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Fahrradbox Test 2017 • Die 10 besten Fahrradboxen im Vergleich

Wer ein Auto besitzt, der weiß die Vorteile einer Garage zu schätzen. Das Auto ist in der Garage sicher abgestellt, potentiellen Dieben wird so die „Arbeit“ wesentlich erschwert. Zudem zahlt sich ein sicher untergestelltes Fahrzeug auch versicherungstechnisch oft aus. Denn wer sein Auto aktiv vor Diebstahl schützt, indem er es in einer abschließbaren Garage unterstellt, der wird häufig mit niedrigeren Beiträgen belohnt. Abgesehen davon ist das Fahrzeug in seiner Garage auch vor sämtlichen Witterungseinflüssen geschützt.

Im Winter friert das Wischwasser der Scheibenwischeranlage nicht ein, im Sommer heizt es sich nicht auf und auch Schäden durch Sturm und Hagel am Fahrzeug sind ausgeschlossen. Was gut für ein Auto ist, das kann auch für ein Fahrrad nicht verkehrt sein. Und deshalb gibt es die Fahrradbox, in die das Fahrrad eingestellt werden kann. Die Fahrradbox wird oft auch als Fahrradgarage bezeichnet.

Eine Fahrradbox besteht in der Regel aus einem Metallrahmen, in dem Platten aus Metall oder robustem Kunststoff eingesetzt sind. Die Fahrradgarage hat ein festes Dach. Das Dach kann flach, schräg oder auch gewölbt sein. An der Frontseite der Box befindet sich eine Tür, die abschließbar ist. Welche Form die Tür hat (zum Beispiel einteilig oder zweiteilig), darüber entscheidet die Größe der Box. Auch der Schließmechanismus kann ganz unterschiedlich aussehen. Einige Modelle werden mit Hilfe eines Vorhängeschlosses verriegelt, andere Modelle verfügen über einen fest eingebauten Schließzylinder.

Die Fahrradbox dient zum sicheren Unterstellen von einem oder mehreren Fahrrädern. Sie kann aber auch zum Einstellen eines Kinderwagens verwendet werden.

Fahrradbox Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Fahrradgarage BIKEBOX 3Fahrradgarage BIKEBOX 1Rolladen-Box STORE MAXTepro 7165 FahrradboxGlobel Industries MetallgeräteboxOutdoor Fahrradbox von TeproGartenbox Sesame von TrimetalsFahrradbox anthrazit von TeproFahrradbox von KeterFahrradbox von Gartendia

Fahrradgarage BIKEBOX 3

Fahrradgarage BIKEBOX 1

Rolladen-Box STORE MAX


Tepro 7165 Fahrradbox


Globel Industries Metallgerätebox


Outdoor Fahrradbox von Tepro

Gartenbox Sesame von Trimetals

Fahrradbox anthrazit von Tepro

Fahrradbox von Keter

Fahrradbox von Gartendia

 Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,6 1,7 1,8 1,9 2,1 2,3 2,4
MaterialStahlStahlStahlStahlStahlgalvanisierter Stahl PVC / Stahlgalvanisierter StahlPolypropylenStahl
Abmessungen 820 x 1400 x 2005 mm800 x 1.250 x 2.050117 x 73 x 109 cm191,6 x 191,6 x 142,5 cm211 x 200 cm (B x T)89 x 196 x 133 cm185 x 76 x 139 cm196 x 89 x 133 cm90 x 200 x 150 cm191 x 202 x 140 cm
Gewichtca 83 kgk.A.41 Kg81 Kg99 kg69 kg99.999 Kg64 Kgca. 36,5 kgk.A.
AbschließbarGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • optimaler Schutz für Fahrrad
  • universelle Einsatzmöglichkeiten
  • Korrosionsgeschützt


  • universelle Verwendungsmöglichkeiten
  • robust
  • Korrosionsgeschützt
  • Montagematerial und Aufbauanleitung beiliegend


  • regenwasserdicht
  • leichte Bedienung durch Federunterstützung
  • einfach aufzubauen


  • aus pulverbeschichtetem, feuerverzinktem Stahlblech
  • hohe Stabilität durch Profilversteifungen
  • Die 8 jährige Garantie auf Durchrosten


  • 5-schichtige Lackierung
  • auch als Gerätebox nutzbar
  • mit galvanischer Verzinkung


  • grundiert und beschichtet
  • klappbare Einfahrtsrampe
  • leichtes Öffnen des Deckels durch Federzugsystem


  • wasserdicht
  • UV-beständig
  • rostresistent
  • einfacher- und schneller Aufbau


  • die 25 jährige Garantie des Herstellers auf Durchrosten
  • der leichtgängige, aufklappbare Deckel
  • anthrazit Bodenverankerung


  • aus wetter- und UV-beständigem Polypropylen
  • leicht aufzubauen
  • mit Belüftung
  • leichte Montage


  • aus pulverbeschichtetem, feuerverzinktem Stahlblech
  • große, abschließbare Doppeltür
  • wartungsfrei
  • langlebig
  • wetterfest

Komfort
Preis- / Leistung
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Wie funktioniert eine Fahrradbox?

Eine Fahrradbox kann praktisch überall aufgestellt werden. Um eine solche Box aufzubauen müssen keine Erdarbeiten ausgeführt werden. Es muss also kein Fundament gelegt oder gegossen werden.

In der Regel haben die Fahrradgaragen keinen Boden, sodass lediglich der Rahmen des Gestells auf dem Erdboden (dem Rasen, den Gehwegplatten oder dem Asphalt) aufliegen.

Unebenheiten im Untergrund sind bei den meisten Modellen kein Problem, da sie über höhenverstellbare Füße verfügen, mit denen eben jene Unebenheiten ausgeglichen werden können.

Fahrradboxen werden nicht nur im privaten Rahmen genutzt. Sie sind auch immer häufiger auf öffentlichem Grund zu finden. Sie dienen in der Stadt der sicheren und Platz sparenden Unterstellung von Fahrrädern.

Öffentliche Fahrradboxen oder Fahrradgargen sind für Jedermann nutzbar. Um dich Sicherheit des untergestellten Rades zu gewährleisten gibt es verschiedene Schließmechanismen. Meist handelt es sich um elektronische Schließsysteme.

Um die Box nutzen zu können, muss entweder eine Chipkarte erworben werden oder eine App auf das Smartphone geladen werden. Die Fahrradboxen können tageweise oder auch dauerhaft angemietet werden. Die öffentlichen Fahrradboxen sollen die Nutzung von Fahrrädern in Innenstädten populärer machen.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Die Vorteile einer Fahrradbox liegen klar auf der Hand. Zunächst einmal schützt sie das Fahrrad (oder die Fahrräder) vor sämtlichen Witterungseinflüssen. Bis zu einem bestimmten Grad ist die Fahrradgarage auch ein Diebstahlschutz.

Gut verschlossen stehen die Räder in der Box wesentlich sicherer als wenn sie lediglich an einem Zaun, Geländer, Pfosten oder Baum angeschlossen werden.

Des Weiteren hat die Box den Vorteil, dass das Fahrrad außerhalb des Hauses gelagert werden kann. Das Fahrrad muss also nicht ständig aus dem Keller oder in den Keller transportiert werden.

Das macht es für den Nutzer nicht nur einfacher, es ist auch eine saubere Angelegenheit. Immerhin müssen durch Regen nass gewordene Fahrräder oder schlammige Bikes nicht durch den Hausflur getragen werden.

Die Vorteile im Überblick:

  • Schutz vor Witterung
  • Diebstahlschutz
  • geringerer Aufwand vor und nach der Nutzung
  • kein Schmutz und keine Nässe im Haus

Anwendungsbereiche von Fahrradboxen

Eine Fahrradbox ist natürlich in erster Linie für die Unterbringung von Fahrrädern gedacht. Allerdings lassen sich die kleinen „Hütten“ auch zweckendfremden. So kann auch der Kinderwagen gut in einer solchen Box abgestellt werden. Das ist vor allem für Familien eine echte Erleichterung, die in einem oberen Stockwerk wohnen. Der Kinderwagen kann in der Box sicher und unabhängig von der Witterung untergestellt werden.

In der kalten Jahreszeit eignet sich die Fahrradbox aufgrund der frostigen Temperaturen jedoch nicht zum Einstellen eines Kinderwagens. Sollte es keine Alternative geben, dann sollten der Korb oder der Sitz (zum Beispiel mit einer Wärmeflasche) angewärmt werden, bevor das Kind in den Wagen gelegt oder gesetzt wird.

Größere Fahrradboxen bieten darüber hinaus auch noch Platz für Kinderspielzeuge (Ball oder Spielzeuge für den Sandkasten). Auch kleinere Gartengeräte können darin abgestellt werden. Je nach Bauweise ist eine Fahrradbox also beinahe vergleichbar mit einem kleinen Geräteschuppen für den Garten. Allerdings sind Fahrradboxen grundsätzlich niedriger als herkömmliche Geräteschuppen in Fertigbauweise.
Da Fahrradboxen nur eine geringe Höhe haben, kann das Dach in der Regel aufgeklappt werden. Dadurch kann man bequem an alles gelangen, was man in der Box lagert.

Welche Arten von Fahrradboxen gibt es?

Der Grundgedanke einer Fahrradbox ist es, eine stabile Umhausung für Fahrräder zu bieten. Die verschiedenen Hersteller haben diesen Grundgedanken in ähnlicher Art und Weise umgesetzt. Dennoch gibt es kleinere Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten.

Fahrradbox aus Kunststoff

Eine Fahrradbox aus Kunststoff ist die simpelste Lösung für das witterungsgeschützte Abstellen von Fahrrädern außerhalb des Hauses. Modelle aus Kunststoff verfügen oft über einen gewölbten Deckel, der sich aufklappen lässt. Die vornehmlich mit zwei Türen ausgestatteten Boxen werden in der Regel mit Hilfe eines Vorhängeschlosses abgeschlossen.

Die Fahrradbox aus Kunststoff bringt diverse Vorteile mit sich. So ist sie zunächst einmal vergleichsweise günstig (im Vergleich mit Modellen aus Stahl) in der Anschaffung. Auch das Gewicht der Kunststoffboxen ist relativ gering. Das geringe Gewicht der einzelnen Kunststoffelemente trägt auch dazu bei, dass die Boxen häufig von nur einer Person aufgebaut werden können.

Ein weiterer Vorteil von Fahrradgaragen aus Kunststoff ist die integrierte Bodenplatte. Bei diesen Modellen kann also auch nichts (zum Beispiel Mäuse) von unten in die Box gelangen.

Der Kunststoff an sich hat noch einen weiteren Vorteil, zumindest dann, wenn es sich um ein hochwertiges Produkt handelt. Denn UV-beständiger Kunststoff verwittert nicht durch die Sonneinstrahlung und lässt sich darüber hinaus auch sehr leicht reinigen. Die Fahrradbox bleibt damit auch optisch lange Zeit ansprechend.
Das geringe Gewicht der Fahrradgaragen aus Kunststoff bringt jedoch auch Nachteile mit sich. So sind die Boxen wesentlich anfälliger für starken Wind. Ist die Box dann nicht fest im Boden verankert, kann es passieren, dass sie vom Wind weggeweht wird. Das gilt insbesondere dann, wenn die Box nicht richtig verschlossen ist. Dann können sich die Türen und der Deckel öffnen und dem Wind zusätzliche Angriffsfläche bieten.

Ein weiterer Nachteil ist die relativ geringe Sicherheit. Die Kunststoffelemente lassen sich mit ein wenig Kraftaufwand problemlos öffnen. Der Kunststoffkonstruktion fehlt es generell an Robustheit. Wir empfehlen daher, die Fahrräder auch in der verschlossenen Box zusätzlich mit Fahrradschlössern zu sichern.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • relativ günstig in der Anschaffung
  • geringes Gewicht
  • kann oft von nur einer Person aufgebaut werden
  • verfügt meist über eine Bodenplatte
  • leicht zu reinigen

Nachteile:

  • windanfällig
  • relativ geringe Sicherheit

Fahrradbox aus Metall

Die Fahrradbox aus Metall unterscheidet sich im Aufbau nur geringfügig von den Varianten aus Kunststoff. Häufig ist es bei den Boxen aus Metall jedoch so, dass der Deckel flach ist. Auch bei den Metallboxen gibt es an der Front meist zwei Türen, um das Hineinstellen oder Herausnehmen der Räder zu erleichtern. Das Dach lässt sich auch bei diesen Modellen nach oben aufklappen. Die Fahrradgaragen aus Metall können mit ganz unterschiedlichen Schließmechanismen ausgestattet sein. Auch hier gibt es die Variante, bei der die beiden Türen mit Hilfe eines Vorhängeschlosses verschlossen werden. Bei einigen Modellen ist aber auch ein fester Schließzylinder in den Türen integriert.

Eine Fahrradbox aus Metall hat etliche Vorteile. So ist die Bauweise sehr robust. Die Boxen, die in der Regel aus verzinktem und beschichtetem Stahlblech gebaut sind, können der Witterung problemlos standhalten. Selbst bei Hagel müssen hier keine Schäden befürchtet werden. Und aufgrund des hohen Gewichtes kann auch der Sturm so eine Box nur schwer forttragen. Darüber hinaus haben es auch Diebe bei den Stahlboxen wesentlich schwerer, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das gilt insbesondere für die Modelle, die mittels eines fest eingebauten Schließzylinders abgeschlossen werden können.
Die Metallboxen sind auch auf lange Sicht gut vor den Witterungseinflüssen geschützt. Denn die Beschichtung sorgt dafür, dass der Rost hier keine Chance hat.

Wird die Oberfläche des Metalls durch Kratzer oder andere mechanische Einflüsse beschädigt, dann kann an dieser Stelle durchaus Rost entstehen. Wir empfehlen daher selbst kleine Macken in der Beschichtung zeitnah auszubessern.

Selbstverständlich ist auch eine Fahrradbox aus Metall nicht ohne Nachteile. Zunächst einmal sind hochwertige Metall-Fahrradboxen in der Anschaffung recht teuer. Allerdings relativiert sich der Anschaffungspreis durch die lange Haltbarkeit wieder ein bisschen.

Ein weiterer Nachteil ist das hohe Gewicht, jedoch nur für den Transport und die Montage. Für Transport und Montage sind in der Regel zwei Personen notwendig. Darüber hinaus ist die Montage der Metallboxen auch etwas aufwändiger als bei Fahrradgaragen aus Kunststoff, da die einzelnen Teile hier miteinander verschraubt werden müssen, während bei den Kunststoffboxen die einzelne Elemente häufig nur ineinander gesteckt werden.

Viele Fahrradhäuschen aus Metall verfügen nicht über eine Bodenplatte. Das bedeutet, dass neben Ungeziefer so auch die Feuchtigkeit aus dem Boden in die Box gelangen kann.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • sehr robust gebaut
  • auch langfristig guter Schutz vor Witterungseinflüssen
  • guter Diebstahlschutz

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis
  • hohes Gewicht und deshalb aufwändig zu Montieren
  • keine Bodenplatte

Fahrradbox aus Holz

Wer es natürlicher mag, der kann sich auch für eine Fahrradgarage aus Holz entscheiden. Die Bauweise ist mit den Varianten aus Kunststoff und Metall vergleichbar. Gleichwohl erlaubt Holz als Baumaterial durchaus ein paar Modifikationen. Insbesondere dann, wenn die Fahrradgarage in Eigenregie gebaut wird, können verschiedene gestalterische Elemente integriert werden. Dadurch kann die Box besser an die Umgebung angepasst werden. Sie wirkt dann weniger wie ein Fremdkörper.

Die Vorteile von Fahrradgaragen aus Holz sind vielfältig. Zunächst einmal erlaubt Holz verschiedene Modifikationen. Die Fahrradbox kann mit ein wenig handwerklichem Geschick auch immer erweitert oder umgebaut werden. Darüber hinaus ist Holz als natürlicher Werkstoff auch optisch wesentlich ansprechender als Kunststoff oder Metall.

Fahrradgaragen aus Holz bieten guten Schutz vor Witterungseinflüssen. Holz ist außerdem ein schlechter Wärmeleiter. Deswegen heizt sich das Innere an heißen Sommertagen auch wesentlich weniger stark auf als bei Modellen aus Holz oder Kunststoff. Darüber hinaus ist Holz langlebig und robust.

Auch die Sicherheit ist bei der Variante aus Holz gewährleistet. Als potentielle Schwachstelle kann hier höchstens das Schloss ausgemacht werden.

Ganz ohne Nachteile kommt das Holzhäuschen für Fahrräder auch nicht aus. So sind die Fahrradgaragen aus Holz nicht wirklich günstig in der Anschaffung. Unabhängig davon, ob man das Rohmaterial für eine selbstgebaute Fahrradbox kauft oder zu einem fertigen Set greift, die Kosten sind recht hoch.
Für die Montage des Fahrradhäuschens werden in jedem Fall mindesten zwei Personen benötigt.

Zu guter Letzt bedarf Holz einer permanenten Pflege, damit es über lange Zeit der Witterung trotzen kann. Das Holz muss also regelmäßig mit einer imprägnierenden Flüssigkeit gestrichen werden, damit es nicht verwittert oder verfault. Auch der Boden, auf dem das Holzhäuschen aufgestellt wird, kann zum Problem werden. Wird das Holz nämlich direkt auf den Erdboden oder den Rasen gesetzt, kann sich die Feuchtigkeit aus der Erde in das Holz ziehen. Das hat zur Folge, dass das Holz verfault. Wer sich also für eine Fahrradbox aus Holz entscheidet, dem empfehlen wir, dass die Box auf einem gegossenen Fundament mit Drainage aufzubauen, um das Holz auch von unten zu schützen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • erlaubt individuelle Modifikationen
  • optisch ansprechend
  • robust und sicher

Nachteile:

  • teuer in der Anschaffung
  • aufwändige Montage
  • hoher Pflegeaufwand

So haben wir die Fahrradboxen getestet

Die Bauweise und die Materialien, die für den Bau einer Fahrradbox verwendet werden, können recht verschieden sein. Dennoch haben wir alle getesteten Modelle nach denselben Kriterien auf Herz und Nieren überprüft.

  • Größe und Gewicht
  • Stabilität 
  • Sicherheit 
  • Material 
  • Bodenplatte und Bodenverankerung 
  • Besonderheiten 
  • Der Preis 

Die Größe einer Fahrradbox entscheidet im Wesentlichen darüber, ob wir sie kaufen oder nicht. Immerhin entscheidet die Größe darüber, ob wir alle unsere Fahrräder darin unterbringen können. Abgesehen davon ist die Größe der Box auch entscheidend, wenn es darum geht einen geeigneten Stellplatz für die Box zu finden.

Das Gewicht ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein wichtiges Testkriterium. Wobei sowohl ein hohes, wie auch ein geringes Gewicht Vor- und Nachteile haben kann. So erleichtert ein geringes Gewicht natürlich den Transport und den Aufbau. Gleichzeitig ist eine besonders leichte Konstruktion aufgrund der Materialbeschaffenheit oft auch besonders anfällig für Schäden durch Sturm. Zudem ist die Sicherheit hier geringer. Bei Fahrradboxen mit hohem Gewicht ist die Sicherheit aufgrund des dicken, robusten Materials oft besser. Auch die Widerstandskraft bei Sturm ist hier naturgemäß höher. Allerdings sind wirklich robust gebaute Modelle oft auch wesentlich teurer als leichtere Modelle aus Kunststoff.

Die Stabilität der Fahrradbox ergibt sich zunächst einmal daraus, aus welchem Material sie gefertigt wurde. Doch nicht nur das Material selber entscheidet über die Stabilität, sondern auch die Qualität des Materials (doppelwandiger Kunststoff ist robuster als einfache Kunststoffplatten). Zudem sind auch die Rahmenkonstruktion und die Verbindungen ein wichtiger Bestandteil, wenn es um die Stabilität geht.

Die Sicherheit ist ein zentrales Thema bei Fahrradboxen. Daher ist es wichtig, dass die Fahrradgaragen abschließbar sind. In der Regel können alle Fahrradboxen abgeschlossen werden. Bei einigen wird hierfür ein Vorhängeschloss verwendet. Bei anderen Modellen kann der Inhalt der Box auch mit zwei Vorhängeschlössern an unterschiedlichen Stellen gesichert werden. Wieder andere Modelle verfügen über einen festen Schließzylinder, mit denen die Fahrradbox wie eine gewöhnliche Tür abgeschlossen werden kann. Je mehr Möglichkeiten zum Sichern der Box vorhanden sind, desto besser wurde die Fahrradbox in diesem Punkt bewertet.

Ein Schloss allein sorgt nicht für Sicherheit. Wenn sich beispielsweise Teile der Fahrradgarage ohne großen Aufwand abmontieren oder öffnen lassen, dann ist das nachteilig für die Sicherheit der darin eingestellten Fahrräder.

Bei der Sicherheit geht es außerdem um die Sicherheit des Nutzers dieser Fahrradgarage. Besteht beispielsweise die Gefahr, dass ein hochgeklapptes Dach unkontrolliert nach unten fallen kann, dann besteht eine latente Verletzungsgefahr. Gleiches gilt für schlecht verarbeitete Kanten, an denen sich die Besitzer verletzen können.

Das Material kann bei der Wahl einer Fahrradgarage durchaus von Bedeutung sein. Leichter Kunststoff ist im Vergleich zu robustem Stahlblech natürlich weniger sicher. Allerdings ist Kunststoff deshalb nicht grundsätzlich die schlechtere Wahl. Denn doppelt gearbeitete Kunststoffplatten mit Profil sind ebenfalls sehr stabil. Und auch das eigentlich robuste und beständige Stahlblech kann eine schlechte Wahl sein, wenn es nicht feuerverzinkt und beschichtet ist. Denn dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich der Rost durch das Material frisst.

Der Boden einer Fahrradgarage scheint im ersten Moment nicht sonderlich wichtig zu sein. Schließlich geht es ja hauptsächlich darum, die Fahrräder vor dem Wetter und vor Dieben zu schützen. Doch wenn die Box nicht fest am Boden verankert werden kann, kann sie (abhängig vom Material) von zwei kräftigen Dieben problemlos angehoben und fortgetragen werden. Die Fahrräder sind damit nicht mehr geschützt.

Eine gute Bodenverankerung ist weiterhin bei starken Winden absolut notwendig. Gerade leichte Konstruktionen können durch starke Wind- oder Sturmböen problemlos umgeweht werden. Dadurch können an der Fahrradbox und in der Umgebung erhebliche Schäden entstehen.

Eine Bodenplatte ist für eine Fahrradbox nicht unbedingt notwendig. Jedoch ist sie von Vorteil, denn sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Boden. Auch Ungeziefer kann sich so nicht in die Box ziehen.

Bei den Besonderheiten haben wir unter anderem erfasst, wie viele Jahre Garantie die Hersteller auf ihr Produkt oder Teile des Produkts geben. Besonders lange Garantiezeiten sprechen in der Regel für eine gute Qualität des Materials und dessen Verarbeitung.

Auch das Fassungsvermögen wurde im Vergleich berücksichtigt. Denn die Außenmaße allein geben nicht hundertprozentig Auskunft darüber, wie viele Fahrräder tatsächlich eingestellt werden können.

Ferner ist auch die Innenausstattung hier von Belang. Handelt es sich nur um eine einfache Box oder gibt es in der Box noch Möglichkeiten die Räder geordnet (zum Beispiel in Schienen) abzustellen? Sinnvoll sind hier auch Möglichkeiten (zum Beispiel Ösen), an denen man die Fahrräder zusätzlich mit einem Fahrradschloss anschließen kann.

Die Verschlusstechnik des Daches ist ebenfalls bei den Besonderheiten berücksichtigt worden. Hier wird zum Beispiel bewertet ob der Deckel mit Gasdruckdämpfern oder Federzugsystem ausgestattet ist.

Bei einigen Modellen haben wir im Vergleich eine besonders hohe Traglast feststellen können. Das kann auch bei Fahrradboxen aus Kunststoff der Fall sein, wenn sie über eine Rahmenverstärkung aus Metall verfügen.

Auch „negative“ Besonderheiten wurden im Vergleich berücksichtigt. Dazu zählt unter anderem das Fehlen von Montagematerial.

Der Preis spielt in der Bewertung von Fahrradgaragen lediglich eine Nebenrolle. Viel zu unterschiedlich sind hier die Voraussetzungen. Jedoch kann man häufig anhand des Preises schon erkennen, um welche Qualität es sich handelt. Bei extrem günstigen Modellen kann man daher davon ausgehen, dass sie weniger sicher und weniger lange haltbar sind.

Worauf muss ich beim Kauf einer Fahrradbox achten?

Beim Kauf einer Fahrradbox empfehlen wir zunächst einmal den Platzbedarf genau zu prüfen. Wie viele Fahrräder sollen untergestellt werden? Soll die Box auch noch Platz für andere Dinge bieten? Wenn der Bedarf ermittelt ist, muss geprüft werden, ob auch eine entsprechende Stellfläche auf dem Grundstück vorhanden ist.

Nachdem nun die Frage nach der Größe geklärt ist, muss darüber nachgedacht werden, aus welchem Material die Fahrradbox gebaut sein soll. Die verschiedenen Materialien besitzen stets Vorteile, aber oft auch Nachteile. Es gilt nun also abzuwägen, was einem selbst besonders wichtig ist.Will man eine besonders langlebige, robuste und sichere Einhausung für seine Fahrräder oder möchte man seine Räder lediglich vor der Witterung schützen?Bei allen Materialien sollte man darauf achten, dass sie witterungsbeständig sind.

Kunststoff sollte UV-beständig sein, damit das Material durch die Sonneneinstrahlung nicht porös wird und ausbleicht. Bei Metall sollte man unbedingt darauf achten, dass es verzinkt und mit einer Beschichtung versehen ist, die es vor Verwitterung schützt.Aus verschiedenen Gründen sollte eine Fahrradbox über eine Bodenverankerung verfügen. Die Möglichkeit dafür ist bei vielen Modellen vorhanden.
Allerdings ist das Montagematerial für die Verankerung im Boden bei vielen Fahrradgaragen nicht im Lieferumfang enthalten. Beim Kauf sollte also gleich darauf geachtet werden, ob das Montagematerial im Paket inklusive ist. So erlebt man keine bösen Überraschungen, wenn man die Box später aufbauen möchte.
Die Sicherheit ist ein zentrales Thema bei Fahrradgaragen. Deshalb sollte beim Kauf besonders auf diesen Aspekt geachtet werden.
Bei Modellen, die mit einem oder mehreren Vorhängeschlössern gesichert werden können, sind die Schlösser im Regelfall nicht im Lieferumfang enthalten.
Das ist nicht wirklich ein Nachteil, da man so die Möglichkeit hat, sich selbst ein sicheres Schloss auszusuchen.Wer sich für ein besonders preiswertes Modell aus Kunststoff entscheidet, bei dem hat das Schloss oft nur eine abschreckende Wirkung. Denn die einfachen, wenig robusten Konstruktionen erlauben Diebstähle durch einfache Gewalteinwirkung gegen das instabile Material.
Die Art und Weise, wie die einzelnen Bauteile miteinander verbunden werden, ist ebenfalls ein Detail, auf das beim Kauf geachtet werden sollte. Besonders sicher und robust sind die Konstruktionen, bei denen die Elemente fest miteinander verschraubt werden können. Das erfordert beim Aufbau zwar etwas mehr Zeit, zahlt sich aber später in Punkto Robustheit aus. Zudem ist die Box so widerstandsfähiger gegen mutwillige Zerstörung von Dieben.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

  • Tepro
  • Keter
  • Lifetime

Die deutsche Firma tepro sorgt mit ihren Produkten seit den 1980er-Jahren dafür, dass in Hof und Garten alles seine Ordnung hat. Zu den Produkten, die das Unternehmen vertreibt zählen so auch diverse Aufbewahrungssysteme, wie Boxen für die Aufbewahrung von Gartenutensilien. Darüber hinaus gehören auch Carports und Garagen, sowie Fahrradgaragen zum Sortiment von tepro. Die Fahrradboxen von tepro sind in verschiedenen Größen und aus verschiedenen Materialien erhältlich.

Die Firma bietet pragmatische Lösungen für die Aufbewahrung im Haus und außerhalb des Hauses. So bietet Keter unter anderem Regale, Boxen, Aufbewahrungssysteme für Werkzeuge aber auch Gartenmöbel und Produkte für Kinder an. Auch Fahrradboxen hat Keter in seinem Sortiment. Die Besonderheit bei allen Produkten der Firma Keter ist, dass sie alle aus hochwertigem Kunststoff hergestellt werden. Bei allem Pragmatismus ist es dem Unternehmen wichtig, dass alle seine Produkte ein ansprechendes Design besitzen.

Die Marke Lifetime bietet attraktive Lösungen für die Aufbewahrung. Die Aufbewahrungsboxen überzeugen durch gute Qualität und durch ihre vielseitige Nutzbarkeit. So können die geräumigen Fahrradgaragen auch als Lagerplatz für Feuerholz, Gartengeräte oder als Einhausung für die Mülltonnen verwendet werden.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Fahrradbox am besten?

Beim Kauf einer Fahrradgarage sollte nicht vorschnell entschieden werden. Immerhin besteht immer die Möglichkeit, dass man noch eine bessere und vor allem sicherere Variante finden kann. Das gilt vor allem dann, wenn man im Internet nach einer passenden Fahrradbox sucht. Denn hier steht einem für den Kauf praktisch die ganze Welt offen. Man hat die Möglichkeit, die Angebote verschiedener Hersteller und Shops miteinander zu vergleichen. Dadurch besteht die gute Chance auf ein echtes Schnäppchen. Selbst teure Markenprodukte können mit ein bisschen Glück im Internet sehr günstig erworben werden. Oft ist es so, dass diese Produkte dann selbst mit den zusätzlichen Versandkosten noch wesentlich günstiger sind als identische Produkte im Fachhandel.

Freilich muss man im Internet auf die fachkundige Beratung verzichten, in deren Genuss man in einem Fachmarkt kommt. Allerdings sind die Beschreibungen im Internet meist sehr ausführlich, sodass oft keine Fragen offen bleiben. Zudem gibt es in den Online-Shops Kundenrezensionen. Diese sind häufig deutlich aussagekräftiger als eine Verkäuferberatung im Handel. Denn hier werden Erfahrungswerte rund um das Produkt mit anderen Kunden geteilt. In den Rezensionen erfährt man zum Beispiel welche Schwierigkeiten eventuell bei der Montage auftreten können, an welcher Stelle zuerst ein Verschleiß festzustellen ist und wie robust das Produkt wirklich ist.

Wer auf der Suche nach einer Fahrradgarage den Weg in den Fachmarkt sucht, wird meist in Baumärkten oder Gartencentern fündig. Dort findet man das eine oder andere Modell sogar aufgebaut. Das ermöglicht es natürlich, sich ein gutes Bild von der Größe, der Materialbeschaffenheit und der Stabilität zu machen. Allerdings findet man in Baumärkten oft nur ein sehr begrenztes Angebot vor. Das liegt in vielen Fällen daran, dass die Baumarkt-Ketten häufig Verträge mit bestimmten Marken abgeschlossen haben und deshalb auch nur diese Marken anbieten. Dem Kunden wird so die Möglichkeit genommen, die Produkte verschiedener Hersteller miteinander zu vergleichen.
Da die Baumärkte oft nur kleine Kontingente solcher Produkte ordern, sind die Preise meist höher als in Online-Shops. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass Fahrradgaragen in den Baumärkten im Rahmen einer Aktion vergünstigt angeboten werden.

Der Kauf einer Fahrradbox im Internet erweist sich in vielen Fällen als die bessere Wahl. Man findet dort das größere Angebot, kann häufig von sehr günstigen Preisen profitieren und bekommt das sperrige Gut direkt bis vor die Haustür geliefert.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Fahrradbox

Pro Tag werden in Deutschland gut 1.000 Fahrräder entwendet. Der Diebstahl geschieht meist auf öffentlichem Grund. Aber auch in Innenhöfen, aus Hausfluren oder sogar aus Fahrradkellern werden immer wieder Fahrräder gestohlen. Einen vollkommenen Schutz davor, Opfer eines Fahrraddiebes zu werden gibt es nicht. Allerdings kann man diverse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. So kann man sein Rad (auch wenn es nur kurz ist) bei jedem Abstellen mit einem Fahrradschloss sichern. Der sicherste Schutz vor Diebstahl ist jedoch, wenn der Dieb das Fahrrad gar nicht erst zu Gesicht bekommt. Und dafür gibt es die Fahrradbox.

Die Fahrradbox oder Fahrradgarage ist im Grunde eine leichte Abwandlung des gewöhnlichen Geräteschuppens. Die einzigen Unterschiede sind hier die etwas geringere Höhe und das aufklappbare Dach. Diese speziell gebauten Aufbewahrungsboxen sind oft für das Unterstellen mehrerer Fahrräder geeignet. Sie bieten damit Platz für die Räder der ganzen Familie. In Mehrfamilienhäusern können sie natürlich auch für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden.

Die Fahrradgarage ist aber nicht nur auf privatem Grund eine gute Möglichkeit, das Fahrrad (außerhalb des Hauses) sicher unterzubringen. Auch im öffentlichen Raum großer Städte gibt es immer mehr Fahrradgaragen. Die ersten gab es bereits in den 80er-Jahren in Hamburg. Die Stadt stellte damals runde Häuschen auf, in die bis zu 12 Fahrräder untergestellt werden konnten. Selbstverständlich waren die Türen des Häuschens abschließbar. Inzwischen gibt es in Hamburg mehr als 400 solcher Fahrradhäuschen. Und auch in anderen deutschen und europäischen Städten, wie zum Beispiel Münster, Dortmund, Linz, Paris oder Rotterdam werden immer mehr dieser abschließbaren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen.

In vielen Städten soll durch die Installation solcher Fahrradgaragen das Radfahren attraktiver gemacht werden. Das dient nicht nur der Verkehrsberuhigung in den Innenstädten, sondern soll auch dabei helfen, den CO2-Ausstoß zu verringern. Daher ist anzunehmen, dass es in Zukunft in immer mehr Städten öffentliche Fahrradgaragen geben wird. Für das Öffnen und Abschließen der Türen wird bei neu errichteten Fahrradgaragen heute gerne auf die Hilfe von Smartphones und Apps gesetzt.
Da immer mehr Menschen heute E-Bikes nutzen, bieten die Städte im Rahmen der Fahrradunterstellung auch die Möglichkeit an, den Akku während der Standzeit wieder aufzuladen.

Zahlen, Daten Fakten rund um die Fahrradbox

Etwa 72.000.000 Deutsche sind im Besitz mindestens eines eigenen Fahrrades und fast jeder Deutsche beherrscht das Radfahren. Und etwa 38 Prozent der Deutschen nutzen ihr Rad mehrmals in der Woche oder sogar täglich. Das Fahrrad ist also ein überaus beliebtes Fortbewegungsmittel. Wobei es sowohl für das tägliche Erledigen von Wegen oder für das Pendeln zur Arbeit genutzt wird, als auch für den Freizeitspaß oder zur sportlichen Betätigung.

Leider ist der Fahrraddiebstahl überall in Deutschland ein echtes Problem. Daher verwenden einige Radfahrer auch bewusst ein älteres (und oftmals nicht mehr sicheres) Fahrrad für den Weg zur Arbeit oder in die Stadt. Ihr neues, teures Bike bleibt aus Angst vor einem Diebstahl dagegen oft zu Hause. Die sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in den Städten werden jedoch immer weiter ausgebaut. Und der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) testet diese Abstellsysteme auf ihre Sicherheit. Der ADFC überprüft die Abstellanlagen auf ihre Sicherheit und darüber hinaus auch auf ihre Tauglichkeit. Hier wird zum Beispiel geprüft, ob die Abstände für die Radeinstellung groß genug sind. Hierfür werden bestimmte Richtlinien angewendet. Bei offenen Abstellanlagen gelten im Übrigen andere Richtlinien wie bei Fahrradgaragen. Entspricht eine Fahrradabstellanlage oder Fahrradgarage den Vorgaben des ADFC, so wird es mit dem Prüfsiegel „ADFC-geprüfte Abstellanlage“ gekennzeichnet.

Fahrradgaragen für den privaten Gebrauch werden von unabhängigen Testinstituten auf ihre Tauglichkeit und auf ihre Sicherheit hin überprüft. Wir empfehlen, beim Kauf auf die offiziellen Prüfsiegel zu achten, da sich dahinter meist gute Qualität und damit Sicherheit verbergen.
Fahrradboxen für den privaten Gebrauch sind in der Regel für das Abstellen zwischen zwei und fünf Fahrrädern gebaut. Wie viele Räder tatsächlich in solch einer Box untergestellt werden können, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gibt es Schienen zum Einstellen der Räder, dann ist die Anzahl der einzustellenden Räder in der Tat auf die Anzahl der integrierten Schienen beschränkt. Gibt es keine solche Vorrichtung am Boden oder an den Wänden der Fahrradbox, dann können je nach Größe auch mehr als die vom Hersteller empfohlene Anzahl von Rädern untergebracht werden.

Fahrräder richtig überwintern

Wenn es Winter wird, wechseln wir unsere Garderobe und bei unseren Autos die Reifen. Doch wie bringt man sein Rad richtig durch den Winter?

Mit ein paar wenigen Tipps kann man dafür sorgen, dass das Fahrrad bis zum nächsten Frühjahr einsatzfähig bleibt.

  • Die Reinigung 
  • Schutz von Nässe 
  • Achtung bei hängender Lagerung
  • Auf die Luft achten 
  • Nach dem Winterschlaf  

Bevor man überhaupt darüber nachdenkt sein Rad über mehrere Monate einzulagern, sollte es zunächst gründlich gereinigt werden. Dafür kann für die Entfernung von eingetrocknetem Schmutz zunächst eine Bürste verwendet werden.

Aber Vorsicht: durch das Streichen mit der Bürste über den eingetrockneten Schmutz kann es zu Schäden am Lack kommen. Daher empfehlen wir, den Rahmen mit der Bürste abzuklopfen um groben Schmutz zu entfernen.

Wenn der grobe Schmutz entfernt ist, kann man mit Wasser, einem sanften Reinigungsmittel und einem weichen Tuch den Rahmen abwischen. Dabei ist es wichtig, auch die Unterseite des Rahmens von jeglichem Schmutz zu befreien. Denn Rückstände von Salz oder Sportgetränken können das Material auf Dauer schädigen.

Nässe ist immer ein Problem, wenn es darum geht, etwas zu lagern. Allerdings ist es nun einmal so, dass in Garagen oder Kellerräumen im Winter eine gewisse Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Um sein Bike nun vor Korrosionsschäden zu schützen, sollte vor allen Dingen die Schaltung mit Silikonspray behandelt werden. Das hält die Nässe ab und schützt so die damit behandelten Teile.

Bei der Verwendung von Silikonspray sollte darauf geachtet werden, nur so viel zu verwenden wie unbedingt notwendig. Denn an dem Silikonspray können sich Staub und Schmutz sammeln und die Teile können dadurch verkleben. Auch sollte man darauf achten, dass die Bremsen nicht mit dem Spray in Berührung kommen.

Wenn ein Fahrrad in der Garage oder im Keller überwintert wird, dann wird es aus Platzgründen häufig am Hinterrad hängend gelagert. Für moderne Räder mit Scheibenbremsen kann das allerdings zum Problem werden. Denn hier besteht die Gefahr, dass sich die Luft im Bremssystem ungünstig verteilt. Um das zu verhindern, kann man den Bremshebel ziehen und mit einem Kabelbinder am Lenker fixieren. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, denn der Kabelbinder kann am Griff deutliche Spuren hinterlassen. Idealerweise hält man sich bei der Lagerung an die Empfehlungen des Herstellers oder Verkäufers.

Um den Gummi des Reifens bei der langen Lagerung im Winter zu schonen, sollte der Reifendruck vor dem Einlagern etwas reduziert werden. Bei Mountainbikes sind etwa 1 bar der ideale Reifendruck für die Überwinterung. Der Reifendruck von Rennrädern sollte auf etwa 2 bar reduziert werden.

Wird das Rad stehend gelagert, sollten die beiden Räder etwa einmal im Monat ein wenig gedreht werden. Damit kann man verhindern, dass sich die Felge in den Reifen drückt.

Wenn man sein Fahrrad nach Monaten wieder aus dem Keller oder aus der Garage holt, sollte man sich nicht sofort wieder loslegen, sondern das Rad erst einmal wieder fahrtauglich machen. Das heißt, dass die Bremsen überprüft werden müssen, die Kette muss geölt werden, die Lichter müssen auf ihre Funktionalität überprüft werden und die Räder müssen wieder mit ausreichend Luft aufgefüllt werden. Um die Verkehrssicherheit des Rades sicherzustellen, empfiehlt es sich auch, das Bike vor dem ersten Einsatz in eine Fahrradwerkstatt zu geben um es dort auf Herz und Nieren prüfen zu lassen.

FAQ zur Fahrradbox

Darf ich eine Fahrradgarage überall aufstellen?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Denn das hängt unter anderem davon ab, wie groß die Fahrradgarage ist. Fahrradgaragen aus festem Material werden aus baurechtlicher Sicht mit Gartenhäusern gleichgesetzt. Und für deren Bau benötigt es ab einer bestimmten Größe einer Genehmigung des Bauamtes. Ab welcher Größe das der Fall ist, das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

Beim Aufstellen auf dem eigenen Grundstück muss auch darauf geachtet werden, dass die Grenze zum Nachbarn unberührt bleibt. Beim Aufstellen auf einem Platz, der zu einem Mehrfamilienhaus gehört, bedarf es unbedingt auch der Erlaubnis des Vermieters.

Wie muss der Untergrund zum Errichten einer Fahrradgarage beschaffen sein?

Das hängt tatsächlich von der Bauart der Fahrradbox ab. Modelle mit einem durchgängigen Rahmen ohne Bodenplatte können praktisch auf jedem Untergrund aufgestellt werden. Wenn höhenverstellbare Füße vorhanden sind, dann können auch kleine Unebenheiten oder ein geringes Gefälle ausgeglichen werden.

Bei Modellen mit Bodenplatte empfiehlt sich das Aufstellen auf einer ebenen Fläche (Gehwegplatten, Beton oder Asphalt).

Wie muss ich meine Fahrradbox pflegen?

Fahrradboxen aus Metall oder Kunststoff sind in der Regel enorm pflegeleicht. Das Material ist normalerweise gut vor sämtlichen Witterungseinflüssen geschützt. Dennoch empfiehlt es sich, die Fahrradbox regelmäßig mit etwas Wasser (zum Beispiel mit einem Gartenschlauch) zu reinigen.

Die Reinigung von Fahrradboxen ist im Übrigen dann besonders sinnvoll, wenn sie in der Nähe einer vielbefahrenen Straße aufgestellt ist. Hier kann es durchaus vorkommen, dass durch vorbeifahrende PKW Salz an das Material gespritzt wird. Und das kann auf Dauer zu Schäden an Metall und Kunststoff führen.

Fahrradgaragen aus Holz müssen regelmäßig mit einer imprägnierenden Lösung gestrichen werden, um das Holz vor Verwitterung zu schützen.

Wieso ist die Belastbarkeit einer Fahrradgarage wichtig?

Die Belastbarkeit von Fahrradboxen wird von den Herstellern stets angegeben und ist auch Bestandteil unseres Vergleichs. Doch wozu muss eine Fahrradbox belastbar sein? Schließlich dient das zu öffnende Dach nicht als Abstellfläche. Dennoch ist es wichtig, dass die Box hohen Belastungen standhalten kann. Sollten Diebe beispielweise versuchen mit Hammerschlägen oder Tritten die Box zu beschädigen, sodass sie an den Inhalt gelangen können, muss das die Fahrradbox aushalten können.

Nützliches Zubehör

Als besonders nützlich kann sich ein Fahrradlift erweisen. Mit dieser einfachen Konstruktion wird es möglich, dass Fahrrad an der Decke hängend zu lagern. Dafür müssen zwei Halter am Fahrrad befestigt werden. Mit Hilfe eines Seils kann das Fahrrad dann ganz einfach hochgezogen werden. Der so gewonnene freie Platz am Boden kann nun anderweitig genutzt werden. Dieses Zubehör ist natürlich nur für Garagen mit einer entsprechenden Höhe sinnvoll.

Sollten im Lieferumfang der Fahrradgarage noch keine Führungsschienen vorhanden sein, dann empfiehlt es sich, sich diese nachträglich zu kaufen. Die Führungsschienen sind aus Metall und erleichtern das Platzieren des Fahrrads in der Box. Auch steht das Rad viel sicherer auf den Schienen. Derartige Führungsschienen gibt es auch für die Variante, bei denen die Räder senkrecht an der Wand der Fahrradbox befestigt werden.
Die Fahrradboxen, bei denen das möglich ist, sind meist höher als normale Fahrradboxen. Dafür sind sie jedoch weniger tief. Solche Fahrradboxen empfehlen sich beispielsweise, wenn die dafür vorgesehene Stellfläche recht schmal ist. Dann ist es ratsam, den Raum nach oben zu nutzen. Hier gilt es wieder die baurechtlichen Vorschriften zu beachten. Diese kann man beim Bauamt seiner Stadt erfragen.

Die Bodenverankerung trägt einen wesentlichen Teil zur Sicherheit (Diebstahl und Standfestigkeit bei hohen Windgeschwindigkeiten)bei. Bei einigen Fahrradboxen ist diese Möglichkeit jedoch von Werk aus nicht vorgesehen. Das ist jedoch kein Problem, da entsprechende Halterungen für die Verankerung im Boden auch nachträglich gekauft werden können. Ideal ist es natürlich, wenn eine solche Verankerung mit einem festen Fundament verbunden werden kann.

Für den Erhalt der Fahrradboxen ist eine regelmäßige Pflege sinnvoll. Insbesondere Kunststoff kann im Laufe der Jahre durch Ablagerungen unschön aussehen. Um diese wieder entfernen zu können, empfehlen wir die Verwendung von Pflegemitteln, die auch für die Reinigung und Pflege von Gartenmöbeln geeignet sind.

Alternativen zur Fahrradbox

Wer es sich aus baurechtlichen Gründen nicht erlauben kann, eine Fahrradbox auf dem Grundstück zu errichten. Oder wer nicht die Genehmigung seines Vermieters für das Aufstellen einer Fahrradbox auf dem Grundstück erhält, der muss zumindest nicht vollständig auf den Schutz seines Fahrrades verzichten. Denn es gibt auch spezielle Fahrradplanen oder Fahrradhüllen. Diese können einfach über das Fahrrad oder über mehrere Fahrräder gestülpt werden. Die Nutzung solcher Hüllen oder Planen erfordert keinerlei Genehmigung und kann auch von Vermietern nicht untersagt werden.

Die Hüllen bieten lediglich einen Schutz vor Nässe (Regen). Ein Diebstahlschutz ist hier nicht vorhanden. Daher sollte das Rad, bevor man es mit der Plane oder Hülle abdeckt, an einem stabilen Gegenstand angeschlossen werden.

Eine weitere Alternative ist die Zeltkonstruktion, die ein wenig an ein Tomatengewächshäus für den Garten erinnert. Der Vorteil solcher Zelte ist der Rahmen, der dem Ganzen eine feste Struktur gibt.
Das Fahrrad kann hier, wie in einer Fahrradbox, ganz bequem eingestellt werden, da die Vorderseite des Zeltes mittels eines Reißverschlusses vollständig geöffnet werden kann. Die geöffnete Plane kann dann komplett nach oben gerollt oder geklappt werden.

Auch die Zelte bieten keinerlei Schutz vor Diebstahl. Auch hier empfehlen wir, die Räder separat mit mindestens einem Schloss zu sichern. Die Zelte schützen lediglich vor Nässe. Zudem sind die Zeltkonstruktionen enorm anfällig für starke Winde, da sie kaum Eigengewicht haben und eine verhältnismäßig große Angriffsfläche bieten.

http://www.adfc.de/verkehr–recht/radverkehr-gestalten/fahrradparken/fahrradparken-uebersichtsseite

https://www.fahrradgarage-fahrradbox.de/fahrradgarage-metall/

https://www.fahrradgarage-fahrradbox.de/fahrradgarage-holz/

https://www.fahrradgarage-fahrradbox.de/fahrradgarage-kunststoff/

http://fahrradbox-fahrradgarage.de/fahrradgarage-selber-bauen-anleitung.html

https://www.biohort.com/shop/de/produkte/storemax.html

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