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Hauswasserwerk in 6 Schritten richtig anschließen

Hauswasserwerk DarstellungMit einem Hauswasserwerk Wasserkosten sparen, indem man Regen- oder Brunnenwasser in den Brauchwasserkreislauf einspeist, ist eine Sache. Die nicht ganz billigen Geräte auch richtig anzuschließen, damit sie von Beginn an reibungslos ihre Arbeit machen, eine andere.

Wird etwas vergessen oder falsch gemacht, ist die ganze geplante Einsparung in den Sand gesetzt, da das Gerät möglicherweise irreparable Schäden davonträgt. Trotz zumeist guter Betriebsanleitungen sind einige Dinge gesondert zu beachten.

 

Vorbereitungen

Agora-Tec HauswasserwerkUm sich nach der Lieferung des Hauswasserwerkes auf den Anschluss und die Inbetriebnahme konzentrieren zu können, sollten einige Arbeiten bereits im Vorfeld erledigt werden.

Sollte kein Brunnen vorhanden sein, sondern eine Regenwasserzisterne als Vorratstank dienen, sollte dieser bereits installiert sein. Zudem muss man sich im Vorfeld über die benötigte Wassermenge für das Brauchwasser im Klaren sein, da davon die Dimensionierung der Zisterne abhängig ist.

Zudem können vor dem Kauf des Wasserwerkes die benötigten Wasserleitungen sowie der Stromanschluss zum vorgesehenen Betriebspunkt verlegt werden. Wer das nicht selber machen kann, sollte einen Fachmann beauftragen.

Die ersten Schritte zum Anschluss

Ist dann das Hauswasserwerk angeliefert worden, muss es beim Auspacken zuerst einmal auf Vollständigkeit überprüft werden. Dazu kann die Betriebsanleitung mit den Detailzeichnungen zu Hilfe genommen werden. Steht das Hauswasserwerk an seinem vorgesehenen Betriebspunkt, kann es je nach Gerät mit den vorgesehenen Befestigungspunkten auf dem Untergrund befestigt werden, damit ein sicherer Stand gewährleistet ist.

Jeweils auf der Saug- und der Druckseite befinden sich die Anschlussstellen für die Saug- und Druckleitung. Zumeist sind das 1-zöllige Anschlussbuchsen, welche mit den Leitungen verbunden werden müssen. Diese müssen so fest sitzen, dass kein Tropfwasserverlust entsteht.

Viele der angebotenen Geräte verfügen über einen integrierten Vorfilter auf der Saugseite. Ist das bei dem ausgesuchten Gerät nicht der Fall, sollte ein vorgeschalteter Vorfilter installiert werden, damit die Pumpe keinen Sand oder andere Verschmutzungen ansaugt. Das führt zu einem vorschnellen Verschleiß der Laufräder und verkürzt die Lebensdauer der Pumpe enorm.

Nicht vergessen, zu kontrollieren, ob der Filtereinsatz eingebaut wurde.

Schritte zur Inbetriebnahme des Hauswasserwerkes

Hochwertige Hauswasserwerke sind mit einer Trockenlaufsicherung ausgestattet. Diese Trockenlaufsicherung wird zumeist mittels Elektroden angesteuert, welche den Wasserstand im Vorratstank überprüfen. Vor der Inbetriebnahme des Gerätes müssen diese Elektroden in den Vorratsbehälter gehängt werden. Dazu sollten sie nur so weit herabgelassen werden, dass sie nicht unterhalb des Ansaugstutzens hängen. Auf diese Weise können sie die Abschaltung der Pumpe auslösen, bevor der Wasserstand zu niedrig wird.
Dabei kann zudem nochmals der Wasserstand der Zisterne überprüft werden.

Die Pumpe des Hauswasserwerkes verfügt über eine Einfüllöffnung, je nach Gerät unterschiedlicher Natur, durch welche die Pumpe vor der Inbetriebnahme mit Wasser befüllt werden muss. Die eine oder andere Pumpe verfügt zusätzlich noch über ein Entlüftungsventil, um Lufteinschlüsse aus dem Kreislauf zu entfernen.

Ein Hauswasserwerk mit manuellem Wahlschalter für den Betrieb muss auf den gewählten Modus eingestellt werden.
Bevor das Gerät dann eingeschaltet wird, sollten nochmals alle Anschlüsse auf festen Sitz überprüft, der richtige Sitz des Saugstutzens im Vorratsstank sowie der Vorfilter kontrolliert werden.

Erst dann den Stecker in die Steckdose einführen und das Hauswasserwerk starten. Das Gerät wird automatisch und umgehend damit beginnen, Wasser aus dem Vorratstank in das System zu pumpen. Während der Ansaugphase bis zum maximalen Betriebsdruck können nochmals alle Anschlüsse auf Tropfwasserverluste kontrolliert werden.

Hat das Hauswasserwerk beim Erreichen des maximalen Betriebsdruckes abgeschaltet, kann mit dem Öffnen eines Wasserhahnes eine Wasserentnahme zur Kontrolle des Druckes vorgenommen werden. Zugleich kann dabei die Kontrolle über das automatische Einschalten der Pumpe bei Erreichen des voreingestellten Mindestdruckes überwacht werden.

Ganz wichtig ist es, zu beachten, dass der voreingestellte Druck für Ein- und Abschalten der Pumpe nicht verändert werden sollte. Während der Garantiezeit können Veränderungen oder versuchte Reparaturen zur Folge haben, dass die Gewährleistung erlischt.