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Eiweißpulver Test 2017 • Die 10 besten Eiweißpulver im Vergleich


Eiweißpulver
erfreuten sich früher vor allem bei Bodybuildern und (semi-)professionellen Sportlern großer Beliebtheit. Zunehmend entdecken jedoch auch Hobby-Sportler und Ernährungsbewusste das vielversprechende Pulver.

Ob pur als Shake oder mit anderen Nahrungsmitteln vermischt: Eiweißpulver lässt sich vielseitig einsetzen und unterstützt mit seinem zusätzlichen Protein den Muskelaufbau. In unseren Top 10 stellen wir Ihnen die besten Eiweißpulver vor, vom Profi-Produkt für Bodybuilder bis zum Diät-Helfer für Figurbewusste.

Eiweißpulver Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 29.5.2017

 Das Weider Premium Whey, Schoko - Nougat, 2300 g ist unser Vergleichssieger.Das Optimum Nutrition 100 % Whey Gold Standard Protein Double Rich Chocolate, 1er Pack (1 x 2273 g)  belegt den 2. Platz.Das All Stars 100% Whey Protein, Cookies-Cream, 1er Pack (1 x 2350 g) ist auf dem 3. Platz.Das Scitec Nutrition Whey Protein Professional Erdbeer-Weiße Schokolade, 1er Pack (1 x 2350 g) wurde auf den 4. Platz gewählt.Der Whey Masse Gainer, Eiweisspulver, 3000g Eimer, Erdbeere, Toffi oder Vanille, + Proteinshaker, Sonderangebot Anabol Cracker belegt den 5. Platz.Das BodyWorldGroup Protein Master F90, Muscle Line, Deluxe Proteinshake Vanilla, 3000 g Dose mit Dosierlöffel, 1er Pack (1 x 3 kg) ist auf dem 6. Platz.Das Mammut Formel 90 Protein, Vanille, Eiweißshake, Wheyprotein, 3000 g Dose macht den 7. Platz im Test.Das BB Genics High Protein 91 - hoechste Qualitaet, aus Milcheiweiss, Molkeneiweiss (Whey) & Eieiweiss, Vanille, 750g Dose, SP-EW0211 ist auf dem 8. Platz gelandet.Das Nutri-Plus Shape & Shake Vegan Maracuja 1kg - Pflanzliches Eiweißpulver ohne Aspartam, Laktose & Milcheiweiß wurde auf den 9. Platz gewählt.Das Multipower muscle Formula 80 Evolution, Vanille, 1er Pack (1 x 750 g) ist auf dem 10. Platz.

Weider Premium Whey, Schoko - Nougat, 2300 g

Optimum Nutrition 100 % Whey Gold Standard Protein Chocolate 2273 g)


All Stars 100% Whey Protein, Cookies-Cream 2350 g

Scitec Nutrition Whey Protein Professional Erdbeer-Weiße Schokolade 2350 g


Whey Masse Gainer, Eiweisspulver 3000g + Proteinshaker


BodyWorldGroup Protein Master F90 Vanilla, 3000 g

Mammut Formel 90 Protein, Vanille 3000 g

BB Genics High Protein 91 Vanille, 750g


Nutri-Plus Shape & Shake Vegan Maracuja 1kg

Multipower muscle Formula 80 Evolution, Vanille 750 g

Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,9 2,0 2,2 2,4
MarkeWeiderOptimum NutritionAll StarsScitec NutritionAnabol CrackerBodyworldgroupMammut NutritionBBGenicsNutri-PlusMultipower
Produktgewicht2,3 Kg2,3 Kg2,4 Kg2,4 Kg3,1 Kg3 Kg3 Kg748 g1 Kg750 g
Produktgewicht inkl. Verpackung2,5 Kg2,5 Kg2,7 Kg2,7 Kg3,4 Kg3,4 Kg3,2 Kg939 g1,1 Kg862 g
Eiweißquelle60% Molkenproteinkonzentrat¹
20% Molkenproteinisolat
MokeproteinisolatMokeneiweißkonzentrat 77,9%
Mokeneiweißisolat 12,2%
Molkenprotein-KonzentratWhey Proteinkonzentrat90 % Eiweißmischung (SOJAproteinisolat, MILCHprotein, WEIZENprotein, Glycin, MOLKENprotein, HÜHNEREIprotein)4 Komponenten Eiweiß: Soja Protein Isolate, Whey Protein, Milk Protein, Egg ProteinCalziumcaseinat, Wheyproteingentechnikfreies Sojaproteinisolat 50%, WeizenproteinCalciumcaseinat (55 %), Molkenproteinkonzentrat (20 %), Milchproteinisolat (10 %), Eiweißangereichertes Mokenpulver, Hühnereiklarpulver
Größe2300 g2300 g2350g2350 g3000 g3000 g3000 g750 g1000 g750 g
Zusatz6,7% L-Glutamin, Aroma, Süßungsmittel. Calciumcarbonat, Vitamin B6Enzym-Komplex (Amylase, Protease, Zellulase, Beta-D-Galaktosidase, Lipase)freien Aminosäuren: L-Glutamin, L-Leucin + Taurin plus Enzyme: Papain und Bromelain Dextrose, Taurin, Aroma (Apfel-Zimt), L-Glutamin, Natriumchlorid, Verdickungsmittel Xanthan, Süßunsgmittel Acesulfam-K und Sucralose.Weizenkeimölen, Aminosäuren, BCAA''s, VitaminkomplexL-Glutamin, BCAA`S, VitaminmischungL-Glutamin
mit Vitamin B6 optimiert
semiessentiellen-, essentiellen und verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs) und einem Komplex aus Vitaminen und MineralienVEGAN
essentiellen Aminosäuren, wichtige Mineralstoffe
Beta-Carotin, Vitamin C, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B1
Whey ProteinGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichteProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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64,49 €ab 0,00 € Versand64,49 € gesamt
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Der Vergleichssieger im Video

Muskelaufbau mit Eiweißpulver

Für den Muskelaufbau sind Eiweißpulver ideal.Proteine sind die Bausteine der Muskeln, die ohne ausreichende Eiweißzufuhr nicht wachsen können. Eiweißpulver bieten Ihnen ein ideales Verhältnis von Protein und anderen Nährstoffen – oder enthalten reines Proteinisolat ohne jegliche Zusätze. Das Pulver ist feinkörnig und löst sich in Flüssigkeit gut auf; Sie sollten es unbedingt an einem trockenen Ort lagern. In den meisten Fällen rühren Sie das Pulver mit 150–300 ml Wasser oder Milch an. Häufig können Sie es auch in Joghurt oder Smoothies einrühren.

Unser Produkttest zeigte wieder einmal: Proteine sind die Voraussetzung für das Wachstum von Muskeln – aber kein Wundermittel, welches das Training ersetzen kann. Als Helfer in der Küche ist das Trockenpulver jedoch vielseitig einsetzbar, einfach anzuwenden und – meistens jedenfalls – durchaus schmackhaft.

Bei den meisten Pulvern handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel, mit denen Sie Ihre Nahrung optimieren können. Dabei können und sollten Sie Ihre individuellen Vorlieben und Bedürfnisse berücksichtigen: Nicht jeder Körper ist gleich und reagiert deshalb unterschiedlich auf verschiedene Zusammensetzungen und Mengen. Einige spezielle Proteinpulver können Sie dazu verwenden, um einzelne Mahlzeiten zu ersetzen oder – zum Beispiel bei einer Diät – vorübergehend vollständig auf Shakes umzusteigen.

Eiweißpulver ist der optimale Helfer in der Küche eines Bodybuilders und Sportlers. Ganz von allein wächst der Bizeps jedoch nicht – und auch der Waschbrettbauch formt sich nicht allein durch Proteinshakes. Die zusätzliche Dosis an Eiweiß macht den Muskelaufbau erst möglich; allerdings nur, wenn Sie die Muskulatur auch entsprechend fordern.

Regelmäßiges Training ist neben einer ausgewogenen Ernährung das A und O. Männern fällt es in der Regel leichter, Muskeln zu bilden. Verantwortlich ist dafür das Hormon Testosteron, welches unter anderem das Muskelwachstum anregt und im männlichen Körper deutlich höher konzentriert ist als bei Frauen.

Frauen neigen eher dazu, schlankere Muskelmasse zu bilden, die weniger stark definiert ist. Mit sehr intensivem Training über lange Zeiträume hinweg können allerdings auch Frauen Ihrer Muskulatur eine scharfe Definition verleihen.

Entgegen anderslautenden Gerüchten enthält Proteinpulver übrigens keine Drogen oder Anabolika. Dieser Mythos entstammt vermutlich einer Vermischung von Tatsachen: Richtig ist, dass Bodybuilder häufig Eiweißshakes zu sich nehmen; und leider nutzen immer noch zu viele Bodybuilder Substanzen, um den Muskelaufbau noch schneller voranzutreiben, Fett zu reduzieren und eine stärkere Muskeldefinition sichtbar zu machen.

Diese beiden Dinge haben jedoch nichts miteinander zu tun. Proteinpulver enthält Aminosäuren, Vitamine und Mineralien. Eher wenige enthalten weitere Nahrungsergänzungsmittel, die Kritiker zum Teil argwöhnisch beäugen oder auf Dopinglisten stehen. Seltener wird das Gerücht von Anabolika im Eiweißpulver bewusst von Personen gestreut.

Eiweißpulver ist nicht gleich Eiweißpulver: Kennen Sie die Unterschiede?

Reine Proteinisolate

Proteinisolate sind die ursprünglichste Form des Eiweißpulvers. Bei ihnen handelt es sich um Pulver, das weitestgehend aus Eiweiß besteht und keine zusätzlichen Vitamine und Mineralien enthält. Deshalb sind Proteinisolate ausschließlich zur Ergänzung der täglichen Nahrungszufuhr gedacht. Sie sollten sie dazu verwenden, Mahlzeiten vollständig zu ersetzen. Auch für Diäten sind Proteinisolate eher ungeeignet – es besteht sonst die Gefahr, dass Sie durch die Kombination aus verringerter Kalorienaufnahme und fehlendem Nährstoffausgleich einen ernstzunehmenden Mangelzustand entwickeln.

Einen großen Vorteil bieten Proteinisolate jedoch für alle, die vor allem am Muskelaufbau interessiert sind oder sich ketogen ernähren. Bei einer ketogenen Diät nehmen Sie weniger als 20g Kohlenhydrate pro Tag auf, sodass Ihr Körper seinen Stoffwechsel umstellt: Er verbraucht dann nicht mehr Zucker als primäre Energiequelle, sondern Fett.

Viele Bodybuilder und andere Sportler nutzen diese Ernährungsform, um während eines Cuts möglichst viel Fett zu verlieren und gleichzeitig die mühsam aufgebaute Muskelmasse zu schonen. Viele Eiweiß-Shakes enthalten Kohlenhydrate, welche die Ketose stören. Reine Proteinisolate sind flexibler und erlauben Ihnen, sich Ihren individuellen Shake zusammenzustellen.

Vor allem Kombinationen aus grünen Smoothies mit zusätzlichem Protein erfreuen sich seit einiger Zeit große Beliebtheit.

Milch, Molke, Soja, Reis – Was darf es denn sein?

Der Markt bietet heutzutage Eiweißpulver aus verschiedenen Proteinquellen. Proteinshakes passen sich damit nicht nur an Ernährungsgewohnheiten und -philosophien an, sondern kommen auch Unverträglichkeiten und Allergien entgegen. Die meisten Arten von Proteinen haben ihren eigenen Fanclub: Einige schwören auf Molkeneiweiß, andere bevorzugen Kasein oder Sojaproteine. Ein objektiver Vergleich fällt im Dschungel aus Meinungen schwer – deshalb sollten Sie sich bei der Entscheidung Zeit nehmen und nicht verwirren lassen, wenn Ihnen zum Teil sehr enthusiastische und energische Argumentationen begegnen.

Die einzelnen Eiweißquellen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich des Eiweißgehalts als auch hinsichtlich der biologischen Wertigkeit der Proteine. Die biologische Wertigkeit gibt an, wie gut der menschliche Körper das jeweilige Eiweiß aufnehmen und für sich nutzen kann. Eine besonders hohe biologische Wertigkeit weist das Molkenprotein (Whey-Protein) auf.

Mahlzeitenersatz

Auch als Mahlzeitersatz sind einige geeignet.Einige Eiweißpulver eignen sich als Mahlzeitenersatz; Sie können sie leicht daran erkennen, dass sie von Herstellern ausdrücklich als solcher gekennzeichnet sind. Shakes und Pulver, die keinen entsprechenden Hinweis aufweisen, sollten Sie nicht dazu benutzen, um ganze Mahlzeiten zu ersetzen. Langfristig könnte ein schwerer Mangel an Vitaminen und Mineralien die Folge sein, was ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für Sie darstellt. Wenn Sie Gewicht verlieren möchten, eignen sich die Meal-Replacement-Shakes besonders gut für kurzfristige Diäten. Anderen Crash-Diäten mangelt es im Gegensatz zum Eiweißpulver häufig an essentiellen Nährstoffen.

Trotz der guten Bilanz von Meal-Replacement-Shakes sollten Sie sie nicht länger als empfohlen zu sich nehmen. Die Anwendungsdauer schwankt je nach Shake zwischen einigen Tagen bis zwei Wochen. Insbesondere in den letzten Jahren ernten Shakes immer wieder Kritik, da sie möglicherweise Nieren und Leber übermäßig beanspruchen und somit langfristig zu Schädigungen führen können.

Diät-Shakes sind deshalb keine Dauerlösung und Sie sollten sich nicht zu lange ausschließlich auf Meal-Replacement-Shakes verlassen. Häufig können sie die Anwendung allerdings fortsetzen, wenn sie nicht alle Mahlzeiten durch Eiweißpulver ersetzen. Um Ihre Gesundheit zu fördern und nicht ungewollt zu beeinträchtigen, sollten Sie sich deshalb unbedingt an die Gebrauchshinweise des jeweiligen Produktes halten.

Verschiedene Geschmacksrichtungen

Heutzutage finden Sie beinahe jedes Eiweißpulver mit verschiedenen Aromen. Die Hauptrichtungen reichen dabei von neutral über fruchtig bis hin zu schokoladig. In unserem Produkttest fielen viele Produkte durch einen unnatürlichen, leicht pappigen Geschmack auf. Negativ in Erinnerung blieben uns auch die Fruchtaromen, die zum Teil nur mit viel Fantasie an das jeweilige Obst erinnerten.

Positiv überrascht waren wir von Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder Cappuccino. Bei diesen Aromen fällt der Nachgeschmack des zubereiteten Shakes weniger ins Gewicht und selbst die leicht künstliche Note drängt sich weniger in den Vordergrund. Selbstverständlich hängt die Bewertung von den individuellen Vorlieben ab: Wer nach echtem Fruchtgeschmack sucht, wird von Eiweißmischungen mit Bananen-, Erdbeer- oder Cranberry-Geschmack eher enttäuscht sein.

Das neutrale Pulver erwies sich in unserem Produktvergleich als Anreiz für mehr Kreativität bei der Zubereitung. Wegen des dezenten Eigengeschmacks eignet es sich beispielsweise sehr gut als Zutat für selbstgemachte Smoothies. Mit Eiweiß, das erhitzt werden darf, können Sie sogar Suppen zubereiten. Vor allem bei Diäten kann es von Vorteil sein, Abwechslung in die eiweißlastige Ernährung zu bringen, damit Sie sie auch wie geplant durchhalten können.

Der Zweitplatzierte im Video

Die Wirkung von Eiweißpulver

Eiweißpulver kann Ihnen dabei helfen, mehr Protein als sonst zu sich zu nehmen, ohne dass Sie sich überessen müssen. Im Gegensatz zu Nahrungsmitteln, die reich an Eiweiß sind, hat Proteinpulver weniger Kalorien. Die Extraportion Eiweiß kann Sie deshalb dabei unterstützen, die Makronährstoffe in Ihrer Ernährung besser auszubalancieren.

Als Makronährstoffe bezeichnen Ernährungswissenschaftler die drei Hauptgruppen Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Ein gutes Verhältnis zwischen diesen drei Gruppen ist wichtig, um die Ernährung ausgewogen zu halten. Über die optimalen Proportionen sind sich die Anhänger verschiedener Ernährungsformen jedoch nicht einig. Während die Mehrheit davon ausgeht, eine gesunde Mitte zwischen allen drei Makronährstoffen sei am günstigsten, bevorzugen Low-Carb-Freunde ein Minimum an Kohlenhydraten und besonders viel Protein. Die Menge an Fett wird dabei moderat oder niedrig gehalten.

Eiweißpulver kommt in seinen verschiedenen Variationen in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. In jedem Fall bietet es jedoch nur eine Unterstützung – sowohl bei Diäten zum Abnehmen als auch beim Muskelaufbau. Der menschliche Körper verstärkt seine Muskulatur nur dann, wenn sie ausreichend stimuliert wird. Eiweißshakes sind deshalb kein Ersatz zum Training.

Die zusätzlichen Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen die Muskeln bestehen. Sie sind deshalb unentbehrlich, um sichtbare Trainingseffekte zu erzielen. Häufig reichen herkömmliche Nahrungsmittel nicht aus, um das optimale Verhältnis an Makronährstoffen zu erzielen. Obwohl Proteinpulver also im Grunde genommen nichts anderes enthält, als das Essen aus dem Supermarkt, ist die Konzentration an nützlichen Inhaltsstoffen in ihnen viel höher.

Bei Diäten helfen Eiweißshakes, den Körper funktionsfähig zu halten und keinen Vitamin- oder Mineralienmangel zu erleiden.

Eiweißpulver richtig anwenden: Welche Vorteile hat es?

Geballte Protein-Power: Das optimale Verhältnis von Makro- und Mikronährstoffen

Proteinpulver ist viel mehr als nur eine Alternative zu anderen Eiweißquellen. Die hochwertigen Aminosäuren liefern die Bausteine für den Aufbau von Muskeln. Im Eiweißpulver ist außerdem das Verhältnis von Kalorien und Nährstoffen sehr günstig. Der Eiweißgehalt des Pulvers liegt je nach Hersteller, Produkt und Sorte bei etwa 72–98 % Protein.

Mehr noch als andere Nahrungsmittel unterliegen Naturprodukte wie Fleisch, Milch und Milchprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte gewissen Schwankungen: Nicht jedes Putenbrust-Filet enthält genau gleich viel Eiweiß und nicht jede Portion Linsen beinhaltet die exakt gleiche Menge an Eisen. Die Differenzen spielen sich in der Regel innerhalb eines überschaubaren Rahmens ab; frische Produkte leiden dabei jedoch stärker unter dem natürlichen Zerfall von Vitaminen und Mineralien als getrocknete Waren oder Lebensmittel, die auf andere Weise konserviert wurden. Bei der Zubereitung gehen durch Hitze und Oxidation weitere wertvolle Nährstoffe verloren.

Deshalb kann Eiweißpulver eine zuverlässigere, konstante Versorgung mit Aminosäuren sicherstellen – die richtige Lagerung und Zubereitung vorausgesetzt.

Während einige Shakes auch mit warmer Milch zubereitet werden können und als Heißgetränk ein angenehmes Aroma entfalten, eignen sich andere Proteinpulver ausschließlich für die kalte Zubereitung in Wasser, Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark oder einem Smoothie. Bei zu hohe Temperaturen oder UV-Licht (zum Beispiel durch direkte Bestrahlung mit Sonnenlicht) können die Eiweiße im Pulver denaturieren. Einige von ihnen büßen dadurch unter Umständen ihre biologische Funktionsfähigkeit ein.

Ernährung und Bodybuilding

Bereits seit Jahrzehnten nutzen Bodybuilder spezielle Nahrungsergänzungsmittel, um ihren Körper optimal auf das anspruchsvolle Training vorzubereiten. Sogar in der Antike kannten die Griechen bereits einen Zusammenhang zwischen sportlicher Leistung und dem Verzehr von Fleisch. Nicht alle Bodybuilder streben eine Figur an, wie sie durch Arnold Schwarzenegger und andere Größen der Szenen ins Gedächtnis der Allgemeinheit gebrannt wurden: Bodybuilder formen gezielt ihren Körper und können in verschiedenen Gewichtsklassen – und dementsprechend mit unterschiedlich großen Muskeln – in Wettbewerben gegeneinander antreten.

Obwohl das Training zeitlich gesehen den größeren Teil der Bemühungen ausmacht, kann es ohne die passende Ernährung kein Muskelwachstum geben. Wenn Sie trainieren, ohne Ihrem Körper ausreichend Eiweiß zuzuführen, bauen Sie die Muskeln nicht auf, sondern ab: Durch das Training entstehen feine Verletzungen in den Muskelfasern.

Bei guter Nährstoffversorgung nimmt der Körper diese Mikro-Verletzungen zum Anlass, den Muskel nicht nur zu reparieren, sondern gleichzeitig auch stärker aufzubauen. Diesen Prozess bezeichnen Sportler auch als Hyperkompensation. Sie hebt die Muskelmasse an und steigert dadurch die Leistungsfähigkeit. Bringen Sie den Muskel anschließend erneut an seine Belastungsgrenze, kompensiert der Muskelaufbau wieder über – und die Muskeln wachsen weiter, so lange genügend Bausteine vorhanden sind, um die bestehenden Muskeln zu erhalten, Mikro-Risse auszubessern und neue Fasern zu bilden.

Nehmen Sie jedoch zu wenig Eiweiß auf und beanspruchen die Muskulatur dennoch, kann der Körper die Mikro-Verletzungen nicht mehr reparieren. Infolgedessen baut er den beschädigten Muskel schrittweise ab statt auf. Bodybuilder müssen deshalb sehr genau darauf achten, dass sie immer ausreichend Proteine in ihrem Ernährungsplan haben. Die Proteine sollten außerdem alle erforderlichen Aminosäuren abdecken. Viele Proteinshakes bieten neben den Aminosäuren außerdem Vitamine und Mineralien, die ebenfalls für das Muskelwachstum notwendig sind. Andere Zusätze wie L-Carnitin sollen darüber hinaus den Stoffwechsel anregen und die Fettverbrennung begünstigen.

Leistungssport und Freizeitsport

Es ist wichtig auf eine Vielfalt der Nährstoffe in der Ernährung zu achten. Eiweißshakes helfen dabei.Wer auf hohem Niveau sportlich mithalten will, muss ganzheitlich denken. Egal, welche Sportart Sie ausüben: Ohne Muskeln wäre keine Bewegung möglich. Leistungssportler müssen häufig ähnlich auf ihre Körperkomposition achten, wie kompetitive Bodybuilder. In einigen Sportarten wie Gewichtheben, Ringen oder Boxen, in denen es verschiedene Gewichtsklassen gibt, spielt das optimale Verhältnis von Muskelmasse und Körperfett eine besonders wichtige Rolle.

Die Athleten versuchen die Gewichtsgrenze gerade genug auszureizen, um noch innerhalb derselben Klasse zu verbleiben. Gleichzeitig wollen sie das wertvolle Gewicht nicht mit Fettgewebe verschwenden, sondern nach Möglichkeit mit den angestrebten Muskeln.

Obwohl Hobbysportler unter deutlich weniger Druck stehen, erfolgreich zu sein, profitieren auch sie häufig von einer gezielten Ernährung. Übergewicht kann einige Sportarten erschweren und andere vollkommen unmöglich machen. In diesem Fall lohnt es sich, der Eiweiß-Diät einen zweiten Blick zu schenken.

Wenn Sie Ihr Wunschgewicht bereits erreicht haben und weder zu- noch abnehmen möchten, kann Eiweißpulver Sie dabei unterstützen, Ihre Makronährstoffe auf dem Teller auszubalancieren, ohne dass Sie Einschränkungen in der Ernährung in Kauf nehmen müssen.

Spezielle Diäten aus gesundheitlichen Gründen

Einige Krankheiten und besondere Ernährungsbedürfnisse können für ausgewogene Ernährung eine große Herausforderung sein. Wenn Sie beispielsweise unter multiplen Unverträglichkeiten und Lebensmittelallergien leiden, sind Sie in der Auswahl ihres Essens womöglich stark eingeschränkt. Eiweißpulver kann in diesem Fall eine notwendige Ergänzung zu den üblichen Mahlzeiten sein.

Auch ältere und/oder pflegebedürftige Menschen profitieren potenziell vom Eiweißpulver. Einige Hersteller werben damit, dass Proteinshakes dabei helfen die bestehende Muskelmasse aufrecht zu erhalten. Unser Produkttest zeigt: Theoretisch besteht diese Möglichkeit tatsächlich. Allerdings sollten Interessenten nicht zu hohe Erwartungen in den Erfolg solcher Maßnahmen setzen, da sie stets maximal einen Teil zur Lösung beitragen.

Wenn Sie viele verschiedene Allergien und/oder Unverträglichkeiten haben, die unterschiedliche Gruppen von Lebensmitteln betreffen, sollten Sie zuvor mit Ihrem Arzt sprechen. So können Sie vermeiden, dass Sie wichtige Mikronährstoffe übersehen. Darüber hinaus stellen Sie auf diese Weise sicher, keine Kreuzallergien auszulösen.

Lesen Sie beim Kauf nicht nur die Liste mit den Inhaltsstoffen des Eiweißpulvers, sondern recherchieren Sie auch die Bedeutung der Abkürzungen und chemischen Namen, die darin vorkommen.

Des Weiteren sollten Sie unbedingt die Hinweise für Allergiker beachten. Sie finden keine Hinweise oder haben noch Bedenken? Kontaktieren Sie ohne Umstände den Hersteller oder Verkäufer des Produkts. Produzenten und Händler geben Ihnen gern Auskunft darüber, von welchen Lebensmitteln möglicherweise Spuren in einem bestimmten Proteinshake auftauchen.

Mit Eiweißdiäten zur Traumfigur

Low Carb ist keine Erfindung der letzten Jahre. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfasste Atkins seinen Ernährungsratgeber. Das Standardwerk zur ketogenetischen Ernährung ist damit nicht nur ein Bestseller, sondern überzeugt viele Ernährungsbewusste auch durch seine Langlebigkeit. Damit stehen Eiweißdiäten in starkem Kontrast zu kurzlebigen Mode-Diäten, die sich nur eine Bikini-Saison halten und dann wieder von der Bildfläche verschwinden.

Wenn Sie eine Eiweißdiät ausprobieren wollen, müssen Sie sich zunächst dafür entscheiden, welcher Abnehmplan es konkret sein soll. Von Low Carb über No Carb bis zu Trennkost existieren zahlreiche Varianten. Vergleichende Studien gibt es kaum – somit ist die Frage, welche Ernährungsform überlegen ist, zumindest wissenschaftlich noch ungeklärt.

Trotzdem spricht der Erfolg jeder dieser Möglichkeiten für sich. Unser Tipp ist deshalb: Wählen Sie ein Ernährungskonzept, das zu Ihnen passt und das Ihnen realistisch erscheint. Wenn Sie sich an Ihr Programm halten, haben Sie in jedem Fall gewonnen – denn geplante Mahlzeiten mit einem durchdachten Konzept sind in jedem Fall besser als unsichere Halbherzigkeit ohne roten Faden.

Gewichtszunahme

Sie leiden unter Untergewicht und wollen gesund zunehmen? Eiweißpulver können auch in diesem Fall von großem Nutzen sein. Im Gegensatz zu leeren Kalorien werten Aminosäuren die Ernährung qualitativ auf. Auch Altersheime machen sich die positiven Eigenschaften der Shakes zunutze, um pflegebedürftige Personen vor starkem Muskelschwund zu bewahren.

Wenn Sie mit Eiweißshakes Ihr Gewicht anheben möchten, können Sie das Proteinpulver zusätzlich zu Ihren gewohnten Mahlzeiten zu sich nehmen. In diesem Fall sollten Sie also nicht auf Frühstück, Mittagessen und Abendessen verzichten und auch keine der Mahlzeiten durch einen Shake ersetzen, wie es zum Abnehmen ratsam ist. Viele Shakes können Sie mit Milch anrühren.

Wenn Sie unter Laktoseintoleranz leiden oder aus ethischen Gründen keine Milch trinken können Sie sie auch einfach durch pflanzlichen Ersatz wie zum Beispiel Mandelmilch austauschen.

Ein Schuss Sahne erhöht die Kalorienmenge pro Portion weiter und verfeinert darüber hinaus auch den Geschmack des Getränks. Wenn Sie einen Standmixer oder Pürierstab (Zauberstab) besitzen, können Sie außerdem leckere Smoothies zubereiten. Dem Eiweißpulver können Sie dazu zum Beispiel Banane, Avocado oder andere Früchte hinzufügen, die reich an Vitaminen und anderen Nährstoffen sind.

Unsere Kriterien im Produkttest 2017

Qualität des Eiweißes
Qualität des Eiweißes

Die Qualität des Proteins stand beim Produktvergleich für uns persönlich an oberster Stelle. Ein günstiges Eiweißpulver mit einfacher Zubereitung und angenehmem Geschmack ist nur wenig wert, wenn die enthaltenen Proteine minderwertig sind und den Muskelaufbau nicht effektiv unterstützen. Zur Beurteilung der Qualität des Proteins kommen verschiedene Faktoren in Frage, die wir in unserem Vergleichsergebnis kumulieren; der absolute Eiweißgehalt fließt in das Resultat ebenso ein wie die biologische Wertigkeit der verwendeten Proteine.

Die meisten Eiweißpulver konnten uns dabei überzeugen: Viele von den getesteten Pulvern greifen auf Molkeneiweiße oder Mischungen zurück, die verschiedene Proteinquellen miteinander kombinieren. Dadurch decken sie ein breites Spektrum an Aminosäuren ab und können folglich im Muskelaufbau definitiv punkten. Wirklich umstrittene Proteine oder fragwürdige Beimischungen konnten wir nicht finden.

Trainingseffekte
Trainingseffekte

Theoretische Überlegungen über die Qualität des Proteinpulvers sind gut, praktische Ergebnisse sind besser. Bei der praktischen Erprobung der verschiedenen Eiweißpulver zeigte sich, dass sich alle getesteten Produkte grundsätzlich zum Muskelaufbau eignen und die Fasern wie gewünscht verstärken.

Besonders positiv stachen die Molkeneiweiße (Whey-Proteine) hervor. Das wundert uns kaum: Molkenproteine besitzen nicht nur einen enorm hohen Eiweißgehalt (bis zu 98 %), sondern haben auch eine biologische Wertigkeit, die bislang von keiner anderen einzelnen Proteinquelle übertroffen werden konnte: Der menschliche Körper setzt die Aminosäuren aus dem Whey-Protein besser um, als jedes andere Eiweiß. Wie zu erwarten zeigten sich hochwertigen Molkeneiweiße deshalb auch im Praxistest als besonders effektiv.

Brennwert
Brennwert

Ob beim Bodybuilding oder während einer Diät: Den Brennwert Ihrer Speisen und Getränke sollten Sie immer gut im Auge behalten, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Der Brennwert gibt in Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (kj) an, wie viel Energie das jeweilige Nahrungsmittel dem Körper zuführt. Im Körper wird die Energie schließlich in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt. Bei der Spaltung von ATP entsteht die Energie, welche die Muskeln benötigen, um zu kontrahieren und somit Bewegungen auszuführen.

Einige der Proteinpulver, die wir für Sie testen, müssen mit Milch angerührt werden, andere mit Wasser; bei manchen haben Sie sogar die freie Wahl. Wenn Letzteres der Fall ist, sollten Sie allerdings nicht vergessen eventuell den Brennwert neu zu berechnen. Bei Shakes, die keine Auswahl zulassen, ist der Brennwert auf der Packung in der Regel nicht nur für 100 g Trockenpulver angegeben, sondern auch für eine zubereitete Portion (inkl. möglicher Milch).

Der Brennwert schwankt zwischen den einzelnen Produkten. Viele Eiweißpulver liegen mit einem Kaloriengehalt von rund 100 kcal klar im grünen Bereich. Andere Proteinpulver kommen nach der Zubereitung auf 200–300 kcal. In Extremfällen kann der Brennwert sogar noch höher liegen. Bei diesen Shakes sollten Sie deshalb vorsichtig sein. Meal-Replacement-Shakes bilden dabei eine Ausnahme: Sie wurden speziell dazu entwickelt, Mahlzeiten vollständig zu ersetzen und können deshalb auch etwas mehr Kalorien enthalten.

Geschmack
Geschmack

An den Geschmack sollten Sie grundsätzlich keine zu hohen Erwartungen stellen. Bei Proteinpulver handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, bei dem der Geschmack nicht unbedingt im Vordergrund steht. Fairerweise müssen wir jedoch feststellen, dass sie die Hersteller in den vergangenen Jahren große Mühe gaben, die Shakes geschmacklich attraktiver zu gestalten.

Dennoch: In erster Linie geht es darum, dem Körper eine zusätzliche Dosis an Eiweiß zuzuführen. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten sind Eiweiße nicht süß und sprechen im Gehirn keine speziellen Areale an, die Wohlgefallen signalisieren. Seien Sie deshalb nicht zu sehr enttäuscht, wenn der Shake beim ersten Probieren kein Feuerwerk für die Geschmacksknospen auslöst.

Beinahe alle Proteinshakes schmecken leicht künstlich. Wenn Sie sich jedoch einmal an den Geschmack gewöhnt haben, können Sie darüber bald hinweg sehen. Verzichten Sie auf jeden Fall darauf, Zucker oder andere Zutaten hinzuzufügen – ausgenommen Sie verwenden die Eiweißshakes, um gezielt an Gewicht zuzunehmen. Böse Überraschungen mussten wir in unseren Produktvergleich jedoch nicht erleben. Wirklich unangenehm schmeckende Eiweiße, wie das Protein aus Hühnereiern, sind mit anderen Eiweißen vermengt und fallen in der Summe kaum auf.

Preis
Preis

Auch die Kosten für die getesteten Produkte nahmen wir natürlich unter die Lupe, um Kosten und Nutzen jeweils gegeneinander abzuwägen. Insgesamt können wir festhalten, dass kein Produkt massiv überteuert ist. Vor allem die hochwertigen Whey-Shakes haben zwar durchaus ihren Preis; jedoch ist er wegen der höheren Herstellungskosten gerechtfertigt, die das spezielle Extraktionsverfahren mit sich bringt.

Bei den günstigeren Mischungen leidet zum Teil die Qualität unter der billigeren Produktion, doch für Einsteiger und Hobbysportler können die Eiweißmengen trotzdem ausreichen. Die kleineren Packungsgrößen sind verhältnismäßig teurer, liegen jedoch im gleichen Preissegment wie die gleichen oder ähnliche Produkte, die Sie in Drogerien und Fitness-Shops vor Ort finden. Wenn Sie einen neuen Geschmack ausprobieren wollen, lohnen sich die kleineren Portionen jedoch; denn am Ende wollen Sie sicher keinen 5-Kilo-Eimer oder 10-Kilo-Sack wegwerfen, weil der Geschmack scheußlich ist.

Unsere Tipps zum Einkauf

Hochwertige Eiweiße erkennen

Woran erkennen Sie, wie gut oder schlecht das Proteinpulver ist? Ein wichtiger Faktor ist die Qualität des Eiweißes – denn nicht jedes Eiweiß ist gleich. Bei Kasein handelt es sich um das Milcheiweiß. Es ist eines der Proteine, die am häufigsten in Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz kommen. Das Milcheiweiß kann vollständig vorliegen oder abgebaut sein. Es besitzt Ähnlichkeit mit dem Molkenprotein (Englisch: „Whey“). Sowohl Kasein als auch Molkenprotein eignen sich gut für den Muskelaufbau.

Auch das tierische Eiweiß Ovalbumin ist eine gute Wahl. Dabei handelt es sich um das Eiklarprotein des Hühnereis. Sojaproteine sind eine gute pflanzliche Alternative und auch für Vegetarier und Veganer geeignet. Einige Hersteller achten besonders darauf, dass ihre Produkte keine Spuren von tierischen Inhaltsstoffen aufweisen. Entsprechende Informationen finden Sie in der Regel auf der Packung oder auf der Website des Herstellers.

Bei günstigeren Eiweißpulvern verwenden die Hersteller häufig Kollagen, da es billiger ist als andere extrahierte Proteine. Der Körper verstoffwechselt Kollagen langsamer als beispielsweise Kasein; darunter leidet eventuell der Muskelaufbau. Gelatine besteht ebenfalls aus Kollagen, dessen Ursprung vor allem in tierischen Knochen liegt. In unserem Produktvergleich konnten wir feststellen, dass die Qualität des Produktes oft sinkt, wenn der Kollagenanteil steigt.

Den richtigen Shake auswählen

Achten Sie beim Kauf eines Eiweißpulvers auf die Inhaltsstoffe zu achten.Nicht alle Shakes sind gleich; Proteinisolate eignen sich vor allem als Eiweiß-Ergänzung zur üblichen Ernährung, Meal-Replacement-Shakes sind für Diäten geeignet und Proteinshakes mit zusätzlichen Nährstoffen eignen sich besonders gut für Sportler. Die richtige Auswahl spielt eine große Rolle – nur so können Sie sicherstellen, dass die Shakes Ihre Ernährung auch wirklich verbessern und nicht versehentlich verschlechtern.

Bei Unverträglichkeiten sollten Sie darauf achten, welche Quelle für das Eiweiß angegeben ist. Einige Shakes basieren auf Soja, während andere auf Molken- oder Milcheiweiß basieren. Wenn Sie unter einer Allergie leiden, sollten Sie drüber hinaus unbedingt die Hinweise für Allergiker beachten. In der Regel können Sie diese online einsehen. Sollten Sie sich unsicher sein, bieten die verschiedenen Hersteller Ihnen in der Regel eine Kontaktmöglichkeit, um Ihre Fragen zu beantworten. Im Zweifelsfall sollten Sie jedoch lieber auf ein alternatives Produkt ausweichen. Oft existieren vom selben Hersteller sogar verschiedene Eiweißpulver, die sich im Wesentlichen durch ihre Proteinquelle unterscheiden, aber ansonsten dieselbe Formel haben.

Haltbarkeit und Packungsgröße

Wie jedes Nahrungsmittel besitzt auch Eiweißpulver nur eine begrenzte Haltbarkeit. Wenn Sie zum ersten Mal einen Shake ausprobieren, wählen Sie lieber eine kleinere Packungsgröße. Proteinpulver kann sich je nach Hersteller, Formel und Sorte stark im Geschmack unterscheiden. Wenn Sie Ihre Ernährung nur gelegentlich mit einer Extraportion Aminosäuren boosten wollen, sollten Sie Ihren voraussichtlichen Verbrauch grob berechnen. Verwenden Sie dafür einen realistischen Zeitraum wie zum Beispiel einen Monat, damit Sie anschließend Ihre tatsächlichen Erfahrungen beim nächsten Mal berücksichtigen können.

Eiweißpulver gibt es in vielen verschiedenen Packungsgrößen, von handlichen 200g bis zu mehreren Kilogramm für regelmäßige Anwender. Viele Hersteller bieten dasselbe Produkt in verschiedenen Mengen an, sodass Sie problemlos verschiedene Sorten testen können, bis Sie „Ihr“ Eiweißpulver gefunden haben.

Führende Hersteller auf einen Blick (Auswahl)

Das britische Unternehmen bietet nicht nur eine breite Palette an Eiweißpulvern an, sondern auch zahlreiche andere Produkte aus dem Bereich Fitness und Diät. Der Schwerpunkt des deutschen Zweigs liegt dabei auf Nahrungsergänzungsmitteln und ähnlichen Produkten.
Die Firma widmet sich voll und ganz dem Themenkomplex Sport und Ernährung. Zum Sortiment gehören neben zahlreichen Proteinshakes andere Nahrungsergänzungsmittel. Das Eiweißpulver von Champ gehört zu den günstigen Angeboten, die derzeit verfügbar sind.
Multipower gehört zur Atlantic Grupa und bezeichnet sich selbst als „Europas Marktführer in Sportsfood“. Der Konzern stellt Nahrungsergänzungsmitttel her. Seine Zielgruppe sind hauptsächlich Sportler aus allen Leistungsklassen.
Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Hersteller von Sportlernahrung für Menschen, die intensiv trainieren. PowerBar steht auf der sogenannten „Kölner Liste:registered:“ und versichert damit, keine Zusätze zu nutzen oder auch nur zu lagern, die von Sportverbänden durch Anti-Doping-Richtlinien verboten sind.
Die Firm produziert vorwiegend Nahrungsergänzungsmittel, die den Muskelaufbau und den Fettabbau unterstützen. Scitec Nutrition wirbt unter anderem mit 115 Geschmacksrichtungen für Proteinshakes.
Das Unternehmen stellt neben Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler auch Diätprodukte her. Darüber hinaus verkauft es Sportkleidung, Accessoires und andere Kleinwaren mit Fitnessbezug.

Eiweißpulver online kaufen? Oder doch lieber im Fachhandel?

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Eiweißpulver auszuprobieren, stehen Sie bereits vor der nächsten Entscheidung: Kaufen sie das Protein online oder vor Ort im Fachhandel?

„Fachhandel“ ist im Zusammenhang mit Eiweißpulver ein schwer zu fassender Begriff. Einige wenige Fitness-Shops bieten ein breites Sortiment an verschiedenen Proteinshakes und anderen Nahrungsergänzungsmitteln an. Allerdings sind diese Geschäfte so rar gesät, dass Sie schon sehr viel Glück benötigen, um einen kompetenten Laden in Ihrer Nähe zu finden. Häufiger finden Sie selbstverständlich Drogerien und Supermärkte – die mittlerweile auch ihre eigenen Produktlinien von Eiweißshakes anbieten.

Aus sportlicher Sicht sind diese Produkte jedoch zum Teil problematisch. In der überwiegenden Mehrzahl handelt es sich bei Supermarkt-Eiweißshakes nicht um pures Proteinpulver, sondern um Diätdrinks für kurzzeitige Crash-Diäten. Obwohl die Supermarkt-Produkte ihre Daseinsberechtigung haben, sind sie mit den hochwertigeren Eiweißpulvern nicht zu vergleichen.

Das wäre nicht so schlimm, wenn die „Eiweiß“-Shakes keinen so hohen Gehalt an Kohlenhydraten und Fetten aufweisen würden. Der Sinn von Proteinshakes ist es, die Ernährung besser zu kontrollieren und gezielt bestimmte Makro- und Mikronährstoffe hinzuzufügen. Diätdrinks mit vielen Kohlenhydraten machen diesen Effekt jedoch zunichte.

Unter Umständen kann der Anteil an Kohlenhydraten so hoch sein, dass die ketogenetische Ernährung nicht mehr funktioniert.

Sie hat zum Ziel, auch während eines Cuts die Muskeln zu schonen und vorwiegend Fett zu verlieren. Bei Supermarkt- und Drogerieprodukten müssen Sie deshalb gut hinsehen und im Idealfall die einzelnen Punkte auf der Zutatenliste zuordnen können.

Eiweißpulver von führenden Herstellern haben den Vorteil, bereits etabliert zu sein. Ohne große Umstände können Sie den Namen des gewünschten Produkts in eine Suchmaske eingeben und nach Erfahrungsberichten stöbern. Sie sind dadurch nicht mehr nur auf Werbung und Verpackungsversprechen angewiesen.

Lassen Sie sich von den Slogans und Etiketten jedoch nicht täuschen: Nicht jedes Pulver, das die Bezeichnung „Eiweiß“ im Namen hat, ist auch ein guter Proteinlieferant. In der Vergangenheit fielen uns mitunter Extrembeispiele auf, die weniger Protein als ein Glas Milch enthielten. In solch einem Fall können Sie sich den Kauf auch ganz sparen.

Leider können Sie weder im Laden noch beim Onlinehändler das Proteinpulver vorher probieren, um den Geschmack zu testen. Wenn Sie Ihr Proteinpulver online bestellen, vergleichen Sie in Ruhe die Angebote verschiedener Hersteller und/oder Händler. Zum Teil finden Sie dasselbe Produkt desselben Herstellers zu unterschiedlichen Preisen. Auf diese Weise sparen Sie sogar noch zusätzlich Geld.

Starke Fakten: Das sollten Sie über Eiweißpulver wissen

Sporternährung und Bodybuilding im Laufe der Geschichte

Schon Bodybuilder in der Antike achteten auf ihre Ernährung.Bereits in der Antike kannten die Menschen spezifische Ernährungsformen für Sportler, um sie in Form zu bringen und gute Leistungen zu erbringen. Fleisch und Wein galten im antiken Griechenland als besonders geeignet für diesen Zweck. Da Fleisch reich an Proteinen ist, ist es tatsächlich eine gute Wahl für die Ernährung eines Sportlers; der Wein hingegen hatte – abgesehen von der enthemmenden Wirkung des Alkohols – keine Wirkung darauf, wie gut sich der Sportler in Wettkämpfen durchsetzte.

Tinkturen, Tränke und Aufgüsse aus Kräutern sollten die mentalen und körperlichen Stärken der Athleten stärken und sie besser, schneller, mutiger und agiler machen. Sogar noch ältere Kulturen überlieferten uns idealisierte Darstellungen athletischer Körper. Sie stellten nicht nur ein Sinnbild für Göttlichkeit dar, sondern sollten auch die Überlegenheit gegenüber anderen Personen demonstrieren.

Der erste Bodybuilder, wie wir ihn kennen, war Eugen Sandow. Er kam 1867 in Königsberg auf die Welt. Ende des 19. Jahrhunderts trat er in seiner eigenen Show auf einer Bühne auf, wo er seine Muskeln zur Schau stellte. Ein Höhepunkt seiner Darstellung bestand darin, dass er ein Pferd nur mit der Kraft seiner eigenen Muskeln stemmte.

In den 1890er Jahren bereiste er zusammen mit einem Kunstradfahrer namens Nick Kaufmann in den 1890er Jahren die USA, wo sie gemeinsam auftraten. 1894 trat Eugen Sandow sogar in einem Film auf, damals noch eine außerordentliche Seltenheit. Kurz nach der Jahrhundertwende, im Jahr 1901, rief Sandow den ersten Wettbewerb für Bodybuilder ins Leben.

Die Veranstaltung fand in London statt. Der schlichte Titel lautete „Der große Wettbewerb“ und wurde zwischen 12 Teilnehmern ausgetragen. In diesem Wettbewerb tauchte auch erstmal eine bronzene Statue als Preis auf. Sie zeigte Sandow persönlich wurde damals dem Mann verliehen, der den dritten Platz belegte. 76 Jahre später durfte der Gewinner des Bodybuilding-Wettbewerbs „Mr. Olympia“ eine Kopie ebendieser Statue in Empfang nehmen.

Seit 1977 wird diese Tradition fortgesetzt und der Gewinner des jeweiligen Jahres erhält eine kleine Statue von Sandow. Der Mann, der als erster Bodybuilder der Welt gilt, starb 1925 vermutlich an Syphilis.

Welchen Wert hat Eiweiß für den Körper?

Biologische Wertigkeit

Nicht alle Eiweiße sind gleich. Je nachdem, aus welcher Quelle sie stammen, besitzen Proteine eine unterschiedliche biologische Wertigkeit. Je höher die Wertigkeit ist, desto besser kann der menschliche Körper es für sich nutzen. Sie ist unabhängig vom tatsächlichen Eiweißgehalt. Die biologische Wertigkeit ist keine absolute Zahl, sondern steht im Verhältnis zu einem Referenzwert.

Eier und SchneebesenDen Begriff prägte Karl Thomas zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Thomas legte als Referenz die Wertigkeit eines Hühnereis fest, da er annahm, es handele sich dabei um das beste Protein. Nach dieser Definition hat ein Hühnerei eine biologische Wertigkeit von 100; alle anderen Eiweiße werden in Relation zu diesem Wert gesetzt. Als Referenz findet die biologische Wertigkeit noch heute Beachtung. Allerdings irrte sich Thomas in seiner Annahme, das Hühnerei habe von allen Eiweißen die höchste biologische Wertigkeit.

Der menschliche Körper kann Molkenprotein (Whey-Protein) noch etwas besser umsetzen als Hühnereiweiß; die biologische Wertigkeit des Molkenproteins liegt bei 104. Nimmt ein Mensch also eine gleiche Menge von Whey-Protein und Hühnerei-Protein auf, kommt in den Muskeln und Organen etwas mehr vom Whey-Protein an. Das bedeutet auch, dass ein höherer Anteil der Proteine für den Muskelaufbau zur Verfügung steht.

Whey-Protein erfreut sich deshalb zunehmender Beliebtheit und ist für allem unter Bodybuildern eines der am häufigsten verwendete Proteinpulver. Bislang konnte kein anderes Eiweiß gefunden werden, dessen biologische Wertigkeit ebenso hoch oder höher ist. Allerdings können Mixturen die biologische Wertigkeit optimieren. Des Weiteren entscheidet das Herstellungsverfahren darüber, wie viel Eiweiß im Pulver letztlich enthalten ist.

Ovalbumin ist leicht an seinem bitteren Geschmack zu erkennen. Es besitzt eine biologische Wertigkeit von 100, wie Thomas den Referenzwert festlegte. Sie finden es zum Teil in Pulver-Mischungen, zum Teil jedoch auch als Kapseln, um den unangenehmen Geschmack zu umgehen.

Um Molkenprotein zu gewinnen, können drei verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen. Das Endprodukt fällt jedes Mal etwas anders aus. Molkenprotein-Isolat enthält 35–80 % Eiweiß und ist mit 7 % Fett und 8 % Kohlenhydrate für sehr strenge ketogenetische Diäten unter Umständen nicht geeignet. Molkenprotein-Konzentrat besitzt einen Eiweißgehalt von 90 bis 96 % und jeweils 1 % an Fett und Kohlenhydraten.

Auch Molkenprotein-Hydrolysat weist diesen Fett- und Kohlenhydratwert auf; allerdings liegt der Eiweißgehalt mit etwa 98 % noch etwas höher. Da die Herstellung von Molkenprotein-Hydrolysat mit höherem Aufwand verbunden ist und das Endprodukt nicht nur einen hohen Eiweißgehalt, sondern auch eine so hohe biologische Wertigkeit aufweist, ist es kostspieliger als andere Mittel, die wir in unserem Produkttest genauer betrachtet haben. Hobbysportler und Bodybuilder, die gerade erst anfangen, sind auf diese Traumwerte jedoch nicht angewiesen.

Kasein- oder Milcheiweißpulver besitzt eine biologische Wertigkeit von 77. Der Körper setzt es also deutlich schlechter in Muskelmasse um, als das Molkenprotein. Profisportler greifen deshalb weniger gerne zu dieser Eiweißquelle.

Vor allem durch die vegane Bewegung geriet Kasein darüber hinaus ein wenig in Verruf; es soll im Zusammenhang mit Osteoporose stehen und den Knochenschwund begünstigen, indem es die Ausscheidung von Calcium aus den Knochen fördert.

Diese Annahme ist jedoch umstritten. Sicher ist jedoch, dass Kaseinpulver zu einem geringen Prozentsatz den Milchzucker Laktose beinhaltet. Menschen, die den Zucker nicht verdauen können, reagieren deshalb unter anderem mit Übelkeit und Durchfall auf den Konsum des Milcheiweißes.

Eiweißpulver ist nicht für jeden geeignet

Unser Produkttest zeigt, dass nicht jede Person zusätzliches Eiweiß in Form von Shakes oder Riegeln benötigt. Wer keine sportlichen Ambitionen verfolgt und sich ausgewogen ernährt, hat in der Regel keinen Bedarf an zusätzlichem Protein.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass eine tägliche Proteinzufuhr von mehr als 2 g pro kg Körpergewicht gesundheitliche Schäden verursachen kann. Besonders die Nieren scheinen davon betroffen zu sein. Wenn Sie bereits unter Nierenproblemen leiden oder in der Vergangenheit eine Erkrankung der Nieren hatten, sollten Sie vom Proteinpulver deshalb sicherheitshalber Abstand nehmen.

Aus ähnlichen Gründen sollten auch Schwangere auf Eiweißpulver verzichten. Darüber hinaus liegen kaum Informationen darüber vor, wie sich eine Eiweiß-Überdosis auf die Schwangerschaft auswirken kann. In diesem Fall sollten Sie deshalb die sichere Alternative wählen: den Verzicht.

Wenn Sie unter einer Unverträglichkeit oder Lebensmittelallergie leiden, sollten Sie zumindest Vorsicht walten lassen, bevor Sie zum Eiweißshake greifen. Auch wenn der Stoff, auf den Sie allergisch reagieren, nicht explizit auf der Zutatenliste aufgeführt ist, könnten Spuren von ihm im Pulver enthalten sein. Wir empfehlen Ihnen deshalb, nach Hinweisen für Allergiker Ausschau zu halten und im Zweifelsfall beim Hersteller direkt nachzufragen.

Muskeln aufbauen und erhalten

Glatte und quergestreifte Muskulatur

Es gibt verschiedenen Arten der Muskeln.Der menschliche Körper kennt zwei Arten von Muskulatur. Die glatte Muskulaturgarantiert in erster Linie die richtige Funktionsweise der Organe und umgibt die Blutgefäße, um sie zu regulieren. Obwohl die glatte Muskulatur beim Bodybuilding oft keine besondere Erwähnung findet, ist auch sie ein Teil des Muskelaufbaus:

Die wachsenden Muskeln benötigen mehr Nährstoffe und haben einen gesteigerten Sauerstoffverbrauch. Eine gute Blutversorgung beliefert die Muskelzellen darüber hinaus kontinuierlich mit Energie. Da Muskeln selbst im Ruhezustand mehr Kraft benötigen als Fettgewebe, sind sie auf zusätzliche Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) angewiesen.

Bei der anderen Art von Muskeln handelt es sich um die quergestreifte Muskulatur, die den größten Teil des Bewegungsapparats darstellt. Die quergestreiften Muskeln sind direkt oder indirekt durch Sehnen mit Knochen verbunden. Im Gegensatz zu den separaten Zellen der glatten Muskulatur sind die Muskelzellen im quergestreiften Gewebe nicht vollständig voneinander getrennt. Die Grenzen zwischen ihnen lösten sich im Verlauf der Evolution auf und die einzelnen Zellen gingen in eine übergeordnete Kontraktionseinheit auf. Sie agiert als ein einziges, zusammenhängendes Element und ist dadurch effektiver.

Die quergestreifte Muskulatur ist äußerlich gut sichtbar. Menschen empfinden ein Minimum an Muskelmasse als attraktiv, da sie einen Indikator für die körperliche Gesundheit der Person darstellt. In diesem Fall trügt der Schein nicht: Sowohl glatte als auch quergestreifte Muskulatur sind für einen gesunden Körper unabdingbar. Das Leben in einer modernen Zivilisation fordert sie jedoch nicht ausreichend, sodass häufig zusätzliches Training nötig ist, um fit, attraktiv und gesund zu bleiben.

Praktische Tipps für den optimalen Trainingsplan

Viele Sportwissenschaftler empfehlen, zwei- bis fünfmal pro Woche zu Trainieren. Fünf Trainingstage scheinen dabei optimal zu sein. Die übrigen zwei Wochentage sind Ruhetage; der Körper benötigt diese Pause, um sich zu regenerieren. Während der Ruhetage reparieren sich die Muskeln nicht nur, sondern wachsen auch. Nur wenn Sie dem Körper die nötige Zeit lassen, kann die Hyperkompensation stattfinden.

Wer dennoch jeden Tag trainieren möchte, sollte nicht alle Muskelgruppen gleichzeitig trainieren, sondern jeweils einem Körperbereich einen Trainingstag widmen.

Wenn Sie kein Profi-Bodybuilder werden wollen, sondern Ihre Gesundheit in den Vordergrund stellen, sollten Sie nicht nur die bloße Muskelmasse ins Auge fassen. Reines Krafttraining verringert möglicherweise sogar die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Kardiovaskuläres Training (kurz: Kardio) kann deshalb viel mehr sein als nur eine willkommene Abwechslung im Trainingsplan.

Planen Sie deshalb mindestens zwei Kardio-Einheiten pro Woche ein. Eine Einheit sollte mindestens 30 Minuten dauern und Ihren Herzschlag merklich erhöhen. Laufen, Radfahren, Schwimmen oder (Fitness-)Boxen sind nur einige Möglichkeiten, wie Sie Ihr Ausdauertraining gestalten können. Wenn Sie beim Sport lieber Gesellschaft haben, können Sie auch Ballsportarten wie Fußball, Basketball oder Volleyball in Erwägung ziehen. Viele Fitness-Studios bieten darüber hinaus Kurse in Aerobic, Zumba oder Tanz an.

Mit der richtigen Ernährung den Muskelaufbau unterstützen

Wie viel Eiweiß braucht der Mensch?

Wieviel Eiweiß sollte der Mensch pro Tag zu sich nehmen?Damit der Körper seine Muskelmasse erhalten kann, benötigt er etwa 1 g Protein pro kg Körpergewicht. In der Aufbauphase steigt der Bedarf an Eiweiß auf etwa 1,2–1,5 g an. Eine Frau, die 50 kg wiegt, benötigt während des Muskeltrainings deshalb 60–75 g Eiweiß pro Tag. Ein Mann, der 90 kg auf die Waage bringt, braucht jedoch wegen seiner höheren Körpermasse 108–135 g Protein pro Tag.

Seit einiger Zeit kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) den hohen Proteinanteil, den viele Menschen über Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Zu viel Eiweiß schadet dem Körper möglicherweise. Die DGE empfiehlt deshalb, nicht mehr als 2 g Protein pro kg Körpergewicht und Tag aufzunehmen. Bei größeren Mengen könnten gesundheitliche Störungen wie Nierenprobleme auftreten.

Natürliche Eiweißquellen

Natürlich müssen Sie nicht jedes Gramm Eiweiß in Form von Proteinisolaten und Shakes zu sich nehmen. Ideal ist es, wenn der Speiseplan eine Kombination aus natürlichen Eiweißquellen und einer Extraportion Proteinpulver besteht.

Einige Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten, sind zum Beispiel:

  • Fleisch und Fisch
  • Milch und Milchprodukte
  • Hülsenfrüchte (u. a. Linsen und Bohnen)

Unter den Milchprodukten ist vor allem fettarmer Hüttenkäse (körniger Frischkäse) bei Bodybuildern, Wrestlern und Boxern sehr beliebt. Vertreter dieser Sportarten müssen insbesondere vor einem Wettkampf stark auf ihr Gewicht achten, um innerhalb ihrer Gewichtsklasse blieben zu können. Ein Becher Hüttenkäse beinhaltet in der Regel 200 g mit rund 150 kcal und 22 g Eiweiß. Fettarmer Hüttenkäse erreicht demzufolge fast das optimale Verhältnis von magerem Hähnchenfleisch, das bei 100 g mit rund 100 kcal und 20 g Eiweiß auftrumpft.

Linsen bilden eine hervorragende Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung. Sie enthalten sowohl Kohlenhydrate als auch viel Eiweiß. Darüber hinaus haben sie einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Diese unverdaulichen Kohlenhydrate spielen für eine gesunde Verdauung eine große Rolle und nehmen noch an Bedeutung zu, da ballaststoffarme und eiweißreiche Nahrung Verdauungsstörungen hervorrufen kann.

Eiweiß vor oder nach dem Training?

Unabhängig davon, ob sie zum Proteinshake oder zu einer natürlichen Eiweißquelle greifen: Ihre Proteinreserven sollten sie nach dem Training wieder auffüllen. Direkt vor dem Workout ergibt es weniger Sinn, wenn Sie eine Extraportion Eiweiß trinken oder essen. Stattdessen sollten Sie kurz vor dem Training etwas kohlenhydratreiches essen, das nicht zu schwer im Magen liegt. Durch die Kohlenhydrate steigt ihr Energielevel, da Blutzucker freigesetzt wird und für die Zellen zur Verfügung steht, während Sie sich verausgaben.

Vegetarische und vegane Ernährung

Eine vegetarische oder vegane Ernährung stellt keinerlei Hindernis für den Muskelaufbau dar. Selbst eine rein pflanzliche Kost ohne Getreide und Hülsenfrüchte könnte den täglichen Proteinbedarf decken, der notwendig ist, damit die Muskeln wachsen. Viele Menschen unterschätzen den Eiweißgehalt von Salat, Obst, einigen Nüssen und Gemüse erheblich. Wenn Sie sich nur von den genannten Lebensmitteln ernähren wollen, müssen Sie jedoch große Mengen zu sich nehmen – nicht nur, um den Eiweißbedarf zu decken, sondern auch zur Sättigung des Energie-Hungers.

Vegetarier und Veganer müssen allerdings bei der Umstellung ihrer Ernährung darauf achten, alle Nahrungsgruppen zu berücksichtigen. Lediglich Veganer müssen zusätzlich Vitamin B12 substituieren, da es nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Proteinpulver ist auch für Vegetarier und Veganer – wie für andere Sportler – optional.

Trends im Bereich Eiweißpulver

Vegane Eiweißquellen auf dem VormarschVegane und Laktosefreie Eiweißpulver liegen im Trend. Nutri-Plus_Shape_Shake_Vegan_Maracuja-vegan

Die Soja-Debatte

Sojaproteine erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dieser Trend geht nicht nur von überzeugten Veganern aus, die aus ethischen Gründen auf jegliche tierische Produkte verzichten. Sportler, Bodybuilder und Ernährungsbewusste zweifeln immer öfter an den Vorteilen einer Ernährung mit Fleisch, Milch und Eiern und wenden sich immer öfter der veganen Küche zu. So verwundert es uns kaum, dass auch in unserem Produkttest kein Weg an den Sojaproteinen vorbei führte.

In den letzten Jahren tobt eine – zum Teil sehr hitzig geführte Debatte – darüber, ob Sojaeiweiße gesundheitsfördernd oder gesundheitsschädlich sind. Die Befürworter von Sojaeiweißen argumentieren, dass Sojabohnen nicht nur reich an Eiweiß sind, sondern auch viele möglicherweise kritische Stoffe nicht beinhalten. Sie verweisen außerdem auf Studien, die den Sojaproteinen positive Effekte auf die Gesundheit bescheinigen: Beispielsweise könne der Verzehr von Soja und Sojaprodukten das Risiko senken, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu erkranken.

Auf der anderen Seite weisen diejenigen, die Sojaeiweiße ablehnen, auf seine hormonelle Wirkung hin. Soja enthält Phytoöstrogene, welche die Synthese von Testosteron unterdrücken sollen. Soja-Gegner zeigen nicht nur die potenziellen gesundheitlichen Risiken auf, die damit verbunden sein könnten; sie argumentieren auch, dass Sojaeiweiß nicht zum Muskelaufbau geeignet sei, da Testosteron das Muskelwachstum fördert.

Die Wissenschaft konnte diese Frage bislang nicht abschließend klären. Einige Forschungsergebnisse sprechen für die Sojaeiweiße, andere gegen sie. Insofern bleibt es Ihnen überlassen, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Sojaproteine besitzen eine biologische Wertigkeit von 86 und können vom menschlichen Organismus folglich besser verwertet werden als das Milcheiweiß Kasein, aber schlechter als Ovalbumin und Molkenproteine.

Weniger umstritten und dennoch vegan: Reis

Bei Reis handelt es sich um eine Proteinquelle, die nicht nur von Laien häufig übersehen wird. Dabei hat Reiseiweiß aus dem vollen Korn eine biologische Wertigkeit von 81. Es liegt damit nur knapp hinter den Sojaproteinen mit einer biologischen Wertigkeit von 86.

Reiseiweiß besitzt allerdings einen Nachteil: Die Aminosäure Lysin ist in der Zusammensetzung der Proteine unterrepräsentiert. Reiseiweiße sind deshalb nur selten in Reinform erhältlich. Für Allergiker, Veganer und Kritiker der Soja- und Milcheiweiße stellt Proteinpulver aus Vollkornreis jedoch eine gute Alternative dar.

Hausgemachter Proteinshake

Eiweißshakes lassen sich sehr gut selbst sehr lecker zubereiten.Damit Ihr selbstgemachter Eiweißshake gelingt, benötigen Sie einige Hilfsmittel: vorzugsweise einen Standmixer oder Pürierstab. Durch die gleichmäßige Rotation gelingt der Shake mit Links und erhält eine angenehm cremige Konsistenz. Eine gute Basis für einen Eiweißshake ist zum Beispiel Magerquark.

Grundrezept

  • 150 g Magerquark (oder eine andere Eiweißquelle)
  • 50 g Haferflocken (oder eine andere Kohlenhydratquelle)
  • 1 EL Öl (oder eine andere Fettquelle)

Geben Sie alle Zutaten in den Standmixer, geben Sie etwas Wasser hinzu (etwa ½ bis 1 Tasse) und mixen Sie alles gut durch, bis eine homogene Masse entsteht. Sie können das Grundrezept ganz einfach variieren, indem Sie zum Beispiel die Haferflocken zur Hälfte oder gänzlich durch Obst ersetzen.

Proteinshake mit Erdnussbutter und Banane

  • 150 g Magerquark
  • 1 Banane
  • 1 EL Erdnussbutter
  • Zimt
  • 250 ml Milch

Fruchtiger Himbeer-Proteinshake mit Haferflocken

  • 150 g Magerquark
  • 1 handvoll Himbeeren
  • 30g Haferflocken
  • 250 ml Milch
Achten Sie bei eigenen Rezepten immer auf die Zutaten, die Sie verwenden, und zählen Sie die Kalorien.

Selbstgemachte Eiweißshakes, vor allem mit frischem Obst, können sehr schmackhaft sein. Unter Umständen bemerken Sie deshalb nicht, wie viel Sie bereits getrunken haben. Experimentieren Sie mit dem Grundrezept und entwickeln Sie einfache, saisonal passende Rezepte, die Ihnen Freude bereiten und schmecken.

Der Drittplatzierte im Video

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren: Die Eiweiß-Bausteine

Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen sich Proteine zusammensetzen. Proteine wiederum liefern den Rohstoff für den Aufbau von Muskeln und anderem Gewebe. Auch andere zentrale Körperfunktionen sind ohne Eiweiße undenkbar: Neurotransmitter, Hormone und einige Zellstrukturen bestehen ebenfalls aus Proteinen. Damit bilden sie eine wichtige Lebensgrundlage. Proteinmangel führt nicht nur zu unangenehmen Nebenwirkungen, sondern langfristig auch zu schweren Krankheiten und schließlich sogar zum Tod.

Insgesamt gibt es zwanzig verschiedene Aminosäuren. Acht von ihnen sind sogenannte essentielle Aminosäuren: Der menschliche Körper kann sie nicht selbst synthetisieren, sondern muss sie über die Nahrung zu sich nehmen.

Von Aminosäuren zu Proteinen

Aus den zwanzig Aminosäuren setzt sich jedes einzelne Eiweißmolekül zusammen.

Während der Proteinsynthese verbinden Enzyme die einzelnen Aminosäuren zu langen Ketten. Die Reihenfolge dieser Ketten entscheidet darüber, wie das fertige Protein beschaffen ist und wo im Körper es zum Einsatz kommt. Die Aminosäuren bilden in dieser Primärstruktur eine gerade Linie ohne Abzweigungen oder Anhänger.

Durch Anziehung und Abstoßung der einzelnen Atome in den Aminosäuren bleiben die Aminosäureketten jedoch keine geraden Fäden: Sie falten sich räumlich und bilden schließlich komplexe Strukturen. Erst in der gefalteten Form sind Proteine biologisch aktiv und können somit ihre Aufgaben erfüllen.

Innerhalb einer Aminosäurekette bilden sich Wasserstoffbrücken zwischen den polaren Gruppen der Peptide. Eine Wasserstoffbrücke verbindet zwei H-Atome miteinander; die Bindungen verleihen der Kette zusätzliche Beständigkeit. In der Sekundärstruktur ist die Peptidkette stabiler als in der Primärstruktur. Die Biologie kennt verschiedene Formen der Sekundärstruktur.

Welche Form entsteht, hängt davon ab, welche Bausteine in der Kette auftauchen und in welcher Reihenfolge sie Verwendung finden. Zwei Sekundärstrukturen treten besonders häufig auf: die α-Helixstruktur und die β-Faltblattstruktur. In der α-Helixstruktur kräuselt sich die Aminosäurekette und bildet eine einfache Helix, die wie eine Wendeltreppe geschwungen ist.

Die Kurven werden dabei ebenfalls durch Wasserstoffbrücken aufrechterhalten. In der β-Faltblattstruktur faltet sich die Aminosäure wie ein Fächer oder wie eine Reihe von geraden Treppenstufen. Diese beiden Hauptformen der Sekundärstruktur können in demselben Protein auftauchen. Das ganze Protein besteht aus einem komplexen Muster von Sekundärstrukturen, die ihrerseits wiederum von der Primärstruktur abhängen.

Veganes Eiweißpulver liegt im Trend.Die Tertiärstruktur fügt dem Eiweiß eine übergeordnete räumliche Ebene hinzu. Die Tertiärstruktur beinhaltet Abschnitte, die aus einer α-Helixstruktur oder β-Faltblattstruktur bestehen und dreidimensional angeordnet sind. Jene räumliche Anordnung ist kein Zufall: Die Reste einer Aminosäure machen sie einzigartig und verleihen ihr charakteristische biochemische und physikalische Eigenschaften.

Die verschiedenen Restgruppen interagieren miteinander und schieben die Polypeptidkette infolgedessen so zurecht, dass die Position der einzelnen Elemente zur Verteilung der anderen Reste passt. Ionenverbindungen festigen die Tertiärstruktur und fixieren sie. Ein Beispiel für einen solche Ionenbindung sind Disulfidbrücken. Sie bilden sich zwischen basischen und sauren Restgruppen von Aminosäuren. Außerdem stabilisieren weitere Wasserstoffbrücken die Tertiärstruktur.

Damit allerdings nicht genug: Die höchste Strukturebene der Proteine, die Quartiärstruktur, setzt sich aus mehreren Tertiärstrukturen zusammen. Die Untereinheiten verbinden sich zu diesem Zweck zu komplexen Makromolekülen. Bereits geringfügige Veränderungen und kleine Fehler auf einer der Ebenen haben unter Umständen schwere Folgen: Nur wenn das Protein die richtige Struktur aufweist, ist es biologisch aktiv und damit funktionsfähig. Fehler können auf jeder Strukturebene geschehen. Die Ursache dafür liegt beispielsweise in einem Gendefekt; ein solcher führt dazu, dass sich die Aminosäuren nicht in der richtigen Reihenfolge anordnen bzw. die Synthese ein Peptid überspringt oder unsinnigerweise einfügt.

Nützliches Zubehör

  • Mixer oder Pürierstab
  • Messlöffel
  • Küchenwaage
Sie können den Eiweißshake zwar auch mit einem Löffel oder mit einem kleinen Schneebesen umrühren; besonders cremig wird er allerdings, wenn Sie Pulver und Flüssigkeit in einen Mixer geben. Natürlich können Sie damit auch selbstgemachte Proteinshakes kreieren.
Vielen Packungen liegt ein Messlöffel bei; sollten Sie keinen vorfinden, lohnt sich die kleine Anschaffung jedoch vor allem für Gelegenheits-Shaker. Der Portionslöffel erleichtert das Abmessen, wenn keine allzu große Genauigkeit erforderlich ist.
Wenn Sie allerdings ein strenges Trainingsregiment durchziehen oder sich auf einen Wettbewerb vorbereiten, sollten Sie über die Anschaffung einer Küchenwaage nachdenken – oder das gute Stück aus dem Küchenschrank holen. Mithilfe der Waage können Sie das Eiweißpulver bis aufs Gramm hinaus dosieren. Unser Tipp: Seien Sie dennoch nicht zu streng mit sich selbst. Akkurate Essgewohnheiten können sich sonst schnell zu Belastungen auswachsen.

Alternativen zum Eiweißpulver

  • Proteinriegel
  • Trinkfertige Shakes
  • Natürliche Eiweißquellen
Proteinriegel sehen aus wie Müsliriegel, enthalten jedoch mehr Eiweiß als diese. Nicht alle Proteinriegel sind für eine ketogenetische Ernährung geeignet. Dennoch sind sie eine gute Alternative für unterwegs, wenn Sie keine Gelegenheit dazu haben, einen Eiweißshake zuzubereiten und/oder keine Mahlzeit verfügbar ist, die in Ihren Ernährungsplan passt. Wegen Ihrer Form und des oft süßeren Geschmacks eignen sich Proteinriegel darüber hinaus als einkalkulierter Snack. Wenn Sie auf die praktische Zwischenmahlzeit zurückgreifen wollen: Lesen sie die Nährwerttabelle auf der Verpackung, damit sie die Makronährstoffe in Ihre persönliche Berechnung mit aufnehmen können.
Einige Hersteller bieten Shakes an, die bereits zubereitet sind und die Sie nicht mehr anrühren müssen. Vor dem Trinken schütteln Sie den Shake am besten. Dann müssen Sie nur noch den Deckel öffnen und ihren Shake genießen. Auch trinkfertige Shakes eignen sich gut für unterwegs; allerdings sind sie im Vergleich zum Trockenpulver relativ teuer. Darüber hinaus sind sie weniger weit verbreitet, was in geringerer Auswahl resultiert.
Mit guter Planung ist es durchaus möglich, auch an Sportarten wie Bodybuilding oder Wrestling teilzunehmen und sich ausschließlich auf natürliche Proteinquellen zu verlassen. Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass nicht jedes Nahrungsmittel alle Aminosäuren enthält. Infolgedessen wachsen die Muskeln potenziell langsamer.

Weiterführende Links und Quellen

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