden muss. Gasflaschen halten in der Regel sehr lange und müssen nicht ständig ersetzt werden. Außerdem gibt es Modelle, die sich per App steuern lassen. So lässt sich der Kamin starten und bei der Ankunft in der Wohnung oder im Haus ist bereits wohlige Wärme entstanden.

Die andere Alternative ist der elektrisch betrieben Kamin. Hierbei wird nichts verbrannt. Das Feuer wird generiert über eine Halogenlampe und Wasserdampf. Der elektrische Kamin besitzt einen Vernebler, der Wasserdampf erzeugt.
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Dieser Dampf wird über einen Ultraschallgenerator verteilt. Durch die entsprechende Beleuchtung sieht es so aus, also ob Feuer lodert.

Der Wasserdampf wird nämlich über die Halogenlampen geschleust und durch die Wärmeentwicklung der Lampen auf verschiedene Art und Weise verteilt. Viele Modelle verfügen zudem über ein kleines Heizelement. Dieses ist integriert und verteilt durch einen Ventilator aufgewärmte Luft.

Dadurch wird die Illusion eines Kaminfeuers zusätzlich verstärkt. Der große Vorteil eines solchen Kamins ist, dass er absolut ungefährlich ist. Da kein Feuer erzeugt wird ist es auch nicht möglich, dass Verbrennungen oder ein großflächiger Brand entsteht.

Gerade wer Haustiere oder kleine Kinder zu Hause hat kann bei solch einer Alternative sicher sein, dass weniger passieren kann als bei einem Tischkamin. Der Nachteil bei einem solchen Kamin liegt jedoch im Stromverbrauch.

Je nach Modell ist die Leistungsaufnahme des Heizelements so hoch, dass gut und gerne 1 bis 2 Kilowatt zustande kommen. Das sieht am Ende des Monats nicht unbedingt gut aus auf der Stromrechnung. Doch wer das Heizelement nicht nutzt, sollte auch keine Probleme damit haben.

Noch mehr Informationen zum Tischkamin

Wer sich außerhalb von Tests weiter informieren möchte über die Möglichkeiten, aber auch über die Gefahren von Tischkaminen, findet im Folgenden einige Links, die interessant sind.

Der Tischkamin als Kunstobjekt:

Wandkamine, Standkamine und sonstige Alternativen:

Der Tischkamin bei Volle Kanne im ZDF:

Über die Gefahr von mangelhaft gesicherten Tischkaminen:

Der Ethanol betriebene Kamin. Gefährlich oder gemütlich:

Die Vor- und Nachteile von Ethanolkaminen:

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