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ExpertenTesten

Router für das Internet konfigurieren – so wird’s gemacht!

TP-Link_TL-WDR4300R_outer_im_Test_RuekseiteMit einem DSL-Router können unterschiedliche Endgeräte in ein Heimnetzwerk integriert werden, so dass zum Beispiel die Möglichkeit des Datenaustausches besteht. Durch den Router können sich die Endgeräte zudem mit dem Internet
verbinden. Oftmals kann sich die Anschaffung lohnen. Schließlich verlangen die Provider, die zu ihren Internetverträgen einfache Grundgeräte bieten, teure Mietgebühren. Wer stattdessen auf einen hochwertigen Router setzt, spart diese Kosten. Oftmals funktionieren diese Netzwerkgeräte wesentlich besser als Mietrouter.

Der neue Router muss zumeist konfiguriert werden, bevor er eine Verbindung ins Internet herstellen und ein Heimnetzwerk generieren kann.

Dann lassen sich auch weitere Funktionen des Routers aktivieren. So können Sie nach der Konfiguration auf das WLAN zugreifen, um mit dem Funknetzwerk für eine Verbindung ins Netz zu sorgen. Zunächst muss der Router mit der DSLLeitung oder mit einem vorgeschalteten Modem verbunden werden. Danach können Sie unsere acht Schritte durchführen, durch die das Netzwerkgerät konfiguriert und optimiert wird.

  • 1. Den Router mit dem Computer verbinden
  • 2. Das Webinter-face aufrufen
  • 3. Das Webinter-face öffnen
  • 4. Zugangsdaten eingeben
  • 5. Das WLAN aktivieren
  • 6. Geräte mit dem Router verbinden
  • 7. Eine Festplatte an den Router anschließen
  • 8. Sicherheitsfun-ktionen festlegen
Wenn das Netzwerkgerät ordnungsgemäß verkabelt ist, kann die Verkabelung mit einem Computer erfolgen. Nutzen Sie einfach das LAN-Kabel, das sich in der Verpackung der meisten Router befindet. Das Kabel wird in einen freien LANPort gesteckt, den Sie bei allen Geräten an der Rückseite finden. Danach verbinden Sie das andere Ende mit dem Netzwerkeingang ihres Rechners. Nun können Sie den Router zum ersten Mal aktivieren. Wenn dessen Betriebssystem gestartet ist, können Sie auf die Benutzeroberfläche zugreifen.
Die Betriebsmenüs der gängigen Router können über den Computer aufgerufen werden. Vorrausetzung ist ein Internetbrowser. Im Adressbereich werden IP-Adressen eingegeben, über die sich Internetseiten und Geräte erreichen lassen. Dort können Sie auch die IP des Browsers eingeben. Oftmals wird diese Adresse in der Schnellstartanleitung oder im Handbuch benannt.

Manchmal findet sich die Adresse, die zumeist aus acht Ziffern besteht, auch auf der Rückseite des Druckers. Einige Hersteller nutzen Buchstabenkombinationen, die eingegeben werden können. So sind die Fritz!Boxen von AVM sind grundsätzlich auch über die Eingabe von „Fritz.box“ zu erreichen.

Nach Eingabe der IP-Adresse erscheint eine Eingabeaufforderung, in der Benutzername und Passwort für den Router eingegeben werden. Die Netzwerkgeräte werden durch ein Kennwort gesichert, damit Unbefugte nicht auf Funktionen zugreifen können. Wenn sich der DSL-Router in einem neuartigen Zustand befindet, wird das Kennwort oftmals vom Hersteller festgelegt. Es befindet sich dann auf der Rückseite des Routers.

In anderen Fällen nutzen Hersteller einfache Kombinationen wie die Zahlenfolge 0000. Mit der Eingabe des richtigen Benutzernamens und des dazugehörigen Passworts können Sie endlich auf das Menü zugreifen, durch die Sie den Router zum Beispiel mit Zugangsdaten versorgen können.

Wenn sich der Router im neuen Zustand befindet, öffnet sich nach der Eingabe der Nutzerdaten oftmals ein automatisierter Assistent, der durch die weitere Konfiguration führt. Manchmal müssen die Daten des Providers aber auch direkt im Webinterface eingegeben werden. Das ist in jedem Fall nötig, wenn ein Router verwendet wird, der schon einmal an einem anderen Internetanschluss verwendet wurde. Die Menüs der Router unterscheiden sich.

Zumeist müssen Sie auf den Menübereich „Einstellungen“ zugreifen. Dort gibt es, so zum Beispiel im Fall der Fritz!Box 7170 Unterpunkte. Über die „Erweiterten Einstellungen“ gelangen Sie zum Untermenü „Internet„. Von dort können Sie auf den Punkt „Zugangsdaten“ zugreifen. Bei anderen Routern müssen Sie ähnliche Menüs aufrufen, um die Zugangsdaten Ihres Internetproviders eingeben zu können. Dabei lässt sich oftmals die Art des Verbindungsaufbaus definieren.

Wenn die Zugangsdaten des Providers im Router eingegeben wurden, verbindet sich das Netzwerkgerät mit dem Internet. Nun sollten Sie die Gelegenheit nutzen – und weitere Einstellungen vornehmen. So können Sie nun das Funknetzwerk aktivieren. Viele Router bieten weitreichende Einstellungsmöglichkeiten, die sich oftmals unter dem Menüpunkt „WLAN“ verbergen.

Im Betriebsmenü können Sie zum Beispiel den Namen ihres Funknetzwerks und ein Passwort festlegen. Oftmals können Sie auch definieren, in welchem Standard die Funksignale verschlüsselt werden. Gerade die neueren Router beherrschen den WPA2-Modus der wesentlich sicherer ist. Daher sollten Sie diesen WLAN-Modus bevorzugen, bevor Sie das Netz aktivieren.

Mit dem erdachten Passwort und dem Namen des Funknetzwerks können Sie weitere Endgeräte mit dem Computer verbinden. Smartphones, Laptops und Tablets können fortan ins Internet. Dafür müssen bei diesen Geräten, aber auch bei vielen Spielekonsolen wie der XBOX 360, die korrekten Daten eingegeben werden. Andere Geräte besitzen eine WPS-Taste. Wenn der Router ebenfalls eine WPS-Taste besitzt, kann eine Einbindung per Knopfdruck erfolgen.

Weil die meisten Router mindestens vier LAN Ports besitzen, können Sie viele Endgeräte auch per Kabel mit dem Router verbinden. Die Kabel können zwar die Ästhetik trüben, allerdings sorgen sie nach wie vor für eine stabilere Internetverbindung. Gerade beim Herunterladen von großen Datenmengen kann sich eine Verkabelung lohnen. Denken Sie also darüber nach, ob Sie nicht Geräte nutzen, die per Kabel ins Internet gelangen sollen.

An viele moderne Router, wie die Fritz!Box 7490 oder den Cisco RV320 Dual WAN Router kann ein tragbarer Datenträger angeschlossen werden. Dabei kann es sich nicht nur um einen Speicherstick, sondern auch um eine externe Festplatte handeln. Auf der Festplatte können zum Beispiel Sicherheitskopien von wichtigen Daten gespeichert werden, die sich auf verschiedenen Endgeräten befinden. Die über den Router verbundenen Geräte können auf die Festplatte zugreifen.

Moderne Router besitzen USB-Anschlüsse, an die Festplatten angeschlossen werden können. Dort können nicht nur persönliche Daten gesichert, sondern auch Filme und Serien im HD-Format abgelegt werden. Diese lassen sich oftmals auf Endgeräten wie dem Smart-TV abspielen, die auf die per DLNA indexierten Dateien zugreifen können. Um die Funktionen und die Leistung eines modernen Routers auszunutzen, kann durchaus eine Festplatte angeschlossen werden.

Viele Router, wie die gängigen Fritz!Boxen von AVM, bieten wichtige Einstellungsmöglichkeiten. So können Sie zum Beispiel eine Kindersicherung erstellen, der den Zugang zu für Kinder ungeeignete Inhalte erschwert. Im Menüpunkt „Telefonie“ lassen sich wiederum bestimmte Services-Hotlines sperren, die hohe Kosten verursachen können. Oftmals können Sie auch das gesamte Funknetzwerk verschleiern, um den Zugriff zu erschweren.

Manchmal bieten Router in ihren Menüs auch die Möglichkeit, einen Gastzugang zu erstellen.

Über diesen Zugang können Gäste zwar auf das Internet, aber nicht auf das heimische Netzwerk zugreifen.

Mit vielen neuen Routern können Sie zudem Strom sparen. Schließlich lässt sich bei vielen Netzwerkgeräten zum Beispiel die Zeit festlegen, in denen das WLAN aktiv ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, nach der ersten Einrichtung die Einstellungsmöglichkeiten zu beachten, um schnelle und sichere Internetverbindungen aufzubauen.