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ExpertenTesten

So laden Sie Ihre Autobatterie richtig

AufladeeigenschaftDie optimalste Art eine Batterie zu laden ist das Fahrzeug auf längeren Strecken zu bewegen. Hierfür ist kein Ausbau nötig und zählt somit zur einfachsten Methode die Batterie lange Zeit zu erhalten. Die Wirklichkeit sieht meist anders aus, da der Weg zur Arbeit nur wenige Minuten beträgt. Planen Sie daher auch längere Strecken ein, damit sich die Batterie vollständig laden kann. Wenn Sie in einer Großstadt wohnen, fahren Sie einmal um den Außenring und genießen Sie die Rundfahrt durch Ihre eigene Heimat. Wird die Batterie mehr entladen als geladen, kann zum Vollständigen Laden ein Batterieladegerät Abhilfe schaffen. Beim Laden mit einem Batterieladegerät können mehrere Einstellungen vorgenommen werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Batterie mit einem entsprechenden Ladegerät richtig aufladen.

Zunächst müssen Sie die Batterie ausbauen oder zumindest vom Fahrzeug abklemmen. Hierfür gehen Sie wie beim Wechsel der Batterie vor.

Beim Abklemmen wird zuerst der Minuspol danach der Pluspol entfernt. Schließen Sie die Batterie wieder an den Polen an, verwenden Sie zuerst den Plus- dann den Minuspol.

Um eine Batterie effektiv zu laden, muss eine gute Raumbelüftung vorhanden sein. Es darf nicht zu feucht und nicht zu kalt sein. Die optimalen Temperaturen für Batterien bewegen sich bei 15 Grad.

Zum Laden verwenden Sie ein Ladegerät mit Gleichstrom. Vor dem Anschließen des Gerätes müssen Sie sicher gehen, dass die entsprechende Voltzahl mit der Voltzahl der Batterie übereinstimmt. Schließen Sie die Batterie an das Gerät an, verwenden Sie zuerst Plus und danach Minus. Das Einschalten des Ladegerätes sollte 1/10 der Batteriekapazität betragen.

Sobald Sie bemerken, dass sich die Batterie zu schnell erwärmt, muss der Ladevorgang sofort abgebrochen werden.

Die Batterie darf 55 Grad nichBatterie ladent überschreiten. Haben Sie die Batterie vollständig geladen, ist das Überprüfen der Säuredichte nötig. Hierfür sollten Sie aber mindestens 2 Stunden ab dem Zeitpunkt der vollständigen Ladung warten, damit die Batterie in den Ruhestand übergehen kann. Nach weiteren zwei Stunden messen Sie die Werte noch einmal aus. Ein Anstieg dieser sollte dann nicht mehr erkennbar sein. Wird ein zu niedriger Stand erreicht, sind die Zellen wahrscheinlich nicht mit ausreichend viel Flüssigkeit gefüllt, was Sie unmittelbar überprüfen sollten. Können Sie den Flüssigkeitsstand nicht überprüfen, da es sich um eine wartungsfreie Batterie handelt, können Sie davon ausgehen, dass Sie sich bald um den Erwerb einer neuen Starterbatterie kümmern müssen.

Vorsicht Überladungsgefahr

Autobatterie warnungEin weit verbreitetes Problem ist das Überladen der Batterie. Besonders in den 70er Jahren wusste man noch nicht, dass eine Batterie auch überladen werden kann. Ein einfacher elektromechanischer Laderegler oder ein zu starkes Ladegerät kann die Batterie überladen und somit dauerhaft schädigen. In diesem Fall entsteht folgende Reaktion: Während des Ladevorgangs wird Bleisulfat in Bleioxid und Blei verwandelt. Bei einer Überschreitung der Ladung fließt der Strom weiter und das Blei kann somit erhebliche Schäden am Gitter anrichten. Es kann Knallgas gebildet werden, welches eine Vergrößerung des Gitters erwirkt. Das Innenleben der Batterie wird daraufhin so geschädigt, dass die Festigkeit der Stoffe immer mehr abnimmt. Verwenden Sie daher nur ein Ladegerät, welches auch für Batterien geeignet ist.

Wird die Batterie zwischen 15 und 25 Grad Raumtemperatur geladen, sollte die Ladespannung zwischen 13,8 und 14,4 Volt liegen.

Der Ladestrom darf aber nur 1/10 der Gesamtkapazität betragen, die durch die Einheit Stunde dividiert werden muss. Bei einer Batterie 40 Ah Batterie darf der Wert 4 A betragen. Eine Schnellladung ist möglich, sollte aber nur ein Drittel der Kapazität übersteigen. Wenn eine Ladespannung von mehr als 2,4 Volt je Zelle erzielt wird, wird sofort das Gasen eingeleitet und die damit inbegriffene Gitterkorrosion. Aus diesem Grund ist zu verhindern, dass die Batterie vollständig mit diesen Werten geladen wird. Bei einer Schnellladung sollten Sie nur 70 Prozent der Batterie laden und den Strom nach diesem Wert entsprechend senken.

Bei einer Gasbildung kann es zu einer Explosion der Batterie kommen.

Sie sollten daher davon Abstand nehmen, in der Nähe der Batterie Funken oder offenes Feuer zu riskieren. Ebenfalls zu vermeiden sind glühende sowie heiße Gegenstände. Die Verbindung, zwischen Sauerstoff und Wasserstoff, kann ein Batterie_WarnungKnallgas bilden, was Explosionen auslösen kann, wenn es mit den oben genannten Stoffen reagiert. Beim Laden einer Batterie mit einem Ladegerät ist daher oberste Vorsicht geboten. Beachten Sie die eingestellten Werte und verzichten Sie vorzugsweise auf eine Schnellladung. Wenn möglich laden Sie die Batterie, indem Sie das Fahrzeug hin und wieder auch auf Langstrecken einsetzen und dadurch, dass Sie das Fahrzeug so oft wie möglich bewegen.

Autobatterie fremdstarten: So wird es gemacht

Versagt die Batterie, können Sie das Fahrzeug fremdstarten, indem Sie mit einem anderen Fahrzeug die Batterie überbrücken.

Sie benötigen für das Fremdstarten ein passendes Überbrückungskabel und ein anderes Fahrzeug.

Ein Überbrückungskabel oder auch Starthilfekabel sollte zur Ausstattung Ihres Fahrzeugs gehören, da es immer wieder vorkommen kann, dass die Batterie nicht genug Leistung aufbringt, um das Fahrzeug zu starten. Beim Überbrücken ist darauf zu achten, dass sich die Fahrzeuge mittels der Karosserie nicht berühren. Es sollte ein Abstand von mindestens einem Meter zu den Fahrzeugen gegeben sein. Wichtig ist auch, dass beide Fahrzeuge über die gleiche Spannung verfügen.

Wenn Sie versuchen einen Lkw mit 24 Volt mit einem Pkw mit 12 Volt zu überbrücken wird das in vielen Fällen daran scheitern, dass die Batterie des Pkws nicht ausreichend viel Leistung aufbringt.

Anders herum kann es funktionieren, wobei Problematiken auftreten können, wenn der Lkw eine Gesamtleistung von 24 Volt aufbringt. Bei einem Lkw sind meist zwei Batterien infolge geschaltet, so dass 24 Volt entstehen. Soll nun ein Pkw überbrückt werden, ist das Kabel am Lkw an nur einer Batterie anzubringen.

Ratsam ist es immer 12 Volt mit 12 Volt und 24 Volt mit 24 Volt zu starten – schon allein um Schäden und Problematiken zu vermeiden.

Wenn Sie nun ein passendes Fahrzeug gefunden haben, welches die gleiche Spannung wie Ihre Batterie aufbringt, steht einem erfolgreichen Überbrücken nichts mehr im Wege, wenn Sie einige Fakten beachten.

Das Kabel richtig anbringen:

Eines der wichtigsten Dinge beim Überbrücken ist das Anbringen der Kabel. Um Schäden an der Fahrzeugelektrik zu vermeiden, sollten Sie wie folgt vorgehen:

Autobatterie LadeklemmenDas rote Kabel beschreibt, dass dieses Kabel am Pluspol der Fahrzeuge angebracht werden muss. Das Pluskabel sollte zuerst am Fahrzeug mit der zu startenden Batterie angeschlossen werden. Als Nächstes klemmen Sie das rote Kabel am Fahrzeug mit geladener Batterie an. Das schwarze Kabel ist für den Minuspol vorgesehen. Dieses Kabel sollte zuerst am Fahrzeug mit der unversehrten Batterie angebracht werden. Danach folgt das Anbringen am zu startenden Fahrzeugs. Hierfür verwenden Sie nicht den Minuspol, weil durch eventuell austretende Gase Explosionsgefahr besteht. Es wird bei alten Fahrzeugen zwar meist so gehandhabt, ist jedoch ein gefährliches Unterfangen. Das schwarze Kabel sollte an der Karosserie oder Masse angebracht werden.

Neue Fahrzeuge sind mit einer Sicherheitsvorkehrung versehen, die ein Überbrücken mit einem Minuspol gar nicht mehr erlaubt.

Wenn die Kabel ordnungsgemäß angebracht wurden, sollte am Energie gebenden Fahrzeug etwas mehr Gas gegeben werden. Nun starten Sie das Fahrzeug mit der leeren Batterie. Sobald das Fremdstarten funktionierte, klemmen Sie die Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder ab.