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ExpertenTesten

Hauswasserwerk baut keinen Druck mehr auf? Ursachen und Hilfe!

manometerEin Hauswasserwerk benötigt einen gewissen Druck, um das Wasser zu allen benötigten Abnahmestellen zu transportieren. Die an den Hauswasserwerken voreingestellten Drücke reichen im Normalfall aus, entsprechend der Förderhöhe für ein ordnungsgemäßes Arbeiten des Hauswasserwerkes zu sorgen.

Wird trotz dieser voreingestellten Drücke der benötigte Wasserdruck nicht mehr hergestellt, können mehrere Ursachen der Auslöser sein. Einen Teil davon kann man selber beheben. Sollten aber alle Methoden der Selbsthilfe nicht greifen, muss ein Fachmann hinzugezogen werden.

Pumpenrad lose?

Kommt kein ausreichender Wasserdruck mehr zustande, kann das daran liegen, dass sich ein Pumpenrad gelöst hat oder nicht mehr richtig auf der Welle sitzt. Das kann durch das Öffnen der Pumpe kontrolliert werden. Ein gelöstes Pumpenrad kann nachgezogen und so wieder ordnungsgemäß auf der Achse fixiert werden.

Defekte Dichtungen

Verbindungen InstallationDichtungen werden irgendwann porös und lassen Wasser aus dem System austreten. Wird das zu viel, kann es zudem sein, dass der benötigte Wasserdruck nicht mehr zustande kommt. Da auch die Pumpe dann häufiger schalten muss, führt das neben dem zu geringen Wasserdruck auch noch zu schnellerem Verschleiß.

Eine regelmäßige Kontrolle der Dichtungen kann verhindern, dass sie so porös werden, dass der Wasserdruck sinkt. Dichtungen sind ein Verbrauchsmaterial, welche beim Hersteller oder im Baumarkt für kleines Geld eingekauft und bevorratet werden können. Beim ersten Feststellen von Schäden an Dichtungen sollten diese ausgewechselt werden.

Pumpe zieht Luft

Das kann und sollte bei einem hochwertigen Hauswasserwerk nicht passieren, da es über eine Trockenlaufsicherung verfügen sollte. Bei günstigeren Geräten ist diese Sicherung aber nicht in der Ausstattung enthalten.

Ursache können mehrere verschiedene Dinge sein. Hängt die Pumpenspitze in einer Regenwasserzisterne und die letzten Wochen hat nur spärliche geregnet, kann es sein, dass die Ansaugöffnung nicht mehr im Wasser hängt. Ist noch Wasser vorhanden, kann die Pumpenspitze tiefer gestellt werden.

Auch kann der Pumpenanschluss undicht sein, was wieder mit einer neuen Dichtung behoben werden kann. Eine undichte Muffe kann ebenfalls ein Luftziehen der Pumpe hervorrufen. In diesem Fall sollten alle Muffen überprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden.

Muffen können aber wie die Dichtungen einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen werden, um Schäden gar nicht erst auftreten zu lassen.

Undichtes oder defektes Rückschlagventil

Eine Möglichkeit für Druckverluste im System kann sein, dass die Dichtungen vor oder hinter dem Rückschlagventil defekt sind. Das würde ebenfalls einen Austausch verlangen. Die zweite Möglichkeit wäre, dass das Rückschlagventil komplett defekt ist.

Ein mehr oder weniger begabter Heimwerker wird es ausbauen, Ersatz beschaffen und selber wieder einbauen. Wem solche Arbeiten weniger liegen, sollte besser einen Fachmann zu Hilfe rufen, damit der Austausch fachgerecht durchgeführt wird.

Membran oder Druckkörper defekt

Sollten alle vorgegangenen Problemzonen überprüft worden und nicht der Auslöser sein, besteht die Wahrscheinlichkeit eines defekten Druckkörpers oder zumindest einer defekten Membran im Inneren des Druckkörpers der Pumpe. Das kann und sollte auf keinen Fall selber repariert werden. Aus Sicherheitsgründen sollte ein Fachmann diese Reparatur durchführen, damit anschließend wieder eine reibungslose und störungsfreie Funktion der Pumpe gewährleistet ist.

Auf keinen Fall sollten Reparaturen am Hauswasserwerk, egal welcher Art, während der Garantiezeit selber durchgeführt werden, da bei einer späteren Reklamation der Garantieanspruch erloschen sein könnte.