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ExpertenTesten

Siemens

Seit Jahrzehnten steht der Name Siemens für qualitativ hochwertige Haushaltsgeräte.

Im Jahr 1930 brachte das deutsche Unternehmen erstmals einen Kühlschrank auf den Markt.

Allerdings ruht sich Siemens nicht auf den Lorbeeren vergangener Tage aus, sondern treibt die Entwicklung neuer Technologien beständig voran.

In diesem Text stellen wir Ihnen das Kühlschranksortiment dieses bekannten deutschen Herstellers vor.

 

Das Unternehmen

Werner Siemens und Johann Georg Halske gründeten das Unternehmen im Jahr 1847. Was als kleine Werkstatt für Telegrafen begann, entwickelte sich zu einem der größten Unternehmen für Elektronik und Elektrotechnik der Welt. Heute ist der Technologiekonzern in 190 Ländern aktiv und beschäftigt über 350.000 Mitarbeiter. Zu den zahlreichen Geschäftsfeldern von Siemens gehören: Automatisierung, Gebäudetechnik, Antriebstechnik, Energie, Gesundheitswesen, Mobilität, Finanzierung und Services. Somit stellt die Sparte für Haushaltsgeräte nur einen sehr kleinen Teil des Unternehmens dar.

Siemens schaut auf eine lange Tradition in der Entwicklung und Produktion von Haushaltsgeräten zurück. Somit bietet der deutsche Hersteller das gesamte Spektrum an großen und kleinen Elektrogeräten für private Haushalte an.

Siemens treibt der ständige Wille zur Innovation an. Auch das Kühlschranksortiment verdeutlicht diesen Forschungswillen eindrücklich. Die Entwickler arbeiten seit Jahrzehnten an der ständigen Verbesserung der Geräte. Dabei stehen sowohl Energieeffizienz als auch Komfort und Bedienungsfreundlichkeit im Mittelpunkt.

Welche Kühlschranktypen gibt es von Siemens

Das Sortiment von Siemens umfasst:

  • Unterbaukühlschränke,
  • normale Kühlschränke,
  • europäische und amerikanische Side-by-Side-Geräte
  • sowie Weinkühlschränke.

Die normalen Kühlschränke und die Kühl-Gefrierkombinationen bietet Siemens auch zum Einbau an – die Side-by-Side-Geräte und die Weinkühlschränke gibt es nur als frei stehende Modelle.

Die maximalen Nischenhöhen für die Kühlschränke gibt Siemens mit 88,0 cm, 102,5 cm, 122,5 cm, 140,0 cm, 158,0 cm und 177,5 cm an. Vor allem die Anzahl und Größe der Gemüsefächer unterscheidet diese Kühlschrankmodelle. Teilweise verfügen diese Einbaukühlschränke über ein kleines Gefrierfach, wobei nicht mehr als 30 Liter Nutzinhalt zur Verfügung steht.

Wer mehr Raum für Gefriergut benötigt, findet diesen bei den Kühl-Gefrierkombinationen. Bei dieser Bauart gibt es Gefrierfächer mit einer Größe bis zu 100 Litern.
Für diese Einbaugeräte betragen die maximalen Nischenhöhen: 122,5 cm, 145,0 cm 158,0 cm oder 178,0 cm, wobei sich Siemens auf die ganz großen Geräte konzentriert. Auch bei diesem Gerätetyp unterscheidet sich die Aufteilung des Kühlraums hauptsächlich in der Anzahl der Gemüse- bzw. Frischefächer. Die Einbaugeräte stattet der deutsche Hersteller meistens mit Flachscharnieren aus – die Schlepptürtechnik verwendet Siemens fast ausschließlich für Unterbaukühlschränke.

Die Unterbaukühlschränke eignen sich für Nischen mit einer Höhe von 82 cm. Das Innere stattet Siemens entsprechend der Standardaufteilung mit Gemüseschublade, mehreren Ablageböden und verschiedenen Türfächern (Flaschen, Käse, Eier usw.) aus.

Die Standgeräte in den Bauarten Kühl-Gefrierkombination und klassischer Kühlschrank unterscheiden sich in der Innenraumaufteilung nicht wesentlich von den Einbaugeräten.

Für die Fronten verwendet Siemens überwiegend Edelstahl mit antiFingerPrint-Oberfläche.
Allerdings beschränkt sich der Hersteller auf silberfarbene und weiße Geräte – vereinzelt bietet Siemens auch schwarze Modelle an. Die vielen bunten Farben aus den Sortimenten anderer Kühlschrankhersteller suchen Verbraucher bei dem deutschen Hersteller hingegen vergeblich.

Siemens produziert auch Side-by-Side-Geräte, wobei sich das Angebot jedoch in Grenzen hält. Sowohl die amerikanische als auch die europäische Bauart bietet der Hersteller mit integriertem Wasser- und Eisspender an. Außerdem gehören wenige Weinkühlschränke zum Sortiment, deren Ausstattung einen hohen Standard bietet. Anders sieht es mit der Energieeffizienz aus, die nur für die Klasse „B“ reicht: Alle anderen Kühlschrankmodelle von Siemens sind effizienter. Daher liegt für uns die Vermutung nah, dass der Hersteller nachzieht, weil die meisten Kühlschrankhersteller seit einigen Jahren Weinkühlschränke in ihren Sortimenten führen.

Die Besonderheiten der Kühlschränke von Siemens

Siemens ordnet die Kühlschränke – unabhängig der Bauart und Größe – verschiedenen Produktklassen zu. Diese lauten: iQ100, iQ300, iQ500 und iQ700. Zur Klasse iQ100 gehören die Einstiegsgeräte. 
Die Modelle der Produktklasse iQ300 bieten mehr Bedienkomfort und Geräte der Klasse iQ500 zeichnen sich durch gehobene Ausstattung und Technologie aus. Zur Produktklasse iQ700 gehören ausschließlich Spitzenmodelle, die keine Wünsche an Ausstattung und Funktionsumfang offen lassen. Mithilfe dieser Klassen finden Sie bei allen Kühlschranktypen von Siemens einfach das passende Modell zu Ihren Ansprüchen. Im Rahmen unseres Kühlschrank Tests haben wir nicht nur einzelne Geräte getestet, sondern wir haben uns auch einen Überblick der Kühlschranksortimente verschiedener Hersteller verschafft. Innerhalb des Sortiments eines Herstellers ist selten direkt ersichtlich, worin die Unterschiede verschiedener Modelle bestehen – erst der Vergleich der ausführlichen Produktbeschreibungen offenbart die Unterschiede. Hier bietet das Klassensystem von Siemens eine erste Orientierung auf der Suche nach dem geeigneten Kühlschrank.

Je nach Produktklasse zeichnen sich die Geräte durch verschiedene Technologie und Ausstattungsmerkmale aus. Bei allen Modellen setzt Siemens safetyGlas Ablagen ein, die pflegeleicht und bruchsicher sind. 
Die EasyLift Türabsteller lassen sich einfach in der Höhe verstellen, sodass die Abstände der verschiedenen Türabsteller unkompliziert an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Unser Kühlschrank Test hat gezeigt, dass einige Hersteller bei den Türabstellern wenig Flexibilität bieten. Hier überzeugt das System von Siemens, da es einfach zu bedienen und somit alltagstauglich ist. Für ständig frische Luft sorgt bei Modellen höherer Produktklassen der airfreshFilter mit antiBacteria. Somit haben unangenehme Gerüche keine Chance: Der Geruch eines sehr kräftigen Käses führt nicht dazu, dass alle anderen Lebensmittel ebenfalls etwas nach Käse riechen. Laut Siemens hält der Filter das gesamte Geräteleben.

Nahezu alle Hersteller bieten in ihren Geräten eine 0° C-Zone mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit an. Dieses System hat Siemens durch die Entwicklung der vacuumTechnology verbessert. Der Keimbildung wirkt eine zusätzliche Reduzierung der Sauerstoff-Atmosphäre entgegen, sodass Fisch, Fleisch und Gemüse noch länger frisch bleiben.

Da Siemens die erforderliche Kühltechnik auf kleinerem Raum unterbringt, bieten die Geräte häufig mehr Nutzungsvolumen als Konkurrenzgeräte mit identischen Außenmaßen.

Fazit:

Siemens hat einige Kühlschrank Vergleichssieger im Sortiment. Jedoch hat das gute Abschneiden bei der Stiftung Warentest auch seinen Preis.
Obwohl der Hersteller Modelle in unterschiedlichen Produktklassen anbietet, kosten auch die Standardgeräte häufig mehr als Modelle der Konkurrenz. Allerdings überzeugen Geräte von Siemens aufgrund der Energieeffizienz und der Verarbeitungsqualität – auch in der untersten Produktklasse. Somit stellt ein Kühlschrank von Siemens eine Investition mit Zukunft dar.