Sommerreifen Test 2018 • Die 10 besten Sommerfeifen im Vergleich
 
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type

Sommerreifen Test 2018 • Die 10 besten Sommerfeifen im Vergleich

Zur warmen Jahreszeit setzen viele Autofahrer auf den Einsatz von Sommerreifen.Unser Team hat zahllose Tests und Vergleiche im Internet überprüft, um eine Bestenliste erstellen zu können, die Wertungen zu Effizienzklasse, Abrollgeräuschen, Dimension und vieles mehr enthält.

Sommerreifen Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 Ecsta Le Sport KU39Ventus V12 Evo 2ENERGY SAVER+ContiPremiumContact 5EfficientGrip PerformanceN Fera SU1Cinturato P7 RainSport 3SP Sport Blu ResponseSport1 runderneuert

Ecsta Le Sport KU39

Ventus V12 Evo 2

ENERGY SAVER+


ContiPremiumContact 5


EfficientGrip Performance


N Fera SU1

Cinturato P7

RainSport 3

SP Sport Blu Response

Sport1 runderneuert

 Bewertung 1,1 1,31,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1 2,3
MarkeKumhoHankookMichelinContinentalGoodyearNexenPirelliUniroyalDunlopSommer Tact
Reifen-Dimesion255/35/R18 94Y225/45/R17 94Y205/55/16 91V205/55 R16 91V205/55 R16 91V225/45/R17 94Y205/55/R16 91V205/55/R16 91 V195/65 R15 91Hk.A.
Maximale Geschwindigkeit210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h210 km/h
EffizienzklasseECBCBCCCBk.A.
NasshaftungsklasseAAAAABBAAk.A.
Abrollgeräusch74 dB71 dB70 dB71 dB68 dB69 dB70 dB71 dB68 dBk.A.
Runflat-Technologienicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Vorteile

  • EU-Reifenlabel
  • Herovrragende Handlingeigenschaften
  • Ultra High Performance


  • besseres Handling
  • guten Geradeauslauf


  • optimierte Abrollfläche
  • Lange Lebensdauer
  • Gute Grip


  • perfektes Handling
  • Kurze Bremswege


  • Leise
  • Hoher Grip


  • effizienter Wasserabfluss
  • Maximaler Grip
  • Ausgezeichnetes Bremsverhalten


  • Hoher Grip
  • Kurze Bremswege
  • Lange Lebensdauer


  • Schnelle Wasserabführung
  • Hoher Grip
  • Perfektes Handling


  • Leise
  • Kurze Bremswege
  • Hoher Grip


  • Umweltfreundlich
  • Günstig

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich
Große Auswahl an Sommerreifen zu günstigen Preisen auf Amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro

 Sommerreifen Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Sommerreifen?

Von Sommerreifen wird viel abverlangt

Widrige Straßenverhältnisse lassen im Winter oft nur eine gemäßigte Fahrweise zu, und auch das schnell schwindende Licht in der dunklen Jahreszeit hält die meisten Autofahrer vernünftigerweise zu einem zurückhaltendem Fahrstil an. Im Sommer dagegen kann der Autofahrer die Leistung seines Fahrzeugs auskosten.

Daher müssen Sommerreifen auch mit dem üppigen Drehmoment stark motorisierter Wagen klarkommen und sollen aus hoher Geschwindigkeit heraus für kurze Bremswege sorgen. Bei nasser Fahrbahn wird von Sommerreifen eine effektive Wasserverdrängung verlangt, die dem Fahrer auch in einem Sommergewitter ein zügiges und sicheres Vorankommen erlaubt.
Gute Sommerreifen beugen einem Aquaplaning vor lassen den Autofahrer auch in kritischen Fahrsituationen die Kontrolle über das Fahrzeug behalten. Wer sich für die richtigen Sommerreifen entscheidet, erhält viel Leistung zu einem vernünftigen Preis. Viele Autofahrer orientieren sich am Sommerreifen Vergleichssieger in einem Sommerreifen Test, um den besten Reifen für ihr Fahrzeug zu finden.

Kautschuk, Silica und mehr

Bei allem Fahrvergnügen, das hochwertige Sommerreifen bieten – im Vordergrund steht wie bei Winterreifen die Sicherheit. Wenn ein Reifen versagt und die Beschleunigungs- oder Bremskräfte nicht auf die Fahrbahn übertragen kann, sind nicht nur Fahrer und Mitfahrer gefährdet, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Daher liegt ein Hauptaugenmerk für Reifenhersteller auf der Entwicklung von Reifen mit hoher Traktion. Die Ingenieure erreichen dieses Ziel mit einer Reihe von Konstruktionsprinzipien, die im Laufe der Reifen-Evolution ständig verfeinert und optimiert wurden. Einer der wichtigsten Aspekte ist ein geeignetes Grundmaterial. Heutige Sommerreifen bestehen überwiegend aus synthetischem Kautschuk. Daneben beinhalten moderne Reifen einen Mix weiterer Stoffe, die für spezielle Qualitäten und eine lange Laufleistung sorgen. Meist enthält die Gummimischung die Kieselsäure Silica. Sie verleiht dem Sommerreifen einen geringen Rollwiderstand und verbessert sein Verhalten auf nasser Fahrbahn. Gute Sommerreifen zeichnen sich durch überzeugende Leistungen auf trockener und auf nasser Fahrbahn aus. Während der gute Grip auf trockenen Straßen überwiegend der Reifenkonstruktion und dem Materialmix zu verdanken ist, trägt zur effektiven Haftung auf nassen Straßen auch das Profil einen hohen Anteil bei.

Die Bedeutung des Profils für die Sicherheit

Das Profilbild ist eines der wenigen äußeren Reifenmerkmale und gibt dem Fachmann interessante Aufschlüsse zum Reifenkonzept. Dem Laien sagt die unterschiedlich strukturierte Gestaltung der Lauffläche eher wenig.
Für den Autofahrer kommt es darauf an, dass der Sommerreifen das erfüllt, was von einem modernen Reifen erwartet: gutes Handling, kurze Bremswege, leises Abrollgeräusch und hohen Fahrkomfort. Ohne Profil könnten Sommerreifen ihre vielfältigen Aufgaben nur ungenügend erfüllen. Insbesondere auf nasser Fahrbahn wäre eine sichere Fahrt kaum möglich. Das Fahrzeug würde in Kurven zum Ausbrechen neigen und die Bremswege würden erheblich länger ausfallen. Die Bedeutung des Reifenprofils für die Sicherheit im Straßenverkehr ist der Grund, warum Autofahrer regelmäßig die Profiltiefe ihrer Sommerreifen kontrollieren sollten. Die vom Gesetzgeber geforderte Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm. Allerdings ist bei einem derart abgefahrenen Profil bereits eine deutliche Verschlechterung bei der Wasserableitung zu verzeichnen. Sommerreifen mit dem Mindestprofil können nur noch 10 % der Wassermenge von Neureifen verdrängen. Der Reifenwechsel zu empfehlen, sobald die Reifen auf eine Profiltiefe von 3 bis 4 mm abgefahren sind.

Auf den Reifendruck achten

Auch der Reifendruck ist nicht aus den Augen zu verlieren. Nur wenn die Reifen den richtigen Luftdruck haben, ist der Autofahrer sicher unterwegs und verschwendet keinen Treibstoff. Ein zu hoher Luftdruck setzt die Laufleistung der Sommerreifen herab und beeinträchtigt auf diese Weise die Wirtschaftlichkeit. Durch den erhöhten Druck besitzen die Reifen nicht mehr die volle Aufstandsfläche und können Bremskräfte nicht mehr voll übertragen. Im Extremfall können die Räder den Kontakt mit der Fahrbahn verlieren und den Wagen schon beim Überfahren leichter Bodenwellen zum Springen bringen. Noch gefährlicher ist ein zu niedriger Reifendruck. In diesem Fall rollen die Sommerreifen hauptsächlich auf den Flanken ab. Die zentrale Lauffläche verliert zunehmend den Kontakt zur Fahrbahn. Das strapaziert nicht nur die Karkasse, sondern wirkt sich auch negativ auf den Rollwiderstand aus.

In Kurven kommen die Reifen bei niedrigem Luftdruck schnell ins Walken und verschleißen schneller. Auch auf die elektronischen Assistenzsysteme im Fahrzeug kann sich ein falscher Luftdruck in den Reifen ungünstig auswirken.
Der Autofahrer kann schon durch die regelmäßige Kontrolle des Profils und des Luftdrucks viel für die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort tun. Eine regelmäßige Wartung der Sommerreifen wirkt sich aber auch günstig im Portemonnaie aus, da der Fahrer Sprit spart und ihm Bußgelder erspart bleiben.

Wie funktioniert ein Sommerreifen?

Sommerreifen müssen den Autofahrer in der warmen Jahreszeit sicher ans Ziel bringen. Und das auf von der Sonne durchglühtem Asphalt, regennassen Straßen und staubigen Feldwegen. Sommerreifen bleiben zwar frostige Temperaturen erspart und auch mit Schnee müssen sie nicht klar kommen. Für diese extremen Witterungsbedingungen hält der Fachhandel Winterreifen bereit. Dennoch müssen Sommerreifen außerordentlich vielseitig sein. Eine der größten Herausforderungen sind nasse Fahrbahnen.

Rippen und Rillen im Profil verdrängen das Wasser

Bei Starkregen können Straßen im Sommer schnell unter Wasser gesetzt werden. Auf der Autobahn ist aus Sicherheitsgründen aber kein Anhalten möglich. Müssten Sommerreifen nur für trockene Straßen konzipiert werden, hätten es die Reifenkonstrukteure einfach. Auf eine Profilierung der Reifen könnte weitestgehend verzichtet werden und auch ein gutes Handling der Sommerreifen ist auf trockener Fahrbahn leichter herzustellen als bei Nässe. Um auch bei Starkregen eine sichere Fahrt zu erlauben, sind Sommerreifen mit einem ausgeklügelten Profil versehen. Diverse Rippen, Rillen und Schräglamellen auf der Lauffläche stellen eine effektive Haftung auch auf nasser Fahrbahn sicher. Für eine hohe Spurtreue sorgen Längsrillen. Sie verhelfen dem Fahrzeug auch bei hoher Geschwindigkeit zu einem präzisen Geradeauslauf. Die Längsrillen sind aber auch wichtig für die Verdrängung des Wassers auf der Fahrbahn. Für eine wirkungsvolle Drainage ist auch die Anordnung der Traversen und der Schräglamellen von Bedeutung. Im Zuge der Reifenentwicklung testen die Ingenieure, welches Profilbild dem Sommerreifen zu einem überzeugenden Verhalten auf nasser Fahrbahn verhilft. Damit die Reifen auch bei Trockenheit ihrer Aufgabe voll und ganz gerecht werden, ist die Suche nach dem besten Kompromiss wichtig.

Der Siegeszug der Gürtelreifen

Die Konstruktion von Sommerreifen ist darauf ausgelegt, eine hohe Eigenstabilität mit präzisem Handling und angenehmen Fahrkomfort zu verbinden. Bis vor wenigen Jahrzehnten waren viele Autos noch mit Diagonalreifen ausgestattet. Seit den 70er Jahren wurden die Diagonalreifen zunehmend von Gürtelreifen verdrängt. Gürtelreifen haben einen geringeren Rollwiderstand, eine rechteckige Aufstandsfläche und verhalten sich auch bei hohen Geschwindigkeiten unproblematisch. Heute werden Diagonalreifen fast nur noch für Oldtimer angeboten, die spezielle Reifengrößen und Auslegungen benötigen.

Alle modernen PKW sind auf Gürtelreifen unterwegs. Gürtelreifen werden auch Radialreifen genannt, da die Karkasse bei diesen Reifen radial zum Reifenumfang verläuft. Dieses Konstruktionsprinzip verleiht den Reifen eine hohe Stabilität und verlängert ihre Lebensdauer.
Die Reifenkarkasse besteht aus mehreren Lagen. Sie tragen die die Last des Fahrzeugs und stellen auch den primären Abrollkomfort her. Das zentrale tragende Element ist in der Regen ein Stahlgewebe, daher sind Radialreifen auch als Stahlgürtelreifen bekannt. Neben dem Stahlgürtel sorgen Lagen aus Nylon und Kunstfasern für einen stabilen Unterbau. Oberhalb der Karkasse verläuft das Untergummi, das direkt mit dem profilierten Laufstreifen des Reifens verbunden ist. Damit Sommerreifen sich auch in schnell gefahrenen Kurven stabil verhalten, sind Reifenschultern und Reifenflanken verstärkt. Den straffen Sitz auf der Felge gewährleistet die Reifenwulst. In ihr verläuft ein Bündel aus Stahldrähten, welches für einen luftdichten Abschluss sorgt.

Absatzkönig Sommerreifen

Wie zuverlässig moderne Gürtelreifen ihren Dienst tun, ist jeden Tag millionenfach auf den Straßen der Welt zu erleben. Auf dem internationalen Reifenmarkt spielen Sommerreifen die dominierende Rolle, da in vielen Länder Asiens und anderen Teilen der Welt ganzjährig keine winterlichen Straßenverhältnisse auftreten. In Mitteleuropa dagegen ist die Reifenwahl an das Klima anzupassen. Viele Autofahrer entscheiden sich in Regionen mit milden Winterverläufen für Ganzjahresreifen. Die Allwetterreifen stellen einen Kompromiss zwischen Sommerreifen und Winterreifen dar. Wer in der warmen Jahreszeit ein Höchstmaß an Fahrerlebnis und Fahrsicherheit erhalten will, sollte jedoch zu Sommerreifen greifen. Sommerreifen sind perfekt auf das warme Klima abgestimmt und kommen auch mit einem überraschenden Sturzregen klar. Im Vergleich zu Ganzjahresreifen sparen Sommerreifen zudem Sprit und bieten den besseren Fahrkomfort, da die Gummimischung konsequent auf Temperaturen über 0° Grad Celsius abgestimmt ist.

Reifen mit Qualität müssen nicht teuer sein

Auch wenn sich immer mehr Autofahrer für einen SUV entscheiden, sind die meisten doch ausschließlich auf befestigten Straßen unterwegs. Gute Sommerreifen schmiegen sich an kühlen wie an heißen Asphalt und gewährleisten einen maximalen Grip. Die gute Traktion kommt sowohl der Beschleunigung als auch kurzen Bremsweg entgegen. Wer oft mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist und einen sportlichen Fahrstil pflegt, kann auf Sommerreifen hoher Qualität nicht verzichten. Ähnlich wie nur gute Sportschuhe einem Leichtathleten zu einem sicheren Stand auf dem Boden und zu einem schnellen Sprint verhelfen, sind nur leistungsstarke Sommerreifen in der Lage, die dynamischen Kräfte moderner Autos umzusetzen und die Fahrbefehle verzögerungsfrei auf den Boden zu bringen. Angesichts des großen Angebots die Orientierung zu behalten, ist jedoch nicht einfach. Immer mehr Reifenhersteller und Marken werben um die Gunst des Autofahrers. Im Sommerreifen Test 2017 zeigt sich, welchen Reifen der Autofahrer Vertrauen schenken darf. Dabei zeigt sich, dass der eine oder andere Budget-Reifen nicht unbedingt schlechter sein muss als das Premium-Produkt eines renommierten Reifenherstellers mit langer Tradition. Der Sommerreifen Vergleichssieger ist in jedem Fall eine gute Wahl.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Für viele Autofahrer ist das Auto ein schlichter Gebrauchsgegenstand. Sie fahren mit dem Fahrzeug zur Arbeit, benutzen es zum Einkaufen oder für einen Wochenendausflug.

Für diese Autofahrer sind zuverlässige Reifen wichtig, die über gute Allround-Eigenschaften verfügen sowie Fahrer und Mitfahrer sicher ans Ziel bringen. Andere legen großen Wert auf Fahrvergnügen und kosten das Leistungspotenzial Ihre Fahrzeugs gern aus.
Unabhängig von der Verwendung des Fahrzeugs müssen Sommerreifen bestimmte Grundvoraussetzungen mitbringen. Moderne Reifen bieten einen hohen Abrollkomfort und überzeugen mit präzisem Handling. Diese Eigenschaften wirken sich sowohl im dichten Stadtverkehr als auch bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn positiv aus. Auch auf verwinkelten Landstraßen und im bergigen Terrain beweisen gute Sommerreifen ihr Können. Im Vergleich zu den alten Diagonalreifen vergangener Tage verhalten sich moderne Gürtelreifen berechenbar und erteilen dem Fahrer ein aktives Feedback zum Untergrund.

Alte Sommerreifen rechtzeitig wechseln

Viele Sommerreifen besitzen ein Profildesign, das beim Fahren auf mit Split oder Sand übersäten Straßen ein Festsetzen von Steinchen in den Lamellen verhindert. Dadurch bleibt die Reifenaufstandsfläche voll verfügbar und verhilft dem Fahrer zu einem kurzen Bremsweg. Durch moderne Verfahren bei der Produktion sind Sommerreifen heute schnittfester und widerstandsfähiger als früher. Daher werden nur noch wenig Autofahrer von einer Reifenpanne unangenehm überrascht. Dennoch lässt sich eine Reifenpanne nicht völlig ausschließen. Meistens geschieht das Malheur abseits einer Tankstelle oder einer Werkstatt. Anders als das Wort Reifenwechsel suggeriert, wird bei einem Reifenschaden nicht der Reifen, sondern das Komplettrad mit Felge gewechselt. Viele moderne Sommerreifen besitzen Notlaufeigenschaften oder lassen sich mit einem Pannenset vorübergehend wieder lauffähig machen. Wer mit einem vollwertigen Reserverad unterwegs ist, kann den Radwechsel mit Radkreuz und Wagenheber selbstständig vornehmen. Die Ersatzfelge mit neuem Reifen ist schnell montiert. Für das Festziehen der Radschrauben ist ein Drehmomentschlüssel mitzuführen, da ein Anziehen nach Gefühl zu Beschädigungen der Befestigungen oder zu einem lockeren Sitz führen kann.

Wer bereits seit einigen Jahren mit dem Reserverad herumfährt, sollte das der DOT-Kennung auf der Reifenflanke zu entnehmende Reifenalter kontrollieren. Das Material des Reifens altert und ist nicht unbegrenzt verwendbar.
Nach sieben Jahren sind Reifen zu entsorgen, auch wenn sie bis dahin noch keinen Meter auf dem Asphalt gerollt sind.

Beim Kauf auf die Reifendimension achten

Mit Sommerreifen der neuesten Generation sind Autofahrer sicher unterwegs. Voraussetzung ist, dass die Reifen auf das Fahrzeug abgestimmt sind. Beim Kauf von Sommerreifen ist auf die richtigen Reifendimensionen, den Geschwindigkeitsindex und die Tragfähigkeit zu achten. Der Geschwindigkeitsindex wird mit Buchstaben ausgewiesen und zeigt an, für welche Höchstgeschwindigkeit ein Reifen ausgelegt ist. Ein Reifen mit hohem Speedindex kann problemlos auch an schwach motorisierten Fahrzeugen verwendet werden. Sommerreifen sollten jedoch nie mit einer höheren Geschwindigkeit gefahren werden, als im Index ausgewiesen ist. Die Tragfähigkeit der Sommerreifen darf nicht überschritten werden, um die Stabilität des Fahrzeugs nicht zu gefährden.

Sommerreifen für das Gelände

Fahrer von SUVs und Geländewagen wagen gern einmal einen Abstecher ins Gelände. Hierfür bieten Hersteller stärker profilierte und Stollen bewehrte Sommerreifen an, die auch im Unterholz und in Kiesgruben für einen kräftigen Antritt sorgen. Mit Offroad-Reifen kann der Autofahrer driften und neue Herausforderungen angehen. Bei Reifen für SUVs und Geländefahrzeuge stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Zum einen müssen diese Sommerreifen überdurchschnittlich robust und widerstandsfähig sein. Im Gelände wird die Karkasse überdurchschnittlich belastet und teilweise extrem verformt. Die Reifenwulst und die Reifenschultern werden daher stabiler und belastbarer ausgelegt. Im Idealfall gehen die Verstärkungen nicht zu Lasten des Fahrkomforts. Bei grobstolligen Reifen lässt sich ein lautes Abrollgeräusch und einer rauer Lauf nicht ganz vermeiden. Der Sommerreifentest 2017 zeigt auf, welche Reifen einen vernünftigen Kompromiss zwischen hoher Robustheit und gutem Fahrkomfort bieten.

In modernen Reifen steckt Knowhow

Für ein überzeugendes Fahrerlebnis sind nicht die einzelnen Komponenten, sondern die gelungene harmonische Abstimmung von Bedeutung. Dies gilt auch für die Reifen. In den Entwicklungsabteilungen der großen Reifenhersteller werden neue Reifen am Computer berechnet und simuliert, noch bevor der erste Prototyp erstellt wird. So lässt sich bereits vor der Herstellung eines neuen Sommerreifens feststellen, welche Eigenschaften auf der Straße und im Gelände zu erwarten sind. Auf Prüfständen und im Fahrbetrieb wird anschließend festgestellt, wie sich der Reifen im Einsatz verhält und an welchen Stellen noch Verbesserungspotenzial besteht. Auf diese Weise erhält der Autofahrer ein Endprodukt, dass aufgrund einer überlegten Konstruktion und gründlichen Erprobung überzeugende Eigenschaften im Fahrbetrieb aufweist.

Welche Arten von Sommerreifen gibt es?

Sommerreifen für Personenkraftwagen erfüllen prinzipiell die gleichen Aufgaben, jedoch gibt es sowohl konstruktive als auch preislich Unterschiede, die vom Einsatzzweck und dem Fahrzeugtyp abhängen. Fahrer von Kleinwagen und Autos der unteren Mittelklasse entscheiden sich oft für Budget-Reifen. Diese Reifen zeichnen sich durch einen niedrigen Preis und gute Allround-Features aus. Bei Sparreifen muss der Autofahrer je nach Modell allerdings Abstriche bei der Qualität in einzelnen Bereichen machen. Generell sind Sparreifen auf eine hohe Laufleistung ausgelegt, da die Wirtschaftlichkeit der Sommerreifen für Fahrer kleiner Automobile einen großen Stellenwert einnimmt. Die Gummimischung der Reifen ist härter, um einen geringen Verschleiß zu bewirken und den Reifen eine lange Lebensdauer mitzugeben. Diese Auslegung kann zu Lasten des Fahrkomfort gehen und die Traktion beeinträchtigen. Dennoch sind Budget-Reifen für alle Autofahrer eine Option, die Sommerreifen zu einem erschwinglichen Preis suchen und lediglich Grundanforderungen an das Leistungsvermögen haben.

Aufschlussreich – ein Sommerreifen Test

Leider haben in letzter Zeit im unteren Preissegment einige Reifen-Importe für negative Schlagzeilen gesorgt. Minderwertige Produkte fallen oft durch eine schlechte Nasshaftung und lange Bremswege auf. Daher lohnt es sich, vor dem Reifenkauf einen Blick in einen Sommerreifen Test zu werfen und sich am Sommerreifen Vergleichssieger zu orientieren. Im Sommerreifen Test 2017 werden alle Sommerreifen auf Herz und Nieren getestet. Doch nicht alle Budget-Reifen haben Mankos. Auch für wenig Geld lässt sich eine gute Reifenqualität erwerben. Reifenproduzenten aus dem asiatischen Raum haben bei der Technologie längst aufgeschlossen und bieten Reifen mit überzeugenden Leistungen zu einem kleinen Preis an.

Budget-Reifen oder Ultra High Performance Reifen?

Für Autofahrer mit sportlichen Ambitionen haben viele Reifenhersteller Ultra Performance Sommerreifen im Angebot, die sich durch maximalen Grip und innovative Features auszeichnen. Diese Reifen bringen das volle Potential eines leistungsstarken Fahrzeugs zur Geltung und lassen den Fahrer auch auf nasser Fahrbahn nicht im Stich. Bei der Abstimmung von Premium-Reifen kann der Autofahrer unter einer großen Auswahl von Varianten wählen. Einige Reifen sind kompromisslos auf Traktion und Sportlichkeit abgestimmt. Einbußen beim Fahrkomfort und beim Verschleiß nehmen sportlich orientierte Autofahrer aber gern hin. Zum Ausgleich bringen Hochleistungsreifen das Drehmoment eines Fahrzeug effektiv auf die Straße und sorgen für gesteigerten Fahrspaß.

Bei Sommerreifen für Oberklasse-Limousinen liegt der Schwerpunkt auf Abrollkomfort, leisem Laufgeräusch und einer hohen Eigenstabilität. Reifen für die Luxusklasse zeichnen sich zudem durch eine hohe Tragkraft aus, da schwere Limousinen und große SUVs bis zu 3 Tonnen auf die Waage bringen.
Besitzer von Sportwagen brauchen Sommerreifen mit einem Speed-Index, der Geschwindigkeiten über 200 km/h zulässt. Die Leistungsreserven sind bei Reifen der Performance-Klasse sind überdurchschnittlich hoch. Das gilt auch für Reifen, die für Allrad-Fahrzeuge ausgelegt sind. Sommerreifen für Allradler tragen grobe Profilbilder und bringen den Fahrer sicher durch unwegsames Terrain. SUVs, Vans und große Kombis werden überdurchschnittlich oft als Zugfahrzeuge eingesetzt. An diesen Fahrzeugen müssen die Sommerreifen eine hohe Haftung gewährleisten, um das Gespann auch über Anstiege zu bringen und bei einem Bremsmanöver sicher zum Stehen zu bringen. Beim Kauf von Sommerreifen für Wohnmobile ist auf die maximale Tragkraft der Reifen zu achten. Um in allen Fahrsituationen die Sicherheit des Gespanns zu gewährleisten, müssen die Reifen auf das Gewicht des Wohnmobils abgestimmt sein.

Sommerreifen für trockene und nasse Straßen

Sommerreifen sind vielseitig ausgelegt und bringen den Autofahrer sowohl bei Sonnenschein als auch bei Regen sicher ans Ziel. Dennoch vermarkten Reifenhersteller einige ihrer Reifen-Modelle oft als Regenreifen. Mit der Bewerbung als Regenreifen soll auf die herausragenden Qualitäten der Reifen bei Nässe hingewiesen werden. Natürlich sind auch sogenannte Regenreifen auf trockenen Straßen uneingeschränkt einsetzbar und zeigen hier keine Leistungseinbußen im Vergleich zu gewöhnlichen Sommerreifen. Generell müssen alle Sommerreifen auf nasser Fahrbahn eine hinreichende Traktion aufbauen und ein Aquaplaning sicher verhindern. Die Reifen werden vom Hersteller auf trockenen und nassen Fahrbahnen getestet, so dass der Autofahrer mit seinen Reifen bei jedem Sommerwetter sicher unterwegs ist. Welche Reifen bei jedem Sommerwetter die besten Resultate zeigen, zeigt ein Sommerreifen Test. Im Sommerreifen Vergleich 2017 werden die Reifen auf trockener und Fahrbahn an identischen Fahrzeugen eingesetzt. Bei Wasserdurchfahrten, auf Slalomstrecken und bei Vollbremsungen zeigt sich, welche Reifen den besten Eindruck hinterlassen und welches Modell den Sommerreifen Vergleichssieger stellt.

So werden Sommerreifen getestet

Ein Sommerreifen muss viele verschiedene und teils sich widersprechende Anforderungen erfüllen. Für den Autofahrer sind die inneren Qualitäten eines Reifens nicht sichtbar. Selbst vom Profilbild eines Reifens lässt sich nicht auf das Verhalten bei Trockenheit und Nässe schließen. Aufschluss gibt ein Sommerreifen Test. Im Sommerreifen Vergleich müssen die Kandidaten der verschiedenen Reifenhersteller eine Reihe verschiedener Prüfpunkte überstehen. Nur der Reifen, der bei allen Einzelprüfungen überzeugt und einen harmonischen Eindruck hinterlässt, wird zum Sommerreifen Vergleichssieger gekürt.

Im Sommerreifen Test müssen sich Reifen bewähren

Die Reifenhersteller bewerben ihre Produkte oft mit griffigen und lebhaften Worten, doch nur ein neutraler Sommerreifen Test zeigt, was in den schwarzen Gummis wirklich steckt. Damit die Produzenten keinen Einfluss auf die Resultate eines Sommerreifenvergleichs nehmen können, werden die Reifen vor Durchführung des Tests von verschiedenen Privatpersonen im Handel gekauft oder unter Decknamen online bei einem Anbieter bestellt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass nur regulär im Handel erhältliche Reifen getestet werden. Im öffentlichen Verkehr lässt sich die Qualität der Sommerreifen nur eingeschränkt beurteilen. Erst in Grenzsituationen zeigt sich, welche Reserven einzelne Sommerreifen besitzen und wo sie Schwächen zeigen. Daher findet ein Sommerreifen Test zu großen Teilen auf einem abgesperrten Testgelände statt. Hier stehen verschiedene Straßenbeläge und Einrichtungen bereit, die ein umfassendes Bild von der Qualität der Reifens abgeben. Auf dem Testgelände lassen sich auch Vollbremsungen durchführen, ohne den Straßenverkehr zu gefährden.

Präzises Handling

Ein wichtiger Prüfpunkt im Test betrifft das Lenkverhalten der Reifen und den Geradeauslauf. Ein guter Sommerreifen muss sich auch bei hoher Geschwindigkeit durch große Spurtreue und einen ruhigen Lauf auszeichnen. Der Reifen soll keine Vibrationen oder Schwingungen auf die Federelemente übertragen, so dass der Fahrer sein Fahrzeug präzise lenken und kontrollieren kann. Jeder Lenkeinschlag sollte vom Reifen verzögerungsfrei umgesetzt werden. Bei allen modernen Fahrzeugen unterstützt eine Servolenkung die Steuerung des Fahrzeugs. Die Lenkkräfte spielen heute nur noch eine untergeordnete Rolle, jedoch muss der Sommerreifen dem Fahrer eine eindeutige Rückmeldung geben und darf kein schwammiges Gefühl beim Einschlagen des Lenkrads aufkommen lassen. In Kurven ist auch die Eigenstabilität des Reifens gefragt. Nur Sommerreifen mit ausreichender Flankenstabilität können hohe Querbeschleunigungen auffangen und geraten auch in schnell durchfahrenden Kurven nicht ins Walken.

Hohe Kurvenstabilität

Bei minderwertigen Reifen verformen und reduzieren die in Kurven auftretenden Kräfte die Aufstandsfläche der Sommerreifen überdurchschnittlich. Dadurch hat der Fahrer in kritischen Situationen, die eine schnelle Lenkkorrektur erfordern, nicht mehr die volle Kontrolle über das Fahrzeug. Die Sommerreifen können das Fahrverhalten eines Fahrzeugs daher unmittelbar sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Ein anderer Aspekt für das Fahrverhalten ist die Auslegung des Fahrzeugs. Autos mit Frontmotor neigen zum Untersteuern. Fahrzeuge mit Heckantrieb tendieren zum Übersteuern. Im normalen Fahrbetrieb macht sich das zwar kaum bemerkbar, da elektronische Assistenzsysteme für einen Ausgleich sorgen und der Fahrer bei normaler Fahrt nicht in Grenzbereiche vordringt. In kritischen Verkehrssituationen kann ein Sommerreifen schlechter Qualität jedoch den Effekt des Untersteuerns oder Übersteuerns verstärken. Um die Einflüsse der Reifen objektiv zu bewerten, werden die einzelnen Modelle auf einer Slalomstrecke getestet. Die abrupten Fahrtrichtungswechsel des Testfahrzeugs auf der Slalomstrecke bringen die Sommerreifen an ihre Grenzen. In diesem Test zeigt sich, ob die Reifen ausgleichend wirken oder das Auto schwerer beherrschen lassen.

Eine Frage der Sicherheit – kurze Bremswege

Ein zentraler Prüfpunkt in jedem Sommerreifentest ist der Bremstest. Der Bremsweg bei einer Vollbremsung wird auf trockener und nasser Fahrbahn getestet. Teilweise werden die Bremswege auch auf unterschiedlichen Untergründen wie Asphalt und Blaubasalt ermittelt. Auf trockener Fahrbahn zeichnen sich fast alle Sommerreifen durch gute bis sehr gute Ergebnisse einer Reihe aus.

Die kürzeren Bremswege sind einer Optimierung der Gummimischung und vielen in den vergangenen Jahren erfolgten konstruktiven Verbesserungen zu verdanken. Die Spreu vom Weizen trennt sich allerdings beim Bremsen auf nasser Fahrbahn.
Auf regennasser Fahrbahn ist es für jeden Sommerreifen schwieriger, eine hohe Traktion aufbauen und die Bremskräfte effektiv zu übertragen. Hochwertige Reifen bringen ein Auto auch auf rutschigem Untergrund schnell zum Stehen. Beim Bremstest werden nur noch Test-Fahrzeuge mit aktiviertem ABS eingesetzt, da in Deutschland alle Fahrzeuge ab Baujahr 2004 mit diesem Assistenzsystem ausgestattet sind. Allerdings kann auch die Intelligenz eines Antiblockiersystems eine schlechte Reifenhaftung bei Nässe nicht ausgleichen. Maßgeblich für ein gutes Abschneiden im Bremstest ist neben einem Bremsweg ein stabiler Geradeauslauf. Bei einer Vollbremsung soll das Fahrzeug in der Spur bleiben und darf nicht ausbrechen.

Reifen sollen in der Spur bleiben

Die für den Bremstest mit einer Regenanlage geflutete Fahrbahn spielt auch beim Aquaplaning Test eine Rolle. Bei dieser Prüfung wird ermittelt, wie gut die Sommerreifen bei Geradeausfahrt und in Kurven ein Aufschwimmen des Fahrzeugs verhindern. Nicht selten zeigen Sommerreifen mit einem optisch beeindruckenden Profildesign schlechtere Leistungen als eher schlicht profilierte Reifen. Im Sommerreifen Test werden nicht nur Bremswege und die Tendenz zum Aquaplaning auf nasser Fahrbahn ermittelt. Auch das Fahrverhalten als solches ist bei Nässe unterschiedlich. Auf nassen Fahrbahnen stellt sich heraus, bis zu welcher Geschwindigkeit sich ein Fahrzeug sicher kontrollieren lässt. Die Sommerreifen sollen ein Wagen auch in zugezogenen Kurven – sogenannten Hundekurven – sicher auf dem Weg halten und dem Lenkeinschlag folgen. Der Grenzbereich von Sommerreifen wird bei einer Messfahrt auf einer Kreisbahn ermittelt. Bei diesem Test zeigt sich, ab welcher Geschwindigkeit das Fahrzeug ausbricht oder untersteuert. Der Fahrkomfort von Sommerreifen wird auf einer Marterstrecke beurteilt. Bei diesem Streckenabschnitt handelt es sich um eine mit Schlaglöchern, Querrillen und Bodenwellen übersäte Piste. Da der Fahrkomfort zum großen Teil auch vom Fahrwerk und der Radaufhängung des Fahrzeugs beeinflusst wird, erfolgt meist keine messtechnische Beurteilung. Sommerreifen, die beim Abrollkomfort im Vergleich nicht überzeugen, erhalten eine Abwertung.

Oft vernachlässigt – das Abrollgeräusch

Der größte Teil des Fahrgeräuschs geht heute nicht vom Motor, sondern von den Reifen aus. Einen noch größeren Anteil übernimmt das Abrollgeräusch bei Elektroautos. Daher gewinnt dieser Prüfpunkt zunehmend an Bedeutung. Unterschieden wird beim Abrollgeräusch zwischen dem Innen- und dem Außengeräusch. Während das Innengeräusch zur Belastung von Fahrer und Mitfahrern führen und die Unterhaltung im Fahrzeug erschweren kann, beeinträchtigt das Außengeräusch die Umwelt. Abrollgeräusche zählen zu den Emissionen und werden im EU-Reifenlabel bewertet. Bei einem Sommerreifen Test werden die Abrollgeräusche von Testpersonen bewertet und messtechnisch erfasst. Bei diesem Test zeigen sich oft gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Reifen. Viele Reifenproduzenten messen dem Abrollgeräusch noch zu wenig Bedeutung bei und stellen diesen Punkt gegenüber den funktionellen Eigenschaften in den Hintergrund. Andere Hersteller schaffen es, durch eine spezielle Gestaltung der Profilblöcke und eine ausgeklügelte Pitch Sequenz ein leises Rollgeräusch zu generieren. Durch eine ungünstige Profilierung können bei verschiedenen Geschwindigkeiten störende Frequenzen auftreten, die sich durch ein durchdachtes Engineering unterdrücken lassen. Eine effektive Pitch Sequenz kann die Abrollgeräusche erheblich reduzieren.

Treibstoff sparen mit Sparreifen

Auch der Treibstoffverbrauch findet sich als Bewertungspunkt in EU-Reifenlabel wieder. Bei einem Sommerreifen Test wird eine Verbrauchsmessung durchgeführt, um die Wirtschaftlichkeit der Reifen zu ermitteln.

Ein hoher oder niedriger Treibstoffverbrauch wird überwiegend durch die Art der Gummimischung beeinflusst. Sommerreifen mit einem weichen Kautschuk-Mix punkten mit guter Haftung auf trockener Fahrbahn und einem besseren Fahrkomfort, neigen aber zu einem vorschnellen Verschleiß und treiben durch höhere Reibungskräfte den Spritverbrauch nach oben.
Sparreifen verwenden eine härtere Gummimischung, die über einen geringen Rollwiderstand zu Einsparungen beim Verbrauch führt. Um den Verschleiß im Sommerreifen Test objektiv zu beurteilen, werden mit den Reifen längere Fahrtstrecken zurückgelegt. Das Streckenprofil entspricht bei der Aufteilung auf Stadtstraßen, Landstraßen und Autobahnen dem Fahrprofil eines durchschnittlichen Autofahrers. Parallel lassen sich hohe Laufleistungen auf einem Prüfstand simulieren, wo auch verschiedene Traglasten und Fahrsituationen simuliert werden können.

Kurzinformationen zu führenden 7 Herstellern

Bridgestone

Das im Jahr 1931 in Japan gegründete Unternehmen Bridgestone ist der größte Reifenhersteller der Welt. Bei Bridgestone arbeiten 150.000 Mitarbeiter in der Produktion und im Vertrieb von Reifen für PKW, Busse und Lkw. In Europa erlangte Bridgestone durch sein Engagement in der Formel 1 Bekanntheit. Die Rennsport-Teams von Ferrari und Toyota fuhren mit Reifen von Bridgestone große Erfolge ein. Bridgestone verkauft seine Reifen in über 150 Ländern und produziert an 180 Standorten weltweit. Das Unternehmen zählt zu den Innovationsführern auf dem Feld Reifentechnologie und hat bei der Einführung von Runflat Reifen Pionierarbeit geleistet. Im Sommerreifen-Portfolio von Bridgestone kann fast jeder Autofahrer eine passende Sommerbereifung für sein Fahrzeug finden. Auch für Motorräder hat Bridgestone ein breites Angebot an Reifen im Programm.

Continental

Der Reifenkonzern Continental zählt zu den traditionsreichsten Herstellern der Welt und wurde im Jahr 1871 in Hannover gegründet. Seither ist Continental zu einem der größten Reifenhersteller aufgestiegen. Bereits Ende des 19 Jahrhunderts begann Continental mit der Entwicklung von Luftreifen. Nachdem mit Reifen für Fahrräder ausreichend Erfahrungen vorlagen, stieg der Hersteller Anfang des 20. Jahrhunderts in die Produktion von Autoreifen ein. Seine hohe Kompetenz bei der Konstruktion von Autoreifen erlangte das Unternehmen auch über die Produktion weiterer Kautschuk-Produkte wie Wasserschläuche und wasserdichte Kleidung. Ein Meilenstein war der im Jahr 1904 vorgestellte erste Autoreifen mit Profil.

Dunlop

Das Unternehmen Dunlop wurde im Jahr 1888 gegründet und nahm Anfang des 20. Jahrhunderts eine dominierende Rolle bei der Entwicklung luftgefüllter Reifen ein. Die Innovationsfreude des Unternehmens zeigte sich auch an der Einführung eines mit Metallnieten bestückten Reifens, der als Vorläufer des später entwickelten Spike-Reifens betrachtet werden kann. Auch bei der Entwicklung von Geweben für die Reifenkarkasse leistete Dunlop Pionierarbeit. In den 50er Jahren brachte Dunlop die ersten Sommerreifen auf dem Markt, die für eine Unterbindung des Aquaplanings konstruiert waren. Ein Profil mit Längsrillen und Schräglamellen stellte bei den Dunlop-Reifen eine effektive Drainage des Wassers her. Durch die Kooperation mit Goodyear konnte sich Dunlop gegen die wachsende Konkurrenz behaupten. Mit Dunlop hat Goodyear eine Marke im Programm, die für hohe Reifenkompetenz steht und auf eine lange Tradition verweisen kann.

Hankook

Das Unternehmen Hankook wurde im Jahr 1941 im koreanischen Seoul gegründet. Der Reifenkonzern beschäftigt weltweit über 20.000 Mitarbeiter und unterhält acht Produktionsstätten. Die Reifen von Hankook werden in 180 Ländern vertrieben. Das aus dem Sportsponsoring bekannte Unternehmen konnte in den letzten Jahren in Europa wachsende Marktanteile gewinnen. Neben Reifen für Personenkraftwagen stellt Hankook auch Sommerreifen für SUV, Transporter und LKW sehr. Mit dem Slogan ‘Driving Emotion’ spricht Hankook Autofahrer an, die beim Reifenkauf auf Qualität achten und Wert auf großes Fahrvergnügen legen. Forschung und Entwicklung findet bei Hankook in fünf weltweit verteilten Laboren statt, die als vernetzte Unternehmenseinheit eine permanente Optimierung der Hankook Sommerreifen sicherstellen.

Michelin

Das Unternehmen Michelin wurde im Jahr 1889 in Frankreich gegründet. Weltweit bekannt wurde der Hersteller durch die Werbefigur des Michelin-Manns, der nur fünf Jahre nach Gründung des Unternehmens das Licht der Welt erblickte. Vielen Autofahrern ist auch der vom Unternehmen herausgegebene Michelin Reiseführer ein Begriff. Die hohe Qualität von Michelin Reifen zeigt sich an prominenten Kunden wie Boeing und die NASA, die Reifen von Michelin für die Bereifung ihrer Flugzeuge und Raumfähren nutzten. Von der langjährigen Erfahrung und dem umfangreichen Know-how von Michelin profitiert auch der Autofahrer. Im großen Angebot von Michelin findet jeder Autofahrer die passenden Reifen für sein Fahrzeug. Sein großes Potenzial beweist Michelin mit dem im Jahr 2010 vorgestellten Sommerreifen Michelin Pilot Sport 3, ein Hochleistungsreifen für Sportwagen und stark motorisierte Limousinen.

Pirelli

Das Unternehmen Pirelli aus Mailand geht bis auf das Jahr 1872 zurück. Der Gründer Giovanni Battista Pirelli befasste sich in den ersten Jahren mit der Herstellung von Kabeln und Fahrradreifen. Mit der Produktion von Autoreifen begann Pirelli im Jahr 1901. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte Pirelli ein großes Angebot an Reifen für Autos und Motorräder. Eine bahnbrechende Innovation war der 1924 vorgestellte Superflex Reifen. Mit diesem Niederdruckreifen bereift fuhr ein Alfa Romeo den Sieg im Grand Prix von Monza ein. Ende der 30er Jahre erweiterte Pirelli sein Forschungszentrum und optimierte die Karkassen seiner Reifen. Dem traditionsreichen Engagement im Motorsport blieb Pirelli bis heute treu. Mit Sommerreifen von Pirelli rollt der Autofahrer auf Hightech-Produkten von einem der führenden Reifenhersteller.

Yokohama

Yokohama ist ein japanischer Reifenhersteller und wurde im Jahr 1917 gegründet. Bereits im Jahr 1920 erfolgte die Errichtung eines großen Werkes in Yokohama, wo die Herstellung von Reifen und Reifen Schläuchen begann. Um eine hohe Qualität seiner Produkte zu gewährleisten, setzte das Unternehmen Werkzeuge und Maschinen aus den USA ein. Im Jahr 1933 präsentierte Yokohama den ersten pannensicheren Diagonalreifen. Nach dem Krieg wuchs das Unternehmen Yokohama rasch zum internationalen Konzern an. In den 50er Jahren stellte Yokohama seinen ersten schlauchlosen Reifen und den ersten Winterreifen vor. Mit einem Engagement im Motorsport konnte das japanische Unternehmen in den 80er Jahren einige Siege einfahren. Die Erkenntnisse aus langjähriger Forschungsarbeit und den Investitionen in den Motorsport spiegeln sich in der Qualität der Yokohama Reifen wider.

Internet versus Fachhandel – wo kaufe ich meine Sommerreifen am besten?

Steht der Kauf neuer Sommerreifen an, fahren viele Autofahrer aus guter Gewohnheit zum nächsten Reifenfachhändler oder vereinbaren einen Termin mit der Werkstatt. Im besten Fall erwartet Sie eine fachliche Beratung und ein umfangreicher Reifenservice. Nach dem Reifenkauf müssen die neuen Sommerreifen noch auf die Felgen aufgezogen und ausgewuchtet werden. Das Abziehen der abgefahrenen Reifen und das Aufziehen der neuen Reifen verlangt spezielles Werkzeug, damit die Reifenwulst nicht beschädigt wird. Der aus einem Stahldrahtbündel bestehende Spannring in der Reifenwulst lässt sich nur mit hohem Kraftaufwand auf die Felge ziehen. Aus Sicherheitsgründen sollte dieser Arbeit daher dem Fachbetrieb überlassen bleiben. Hier werden die Reifen schonend mit einer Montiermaschine auf die Felgen gezogen. Auch für das Auswuchten der Räder braucht es die Erfahrung eines Fachmannes. In einer Montage-Werkstatt wird die Auswuchtung auf einer Wuchtmaschine vorgenommen. Der Fachmann stellt mit Auswuchtgewichten einen runden Lauf der neu bereiften Räder sicher. Entscheidet sich der Autofahrer zum Kauf von Kompletträdern, erhält er die Reifen fertig vormontiert und ausgewuchtet auf der von ihm ausgesuchten Stahl- oder Leichtmetallfelge. Das Umstecken der Kompletträder kann jeder Autofahrer mit etwas handwerklichem Geschick selbst vornehmen.

Im Reifenfachhandel und in der Werkstatt steht dem Autofahrer nur ein begrenztes Angebot zur Verfügung. Auch ist eine neutrale Beratung nicht immer gewährleistet. Oftmals empfiehlt die Werkstatt einen Premium-Reifen, der zwar durch hohe Qualitäten auffällt, aber leider auch durch einen hohen Preis. Auch im Budget-Segment gibt es Reifen guter Qualität, doch aufgrund des unübersichtlichen Angebots und der geringen Maßen empfehlen Werkstätten diese Reifen eher selten.

Immer mehr Autofahrer entscheiden sich zum Onlinekauf von Reifen. Im Internet lassen sich alle am Markt angebotenen Sommerreifen untereinander vergleichen. Hier erhält der Kunde nicht nur einen Überblick über die Features und die Eignung der Reifen für verschiedene Fahrzeuge, sondern wird auch transparent über die Preise informiert. Zur Einschätzung der Reifenqualität kann der Autofahrer die verschiedenen Bewertungsportale aufsuchen und sich mit den Urteilen anderer Kunden vertraut machen. In Verbindung mit den technischen Daten der Reifenhersteller und unter Einbeziehung des EU-Reifenlabels erhält er so einen umfassenden Überblick über das Angebot.

Besonders hilfreich ist der Blick auf einen aktuellen Sommerreifen Test. Im Sommerreifen Vergleich werden die beliebtesten Reifen aus dem Premium- und dem Budget-Segment miteinander verglichen.

Wer sich für den Vergleichssieger oder den Sommerreifen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidet, macht nichts falsch. Bei einer Reihe von Onlineshops entfallen zudem die Versandkosten, so dass der Kunde in vollem Rahmen von den günstigen Online-Preisen profitiert.
Die neuen Sommerreifen kann sich der Autofahrer in die heimische Garage liefern lassen oder er gibt als Versandadresse die Werkstatt seiner Wahl an. Bei einigen Reifenhändlern gelten die deklarierten Preise für Montage und Auswuchtung nur in Zusammenhang mit einem Reifenkauf beim Händler. Kauft der Kunde seine Reifen online, verlangen diese Anbieter einen Aufschlag für den Reifenservice. Viele Reifenhändler bieten jedoch fairerweise die identischen Preise für die Montage und das Auswuchten an, da sie den Wert eines neuen Kunden zu schätzen wissen und ihn nicht verärgern wollen. Der Händler ist lediglich darüber in Kenntnis zu setzen, dass die vom Kunden online bestellten Reifen an seine Werkstatt versandt werden. Sobald die Reifen zugestellt sind, kann sich der Autofahrer auf den Weg machen und die Montage vom Fachbetrieb vornehmen lassen. Auch wenn der Reifenkauf im Onlineshop erfolgt, ist der Reifenservice für eine Werkstatt ein lohnendes Geschäft. Wenn der Händler beim Aufziehen und Auswuchten gute Arbeit leistet und einen vorbildlichen Kundenservice bietet, wird der Autofahrer beim nächsten Anliegen gern wieder die Werkstatt aufsuchen und eine fällige Reparatur von dem Fachbetrieb vornehmen lassen.

Für den Kunden hat die Online-Bestellung im Internet und die direkte Anlieferung an den Fachbetrieb den Vorteil, dass er die Reifen nicht zwischenlagern und umständlich in die Werkstatt zur Montage verfrachten muss. Er bekommt die neuen Reifen von der Werkstatt montiert und kann die Fahrt sicher fortsetzen. Durch die Online-Bestellung spart der Autofahrer Geld und schon sein KFZ Budget. Die Online Bestellung von Sommerreifen ist eine attraktive Alternative Reifenkauf im stationären Handel.

Die Geschichte der Sommerreifen

Die Historie von Sommerreifen reicht bis auf den im Jahr 1888 von John Boyd Dunlop eingeführten pneumatischen Reifen zurück. Das erste moderne Automobil, der im Jahr 1885 vorgestellte Motorwagen von Carl Benz, rollte noch auf Vollgummireifen.
 Größere Verbreitung fanden luftgefüllte Reifen erst ab der Jahrhundertwende. Ein Meilenstein in der Reifen-Entwicklung war die Einführung der separaten Lauffläche im Jahr 1905. Sie bestand aus dickem Gummi und stellte den Kontakt zur Fahrbahn her. Die Lauffläche vergrößerte die Aufstandsfläche und verbesserte die Traktion. Zur gleichen Zeit bot die Reifenfirma Continental erstmals Autoreifen mit Profil an. Die anfangs schlicht ausgeführten Profilmuster nahmen im Laufe der weiteren Entwicklung immer komplexere Gestalt an. Zunehmend erkannten Reifenhersteller die Bedeutung, die das Laufflächenprofil von Sommerreifen für eine gute Haftung auf nasser Fahrbahn spielt. Dennoch dauerte es noch Jahrzehnte, bis eine zufriedenstellende Traktion bei Nässe hergestellt werden konnte. Der heute jedem Autofahrer bekannte Effekt des Aquaplanings wurde erst Anfang der 60er Jahre als Problem erkannt und analysiert. Seither liegt ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von Sommerreifen auf einer Profilierung, die eine effektive Drainage von auf der Fahrbahn stehendem Wasser gewährleistet und ein Aufschwimmen der Reifen verhindert.

Gürtelreifen und schauchlose Reifen

Mit Einführung der Fließbandproduktion durch Henry Ford entstand nach dem ersten Weltkrieg ein rasch wachsender Bedarf an Sommerreifen, der mit Naturkautschuk nicht mehr zu decken war. Abhilfe schaffte die Entwicklung des synthetischen Kautschuks durch das Unternehmen Du Pont im Jahr 1931. Seither ist die Materialzusammensetzung der Autoreifen ständig verbessert worden. Ein weiterer Meilenstein stellte die Entwicklung des Gürtelreifens durch Michelin her. Auf Grund seiner Vorzüge setzte sich der Stahlgürtelreifen in Europa schon bald durch, während amerikanische Reifenproduzenten noch bis in die 1980er Jahre am Diagonalreifen festhielten. Doch trotz hoher Investitionen in die Verbesserung von Diagonalreifen machten Gürtelreifen auch in Amerika das Rennen. Bis auf Reifen für Oldtimer und für in der Industrie eingesetzte Fahrzeuge sind heute alle Personenkraftwagen mit Gürtelreifen ausgestattet. Der in den 30er Jahren entwickelte schlauchlose Sommerreifen konnte den Autoreifen mit separatem Innenschlauch zunächst nicht verdrängen, da es zu Problemen mit dem luftdichten Abschluss zur Felge kam. Moderne Produktionstechnologie brachte schließlich den Durchbruch, so dass bis auf Reifen für Klassiker alle aktuelle angebotenen Sommerreifen schlauchlos sind.

Zahlen, Daten und Fakten rund um Sommerreifen

Die Reifenkennzeichnung

Jeder Reifen trägt auf der Reifenflanke verschiedene Codes, die zu den Eigenschaften des Sommerreifens Auskunft geben. Die Zeichenfolge kann zum Beispiel so aussehen:

225 /60 R16 98H

Was bedeutet dieser Code? Die erste Zahl informiert über die Gesamtbreite des Reifens. Im obigen Beispiel ist der Reifen 225 mm breit. Die Zahl hinter dem Schrägstrich kennzeichnet das Seitenverhältnis in Prozent. Daher ist das Verhältnis von Reifenhöhe zu Reifenbreite im Beispiel 60%. Der Buchstabe R steht für Radialreifen. Weil heute so gut wie jeder moderne Autoreifen ein Gürtelreifen ist, tragen alle Reifen für PKW den Buchstaben R. Die Zahl hinter dem R gibt den Felgendurchmesser in Zoll an – hier eine Felgengröße von 16 Zoll. Die Zahl 98 weist die Tragfähigkeit des Reifens aus. In diesem Fall kann der Reifen eine Last von 750 kg tragen. Der Buchstabe H kennzeichnet einen Geschwindigkeitsindex von 210 km/h. Bis zu dieser Geschwindigkeit darf der Reifen gefahren werden.

Die DOT-Nummer

Neben der Reifen-Kennzeichnung ist auf der Reifenflanke auch eine DOT-Nummer aufgeprägt. Sie gibt Auskunft zum Alter des Reifens. Das Reifenalter ist von Bedeutung, da jeder Reifen unabhängig von seiner Nutzung altert und nach etwa sieben Jahren nicht mehr benutzt werden sollte. Die Verwendung überalterter Reifen im Straßenverkehr hat bereits zu fatalen Unfällen geführt. Die DOT-Nummer besteht aus 4 Ziffern. Die ersten beiden Ziffern im Code geben die Kalenderwoche an und die letzten beiden Ziffern stehen für das Produktionsjahr. Die Kennzeichnung DOT 0914 kennzeichnet einen Reifen, der im September 2014 hergestellt wurde.

Runderneuerte Sommerreifen – besser als ihr Ruf

Jedes Jahr werden weltweit 250 Millionen Autoreifen ausgemustert.

Viele Reifenhersteller bemühen sich seit einigen Jahren verstärkt um eine umweltverträgliche Wiederverwendung des Reifenmaterials. Eine besonders effektive Art des Recyclings stellt die Runderneuerung von Sommerreifen da.
Runderneuerte Reifen hoher Qualität entsprechen Neureifen und sind genauso sicher. Da mit der Runderneuerung weniger Ressourcen als mit der Herstellung neuer Reifen vergeudet werden und der Energieaufwand kleiner ist, hat dieses Verfahren der Wiederaufbereitung von Sommerreifen in den letzten Jahren eine Renaissance erfahren. In einem Sommerreifen Test müssen sich auch runderneuerte Reifen beweisen und zeigen, welche Qualitäten sie im Vergleich zu den Neureifen führender Hersteller besitzen.

Sommerreifen in 10 Schritten richtig montieren

Umgangssprachlich wird oft von einem Reifenwechsel gesprochen, wenn tatsächlich der Wechsel der Kompletträder gemeint ist. Für die meisten Autofahrer ist der jährliche Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen und umgekehrt bereits Gewohnheit. Dagegen sollte das Aufziehen neu gekaufter Reifen auf eine Leichtmetallfelge oder eine Stahlfelge dem Fachbetrieb überlassen bleiben. Die meisten Autofahrer verfügen nicht über das passende Spezialwerkzeug und die Gefahr einer Beschädigung des Reifens ist bei einer Eigenmontage zu groß.

Wer sich für den Kauf von Kompletträdern entscheidet – also Reifen inklusive neuer Felge – kann das Umstecken der Räder selbst vornehmen. Hierzu ist nur ein wenig Geschick und die Befolgung der richtigen Reihenfolge erforderlich. Auch wenn diese Arbeit für viele Autofahrer schon Routine ist, sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Wer schrittweise und umsichtig vorgeht, hat den Radwechsel innerhalb kurzer Zeit erledigt und kann mit neuen Sommerreifen am Fahrzeug in die warme Jahreszeit starten.

So werden Kompletträder gewechselt:

1. Das Fahrzeug auf ebenem Grund abzustellen und vor dem Wegrollen sichern.

2. Die Radschrauben mit einem Radkreuz an allen vier Rädern lösen, ohne sie vollständig abzudrehen.

3. Den Wagen mit dem Wagenheber anheben und die Hebelstange abnehmen, um keine Stolperfalle zu errichten. Noch einfacher und sicherer geht das Umstecken der Räder an einer Hebebühne vor sich.

4. Die Radschrauben an einem Rad vollständig abdrehen und das Komplettrad gerade abziehen. Die Position des Rades am Fahrzeug mit Kreide am Reifen markieren. Üblich sind Markierungen wie VL für vorn links oder HR für hinten rechts.

5. Mit den drei weiteren Rädern ebenso verfahren.

6. Den ersten der Sommerreifen aufstecken. Dabei auf die Positionsmarkierung des Reifens und eine etwaige Bindung der Laufrichtung achten.

7. Die Radschrauben am Reifen handfest anziehen.

8. Mit den drei anderen Sommerreifen ebenso verfahren.

9. Das Fahrzeug herunterlassen und wieder vor dem Wegrollen sichern. An allen Rädern die Radschrauben über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel festziehen.

10. Das korrekte Anzugsmoment in nm ist dem Handbuch des Fahrzeugs oder den Angaben des Felgenherstellers zu entnehmen. Nach einer Fahrstrecke von etwa 50 km sind die Radschrauben nochmals mit dem richtigen Drehmoment nachzuziehen.

10 Tipps zur Pflege

Sommerreifen brauchen keine aufwändige Pflege. Wer jedoch einige Hinweise beachtet, erhält ihre Funktion und profitiert von einer langen Nutzungsdauer.

1. Routinemäßiger Reifencheck

Jeder Pilot nimmt vor dem Abflug einen optischen Check seiner Maschine vor. Genauso sollte es sich der Autofahrer angewöhnen, vor dem Abfahren einen Blick auf die Reifen zu werfen. Beschädigungen an Reifen und Felgen lassen sich nur bei guten Lichtverhältnissen entdecken, daher ist auch das Mitführen einer Taschenlampe von Nutzen. Zu beachten sind auch Gegenstände, die knapp vor oder hinter den Reifen am Boden liegen. So manch ein Platten ist erst beim Ausrangieren entstanden, da eine Glasscherbe am Boden übersehen wurde.

2. Umsichtig rangieren

Moderne Sommerreifen sind hart im Nehmen und rollen klaglos über Schlaglöcher und Kanaldeckel hinweg. Dennoch sollten die Reifen nicht überstrapaziert werden.

In Großstädten befinden sich Parkplätze oft teilweise oder ganz auf mit Bordsteinen abgesetzten Flächen. Das unvorsichtige Hinaufrollen auf einen hohen Bordstein steigert den Verschleiß steigern und kann zu Beschädigungen der Karkasse führen.
Auch das seitliche Entlangschrammen am Bordstein oder Einquetschen des Reifens beim Parken stellt eine Materialbelastung da, die der Fahrer vermeiden sollte. Besonders wenn Niederquerschnittsreifen aufgezogen sind, sollte der Autofahrer beim Rangieren und Parken umsichtig sein.

3. Schonend lagern

Die Pflege der Reifen spielt auch bei der Einlagerung eine Rolle. Sobald die Winterreifen aufgezogen sind, sind die Sommerreifen schonend zu lagern. Kompletträder überwintern am besten bei einem Reifenhändler an einem Reifenbaum. Hier sind die Reifen an einem trockenen und gut belüfteten Platz untergebracht. Für diesen Service nehmen Werkstätten und Fachhändler oft nur eine geringe Gebühr. Sollen die Sommerreifen ohne Felgen eingelagert werden, sind sie im Lagerraum aufrecht hinzustellen und alle paar Wochen zu drehen.

4. Alte Reifen austauschen

Je älter Reifen werden, desto härter und unelastischer wird das Reifenmaterial. Daher ist spätestens nach 7 Jahren ein Reifenwechsel vorzunehmen, auch wenn das Profil der Sommerreifen noch eine ausreichende Tiefe aufweist. Alte Sommerreifen können bei hohen Geschwindigkeiten und in kritischen Verkehrssituationen an ihre Belastungsgrenze geraten und den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

5. Reifendruck prüfen

Zu den Pflichtübungen des Autofahrers gehört es, in regelmäßigen Abständen den Reifendruck zu prüfen. Der Reifenfülldruck ist am kalten Reifen zu messen. Soll der Reifendruck unterwegs geprüft werden, da Verdacht auf einen Druckluftverlust besteht, sind 0,3 bar hinzuzurechnen. Den richtigen Reifendruck kann der Autofahrer sowohl der Anleitung des Fahrzeugs als auch dem im Bereich der Schweller oder im Tankdeckel angebrachten Aufkleber entnehmen. Der Check des Reifendrucks nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht. Mit einem korrekten Luftdruck ist der Fahrer sicher unterwegs und spart Treibstoff.

6. Ventile checken

Beim Prüfen des Luftdrucks sollte der Autofahrer auch gleich einen Blick auf Ventile und Ventilkappen werfen. Nur Ventile in einem guten Zustand halten die Luft zuverlässig im Reifen und bewahren den Autofahrer vor unangenehmen Überraschungen. Der Kauf neuer Sommerreifen ist eine Gelegenheit, auch die Ventile für wenige Euro erneuern zu lassen.

7. Profiltiefe messen

Die Sommerreifen sollten bereits gewechselt werden, wenn das Profil nur noch eine restliche Tiefe von drei bis vier Millimeter aufweist. Ein Abfahren bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ist nicht zu empfehlen. Für den Profilcheck bieten Tankstellen und Händler kleine, handliche Messgeräte an.

8. Neue Reifen auswuchten lassen

Nicht richtig ausgewuchtete Reifen bringen Unruhe in das Fahrzeug und verursachen lästige Vibrationen. Ein präzises Lenken ist dann nicht mehr möglich und Teile der Aufhängung sind einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt. Das Auswuchten ist nach jedem Reifenkauf von einer Fachwerkstatt vornehmen zu lassen und ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit.

9. Alles in der Spur?

Ist die Spur des Fahrzeugs falsch eingestellt, unterliegen die Reifen einem ungleichmäßigen Verschleiß. Auch die Straßenlage und die Spurtreue des Fahrzeugs werden durch eine falsche Spureinstellung beeinträchtigt. Die korrekte Einstellung der Spur ist eine diffizile Aufgabe und sollte einer Fachwerkstatt überlassen bleiben.

10. Reifenschäden

Auch bei kleinen Reifenschäden sollte der Autofahrer vom Versuch einer Selbstreparatur absehen. Reifen sind sicherheitssensible Fahrzeugteile und dürfen nur von Fachleuten repariert werden. Kleine Schäden wie ein in der Lauffläche steckender Nagel lassen sich oft günstig per Kaltvulkanisation beheben. Die Beurteilung des Schadens und die Behebung kann nur von einem Fachmann vorgenommen werden.

Nützliches Zubehör

Mit einigen nützlichen Geräten kann der Autofahrer die Funktionsfähigkeit seiner Reifen sicherstellen und die optische Erscheinung der Räder verbessern.

Reifendruckprüfer

Mit einem Reifendruckprüfer kann der Autofahrer unterwegs und unabhängig von der Nähe einer Tankstelle oder einer Werkstatt den Luftdruck in seinen Sommerreifen prüfen. Dies macht schon deshalb Sinn, weil der korrekte Luftdruck der Reifen im kalten Zustand zu ermitteln ist und nach einer Fahrt zur nächsten Tankstelle bereits eine Erwärmung des Reifenmaterials stattgefunden hat. Reifendruckprüfer verlangen keine große Investition und lassen sich im Handschuhfach mitführen. Mit dem kleinen Assistenten hat der Autofahrer seinen Reifendruck stets im Blick.

Reifenprofilmesser

Auch ein Reifenprofilmesser ist ein hilfreiches Utensil und sollte in Griffweite des Fahrers sein. Mit dem Tool lässt sich die exakte Profiltiefe ermitteln. Der Autofahrer erkennt auf Anhieb, wann es Zeit für neue Reifen ist und kann den gleichmäßigen Verschleiß alle Reifen kontrollieren. Einige Profilmesser sind als Schlüsselanhänger ausgelegt und besitzen ausziehbaren Stift zur Reinigung der Scheibenwischerdüsen. So hat der Autofahrer nicht nur genug Profil unter den Reifen, sondern auch klare Sicht nach vorn.

Radmerkerset

Als praktisch beim Wechseln der Kompletträder erweist sich schnell ein Radmerkerset. Dabei handelt es sich um Ventilkappen, die mit Markierungen für die Position der Reifen am Fahrzeug versehen sind. Die Kappen tragen die Beschriftung VL, VR, HL und HR. So weiß der Autofahrer beim Umstecken der Reifen direkt, ob der Sommerreifen vorne links oder hinten rechts hingehört. Die Beibehaltung der Position gewährleistet ein gleichmäßiges Abfahren der Reifen.

Reifenschwärzer

Viele Autofahrer legen Wert auf eine vorteilhafte Erscheinung von Reifen und Felgen.

Mit einem Reifenschwärzer lässt sich den Sommerreifen ein glänzender und tiefschwarzer Look verleihen. In Verbindung mit hochwertigen Alufelgen verbessert sich der Gesamteindruck des Fahrzeugs.
Glänzend schwarze Reifen bereiten nicht nur dem Autofahrer mehr Freude, sondern können beim Wiederverkauf des Fahrzeugs in einem höheren Verkaufspreis resultieren.

Alternativen zu Sommerreifen

Sommerreifen und Winterreifen sind auf die Jahreszeiten abgestimmt. Mit Sommerreifen lässt sich in der warmen Jahreszeit das größte Fahrvergnügen erleben. Im Winter stellen die tiefer profilierten und mit weicherer Gummimischung ausgestatteten Winterreifen eine optimale Traktion auf Schnee und Eis her.

Viele Autofahrer empfinden den jährlichen Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen als lästig. Einige ziehen es sogar vor, ganzjährig mit Winterreifen zu fahren. Davon ist abzuraten, da Winterreifen im Sommer für weit schlechtere Fahrleistungen sorgen, ein hohes Abrollgeräusch besitzen und auf warmem Asphalt längere Bremswege aufweisen.

Ein beliebter und akzeptabler Kompromiss zu Sommerreifen und Winterreifen sind Ganzjahresreifen. Die auch Allwetterreifen genannten Allrounder eignen sich für Regionen, in denen vorwiegend milde Winter herrschen. Ganzjahresreifen können nicht die spezifischen Qualitäten von Sommerreifen oder Winterreifen erreichen, da die Lauffläche in verschiedene Segmente für die unterschiedlichen klimatischen Ansprüche eingeteilt ist.

Zu empfehlen sind Ganzjahresreifen nur Autofahrern mit geringer Jahreskilometerleistung, die ihr Fahrzeug bei extremen Witterungsbedingungen im Winter auch einmal stehen lassen können. Wer eine kompromisslose Leistung von seinen Sommerreifen und Winterreifen erwartet und ungetrübtes Fahrvergnügen erleben will, sollte aber vor dem Wechsel der Kompletträder nicht zurückschrecken und sich für Sommerreifen und Winterreifen entscheiden. Durch die angepasste Wahl der Reifen an die Jahreszeit genießt der Autofahrer das Höchstmaß an Sicherheit und Fahrvergnügen.

Wer einen Zweitwohnsitz in südlichen Gefilden hat, ist das ganze Jahr über mit Sommerreifen sicher unterwegs. Sommerreifen stellen auch bei Starkregen eine effektive Wasserverdrängung her. Hochwertige Sommerreifen beugen zudem einem Aufschwimmen des Fahrzeugs vor und lassen den Fahrer auch bei Starkregen sicher ans Ziel kommen. Wirtschaftlich bieten Ganzjahresreifen einen Kostenvorteil, da die Investition in zwei Sätze Reifen entfällt. Angesichts vieler günstiger Angebote für Sommerreifen schwindet dieser Vorzug allmählich. Im Sommerreifen Test 2017 zeigt sich, welcher Sommerreifen zu einem günstigen Preis das beste Angebot darstellt.

Weiterführende Links und Quellen

Sommerreifen aufziehen und neu in den Sommer starten

http://www.atu.de/wartung-service/reifenservice/sommerreifen-aufziehen/

Beim Reifenkauf auf den Geschwindigkeitsindex achten

https://www.reifen.at/static/de/tipps-tricks/reifentipps/geschwindigkeitsindex

Tragfähigkeitsindex: Wichtige Kenngröße zur Belastbarkeit eines Reifens

https://www.reifen.at/static/de/tipps-tricks/reifentipps/tragfaehigkeitsindex

Was bedeuten die einzelnen Angaben bei der Reifenbezeichnung?

https://www.schneeketten.org/haeufige-fragen/was-bedeuten-die-einzelnen-angaben-bei-der-reifenbezeichnung.html

Mindestprofiltiefe bei Reifen: Wichtiger als viele denken

https://www.bussgeldkatalog.org/mindestprofiltiefe/

Reifen und Felgen

http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Reifen_und_Felgen&mobileaction=toggle_view_mobile

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (802 Bewertungen. Durchschnitt: 4,66 von 5)
Loading...