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Weinkühler Test 2017 • Die 10 besten Weinkühler im Vergleich

Worauf muss ich beim Kauf eines Weinkühlers achten?Bei keinem anderen alkoholischen Getränk ist das Trinken mit einer Welt an Tradition, Geschichte, Fachwissen, Komplexität und Verkostung verbunden, wie es der Wein mit sich bringt. Der Saft aus vergorenen Beeren erweist sich nicht nur als reines Genussmittel, sondern kann sogar, in der geeigneten Menge getrunken, gesundheitliche Vorteile mitbringen.

Was über den Wein zu wissen ist, reicht weit über die einfachen Unterscheidungsmerkmale wie roten und weißen, trocknen und süßen Wein hinaus. Erst mit der Lagerung und den damit einhergehenden biochemischen Reifeprozessen erreichen Weinsorten ihr volles Aroma. Beim Degustieren wird aber nicht alleine auf die Geschmacksrichtung geachtet, das Bouquet, der Abgang, der Duft und die Färbung des Weins spielen eine Rolle im Bewertungssystem des Kenners. Dazu gibt es Weinregeln, die jeder Gastgeber kennen sollte, um zu den Speisen den richtigen Wein zu reichen.

Wichtig ist auch die richtige Trinktemperatur des Weins. Sie beeinflusst die Entfaltung der Aromen und kann, bei falscher Temperatur, einen guten Wein in seiner Qualität stark beeinträchtigen. Die Lagerung der Weinflaschen handhabt jeder Haushalt anders. Nicht jeder ist in der Lage, sich einen Weinkühlschrank anzuschaffen. Weine, die aber einfach in der Wohnung oder im Keller aufbewahrt werden, sind meistens zu warm, besonders Rosé- und Weißweine.

Hier kann bereits ein einfacher Weinkühler Abhilfe schaffen. Die zu warme Flasche wird einige Minuten vor dem Servieren auf die geeignete Trinktemperatur gebracht und kann dann auch während des Trinkens weiter kühlgehalten werden.

Unser Weinkühler Vergleich 2017 soll zeigen, welche Modelle es gibt, wo sie zum Einsatz kommen, auf was beim Weingenuss zu achten ist und was beim Kauf eines Weinkühlers alles berücksichtigt werden kann.

Weinkühler Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Der WMF Weinkühler Manhattan Cromargan Edelstahl mattiert ist der Sieger im Weinkühler VergleichDer Räder - P.e.T. Vino Beton Weinkühler Der Vacu Vin - 3649360 - Aktiv Weinkühler Elegant Edelstahl belegt Platz 3 im Weinkühler VergleichDer Alfi 0457205100 Alfi Flaschenkühler Vino belegt Platz 4 im Weinkühler VergleichDer Le Creuset Aktiv-Weinkühler WA-126 schwarz belegt Platz 5 im Weinkühler VergleichDer VINENCO Premium 3-in-1 Flaschenkühler mit Dekantier-Ausgießer und Edelstahl-Kühlstab belegt Platz 6 im Weinkühler VergleichDer cb-seven's Premium Weinkühler | mit Edelstahl-Kühlstab belegt Platz 7 im Weinkühler VergleichVacu Vin Rapid Ice Weinkühler
Der Guzzini 23690100 Weinkühler belegt Platz 9 im Weinkühler VergleichDer Haushalt International Weinkühler Flaschenkühler aus Kunststoff doppelwandig belegt Platz 10 im Weinkühler Vergleich

WMF
Weinkühler Manhattan Cromargan Edelstahl mattiert

Räder
P.e.T. Vino Beton Weinkühler "Das Leben ist zu kurz..."

Vacu Vin
3649360 - Aktiv Weinkühler Elegant Edelstahl

Alfi
0457205100 Alfi Flaschenkühler Vino

Le Creuset
Aktiv-Weinkühler WA-126 schwarz

VINENCO
Premium 3-in-1 Flaschenkühler mit Dekantier-Ausgießer und Edelstahl-Kühlstab

cb-seven's
Premium Weinkühler | mit Edelstahl-Kühlstab

Vacu Vin Rapid Ice Weinkühler

Guzzini
23690100 Weinkühler

Haushalt International
Weinkühler Flaschenkühler aus Kunststoff doppelwandig

Bewertung1,01,31,41,51,61,71,92,02,12,4
AbmessungenHöhe: 19,5 cm
Durchmesser: 12 cm
Höhe: 21,5 cm
Durchmesser: 13,5 cm
15,2 x 15,2 x 21 cm
11 x 41 cm1,9 x 15,9 x 22,9 cm32 x 2,5 x 2,5 cm22 x 7 x 4 cm14 x 2,5 x 17,8 cm15 x 15 x 23 cmca. 23cm x 11cm cm ( H x B)
MaterialCromargan EdelstahlBeton mit PrägungEdelstahlEdelstahlPVC-beschichtetes NylonEdelstahlEdelstahlKunststoffKunststoffrobuster Kunststoff
Gewicht998 g0,5 kg907 g572 g540 g100 g141 g299 g454 g408 g
Art des Weinkühlensdoppelwandiges MaterialKühler in Wasser eintauchenKühlelementdoppelwandiges MaterialKühlmanschette zum ÜberstülpenKühlstabKühlstabAktivkühlerdoppelwandiger Kunststoffbehälterdoppelwandiger Kunststoffbehälter
Farbesilbergrausilbersilberschwarzsilbersilbersilbertransparenttransparent
Details


  • überzeugt durch sein doppelwandiges Material

  • Kühlakkus oder Eis sind überflüssig

  • einfach die gekühlte Weinflasche hineinstellen und der Wein bleibt bis zum letzten Tropfen schön kühl und frisch

  • zeitloses Design und hochwertiges Material



  • Material: Beton mit Prägung

  • Höhe: 21,5 cm

  • Design: muk/Werksdesign

  • Motiv "Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken"



  • kühlt den Wein innerhalb von ca. 5 Minuten runter und hält ihn für Stunden kalt

  • das herausnehmbare Kühlelemente wird in das Edelstahlgehäuse geschoben

  • das Kühlelement muss im Gefrierfach für ca. 6 Stunden gelagert werden

  • das Kühlelement ist flexibel und unzerbrechlich



  • doppelwandiger Flaschenkühler aus Edelstahl, mattiert - schlag- und bruchfest

  • für Flaschen mit 0,7 l oder 1,0 l Inhalt

  • die Getränke bleiben lange kühl und frisch

  • keine Kondenswasserbildung, somit keine Ränder auf dem Tisch



  • im Gefrierschrank aufbewahren und bei Bedarf sofort einsatzbereit

  • großer Kühlbereich mit zwei integrierten Kühlpads

  • angepasste Form für maximalen Flaschenkontakt und optimalen Kühleffekt

  • Universalgröße passend für die meisten 0,75l Wein- und Sektflaschen



  • Kühlstab für etwa eine Stunde im Gefrierfach kühlen, bis das darin enthaltene, hermetisch versiegelte Kühlgel gefroren ist, danach mit Ausgießer verschrauben

  • etwa ein halbes Glas Wein vorab aus der Flasche gießen, Weinkühler einsetzen und perfekt gekühlten Wein für bis zu zwei Stunden genießen

  • BPA-freies Acryl und hochqualitativer, gebürsteter 304 Edelstahl sorgen für einen unverfälschten, puren Weingenuss



  • den Edelstahl-Kühlstab für zwei Stunden ins Gefrierfach legen und mit dem Aufsatz verschrauben

  • ermöglicht das gleichmäßige und tropffreie Einschenken

  • BPA-freies Acryl und gebürsteter Edelstahl (FDA und LFGB zertifiziert)



  • Kühlt den Wein in 5 Minuten und behält ihn kalt für Stunden

  • Der Kühler legt sich flach im Grefierschrank

  • Flexibel und potenziell unzerbrechlich

  • Aktivkühler, ohne Eis



  • transparenter Flaschenkühler aus Kunststoff

  • formschön und für verschiedene Flaschen geeignet

  • ist für jede Party, Feier oder sonstige Gelegenheit gut einzusetzen



  • Höhe 23 cm

  • für Flaschen bis zu 9 cm Durchmesser

  • doppelwandig für eine gute Isolierung

  • leichte Reinigung

herausnehmbares KühlelementneinneinGrüner HakenneinWeinkühler ist eine KühlmanschetteWeinkühler ist ein KühlstabWeinkühler ist ein KühlstabWeinkühler ist ein Kühlstabneinnein
auch für größere Flaschen geeignet?Grüner HakenGrüner HakenneinGrüner HakenneinGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner Hakennein
Komfort
Handhabung
Preis- / Leistung
Preisvergleich

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Weinkultur und Weinanbau

Wein & Speisen

Ein guter Wein ist an einfachen Merkmalen zu erkennen. Im Glas sollte er transparent sein, möglichst ohne Trübung und Schwebeteilchen. Die Oberfläche spiegelt und schimmert in Lichtreflexen, die deutlich erkennbar sein sollten. Sobald der Wein dekantiert oder ins Glas gegossen wurde, sollten sich alle vorhandenen Partikel am Boden absetzen. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um eine niedrige Qualität, schlechtere Lagerung oder Filtration.

Der Weinliebhaber erkennt den guten Wein auch an Duft und Farbe. Letzteres gibt Aufschluss über das Alter des Weins, über die Herkunft und den Jahrgang, Der Duft wiederum verbindet Riech- und Geschmackssinn als ein Intensivieren des Weingenusses. Das ist der Grund, weshalb der Kenner sein Glas schwenkt. Je mehr der Wein im Glas kreist, desto mehr setzt er seine vollen Aromen frei.

Weine werden nicht nur durch ihr Anbaugebiet unterschieden, sondern auch durch die Rebsorte, den Boden, die Art der Verarbeitung und Lagerung. Wichtige Weißweinrebsorten sind „Chardonnay“, „Riesling“, „Pinot Blanc“ oder „Sauvignon Blanc“, Rotwein gibt es als Rebe als „Syrah“, „Shiraz“, „Merlot“, „Cabernet Sauvignon“ oder „Pinot Noir“.

Die wichtigsten Regeln für den Weingenuss

Sicherlich ist das Trinken von Wein nicht nur eine Sache der richtigen Verkostung und nur für Kenner ein Genuss. Einfache Regeln kann sich jeder merken, die dann das volle Weinaroma zur Geltung bringen. Das betrifft gerade die Kombination von Wein und Speisen.

Hier ist die Voraussetzung einfach stimmig, dass bestimmte Weinsorten zu bestimmten Gerichten passen, um den Geschmack der Speisen zu vervollkommnen. Weinkenner und Winzer empfehlen zwar verschiedene Möglichkeiten, die Regeln sind jedoch einfacher als angenommen.

Wein und Speise

Bekannt ist z. B., dass Weißwein eher für Fisch, Geflügel und Gemüse passt, während Rotwein zu deftigeren und roten Fleischsorten wie Ente, Kalb oder Rind gereicht wird. Natürlich lässt sich das Aroma einer bestimmten Weinsorte auch optimal mit einem bestimmten Gericht kombinieren. Die Regel ist, dass der Wein zur Speise passt. Je würziger das Fleisch und die Speisen sind, desto kräftiger kann dann auch der Wein sein.

Wein und Fisch

Meeresfrüchte und Fischsorten benötigen nicht allgemein immer nur Weißwein, sondern meistens auch ganz bestimmte Sorten. Wichtig ist, dass der Wein eine gewisse Zitrusnote aufweist, die den Geschmack des Fischs untermalt. Kleine, aber feine Unterschiede liegen auch bei der Art des Fischgerichts. So ist es kein Wunder, dass Austern sehr gerne mit Schaumweinen oder sogar Champagner verzehrt werden, während zu Lachs tatsächlich besser ein fruchtiger Rotwein, statt eines Weißweins passt. Ähnlich sieht es bei deftigen Garnelen aus, zu denen Rot- und Roséweine eine edle Ergänzung sind.

Wein und Käse

Leichte Weine sind optimal für den Verzehr von mildem Käse. Besonders gut sind Weißweine mit fruchtiger Note, nicht so gut schwere Rotweine, auch wenn diese Kombination häufig als Empfehlung gilt. Zu deftigem Käse passen Weine, die durch das würzige Aroma nicht an Geschmack verlieren. Auch spielt hier die Säure des Weins eine Rolle. Ist der Wein zu trocken, kann die Sorte den Geschmack des Käses auch überlagern. Was dagegen immer schmeckt, sind süße Weine. Sie passen sowohl zu milden als auch kräftigen Käsesorten.

Wein und Kochen

Wer Wein in Soßen und beim Kochen verwendet, sollte die gleiche Sorte dann möglichst auch zum Essen reichen. Ist z. B. ein Braten oder eine Soße auf die genutzte Weinnote abgestimmt, kann ein anderer Wein den Geschmack verändern oder sogar verschlechtern.

Welche Weinsorte beim Kochen genutzt wird, bleibt natürlich auch eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels. Ein hochwertiger und teurer Wein, der dann im Topf verdampft, ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Sinnvoll ist die geeignete Abstimmung des Weins, so dass er sowohl zum Kochen als auch Essen gereicht werden kann, ohne von schlechterer Qualität zu sein oder den Geldbeutel zu sehr zu strapazieren.

Die wichtigsten Regeln für den Weingenuss

Wein beim Grillen

Gegrillte Speisen sind häufig sehr würzig und schwer. Meistens findet das Grillfest auch an der frischen Luft statt. Sind Gäste geladen, sollte der Wein dann auch anregend wirken und nicht einen zu starken Rausch auslösen. Zu gegrilltem Fleisch passt immer ein Wein mit Struktur, um die kräftigen Röstaromen zu unterstützen. Das bedeutet, dass trockene und kräftige Weinsorten durchaus geeignet sind, aber leicht gekühlt zum Essen gereicht werden können. Gut schmeckt ein z. B. ein gekühlter Shiraz.

Zu gegrilltem Gemüse oder zu Fischsorten passen fruchtige Sommer- und Weißweine, z. B. ein Riesling oder Chardonnay.

Süß und Sauer

Alle Weinsorten haben die Eigenschaft, die Süße und Säure eines Gerichts zu verdoppeln. Das bedeutet, dass die Süße einer Speise durch den Wein verstärkt wird, ebenso das Säuerliche eines Gerichts. Daher kann ein einfacher Ausgleich geschaffen werden, indem saure Speisen mit süßem oder fruchtigem Wein, süße Gerichte mit einer Sorte von leicht säuerlicher Note kombiniert werden. Gerade beim Dessert zeigt sich die richtige Auswahl in geeigneter Harmonie. Ein Eiswein oder Süßwein kann gereicht werden, sollte aber immer weniger süß als die Nachspeise sein.

Das gilt auch für Schokolade. Gerade dunkle Schokolade verträgt sich kaum mit Rot- oder Weißwein. Dagegen kann ein guter Portwein den Geschmack intensivieren. Bei Schokolade gilt allgemein, dass Weine den bitteren Geschmack verstärken. Besser ist es also, die Schokolade ohne Wein zu genießen.

Fazit:

Letztendlich bestätigt sich bei allem, dass die Kombination von Speisen und Weinsorten neben allen Regeln und Empfehlungen einfach den eigenen Geschmack treffen sollten. Sind Gericht und gereichter Wein bekannt und bereits verköstigt, sind keine speziellen Empfehlungen notwendig. Es geht nun einmal nichts über den Wahlspruch: Probieren geht über Studieren.

Was allerdings gar nicht geht, ist ein zu warmer Wein. Zum einen schmeckt er nicht, zum anderen werden bei der falschen Temperatur die Aromen durch den Alkohol überlagert. Daher empfiehlt es sich, die Flasche gut zu kühlen, bevor zu serviert wird.

Weißwein benötigt eine Temperatur zwischen 6 bis 10 Grad, Rotwein schmeckt bei 12 bis 18 Grad. Auf diese kleineren Details kann schon vorab geachtet werden, damit das Essen nicht zum Reinfall wird. Der Wein kann aber auch während des Essens gekühlt werden, z. B. in einem Weinkühler.

Was ist ein Weinkühler?

Was ist ein Weinkühler?

Wo immer der Wein im Haus gelagert wird, durch einen Weinkühler kann er schnell auf die optimale Trinktemperatur gebracht werden. Allgemein gilt die Regel, dass es besser ist, den Wein lieber etwas kühler zu servieren, selbst wenn die optimale Trinktemperatur nicht bekannt ist. Das ist darum sinnvoll, weil der Wein beim Einschenken in ein Glas etwa um ein bis zwei Grad Celsius wärmer wird. Ist er vorab schon zu warm, ist er kaum schmackhaft.

Es gibt Weinkühler, die als Gefäß die Flasche einfach kühlen oder die Temperatur nach Wunsch herabsenken. Das ist sinnvoll, wenn das Essen länger dauert und der Wein über einen bestimmten Zeitraum kühlgehalten werden soll. Betroffen sind nicht nur Schaumweine, Weiß- und Roséweine, auch Rotweine benötigen nicht immer Zimmertemperatur, sondern schmecken oftmals viel besser, wenn sie leicht gekühlt gereicht werden, da sich so die Aromen nicht überlagern.

Der Weinkühler in seiner klassischen Ausführung ist häufig zylinderförmig und mit einer doppelten Wand ummantelt, die die isolierende Wirkung erzielt. Dabei kann die eigentliche Kühlung dann aktiv oder passiv stattfinden. Da kein Eis verwendet wird, tropfen die Flaschen nicht beim Herausnehmen.

Gerade bei hochwertigen Getränken wie Champagner ist der Weinkühler nötig, damit die Flasche die geeignete Kühlung erhält und ihren Preis auch in der geschmacklichen Note Wert ist. Der Weinkühler ist nicht mit Eis gefüllt sein, sondern weist Kühlakkus als Kühlstäbe oder als Kühlmanschette auf. Dazu sind die Modelle häufig auch im Design ansprechend und bereichern einen gut gedeckten Tisch durch die elegante Note.

Vorteile & Anwendungsbereiche von WeinkühlerVorteile & Anwendungsbereiche

Ein guter Wein hat oftmals auch seinen Preis. Als Genussmittel gönnt sich so mancher hin und wieder einen besonders edlen Tropfen, der dann auch unter optimalen Bedingungen getrunken werden sollte. Wird Rotwein im Weinkühler auf eine etwas niedrigere Trinktemperatur gebracht, nennt sich der Vorgang „Chambrieren“.

Während Weiß- und Schaumweine sehr schnell gekühlt werden können, ist für die Kühlung beim Rotwein ein etwas schonenderer Vorgang nötig. Die Flasche sollte also langsam, am besten über einige Stunden gekühlt werden, bevor sie dann geöffnet wird, was durch einen Weinkühler besser gelingt, da die Temperatur hier beeinflusst werden kann.

Die optimale Temperatur sollte 18 Grad Celsius nicht übersteigen und hängt von der Art des Weins ab. Selbst wenn der Rotwein etwas zu kühl sein sollte, kann er im Glas dann mit der Hand etwas angewärmt werden, was alleine durch das Halten des Glases möglich ist.

Auf einem gedeckten Tisch macht sich der Weinkühler besonders gut. Die Flasche kann nach Bedarf entnommen werden, ohne nass zu sein oder zu tropfen, wie es bei einem einfachen Eiskübel der Fall ist. Dazu sind viele Weinkühler auch zur optisch anspruchsvollen Tischdekoration geeignet und werden daher nicht nur von Weinkennern geschätzt. Die Materialien der Weinkühler unterscheiden sich ebenso wie das Kühlsystem. Es gibt neben den klassischen Modellen aus Edelstahl auch Weinkühler aus Ton oder Terracotta. Bei diesen Weinkühlern wird vor der Nutzung Wasser eingefüllt, während das Material dieses aufsaugt und dann nach und nach verdunstet, während die Weinflasche gekühlt wird. Gerade in sehr heißen Ländern hat sich diese Form des physikalischen Kühleffekts durchgesetzt.

Neben der reinen Kühlung des Weins eignen sich Weinkühler auch für die halbvolle Flasche, die erst am nächsten Tag getrunken wird. Es ist bekannt, dass Sauerstoff auf den Wein eine eher negative Wirkung hat, wenn die Flasche bereits geöffnet ist und bis zum nächsten Tag stehen bleibt. Er kann dann schal schmecken oder auch vollständig oxidiert sein.

Das betrifft allerdings nicht alle Weine. So enthalten junge Weinsorten etwas mehr Schwefel, der wiederum den Sauerstoff bindet. Dadurch wird die Flasche, selbst im geöffneten Zustand, länger haltbar. Auch tanninreiche Weinsorten überstehen einen Tag, ohne ungenießbar zu werden. Ganz bestimmte Weine benötigen sogar viel Luft, um zu atmen, und können so am nächsten Tag besser schmecken. Zu diesen gehört z. B. ein junger „Barolo“ oder guter „Shiraz“.

Entscheidend ist die Weinsäure. Sobald sie sich verliert, verfliegt auch das Aroma. Das bringt mit sich, dass Schaumweine bereits nach einigen Stunden schal schmecken. Grundsätzlich kann also weniger Luft die Haltbarkeit verlängern. Dafür sollte die Flasche für den nächsten Tag gut verkorkt werden. Der Weinkühler kann die Lagerung durch Kühlung dann noch einmal zusätzlich vereinfachen.

Welche Arten von Weinkühlern gibt es?

Der Weinkühler wird durch sein Material und durch das Kühlsystem unterschieden. Die Materialien können sehr einfach ausfallen, aus Plastik, Plexiglas oder Kunststoff sein, wobei dann eine doppelwandige Ummantelung die Isolierung bewirkt.

Etwas hochwertiger sind Modelle aus Edelstahl oder Chrom als die klassische und optisch anspruchsvolle Variante, die dazu auch robust und rostfrei ist. Auch hier fungiert eine doppelbeschichtete Wand als Isolierung.

Schließlich sind Weinkühler aus Ton, Terracotta oder Beton im Handel erhältlich, die mit dem Verdunstungsprinzip arbeiten, und neuere Modelle aus Neopren, die eine hervorragende Isoliereigenschaft aufweisen und meistens durch einen Griff gestatten, dass die Flasche nicht extra aus dem Weinkühler genommen werden muss.

Eine weitere Form des Weinkühlers kann auch als Flasche mit eingebautem Kühlstab erworben werden. Der Wein wird hier direkt in den Weinkühler eingefüllt und dabei dann gleichzeitig dekantiert.

Die Kühlung selbst erfolgt in aktiver oder passiver Form.

Die aktive Kühlung benötigt immer ein Kühlmittel, während sie elektrisch oder nach einfachen physikalischen Prozessen funktioniert. Durch ein Kühlgel, eine Kühlflüssigkeit, durch Kühlstäbe oder Manschetten kann die Flasche dann nicht nur gleichbleibend kühl gehalten werden, sondern auch auf eine bestimmte Temperatur gebracht werden. Die vorhandenen Kühlmittel sind entweder im Weinkühler integriert oder herausnehmbar, so dass sie dann als Einzelteile im Gefrierfach vorgekühlt werden können.

Die elektrischen Weinkühler weisen ein Display auf, über den die Temperatur reguliert werden kann. Sie sind die kleinere Variante zum Weinkühlschrank, sind allerdings nur für einzelne Flaschen vorgesehen.

Die passive Kühlung erfolgt ohne Kühlmittel oder Strom. Sie wird alleine durch die Bauweise der Modelle, z. B. das Material oder die doppelte Beschichtung mit Isolierfunktion der Wand möglich. Bei diesen Weinkühlern geht es darum, dass die Flasche die erwünschte Trinktemperatur beibehält.

Welche Arten von Weinkühlern gibt es?

Der Weinkühler Vergleich 2017 – nach diesen Kriterien haben wir die Modelle getestet:

Für unseren Vergleich haben wir verschiedene Modelle von namenhaften Herstellern bestellt und getestet. Unsere Testpersonen waren sowohl Laien als auch Weinprofis, so dass es uns weniger um die professionelle Verkostung des Weins ging, als um die einfache Handhabung und die erhoffte Kühlung der genutzten Weinflaschen.

Unsere Kriterien bezogen sich auf die Verarbeitung, das Material, den Kühleffekt, die Handhabung, die Nutzung und die Wirkung des Weinkühlers. Da die Bestellung im Internet erfolgte, konnten wir auch Lieferzeit, Lieferumfang und Verpackung der jeweiligen Händler prüfen und miteinbeziehen. Aus all dem ergab sich eine Auswahl besonders guter Modelle, die wir dann in einzelnen Vergleichsberichten in ihren Vor- und Nachteilen genauer untersucht haben und die im Vergleich zu anderen Weinkühlern die bessere Alternative waren.

Jeder Weinkühler sollte die Kühlung der Flasche auf eine optimale Trinktemperatur möglich machen. Die Auswahl war tatsächlich groß, so dass wir auf ganz unterschiedliche Kühlmethoden trafen, die vom klassischen Edelstahlmodell mit passiver Wirkung zu hochwertig elektrischen Modellen mit aktivem Kühlsystem reichten. Letztendlich zählte weniger die technisch raffinierte Ausstattung als der Kühleffekt selbst. Selbst Modelle aus Beton und Ton konnten uns überzeugen, die dabei auch optisch ansprechend waren.

Der Weinkühler sollte Platz genug für eine große Flasche Wein oder Sekt bieten, die Kühlung gewährleisten und die Trinktemperatur beibehalten. Überzeugen konnten uns daher vor allen Dingen Modelle, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte.

Worauf muss ich beim Kauf eines Weinkühlers achten?

Ein Weinkühler ist eine gute Anschaffung zum kleinen Preis, der beim Weingenuss die optimale Trinktemperatur des Weins bewirkt. Die Modelle sind in ihren unterschiedlichen Ausführungen günstig im Handel erhältlich und können dann als passive oder aktive Weinkühler zum Einsatz kommen.

Das Material ist entscheidend beim Kauf eines guten Weinkühlers, ebenso die Form seines Kühlsystems. Wer häufig Gäste einlädt oder Wert auf die Kühlung seines Weins legt, sollte Weinkühler mit herausnehmbaren Kühlakkus oder Manschetten wählen. Diese enthalten statt Kühlflüssigkeit häufig ein Kühlgel, das erlaubt, die Flasche über mehrere Stunden in gleichbleibender Temperatur zu halten.

Etwas hochwertiger sind Modelle, die elektrisch arbeiten und die Regulierung der Temperatur ermöglichen. Der Wein kann dementsprechend auf eine ganz bestimmte Temperatur herabgekühlt werden und die Kühlung dann an die Sorte und Art des Weins angepasst werden.

Ganz einfach sind Modelle mit passivem Kühlsystem. Hier wird alleine durch Material und doppelte Wand die Isolierung der Flasche bewirkt, die dann auch über einen längeren Zeitraum in gleicher Temperatur gehalten werden kann. Die Flasche wird allerdings gleichbleibend kühl gehalten, kann nicht auf eine bestimmte Temperatur gebracht werden.

Werden diese Modelle allerdings samt Flasche im Kühlschrank vorgekühlt, kann die Flasche eine bestimmte Kühlung erhalten und diese dann auch länger bewahren.

Beim Kauf sollte auch auf das Design und die hochwertige Verarbeitung geachtet werden. Letztere zeigt sich durch abgerundete Kanten, Stabilität beim Aufstellen und einer einfachen Handhabung, z B. bei den herausnehmbaren Kühlelementen. Das Design ist zwar eine Geschmacksfrage, kann den Tisch und die Halterung der Flasche aber immer optisch aufwerten. Es gibt ausgefallene, witzige, elegante, stilvolle und schlicht klassische Varianten. Da der Weinkühler meistens direkt auf dem Tisch steht, sollte das Design ein Augenfang sein.

Das Volumen der Weinkühler sollte ebenfalls bedacht werden. Alle Modelle sind für jeweils eine Flasche geeignet, die Maße und der Durchmesser fallen allerdings verschieden aus. Die normale Weinflasche hat einen Inhalt von 750 ml, die dann auch optimal in den Weinkühler passt. Da aber die Flaschen auch unterschiedlich in der Form ausfallen, sich z. B. Champagner- oder Rotweinflaschen unterscheiden, sollte genügend Spielraum vorhanden sein, um nicht nur auf die Unterbringung einer bestimmten Flaschenform begrenzt zu sein.

Gerade Weinkühler, die auch als Sektkühler fungieren, sind für die Kühlung von Flaschen gefertigt, die auch einen Liter enthalten.

Viele Weinkühler sind sehr einfach zu transportieren. Einige erweisen sich in dieser Hinsicht besonders vorteilhaft, weil sie das geeignete Material aufweisen, das flexibel ist, damit eine gute Passform aufweist und elastische Seiten bietet. Diese sind dann eher Weinkühlbeutel als Weinkühler und sinnvoll für unterwegs.

Worauf muss ich beim Kauf eines Weinkühlers achten?

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Weinkühler gibt es in hochwertiger Ausführung von Herstellern und Marken wie WMF“, „Räder“, „Alessi“, „Le Creusset oder Vinenco.

  • WFM bietet besonders viele Modelle in klassischer Form aus hochwertigem Edelstahl an, die sich in der Praxis bewährt haben.
  • Vinenco wiederum hat den Weinkühler mit zusätzlicher Dekantierung im Angebot. Der Wein wird direkt in den Weinkühler gefüllt, der in der Mitte einen Kühlstab enthält und durch die Öffnung das Dekantieren ermöglicht.
  • Räder wiederum bietet viele Modelle mit passivem Kühlsystem an, darunter aus praktischen Materialien wie Ton oder Beton. Diese Steingefäße sind auch optisch ein Hingucker und eine gute Alternative zum klassischen Modell.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Weinkühlers?

Zum Kauf eines geeigneten Weinkühlers ist eine persönliche Beratung eher unnötig. Im Fachgeschäft kann sie natürlich vor Ort stattfinden, während die Auswahl an Weinkühlern häufig auf bestimmte Marken beschränkt ist, die das Geschäft vertreibt. Auch müssen die Modelle auf Lager sein.

Das Internet dagegen bietet eine große Auswahl vieler Modelle von verschiedenen Herstellern. Die Bestellung ist bequem, rund um die Uhr möglich und mit einer schnellen und günstigen Lieferung verbunden. Daneben sind auch die Preise etwas günstiger als im Fachhandel, da Händler im Online-Bereich weniger Miet- und Personalaufwand haben. Das wiederum zeigt sich in Sonderangeboten und Rabatten.

Die Garantieansprüche und Rückgabebedingungen sind die gleichen, wie sie auch der Fachhandel bietet. Das breite Angebot verschiedener Weinkühler kann besser überblickt werden, wenn auch die vorhandenen Kundenmeinungen miteinbezogen werden, die die Modelle bereits in der Praxis testen konnten. So lässt sich schnell herausfiltern, welche Weinkühler besonders hochwertig, welche von mangelnder Verarbeitung und Qualität sind.

Die Geschichte des Weins

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Weins

Der Weinanbau ist eine Schöpfung der Hochkulturen, so dass die Geschichte weit in die Antike zurückreicht. Wein war schon im 6. Jahrhundert v. Chr. als Getränk bekannt, besonders in China und Ägypten.

Nicht nur zum reinen Genuss wurde Wein angebaut, er diente vor allen Dingen rituellen Praktiken und im Bereich der Medizin. Die Weinkultur wurde dann auch in Griechenland und Rom zelebriert. Daher ist es kein Wunder, dass in Verbindung mit dem göttlichen Getränk auch Götter verehrt wurden, so der griechische Dionysos oder die römische Variante in Form von Bacchus, der als Gott des Weines bekannt wurde.

Die Ernte, Herstellung und Lagerung des Weins unterlag zu dieser Zeit religiösen Normen und wurde in erster Linie von Priestern betrieben, die u. a. den Tag der Ernte festlegten. Doch gerade in großen Tafelrunden zeigte sich das Getränk als eines der wichtigsten belebenden Rauschmittel und gewann dadurch eine vielseitige Bedeutung.

Zu allen Zeiten war das Trinken von Wein neben dem rituellen Zweck auch mit Fest und Gesang verbunden. So gab es unzählige Trinklieder und auch den allgemeinen Lobgesang auf das Glas, das den Geist belebte und die Sinne anregte. Bekannte Größen aus allen kulturellen Bereichen schätzten den edlen Tropfen und priesen ihn daher auch in Schrift und Bild. Der alte Sinnspruch: „In vino veritas“ – im Wein liegt die Wahrheit – untermalte die sakrale Bedeutung, während in der christlichen Kirche das Abendmahl mit symbolischen Elementen von Brot und Wein verzehrt wurde, stehend für den Leib und das Blut von Christus.

Heutzutage gibt es etliche Weinsorten und Anbaugebiete mit ganz unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen und Geschmackrichtungen, so dass sich der Wein in allen Ländern und Gesellschaftsschichten als beliebtes Getränk etabliert hat. Dass sich hinter dem durchschnittlichen Nutznießer ein Kreis anspruchsvoller Weinkenner gebildet hat, die das Weintrinken zur Kunst erhoben haben, zeigt die Bedeutung der so einmaligen Rebe, in der Sonne, Luft und Erde gespeichert sind, um die Geschmackssinne zu bereichern und den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Weinkühler

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Weinkühler

Irrtümer über die Weinverköstigung

1. Irrtum: Alter und guter Wein sollte dekantiert werden

Dekantieren bedeutet, dass der Wein gelüftet, also in einem entsprechend offenem Glasbehälter der Luft ausgesetzt wird, damit er einige Minuten atmen kann. Gerade bei neueren Weinsorten empfiehlt sich das Dekantieren, die häufig modern vinifiziert dann ein volleres, tanninreiches und voluminöses Aroma entfalten.

Besonders alte Weine jedoch müssen nicht immer dekantiert werden. Auch wenn bei diesem Vorgang in der Karaffe der Weinstein vom Wein selbst getrennt wird, beginnt der Wein durch die Luftzufuhr sehr schnell zu altern. Das bedeutet, dass Weinsorten, die etwa 10 Jahre alt sind, umkippen können.

Das muss nicht bei allen Sorten passieren, wäre aber schade, wenn es sich um eine edle Weinflasche für den besonderen Anlass handelt. Manche Weinsorten halten das Dekantieren auch gut aus. Bevor es also an das Umfüllen in eine Dekantierkaraffe geht, kann aus der Flasche ein kleiner Probeschluck genommen werden. Schmeckt er, muss er auch nicht dekantiert werden.

2. Irrtum: Rotwein ist nur bei Zimmertemperatur vollmundig

Gerade in den heißeren Sommertagen ist ein Glas Rotwein zum Essen angenehm, dennoch wäre er gekühlt besser zu genießen. Bekannt ist, dass Rotwein jedoch nur bei Zimmertemperatur getrunken werden sollte.

Das ist allerdings ein Irrtum. Festgelegt wurde diese Regel weit zurück in der Vergangenheit, unter Kaiser Wilhelm und seinem Hofgefolge. Der Wein sollte zu dieser Zeit Raumtemperatur haben, da die Speisezimmer immer unbeheizt waren, demensprechend schon vorab eine kühle Temperatur vorherrschte. Wenn der Rotwein dann Raumtemperatur aufwies, war er dennoch nicht warm, um seine aromatische Fülle zu entfalten.

Wie jeder seinen Rotwein genießen möchte, bleibt natürlich eine Geschmacksfrage. Einige bevorzugen den auf Zimmertemperatur leicht warmen Wein, andere mögen ihn auch etwas kühler. Grundsätzlich sollte der Wein etwa eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad aufweisen. Ist er dagegen zu warm, verliert er sein Aroma und die edle Note, gerade wenn es sich um etwas hochwertige und teure Weine handelt.

3. Irrtum: Weißwein schmeckt besonders gut, wenn er jung ist

Eigenartigerweise hat sich je nach Saison das Gerücht durchgesetzt, dass gerade in der Herbstzeit junge Weißweine das beste Aroma aufweisen, als wäre dieser Umstand tatsächlich ein Gütekriterium. Das hängt allerdings mit anderen Bedingungen zusammen und betrifft dann auch ganz bestimmte Sorten.

Einige Weißweine sollten schnell getrunken werden, möglichst noch im Folgejahr. Andere, wie z. B. die meisten Rieslinge, die besonders beliebt sind, benötigen eine gewisse Zeit, um Trinkreife zu erreichen. Hier gilt die Devise, dass Geduld dann doch besser ist, da ein gereifter Weißwein dann doch ein volleres Aroma aufweist als ein frischer junger Wein.

4. Irrtum: Zu guten Käsesorten passt nur schwerer Rotwein

Auch dieses Gerücht ist ziemlich bekannt. Käse und Rotwein werden als Abschluss nach einem guten Essen häufig in der Kombination aufgetischt, dabei ergänzt sich das Zusammenspiel beider Sorten überhaupt nicht. Im Gegenteil zertrümmern gerade deftige und fettige Käsesorten das Aroma des Weins, während der Wein wiederum den Geschmack des Käses reduziert. Es ist also unnötig, eine teure Flasche zu öffnen, um den Teller Käse genießen zu können.

Was tatsächlich zu Käsesorten passt, ist kalter Weißwein, der eine höhere Säurenote aufweist. Ebenso sind fruchtige und noch junge Rotweinsorten gut geeignet, um das Aroma des Käses zu fördern und umgekehrt geschmacklich zu harmonieren. Noch besser sind sogar Süßweine, die dann in mittlerer Temperatur zum Käseteller genossen werden können. Angenehm schmecken auch Sekt und andere Schaumweine.

5. Irrtum – Guter Wein reift bei Hitze und Sonne

Ein gutes Weinjahr mit vollmundigen Weinsorten ist zwar von den Wetterbedingungen abhängig, viel wichtiger aber sind die Bodenbedingungen, in denen sich die Wurzeln entfalten müssen. Viel Sonne und Hitze fördern kaum die Eleganz eines guten Weins. Ein hervorragendes Weinjahr zeichnet meistens ein ausreichender Wechsel von Sonne und Regen ab. So kann die Rebe ihre Wurzeln im Boden entfalten und wird durch die abwechslungsreichen Wetterbedingungen zum einen herausgefordert, zum anderen entspannt.

Erst gegen Herbstanfang und bei der Spätlese sollte dann kaum Regen fallen und der Boden trocken bleiben. Daraus ergibt sich die beste Weinernte.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema „Wein“

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema „Wein“

Was bedeutet Dekantieren?

Was bedeutet Dekantieren?

Das Wort „dekantieren“ bedeutet vereinfacht, dass etwas umgefüllt wird. Das Dekantieren von Weinen ist nicht bei allen Sorten notwendig, meistens bei bestimmten und kräftigen Rotweinen.

Es dient vor allen Dingen dazu, den Bodensatz vom Wein zu trennen, der sich als Weinstein durch das Dekantieren dann am Boden absetzen kann. Der Wein wird dafür aus der Flasche in eine dafür vorgesehene Karaffe umgefüllt, die eine bauchige Form hat und dadurch ermöglicht, dass der Wein atmen kann, dadurch den bitteren Geschmack verliert und so das volle Aroma entfaltet. Säuren und Kohlenwasserstoffmoleküle sind wichtige Geschmacksträger, gehen dann mit dem Sauerstoff in der Luft eine Verbindung ein, dass der Wein bekömmlicher wird.

Das Dekantieren ist bei jungen Weinen nicht notwendig und sollte auch bei sehr älteren Sorten mit Vorsicht erfolgen, da diese weniger Tannin enthalten und durch die plötzliche Sauerstoffzufuhr umkippen können. Der Wein ist dann nicht mehr genießbar.

Auch die Dekantierkaraffe hat Einfluss auf die Belüftung des Weins. Für kräftige Rotweine empfiehlt sich eine schmalere Karaffe, so dass der Kontakt mit der Luft gering ausfällt, für leichtere Sorten kann die Karaffe breiter in der Öffnung und im Boden ausfallen, da sich der Sauerstoff so besonders gut verteilt und der Wein bereits beim Eingießen genügend Sauerstoffzufuhr erhält.

Wird Rotwein aus roten Trauben gewonnen und Weißwein aus weißen?

Wird Rotwein aus roten Trauben gewonnen und Weißwein aus weißen?

Die Farbe der Trauben hat weniger einen Einfluss darauf, welcher Wein aus der Rebe gewonnen wird. Die Weinsorte, das Anbaugebiet, die abschließende Fermentation und Pressung der Traube bestimmen die Farbe des Weins. Theoretisch kann so also auch aus der weißen Traubensorte ein Rotwein entstehen, aus der roten Traube ein Weißwein. Die Farbe ergibt sich durch die Fermentation nach der Pressung.

Welcher Wein hat mehr Kalorien – Rot- oder Weißwein?

Welcher Wein hat mehr Kalorien – Rot- oder Weißwein?

Da Weißweine meistens leichtere Weine sind, unabhängig davon, ob sie fruchtig oder trocken sind, haben sie auch die geringere Kalorienzahl, sind daher bekömmlicher. Im Vergleich lässt sich also sagen, dass ein Glas Rotwein etwa 150 Kalorien aufweist, während ein Glas Weißwein 120 Kalorien hat.

Wein aus dem Weinglas – wird der Geschmack besser?

Wein aus dem Weinglas – wird der Geschmack besser?

Tatsächlich entfaltet sich das Weinaroma in einem dafür vorgesehenen Weinglas besser als in einem normalen Glas. Das liegt zum einen an der Weinglasform, die offen und im Glas abgerundet ist, so dass der Wein beim Einschenken und Trinken atmen kann, zum anderen daran, dass der Wein geschwenkt werden kann.

Auch bei den verschiedenen Weingläsern hat sich gezeigt, dass sich durch die Form der Geschmack tatsächlich verändert. Design, Öffnung und Volumen beeinflussen zwar nicht den Wein selbst, aber verändern sich beim Auftreffen auf die Rezeptoren der Zunge. Daher nimmt jeder Mensch den Wein dann auch durch das Glas unterschiedlich wahr.

Nützliches Zubehör

Wie in unserem Vergleich schon erwähnt, schmecken einige Rotweinsorten auch gekühlt sehr gut. Manche davon sollten dekantiert werden, so dass sich eine Dekantierkaraffe empfiehlt, die durch ihre Form den Wein besser belüftet, ermöglicht, dass sich der Bodensatz absetzt und nicht im Glas landet, und das volle Aroma erzielt wird.

Bevor der Wein in den Weinkühler kommt, sollte er geöffnet werden. Dazu sind hochwertige Korkenzieher sinnvoll, die den Korken beim Öffnen nicht beschädigen, so dass Stücke davon nicht im Wein landen. Es gibt elektrische und mechanische Modelle, die sich gut eignen, den Korken einfach und ohne viel Kraftaufwand aus der Flasche zu drehen.

Wenn es um die Kühlung des Weins geht, kann auch ein Weinthermometer hilfreich sein. Diese ermöglichen das genaue Erfassen der Temperatur, gerade bei Weinkühlern, die die Flasche nur isolieren. Es gib sie als einfache Thermometer, die dann in das Weinglas gesenkt werden, um die Temperatur messen zu können, oder als Manschetten-Thermometer, die die Temperatur des Weins erfassen, während er noch in der Flasche und im Kühler ist. Sie werden dann am Flaschenhals angebracht und sind auch beim Bewirten der Gäste wesentlich eleganter als die Messung direkt im Glas.

Alternativen zum Weinkühler

Wer Wert auf gekühlten und gut gelagerten Wein legt und diesen häufiger zum Essen genießt, kann sich auch einen Weinkühlschrank anschaffen, der die Kühlung erleichtert und auch eine höhere Stückzahl der Flaschen in der Lagerung gewährleistet. Diese Modelle dienen nicht nur einer Kühlung, sondern erziehen genau abgestimmte Flaschentemperaturen für ausgesuchte Sorten, die eine spezifische Anforderung benötigen. Das hängt damit zusammen, dass die Weinflasche und der Inhalt durch viele Faktoren beeinträchtigt werden, darunter Sonnenlicht, Hitze oder eine zu hohe Luftfeuchte. Der Weinkühlschrank erlaubt eine kontinuierliche Kühlung in der notwendigen und auf den Wein abgestimmten Temperatur, kann als Ein-, Zwei- oder Multizonen-Modell gekauft werden, um verschiedene Temperaturen zu erzielen.

Wer keinen Weinkühler zur Hand hat, kann sich mit einem einfachen Eiskübel aushelfen, der zwar nicht die Eleganz des Weinkühlers und trockene Unterbringung der Flasche mitbringt, jedoch die Kühlung einer Flasche ebenfalls möglich macht.

Hier werden dann Eiswürfel in den Kübel getan, die Flasche in das Eis gestellt, die so lange gekühlt wird, bis das Eis geschmolzen ist. Ein guter Effekt bei dieser Variante bleibt die gleichzeitige Nutzung der vorhandenen Eiswürfel, z. B. für Getränke wie Sekt auf Eis.

Weiterführende Links und Quellen

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