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Wandfarbe Test 2017 • Die 10 besten Wandfarben im Vergleich

Auch wenn beim Thema Einrichten meist die Möbel an sich im Vordergrund stehen, sollte die Wandfarbe nicht vernachlässigt werden, denn schließlich verleiht der passende Anstrich dem Raum erst die nötige Wirkung und Tiefe. Die herkömmlichen Tapeten werden mehr und mehr von Wandfarben verdrängt. Es ist einfach eine praktische Lösung, ganz nach Belieben die passenden Farben mit wenigen Pinselstrichen in den Raum zu bringen. Da sich die Anstriche auch überstreichen lassen, entfällt das aufwendige Ablösen der Tapeten bei jeder geplanten Renovierung. Mit Farben lassen sich die unterschiedlichsten Wirkungen auf den Raum erzielen. Er kann durch die passende Auswahl der Wandfarbe größer, freundlicher, heller und einfach ansprechender wirken. Damit die Wandfarbe sich gut verarbeiten lässt und auch im Hinblick auf die Farbgebung die Anforderungen erfüllt, lohnt ein Blick auf den Wandfarbe Test, wo wir die besten Produkte vorstellen.

Bestenliste der Wandfarben

Letzte Aktualisierung am:

 Rostoptik Wandfarbe-RosteffektWilckens Superweiss
Caparol SeidenlatexCaparol Indeko plus 12,500 LMcPaint Wandfarbe QualitätsweißWilckens RaumcolorHerbol Farbe Profi Din WeissCaparol Capa DIN 12,500 LAlpina Innenfarbe, universelle WandfarbeProfiWeiß, Wandfarbe, Innenfarbe

Rostoptik Wandfarbe-Rosteffekt


Wilckens Superweiss


Caparol Seidenlatex



Caparol Indeko plus 12,500 L


Mcpaint Wall Colour

Wilckens Raumcolor


Herbol Farbe Profi Din Weiss


Caparol Capa DIN 12,500 L


Alpina Innenfarbe, universelle Wandfarbe


ProfiWeiß, Wandfarbe, Innenfarbe


 Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,1 2,2
MarkePaintsystemsWilckensInnenfarbenCaparolMcPaintWilckensHerbolCaparolAlpinaPreismaxx
FarbeRostWeisshoher Weißgrad
sehr hoher WeißgradWeißLatte Macchiato und mehrWeissWeissWeissWeiss
BereichInnen, DesignInnenwändeInnenwändeInnenwändeInnenwändeInnenwändeInnenwändeInnenwändeInnenwändeInnenwände
Volumen2 x 2,0 Liter10 Liter12,5 Liter12.5 Liter10 Liter5 Liter12.5 Liter12,500 L10 Liter10 Liter
GlanzgradMattMattSeidenglanz-EffektMattMattMattMattMattMattMatt
Lieferumfang2x 2,0 Liter Rost-Optik Wandfarbe + 1 Paintsystems Effektbürste1x Wilckens Superweiss1x Caparol Seidenlatex 12.5 Liter1 x Caparol Indeko plus 12,500 L
1 x McPaint Wandfarbe Qualitätsweiß matt 10 Liter, weiß
1 x Wilckens Raumcolor, 5 L1 x Herbol Farbe Profi Din Weiss 12.5 Liter Wandfarbe Innenfarbe
1 x Caparol Capa DIN 12,500 L
1 x Alpina Innenfarbe, universelle Wandfarbe, 10 Liter, weiß, matt
1 x ProfiWeiß, Wandfarbe, Innenfarbe, weiß, matt, 10 Liter
AllergikerfreundlichGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Gut deckendGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Details

  • Für einzigartige Rost Effekte
  • Inklusive eine Paintsystems Effektbürste
  • 100% frei von den schädlichen Schwermetallen

  • Nassabriebklasse 3 DIN EN 13300, Deckvermögen Klasse 2 DIN EN 13300
  • hochdeckend, geruchsarm, für Innen, Matt Weiss
  • 10 Liter für ca. 60 m² je nach Untergrund

  • wasserverdünnbar
  • Hohe Deckkraft
  • umweltschonend und geruchsarm

  • wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
  • frei von foggingaktiven Substanzen
  • doppeldeckend

  • Deckvermögen: Klasse 2 (von 4) bei 7 m²/l
  • Maximale Korngröße: fein
  • Qualität geprüft nach DIN EN 13300

  • Dispersions Innenwandfarbe
  • hervorragend ausbesserungsfähig
  • Doppeldeckend

  • Wirtschaftliche, volldeckende Innenwandfarbe
  • leicht und rationell zu verarbeiten
  • hohe Deckkraft

  • Wasserverdünnbar
  • Frei von foggingaktiven Substanzen
  • Leicht füllend

  • Nicht gilbend
  • Wasserverdünnbar
  • Qualität geprüft nach DIN EN 13300

  • Dut deckend
  • Leicht zu verarbeiten
  • Umweltschonend und geruchsarm
Preis-Leistung
Preisvergleich
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Was ist unter Wandfarbe zu verstehen?

Die handelsübliche Wandfarbe wird als Dispersionsfarbe bezeichnet. Dispersion steht für eine Mischung aus mindestens zwei Stoffen, welche sich chemisch miteinander verbinden. Verallgemeinernd lässt sich sagen, des es sich bei den meisten im Handel befindlichen flüssigen Anstrichen um Dispersionsfarben handelt. Neben der Dispersion, also der eigentlichen Emulsion sind in Wandfarben auch Bindemittel, Lösungsmittel, Füllstoffe Pigmente und andere Zusatzstoffe in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten.

Ein Hauptbestandteil von Wandfarbe ist Wasser. Wasser dient als Verdünnungsmittel. Als Bindemittel werden Kunstharze oder Kunststoffe verwendet, die aus Mineralöl gewonnen werden. Bei weißer Wandfarbe kommt das Pigment Titandioxid zur Anwendung. Die Eigenschaften der Wandfarben werden mit verschiedenen Hilfsstoffen zu verbessern versucht. Hierbei sind wir im Test auf Verdickungsmittel, Entschäumer, Konservierungsmittel oder Stabilisatoren gestoßen. Wie der Name bereits verrät, sind in Kunstharzdispersionsfarben besonders hohe Anteile an Kunstharz enthalten. Kunstharzfarben sind wasserfest und können auch für die Fassade im Außenbereich eingesetzt werden.

Wandfarbe ist meist flüssig oder dickflüssig. Da sie nicht kleckst oder spritzt, ist feste Farbe besonders beliebt. Mit fester Farbe lässt es sich allerdings weniger einfach arbeiten. Daher sind wir im Wandfarbe Test zu der Überzeugung gelangt, dass hochwertige tropfgehemmte Flüssigfarben sich einfacher verarbeiten lassen und durch ihre an Gelee erinnernde Konsistenz bei der Arbeit ebenfalls kaum tropfen.

Steht das Thema Renovieren an, dann wird heute längst nicht mehr automatisch zur neuen Tapetenrolle gegriffen. Meist sind die Tapeten noch in einem guten Zustand und müssen nicht entfernt, sondern nur neu gestrichen werden. Raufasertapeten sind hierbei besonders unkompliziert und vertragen auch zwei bis drei neue Anstriche mit Wandfarbe. Die klassische Wandgestaltung besteht darin, dass man weiße Dispersionsfarbe verwendet und diese mit Abtönfarben mischt, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.

Damit der Anstrich auch gelingt und die Farbe nicht nach kurzer Zeit verblasst oder abblättert, kommt es auf Qualität und Haltbarkeit der Wandfarbe an. Unser Wandfarbe Test kann hier eine gute Hilfestellung geben und Sie vor übereilten Fehlkäufen bewahren.

Die Funktionsweise von Wandfarben

Hochwertige Wandfarbe besitzt sehr gute Eigenschaften, welche Ihnen natürlich bei der Verarbeitung zu Gute kommen. Alle im Test befindlichen Wandfarben kann eine gute bis sehr gute Deckkraft bescheinigt werden. Zusätzlich kann vom Vergleichs-Testsieger 2017 gesagt werden, dass die Wandfarbe bei der Verarbeitung nicht tropft und sich auch keine Geruchsbelästigung einstellt, wenn man die Wandfarbe in Innenräumen verwendet. Schwachstellen zeigen die Wandfarben im Test vermehrt bei besonders dunklen Untergründen. Selbst bei hochpreislichen Wandfarben ist ein einmaliger Anstrich oft nicht ausreichend, um ein überzeugendes Ergebnis zu erzielen.

Die Deckkraft der Wandfarbe können Sie dadurch beeinflussen, dass Sie dafür sorgen, dass der Untergrund trocken, sowie fett- und staubfrei erscheint. Damit ein gleichmäßiger Farbauftrag erzielt werden kann, sind Unebenheiten und Löcher vor dem Streichen auszugleichen. Dies kann mit Spachtel- und Fugenmasse geschehen. Damit das Streichen schnell und gezielt von der Hand geht, sollten Sie alle Flächen, die später nicht mit Wandfarbe überstrichen werden sollen, mit Malerkrepp abkleben. Damit der Boden keinen Schaden nimmt, sollten Sie diesen vorab mit Folie auskleiden und die Folie mit Klebeband an der Wand befestigen, damit diese später bei der Arbeit nicht verrutschen kann. Damit die Steckdosen nicht mit Wandfarbe verkleben, sollten Sie diese vor Beginn der Arbeit abschrauben. Bestehen die Wände aus Gipsputz oder Weichfaserplatten, dann ist vorab eine Grundierung notwendig, denn diese Materialien würden die Wandfarbe unnötig aufsaugen und das Streichen erschweren.

Damit das Streichen gut von der Hand geht und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, sollten die Arbeiten bei Zimmertemperatur ausgeführt werden. Sind die Räume zu kalt, zugig oder überheizt, dann ist auch bei der besten Wandfarbe nicht garantiert, dass sich ein gleichmäßiges Ergebnis abzeichnet.

Der Farbanstrich wird von der Fensterfront beginnend vorgenommen. Ist auch ein Deckenanstrich vorgesehen, dann sollte dieser vor dem eigentlichen Wandanstrich erfolgen. Während die Ecken und kleinere Flächen am besten mit einem Pinsel gestrichen werden, lässt sich auf größeren Flächen mit einer Rolle sehr zügig und effizient arbeiten. Eine Farbrolle mit Teleskopstiel ist besonders praktisch, wenn die Wandfarbe in Räumen mit hohen Decken aufgetragen werden soll.

Soll der Raum einen farbigen Anstrich erhalten und die weiße Wandfarbe wurde vorab gemischt, dann vergessen Sie nicht, die Farbe vor dem Auftrag gut durchzurühren. Dies ist besonders wichtig, je dunkler die Farbe ausfällt. Bei besonders intensiven Farben sind zahlreiche Farbpigmente enthalten, welche sich leicht am Boden des Farbgefäßes festsetzen. Nur wenn gut durchgerührt wurde, ist für eine gleichmäßige Verteilung der Farbpigmente gesorgt und es lässt sich ein gleichmäßiger Farbton erzielen. Überzeugt die Farbe vor den Anstrich, muss dies nicht zwangsläufig ebenso der Fall sein, wenn die Farbe an der Wand getrocknet ist. Tragen Sie vorab etwas Farbe auf einen Holzspatel oder ein Stück Pappkarton auf. So wie sich hier das Farbergebnis nach dem Abtrocknen darstellt, so wird auch ihre Wand nach getaner Arbeit aussehen.

Beim Test wurde deutlich, dass qualitativ hochwertige Wandfarbe auch ihren Preis hat. Hier heißt es also, nicht an falscher Stelle zu sparen, denn besitzt Wandfarbe eine hohe Deckkraft, dann ist meist ein einmaliger Anstrich ausreichend und dies rechnet sich letztlich wieder für den Kunden, denn er muss weniger Zeit in die Arbeit investieren und benötigt auch weniger an Farbe, was wiederum bares Geld sparen hilft.

Die Vorteile und Anwendungsbereiche von Wandfarbe

Dispersionsfarbe wird heute vorrangig für Anstriche aller Art genutzt. Mit dem Thema Wandfarbe wird wohl jeder früher oder später konfrontiert. Umzüge, Renovierungen oder einfach der Wunsch nach eine neuen Look in den eigenen Vierwänden, lässt Kunden nach passender Wandfarbe Ausschau halten.

Besonders wer wenig Erfahrung mit diesen Produkten hat, der sollte sich anhand der Wandfarbe Produktberichte einen Überblick verschaffen, welche Eigenschaften bei der Wahl einer hochwertigen Wandfarbe Priorität besitzen.

Der große Vorteil von Dispersionsfarbe liegt in ihrer Vielseitigkeit. Weiße Wandfarbe lässt besonders kleine Räume aufleben. Diese wirken auf Anhieb heller und freundlicher. Besonders für die Zimmerdecken werden Wandfarben in hellen Tönen verwendet. Dunkle Farben sind lediglich bei besonders hohen Decken ein Vorteil. An den Wänden lässt sich mit dunklen Farben spielen und eine besondere Atmosphäre erzeugen. Dabei können auch verschiedene Farbnuancen gewählt werden, da sich die Wandfarbe ganz nach Belieben dosieren und mit der weißen Dispersionsfarbe mischen lässt.

Wandfarbe kann in jedem Raum eingesetzt werden. Bei der Wahl der Wandfarbe sollte allerdings genau auf das Etikett geachtet werden. Im Innenbereich ist die Beständigkeit gegen Nassabrieb entscheidend. Im Wohnzimmer hat der Wandfarbe Test ergeben, dass die Nassabrieb Klasse 3 als ausreichend gewertet werden kann. Die Wände in Küche und Bad sind größeren Belastungen ausgesetzt und es ist ratsam, hier eine Wandfarbe der Nassabrieb Klasse 2 zu wählen.

Nachfolgend die Vorteile von Dispersionsfarben nochmals im kurzen Überblick:

  • sehr gutes Deckvermögen
  • schnelle Trocknung
  • dickflüssig und daher wenig tropfend
  • kaum Geruchsbelästigung
  • abwaschbar und beständig gegen Flecken

Welche Arten von Wandfarbe gibt es?

Auf den ersten Blick mag die Auswahl an Wand- und Deckenfarben etwas unübersichtlich erscheinen. Doch im Wandfarbe Test werden Sie schnell die für Ihre Zwecke passende Farbe finden und können zudem darauf vertrauen, dass es sich um ein hochwertiges Qualitätsprodukt handelt, welches unseren Testkriterien in vollem Maße entsprechen konnte.

Dispersionsfarbe lässt sich zunächst in drei Arten unterteilen:

  • Kunstharz Dispersionsfarbe
  • Silikat Dispersionsfarbe
  • Natur Dispersionsfarbe

Nachfolgend stellen wir die einzelnen Arten von Wandfarbe näher vor:

  • Kunstharz Dispersionsfarbe

Bei dieser Wandfarbe ist Kunstharz als Bindemittel enthalten. Dies ist bei den meisten handelsüblichen Dispersionsfarben der Fall. Trocknet die Farbe und das Wasser ist verdunstet, dann ist die Farbe von einem Kunststoff-Film überzogen. Dies ist von Vorteil, denn die Wandfarbe ist so robust und lange haltbar, denn Kunstharz Dispersionsfarbe ist nicht wasserlöslich. Ein Vorteil dieser Wandfarbe ist auch, dass sie sich leicht verarbeiten lässt und man sie ganz nach Lust und Laune mit Abtönpaste in die eigene Wunschfarbe verwandeln kann. Es ist problemlos möglich, diese Wandfarbe wieder zu überstreichen. Auch in Sachen Umwelt hat Kunstharz Dispersionsfarbe im Test positive Ergebnisse erzielt, denn es sind nur wenig Lösungsmittel in dieser Wandfarbe enthalten.

  • Silikat Dispersionsfarbe

Bei der Silikat Dispersionsfarbe treffen alle bereits bei Kunstharz Dispersionsfarbe genannten Vorzüge ebenfalls zu. Diese Farbe zeichnet weiterhin eine hohe Beständigkeit aus. Die Verbindung mit dem Untergrund erfolgt durch Verkieselung. Leider bleiben beim Test auch einige Nachteile nicht aus. So kann es bei diesen Wandfarben durch die enthaltenen alkalischen Bindemittel zu Verätzungen von Haut und Schleimhäuten kommen. Ebenfalls ist uns der vergleichsweise hohe Preis für diese Wandfarbe negativ aufgefallen.

  • Natur Dispersionfarbe
In ihrer Verwendung unterscheiden sich Kunstharz Dispersionsfarbe und Natur Dispersionsfarbe nicht. Die Unterschiede sind in der Zusammensetzung zu suchen. Natur Wandfarben bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen.

Ein großer Vorteil für Gesundheit und Umwelt ist natürlich, dass Natur Dispersionsfarben auf der Basis von Leinöl oder Sonnenblumenöl hergestellt werden. Die Nachfrage nach Natur Wandfarbe ist noch vergleichsweise gering, denn die Verbraucher müssen mit einem überdurchschnittlich hohen Preis rechnen. Demzufolge ist auch die Auswahl an unterschiedlichen Farben vergleichsweise gering. Dennoch spricht vieles für die Verwendung dieser im Test überzeugenden Wandfarben. Naturfarben sind frei von Lösungsmitteln und anderen giftigen Stoffen. Bereits bei der Herstellung wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Leuchtkraft der Farben stellt im Wandfarbe Test meist Kunstharz Dispersionsfarben in den Schatten, denn Naturwandfarben enthalten mineralische Farbpigmente.

  • Latex Wandfarbe – für besondere Anforderungen

Unterliegen die Wände besonderen Beanspruchungen, dann ist Latex Wandfarbe eine geeignete Wahl. Ein Anstrich aus Latex kann abgerieben und abgescheuert werden und ist wasserabweisend. Flecken und Schmutz können ganz einfach mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel entfernt werden. Besonders in Fluren und Treppenhäusern kommt diese Art der Wandfarbe häufig zum Einsatz. So robust eine Latex Wandfarbe auch ist, problematisch wird es, wenn sie wieder entfernt werden soll. Die Tapeten lassen sich nicht wie allgemein üblich vorab einweichen, sondern müssen recht mühevoll mit der Spachtel entfernt werden.

  • Strukturfarben und flüssige Raufaser Farbe

Besonders hübsche Effekte lassen sich beim Streichen mit diesen Wandfarben erzielen. Strukturfarbe enthält kleine Körnchen aus Quarzsand, welche der Farbe nach dem Aufragen auf die Wand Struktur verschaffen. Diese Wandfarbe kann auf allen saugfähigen Untergründen Verwendung finden. Besonders Wände, die durch Unebenheiten auffallen, lassen sich mit einem Anstrich aus Strukturfarbe unauffällig kaschieren. Es ist auch möglich, den Effekt zu vertiefen, in dem man die Farbe nach dem Auftrag noch mit Strukturrollen bearbeitet. Nachteilig bleibt zu erwähnen, dass sich diese Wandfarben nur sehr schwer wieder entfernen lassen und man häufig sogar Schleifgeräte zu Hilfe nehmen muss

Flüssige Raufaser ist eine Wandfarbe, welche Papierteile oder Holzpixel enthält. So kann mit einem Anstrich das Tapezieren mit Raufasertapete simuliert werden. Hierbei sollten Sie fachmännisch vorgehen, denn durch die ungleichmäßige Verteilung der enthaltenen Papier- und Holzteilchen wirkt der Farbauftrag schnell ungleichmäßig und damit unprofessionell.

Wie wir getestet haben

Schauen wir uns das Angebot an Wandfarben näher an, dann werden deutliche Unterschiede in Qualität und Preis deutlich. Die Preisspanne für einen 10-Liter-Farbeimer bewegen sich zwischen etwa zehn und mehr als 80 Euro. Hier wird deutlich, das ein Wandfarbe Test sehr hilfreich sein kann, denn die beste Wandfarbe muss nicht automatisch auch das meiste Geld kosten, sondern in den nachfolgenden Testeigenschaften zu überzeugen wissen:

  • Deckkraft
  • Nassabriebklasse
  • Ergiebigkeit
  • Art und Zusammensetzung der Farbe
  • Die Deckkraft
Beim Test des Deckvermögens kam es uns darauf an, das möglichst nur ein Anstrich für ein überzeugendes Ergebnis benötigt wird. Dabei sollten auch alle eventuellen Unebenheiten, kleine Verschmutzungen oder Überlappungen der Tapetenbahnen zuverlässig überstrichen sein. Dies gelingt leider nicht mit jeder Wandfarbe.

Die besten Ergebnisse ließen sich mit Wandfarben erzielen, die eine hochwertige weiße Pigmentierung aufweisen.

  • Die Nassabriebklasse

Für den Anstrich im Wohnzimmer ist die Nassabriebbeständigkeit weniger relevant. Anders verhält es sich in Küche, Bad oder Kinderzimmer. Diese Anstriche müssen häufig von
Verschmutzungen oder Nässe befreit werden. Einen Anhaltspunkt für die Beständigkeit gegen Abrieb liefert die DIN EN 13300 Norm. Es existieren fünf verschiedene Klassen. Je niedriger die Nassabriebklasse, desto robuster sind die Farbeigenschaften im Hinblick auf mechanischen Abrieb, also zum Beispiel das Reinigen mit einem feuchten Lappen. Klasse 2 gilt allgemein als scheuerbeständig und Klasse 3 als waschbeständig.

  • Die Art und Zusammensetzung der Farbe

Bei der Art der Wandfarbe gilt es, besonders auf den Preis zu achten. Eine Wandfarbe mit natürlichen Inhaltsstoffen kann im Sinne der Umwelt und Gesundheit natürlich empfohlen werden, ist allerdings wesentlich teurer als eine Kunstharz Dispersionsfarbe. Führende Hersteller sind allerdings auch bei herkömmlichen Wandfarben bemüht, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. So hat zum Beispiel die Firma Alpina eine Dispersions- Innenfarbe auf den Markt gebracht, welche ohne Konservierungsstoffe auskommt.

  • Worauf beim Kauf von Wandfarbe geachtet werden sollte

Wer sich für eine Wandfarbe entscheidet, sollte vor dem Kauf einige Überlegungen anstellen. Zunächst ist die Entscheidung über die Art der Wandfarbe zu fällen. Möchte man auf eine Wandfarbe auf Kunstharzbasis zurückgreifen oder sich die preisintensiver aber umweltfreundlichere Naturfarbe nutzen.

Sollen die Wände in Küche, Badezimmer oder Kinderzimmer gestrichen werden, dann ist die bereits erwähnte Nassabriebklasse ein wichtiges Kriterium, denn schließlich soll der Anstrich lange halten und sich bei Bedarf einfach reinigen lassen.

Außerdem gilt es abzuschätzen, wie viel Wandfarbe tatsächlich gebraucht wird. Die Ergiebigkeit der einzelnen Wandfarben ist schwer einzuschätzen. Daher lohnt es, einmal mehr, einen Blick auf unsere Produktberichte zu werfen. Wer nur soviel Farbe anschafft wie tatsächlich gebraucht wird, der spart Geld und wirtschaftet effizienter. Allgemein kann bei einem 10-Liter-Eimer Wandfarbe von einer Ergiebigkeit von etwa sechs bis acht Quadratmetern ausgegangen werden. Die Beschaffenheit der Wände und ein eventuell vorhandener dunkler Untergrund können die Anschaffung von größeren Farbmengen veranlassen, da die Deckkraft eventuell nicht ausreicht und daher mehrere Anstriche notwendig werden.

Bei der Deckkraft haben die Hersteller vier Stufen festgelegt. Während dabei der Klasse 4 lediglich eine Deckkraft von weniger als 95% bescheinigt wird, kann die Deckkraft der Klasse 1 mit erstaunlichen Werten von mindestens 99,5 % punkten. So ist bei der Deckkraft der Stufe 1 davon auszugehen, dass ein einmaliger Anstrich ausreichen dürfte. Wenn auch die Decklasse 4 sicher die günstigsten Wandfarben bereithält, mehrmaliges Streichen kostet deutlich mehr Farbeimer und damit werden die Kosten bald an eine hochpreisliche Wandfarbe heranreichen. Somit kauft man eine teuere Wandfarbe mit einer besseren Deckkraft zu einem weit günstigeren Preis- Leistungsverhältnis.

Der Preis ist ein Kaufkriterium, was wohl niemand außer Acht lassen wird. Doch auf Nummer sicher gehen Sie allein, wenn Sie sich vergewissern, dass die Wandfarbe ihr Geld auch wirklich wert ist und im Test positive Ergebnisse erzielt hat.

Kurzinformation zu führenden Wandfarbe Herstellern

Zahlreiche Hersteller von Wandfarben sind auf dem Markt vertreten. Einige davon haben im Wandfarben Test positive Ergebnisse erzielt, wieder andere haben weniger gut abgeschnitten. Nachfolgend nun ein kleiner Überblick über verschiedene Anbieter:

  • Alpina 
  • Caparol 
  • Schöner Wohnen
  • Auro 
Alpina ist wohl als Marktführer auf dem deutschen Markt der Farben und Lacke zu betrachten. Die Firma aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ist durch das Produkt Alpinaweiß weithin bekannt geworden. Die Wandfarbe wurde bereits im Jahre 1901 auf den Markt gebracht. Europas meistverkaufte Farbe für den Innenbereich erzielt regelmäßig positive Vergleichsergebnisse und gilt als Marke des Jahrhunderts. Alpina setzt bei der Produktion seiner Farben und Lacke auf ausgewählte Inhaltsstoffe und regelmäßige Qualitätsprüfungen.
Auch die Firma Caparol kann auf die ganze Palette an Wandfarben verweisen. Die Wandfarben decken sehr gut und zeichnen sich durch ihre besonders gute Verarbeitung aus. Mit nur einem Anstrich können die Wände in der Regel mit Caparol Wandfarbe bearbeitet werden. Positiv im Test ist uns auch die geringe Geruchsbelästigung dieser Wandfarben aufgefallen.
Mit den Wandfarben von Schöner Wohnen kann der Beweis angetreten werden, dass auch preisgünstige Wandfarben im Test zu überzeugen wissen. Die Farbe lässt sich sehr gut mit der Farbrolle aufnehmen und verarbeiten. Auch die Deckkraft weiß zu überzeugen. Durch die enorm hohe Deckkraft erhält der Käufer ein sehr ergiebiges Produkt. Jüngst hat der Hersteller sein Produkt Polarweiß weiter verbessert und mit einer neuen Rezeptur auf den Markt gebracht.
Auro ist ein Hersteller von Natur Wandfarben. Hier ist zunächst zu sagen, dass es sich um sehr preisintensive Produkte handelt. Zu überzeugen weiß die Deckkraft. Die Farbe lässt sich sehr gut verarbeiten und erweist sich als strapazierfähig. Bei den ausgewiesenen Konservierungsmitteln könnte Auro etwas mehr ins Detail gehen und auch die vom Hersteller gemachten Angaben zur Ergiebigkeit lassen einige Fragen offen.

Wo sollte man Wandfarbe bevorzugt kaufen?

Der Kauf von Wandfarbe kann unter Umständen zu einer aufwendigen und zeitraubenden Angelegenheit werden. Da wäre zunächst die Fahrt zum nächsten Baumarkt oder einem kleineren Händler mit Farben und Lacken. Beim kleinen Händler vor Ort werden meist nur sehr wenig unterschiedliche Wandfarben vorrätig sein. Ob der Kunde hier eine objektive Beratung erhält, ist fraglich, denn schließlich möchte der Händler seine Produkte verkaufen und wird kaum bereitwillig die Nachteile der jeweiligen Wandfarbe aufzählen.

Im Baumarkt ist das Angebot größer und es wird einige Zeit dauern, bis man sich durch die oft bis zur Decke aufgeschichteten und unübersichtlich präsentieren Farben gefragt oder gearbeitet hat. Sind die passenden Farbeimer gefunden, dann müssen sie in den Einkaufswagen gehievt, zum Auto transportiert und in die Wohnung geschleppt werden.

Weit einfacher und entspannter kann der Einkauf von Wandfarbe im Internet erfolgen. Anstelle der Beratungsfunktion im Geschäft vor Ort treten unsere Produktberichte, welche kein Blatt vor dem Mund nehmen und völlig vorurteilsfrei und objektiv die Vor- und Nachteile darlegen.

Ist die Kaufentscheidung gefallen, dann kann der Online Shop besucht werden und dort ist die Suche nach dem passenden Produkt dann ein Kinderspiel. Die Wandfarbe wird innerhalb weniger Tage ins Haus geliefert und sollte es doch wieder Erwartens zu einem Fehlkauf gekommen sein, dann kann der Käufer vom Rückgaberecht Gebrauch machen und erhält den Kaufpreis zurück erstattet. Durch den Online Kauf von Wandfarben lassen sich Zeit und Geld einsparen. Unser Wandfarben Test sorgt für die umfassende Beratung und Aufklärung und damit für ein entspanntes und zielgerichtetes Einkaufserlebnis.

Die Geschichte der Wandfarbe

Gehen wir im Zusammenhang mit Wandfarbe in der Zeit zurück, dann führt uns dieser Gedankengang zu den beeindruckenden Höhlenmalereien in Südfrankreich. In der Höhle von Lascaux und an anderen geschichtsträchtigen Orten kannten die Menschen schon vor 30.000 Jahren die Bedeutung von Wandfarbe.

Damals handelte es sich um Gemische aus Erde und Mineralien. Mit Gips oder Kalk wurden weiße Farbpigmente erzeugt. Dunkle Farben erhielten unsere Vorfahren durch das Beimengen von Knochenkohle. Als Bindemittel dienten damals Eiweiß, Tran, Fett oder sogar Blut.

Durch die Verwendung von Ockererde, Umbra, Kohle oder Kreide konnten die damaligen Höhlenbewohner bereits auf Wandfarbe in Brauntönen, Rottönen und Schwarz zurückgreifen. In Sibirien wurde die Darstellung eines Mammuts gefunden, welches in Gelb- und Rotbraun ausgeführt war. Allgemein wird angenommen, dass die Erdfarben als älteste Wandfarben der Geschichte gelten.

Die Herstellung von grüner und blauer Wandfarbe soll erstmals den Ägyptern gelungen sein. Die blauen Pigmente wurden aus dem Schmuckstein Lapislazuli gewonnen. Hierfür wurde der Stein gemahlen und mit Harzen und Wachsen vermengt. Dabei handelte es sich um eine sehr langwierige und aufwendige Prozedur.

Bei den Römern war die Bemalung der Häuserwände ein Zeichen für den gehobenen Stand des jeweiligen Hausbesitzers. Damals erreichte die Wandbemalung einen Höhepunkt, der wohl niemals wieder in diesem Stellenwert in der Historie auftrat. Der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 machte es möglich, dass zahlreiche Wandbemalungen der Gebäude für die Nachwelt erhalten blieben.

Auch bei den Indianern Nordamerikas spielten Farben eine große Rolle. Die Indianer kannten braune, rote, gelbe, orange oder purpurne Farbtöne. Aus Eisenphosphat und Kupfererz wurden blaue und grüne Farben hergestellt. Als Bindemittel wurden Leim oder Fett verwendet.

Im 19. Jahrhundert begann mit dem Aufkommen der Chemischen Industrie auch die Herstellung von künstlichen Farben und Lacken. Synthetische Farbpigmente konnten nun schnell und preiswert hergestellt werden. Damit verloren die über viele Jahrhunderte geläufigen Naturfarben ihre Bedeutung und man griff zu den künstlich erzeugten Wandfarben.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Wandfarbe

Schauen wir uns die Verkaufszahlen an, dann wird deutlich, wie gefragt Wandfarben eigentlich sind. Im Jahre 2008 zum Beispiel wurden deutschlandweit 890.000 Tonnen an Wandfarben und Lacken hergestellt. Damit wurden mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Dispersionsfarbe für den Innenbereich nimmt dabei mit 70% den höchsten Stellenwert ein. Hergestellt wurden weiterhin 12% an Lackfarben und 18% an Farben für die Anwendung im Außenbereich. Schaut man sich die aktuellen Zahlen an, dann ist der Absatz der Fassadenfarben als rückläufig zu werten. Wandfarben für den Innenbereich verzeichnen jedoch eine stabile Quote und sind daher nach wie vor sehr gefragt.

Bei der Wahl der Wandfarbe zeichnen sich deutliche Trends ab. Nach einer Umfrage handelt es sich bei den nachfolgenden Farbnuancen um die beliebtesten Farben der Bundesbürger:

  • Blau steht für Harmonie, Treue, Zuverlässigkeit
  • Rot steht für Liebe, Freundschaft, Leidenschaft
  • Grün steht für Hoffnung, Energie, Gesundheit

Einige FAQs zu Wandfarben

Wie kann man den Verbrauch der Wandfarbe einschätzen?

Jede Wandfarbe kommt hierbei auf unterschiedliche Werte. Schaut man auf die Farbbehältnisse, dann findet sich dort die Angabe für den Verbrauch in Millilitern pro Quadratmetern angegeben. Die Ergiebigkeit der einzelnen Wandfarben kann unseren Produktberichten entnommen werden. Da immer auch ein Stück weit die individuelle Beschaffenheit von Wand und Untergrund eine Rolle spielt, kann der Wandfarbe Test hier nur Anhaltspunkte liefern und Sie sollten die Farbe nicht zu knapp bemessen, denn diverse Ausbesserungsarbeiten oder ein zweiter Anstrich sollten immer einkalkuliert werden.

Welche Vorbereitungsarbeiten sind beim Streichen mit Wandfarbe nötig?

Mit einigen einfachen Vorbereitungsarbeiten lässt sich das Streichen erleichtern und effizienter gestalten. Wer die Wände streicht, sollte den Boden dabei nicht vernachlässigen. Auch wenn die im Test vorgestellten Wandfarben eher wenig tropfen und kleckern, kann dies nicht ausgeschlossen werden. Daher sollte der Boden mit einer Folie abgedeckt werden. Dies erspart die aufwendige Reinigung nach dem Streichen. Farbflecken auf den Fenstern sind ebenso vermeidbar, wenn diese ebenfalls mit Folie verkleidet werden. Malerkrepp ist ein unentbehrliches Utensil. Flächen, die nicht mit der neuen Wandfarbe versehen werden, sind vorsorglich mit Krepp abzukleben. Dies betrifft besonders die Kanten von Türen und Fenstern sowie Steckdosen. Wer Akzente an die Wand bringen und zum Beispiel farbige Streifen aufbringen möchte, der wird Malerkrepp ebenfalls benötigen, um saubere Übergänge zu schaffen.

Wie ist bei unebenen und verunreinigten Wänden vorzugehen?

Auch die hochwertigste Wandfarbe wird nicht vollends überzeugen können, wenn die Beschaffenheit des Untergrundes nicht beachtet wurde. Generell gilt, das alle Flächen die gestrichen werden sollen trocken und frei von Staub sein sollten. Zeigt die Wand Risse oder Löcher von Nägeln und Dübeln, dann sind diese vor dem Streichen mit Gips zu verschmieren. Durch den Auftrag einer Grundierung können die Wände allgemein ausgeglichen werden.

Was ist bei Schimmel an der Wand zu tun

Schimmel sollte auch nicht mit dem Vergleich-Testsieger unter den Wandfarben einfach überstrichen werden. Für die Entfernung des Schimmels sind entsprechende Mittel im Handel erhältlich, die man auf die betreffende Stelle aufträgt. Eine ähnliche Wirkung kann auch mit einem Wasser-Essig-Gemisch erzielt werden. Bei der Behandlung des Schimmels sollten Sie Mundschutz und Handschuhe nicht vergessen. Ist die betroffene Stelle gut abgetrocknet, kann die Wandfarbe aufgetragen werden. Damit sich der Schimmel nicht erneut bildet, sollte der Raum immer ausreichend belüftet werden.

Wie lange lässt sich Wandfarbe verwenden?

Natürlich hält sich Wandfarbe nicht über Jahre, aber es ist auch nicht so, dass man sie sofort nach dem Anstrich entsorgen sollte, denn es sind immer wieder kleinere Stellen vergessen worden oder es müssen Ausbesserungen vorgenommen werden. Verschließen Sie die Farbeimer gut und lagern sie in einem kühlen und feuchtigkeitsfreien Kellerraum. Generell kann Wandfarbe solange problemlos verwendet werden, wie sie sich nach dem Öffnen ohne Probleme aufquirlen lässt.

Sollte man Wandfarbe verdünnen?

In der Regel nicht. Die Wandfarbe wird gebrauchsfertig geliefert und besitzt bereits die richtige Konsistenz. Generell ist es aber möglich, Wandfarbe mit Wasser zu verdünnen. Dies kann zum Beispiel eine Option sein, wenn abzusehen ist, dass die Farbe nicht ausreicht. Wer jedoch Wandfarbe mit Wasser zu strecken versucht, der muss damit rechnen, dass sich kein geschlossenes Gesamtbild ergibt und die mit Wasser verdünnte Farbe an Deckkraft verliert. Es empfiehlt sich daher immer, Wandfarbe ausreichend zu bevorraten und diesbezüglich die Hinweise der Hersteller und die Angaben in unseren Produktberichten zu beachten.

Kann Wandfarbe Allergien auslösen?

Sind Allergiker skeptisch, welche Wandfarbe sie verwenden sollten, dann kann man mit Wandfarben auf Wasserbasis auf Nummer sicher gehen. Diese Anstriche sind gesundheitlich völlig unbedenklich, können allerdings im Hinblick auf die Deckkraft nicht mit Kunstharz Dispersionsfarben mithalten. Daher sollte man bedenken, dass höchstwahrscheinlich mehrere Anstriche notwendig sind und entsprechend mehr Farbe bevorratet werden sollte.

Nützliches Zubehör für die Arbeit mit Wandfarbe

Damit der neue Anstrich rundum überzeugt und problemlos über die Bühne geht, ist einiges an Zubehör notwendig, um den Raum entsprechend vorzubereiten und mit der Wandfarbe effizient arbeiten zu können. Bevor die Wand gestrichen wird, sollte der Raum im Idealfall vollkommen ausgeräumt werden. Wo dies nicht realisiert werden kann, dort muss mit Folien und Kreppband gearbeitet werden. Die Abdeckplanen werden über Möbel und Teppich gelegt und mit Kreppband fixiert. So ist der Raum wirkungsvoll vor Farbklecksen geschützt. Auch wenn die Farbe als kaum tropfend beschrieben wird, bleibt es nicht aus, dass Farbe vom Pinsel auf die Möbel gerät oder auf den Fußboden tropft.

Das Kreppband ist wohl das wichtigste Zubehör bevor mit dem eigentlichen Anstrich begonnen werden kann. Alle Kanten die man später unbeabsichtigt mit anstreichen könnte sind abzukleben.

Malerkrepp lässt sich leicht verarbeiten und ist anschließend ebenso einfach wieder ablösbar. Einfaches Klebeband ist hier keinesfalls eine Option, da es sich nicht einfach wieder lösen lässt und Schäden an der Wand hinterlassen würde.

Nun kann mit dem eigentlichen Anstrich begonnen werden. Wird der Farbeimer geöffnet, ist die Farbe nicht sofort gebrauchsfertig. Um die Farbe gut zu vermischen, wird ein Rührstab benötigt. Dies sollte nicht vernachlässigt werden, denn die Farbpigmente sitzen nach Öffnen des Farbeimers auf dem Boden fest und verteilen sich erst durch die Rührbewegungen im gesamten Gefäß. Für den Anstrich der Wand leistet ein Farbroller gute Dienste.

Die Farbe lässt sich schnell und ohne Tropfen auf die Wand bringen. Sind die Decken besonders hoch, dann ist ein Teleskopstil ausgesprochen praktisch. Damit erspart man sich den unsicheren Stand auf der Leiter und die Arbeit geht schneller von statten. Um die Farbe aus dem Eimer auf die Rolle zu bringen, ist ein Abstreifgitter notwendig, denn ansonsten würde die Wandfarbe ständig auf den Boden tropfen, da sie von der Farbrolle nach dem Eintauchen nicht komplett aufgesaugt werden kann. Große Flächen mit dem Pinsel zu streichen, währe aufwendig und langwierig und einfach unwirtschaftlich.

Dennoch sind hochwertige Flachpinsel ein ganz wichtiges Zubehör für den Wandanstrich. Ecken und Kanten, die mit dem Farbroller nicht erreicht werden können, sind mit einem Pinsel zu streichen. Der Handel bietet auch spezielle Eckenroller an. Wer damit arbeitet, der sollte aber dennoch einen Pinsel bei der Hand haben, denn erfahrungsgemäß lassen sich kleine Unebenheiten mit dem Pinsel einfach am besten ausgleichen.

Zur besseren Übersicht hier nochmals das notwendige Zubehör kurz aufgeführt:

dünne Abdeckplanen

  • Malerkrepp
  • Rührstab
  • Farbroller
  • Flachpinsel
  • Teleskopstange
  • Abstreifgitter für Farbroller

Weiterhin sollte jeder Heimwerker sich noch einige Hilfsmittel bereitlegen, um kleine Missgeschicke schneller beseitigen zu können. Farbspritzer lassen sich mit einem feuchten Tuch, solange sie noch nicht angetrocknet sind, problemlos entfernen. Auch eine Bürste sollte bereitliegen. Damit lassen sich grobe Verschmutzungen an den Wänden entfernen. Wer keinen Teleskopstiel besitzt oder besonders hohe Decken hat, der wird nicht ohne Leiter auskommen und sollte auch hier entsprechend vorsorgen.

Alternativen zur Wandfarbe

Wandfarbe ist ausgesprochen beliebt und hat sich gegenüber der Tapete bereits vielerorts durchgesetzt. Dennoch ist die Tapete als Alternative zur Wandfarbe natürlich vorrangig zu nennen. Tapeten sind in großer Vielfalt und mit den unterschiedlichsten Farben und Mustern im Handel.

Auch das Anbringen von Tapeten ist mit Arbeit verbunden und bis die Bahnen zu aller Zufriedenheit an der Wand haften, kann mehr Zeit vergehen, als man für das Streichen der selben Fläche mit Wandfarbe benötigt. Bei Tapeten haben Kunden die Wahl aus Raufaser Tapete, die sich dann wiederum mit Wandfarbe individuell gestalten lässt oder der in den letzten Jahren stark in Mode gekommenen Vliestapete. Weiterhin im Angebot sind Papiertapeten, Glasfasertapeten oder Vinyltapeten.

Für Feuchträume ist nicht jede Wandfarbe geeignet. Hier sollte mit abwaschbarer Latexfarbe gearbeitet werden. Als Alternative bietet sich in Küche oder Badezimmer ein Fliesenspiegel an.

Eine weniger bekannte Alternative zu Wandfarbe stellt der Baumwollputz dar. Geschätzt werden hierbei die wärmeisolierenden Eigenschaften und die schallabsorbierende Wirkung. Nachteilig schlägt der hohe Preis zu Buche. Die Verarbeitung ist aufwendig und sollte von einem Handwerker durchgeführt werden. Fachleute arbeiten mit Luftdruckkompressor und Trichterpistole schneller und genauer.

Auch Raufasertapete kann in flüssiger Form aufgetragen werden. Diese spezielle Dispersionsfarbe ist eine recht kostengünstige Alternative. Pro Quadratmeter Fläche fallen etwa sieben Euro an Kosten an. Die Farbe enthält Holzspäne oder Papierabrisse, die die Struktur von Raufasertapete simulieren sollen. Unebenheiten im Putz lassen sich durch das Auftragen von flüssiger Raufasertapete sehr gut kaschieren. Nachteilig wird im Test immer wieder deutlich, dass sich die Verarbeitung eher schwierig gestaltet und viele Heimwerker leider daran scheitern, eine zufriedenstellende Stuktur auf die Wand aufzubringen. Ganz wichtig ist es, die Farbe sehr gut durchzurühren, bevor mit der Arbeit begonnen wird. Ansonsten verklumpen die Holzspäne und haften in ebensolcher Konsistenz an der Wand. Wer handwerkliches Geschick beweist, für den bietet sich flüssige Raufaser als kostengünstige Alternative durchaus an.

Anstelle von Wandfarbe kann auch Rauputz auf die Wand aufgebracht werden. Die Kosten für Rauputz bewegen sich bei etwa zehn Euro pro Quadratmeter. Der körnige Putz lässt die Wand attraktiv erscheinen und ist robust und sehr langlebig. Wird Rauputz im Innenbereich des Haues verwendet, muss sehr gewissenhaft gearbeitet werden, denn schnell entsteht eine kratzig wirkende Oberfläche, welche wenig Wohnlichkeit ausstrahlt.

Ebenso setzt sich in den Ritzen des Rauputzes bevorzugt Staub fest, was mit der Zeit ebenfalls keinen ansprechenden Anblick bietet. Fachmännisch ausgeführt ist das Auftragen von Rauputz durchaus eine Option, denn es lassen sich mit verschiedenen Reibetechniken ganz unterschiedliche Effekte erzielen. Unebenheiten und ein uneinheitliches Muster an den Wänden durch unsaubere Arbeitsweise lassen sich vermeiden, wenn das Aufbringen des Rauputzes einem Fachmann überlassen wird.

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