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Kehrmaschine mieten oder kaufen?

ROTENBACH 3 in 1 KehrmaschineEs gibt die unterschiedlichsten Anlässe, die den Einsatz einer Kehrmaschine – gleich, welcher Art – erforderlich machen. Öffentliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Straßenfeste, bei denen hernach Glas- und Plastikflaschen, Tüten, Dosen, Lebensmittelreste und viele andere Dinge auf dem Asphalt zu finden sind, aber auch unsaubere Gehwege, mit Laub bedeckte Hauseingänge, Höfe sowie mit feuchtem Dreck verunreinigte Bauernhöfe, Feldwege und so weiter. Staub, Schmutz, Kies, Split, Unrat… – so weit das Auge reicht.

Wer hier mit einem klassischen Besen zu Werke gehen wollte, der wäre mitunter über viele Tage hinweg beschäftigt. Eine Alternative ist deshalb also gefragt. Und so ist die Anschaffung einer Kehrmaschine eine sehr vielversprechende Lösung. Aber was tun, wenn Sie selbst nicht im Besitz eines solchen Gerätes sind? Kehrmaschinen gibt es bekanntlich nicht an jeder Ecke, sodass zu überlegen ist, wie Abhilfe geschaffen werden kann.

Welches Gerät für welchen Reinigungszweck?

Natürlich stellt sich zunächst einmal die Frage, welches Gerät überhaupt das jeweils sinnvollste ist. Wie groß ist die zu reinigende Fläche? Würde sich da der Einsatz einer Handkehrmaschine rentieren? Oder müsste man doch zu „härteren Bandagen“ greifen und eine selbstfahrende Maschine besorgen, da ein Handkehrgerät die erforderliche Leistung schlichtweg nicht erbringen würde? Fragen über Fragen – und die gilt es in erster Linie zu klären.

Leihen oder Kaufen – das ist hier die Frage…

HELO Benzin-Kehrmaschine HS-65In Anbetracht der Tatsache, dass eine Kehrmaschine mit Blick auf die Anschaffungskosten nicht gerade im Niedrigpreissegment angesiedelt ist, stellt sich für viele Verbraucher die Frage, in wie fern es gegebenenfalls sinnvoller ist, ein solches Gerät zu mieten. Überhaupt ist die Zahl der Vermietagenturen bzw. der Verleihshops – auch im world wide web – mittlerweile riesig. Die Nachfrage durch kostenbewusste Interessenten ist also offensichtlich in hohem Maße vorhanden. Aber lohnt es sich in jedem Fall, eine Kehrmaschine zu mieten? Fakt ist, dass diese Frage nicht auf den ersten Blick pauschal beantwortet werden kann.

Sicherlich ist ein Kaufpreis von 900 bis 3.500 Euro für eine normale Kehrmaschine recht hoch, und nicht jeder ist willens, diesen Betrag zu zahlen. Wer rechnen kann, ist daher also klar im Vorteil. So empfiehlt es sich, im Vorfeld der Entscheidungsfindung explizit zu eruieren, für welche Zwecke die Kehrmaschine überhaupt gedacht ist, wie groß die zu bearbeitende Fläche ist und vor allem: Wie häufig wird die Kehrmaschine – auch langfristig – verwendet werden?

Gesetzt den Fall, dass Sie ein derartiges Gerät nur hin und wieder mal zum Einsatz bringen wollen, beispielsweise ein oder zwei Mal im Jahr, dann ist eine Neuanschaffung in der Tat recht unsinnig. Warum sollte man schließlich viel Geld für ein Gerät ausgeben, das die meiste Zeit über ohnehin im Keller oder in der Garage auf seinen Einsatz warten wird? Von der Platzverschwendung ganz zu schweigen.

Angenommen, Sie entscheiden sich für ein Gerät, dessen Neuwert 3.500 Euro beträgt: Sie wünschen sich eine Kehrmaschine, die in der Lage ist, Garten- und Hofreinigungsarbeiten mit einer Fläche von rund 3.500 Quadratmeter in der Stunde von Staub und Schmutz zu befreien. Unter diesen Voraussetzungen betragen die Mietgebühren – meist werden diese pro Tag in Rechnung gestellt – zwischen 75 und 95 Euro.

Berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang außerdem, dass viele Anbieter beim Verleihen einer Kehrmaschine wie folgt vorgehen: Die Grundgebühr pro Tag wird in besagter Höhe berechnet, und jeder weitere Tag kann – je nach Verleihshop – mit der Hälfte des Tagesmietpreises zusätzlich bedacht werden.

Auch fällt in der Regel eine Kaution fällig, die zwischen 50 und 150 Euro pro Gerät betragen kann. Allerdings ist die Kautionshöhe stets abhängig vom jeweiligen Anbieter, sodass sie demnach durchaus auch höher oder niedriger ausfallen kann.

Wünschen Sie zusätzliches Zubehör, wie zum Beispiel Schneefräsen oder Schneeketten? Ganz egal, um welches es im Einzelnen geht: Es werden weitere Gebühren fällig. Nicht zu vergessen ist, dass Sie für den Transport der Kehrmaschine ein spezielles Transportmittel benötigen, zum Beispiel ein Anhänger, einen Transporter et cetera. Sofern Sie nicht selbst über ein derartiges Fahrzeug verfügen, fallen weitere Leihgebühren an. Und diese können pro Tag durchaus zwischen 40 und 100 Euro betragen.

Entscheidend ist die Rentabilität

Alles in allem bleibt es also nicht allein bei der Leihgebühr für eine Kehrmaschine, sondern die zusätzlich anfallenden Kosten, wie zum Beispiel Kaution, Aufwendungen für Zubehör, gegebenenfalls Benzin oder Öl sowie die Transportkosten können in der Tat eine beträchtliche finanzielle Belastung darstellen. Wenn man außerdem bedenkt, dass im Falle einer Beschädigung die Kaution sogar einbehalten werden kann, so ist das freilich ein weiterer Nachteil, der mit dem Ausleihen einer Kehrmaschine einhergehen kann.

Sofern also angedacht ist, die Kehrmaschine regelmäßig einzusetzen, kann das Leihen eines solchen Gerätes das zur Verfügung stehende Budget durchaus überschreiten. Rechnen Sie deshalb unbedingt im Vorfeld nach, welche Variante für Sie die günstigste ist.

Eine interessante Alternative wäre, die Kehrmaschine auf privater Ebene auszuleihen. Gibt es zum Beispiel in Ihrem sozialen oder beruflichen Umfeld, in der Nachbarschaft et cetera jemanden, der eine Kehrmaschine für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen würde? Oder gibt es außer Ihnen weitere Personen oder Unternehmen, die sich für die Anschaffung einer Kehrmaschine interessieren? Wenn ja, böte es sich an, das gewünschte Gerät gemeinschaftlich anzuschaffen. Wann immer es einer der Käufer benötigt, stünde die Maschine zur Verfügung, wobei jedoch die Kosten anteilsmäßig relativ gering gehalten werden könnten.