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Damen Inline-Skates Test 2017 • Die 8 besten Damen Inline-Skates im Vergleich

Inline-Skates machen nicht nur Spaß, sie sind auch eine hervorragende Möglichkeit, um etwas für die eigene Fitness zu tun. Doch das große Angebot schreckt so manchen ohne große Erfahrung leicht ab. In der folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen deshalb die aktuell besten Modelle, sodass Sie sich schnell und bequem einen ersten Überblick verschaffen können.

Damen Inline-Skates Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

  K2 Damen Inline Skate Athena Cox Swain Sneak Kinder Inline Skates & Kinder Schlittschuh 2 in 1 Powerslide Damen Inlineskate Vi 84 Pure Roces Damen Inline Skates Pop Up 400773K2 Sports Europe Inlineskates Kinetic 80 W
ROLLERBLADE Damen Fitness Skates HUDORA Inliner Inlineskate RX-23 Cox Swain Sneak Kinder Inline Skates & Kinder Schlittschuh 2 in 1

K2
Damen Inline Skate Athena

Cox Swain Sneak Kinder Inline Skates & Kinder Schlittschuh 2 in 1

Powerslide
Damen Inlineskate Vi 84 Pure

Roces
Damen Inline Skates Pop Up 400773

K2 Sports Europe Inlineskates Kinetic 80 W


ROLLERBLADE
Damen Fitness Skates

HUDORA
Inliner Inlineskate RX-23

Cox Swain Sneak Kinder Inline Skates & Kinder Schlittschuh 2 in 1

 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,5 1,6 1,8 2,0 
Produktgewicht inkl. Verpackung3,2 Kgk.A.3,9 Kg3,2 Kgk.A.3,1 Kg3,2 Kgk.A.
Durchmesser Rollen80mmca 80 mm84mm80mm80 mm80mm80 mmk.A.
SchieneTec CompositeTolles Design, Reflektoren, strapazierfähiges AußenmaterialVi 4x84mm AluminiumGlasfiber Reinforcerd Polypropylene GFRPk.A.heavy-light compositecomposite speed performance
Kugellager7 Kugeln polishedABEC5 4 KugelnPowerslide ABEC 7 608ABEC 5 KugelnABEC-5SG5 5 KugelnABEC 5, Chrom2 in 1 - größenverstellbar ABEC5
Bremsehöhenverstellbare FersenbremseHinterbremseHöhenverstellbares HABS BremssystemFerse optionalFersenbremseclassic backsideFersenstopperHinterbremse
Besonderheiten

  • Vibrationsdämpfender Tec Composite Rahmen
  • Einstegermodell
  • Mit dem mega-unterstützenden Stability Plus Cuff


  • Tolle Passform und guter Halt durch Powerstrap, Schnellschnürung und Topschnalle mit Fixierung

  • Tausche die Inliner gegen Kufen im Winter

  • Einfache Handhabung und schneller Wechsel!


  • Einfach zu verstellen
  • Austauschbar
  • Powerslide ABEC 7 608 Kugellager

  • gute Passform
  • Easy Entry System
  • Cool Breath Belüftungssystem

  • Atmungsaktiv
  • Stability Plus Cuff Außenschal
  • K2 Softboot

  • Training Liner mit Training Fußbett
  • Schiene: leichtes, robustes Composite-Material
  • Softboot mit Schnürung und Velcroverschluss

  • extrudiertes Aluminiumchassis
  • schlagsicheres PP-Cuff
  • Schale verstärkt mit 20% Fiberglas


  • Kinder oder Damen (Größe: 29-43)
  • Tolles Design, Reflektoren, strapazierfähiges Außenmaterial

  • Powerstrap, Schnellschnürung und Topschnalle mit Fixierung

  • Tausche die Inliner gegen Kufen im Winter

  • Einfache Handhabung und schneller Wechsel!

SchnürsystemTraditional LacingSchnürsystem und KlettbefestigungAtop DrehverschlusssystemMemory Schnalle, Velcro Power Strap, Schnellschnürsystem BSchnalle und KlettverschlussSchnürung und VelcroverschlussSchnalle, Clip, SchnürungTraditionelle Schnürung
Fahrgefühl
Verarbeitung
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Was sind Inline-Skates?

inline-skates-damenInline-Skates sind eine spezielle Form der Rollschuhe, bei denen die Rollen an einer einzigen Schiene in einer Reihe befestigt sind. Damit lassen sie sich auch als Schlittschuhe für die Straße beschreiben, denn das Fahrgefühl kommt dem ziemlich nahe. Die meisten Inline-Skates bestehen aus einem Innenschuh, der sich häufig entfernen lässt, und der Vorrichtung zur Halterung der Rollen. Darüber hinaus finden sich oft auch Bremsklötze an den Inline-Skates, die vor allem Einsteigern das Abbremsen deutlich vereinfachen.

Wie funktionieren Inline-Skates?

Das Funktionsprinzip von Inline-Skates unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von normalen Rollschuhen. Der Benutzer treibt die Rollen mit eigener Muskelkraft an und bewegt sich in der Folge relativ schnell und mit wenig Mühe fort. Im direkten Vergleich zu Rollschuhen bieten Inline-Skates durch die einzelnen Schienen vor allem eine höhere Wendigkeit, je nach Bauart können sie außerdem auch höhere Geschwindigkeiten erreichen.

Die Rollen selbst erhalten in den meisten Inline-Skates übrigens noch zusätzliche Unterstützung durch darin enthaltene Kugellager, die das Fahren leichter und auch geschmeidiger machen können.

Vorteile & Anwendungsbereiche

inline-skates-damen-1Ein großer Vorteil von Inline-Skates ist ihre vielseitige Verwendbarkeit. Sie lassen sich prinzipiell überall einsetzen, wo es einen Untergrund aus Asphalt gibt. Sogar in vielen geschlossenen Räumen werden Inline-Skates heute toleriert, solange der Fahrer sich in Sachen Geschwindigkeit etwas zurückhält. Damit bieten sich Inline-Skates als kompaktes Fortbewegungsmittel an, mit denen Fahrer gerade in Städten schnell und mühelos von A nach B kommen.

Es stellt gerade zum Fahrrad eine interessante Alternative dar, da sich niemand um das Abschließen seiner Inline-Skates Gedanken machen muss. Selbst wenn in einem bestimmten Gebäude das Fahren nicht erwünscht ist, so lassen die Skates sich recht einfach mitnehmen und etwa in einem Rucksack verstauen.

Sehr nützlich sind Inline-Skates auch im Bereich Fitness und Gesundheit. Das Fahren ist ein gutes Training, das sich auch für Anfänger eignet, da es nicht übermäßig anstrengend ausfällt. Jeder kann sich sein Training frei nach den eigenen Bedürfnissen gestalten und sich mit der Zeit immer weiter steigern. Das Fahren auf Inline-Skates trainiert vor allem Muskeln in Po und Beinen, unterstützt aber auch die Definierung von Bauchmuskeln und je nach Fahrweise werden auch die Arme beansprucht. Von einer gesteigerten Fitness profitieren fast immer auch die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden.

Bei Inline-Skates kommt hinzu, dass das Training hauptsächlich außen stattfindet, was ebenfalls positive Effekte nach sich ziehen kann. Nicht unerwähnt bleiben sollte außerdem, dass sich jeder mit guten Inline-Skates Gebühren für ein Fitnessstudio sparen kann. Bei dem richtigen Trainingsplan lassen sich vergleichbare Ergebnisse ganz ohne monatliche Investitionen erzielen.

Welche Arten von Inline-Skates gibt es?

Inline-Skates gibt es in einer erstaunlichen Vielfalt. Einige Modelle richten sich an Allrounder, die von allem ein bisschen mit ihren Inline-Skates machen möchten. Darüber hinaus gibt es aber auch sehr spezielle Arten von Inline-Skates, die gezielte Bedürfnisse erfüllen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten von Inline-Skates kurz vor.

Hard- und Softbootskates

Hardboots und Softboots bezeichnen die allgemeine Beschaffenheit des Innenschuhs eines Inline-Skates. Hardboots bestehen meist aus hartem Kunststoff, welcher den Skates eine hohe Stabilität verrschafft und deshalb vor allem im Street-Bereich gerne zum Einsatz kommt. Bei Softboots sorgen hingegen allein weiche Materialien für den nötigen Halt. Der Vorteil dabei ist ein geringeres Gewicht, was diese Variante nicht zuletzt für den Fitness-Bereich prädestiniert. Grundsätzlich sind jedoch alle folgenden Unterarten von Inline-Skates sowohl als Hardboot als auch als Softboot erhältlich.

Fitness-Skates

Fitness-Skates sind speziell für den Einsatz in einem gemäßigten Training konzipiert. Die Skates fallen vergleichsweise leicht aus und sie verfügen über vier gleich große Rollen mit wenig Widerstand. Das Fahren auf solchen Inline-Skates ist besonders leicht und geschmeidig, kleine Bodenwellen spüren Anwender hier weniger deutlich als bei anderen Varianten. Auf der Kehrseite eignen sich Fitness-Skates aber kaum für Tricks oder andere spezielle Anforderungen.

Aggressive Skates

skate-tricksAggressive Skates sind Inline-Skates, die sich an alle richten, die mit ihren Skates kreativ fahren und waghalsige Tricks vollführen möchten. Es handelt sich im Prinzip um eine Alternative zum Skateboard. Fahrer können damit in einer Halfpipe fahren, auf Geländern und Bordsteinen grinden und vieles mehr. In den meisten Fällen verfügen Aggressive Skates nur über jeweils zwei Rollen zum fahren.

Die inneren Rollen fallen kleiner aus und haben keinen direkten Bodenkontakt, was beim Grinden für mehr Spielraum sorgt. Auch davon abgesehen gibt es einige Unterschiede zu anderen Inline-Skates, mit denen eine Vielzahl von Stunts überhaupt erst möglich ist. Insgesamt sind Aggressive Skates gute Allrounder, mit denen sich auch gut fahren lässt. Sie sind jedoch auch relativ schwer und deshalb für Anfänger eher ungeeignet.

Speedskates

Speedskates sind darauf ausgelegt, möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Dafür greifen die Hersteller heute auf sehr große Rollen zurück, in der Vergangenheit gab es auch Exemplare mit 5 statt 4 Rollen pro Schiene. Die hohe Endgeschwindigkeit ist jedoch der einzige Vorteil dieser Art von Inline-Skates. Fahrer müssen dafür sowohl beim Handling als auch beim Gewicht Kompromisse eingehen. Wirklich interessant sind diese Art von Skates daher nur für erfahrene Anwender, die nach neuen Herausforderungen suchen.

Hockeyskates

Hockeyskates gleichen auf den ersten blick einem Schlittschuh, nur dass statt Kufen eben Schienen mit Rollen verbaut sind. Sie kamen ursprünglich für das Training von Eishockeysportlern im Sommer zum Einsatz. Heute gibt es aber auch schon richtige Turniere und andere Veranstaltungen nur auf Inline-Skates. Hockeyskates bieten eine besonders schnelle Beschleunigung, was beim Hockey schnelle Bewegungswechsel ermöglicht. Für das Fahren auf der Straße eignen sie sich jedoch nur bedingt.

Offroad-Skates

Eine etwas spezielle Art der Inline-Skates sind sogenannte Offroad-Skates oder auch Cross-Skates. Dabei handelt es sich um Varianten, die für den Einsatz auf leichtem bis mittelschwerem Gelände wie etwa einer Wiese gedacht sind. Sie unterscheiden sich äußerlich deutlich von anderen Inline-Skates und sie greifen auf große Rollen mit richtigen Reifen zurück. Der Vorteil ist hier, dass Nutzer auch durch den Wald fahren können und so ihre Routen freier auswählen können. Dafür ist das Fahren auf der Straße deutlich anstrengender als mit normalen Skates.

Testkriterien: So wurden die Inline-Skates getestet

Um ein möglichst umfangreiches Bild von den getesteten Inline-Skates zeichnen zu können, haben Testpersonen jedes einzelne Modell in mehreren Testkategorien getestet. Welche Testkriterien dabei besonders wichtig waren, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Testkriterium: Sicherheit

skates-extremeDie Sicherheit ist bei allen Inline-Skates einer der wichtigsten Punkte. In einem Inline-Skates Test 2017 muss jedes Modell hohe Anforderungen hinsichtlich der Stabilität sowie dem Aufbau erfüllen. Alle Teile müssen so verbaut sein, dass sie sich während der Testfahrt nicht einfach lösen können und den Anwender dadurch zum Sturz bringen.

Außerdem sind auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Bremsklötze eine gute Sache, wobei dies nicht bei allen Arten von Inline-Skates in Frage kommt. Wir verraten Ihnen aber in jedem Fall, ob ein Hersteller das Thema Sicherheit bei Inline-Skates ernst nimmt oder eben nicht.

Testkriterium: Fahrverhalten

In diesem Punkt wurde im Test genauer hingeschaut, wie gut sich die getesteten Inline-Skates fahren lassen. Im Optimalfall benötigen die Tester wenig Kraft und freuen sich über ein geschmeidiges Fahrgefühl mit möglichst wenig Widerstand. Auch in dieser Testkategorie wurde natürlich Rücksicht auf die speziellen Anforderungen von unterschiedlichen Arten von Inline-Skates genommen.

Testkriterium: Komfort

Ein guter Inline-Skate sollte sich auch gut anfühlen. Das heißt, dass der Fuß nicht eingeengt werden darf und hochwertige Materialien für ein angenehmes Gefühl sorgen.

Testkriterium: Handhabung

Gute Inline-Skates zeichnen sich nicht nur durch gute Ergebnisse beim Fahren aus, sie kommen dem Nutzer auch entgegen. Das heißt, dass das Verwenden der Inline-Skates möglichst selbsterklärend funktionieren sollte, sodass sich ein Blick ins Handbuch erübrigt. In diesem Punkt gehen Testpersonen dem im Rahmen des Inline-Skates Test genauer nach. Dabei verraten die Testpersonen auch, in welchem Umfang sich einzelne Modelle konfigurieren und verändern lassen, beispielsweise durch das Tauschen von Rollen und anderen Teilen.

Testkriterium: Material und Verarbeitung

Bei diesem Punkt sehen die Testpersonen sich sehr genau an, aus welchem Material einzelne Inline-Skates bestehen und wie gut sie verarbeitet sind. Hochwertige Materialien sind natürlich zu bevorzugen und im besten Fall werden Mängel wie Spaltmaße oder herausstehende Nähte vergebens gesucht.

Testkriterium: Lautstärke

Die Lautstärke von Inline-Skates ist häufig nicht nur für den Anwender selbst ein Problem, sondern auch für die Umwelt. Deshalb gehen Testpersonen in diesem Punkt genauer darauf ein, wie laut genau einzelne Modelle ausfallen. Über die Qualität eines Inline-Skates sagt dies zwar wenig aus, doch für viele ist es dennoch ein wichtiges Testkriterium.

Testkriterium: Preis-Leistungs-Verhältnis

Gute Inline-Skates dürfen gerne etwas mehr kosten, doch sollte es kein Hersteller mit dem Preis übertreiben. Testpersonen prüfen in dieser Testkategorie, ob der verlangte Preis für das Gebotene gerechtfertigt ist. Dazu vergleichen Testpersonen getestete Inline-Skates mit gleichwertigen Modellen und ziehen dazu sowohl die UVP als auch tatsächliche Straßenpreise zu Rate, um ein möglichst realistisches Bild zeichnen zu können.

Worauf muss ich beim Kauf von Inline-Skates achten?

skatesWichtig ist beim Kauf von Inline-Skates zunächst, wofür diese überhaupt zum Einsatz kommen sollen. Darüber sollte sich jeder ausgiebig Gedanken machen. Zwar gibt es durchaus Allrounder-Modelle, diese können aber in keiner Kategorie vollends überzeugen. Sie eignen sich zum Beispiel so gut wie gar nicht für das Ausführen von Tricks und machen aufgrund eines zu hohen Gewichts auch beim Fitness keine allzu gute Figur.

Auch der Erfahrungsgrad eines Nutzers spielt eine wichtige Rolle beim Kauf. Einsteigern können wir vor allem Fitness-Skates ans Herz legen, da diese im direkten Vergleich am einfachsten zu kontrollieren sind und sich das Fahren damit hervorragend erlernen lässt. Ebenfalls eine gute Wahl für die ersten Schritte sind aber auch Hockey-Skates und Aggressive Skates. Wer sich bereits mit Inline-Skates auskennt, wählt einfach nach den eigenen Präferenzen oder probiert etwas Neues aus. Wer das Fahren erst einmal gelernt hat, ganz gleich mit welcher Art von Inlinern, kommt mit neuen Modellen in der Regel schon nach kurzer Eingewöhnung ohne Weiteres zurecht. Das gilt übrigens auch für alle, die mit Schlittschuhen umgehen können.

Der Tragekomfort ist definitiv wichtig beim Kauf eines Inline-Skates. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich zunächst die richtige Größe. Inline-Skates fallen von Hersteller zu Hersteller etwas unterschiedlich aus, doch wir können empfehlen, sie jeweils eine Größe größer als die eigene Schuhgröße zu kaufen. Auf diese Weise werden die Füße nicht eingeengt und Sie können befreit fahren. Zu viel Platz sollte im Inneren aber auch nicht sein, damit für einen festen Halt gesorgt ist. Einige Zentimeter lassen sich durch eine gute Fixierung mit Gurten und Schnürsenkeln aber leicht kompensieren.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Im Bereich der Inline-Skates stechen einige Hersteller durch eine besonders hohe Qualität und innovative Produkte heraus. Die Wichtigsten davon möchten wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

Rollerblade existiert bereits seit 1983 und ist einer der absoluten Pioniere in Sachen Inline-Skates. Lange Zeit handelte es sich sogar um den einzigen industriellen Hersteller der innovativen Rollschuhe.

Aus diesem Grund ist der Markenname heute auch ein Synonym für Inline-Skates. Spätestens seit den 1990er Jahren steht Rollerblade allerdings unter einem immer größeren Konkurrenzdruck, was den Produkten aber weitgehend gut getan hat. Rollerblade war gezwungen, die Qualität hoch zu halten und gleichzeitig immer wieder neue Artikel mit teilweise einzigartigen Features zu entwickeln.

Bis heute ist Rollerblade dadurch weltweit Marktführer bei Inline-Skates und bietet Produkte aus zahlreichen Kategorien in allen Preisklassen an. Sowohl Einsteiger als auch Profis finden im reichhaltigen Produktkatalog so gut wie immer etwas für die eigenen Bedürfnisse.

Der US-amerikanische Hersteller K2 ist noch älter als Konkurrent Rollerblade, hat seine Wurzeln allerdings im Wintersport. Größere Bekanntheit erlangte K2 in den 70er Jahren mit der Erfindung der Glasfaserskis welche leichter sind als gewöhnliche Skis und dabei größere Belastungen aushalten.

Die neue Technik erlaubte erstmals waghalsige Stunts, wie sie sonst nur von Skateboards bekannt waren. Mit der Zeit entdeckte K2 immer neue Geschäftsbereiche für sich und übernahm im Zuge dessen auch viele andere Unternehmen, wie etwa Rawlings, Line Skis oder Dana Designs.

Heute handelt es sich um einen der größte Sporthersteller weltweit, der auch in Sachen Inline-Skates gut aufgestellt ist. Hauptsächlich finden sich im Produktkatalog hochwertige Fitness-Skates, es sind aber auch einige Aggressive Skates und Speed Skates zu finden.

Powerslide ist ein Hersteller, der sich voll und ganz der Herstellung von Speed Skates und Crossskates verschrieben hat. Diese Nische bedient das Unternehmen mit vielen einzigartigen Produkten, die so nirgendwo anders zu finden sind.

Das Angebot richtet sich also klar an erfahrene Nutzer mit speziellen Ansprüchen. Diese finden jedoch in den meisten Fällen genau das, was sie für ihre individuellen Anforderungen benötigen. Übrigens kann auch die Qualität überzeugen.

Der französische Hersteller Salomon ist wie K2 ursprünglich für seine Wintersportartikel bekannt, eroberte aber im Laufe der Zeit auch viele weitere Bereiche.

In Sachen Inline-Skates gibt es hochwertige Fitness-Skates zu entdecken, die sich sowohl an Einsteiger als auch Fortgeschrittene richten und mit einer sehr hohen Qualität punkten können. Preislich ist das zwar nicht immer ganz günstig, die Investition lohnt sich aber für alle, die es mit ihrem Hobby ernst meinen.

Das 1952 in Italien gegründete Unternehmen Roces leistete vor allem im Bereich Aggressive Skates wichtige Pionierarbeit. Es gilt mitunter sogar als Erfinder der Trick-Skates und freut sich daher über eine breite Anhängerschaft. Ursprünglich stelle Roces eigentlich Schlittschuhe her, doch die Italiener verstanden es, sich auf einen verändernden Markt schnell einzustellen.

Nach den ersten Erfolgen von Rollerblade entwickelten die Ingenieure schnell ganz eigene Inline-Skates, die sich von der Konkurrenz deutlich unterschieden. Bis heute gibt es bei Roces einzigartige Skates zu entdecken, die sich speziell an Street Skater richten, aber auch hervorragende Fahreigenschaften bieten und sich damit prinzipiell auch für Einsteiger anbieten.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Inline-Skates am Besten?

skate-kids-2Beim Kauf von Inline-Skates stellt sich unweigerlich die Frage, wo diese am besten zu erwerben sind. Im Folgenden möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Einzelhandel und Onlineshop vorstellen und verraten dabei, welche dieser beiden Optionen sich eher anbietet.

Der klassische Einzelhandel punktet vor allem mit der Möglichkeit, Inline-Skates vor ort anzuprobieren. Dadurch wissen Anwender relativ schnell, ob die Skates sich am eigenen Fuß gut anfühlen oder nicht. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, allerdings enden die Vorteile des Fachhandels an dieser Stelle auch schon wieder.

Gerade auf die Beratung der Verkäufer sollte sich niemand zu sehr verlassen. Immer wieder ist hier zu beobachten, dass Verkäufer ihren Kunden viel zu teure Inline-Skates empfehlen, um größere Gewinne zu erwirtschaften.

Im Internet haben sie mit einer zweifelhaften Beratung nicht zu kämpfen. Hier kann sich jeder auf unabhängigen Plattformen über die Vor- und Nachteile von bestimmten Modellen informieren. Wer einmal die Preise zwischen Einzelhandel und Internet vergleicht, stellt auch schnell fest, dass sich mit Onlineshops viel Geld sparen lässt.

Nicht nur sind die Artikel hier ohnehin schon deutlich günstiger erhältlich, Käufer können auch schnell und bequem verschiedene Shops miteinander vergleichen und sich für das günstigste Angebot entscheiden. Im Einzelhandel bleibt hingegen oft nur ein einziges Fachgeschäft, das sich gerade in der Nähe befindet und selbst dafür sind zum Teil weite Strecken zurückzulegen. Wer im Internet kauft, holt sich hingegen eine riesige Auswahl aus ganz Deutschland direkt ins Wohnzimmer und bestellte Ware findet ihren Weg bequem bis an die Haustür.

Dabei sind auch Ladenöffnungszeiten kein Thema. Onlineshops haben rund um die Uhr geöffnet, sodass Sie genau dann dort einkaufen können, wenn es Ihnen gerade am besten passt. Auch am Wochenende sowie an Feiertagen ist das überhaupt kein Problem.

Ebenfalls für das Internet spricht die breite Auswahl an Inline-Skates. Der Fachhandel führt in der Regel nur einige wenige Modelle, wobei spezielle Skates wie aus dem Bereich Aggressive oder Crossskates nicht selten komplett fehlen. Im Internet gibt es hingegen ständig Inline-Skates aus allen nur erdenkliche Kategorien, die auch nach wenigen Tagen geliefert werden. Sie müssen sich dabei auch keine Gedanken darüber machen, wenn ein Inliner mal nicht passen sollte. Sie können diesen dann einfach zurückschicken und erhalten nach Absprache mit dem Händler neue Skates in einer anderen Größe. Wer möchte, kann sogar innerhalb von 14 Tagen den Kaufpreis zurückverlangen, dieses Recht ist bei Fernabsatz im deutschen Gesetz verankert. Im Einzelhandel gibt es darauf keinen Anspruch, wodurch der Kauf im Internet sogar noch sicherer ist.

Aufgrund all dieser Vorteile können wir Ihnen für den Kauf von Inline-Skates das Internet nur ans Herz legen. Sie genießen hier eine größere Auswahl zu günstigeren Preisen und können den gesamten Einkauf ganz bequem zu Hause erledigen.

Wissenswertes & Ratgeber

Rund um Inline-Skates gibt es viele interessante Fakten, verrückte Geschichten sowie nützliche Tipps zu entdecken. Einige davon möchten wir Ihnen etwas genauer vorstellen.

Die Geschichte der Inline-Skates

rollschuheDie Geschichte der Inline-Skates ist stark mit der Geschichte der Rollschuhe verknüpft. Schon im Jahr 1760 erfand Jean-Joseph Merlin die ersten vergleichbaren Geräte, die sich von heutigen Modellen aber natürlich noch deutlich unterschieden. Sie verfügten nur über jeweils zwei Räder und glichen eher kleinen Fahrrädern, sogar Haltegriffe waren vorhanden. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dann die ersten Rollschuhe mit vier Rädern auf den Markt, welche große Erfolge feierten und die bisherigen Modelle zunächst obsolet werden ließen. Vor der Erfindung des Rollschuhs mit vier Rädern waren sämtliche Modelle von ihrer Form her Inline-Skates.

In den 1990er Jahren feierten Inline-Skates schließlich ein phänomenales Comeback. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum Einen setzten sie sich als Trainingsgerät für Eishockeyspieler in den USA durch. Diese wollten ihre Fähigkeiten auch während der Sommermonate verfeinern, wenn kein Eis weit und breit verfügbar war. Diesen Trend erkannte Rollerblade und bot schnell passende Inline-Skates an, die dann auch für den Massenmarkt vermarktet wurden.

Dem Erfolg der Inline-Skates war aber auch zuträglich, dass zu dieser Zeit Skateboards sowie der Funsport an sich eine Renaissance erlebte. Kinder und Jugendliche verbrachten viel Zeit in Skateparks und nicht wenige suchten nach einer Alternative, da das Erlernen des Skateboards eine hohe Einstiegshürde beinhaltet. Inline-Skates lassen sich im Vergleich einfacher erlernen und auch die Verletzungsgefhar ist in der Regel geringer.

Mit der Zeit entwickelten sich Inline-Skates immer weiter und es entstanden ganz eigene Unterarten des Sports. Einige konzentrierten sich immer stärker auf das Vollführen von Tricks, wie es bei Skateboards üblich ist. Daraus resultieren dann die Aggressive Skates. Andere versuchten, so viel Geschwindigkeit wie möglich zu bekommen und entwickelten Speed Skates. Spätestens seit Ende der 90er Jahre sind Inline-Skates außerdem ein willkommenes Trainingsgerät, das nicht nur die Fitness steigert, sondern vor allem auch Spaß macht. Heute kann sich jeder über eine größere Auswahl als je zuvor freuen, sodass sich ohne Probleme für jedermann passende Inline-Skates finden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Inline-Skates

Inline-Skates erfreuten sich auch in Deutschand schon nach kurzer Zeit über große Erfolge. Es kam zu einem regelrechten Boom, aus dem eine riesige Fan-Gemeinschaft entstand. In den letzten Jahren blieben diese Zahlen weitgehend stabil. Laut Statista gaben von 2012 bis 2017 mehr als eine Million Menschen an, regelmäßig Inline-Skates zu fahren. 7,5 fahren zumindest ab und zu damit.

Daraus lässt sich also schließen, dass wenigstens in jedem 10. deutschen Haushalt heute ein oder mehrere Paare Inline-Skates stehen. Weltweit steigt und sinkt die Popularität von Inline-Skates und Rollschuhen allgemein immer wieder. Einige Experten sprechen von einem Verhalten wie in einer Achterbahn. Einem regelrechten Boom folgt also nicht selten ein starker Abfall, nach dem das Interesse sich langsam wieder steigert und es dann irgendwann zum nächsten Boom kommt.

So waren Rollschuhe beispielsweise in den 1970er Jahren bereits sehr beliebt, in den 80ern aber kaum noch ein Thema, bevor sie dann in den 90er Jahren zusammen mit Inline-Skates ein Comeback feierten. Lange Zeit war nicht ganz klar, wie Inline-Skates im Straßenverkehr einzuordnen sind. Viele sahen sie eher als Spielzeug an und forderten ein Fahrverbot auf der Straße. Andere hoben hervor, dass Inline-Skates deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen als etwa Kinderwagen oder Roller, weshalb eine Einordnung als Fahrzeug richtig wäre. Endgültig geklärt werden konnte diese Frage erst im Jahr 2002.

Der Bundesgerichtshof teilte Inline-Skates in diesem Jahr als ein ähnliches Fortbewegungsmittel wie Rodelschlitten und Roller ein, weshalb Inline-Skater fortan als Fußgänger zu behandeln waren. Daraus folgt, dass das Verwenden der Straße heute nicht erlaubt ist. Selbst Fahrradwege dürfen per Gesetz nicht mit Inlinern befahren werden. Es gibt jedoch einige Ausnahmen von diesen Regeln. Zum einen wurde ein neues Straßenschild eingeführt, auf dem ein Inline-Skater zu sehen ist.Inline-Skaten_und_Rollschuhfahren_frei

Dieses zeigt an, dass die entsprechende Straße mit Inline-Skates frei befahren werden darf. Darüber hinaus ist das Befahren von Radwegen und Straßen dann legitim, wenn an einem Ort kein Bürgersteig vorhanden ist. Die Erfahrung zeigt auch, dass es bei Befahren eines Radwegs zu keinerlei Problemen kommt, wenn Inline-Skater genügend Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen und nicht zu schnell fahren. Einige Städte sperren darüber hinaus auch regelmäßig bestimmte Straßenbereiche ab und geben sie speziell für Inline-Skater frei. Derartige Events gibt es beispielsweise in Frankfurt am Main unter dem Namen »Skate Night«.

Viele Inline-Fahrer hören während dem Fahren gerne Musik, wogegen an und für sich auch nichts einzuwenden ist. Allerdings sollte eine gewisse Lautstärke nicht überschritten werden, damit Inliner ihre Umgebung noch wahrnehmen können. Im Straßenverkehr mit anderen Teilnehmern empfiehlt es sich außerdem, nur einen Kopfhörer einzustecken, damit Gefahren rechtzeitig erkannt werden.

Eine interessante Alternative ist in dieser Hinsicht auch ein mobiler Lautsprecher. Dieser lässt sich zum Beispiel in einem Rucksack oder in der Jackentasche verstauen und er bietet damit Musik, ohne die Ohren des Nutzers von der Umwelt abzuschneiden, wie es mit vielen In-Ear Kopfhörern der Fall ist.

Es gibt nichts, was es nicht gibt …

Rollschuhe und Inline-Skates kamen und kommen bei den unmöglichsten Gelegenheiten zum Einsatz. Manch einer ist mit dem Sport so verbunden, dass es ihm nicht reicht, nur damit zu trainieren oder durch die Gegend zu fahren. Tatsächlich haben sogar schon Menschen auf Rollschuhen geheiratet. Das war zuerst im Jahr 1912 in Milwaukee der Fall und seither sind schon die einen oder anderen diesem Beispiel gefolgt. Heute ist es in Deutschland übrigens prinzipiell ebenfalls möglich, auf Inline-Skates zu heiraten. Es gibt kein Gesetz, das dagegen sprechen würde.

skates-fahrenDie Vorteile von Inline-Skates entdeckten auch einige findige Geschäftsleute für sich. Bis heute gibt es zahlreiche Restaurants, in denen Kellner auf Rollschuhen oder Inline-Skates unterwegs sind. Auf diese Weise kann auch das größte Restaurant der Welt in Hongkong alle seine Gäste in kürzester Zeit mit Speisen und Getränken versorgen. Die Inline-Skates wurden aber ohne Zweifel auch zu einem gewissen Grad aufgrund des Showeffekts gewählt.

Inline-Skates sind insgesamt also weit mehr, als einfach nur ein Trainingsgerät oder ein ungewöhnliches Fortbewegungsmittel. Schon seit Jahrzehnten lassen sich Menschen von Rollschuhen und Ähnlichem regelrecht inspirieren und ihre Kreativität aufblühen. In den Vereinigten Staaten gibt es sogar Jugendprogramme, die Drogenabhängige und andere gebeutelte Menschen von der Straße holen und unter anderem mit Inline-Skates einen neuen Sinn im Leben zeigen sollen.

Verarbeitet wurde das Thema auch bereits in den Medien. Viele Filme wurden bereits gedreht, in denen die Protagonisten beinahe ausschließlich auf Rollschuhen oder Inline-Skates unterwegs sind. Nicht unerwähnt bleiben sollten hier auch die Videospiele. Gerade die Spiele der Tony Hawk Reihe, die Ender der 90er erschienen, sind heute jedem Gamer ein Begriff. Sie brachten das Thema Skaten erstmals einem breiten Publikum näher und waren sicherlich auch mitverantwortlich für die große Popularität des Sports in dieser Zeit.

Inline-Skates waren zwar weniger in diesem Bereich vertreten, doch mit Aggressive Inline gab es zumindest ein Spiel, das sich rund um Inliner drehte. Ein weiteres populäres Beispiel ist die Jet Set Radio Reihe von Sega. Das Skaten an sich ist mit den Jahren zu einer eigenen Subkultur herangewachsen, wobei es den meisten gar nicht so wichtig ist, ob es nun auf einem Skateboard, Rollschuhen oder eben Inlinern passiert.

Inline-Skates vs. Rollschuhe

Die unterschiedliche Bauweise von Rollschuhen und Inline-Skates führt dazu, dass beide Varianten ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile besitzen. Welches dabei die bessere Variante ist, hängt zu einem großen Teil vom jeweiligen Fahrstil ab. Prinzipiell ist die Laufbewegung bei Rollschuhen und Inline-Skates genau die gleiche.

Unterschiede gibt es vor allem bei der Geschwindigkeit. Je schneller ein Fahrer fährt, desto mehr Stabilität erreicht er mit Inline-Skates. Rollschuhe sind hingegen bei geringeren Geschwindigkeiten und auch im Stand deutlich stabiler. Daher sind Rollschuhe für absolute Neueinsteiger eine gute Option, um sich mit dem Thema überhaupt vertraut zu machen. Wer sofort mit Inline-Skates startet, hat es in der Regel etwas schwieriger. Unmöglich ist es jedoch nicht, das Fahren direkt auf Inlinern zu erlernen.

stopperInline-Skates erreichen bauartbedingt deutlich höhere Geschwindigkeiten als Rollschuhe, was ihren praktischen Nutzen deutlich erhöhen kann. Geübte Fahrer sind damit leicht genauso schnell wie mit einem Fahrrad und können Inline-Skates so für tägliche Wege verwenden. Hinzu kommt der Preis von Inlinern und Rollschuhen. Letztere sind heute eher ein Nischenprodukt und deshalb nur in geringer Auswahl zu relativ hohen Preisen erhältlich. Abseits von sehr hochwertigen Modellen werden Rollschuhe heute kaum noch hergestellt und auch Ersatzteile sind nur schwer zu finden. Ganz anders sieht es bei den Inlinern aus.

Diese gibt es schon sehr günstig und in einer riesigen Auswahl, sodass sich leicht etwas Passendes findet. Insgesamt lässt sich sagen, dass Inline-Skates die Rollschuhe weitgehend abgelöst haben. Für die meisten Fahrer bieten sie insgesamt einfach mehr Vorteile. Rollschuhe wählen viele hingegen vor allem aus optischen Gründen. Ein wirklicher Sieger lässt sich im Vergleich aber kaum feststellen, da die persönlichen Präferenzen hier eine zu große Rolle spielen. Letztlich sollte jeder einfach mit dem Fahren, was ihm mehr zusagt und sich nicht allzu sehr auf die Meinung Dritter verlassen. Wer die Möglichkeit hat, probiert also am besten beide Varianten einfach einmal selbst aus.

Inline-Skaten erklärt

Das Inline-Skaten ist schon nach wenig Übung erstaunlich einfach und wie das Fahrradfahren geht es schnell in Fleisch und Blut über und lässt sich nicht mehr verlernen. Wer noch ganz am Anfang steht, sollte sich an die folgenden Tipps halten, um das Fahren schnell und sicher zu erlernen.

  1. Wichtig ist zunächst der passende Inline-Skate. Der Fahrer muss sich darin wohlfühlen, die Füße dürfen weder eingeengt werden, noch zu locker im Schuh sitzen.
  2. Für den Anfang sollten nur gerade Strecken befahren werden, am besten in einem Skatepark oder auf einem Parkplatz. Das Bergabfahren ist gefährlich, besonders wenn der Nutzer noch nicht über eine gute Bremstechnik verfügt. Es können sich hier je nach Gefälle extrem hohe Geschwindigkeiten entwickeln, was zu fatalen Unfällen führen kann.
  3. Bei den ersten Versuchen lässt sich der eine oder andere Sturz kaum vermeiden. Deshalb ist geeignete Schutzkleidung wichtig, um Verletzungen zu vermeiden. Wenigstens ein Helm ist Pflicht, darüber hinaus sind auch Schoner für Ellenbogen und Knie empfehlenswert.
  4. Für den Anfang sollten Sie sich für Skates mit Bremsklötzen entscheiden, da das Bremsen damit weit einfacher ist als mit einem T-Brake, bei dem die Skates seitlich entgegen der Fahrtrichtung angeordnet werden.

skate-kidsDie optimale Fahrtechnik muss dann jeder für sich selbst finden. Für den Anfang sollten Sie sich darauf konzentrieren, überhaupt auf den Skates sicher stehen zu können und dies auch mit nur einem Bein hinzubekommen. Dann können Sie langsam anfangen, einen Fuß nach vorne zu schieben und so langsam Geschwindigkeit aufzunehmen.

Machen Sie sich dabei zunächst keine Gedanken um die Geschwindigkeit, sondern konzentrieren Sie sich mehr auf Ihre Sicherheit und eine möglichst gerade Fahrbahn. Nach den ersten erfolgreichen Schüben können Sie dann langsam anfangen, stärkere und Längere Schübe zu vollführen und sich auf diese Weise immer weiter steigern. Sie werden feststellen, dass Sie ihren ganz eigenen Stil entwickeln. Muten Sie sich aber in keinem Fall zu viel zu.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wenn es einige Zeit dauert, bis Sie Inline-Skates richtig im Griff haben, ist das überhaupt kein Problem. Für den Anfang reicht es schon aus, wenn Sie etwa 20 Minuten am Tag üben. Die Regelmäßigkeit ist dabei weit hilfreicher als ein sehr intensives Training. Wer also täglich ein paar Minuten übt, feiert schneller Erfolge als jemand, der nur an einem Tag mehrere Stunden übt.

Gesundheitliche Auswirkungen und positive Effekte durch Inline-Skaten

Nicht wenige nutzen Inline-Skates als Alternative zum Joggen. Das Training ist ähnlich intensiv, bietet jedoch einige Vorteile zum Laufen. Durchschnittlich sportliche Menschen können damit vor allem schneller Erfolge feiern und auch die Einstiegshürde fällt geringer aus. Außerdem ist auch keine lange Vorbereitung mit Dehnen nötig, sondern es lässt sich prinzipiell sofort mit dem Skaten starten.

skatingEin großer Vorteil beim Inline-Skaten sind auch die gleichmäßigen Bewegungen, die sich direkt auf die eigene Gesundheit auswirken. Sie schonen die Gelenke und trainieren Kraft, Koordination und Ausdauer annähernd gleichmäßig. Ein noch ausgeglicheneres Training bietet höchstens das Schwimmen. Durch den relativ geringen Kraftaufwand im Vergleich zu anderen Trainingsmethoden bietet Inline-Skating sich auch für übergewichtige Personen an. Diese können damit abnehmen, ohne beim Training die Gelenke durch das eigene Gewicht zu belasten. Sportwissenschaflter empfehlen Inline-Skating auch als Ergänzung zu einem bestehenden Training. Das bringt Abwechslung in den Trainingsplan und hilft dabei, den eigenen Körper auf unterschiedliche Situationen vorzubereiten.

Natürlich gibt es aber auch beim Inline-Skating einige gesundheitliche Risiken. Vor allem Stürze bei hohen Geschwindigkeiten können ohne passende Schutzkleidung schwere Folgen nach sich ziehen. Das ist vor allem im Straßenverkehr der Fall, wenn noch andere Verkehrsteilnehmer beteiligt sind. Derartige Risiken lassen sich aber minimieren. Muten Sie sich nie zu viel zu, sondern fahren Sie entsprechend den eigenen Fähigkeiten.

Schnelles Fahren ist darüber hinaus nur auf abgesteckten Strecken angesagt. Auf öffentlichen Straßen ist es ein absolutes No-Go, selbst für sehr erfahrene Inline-Skater. Das Risiko für sich selbst und andere ist dabei einfach zu hoch. Wer stets vorsichtig und vorausschauend fährt, geht aber nur sehr geringe Risiken ein und freut sich über zahlreiche positive Effekte hinsichtlich der Gesundheit und der eigenen Fitness. Übrigens verbraucht schon eine halbe Stunde Inline-Skaten mehr als 500 Kalorien. Der Sport eignet sich also auch hervorragend zum Abnehmen.

Was ist Aggressive Inline-Skating?

Aggressive Skating bezeichnet eine spezielle Form des Inline-Skating, bei der es weniger um das Fahren an sich als viel mehr um waghalsige Stunts und Tricks geht. Das einfachste ist dabei noch, über bestimmte Dinge zu springen. Erfahrene Aggressive Skater machen aber noch viel mehr zum Teil unglaubliche Dinge. Was genau, möchten wir im Folgenden kurz genauer vorstellen.

Sehr verbreitet ist das sogenannte Grinden. Dabei fährt ein Skater mit der Schiene seines Inline-Skates über ein Geländer oder über einen Bordstein und bewegt sich auf diese Weise fort. Mit dieser Methode lassen sich auch Treppen und andere Hindernisse stilvoll überwinden. Geübte Fahrer können über mehrere Meter grinden und zum Teil sogar die Position währenddessen ändern.

Sprünge an sich lassen sich mit einigen Tricks ebenfalls deutlich aufwerten. Beliebt ist es zum Beispiel, sich während einem Sprung um die eigene Achse zu drehen und zwar so oft wie möglich. In einer Halfpipe schaffen die besten Fahrer drei Umdrehungen und mehr während nur einem Sprung. Garniert werden die Sprünge gerne auch mit sogenannten Grabs. Der Fahrer hält dabei die eigenen Skates mit den Händen fest und kann auf diese Weise verschiedene Posen ausführen. Diese Art von Skaten hat dadurch tatsächlich auch viel mit Kunstturnen gemein.

Zu empfehlen ist Aggressive Skating Einsteigern jedoch in keiner Weise. Es handelt sich um die wohl anspruchsvollste Variante des Inline-Skatings mit einem recht hohen Verletzungsrisiko. Wer genügend Zeit mitbringt und möglichst jeden Tag trainiert, kann sich langsam an das Thema heranwagen. Hier ist es aber noch wichtiger als bei anderen Inline-Skating Varianten, die eigenen Grenzen zu kennen und sich nicht zu viel zuzumuten.

Nützliches Zubehör

Unverzichtbares Zubehör für jeden Inline-Skater ist die passende Schutzkleidung. Ein Helm ist bei jeder Fahrt Pflicht, um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden. Darüber hinaus helfen Schoner an Ellenbogen und Knien dabei, Verletzungen an den Gelenken vorzubeugen. Ebenfalls zu empfehlen sind Schoner für die Handgelenke. Bei einem Sturz stützen die meisten sich automatisch damit ab, was immer wieder zu unschönen Verletzungen führt. Die Schoner mildern die Einschlagwirkung und können im Extremfall sogar einen Knochenbruch vermeiden.

rollenSehr nützlich sind auch Ersatzteile für die eigenen Inline-Skates. Gerade kleinere Mängel lassen sich damit einfach und kostengünstig beheben, sodass Sie mit nur einem Paar Inline-Skates viele Jahre Freude haben können. Beispielsweise lassen sich die Rollen mit wenigen Handgriffen durch neue ersetzen und auch für die Schiene gibt es bei den meisten Skates passende Ersatzteile. Für den Austausch der Teile braucht es natürlich auch passendes Werkzeug, welches jedoch ebenfalls in einer großen Auswahl erhältlich ist.

Auch die passende Kleidung ist nicht zu vernachlässigen. Sie sollte möglichst eng anliegen, um den Fahrer in keinerlei Weise einzuschränken. Gerade wer für die Fitness skaten möchte, sollte über die Anschaffung eines Lauf-Outfits nachdenken. Das ist zwar keine Pflicht, doch normale Straßenkleidung kann Schweiß deutlich schlechter ableiten, wodurch Sie sich schneller erschöpft fühlen. Sehr weite Kleidung kann außerdem beim Fahren leicht im Weg sein und zum Teil sogar Stürze verursachen.

Wer mit Inline-Skates häufig in Gebäuden oder in der Innenstadt unterwegs ist, für den sind vielleicht sogenannte Step-in Inliner interessant. Dabei handelt es sich um Modelle, in die Sie mit ganz normalen Schuhen hineinsteigen können. Das hat den Vorteil, dass Sie das Gerüst samt Schiene einfach abnehmen können und dann zu Fuß überall unterwegs sein können, wo das Fahren mit Inlinern eigentlich verboten ist. Darüber hinaus genießen Sie eine größere Auswahl bei der Wahl des Innenschuhs.

Alternativen zu Inline-Skates

Neben den bereits erwähnten Rollschuhen gibt es einige weitere potenzielle Alternativen zu Inline-Skates. Zu nennen wäre dabei ohne Zweifel das klassische Skateboard. Es ist zwar schwieriger zu erlernen, bietet prinzipiell aber viele Vorteile, über die auch Inline-Skates verfügen. Allerdings ist das Verletzungsrisiko bisweilen auch etwas höher und darüber hinaus sind Skateboards weniger stabil. Sie werden also öfter Ersatz kaufen müssen.

rollerDer Tretroller ist eine Alternative für alle, die mit ihren Skates nur durch die Gegend fahren möchten und sowohl auf hohe Geschwindigkeiten als auch auf Tricks verzichten können. Der Vorteil ist hierbei, dass die Lenkstange zusätzliche Sicherheit gibt und das Erlernen grundsätzlich deutlich einfacher ausfällt. Dafür sind jedoch die Trainingseffekte etwas weniger hoch und auch die Gesundheit profitiert weniger.

Eine weitere Alternative ist das sogenannte Snakeboard. Dieses sieht auf den ersten Blick wie ein Skateboard aus, unterscheidet sich davon jedoch recht deutlich. Der vordere und hintere Teil des Boards sind zum Teil voneinander getrennt, sodass sie sich weitgehend unabhängig voneinander bewegen lassen.

Das hat den Vorteil, dass der Fahrer beschleunigen kann, ohne den Fuß vom Board zu nehmen. Durch die richtigen Bewegungen beschleunigt das Board scheinbar von alleine. Die richtige Technik ist jedoch nicht ganz einfach zu erlernen, es braucht viel Übung dafür. Wer den Bogen raus hat, kann jedoch ähnliche Effekte wie mit Inline-Skates erzielen.

Longboards sind speziell für die Fortbewegung mit dem Skateboard gedacht. Sie eignen sich nicht für Tricks und dergleichen, erreichen dafür aber auch höhere Geschwindigkeiten. Es handelt sich also um das Äquivalent zu einem Speedskate. Durch die größere Standfläche fällt auch das Erlernen der richtigen Technik in der Regel leichter.

Ebenfalls eine legitime Alternative zu Inline-Skates sind Fahrräder. Gerade wenn es um die reine Fortbewegung geht, sind sie in den meisten Fällen schneller und strengen den Nutzer weniger an. Beim Training werden die Gelenke jedoch nicht ganz so gleichmäßig belastet wie auf Inline-Skates. Wer also in erster Linie etwas für die eigene Fitness tun möchte, trifft mit Inline-Skates bisweilen eine bessere Wahl. Generalisieren lässt sich das jedoch nicht, es hängt immer auch von den eigenen Ansprüchen ab. Tricks und Stunts sind übrigens auch mit einem Fahrrad prinzipiell möglich, zu diesem Zweck braucht es dann lediglich ein BMX-Rad.

Weiterführende Links und Quellen

Wer noch mehr über das Thema Inline-Skates erfahren möchte, findet im Folgenden einige interessante Links rund um das Thema. Ein guter Einstieg ist ohne Zweifel der passende Wikipedia-Artikel, der viele Informationen rund um die verschiedenen Arten von Inline-Skates als auch die Geschichte des Sports verrät. Darüber hinaus haben wir für alle Freunde des Visuellen auch einige weitere interessante YouTube Videos herausgesucht. Besonders die Aufnahmen der talentierten Aggressive Skater sind mehr als beeindruckend. Aber Vorsicht: Versuchen Sie auf keinen Fall, solche Stunts nachzumachen. Es handelt sich hier um sehr erfahrene Profis, die seit vielen Jahren mehrere Stunden täglich trainieren.

Inline-Skates bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Inlineskate

Rechtstipps rund um Inline-Skates: https://www.das.de/de/rechtsportal/rechtsfrage-des-tages/wo-darf-ich-inliner-fahren.aspx

15 Tipps für besseres Fahren bei YouTube (englisch): https://www.youtube.com/watch?v=L8Gs_eyIPFA

Inline-Skating in 10 Schritten lernen (YouTube): https://www.youtube.com/watch?v=ZIqQPGN04f8

Aggressive Inline-Skating bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=pV-QMKakxSk

https://de.wikipedia.org/wiki/Inlineskate

https://de.wikipedia.org/wiki/Rollerblade

https://de.wikipedia.org/wiki/K2_Sports

https://de.wikipedia.org/wiki/Crossskate

https://de.wikipedia.org/wiki/Salomon_(Sportartikelhersteller)

https://en.wikipedia.org/wiki/Roces

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/171140/umfrage/haeufigkeit-von-inlineskaten-in-der-freizeit/

https://www.das.de/de/rechtsportal/rechtsfrage-des-tages/wo-darf-ich-inliner-fahren.aspx

http://www.gutefrage.net/frage/rollschuhe-oder-inlineskates

http://www.skating.schmarje.net/Fahrtechnik.htm

http://www.welt.de/gesundheit/article115126222/Inline-Skaten-schont-Gelenke-und-macht-schnell-fit.html

http://mentalfloss.com/article/52168/11-things-you-might-not-know-about-roller-skates

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