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Weichspüler Test 2017 • Die 10 besten Weichspüler im Vergleich

Weichspüler ist ein meist flüssiger Zusatz für die Wäsche, die sie weicher macht und sie außerdem wunderbar duften lässt. Durch die Inhaltsstoffe eines Weichspülers wird verhindert, dass die Wäsche beim Trocknen hart, kratzig und einfach unangenehm zu tragen wird. Dieses Phänomen wird als Trockenstarre bezeichnet und entsteht vor allem dann, wenn die Wäsche beim Trocknen nicht – beispielsweise durch Wind – ständig in Bewegung ist, sondern am Wäscheständer hängt.

Weichspüler eignet sich für die meisten Fasern, nur einige Ausnahmen dürfen nicht mit dem Produkt in Berührung kommen. Andernfalls könnte die Materialeigenschaften der Fasern in Mitleidenschaft gezogen werden. Insbesondere bei synthetischen Fasern hat er noch eine weitere durchaus erwünschte Wirkung: Weichspüler verhindert, dass sich diese Fasern elektrostatisch aufladen und zu den bekannten kleinen „Stromschlägen“ führen, die ganz schön schmerzhaft sein können, wenn das trockene Kleidungsstück aus Synthetikfaser wieder angezogen wird. Zudem enthalten viele weichspülende Zusätze chemische Stoffe, die die Wäsche optisch aufhellen und sie so frischer und neuer aussehen lassen. Weiterhin neutralisieren sie unangenehme Gerüche in der Wäsche und auch in der Waschmaschine, indem sie die dafür verantwortlichen Stoffe isolieren.

Eines der Hauptargumente dafür, Weichspüler zu benutzen, ist aber auch ihr Duft. Viele Haushalte verwenden ihn nicht nur gegen die Trockenstarre, sondern wählen sich auch ihren Lieblingsduft sehr sorgfältig aus.

Weichspüler Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Durance en Provence - Weichspüler LavendelPAGLIERI Felce Azzurra Weichspüler KonzentratEcover Ökologischer Weichspüler Auf der Blumenwiese, 6er PackEcoegg konzentrierter WeichspülerVernel Soft & Oils Orange Weichspüler Flasche, 4er PackLenor WeichspülerFrosch Mandelmilch Weichspüler - Pflegend mit MandelmilchKuschelweich Weichspüler SommerwindVernel Soft & Oils GoldEcoegg Wäscheei

Durance en Provence - Weichspüler Lavendel


PAGLIERI Felce Azzurra Weichspüler Konzentrat


Ecover Ökologischer Weichspüler Auf der Blumenwiese, 6er Pack


Ecoegg konzentrierter Weichspüler

Vernel Soft & Oils Orange Weichspüler Flasche, 4er Pack


Lenor Weichspüler

Frosch Mandelmilch Weichspüler - Pflegend mit Mandelmilch

Kuschelweich Weichspüler Sommerwind

Vernel Soft & Oils Gold

Ecoegg Wäscheei

 Bewertung 1,0 1,2 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,2 2,4
HerstellerDurance en ProvenceFelce AzzurraEcoverEcoeggVernelLenorFroschKuschelweichVernelEcoegg
Inhalt1 L750 ml6 x 750 ml1,5 L4 x 750 ml1,98 L8 x 1L6 x 1L4 x 750 mlersetzt Waschmittel
Waschladungen25306 x 25bis zu 2404 x 25668 x 406 x 284 x 2554
UmweltfreundlichGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenInklusivenicht InklusiveInklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Für empfindliche Haut geeignetGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenInklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

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  • Erleichtert das Bügeln
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  • Für natürlich frische und weiche Wäsche
  • 25 Waschladungen bei normaler Standarddosierung
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  • Ihre Kleidung fühlt sich weich und angenehm an
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  • Umweltfreundlich
  • Für Allergiker
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  • dermatologisch getestet
  • 100% recycelbar


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Duft
Preis- / Leistung
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Wie funktioniert Weichspüler?

Weichspüler soll verhindern, dass bei frisch gewaschener Wäsche während des Trockens die so genannte Trockenstarre auftritt. Diesen Effekt kennt jeder, der schon einmal den Weichspüler in der Waschmaschine vergessen hat – die Wäsche fühlt sich im nassen Zustand zwar noch gut an, doch wenn sie trocknet, wird sie steif und hart. Vor allem am Wäscheständer, wo sie während des Trockens nicht bewegt wird, kommt es ohne Weichspüler schnell zur Trockenstarre. Wäre sie dagegen einem ständigen Luftstrom ausgesetzt, da sie beispielsweise draußen bei Wind getrocknet wird, wäre die Trockenstarre schon gar nicht mehr so deutlich zu spüren. Die Wäsche ist durch die Trockenstarre nicht nur hart und steig, sondern sie ist auch nicht mehr so bequem zu tragen wie vorher. Weichspüler als Zusatz in der Waschmaschine verhindert, dass es überhaupt zu einer Trockenstarre kommt, denn heutzutage ist es üblich, die Wäsche am Wäscheständer zu trocknen und sie dort unbewegt austrocknen zu lassen. Zumindest ist das seine Hauptaufgabe.

Nebenbei sorgen Weichspüler heutzutage auch für einen angenehmen Duft der Wäsche, können pflegende Stoffe beinhalten, verlängern das Leben der Wäschestücke, bieten einen Farbschutz… je nach Produkt und Hersteller sind Weichspüler mittlerweile Multitasker geworden. Zwischen den Cellulosefasern trocknender Wäsche bilden sich beim Trockenvorgang elektrostatische Wasserstoffbrückenbindungen, die dafür sorgen, dass sie steif und hart wird, wenn sie ohne Luftstrom trocknet. Der Weichspüler lässt die Entstehung dieser Verbindungen gar nicht erst zu und sorgt somit dafür, dass Wäsche nicht hart trocknet und sich auch leichter bügeln lässt. Auch das wäre bei starr getrockneter Wäsche nicht mehr so einfach und würde vor allem wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als unbedingt notwendig. Bei synthetischen Fasern verringert jede Art von Weichspüler außerdem die elektrostatische Aufladung. Die bekannten kleinen Schläge, die ziemlich schmerzhaft sein können, bleiben aus, wenn das Wäschestück erneut angezogen wird.

Der entscheidende Inhaltsstoff beim Weichspüler sind kationische Tenside – ihnen ist es zu verdanken, dass frisch gewaschene Wäsche locker fällt, angenehm zu tragen ist und sich leicht und zügig bügeln lässt.
Viele Weichspüler enthalten heutzutage auch weitere Inhaltsstoffe. Duftstoffe gehörten dabei zu den Inhaltsstoffen, die bereits in den ersten Weichspülern auf dem Markt enthalten waren, wenn auch nicht in der Vielfalt der heutigen Weichspüler. Cyclodextrine wiederum neutralisieren unangenehme Gerüche in der Wäsche, indem sie die unangenehm riechenden Stoffe isolieren. Dadurch können zugesetzte Duftstoffe viel intensiver wirken – immerhin sind sie einer der Hauptgründe, warum Weichspüler so gerne verwendet werden. Ebenfalls beliebt sind optische Aufheller im Weichspüler, was allerdings nicht bedeutet, dass dunkle Wäsche aufgehellt wird. Vielmehr unterstützen sie das Waschmittel dabei, die frisch gewaschene Wäsche nicht matt und alt wirken zu lassen, sondern farbintensiv wie am ersten Tag zu erstrahlen – welche Farbe auch immer sie hat.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Nicht jedes Kleidungsstück kann und darf mit Weichspüler gewaschen werden. Während einige Fasern den Weichspüler ohne Probleme vertragen und durch ihn weich und kuschelig werden, kann er andere in ihren Materialeigenschaften und Funktionen beeinträchtigen. Wer das jedoch weiß und beherzigt, kann sich auf locker fallende Wäsche frisch vom Wäscheständer freuen – auch, wenn sie aus dem Wäschekeller kommt und nicht frisch von der windigen Bergwiese.

Zunächst ist Weichspüler die Lösung für ein Problem, mit dem sich Wäschewascher noch vor wenigen Jahrhunderten ohne jede Lösung herumschlugen – die Trockenstarre. Kleidung und Wäsche wird dadurch beim Trocknen hart, wenn sie sich nicht gerade in einem windigen Bereich befindet, also während des Trocknens ständig in Bewegung gehalten wird. Wäre das der Fall, wäre beinahe kein Weichspüler mehr notwendig, denn dann hat es auch die Trockenstarre schwer. Da die Wäsche aber meistens auf dem Wäscheständer getrocknet wird oder in den Waschkeller kommt, wo definitiv kein Wind weht, ist mit einer Trockenstarre zu rechnen. Bügeln wäre dann sehr anstrengend und die Wäsche würde sich beim Tragen einfach nicht gut anfühlen. Sie wird durchs Tragen zwar wieder etwas flexibler und weicher, da sie bewegt wird – ganz löst sich die Trockenstarre dadurch aber nicht. Der Weichspüler verhindert, dass sie steif und unbequem wird, wodurch sie auch nicht mehr so lange gebügelt werden muss. Falten lassen sich mit dem Bügeleisen viel leichter herausbügeln. Die Wäsche kann ohne viel Aufwand einfach wieder angezogen werden. Manche Kleidungsstücke müssen durch den Weichspüler auch überhaupt nicht mehr gebügelt werden, da sie keine starren Falten aufweisen und optimal fallen, wenn sie vom Wäscheständer geholt werden.

Die ersten Weichspüler auf dem Markt wurden bereits mit dem Versprechen beworben, die Wäsche toll duften zu lassen. Allerdings gab es damals nur einige wenige Standard-Düfte. Angesichts der heutigen Auswahl an Düften und Aromen wären die Hausfrauen der damaligen Jahrzehnte wahrscheinlich grenzenlos überfordert!

Mittlerweile wissen die Hersteller von Weichspüler natürlich, dass ihre Produkte auch deswegen gekauft werden, weil sie die Wäsche toll duften lassen. Das tun bislang noch längst nicht alle Waschmittel. So mancher Weichspüler hat nicht nur einen intensiven Duft – der Duft ist sogar von einem professionellen Parfumeur entwickelt worden oder lehnt sich an ein bekanntes Parfüm an. Selbst, wenn es also einen noch so windigen Standort für die Wäsche gäbe, würden viele Haushalte sicherlich dennoch Weichspüler verwenden, da kaum ein Waschmittel die Wäsche so frisch und besonders duften lassen kann wie ein Weichspüler. Je hochwertiger der Weichspüler, desto länger hält sich der angenehme Duft auch in der Wäsche

Grundsätzlich geeignet ist Weichspüler für alle Stoffe und Kleidungsstücke, deren Material mit Weichspüler zurechtkommen. Ein Vermerk darüber, ob sie mit Weichspüler gewaschen werden dürfen oder nicht, findet sich meistens in den Waschhinweisen. Jedes Kleidungsstück trägt einen solchen Einnäher. Einige Stoffe vertragen auch gar keinen Weichspüler, darunter etwa Seide, Daunen, Fleece, Microfaser und Funktionskleidung für Sportler. Durch den Weichspüler verändern sich ihre Materialeigenschaften und sie verlieren ihre ansprechende optische Erscheinung oder leisten nicht mehr das, was sie sollen. Das liegt nicht etwa an einem wenig hochwertigen Weichspüler, sondern daran, dass diese besonderen Stoffe anders reagieren als etwa ein unempfindlicher Stoff wie Baumwolle.

Welche Arten von Weichspüler gibt es?

Weichspüler ist ein recht einfach zu verstehendes Produkt, denn es gibt ihn nicht in allzu vielen Ausführungen. Verglichen mit der Zeit, als die ersten Weichspüler in die Märkte kamen, gibt es aber dennoch den einen oder anderen Unterschied, den man beim Kauf kennen sollte.

Zunächst unterscheiden sich Weichspüler hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung. Sie geraten immer wieder in die Kritik, da sie wie so manche Reinigungsmittel im Haushalt Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Darauf haben Hersteller von Weichspüler natürlich schon längst reagiert und versucht, bei gleich bleibender Qualität ihrer Produkte die Belastung für die Umwelt zu verringern.

Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Düfte. Ein preiswerter Weichspüler kann bereits sehr angenehm duften. Hochwertige Markenprodukte setzen gern auf das besondere Etwas und kombinieren entweder sehr ungewöhnliche, exotische Düfte oder setzen sogar Düfte aus der Welt des Parfüms ein, um ihren Kunden immer wieder neue Dufterlebnisse zu bieten. Anstatt sich auf den einen, immer gleich bleibenden Lieblings-Weichspüler festzulegen, benutzen viele Haushalte deswegen gerne eine andere Duftrichtung für zwischendurch und experimentieren mit den verschiedenen Düften. Im Laden kann man den Weichspüler jederzeit öffnen und an der Flasche schnuppern – während der Wäsche verfälscht sich dieser Duft nicht, einen wohlriechenden Weichspüler kann man also guten Gewissens mitnehmen.

Weitere Unterschiede zwischen Weichspülern gibt es in der Pflegewirkung, die sie auf die Wäsche haben können. Die anfänglichen Weichspüler auf dem Markt hatten lediglich den Zweck, die Trockenstarre zu verhindern. Pflege für die Wäsche wurde von ihnen gar nicht erwartet. Dass sie schon angenehm dufteten, war ein sehr willkommener Luxus. Heutige Kunden sind da schon anspruchsvoller. Deswegen bauen vor allem die bekannten Marken-Weichspüler pflegende Stoffe in ihre Formeln ein, die der Wäsche Farbschutz, längeren Halt, Schutz vor Alterungseffekten und Abnutzung oder ein noch weicheres Gefühl verleihen sollen. Es lohnt sich also, beim Kauf eines Weichspülers genauer auf die Verpackung zu achten und ein Produkt auszusuchen, das die Wäsche noch ein wenig mehr verwöhnt.

So haben wir den Weichspüler getestet

Wenn die Wäsche weich ist, ist der Weichspüler gut? Wenn es mal so einfach wäre… ein Weichspüler ist zwar kein hoch komplexes Produkt und man schafft es auch, den richtigen Weichspüler zu kaufen, wenn man gerade frisch die eigene Wohnung bezogen hat. Dennoch gibt es qualitative Unterschiede und das Preis-Leistungs-Verhältnis muss auch stimmen. Wenn der Weichspüler dann auch noch etwas auf die Umwelt achtet, nimmt man ihn natürlich umso lieber mit nach Hause.

Zunächst zeichnet sich ein Weichspüler natürlich dadurch aus, dass er mit möglichst geringen Mengen maximal weiche Wäsche erzielt. Es kommt darauf an, dass das Produkt die Trockenstarre wirklich verhindert, den Bügelaufwand bei der Wäsche verringert und sie angenehm zu tragen macht. Je weniger Weichspüler dafür notwendig ist, desto besser. Bei sehr hartem, kalkhaltigem Wasser oder stark verschmutzter Wäsche braucht es natürlich mehr – selbst beim besten Weichspüler. Hochwertige Produkte versuchen jedoch, lange Haltbarkeit zu gewährleisten – indem eher weniger als mehr in das Weichspüler-Fach der Waschmaschine gegeben muss.

Der Duft ist neben der Verhinderung einer lästigen Trockenstarre der nächste Grund, aus dem Weichspüler so gerne der Wäsche verabreicht wird.
Duft ist allerdings auch sehr subjektiv, denn den liebsten Weichspüler-Duft des einen mag der andere wiederum nicht. Eine solche Bewertung kann niemand außer dem Käufer selbst vornehmen. Glücklicherweise hat kein Supermarkt etwas dagegen, wenn der Weichspüler vor dem Kauf kurz aufgeschraubt wird, um an dem Produkt zu schnuppern. Der Duft in der Verpackung bringt allerdings wenig, wenn er nicht auch auf die frisch gewaschene Wäsche übergeht. Deswegen muss ein Weichspüler seinen Duft an die Textilien abgeben. Außerdem sagt bestimmt niemand nein zu einem Weichspüler, dessen angenehmer Duft länger als nur für einige Stunden noch zu erschnuppern ist.

Duftstoffe sind zwar für die Nase angenehm, allerdings bergen sie wie echtes Parfüm das Risiko einer Hautreizung. Die meisten Erwachsenen vertragen viele chemische Stoffe, auch wenn diese an sich nicht gut für die Haut sind. Erwachsene Haut kann sich allerdings gut gegen Einflüsse von außen abschirmen.

Bei Kindern, Babys, älteren Menschen oder auch Menschen mit sehr sensibler oder gar zu Allergien neigender Haut kann das schon ganz anders aussehen. Unabhängig davon tut es der Haut in jeder Phase des Lebens nicht gut, wenn sie mit schädlichen Stoffen in Berührung kommt.
Deswegen wurde beim Test der Weichspüler auch darauf Wert gelegt, dass sie der Haut nicht mehr schaden, als sie der Wäsche nützen. Schließlich bleibt der Weichspüler mit manchen seiner Inhaltsstoffe auch an der Wäsche haften und gerät alleine dadurch ständig in Kontakt mit der Haut. Einen Pluspunkt gibt es, wenn der Weichspüler so sanft ist, dass damit auch die Wäsche von Babys und kleinen Kindern ohne Bedenken gewaschen werden kann. Ein solcher Weichspüler ist auch jedem erwachsenen Menschen mit sensibler Haut zu empfehlen.

Weichspüler sind in der Vergangenheit dafür in die Kritik geraten, die Umwelt unnötig zu belasten. Insbesondere auf die ersten Weichspüler auf dem Markt trifft das sicherlich zu, denn diese Produkte haben wie viele Putzmittel ihrer Zeit noch nicht auf das Thema Umweltschutz geachtet. Heutzutage allerdings ist das von einem Weichspüler zu erwarten. Ganz ohne Belastung der Umwelt geht es natürlich nicht, allerdings sollten hochwertige Produkte auf unnötige und umweltschädigende Bestandteile verzichten.

Schlussendlich spielt beim Weichspüler auch der Preis eine Rolle. Beinahe jede Drogerie und jeder Supermarkt haben ihre eigenen Marken, neben denen es auch die höherpreisigen Markenprodukte gibt. Insbesondere Hersteller von Waschmitteln sind oft auch im Weichspüler-Regal vertreten – aber sind ihre oft teureren Produkte wirklich besser als eine günstige Alternative? Und was ist mit den günstigen Alternativen? Der niedrige Preis ist zwar angenehm, doch dafür müssen sie auch gut gegen Trockenstarre wirken und dazu in der Lage sein, ihren Duft so langanhaltend wie möglich auf die Wäsche zu übertragen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Weichspülers achten?

Weichspüler gehört mittlerweile zu den Produkten, die in den meisten Haushalten zu finden sind und mit wenig Aufmerksamkeit gekauft werden. Erfahrene Wäscher wissen, welche Weichspüler sie mögen und welche nicht – bei einem neuen Duft schnuppern sie vielleicht gerade noch an der geöffneten Weichspüler-Flasche, bevor er es in den Einkaufswagen schafft. Dennoch sollte man die Augen offen halten beim Kauf eines Weichspülers, und das nicht nur in puncto Duft.

Zunächst kommt es auf den Preis an. Es gibt kleine Verpackungseinheiten mit wenigen Millilitern – und es gibt auch größere Verpackungen oder gelegentlich Angebote mit mehreren Weichspüler-Flaschen. Früher war es vielleicht noch so, dass eine größere Verpackungseinheit automatisch auch billiger war. Heute ist das nicht mehr immer so. Es lohnt sich also, bei der Wahl der richtigen Menge den Taschenrechner des Smartphones zu öffnen, bevor das Produkt mitgenommen wird. Meistens ist es aber auch heute immer noch so, dass eine größere Menge Weichspüler auch günstiger ist. Umso besser, wenn man gerade dann einkauft, wenn gerade Sonderangebote im Supermarkt oder im Internet angeboten werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ergiebigkeit des Weichspülers. Wenn die Wäsche eine volle Kappe braucht, selbst bei nicht allzu kalkhaltigem Wasser und starker Verschmutzung der Wäsche, dann wäre ein Weichspüler schnell leer. Reicht dagegen eine halbe Kappe, wenn der Weichspüler nicht allzu sehr herausgefordert wird, dann hält er sich auch länger – und man muss nicht so schnell schon wieder Geld für den nächsten Weichspüler ausgeben. Hinzu kommt natürlich auch, dass ergiebige Weichspüler die Umwelt weniger belasten, da weniger pro Waschgang benutzt werden muss.

Bevor ein noch unbekannter Weichspüler gekauft wird, sollte kurz an ihm geschnuppert werden. Solange er vorsichtig aufgeschraubt und danach wieder fest verschlossen wird, haben die wenigsten Supermärkte und Drogerien etwas dagegen. Ein sehr schwacher, kaum wahrzunehmender Duft könnte nicht richtig auf die Wäsche übergehen und ihr nur für sehr kurze Zeit einen angenehmen Duft verleihen. Wer allerdings genau das möchte und intensive Düfte nicht mag, sollte sich auch für einen dezenten Weichspüler entscheiden. Dagegen können Weichspüler, die schon in der Verpackung sehr stark duften, auch auf der Wäsche etwas zu dominant werden. Wer das mag, wird mit einem solchen Weichspüler natürlich sehr zufrieden sein. Ein Parfüm, das nicht mindestens genauso intensiv duftet, würde dadurch allerdings „untergehen“, wenn die frisch gewaschene Wäsche das nächste Mal zusammen damit getragen wird. Unabhängig vom subjektiven Gefallen des Dufts im Weichspüler sollte also auch auf dessen Intensität geachtet werden.

Wer auf Umweltschutz wert legt, sollte sich vor dem Einkauf über die Inhaltsstoffe eines Weichspülers informieren und auf der Liste der Inhaltsstoffe nachsehen. Diese befindet sich auf jedem Weichspüler. Auf diese Weise lässt es sich umweltbewusst einkaufen und dosieren.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Vernel
  • Lenor 
  • Softlan 
  • Kuschelweich
  • ecover 
  • Frosch 
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Vernel war einer der ersten Weichspüler auf dem deutschen Markt. Die ersten Weichspüler kamen 1968 in die Regale der Supermärkte, damals wurden sie aber noch „Vernell“ geschrieben. Im Jahre 1970 entwickelten sie ihre Weichspüler schon weiter und versetzten sie mit drei verschiedenen Düften. Heute gibt es von Vernel die Aroma Therapie-Serie sowie Vernel Soft & Oils, einen neuartigen Weichspüler, der auf Öle setzt.
Ein weiterer bekannter Name unter den Weichspüler ist Lenor. Das Unternehmen gehört mittlerweile zu Procter&Gamble und vertreibt neben Weichspüler auch Vollwaschmittel sowie eine Marktneuheit, das Wäscheparfüm Unstoppables. Mit ihren Weichspülern machte sich die Marke Lenor deswegen einen Namen, da diese ausdrücklich auch für die empfindliche Haut von Babys und kleinen Kindern geeignet sind.
Die Marke Softlan gehört zu Colgate, ist bereits einer der günstigeren Weichspüler und hat ebenfalls eine Serie für empfindliche Haut. Bekannt ist sie durch ihr Werbemotiv, dem sie seit Jahren treu ist – der Mutter mit ihrer kleinen Tochter, beide eingewickelt in ein kuschelig weiches Handtuch…
Mit weichen Gedanken an eine behütete Kindheit wirbt auch die Weichspüler-Marke Kuschelweich. Sie ist bekannt durch ihren kuschelig-weichen Teddy, der sich durch die verschiedenen Weichspüler-Duftrichtungen tanzt.
Wer nachhaltig waschen will, kennt ecover als Marke für ökologisch verträgliche Haushaltsprodukte. Aus dem Hause ecover gibt es deswegen natürlich auch einen effizienten Weichspüler, der die Umweltbelastung aber in Grenzen hält und weiche Wäsche mit nachhaltigem Haushalten verbindet.
Preiswert, aber effizient – unter diesem Motto vertreibt Frosch Haushaltsprodukte, Putz- und Reinigungsmitteln, die zum großen Teil aus fruchtigen Zutaten bestehen. Schon seit 1986 haben viele Frosch-Produkte Bio-Qualität und machen es einfacher, den Haushalt sauber zu halten und dabei die Umwelt nicht unnötig zu belasten.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Weichspüler am besten?

Der Weichspüler ist das klassische Mitnahme-Produkt im Supermarkt. Die alte Flasche ist ohnehin beinahe leer – da kann man genauso gut schnell einen neuen Weichspüler in den Einkaufswagen legen. Mittlerweile gibt es praktisch jeden Weichspüler aber auch online zu kaufen, aber was ist besser für Qualität und Geldbeutel – der Einkauf im Supermarkt oder die Bestellung im Internet?

Wenn es schnell gehen muss und der Weichspüler zu Hause schon beinahe leer ist, der Wäscheberg aber nicht gerade klein, dann nimmt man den Weichspüler natürlich beim Wochenendeinkauf im Supermarkt mit. Wenn er gerade im Angebot ist, ist er nicht teuer – und ab und zu bietet der Supermarkt auch eine größere Verpackung, wodurch der Preis im Endeffekt niedriger ist als bei einer kleineren Flasche des Weichspülers. Je größer der Supermarkt, desto mehr Auswahl hat man auch. Allerdings gibt es für Weichspüler keinen Fachhandel im klassischen Sinne, sodass auch kaum eine Kauf- oder Anwendungsberatung stattfinden kann. Kunden, die Fragen zum Produkt oder zu seiner Anwendung haben, enden also letztendlich doch im Internet auf der Seite des Herstellers und werden ihre Fragen dort los. Die meisten bekannten Marken bieten mittlerweile eine hohe Beratungsqualität für ihre Kunden – aber nun einmal online.

Da drängt sich natürlich die Frage auf, warum der Weichspüler nicht einfach online gekauft werden kann. Da es sich um ein Supermarktprodukt handelt, gibt es sogar zwei sinnvolle Möglichkeiten, ihn online zu kaufen. Einerseits ganz klassisch im Online-Shop, andererseits bei der Bestellung in einem Online-Supermarkt.

Manche Supermärkte haben mittlerweile einen Lieferservice. Andere Lieferdienste hängen nicht mit Supermarktketten zusammen, liefern aber dennoch den kompletten Wocheneinkauf bequem bis vor die Haustür – und damit auch Weichspüler. Da es sich bei diesen Angeboten um Online-Lieferdienste handelt, die sich der harten Konkurrenz des Online-Geschäfts stellen müssen, bieten sie oft sehr attraktive preisliche Konditionen und haben weit häufiger Sonderangebote, als man sie im normalen Supermarkt um die Ecke finden würde. Letztlich ist auch das ein Grund, warum immer mehr Kunden sich den Einkauf gegen eine kleine Liefergebühr nach Hause schicken lassen und den sowieso benötigten Weichspüler dabei gleich mit bestellen.

Wer größere Mengen Weichspüler braucht, da zu Hause einfach mehr Wäsche anfällt, sucht im Internet dennoch gerne nach günstigen Preisen.

Im Online-Handel sind viele Produkte schon deswegen billiger, da kein teures Ladengeschäft betrieben werden muss, um sie zu verkaufen.
Die Beratung ist bei Produkten wie Weichspüler im Internet mittlerweile sowieso besser als im Supermarkt, denn dort können Fragen zum Produkt und zur Anwendung oft nur oberflächlich oder auch gar nicht richtig beantwortet werden. Wer Weichspüler in größeren Verpackungseinheiten kauft, kann sich online oft einen Mengenrabatt sichern. Dieser fällt mit der Zeit durchaus ins Gewicht, auch wenn er auf den ersten Blick nicht groß erscheint. Aufs Jahr hochgerechnet spart man durch größere Verpackungseinheiten oder den Kauf mehrerer Flaschen Weichspüler statt einer im Supermarkt aber durchaus einmal nette Geldbeträge. Manche Online-Marktplätze machen ihren Kunden das Leben sogar noch einfacher und bieten Produkte wie Weichspüler im Abo an – dadurch braucht man nicht laufend neu zu bestellen, sondern stellt einfach ein, wie oft eine Lieferung ankommen soll. Schon braucht man sich um den Kauf von Weichspüler praktisch nicht mehr zu kümmern.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Weichspülers

Heutzutage ist Weichspüler in beinahe jedem Haushalt zu finden. Das war natürlich längst nicht immer so, wie man sich denken kann, wenn man sich die Liste der Inhaltsstoffe eines Weichspülers durchliest.

In der Nachkriegszeit in den 50er Jahren blieb endlich wieder die Zeit, sich mit Phänomenen rund um den Haushalt zu befassen. Gerade jetzt entstanden etliche moderne Haushaltsprodukte, die das Leben ein wenig angenehmer machen sollten. Eines davon war der Weichspüler. Die ersten Produkte kamen gegen Ende der 50er Jahre auf den Markt und wurden von den Haushalten schnell angenommen und akzeptiert. In Deutschland waren Weichspüler vor allem gegen Ende der 60er Jahre beinahe in jeder Waschküche zu finden. Schon damals wirkten sie gut gegen die Trockenstarre der Wäsche und blieben die nächsten Jahrzehnte sehr beliebt.

Allerdings wurde dann bekannt, dass die im Weichspüler enthaltenen kationischen Tenside und andere Inhaltsstoffe für die Umwelt nicht immer gut sind. Einige dieser umweltschädlichen Bestandteile befinden sich heutzutage schon nicht mehr in modernen Weichspülern. Andere dagegen sind immer noch enthalten, weshalb sich Alternativen zum Weichspüler entwickelten oder er einfach nicht mehr benutzt wurde. Obwohl es heute Alternativen gibt, seien es andere Zusätze für die Waschmaschine oder Methoden wie das Bügeln von Handtüchern nach der Wäsche, ist Weichspüler aber dennoch ein sehr beliebtes Haushaltsprodukt und wird in den meisten Haushalten eingesetzt. Um die Umwelt zu schonen, verzichten Weichspüler heute jedoch nicht nur so weit wie möglich auf unnötige Bestandteile – sie unterstützen den Anwender auch durch Dosierungshilfe dabei, nur so viel wie unbedingt notwendig zu verwenden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Weichspüler

Die ersten Weichspüler auf dem Markt warben zwar schon mit tollen Düften. Allerdings beschränkten sich die Hersteller damals meist auf eine kleine Auswahl ganz handelsüblicher Duftnoten. Sie erkannten im Laufe der Jahrzehnte aber, dass der Duft eine ganz entscheidende Komponente des Weichspülers war.

Heutzutage bieten Hersteller neben klassischen hauptsächlich ausgefallene Düfte und Duftkombinationen an, Exoten sind an der Tagesordnung. Manche Hersteller arbeiten sogar mit bekannten Parfumeuren zusammen, um ihren Kunden das angenehmste Duft-Erlebnis zu bieten.

Der Duft ist nicht als einziges berauschend am Weichspüler – zu Beginn des Jahres 2011 entdeckten Häftlinge, dass sich das wohlriechende Mittel zu ganz anderen Zwecken nutzen lässt. Im Weichspüler befindet sich eine Substanz, die als Nasenspray berauschend wirkt. Vom Schnuppern an der Weichspülerflasche passiert noch nichts, Einsprühen in die Nase macht den Unterschied. Der fragliche Stoff γ-Butyrolacton (GBL), ein Vorläuferstoff des Betäubungsmittels γ-Hydroxybuttersäure, ist aus diesem Grund in nahezu allen Weichspülern mittlerweile nicht mehr vorhanden.

Weichspüler eignet sich für viele, aber nicht für alle Fasern. Kleidungsstücke und Wäsche, die keinesfalls mit Weichspüler gewaschen werden darf, wird einen Hinweis dazu in den Waschanweidungen haben.
Auch die Weichspüler-Flasche erwähnt meistens eine Auflistung von Stoffen, für die Weichspüler nicht geeignet ist. Zerstört wird der Stoff durch Weichspüler in der Regel nicht, wenn er nicht mit ihm gewaschen werden sollte und das trotzdem passiert. Vielmehr verändern sich seine Eigenschaften. Handtücher aus Frottee beispielsweise wären zwar weich, würden aber nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie vorher. Sollte ein Wäschestück fälschlicherweise mit Weichspüler gewaschen worden sein, dauert es meistens einige weitere Waschgänge, bis seine ursprünglichen Eigenschaften wieder hergestellt sind.

FAQ

Wofür eignet sich Weichspüler – und wofür nicht?

Gut geeignet ist Weichspüler für die meisten synthetischen Fasern. Auch Baumwolle darf damit gewaschen werden. Ungeeignet ist er für Handtücher aus Frottee, Chenille, Mikrofasern und atmungsaktiver Sport- sowie Funktionskleidung. Die natürlichen Stoffe Wolle, Seide und Daunen vertragen ebenfalls keinen Weichspüler. Wolle und Daunen plustern sich nicht mehr auf, Seide kann optische Schlieren bekommen.

Eignet sich Weichspüler für Baby- und Kinderkleidung?

Moderne Weichspüler können für Baby- und Kindertextilien eingesetzt werden. Wenn auf der Verpackung steht, dass sie für die Verwendung wirklich sicher sind – umso besser. Bei sehr günstigen Weichspülern sollte etwas auf die Inhaltsstoffe und ihre Eignung geachtet werden. Stark parfümierte Weichspüler müssen bei Babykleidung vermieden werden, da sie die empfindliche Haut des Babys reizen könnten.

Darf Weichspüler-Wäsche in den Trockner?

So mancher Trockner wurde alleine dadurch zerstört, dass ein Stück Wäsche mit Weichspüler gewaschen und achtlos hineingeworfen wurde.

Wurde die Wäsche mit Weichspüler gewaschen, darf sie das Innere des Trockners gar nicht erst sehen!
Die im Weichspüler enthaltenen Silikone verkleben die Sensoren des Trockners. Das passiert auch, wenn lediglich ein Wäscheteil unbeabsichtigt in den Trockner geraten ist – jetzt noch ohne Folgen. Passiert das aber häufiger, kann der Trockner ernsten Schaden nehmen.

Wie reagiert Elasthan auf Weichspüler?

Die sexy Stretch-Treggings, die so einen tollen Po macht, sollte besser nicht mit Weichspüler gewaschen werden, wenn ihr Stretch-Effekt auf Elasthan beruht. Weichspüler greift dieses Material an und sorgt dafür, dass es Faser für Faser zerstört wird. Stretch-Kleidung leiert aber nicht nur aus, sie wirkt verbeult. Stretch-Material ist auch in feiner Unterwäsche sowie in Dessous enthalten – diese sollte also bestenfalls nicht mit Weichspüler behandelt werden.

Reinigt Weichspüler die Wäsche?

Eine echte Reinigung der Wäsche wie mit Waschmittel kann ein Weichspüler nicht leisten. Es reicht also nicht, die Wäsche nur damit zu waschen, sie wäre danach weder richtig sauber noch hygienisch gereinigt. Weichspüler ist ein Kombinationsprodukt, das immer zusammen mit Waschmittel benutzt werden muss.

Darf Weichspüler bei sensibler Haut verwendet werden?

Sensible Haut reagiert schnell auf Bestandteile von Waschmittel, Weichspüler und anderen haushaltsüblichen Reinigungsmitteln. Für diesen Fall gibt es spezielle Weichspüler, die sich an sensible Haut richten und keine aggressiven Duftstoffe oder sonstige reizende Chemikalien enthalten.
Manche Menschen mit empfindlicher Haut reagieren aber auch gar nicht auf den Weichspüler und können ihre Wäsche damit problemlos waschen. Das sollte im Einzelfall ausprobiert werden. Im Zweifelsfall sollte besser ganz auf Weichspüler verzichtet werden, wenn die Haut bekanntermaßen sensibel reagiert.

Nützliches Zubehör

Der Schraubverschluss einer Weichspüler-Flasche ist gleichzeitig eine Dosierhilfe. Sie ist allerdings ungenau, da Hersteller lediglich angeben, dass eine halbe oder Dreiviertel-Kappe für die Wäsche ausreicht. Milliliter-Angaben hat ein solcher Deckel nicht. Das führt natürlich dazu, dass oft etwas zu viel Weichspüler eingesetzt wird in dem Versuch, abzuschätzen, ob das nun wirklich die benötigte halbe Kappe ist oder nicht. Eine Dosierhilfe mit Milliliter-Markierung hilft, nur die wirklich erforderliche Menge Weichspüler zur Wäsche zu geben.

Wie beim Waschmittel ist die erforderliche Menge Weichspüler abhängig von der Verschmutzung der Wäsche sowie der Wasserhärte. Je mehr Kalk im Wasser vorhanden ist, desto mehr Waschmittel und Weichspüler wird auch benötigt, um zu wirken. Der örtliche Wasserversorger kann Auskunft über die Wasserhärte geben – mit einem kleinen Teststreifen kann man das aber auch selbst herausfinden. Diese kann man günstig online bestellen. In manchen Gemeinden geht aber auch der Service der Wasserversorger weiter und sie versenden regelmäßig an die Haushalte eine Information darüber, wie hart das Wasser ist. Dann ist ein Teststäbchen natürlich nicht mehr notwendig.

Wenn die Wäsche sauber ist, ist es die Waschmaschine selbst noch lange nicht. Das leistet auch kein Weichspüler. Deswegen kann es sinnvoll sein, nach dem Waschgang auch an die Maschine zu denken. Das Waschmittelfach sollte regelmäßig mit klarem Wasser gespült werden, denn sowohl Waschmittel als auch der Weichspüler hinterlassen Spuren. Vollständig entfernen kann sie die Waschmaschine selbst nicht. Ein Entkalker für die Waschmaschine sorgt zusätzlich für ein verlängertes Leben.

Alternativen zu Weichspüler

Früher, als es noch keinen Weichspüler gab, existierte die Trockenstarre bei der Wäsche natürlich trotzdem. Aus diesen Zeiten stammen die Alternativen zum Weichspüler, die ebenfalls wirksam sind und sich auch heute noch für die Stoffe eignen, denen Weichspüler nicht gut tut.

Eine Möglichkeit, den Weichspüler zu ersetzen, ist Essig. Bei dem Gedanken daran lesen so manche Liebhaber weicher, wohlriechender Wäsche schon wieder weiter, denn jeder kennt den beißenden Geruch von Essig. Allerdings hält sich dieser nur in der Waschmaschine – beim Trocknen verfliegt er von ganz alleine. Essig macht die Wäsche ebenfalls schön weich und verhindert, dass sie beim Trocknen bretthart wird. Lediglich der angenehme Parfüm-Duft von Weichspüler lässt sich durch Essig nicht ersetzen.

Einen ganz ähnlichen Effekt hat eine halbe Zitrone, die direkt in die Waschmaschine gegeben wird. Damit sie sich nicht überall in der Wäsche verteilt, kann sie in ein durchlässiges Stoffsäckchen gegeben und danach wieder entfernt werden. Stattdessen kann natürlich auch Zitronensaft ins Weichspüler-Fach der Waschmaschine gefüllt werden. Zitronenduft empfinden die meisten Menschen als angenehmer als Essig – auch, wenn sie mit dem Duft der Alternativen nur dann zu tun haben, bis die Wäsche trocken ist.

Gut gegen hartes Wasser wirkt einfaches Natron. Bei starker Verschmutzung der Wäsche darf es davon auch etwas mehr sein. Natron wird zunächst in Wasser gelöst und dann ins Weichspülerfach der Waschmaschine gegeben. Geeignet ist diese Alternative für alle Arten von Wäsche.

Für manche Stoffe bietet sich an, auf den Weichspüler und sie anschließend einfach zu bügeln. Dadurch löst sich die Trockenstarre auf, ihre Fasern werden weich und plustern sich wieder so auf, wie sie sollten. Beliebt ist das bei Baumwollstoffen: Handtücher werden auf diese Art auch ohne den für sie schädlichen Weichspüler wieder fluffig und weich.

Wem es beim Weichspüler nicht unbedingt um den weichmachenden Effekt, sondern um den Duft geht, kann dazu ein Duftsäckchen im Kleiderschrank aufhängen.
Eine gut riechende Seife hat den gleichen Effekt, auch wenn es eine Weile dauern kann, bis sich der Duft im Kleiderschrank ausgebreitet hat. Ganz so intensiv wie ein Duft aus Weichspüler wird der Geruch vermutlich nicht sein, doch mit der Zeit ist er an der Wäsche trotzdem deutlich wahrzunehmen.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Weichsp%C3%BCler – allgemeines zum Thema Weichspüler

http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/haushalt/id_45994918/die-vor-und-nachteile-von-weichspueler.htmlVor- und Nachteile von Weichspüler, damit die Wäsche immer richtig behandelt wird

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/weichspueler-chemikalien-ia.html – eine Zusammenstellung von Inhaltsstoffen, die hochwertiger Weichspüler nicht enthalten darf

https://www.barcoo.com/news/weichspueler-darauf-solltest-du-achtenKauftipps für Weichspüler

https://www.barcoo.com/news/wann-du-weichspueler-auf-keinen-fall-verwenden-solltest – bei welcher Wäsche darf Weichspüler nicht verwendet werden?

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