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Elektro Scooter Test 2017 • Die 10 besten Elektro Scooter im Vergleich

Ein Elektro Scooter ist ebenso vielseitig einsetzbar wie ein Motorroller und dabei sparsamer und umweltverträglicher. Mit einem Elektroroller geht es flott und ohne Stau zur Arbeit, zur Ausbildung oder in das Fitnessstudio. Auch der Einkauf im Getränkemarkt ist mit einem Elektro Scooter schnell erledigt, denn eine Getränkekiste findet selbst auf kleinen E-Rollern Platz.

Durch seine niedrigen Betriebskosten ist der Elektro Scooter die ideale Ergänzung zum Auto. Im großen Elektro Scooter Vergleichstest haben wir die populärsten Roller auf den Prüfstand gestellt.

 

Elektro Scooter Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 E-Scooter Roller Original E-Flux Vision mit 1000 Watt 36 V Motor Elektroroller E-RollerDer Elektro Scooter E-twow Eco belegt Platz 2Der SXT500 EEC Elektroscooter weiß belegt Platz 3Der MACH1® Elektro E-Scooter belegt Platz 4Der SXT 1000 Turbo Elektro Scooter belegt Platz 5Der E-Scooter Roller Original E-Flux Vision belegt Platz 6Der Takira Tank Type 500TT E-Scooter belegt Platz 7Der Razor Elektroroller E300 belegt Platz 8Der Viron Elektro Scooter 800 Watt belegt Platz 9Razor Elektroroller Power Core E90


E-Scooter Roller Original E-Flux Vision mit 1000 Watt 36 V Motor Elektroroller E-Roller


E-twow
Eco Elektroroller


SXT
500 EEC Elektroscooter weiß


MACH1®
Elektro E-Scooter


SXT
1000 Turbo Elektro Scooter


E-Flux
E-Scooter Roller Original


Takira Tank
Type 500TT E-Scooter


Razor
Elektroroller E300


Viron
Elektro Scooter 800 Watt

Razor Elektroroller Power Core E90

Bewertung1,01,31,41,61,71,92,02,32,42,6
Leistung1000 Watt250 Watt500 Watt500 Watt1000 Watt1000 Watt500 Wattk.A.800 Wattk.A.
Akku36 Volt Elektromotor 3 x 12 Volt Hochleistungsakkus24V 6,5 Ah Lithium36V 12Ah Bleiakku3x 12V-14Ah Originalk.A.36 Volt 12 AH36V, 12 Ah (komplett entnehmbar)24V Blei-Säure-Batterie3 x 12 V / 12 Ah12 V
Reichweite max.Reichweite: ca. 15 - 20 km30 km20-25 km30 km15 km15 - 20 km20-25 km40 Minuten30 km80 Minuten
Höchstgeschwindigkeitbis zu 30 km/h25 km/h25 km/h20 Km/h32 km/h30 km/h20 km/h24 km/hk.A.16 km/h
Belastbarkeit / Zuladung max.ca 100 kg110 kg120 kg115 kg120 kg124 kg115 kg100 kgk.A.54 kg
Details


  • Scheibenbremsen vorne und hinten

  • Einhebel Schnellspannvorrichtung

  • Zündschloss/Schlüsselschalter

  • Höhenverstellbarer gefederter Sattel, auch komplett abnehmbar

  • doppelte Stoßdämpfer hinten

  • inklusive Ladegerät



  • Rahmen: Aluminium

  • bürstenloser Radnabenmotor

  • Ladezeit: 2,5 - 3 Stunden

  • Beleuchtung: LED-Scheinwerfer



  • Gewicht (ohne Akku): 28 kg

  • Akku: 13,2 kg

  • Bereifung: Luftreifen (Straßenprofil) mit Schlauch

  • Beleuchtung: LED vorne und hinten

  • Lenkerhöhe: 110 cm vom Boden



  • Vorderrad und Hinterrad mit Scheibenbremsen

  • Vorderlich & Rücklicht mit Bremslicht

  • Felgen: Aluminium

  • Reifen: luftgefüllt mit Autoventil

  • zuverlässiger Kettenantrieb



  • Gewicht (ohne Akku): 28 kg

  • Federung: vorne und hinten Stoßdämpfer

  • Beleuchtung: LED vorne und hinten

  • Kraftübertragung: Kette

  • Bremsen: Scheibenbremsen vorne und hinten



  • Scheibenbremsen vorne und hinten

  • Einhebel Schnellspann Vorrichtung

  • Zündschloss / Schlüsselschalter

  • höhenverstellbarer gefederter Sattel, auch komplett abnehmbar

  • doppelte Stoßdämpfer hinten



  • Bremsen: gelochte und geschlitzte Wave-Scheibenbremsen

  • Federung: einstellbare Federgabel mit Stoßdämpfer (Front), zwei einstellbare Stoßdämpfer (Heck)

  • Beleuchtung: LED-Frontscheinwerfer, LED-Rücklicht mit Bremslicht



  • Gashebel: Beschleunigung mit Drehgriff

  • Motor: Starker Drehmoment, Kettenantrieb

  • Rahmen/Gabel: Stahl

  • Räder: Extra breite Luftbereifung

  • Bremse: Hinten, manuelle Bedienung



  • Bremssystem: Scheibenbremse

  • Stoßdämpfer: vorn + hinten

  • Sitzhöhe: verstellbar (75-89 cm)

  • Leergewicht: 38 kg

  • Ladedauer: ca. 6-7 Stunden



  • keine Ausrichtung, keine Kette, kein Kettenspanner

  • Geschwindigkeit: bis zu 16 km/h

  • Fahrzeit: bis zu 80 Minuten durchgehender Einsatz
  • Gashebel: Knopfdruck

  • Motor: Kickstart, hoher Drehmoment, Radnabenmotor

  • Batterie: versiegelte 12 V (enthält Ladegerät)

EU-Straßenzulassungjaneinjajaneinneinjaneinneinnein
zusammenklappbarjajajajajajajaneinjaja
Komfort
Funktionen
Preis- / Leistung
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Was ist ein Elektro Scooter?

Elektro Scooter gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten, doch erst in den letzten Jahren haben Sie dank leistungsfähiger Akkus eine breite Akzeptanz gefunden. Sowohl im dynamischen Antritt als auch in der Reichweite übertreffen moderne Elektroroller ihre Vorfahren bei weitem. Dauerhafte Lithium-Ionen-Batterien in Verbindung mit kraftvollen Drehstrom-Motoren sorgen dafür, dass der Fahrspaß nicht zu kurz kommt. Angesichts der hohen Umweltverträglichkeit wird die Nachfrage nach Elektrorollern in den nächsten Jahren zunehmen. Daher darf sich der Käufer eines Elektro Scooters an einem im Vergleich zu Motorrollern weit geringeren Wertverlust seines E-Rollers erfreuen.

Konventionelle Motorroller und Elektro Scooter besitzen ein gemeinsames Konzept. Im Gegensatz zu Motorrädern werden die Räder eines Rollers über relativ kurze Schwingen geführt. Der Motor ist verdeckt in einem Gehäuse untergebracht.

Bei Motorrollern mit Verbrennungsmotor ist der Getriebeblock oder die Variomatik meist direkt mit der Hinterachse gekoppelt. Auch bei vielen Elektro Scootern sitzt der Elektromotor unmittelbar an der Hinterachse. Bei anderen Modellen ist der Motor am Gelenk der Hinterradschwinge positioniert und treibt das Hinterrad per Zahnriemen an.

Der Rahmen traditionell designter Roller besteht aus einer Plattform mit offenem Durchstieg. Der Fahrer wird bei E-Scootern im klassischen Vespa-Design durch eine ausladende Blechschürze vor Fahrtwind und Nässe geschützt. Andere elektrisch angetriebenen Scooter weichen von dieser Bauform ab und verfolgen ein anderes Konzept. Durch geschickte Anordnung aller Komponenten lässt sich ein Elektro Scooter auch faltbar gestalten.

Neben vielen funktionalen Vorteilen überzeugt ein Elektro Scooter durch einen großen Spaßfaktor. Der umweltfreundliche Elektroroller strahlt Lifestyle aus und bescheinigt seinem Fahrer einen innovativen und aufgeschlossenen Charakter.

Neben Elektro Scootern gibt es eine Reihe weiterer elektrisch betriebener Zweiräder. Auch Pedelecs, E-Bikes und E-Trikes werden elektrisch betrieben. Die Übergänge zwischen einem Elektro Scooter und anderen elektrisch motorisierten Zweirädern und Dreirädern sind bisweilen fließend. Elektro Trikes setzen meist auf der Technik der Elektro Scooter auf und sind eine Option für Menschen, die sich auf drei Rädern sicherer als auf einem Zweirad fühlen.

Die kleinsten Elektro Scooter haben eine Leistung von 0,5 kW. Die stärksten E-Roller besitzen eine Nennleistung von 11 kW. Ein leistungsstarker Elektromotor stellt zwar mehr Kraft für den Transport von Fahrer und Gepäck zur Verfügung, benötigt allerdings auch leistungsstarke Akkus. Welche Leistungen für die eigenen Einsatzzwecke sinnvoll und ausreichend ist, hängt vom Einsatzgebiet des Elektrorollers und von Parametern wieder der zu befahrenden Umgebung ab.

Im Flachland lässt sich auch mit einem leistungsschwachen Modell gut rollern. Auf Grund der anderen Art der Leistungsabgabe und des durchgehend hohen Drehmoments ist ein direkter Vergleich der Leistung mit konventionell motorisierten Zweirädern allerdings nicht möglich.

So beschleunigt der 11 kW starke BMW C Evolution Roller von 0 auf 100 km/h in nur 6,2 Sekunden. Zum Vergleich braucht die ebenso starke Yamaha YZF R 125 ganze 15,7 Sekunden, um die 100 km/h Marke zu erreichen. Bei beiden Modellen liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 120 kmh.

Generell kann bei Elektrorollern von einer besseren Beschleunigung und einem kräftigeren Durchzug im Vergleich zu gleich starken Rollern mit Verbrennungsmotor ausgegangen werden.

Beim Verbrauch schlagen beim Elektroroller nur die Stromkosten und die Anschaffungskosten für neue Akkus zu Buche. Daneben sind wie bei Motorrollern auch die Kosten für das Versicherungskennzeichen und gegebenenfalls die KFZ-Steuer zu berücksichtigen.

Deutlich günstiger stellt sich der Besitzer eines Elektro Scooters bei den Wartungs- und Reparaturkosten, da viele Teile an einem Elektroroller wartungsfrei sind und eine lange Lebensdauer besitzen.

Wie funktioniert ein Elektro Scooter?

Wie funktioniert ein Elektro Scooter?

Die Antriebseinheit eines Elektro Scooters besteht aus drei Modulen: dem Akku, dem Controller und dem Elektromotor. Der Akku entspricht dem Benzintank beim Motorroller, nur fließt der Treibstoff beim Elektro Scooter in Form von elektrischer Energie. Der Controller steuert den Motor und stellt die vom Fahrer gewünschte Drehzahl ein. Der in Hinterradnähe oder in Höhe der Hinterradschwinge angebrachte Elektromotor überträgt die Energie an das Hinterrad. Die Kraftübertragung erfolgt direkt, per Zahnriemen oder per Kette.

Die für Elektro Scooter verwendeten Energiespeicher bestehen aus zusammengeschalteten Akkumulatorzellen. Diesen Verbund nennt man Traktionsbatterie. Eine Traktionsbatterie besitzt im Vergleich zu einer für andere Elektrogeräte verwendeten Batterie eine deutlich höhere Kapazität. Entwickelt werden diese Batterien für spezifische mobile Einsatzbereiche wie zum Beispiel Elektroautos und Elektroroller.

Das Gewicht der Batterien kann bei kleinen Elektrorollern die Hälfte des Leergewichts ausmachen. Ein Bleigel-Akku kann einen Scooter mit einem Gewicht von bis zu 40 kg belasten. Moderne Lithium-Ionen-Batterien sind nicht nur leistungsstärker, sondern wiegen weniger als die Hälfte von Blei-Batterien.

Besitzer kleiner Elektroroller mit Blei-Akkus, die auf einfachem Weg eine Leistungssteigerung erzielen möchten, sollten daher auf Lithium-Ionen-Batterien umsteigen. Das deutlich geringere Gewicht und die höhere Leistungsdichte von Lithium-Ionen-Batterien steigern das Fahrvergnügen und erhöhen die Reichweite.

Immer mehr Hersteller entdecken den Vorzug entnehmbarer Batterien und statten ihre neuen Scooter Modelle mit portablen Akku-Packs aus. Da in städtischen Bereichen nicht jeder Fahrer eines Elektrorollers über die Möglichkeit verfügt, den Elektroroller ebenerdig im eigenen Haus oder in der eigenen Garage zu laden, liegt der Vorteil transportabler Akkus auf der Hand. Lithium-Ionen-Batterien lassen sich auf Grund ihres geringen Gewichts leicht in die eigenen Wohnung tragen und an die heimische Steckdose anschließen. Einige Hersteller bieten zu den Akkus passende Transporttaschen mit Schultergurten an.

Beim Laden des Elektrorollers an einer Stromtankstelle wird der Scooter über das mitgebrachte Ladekabel angeschlossen. Die Betreiber von Ladestationen halten keine Kabel vor, daher ist das Ladekabel vom Scooter Fahrer mitzuführen.

Die Buchse für das Ladekabel befindet sich meist im Bereich der Sitzbank des Scooters. Auskunft dazu gibt die Betriebsanleitung des Hersteller. Im Gegensatz zum Betanken eines Motorrollers mit Verbrennungsmotor kann das Aufladen an einer Ladestation mehrere Stunden dauern. Während der Aufladung bleibt der Scooter oft unbeobachtet.

Dennoch muss die Entwendung des Ladekabels nicht befürchtet werden. Eine an der Ladestation angebrachte Sicherung fixiert das Ladekabel und verhindert einen Diebstahl. Da ein Ladekabel auf einen Dieb aufgrund der modellspezifischen Auslegung keinen großen Reiz ausübt, ist ein Diebstahl von Ladekabeln selten. Selbstverständlich ist während des Ladens aber auch der Scooter mit einem soliden Schloss gegen Diebstahl zu sichern.

Weder Bleigel-Batterien noch Lithium-Ionen-Batterien besitzen einen Memoryeffekt. Die Akkus können also auch bei Teilentladung ohne weiteres wieder aufgeladen werden. Ein permanent etwas reduzierter Ladezustand erhöht sogar die Lebensdauer der Akkus.

Zu vermeiden ist dagegen die völlige Entladung, da die Zellen von Lithium-Ionen-Akkus bei einer Tiefenentladung zerstört werden. Eine Lithium-Ionen-Batterie sollte niemals leer gefahren werden. Dieser Batterietyp arbeitet am effektivsten, wenn der Ladezustand zwischen 20 % und 80 % beträgt.

Werden Lithium-Ionen-Akkus gelagert und über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, sind sie im Abstand von drei bis vier Monaten aufzuladen. Lithium-Ionen-Akkus sollten nicht auf Vorrat gekauft werden, da sie sonst vorzeitig altern.

Der Controller oder das Steuergerät ist beim Elektro Scooter das, was die Einspritzung beim Verbrennungsmotor ist. Durch Drehen am Gasgriff wird beim Elektro-Roller ein elektrischer Impuls an den Controller des Scooters geschickt. Der Controller setzt die erhaltenen Signale in Steuerbefehle für den Elektromotor um. Das Steuergerät kann sich während des Betriebs stark erwärmen, daher besitzt es in der Regel Kühlrippen und wird an einer von Fahrtwind bestrichenen Stelle im Scooter montiert.

Moderne Elektroscooter werden durch einen bürstenlosen Elektromotor angetrieben. Diese Motoren arbeiten sehr verschleißfrei und wartungsfrei. Auch die sonstigen Komponenten eines Elektroantriebs benötigen kaum Wartung und arbeiten vergleichsweise ausfallsicher. Da eine Verölung und Verrußung bei einem Elektromotor nicht auftreten kann, hält sich auch nach langer Laufzeit der Verschleiß in Grenzen.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Vorteile und Anwendungsbereiche von Elektro ScooternMit einem Elektro Scooter lässt sich in der City unmittelbar vor einem Geschäft oder einem Café parken. Diesen Vorteil teile zwar alle Zweiräder, jedoch fallen konventionelle Motorroller unangenehm durch Motorgeräusche und Abgase auf. Der umweltfreundliche Auftritt eines Elektrorollers kommt bei der Vorfahrt am Restaurant oder Kino besser an.

Im Vergleich zu einem Motorroller gibt ein Elektroroller seine Leistung gleichmäßig und bei allen Drehzahlen mit vollem Drehmoment ab. Daraus ergeben sich die günstigen Beschleunigungswerte, die gerade im innerstädtischen Bereich von Nutzen sind. Sowohl im Verbrauch als auch bei der Wartung sind Elektro Scooter deutlich günstiger als Motorroller, haben allerdings auch einen etwas höheren Anschaffungspreis.

Wie bei anderen Fahrzeugen lassen sich auch bei Elektrorollern viele kleine Reparaturen und Wartungsarbeiten selbstständig durchführen. Eine Reihe von Wartungsaufgaben, die an einem Motorroller mit konventionellem Antrieb regelmäßig durchzuführen sind, entfallen jedoch beim Elektro Scooter. Dazu zählen der Ölwechsel, der Austausch von Zündkerzen, Luftfilter und Keilriemen, das Einstellen von Ventilen und bei Zweitaktern ohne Getrenntschmierung die Aufbereitung des Gemischs.

Die Fahrwerksteile an einem Elektro Scooter sind größtenteils identisch mit einem Motorroller. Die Preise für Bremsbeläge, Reifen und Stoßdämpfer unterscheiden sich nicht von den Preisen, die für Ersatzteile von Motorrollern anfallen.

Das Antriebsaggregat eines Elektrorollers ist weitestgehend wartungsfrei. Vor einer Reparatur durch einen Reparaturbetrieb ist zu klären, ob es sich um eine Vertragswerkstatt handelt und ob eine Expertise zur Reparatur von Elektrofahrzeugen vorliegt. Im Zweifel ist immer der Hersteller zu kontaktieren. Er kann Auskunft dazu geben, welche Servicewerkstätten angeschlossen sind und wo Reparaturen am Elektro Scooter fachgerecht durchgeführt werden können.

Der Hersteller weiß auch, welche Vertriebspartner Ersatzteile für den eigenen Scooter vorrätig haben. Insgesamt ist die Wartung eines Elektrorollers einfacher und unkomplizierter als die eines Motorrollers. Die vom Hersteller erteilten Garantien und Ansprüche sollten durch Führen eines Scheckheftes gewahrt werden.

Elektroroller vergangener Jahrzehnte waren relativ leistungsschwach und mussten selbst vor geringen Anstiegen passen. Moderne Elektroroller bewältigen auch Straßen mit 20% Steigung, manche schaffen sogar 25 %. Damit kommen die leisen Scooter auch für Bewohner in Mittelgebirgslagen in Frage.

Bei vielen Elektrorollern ermöglicht ein Boost-Modus, kurzzeitig eine höhere Leistung abzurufen. Wer in einer hügeligen Umgebung wohnt, profitiert von einem Elektroroller mit Rekuperation. Bei dieser Technik wird die Bremsenergie zum Laden des Energiespeichers genutzt und somit die Reichweite erhöht.

Die hohe Energiedichte und das leichte Gewicht von Lithium-Ionen-Batterien macht diesen Akku-Typ für ein gewichtssensibles Fahrzeug wie einen Elektro Scooter zur ersten Wahl. Neben der größeren Reichweite, die Lithium-Ionen-Batterien bieten, besitzen sie auch eine um ein Drittel höhere Lebensdauer als konventionelle Bleibatterien.

Im Gegensatz zu konventionellen Motorrollern verfügen viele Elektroroller über einen Rückwärtsgang. Bei einem Elektro Scooter lässt sich ein Rückwärtsgang ohne konstruktiven Aufwand und kostengünstig umsetzen. Der Rückwärtsgang erleichtert das Rangieren in engen Räumen und wird von vielen Scooter Fahrern als angenehmes Feature wahrgenommen.

Welche Arten von Elektro Scootern gibt es?

Welche Arten von Elektro Scootern gibt es?Elektroroller gibt es in zahlreichen Varianten. Liebhaber klassischer Motorroller à la Vespa bevorzugen Elektro Scooter im Retro-Design. Diese Roller verbergen unter viel Chrom-Zierrat und einem nostalgischen 50er Jahre Design modernste Elektrotechnik. Andere Zielgruppen sprechen Roller im rasanten Racing Design an. Hybridroller richten sich an Menschen, die innovative Konzepte mögen und neue Technologien hautnah erleben wollen.

Die im Fahrbetrieb zu erzielende Leistung eines Elektro Scooters ist von verschiedenen Parametern abhängig. Neben der Leistungsaufnahme des Elektromotors und der Kapazität der Akkus spielen auch Faktoren wie das Fahrergewicht, das Gepäck, der Reifendruck und die Topographie eine Rolle.

Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs lässt durch Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus verringern. Bei vielenn Elektro Scootern ermöglicht ein Boost-Modus, vorübergehend eine erhöhte Leistungsabgabe zu erzeugen. Umgekehrt steht oft auch ein Eco-Modus zur Verfügung, der die Höchstgeschwindigkeit zugunsten einer maximalen Reichweite reduziert.

Die Sitzposition klassisch designter Roller unterscheidet sich deutlich von der Sitzhaltung, die ein Motorradfahrer einnimmt. Auch bei den meisten Elektro Scootern wird auf einen Knieschluss wie beim Motorrad verzichtet. Der Fahrer sitzt auf einer Sitzbank und stellt die Füße auf eine Trittfläche.

Ebenso wie Motorroller bieten die meisten Elektro Scooter Platz für einen Sozius. Einige Elektro Scooter sind nur für eine Person ausgelegt. Diese Scooter besitzen oft eine Sitzstange mit Sattel oder können wahlweise auch stehend gefahren werden.

Auch die Größe der Reifen beeinflusst das Fahrverhalten von Elektrorollern. Klappbare Elektro Scooter mit kleinen Reifen können in Kurven ein instabiles Fahrverhalten aufzeigen, daher ist bei diesen Rollern eine regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks besonders wichtig. Reifen mit etwas größeren Durchmesser haben den Vorteil, dass sie einen besseren Geradeauslauf gewährleisten und Fahrbahnunebenheiten besser ausbügeln.

Eine Reihe von Elektro Scootern sind als faltbare Roller ausgelegt. Sie können für einen Ausflug in das Auto geladen werden und stehen am Zielort für Exkursionen zur Verfügung. Auch die Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln ist oftmals möglich. Viele Elektro Scooter lassen sich auf diese Weise auch in die eigene Wohnung tragen, wo sie gegen Diebstahl und Witterung geschützt sind. Ein Nachteil klappbarer Roller sind die kleinen Räder und die im Vergleich zu anderen Rollern eingeschränkten Beladungsmöglichkeiten.

Ein Hybridroller besitzt zwei Antriebe – einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Der Verbrennungsmotor lädt die Akkus des Scooters unterwegs auf, sodass sich eine hohe Reichweite erzielen lässt. Im innerstädtischen Bereich kann mit Elektrokraft gefahren werden. Auf Landstraßen sorgt der Verbrenner für flotten Vortrieb. Ein Nachteil von Hybridrollern ist die Tatsache, dass sie auf Grund der zwei Antriebsmotoren und des zusätzlich benötigten Benzintanks ein höheres Gewicht als reine Elektroroller haben.

Für das Fahren eines Elektrorollers ist eine von der Leistung des Fahrzeugs abhängige Fahrerlaubnis erforderlich:

  • Als Leichtmofas gelten Elektroroller, die maximal 20 km/h fahren. Der Fahrer unterliegt keiner Helmpflicht und muss mindestens 15 Jahre alt sein.
  • Mofas sind Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Ab dieser Klasse gilt die Helmpflicht. Der Fahrer muss ein Mindestalter von 15 Jahren haben.
  • Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h werden als Kleinkrafträder eingestuft. Für das Fahren ist ein Führerschein der Klasse AM erforderlich. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre
  • Für Elektroroller mit einer Leistung bis zu 11 kW und einem Leistungsgewicht unter 0,1 kW pro Kilogramm ist der Führerschein der Klasse A1 erforderlich. Diese Elektroroller gelten als Leichtkrafträder. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.

So haben wir die Elektro Scooter getestet

Beim Kauf eines Elektro Scooters lässt die äußere Verarbeitungsqualität keine Rückschlüsse auf die Wertigkeit der verbauten technischen Komponenten zu. Beim Elektro Scooter Test haben wir deshalb alle Komponenten genau unter die Lupe genommen und auf ihre Funktionalität hin überprüft. Weiterhin wurde ein Abgleich mit den technischen Angaben des Herstellers hergestellt.

Da die Höchstgeschwindigkeit bei Elektro Scootern meist durch die gesetzlichen Vorgaben für Mofas und Kleinkrafträder bestimmt und auf 25 oder 45 km/h beschränkt wird, gibt es selten Abweichungen bei der zu erzielenden Höchstgeschwindigkeit. Die Steuergeräte der Elektroroller riegeln zuverlässig am Geschwindigkeitslimit ab.

Entscheidend ist dagegen das allgemeine Fahrverhalten und das Handling eines Elektro Scooters. Die Beschleunigungswerte wurden messtechnisch ermittelt. Noch aussagekräftiger ist das subjektive Fahrgefühl, das ein Elektroroller dem Fahrer vermittelt. Auch die Herstellerangaben zur Reichweite wurden im Test überprüft und unter verschiedenen Alltagssituationen getestet.

Bei der Rekuperation wird ein Teil der beim Bremsen aufgewandten Energie wieder in Ladestrom umgewandelt und dem Akku zur Verfügung gestellt. Mit dieser Technik lässt sich die Reichweite eines Elektro Scooters erhöhen. Außerdem trägt die Rekuperation zum geringeren Verschleiß der Bremsbeläge bei.

Die nachhaltige Wiedergewinnung von Bremsenergie entlastet die Umwelt gleich zweifach, nämlich durch einen sparsamen Umgang mit Energie und die Reduzierung von zur lokalen Feinstaubbelastung beitragenden Bremsstaub.

Jeder mit Rekuperation ausgestattete Scooter erhielt im Test eine Aufwertung. Daneben wurde ermittelt, wie effektiv die Rekuperation arbeitet und wie hoch die Ersparnis für den Fahrer ist.

Generell benötigen Elektroroller aufgrund des gleichmäßig abgegebenen Drehmoments weder Getriebe noch Variomatik. Dennoch bringt eine Variomatik auch für Elektroroller Vorteile. Durch die bessere Spreizung und Anpassung der Drehmomentabgabe auf die jeweilige Fahrsituation kann ein kleinerer Elektromotor verwendet werden, da in allen Fahrsituationen einen optimaler Wirkungsgrad hergestellt wird.

Der Fahrer profitiert von einer Variomatik durch sanftere Beschleunigung und einen geringeren Energieverbrauch. Wir testeten, wie gut die Variomatik im realen Betrieb anspricht.

Die Bremsen eines Elektrorollers sollten der Leistung des Scooters angepasst sein. Viele Modelle setzen auf eine Komibination von Scheibenbremsen und Trommelbremsen. Immer mehr Elektro Scooter verwenden an beiden Rädern Scheibenbremsen. Durchgehender Standard ist die hydraulische Betätigung, was ein gefühlvolles und der Verkehrssituation angepasstes Abbremsen des Rollers erlaubt.

Elektro Scooter besitzen antriebsbedingt keine Motorbremse, jedoch simulieren einige mit Rekuperation ausgestattete Roller diesen Effekt über ein Schleppmoment. Im Test wurde auch die Funktion der simulierten Motorbremsen bewertet.

Alle Elektro Scooter besitzen einige elektrospezifische Ausstattungsmerkmale. Dazu zählen eine Ladezustandsanzeige, der Anschluss für das Ladekabel und die Aufnahme für das Akkupack.

Andere Ausstattungsmerkmale wie Gepäckträger und diverse funktionale und dekorative Komponenten unterscheiden sich hingegen nicht von Motorrollern. Wir haben die Ausstattungen verglichen und im praktischen Betrieb überprüft

Wie bei allen motorisierten Zweirädern spielt auch bei einem Elektroroller die Beleuchtungseinrichtung eine große Rolle für die Sicherheit. Da das Summen eines Elektrorollers von den Umgebungsgeräuschen meist übertönt wird, ist ein helles Fahrlicht wichtig für die Sicherheit des Fahrers. Viele Elektro Scooter sind mit langlebigen und sparsamen LEDLeuchtmitteln ausgestattet. Auch für Blinker und Bremslicht werden zunehmend die modernen Leuchtmittel verwendet. Wir haben alle Beleuchtungseinheiten bei Tageslicht und in der Dunkelheit getestet.

Diebstahlschutz ist ein wichtiges Thema bei Elektro Scootern, da auch Kriminelle den Wert dieser Fahrzeuge erkannt haben. Teilweise haben es Diebe auch nur auf die Entwendung der Akkus abgesehen. Wer einen Klapp-Roller besitzt, kann sein Zweirad einfach mit in die Wohnung nehmen.

Der zweitbeste Schutz ist ein möglichst massives Schloss, das dem Dieb einen hohen Widerstand entgegensetzt. Auch Bremsscheibenschlösser sind eine Option, jedoch dürfen diese Schlösser beim Starten des Elektrorollers nicht vergessen werden.

Einige Hersteller von Elektrorollern sichern die Akkus zwar gegen unbefugten Zugriff, jedoch ist der beste Schutz immer noch die Entnahme der Akkus. Beim Elektro Scooter Test haben wir ermittelt, welche internen Schutzmaßnahmen vom Hersteller gegen Beschädigung und Diebstahl getroffen wurden.

Worauf muss ich beim Kauf eines Elektro Scooters achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Elektro Scooters achten?

Die Reichweite eines Elektroscooter ist zunächst einmal abhängig vom Leistungsvermögen der Batterien und der Leistungsaufnahme des Motors. Daneben können Steigungen die Reichweite ebenso verkürzen wie tiefe Außentemperaturen oder ein hohes Gesamtgewicht. Viele Hersteller integrieren zwei Akkupacks in ihren Rollern, sodass Reichweiten um die 100 km keine Seltenheit mehr sind.

Die Ladezeiten sind abhängig von den verwendeten Akkus und deren Kapazität. Elektroroller mit 40 Ampere Akkus sind nach etwa sechs Stunden wieder aufgeladen. An Stromtankstellen oder bei Einsatz von Schnell-Ladegeräten lassen sich die Ladezeiten erheblich verkürzen. Schon nach zweit Stunden kann der Energiespeicher eines mWorauf muss ich beim Kauf eines Elektro Scooters achten?odernen Elektrorollers wieder voll sein.

Viele Elektroroller sind in der Grundausstattung mit Bleibatterien bestückt. Hierbei handelt es sich fast immer um gekapselte Bleigel- oder Blievlies-Akkus, die auch unter dem Begriff Silizium-Akkus vertrieben werden. Die Gefahr einer Ausgasung ist bei gekapselten Akkus nicht mehr gegeben, so dass die Energiespeicher auch in den eigenen vier Wänden aufgeladen werden können. Jedoch beeinträchtigt das hohe Gewicht dieser Akkus das Beschleunigungsverhalten und die Agilität des Elektro Scooters.

Lithium-Ionen-Akkus sind leichter und leistungsstärker als Blei-Batterien, sind aber auch zwei- bis drei mal so teuer. Vor der Entscheidung für einen Akku-Typ ist zu erfragen, welches Plus an Reichweite und Laufzeit von einer Lithium-Ionen-Batterie zu erwarten ist.

Das fahrbereite Leergewicht von Elektrorollern kann je nach Größe, Leistungsklasse und Ausstattung von unter 50 Kilo bis über 250 Kilogramm reichen. Elektroroller der Oberklasse wie der BMW C Evolution besitzen eine Motorrädern ähnliche Leistungsabgabe, die das relativ hohe Leergewicht ausgleicht.

Ein günstiges Leistungsgewicht ermöglicht es, schon mit kleinen Elektromotoren gute Fahrleistungen und Beschleunigungswerte zu erziehen. Große wie kleine Elektroroller besitzen im Gegensatz zu Motorrollern mit Verbrennungsmotor oft einen Rückwärtsgang. Der Rückwärtsgang vereinfacht das Rangieren des Elektrorollers in engen Verkehrsräumen.

Die Preise für Elektro Scooter bewegen sich innerhalb einer großen Bandbreite. Sie starten bei kleinen faltbaren Einsitzern bereits bei wenigen hundert Euro. Für ein Spitzenmodell wie den BMW C Evolution setzt der Hersteller einen Verkaufspreis von 15.000 Euro an. Die meisten Elektroroller werden zu Verkaufspreisen von 1.000 – 3.500 Euro vertrieben. Bei der Beurteilung des Anschaffungspreises sollten auch die geringeren Betriebskosten im Vergleich zu einem Motorroller berücksichtigt werden.

Der geringe Verschleiß der Antriebskomponenten bei Elektro Scootern führt zu einem geringeren Wertverlust als bei Motorrollern. Auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt sind Elektroroller wegen ihrer geringen Reparaturanfälligkeit und der niedrigen Betriebskosten äußerst begehrt.

Ausschlaggebend für einen guten Verkaufspreis ist der Allgemeinzustand des Elektrorollers und das Alter der Batterie. Für ein mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestatteter Roller lässt sich ein deutlich höherer Verkaufspreis erzielen als für mit Bleibatterien bestückter Elektro Scooter.

Elektroroller sind für jene Pendler interessant, deren Arbeitsplatz nicht mehr als 25 km vom Wohnort entfernt liegt. Dies trifft auf etwa die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland zu. Da auch die übrigen in der Freizeit zurückgelegten Strecken weit überwiegend Kurzstrecken sind, ist der Elektroroller ein umweltverträgliches und attraktives Verkehrsmittel für viele Personen.

Für Elektroroller muss eine KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die Kosten liegen bei circa 60 Euro im Jahr. Nur für als Leichtkrafträder eingestufte Elektroroller muss auch Kraftfahrzeugsteuer gezahlt werden.

Die Mitnahme eines Sozius beeinflusst das Fahrverhalten eines Elektro Scooters. Die Reichweite wird durch das erhöhte Gewicht reduziert. Der Faktor ist insbesondere bei der Planung von längeren Strecken einzuberechnen. Bei den meisten für zwei Personen ausgelegten Rollern kann die Vorspannung der hinteren Stoßdämpfer für einen Betrieb mit Sozius angepasst werden.

Wer hauptsächlich solo in der Stadt und auf befestigten Straßen unterwegs ist, kommt auch mit kurzen Federwegen und kleinen Rädern klar. Soll es hin und wieder über Feldwege oder grobes Pflaster gehen, machen sich dagegen längere Federwege und große Räder bezahlt. Einige Hersteller haben Elektro Scooter im Angebot, deren Fahrwerk für anspruchsvolles Gelände ausgelegt ist.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Peugeot
  • UNU
  • E-MO
  • EVT
  • Emco
  • Eneway
  • InnoScooter
  • iO E-Scooter
  • Kreidler
  • BMW
  • Yamaha
Der traditionsreiche Automobilhersteller Peugeot entwickelt bereits seit 1996 elektrische Zweiräder. Die in 20 Jahren gesammelten Erfahrungen aus dem Bau batteriebetriebener Roller ließ das französiche Unternehmen in den aktuellen Elektro Scooter E-Vivacity einfließen.

Der Fahrer des E-Vivacity kann unter vier Fahrtmodi wählen. Der flotte E-Scooter wartet mit einem Zahnriemenantrieb und einem 3 kw starken, bürstenlosen Gleichstrommotor auf.

Das junge Unternehmen UNU will mit seinen Elektrorollern eine umweltverträgliche Mobilitätsalternative für urbane Räume schaffen. Bei der Konzeption der Unu Eektro Scooter wurde auf komplexe Features zugunsten eines günstigen Preises verzichtet.

Die mit einem Case aus gebürstetem Aluminium aufgewerteten Lithium-Ionen-Akkus lassen sich per Schultergurt in die Wohnung tragen und per Ladebox an der Steckdose aufladen.

Die Elektro Scooter mit dem Label E-MO kommen aus dem Hause Matra. Das dem Automobil-Zulieferer Pininfarina angegliederte und aus dem Motorsport bekannte Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren auf die Herstellung von Elektrofahrzeugen spezialisiert. Neben Elektro Scootern für Privatpersonen hat Matra auch Elektroroller für das Gewerbe im Angebot.
EVT ist ein Hersteller aus Taiwan. Die Elektro Scooter des Herstellers werden in vielen europäischen Ländern vertrieben. Mit der Einbindung eines Umwelttechnik-Unternehmens in den Vertrieb stärkte EVT seine Kompetenzen bei der Entwicklung ökologisch nachhaltiger Antriebe. Die Roller sind mit Bleibatterien oder Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet und als 1-Sitzer oder 2-Sitzer erhältlich.
Das deutsche Unternehmen Emco bietet 6 Elektro Scooter für verschiedene Zielgruppen an. Neben einem Roller im Retro-Design hat Emco auch Modelle aus der Sport- und der Classic-Linie im Angebot. Der Hersteller produziert auch E-Tankstellen in verschiedenen Konfigurationen für die Aufladung von Elektrofahrzeugen.
Die Elektro Scooter Revoluzzer und Revoluzzi von Eneway heben sich durch ihr schlichtes Design und die großen Räder von anderen Rollern ab. Die Ein-Personen-Scooter sind faltbar und in der Plus-Variante mit Aluminiumtrittbrett und zweitem Außenspiegel ausgestattet.

Serienmäßig besitzen die Elektro Scooter von Eneway einen Tempomat, der eine einmal erreichte Geschwindigkeit bis zum Betätigen der Bremse beibehält.

Im Angebot von InnoScooter findet sich ein großes Angebot von Elektro-Zweirädern, vom Pedelec bis zum 6000 Watt starken Elektro Scooter. Der mit einem Lithium-Eisenphosphat Akku angetriebene EM 6000 besitzt eine umfangreiche Ausstattung.

Dazu gehören Ladegerät, Helmfach und Gepäckträger. Der Radnabenmotor und Steuergerät des EM 6000 sind mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet.

Das Unternehmen iO wurde bereits 1946 gegründet und entwickelte in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens verkehrstechnische Produkte. Im Jahr 2004 erschien mit dem Power Roller iO 1500 GT der erste Elektroroller des österreichischen Unternehmens.

Im Jahr 2009 konnte sich iO in Monaco den ersten Platz beim Großen Preis für elektrisch betriebene Zweiräder sichern. Zu den größten Kunden der Elektro Scooter von iO zählten in den Jahren 2009 und 2010 die Polizei aus Belgien und die österreichische Post.

Unter der traditionsreichen Marke Kreidler bietet der deutsche Zweirad-Hersteller Prophete ein Portfolio elektrisch motorisierter Zweiräder an. Die Elektro Scooter erinnern mit der Bezeichnung Florett an die in den 70er Jahren populären Kleinkrafträder von Kreidler.

Durchzugsstarke Radnabenmotoren mit 3 und 4 kw verhelfen den Kreidler-Scootern zu guten Fahrleistungen. Charakteristisches Merkmal der Elektro Scooter von Kreidler sind die voll verkleideten Hinterräder. Die Reichweite der mit Lithium-Eisenphosphat Akkus ausgestatteten Roller beträgt 60 km.

BMW stellt bereits seit 1923 Motorräder her und präsentierte im Jahr 2000 seinen ersten Motorroller. Der mit Sicherheitszelle und Scheibenwischer ausgestattete Scooter C1 konnte jedoch trotz eines innovativen Konzepts nicht genug Abnehmer finden und wurde 2003 wieder eingestellt.

Elektrischer Nachfolger ist der seit 2014 produzierte C Evolution. Der 11 kw starke Elektro Scooter übertrifft seine Wettbewerber in allen Leistungsdaten, sprengt allerdings mit einem zweistelligen Anschaffungspreis auch das Budget vieler Scooter Fans.

Yamaha ist einer der weltgrößten Hersteller von Motorrädern und Motorrollern. Der Elektro-Scooter EC-03 von Yamaha stellt die umweltfreundliche Alternative zu den durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Motorrollern des japanischen Anbieters dar.

Der mit einem 2 PS starken Synchronmotor ausgestattete und 56 kg leichte Elektroroller bringt den Fahrer im Sparmodus bis zu 40 km weit.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Elektro Scooter am Besten?

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Elektro Scooter am Besten?Die Auswahl an Elektro Scootern wird immer größer. Neben arrivierten Herstellern, die ihr Angebot an konventionell motorisierten Zweirädern mit elektrisch betriebenen Zweirädern auffüllen, bereichern auch neue Anbieter mit innovativen Konzepten das Angebot an Elektrorollern. Das macht die Auswahl nicht einfacher.

Angesichts der Vielzahl an Elektro Scootern fällt es schwer, sich für den richtigen rollenden Untersatz zu entscheiden. Zudem verwirren viele Käufer die technischen Daten, die einen Elektroroller spezifizieren. Leistungsangaben für Motorroller werden von den meisten Käufern schnell eingeordnet und helfen bei der Orientierung.

Hingegen kommen den meisten Kunden die Angaben zu Nennspannung, Amperestunden und Kilowatt weniger vertraut vor und erschweren einen direkten Vergleich. Verständlicherweise sucht da so manch ein potentieller Käufer die Beratung im Fachhandel.

Wer allerdings ein Zweirad-Fachhandelsgeschäft betritt, wird nicht selten enttäuscht. Entweder führt der Fachhändler vor Ort nur eine beschränkte Auswahl an Elektro Scootern, oder er hat ohnehin nur konventionell angetriebene Motorroller im Angebot.

Einige Anbieter von Elektro Scootern wie Unu oder Eneway bevorzugen aus Kostengründen zudem den Direktvertrieb – der Fachhandel wird gar nicht erst beliefert. Somit hat man beim Kauf im Zweiradfachgeschäft oder im Baumarkt eine Auswahl unter wenigen Modellen. Die Beratung – so sie denn stattfindet – bezieht sich ausschließlich auf die vom Händler vertriebenen Modelle.

Der Kunde hat immerhin den Vorteil, sich die ausgestellten Elektro Scooter aus nächster Nähe anschauen zu können. Im Zweirad-Fachhandel ist bisweilen auch eine Probefahrt möglich, doch entsprechen die für Probefahrten bereit gestellten Elektroroller selten dem Modell, für das sich der Kunde interessiert.

Viele Elektro Scooter Fans gehen beim Kauf ihres Elektrorollers so vor, wie beim Kauf eines Neuwagens. Käufer eines Newagens suchen schließlich auch nicht gleich das nächste Autohaus eines Herstellers auf, sondern studieren vor dem Kauf diverse Vergleichstests. Aussagekräftige Tests sind nicht nur in den Printausgaben der Automobilpresse, sondern auch online abrufbar. Die Stärken und Schwächen eines Fahrzeugs lassen sich so schnell vorab einschätzen. Wenn der Interessent zudem Erfahrungsberichte anderer Käufer heranzieht, kann er sich ein umfassendes Bild von der Qualität des ins Auge gefassten Fahrzeugs machen.

Auch in einem Elektro Scooter Vergleichstest lassen sich die Vorzüge und Schwachstellen einzelner Roller schnell erkennen. Ist der beste Elektroroller für die eigenen Anforderungen gefunden, kann anschließend auch der Kauf online und mit wenigen Klicks durchgeführt werden.

Der Kauf eines Elektro Scooters im Internet hat für den Käufer den Vorteil, das er seinen Roller direkt nach Hause geliefert bekommt. Das Zweirad lässt sich in den meisten Fällen mit wenigen Handgriffen zusammensetzen und in Betrieb nehmen. Besondere handwerkliche Fertigkeiten werden für den Zusammenbau nicht vorausgesetzt.

Im Anschuss an den Aufbau sind noch die Akkus mit dem mitgelieferten Ladegerät aufzuladen. Die ersten Runden mit dem neuen Roller lassen sich auf den vertrauten Straßen und Wegen des eigenenen Viertels drehen. Alternativ können die ersten Fahrversuche auch auf dem Hinterhof oder einem in der Nähe gelegenen Parkplatz unternommen werden. Kommt der Käufer wider Erwarten nicht mit dem neuen Elektro Scooter zurecht, kann er das Zweirad innerhalb der Widerrufsfrist wieder vom Spediteur abholen lassen. Bequemer und risikoloser geht es kaum.

Die Geschichte der Elektro Skooter

Die Geschichte der Elektro SkooterElektrisch betriebene Zweiräder gibt es seit über 100 Jahren, doch technologische Hürden und die Konkurrenz der mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Varianten verhinderten lange Zeit den Durchbruch. Eines der ersten Elektro-Zweirärder war ein Tandem. Das als Pedelec konstruierte Humber's Electric Bike Tandem wurde auf einer Technikmesse im Jahr 1897 vorgestellt. Seinen einzigen Einsatz fand das innovative Elektrorad als Pacemaker während eines 24-Stunden-Radrennens.

Anfang des 20. Jahrhundert produzierte das Unternehmen Ajax Motor Vehicle ein pedalloses Elektro-Zweirad und zur gleichen Zeit wurde im Magazin Popular Mechanics ein elektrisch angetriebenes Zweirad erwähnt. Im Jahr 1927 brachte der französische Hersteller Applications Electro Mecaniques mit der Electrocyclette ein elektrisches Trike auf den Markt. Erst in den 30er Jahren befassten sich auch größere Hersteller mit dem Elektro-Zweirad. Der Elektrokonzern Philips stellte 1932 das Philips Simplex Electric Bike vor. Ein Jahr später erschien das E-Bike von Juncker, das bereits eine Reichweite von 40 km aufwies und von dem über 100 Exemplare verkauft werden konnten.

Während des zweiten Weltkriegs wurde in vielen Ländern das Benzin rationiert. Dies führte zu einem kurzfristigen Boom von Fahrzeugen, die mit alternativen Antrieben wie Holzkohlevergaser und Elektromotoren ausgestattet wurden. Eine gewisse Popularität erlangte in diesen Jahren der Socovel Scooter des belgischen Herstellers Société pour l’Etude et la Construction de Véhicules électriques. Über 500 Exemplare des Socovel Scooters wurden im Zeitraum 1941-44 verkauft. Damit gilt der Elektroroller als erstes in Großserie gebautes Elektrozweirad überhaupt. Die Leistung von 0,7 kw reichte für eine Geschwindigkeit von 25 – 30 km/h.

In der Nachkriegszeit verschwanden Elektro Scooter wie der Socovel Scooter rasch wieder von den Straßen – zu überlegen zeigten sich die mit konventionellen Antrieben ausgestatteten Mopeds und Motorroller, was Leistung und Reichweite anging.

Erst in den 70er Jahren konnte ein neues Kapitel in der Geschichte des Elektro-Zweirads aufgeschlagen werden. Zeitgleich mit Beginn der Ölkrise 1973 ging die Solo Electra in Produktion. Das in Kooperation mit Bosch hergestellte Elektromofa erzielte eine Reichweite von 30 – 40 km und konnte bereits Steigungen bis zu 15 % bewältigen.

Ähnliche Leistungsdaten wies auch das Elektromofa E1 des Herstellers Hercules auf. Manko blieb das hohe Gewicht dieser Elektromofas. Mit dem Ende der Ölkrise erlahmte auch rasch wieder das Interesse an elektrisch betriebenen Zweirädern, während konventionell angetriebene Motorroller einen Aufschwung erlebten und als Fortbewegungsmittel für die Großstadt neu entdeckt wurden.

Erst Anfang der 90er Jahre befassten sich einige Hersteller vor dem Hintergrund eines gestiegenen Umweltbewusstseins erneut mit der Entwicklung elektrisch motorisierter Zweiräder. Einer der Pioniere war Peugeot, der mit dem Scoot'Elec den ersten modernen europäischen Elektro Scooter auf die Räder stellte. Seit der Jahrtausendwende erleben Elektro Scooter weltweit einen neuerlichen Boom, dessen Ende angesichts immer strengerer Umweltauflagen nicht absehbar ist.

Zahlen, Daten, Fakten

Blei oder Lithium? Diese Entscheidung muss jeder Käufer eines Elektro Scooters treffen, wenn es um die Akkus geht. Viele kennen zwar die Unterschiede zwischen Blei- und Lithium-Ionen-Akkus, treffen aber in den technischen Daten der Hersteller oft auf Angaben wie Blei-Vlies-Akkus oder Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus. Die Unterschiede im einzelnen:

  • Konventionelle, unverkapselte Blei-Akkus verwenden als Elektrolyt Schwefelsäure. Durch den relativ simplen Aufbau dieser Batterien kann auf einen Laderegler verzichtet werden. Bei einer Überladung erfolgt eine Ausgasung, die durch Nachfüllen mit destilliertem Wasser ausgeglichen wird. Unverkapselte Blei-Akkus haben sich seit vielen Jahrzehnten als Starterbatterien im Automobilbereich bewährt und gelten als äußerst robust. Nachteil ist ihr hohes Gewicht. Da sie nicht lageunabhängig betrieben werden können, sind sie für Zweiräder aller Art untauglich.
  • In Blei-Gel Akkus und Blei-Vlies Akkus wird als Elektrolyt Gel oder Vliesmatten genutzt. Dadurch sind diese Blei-Akkus lageunabhängig und können auch liegend betrieben werden. Gekapselte Blei-Akkus sind die preiswerte Alternative zu auf Lithium-Technologie basierenden Battieren. Sie sind weniger kälteempfindlich als Lithium-Akkus, aber deutlich schwerer und leistungsschwächer.
  • Lithium-Ionen-Akkus (LiIon) stellen den aktuellen Stand der Akku-Technik dar. Sie besitzen keinen Memory-Effekt wie Nickel-Cadmium-Akkus und sind vergleichsweise umweltverträglich. Lithium-Akkus zeichnet ein im Vergleich zu Blei-Akkus geringes Gewicht bei hoher Leistungsdichte aus.
Sie sollten niemals völlig entladen werden, da dies zu einer Zerstörung der Akkuzellen führt. Der ideale Betriebszustand von Lithium-Ionen-Akkus liegt bei einem Ladezustand von 20 und 70 %. Lithium-Ionen-Akkus sollten nicht nach jeder kurzen Tour wieder aufgeladen werden, da dies ihre Lebenszeit beträchtlich verkürzt.
  • Die Leistung von Lithium-Polymer-Akkus (LiPo) ist identisch mit Lithium-Ionen-Akkus, jedoch schützt eine zusätzliche Lage aus Kunststoff die Batterie vor durch Deformation verursachten Defekten. Diese Akkus benötigen nicht mehr zwingend ein Hardcase.
  • Lithium-Mangan-Akkus (LiMn) stellen eine Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Akkus dar. Sie entladen sich langsamer und sind unempfindlicher gegen Spannungsspitzen und Temperaturschwankungen. Da sie eine höhere Zahl an Ladezyklen verkraften, besitzen Lithium-Mangan-Akkus auch eine längere Lebensdauer.
  • Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus (LiFe) verwenden Eisenphosphat an Stelle von Kobaltoxid für die Kathoden. Der Verzicht auf Kobaltoxid macht diese Akkus preisgünstiger und erleichtert das Recycling.

Richtig fahren

Ein durchschnittlicher Elektro Scooter besitzt eine von anderen Zweirädern abweichende Geometrie. Die Räder sind kleiner, ein Knieschluss nicht vorhanden und die Federwege meist kürzer. Der Roller-Fahrer sitzt außerdem aufrechter als der Fahrer eines Motorrads. Von Motorrollern unterscheidet sich der Elektro Scooter durch einen anderen und meist tieferen Schwerpunkt.

Die Beherrschung des Bremsvorgangs ist besonders wichtig. Moderne Motorroller verzögern das Vorderrad per Scheibenbremse. Eine Scheibenbremse zeichnet sich vor allem bei Bergabfahrten durch eine kaum nachlassende Bremsleistung aus. Anders als bei einem Motorrad überträgt das Hinterrad eines Scooters zu Beginn eines Bremsvorgangs bis zu zwei Drittel der Bremskraft auf die Straße, daher sollte der Fahrer zunächst das Hinterrad stärker abbremsen.

Anfänger neigen oft dazu, das Vorderrad von Anfang an gleich stark in den Bremsvorgang einzubeziehen. Dies führt jedoch rasch zu einem Blockieren und im schlimmsten Fall zu einem Sturz. Blockiert das Vorderrad, ist die Vorderradbremse umgehend wieder zu lösen. Ein blockierendes Hinterrad ist weniger kritisch, da keine Lenkkräfte übertragen werden.

Erst im Verlauf der Bremsung stellt sich eine kinetisch bedingte Gewichtsverlagerung ein – das Vorderrad wird mit etwa 15 bis 20 % zusätzlich belastet und das Hinterrad um den gleichen Betrag entlastet. Beide Räder können zu diesem Zeitpunkt etwa gleich stark abgebremst werden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Elektro ScooterDaher gilt: Am Anfang einer Bremsung hauptsächlich das Hinterrad abbremsen und die Vorderradbremse nur dosiert einsetzen. Mit zunehmender Verlagerung des Fahrzeuggewichts auf das Vorderrad sollte auch die Vorderbremse stärker angezogen werden. Um in Gefahrensituationen auch eine Notbremsung sicher und routiniert ausführen zu können, sollte der Scooter-Fahrer die diversen Bremsmanöver auf einem leeren Parkplatz üben. Auch ein Fahrsicherheitstraining hilft, Bremsvorgänge mit dem Elektro Scooter souverän einzuleiten.

Auch beim Kurvenfahren mit dem Elektro Scooter gilt es, die speziellen Fahreigenschaften dieser Zweiräder zu berücksichtigen. Wer Erfahrungen aus dem Umgang mit anderen motorisierten Zweirädern mitbringt, ist zwar bereits mit den grundlegenden fahrdynamischen Aspekten von motorisierten Zweirädern vertraut, muss sich aber dennoch an den Elektroroller anpassen.

Je kleiner die Räder sind, desto weniger tragen die Kreiselkräfte zur Stabilisierung eines Scooters beim Geradeauslauf bei. Auf der anderen Seite profitiert der Fahrer von einer hohen Wendigkeit, die sich besonders im dichten Stadtverkehr bezahlt macht. Dank des tiefen Schwerpunkts, über den fast alle Elektro Scooter verfügen, folgt ein Roller willig auch kleinen Lenkschwenks und lässt sich präzise um enge Kurven steuern. Wie bei allen Zweirädern gilt, dass vorausschauendes Fahren der beste Schutz vor einem Sturz ist.

Sicherheit bei der Benutzung

Elektro Scooter sprechen viele Altersgruppen an. Auch viele Senioren sehen in Elektrorollern ein angenehmes Fortbewegungsmittel, das die Mobilität steigert und weder durch Abgase noch durch Lärm unangenehm auffällt. Wer in frühreren Jahren bereits mit anderen motorisierten Zweirädern unterwegs war, ist beim Umstieg auf einen Elektro Scooter oft überrascht, wie einfach und komplikationslos das Fahren vor sich geht.

Die Komponenten Kupplung, Gangschaltung und Getriebe fallen beim Elektroroller ganz weg. Was bleibt, ist der Gasdrehgriff, der beim Elektro Scooter zum Stromdrehgriff mutiert.

Viele Elektroroller setzen eine Variomatik ein, da diese Automatik für ein noch besseres Drehmoment und eine höhere Höchstgeschwindigkeit sorgt. Bei der Variomatik überträgt ein Umschlingungsmittel die Bewegungsenergie vom Antrieb auf den Abtrieb. Durch axiales Verschieben von Kegelscheiben wird die Übersetzung beziehungsweise die Drehzahl stufenlos geändert.

Bei großem Abstand der Kegelscheiben zueinander läuft das Umschlingungsmittel auf einem kleinen Umfang. Stehen die Kegelscheiben eng beieinander, wird das Umschlingungsband auf eine höhere Umlaufbahn mit größerem Radius gedrängt. Bei Elektro Scootern wird als Umschlingungsmittel ein innenverzahnter Keilriemen genutzt. Ein unvermittelt schwacher Anzug aus dem Stand und eine träge Beschleunigung können auf einen Defekt der Variomatik hindeuten. Die Vertragswerkstatt kann die Variomatik reparieren oder ersetzen.

Einer der größten Vorteile von Elektrorollern ist ihr leiser Auftritt. Das Summen eines Elektromotors wird im Vergleich zu einem knatternden Verbrennungsmotor von der Umwelt erheblich angenehmer wahrgenommen. In Wohngebieten wird am frühen Morgen kein Nachbar beim Starten eines Elektroroller geweckt. Wegen des zurückhaltenden Fahrgeräusche muss sich der Fahrer eines Elektrorollers umstellen. Andere Verkehrsteilnehmer verbinden das Annähern eines motorisierten Zweirads mit einem mehr oder weniger lauten Fahrgeräusch. Der Fahrer eines Elektrorollers sollte dies berücksichtigen und sich von Beginn an mit einem häufigeren Einsatz der Hupe anfreunden.

Bei Touren, auf denen mit vielen Steigungen und Gefällen zu rechnen ist, ist eine gute Planung hilfreich. Wo mehrere Strecken zur Auswahl stehen, sollte stets die mit der geringeren Steigung gewählt werden. Ein möglichst geringes Gewicht trägt zur hohen Reichweite bei. Werden Fahrten gemeinsam unternommen, sollte der leistungsstärkste Elektroroller den Großteil des Gepäcks tragen.

Pflege und Reinigung

Der Besitzer eines Elektro Scooters hat etwa nur ein Drittel des Wartungsaufwandes, den ein Fahrer eines Motorrollers hat. Die Unkompliziertheit und Langlebigkeit aller Aggregate schlägt sich auch in niedrigeren Betriebskosten nieder. Den Großteil der Aufmerksamkeit sollte der Fahrer dem Akku des Scooters widmen. Eine gute Wartung des Energiespeichers sorgt für ein langes Leben und erhöht die Reichweite.

Für das Aufladen der Akkus an der heimischen Steckdose ist nur das vom Hersteller mitgelieferte Ladegerät zu verwenden. Die Nutzung eines nicht freigegebenen Ladegeräts kann die Zellen des Akkus zerstören und den Nutzer gefährenden. Darüberhinaus wird die Gewährleistung des Herstellers außer Kraft gesetzt.

Die maximal erzielbare Reichweite setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Ausschlaggebend sind der Akku-Typ, das Alter des Akkus, der Ladezustand des Akkus, die Zahl der Ladezyklen, der korrekte Reifendruck, die Topographie der Strecke, das Gewicht des Fahrers und das Gewicht des Gepäcks.

Auch starker Gegenwind und kalte Außentemperaturen setzen die Reichweite herab. Bei Elektrorollern, in denen zwischen verschiedenen Farbmodi gewählt werden kann, erhöht der Eco-Modus die Reichweite.

Die Leistung eines Elektro Scooters kann gesteigert werden, indem ein nahezu verbrauchtes Akku durch einen frischen Akku ersetzt wird. Auch derAustausch eines Blei-Gel-Akkus gegen einen Lithium-Ionen-Akku bewirkt eine deutliche Leistungssteigerung.

Von Eingriffen in den Controller ist abzuraten, da dies die Gewährleistung durch den Hersteller gefährdet und Konflikte mit dem Gesetzgeber heraufbeschwören würde.

Elektroroller lassen sich auch bei winterlichen Temperaturen fahren. Sind die Straßen trocken, schneefrei und eisfrei, steht bei geeigneter Bekleidung der Fahrt nichts entgegen. Allerdings ist bei kalten Außentemperaturen mit einer reduzierten Reichweite zu rechnen, da insbesondere Lithium-Ionen-Akkus bei niedrigen Temperaturen an Kapazität einbüßen. Um dem zu entgegnen, empfiehlt es sich bei Elektro Scootern mit entnehmbaren Akkus, die Batterien erst kurz vor der Fahrt in den Elektroroller einzusetzen und am Ziel direkt wieder zu entnehmen.

Das Netz an Stromtankstellen wird ständig ausgebaut und ist zum großen Teil kostenlos nutzbar. Im Internet ist die Infrastruktur des deutschen Stromtankstellennetzes unter der Adresse lemnet.org abrufbar. Bei der Planung eine Reise sollte der E-Scooter-Fahrer die Lage der Ladestationen in seine Planung einbeziehen und auch die Ladezeiten vorab kalkulieren. Einige Unternehmen haben die bundesweite Installation von Akku-Tausch-Stationen angekündigt. An diesen Stationen soll ein Fahrer seine leer gefahrene Batterie einfach gegen eine volle Batterie austauschen können.

FAQ

Welche Vorzüge hat ein Elektro Scooter gegenüber einem konventionellen Motorroller?

Welche Vorzüge hat ein Elektro Scooter gegenüber einem konventionellen Motorroller?

Ein Elektro Scooter hat im Durchschnitt zwar einen etwas höheren Anschaffungspreis, doch dem stehen folgende Vorteile gegenüber:

  • Sparsamkeit: die Stromkosten für 100 km liegen unter 1 Euro
  • Fahrspaß: ein Elektro Scooter verblüfft immer wieder durch sein hohes und über alle Drehzahlen anliegendes Drehmoment. Bereichert wird das Fahrvergnügen durch den fast lautlosen, umweltfreundlichen Antrieb.
  • Umweltverträglichkeit: Ein Elektro Scooter stößt keine Emissionen aus und belästigt keine Passanten mit einer blauen Rauchfahne. Der leise Auftritt sorgt dafür, dass auch Fahrten in lärmsensiblen Bereichen möglich sind, ohne für Anstoß zu sorgen.
  • Betriebskosten: Die Wartung eines Elektro Scooters gestaltet sich unaufwändiger als bei einem Motorroller. Verschleißteile wie Zündkerzen entfallen und einen durchrosteten Auspuff muss man auch nicht austauschen. Eine Gemischaufbereitung ist schon gar nicht notwendig.

Welche Steigungen bewältigt ein Elektro Scooter?

Welche Steigungen bewältigt ein Elektro Scooter?

Selbst kleine Elektro Scooter sind heute oft erstaunlich kletterfreudig. Je nach Leistung eines Elektrorollers lassen sich Steigungen zwischen 15 % und 25 % befahren. Das reicht sogar für die steilste Straße Deutschlands im thüringischen Deesbach.

Lässt sich ein Elektro Scooter an der heimischen Steckdose wieder aufladen?

Lässt sich ein Elektro Scooter an der heimischen Steckdose wieder aufladen?

Ja. Alle Elektroller können an konventionellen Steckdosen geladen werden. Zum Aufladen wird der Elektro Scooter mit einer häuslichen Steckdose oder mit der Steckdose einer Elektrotankstelle verbunden. Bei einer Reihe von Elektro Scootern lassen sich die Akkus dem Roller entnehmen und mit einer Tasche zum Laden in die eigene Wohnung tragen.

Welche Rolle spielt der Reifendruck?

Welche Rolle spielt der Reifendruck?

Die Beachtung des korrekten Reifendrucks ist für den Fahrer eines Elektro Scooters noch wichtiger als für andere Zweiradfahrer. Ein zu niedriger Reifendruck reduziert die Reichweite und erhöht den Stromverbrauch. Der richtige Reifendruck ist der Betriebsanleitung des Scooters zu entnehmen und sollte regelmäßig überprüft werden.

Ist ein leichtes Schleifgeräusch während der Fahrt normal?

Ist ein leichtes Schleifgeräusch während der Fahrt normal?

Meistens kommt das Schleifgeräusch von den Bremsen eines Elektro Scooters. Da sich die Bremsbeläge einer Scheibenbremse dicht an der Scheibe befinden, ist ein leises Schleifgeräusch normal. Dieses Geräusch wird bei konventionellen Motorrollern lediglich vom Motorengeräusch übertönt.

Nützliches Zubehör

Für Elektro Scooter bieten die Hersteller ein ähnlich umfangreiches Zubehör wie für Motorroller an. Hierzu zählen:

  • Gepäckträger
  • Einzelsitze
  • Doppelsitze
  • zusätzliche Außenspiegel
  • Blinker
  • Einkaufskorb
  • diverse andere Ausstattungen.

Auch ein Topcase ist für viele Elektro Scooter verfügbar. Zu den nützlichsten Zubehörartikeln für Elektro Scooter Fahrer zählen jedoch Ersatz-Akkus, die auch als Reserve-Akkus mitgeführt werden können. Voraussetzung ist, dass der Scooter das Mitführen eines zweiten Akkupacks vorsieht.

Ein zweites Akku-Set kann die Reichweite verdoppeln und bedeutet ein Mehr an Sicherheit, wenn sich die Fahrstrecke als gebirgiger herausstellt als gedacht oder unplanmäßig verlängert werden soll. Neben den Artikeln, die einen Scooter aufwerten oder funktionaler machen, sollte der Fahrer jedoch auch nicht an der Ausrüstung für sich selbst sparen. Neben einem guten Helm ist an eine angepasste Schutzkleidung zu denken. Insbeondere adäquates Schuhwerk und Handschuhe können sich schnell als äußerst nützlich erweisen, auch wenn ein Elektroroller vermehrt für kurze Wege genutzt wird.

Weiterführende Links und Quellen

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