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Wassersprudler Test 2017 • Die 6 besten Wassersprudler im Vergleich

Wassersprudler und gefüllte Gläser von SodaStreamLeckeres Sprudel aus dem heimischen Wasserhahn? Für viele Menschen nur ein Wunschtraum, aber um ihn zu erfüllen, braucht es keine Reise ins Schlaraffenland, sondern lediglich einen Wassersprudler. Immer mehr Haushalte setzen darum auf die praktischen kleinen Helfer und wollen ihre nützlichen Dienste nicht mehr missen.

Für alle Wasserfreunde und solche, die es werden wollen, haben wir die derzeit erhältlichen Wassersprudler getestet und die besten Modelle herausgefiltert. Unser großer Wassersprudler Test 2017 listet gleich 6 überzeugende Angebote auf – da ist mit Sicherheit für jeden Anspruch das Richtige dabei.

Wassersprudler Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Wassersprudler von SodaStreamWassersprudler von SodaStreamWassersprudler von UltratecSodaStream CoolWassersprudler von Rosenstein & SöhneAquabar Trinkwasser-Sprudler

SodaStream Wassersprudler Crystal

SodaStream Wassersprudler Cool

Ultratec Wassersprudler Starter-Set inkl. 2 Sprudelflaschen

SodaStream Cool


Rosenstein & Söhne Eleganter Trinkwassersprudler WS-110.Soda


Aquabar Trinkwasser-Sprudler


 Bewertung1,01,11,21,41,51,7
Volumen60 l60 l60 l60 l60 lk.A.
MaterialGlasflaschePET-FlaschePET-FlaschePET FlaschePET-FlascheGlasflasche
Sirup einfüllbarGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Einfache ReinigungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Inkl. zusätzlichem GefäßGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.nicht Inklusivenicht Inklusive
Inkl. ZylinderGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
Besonderheiten

  • Bis zu 50 Prozent Getränkekosten sparen
  • Kohlensäure individuell dosieren

  • Ein CO2-Zylinder reicht für ca. 60L gesprudeltes Wasser
  • Erhältlich in grün, grau oder orange

  • Gesund & Umweltbewusst
  • mit zwei Wege Komfort Drucksystem

  • Erhältlich in silber
  • CO2-Zylinder reicht für ca. 60L gesprudeltes Wasser

  • Kompatibel mit handelsüblichen CO₂-Kartuschen
  • Wassersprudler inklusive 1-Liter-PET-Flasche und deutscher Anleitung

  • kein Wassermaxx - kein Sodastream
  • keine CO² Patrone
  • Made in Germany
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Wassersprudler?

Der Wassersprudler gehört zu den vielen elektrischen Geräten, die den Lebensalltag des modernen Menschen erleichtern und bereichern sollen. Vor allem das »Bereichern« ist in seinem Fall wörtlich zu nehmen, denn genau das ist es, was er tut: Der Wassersprudler bereichert Wasser um Kohlensäure und bringt es damit zum Sprudeln.

Damit bereichert der Wassersprudler nicht nur das schale Leitungswasser, sondern auch den menschlichen Gaumen: Frisch zubereitetes Sprudel im Glas ist doch gleich eine ganz andere Sache – schließlich prickelt es schön auf der Zunge und wirkt außerdemanregend. So macht der Wassersprudler aus dem Gewöhnlichen das Besondere!

Wie funktioniert ein Wassersprudler?

Trotz seiner großen Verbreitung gehört Wasser nicht unbedingt zu den beliebtesten Getränken – vor allem Kinder mögen den Geschmack von unbehandeltem Wasser nicht, empfinden ihn als langweilig und abgestanden. Sie mögen lieber süße Limonade, aber nicht nur wegen des beigefügten Aromas, sondern häufig gerade wegen des angenehm-lebendigen Prickelns.

Wasser ist wohlschmeckend – mit einem kleinen Trick

Glasflasche mit Wasser von SodaStreamDas Problem ist klar umrissen: Wasser ist gesund, schmeckt aber nicht jedem. Dasb Zauberwort zur Lösung dieses Dilemmas haben wir schon vernommen: Es lautet Kohlensäure. Ein kleiner Schuss davon genügt, um den Geschmack des Wassers deutlich aufzuwerten. Aber warum ist das so?

Was die Kohlensäure mit dem Wasser anstellt

Mit Zauberei hat das alles nichts zu tun, sondern nur mit Erkenntnissen der Naturwissenschaft. Die besagen nämlich das Folgende: Kohlensäure (chemisches Kürzel H2CO3) sorgt für ein intensiveres Geschmacksempfinden, indem sie kurzfristig die Durchblutung der sensiblen Mundschleimhaut verbessert. (Derselbe Effekt stellt sich übrigens auch beim Verzehr einer scharf gewürzten Mahlzeit ein.)

Wie die Kohlensäure in das Leitungswasser kommt

Um das Wasser und die Kohlensäure zusammenzubringen, braucht es den Wassersprudler. Der fügt einem mit Wasser gefüllten Behälter (es muss sich dabei um eine besonders druckbeständige Flasche aus Kunststoff oder Spezialglas handeln) aus einer Art Druckluft-Patrone Kohlensäure bei.

Wie bei allen Geräten, die mit einer Gaskartusche ausgestattet sind, ist auf eine sachgemäße Bedienung zu achten. Hat der Wassersprudler einen festen Stand und ist das Zielbehältnis fest in seiner Fassung verschraubt, kann nichts passieren. Auf Knopfdruck entscheidet der Nutzer, wie viel Kohlensäure er im Getränk haben möchte – auch hier sind die Geschmäcker verschieden.

Kleine Schlaumeierei für Fortgeschrittene:

Ganz richtig ist der Terminus Kohlensäure nicht, denn eigentlich müsste es Kohlendioxid heißen – aber dazu später mehr. Für den Augenblick bleiben wir bei dem bewährten Ausdruck Kohlensäure, der sich umgangssprachlich eingebürgert hat und bei Getränken für Zischen und Prickeln steht.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Wassersprudler kann sich lohnen, bietet er doch eine Menge Vorteile – einmal für kleine und große Privathaushalte und für das Gastgewerbe sowieso. Wir drehen in diesem Abschnitt ein wenig am Scheinwerfer und werfen ein Schlaglicht auf die Vielzahl an Möglichkeiten, die sich durch die Anschaffung eines so nützlichen Geräts ergeben.

Die Vorteile eines Wassersprudlers

  • Weniger schleppen!

Getränkekisten, zumal gut gefüllte, sind nicht gerade für ihre leichte Handhabung bekannt, außerdem immer wieder viel zu rasch geleert und müssen im Anschluss auch noch zurückgebracht werden. Da macht der Wassersprudler ordentlich Boden gut, liefert er doch rund um die Uhr einen leckeren Durstlöscher in verträglichen Dosen – nicht nur für Senioren und Versorger von Großfamilien eine dankenswerte Erleichterung.

  • Mehr schmecken!

Wenn schon Wasser, dann bitte prickelnd und anregend! Um aus schalem Leitungswasser einen erfrischenden Trunk zu machen, genügt ein Wassersprudler. Der Unterschied ist deutlich zu schmecken! Dabei muss sich das Ergebnis nicht vor teurem Mineralwasser aus dem Handel verstecken und ist oft sogar noch gesünder – dem hohen Wasserstandard in Deutschland sei Dank.

  • Schwarzer Wassersprudler von AquaBarKräftig sparen!

Mineralwasser ist teuer, Limonade noch viel mehr. Leitungswasser dagegen ist günstig, stets verfügbar und zumindest in Deutschland auch hygienisch einwandfrei. Durch die große Ersparnis im Alltag haben sich die einmaligen Anschaffungskosten eines Wassersprudlers schnell amortisiert – vor allem Käufer von hochpreisigem Marken-Mineralwasser werden staunend feststellen, wie viel Geld sich bei gleichbleibender Qualität einsparen lässt. Übrigens: Wassersprudler funktionieren komplett ohne Strom, was auch von dieser Seite her keine späte Kostenkeule befürchten lässt. Neben den Wassergebühren fällt nur der zyklische Austausch der CO2-Zylinder als ernst zu nehmender Kostenfaktor an.

  • Platz gewinnen!

Getränkekisten sind nicht nur schwer und teuer, sie brauchen auch eine ganze Menge Platz – Platz, der für die meisten Menschen knapp und kostbar ist. Durch den Einsatz eines Wassersprudlers lässt sich der Platzbedarf für Getränkevorräte auf ein Minimum reduzieren – ohne deshalb bei der Menge Abstriche machen zu müssen. Anstelle ganzer Lagerräume für Kistenstapel, Paletten und Sixpacks genügt dem Wassersprudler in etwa der Platz einer Kaffeemaschine.

  • Umwelt schonen!

Recycling hin, Recycling her, seit Jahren ist es dasselbe, erschreckende Bild: Eine unübersehbare Flut an Plastikflaschen vermüllt die Welt und vor allem ihre Ozeane. Der Einsatz eines Wassersprudlers kann einen kleinen Beitrag leisten, diese gefährlichen Massen zu vermindern und die arg gebeutelte Umwelt zu entlasten.

Die Anwendungsbereiche eines Wassersprudlers

Weißer Wassersprudler von SodaStreamKlares Sprudel, wie frisch aus der Quelle:

Was in weiten Teilen der Erde ein Luxusgut ist, fließt hierzulande auf Wunsch jederzeit aus dem Hahn: frisches Trinkwasser in hoher Qualität. Weil aber hohe Qualität nicht gleichbedeutend ist mit gutem Geschmack, lässt sich mit dem Wassersprudler der heimische Wasserhahn in eine Mineralwasserquelle verwandeln.

Limonade aus eigener Herstellung:

Wer es lieber süß und fruchtig mag, kommt mit den im gut sortierten Handel erhältlichen Sirupmischungen auf seine Kosten. Eine breite Auswahl von verschiedenen Geschmacksstoffen macht aus der Küche im eigenen Heim einen ganzen Getränkemarkt – zu deutlich besseren Preisen. Die Vielfalt ist dabei ergiebiger, als manch einer denken mag, sogar die allgegenwärtige Cola lässt sich mit vielen Modellen selbst herstellen.

Eine Attraktion für die ganze Familie:

Der Wassersprudler ist nicht nur ganz im Ernst eine hervorragende Alternative zum umständlichen Getränkekauf, er bringt dazu auch eine ganze Menge Spaß – vor allem für Familien mit Kindern, die auf diese Weise das meist ungeliebte, langweilige Wasser als spannende Erfahrung schätzen lernen. Es ist einfach toll für die Kleinen, wenn sie sich ihr »Sprudel« selbst machen dürfen – wenn dann noch mit verschiedenen Geschmacksstoffen experimentiert werden darf, sind Fernseher und Videospiele fürs Erste abgemeldet.

Mit anregendem Sprudel fällt die Arbeit leichter:

Der Mensch soll viel Wasser trinken, das gilt auch bei der Arbeit. Ein Wassersprudler macht nicht nur in der heimischen Küche eine gute Figur, sondern erst recht auch am Arbeitsplatz. Bürogemeinschaft, Schwesternzimmer, Pausenraum – überall, wo Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg zusammenkommen, wird auch getrunken. Am besten Wasser, am einfachsten aus der Leitung, am schmackhaftesten mit Kohlensäure. Ein Wassersprudler trägt bei zum Wohlfühlfaktor und verbessert die Motivation der Mitarbeiter.

Welche Arten von Wassersprudlern gibt es?

Allzu viele Unterschiede gibt es nicht zwischen den im Handel erhältlichen Modellen, aber die wenigen grundlegenden Abweichungen stellen wir hier anhand von vier Stichwörtern vor.

  • Glaskaraffe:

Glasliebhaber schwören auf den geschmacklichen Vorteil, den Krüge und Karaffen aus Glas gegenüber den immer beliebter werdenden Kunststoffflaschen besitzen sollen. Gleichzeitig leidet Glas unter einer größeren Empfindlichkeit, es geht schneller zu Bruch, was aufgrund des hohen Drucks, der beim Vorgang des Wassersprudelns erzeugt wird, vor allem in den Anfangsjahren der Trinkwassersprudler ein großes Problem darstellte. Inzwischen gibt es aber auch druckbeständige Flaschen aus Glas, die den Anforderungen eines Wassersprudlers genügen. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil der Glasflaschen ist ihre Spülmaschinentauglichkeit.

  • Plastikflasche:

Plastikflaschen sind vor allem aufgrund ihrer ausgewiesenen Stabilität sehr geeignet für Wassersprudler, sind sie doch quasi unzerbrechlich und halten nahezu jedem Druck stand. Trotz dieser Vorzüge sind sie nicht unumstritten: Gerade im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit leiden sie unter einem schlechten Image, außerdem wird immer wieder ihre potenzielle Schädlichkeit für die Gesundheit diskutiert.

Zumindest hier kann eine gewisse Entwarnung gegeben werden: Die bei einem Wassersprudler zum Einsatz kommenden Plastikflaschen sind in der Regel deutlich stabiler als die meisten im Handel befindlichen Mehrweg- und Einwegflaschen, also auch deutlich weniger mit Weichmachern belastet. Bei sorgfältiger Pflege und gründlicher Reinigung – dazu weiter unten mehr – besteht kaum ein Risiko.

Für die Plastikflasche spricht neben ihrer Robustheit auch das große Fassungsvermögen; beide Eigenschaften machen sie besonders für Familien interessant.
  • Buntes Design:

Die bunten, poppig designten Geräte sind vor allem für den Hausgebrauch gedacht und erfreuen nicht nur Kinder mit knalligen Farben und auffälligen Bedienelementen. Häufig sind sie auch besonders einfach in der Handhabung und damit sehr familienfreundlich. Aber auch in einer Arztpraxis oder einer ansonst eher tristen Umgebung können sie zur Aufhellung beitragen.

  • Formelles Design:

Schlicht und elegant kommen jene Modelle daher, die sich besonders für den Einsatz in Büros und ähnlich gediegenen Umgebungen eignen. Wassersprudler, die in einem formellen Design gehalten sind, wirken sehr seriös und fügen sich nahtlos in ein eher geschäftlich-technisches Ambiente ein.

Der Vergleich-Testsieger im Video

So haben wir die Wassersprudler getestet

Silberner Wassersprudler von SodaStreamTransparenz ist Trumpf im Testvergleich, darum verraten wir an dieser Stelle, wie die Kriterien lauten, die unseren Bewertungen zugrunde liegen und denen sich jedes Modell aus unserem Wassersprudler Test stellen muss.

Preis:

Immer ein wichtiger Faktor: Der Preis. Dabei geht es uns nicht einfach darum, dass der Preis möglichst niedrig ausfällt; uns interessiert vielmehr die Frage, ob er dem Gebotenen angemessen ist. Ein an sich sehr gutes Modell, dass für seine Leistung einen unverhältnismäßig hohen Preis abruft, wird trotz aller Vorzüge mit einer Punktminderung abgestraft. Umgekehrt hilft aber einem schwachen Produkt auch ein sehr günstiger Preis nur bedingt.

Getränkearten:

Wasser sprudeln können sie alle, aber wie sieht es mit schmackhaften Alternativen aus? Mit welchen Getränketypen kann ein Modell neben Sprudelwasser noch aufwarten? Die bisweilen überraschend breite Palette reicht von der allseits beliebten Cola über Energydrinks und Fruchtschorlen bis hin zumisotonischen Erfrischungstrunk – teilweise sogar als kalorienarme und figurfreundliche Light-Varianten.

Lieferumfang:

Was steckt alles im Lieferkarton? Die Unterschiede fallen teils recht beträchtlich aus: Manche Modelle beinhalten ein zweites Wasserbehältnis oder einen zusätzlichen CO2-Zylinder, andere kommen nur mit einer Minimalausstattung daher und sind erst einsatzfähig, wenn eine Druckluftkartusche oder ein Wasserbehälter separat hinzugekauft wurde. Ist ein Wassersprudler hingegen gut genug ausgestattet, um gleich nach dem Auspacken und Aufstellen loszulegen, gibt das natürlich Pluspunkte.

Verarbeitung und Material:

Ein klapperndes Gerät weckt kaum Vertrauen, deshalb prüfen wir genau, ob ein Wassersprudler hochwertig verarbeitet wurde und über einen festen Stand verfügt. Auch unter dem Aspekt der Sicherheit ist das von Bedeutung. Wichtig ist auch die Beschaffenheit des Wasserbehälters: Kommt Plastik zum Einsatz oder ist eine Glaskaraffe enthalten? Wie sieht es mit der Bruchsicherheit und der Druckbeständigkeit aus?

Geschmack:

Im Praxistest kommt es natürlich vor allem auch auf das Ergebnis an: Wie schmeckt das Sprudel, die Cola, die Fruchtschorle? Klar, Geschmack ist immer auch subjektiv, aber wenn ein Wasser schal schmeckt oder ein Mischgetränk künstlich wie Kaugummi, kann man das recht eindeutig erkennen – und mit einer Abwertung bestrafen.

Volumen:

Genau zweimal geht es in unserem großen Wassersprudler Test Vergleich um die Frage des Fassungsvermögens: Um das des CO2-Zylinders und das des Wasserbehälters nämlich. Während das Fassungsvermögen des CO2-Zylinders Auswirkung hat auf die Wirtschaftlichkeit des Geräts, lässt die Größe des Wasserbehälters Rückschlüsse zu auf die Produktivität. Muss die Munition oft gewechselt werden, geht das ins Geld, kann der Wasserbehälter nur geringe Mengen aufnehmen, bedeutet die Produktion größerer Mengen einen erhöhten Aufwand.

Handhabung:

Eine unkomplizierte Handhabung ist wichtig. Dazu gehören das Einsetzen der Wasserkaraffe, das Austauschen des CO2-Zylinders, die Bedienung und schließlich die Reinigung des Wassersprudlers. Ebenso wichtig ist eine klar verständliche, übersichtliche Dokumentation in deutscher Sprache – längst nicht bei allen Produkten selbstverständlich.

Worauf muss ich beim Kauf eines Wassersprudlers achten?

Schwarzer Wassersprudler von Rosenstein & Söhne»Augen zu und durch« ist kein überzeugendes Motto für den Kauf teurer Haushaltsgeräte. Eine Handvoll deutlich besserer Tipps haben wir in diesem Abschnitt zusammengestellt. Dabei müssen die individuellen Vorlieben unserer Leser nicht immer mit unseren »offiziellen« Testkriterien übereinstimmen, aber natürlich gibt es Überschneidungen.

  • Design

Das Auge sprudelt mit und Optik ist immer Geschmackssache – als objektives Testkriterium taugt sie kaum, aber auch beim Kauf eines Wassersprudlers sollte man sich für ein Modell entscheiden, das zur Umgebung passt. Ein Bild sagt mehr als viele Worte – ein genauer Blick auf das Produktfoto sollte Klarheit darüber verschaffen, ob ein Wassersprudler das persönliche Ästhetikgefühl trifft.

  • Glas oder Plastik?

Die Entscheidung zwischen Glas oder Plastik ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, für beide Varianten gibt es handfeste Gründe. Glas fasst in der Regel weniger Flüssigkeit, ist aber spülmaschinengeeignet und leichter zu reinigen. Eine Plastikflasche bietet mehr Platz und ist mehr oder weniger bruchsicher – dafür aber schmutzanfälliger und aufwendiger zu reinigen. Gerade Familien mit Kindern könnten aber möglicherweise mit den robusten Plastikflaschen besser zurechtkommen.

Tipp: Wenn es eigentlich lieber eine Glaskaraffe sein soll, die hohe Bruchempfindlichkeit aber abschreckt, dann wäre vielleicht eine Glaskaraffe mit Isoliermantel die richtige Lösung. Die ist in der Regel etwas teuerer, vereint aber viele Vorzüge von Plastik- und Kunststoffflasche und ist daher ein echter Geheimtipp.
  • Volumen des CO2-Zylinders?

CO2-Zylinder haben den Nachteil, dass sie nach Gebrauch ausgetauscht werden müssen. Das ist aber keine allzu große Sache, sofern rechtzeitig für Nachschub gesorgt wird. CO2-Zylinder gibt es in mehreren Größen, deshalb sollte man vor dem Kauf überlegen, wie hoch der eigene Bedarf ausfällt und ob es nicht sinnvoll sein kann, ein größeres Gasvolumen zu wählen.

Hinweis: Beim Kauf eines CO2-Zylinders fällt immer eine sogenannte Kartuschenabgabe an. Diese lässt sich umgehen, wenn ein alter Zylinder gegen einen neuen ausgetauscht wird – ähnlich wie beim Flaschenpfand.

  • Ausstattung: Alles oder nichts?

Der Lieferumfang der verschiedenen Modelle kann in seinem Umfang recht unterschiedlich ausfallen. Wer gleich loslegen möchte, sollte darauf achten, dass es sich bei dem gewählten Wassersprudler um ein Rundum-Sorglos-Paket handelt – oder gleich das richtige Zubehör dazukaufen, um Frust beim ersten Ausprobieren zu vermeiden.

Die führenden Hersteller

Der Wettbewerb auf dem Markt der Wassersprudler ist überschaubar. Die beiden wichtigsten Hersteller – SodaStream und iSi – stellen wir mit einer kurzen Einführung vor.

  • SodaStream
  • iSi

Die Firma SodaStream aus Israel hat sich ausschließlich auf die Produktion von Wassersprudlern spezialisiert und ist enorm erfolgreich mit dem was sie tut, und hatte sich zeitweise sogar ein Monopol auf dem deutschen Markt erstritten. 22 Produktionsstätten auf der ganzen Welt produzieren die verschiedenen Wassersprudler-Modelle von SodaStream. Nahezu alle möglichen Varianten werden abgedeckt, und sogar dem immer wichtiger werdenden Trend zu Bio-Produkten zollte man Tribut durch die Einführung von Bio-Sirup für die beliebten Mixgetränke.

Weltweit bietet SodaStream aktuell seine Sirupmischungen in über 100 Geschmacksrichtungen an – da sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Es ist überdies kaum verwunderlich, dass ausgerechnet eine israelische Firma auf dem Gebiet der Trinkwassersprudler weltweit führend ist: Wasser ist in dem kleinen Land ein äußerst knappes Gut, und der israelische Staat hat mehrere Programme mit dem Ziel der Trinkwassergewinnung und Verbesserung der allgemeinen Wasserqualität aufgelegt. Die daraus hervorgegangene Technologie wird inzwischen in viele Länder exportiert.

Die Firma mit dem etwas seltsamen Namen stammt ursprünglich aus Österreich, hat aber inzwischen auch einen Sitz in Deutschland. Seit 1865 betätigt man sich bei iSi auf dem weiten Feld der komprimierten Energie in Form von Druckgasbehältern. Die Unternehmenssparte iSi Kulinarik zeichnet unter anderem auch verantwortlich für die Produktion der Wassersprudler, von denen wir das ein oder andere Modell in unserem Wassersprudler Test vorgestellt haben.

Neben iSi Kulinarik, das sich als zuverlässiger Partner der Gastronomie etabliert hat, gehören noch die Zweige iSi Components und iSi Automotive zu dem erfolgreichen Unternehmen. Dort geht es allerdings um größere Projekte: Maschinentechnik und Automobile stehen im Mittelpunkt.

Ferner liefen …

SodaStream und iSi sind nicht mehr die einzigen Anbieter von Wassersprudlern, zumindest auf dem amerikanischen Markt haben sich vereinzelt weitere Mitbewerber in Stellung gebracht – aufs Ganze gesehen, gibt es derzeit aber keine nennenswerte Konkurrenz, besonders nicht in Deutschland.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Wassersprudler am besten?

Der boomende Online-Handel stellt den stationären Handel zunehmend vor Probleme. Mit gutem Grund, bietet er dem Kunden doch viele Vorteile, die ein Ladengeschäft nicht zu leisten vermag. Wir beleuchten die Unterschiede und stellen fest, wo sich der Wassersprudler am besten kaufen lässt.

Verpackter silberner Wassersprudler von SodaStreamOnline-Kunden stehen immer als Erste in der Reihe

Was das öffentlich-rechtliche Fernsehen so gern verspricht, hält der Online-Handel ein: Hier steht jeder einzelne Kunde ganz vorne in der Reihe. Der Erste zu sein, hat natürlich seine Vorzüge: Der Online-Kunde muss nicht warten, bis der einzige Verkäufer in der Abteilung seine Beratung anderer Kunden beendet hat, sondern kann sofort auf alle Produktinformationen zugreifen. Oft ist das Netz mit seinen Expertenseiten auch besser informiert, denn der Fachverkäufer gehört einer aussterbenden Spezies an – gerade in Kaufhäusern und Elektronikmärkten werden gerne auch Aushilfskräfte eingesetzt, die sich nur wenig auskennen.

24-Stunden-Service ohne Stress

Ladenschlusszeiten gehören im Internet endgültig der Vergangenheit an. Außerdem gibt es im Netz keine lästige Parkplatzsuche mehr, keine schmerzhaften Strafzettel, weil in der überfüllten Innenstadt wieder mal nur im schlecht gekennzeichneten Halteverbot ein freier Platz zu finden war, stattdessen gemütliches Wohnzimmer-Shopping in gediegener Atmosphäre und ohne jeden zeitlichen Druck.

Anstatt sich in kurzer Zeit entscheiden zu müssen, kann in aller Ruhe verglichen werden. Die gern geschönten Angaben des Herstellers können gewissenhaft den fachlich versierten Urteilen von unabhängigen Experten gegenübergestellt werden – zum Beispiel den Wertungen aus unserem großen Wassersprudler Test Vergleich.

Platzvorteil und große Auswahl im Online-Geschäft

Recherche im Internet gehört vor dem Kauf eines Produkts schon vielfach zum guten Ton. Umso größer fällt die Enttäuschung aus, wenn man mit einem klaren Modell vor Augen in den Laden geht, nur um dann festzustellen, dass gerade dieses im Augenblick nicht vorrätig ist. Das kann aber gut passieren, denn im Gegensatz zum Online-Handel sind die Lagerkapazitäten des stationären Fachhandels begrenzt, und alle Waren müssen ansprechend ausgestellt werden – das verlangt Raum.

Ganz anders der Online-Handel, der seine Waren nicht aufwendig präsentieren muss, sondern auf engstem Raum lagern kann, weil durch seine Regale eben keine Kunden, sondern nur Mitarbeiter laufen. Nur so ist es möglich, ein umfassendes Sortiment für den Kunden vorzuhalten, das jederzeit, rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Bessere Preise dank geringerer Kosten

Ladenlokale kosten viel Miete – gerade in gefragten Gegenden wie in den belebten und überlaufenen innerstädtischen Einkaufszonen, die für regen Kundenverkehr zwingend nötig sind. Fachpersonal – so es denn überhaupt noch wirklich vom Fach ist – gehört ebenfalls auf die lange Liste der anfallenden Kosten für den stationären Handel. Online gibt es die Beratung auf Mausklick, und die Lagerräume können auch abseits der überteuerten Innenstädte gepflegt werden.

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, das Internethändler die Preise der Ladenkonkurrenz teils deutlich unterbieten können – auf ganz legale und seriöse Weise. Vorsicht geboten ist höchstens bei zwielichtigen Shops, die häufig im asiatischen Raum registriert sind und häufig einen schlechten Service, mangelhafte Qualität und bieten.

Glücklicherweise gibt es mehr als genug seriöse Angebote, und wer in aller Ruhe und zu günstigen Preisen einen Wassersprudler von hoher Qualität kaufen möchte, ist im deutschen Online-Handel gut aufgehoben.

Wissenswertes & Ratgeber

Rund um den Wassersprudler gibt es eine Menge zu beachten, das keinen Niederschlag gefunden hat in Produktbeschreibungen und Kaufempfehlungen. Das Wichtigste und Interessanteste haben wir hier zusammengetragen – wie immer unabhängig, kompetent und ausführlich, sodass am Ende keine Fragen offenbleiben sollten.

Die Geschichte des Wassersprudlers

Die Geschichte des Wassersprudlers ist älter, als das vergleichsweise moderne Produkt erahnen lässt. Dass Kohlensäure dem lahmen Wasser ganz neuen Pfiff verleiht, wurde erstaunlich früh erkannt – ohne dass man daraus gleich die letzte Konsequenz gezogen hätte.

Von der Kanzel zur Kohlensäure

Bekannt ist die Kohlensäure schon seit dem 18. Jahrhundert. Der britische Arzt und Chemiker William Brownrigg entdeckte sie bei seinen Experimenten, zog daraus aber keinerlei kulinarische Konsequenz. Seine Forschungen gerieten alsbald wieder in Vergessenheit und entfalteten zunächst keine Wirkung – bis sie Jahre später wieder aufgegriffen wurden.

Die eigentliche Entdeckung des Sodawassers geht auf den englisch-amerikanischen Theologen Joseph Priestley zurück. Priestley wohnte in der Nähe einer Brauerei und konnte so großzügig mit Kohlensäure experimentieren. Für die Erfindung des Sodawassers wurde er mit der renommierten Copley-Medaille ausgezeichnet. Einen wirklichen praktischen Nutzen zog aber auch Priestley nicht aus seiner Entdeckung.

Weißer Wassersprudler von UltratecMit Sodawasser gegen Cholera

Der nächste wichtige Mann in der Geschichte des Sodawassers war ebenfalls ein Geistlicher wie Joseph Priestley. Der ungarische Priester Ányos Jedlik lebte zu Zeiten einer Cholera-Epidemie und wollte mit Sodawasser die Krankheit behandeln. Er konstruierte auch die Pläne für das erste Sprudelwerk der Welt, das sich aber als finanzieller Fehlschlag erweisen sollte. Wirtschaftlichen Erfolg war einem noch heute sehr bekannten Namen aus Deutschland vorbehalten.

Ein Uhrmacher ist seiner Zeit voraus

Als weiterer »Entwicklungshelfer« des Wassersprudlers kann der deutsche Silberschmied und Uhrmacher Johann Jacob Schweppe gelten. Der entwickelte nämlich im ausgehenden 18. Jahrhundert des vorigen Jahrtausends das erste industrietaugliche Verfahren, wie man Wasser mit Kohlensäure versetzen kann und schuf damit nicht nur den ersten Wassersprudler der Welt, sondern legte zugleich den Grundstein für die bis heute boomende Getränkeindustrie. Noch heute steht sein Name für eine weltweit bekannte Getränkemarke: Schweppes.

Ursprünglich hatte Schweppe ganz anderes im Sinn, nämlich dasselbe wie eine Vorgänger: auch sein Wassersprudler war zunächst für medizinische Zwecke bestimmt. Um der seinerzeit verbreiteten Malaria-Erkrankung vorzubeugen, wurde damals das wenig beliebte Chinin verabreicht. Schweppe löste die Tablette in einem Gemisch aus Limettensaft und Sodawasser auf und nahm dem Medikament damit seinen Schrecken. Diese Methode war weltweit ein großer Erfolg, vor allem bei den besonders Malaria-gefährdeten britischen Kolonisten in Indien.

Ein Wassersprudler für die ganze Welt

Malaria hat heute glücklicherweise viel von seinem Schrecken verloren, das Sodawasser aber nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt. Zunehmend rückte es von der Arznei hin zu dem Genussmittel, als das es heute populär ist.

Den ersten richtigen Wassersprudler gab es dann im Jahr 1903, allerdings war dieses Modell dem Gastronomiegewerbe vorbehalten und fand niemals einen Weg in die privaten Haushalte. Der erste bezahlbare Wassersprudler für den Heimgebrauch wurde knapp 70 Jahre später produziert – natürlich von der israelischen Firma SodaStream, die bis heute auf diesem Marktsektor führend ist.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Wassersprudler

Wasser ist ein Grundelement des Lebens, seine Bedeutung kaum zu überschätzen. Obwohl kein Getränk ohne Wasser auskommt – ja, auch Milch besteht zum größten Teil aus Wasser! –, ist es in seiner unverfälschten Form nicht sehr beliebt. Direkt aus der Leitung schmeckt es eher schal und langweilig.

Viel Wasser trinken – der Gesundheit zuliebe

Trotzdem ist Wasser als Getränk sehr gesund und wird von allen Experten zu Recht empfohlen. Mehr noch: Wasser ist geradezu lebenswichtig! Nur mit ausreichend Wasser kann der empfindliche menschliche Körper richtig funktionieren. Tatsächlich besteht der Mensch selbst zu fast 70 Prozent aus Wasser.

Das gesundheitliche Risiko bei Dehydration ist enorm und sollte nicht unterschätzt werden. Hände und Füße schwellen an, der Körper wechselt in den Krisenmodus und spart das kostbare Wasser für die absolut lebensnotwendigen Funktionen auf.

Weißer Wassersprudler von Ultratec in der KücheViele gesundheitlichen Beschwerden würden sich durch einen höheren Wasserkonsum vermeiden lassen. Fällt es aber Erwachsenen schon schwer, regelmäßig zu trinken, ist es nahezu unmöglich, Kinder für das in ihren Augen langweilige Wasser zu begeistern. Durch den Einsatz eines Wassersprudlers lässt sich dieses Hürde auf spielerische Weise nehmen.

Aber auch Erwachsene profitieren unter dem Aspekt Gesundheit vom Wassersprudler, denn einer Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK (= Gesellschaft für Konsumforschung) zufolge, trinken Nutzer eines Wassersprudlers fast 60 Prozent mehr Wasser als der durchschnittliche Bundesbürger.

Wie viel Wasser die richtige Menge ergibt, ist unter Experten umstritten – die einen sagen, es sollten 2 bis 3 Liter am Tag sein, die anderen meinen, es könne gar nicht genug Wasser getrunken werden. In jedem Fall stellt die Anschaffung und Nutzung eines Wassersprudlers einen ersten richtigen Schritt zu mehr Wasserkonsum und damit einer gesünderen Ernährung dar.

Nicht auf den Durst warten

Wenn auch über die Höhe des Wasserkonsums eifrig gestritten wird, so besteht über eine Sache doch Einigkeit: Man sollte mit dem Trinken nicht auf den Durst warten, denn dann ist es in der Regel zu spät. Diese Regel gilt besonders für Sportler, aber auch passionierte Couch-Kartoffeln sollten das (Wasser-)Glas zum Mund führen, ehe sich die Lippen spröde anfühlen.

Kohlensäure? Gibt’s ja gar nicht!

Wir haben der Einfachheit halber bislang immer von Kohlensäure gesprochen, wenn es um die Herstellung von Sodawasser ging. Wer sich ein bisschen besser auskennt in Chemie, der weiß, dass die tatsächlichen Verhältnisse etwas komplizierter sind. Dass, was der Wassersprudler dem Wasser beimengt, ist in Wahrheit ein Gas namens Kohlendioxid.

Dieses Kohlendioxid ist es auch, das so schön im Hals prickelt und umgangssprachlich gern als Kohlensäure bezeichnet wird. Die eigentliche Kohlensäure entsteht beim Aufeinandertreffen von Wasser und Kohlendioxid, existiert aber nur für einen kaum wahrnehmbaren Sekundenbruchteil, dann verflüchtigt sie sich.

Gesundheitstipp:

Kohlensäure verbessert für viele Menschen das Geschmackserlebnis, ist allerdings nicht ganz unumstritten. Vor allem in großen Mengen kann sie auch zu Beschwerden führen – zum Beispiel ständiges Aufstoßen und unangenehme Blähungen. Menschen, die viel trinken müssen, greifen daher oft bevorzugt zum stillen Wasser. Mit dem Wassersprudler lässt sich hier ein guter Kompromiss erzielen, denn jeder Nutzer bestimmt die Menge der seinem Getränk beigefügten Kohlensäure selbst.

Kurios: Der Wassersprudler als Feuerlöscher

Menschen haben Ideen und manchmal sind die ziemlich seltsam. Eine davon ist mit Sicherheit der Vorschlag, ausgediente Wassersprudler zu Feuerlöschern umzurüsten. Zumindest in der Theorie funktioniert das recht einfach und die Liste der benötigten »Zutaten« fällt doch sehr überschaubar aus: Ein ordinärer verschmutzter Spüllappen soll ausreichen, um mit ein paar Handgriffen dem Trinkwassersprudler eine ganz neue »berufliche Perspektive« zu eröffnen.

Ob eine solche Zweckentfremdung des Wassersprudlers wirklich sinnvoll ist und außerdem sicherheitstechnisch unbedenklich, darüber ließe sich wohl lange diskutieren. Sehr originell ist sie aber auf alle Fälle!

Wassersprudler und Keime?

Wasserverschmutzung ist nicht nur in Ländern mit Wasserknappheit ein ernstes Problem mit langer Tradition, das auch Eingang in die Weltliteratur und Weltgeschichte gefunden hat – die erste der sprichwörtlich gewordenen zehn Plagen war die Verunreinigung der lebenswichtigen Wasser des Nils, und in Kriegszeiten galt die Vergiftung von Brunnenwasser als besonders perfide Strategie.

Strenge Regeln zum Schutz der Gesundheit

Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit dem qualitativ besten Leitungswasser. Das liegt auch an der speziell zu diesem Zweck erlassenen Trinkwasserverordnung, die genau regelt, wie Wasser aus deutschen Leitungen beschaffen zu sein hat. Die Vorschriften haben es in sich: Leitungswasser muss frei sein von allen Krankheitserregern, dazu arm an Keimen und völlig geruchs-, geschmacks- und farblos. Außerdem muss es ein bestimmtes Kontingent an Mineralien enthalten. Damit sind die Richtlinien für Trinkwasser aus der Leitung schärfer als die für Mineralwasser!

Völlig keimfrei muss übrigens weder industriell abgefülltes Mineralwasser noch selbst aufgesprudeltes Leitungswasser sein. Ein sehr niedriger Keimpegel ist für normale Menschen durchaus verkraftbar – mit einer Einschränkung: für Schwangere und Kleinkinder und natürlich auch Babys ist Wasser mit Kohlensäure nicht geeignet – hier empfehlen Experten den Griff zum stillen Wasser, wie es auch unverfälscht aus der Leitung kommt.

Früher war alles besser?! Ob das wirklich stimmt, darüber streiten sich die Generationen seit Generationen – für das Leitungswasser aber besitzt dieses alte Vorurteil eine gewisse Berechtigung. Die früheren deutschen Vorschriften waren noch schärfer als die heutigen, die durch EU-Bestimmungen etwas aufgeweicht wurden. Der oben vertretene positive Befund über deutsches Leitungswasser gilt aber noch immer.

Einhängen einer Flasche in den WassersprudlerImmer frisches Wasser nehmen

Ein gewisses Risiko liegt immer in der Verwendung von abgestandenem Wasser. Zur Befüllung des Wassersprudlers sollte darum immer Wasser frisch aus der Leitung genommen werden – damit wird etwaigen Verunreinigungen vorgebeugt. Das gilt auch im Sommer, wenn man das Wasser vielleicht lieber kalt genießen möchte: In diesem Fall sollte frisches Leitungswasser leicht aufgesprudelt, dann in den Kühlschrank gestellt und vor dem Trinken nochmals kurz nachgesprudelt werden. Das Ergebnis schmeckt prickelnd und ist gesundheitlich unbedenklich.

Keimfalle (Plastik-)Flasche

Keimfänger Nummer 1 ist der Wasserbehälter, vor allem, wenn es sich dabei um eine der ihrer Robustheit wegen beliebten Plastikflaschen handelt. Die einzige Möglichkeit, einer Verunreinigung vorzubeugen, ist eine regelmäßige Reinigung der Flaschen mit heißem Wasser ohne Spülmittel. Besonders aufgepasst werden sollte auf Kratzer im Plastik, weil sich in den feinen Rillen besonders gern gefährliche Bakterien einnisten. Beschädigte und ganz einfach alte Flaschen sollten darum zeitnah ersetzt werden.

Regelmäßige Reinigung ist Pflicht

Ganz wichtig ist die kontinuierliche Pflege des Wassersprudlers. Regelmäßig sollten alle Teile, vor allem aber die keimanfälligen Dichtungen, gereinigt werden – nur mit Wasser, niemals mit Spülmittel, höchstens mit einem Tropfen Essig. Die latente Keimgefahr beim Einsatz eines Wassersprudlers lässt sich quasi auf 0 absenken, wenn ordentlich auf die Hygiene geachtet wird. Diesem immens wichtigen Thema widmet sich der folgende Abschnitt.

Den Wassersprudler richtig desinfizieren, reinigen und pflegen

Hygiene ist das A und O bei der Benutzung eines Wassersprudlers. Um mit gutem Gewissen das leckere Wasser genießen zu können, muss der Wassersprudler regelmäßig gewartet werden – das bedeutet vor allem: putzen! Der Vorgang an sich kann zwar hin und wieder etwas lästig sein, geht aber bald schnell von der Hand, wenn man sich an die nötigen Handgriffe erst gewöhnt hat.

Entnehmen des CO2-Zylinders beim Wassersprudler von UltratecVorsicht mit dem CO2-Zylinder

Weil Wassersprudler ganz ohne elektrischen Strom auskommen, muss vor der Reinigung ausnahmsweise kein Stecker gezogen werden – ein wenig Vorsicht ist dennoch angebracht, zumal beim Hantieren mit den CO2-Zylindern. Letztere sollte man übrigens unbedingt entfernen, ehe man sich am Wassersprudler zu schaffen macht – damit das fröhliche Reinemachen nicht aus Versehen mit einem großen Knall endet.

Den Wassersprudler auseinandernehmen – aber bitte strikt nach Anleitung

Für eine richtige Reinigung ist es unumgänglich, dem Wassersprudler kräftig auf die Pelle zu rücken – das bedeutet, er muss zumindest teilweise in seine Einzelteile zerlegtwerden. Das ist nicht so kompliziert, wie es klingt, wenn man sich streng ausrichtet nach der Dokumentation, die dem Wassersprudler beiliegt.

Die einzelnen Teile werden dann nach und nach sorgfältig mit reinem Wasser ohneSpülmittel behandelt. Wichtig: Bevor man das gute Stück wieder zusammensetzt, müssen die jetzt (hoffentlich) sauberen Komponenten gewissenhaft abgetrocknet werden – Wasser verträgt der Wassersprudler nämlich nur im dafür vorgesehenen Behälter.

Eine Flaschenbürste für die Flasche

Auch die Reinigung der druckbeständigen Wasserflaschen ist eine kleine Wissenschaft für sich – zumindest, wenn es sich um eine der verbreiteten, sehr schmutzanfälligen Plastikflaschen handelt. Damit kein »böser Geist aus der Flasche« entsteigt, sprich, Keime sich entwickeln und festsetzen, muss die Flasche sehr gründlich gereinigt werden – das gilt natürlich auch für Glasflaschen; die können allerdings ganz einfach und bequem in die heimische Spülmaschine gesteckt werden.

Während für die Kunststoffflasche immer mühevolle Handarbeit angesagt ist, taugen Glaskaraffen auch für die Spülmaschine. Im Gegensatz zu den Plastik-Pendants verfügen Glasbehälter im Normalfall auch nicht über ein Haltbarkeitsdatum. Auf dieses sollte beim Gebrauch von Plastikflaschen sehr sorgfältig geachtet werden – aus Hygiene- und damit auch Gesundheitsgründen.

Die Anwendung des Wassersprudlers von Wassermaxx im Video

FAQ rund um den Wassersprudler

Die wichtigsten Informationen rund um den Wassersprudler haben wir an dieser Stelle noch einmal in Form eines kleinen FAQs (= Frequently Asked Questions, »Häufig gestellte Fragen«) übersichtlich zusammengefasst.

  • Ist der Einsatz eines Wassersprudlers gesundheitlich unbedenklich?

Bei sachgemäßer Handhabung ist der Einsatz eines Wassersprudlers eine sichere Sache. Vor allem die Hinweise zur Reinigung sollten genau befolgt und akkurat umgesetzt werden. Wer ganz sichergehen will, entscheidet sich für einen Wassersprudler mit Glaskaraffe. Aufgrund der hohen Trinkwasserqualität in Deutschland, Österreich und der Schweiz kann das Wasser aus dem Wassersprudler sogar gesünder sein als so manches Mineralwasser aus dem Supermarkt.

  • Wie oft muss der CO2-Zylinder gewechselt werden?

Das hängt in erster Linie davon ab, wie intensiv der Wassersprudler genutzt wird. Ein Zylinder entspricht ungefähr 60 Ein-Liter-Flaschen – das sind rund 5 volle Kästen. Ein Haushalt mit vier Personen wird also grob geschätzt etwa zwei bis drei Wochen mit einem CO2-Zylinder auskommen. Das ist kein schlechter Wert, bedenkt man, dass ein Zylinder im Schnitt unter 10 Euro kostet – im direkten Vergleich wären Getränkeflaschen deutlich teurer und aufwendiger zu besorgen.

  • Ist der Austausch eines CO2-Zylinders sehr schwierig?

Der Austausch ist keine große Sache und kann mit wenigen Handgriffen erledigt werden. Die dazu notwendigen Nachfüllpacks bekommt man inzwischen problemlos in nahezu allen Supermärkten – oft auch als preiswerte Variante von Drittherstellern.

  • Schwarzer Wassersprudler von Rosenstein & SöhneGibt es einen Unterschied zwischen Glas- und Plastikflaschen?

Plastikflaschen fassen ein größeres Volumen, sind wesentlich robuster und ausgesprochen kinder- und familienfreundlich. Sie sind aber auch anfällig für Keime und Kalkablagerungen und aufwendig per Hand zu reinigen. Glasflaschen gehen leichter zu Bruch, fassen nur eine geringere Menge, sind insgesamt aber hygienischer und außerdem spülmaschinengeeignet.

  • Ist der Betrieb eines Wassersprudlers auf Dauer nicht sehr teuer?

Nein, im Gegenteil: Ein Wassersprudler ist im direkten Vergleich sehr günstig. Für 1 000 Liter Trinkwasser zahlt man in hierzulande ca. 3 Euro, im Getränkemarkt werden für dieselbe Menge wenigstens 250 Euro fällig, für Markenwasser eher mehr. Ein CO2-Zylinder, der bei intensiver Nutzung alle zwei bis drei Wochen getauscht werden muss, kostet nicht mehr als 10 Euro – das ist in Summe ein günstiger Genuss.

  • Wie schlägt sich ein Wassersprudler im Vergleich mit echtem Mineralwasser?

Wassersprudler können dank der ausgezeichneten Leitungswasserqualität in Deutschland durchaus mit echtem Mineralwasser mithalten. Außerdem unterscheidet sich der Mineraliengehalt von normalem Leitungswasser und ausgewiesenem Mineralwasser kaum – die meisten benötigten Mineralstoffe nimmt der Mensch ohnehin über das Essen auf.

  • Kann man mit dem Wassersprudler nur Sprudel herstellen?

Je nach Modell lässt sich mit dem Wassersprudler eine Vielzahl von Getränken herstellen: Cola, Fruchtschorle in vielen Geschmacksrichtungen und sogar isotonische Getränke. In jedem Fall sollte vor dem Kauf eines Wassersprudlers geklärt werden, welche Getränkesorten sich damit herstellen lassen.

Nützliches Zubehör

Wir haben weiter oben schon angerissen, dass der Kauf einer besonderen Bürste durchaus Sinn ergibt. Aber auch sonst gibt es ein paar Dinge, die für die Benutzung eines Wassersprudlers unentbehrlich sind.

Nicht nur nützlich, sondern zwingend nötig – und das immer wieder: CO2-Zylinder

Ohne Kohlendioxid geht es nicht, und auch wenn ein einziger CO2-Zylinder ungefähr 60 Liter Wasser veredeln kann, sind seine Kapazitäten doch nicht endlos. Früher oder später muss er getauscht werden. Natürlich wünschen sich die Hersteller der Wassersprudler, dass nur auf ihre eigenen Nachfüllpacks zurückgegriffen wird, aber inzwischen wurde gerichtlich geklärt, dass auch die zumeist günstigeren CO2-Zylinder von Drittherstellern vollkommen legal sind.

Es empfiehlt sich, immer mindestens eine Ersatzkartusche auf Vorrat zu haben – damit man nicht plötzlich mit trockener Kehle vor einem leeren Glas steht.

Zusätzliche Wasserbehälter

Ganz gleich ob Glas oder Plastik: Der eine Behälter, der im Regelfall zum Lieferumfang eines Wassersprudlers gehört, ist knapp bemessen und erlaubt kaum das Anlegen eines Vorrats. Zwar könnte man das frische Sprudel umfüllen, aber dabei ginge viel von der kostbaren Kohlensäure verloren, die man eben erst beigemengt hat. Sinnvoller ist der Erwerb von zusätzlichen, passenden Wasserbehältern – so können mehrere Plastikflaschen oder Glaskaraffen auf einmal befüllt werden und auch in der Großfamilie kommt jedes Mitglied auf seine Kosten.

Diverse Aromen und Sirupmischungen für mehr geschmackliche Vielfalt

Natürlich schwört jeder Hersteller eines Wassersprudlers Stein und Bein auf das eigene Sortiment – der Praxistest zeigt allerdings, dass sich alternative Produkte qualitativ oft nicht verstecken müssen und in der Anschaffung zudem spürbar günstiger ausfallen. Das Angebot der Getränkemischungen fällt von Modell zu Modell unterschiedlich aus – in jedem Fall ist es also ratsam, vor der Anschaffung diesbezüglich genaue Erkundigung einzuholen, zum Beispiel in unserem Wassersprudler Test Vergleich.

Reinigungsutensilien

Wir haben bereits mehrfach auf die unbedingte Notwendigkeit einer regelmäßigen und gründlichen Reinigung des Wassersprudlers hingewiesen. Um diese fachgerecht durchzuführen, reicht die übliche Bestückung eines haushaltsüblichen Putzschranks kaum aus. Im Handel gibt es allerdings speziell geformte Bürsten für Wassersprudler, mit denen sich auch wirklich jede verwinkelte Ecke erreichen lässt.

Alternativen zum Wassersprudler

Nichts ist unersetzlich, und auch für den Wassersprudler bieten sich Alternativen an. Neben einem wirklich betagten und klassischen Haushaltsgerät findet sich eine Lösung sogar direkt in der Natur.

Ein unsterblicher Klassiker: der Sodasiphon

Glas mit sprudelndem WasserEine Sonderform des Wassersprudlers stellt die Siphonflasche dar. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Vorläufer des Wassersprudlers, denn diese Sodasprudler sind weit älter als ihre moderne Entsprechung, haben sich aber neben ihrem Nachfolger auf dem Markt behaupten können. Aufgrund des günstigen Anschaffungspreises und der einfachen Handhabung sind sie aber nicht nur für Nostalgiker interessant.

Kompakt, aber nicht sehr wirtschaftlich

Ein großer Vorteil des Sodasiphons ist der Umstand, dass kein zusätzliches Gefäß benötigt wird – der Sodasiphon ist sich selbst Flasche genug. Ein entscheidender Nachteil hingegen ist die Methode, mit der die Kohlensäure ins Wasser kommt: Das geschieht nämlich mit einer sogenannten Einwegkapsel. Im Unterschied zu dem CO2-Zylinder, wie ihn Wassersprudler benutzen, wird die Einwegkapsel nach Gebrauch entsorgt – daher der Name. Allerdings wird durch die Verwendung von Einweg-Kapseln der Umweltvorteil des Wassersprudlers konterkariert.

Siphonflaschen sind optisch weniger auffällig als richtige Wassersprudler und lassen sich leicht ansprechend in jeder Hausbar verstauen. Ihr Bedienungsvorteil wird leider häufig durch eine umständliche Reinigung geschmälert. Als weiterer Nachteil erweisen sich die hohen Unterhaltskosten, die fast doppelt so hoch ausfallen wie die Betriebskosten eines vergleichbaren Wassersprudlers.

Die teure Einbaulösung: Soda-Armaturen

Soda-Armaturen ersetzen den heimischen Wasserhahn und sorgen dafür, dass das prickelnde Sprudel direkt aus der Leitung fließt – ohne erst den Umweg über einen Wassersprudler zu nehmen. Eine solche Einbaulösung ist natürlich nicht ganz kostengünstig: In der Regel werden für eine Soda-Armatur zwischen 500 bis über 1 000 Euro fällig. Eine solche Ausgabe will gut überlegt sein und lohnt sich sicher nicht für jeden Haushalt.

Vulkanquellen, die Wassersprudler der Natur

Mineralwasser nach Art von Mutter Natur gehören zum größten Verkaufsschlager in deutschen Lebensmittelläden und Getränkemärkten. Viele Sorten müssen vor der Abfüllung noch gesondert mit Kohlensäure versetzt werden. Ausgenommen von dieser Regel ist das Wasser, das aus Vulkanquellen sprudelt – hier sorgt die Natur selbst für das richtige Prickeln, lässt das Wasser schon mit Kohlensäure aus dem Fels sprudeln. Entsprechend geschätzt sind solche Quellen, und ihr Wasser wird erfolgreich nicht nur auf dem deutschen Markt feilgeboten.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.weltwassertag.com/viele-gute-gruende-wasser-zu-trinken

http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/mineralwasser-das-beste-getraenk-der-welt

http://www.apotheken-umschau.de/Infektion/Wassersprudler-So-beugen-Sie-Keimen-vor-436617.html

http://www.welt.de/wissenschaft/chemie/article5188899/Kohlensaeure-gibt-es-praktisch-nicht.html

http://www.heise.de/make/projekte/Wassersprudler-wird-zum-Feuerloescher-2809082.html

http://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/ernaehrung/was-bewirkt-die-kohlensaeure-in-mineralwasser

http://www.focus.de/finanzen/news/sodastream-das-prickelnde-geschaeft-mit-dem-sirup_id_4710089.html

http://www.welt.de/sport/fitness/article127423848/Warum-wir-viel-mehr-Wasser-trinken-muessen.html

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Warum-Trinken-so-wichtig-ist-74983.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jacob_Schweppe

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