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ExpertenTesten

In 3 Schritten das Sägeblatt bei der Dekupiersäge einspannen

Saegeblatt einspannenBevor Sie mit der Sägearbeit loslegen können, ist es natürlich unerlässlich, das Sägeblatt einzuspannen. Bei einer Laubsäge ist das im Vergleich zu einer Dekupiersäge vergleichsweise schwierig. Diese ist nämlich nicht, wie man es von der Dekupiersäge kennt, mit speziellen Vorrichtungen ausgestattet. In so fern kann es sich unter Umständen, vor allem für Ungeübte, als recht schwierig erweisen, das Sägeblatt einzuspannen.

Oft genug kommt es in diesem Zusammenhang beispielsweise vor, dass das Blatt wieder herausrutscht, während es an der anderen Seite noch nicht richtig fixiert wurde. Darüber hinaus berichten vor allem Anfänger immer wieder davon, dass das manuelle Spannen häufig dazu führt, dass gerade auch dünne Sägeblätter sehr rasch reißen.

Denn hier ist es wichtig, wie folgt vorzugehen:

  1. SägeblätterLegen Sie zuerst einmal die Richtung des einzuspannenden Sägeblattes fest. Idealerweise weisen die Zähne dabei stets nach unten in die Richtung des Griffs. Daraus folgt, dass der Schnitt stets auch bei jeder Abwärtsbewegung durchgeführt wird, die Sie mit der Säge „in Angriff nehmen“. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, bei denen also die Anordnung der Zähne in umgekehrte Richtung vorkommt.
    Nachdem Sie die Ausrichtung festgelegt haben, wird das Blatt zuerst an einer Seite festgespannt. Und zwar an dem Bereich, welcher sich gegenüber dem Griff befindet. Fixieren Sie das Blatt mit einer Klemmschraube, die in der Regel direkt in dem Areal angebracht ist.
  2. Achten Sie beim Einsetzen des Sägeblattes darauf, dieses etwas zusammen zu drücken und erst dann das zweite Ende einzuspannen. Zu beachten ist, dass letztlich auch die U-förmige Beschaffenheit der Laubsäge dazu beiträgt, dass die Spannung des Sägeblattes in dieser Form erfolgen kann.
    Wenn Sie das Blatt eingesetzt haben, sollte es an außen an der Seite, welche sich gegenüber dem Griff befindet, möglichst nicht überstehen. Ist dies doch der Fall, so schadet es nicht, den Einspannvorgang zu wiederholen und das Prozedere von vorn zu beginnen. Alternativ schneiden Sie das überstehende Stück einfach mit einer Zange ab.
     
    Wie nämlich die Erfahrung gelehrt hat, stellt das überstehende Stück des Sägeblattes ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Nicht nur wenn Kinder oder Jugendliche mit der Säge arbeiten, sondern auch, wenn Erwachsene sie benötigen, ist daher also absolute Vorsicht geboten.
  3. Vergleicht man das Einspannen des Sägeblattes einmal mit der Vorgehensweise, die bei einer Dekupiersäge angedacht ist, so fällt auf den ersten Blick auf, dass es hier erheblich einfacher geht. Denn in Anbetracht der Tatsache, dass hier spezielle Hebel bereits vorhanden sind, die das Einspannen mit nur wenigen Handgriffen ermöglichen, gelingt diese Vorbereitungsarbeit schon innerhalb weniger Sekunden. Außerdem verfügen die neuen Modelle zumeist über zusätzliche Spanneinrichtungen, sodass man hier das Sägeblatt nur noch hinter klemmen muss.
     
    Wenn Sie im Besitz einer besonders hochwertigen Dekupiersäge sind, dann verfügt das Gerät zumeist über weitere Halterungen bzw. Klemmen, an denen Sie das Sägeblatt einfach befestigen können. Dies wird dort jeweils an der einen und an der anderen Seite eingelegt, sodass es mittels der Spannvorrichtung nur noch mit einer leichten Rechtsdrehung festgezogen bzw. gespannt werden muss.

Achten Sie nach dem Einsetzen des Sägeblattes in Ihre Dekupiersäge in jedem Fall auf einen möglichst festen Sitz. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Laubsäge können Sie sich hier jedoch, dank der speziellen Vorrichtungen, zumeist auf einen sicheren und passgenauen Halt verlassen.

Anders hingegen sieht das Ganze mitunter bei der „guten, alten“ Laubsäge aus. Denn wird das Sägeblatt zu locker eingesetzt, kann es sich entweder an der einen oder an der anderen Seite lösen und so zu einer zeitraubenden, nervigen Unterbrechung der Sägearbeit führen.

Ist es hingegen zu fest eingespannt, so besteht das Risiko, dass es während des Sägens reißt oder gar vollständig aus der Verankerung gelöst wird. Beides stellt also ein nicht unerhebliches Risiko dar: Eine Gefahr, die sich mit der Verwendung einer Dekupiersäge auf ein Mindestmaß reduzieren lassen kann.