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Dachbox Test 2018 • Die 15 besten Dachboxen im Vergleich

Die Dachbox wird fest auf das Autodach montiert und liefert somit mehr Platz für Gepäck & Co.Für unsere Bestenliste hat unser Team unterschiedliche Tests im Internet gesichtet. Gleichzeitig entstanden somit auch Wertungen zu Tragkraft, Gewicht, Schlosssysteme und weitere Gadgets.

Dachbox Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Thule 634101 Touring 100 Dachbox, glänzend schwarz Dachbox Husky XXL schwarz - matt | Kamei (08133501) FARAD 1-9531 N/7 NERO GOF.Dachbox, Geprägte Schwarz Dachbox Reef 580 schwarz G3 Dachbox g322305-All-Time 480, 390 Liter, dunkelgrau Kamei Dachbox Husky L 330L schwarz Thule Touring S-100 Titan Aeroskin Thule 612800 Dynamic, Schwarz Gänzend, M Thule 634100 Touring, Titan Aeroskin, S Dachbox G3 REEF 580, matt Schwarz Farad 1-9431 N/6 Nero Gof. Dachbox Dachbox Husky L schwarz - matt | Kamei (08132801) Dachbox G3 ALL-TIME 480
  Dachbox Husky XXL silber – matt Thule 634101 Touring 100 Dachbox, glänzend schwarz im Test Dachbox Husky XXL FARAD 1-9531 N/7 NERO Dachbox Reef 580 G3 Dachbox g322305-All-Time 480 Kamei Dachbox Husky L 330L schwarz im Test Thule Pacific 600 anthrazit aeroskin Thule 634100 Touring 100 Dachbox Titan Aero Thule 612800 Dynamic Thule 634100 Touring Dachbox G3 REEF 580im Vergleich Farad 1-9431 No6 Nero Gof. Dachbox, Schwarz geprägt Dachbox Husky L Dachbox G3 ALL-TIME 480 Liter in Grau
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Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1 2,3 2,6 2,9 3,3 3,9
Maße

200 x 90 x 44cm

139 x 90 x 40 cm

200 x 90 x 44cm

210 x 100 x 40 cm

198 x 39 x 89 cm

198 x 78 x 39 cm

190 x 75 x 38 cm

190 x 63 x 39 cm

139 x 40 x 90 cm

206 x 84 x 34 cm

139 x 90 x 40 cm

198 x 39 x 89 cm

190 x 80 x 40 cm

190 x 75 x 38cm

198 x 78 x 39 cm

Marke

Kamei

Thule

Kamei

FARAD

G3

G3

Kamei

Thule

Thule

Thule

Thule

G3

FARAD

Kamei

G3

Volumen

Kamei

Thule

Kamei

FARAD

460 l

390 l

330 l

Thule

Thule

320 l

330 l

460 l

FARAD

Kamei

390 l

Serie

Kamei Husky

Thule Pacific

Kamei Husky

Farad F3

G3 Reef

G3 All-Time

Kamei Husky

Thule Pacific

Thule Touring

Thule Dynamic

Thule Dynamic

k.A.

Farad Marlin

Kamei Husky

G3 All-Time

Tragkraft

75 kg

50 Kg

75 kg

75 kg

75 kg

50 kg

50 kg

50 kg

50 kg

75 kg

50 kg

75 kg

75 kg

50 kg

50 kg

Anbringungsort

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Dachträger

k.A.

Fahrzeugdach, Dachträger

Fahrzeugdach, Dachträger

Befestigung

k.A.

Schnellspanner

k.A.

U-Bügel

k.A.

k.A.

k.A.

Schnellspanner

Schnellspanner

Schnellspanner

k.A.

Schnellspanner

k.A.

k.A.

k.A.

Gewicht

18 kg

10 Kg

18 kg

21 kg

21 kg

15 kg

14 kg

15 kg

10 kg

18 kg

10 kg

21 kg

15 kg

13 kg

15 kg

Farbe

silber – matt

schwarz

schwarz

schwarz

schwarz

schwarz

schwarz

schwarz

silbergrau

schwarz

10 kg

schwarz

schwarz

schwarz

dunkelgrau

Besonderheiten
  • Komfort-Schiebe-Befestigung
  • 2-Schloss-System
  • Zentrales Schließsystem bietet maximale Sicherheit
  • Zentralverriegelung
  • geringes Gewicht
  • bestes Preis/Leistungsverhältnis
  • iABS Durokam
  • Komfort-Schiebe-Befestigung
  • höchste Qualität
  • modernes Design und elegante Ausfürung
  • Beidseitiges Öffnungsystem
  • Klassisch und elegant
  • Besteht aus stoßfestem P.S.MV (Protected-Material)
  • Passend auf allen gängigen Trägersystemen
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • TÜV geprüft
  • Rechtseitige Öffnung
  • GS-geprüfte Sicherheit
  • 6 Jahre Garantie
  • Komfort-Schiebe-Befestigung
  • Sehr stabil auch bei starkem Wind
  • Kompakt und dennoch geräumig
  • schnelle Montage
  • integrierter Drehmomentindikator
  • von beiden Seiten zu öffnen
  • Zentrales Schließsystem
  • sportliche, aerodynamische und schlanke Dachbox
  • inkl.Diffuser-Technologie zur Optimierung des Lufttroms
  • Vorinstalliertes Power-Click Befestigungssystem
  • FastClick Schnellbefestigungssystem
  • Zentrales Schließsystem
  • Beidseitige Öffnung
  • klassisch elegant
  • Zentralverriegelungssystem
  • City-Crash-Norm
  • modernes und elegantes Design
  • aerodynamisch optimiert
  • Beidseitige Öffnung
  • ABS Durokam Einfache Montage und universell passend
  • Mit 2-Schloss-System
  • Komfort-Schiebe-Befestigung
  • Zentralverriegelung
  • sicherheitsgeprüft
  • UV Protected Kunststoff
Verarbeitung
Komfort
Handhabung
Preis- / Leistung
Produktbericht   Produktbericht         Produktbericht   Produktbericht     Produktbericht Produktbericht   Produktbericht
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Was ist eine Dachbox?

Eine Dachbox wird häufig auch als Dachkoffer bezeichnet. Sie besteht aus einem schlagfesten und witterungsbeständigen Kunststoffmaterial und wird in verschiedenen Größen angeboten. Der Kunststoff wird so veredelt, dass UV-Sonnenlicht und Schmutzpartikel keine Beschädigung verursachen können. Mittlerweile sind diese Boxen auch in unterschiedlichen Farben erhältlich, teilweise sogar genau in der eigenen Wagenlackfarbe. Vorteilhaft ist, dass sie nur ein geringes Eigengewicht bis zirka 10 kg besitzen und für Zuladungen bis ungefähr 80 kg ausgelegt sind.

15-DACHBOX-G3-ALL-TIME-480-LITER-GRAU-1Neben länglich-schmalen Ausführungen erfreuen sich auch die rechteckigen Modelle großer Beliebtheit. Längliche Dachkoffer können sogar Skier problemlos aufnehmen und eignen sich idealerweise für den nächsten Wintersporturlaub. Optisch zeigen Dachkoffer ein stromlinienförmiges Design, welches vorne flach in der Höhe nach hinten ansteigt. Grund dafür ist, dass hierdurch der Treibstoffverbrauch möglichst gering gehalten werden soll. Immerhin stellen Dachboxen einen nicht zu unterschätzenden Windwiderstand dar.

Jede Box verfügt über ein eigenes Öffnungssystem. Sie können seitlich nach oben oder von hinten nach oben geöffnet werden. Stabile Gasdruckfedern sorgen dafür, dass die Kofferdeckel sicher geöffnet bleiben. Sicherheitsschlösser sorgen für einen sicheren Verschluss.

Für die Montage einer Dachbox wird jedoch ein Grundträger benötigt. Hier können Sie auf herkömmliche Auto-Dachträger zurückgreifen. Diese werden entweder an der Dachreling oder in der Regenrinne über eine Klemmvorrichtung fixiert. Einige Fahrzeughersteller bieten im Dach auch entsprechende Befestigungspunkte, die bei Bedarf zugänglich sind. Nahezu alle Dachbox Vergleich-Testsieger erfüllen diese Anforderungen.

Wie funktioniert eine Dachbox?

Dachbox Reef 580Seit Langem wurde zusammen mit der Autoindustrie überlegt, wie man mit Funktion und Design, das Gepäckvolumens eines Pkws erhöhen kann. In erster Linie sollte dieser zusätzliche Gepäckstauraum mit dem Fahrzeug harmonieren, ohne die Funktion oder Form eines Autos wesentlich zu beeinträchtigen.

So sollte dieser zusätzliche Stauraum in das Autodesign integriert werden, was die Konstrukteure vor Probleme stellte, die allerdings mit einer Dachbox gelöst wurden.

Eine reine Linienführung, hohe Funktionalität, elegante Formgebung sowie Attraktivität für den Benutzer wurden mit den innovativ entwickelten Dachboxen erreicht. Sie bieten echten Lifestyle für den Autofahrer, verbunden mit der Ästhetik des Designs sowie einer Aerodynamik, die das Fahrverhalten nicht verändern.

Egal ob der Autobesitzer einen zusätzlichen Stauraum benötigt, mit dem Auto und der ganzen Familie in den Urlaub fahren möchte oder einen aktiven Lebensstil führt, Dachboxen sind ideal für jedermann und auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt.

Differenzierte Boxen haben auch unterschiedliche Features, damit für jeden Autofahrer das passende Modell zur Wahl steht. Hier nun einige Beispiele über die verschiedenen Funktionen der Dachboxen von diversen Herstellern:

  • Aerodynamik, die fortschrittlich mit einer Diffuser-Technologie arbeitet und den Luftstrom um die Box herum optimiert – stromlinienförmiges, sportliches Design
  • automatische Fixierung der Ladung – wird der Deckel geschlossen, wird die Ladung mithilfe der Crash Nose fixiert und gesichert – zusätzlich sorgt ein Ladungsnetz, Befestigungsgurte oder eine Matte für Sicherheit, manuelle Fixierung der Ladung durch den Autofahrer
  • vorinstalliertes Befestigungssystem Power-Click – integrierter Drehmomentindikator für eine sichere sowie schnelle Einhandmontage
  • beidseitige Öffnung der Dachbox, die dank der Außengriffe komfortabel beladen, sowie entladen wie auch schnell und bequem montiert werden kann
  • einseitige Öffnung der Dachbox
  • spezielle, nach vorn gerückte Formgebung – erlaubt ungehinderten Zugriff auf den Kofferraum
  • zentrales Schließsystem zur maximalen Sicherheit- nur wenn alle Schließpunkte sicher verschlossen sind, kann der Schlüssel abgezogen werden
  • bestmögliche Platznutzung dank optimiertem Design
  • FastClick Schnellbefestigungssystem patentiert zur Befestigung an der Dachreling
  • differenzierte Abmessungen, Formgestaltung und Volumen sowie unterschiedliches Eigengewicht der Dachbox.

Dachbox G3 REEF 580Dies sind nur einige Features, die die Unterschiede der Dachboxen aufzeigen. Grundsätzlich ist passend zu den differenzierten Automobilmodellen das richtige Dachbox-Modell zu finden.

Hierbei ist die Gestaltung wie auch die Art der Montage auf den Pkw entscheidend für die Unterschiede. So differenziert die Montage auf den Dachträgern und auch den Befestigungsarten erheblich.

Auch ist der Abstand zum Dach bei den Modellen der verschiedenen Hersteller sehr differenziert. Unterschiedliche Lösungen im Bezug der Dachbox-Montage sind von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp und der jeweiligen Befestigungsmöglichkeit abhängig. Hierbei können sowohl Befestigungspunkte im Dach wie auch Dachrelings im geschlossenen oder offenen Zustand.

Selbst die Dachträger sind von der Befestigung wie auch der Funktion her unterschiedlich. Die besten Resultate werden mit einer Optimierung der Box zum Automodell zusätzlich auch im Hinblick auf die Aerodynamik erzielt. Auch das Material der Dachbox entscheidet über die Funktionalität. Die neusten Modelle sind aus hochwertigem ABS-Kunststoff oder einem Glasfasermaterial gefertigt.

Welche Arten von Dachboxen gibt es?

Zunächst ist einmal das Grundträgersystem für die Wahl zur richtigen Box wichtig. Bei den Systemen unterscheidet man zwischen einer Befestigung an der Dachreling, an der Regenrinne oder an vom Autohersteller angebrachten Befestigungspunkten.

Auch gibt es Modelle, die mit Saugnäpfen oder Magneten arbeiten. Bei dieser Art des Befestigungssystems ist jedoch große Sorgfalt geboten, damit die Sicherheit der Dachbox garantiert werden kann.

Verfügt der Pkw weder über eine Reling noch eine Regenrinne, kann die Befestigung auch übe die Türöffnungen erfolgen. Hierzu wird der Träger, der die Dachbox aufnimmt, über Klemmen befestigt.

Sind Befestigungspunkte auf dem Dach vom Autohersteller angebracht, wird mithilfe von Füßchen der Träger dort befestigt. An diesem Grundträgersystem wird die Dachbox dann befestigt. Mit wenig Kostenaufwand können zum gewünschten Pkw Grundträger und Aufsätze gekauft werden.

Ein großer Vorteil ist die ungehinderte Sicht rund um das Auto. Damit das größtmögliche Maß an Sicherheit gewährleistet wird, ist die Herstellerangabe zu diesem Befestigungssytem zu beachten.

Bei der Wahl der richtigen Dachbox kommt es im Wesentlichen auf zwei Punkte an. Der erste Punkt ist der Komfort bei der Montage und einer späteren Beladung und der zweite Punkt ist die Sicherheit beim Fahren, bei der Beladung und ein eventuell vorhandenes Zentralverriegelungssystem. Um diese Punkte abzudecken sind Dachboxen praktisch.

Cartrend 22230SPA Dachbox "Reef"Sie stehen nicht nur bei Wintersportlern hoch im Kurs, sondern bieten auch für den Sommerurlaub eine Menge Stauraum. So ist in jedem Fall das Eingepackte für einen trockenen sowie sauberen Transport sicher verstaut.

Hinzu kommt, dass im Laufe der innovativen Technologien, die Boxen so aerodynamisch gestaltet werden können, dass sich der Mehrverbrauch beim Kraftstoff in Grenzen hält. Bei der Wahl der Dachbox sollte neben der Passgenauigkeit zum Grundträgersystem auch auf die Gewohnheiten und Anforderungen der Nutzer eingegangen werden.

So hat der Autobesitzer die Wahl zwischen festen Materialien wie Kunststoff oder Glasfaser und auch faltbare Variationen sind im Handel erhältlich. Auch die Möglichkeiten zur Öffnung differenzieren. Wenn eine Dachbox gekauft werden soll, dann ist die maximal erlaubte Dachlast des Autos und somit die maximale Beladung der Box zu beachten.

Thule Motion XXL 900 - Schwarz glänzendEine Sicherung gegen das Verrutschen der Gepäckstücke muss in jedem Fall gewährleistet sein. Ist in der Box kein Netz oder eine Rutschmatte vorhanden, können mithilfe von nachrüstbaren Vorrichtungen die einzelnen Teile gesichert werden. Oftmals sind im Innenraum der Box hierfür Ösen vorhanden.

Dachboxen aus umweltfreundlichem ABS-Kunststoff haben den Vorteil, dass sie sehr wenig Eigengewicht besitzen. Zudem werden sie allen hohen Umwelt- wie auch Qualitätsansprüchen gerecht. Die nur minimal schwereren Dachboxen aus hochglanzpolierter Glasfaser haben ein besonders stylishes Design.

Dieses robuste Material aus glasfaserarmiertem Polyester ist stabil und kräftig. Die Dachboxen werden zudem mit eingegossenen Metallverstärkungen zusätzlich versteift, damit die Passform der Box optimiert werden kann. Zusätzlich sind sie nahezu geräuschlos – es werden Vibrationen und Windgeräusche dank der Festigkeit auf ein Minimum reduziert. Auch zum Thema Sicherheit hat die Dachbox aus Glasfaser eindeutige Vorteile.

Dachbox StoffDadurch, dass die Glasfaser so stabil ist, wird sie bei einer starken Bremsung nicht deformiert. Bei der faltbaren Dachbox, oder auch Softbox genannt, handelt es sich um eine Art Zeltmaterial. Unschlagbarer Vorteil ist, dass diese Box extrem leicht sowie beim Nichtgebrauch zusammengefaltet werden kann. Richtig befestigt, bietet sie die gleichen Vorteile wie eine feste Box und ist zudem extrem wasserfest.

Auch ist sie für Pkws, die nur über ein kleines Dach verfügen optimal, wenn kein anderes Befestigungssystem greifen würde. Lediglich das Be- und Entladen der Box ist umständlicher und gegenüber Langfingern ist sie natürlich nicht sicher.

Testkriterien: Wie wurden die Dachboxen in Tests getestet?

Bei einem Vergleichstest der Dachboxen sind viele Testkriterien zu beachten. Aus diesem Grund ist die Wahl einer wirklich guten, passenden Box für Autobesitzer auch so schwierig.

Die Spanne der Benotungen reicht von „sehr empfehlenswert“ bis „nicht empfehlenswert“ und ist für jeden Nutzer und dessen Anforderungen individuell abzuwägen. So wurden von Testern folgende Testkriterien beim Dachboxen-Test berücksichtigt:

  • Material und Verarbeitung – welches Material ist das Beste und wie hochwertig ist die Verarbeitung – Langlebigkeit der Dachboxen
  • Aufbau und Gebrauch – Montage und Befestigung der Dachbox – Beladung sowie Entladung – Zeitaufwand – Herstelleranleitung
  • Fahrversuche – Nässeprüfung – Vollbremsung – Rütteltest – Ausweichtests – Geräuschemissionen
  • Crashtest – Verhalten mit Höchstbeladung beim Auffahrunfall.

Bei allen Tests hat sich wieder einmal gezeigt, dass Qualität ihren Preis hat. Besonders beim Material und dessen Verarbeitung konnten preisgünstige Modelle mit den kostenintensiven Varianten im Praxistest nicht mithalten. Auch beim Thema zusätzlicher Stauraum, also größtmögliches Volumen, muss der Autobesitzer tiefer in die Tasche greifen, wenn er wirklich ausreichend Stauraum zusätzlich schaffen möchte.

Günstige Dachboxen machen bereits bei der Befestigung Probleme und sind nur mit erheblichem Zeitaufwand wirklich sicher zu befestigen. Auch gab es im Praxistest oftmals Probleme beim Be- und Entladen, denn die Gepäckstücke mussten zusätzlich gesichert werden.

Kostenintensive Modelle sichern das Gepäck selbstständig. Auch bieten teure Modelle der Dachboxen eine Beladung von zwei Seiten, was mit erheblich mehr Komfort verbunden ist. Bei den Fahrversuchen konnten nur sehr wenige Boxen überzeugen, denn bei vielen sind die entstehenden Fahrgeräusche extrem hoch und nur selten ist bei den Rüttel- wie auch den Vollbremsungs-Tests die Dachbox immer noch sicher mit der Befestigung verbunden.

Zudem bieten die günstigen Modelle nicht unbedingt einen 100%igen Nässeschutz, was oftmals mit der schlechten Verarbeitung des Materials zusammenhängt. Dieses weniger gute Material sowie dessen oft nachlässige Verarbeitung macht sich auch beim Crashtest bemerkbar. Hier bleiben nur wirklich wenige Modelle der Dachboxen wirklich auf dem Dach, manche entpuppen sich gar als Fluggeschosse.

Welche Funktionen sind bei einer Dachbox wichtig?

Thule Touring S 100 - Schwarz glänzendDie unterschiedlichen Funktionen der Dachboxen sind abhängig von der Modellwahl. Hier unterscheiden sich die Boxen in der Abmessung, also in der Länge x Breite x Höhe und damit im Volumen.

Auch werden die verschiedenen Modelle mit anderen Bezeichnungen wie: Dachkoffer, Dachcontainer, Jetbag oder Skiboxen betitelt – gemeint ist jedoch immer die Dachbox, die ein durchschnittliches Fassungsvermögen von 300 bis 700 Litern besitzt. Selbstverständlich variieren daher die Funktionen der Dachbox, die sich noch in ihrer Ausstattung, der maximalen Zuladung, dem Design und Farbe unterscheiden.

So sind sie ein zusätzlicher Stauraum bei Urlaubsreisen ob im Sommer oder Winter, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, oder können ebenso für den Transport des Kinderwagens bei den alltäglichen Fahrten genutzt werden.

Die wohl wichtigsten Anforderungen sollten also in der Größe, der Dachlast und dem Zweck des Transports gelten. Bevor sich der Autobesitzer nach einer Dachbox umsieht, ist zuerst das Thema des Bedürfnisses zu klären. Wofür wird die Dachbox benötigt? Sollen sperrige Güter wie Skier, Kinderbett oder Kinderwagen transportiert werden, ist eine bestimmte Abmessung der Dachbox zu beachten.

Ebenfalls beachtet werden muss die Höhe der Einfahrt z. B. bei einem Garagenfahrzeug. Sollte der Autobesitzer noch zusätzliches Gepäck wie etwa ein Surfbrett oder Fahrräder auf dem Dach transportieren möchten, dann ist der Jetbag dementsprechend schmal zu wählen.

Hat man die optimalen Abmessungen der Dachbox ermittelt, dann geht es an das Thema Komfort der Box. Es gibt Dachboxen, die beidseitig zu Be- wie auch Entladen und daher von beiden Seiten zu öffnen sind.

Auch die Montagevorrichtung ist bedeutend, denn die Befestigung, die als Schnellverschluss für eine gelegentliche Nutzung der Box sehr beliebt ist, sollte nicht für eine andauernde Nutzung eingesetzt werden. Hierfür, also, wenn die Dachbox immer auf dem Autodach verbleiben soll, gibt es weitaus bessere Systeme, die fest montiert werden können.

Auch sind Befestigungssysteme in Form von Magneten oder Saugnäpfen eher für gelegentliche Nutzung der Dachbox gedacht. Zusätzlich ist eine Sicherung der Gepäckstücke im Inneren der Dachbox wichtig. Hier hat sich eine automatische Fixierung vor Anti-Rutsch-Matten sowie einer Befestigung mit Zurr-Ösen und Haltegurten behauptet. Bei der individuellen Wahl ist die Komfortanforderung des Nutzers entscheidend.

Dachbox kaufen: Was kostet eine Dachbox?

Exklusive Dachbox Spazio 420 von BB-EPDie Beantwortung dieser Frage ist natürlich modell- sowie herstellerabhängig. Es gibt Modelle unter 200 Euro und Modelle von namhaften Herstellern die 500 bis 1.500 Euro kosten. Hier kommt es auf das verfügbare Budget des Autofahrers an, denn bei den günstigen Modellen muss man natürlich Abstriche machen.

Wichtig vor dem Kauf ist ein Vergleich unabhängiger Tester, der schnell zum gewünschten Produkt führt. In jedem Fall ist es auf Dauer günstiger, ein sicheres Modell zu wählen, als im Falle eines starken Bremsvorgangs einen Unfall mit der herunterfliegenden Box zu verursachen.

Auch darf man nicht nur von den Anschaffungskosten ausgehen, denn es ist erwiesen, dass eine Dachbox einen höheren Spritverbrauch bewirkt. Ist die Box nicht optimal aerodynamisch geformt, erhöht sich dieser Spritverbrauch aufgrund der Luftströmungen.

Als Letztes sollte jeder Autofahrer, der sich eine Box für das Dach zulegen möchte, darüber nachdenken, wie lange diese Dachbox halten soll, denn auch die Qualität des Materials und dessen Verarbeitung, was für oder gegen eine Langlebigkeit spricht, ist eine Preisfrage. Auch ist für viele Autofahrer ein ansprechendes Design, welches zur Automarke passt, entscheidend. Nicht zu vergessen, das Auto ist „des Deutschen liebstes Kind“, welches dementsprechend aussehen soll. Auch hier gibt es preisliche Unterschiede.

Die Top 5 Dachbox-Marken

Selbstverständlich sind sich bei den Top 5 nicht alle unabhängigen Tester einig, jedoch können schon deutliche Favoriten bei den Dachboxen ausgemacht werden. Zu den Top 5 der Dachbox-Hersteller zählen mit Sicherheit:

  • Thule
  • Pacwolf
  • Kamei GmbH & Co. KG
  • Modula
  • Hapro International
Die Firma Thule, die über ein immens großes Sortiment an Boxen unterschiedlicher Größen und Ausstattungsmerkmalen verfügt. Zudem hat die Firma Thule eine lange Tradition und ist 1942 in Schweden gegründet werden. Seither kümmert sich die Firma um sämtliche Produkte zum sicheren Transport von Ausrüstungsgegenständen jeder Art. Die Thule Group beschäftigt über 3000 Mitarbeiter an mehr als 50 Verkaufs- wie auch Produktionsstandorten auf der ganzen Welt. Die umfangreichste Marke Thule ist die größte Marke der Thule Group.
Die Firma Pacwolf wurde 1989 gegründet und hat sich mittlerweile mit ihren Dachboxen weltweit einen großen Namen gemacht. Nicht zuletzt kommt der Erfolg durch die innovative Weiterentwicklung in den Bereichen Fertigungstechnologie und Design. Vielfach ausgezeichnet steht der Name Pacwolf für die stetig steigenden Ansprüche an Ausstattung, Funktionalität, Verwendungszweck sowie Qualität der Produktpalette.
Die Kamei GmbH & Co. KG mit Sitz in Wolfsburg hat sich seit 1952 auf die Zubehörteile für Pkws spezialisiert. Mit unter 100 Mitarbeitern hat sich Kamei besonders mit den Dachboxen für Mercedes Benz einen Namen gemacht, bietet jedoch auch eine andere Produktpalette an, die weltweit Anerkennung findet.
Der italienische Hersteller Modula bietet ebenso gute und gut bewertete Dachboxen an. Mit einer Kombination aus Sicherheitsaspekten und der individuellen Freiheit der Autofahrer hat Modula für jeden Zweck die richtige Dachbox. Zertifizierte Qualität spricht hier die Sprache des Herstellers und eine weltweite Vermarktung spricht für innovative Technologien.
Die niederländischen Hapro-Dachboxen sowie Dachgepäckträger gibt es schon seit 1982. Hapro International ist eine Tochter der VDL-Gruppe, die sich international großer Bekanntheit erfreut. International tätig werden von Hapro-Dachboxen mit hoher Qualität, innovativen Technologien und unschlagbarem Design hergestellt und weltweit vertrieben.

Internet vs. Fachhandel – wo kaufe ich eine Dachbox am Besten?

Bevor der Autobesitzer über den Kauf einer bestimmten Box nachdenkt, sollte zuerst geklärt werden, wie oft und wofür diese Box genutzt wird. Danach richten sich die Abmessung der Box und auch das Befestigungssystem. Ist zudem der Stellplatz des Pkws mit Dachbox gewählt und passt eine Dachbox von der Höhe zu diesem Stellplatz, kann sich der Nutzer im Fachhandel beraten lassen.

Hierbei sollte sich jeder Interessierte eine große Palette mit all ihren Vor- und Nachteilen erklären lassen. Es kann darum nötig werden, sich bei mehreren Fachhändlern zu erkundigen, denn viele Fachgeschäfte haben sich auf eine Marke spezialisiert.

Dachbox Thule Motion 600, Schwarz glänzendAuch gibt es Dachboxen-Hersteller, die speziell für bestimmte Automarken Boxen auf die unterschiedlichen Modelle abgestimmt haben. So gibt es beispielsweise speziell gefertigte Dachboxen für die Automarken BMW, Mercedes Benz oder Audi.

Der Autobesitzer dieser Automarke ist jedoch nicht an diese Produkte gebunden, ein preislicher Vergleich lohnt sich daher immer. Es sollte jedoch, aus Gründen der Sicherheit nicht unbedingt auf das günstigste Modell zurückgegriffen werden.

Hat man eine Liste der individuell möglichen Dachboxen und deren Hersteller kann der Autobesitzer sich im Internet über die unabhängigen Produktberichte von verschiedenen Anbietern weiter informieren, um letztendlich die optimale Dachbox mit den besten Qualitäts- und Produktionsmerkmalen, der größtmöglichen Sicherheit, dem besten Bedienkomfort, des auf das Fahrzeug optimierten Befestigungssystems sowie dem gewünschten Design erwählen.

Ist die eine Box oder eine begrenzte Auswahl für den Autobesitzer auserkoren, dann hat eine Bestellung über das Internet in jedem Fall einige Vorteile. Der Verbraucher bekommt diese Box in der Regel kostenlos nach Hause geliefert.

Die vom Hersteller gewährte Garantiezeit ist kaufunabhängig und gilt beim Kauf über das Internet ebenso, wie beim Kauf im Fachhandel. Auch das Serviceangebot des Herstellers ist identisch. Allerdings kann sich der Autobesitzer über das Internet mit aktuellen Angeboten für dieses Modell versorgen lassen und somit die gewählte Box beim Anbieter XY eventuell günstiger bekommen, als beim ansässigen Fachhandel oder einem anderen Internetanbieter. Hierzu kann ein Online-Preisvergleich in Sekundenschnelle helfen.

Beim Kauf im Fachhandel müsste der Autobesitzer diesen Preis der Dachbox mit anderen Fachhändlern vergleichen, was zusätzliche Wege bedeutet. Selbstverständlich kann auch die Empfehlung eines Bekannten oder Verwandten, der mit seiner Dachbox zufrieden ist und diese Box Ihren Erwartungen entspricht, nützlich sein. Diese Box können Sie dann ebenso über das Internet bestellen und in die Vorzüge von Angeboten kommen.

Die Dachbox als Weiterentwicklung des klassischen Autogepäckträgers

Viele kennen vielleicht das Problem, dass bei einem Familienurlaub mit dem eigenen PKW der zur Verfügung stehende Gepäckraum viel zu klein ist. Verständlicherweise möchte aber auch nicht jeder gleich mit einem Anhänger in den Urlaub fahren. Eine äußerst praktische Lösung ist ein Dachgepäckträger, auf dem eine Box montiert werden kann. Ergänzend zu einem Dachbox Test möchten wir nachfolgend das Thema Dachbox ein wenig näher beleuchten, die Vor- und Nachteile aufzeigen und auf mögliche Alternativen hinweisen.

 

Die verschiedenen Materialien einer Dachbox im Vergleich

Wenn Sie den Stauraum Ihres Autos mit einer funktionellen Dachbox erweitern möchten, sollten Sie sich auch über die Verarbeitungsqualität informieren. Jede Dachbox besitzt zunächst ein anderes Design und ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Es gibt Sie für Kleinwagen ebenso, wie für Kombis oder SUVs.

In aller Regel bestehen diese Boxen aus zwei unterschiedlichen Materialien. Es gibt glasfaserverstärkte Boxenund solche aus ABS-Kunststoff. Beide Materialien haben Ihre Vorzüge, aber auch Nachteile.

Auf das richtige Material kommt es an

AutoZunächst bleibt festzustellen, dass Modelle aus Kunststoff wesentlich preisgünstiger sind. Wie bei allen Dachboxen spielen das Gewicht und der Windwiderstand eine große Rolle. Für die Windschlüpfrigkeit und einen niedrigen Benzinverbrauch sorgt das Design. Beim Gewicht müssen Sie auf das verwendete Material achten.

ABS-Kunststoff gehört zu den günstigen Lösungen und stellt gleichzeitig auch das älteste Baumaterial für Dachboxen dar. Dieser Kunststoff ist recht robust gebaut und besitzt ein leichtes Eigengewicht. Leider neigen viele Modelle, mit Ausnahme unserer Dachboxen Testsieger dazu, dass Kunststoff nicht ganz so formstabil ist, wie zum Beispiel Glasfaser. Erkennbar wird dies daran, wenn Sie den oberen Decken einer solchen Box nach oben klappen.

Der Deckel gerät leicht in Schwingungen und ist recht biegsam. Bei allzu großer Beladung kann es beim Verschließen zu Verbiegungen kommen. Interessant ist aber auch, dass ABS-Dachboxen ein etwas höheres Fahrgeräusch aufweisen. Dies muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn beim Fahren mit höheren Geschwindigkeiten entsteht ehedem eine höhere Geräuschkulisse. Glasfaser-Boxen sind windstabiler.

Welche Eigenschaften hat Glasfaser

Eine Dachbox aus Glasfaser weist ebenfalls ein geringes Eigengewicht aus. Jedoch ist die Herstellung etwas aufwändiger. Hierbei handelt es sich um echtes Glas, welches aus langen dünnen Fasern besteht und im Rahmen einer Glasschmelze hergestellt wird. Es bietet die Eigenschaften

  • Wärmedämmung,
  • Schalldämmung,
  • hohe Elastizität und
  • Grundstoff für GFK.

Für Dachboxen wird glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz GFK, verwendet. Hierbei handelt es sich um einen Faser-Kunststoff-Verbund, bei dem die Glasfasern mit einem thermoplastischen oder duroplastischem Kunststoff verbunden werden. Duroplastischer Kunststoff ist beispielsweise Epoxidharz, thermoplastischer Kunststoff dagegen Polyamid.

Eine Dachbox aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist auf dem Fahrzeugdach nicht so wabbelig, wie eine reine ABS-Box. Einige Hersteller fügen diesem Material noch Metallverstärkungen hinzu, die ebenfalls mit eingegossen werden. Dank der hohen Formstabilität reduziert sich auch das Fahrgeräusch. Der Wind wird besser abgeleitet und Sie sparen dabei Benzin.

Vorteile einer ABS-Dachbox

  • leichtes Eigengewicht,
  • in vielen Formen erhältlich,
  • in vielen Größen erhältlich,
  • preisgünstig.

Nachteile einer ABS-Dachbox

  • nicht formstabil,
  • windanfälliger,
  • etwas höherer Benzinverbrauch,
  • lauteres Fahrgeräusch,
  • kann brechen.

Vorteile einer Glasfaser-Dachbox

  • leichtes Eigengewicht,
  • in vielen Formen erhältlich,
  • in vielen Größen erhältlich,
  • formstabil,
  • geringerer Windwiderstand,
  • geringerer Benzinverbrauch.

Nachteile einer Glasfaser-Dachbox

  • in aller Regel teurer.

Welche Dachbox kann empfohlen werden?

Letztlich kommt es auf die Verwendung und natürlich den eigenen Geldbeutel. Die meisten Testsieger, wie zum Beispiel die Modelle von Thule, sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Wenn Sie häufig längere Urlaubsstrecken absolvieren müssen, ist dies wohl die beste Wahl.

Wenn Sie jedoch nur hin und wieder einen kleinen Trip unternehmen möchten, reicht eine ABS-Dachbox in aller Regel vollkommen aus. Auch hier finden Sie noch verschiedene Qualitätsunterschiede, die sich durch die Dicke des verwendeten ABS-Kunststoffes auszeichnen.

Wann und wie sollte die Dachbox beladen werden?

Bereits zuvor wurde erläutert, wie eine Dachbox montiert werden kann. Idealerweise beladen Sie die Box, sobald diese auf dem Autodach richtig fixiert ist. Es ist kaum möglich, eine voll beladene Dachbox auf das Autodach zu heben.

Beachten Sie, dass durch eine zusätzliche Last auf dem Dach natürlich auch die Fahrdynamik verändert wird. Dies liegt daran, dass sich der Schwerpunkt des Autos ändert. Dies ist insbesondere bei höheren Fahrzeugen, wie zum Beispiel bei SUVs, Vans und Bussen der Fall. In Kurven kann sich das Fahrzeug anders verhalten als auf gerader Strecke. Zudem wird auch der Bremsweg verlängert.

Viele Hersteller empfehlen als Höchstgeschwindigkeit maximal 130 km/h. Besonders wichtig ist es, vor der Fahrt einmal mit dem Zollstock die maximale Höhe des Fahrzeuges mitsamt der Dachbox auszumessen. Sie können sich viel Ärger ersparen, wenn Sie bei einer niedrigen Durchfahrtshöhe, wie zum Beispiel beim Parken in einem Parkhaus, genau wissen, ob Sie auch wirklich darunter her passen.

Achten Sie auf die Dachlast

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Dachboxen nicht unbegrenzt schwer beladen werden dürfen. Halten Sie sich unbedingt an die vom Hersteller festgelegten Kilogramm-Zahlen. In aller Regel können normale Dachboxen zwischen 50 und 75 kg beladen werden.

Wichtig ist auch die eigentliche Dachlast des Autos. Hier müssen Sie als Fahrer selbst darauf achten, dass diese nicht überschritten wird. Nähere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung. Durchschnittlich beträgt diese zwischen 75 und 100 kg. Verständlicherweise können schwerere und größere Fahrzeuge ein höheres Gewicht tragen. Ein SUV kann beispielsweise mehr verkraften als ein Kleinwagen.

Nehmen Sie die in der Betriebserlaubnis stehende Dachlast und ziehen Sie davon rund 15 bis 30 kg für die leere Dachbox ab. Ebenfalls müssen Sie noch zwischen 4 und 8 kg für den Dachgepäckträger abziehen.

Danach erhalten Sie das noch verbleibende Zuladungsgewicht, welches Sie für Ihre Urlaubssachen verwenden können. Mit einer herkömmlichen Personenwaage können Sie dieses sehr genau feststellen.

Bitte gleichmäßig beladen

Wichtig ist, dass Sie eine Dachbox gleichmäßig beladen. Dabei sollte sich die Hälfte des Gewichts in etwa in der Mitte der Dachbox befinden. Die Mitte liegt in aller Regel genau zwischen den beiden Quervertrebungen des Dachgepäckträgers. Davor und dahinter können Gepäckstücke verstaut werden, die nur ein Viertel des Gewichtes ausmachen.

Es reicht aber auch nicht aus, einfach die Dachbox ohne Sicherungsgurte zu beladen. Verwenden Sie auf jeden Fall die Gurte und die Ösen, um das eigentliche Urlaubsgepäck in der Box gegen Verrutschen zu sichern.

Darauf sollten Sie noch achten

Dachboxen sind zwar recht robust gebaut, können bei höherer Geschwindigkeit Feuchtigkeit ins Innere lassen. Insbesondere im vorderen Bereich kann es zwischen der Bodenwanne und dem oberen Deckel leicht feucht werden. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, vorne in einer Dachbox eher unempfindliche Gepäckstücke zu verstauen. Sinnvoll ist es, wenn Sie hochwertiges Gepäck in einer Plastiktüte sichern.

Weil einigen Herstellern die Problematik von eindringendem Regenwasser bekannt ist, haben diese ihre Boxen so konstruier, dass sich am hinteren Ende an der tiefsten Stelle der Dachbox kleine Auslassöffnungen befinden. Da der Fahrtwind einen Sog entwickelt, wird mögliches eingedrungenes Wasser von alleine abgesogen. Aus diesem Grund sollten Sie diese Ablassöffnungen nicht mit Gepäck verdecken.

Wenn der Deckel nicht zugeht

Nicht immer passt alles in eine Dachbox, was Sie gerne mitnehmen möchten. Häufig kann es dort ziemlich eng werden. Beim Schließen des Deckels kann es vorkommen, dass dieser nicht in sein Schloss fallen kann. Die Gepäckstücke sind einfach zu viel oder zu groß.

Schließen Sie bitte nicht mit Gewalt den Deckel. Hierdurch kann bei einfacheren Modellen der ABS-Kunststoff brechen oder arg verbiegen. Vermeiden Sie auch, eine überfüllte Dachbox zusätzlich noch mit Spann- oder Koffergurten zu sichern. Eine solche Box ist dann richtig beladen, wenn der Deckel sich leicht schließen lässt. Sämtliche Schließvorrichtungen müssen richtig einrasten. Nur so können Sie auch das integrierte Schloss nutzen, um die Ladung gegen Langfinger zu sichern.

Notfalls müssen Sie Ihre Dachbox neu ordnen und alles Überflüssige doch daheim lassen. Bei allzu hoher Gewalt kann beim Zuschließen sogar der Schlüssel brechen. Grundsätzlich gilt beim Verreisen mit einer Dachbox, dass Sie auf jeden Fall den Ersatzschlüssel mit an Bord haben sollten.

Statistiken, Zahlen, Daten und Fakten

Wir möchten Ihnen hier ein paar statistische Zahlen und Fakten an die Hand geben, die Ihnen bei einer möglichen Kaufentscheidung helfen können.

ADAC testet die bekanntesten Marken

In regelmäßigen Abständen testet auch der ADAC Dachgepäckträger und Dachboxen. Dabei wurde festgestellt, dass gute Boxen durchschnittlich 300 Euro kosten. Zu den Testsiegern gehören die Marken

  • Thule,
  • Hapro,
  • Kamei,
  • Neumann,
  • Atera,
  • Cartrend,
  • Ramender sowie
  • Jetbag von ATU.

Die am meisten verwendeten Marken

Laut dem Statistikportal Statista verwenden die Kunden nachfolgende Marken nach folgenden Prozentangaben:

  • von Thule mit etwa 24 %,
  • Pkw-herstellerbedingt mit rund 13 %,
  • vom Baumarkt mit 3 %,
  • von Kamei mit 3 %,
  • von Altera mit 2 %,
  • von Uebler mit 1 %,
  • verschiedene Marken mit 9 % sowie
  • unklare Aussagen mit 45 %.

Die Zufriedenheit der Kunden mit einer Dachbox

Interessant finden wir auch die statistische Erhebung über die Zufriedenheit der Kunden mit ihren verwendeten Boxen. Dabei spielen nachfolgende Punkte entsprechend ihrer Reihenfolge eine wichtige Rolle:

  • die Sicherheit,
  • die Montagefreundlichkeit sowie
  • die Einfachheit der Beladung.

Was wird eigentlich alles auf einem Dachgepäckträger transportiert?

Repräsentativ möchten wir noch einmal darstellen, was alles auf einem Dachgepäckträger transportiert wird. Auch hierzu hat uns das Portal Statista wertvolle Hinweise gegeben.

  • Fahrräder mit 52 %,
  • Skier mit 14 %,
  • Gepäck mit 11 %,
  • Angelzubehör mit 3 %,
  • Möbel mit 2 %,
  • Baumaterialien mit 2 %,
  • Boote mit 1 %,
  • Surfbretter mit 1 %,
  • Campingzubehör mit 1 % sowie
  • weitere Gegenstände mit 7 %.

Die Geschichte der Dachbox

dachbox-oldtimer-2Seit Entwicklung der ersten Pkws wurden Konstruktionen entwickelt, mit denen Gepäckstücke am und auf dem Fahrzeug transportiert werden konnten. Das eigentliche Trägersystem für eine Dachbox existiert daher schon viel früher.

Die ersten Vorläufer unserer heutigen Dachboxen gehen auf die 30er Jahre zurück. Nach einem amerikanischen Patent aus dem Jahr 1935 wurde eine Dachbox entwickelt, die unseren heutigen Modellen sehr ähnlich sind. Zuerst wurde dieser Dachkoffer über vier Vakuumsaugnäpfe auf dem glatten Autodach befestigt. Aufgrund von Sicherheitsmängeln wurden diese später gegen eine Schraubverbindung für ein Trägersystem ersetzt.

In den 40er und 50er Jahre wurde verstärkt versucht, auf einem Fahrzeugdach Gepäck und Pakete sicher zu transportieren. Im Jahr 1946 entwickelte die Edison Engineering Company Inc. ein Trägersystem für rechteckige Transportboxen. Diese wurden über ein Gurtsystem eingespannt und konnten verhältnismäßig leicht abmontiert werden. In den nachfolgenden Jahren wurde das Befestigungssystem verbessert.

dachbox-oldtimerSchon ein Jahr zuvor wurde eine abgerundete Box auf dem Markt vorgestellt, die zunächst über Saubnäpfe und später über eine Schraubverbindung mit dem Fahrzeugdach verbunden wurde. Sie bot eine seitliche Öffnung, die zusätzlich noch verschließbar war. Die erste Dachbox mit dem bekannten Öffnungsmechanismus nach oben oder zur Seite wurde 1958 entwickelt. Nach der Ölkrise 1972 kamen erste Überlegungen zur Aerodynamik auf. Immerhin erhöhte sich der Treibstoffverbrauch enorm mit einer Dachbox.

Der schwedische Hersteller Thule produziert seit 1977 seine Dachboxen und kann sich 1997 als größten Herstelle von Dachboxen nennen. Auf der Automechanika in Frankfurt stellte die Firma Kamei im Jahr 1988 erstmals die aerodynamische Traveller Box vor, die im Windkanal getestet wurde. Der Markt ist heißumkämpft, zumal auch der Hersteller Hapro ein relativ großes Angebot bietet. Thule sticht mit immer innovativeren Patenten hervor und bietet zum Beispiel spezielle Dachbox-Querträger und auch Befestigungssysteme für eine Dachreling an.

Die aktuellen Boxen im aerodynamischen Style gehen auf das Jahr 2003 zurück. Zudem werden seit dieser Zeit auch moderne High-Tech-Materialien verwendet, die ein leichtes Eigengewicht und höchste Stabilität gewährleisten.

Die sicherheitsrelevanten Hinweise zur Montage einer Dachbox

Unabhängig davon, ob Sie in den Winterurlaub oder in den Sommerurlaub fahren, mit einer Dachbox können Sie den Laderaum Ihres Fahrzeuges um bis zu 500 Litern problemlos erweitern. Insbesondere Skifahrer wissen, dass nur in den wenigsten Fahrzeugen die Skier im Innenraum transportiert werden können. Viele fragen sich jedoch, wie eine solche Box sicher auf dem Autodach montiert werden kann.

So kommt die Dachbox auf das Dach

Zunächst sollten Sie vor der Urlaubsreise Ihre Dachbox ohne Aufbruchhektik installieren. Der erste Schritt ist natürlich die Montage eines Dachgepäckträgers. Solche Systeme gibt es für Fahrzeuge mit und ohne Dachreling. Die Aufnahmefüße für die eigentlichen Lastenträger sind bei einigen Fahrzeugen bereits an den Seiten des Daches integriert. Hier müssen Sie meist nur eine kleine Kunststoffabdeckung verschieben.

Andere Fahrzeuge benötigen ein Klemmsystem für die Befestigung.

Die Befestigung ohne Reling

Die Trägerfüße müssen sicher mit dem Fahrzeugdach verbunden werden. Damit die Lackoberfläche nicht beschädigt wird, sind diese Füße mit einem Gummiaufsatz versehen. Viele Trägersysteme sind für verschiedene Fahrzeuge ausgelegt, sodass Sie im Lieferumfang auch die entsprechenden Adapter finden.

Die seitlichen Standfüße nehmen später die Querträger bzw. Traversen auf. Dabei ist es bei der Montage überaus wichtig, dass diese sich in einer waagerechten Ebene befinden. Schließlich muss darauf später die Dachbox montiert werden. Bevor die Standfüße fixiert werden, sollten Sie auf eine korrekte Ausrichtung achten.

Bei einigen Dächern müssen Sie am Dach erste eine Gummischutzleiste entfernen, damit Sie die Lastenträgerfüße einsetzen können. Für die richtige Fixierung werden Schraubverbindungen verwendet. Bei hochwertigen Trägersystemen erhalten Sie im Lieferumfang zur Befestigung sogar einen Drehmomentschlüssel. Bei den meisten Lastenträgerfüßen können Sie nach der Schraubmontage noch Kunststoffabdeckungen aufstecken. Diese dienen als Korrosionsschutz und beinhalten häufig auch ein Schlosssystem. Damit wird verhindert, dass Unberechtigte das Trägersystem entwenden können.

Dachträgersysteme können problemlos auch auf Fahrzeugen mit einer Dachreling befestigt werden. Die Befestigungsfüße sind bei einer solchen Montage häufig nicht nötig. Als wichtigster Befestigungspunkt für den Querträger dient die eigentliche Dachreling. Da der Hersteller eines Trägersystems jedoch nicht weiß, auf welchem Dach der Träger installiert wird, liegen im Lieferumfang sämtliche Befestigungskomponenten für Sie bereit.

Die typische Relingbefestigung

Für eine Dachreling benötigen wir einen speziellen Fußsatz, der in Klauenform oder U-Form gehalten ist. Diese Art Relingbefestigung muss jedoch zunächst am Querträger fixiert werden. Hier hat jeder Hersteller seine eigenen Techniken. Sehr schnell gelingt diese mit einer Klemmverbindung. Wichtig ist, dass die Traversen rutschfest an der Dachreling befestigt sind.

Bevor Sie die Traversen festziehen, sollten Sie diese noch etwas gelockert lassen. Damit können Sie die Querstreben noch besser auf dem Fahrzeugdach bzw. an der Reling ausrichten. Für eine Montage wird die Mithilfe eines weiteren Helfers empfohlen. Beachten Sie unbedingt die mitgelieferte Bedienungsanleitung.

Nach Möglichkeit sollte der Aufsetzpunkt der Füße so ausgerichtet sein, dass die Dachlast im Bereich der Fahrzeugsäulen zu finden ist. Hier ist das Fahrzeug am stabilsten.

Nun wird die Dachbox befestigt

Unterhalb der Dachbox befinden sich spezielle Aufnahmevorrichtungen für die Befestigung an den Traversen. Je nach Modell finden Sie hier vier separate Befestigungsfüße, die bei Auslieferung zunächst geschlossen sind und während des Anbringens geschlossen werden müssen. Wichtig ist zunächst, dass Sie überhaupt die Dachbox auf den Träger geschoben bekommen.

Eine große Dachbox sollten Sie lieber zu zweit auf Ihr Fahrzeugdach heben. Um mögliche Beschädigungen an der Lackoberfläche zu vermeiden, können Sie die betreffenden Stellen mit einer Decke abdecken. Auf dem Dach sollten Sie die Dachbox richtig ausrichten. Sie können Sie dabei an der hinteren Heckantenne oder am Rückspiegel orientieren, da diese Komponenten genau in der Fahrzeugmitte angeordnet sind.

Schwierig wird es bei höheren Fahrzeugen, wie zum Beispiel einem SUV oder einem Bus. Beachten Sie, dass Sie eine Dachbox immer mit vorgestreckten Armen meist über Kopf heben müssen. Von daher sollte eine Box ausschließlich leer montiert werden. Auch in diesem Fall können Helfer die Arbeit erleichtern. Je größer das Auto ist, desto schwieriger wird es, einen Dachbox auf den Trägern richtig zu platzieren. Bei kleineren Fahrzeugen wird die Arbeit dagegen erleichtert.

Beachten Sie auf jeden Fall die Herstellerangaben. die Träger müssen unter der Box einen bestimmten Abstand aufweisen. Bevor Sie eine Dachbox richtig fest anziehen, sollten Sie die Befestigung zunächst noch locker lassen, um die Box besser positionieren zu können. Beachten Sie auch, dass die aufliegende Dachbox auf den Traversen sehr rutschig sein kann. Einige Hersteller verwenden auch Gummistopper, um ein Verrutschen zu vermeiden.

Leider gibt es von Hersteller zu Hersteller verschiedene Fixierungsmöglichkeiten, um eine solche Box sicher auf dem Dach zu befestigen. Hierzu gehören beispielsweise nachfolgende Lösungen:

U-Bügel

Ein weit verbreitetes Befestigungssystem stellen sogenannte U-Bügel dar. Hierbei wird ein U-förmig gebogener Metallbügel von unten zunächst um den Dachträger gelegt. Danach wird der Bügel durch die vorgebohrten Löcher im Boden der Dachbox geschoben. Damit eine hohe Klemmkraft erzielt wird, müssen Sie innerhalb der Dachbox mit Bolzen oder Halteklammern diesen U-Bügel fest anziehen und sichern.

In aller Regel wird auf der Innenseite des Bodens der Dachbox ein Querriegel über den U-Bügel geschoben und mit zwei großen Schrauben mit der Hand festgezogen.

Schnellspannverschluss

Wesentlich komfortabler ist eine Schnellspannbefestigung. Vergleichbar mit dem U-Bügel wird bei diesem System ebenfalls ein Bügel eingesetzt. Zunächst müssen Sie die Dachbox auf den Träger absetzen und gleichzeitig die aus dem Boden der Box ragenden Schnellspannbügel in Position bringen.

Dieser Schnellspannbügel umschließt den Dachträger. Im Inneren der Dachbox befindet sich ein entsprechender Schnellspannhebel, den Sie mit einem Handgriff betätigen können. Auf diese Weise wird der Bügel am Träger fest angezogen und sorgt für einen absolut sicheren Sitz der Dachbox.

Krallenbefestigung

Sehr benutzerfreundlich ist zum Beispiel die sogenannte Krallenbefestigung. Bei dieser Befestigungsart werden spezielle Halter durch den Boden der Dachbox geschoben. Hierzu ist die Dachbox mit passenden Aussparungen versehen. Im Inneren der Dachbox befindet sich als Gegenstück ein Befestigungsrad.

Durch Drehen greifen die ausgefahrenen Krallen unterhalb der Box wie eine Zange um die Traverse. Dadurch wird ein besonders fester und sicherer Halt gewährleistet. Das vorgenannte Befestigungsrad im Inneren der Box ist mit einem funktionellen Zugsystem ausgestattet, sodass Sie die _Krallen immer mit dem richtigen Drehmoment_anziehen können. Ein unbeabsichtigtes Lösen wird hiermit ebenfalls verhindert.

T-Nut-Adapter

Zu den traditionellen Befestigungslösungen gehört die T-Nut-Adapter-Befestigung. Verständlicherweise können mit einem solchen Adapter nur Dachträger mit einer integrierten T-Nut verwendet werden. Vergleichbar ist ein solcher Adapter mit einer dicken Schraube, die mit einem Schraubenkopf aus einer rund 20 x 20 mm großen Metallplatte besteht.

Der Adapter wird zunächst seitlich in die Nut des Dachträgers eingeschoben. Als Abstandshalter und zum Schutz der Dachbox werden Kunststoffauflagen eingesetzt. Nun wird die Dachbox von oben auf den Schaft des Adapters aufgesetzt. Im Inneren kann die hervorschauende Schraube mit einem dicken Schraubknauf angezogen werden. Dadurch wird eine sichere Fixierung der Box mit dem Dachträger realisiert.

ClickFix-Befestigung

Der Autozubehörhersteller Kamei produziert auch Dachgepäckträger und Dachboxen. Interessant ist, dass Kamei eine spezielle ClickFix-Schnellbefestigung entwickelt hat. Bei diesem System ist die T-Nut-Befestigung in der Box integriert. Hierbei benötigen Sie keine zusätzlichen Komponenten.

Sie müssen die Dachbox mit dem speziellen Fußsystem lediglich auf die T-Nut im Dachgepäckträger aufsetzen. Im Inneren der Dachbox können Sie nun über einen Spannhebel die im Fußsystem der Box befindlichen Klammern in der T-Nut auseinanderspreizen. Somit wird die Box sicher und fest am Träger gehalten. Diese Befestigungsmöglichkeit zeichnet sich besonders einfach und komfortabel aus.

Der ADAC City Crash

Der bekannte Automobilclub ADAC überprüft in regelmäßigen Abständen Fahrzeug-Anbauteile, zu denen auch eine Dachbox gehört. Neben einer Überprüfung der Verarbeitungsqualität und der verwendeten Materialien sowie einer Überprüfung der Funktionalität, spielt der so genannte City Crash eine wichtige Rolle. Gleich vorweg möchten wir hier darlegen, dass alle getesteten Jetbags eine Kaufempfehlung erhalten haben.

Beim City Crash bremst ein Fahrzeug mit voll beladenem Dachkoffer ab, so dass auf die Dachbox und deren Halterung besonders starke Fliehkräfte wirken. Dieser Test hat gezeigt, dass sowohl teurere als auch etwas günstigere Dachkoffer einen solchen Crashtest durchaus überstehen können. Als Testsieger gingen hier beispielsweise die Modelle von Thule und Hapro hervor.

Bei sehr günstigen Dachboxen kam es jedoch zu einer Überbelastung des Haltesystems. Aufgrund von Konstruktionsmängeln brachen hier die notwendigen Halteklammern einfach ab. Wir dürfen natürlich nicht vergessen, dass ein solcher City Crash nur im äußersten Notfall vorkommen kann.

Die Seitenwindstabilität

Mit einer montierten Box erhöht sich zweifelsfrei die Gesamthöhe eines Fahrzeugs. Auf vielen Überlandstrecken oder freien Autobahnen, wie sie beispielsweise im norddeutschen Raum zu finden sind, kann es häufig zu starkem Seitenwind kommen. Fahrzeuge mit montierter Dachbox bilden hier ein ideales Angriffsziel. Sie sollten sich als Fahrer daher auf solchen Strecken auf eine mögliche Beeinträchtigung einstellen und zum Gegenlenken bereit sein.

Gesetzliche Vorgaben zur Montage einer Dachbox

dachbox-bullyDachgepäckträger und Dachboxen sind nützliche Accessoires, um die Staumöglichkeiten eines Pkws zu erhöhen. Viele stellen sich vielleicht die Frage, ob die Montage auf einem Fahrzeug verkehrsrechtliche Konsequenzen mit sich führen kann. Dem Grunde nach benötigen Dachboxen und auch Dachgepäckträger keine Allgemeine Betriebserlaubnis. Sie müssen also nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Jedoch sind hierbei nachfolgende Besonderheiten zu beachten:

  • Gemäß § 30 Abs. 1 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) dürfen am Umriss der Fahrzeuge keine Teile so hervorragen, dass sie den Verkehr mehr als unvermeidbar gefährden.
  • Nach der Richtlinie über die Beschaffenheit und die Anbringung der äußeren Fahrzeugteile aus dem Jahr 1963 wird unter anderem gefordert, das Dachgepäckträger keine Spitzen haben dürfen und eine abweisende Wirkung besitzen müssen.
  • Besonders wichtig ist, dass durch die Benutzung einer Dachbox das höchstzulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs hierbei nicht überschritten wird. Es darf zu keiner Überladung kommen.

Die Vor- und Nachteile

Wenn Sie sich eine neue Dachbox kaufen, möchten Sie diese natürlich funktionell einsetzen. Je nach Hersteller stellen Dachkoffer und die dazugehörenden Trägersysteme eine nicht unerhebliche Investition dar. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Vor- und Nachteile eines Dachkoffers aufzeigen.

Die Vorteile

  • Ein Dachkoffer bietet Ihnen ausreichend Staumöglichkeiten, wenn der eigene Gepäckraum im Fahrzeug zu klein geworden ist.
  • Eine Dachbox ist eine ideale Ergänzung, um im Urlaub zusätzliches Gepäck sicher verstauen zu können.
  • Bei Nichtgebrauch können Dachkoffer jederzeit mit einfachen Handgriffen abgenommen werden.
  • Je nach Hersteller sind gute Dachboxen schon recht preisgünstig erhältlich.
  • Dachboxen sind über aus strapazierfähig, UV-resistent und bieten bei allen Witterungslagen ausreichenden Schutz.
  • Moderne Dachkoffer sind heute in vielen attraktiven Farben und Ausführungen erhältlich.
  • Die länglichen Versionen können bei Bedarf sogar eine komplette Skiausrüstung aufnehmen.

Wie zuvor dargelegt, entscheiden sich viele für einen Dachkoffer, wenn der Platz im eigenen Pkw für andere Gepäckstücke nicht mehr ausreicht. Dieses Problem haben viele Familien mit Kindern, wenn sie in den Urlaub fahren. Durch die hochwertige Verarbeitung und einem sicheren Verschlussmechanismus können Sie sicher sein, dass die verstauten Gegenstände in einem Dachkoffer auch während der Fahrt trocken bleiben. Wer nicht unbedingt seine komplette Skiausrüstung mit führen möchte, der kann auch auf die kompakten, rechteckigen Dachkoffer ausweichen. Diese sind bereits Recht günstig erhältlich.

Die Nachteile

  • Für die Montage eines Dachkoffers wird zusätzlich noch ein entsprechendes Trägersystem benötigt, welches zusätzliche Kosten verursacht.
  • Dachboxen sind sehr windanfällig und können die Seitenstabilität eines Fahrzeugs beeinträchtigen.
  • Der Luftwiderstand bei Dachkoffern wird erhöht, so dass auch gleichzeitig mit einem höheren Kraftstoffverbrauch gerechnet werden muss.
  • Dachboxen bieten keine dauerhafte und sichere Verwahrung von wertvollen Gegenständen auf dem Dach an, obwohl sie abgeschlossen werden können.
  • Käufer von rechteckigen und kompakten Dachboxen können hiermit keine langen Gegenstände, wie zum Beispiel Skier, transportieren.
  • Die Beladung eines Dachkoffers erweist sich häufig als sehr umständlich.
  • Dachboxen neigen dazu, während der Fahrt Windgeräusche zu verursachen.
  • Bei der Verwendung einer Box muss der Fahrer immer vorausschauend auf eine mögliche Durchfahrthöhe achten.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass die Beladung einer Dachbox nicht immer einfach sein kann. Entweder Sie montieren den Dachkoffer bereits auf dem Dach Ihres Fahrzeuges und beladen die Box von dort oder Sie hieven hinterher die schwer beladene Dachbox mit einer Hilfspersonen gemeinsam auf das Fahrzeugdach. Nicht unerwähnt bleiben soll auch der erhöhte Luftwiderstand, den eine Dachbox während der Fahrt mit sich bringt.

Nach Angaben des ADAC ist kann hier bei der Verbrauch um bis zu 50 % steigen. Maßgeblich sind hierbei jedoch das Modell, die Art der Beladung und die gefahrene Geschwindigkeit. Mitunter kann aber auch die Stabilität eines Fahrzeuges durch plötzlich auftretenden Seitenwind beeinträchtigt werden. Nicht vergessen dürfen wir, dass sich mit installierter Dachbox auch die Gesamthöhe des Fahrzeuges ändert.

Schon einige Autofahrer haben unliebsame Überraschungen erlebt, wenn sie beispielsweise in ein Parkhaus eingefahren sind, welches einen äußerst niedrigen Eingangsbereich aufwies. Andere haben vergessen, ihre Dachbox abzunehmen, bevor sie in ihre Garage eingefahren sind.

Wie wird eine alte bzw. kaputte Dachbox richtig entsorgt?

Dachboxen halten leider nicht ewig, sondern unterliegen einem natürlichen Verschleiß. Auch wenn viele Hersteller beispielsweise UV-beständige Materialien verwenden, können starke Hitze oder extreme Kälte der Dachbox richtig zusetzen.

Vielleicht möchten Sie Ihren nächsten Urlaub im sonnigen Süden verbringen und müssen diesbezüglich einen Umweg über die Alpen nehmen. Hohe Temperaturen und Minustemperaturen wechseln sich hier ab. Bei einem Urlaub im Jahr nehmen die Dachboxen keinen Schaden. Wenn diese aber das ganze Jahr hindurch verwendet werden, spielen auch Regen, Hagel und Schnee noch eine große Rolle.

Woran erkennen Sie eine beschädigte Dachbox?

Eine beschädigte Dachbox erkennen Sie in erster Linie am äußeren Abnutzungserscheinungen und Materialbrüche. Im Laufe der Zeit kann durch Witterungseinflüsse die Oberfläche leiden und ist dadurch anfälliger in Bezug auf mechanische Einflüsse.

Aber auch durch eine Überbeladung oder durch ein gewaltsames Zudrücken der oberen Boxhälfte kann es zu einer Beschädigung kommen.

Teilweise werden Dachboxen beschädigt, wenn Sie zum Beispiel durch zu niedrige Einfahrten fahren oder überhängende Baumäste übersehen. Dadurch kann das Material ebenfalls brechen.

Auf die richtige Entsorgung kommt es an

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Dachboxen um ABS-Kunststoff oder glasfaserverstärktem GFK-Kunststoff. Während Sie handliche Kunststoffe problemlos über das Duale System in der gelben Wertstofftonne entsorgen können, sieht dies bei einer großen Dachbox schon anders aus.

Selbstverständlich können Sie sich die Arbeit machen und eine Dachbox kleinsägen. Diese Vorgehensweise wird aber nicht empfohlen. Wenden Sie sich stattdessen lieber an einen Wertstoffhof in Ihrer Nähe. Dort können Sie Kleinmengen an Abfällen gegen meist eine geringe Gebühr loswerden und sich immer auf der sicheren Seite, dass die Abfälle ordnungsgemäß verwertet werden.

Wertstoffhöfe nehmen beispielsweise Kleinmengen von rund 2 Kubikmetern an. Hierzu gehören:

  • Sperrmüll,
  • Grünabfälle,
  • Schrott,
  • Bauabfälle,
  • Papier,
  • Kartonagen,
  • Elektro- und Elektronikschrott und
  • diverse Kunststoffe.

Zu letzteren gehören auch beschädigte Dachboxen.

Nicht immer werden Dachboxen als Kunststoff-Abfall angesehen. Fragen Sie am besten vor Ort den Betriebsleiter, bei dem Sie an der Einfahrt Ihr Entgelt entrichten müssen. Je nach Bauart werden diese auch dem Spermüll zugeordnet.

Einen anderen Weg geht Thule

Der schwedische Dachgepäckträger- und Dachboxenhersteller Thule ist unumstritten Marktführer für Transportlösungen. Viele seiner Modelle gehören zu den Dachboxen Testsiegern. Nun ermöglicht das Unternehmen den Besitzern von alten Thule-Dachboxen, diese kostenlos und umweltgerecht entsorgen zu lassen.

Hierzu müssen Sie Ihre alte Dachbox jedoch zum deutschen Standort Neumarkt in Bayern bringen. Dort werden alte Dachboxen fachgerecht demontiert und die Komponenten dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. Hierbei werden die hochwertigen Kunststoffe recycelt, wobei auch die Metallteile, wie zum Beispiel die Scharniere, Befestigungssysteme und Schlösser ausgebaut und verwertet werden.

Wer sich den weiten Weg nach Bayern ersparen möchte, kann sich auf der Herstellerseite von Thule einen passenden Händler in der Nähe suchen, der bei der Organisation der Rücksendung einer alten und beschädigten Dachbox Ihnen behilflich ist.

Nützliches Zubehör

dachbox-wandhalterWenn Sie sich für eine neue Box interessieren, möchten wir Sie auch ein wenig über das zur Verfügung stehende Zubehör informieren. Es reicht meistens nicht alleine aus, eine solche Box lediglich auf einen Grundträger auf dem Fahrzeugdach zu montieren.

Die Wandhalterung

Nicht immer möchten Sie mit einem Dachkoffer unterwegs sein. Dieser wird in erster Linie benötigt, wenn Sie in den Urlaub fahren und wesentlich mehr Gepäck mitführen möchten. Die Frage stellt sich, wohin mit einer Dachbox, wenn sie nicht mehr benötigt wird. Für nahezu jedes Dachbox-Modell gibt es entsprechende Wandhalterungen, mit denen Sie Ihre Dachbox in der Garage oder im Keller sicher aufbewahren können. Hierauf haben sich etliche Hersteller spezialisiert und bieten die unterschiedlichsten Lösungen an. Im leeren Zustand wiegen diese Boxen ungefähr 10 kg. Für dieses Leichtgewicht reichen daher auch schon die einfachsten Haltesysteme aus.

Ein Liftsystem für die Dachbox

dachbox-liftBekannte Hersteller von Jetbags und anderen Dachboxen bieten Ihnen auch maßgeschneiderte Liftsysteme an. In aller Regel ist die Beladung einer Box nicht ganz einfach. Wird sie am Boden beladen, kann es mitunter sehr mühsam sein, diese mit vereinten Kräften auf den Dachgepäckträger zu heben. Wird der Dachkoffer zuerst auf dem Dach montiert, dann muss zum Beladen eine Leiter genommen werden. Aufgrund vieler niedriger Garagen, ist dort ein Beladen mit offener Deckelklappe erst gar nicht möglich.

Ein Liftsystem ähnelt einem Flaschenzug, mit dem nicht nur die Dachbox selbst, sondern auch der Dachgepäckträger über ein Hebesystem vorsichtig auf das Autodach gehoben werden kann. Wir können hierbei die Dachbox schon am Trägersystem befestigen, die Box am Boden bequem beladen und über das Liftsystem das Ganze nach oben hieven. Diese Systeme sind in aller Regel für ein Hebegewicht bis 100 kg ausgelegt. Sie werden sicher an der Decke einer Garage fixiert und können über eine Kurbel bedient werden.

Interessante Alternativen zur Dachbox

Dachkoffer zeichnen sich immer durch ihre starre Konstruktion aus. Werden sie nicht benötigt, nehmen sie enormen Platz in der Garage oder im Keller ein. Wir möchten uns hier mit möglichen Alternativen zu einer Dachbox beschäftigen.

Die faltbare Dachbox

Es müssen nicht immer die traditionellen Hartschalen sein, die einen Dachkoffer repräsentieren. Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch Hersteller, die eine ganz neue Generation von Dachkoffer entwickelt haben. Sie bieten die gleichen Vorzüge wie die großen Dachkoffer, sind jedoch wesentlich flexibler einzusetzen. Die Rede ist von einem faltbaren Dachkoffer. Er ist die Antwort für Autofahrer, die keine eigene Garage oder einen großen Keller haben und ihre Dachbox einfach zusammen rollen können und dann in einer handlichen Tasche zur Not auch im Kofferraum ihres Fahrzeuges verstaunen können. Wir haben nachfolgend einige Highlights dieser faltbaren Dachbox aufgelistet:

  • Die faltbare Dachbox kann einfach auf dem vorhandenen Dachträger installiert werden.
  • Sie bestehen aus reißfestem und wasserdichtem Polyamid und sind mit einem Reißverschluss versehen, deren Nähte zusätzlich noch versiegelt wurden.
  • Für zusätzliche Stabilität ist im Boden eine metallische Struktur eingearbeitet.
  • Diese Modelle können nahezu auf allen gängigen Trägersystemen werkzeuglos befestigt werden.
  • Es gibt Modelle, die ein Stauvolumen von wenigstens 250-300 l besitzen und für ein Gewicht zwischen 50 und 70 kg zugelassen sind.

Der aufblasbare Dachgepäckträger

dachbox-aufblasbarRecht interessant und in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben sollte auch der so genannte aufblasbare Dachgepäckträger. Dieser kann durchaus als Alternative angesehen werden und lässt sich mit wenigen Handgriffen auf jedem Fahrzeugdach montieren. Ein Beispiel stellt das Modell HandiRack dar, bei dem es sich um zwei separate, aufblasbare Dachgepäckträger handelt.

Im Lieferumfang befinden sich die aufblasbaren Dachgepäckträger, eine kleine Aufbewahrungstasche und eine Handpumpe. Dieses Tragesystem wird ohne Werkzeug am Fahrzeugdach kassiert. Neben einem strapazierfähigen Material sorgt das Luftpolster für eine höchste Tragkraft von 80 kg. Dies ist wesentlich höher als bei einer Dachbox. Das Luftpolster dieses Tragesystems sorgt gleichzeitig zum Schutz des Fahrzeugdachs.

Mit diesem System können Skier, Möbel, Surfboards und sogar Kanus transportiert werden. Jedoch sollte hier auch erwähnt werden, dass es sich nicht bei diesem System um einen geschlossenen Dachkoffer handelt, so dass dieses aufblasbare Trägersystem nur zum Transport schwerer Gegenstände geeignet ist. Der Vollständigkeit halber haben wir es aber ebenfalls in den Bereich der Alternativen eingruppiert.

Die Dachbox für das Fahrzeugheck

dachbox-heckboxNeben den traditionellen Dachgepäckträgern und ihren zahlreichen Aufbauten, nutzen viele Autofahrer auch ihr Fahrzeugheck, um dort beispielsweise einen Heckgepäckträger anzubringen. Eigentlich ist diese Vorgehensweise nichts Neues, da auch schon in den sechziger Jahren beim legendären Fiat 500 und anderen Sportwagen auf dem Kofferraum oder direkt am Steilheck ein solches Tragesystem zu finden war.

In heutiger Zeit werden am Fahrzeugheck vornehmlich Fahrradträger montiert. Relativ neu ist aber die Montage einer Dachbox am Heck. Einige Hersteller haben sich auf diese Heckboxen spezialisiert. Es gibt Systeme mit 300 l Stauvolumen und variablen Tiefen. Diese Boxen bestehen aus kratzfestem Kunststoff und können selbstverständlich abgeschlossen werden. Mit ihm können problemlos Golfausrüstungen und sogar Skiertransportiert werden.

Vorteilhaft ist, dass diese Gepäcksysteme den Luftwiderstand eines Fahrzeuges so gut wie nicht beeinträchtigen. Sie werden sozusagen im Windschatten mitgeführt. Dies führt wiederum dazu, dass der Kraftstoffverbrauch nicht unnötiger Weise erhöht wird. Nachteilig ist lediglich, dass die Rückseite dieser Boxen mit einer zusätzlichen Rückbeleuchtung und einem Kennzeichen versehen sind. Dies erhöht letztlich auch den Kaufpreis dieser Boxen. Dennoch werten wir dieses System als ideale Alternative zu einer Dachbox.

Ein herkömmlicher Koffer für den Dachgepäckträger

dachbox-uebergewichtDiejenigen, die nicht unbedingt einen modernen Dachkoffer verwenden möchten, können auf ihrem Dachgepäckträger aber auch andere Behältnisse transportieren, die ein genügend großes Stauvolumen aufweisen. Selbst ein traditioneller Lederkoffer kann bequem auf dem Dach fixiert werden. Vorteilhaft ist, dass kleinere Koffer wesentlich leichter zu bepacken sind. Mit entsprechenden Riemen können diese sicher auf einem Dachgepäckträger befestigt werden.

Als gute Alternative können hier auch die legendären Bahnkoffer verwendet werden. Diese großvolumigen Koffer wurden früher in erster Linie für den Bahnversand genutzt, die einige Tage vor einer Urlaubsreise am Bahnhof aufgegeben wurden und separat transportiert wurden. Diese sperrigen Koffer bieten ein großes Stauvolumen, sind stabil gefertigt und lassen sich dennoch auf dem Dach sicher fixieren.

Einige Hersteller bieten anstelle einer Dachbox auch stabile Aluminiumkisten an, die verhältnismäßig leicht sind und meist sogar mehr Stauvolumen bieten, als Dachkoffer. Wir können also auf genügend Alternativen zurückgreifen.

Das Dachzelt

In unserem Vergleich möchten wir letztlich noch auf das traditionelle Dachzelt eingehen. Die kleineren Versionen können durchaus auch zum Transport von Gepäck genutzt werden. Die geräumigeren Dachzelte dienen dagegen in erster Linie einemCamping-Schlafplatz auf dem Dach des eigenen Autos. Dachzelte sind im aufgestellten Zustand nicht windstabil und können daher nur als Notlösung betrachtet werden. Dennoch stellen auch sie eine Alternative zu einer Dachbox dar.

Weiterführende Links und Quellen zur Dachbox

Die nachfolgenden Quellen möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Hier erhalten Sie weiterführende Tipps rund um das Thema Dachboxen.

Interessante Tipps für die sichere Befestigung von Dachkoffern

Wie Sie Ihre Dachbox richtig beladen

Die richtige Verstauung der Skiausrüstung 

Einen eigenen Block zum Thema Dachboxen

Ratgeber