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Dachfahrradträger Test 2017 • Die 10 besten Dachfahrradträger im Vergleich

Dachfahrradträger gelten als beliebteste Lösung, Fahrräder mit dem Auto zu transportieren.Dank unserer Bestenliste, die unser Team nach Kontrolle diverser Tests im Internet erstellen konnte, erhalten Sie Bewertungen für Anzahl der Fahrräder, Fahrradgewicht, Fahrradrahmen und vieles mehr.

Dachfahrradträger Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Der Dachfahrradträger Der Dachfahrradträger von Thule belegt Platz 2Der Dachfahrradträger GIRO AF 082220 von Atera belegt Platz 3Der Dachfahrradträger Bike Pro Gabelmontage belegt Platz 4Der Dachfahrradträger EUFAB 12015 Fahrradträgeraufsatz Der Dachfahrradträger Fischer 18093 belegt Platz 6Der Dachfahrradträger EUFAB 12014 Fahrradträgeraufsatz Super Bike belegt Platz 7Der Dachfahrradträger Menabo 932833 IRON Fahrradträger, abschließbar, Aluminium
Der Unitec 75325 Dachfahrradträger


Thule
Fahrrad Dachträger "ProRide 591"



Thule
Fahrradhalterung



Atera
GIRO AF 082220 Dachfahrradträger



Dachfahrradträger
Bike Pro



EUFAB
12015 Fahrradträgeraufsatz "ALU STAR"



Fischer
18093 Dach-Fahrradträger



EUFAB
12014 Fahrradträgeraufsatz Super Bike



Dach-Fahrradträger
"TOP BIKE"


Menabo 932833 IRON



Unitec
75325 Dachfahrradträger "MaXXimum"


Bewertung1,01,11,41,51,61,82,02,32,42,7
Anzahl Fahrräder1111111111
Gewicht Fahrrad20 kgk.A.17 kg15 kg15 kgk.A.15 kg15 kgk.A.k.A.
passend für Fahrradrahmen Durchmesserbis 100 mm (oval 80 × 100 mm, rund 22 - 80 mm)für die meisten Rahmengrößen bis 80 mmrund 22 - 80 mm
oval 80 x 100 mm
Ø 15 oder Ø 20max. 80 mm30 - 80 mmmax. 80 mmk.A.max. 80 mm30 - 38 mm
Details


  • Rahmenhalter und Aluschiene sorgen dafür, dass das Rad während der Montage stabil bleibt und nicht kippt

  • bequeme Höhe des Drehknopfes

  • Schnellspanner mit Felgenschützer



  • Felgenhalter für leichtes Aufladen

  • Rahmenhalter mit Schnellspannfunktion

  • Schnellbefestigungssystem

  • T-Nut Adapter im Lieferumfang enthalten



  • Komfortspannsystem

  • Radschalen mit Schnellverschluss

  • für Aluminium-Profile

  • Linksmontage möglich



  • Gabelmontage

  • Eigengewicht: 2 kg

  • einfache Montage

  • Material: Aluminium



  • bis 133 cm Radstand

  • Befestigung des Trägers: mit U-Bügeln

  • abschließbare Knebelschraube und Spannbänder

  • Material: Stahl/Aluminium



  • Haltearm aus Aluminium

  • breite Schiene sorgt für einen sicheren Halt

  • komfortabler Schnellverschluss

  • passend für Lastenträger mit einer Barrenstärke von max. 48 x 60 mm



  • max. Profilstärke von 50 x 45 mm

  • mit abschließbarer Rändelmutter

  • Spannbänder und Radstopper

  • Material: Stahl



  • mit doppelter Schraubbefestigung

  • Material: Stahl


  • Verschluß abschließbar, Tragarme aus Aluminium
  • Schiene aus Stahl, einfache Montage
  • Für alle Fahrrad-Arten, -Größen, Raddurchmesser und Reifenbreiten z.B. Mountainbikes
  • Für alle Basisträger bis zu einer max. Profilstärke von 48 x 60 mm


  • silber pulverbeschichtet

  • gut geeignet für Räder mit Oversize-Rahmen

  • Barrenstärke von max. 38 x 50 mm

Diebstahlsicherungjajajaneinjajaneinneinneinnein
vormontiertjajajajajajajajajaja
Handhabung
Preis- / Leistung
VergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsbericht
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Inhaltsverzeichnis

Gerade die ersten Frühlingstage verstärken den Wunsch, sich im Freien aufzuhalten und die Sonnenstrahlen zu genießen. Die Bewegung fällt besonders in dieser Zeit wesentlich einfacher, Hochsaison haben Spaziergänger, Wanderer oder Fahrradfahrer.

Leider haben nicht alle die Möglichkeit, sich auf das Fahrrad zu schwingen und direkt vor der Tür die Fahrt zu genießen. Starker Verkehr oder andere eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten erlauben nur eine sehr bedingte Fortbewegung. Zum anderen ist es wesentlich schöner, mit dem Fahrrad in der Natur, im Wald, an einem See oder in einem Park unterwegs zu sein, wo neben der Entspannung auch andere Faktoren wegfallen, so müssen keine Verkehrsregeln beachtet oder auf Fußgänger Rücksicht genommen werden.

Das Fahrradfahren in der Stadt auf herkömmlichen Verkehrsstraßen unterliegt dagegen den gleichen Verkehrsregeln wie die Autofahrt. Alleine das Fahren auf einem Bürgersteig oder das Befahren einer Straße in die falsche Richtung können schnell zu einen Strafzettel führen.

Schöner ist es, das Fahrrad einpacken zu können, mit dem Auto an die freien und offeneren Orte zu fahren. Denn gerade das Fahrradfahren ist eine einfache und dennoch sehr effektive Sportart, um die Muskulatur zu stärken und den Bewegungsapparat in Form zu halten.

Der Transport des eigenen Fahrrads kann dann auf verschiedenen Wegen stattfinden. Sehr beliebt ist ein Fahrradträger, der auf dem Autodach montiert wird und den Transport stabil und einfach macht. Was es alles zu beachten gibt, welche Auswirkungen ein Dachfahrradträger auf die Schnelligkeit und den Benzinverbrauch hat, welche Dachfahrradträger es gibt und was die Unterschiede sind, werden wir in einem Dachfahrradträger Test 2017 näher betrachten.

Was ist ein Dachträger?

Der Dachträger dient auf dem Auto als montierte Vorrichtung, um das Transportieren meist sperriger Sachen zu erleichtern. Der Kofferraum eines Kraftahrzeug bietet dagegen immer nur einen begrenzten Platz, darüber hinaus dürfen Gegenstände immer auch auf dem Dach transportiert werden, so lange es sich um einen regulären Gepäckträger handelt, der die Sicherheitsbedingungen erfüllt.

Montiert wird der Dachgepäckträger am Heck oder auf dem Dach. Dort ist er entweder als Dachreling fest verschraubt, durch das Klemmen mit dem Türrahmen verbunden oder mit am Fahrzeug vorhandenen Fixpunkten verankert.

Auch der Dachfahrradträger gehört zu den Dachgepäckträgern, ist dagegen speziell für Fahrräder gedacht. Eine andere Variante ist der Heckfahrradträger, der dann an der Heckklappe des Autos die Möglichkeit zulässt, das Fahrrad zu transportieren.

Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Bedacht werden muss für alle Gepäck- und Dachfahrradträger, dass die gesetzlichen Bedingungen erfüllt sind. Windgeräusche, der Luftwiderstand, die jeweilige Montage oder die allgemeine Stabilität haben großen Einfluss auf die Handhabung des eigenen Fahrzeugs, den Transport und die Fahrt selbst. Auch verändern sich bei der Nutzung eines Dachträgers der Kraftstoffverbrauch und die Geschwindigkeit.

Eines der Vorteile ist, dass solche Montagen auf dem Dach keine Betriebserlaubnis benötigen oder einen Eintrag in die Fahrzeugpapiere nötig machen. Anders sieht es mit Heck- oder Kupplungsträgern aus.

Das liegt daran, dass die Montage am Heck des Fahrzeugs meistens die Anhängerkupplung mit nutzt. Entweder wird ein zusätzlicher Träger am Kupplungskopf festgeklemmt, was meistens mit Spannschrauben geschieht, oder durch Träger an der Heckklappe des Autos selbst. Bei größeren Kraftfahrzeugen, darunter das Wohnmobil, ist der Anbau für den Transport auch oft an der heckseitigen Wand machbar. Wichtig bleibt bei der Nutzung solcher Träger, dass weder das Nummernschild noch die Heckleuchten verdeckt sind.

Für das Verwenden von Kupplungsträgern ist eine Betriebserlaubnis nötig. Ebenso müssen zusätzliche Rückleuchten zur Ausstattung hinzugefügt werden. Die Brems- oder Heckleuchten müssen frei liegen oder dementsprechend durch weitere Leuchten ersetzt werden.

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich dabei in der Art der Vorrichtung, in der Montage und in der Verwendung. Häufig bestehen die einfachen Dachgepäckträger aus zwei Metallschienen, die parallel zueinander auf dem Dach montiert werden. Sie werden als Grundträger bezeichnet, die sperrige Gegenstände ebenso wie Fahrräder oder Ski transportieren. Zusätzliche Halterungen oder ein kompletter Rahmen ermöglichen dann die unterschiedlichsten Lasten, können durch eine Dachbox erweitert werden, um zusätzliches Gepäck zu befördern.

Was ist ein Dachfahrradträger und wie funktioniert er als Halterung auf dem Auto?

Der Dachfahrradträger im Speziellen nutzt am Auto vorhandene Aufnahme- oder Fixpunkte, an denen das Grundgerüst oder die Grundträger montiert werden können. So können das eigene Fahrrad, aber auch mehrere Fahrräder gleichzeitig, von einem Ort zum anderen bewegt werden, ohne selbst in die Pedale treten zu müssen.

Natürlich sind Dachfahrradträger gegenüber anderen Gegenständen etwas sperriger und sollten daher auch professionell durch einen Träger mitgeführt werden. Solche gibt es in verschiedenen Bauformen und Herstellerarten.

Die Fahrräder werden auf dem Dachfahrradträger meistens aufrecht stehend befestigt und entgegen die Fahrtrichtung. Die Vorderseite der Räder zeigt dementsprechend auf die Rückseite des Autos.

Andere Möglichkeiten des Fahrradtransports können auch auf liegender Basis stattfinden, allerdings erhöht sich bei dieser Variante der Luftwiderstand erheblich. Die Fahrräder müssen bei der liegenden Form sehr umständlich auf das Fahrzeug gehoben werden, es sei denn, der Dachfahrradträger ist durch den Hersteller mit bestimmten Hebelhilfen ausgestattet, die das Hinaufsetzen der Fahrräder erleichtern.

Ob stehend oder liegend, das Fahrrad kann so sicherer befördert werden und verdeckt, durch die Art des Dachfahrradträgers auf dem Dach weder die Sicht noch die benötigte Beleuchtung. Das wiederum ist bei Heckträgern der Fall, bei denen durch den Hecktransport die hintere Sicht versperrt sein kann. Der Dachfahrradträger verändert die eigentliche Grundfläche des Autos nicht.

Dennoch ist Vorsicht geboten, sobald die Durchfahrtshöhe geringer wird, wie z. B. in Parkhäusern, Garagen oder Tunneln. Hier haben Heckräger ihren Vorteil, da sich die Höhe des Fahrzeugs nicht verändert.

Neben Heck- und Dachfahrradträger gibt es noch interne Systeme, die innerhalb des Kofferraums die Lagerung des Fahrrads möglich machen. Der Stauraum ist in Wohnwagen, Kleinbussen oder Kombis größer, dennoch wird die Aerodynamik des Fahrzeugs kaum verändert. Dieser Art des Transports wiederum erhöht den Benzinverbrauch kaum, bietet dazu auch Schutz vor Wetterbedingungen oder Diebstahl. Sehr teure Fahrräder, die häufig transportiert werden müssen, sind mit internen Trägersystemen gut bedient. Einige Modelle von Wohnwagen weisen daneben eine eigene Fahrradgarage auf.

Dachfahrradträger Test 2017

Anwendungsbereiche und Vorteile eines Dachfahrradträgers

Strecken, die zu Fuß zu weit sind, jedoch mit dem Auto nur bedingt erreicht werden können, erfordern häufig eine Zwischenlösung, die elegant umgesetzt werden kann. Der Transport des eigenen Fahrrads zu den gewünschten Orten ist dann optimal, so dass das Auto geparkt werden kann, der Weg jedoch nicht zu Fuß zurückgelegt werden muss.

Allgemein ist der hohe Verkehr ein Problem, auch wenn das Autofahren praktisch ist. Schöner ist es, wenn es ab und an stehengelassen werden kann, so dass der Weg dennoch flexibel zurückgelegt wird, die Fahrt mit dem Fahrrad dazu umweltfreundlich und günstiger ist.

Auch Profiradsportler sind auf den Heck- oder Dachfahrradträger angewiesen und möchten ihr Fahrrad, das meistens dem professionellen Sport angepasst ist, sicher transportiert wissen. Neben den üblichen Schienen und Halterungen können dann auch zusätzliche Absicherungen getroffen werden, damit das Fahrrad besonders sorgsam am gewünschten Ort ankommt.

Das sind Systeme, die zulassen, dass das Vorderrad noch einmal gesondert und in einer unabhängigen Halterung untergebracht werden kann, daneben auch die Fahrradgabel an einer dafür vorgesehenen Stelle befestigt wird. Solche Räder sind meistens sehr hochwertig und aus leichtem Material, z. B. Aluminium. Dieses eignet sich nicht für das Befestigen mit Klemmbacken oder Riemen, da der Rahmen verbogen oder anderweitig beschädigt werden kann.

Daneben sind die meisten Fahrradträger auch für den Transport anderer Gegenstände geeignet, solange die Sicherheit des Straßenverkehrs nicht beeinträchtigt wird. Diese geht grundsätzlich vor, daher sollte die Ladung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung gesichert sein und transportiert werden. Die Dach- und Stützlast sollte nie überschritten werden. Auch sollten die Gegenstände fest verankert werden können und die Halterung nicht beschädigen.

Einige Dachfahrradträger und Heckträger sind multifunktionell konzipiert, andere weisen eine zusätzliche Gepäckbox oder Plattform auf.

Befestigung und Transport des Fahrrads

Je nach Art des Dachfahrradträgers wird das Fahrrad meistens über Riemen oder über Klemmbacken befestigt und so am Rahmen des Fahrzeugs gehalten. Die Fahrräder ruhen dann auf einer U-Schiene.

Beim Dachfahrradträger werden die an fast allen Fahrzeugen vorhandenen Aufnahme- oder Fixpunkte genutzt, um den Träger zu montieren. Mehr dazu in unserem Test unter dem Punkt Montage, Befestigung und was es beim der Nutzung von Dach- und Fahrradträgern zu beachten gilt.

Natürlich gibt es auch bei den verschiedenen Dachfahrradträger ein maximales Ladegewicht, das die Grenzen der Zuladung bestimmt. Die Zuladung bleibt also das Gewicht, das der Dachfahrradträger laut Angaben des Herstellers als maximales Gewicht laden darf. Die Dachlast wiederum ist die Zuladung, die laut Fahrzeugschein für das Fahrzeug gilt und die Stützlast sollte bei allen Vorrichtungen nicht überschritten werden. Auch müssen die Unterschiede bei den Fahrzeugen selbst bedacht werden.

Der Fahrradtransport bei einem Cabrio geht ausschließlich über das Heck. Das Dach kommt nicht in Frage.

Dachfahrradträger und Anzahl der Räder

Die Anzahl der zu transportierenden Räder unterscheidet sich und hängt von der Trägerart ab. Grundsätzlich lassen sich demnach zwischen einem und vier Fahrrädern verstauen. Beim Dachfahrradträger kann jeweils eine Schiene ein Fahrrad aufnehmen. Für den Transport mehrerer Räder müssen auch zusätzliche Fahrradträger montiert werden. Dabei ist alleine auf die maximale Zuladung zu achten, die das Fahrzeug erlaubt.

Die Anzahl hängt meistens von der zulässigen Stützlast der Trägervorrichtung ab. Dazu müssen für das gesamte Fahrzeug zum Gewicht der Fahrräder das des Fahrradträgers und des weiteren Gepäcks addiert werden. Das Gesamtgewicht gilt als Höchststützlast.

Des Weiteren müssen auch die Zuladungsbegrenzungen des Fahrradträgers mit einbezogen werden. All diese Angaben sind in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs und des Fahrradträgers enthalten.

Was ist der Luftwiderstand?

Der Luftwiderstand spielt sowohl beim Fahrradfahren selbst als auch beim Transport mit dem Fahrzeug eine entscheidende Rolle für das Fahrverhalten. Sobald sich ein Körper bewegt, genauer durch gasförmige Bedingungen oder Luft bewegt, entsteht Reibung. Das geschieht, weil diese Luft zum Teil durch den Körper oder das Fahrzeug mitgerissen, genauer gesagt, in Bewegung versetzt wird, so dass auch höhere Strömungen entstehen. Daraus wiederum resultiert ein gewisser Energieverlust, der Auswirkung auf die Reibungskraft hat.

Die Reibung ist also der Luftwiderstand. Wie der Radfahrer beim Vorwärtskommen gegen die vor ihm liegende Luft antreten muss und diese damit wegschiebt, wobei eine Beschleunigungsarbeit aufgebracht wird, die Auswirkung auf Geschwindigkeit und Masse hat, wirkt auch die Fahr- und Luftgeschwindigkeit direkt auf den Luftwiderstand, der sich dementsprechend erhöht, wenn mit dem Fahrzeug zusätzlich weitere Gegenstände transportiert werden.

Der Luftwiderstand ist dabei nie eine konstante Größe, sondern steigt mit der Geschwindigkeit. Diese physikalische Größe, auch Strömungswiderstand genannt, ist die Kraft, die bei der Bewegung entgegengesetzt auf den Körper wirkt. Sobald dieser sich relativ zu einem Medium, ob flüssiger oder gasförmiger Natur, bewegt entsteht der Luftwiderstand und bildet damit die der Relativgeschwindigkeit entgegengesetzt wirkende Kraft.

Wird also bei einem Fahrzeug, das sich bewegt, eine Veränderung der Oberfläche bewirkt, verändert sich auch die um das Fahrzeug als Körper umströmende Schubspannung und der gesamte Druck. Dadurch bildet sich die Kraft, die die Strömung auf das Fahrzeug ausübt, die dann auch eine bestimmte Richtung aufweist. Diese Komponente, die in der Richtung der Strömung liegt, bildet die Widerstandskraft. Ebenso bilden sich Seiten- und Auftriebskraft, die dann im Windkanal gemessen werden können.

Um das Verhalten und die physikalischen Kräfte bei Fahrzeugen zu untersuchen, besteht der Windkanal aus Gebläsen, mit denen Luftströmung erzeugt wird. Daneben sind Gleichrichterelemente vorhanden, die eine unverwirbelte und gleichmäßige Strömung hervorbringen. Zusätzlich gibt es eine Düse, die den Luftstrom beschleunigen soll, und die Messstrecke, wo die Untersuchungen und Messungen durchgeführt werden können. So kann physikalisch erkannt werden, welche Schubkraft, Spannung und welcher Druck wann und unter welchen Bedingungen auf die Oberfläche des Kraftfahrzeugs wirkt.

Der Luftwiderstand hängt dabei auch von der eigentlichen Luftdichte ab. Je schneller das Fahrzeug fährt, desto höher ist auch der Luftwiderstand. Solange die Fahrgeschwindigkeit nicht sehr tief liegt, z. B. unter 20 bis 30 km/h, bildet der Luftwiderstand den dominierenden Teil aller Reibungskräfte. Ansonsten wird vom Rollwiderstand gesprochen.

Dachfahrradträger Pro Ride 591

Was muss noch beachtet werden, um den Transport mit einem Dachfahrradträger sicher zu machen?

Mit dem Transport der Fahrräder auf einem Dachfahrradträger sollte sich das Fahrverhalten demensprechend anpassen und alle Bedingungen, die dieser Transport mit sich bringt, bedacht sein. Der Luftwiderstand spielt dabei eine Rolle, aber auch die gesamte Lenkung und der Bremsweg des Autos.

Scharfe Bremsungen, hohe Geschwindigkeit, plötzliches Ausweichen oder zu schnell befahrene Kurven dienen dem Mitführen solch sperriger Bedingungen kaum.

Das Fahrverhalten sollte also vorausschauend stattfinden, um Unfällen vorzubeugen. Auch dürfen keine Teile überstehen oder hervorragen, dass der Verkehr gefährdet werden könnte.

Die korrekte Montage eines Dachfahrradträgers ist wichtig. Wurde ein neuer Dachfahrradträger am Fahrzeug angebracht, sollten die Bedingungen und der Halt über einige Kilometer Probefahrt getestet werden, um ganz sicher zu gehen, dass die Befestigung der Räder hält. Überhaupt sollte die Beladung häufiger während der Fahrt überprüft werden.

Zeitige Stopps oder Rastpausen können Erholung und Prüfung kombinieren, um die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ausreichend zu treffen. Dabei sollte immer bedacht werden, dass verlorene Ladung auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Neben der maximalen Stützlast sollte daher auch auf eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde geachtet werden, insofern ein Dachfahrradträger am Auto angebracht ist.

Gerade der Luftwiderstand beeinflusst die Fahrradbefestigung. Optimal ist zwar eine Fahrradhülle für die Räder, dennoch ist diese zusätzlich der Luft ausgeliefert. Die Verpackung durch Planen oder Schutzhüllen sollte nicht übertrieben werden, da sie den Luftwiderstand erhöhen.

Noch vor dem Kauf sollten alle Informationen eingeholt werden, inwieweit der Fahrradträger und das Fahrzeug zusammenpassen und eine Montage zulassen. Die meisten Fahrzeuge eignen sich hervorragend zum Transport der Fahrräder, dennoch gibt es Ausnahmen, die aufgrund technischer Bedingungen nur eine eingeschränkte Nutzung erlauben.

Es ist unabdingbar, die Fahrradträger auf den Fahrzeugtyp abzustimmen. Auch wird der Fahrradhalter auf die Dicke der Reifen und der Rahmen der Räder angepasst.

Die Gesamtlast muss per Dachträger immer gleichmäßig und auf dem ganzen Dach verteilt sein. Die Montage der Dach- und Grundträger erfolgt dann je nach Fahrzeug per Querträgersysteme, per Klemmen oder Verschraubung. Einige Systeme sind auch für das Verschrauben an der Regenablaufrinne gedacht, allerdings ist diese bei modernen Fahrzeugen nicht mehr vorhanden.

Für alle Dachfahrradträger gilt, dass die Grundträger im Höchstfall so breit sein sollen, wie der Abstand der Außenspiegel. Gefahr besteht immer, sobald das Fahrzeug einer Überladung ausgesetzt ist. Das kann z. B. beim Transport von E-Bikes der Fall sein. Wenn die Stützlast bei einer Grenze von 50 Kilogramm liegt, ist diese bei einem oder zwei dieser Räder schon überschritten.

Welche Arten von Fahrradträgern gibt es?

Dachfahrradträger

Dachfahrradträger Pro Ride 591Dieses Trägersystem gibt es in verschiedenen Formen, darunter als einfache Grundschiene, Querträger oder als Dachbox.

Der herkömmliche Dachträger wird auf Schienen direkt auf dem Fahrzeugdach montiert. Maximal kann ein Dachfahrradträger mit bestimmten Erweiterungen oder als speziell dazu gedachtes Modell vier Räder gleichzeitig nebeneinander transportieren. Meistens sind die Grundträger einzeln zu bekommen und können dann in höherer Stückzahl nebeneinander montiert werden.

Die Räder werden dabei stehend mitgenommen, einige Modelle erlauben auch die liegende Position. Die Fahrt wird durch die zusätzliche Last nicht gestört, muss alleine an den Transport angepasst werden. Vorteilhaft ist auch, dass Dachfahrradträger nicht immer wieder neu montiert oder abmontiert werden müssen und auf dem Fahrzeugdach belassen werden können. Dennoch gibt es auch Modelle, die zusammenklappbar sind und so bequem im Kofferraum gelagert werden können.

Das Dachträgersystem ist das bekannteste und weit verbreitete System in Deutschland, da der Transport in dieser Form eine lange Zeit der einzig zulässige war, um Räder mittels des eigenen Fahrzeugs von einem Ort zu einem anderen zu bewegen. Die Räder werden am Rahmen fixiert. Das kann durch eine Klemmvorrichtung oder Befestigungsgabel erfolgen. Um die Fahrräder bequemer auf das Dach heben zu können, bieten einige Hersteller Hebehilfen.

Heckfahrradträger

Eine andere Variante ist der Heckfahrradträger. Die Trägervorrichtung wird an der Heckklappe des Autos montiert und muss als Modell an das Fahrzeug angepasst sein. Der Heckträger besteht dann aus einer Rahmenschiene, die per Haltevorrichtungen an der Heckklappe angebracht oder direkt fixiert wird. Die Räder werden quer nebeneinander in diese Schiene gesetzt und mit Gurten befestigt.

Das Aufladen ist gegenüber dem Dachfahrradträger etwas einfacher, da die Räder samt ihrem Gewicht nicht zu hoch gehoben werden müssen. Auch die Beeinflussung durch Luftwiderstand, Seitenwind und andere Bedingungen sind geringer, dagegen kann die Sicht eingeschränkt sein und der Kofferraum schwerer geöffnet werden, wenn das Modell dafür nicht konzipiert ist, dass das Öffnen auch während der Montage der Träger möglich ist.

Immer muss darauf geachtet werden, dass die Beleuchtung oder Bremslichter nicht verdeckt sind. Auch muss ein zusätzliches Kennzeichen erworben werden, das jedoch keinen zusätzlichen TÜV benötigt, sondern nur das echte Kennzeichen wiederholt.

Kupplungsfahrradträger

Für dieses Modell des Fahrradtransports ist beim Fahrzeug eine Anhängerkupplung notwendig, die entweder vorhanden oder dazu gekauft werden muss. Die Fahrräder werden dann quer zur Fahrtrichtung mitgenommen, die Konstruktion des Trägers erfolgt an der Anhängerkupplung. Der Träger weist einen dafür bestimmten Rahmen auf, der über eine Klemmvorrichtung verfügt, die mit der Anhängerkupplung verbunden und durch einen Hebel befestigt wird. Viele Modelle verfügen über einen Schwenkmechanismus, der dann, im Gegensatz zum Heckfahrradträger, erlaubt, den Kofferraum einfach zu öffnen.

Auch hier ist das Aufladen der Räder einfacher als bei einem Dachfahrradträger und die aerodynamischen Eigenschaften haben wenig Einfluss auf den Transport. Die Sicht ist, wie beim Heckträger, etwas beeinträchtigt.

Der Dachfahrradträger Test 2017 – so wurden die verschiedenen Dachfahrradträger in Tests getestet:

Der Dachfahrradträger Test 2017 – so haben wir die verschiedenen Modelle für Sie getestetIn einem Test haben Testinstitute viele Dachfahrradträger getestet, mit denen der Transport verschiedener Fahrräder auf dem Dach der Fahrzeuge möglich war. Diese unterschieden sich durch ihre Form, die Leichtigkeit der Montage und des Transports selbst.

Von Vorteil waren Dachfahrradträger, bei denen die Windgeräusche im Test sehr gering waren, die keine zusätzlichen Verschraubungen notwendig machten und die bereits als Set zu bekommen waren. Die meisten Dachträgersysteme gab es als einzelne Schienen, die dann von Testpersonen auch einzeln getestet wurden.

Das erlaubte Gewicht wurde von Testpersonen bei den Testversuchen berücksichtigt. Getestet wurden die Dachfahrradträger auch mit unterschiedlichen Fahrzeugmodellen, um ihre maximale Tragkraft und die Vorteile genauer zu untersuchen. Die Fahrräder waren von durchschnittlicher Größe und übertrafen nicht das Gewicht von 20 Kilogramm im Test.

Auch der Abstand der Dachträger unterschied sich von Modell zu Modell im Praxistest. Für das Dach war dieser meistens größer als bei anderen Trägersystemen. Das brachte den Vorteil mit sich, dass auch unterschiedliche Fahrräder befestigt werden konnten, ohne einander zu stören oder zu beschädigen, z. B. sehr breite Räder mit Scheibenbremsen und Federgabel.

Worauf muss ich beim Kauf eines Dachträgers achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Dachfahrradträger achten?

Der Vorteil eines Dachfahrradträgers liegt natürlich, gegenüber anderen Trägersystemen, erst einmal im relativ günstigen Preis. Dazu gibt es für die benötigten Grundträger, die in der Regel sehr einfach verarbeitet sind und auch genauso leicht montiert werden können, ausreichend Zubehör, um den Transport besonders sicher zu machen.

Dazu kann beim Dachtransport meistens auch eine zusätzliche Erweiterung angebracht werden, darunter z. B. ein Dachkoffer oder eine Dachbox, die dann weiteres Gepäck aufnehmen können. Hier muss dann alleine das Gesamtgewicht beachtet werden, damit die Ladung nicht zu schwer wird.

Sicherlich zeigt der Transport selbst auch seine angenehmen Seiten, so dass die Fahrräder auf dem Dach keinerlei Platz oder Sicht wegnehmen. Um an die Heckklappe zu kommen, muss keine Last entfernt werden, wobei auch einige Heckträger mittlerweile so ausgestattet sind, dass sich die hintere Tür leichter öffnen lässt.

Der Kauf eines Dachfahrradträgers lohnt auch für Fahrzeuge, die nicht über eine zusätzliche Anhängerkupplung verfügen bzw. ein Kauf einer Kupplung dann auch nicht notwendig wird. Ebenso ist der Transport auf dem Dach erprobt und schon lange erlaubt, benötigt keine zusätzlichen Papiere oder Kennzeichen.

Dagegen bleibt zu beachten, dass die Fahrräder auf den Dachfahrradträger hoch gehoben werden müssen. Ebenso bleibt immer die Kontrolle notwendig, wo gefahren werden kann. Niedrige Einfahrten oder ähnliche Bedingungen verhindern die Durchfahrt, die Höhe bleibt daher ein wichtiger Aspekt des Transports.

Ebenfalls muss bei der Nutzung des Dachfahrradträgers das Fahrverhalten daran angepasst werden. Vollbremsungen sind besonders zu vermeiden, das selbst bei einer guten Absicherung und Stabilität die Last auf dem Dach davon- oder heruntergeschleudert werden kann.

Der richtige Dachträger für das richtige FahrzeugDer richtige Dachfahrradträger für das richtige Fahrzeug

Für den Kauf sollten zuvor einige Informationen eingeholt werden. Der Dachfahrradträger muss natürlich auf das eigene Fahrzeug abgestimmt sein und dort sicher montiert werden können. Daher sollten die Maße des Dachs, das erlaubte Lastgewicht und die Montage-Formen bedacht werden. Bestimmte Hersteller von Fahrzeugmarken bieten dazu Dachfahrradträger an, die auf die eigenen Modelle passen. Eine Beratung kann daher sinnvoll sein, bevor der Kauf in Angriff genommen wird.

Auch die verschiedenen Dachfahrradträger unterscheiden sich dabei noch einmal, bieten in Stabilität, Montage, Transport und Sicherheit ihre Vorteile und können nach Bauart ausgewählt werden, um die Montage zu erleichtern, z. B. in Reling-, Fix- oder Grundträger.

Tragkraft, Luftwiderstand und Windgeräusche

Wie uns bereits in einem Test gezeigt wurde, sind bestimmte Bedingungen für den Transport wichtig und sollten auch vor dem Kauf bedacht werden, um den geeigneten Dachfahrradträger auszuwählen. Dazu gehört die maximale Tragkraft des Dachträgers, ebenso wie die maximale Zuladung beim Fahrzeug selbst. Die Tragkraft der verschiedenen Dachfahrradträger variiert und sollte nicht überschritten werden. Normalerweise sind diese Daten bei den Angeboten der Hersteller bereits angegeben.

Gerade für den Dachtransport muss die veränderte Fahrzeughöhe berücksichtigt werden. Das Auto ist durch die Ladung viel anfälliger Für Seitenwind, hat einen veränderten Kraftstoffverbrauch und Luftwiderstand. Vor jeder Fahrt muss kontrolliert werden, ob die Räder und der Dachfahrradträger korrekt befestigt wurden. Viele Hersteller geben in ihren Bedienungs- und Gebrauchsanleitungen zusätzliche Angaben wie die empfohlene Reisegeschwindigkeit und das allgemeine Fahrtempo an, an die sich gehalten werden können.

So entspannend die Fahrt oder Reise auch sein kann, so störend sind Geräusche, die durch den Dachfahrradträgervverursacht werden können. Daher sollte auch vor dem Kauf ein Dachfahrradträger gewählt werden, das so wenig Luftwiderstand wie möglich erzeugt und ebenso geräuscharm ist. Je höher der Luftwiderstand, desto höher wird auch der Benzinverbrauch.

Fahrradtyp für Fahrradträger

Die meisten Dachfahrradträger sind für alle Fahrradarten konzipiert, dennoch gibt es Vor- und Nachteile bei der Größe und dem Gewicht. Wer ein E-Bike besitzt, sollte von einem Dachfahrradträger absehen und sich mit Heck- oder Kupplungsträgersystemen auseinandersetzen, dass das Ladegewicht sowohl beim Dachträger als auch beim Fahrzeug selbst überschritten ist.

Für sehr kleine Räder, darunter Kinderräder, ist ein Dachtransport im Grunde nicht nötig, da sie bequem im Kofferraum untergebracht werden können. Auch sind Dachfahrradträgerfür diese Fahrradgrößen nicht gedacht.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Dachfahrradträgern:

Bekannte Händler für Trägersysteme sind die Firmen Thule, Eufab, Uebler, Atera, Menabo, Fischer, Rinder und Bosal.

  • Thule
  • Uebler
Insbesondere das Unternehmen Thule hat sich im Bereich des Automobilzubehörs stark hervorgehoben. Die Firma wurde 1942 von Erik Thulin in Schweden gegründet, hat ihren Hauptsitz in Malmö. Begonnen wurde mit dem Verkauf von Schweinwerferschutzgittern und Zubehör für die Schiff- und Bootsfahrt.

In den Sechzigern fand dann ein Wechsel statt. Der erste Skiträger kam auf dem Markt, bald folgte der erste Dachfahrradträger, der noch einen Korb aufwies. Bald folgten dann auch andere Systeme, darunter die Dachbox für das Auto, mit dem sich Thule schnell einen Namen machte. Die Angebote dieses Herstellers versprechen Sicherheit und Qualität.

Die Firma Uebler hat das Sortiment speziell auf Fahrradträger angepasst. Sie wurde von Erich Uebler 1965 gegründet und ist Fachunternehmen in Sachen Autozubehör, so dass auch eine Zusammenarbeit mit Automarken besteht, die dann ihre Modelle mit Trägern von Uebler ausstatten bzw. die Modelle auf den Fahrzeugtyp abstimmen. Die Produkte sind von hoher Qualität und leicht zu montieren. Auch der Preis liegt in der höheren Kategorie.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Dachfahrradträgers eher?

Ein Dachfahrradträger oder andere Formen dieser Trägersysteme, um das Fahrrad sicher zu transportieren, kann entweder im Fachhandel, beim Autohändler oder bequem über das Internet bestellt werden. Viele Händler bieten eine Auswahl guter Marken mit den jeweiligen Vorteilen, um sowohl per Dach, Heck oder über die Anhängerkupplung einen Transport zu gewährleisten.

Die Vorteile beim Onlinekauf liegen klar im wegfallenden Transport, in den ausführlichen Angaben der Hersteller, in den dazugehörigen Kundenmeinungen, die die Ware bereits testen und kommentieren konnten, und in den von Online-Händlern und Shops häufig gewährten Sonderangeboten und Rabatten, da im Internet Kosten für Miete und Personalaufwand wegfallen.

Wissenswertes & Ratgeber

Kleine Geschichte des Fahrradträgers

Der Fahrradträger als Befestigung am Fahrzeug zeigte sich zum ersten Mal in den sechziger Jahren auf dem Markt, als Unternehmen wie Thule oder Uebler ihre Produktpalette erweiterten und einige dieser Modelle als Grundsysteme vorstellten.

Erfinder des Heckträgers war beispielsweise Volkmar Kerkow, der in den Siebzigern mit der Familie verreisen wollte und darüber nachgrübelte, wie es möglich werden konnte, sowohl das Gepäck, die Familie als auch die zusätzlichen Räder im Fahrzeug mitzuführen. Der Kofferraum wirkte auf ihn für diesen Zweck zu klein. Besser erschien ihm, wenn die Fahrräder auf einfachem Weg außerhalb des Autos mitgeführt werden konnten. Er selbst war gelernter Schlosser und bastelte an einigen Konstruktionen. Zu diesen gehörte dann auch der erste Heckträger mit der Bezeichnung „Paulchen“.

Das Trägersystem erregte bald das Interesse anderer Hersteller, so dass eine Vielzahl an Heck-, und Kupplungsträgersysteme als Autozubehör konzipiert wurde. Diese Modelle mussten sich gegen das Trägersystem auf dem Dach durchsetzen, da der Transport von Lasten und Fracht mit dem Fahrzeug nur so erlaubt war.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Fahrrad und den Transport

Rechtliche Bedingungen und Richtlinien zum Fahrradträger

Rechtliche Bedingungen und Richtlinien zum FahrradträgerFür das Nutzen eines Dachfahrradträger gibt es rechtliche Bedingungen, die eingehalten werden müssen. Dazu gehört, obwohl nicht im Gesetz verankert, dennoch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, die 120 Kilometer pro Stunde beim Dachfahrradträger nicht überschreiten sollte. Die Angaben werden von den Herstellern selbst gemacht, so dass es auch einige Dachfahrradträger gibt, die dann eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde erlauben.

Natürlich gilt für den Fahrradträger, dass durch ihn das Fahrverhalten kaum beeinflusst werden sollte, dazu sollte die Ladung keine Beeinträchtigungen mit sich bringen oder den Straßenverkehr selbst behindern. Sobald die Fahrräder oder die mitgeführte Ladung vollständig verdeckt ist, muss die Ladung mit einem weiteren Kennzeichen widerholt werden, was aber hauptsächlich für Heck- und Anhängerkupplungsfahrradträger gilt. Rote Schilder sind für den Transport dieser Art nicht geeignet.

Für den Dachfahrradträger gelten das Einhalten der maximalen Tragkraft und das erlaubte Höchstgewicht für das Fahrzeug. Die Dachlast entspricht dabei dem Gewicht der Dachträger, der Dachbox, falls vorhanden, und der Ladung selbst. Beim Gesamtgewicht sollten neben der Ladung auch zusätzliches Gepäck und Mitfahrer bedacht werden.

Daneben gibt es auch Bedingungen, die die maximale Höhe und Breite, sowohl des Dachfahrradträger als auch der Ladung, betreffen. Die maximale Höhe ist meistens 4 Meter. Die Breite des Dachträgers sollte dabei der Breite des Fahrzeugs entsprechen die Ladung selbst darf höchstens 2,5 Meter breit sein. Auch eine Überlänge ist erlaubt, die allerdings 1,5 Meter nicht überschreiten darf. Diese Ladung muss mit einer roten Warnflagge deutlich gekennzeichnet sein.

Sicherheit und Fahrverhalten

Der Fahrradträger wirkt sich grundsätzlich auf das Fahrverhalten aus. Die zusätzliche Beladung des Fahrzeugs ist sowohl durch den Dachfahrradträger selbst als auch durch die Räder gegeben und bringt damit ein höheres Gewicht mit, das Auswirkung auf den Bremsweg, den Spritverbrauch und das gesamte Manövrierverhalten hat.

Die Räder sind außen, auf dem Dach oder am Heck montiert und bieten dem Wind eine größere Auffangfläche.

Der Bremsweg verlängert sich aufgrund des Gewichts und der mitgeführten Räder. Daneben sollten keine Teile der Räder über das Dach hinausragen.

Stehen die Räder auf dem Dach, muss immer auf die Einfahrthöhe geachtet werden. Bestimmte Parkhäuser, Drive-In-Läden oder ähnliche Orte sollten beim Transport mit dem Dachfahrradträger gemieden werden.

Um die Fahrräder auch ausreichend vor Vandalismus und Diebstahl zu schützen, können sie durch eine Plane oder spezielle Fahrradhülle verdeckt werden und mit einem Schloss extra gesichert werden. Hinzu kommt, dass die meisten Fahrradträger, um welches Trägersystem auch immer es sich handelt, in der Regel bereits von vorne herein abschließbar sind oder das dazugehörige Zubehör bieten, um gegen Diebstahl gesichert zu sein.

Das Fahrrad kann dann direkt am Fahrzeug und während des Transport geschützt werden, wird an entsprechenden Vorrichtungen an- bzw. abgeschlossen. Viele Online-Shops bieten zusätzlich das benötigte Extra bei den jeweiligen Produktangeboten und Beschreibungen.

Der Dachfahrradträger in Verbindung mit einem erhöhten Benzinverbrauch

Durch das höhere Gewicht, den erhöhten Luftwiderstand, den Einfluss des Seitenwinds und die gesamte Veränderung des Manövrierens entsteht bei der Nutzung eines Dachfahrradträger grundsätzlich ein Mehrverbrauch an Benzin für das Fahrzeug. Dieser liegt durchschnittlich bei etwa 10 Prozent und hängt dabei auch vom allgemeinen Fahrverhalten ab.

Montage, Befestigung und was es beim der Nutzung von Dachfahrradträger zu beachten gilt:

Montage, Befestigung und was es beim der Nutzung von Dach- und Fahrradträgern zu beachten giltDer Dachfahrradträger besteht meistens aus einer oder zwei Schienen, die am Fahrzeug direkt montiert werden. Das kann an der Dachreling, an der Dachregenrinne oder an einem Fixträger sein. Meistens gibt es ein passendes Querträgersystem, das aus zwei Grundträgern besteht. Die Montage erfolgt dann je nach Fahrzeugtyp über die vorhandenen Fixpunkte.

Befestigungsarten können dabei das Verschrauben auf der Dachreling, das Klemmen über Klemmfüße im Türrahmen oder an der, je nach Fahrzeugtyp, vorhandenen Regenrinne montiert werden. Fixpunkte gibt es häufig auch bei Kombis oder Geländefahrzeugen.

Die Grundträger sollten maximale so breit wie das Fahrzeug sein bzw. wie die Breite der Außenspiegel am Auto. Die Fahrräder werden dann auf die Querträger gehoben, dort verschraubt oder durch Klemmen befestigt. Meistens wird eine Mutter oder eine Sicherheitsvorrichtung beim Abstandhalter langsam aufgedreht, damit die gewünschte Rahmenbreite erreicht werden kann. Das Festziehen des Rahmens sollte so lange stattfinden, bis sich deutlich ein Widerstand bemerkbar macht.

Bei der Nutzung von Klemmfüßen oder Fahrradklammern sollte der gesamte Fahrradrahmen sicher umschlossen sein, weder Bauteile noch das Fahrrad selbst überstehen. Dazu gehören Schaltung, Gepäckträger oder Bremszüge. Die erlaubten Rahmenprofile sind in den Anleitungen der Hersteller angegeben.

Für den sicheren Transport ist die Position der Fahrräder entscheidend. Das Gewicht der Last sollte auf dem Dach gleichmäßig verteilt sein, dazu sollten die Räder auch symmetrisch zur Mitte ausgerichtet werden. Der Träger ist dort anzubringen, wo die Platzierung nach diesen Bedingungen erfolgen kann. Gut ist, das Fahrrad mit dem höchsten Gewicht als erstes auf den Dachfahrradträger zu heben und so den Ausgleich zu schaffen oder festzustellen, wie viele Räder transportiert werden können.

Unnötig anzugeben, dass alle nicht festen Teile am Fahrrad natürlich abgebaut werden müssen, da diese bei der Fahrt verloren gehen oder sogar Sachschäden und Unfälle verursachen können. Dazu gehören Fahrradpumpen, Trinkflaschen, Fahrradtaschen, Batterien oder Akkus und Navigationsgeräte. Zur Sicherung der Räder selbst gibt es zusätzliche Gurte, die speziell für diesen Transport zugelassen sind.

Häufige Fragen zum Thema „Fahrrad“ und den „Dachfahrradträger“:

Kann jedes Fahrrad mit dem Dachfahrradträger transportiert werden?

Kann jedes Fahrrad mit dem Dachfahrradträger transportiert werden?

Der Dachfahrradträger ist für alle gängigen Fahrräder geeignet, die aus dem üblich robusten Material sind und eine Radgröße zwischen 22 und 28 Zentimetern aufweisen. Dazu gehören Mountain- oder Citybikes, Rennräder, Trekking oder Fitnessräder. Beim Befestigen auf dem Träger sollten grundsätzlich die Angaben des Herstellers beachtet werden, damit es nicht zu unnötigen Ärgernissen oder Schäden kommt.

Das gilt auch für besonders schwere Räder, zu denen Hollandräder, Pedelecs oder E-Bikes gehören. Hier muss die maximale Radlast der Träger beachtet werden. Ein Transport auf dem Dach ist für diese Räder eher nicht geeignet, besser ist das Mitnehmen per Heckträger oder Kupplungsträger.

Besonders teure Rennräder sollten in speziellen Trägern transportiert werden, da sie aufgrund ihres Materials leichter beschädigt werden können.

Auch sehr kleine Räder oder Kinderfahrräder sollten lieber im Fahrzeuginneren mitgenommen werden oder aber mit zusätzlichen Spanngurten fixiert werden, um genügend Halt auf dem Dachfahrradträger zu finden.

Für Sonderräder eignen sich Fahrradträger, insbesondere Dachfahrradträger, eher nicht, so z. B. für ein Dreirad oder ein Tandem.

Wie gut ist Fahrradfahren für den Körper?

Wie gut ist Fahrradfahren für den Körper?

Tatsächlich ist Radfahren nicht nur bekömmlich für die Umwelt, sondern auch hervorragend, um den eigenen Körper fit und gesund zu halten. Beim Radfahren ist besonders die Regelmäßigkeit von Vorteil, um dann das Herz-Kreislauf-System zu stärken, die Muskulatur zu verbessern, Gewicht zu reduzieren und die Gelenke geschmeidig zu halten.

Sinnvoll ist alleine die richtige Position auf dem Fahrrad, damit die Effekte ihre Wirkung tun. Diese hängt ein bisschen von der Art des Fahrrads ab, unterscheidet sich je nachdem, ob auf einem City-Rad oder Mountainbike gefahren wird. Auch das Einstellen von Sattel- und Lenkradhöhe spielt eine entscheidende Rolle für die richtige Sitzhaltung. Generell sollten die Arme immer leicht angewinkelt und nicht durchgestreckt sein, die Lenkerbreite der Schulterbreite entsprechen und der Körper aufrecht gehalten werden können. Das Bein muss beim Ausstrecken das Pedal gut erreichen können, so dass die Sattelhöhe darauf abgestimmt werden kann.

Auch sollte dafürgesorgt werden, dass keine Blutgefäße oder Körperteile gequetscht werden, was wiederum Einfluss auf eine schlechtere Durchblutung bewirkt. Da das Fahrrad das gesamte Körpergewicht trägt, werden die Gelenke entlastet, während das Treten den Stoffwechsel anregt. Das Mitnehmen der Räder lohnt also und bietet eine hervorragende Zwischenlösung zwischen dem Fuß- und Autoweg.

Welche Dachträger gibt es neben dem Fahrradträger noch?

Welche Dachträger gibt es neben dem Fahrradträger noch?

Je nachdem, was transportiert werden soll, unterscheiden sich die Bauweisen der Träger oder können auch ganz speziell sein. Der durchschnittliche Dachträger besteht aus einfachen, parallel zueinander angeordneten Schienen aus Metall, die auf dem Dach befestigt sind. Der Fahrradträger selbst ist speziell und nur für Fahrräder gedacht, die unterschiedlich mitgeführt werden, liegend oder stehend auf dem Dach, am Heck oder mit einem zusätzlichen Träger.

Daneben gibt es die Dachbox oder den Dachkoffer, ein geschlossenes System, das durch einen Grundträger auf dem Dachgepäckträger oder auf der Dachreling befestigt wird und aus festem Material besteht. Diese Box ist entweder flach oder länglich, kann immer geschlossen werden und macht den Transport noch einmal etwas sicherer. Andere Varianten sind stromlinienförmig, was auch der Aerodynamik des Fahrens zu Gute kommt.

Neben dem Fahrrad- und Gegenstandträger gibt es auch spezielle Skiträger, die ebenfalls auf dem Dach angebracht werden und möglich machen, die Skibretter parallel zueinander zu befestigen und zu transportieren. Auch hier ist die Alternative das Heck, wobei diese die Skier dann senkrecht und durch eine Klemmvorrichtung aufnehmen.

Was ist der Kraftstoffverbrauch?

Was ist der Kraftstoffverbrauch?

Der Verbrauch des Kraftstoffs unterscheidet sich von Fahrzeug zu Fahrzeug und ist die Menge an Benzin, die in einer bestimmten Zeit und bei der Bewältigung einer bestimmten Strecke vom Fahrzeug verbraucht wird. Der Durchschnittsverbrauch wird an einer Strecke gemessen, die 100 Kilometer beträgt.

Kleinwagen oder Hybridfahrzeuge haben einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch als stark motorisierte oder große Fahrzeuge. Hier liegt der Verbrauch (ohne Dachträger) bei etwa 5 Litern pro 100 Kilometern. Ausstattungsmerkmale haben ebenfalls Einfluss auf den Verbrauch, im Besonderen bei einer Übermotorisierung, bei Vierradantrieb, bei Einbau einer Klimaanlage oder bei einigen Automatikgetrieben.

Die bei der Fahrt verbrauchten und sich bildenden Kohlendioxid-Emissionen stehen proportional direkt zum Gewicht des Kraftstoffs. Daher haben Diesel- und Benzinkraftstoff eine unterschiedliche Emission. Auch, wo das Fahrzeug gefahren wird, hat Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch, z. B. in Gebieten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen. Beim Fahren auf Autobahnen spielt wiederum weniger das Gewicht des Autos eine Rolle als vielmehr der dort aufkommende Luftwiderstand, der den Verbrauch beeinflusst. Ähnliches gilt für die Fahrweise, das Bremsverhalten, die Geschwindigkeit oder die Belastung durch zusätzliches Gewicht, darunter durch den Dachfahrradträger.

In welcher Verbindung steht die Aerodynamik mit dem Fahrzeug?

In welcher Verbindung steht die Aerodynamik mit dem Fahrzeug?

Die Aerodynamik ist im Grunde die Luft, die um das Fahrzeug streicht. Sie hat dabei Einfluss auf die Bodenhaftung des Autos, auf die Kühlung und die Geschwindigkeit selbst. Anhand der Aerodynamik kann die Form des Autos verändert, angepasst und verbessert werden, so dass die Bedingungen optimiert sind und die Handhabung und Lenkung des Fahrzeugs besser funktionieren.

Nützliches Zubehör

Da die Fahrräder über den Dachgepäckträger transportiert werden, also im Außenbereich bleiben, sollten sie dementsprechend vor Verschmutzung, Beschädigung und Witterungseinflüssen geschützt werden. Dazu eignet sich eine dazugehörige Fahrradhülle, die das Rad sicher verpackt. Fahrradhüllen sind aus Plastik oder Klarsichtfolie.

Die Fahrradhüllen gibt es von verschiedenen Herstellern für ein oder mehrere Fahrräder. Viele weisen eine zusätzliche Tasche auf und Warnhinweise für die Räder. Die Hüllen sind durch Material und Schnitt so konzipiert, dass sie bei der Fahrt nicht reißen oder sich die gesamte Verhüllung verschiebt. Die Hüllen liegen in Preiskategorien zwischen 20 und 100 Euro, je nach Anzahl der Fahrräder, die mit ihnen untergebracht werden können.

Für bestimmte Träger eignen sich zusätzliche Spanngurte hervorragend dazu, um den Transport noch einmal sicherer zu machen und die Fahrräder gesondert zu befestigen. So können sie nicht verrutschen und bleiben dort, wo sie hingehören.

Gegen Diebstahl hilft ein zusätzliches Schloss oder eine Kette, die mit dem Fahrradträger verbunden wird. Eine Sichtschutzhülle verbirgt zusätzlich, was sich auf dem Dach befindet.

Dachfahrradträger Maxximum Unitec

Alternativen zum Dachträger:

Alternativ zu den von Testpersonen in einem Dachfahrradträger Test vorgestellten Trägersystemen gibt es auch spezielle interne Varianten, die den Transport im Fahrzeug selbst möglich machen, allerdings meistens auch an den vorhandenen Stauraum im Auto angepasst sind. Wer über einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil verfügt, kann eine dementsprechende Fahrradgarage nutzen, um Fahrräder, E-Bikes oder auch kleinere Roller sicher zu transportieren. Mittlerweile werden auch Fahrradträgersysteme entwickelt, die über das Fahrrad hinaus auch Motorräder oder Roller transportieren können.

Weiterführende Links und Quellen

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