Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type

Wasserkocher Test 2017 • Die 7 besten Wasserkocher im Vergleich

Kaum ein Haushalt kommt ohne einen Wasserkocher aus, ermöglicht dieser schnelle Wassererwärmung.Unser Team hat für eine Bestenliste diverse Tests aus dem Internet untersucht und Bewertungen betreffend Fassungsvermögen, Leistung, Kalkfilter und vielen weiteren Passagen abgegeben.

Wasserkocher Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Der WMF 04 1305 0021 Skyline Wasserkocher ist Vergleichssieger.Der Arendo - Edelstahl-Glas-Wasserkocher inkl. LED-Innenbeleuchtung ist auf dem 2. Platz gelandet.Der WMF Bueno Wasserkocher wurde von unseren Experten auf den 3. Platz gewählt.Der Russell Hobbs Precision Control 21150 -70 Warmhaltefunktion ist auf dem 4. Platz.Der Philips HD4646/20  Serie Wasserkocher wurde auf den 5. Platz gewählt.Der Glas Edelstahl Wasserkocher exclusive blaue LED Innenbeleuchtung ist auf dem 6. Platz im Test.Der Severin WK 3482 Wasserkocher,weiß / 1,7 Liter Inhalt / 2200 W belegt den 7. Platz.

WMF 04 1305 0021 Skyline Wasserkocher

Arendo - Edelstahl-Glas-Wasserkocher inkl. LED-Innenbeleuchtung

WMF Bueno Wasserkocher

Russell Hobbs Precision Control 21150 -70 Warmhaltefunktion

Philips HD4646/20 Serie Wasserkocher

Glas Edelstahl Wasserkocher exclusive blaue LED Innenbeleuchtung

Severin WK 3482 Wasserkocher,weiß / 1,7 Liter Inhalt / 2200 W

 Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,8 2,0
Fassungsvermögen1,6 Liter1,7 Liter1,7 Liter1,7 Liter1,5 Liter1,7 Liter1,7 Liter
MaterialEdelstahlGlas/EdelstahlEdelstahlKunststoffKunststoffGlas/EdelstahlKunststoff
Leistung3000 Watt2200 Watt2400 Watt2200 Watt2400 Watt2000 Watt2200 Watt
Warmhaltefunktionnicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
KalkfilterGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Zusätzliche Funktionen

  • Isoliertes Heizelement
  • Kabellos
  • Trockengehschutz
  • Einhanddeckelöffnung per Knopfdruck

  • Blaue LED-Innenbeleuchtung
  • Überhitzungsschutz
  • Trockenkochschutz
  • OneTouch-Verschluss
  • Sicherheitsdeckel

  • Beleuchtete, außenliegende Wasserstandsanzeige
  • Isoliertes Heizelement
  • Kabellos
  • Trockengehschutz
  • Soft-Touch-Griff

  • Elektronische Temperatureinstellung mit LCD-Anzeige
  • Trockengeh-/Überhitzungsschutz
  • Kochstoppautomatik
  • Verriegelbarer Sicherheitsdeckel

  • Zwei Wasseranzeigen für Links- und Rechtshänder
  • isoliertes Heizelement
  • Kabellos
  • Trockengehschutz

  • Exclusiver blauer LED Beleuchtung
  • Wasserstandsanzeige
  • Trockenkochschutz
  • kabelloses Design
  • Automatische Abschaltung

  • Dampfstopp-Automatik
  • Kabellos
  • Trockengehschutz
  • beidseitige, transparente Wasserstandsanzeige
  • Ein-Aus-Schalter mit Kontrollleuchte
Komfort & Handhabung
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preisvergleich
Große Auswahl an Wasserkochern zu günstigen Preisen auf Amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro

 Wasserkocher Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Der Vergleichssieger im Video

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Wasserkocher?

Nahezu in jedem zweiten Haushalt befindet sich heutzutage ein Wasserkocher, der Wasser bequemer, schneller und somit auch energiesparender erhitzt, als es jeder herkömmliche Elektroherd vermag. So haben denn auch die Wasserkocher den herkömmlichen Pfeifenkessel oder den Tauchsieder abgelöst und bereichern seit 1893 als elektrischer Wasserkocher die Küchen der Welt. Zumeist bestehen diese Wasserkocher aus zwei Teilen, dem Kochgefäß aus Glas, Edelstahl oder Kunststoff mit integriertem Heizelement und dem Standfuß mit der Stromverbindung.

Dieser Standfuß sorgt für die Stromversorgung, wenn das Kochgefäß auf den Sockel gestellt wird. Die Heizelemente im Kochgefäß waren früher freiliegend mit einer Heizwendel, ähnlich eines Tauchsieders untergebracht, sind heute jedoch in einer Bodenplatte integriert. Somit entfällt das verkalken der Heizstäbe und eine Reinigung des Kochgefäßes wird vereinfacht. Auch hat dieses Zwei-Teile-System den Vorteil, dass das Kochgefäß frei beweglich und flexibel eingesetzt werden kann.

Wie funktioniert ein Wasserkocher?

Der Arendo - Edelstahl-Glas-Wasserkocher hat eine integrierte LED Beleuchtung.Damit der Wasserkocher überhaupt funktionieren kann, sind drei Elemente besonders wichtig. Zunächst einmal der Sockel oder Standfuß. Er versorgt den Wasserbehälter zum Vorgang des Erwärmens oder Kochens mit Strom. An diesem Standfuß ist also das Stromkabel fest verbunden. Der Wasserkochertest hat gezeigt, dass es Geräte mit unterschiedlicher Netzspannung gibt, wie z. B. Reisewasserkocher. Die Modelle für den normalen Hausgebrauch haben eine Netzspannung von 230 Volt und die Geräte für die Reise einen 12-Volt-Anschluss. Dies ermöglicht also die Nutzung über den Zigarettenanzünder des Pkws oder Wohnmobils.

Das zweite wichtige Element ist der Behälter zum Erhitzen an sich. Er kann verschieden geformt und aus unterschiedlichen Materialien beschaffen sein. Vornehmlich wird Kunststoff oder Metall, in diesem Fall Edelstahl, aber auch Glas für den Wasserbehälter genutzt. Die meisten Modelle fassen 1 bis 2 Liter und beim kleineren Reisewasserkocher zumeist nur bis zu einem Liter Wasser. So entscheidet das Füllvolumen über die Größe des Behälters. In diesem Behälter wird Wasser eingefüllt, und wenn er auf den Standfuß gestellt und eingeschaltet wird, erhitzt sich dieses Wasser.

Die Heizelemente der Behälter sind unterschiedlich gefertigt. Ältere Modelle besitzen eine Heizwendel im unteren Bereich des Behälters, welche wie ein Tauchsieder das Wasser direkt erhitzt. Andere, modernere Modelle, besitzen eine beheizbare Bodenplatte ohne direkte Heizstäbe. Dies hat den Vorteil, dass sich kein Kalk an den Heizstäben absetzen kann, wie bei den offen liegenden Heizstäben. Auch sind diese Modelle einfacher zu reinigen. Beide Modelle erhitzen das Wasser gleichermaßen gut, wobei die Modelle ohne offene Heizstäbe etwas lauter sind.

Dies kommt durch das permanente Geräusch der aufsteigenden Wasserbläschen beim Erhitzen. Im Test der Wasserkocher befinden sich jedoch auch Geräte, die weniger Geräusche entwickeln, weil sie das Wasser langsamer erhitzen, was zur Reduzierung der Siedebläschen führt. Behälter mit offenen Heizspiralen haben jedoch den großen Nachteil der schlechten Reinigungsmöglichkeit und des häufigen Verkalkens der Heizelemente. Sie müssen also regelmäßig entkalkt werden, besonders dann, wenn das Wasser extrem kalkhaltig ist.

Bei den Wasserkochern mit beheiztem Boden reicht das Ausspülen und Auswischen mit einem feuchten Lappen. Auch müssen die Behälter mit offenen Heizelementen bis zu einer gewissen Höhe befüllt werden, da die Heizstäbe mit dem Wasser in Kontakt kommen müssen, um dieses zu erhitzen. Hersteller dieser Geräte geben immer eine Mindestfüllhöhe an, die bei den Geräten mit beheiztem Boden entfällt. Der Deckel des Wasserbehälters kann zumeist komplett abgenommen oder zumindest hochgeklappt werden.

Dies vereinfacht das Einfüllen des Wassers und ermöglicht Ihnen den Behälter auszuspülen. Dies wird nötig, wenn sich beim Behälter mit verdecktem Heizboden Kalk im erhitzten Wasser gebildet hat. Dieser Kalk wird durch den Vorgang des Erhitzens vom Boden abgesprengt und setzt sich dann als lose Kalkplättchen auf dem Boden des Kochgefäßes ab. Der Wasserkochertest hat zudem gezeigt, dass sich einige Modelle mit einem Permanentfilter am Ausguss schmücken. Dies soll verhindern, dass der gelöste Kalk mit dem heißen Wasser ausgegossen wird, hat jedoch den Nachteil, dass sich umso eher Kalk im Behälter festsetzt.

Wird der Behälter mit dem eingefüllten Wasser auf den Standfuß gestellt, kann das Gerät eingeschaltet werden. Heizstab bzw. Heizspirale oder Heizboden erwärmen dann das Wasser so lange, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Dann schaltet sich der Wasserkocher automatisch ab. Damit der Wasserkocher weiß, wann diese Temperatur erreicht ist, befindet sich das dritte wichtige Element, ein integrierter Temperaturfühler, am Behälter. Dieser orientiert sich am aufsteigenden Wasserdampf.

Mit einem „Klick-Geräusch“ oder wie bei manchen Wasserkochern aus dem Test mit einem Signalton schaltet sich der Kocher ab.

Dies verhindert, dass zu viel Wasser verdampfen kann, und schont das Material des Behälters. Ebenfalls sorgt die Abschaltautomatik, dass möglichst wenig Energie verbraucht wird. Einige Modelle verfügen über besondere Features bei den Temperaturfühlern. So gibt es Modelle, welche die Wassertemperatur anzeigen und Modelle, bei denen die Temperatur individuell eingestellt werden kann. Auch gibt es Wasserkocher mit einer Timerfunktion zur Temperaturvorwahl und Wasserkochertypen, welche das bereits erhitzte Wasser warmhalten.

Im Prinzip wird die elektrische Energie genutzt, um das Wasser mit dem Wasserkocher zu erhitzen. Dies erfolgt genauso wie bei einem Tauchsieder. Der Heizdraht ist im Normalfall von einem Metall umgeben, welches die Wärme leitet. Hinzu kommt eine Keramikisolierung, welche dafür Sorge trägt, dass die Wärme und nicht der elektrische Strom übertragen werden. Ältere Modelle oder beschädigte Modelle weisen oftmals eine fehlerhafte Isolierschicht auf. Dies kann zu schwerwiegenden Sicherheitsmängeln beim Umgang führen.

Die Heizleistung der Wasserkocher reicht von 600 bis 3100 Watt. Um so höher die Leistungsaufnahme, desto kürzer die Kochzeit mit weniger Wärmetransport in das Umfeld. Im Allgemeinen benötigen die Wasserkocher ca. 1 Minute um 1 Liter Wasser zum Siedepunkt zu bringen – deutlich schneller und energiesparender als jeder Elektroherd also. Wasserbehälter mit verdecktem Heizelement und einer genauen Füllstandsanzeige erlauben das Erhitzen von kleinen Mengen Wasser für z. B. eine Tasse Tee. Sie sind somit energieeffizienter, sparen Zeit und Wasser.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile eines Wasserkochers liegen deutlich auf der Hand. Er erhitzt Wasser schneller und effizienter, verbraucht daher weniger Energie und Zeit gegenüber der Methode des Erhitzens auf dem E-Herd. Das Wasser erhitzen können sie alle, vom No-Name Produkt bis zum exklusiven Modell eines namhaften Herstellers. Einige Hersteller der Wasserkocher haben sich jedoch besondere Features zur Nutzung ausgedacht, welche die Arbeit der Hausfrau oder des Hausmannes erleichtern sollen. In unserer Wasserkocher-Testreihe 2017 wurden diese Features unter die Lupe genommen.

Temperaturregelung beim Wasserkocher

Temperaturregelung beim Wasserkocher

Gab es früher Modelle, die nur mit einem Ein- bzw. Ausschalter zu betätigen waren, so besitzen heute viele Wasserkocher eine Temperaturregelung oder zumindest einer Temperaturanzeige. Die Anzeige der Temperatur ist ein bedienerfreundlicher Zusatz an jedem Wasserkocher, wenn man nicht unbedingt immer Wasser aufkochen möchte. Wer also häufig einfach nur warmes Wasser benötigt, tut gut daran, beim Kauf auf eine Anzeige zu achten. Besser ist jedoch ein Modell mit einer Temperaturregelung.

Hier kann bereits im Vorfeld eingestellt werden, wie heiß das Wasser letztendlich werden soll. Die Temperaturwahl ist hierbei in mehreren Schritten (mindestens 4 oder 5 Schritte) zumeist bis 100° einstellbar. Kostenintensivere Modelle verkünden das Erreichen der Temperatur mit einem Signalton und schalten dann automatisch aus, günstigere Modelle schalten dann nur den Wasserkocher aus. Hervorragend zur Nutzung bei der Zubereitung von heißen aber nicht kochenden Getränken, Tütensuppen oder zum Erwärmen von Babynahrung. In jedem Fall sehr benutzer- bzw. bedienfreundlich.

Display und Warmhaltefunktion beim Wasserkocher

Display und Warmhaltefunktion beim Wasserkocher

Der einfache Wasserkocher ist längst nicht mehr das gefragteste Modell. Immer mehr technische Innovationen sollten schon sein. So wird neben der Temperaturwahl auch ein Überwachungsdisplay, am besten mit integrierter LED-Beleuchtung, von den Nutzern gewünscht. Die Modelle, welche mit einer Temperaturwahl bestückt sind, verfügen zumeist über einen solch kleinen Screen, damit die Nutzer die Temperatur bequem ablesen können.

Auch eine Warmhaltefunktion gehört zu den neusten technischen Innovationen. Diese Funktion sorgt dafür, dass das einmal erhitzte Wasser für eine bestimmte Zeit (zumeist bis zu 30 Minuten) die Temperatur hält. Die Warmhaltefunktion hat den Vorteil, dass vergessenes Wasser nicht noch mal erhitzt werden muss und man dieses erhitzte Wasser auch in Etappen verwenden kann, ohne neu erhitzen zu müssen. Praktische Anwendung zum Beispiel bei mehreren Tassen Tee hintereinander. Auch können Sie, wenn eine Temperaturprogrammierung vorhanden ist, das Wasser bereits kochen lassen, bevor Sie von der Arbeit nach Hause kommen. Eine schnelle Tasse Tee oder Tütensuppe ist so vorprogrammiert.

Wasser- bzw. Kalkfilter beim Wasserkocher

Wasser- bzw. Kalkfilter beim Wasserkocher

Der Kalkfilter ist besonders interessant und wichtig, wenn Sie in einer Region wohnen, wo das Wasser extrem kalkhaltig ist. Hier gibt es Modelle in der Versuchsreihe, die hierzu ein kleines Sieb an der Tülle vom Wasserkocher verbaut haben. Dieses Sieb hält die Kalkrückstände, die sich beim Kochen des Wassers im Behälter sammeln zurück und lassen diese nicht in die Getränke gelangen. Am besten ist es, wenn das Sieb als Kalkfilter herausnehmbar ist, damit Sie dieses gründlich reinigen und gegebenenfalls durch ein neues Sieb ersetzen können.

Die Reinigung sollte regelmäßig, muss jedoch nicht nach jedem Kochvorgang erfolgen. Wenn Sie in einer Region wohnen, in der das Wasser mit Schadstoffen belastet ist, dann ist für Sie ein Wasserkocher mit Wasserfilter, ein absolutes muss. Dieser Wasserfilter filtert nicht nur Metalle, Schweb- und Schadstoffe aus dem Leitungswasser, das Wasser schmeckt auch deutlich besser. In der Wasserkocher-Testreihe wurden diese Filter genau geprüft, denn nicht alle halten, was sie versprechen. Hier sollten Sie sich vor dem Kauf eines Wasserkochers mit Wasserfilter also genau nach den Testreihen richten.

Sicherheit beim Wasserkocher

Sicherheit beim Wasserkocher

Ein wichtiges Testkriterium ist die Sicherheit der Wasserkocher, denn jeder kennt die Gefährlichkeit der Kombination Strom und Wasser. Auch kommt es beim Umgang mit heißem oder kochendem Wasser immer schnell zu Verbrühungen, besonders durch den heißen Wasserdampf. Dies soll nach Möglichkeit vom Hersteller des Wasserkochers vermieden werden können. Standard bei allen Wasserkochern ist daher die automatische Abschaltung. Hat das Wasser also eine bestimmte Temperatur erreicht, wird die Stromzufuhr sofort automatisch unterbrochen. Hierzu ist im Wasserbehälter ein Temperaturfühler aus Bimetall verbaut. Dieser wird durch den Wasserdampf im Behälter erwärmt und löst dann die automatische Abschaltung aus.

Neben diesem Sicherheitsaspekt besitzt dieser Temperaturfühler aber noch einen zweiten, energiesparenden Zweck. Er sorgt dafür, dass nur so viel Energie genutzt wird, wie zum Erhitzen des Wassers nötig ist. Die Arbeit des Temperaturfühlers kann jedoch nur wirklich richtig funktionieren, wenn der Deckel während des Brühvorgangs geschlossen gehalten wird. Ist der Deckel geöffnet, wenn auch nur ein wenig, kann diese Abschaltautomatik nicht mehr funktionieren, denn der Wasserdampf kann so entweichen. Ist ein Wasserkocher defekt und schaltet die Automatik nicht mehr ein, kocht das Wasser ständig weiter, was wiederum zu einem Kurzschluss führen kann. Deshalb ist es sinnvoll, und zumeist auch verbaut, dass Wasserkocher mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet sind. Besonders bei Wasserkochern aus Kunststoff ist dies wichtig, da dieser Kunststoff bei zu großer und zu langer Hitzeeinwirkung schmelzen kann.

Ein wichtiger Sicherheitsaspekt, der besonders bei hochwertigen Wasserkochermodellen zum Einsatz kommt, ist der Trockengehschutz. Dieser Schutz sorgt dafür, dass sich leere Behälter oder Wasserbehälter mit einer zu geringen Füllhöhe erst gar nicht einschalten lassen. Verfügt das Modell nicht über einen solchen Schutz, könnte bei einem leeren oder fast leeren Behälter die Bodenplatte schmelzen oder gar ein Brand entstehen. Wenn das Heizelement permanent heizen muss, was somit der Fall wäre, kann es zu schweren Unfällen kommen.

Ein wichtiger Punkt zum Thema Sicherheit also, der ebenfalls bei den Tests berücksichtigt wird. Nahezu alle Modelle verfügen über eine Lift-Switch-off-Funktion. Dies bedeutet, dass wenn der Wasserbehälter vom Sockel abgenommen wurde, sich das Gerät selbstständig ausschaltet. So verhindern Sie beim erneuten Aufsetzen des Wasserbehälters auf den Sockel, dass das restliche Wasser weiter kocht. Auch dies wurde in der Wasserkocher Testreihe 2017 berücksichtigt, denn nicht alle Geräte verfügen über eine solche Sicherheitsfunktion.

Die Anwendungsbereiche eines Wasserkochers sind wohl jedem klar. Mit ihm wird Wasser erhitzt bzw. gekocht, damit Sie es zum Aufbrühen von Kaffee, Tee oder Kakao, zum Aufgießen von Tütensuppen, Pulvergetränken oder Babynahrung und bei allen anfallenden Kochvorgängen, bei denen heißes oder kochendes Wasser benötigt wird, nutzen können. Ideal ist es, wenn eine Kabelverbindung nur am Sockel vorhanden ist und der Wasserbehälter flexibel und frei eingesetzt werden kann.

Ältere Modelle verfügen daher nicht über zwei, sondern nur über einen Teil. Hierbei ist das Heizelement, zumeist eine Heizspirale, mit dem Wasserbehälter und dem Stromanschluss integriert. Diese Modelle sind sehr unzweckmäßig und daher nur noch selten zu finden.

Welche Arten von Wasserkochern gibt es?

Neben den klassischen Wasserkochern aus Edelstahl oder Kunststoff gibt es immer mehr Wasserkocher aus Keramik oder Glas, in denen man das kochende Wasser, oftmals farblich untermalt, beim Kochvorgang beobachten kann. Die Formen der Wasserkocher sind kannen- bis kesselförmig und manche Modelle haben ein futuristisch anmutendes Design. Auch das Fassungsvermögen und somit die Größe der Wasserkocher ist differenziert, pendelt sich jedoch zwischen 1 und 2 Litern ein. Daneben gibt es natürlich auch spezielle Modelle mit besonderen Feinheiten. Der Markt ist in dieser Hinsicht nahezu unüberschaubar groß. Sie dienen jedoch alle eigentlich nur dem Zweck das Wasser zu erhitzen, sollen komfortabel in der Bedienung aber auch trendig im Design sein. Selbstverständlich ist der Haupteinsatzort eines Wasserkochers in der Küche, jedoch gibt es auch Modelle, die an anderen Einsatzorten benötigt werden.

Der Reisewasserkocher

Der Reisewasserkocher

Damit Sie auf das Abkochen von Wasser auch auf der Reise nicht verzichten müssen, gibt es kleine, handliche Modelle speziell für diesen Zweck. Sie sind beim Camping, auf dem Zeltplatz und auch auf Reisen ins Ausland oftmals ein unverzichtbares Reiseutensil, denn sie lassen sich mit ihrer kompakten Bauweise bequem verstauen. Im Allgemeinen sind sie mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter ausgestattet und aus Kunststoff. Glas, Keramik oder Edelstahl wäre zu schwer.

In der Wasserkocher-Testreihe haben auch sie ihren angestammten Platz, denn Sie sollten vor dem Kauf nicht nur auf ein günstiges Gerät achten, sondern vielmehr das Gewicht und die Abmessung mit der dementsprechenden Ausstattung berücksichtigen. Reisewasserkocher sind jedoch nicht nur, dem Namen nach, für die Reise, auch in den Büros, auf der Arbeit allgemein oder in Singlehaushalten finden sie ihre Daseinsberechtigung.

Für viele Nutzer reicht 1 Liter kochendes Wasser, wenn nur mal eben schnell eine Tasse Tee zubereitet werden soll. Jedoch sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass auch diese kleinen Geräte den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Sie sollten gut isoliert sein, über einen Trockengehschutz und eine automatische Abschaltung verfügen. Ebenfalls unverzichtbar ist der Überhitzungsschutz sowie ein 12-Volt-Anschluss nebst Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto oder Wohnmobil.

Der Mini-Wasserkocher

Der Mini-Wasserkocher

Sie sind die wohl kleinste Version eines Wasserkochers und haben ein Fassungsvermögen von einer Tasse Wasser bis hin zu meist maximalen 500 Millilitern. Perfekt also fürs Büro, den Singlehaushalt oder auf der Arbeit allgemein. Diese Version der Wasserkocher wird ebenfalls zur Zubereitung von Babynahrung konzipiert, da man hier immer nur geringe Mengen frisches, heißes Wasser benötigt.

Auch hier sollte, bei der kompakten Bauweise, nicht an Sicherheitsvorkehrungen gespart werden. Trockengehschutz, Überhitzungsschutz, automatische Abschaltung sowie Sicherheitskennzeichnungen vom TÜV, GS oder CE sind auch hier in jedem Fall vorzuziehen. Ebenfalls im Handel sind Mini-Wasserkocher, die zusätzlich zum normalen Stromanschluss über einen 12-Volt-Anschluss mit Adapter verfügen. Diese können also ebenso im Auto oder Wohnmobil genutzt werden.

Der Wasserkocher speziell für das Auto

Der Wasserkocher speziell für das Auto

Spezielle Wasserkocher für das Auto sind immer mit einem 12-Volt-Anschluss für den Zigarettenanzünder ausgestattet. Ansonsten unterscheiden sie sich nicht zu den Reisewasserkochern. Sie sind ebenso kompakt und klein und verfügen auch über ein Fassungsvermögen von bis zu einem Liter Wasser. Auch hier sollte beim Kauf auf einen Trockengehschutz, Überhitzungsschutz eine gute Isolierung und auf eine automatische Abschaltung geachtet werden. Genutzt werden sollte dieser Autowasserkocher jedoch niemals auf der Fahrt, denn zu groß ist das Sicherheitsrisiko.

Der Design-Wasserkocher

Der Design-Wasserkocher

Dies sind Modelle, welche besonders junge Menschen ansprechen, denn sie unterscheiden sich im Design deutlich von den klassischen Wasserkochern. Wertvoller und edler sehen diese Design-Wasserkocher aus Glas oder Edelstahl in jedem Fall gegenüber Kunststoff-Wasserkochern aus. Designmodelle sind zumeist aus einer ansprechenden und individuell gestalteten Optik, haben oftmals eine LED-Beleuchtung und auch Retro-Modelle zählen zu den Design-Wasserkochern.

Bedenken sollten Sie jedoch, dass Sie für das ausgefallene Design häufig erheblich mehr bezahlen müssen, als gegenüber herkömmlichen Wasserkochern. Ist die Optik für Sie auch besonders wichtig, die Sicherheitsvorkehrungen dürfen bei den Designmodellen niemals fehlen.

Der LED-Wasserkocher

Der LED-Wasserkocher

Zu den Designermodellen können Wasserkocher aus Glas mit LED-Beleuchtung gezählt werden. Diese Beleuchtung ist im Boden des Wasserbehälters eingelassen und zeigt in veränderlichen Farben den Kochvorgang auch optisch an. Die Farbe des Wassers verändert sich somit bei steigender Temperatur. Fünf unterschiedliche Farben sind hierbei keine Seltenheit, so wird das Erhitzen des Wassers zu einem optischen Highlight und zum Farbenspiel in der Küche.

Diese Modelle sollten ebenfalls den Sicherheitskriterien entsprechen und sind wie die herkömmlichen Geräte nutzbar. Sie eignen sich ideal als Geschenk zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen, runden Geburtstagen, etc., denn sie sind alles andere, nur nicht gewöhnlich.

Der Retro-Wasserkocher

Der Retro-Wasserkocher

Ebenfalls eine Modellart der Design-Wasserkocher sind die Retro-Wasserkocher. Sie sind von der Funktionsweise gleichzusetzen mit herkömmlichen Wasserkochern und sollten ebenfalls die geforderten Sicherheitsvorkehrungen beinhalten. Lediglich in der Optik sind sie Modellen der 60er oder 70er Jahren nachempfunden und in bunten Farben, Mustern und individuellen Formen erhältlich. Schlicht in Cremefarben oder Weiß und auch bunt in Grün, Braun oder Rot werden diese Geräte angeboten.

Retro ist der Pfeifton, der bei manchen Modellen mit einem Fassungsvermögen von 1 bis 1,5 Litern Wasser ertönt. Er kündigt, nach Art des Pfeifenkessels, das Kochen des Wassers an. So wie sich die Modelle im Retro-Design in der Optik unterscheiden, so unterscheiden sie sich auch in den Heizelementen. Hier werden ebenso innen liegende Heizspiralen wie auch im Boden integrierte Heizelemente verbaut. An Power mangelt es den auf alt gemachten Wasserkochern jedoch nicht. Kabellos werden hier Leistungen von 2.200 bis 3.000 Watt erreicht. Auch diese Modelle eignen sich hervorragend als Geschenk zu besonderen Anlässen.

So haben wir die Wasserkocher getestet

Um die Wasserkocher erfolgreich zu testen, müssen sie nach Kategorien sortiert werden. Erst dann konnten wir die einzelnen Vor- und Nachteile herausarbeiten. Selbstverständlich wurden alle Wasserkocher auf ihre Funktionsfähigkeit und im Hinblick auf die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen überprüft. Wasser kochen, tun sie alle, jedoch gibt es gerade bei den Materialien große Unterschiede. Die Wasserkocher-Testreihe 2017 soll Ihnen bei der individuellen Entscheidung zum optimierten Gerät behilflich sein.

Glas-Wasserkocher Vor- und Nachteile

Vorteile

  • geringere Anfälligkeit für Bakterien, Verschmutzungen, Keime und SchimmelDer Arendo - Edelstahl-Glas-Wasserkocher inkl. LED-Innenbeleuchtung ist aus Glas.
  • modernes, trendiges und stylishes Design
  • vereinfachte Reinigungsmöglichkeiten
  • geschmacksneutral, da ohne Metalle oder Weichmacher, welche ans Wasser abgegeben werden können
  • viele Modelle komplett ohne Plastikteile verbaut.

Nachteile

  • empfindliches, leicht zerbrechliches Material – daher hohe Bruchgefahr – vorsichtiger Umgang ist geboten
  • muss regelmäßig gereinigt werden, da Schmutz sofort sichtbar wird
  • wir im Außenbereich extrem heiß
  • ist schlecht bis gar nicht isoliert – daher schnelleres Abkühlen des erhitzten Wassers
  • zumeist schwererer Wasserbehälter als bei Edelstahl- oder Kunststoff-Wasserkochern.

Bei diesen Wasserkochern wurde besonders auf die äußere Hitzeentwicklung des Wasserbehälters geachtet. Ebenso auf den Ein- bzw. Ausschalter, die Abschaltautomatik, den Trockenstehschutz bzw. Überhitzungsschutz und auf die Flexibilität des Wasserbehälters. Auch richtete sich das Augenmerk des Tests auf die Dichtigkeit des geschlossenen Deckels, die Temperaturanzeige bzw. –einstellung und auf die LEDs im Boden des Wasserbehälters, die sich beim Erhitzen verfärben.

Metall-Wasserkocher Vor- und Nachteile

Vorteile

  • extrem gute Isolierung – das Wasser wird schneller heiß und bleibt auch länger heißDer WMF Bueno Wasserkocher ist aus Edelstahl.
  • edle Optik, zumeist schlichtes Design
  • die Erhitzung des Wassers erfolgt absolut geruchsneutral
  • robustes Material – keine Bruchgefahr
  • aus Edelstahl gefertigt, daher rostfrei
  • zumeist mit integriertem Kalkfilter erhältlich
  • einfach und bequem zu reinigen
  • werden viel verlangt, daher werden sie auch viel produziert und die Preise purzeln.

Nachteile

  • sie werden außen sehr schnell heiß – Abhilfe verspricht ein Cool-Touch-Gehäuse mit guter Isolierung
  • nahezu alle Geräte haben irgendwelche Plastikteile verbaut
  • kostenintensiver in der Anschaffung
  • Billigware oder No-Name-Produkte haben zumeist nur eine dünne Edelstahlwand ohne ausreichende Isolierung.

Auch bei diesen Modellen wurde das besondere Augenmerk auf die Hitzeentwicklung gelegt. Wirklich gut sind die Geräte mit Cool-Touch-Gehäuse. Auch hier wurden die Funktionen des Ein- bzw. Ausschalters, der Abschaltautomatik und sämtliche Sicherheitsfunktionen genau überprüft. Da die meisten Edelstahl-Wasserkocher mit Plastik-Kleinteilen bestückt sind, wurde hier auf besondere Bruchfestigkeit dieser Teile geachtet.

Wasserkocher aus Kunststoff

Vorteile

  • sehr günstig im AnschaffungspreisDer Philips HD4646/20  Serie Wasserkocher ist aus Kunststoff.
  • wenig bis kein Aufheizen an der Außenwand – hitzebeständiges Material
  • große Auswahl in Design und Farben
  • robuste Fertigung.

Nachteile

  • beim Erhitzen des Wassers kann ein unangenehmer Geruch nach Plastik entstehen
  • Nutzer befürchten Schadstoffe im Plastikgehäuse – von Billigprodukten ist daher abzusehen.

Auch diese Wasserkocher wurden auf sämtliche Funktionen und Sicherheitsvorkehrungen hin überprüft. Besonders wichtig war die Frage: Wie kühl bleibt der Behälter beim Erhitzen des Wassers? Auch mussten die Kunststoff-Wasserkocher einer genauen Schadstoffüberprüfung standhalten können. Zudem wurde die Bruchfestigkeit der Wasserkocher aus Kunststoff getestet.

Wasserkocher aus Keramik sind nur selten im Handel zu finden. Es handelt sich zumeist um Teekocher, die mit weniger als 1 Liter Fassungsvermögen, jedoch in Design und Farbgestaltung modern gefertigt werden. Oftmals in einem Teeservice integriert, sind sie sehr robust und halten die Hitze gut. Ihre Außenseite wird nur ein wenig warm und sie besitzen ebenso die Sicherheitsvorkehrungen und Funktionen wie jeder andere herkömmliche Wasserkocher auch.

Worauf muss ich beim Kauf eines Wasserkochers achten?

Damit Sie aus der Unmenge an Angeboten auf dem Wasserkochermarkt auch den für Sie passenden Wasserkocher heraussuchen können, sollten Sie vor dem Kauf die Wasserkocher-Testreihe 2017 zurate ziehen. Hier werden nicht nur die unterschiedlichen Variationen der Wasserkocher bei den Materialien, sondern auch die differenzierten Hersteller genau unter die Lupe genommen.

Dass es Wasserkocher in Hülle und Fülle gibt, welche sich alleine schon durch das Design, die Formgebung oder Farbe, das Fassungsvermögen und besondere Features unterscheiden, dürfte jedem Verbraucher bekannt sein. Doch halten die verschiedenen Wasserkocher-Kreationen auch immer das, was die Hersteller versprechen? Der Test gibt Auskunft darüber, und wenn Sie zudem folgende Kaufkriterien beachten, dann sollten auch Sie das individuell passende Gerät für Ihren Haushalt finden.

Das Fassungsvermögen des Wasserkochers

Das Fassungsvermögen des Wasserkochers

Eines der wichtigsten Kriterien, welches wir in unserer Versuchsreihe getestet haben, ist das Fassungsvermögen des Wasserbehälters, welches in Liter oder Milliliter angegeben ist. Hier entscheidet Ihre Haushaltsgröße und was Sie mit dem Wasserkocher bzw. dem kochenden Wasser alles machen möchten.

Eine Faustregel besagt, dass für einen Singlehaushalt ein Wasserkocher mit rund 500 Millilitern ausreichend ist, wohingegen ein Zwei-Personen-Haushalt schon eher 750 Milliliter benötigen. Bei einem Vier-Personen-Haushalt müssen es da schon eher mindestens 1,5 Liter sein, damit jeder im Haushalt auch vom kochenden Wasser profitieren kann. Benötigen Sie jedoch nur heißes Wasser für das Babyfläschchen oder ab und an mal eine Tasse Tee, darf es auch ein kleiner Kocher sein.

Die Leistung des Geräts

Die Leistung des Geräts

Vor dem Kauf ist ebenfalls zu beachten, wie viel Power das Gerät besitzt. Letztendlich entscheidet die Power über die Schnelligkeit zum Aufheizen des Wassers und somit auch über die zu verwendende Zeit. Diese Power wird in Watt angegeben und pendelt zwischen 600 bis 3.000 Watt. Hierbei sollte die Wattleistung immer der Größe, also dem Fassungsvermögen, des Wasserkochers angepasst sein.

Je größer dieser ist, desto mehr Leistung sollte der Kocher haben. Als Richtlinie können Sie sich die Test-Wasserkocher anschauen, welche mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1,7 Liter Wasser und einer Leistung von 2.000 Watt, ein Liter eingefülltes Wasser in 3 Minuten zum Kochen bringen. Mehr als 2.400 Watt lohnen jedoch nicht, da der erhöhte Stromverbrauch im Verhältnis zur eingesparten Zeit zu hoch ist. Merken sollten Sie sich Folgendes:

  • ein Reisewasserkocher kommt mit 600 bis 1.000 Watt Leistung rentabel aus
  • bei Wasserkochern mit bis zu 3 Liter Fassungsvermögen sollten es jedoch schon 2.000 bis 2.400 Watt sein
  • für den klassischen Haushalt ist ein Wasserkocher mit 2.000 bis 2.400 Watt bei einem Fassungsvermögen von 1,7 Litern am effizientesten, spart Strom und Zeit.

Die unterschiedlichen Materialien

Die unterschiedlichen Materialien

Wasserkocher gibt es in drei gängigen Materialien. Aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl sind sie gefertigt, wobei die Wasserkocher aus Kunststoff die günstigste Variante darstellt. Jedoch sollten Sie beim Kauf auch bei den günstigen Modellen auf Qualität von namhaften Herstellern setzen. So haben Sie dann einen doppelwandigen Wasserkocher zur besseren Isolation, der robust gefertigt ist.

Zudem sind diese Wasserkocher in nahezu allen Fällen schadstofffrei gefertigt und entsprechen allen Sicherheitsvorkehrungen. Wasserkocher aus Edelstahl hingegen sind an Stabilität und Bruchschutz nicht zu überbieten. Auch ist die Isolation hierbei deutlich besser, und wenn Sie sich die Finger am Gehäuse nicht verbrennen möchten, empfiehlt sich ein Cool-Touch-Gehäuse.

Die Anschaffung dieser Geräte ist etwas kostenintensiver, dafür erhalten Sie eine edle Optik mit guter Funktionalität. Etwas trendiger sind dagegen die Wasserkocher aus Glas. Hier können Sie sehen, wie das Wasser kocht. Wenn diese Wasserkocher dann noch zusätzlich mit LEDs im Gehäuseboden versehen sind, dann ändert sich sogar die Farbe des Wassers beim Erhitzen. Eine stylishe Angelegenheit also. Jedoch müssen Sie immer bedenken, diese Wasserkocher werden sehr heiß an der Außenseite, sind also schlechter isoliert, es besteht erhöhte Bruchgefahr und sie müssen oft gereinigt werden, da man z. B. Kalkrückstände sofort auf dem Glas sieht.

Das Heizelement der Wasserkocher

Das Heizelement der Wasserkocher

Hierbei werden zwei Modelle angeboten, die Wasserkocher mit innen liegendem Heizelement in Form einer Spirale oder die Kocher mit im Boden integriertem Heizelement. Vorteil der Heizelemente im Boden des Wasserbehälters sind eindeutig die verbesserte Reinigung, dass auch kleine Mengen Wasser erhitzt werden können und dass sich kein Kalk am Heizelement bilden kann.

Auch sind diese Modelle eindeutig hygienischer. Bei den Modellen mit innen liegendem Heizstab, einer veralterten Herstellungsweise, die sich aber immer noch im Angebot befindet, kann der Heizstab durch die Kalkablagerungen des Wassers schnell an Leistung verlieren, Rost ansetzen und eventuell sogar das Heizelement beschädigen. Hier ist eine regelmäßige Entkalkung gefragt.

Ohne oder mit Stromkabel?

Ohne oder mit Stromkabel?

Im Normalfall ist der moderne Wasserkocher ohne Kabel am Wasserbehälter gefertigt. Der Stromanschluss befindet sich am Sockel, an der sogenannten Docking-Station. Dies erlaubt einen flexiblen Einsatz des Wasserbehälters und ist in jedem Fall besser im Handling.

Auch besteht hier weniger die Gefahr eines Stromschlages beim Befüllen mit Wasser, denn der Behälter kann einfach abgenommen und unter dem Wasserhahn befüllt werden, ohne den Netzstecker zu ziehen. Somit haben Sie bei den kabellosen Modellen eine unbegrenzte Reichweite und einen zusätzlichen Unfallschutz. Soll der Wasserkocher jedoch fest an einer Stelle stehen bleiben und wird er auch nur dort genutzt, kann es natürlich ein kabelgebundenes Gerät sein, wobei sich hier eher ein Heißwasserspender anbietet.

Die Wasserstandsanzeige

Die Wasserstandsanzeige

Diese Anzeige ist nahezu an jedem Wasserbehälter der Wasserkocher angebracht. Sie ermöglicht ein genaues Einfüllen und Ausgießen einer bestimmten Wassermenge und dient dem komfortablen Handling. Hierbei ist eine gute Ablesbarkeit und Genauigkeit gefragt. Am besten ist die Messskala außen am Behälter und zu beiden Seiten angebracht. So sind diese Wasserkocher sowohl für Rechts- wie auch für Linkshänder geeignet.

Automatische Abschaltung bzw. Überhitzungsschutz

Automatische Abschaltung bzw. Überhitzungsschutz

Sie sollten immer bedenken, dass Wasserkocher aufgrund der entstehenden Hitze in Verbindung mit Wasser eine potenzielle Gefahrenquelle bergen. Deshalb sollten Sie beim Kauf eines solchen Gerätes auf Sicherheitshinweise achten und nur TÜV-, CE- oder GS-geprüfte Geräte wählen. Zudem können auch Sie etwas zur Sicherheit beim Umgang beitragen.

Sie sollten den Wasserbehälter niemals über die maximal angegebene Wasserfüllmenge hinaus befüllen und das nicht verwendete Wasser fortschütten, da sich so weniger Kalk ablagern kann. Geräte von namhaften Herstellern bergen immer einen Überhitzungsschutz und eine automatische Abschaltung beim Erreichen der gewünschten Wassertemperatur. Auf diese beiden Kriterien ist unbedingt zu achten.

Als besondere Features bei den Wasserkochern gelten die Geräte mit einer automatischen Abschaltung beim Öffnen des Deckels oder wenn zu wenig bis gar kein Wasser mehr im Behälter ist. Diese Abschaltung mit zu wenig bis gar kein Wasser wird auch als Trockengehschutz deklariert. Eine Entzündung des Geräts oder das Schmelzen von Bauteilen wird somit verhindert.

Der Kalkfilter und das Fangsieb

Der Kalkfilter und das Fangsieb

Hierauf ist besonders zu achten, wenn Sie in einer Region wohnen, in der das Wasser sehr kalkhaltig ist. Ein Fangsieb am Ausguss hält die entstandenen Kalkbröckchen zurück, welche sich beim Erhitzen eventuell am Heizstab gesammelt und gelöst haben. Aber auch bei „gutem“ Wasser muss mit einem Kalkfilter nicht so oft entkalkt werden und es entstehen keine Kalkflecken auf der Oberfläche der Getränke. Zudem sind Modelle mit Kalkfilter hygienischer, wenn der Filter regelmäßig gereinigt und bei Bedarf ausgewechselt wird.

Das Handling

Das Handling

Ein guter Bedienkomfort und einfachste Ein-Hand-Bedienung sind zusätzliche Kriterien bei der Kaufentscheidung. Der Wasserbehälter darf nicht zu schwer, sollte jedoch robust sein. Das Stromkabel an der Docking-Station sollte so weit aufzuwickeln sein, wie es nicht benötigt wird und die Station sollte über rutschfeste Füße verfügen.

Ideal ist ein Zentralkontakt in der Mitte des Sockels, damit der Behälter in alle Richtungen gedreht werden kann. Ein kreisförmiger Verbindungspunkt ermöglicht zudem einfaches Aufsetzen des Behälters. Der Deckel des Wasserbehälters ist am besten auf Knopfdruck zu öffnen und schnellt nicht nach oben, sondern gleitet langsam nach oben. Die Warmhaltefunktion, die Temperaturanzeige oder -regelung sind zusätzliche Features für den Bedienkomfort, die oftmals jedoch mit einem erhöhten Anschaffungspreis einhergehen.

Reinigung des Wasserkochers

Reinigung des Wasserkochers

Das Reinigen bzw. Entkalken des Wasserkochers sollte einfach sein und nur wenig Zeit in Anspruch nehmen. Hierzu ist eine große Öffnung des Wasserbehälters wie auch ein verdecktes Heizelement natürlich von Vorteil. Am besten kann der Deckel komplett abgenommen werden. Zur gründlichen Reinigung kann spezielles Reinigungsmittel oder ein mildes Spülmittel verwendet werden.

In Normalfall reicht jedoch das regelmäßige Auswaschen mit klarem Wasser. Bei einer durchschnittlichen Nutzung sollte der Kocher alle zwei bis drei Monate mit einer Essig/Wasser-Mischung oder speziellem Entkalker entkalkt werden. Wasserkocher mit offener Heizspirale jedoch mindestens einmal im Monat. Gehen Sie niemals mit Scheuermitteln, Bürsten oder Metallschwämmchen an den Wasserbehälter, weder innen noch außen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Philips
  • WMF
  • Russell Hobbs
  • Tefal
  • Arendo
  • Tristar
Philips – einer der führenden Hersteller von Wasserkochern, wenn es um technische Innovationen und ein vereinfachtes Handling geht. Bereits 1891 gründete der Sohn Gerard Philips mit seinem Vater Frederik Philips die Philips & Co. in Eindhoven (Niederlande). 1895 folgte der Bruder Anton ins Geschäft. Bereits nach wenigen Jahren gehörte die Marke Philips zu den führenden Herstellern in der Glühbirnen-Branche. Neueste Innovationen in der Strahlen- und Röntgentechnologie folgten.

In den folgenden Jahren gelangen dem Unternehmen viele bahnbrechende, innovative Entwicklungen zum Wohle des Menschen. So hat sich Philips über die Glühbirnen bis zur Herstellung sämtlicher Elektrogeräte längst einen guten Namen in der gesamten Industrie gemacht. Eigene Labors und der Wille zu immer neueren, verbesserten Technologien lassen das Unternehmen in weiten Teilen der Welt als Top-Unternehmen dastehen.

WMF – ein Unternehmen, welches sich seit 1880 als bekannter Hersteller von Gastronomie- Hotellerie- und Haushaltswaren einen Namen gemacht hat. Das weltweit agierende Unternehmen, gegründet als Württembergische Metallwarenfabrik Aktiengesellschaft hat seinen operativen Sitz in Geislingen an der Steige und seinen rechtlichen Sitz in München.

Die WMF-Gruppe teilt sich in fünf Spaten, Tisch und Küche, WMF-Filialen, Hotelgewerbe, Kaffeemaschinen sowie Elektrokleingeräte. Auch hier sorgten die technischen Innovationen des Unternehmens und auch die Forschung für einen steten Anstieg der Produktion, sodass WMF im 21. Jahrhundert in der Schweiz, Österreich und Deutschland alleine 200 firmeneigene Filialen an 24 verschiedenen Standorten betreiben kann. Von hier aus werden die Geschäfte weltweit getätigt und verhelfen der Marke WMF somit zu Ruhm.

Russell Hobbs – diese Firma begann ihre Geschichte im Jahre 1952. Gegründet wurde die Firma in England von Bill Russell und Peter Hobbs. Alles begann mit der vollautomatischen Kaffeemaschine mit inkludierter Warmhaltefunktion. Im Laufe der Firmengeschichte folgten zahlreiche Elektrokleingeräte, welche in der heutigen Zeit mit Designerpreisen ausgezeichnet werden. Eine europaweite Ausbreitung der Russell Hobbs Produkte ließ aufgrund der hohen Qualität, des stylishen Designs und der erstklassigen Funktionsweise nicht lange auf sich warten.
Tefal – eine französische Firma mit Sitz in Rumilly bei Annecy, die 1956 als Hersteller von Haushaltskleingeräten und Kochgeschirr gegründet wurde. Sie gehört seit 1968 zur SE-Group. Der Name Tefal leitet sich aus den beiden Materialien Teflon sowie Aluminium ab, denn Tefal produzierte die europaweit ersten teflonbeschichteten Bratpfannen. Sie sind zudem weltweiter Pionier in Sachen teflonbeschichteter Kochutensilien.

Elektrokleingeräte, Schnellkochtöpfe und Personenwaagen folgten schnell. Ist der Schwerpunkt des Vertriebs auch auf Europa gerichtet, so ist Tefal doch auch in 120 Ländern weltweit vertreten.

Arendo – man kennt diesen Namen eher in Verbindung mit Mobiltelefonen des Unternehmens HTC Corporation aus Taiwan. Tatsächlich stellt diese Firma jedoch auch das Glas mit der integrierten blauen LED-Beleuchtung für die Wasserkocher her. HTC wurde im Jahre 1957 gegründet und wagt sich neben den Tablet-Computern, den Mobiltelefonen, den Fitness-Trackern, den Action-Camcordern wie auch den Virtual-Reality-Brillen nun auch an Wasserkocher mit besonderer Optik, funktionellem Handling und bestmöglicher Qualität.
Tristar – dieses Unternehmen kann auf eine lange Firmengeschichte zurückgreifen. Alles begann mit den GERSTEL-TriStar-Spritzen im Jahre 1967. Besondere Markenzeichen der Firma sind: ausgeklügeltes Know-how, filigrane Technik sowie vorzügliche Qualität. So werden die Glasprodukte des Unternehmens weltweit vertrieben, jedoch in Mülheim an der Ruhr gefertigt. Dort, wo alles in einer Garage begann.
 

Ebenfalls zu den führenden Herstellern im Bereich Wasserkocher zählen AEG, Camry, Clatronic, Bosch und viele andere bekannte Marken aus dem Bereich der Elektrokleingeräte. Hier finden Sie günstige Einsteigermodelle, edle Kreationen, Modelle aus dem gehobenen Segment oder mit einzigartiger Technologie. Ebenfalls differenziert ist die Preisspanne der verschiedenen Wasserkocher, die zumeist auf die unterschiedlich verwendeten Technologien zurückzufühen ist.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Wasserkocher am Besten?

Den Glas Edelstahl Wasserkocher exclusive blaue LED Innenbeleuchtung haben wir zu Testzwecken im Internet bestellt.Wenn Sie sich entschließen sollten, einen Wasserkocher zu kaufen, dann können Sie selbstverständlich in diverse Fachgeschäfte gehen und die einzelnen Modelle sowie die Preise miteinander vergleichen. Auch können Sie sich in den Fachgeschäften eine individuelle Beratung einholen. Bedenken sollten Sie jedoch immer, dass gerade kleine Fachgeschäfte preislich höher liegen als z. B. größere Kaufhäuser, die einen ganz anderen Warenbestand einkaufen.

Hier haben Sie lediglich den Nachteil, dass die individuelle Beratung vom fachkundigen Personal fehlt. Auch haben die größeren Kaufhäuser einen deutlich höheren Bestand, also mehr Auswahl an diversen Wasserkochern, als in jedem kleinen Fachgeschäft für Elektroartikel. In jedem Fall ist ein Kauf im Handel mit viel Lauferei verbunden und nicht zu vergessen, Schnäppchen finden Sie hier nur selten.

Vom Wasserkocher-Kauf in einem Discounter ist in jedem Falle abzuraten, wenn es sich um No-Name Produkte handelt. Hier fehlen zumeist die entscheidenden Sicherheitsvorkehrungen. Markenprodukte, welche beim Discounter angeboten werden, können Sie natürlich erstehen, jedoch müssen Sie hierbei schnell sein, denn es ist oft nur eine begrenzte Stückzahl vorhanden. Auch sollten Sie sich vorher darüber im Klaren sein, welchen Wasserkocher Sie letztendlich möchten, denn wie unser Test gezeigt hat, sind die Unterschiede schon gravierend. Nicht nur im Preis sondern auch in den Sicherheitsmerkmalen und in der Funktion.

Was spricht gegen einen Onlinekauf? Hier haben Sie die Möglichkeit mit nur wenigen Klicks eine komplette Liste der im Handel befindlichen Wasserkocher auf einen Blick zu erhalten. Zudem bieten sich unzählige Internetplattformen mit unabhängigen Produktberichten, auf denen Sie die Wasserkocher vergleichen können. Hier sind alle Vor- und Nachteile aufgelistet, es können Kundenbewertungen eingesehen und Preise mit nur wenigen Klicks verglichen werden.

Hinzu kommt, dass Sie dies alles in Ruhe von zu Hause aus erledigen und eventuell auch noch die Mitbewohner, die letztendlich auch vom Gerät profitieren, zurate ziehen können. Garantiert haben Sie so die bessere, größere und kostensparendere Version zum Kauf eines Wasserkochers. Hinzu kommt eine schnelle und zumeist kostenlose Lieferung, die Ihnen das gewählte Gerät binnen weniger Tage und unbürokratisch nach Hause bringt. Hier haben Sie die einmalige Chance echte „Schnäppchen“ zu ergattern, denn die Preisvergleiche sind auf einen Blick ersichtlich.

Außerdem ist der Onlinekauf die moderne, zeitsparende und einfache Version des Einkaufs. Im Falle einer Beanstandung oder Reklamation haben Sie die gleichen Möglichkeiten sowie Garantiezeiten, wie beim Kauf im Fachhandel, müssen das Gerät lediglich einschicken. Sollten Sie dennoch unschlüssig sein, welcher Wasserkocher nun für Ihre Bedürfnisse optimal ist, jeder Hersteller verfügt über eine Servicehotline oder zumindest über einen E-Mail-Kontakt. Hierüber können alle anfallenden Fragen mit fachkundigen Mitarbeitern geklärt werden. In jedem Fall ist der Onlinekauf besser und dank Käuferschutz auch sicherer, als der Kauf im Handel.

Die Geschichte des Wasserkochers

Ein Wasserkocher ist ein Gerät, mit dem sich schnell und energiesparend Wasser erhitzen lässt. Dieses elektrische Gerät löst den Tauchsieder oder das Erhitzen im Topf oder Wasserkessel auf der Herdplatte ab, hat jedoch einen langen Werdegang und die Modelle von früher sind mit den Hightech-Geräten von heute kaum noch zu vergleichen.

Bereits im Jahre 1893 wurde der erste vollelektrische Wasserkocher auf der Chicagoer Weltausstellung vorgeführt.

Viele Jahre vorher gab es jedoch schon Tischkocher, welche nicht elektrisch betrieben wurden und den Menschen zur Verfügung standen, die keinen Herd besaßen. Auch Menschen mit Herd kochten lange Jahre ihr Wasser in den Pfeifenkesseln, die eine bauchige Form besaßen und heute als Retromodelle gelten. Dieser Kessel kam lange Jahre auf den mit Holz beheizten Ofen und in ihm konnte das Wasser erhitzt werden.

Ein Pfeifton kündigte das kochende Wasser an. Wie auch die späteren Wasserkocher verfügte dieser Kessel über einen Deckel, der abnehmbar war, sodass das Wasser leicht eingefüllt werden konnte. Mit der Technisierung entstanden die ersten Tauchsieder, die mithilfe einer Heizspirale, welche ebenfalls in den ersten Wasserkochern verbaut wurden, das Wasser in einem Gefäß erhitzten. Die ersten Wasserkocher verfügten natürlich über keine Hightech-Funktionen. Sie schalteten sich nicht selbstständig aus und von einer Temperaturanzeige bzw. Regelung war keine Rede.

Sie wurden mit Wasser befüllt, waren kabelgebunden und kochten das Wasser nach dem Einstecken des Netzsteckers – fertig. Innovationen in der Technologie schafften in den folgenden Jahren immer mehr Sicherheitsvorkehrungen, denn die ersten Modelle waren aus Metall und wurden dementsprechend heiß.

Auch verfügten diese Modelle über keinen Trockengehschutz und keinen Ein- bzw. Ausschalter und eine Filterung des Wassers gegen Kalk oder Schmutzpartikel war nicht möglich. Bis zu den heutigen, teilweise futuristisch anmutenden Wasserkochern, war es ein weiter Weg. Pioniere in Sachen elektrische Wasserkocher waren die Firma Philips und die Firma Russell Hobbs.

Geschichtliche Etappen des Wasserkochers

  • es gab bereits die ersten Wasserkocher vor über 160 Jahren
  • als Erfinder gilt Russell Hobbs, der das Gerät im Jahre 1952 erfunden und auf den Markt gebracht haben soll
  • jedoch wurde der erste elektrische Wasserkocher bereits 1893 in Chicago vorgestellt
  • in Großbritannien nutze man Wasserkocher bereits um 1850
  • in den 70er Jahren löste der Plastikboom auch bei den Wasserkochern den Metallbehälter ab
  • Edelstahlbehälter folgten
  • in der Neuzeit gibt es zudem noch Wasserbehälter aus Glas und Cool-Touch-Gehäuse aus Edelstahl mit doppelwandiger Isolierung.

Somit ist in der geschichtlichen Epoche nicht genau feststellbar, wer den Wasserkocher, als elektrisches Kleingerät erfunden hat. Im Allgemeinen geht man von Russell Hobbs aus, da er dieses heiß geliebte Elektrokleingerät auf den Markt brachte und für eine Produktion in Serie verantwortlich ist.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Wasserkocher

In nahezu jedem zweiten Haushalt der heutigen Zeit befindet sich ein Wasserkocher, wobei sich die Arten doch erheblich unterscheiden. Es gibt Wasserkocher aus Edelstahl, Glas oder Kunststoff. Diese Materialangaben beziehen sich immer auf das Material, aus dem der Wasserbehälter größtenteils hergestellt wurde. Bei den Glas- oder Metall-Wasserkochern bestehen einzelne, am besten wenige Kleinteile aus Kunststoff.

Wasserkocher können schnell die gewünschte Menge Wasser erhitzen oder kochen und somit die Hausarbeit deutlich erleichtern. Besonders Teetrinker und Mütter, welche Säuglingsnahrung zubereiten müssen, wissen einen solch elektrischen Helfer zu schätzen. Das Prinzip eines Tauchsieders ist im Grunde genommen gleich geblieben, lediglich verfügen die modernen Wasserkocher nur noch selten über eine Heizspirale, sondern sind mit einem Heizelement im Boden ausgestattet. So lässt dann auch die Leistung der Kocher nicht nach, weil die Heizspirale verkalkt sein könnte.

Auch ist das Kochen des Wassers durch diese beheizte Bodenplatte deutlich hygienischer geworden.

Trotzdem sollten auch Wasserkocher mit im Boden integriertem Heizfeld regelmäßig entkalkt werden, besonders dann, wenn Sie in einer Region wohnen, in der das Wasser sehr kalkhaltig ist. Da die Wasserkocher im Laufe der Zeit immer wieder verbessert wurden, haben sie nicht mehr das Stromkabel am Wasserbehälter, sondern an der sogenannten Docking-Station, auf der der Wasserbehälter lediglich aufgesetzt wird. Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz des erhitzen Wassers und beugt Unfällen vor. Diese zweiteiligen Elektrogeräte können so flexibel eingesetzt und der Netzstecker in der Steckdose verbleiben.

Im Zuge der Energieeinsparungen, und weil die Menschen immer bewusster mit dieser Energie umzugehen lernen, werden immer mehr Wasserkocher auch regelmäßig verwendet. Bedenken sollten Sie, dass ein Wasserkocher gegenüber der Mikrowelle oder dem Elektroherd (egal ob ein Erhitzen im Topf oder Kessel stattfindet) beim Erhitzen eines halben Liters Wasser 50 % Energie einspart.

Beim Erhitzen von einem Liter sind es immerhin noch rund 30 % Energieeinsparung. Das macht sich im Geldbeutel und auch bei der Schonung der Umwelt natürlich bemerkbar. Auch sollte das erhitzte Wasser nicht nur zum Aufbrühen von Tee oder zur Zubereitung einer Tütensuppe oder von Babynahrung verwendet werden. Beim Kochen verwendetes heißes Wasser aus dem Wasserkocher, statt des kalten Wassers aus der Leitung, spart ebenfalls Energie bei der Zubereitung von Speisen auf dem Herd. Nicht nur, dass dadurch der Geldbeutel geschont wird, nein, es spart auch eine Menge Zeit, die anderweitig verwendet werden kann.

Beim Kauf eines Wasserkochers, z.B. den Severin WK 3482 müssen Sie auf ein paar Dinge achten.Beim Kauf eines optimierten Wasserkochers kommt es neben dem gewünschten und erforderlichen Fassungsvermögen vor allen Dingen auf die automatische Abschaltung beim Erreichen des Siedepunktes bzw. nach dem Erhitzen an. Dies hilft Unfälle zu vermeiden und spart Energie. Als besondere Features gelten Wasserkocher, welche sich abschalten, wenn der Deckel geöffnet wird oder wenn sich zu wenig Wasser im Behälter befindet. Auch dies ist ein guter Unfallschutz, verhindert Entzündungen und Überhitzungen.

Damit auch nur die richtige Menge Wasser erhitzt wird, die wirklich benötigt wird, befindet sich am Wasserbehälter eine Skala in Milliliter oder Liter. Idealerweise ist sie zu beiden Seiten des Behälters auf einer transparenten Wasserstandanzeige angebracht. Skalen im Inneren des Behälters lassen sich schlechter ablesen. Bei der Wahl des richtigen Materials kommt es vielfach auf den Geschmack an. Soll es ein stylisher jedoch kostenintensiverer Glas-Wasserkocher mit integriertem LED-Licht sein, ein klassischer Wasserkocher aus Kunststoff, ein edler Design-Wasserkocher aus Edelstahl oder sogar ein Kocher aus der Modellreihe mit Cool-Touch-Gehäuse?

Immer bedenken sollten Sie, dass es auf den Geldbeutel und die Einsatzhäufigkeit ankommt. Auch sind die unterschiedlichen Materialien differenziert in der Bruchfestigkeit und manche Geräte werden an der Außenfläche eben besonders heiß. Diese sind nicht gut isoliert und halten das erhitzte Wasser nicht lange warm. Wichtiger als das Aussehen des Wasserkochers ist hingegen ein Kalkfilter, der regelmäßig gereinigt und bei Bedarf erneuert werden muss. Dieser hält die Kalkpartikelchen beim Ausgießen fern und sorgt für schmackhaften Wassergenuss.

Trends im Bereich Wasserkocher

Es zeichnen sich viele Trends auch bei den Wasserkochern ab. Zum einen sollten die Wasserkocher gerade für junge Leute zur trendigen Kücheneinrichtung passen und entweder als Retro-, Design- oder Glas-Wasserkocher gefertigt sein und zum anderen sollen sie zweckmäßig den Küchenalltag erleichtern. Trotzdem darf es auch bei diesen Modellen an den Sicherheitsvorkehrungen nicht Mangeln.

So gehören Trockengehschutz, automatische Abschaltung, Überhitzschutz und ein Cool-Touch-Gehäuse schon automatisch zu den Wünschen der Kunden. Ebenfalls vermehrt Einzug in die deutschen Küchen haben edel designte Edelstahl -Wasserkocher gehalten, die all diesen Wünschen entsprechen. Damit die Nutzer das Aroma ihres Getränks auch voll genießen können, wird eine möglichst digitale Temperaturanzeige gewünscht. Auch vorprogrammierbare Tasten wie z. B. bei der Avance Serie von Philips für Temperaturbereiche von 40, 80, 90, 95 und 100 °C liegen voll im Trend.

Die technischen Innovationen machen auch vor den Wasserkochern keinen Halt. Ebenfalls trendy ist die kabellose 360°-Pirouettenbasis, die ein komfortables An- und Abheben des Wasserbehälters erlaubt; der herausnehmbare Ausgießfilter mit Micro-Sieb, der Wasserbehälter und Getränk sauber hält; eine Warmhaltefunktion; ein federbelasteter Deckel und eine Ein-Tassen-Anzeige. Alles Dinge, die den Komfort erhöhen und Zeit sowie Energie sparen helfen.

Tuev-SiegelImmer mehr Verbraucher achten auf geprüfte Sicherheit. So zählt nicht nur ein TÜV- oder ein GS-Siegel, sondern auch ein Eco-Ausweis zu den Prüfungen, welche von den Verbrauchern gefordert werden. Neben der Optik und Funktionalität des gewählten Produktes weitere wichtige Kriterien beim Kauf eines Wasserkochers. Der Trend geht weg von den günstigen No-Name Produkten und vermehrt hin zur geprüften Qualität, die bekanntlich ihren Preis besitzt, dafür aber länger hält.

Auch werden Designer-Wasserkocher bevorzugt, denn niemand möchte gerne seinen Wasserkocher in den Haushalten aller Freunde wiedertreffen. Hier entscheidet jedoch letztendlich das Budget, denn Einzel-Designerstücke haben ihren Preis. Im Allgemeinen ist der Trend zu verzeichnen, dass die Formen der Wasserkocher immer mehr in Richtung Pfeifenkessel gehen. Somit ist diese Retro-Form gerade bei jüngeren Haushalten sehr beliebt.

Ein Trend hat sich bereits in den letzten Jahren deutlich abgezeichnet. Es sind immer weniger Wasserkocher mit einer offenen Heizspirale im Inneren des Wasserbehälters zu finden. Diese verkalken zu schnell und büßen dann in der Leistung ein. In der Mehrheit befindet sich bei den heutigen Wasserkochern das Heizelement im Boden des Wasserbehälters.

Dank des unsichtbaren Heizelements wird hier ein Verkalken vermieden. Die sich von stark kalkhaltigem Wasser abgesetzten Kalkpartikelchen, welche sich durch den Kochvorgang vom Boden des Behälters lösen, werden vom Kalkfilter im Ausguss festgehalten und können mit klarem Wasser weggespült werden. Auch können diese Wasserbehälter eindeutig schneller und bequemer gereinigt werden. Oftmals reicht das Auswischen mit einem feuchten Tuch und es muss weniger entkalkt werden.

Auch beim Deckel hat sich im Laufe des Wasserkocher-Lebens einiges getan. Die meisten Deckel schwingen auf Knopfdruck langsam auf (Einhand-Bedienung) oder sind einfach komplett abnehmbar. So ist das Handling um ein Vielfaches vereinfacht worden. Eine flache, leicht zu reinigende Basis, ausreichend Power sowie eine Schadstofffreiheit runden das Gesamtbild der trendigen Wasserkocher ab.

Wasserkocher in 3 Schritten entkalken

Kalk ist eine natürliche Ablagerung in jedem Wasserkocher, welche sich daraus entwickelt, dass Kalk einen höheren Siedepunkt als Wasser besitzt. Genauer genommen ist Kalk in Form von Hydrogencarbonat in jedem Wasser enthalten, denn das Wasser sickert zunächst durch Naturgestein, bevor es sich im Grundwasser sammelt. Je nachdem wie das Naturgestein beschaffen ist, ist im Wasser ebenso Kalium oder Kalzium zu finden, denn das Wasser reichert sich hiermit während des Weges an.

Beim örtlichen Wasserwerk ist der Kalkgehalt in Form des Härtegrades zu erfragen. Ist das Wasser mit viel Kalk angereichert, spricht man von hartem Wasser mit weniger Kalk von weichem Wasser. Wird nun das Wasser mit dem Kalk im Wasserkocher erhitzt, wandelt sich das Hydrogencarbonat in Carbonat und lagert sich als Kalk auf der Heizspirale oder dem Heizboden ab. Zur Beseitigung des Kalks sollten Wasserkocher darum regelmäßig entkalkt werden. Hierfür sprechen mehrere Gründe:

  1. Kalkrückstände im Wasserkocher sind unhygienisch. – Sie sehen nicht schön aus und sind Brutstätten für Keime und Bakterien.
  2. Das Wasser schmeckt deutlich besser, wenn weniger Kalkrückstände in ihm verbleiben.
  3. Die Leistung des Wasserkochers wird besonders mit einem innen liegenden Heizstab deutlich verringert. – Ein frisch entkalkter Wasserkocher verbraucht bis zu 30 % weniger Energie, da er mit mehr Power das Wasser schneller erhitzen kann.

Am Besten zum Entkalken ist flüssiger Entkalker für Kaffeevollautomaten. Er besteht aus natürlichen Säuren, welche sich nach dem Entkalken vollständig abbauen. Dieser Entkalker ist universal für alle Elektrogeräte zum Entkalken einsetzbar. Laut Anleitung muss die Entkalkerlösung mit Wasser gemischt im Wasserkocher aufkochen und dann eine bestimmte Zeit einwirken. Anschließend muss der Wasserkocher zunächst mit heißem und dann mit kaltem Wasser gründlich ausgespült werden.

Auch Essigessenz ist ein guter Entkalker. Einfach zu gleichen Teilen handelsübliche Essigessenz mit Wasser mischen, im Wasserkocher aufkochen, einwirken lassen und dann ebenfalls gründlich heiß und kalt ausspülen. Anstatt Essigessenz kann auch einfacher, klarer Essig verwendet werden.

Ebenfalls beliebt ist zudem Zitronensäure. Es gibt Zitronensäure als flüssiges Mittel oder Sie verwenden einfach den Saft und die Schale einer herkömmlichen Zitrone. Die Zitrone wird hierzu halbiert und mit der Schnittstelle die Seitenwände und der Boden abgerieben. Dabei sollte der Saft in den Wasserbehälter laufen. Ist der komplette Saft im Wasserbehälter, muss dieser mit Wasser gefüllt und aufgekocht werden. Anschließend etwas einwirken lassen und gründlich heiß und kalt ausspülen.

Ist das Wasser nur geringfügig mit Kalk angereichert und wird der Wasserkocher regelmäßig entkalkt, eignet sich ebenso Cola. Unverdünntes Cola in den Wasserkocher geben und über Nacht einwirken lassen (nicht aufkochen – schäumt über) und danach gründlich ausspülen. Die in Cola enthaltene Säure beseitigt geringfügige Kalkrückstände ganz einfach.

Auch Aspirin und Gebissreinigerkönnen verwendet werden, wenn kein Entkalker zur Hand ist. Hierzu ist der Reiniger oder die Tablette mit einem Liter Wasser in den Behälter einzufüllen. Beide Mittel sprudeln eine Weile. Wenn das Sprudeln nachgelassen hat, kann das Gemisch aufgekocht werden. Nach einer Einwirkzeit, welche abhängig von der Verkalkung ist, wird einfach heiß und kalt ausgespült.

Ebenso kann mit Backpulver jeder Wasserkocher entkalkt werden. Das Pulver wird ebenso mit Wasser im Behälter vermischt und aufgekocht. Vorsicht! Backpulver schäumt beim Erhitzen mächtig auf, weswegen der Behälter nur etwa halb voll gemacht werden sollte. Am besten wirkt Backpulver mit einer Einwirkzeit von mindestens einer Stunde im heißen Wasser des Wasserkochers, besser noch über Nacht. Auch hiernach ist wieder gründlich auszuspülen.

Im Normalfall sind also immer 3 Schritte nötig, um den Wasserkocher zu entkalken. Das Mittel, egal, ob Hausmittel oder Spezialmittel muss mit Wasser gemischt und eingefüllt werden. Dann wird das Ganze aufgekocht und muss einwirken. Danach muss der Wasserbehälter wieder gründlich mit kaltem und heißem, klaren Wasser ausgespült werden. Die Hausmittel wirken nicht immer sofort, können aber beliebig oft wiederholt werden.

Je nach Verkalkung des Geräts ist die Wiederholung notwendig, was jedoch daran liegt, dass nicht regelmäßig entkalkt wird. Bei einer regelmäßigen Entkalkung, die Häufigkeit ist abhängig vom Kalkgehalt des Wassers, reicht zumeist ein Arbeitsgang. Die Verwendung der Entkalkerlösung ist auf jedem Produkt beschrieben. Es ist immer Vorsicht geboten, denn die meisten Mittel schäumen auf. Darum sollten Sie den Wasserbehälter beim Erhitzen nie zu voll machen. Jedes Mittel, egal ob Hausmittel oder Mittel aus dem Handel, besitzt eine verbesserte Wirkung nach einer gewissen Einwirkzeit.

Diese liegt zwischen 30 Minuten bis zu einer ganzen Nacht, abhängig von der Verkalkung. Wie oft der Wasserkocher entkalkt werden muss, liegt immer am Härtegrad es regional unterschiedlichen Wassers. Faustregel hier: je härter, desto öfter! Bei intensiver Nutzung mit einem durchschnittlichen Härtegrad bedeutet dies alle 3 bis 4 Wochen.

Danach ist gründliches Ausspülen angeraten, damit das Wasser nicht nach dem Entkalker schmeckt. Dieses gründliche Ausspülen ist bei jedem Mittel angeraten, damit das Wasser nach dem Entkalken auch wieder nur nach Wasser schmeckt. Zudem werden Sie dann feststellen, dass nach dem Entkalkervorgang das Wasser wieder um einiges weicher ist geschmacklich positiv auffällt. Besonders Teekenner merken diesen Unterschied sofort.

Nützliches Zubehör

Wasserkocher halten bei richtiger Bedienung extrem lange, jedoch auch sie können irgendwann einmal ihren Dienst versagen. Oftmals ist der Kauf eines neuen Geräts aber nicht unbedingt nötig. Namhafte Hersteller bieten ein Gros an Zubehör- bzw. Ersatzteilen an, mit denen Sie den Wasserkocher im Nu wieder funktionstüchtig machen können. Von der Basis, dem eigentlichen Herzstück eines jeden Wasserkochers über den Wasserbehälter bis hin zu Einzelteilen wie Deckel, Filteranlagen, Dichtungen, Scharniere und Stromkabel können Sie alle nur erdenklichen Ersatzteile eines Markengerätes nachkaufen.

Besonders die unterschiedlichen Filter werden von den Herstellern angepriesen, denn sie sollten nicht nur das Wasser vom lästigen Kalk befreien, sondern auch für ein geschmacklich verbessertes Wasser sorgen. Hierauf ist vom Verbraucher lediglich zu achten, dass der Filter exakt zum Gerät passt, denn jedes Modell hat einen etwas anderen Aufbau. So sollten Sie immer Ihren Wasserkochertyp mit der Bezeichnung beim Kauf eines Ersatz- oder Zubehörteil vermerkt haben. Dies gilt ebenso beim Kauf eines neuen Deckels oder gar der Basis.

Ebenfalls als Zubehör können die passenden Adapter für einen Reisewasserkocher zum Anschluss an den Zigarettenanzünder optional erworben werden. Auch spezielle Reinigungsmittel und Lösungen zum Entkalken von Wasserkochern zählen zu den Zubehörteilen, die von den Verbrauchern jedoch unabhängig von der Gerätemarke erworben werden können. Ansonsten benötigt der Wasserkocher zum funktionalen Betrieb keinerlei Ersatz- bzw. Zubehörteile.

Wer jedoch besonders gesundes und weiches, gut schmeckendes Wasser verwenden möchte, der kauft sich zum Wasserkocher noch einen Wasserfilter. Dieser Wasserfilter muss vor der Nutzung des Wasserkochers eingesetzt werden und das Wasser vorher filtern. In den meisten Regionen Deutschlands ist jedoch das Leitungswasser so gut, dass Sie dies nicht benötigen. Die benötigten Features sind zumeist in den Wasserkochern verbaut, sodass zusätzliche Zubehörteile komplett wegfallen.

Alternativen zum Wasserkocher

Neben dem bereits erwähnten Tauchsieder, der mithilfe einer Heizspirale und einem Stromanschluss für das Erhitzen von kleinen Mengen Wasser ideal ist, gibt es noch andere Möglichkeiten, an kochendes bzw. heißes Wasser zu gelangen. Sie können natürlich nach althergebrachter Manier Ihr Wasser auf dem Elektroherd mithilfe eines Pfeifenkessels erhitzen. Dies kostet Sie jedoch mehr Zeit und Energie, als mit dem Wasserkocher.

Auch mit dem Tauchsieder dauert das Erhitzen von Wassermengen, die über eine Tasse hinausgehen, bedeutend mehr Zeit und mehr Zeit bedeutet zugleich mehr Energie. Man kann es drehen, und wenden, wie man will, der Wasserkocher ist die weitaus effizientere Lösung, wenn es darum geht, Wasser zu erhitzen oder gar zu kochen. Lediglich ist auch hierbei die Wassermenge begrenzt.

Früher wurde das Wasser mit einem Pfeifenkessel erhitzt.Eine eher seltener gewordene Alternative sind sogenannte Übertischgeräte, die zumeist mit einer maximalen Füllmenge von 5 Litern angeboten werden. Hier wird die benötigte Wassermenge eingefüllt und mithilfe eines Stromanschlusses direkt über der Küchenspüle erhitzt. Diese Wasserboiler sind jedoch gar nicht isoliert und somit geht die Hitze schnell verloren, wenn nicht das ganze heiße Wasser sofort genutzt wird. Auch sehen diese Geräte nicht gerade trendig und modern aus, sodass wenn überhaupt, Untertischgeräte bevorzugt werden, die jedoch in den wenigsten Fällen Wasser bis zum Siedepunkt erhitzen können.

Wenn Sie jedoch tagein tagaus viel heißes oder gar kochendes Wasser benötigen, wie z. B. im Gastrogewerbe, dann kommen Sie um einen Heißwasserbereiter nicht herum. Diese Trinkwassersysteme schaffen ohne lange Wartezeiten kochendes Wasser auf Knopfdruck. So können nach Herzenslust Tee, Kaffee, Tütensuppen, Babynahrung und andere Heißgetränke sparsamer und schneller zubereitet werden, als es mit jedem herkömmlichen Wasserkocher oder Pfeifenkessel möglich ist.

Im Handel werden ebenso Geräte zur Trinkwasserbereitung angeboten, die zugleich auch kühlen können und das zu entnehmende Wasser zusätzlich noch mit Kohlensäure versetzen. Eine optimale Getränkezubereitung für das Büro, im Krankenhaus, im Hotel sowie in der Gaststätte oder in der Kantine. Ebenso finden diese Systeme ihren Einsatz in Meeting-Locations wie auch bei passionierten Teetrinkern zu Hause. Bei den Heißwassersystemen kommt das Wasser mit 65 bis 100 Grad direkt aus der Leitung.

Verantwortlich hierfür ist ein Untertisch-Boiler mit speziellen Armaturen. So können bis zu 5 Liter heißes oder gar kochendes Wasser auf einmal entnommen werden. Damit diese Trinkwassersysteme jedoch keinen Strom verbrauchen, wenn sie nicht genutzt werden, sind sie mit einem Energiesparmodus ausgestattet.

So lag der Energieverbrauch bei einem wöchent­lichen Energiebedarf für die typische Zubereitung von Kaffee, Tee und anderen Heißgetränken mit den Automaten zur Bereitstellung von kochendem Wasser bis zu 28 % niedriger als mit einem handelsüblichen elektrischen Wasserkocher.

Hier wurde eine 5-Tage-Woche mit täglichen 10 Stunden Betrieb zugrunde gelegt. Die übrige Zeit schaltet sich das Gerät aus oder in den Energiesparmodus, wobei der Wasseraufbereiter einen Stillstandverbrauch von rund 32 Watt besitzt. Nicht mehr als eine herkömmliche Glühbirne. Anzumerken ist jedoch, dass diese Systeme wirklich nur für den gewerblichen Bereich rentabel sind, denn sie sind in der Anschaffung recht kostenintensiv.

Weiterführende Links und Quellen

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkocher
  2. http://www.immonet.de/service/wasserkocher.html
  3. http://www.niedrigenergieforum.de/energielexikon/eine-alternative-zu-wasserkocher-und-herd/
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (627 Bewertungen. Durchschnitt: 4,67 von 5)
Loading...