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Fotobox Test 2017 • Die 10 besten Fotoboxen im Vergleich

In unserem Test der Fotoboxen haben wir uns mit der detaillierten Thematik der Produktfotografie beschäftigt. Dieser Bereich ist das hauptsächliche Einsatzgebiet der Fotoboxen, die auch als Lichtwürfel oder Lichtzeit bezeichnet werden. Hobby- und Profifotografen setzen auf die spezielle Ausrüstung, wenn es darum geht, die Ausleuchtung der Motive zu perfektionieren. Ob man Speisen fotografiert, Produkte für den Verkauf vorbereitet oder auf künstlerische Weise ein Objekt inszeniert, mithilfe der Fotoboxen aus dem Test 2017 fällt es leicht, die jeweiligen Motive ins richtige Licht zu setzen.

Abhängig von der Größe der Lichtzelte können diese nicht nur im Studio eingesetzt werden, sondern sie bieten sich teilweise auch für die mobile Anwendung an. Unser Produktbericht mit dem Charakter einer Kaufberatung soll den Lesern aufzeigen, was die Vergleichssieger der Fotoboxen können müssen und wie man mit diesem Zubehör ein perfektes Resultat erzielt.

Fotobox Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Fotostudio HPB-60Bresser PH50 Fotostudio Box mit Licht
PH40 FotostudioHAVOX - Fotostudio HPB-40 - Maße 40x40x40cm - LED-Beleuchtung
Bresser PH30 Fotostudio Box mit Licht
Luxburg® professionelles FotostudioFotostudio SetSCANLIO mobiles FotostudioHAPPY ELEMENTS klappbaren tragbaren Licht-Box-Studio für Smartphone oder DSLR
Fotozelt Fotostudio Set

Fotostudio HPB-60

Bresser PH50


PH40 Fotostudio


HAVOX Fotostudio HPB-40


Bresser PH30


Luxburg® professionelles Fotostudio

Fotostudio Set

SCANLIO mobiles Fotostudio

HAPPY ELEMENTS Licht-Box-Studio


Fotozelt Fotostudio Set

 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,6 1,9 2,1 2,2 2,3 2,5
MarkeHavoxBresserBresserHAVOXBresserLuxburgTrading EUScanlioHAPPY ELEMENTSCiara Q
Dimension60 x 60 x 60 cm50 x 40 x 39 cm40 x 30 x 30 cm25 x 25 x 25 cm30x21x23 cm80x80x80cm40 x 40 x 40 cm34 x 25 x 32cm22,6 x 23 x 24 cm24 x 22 x 24cm
Gewicht4 kgca. 5kg2,9 kg2,5 kgk.A.4 kg1,6 kg621 g240 g259 g
Materialk.A.k. A.k.A.k. A.k.A.Kunststoff-NylonKunststoff-NylonKunststoff-Vylink.A.Kunststoff
Farbtemparatur5500 K5600 K5500 K5500 K5500 K5400 Kk. A.k. A.k.A.k.A.
Hintergrundfarbe3 farbig3 farbig3 farbigk.A.3 farbig4 farbig4 farbig2 farbigk.A.2 farbig
ZubehörTragetaschek. A.k. A.Tragetaschek.A.k.A.Tragetaschen, Stativ, 2 FotolampenTragetaschek.A.k.A.
BeleuchtungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • einfach aufzubauen
  • stabil
  • knitterfrei
  • 4 Öffnungen


  • schattenfrei fotografieren
  • reduziert Lichtreflexionen
  • diffuse, milchweiße Wände
  • integrierte Tageslichtlampen


  • schattenfrei


  • Mit 60 speziellen SMD LEDs ausgerüstet
  • Aufbau und Abbau innerhalb von 10 bis 20 Minuten


  • Öffnungen zum Fotografieren von oben und von der Seite
  • schattenfrei fotografieren
  • reduziert Lichtreflexionen


  • stabil
  • schattenfrei
  • ohne Reflektion


  • stabil
  • schattenfrei
  • >


  • knitterfrei
  • gut abwaschbar
  • schneller Aufbau


  • All-in-one tragbaren Studio Einfach zu bedienen
  • Magnetische Struktur
  • Tragen Sie es überall
  • Einfache Montage
  • Faltbare Design


  • schattenfrei
  • schneller Aufbau

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich



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Was ist eine Fotobox?

Bei der Fotobox oder dem Lichtzelt handelt es sich um eine Art mobil zu nutzendes Fotostudio im Kleinformat. Es sorgt dafür, dass die zu fotografierenden Objekte gleichmäßig ausgeleuchtet werden, ohne dass dabei ein Schatten zu sehen ist. Mithilfe einer Fotobox aus unserem Test gelingt eine perfekte Produktfotografie, was beispielsweise für die Online-Händler interessant ist. Ein Fotozelt oder Ministudio funktioniert als eine Art Flächenbeleuchtungsmittel, denn die durchdachte Einrichtung des Würfels sorgt dafür, dass das Motiv schattenfrei ausgeleuchtet wird und nur weiche Übergänge im Hintergrund zu sehen sind. Mit diesen Eigenschaften eignet sich die Fotobox unter anderem für die Studio- und Makrofotografie.

Der Begriff Fotobox wird übrigens noch für einige andere Produkte verwendet. Hierbei handelt es sich teilweise um Sets von Foto-Accessoires, manchmal aber auch um Boxen, die als Aufbewahrung für die Familien- und Urlaubsfotos dienen. In unserem Produktvergleich der Fotoboxen möchten wir jedoch nur auf die Lichtzelte eingehen, die vorwiegend in der Produktfotografie verwendet werden.

Wie funktioniert ein Fotobox?

Die Fotobox bildet gewissermaßen den Rahmen für das Motiv. Die Wände sind aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt, das das Licht streut. Typischerweise handelt es sich um eine Art Würfel in Zeltform.

Die Beleuchtung erfolgt von außen, sodass innen ein weicher Lichteffekt erzeugt wird. Mit nur wenigen Schatten oder sogar ganz schattenfrei ist das Licht in der Fotobox allerdings nicht so hart wie bei einer direkten Beleuchtung. Andere Techniken wie das indirekte Blitzen oder der Einsatz von mehreren Reflektoren bei der Studiofotografie sind eine Abwandlung dieser Methode.

In jedem Raum und auch im Außenbereich sind die Lichtverhältnisse nur selten perfekt, um optimale Fotos zu machen. Deshalb wurden die Fotoboxen entwickelt, um die gewünschte Beleuchtung künstlich herzustellen. Während bei Porträtaufnahmen Lichtwannen verwendet werden, die das Blitzlicht reflektieren, sorgt bei der Produktfotografie die Fotobox für die ideale Ausleuchtung.

Bei dem Lichtzelt handelt es sich um eine besondere Art des Lichtformers. Die Hülle um das Objekt herum minimiert die Reflexionen, während das Objektiv der Kamera durch eine knapp bemessene Öffnung geschoben wird.

In einigen Fällen kann auch auf die komplette Vorderseite des Lichtwürfels verzichtet werden, um von hier aus zu fotografieren. Für die Beleuchtung der Fotobox von außen wird ein Blitzlicht oder eine Dauerbeleuchtung eingesetzt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Fotoboxen aus unserem Test 2017 helfen beim Fotografieren von Produkten, die für den Verkauf abgebildet werden sollen. Vor allem für die Präsentation von Artikeln auf Internet-Plattformen und in Online-Shops kommen die Lichtwürfel zum Einsatz. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich außerdem auf Fotografien für Magazine und Rezepte. Nach Bedarf lassen sich die digitalen Fotodateien im Anschluss an die Aufnahme am PC bearbeiten.
Hier werden jedoch zumeist nur noch kleine Verbesserungen mithilfe der entsprechenden Programme durchgeführt. Damit die Fotos von vornherein gut aussehen, lohnt es sich, eine Fotobox aufzubauen. Das macht eine umfassende Nachbearbeitung unnötig und reduziert den Aufwand. Typischerweise werden die Fotoboxen bzw. Lichtzelte in den folgenden drei Bereichen eingesetzt:

  • Hobbyfotografie, ggf. in Kombination mit der Erstellung von Grafiken,
  • Produktfotografie, beispielsweise für die Präsentation von Waren oder für Flyer,
  • Makrofotografie für Laborarbeiten oder ähnliche Bereiche.

Das klassische Lichtzelt kann unabhängig von einer Kamera verwendet werden und ist mit wenigen Handgriffen aufzubauen. Hier zeigt sich seine Vielseitigkeit. Abhängig vom gewünschten Lichteffekt eignet sich die Fotobox für das Fotografieren mit Blitzanlage sowie für ein Dauerlichtsystem. Auch für Aufnahmen bei Tageslicht können die Lichtzelte verwendet werden. Die Variabilität hilft bei individuellen Fotosessions. Mit einem Komplettset ersparen sich die Käufer das separate Zusammensuchen der einzelnen Elemente. Das erleichtert die Vorbereitung der Fotografien und stellt sicher, dass die Teile perfekt zueinander passen.

Die Qualität der Lichtwürfel bzw. Fotoboxen aus dem Test 2017 wird durch das ausgewählte Material gewährleistet. Nicht nur weiße Lichtzelte sind bei den Fotografen gefragt. Auch farbige Hintergründe in Blau oder Rot können den Bildern einen besonderen Charakter verleihen. Bei den größeren Lichtzelten ist häufig ein spezielles Faltsystem vorhanden. Dieses sorgt für einen unkomplizierten Aufbau und Abbau der Fotoboxen. Ein weiteres praktisches Merkmal zeigt sich in der Transporttasche, die bei den Komplettsets dazugehört und das gesamte Material sicher aufbewahrt.

Welche Arten von Fotoboxen gibt es?

Es gibt Fotoboxen in zahlreichen Formaten, die sich für entsprechend kleine und große Objekte eignen. Zudem lassen sich die Fotoboxen aus unserem Test in zwei Hauptkategorien unterscheiden: in die Systeme mit eingebautem Beleuchtungssystem und in die Lichtzelte ohne Beleuchtung. Wer eine Box ohne Leuchte kauft, der benötigt eine zuverlässige Studioleuchte bzw. eine Lichtquelle, die das Motiv mit der richtigen Strahlkraft ausleuchtet. Im Folgenden gehen wir näher auf die beiden Typen der Fotoboxen ein.

Der Lichtwürfel mit integrierter Leuchte bedeutet für den Fotografen eine große Arbeitserleichterung. Üblicherweise sind diese Fotoboxen mit einer LED-Leuchte ausgerüstet, die einerseits sehr energieeffizient ist und andererseits eine lange Haltbarkeit hat
Die Beleuchtung wird typischerweise über ein Netzteil oder USB-Kabel mit Strom versorgt. Durch das Set aus Fotobox und integrierter LED-Leuchte hat man alle Komponenten zusammen, wenn etwas fotografiert werden soll. Das macht die Vorbereitung zum Kinderspiel, sodass man nur ein paar Handgriffe braucht, bis das Shooting beginnen kann.

Eine Fotobox ohne LED-Beleuchtung besteht im Prinzip nur aus den Außenwänden, die sich überall aufstellen lassen und leicht wieder zusammenzuklappen sind. Damit eignen sich diese Systeme vor allem für die mobilen Einsätze. Allerdings muss sich der Fotograf hier selbst um die erforderliche Beleuchtung kümmern und eine externe Leuchte bzw. mehrere Beleuchtungselemente aufbauen. Das Arrangieren der Lichtquellen kann etwas länger dauern, allerdings sind die einfachen Lichtzelte ohne fest integrierte Leuchte im Allgemeinen günstiger als die Komplett-Variante.

Einige Spezial-Fotoboxen sind zusätzlich mit weiteren Funktionen ausgerüstet. Sie werden beispielsweise zum Scannen benutzt. Dies funktioniert durch eine Kamera, die sich an der Oberseite des Würfels befindet. Von hier aus wird das Dokument im Inneren fotografiert. Im Optimalfall handelt es sich um eine Smartphone-Kamera, sodass die Scan-Datei gleich im Anschluss auf den PC übertragen oder an eine andere Adresse geleitet wird. Hier geht es um eine schnelle Kommunikation und ggf. auch um einen Ausdruck der Dateien.

Im Folgenden fassen wir die Vorteile der getesteten Fotoboxen kurz zusammen und möchten außerdem die Nachteile erwähnen. Damit erhalten die Käufer wichtige Informationen an die Hand, die dabei helfen, den persönlichen Vergleichssieger der Fotoboxen zu erkennen.

Die Vorteile:

  • Eine gleichmäßige, ideale Beleuchtung lässt sich einstellen,
  • angenehm weiche Leuchtwirkung ohne Schatten bzw. mit reduziertem Schatten,
  • flexible Nutzung,
  • Unterstützung bei der Positionierung und Aufnahme des Motivs.

Die Nachteile:

  • Komplettset teuer in der Anschaffung,
  • das Licht wird abgeschwächt,
  • teilweise etwas langwieriger Aufbau.

So haben wir die Fotoboxen getestet

Im Test der Fotoboxen haben wir viele Ausstattungsmerkmale untersucht. Das soll als Grundlage dazu dienen, das passendste Modell auszuwählen. Beim genauen Hinsehen wird deutlich, dass die Lichtzelte oft nicht so simpel konstruiert sind, wie der Laie vermutet. Es ist also empfehlenswert, die infrage kommenden Produkte im Detail zu prüfen, damit man den ganz eigenen Vergleichssieger der Fotobox findet.

Eine gute Beleuchtung ist bei der Produktfotografie unverzichtbar. Auch die Makro-Fotografie lässt sich mit Fotoboxen perfektionieren. Dafür braucht man kein Profi zu sein.
Auch für das regelmäßige Verkaufen von Produkten auf einer Online-Plattform lohnt sich eine praktische Fotobox. Sie hilft bei der Platzierung der Objekte und vermeidet harte Schatten, sodass die Fotografien besser zur Geltung kommen. Diejenigen, die das Bild auf dem Monitor betrachten, haben die ideale Sicht und können alle Details erkennen, ohne störende Spiegelungen oder dunkel schattierte Bereiche.

Insbesondere die folgenden Kriterien haben wir geprüft. Damit handelt es sich hier nicht nur um einen Test der Fotoboxen, sondern auch um eine Art Ratgeber. Auf diese Weise möchten wir den Kaufinteressenten gezielte Tipps zu den wichtigen Merkmalen der Lichtzelte geben.

Die Form

Die klassischen Fotoboxen haben die Form eines Würfels mit gleich langen Seiten. Teilweise handelt es sich aber auch um eine Art Halbkreis, der in seinem Aufbau einem Iglu ähnelt. Zudem bieten einige Marken Systeme in der Bauart von Tipis an, bei denen der Begriff „Lichtzelt“ besonders gut passt.

Integrierte Beleuchtung vorhanden oder nicht?

Die Fotoboxen im Test 2017 verfügen teilweise über eine integrierte LED-Beleuchtung, während andere Lichtzelte ohne eine solche Lichtquelle angeboten werden. Bei dieser Beleuchtung handelt es sich um ein zentrales Element, doch erfahrene Fotografen kümmern sich lieber selbst um die Auswahl der Leuchte. Mit eigenen Studiolampen lassen sich die Lichtzelte ebenfalls variabel einsetzen. Für Einsteiger, die bisher keine Fotoleuchte besitzen, ist die Anschaffung eines Komplettpakets aus Fotobox und Leuchte sinnvoll. Allerdings sollte man sich zuvor über die Lichtfarbe dieser Beleuchtung informieren. Der Standard bei den Fotoleuchten ist Tageslicht-Weiß, das sich durch seine Neutralität auszeichnet.

Die Art der integrierten Leuchte

Typischerweise kommen LED-Leuchten zum Einsatz, sodass andere Lampen eher unüblich sind.

Die Standardleuchten verfügen über ein Netzteil, sodass sie den Strom direkt aus der Steckdose erhalten. Andere Leuchten sind mit einem USB-Stecker ausgestattet und werden mit dem PC gekoppelt. Neben der Stromverbindung wird hier gleichzeitig eine Datenübertragung ermöglicht. 
Es gibt LED-Fotoleuchten mit und ohne Schalter: Mit Lichtschalter kann man etwas Stromsparen, da die Leuchte erst kurz vor dem Fotografieren eingeschaltet wird. Ohne Lichtschalter erspart man sich dafür einen zusätzlichen Arbeitsschritt.

Hintergrund und Farbe

Die Seiten und Hintergründe bei den Fotoboxen lassen sich üblicherweise zusammenlegen bzw. falten. In unserem Test der Lichtzelte haben wir geprüft, wie stark das Material durch diese Flexibilität beansprucht wird. Einige Boxen neigen zum Zerknittern, sodass nach einer gewissen Nutzungsdauer Falten zu sehen sind. Auch bei den Vergleichssiegern der Fotoboxen sollte man sich an die Anleitung halten und die Hintergründe immer sorgfältig verstauen, damit sie keine Gebrauchsspuren zeigen. Außerdem sind die Fotoboxen vor Staub zu schützen.

Die Hintergründe der Lichtzelte werden vorwiegend in Weiß und Schwarz ausgewählt. Wir haben außerdem Varianten in anderen Farbtönen genauer untersucht, beispielsweise in Grau-Abstufungen, in Blau, Orange und Rot. Teilweise beinhalten die Sets zusätzliche Hintergründe, sodass man diese im Bedarfsfall austauschen kann. So lassen sich neue Effekte kreieren.

Anschlüsse und besondere Details

Die Anschlussmöglichkeiten bei den Fotoboxen aus dem Test 2017 beziehen sich vor allem auf die Beleuchtung. Grundsätzlich sollte das dafür benötigte Kabel – mit Netzteil oder mit USB-Anschluss zum Lieferumfang gehören. Bei den mobilen Lichtzelten ist der USB-Anschluss eine gute Entscheidung, denn damit ist man nicht auf die nächste Stromquelle angewiesen.

Wenn die Fotobox oft transportiert wird, sollte man außerdem den Aufbau und das Gewicht beachten. Je nach Größe und Bauart können die Systeme bis zu 3 kg und manchmal auch mehr wiegen. Für den flexiblen Einsatz ist eine Tragetasche zu empfehlen, in der man das Lichtzelt auf praktische Weise transportiert und aufbewahrt. Hier ist sie vor Verschmutzungen sicher und die Hintergründe zeigen keine Verschleißspuren.

Worauf muss ich beim Kauf einer Fotobox achten?

Die Auswahl eines Lichtwürfels orientiert sich unter anderem an der Größe. Bei den Abmessungen sollte man im Zweifelsfall etwas großzügiger sein, denn die knapp bemessenen Fotoboxen eignen sich nur für entsprechend kleine Gegenstände. Die Empfehlungen der Hersteller und die Tipps von anderen Fotografen helfen dabei, die ideale Größe für den individuellen Bedarf zu finden. Hier ist es wichtig zu wissen, dass ein Lichtwürfel mit beispielsweise 50 cm Kantenlänge nicht für Objekte geeignet ist, die fast ebenso groß sind. Grundsätzlich eignen sich die Fotoboxen aus unserem Test für Gegenstände, deren maximale Abmessung nicht mehr als die Hälfte einer Kantenlänge beträgt.

Die Farbgestaltung ist ein weiterer relevanter Aspekt bei der Suche nach der idealen Fotobox. Schmuckstücke und andere glitzernde Objekte kommen beispielsweise vor dunklem Hintergrund besser zur Geltung, während andere Dinge auf Weiß bzw. auf hellem Untergrund deutlicher zu erkennen sind.

Natürlich geht es bei der Kaufentscheidung auch um die Bauweise bzw. darum, wie einfach sich das Lichtzelt aufbauen und wieder zusammenklappen lässt. Die Konstruktion sagt etwas über die Stabilität der Boxen aus und spielt gleichzeitig für die praktische Anwendung und für die Mobilität eine wesentliche Rolle.

Des Weiteren stellt sich immer wieder die Frage, wie oft die Fotobox zum Einsatz kommt und wie die Umgebungsbedingungen aussehen. Wenn das Lichtzelt ständig in Betrieb ist und nicht weggeräumt werden muss, darf es etwas unhandlicher und schwerer sein. Hier fällt auch die Vorbereitung leichter, denn bei der Ausrichtung der Leuchten kann alles voreingestellt werden, sodass vor jeder Fotosession nur noch ein paar Handgriffe nötig sind. Die kleineren, leichten Fotoboxen aus unserem Test erlauben hingegen mehr Flexibilität.

Bei der Suche nach der richtigen Fotobox geht es außerdem um den idealen Aufstellort. Manche Fotografen kombinieren die Lichtzelte mit einem Aufnahmetisch bzw. sie kaufen nur eine entsprechende Ergänzung zu der bereits vorhandenen Ausstattung. Einige Lichtzelte bieten relativ viel Gestaltungsspielraum, sodass man sie an die jeweiligen Situationen anpassen und teilweise mit anderen Systemen kombinieren kann.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Vor allem die Hersteller für Fotozubehör haben ein umfangreiches Sortiment von Fotoboxen. Life of Photo, Mettle und Hama gehören mit zu den bekannten Marken in diesem Bereich. Des Weiteren haben sich die Lichtzelte von Scanlio und Lumaland bei den Amateur- und Profi-Fotografen bewährt. PopUpBox und Neewer Photo Studio sind weitere wichtige Namen, ebenso wie Kaiser Fototechnik und amzdeal.

Die Abstimmung der Fotozelte auf die weitere professionelle oder hobbymäßige Ausstattung fällt besonders leicht, wenn man die diversen Elemente vom gleichen Hersteller kauft.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fotobox am Besten?

Das Internet bietet viele Möglichkeiten bei der Suche nach Informationen und Fotoboxen. Über die Suchmaschinen gelangen die Käufer schnell zu den Experten für Fotozubehör und Belichtung.
Hier erfährt man beispielsweise, dass Keywords wie „Lichtzelt“ oder „Lichtwürfel“ noch mehr hilfreiche Ergebnisse liefern.

In den Online-Shops und auf den Seiten der Hersteller steht ein vielfältiges Sortiment zur Verfügung. Um sich zurechtzufinden, reicht üblicherweise ein Klick auf die Filteroptionen und ggf. auf eine Sortierung. Damit schränken die Kaufinteressenten die erste Kategorie stärker ein und sehen, welche Fotoboxen für ihren Bedarf geeignet sind. Die Bestellung selbst ist mit wenigen Eingaben erledigt und innerhalb von ein paar Tagen kommt die Fotobox an.

In Spezialgeschäften für Fotobedarf erhält man eine individuelle Beratung von erfahrenen Fachleuten. Dieser persönliche Kontakt kann im Internet nicht ersetzt werden, dennoch bieten auch viele Online-Händler eine gezielte Beratung an. Diese läuft telefonisch, per Chat oder Mail ab.

Im Geschäft kann man sich die Fotoboxen von Nahem ansehen und nicht nur auf dem Bildschirm. Mit ausreichend Zeit und einem hilfsbereiten Verkäufer ist es vielleicht sogar möglich, das Lichtzelt probeweise aufzubauen und wieder zu verstauen. Das ist jedoch eher unüblich, denn im Allgemeinen möchten die Fotogeschäfte ihre präsentierten Artikel nicht ständig aus- und einpacken. Die eingeschränkte Auswahl im Laden kann außerdem dazu führen, dass man ein zweites Mal hinfahren muss. Zudem sind die Vergleichsmöglichkeiten beim Kauf im Geschäft nicht so gut wie im Internet.

Falls es auch verschiedenen Gründen zu einem Umtausch kommen sollte, zeigen sowohl die Fachgeschäfte als auch die Internet-Verkäufer im Allgemeinen eine gewisse Kulanz. So lange die Fotoboxen noch unbenutzt sind, sollte die Rückgabe kein Problem darstellen. Beim Umtausch im Laden bedeutet das eine erneute Anfahrt, während man bei der Rücksendung eines online bestellten Fotozelts oft eine kostenlose Abholung beauftragen kann.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Fotoboxen, mit denen wir uns beschäftigt haben, dienen dazu, sämtliche Details bei den Objekten perfekt abzubilden. Das heißt, dass auf den Fotografien weder Reflexionen noch harte Schatten zu sehen sein dürfen.

Besonders bei der Produktfotografie spielt diese Perfektion eine große Rolle. Deshalb kommen die professionellen Lichtwürfel zum Einsatz, die einem das umständliche Hantieren mit großflächigen Elementen ersparen.
Der Laie platziert die Objekte auf einer weißen Tischdecke oder auf einem Stuhl, dessen Sitzfläche und Lehne mit einem Laken behängt wurde. Für nur wenige Fotos mag diese Variante ausreichen, doch wenn häufiger Objekte fotografiert werden, wünscht man sich eine professionelle Lösung.

Meistens befindet sich im Inneren der Fotoboxen eine Hohlkehle. Diese vermeidet eine störende Kante im Hintergrund. Normalerweise wird die Hohlkehle am vorderen, unteren Rand des Zelts fixiert sowie oben an der Rückseite. Bei den Aufnahmen wird dadurch der Schattenwurf verringert, gleichzeitig ist der Hintergrund nicht als Würfel zu erkennen. Das Objekt selbst scheint fast zu schweben, sodass man sich beim Ansehen des Fotos ausschließlich auf den Gegenstand konzentriert.

Damit die Farben optimal dargestellt werden, ist ein perfekter Weißabgleich erforderlich. Dieser wird einerseits von der Fotobox sichergestellt, andererseits von der Tageslichtlampe. Die erfahrenen Fotografen stellen dafür einen bestimmten Kelvin-Wert an ihrer Kamera ein. Bei einer Standard-Tageslichtlampe liegt dieser Wert bei etwa 5.500 Kelvin. Damit lässt sich ein natürliches und unverfälschtes Foto herstellen.

Die Geschichte der Fotobox

Um die historische Entwicklung der Fotobox nachvollziehen zu können, haben wir uns mit der Geschichte der Studiofotografie befasst. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Technologie der Fotografie stark verändert, was bei der Einrichtung der Studios deutlich sichtbar wird. Anfangs handelte es sich bei den Fotostudios um Räumlichkeiten mit großflächigen Fensterfronten. Diese sorgten für ausreichend Tageslicht, was auch notwendig war, um die Personen und Gegenstände zu erkennen. Anfangs mussten die Fotografen noch mit einer sehr langen Belichtungszeit arbeiten. Das bedeutete, dass die Personen bei Familienaufnahmen oder Porträts lange stillhalten mussten, um Unschärfen durch Bewegungen zu vermeiden. Die Problematik des Tageslichts wurde im Laufe der Jahrzehnte durch das Blitzlichtverfahren gelöst. Dieses war anfangs noch unzuverlässig, doch in den 1930er Jahren wurde ein Elektronenblitzgerät entwickelt, das den Fotografen mehr Spielraum erlaubte. Auch an künstlichen Scheinwerfern wurde gearbeitet, um das Fotografieren zu vereinfachen und eine gleichmäßige Beleuchtung zu schaffen.

Bis heute kommen in den Studios professionelle Blitzanlagen zum Einsatz, um die Objektfotografie zu perfektionieren. Diese Systeme wurden stetig optimiert, um Licht und Schatten gezielt zu kontrollieren. Richtig durchgesetzt hat sich das elektronische Studio-Blitzlicht jedoch erst in den späten 1960er Jahren. Dauerlicht war oft die zuverlässigere Variante. Als die Zeit der Farbfotografie begann, stellten die Fotografen jedoch die Schwächen der Dauerlichtquellen fest, denn ihre Farbtemperatur war zu niedrig. So kam es zur Verwendung von Halogenlampen und Hochfrequenz-Leuchtstofflampen. Im Zusammenhang mit der Digital-Fotografie ist bei diesen Lichtquellen ein besserer Weißabgleich zu erkennen.

Für Fotos mit präzise gesteuerter Beleuchtung kamen mit der Zeit außerdem verschiedene Lichtformer zum Einsatz. So entstanden die Fotoboxen, die für verbesserte Lichteffekte sorgten. Große Lichtzelte kommen teilweise für die Werbefotografie zum Einsatz. Heute sind die kleineren Lichtwürfel auch für die privaten Anwender geeignet, sodass jeder auf die praktische Fotoausrüstung zugreifen kann.

Trotz der vielen Möglichkeiten bei der digitalen Nachbearbeitung erleichtern die Fotoboxen aus dem Test 2017 die Arbeit der Fotografen. Das spezielle Licht-Equipment und die Hintergründe sorgen von Anfang an für die ideale Beleuchtung. So lassen sich die Gegenstände für Verkaufsflyer oder für die Präsentation im Internet ablichten, ohne dass Schatten oder Reflexionen das Bild beeinträchtigen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fotobox

Die Fotoboxen, die wir getestet haben, gibt es im Kleinformat von beispielsweise 30 x 30 x 30 cm, aber auch als größere Würfel mit doppelt oder dreimal so langen Kanten. Diese Boxen eignen sich zum Anfertigen von Produktfotos für Objekte, die man beispielsweise bei eBay oder einer anderen Plattform verkaufen möchte, aber auch zum Fotografieren von Geschenken oder für eine Feier.

Für den unkomplizierten Aufbau sollte man sich für ein Lichtzeit entscheiden, dass mit nur wenigen Handgriffen montiert und einsatzbereit ist. Für die Beleuchtung kommen vor allem die modernen LED-Leuchten infrage. 
Diese liefern abhängig von ihrer Farbtemperatur ein softes und natürliches Dauerlicht, das für die gewünschte Gleichmäßigkeit sorgt.

Abhängig davon, was fotografiert wird und welcher Effekt erzielt werden soll, kann auch bei einer Fotobox ein Schatten vorhanden sein. So lässt sich eine veränderte Wirkung erreichen, die dem Bild mehr Tiefe verleiht. Mit einer nur einseitigen Beleuchtung und dem Entfall einer Fläche wird der ursprünglich gleichmäßige Lichteinfall verlagert, sodass der Hintergrund auf einer Seite dunkler ist als auf der anderen. Dadurch verstärken sich die Kontraste und die Struktur der Objekte hebt sich deutlicher hervor. Gerade wenn es sich um ein helles Motiv vor weißem Hintergrund handelt, kann das Bild aus der Fotobox zweidimensional wirken, da es insgesamt sehr viel Licht ausstrahlt aber keine Schatten enthält. Deshalb verwenden die erfahrenen Fotografen oft lieber einen Aufnahmetisch, der etwas mehr Spielraum lässt.

Das Material des Lichtzelts sollte möglichst knitterfrei sein, damit sich keine Knicke bilden. Vor allem bei der Hohlkehle ist die Gefahr, dass hier Falten entstehen, jedoch relativ groß. Da die Hohlkehle oft aus einem Polyester-Stoff besteht, der nicht heiß gebügelt werden darf, treten diese Falten immer stärker hervor. Einige Fotografen verwenden deshalb lieber stabilen Fotokarton für die Hohlkehle. Dieser ist jedoch nicht an andere Abmessungen anzupassen und nimmt entsprechend mehr Stauraum in Anspruch.

Es gibt übrigens noch einige andere Produkte, die neben dem Lichtzelt als Fotobox bezeichnet werden. Das sind Boxen, die beispielsweise originelle Accessoires für die Party-Fotografie beinhalten oder Aufbewahrungssysteme für Fotos. Auch diese möchten wir am Rande unseres Tests der Fotoboxen erwähnen.

Aufbau & Montage

Der Aufbau der Fotoboxen aus unserem Test zeigt die Ähnlichkeit zu einem Zelt oder zu einem Würfel. Grundsätzlich bestehen diese Fotoboxen aus einem Gestänge, das mit dem passenden Gewebe bezogen wird. Bei den modernen Lichtzelten sind teilweise Fiberglasstäbe in dem Gewebe vernäht, sodass sie etwas standfester sind und beim Aufbauen die typische Würfelform erhalten. Dieses Format hat sich bei der Produktfotografie als sehr praktisch erwiesen.

Im Inneren des Würfels wird das Objekt platziert, das fotografiert werden soll. Für die Kamera gibt es eine Öffnung; das Licht wird von außen auf das Gewebe gerichtet. Außen sind die Lichtzelte üblicherweise weiß, denn so wird das Licht nicht gedämpft, wenn es in die Fotobox hineinstrahlt. Innen sind verschiedene Farben möglich. Weiß gilt als besonders neutral und funktioniert gleichzeitig als eine Art Diffusor. So wird das Licht besonders gut verteilt und wirkt sehr weich. Aber auch Schwarz oder andere Farbtöne können für eine Minimierung von Reflexionen und/oder Schatten sorgen.

Beim Aufbau stellt man normalerweise erst das Gerüst auf und zieht dann die Stoffseiten darüber. Diese werden mit stabilen Klettverschlüssen befestigt und verfügen oft zusätzlich über Öffnungen, die sich mit Reißverschlüssen sichern lassen.

Für bestimmte Aufnahmen lässt sich eine Hohlkehle im Lichtzelt anbringen. Diese verhindert, dass die Innenkante der Fotobox auf den Bildern zu sehen ist. Typischerweise wird die Hohlkehle ebenfalls mit Klettverschlüssen am Lichtzelt fixiert.

Neben den würfelförmigen Fotoboxen stehen auch Rechtecke und Halbkugeln zur Verfügung. Auch hier sollte man auf einen leicht zu handhabenden Aufbau achten. Zudem ist die richtige Positionierung der Beleuchtung zu beachten, damit das Zelt optimal aufgehellt wird. Bei einer etwas größeren Entfernung der Lampe zur Fotobox wird das Licht im Inneren etwas weicher, während eine kleine Lichtquelle, die näher gerückt wird, für eine stärkere Betonung sorgt.

Zusatzelemente bzw. ergänzende Systeme müssen ebenfalls sicher aufgestellt oder am Lichtzelt montiert werden. So lassen sich gleich mehrere Objekte nacheinander fotografieren, ohne dass man immer wieder Korrekturen beim Aufbau vornehmen muss. Ein anderer Hintergrund, eine zusätzliche Leuchte oder offene Seiten an der Fotobox sorgen für sichtbare Unterschiede, auch wenn es sich um den gleichen Gegenstand handelt, der mehrmals fotografiert wird.

Besonders praktisch sind die leichtgewichtigen, weißen Würfel, die einem Fotostudio im Miniformat ähneln und ohne langes Hantieren aufgestellt werden. 
Hierbei handelt es sich um Fotoboxen, bei denen die Seiten fest mit den Kantenelementen verbunden sind. Auch hier kann eine Stoffbahn als Hohlwange angebracht werden, um einen kantenfreien Hintergrund zu erhalten.

Bei den großformatigen Lichtzelten, die beispielsweise eine Kantenlänge von 1,50 Meter haben, wird das Aufbauen deutlich schwieriger. Hier sollte man eine zweite Person um Hilfe bitten, um nicht zu viel Zeit für die Montage zu benötigen. Zu zweit kann man auch die ersten Tests mit der Kamera besser durchführen, ohne ständig die jeweiligen Utensilien aus der Hand legen zu müssen.

Produkte richtig in der Fotobox platzieren

Wenn es um die präzise Fotografie von Produkten geht, sollte man darauf achten, dass die zu fotografierenden Objekte richtig positioniert werden. Grundsätzlich geht es bei diesen Aufnahmen darum, dass die Gegenstände eine möglichst gleichmäßig Ausleuchtung bekommen. Wenn man mit der Fotobox arbeitet, so sollen die Aufnahmen keinen künstlerischen Wert haben, sondern hauptsächlich gut zu erkennen sein. Details kommen gut heraus, wenn es keinen Schlagschatten gibt. Genau dafür sorgt die Hohlkehle in Kombination mit der hellen Ausleuchtung. Die Fotos selbst wirken entsprechend professionell.

Das Fotozelt, das man für die Produktfotografie verwendet, braucht eine gewisse Größe. Man sollte sich also vor der Kaufentscheidung überlegen, was in der Fotobox aufgenommen werden soll. Die größeren Lichtzelte bieten mehr Möglichkeiten, während sich die kleinformatigen Lichtwürfel nur für entsprechend kleine Gegenstände eignen.

Wenn es sich um glänzende bzw. reflektierende Objekte handelt, sollte man das Lichtzelt auf allen Seiten abdichten. Hier darf tatsächlich nur noch eine Öffnung für das Kameraobjektiv bleiben. Wenn mit Blitzlicht gearbeitet wird, so darf dieses nicht genau auf den Gegenstand gerichtet werden. Ggf. ist es sinnvoll, ein Stativ aufzubauen, damit die Bilder nicht verwackeln. Das hilft auch bei der gezielten Positionierung und bei dem Testfotos, die von dem Objekt gemacht werden. So lassen sich kleine Korrekturen bei der Platzierung vornehmen, ohne dass man erneut den richtigen Winkel beim Fotografieren suchen muss.

Grundsätzlich befindet sich der zu fotografierende Gegenstand in der Mitte des Lichtzelts, sodass die Entfernung zu allen Seiten gleich ist. Ggf. kann er leicht nach hinten versetzt werden, wenn die Kamera von der Vorderseite aus fotografiert. Abhängig von der Art des Objekts kann die Aufnahme jedoch auch von oben erfolgen.

Durch eine bestimmte Art der Beleuchtung sorgt die Fotobox im Normalfall für eine möglichst schattenfreie Aufnahme. Um das zu vermeiden, kann man den Einfallwinkel des Lichts verändern und ggf. das Objekt entsprechend ausrichten.
So entsteht auf der einen Seite ein leichter Schatten, durch den beispielsweise die Struktur des Gegenstandes stärker hervortritt.

Interessant ist auch die Verwendung von weiteren Accessoires, die auf dem Foto zu sehen sind und trotzdem im Hintergrund bleiben. So fotografieren einige Online-Verkäufer die Objekte mit einem Zentimetermaß an der Seite, um die Größe zu verdeutlichen. Auch Zubehörteile können neben dem Gegenstand platziert werden. Das eigentliche Produkt bildet dabei immer den Mittelpunkt, damit die Betrachter nicht abgelenkt werden.

FAQ

Wie pflege und reinige ich die Fotobox?

Die Hintergründe und die Hohlwange können nach einer Weile Staub fangen oder Verschmutzungen zeigen. Mit dem feinen Material sind diese Elemente relativ staubanfällig. Gerade bei weißem Polyester sind diese Spuren schnell zu sehen. Deshalb sollte man die Seiten regelmäßig von Staub befreien, wobei darauf zu achten ist, dass sich keine Knicke bzw. Falten bilden. Auch die Außenseite braucht ab und zu eine leichte Reinigung. Bei der Pflege und auch beim Aufbau lohnt sich eine vorsichtig Handhabung, damit die Elemente der Fotobox nicht zu stark beansprucht werden. Unreinheiten sollte man möglichst vermeiden. Auch wenn sich diese ggf. durch eine nachträgliche Bildbearbeitung am PC entfernen lassen, kann man sich diese zusätzliche Arbeit durch einen pfleglichen Umgang mit dem Lichtzelt ersparen.

Die meisten Hersteller empfehlen, die Hintergründe nicht zu feucht abzuwischen, und raten von der Reinigung in der Waschmaschine ab. Da die Kunstfasern oft empfindlich sind, darf man auch keine Chemikalien verwenden, denn das würde die typischen Kurzfasern des Materials herauswaschen. Besser ist es, ein nur leicht befeuchtetes Tuch für die Säuberungsaktion zu verwenden und ggf. ein wenig Alkohol hinzuzugeben.

Kann man sich die Fotobox selbst zusammenbauen?

Wer sich den Kaufpreis für eine professionelle Fotobox sparen möchte, kann sie auch selbst konstruieren. Allerdings muss man hier ebenfalls mit einigen Ausgaben rechnen, denn die Materialkosten für den Eigenbau werden teilweise unterschätzt. Grundsätzlich braucht man nur eine Art Gerüst und den Stoff für die Wände. Die Anleitungen für eine selbst montierte Fotobox findet man online in den Foren für Hobbyfotografen oder in DIY-Magazinen.

Für eine einfache Variante der Lichtbox braucht man einen leeren Karton, bei dem man lediglich die äußeren, stabilen Teile stehen lässt und die Seiten herausschneidet. Anstelle der festen Wände klebt man transparentes Papier hier ein und befestigt sie mit einem Kleber. Eine Seite bleibt ganz offen oder man schneidet eine Öffnung für die Kamera hinein. Innen wird schließlich noch ein weißes Blatt Papier eingeklebt. Dieses formt dabei von der oberen Rückwand bis zur unteren, vorderen Seite die Hohlkehle. Mit ein paar Tests lässt sich herausfinden, wie man die vorhandenen Leuchten zum Fotografieren am besten aufstellt.

Kann man eine Fotobox auch für einen gewissen Zeitraum mieten?

In der Heimatstadt gibt es oft mehrere Fotogeschäfte und Spezialanbieter für Fotozubehör, die die spezielle Ausrüstung vermieten. Auch das Internet führt die interessierten Kunden zu den Verleihern von mobilem Foto-Equipment. Wer sich die Produkte hier genauer ansieht, stellt allerdings fest, dass es sich oft nicht um die kleinen Fotoboxen handelt, sondern um Lichtzelte, die groß genug für die Aufnahmen von Menschen sind. Diese Boxen eignen sich für Betriebsfeiern und Hochzeiten. Im Vergleich zeigt sich, wo die Preise für das Mieten einer solchen Fotobox besonders günstig sind. Bei den kleinformatigen Lichtzelten lohnt sich das Mieten meistens nicht, denn die einfachen Boxen für den Hausgebrauch sind oft zu erschwinglichen Preisen zu kaufen. Wenn man nicht allzu viele Objekte fotografieren möchte, reicht es auch aus, eine eigene Leuchte in Kombination mit der Standard-Fotobox zu verwenden.

Braucht man für die Fotobox eine spezielle Kamera?

Bei der Produktfotografie kommen zumeist Digitalkameras und die beliebten digitalen Spiegelreflexkameras zum Einsatz. Besonders hochwertig werden die Fotos, wenn diese Kamera mit einem aufgesteckten Blickgerät ausgerüstet ist. Ein integriertes Blitzlicht funktioniert aber ebenfalls gut und liefert gute Aufnahmen. Des Weiteren verwenden immer mehr Freizeitfotografen ein Smartphone für die Produktfotografie. Auch damit lassen sich gute Resultate erzielen.

Ob man bei den Aufnahmen in dem Lichtzelt das Blitzlicht wirklich aktiviert, hängt von den jeweiligen Wünschen ab.

Grundsätzlich sind keine Verluste bei der Bildqualität zu erkennen, wenn man mit Blitz fotografiert. Ein Vergleich der Bilder mit und ohne Blitzlicht kann sich trotzdem lohnen, damit die endgültigen Fotos möglichst perfekt sind.

In welcher Position erhält das Kameraobjektiv die besten Fotos?

Im Allgemeinen werden die Objekte im Lichtwürfel von vorne aus aufgenommen, seltener von oben. Der Objektivschlitz auf der Vorderseite der Abdeckung bietet dem Fotografen kaum Spielraum zur Seite, deshalb ist es wichtig, dass sich die Objekte selbst in der Mitte der Fotobox befinden. Ggf. kann man die Gegenstände auf einen kleinen Sockel stellen, um sie auf die richtige Höhe zu bringen. Die Kamera selbst befindet sich meistens etwas oberhalb des Objekts, sodass es direkt von vorne und leicht schräg von oben fotografiert wird. Durch die Erhöhung des Objekts rückt es noch etwas näher an das Kameraobjektiv heran. Ggf. wechselt man noch in den Makromodus der Kamera, um ein perfektes Bild zu erhalten. Beim idealen Abstand von Objekt und Kamera füllt der Gegenstand fast das komplette Bildformat aus.

Wie fotografiert man spiegelnde und/oder glänzende Flächen wie Glas oder glattes Metall richtig?

Manchmal können stark glänzende Flächen das Licht zu sehr reflektieren. Dagegen hilft der Einsatz von schwarzen Innenflächen in der Fotobox. Diese sind nicht unbedingt auf der Aufnahme zu sehen, denn schon die Verwendung eines schwarzen Reflektors auf der Frontseite beeinflusst die Helligkeit des Bildes und reduziert die Spiegeleffekte. Abhängig von den Objekten kann auch eine Präsentation auf dunklem Untergrund für bessere Fotos sorgen. Das lässt sich beispielsweise bei Fotografien von glitzerndem Schmuck auf dunkelblauem Samt beobachten.

Kann man bei den selbst gebauten oder günstig gekauften Fotoboxen auch normale Lichtquellen nutzen?

Grundsätzlich lässt sich jede Lichtquelle für die Ausleuchtung der Fotoboxen verwenden. Allerdings wirkt das Licht von normalen Glühbirnen und Spots oft etwas gelbstichig. Darum ist es besser, helle Neonleuchten zu verwenden oder einen Weißabgleich einzusetzen. So wird das Licht natürlich weiß und kommt der professionellen Beleuchtung im Studio schon viel näher.

Wie groß muss die Fotobox im Verhältnis zum Objekt sein?

Die Hersteller der Lichtzelte und auch die erfahrenen Fotografen empfehlen, für die Gegenstände ein Zelt auszuwählen, dessen Kantenlänge etwa doppelt so lang ist wie das Objekt groß ist. Bei einem Motiv von 50 cm Größe bedeutet das also, dass die Fotobox etwa 1 m im Quadrat hat. Ggf. kann man auch noch bis zu einer Objektgröße von 60 cm gehen. Kleinere Gegenstände in größeren Lichtzelten fotografieren ist im Allgemeinen unproblematisch.

Nützliches Zubehör

Das Zubehör der Fotoboxen aus unserem Test zeigt, was man alles für die Montage benötigt. Die professionellen Lichtzelte werden im Allgemeinen als Set angeboten. Zu der Box gehören die Grundkonstruktion samt Hintergrund-Elementen, Stativ und einer oder zwei Leuchten. Diese Teile kann man auch einzeln kaufen, allerdings ist dann nicht sichergestellt, dass alles perfekt zusammenpasst. Aus diesem Grund sind sämtliche Abmessungen genau zu checken.

Ein vollständiges Fotobox-Set erlaubt nach dem Aufbau die sofortige Inbetriebnahme, sodass man gleich testen kann, wie gut die Bilder werden. Die professionelle Ausrüstung beinhaltet alles Notwendige, wobei oft auch die integrierten Leuchten dazugehören.

Als wichtiger Bestandteil der Fotoausrüstung komplettieren die Lichtzelte, die wir getestet haben, das professionell eingerichtete Fotostudio oder sie helfen einem beim Fotografieren von zu verkaufenden Objekten. Wer öfters mit seiner Ausrüstung unterwegs ist, um auch bei Freunden zu fotografieren, der sollte darauf achten, dass das Set auch eine Tragetasche enthält. Darin lässt sich die Fotobox samt Zubehör gut transportieren.

Neben der eigentlichen Fotobox und den Leuchten gibt es noch viele weitere Zubehörteile. Unter anderem sind Stative mit Höhenverstellung sinnvoll. Außerdem helfen zusätzliche Hintergrundstoffe und Softboxen bei der gezielten Vorbereitung für Produktfotos. Bei einigen Komplettsets sind spezielle Tageslichtlampen enthalten, während andere Boxen ohne Zusatzteile angeboten werden.

Die durchdachte Bauweise der Lichtzelte aus unserem Test zeigt, welche Möglichkeiten es bei der Umwandlung gibt. Zum Beispiel können die Hintergründe ggf. durch Planen in anderen Farben ersetzt werden. Hierbei sorgen die praktischen Klettverschlüsse für eine praktische und sichere Fixierung, die viel Flexibilität bietet.

Beim Fotografieren selbst können noch einige Kleinteile zum Einsatz kommen. Das sind beispielsweise kleine Plattformen, auf dem die Objekte positioniert werden. Je nach Größe des Gegenstands verwendet man etwas flachere oder höhere Aufbauten. Für die Produkte gibt es außerdem Drehteller, die beim Erstellen von 360-Grad-Aufnahmen behilflich sind. Diese lassen sich teilweise mit einer Software schalten, sodass man die Fotos gleich in Serie schießen kann.

Nicht zuletzt braucht ein Hobbyfotograf auch die richtige Software, um die Fotos ggf. noch nachzubearbeiten. Auf diese Weise lassen sich eventuell vorhandene Kleinigkeiten verbessern, sodass die Aufnahmen selbst absolut perfekt aussehen.

Alternativen zum Fotobox

Die Fotoboxen aus dem Test 2017 machen es den Fotografen leicht, die Produkte richtig zu beleuchten und die Bildqualität zu verbessern. Als Alternative bietet sich ein Aufnahmetisch an, der jedoch lediglich den Untergrund und ggf. den Hintergrund bereitstellt. Hier hat man mehr Flexibilität beim Ausleuchten des Objekts, allerdings gibt es auch mehr Lichteffekte, die berücksichtigt werden müssen.

Wer nur selten ein Produkt für den Verkauf fotografiert, der kann außerdem zu Styroporplatten greifen, die im Baumarkt günstig angeboten werden. Bei Nahaufnahmen ist jedoch die charakteristische Struktur des Materials zu erkennen, was einen unprofessionellen Eindruck macht. Auch ein weißes Laken kann ggf. eine Alternative zum Lichtzelt sein: Indem man den Stoff über einen Stuhl drapiert, erhält man einen Untergrund und eine gleichmäßige Rückseite. Die Beleuchtung wird jedoch nicht so gleichmäßig wie bei einer richtigen Fotobox.

Die plakative Fotografie von Produkten entsteht außerdem mithilfe von speziellen Beleuchtungselementen. So gibt es spezielle Abschirmklappen, die das gezielte Ausrichten des Lichts unterstützen. Sie erlauben ggf. auch eine asymmetrische Beleuchtung. Die lichtdurchflutete Variante der Fotoboxen reduziert Kontraste und lässt sich nur schwer ersetzen. Ggf. können aufhellende Reflexionsflächen eingesetzt werden, doch hier muss man immer darauf achten, dass sie auf den Fotos selbst nicht zu sehen sind. Deshalb sind die Fotoboxen Vergleichssieger aus unserem Test die einfachere Wahl.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtformer

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtzelt

http://www.studiobedarf24.de/Lichtzelt-Fotozelt

http://www.digital-fotografie.us/2013/06/07/testbericht-fotografieren-mit-foto-lichtwurfe/

http://www.blitz-fotografie.de/techniken/lichtzelt-alternative/

https://www.bestoftechnic.de/Lichtzelt-Fotozelt/

http://foto-lichtzelt.de/platzieren-von-objekten-im-lichtwuerfel/

https://blog.phischeye.de/2009/03/17/produktfotos-im-lichtzelt/

http://www.fotolaborinfo.de/foto/lichtzelt.htm

https://www.prophoto-online.de/geschichte-der-fotografie/175-jahre-fotografie-studiofotografie-morgen-heute-gestern-10008269

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