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Fahrradrucksack Test 2017 • Die 10 besten Fahrradrucksäcke im Vergleich

 

Die Masse an Fotos nimmt täglich zu. Immer mehr Fotobegeisterte entschließen sich mit dem Kauf einer Systemkamera und Wechselobjektiven, die Welt der Fotografie jenseits von Smartphones und kompakten Digitalkameras zu erkunden.

Fotorucksäcke nehmen diese Fotoausrüstung auf und ermöglichen das sichere Reisen. Jedoch ist das Angebot dieser Rucksäcke unübersichtlich.

Unser Fotorucksack Test 2017 hilft Ihnen, ein geeignetes Rucksackmodell für Ihre Fotoausrüstung zu finden. Mithilfe der übersichtlichen Tabelle vergleichen Sie die 10 besten Fotorucksäcke unseres Tests.

Fahrradrucksack Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Premium Fahrradrucksack Sporty Backpack von SportastischDiamond CandyJack Wolfskin Unisex Rucksack Velocity 12COX Swain 30L super leichter wasserdichter Outdoor Rucksack Mardingtop Wasserdicht Fahrrad Schulter RucksackLocal Lion FahrradrucksackLixada 18L Leichter Fahrrad RucksackLixada Wasserabweisend Schulter Fahrrad Rucksack für Mountain Radreisen Wandern Camping Wassertasche läuft
Salewa Unisex Wanderrucksack Chip 22
SHTH Damen Herren Trekking Fahrradrucksack Trinkrucksack Outdoor Wanderrucksack Kimood Hydra Backpack Rucksack Laufrucksack Fahrradrucksack Sportrucksack KM111 lime green  grey

Premium Fahrradrucksack Sporty Backpack von Sportastisch

Diamond Candy

Jack Wolfskin Unisex Rucksack Velocity 12

COX Swain 30L super leichter wasserdichter Outdoor Rucksack


Mardingtop Wasserdicht Fahrrad Schulter Rucksack


Local Lion Fahrradrucksack


Lixada 18L Leichter Fahrrad Rucksack


Lixada Wasserabweisend Schulter Fahrrad Rucksack


Salewa Unisex Wanderrucksack Chip 22


SHTH Damen Herren Trekking Fahrradrucksack

Kimood Hydra Backpack Rucksack Laufrucksack Fahrradrucksack Sportrucksack KM111 lime green grey

 Bewertung---
Unsere Empfehlung
 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,9 2,0 2,2 2,3
MarkeSportastischDiamond CandyJack WolfskinCox SwainMardingtopLocal LionLixadaLixadaSalewaSHTHKiMood
Größe22 x 32 x 53 cm50 x 32 x 15cm45 x 29 x 6 cm76 x 38 x 15 cm30 x 12 x 41 cm22 x 17 x 46 cmca. 49 x 25 x 18cm
46,2 x 28,8 x 4,2 cm50 x 31 x 22 cm45,5 x 22,5 x 5cm8 x 31 x 21cm
Kapazität28L40Lk.A.30Lk.A.k.A.18Lk.A.k.A.5Lca. 5L
Gewicht649 gk.A.658 g548 g290 g626 gca. 700g558 g340 gca. 300gk.A.
WasserdichtGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Gepolsteter RückenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.nicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Komfortnicht verfügbar
Preis- / Leistungnicht verfügbar
Preisvergleich

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Was ist ein Fotorucksack?

Fotorucksäcke ähneln in Form und Größe einem Tagesrucksack. Allerdings unterscheidet sich die Innenaufteilung dieser Modelle erheblichen von allen anderen Rucksäcken. Zahlreiche gepolsterte Fächer nehmen passgenau Fotoapparat und Objektive auf. Darüber hinaus bieten diese Rucksackmodelle auch für Stativ, Akkus, Blitz, Speicherkarten etc. genügend Stauraum. Wie andere Rucksäcke besitzen diese Modelle sowohl zwei Schultergurte als auch einen Hüft- und einen Brustgurt. Ein Fotorucksack dient somit dem Transport des Fotoequipments und schützt dieses vor Stößen, Staub und Nässe. Aufgrund der Fächereinteilung ordnen diese Rucksäcke die gesamte Ausrüstung übersichtlich und gewähren einfachen Zugriff.

Wie funktioniert ein Fotorucksack?

Das Tragesystem eines Fotorucksacks funktioniert genau so wie bei allen anderen Rucksäcken: Die Last ruht auf den beiden Schultergurten und dem Hüftgurt. Mit dem Brustgurt lässt sich der Abstand der Schultergurte regulieren, sodass diese immer mittig auf den Schultern liegen.SHTH Damen Herren Trekking Fahrradrucksack Trinkrucksack Outdoor Wanderrucksack

Fotorucksäcke verfügen grundsätzlich über zahlreiche Fächer und Taschen. Die größeren Fächer unterteilen gepolsterte Trennelemente. Da diese Elemente über Klettverschlüsse verfügen, ermöglichen sie eine variable Einteilung des Innenraums. Die Fächer lassen sich somit entsprechend der zu transportierenden Ausrüstung anpassen. Bei der Grundeinteilung orientieren sich die Hersteller an der Größe von gebräuchlichen Kameras und Objektiven. Somit befindet sich jeder Ausrüstungsgegenstand in einem eigenen Fach und stoßt daher nicht mit anderen Gegenständen zusammen.Durch die Anpassungsmöglichkeit der Fächer „sitzt“ jeder Ausrüstungsgegenstand fest im jeweiligen Fach und schlägt auch beim Laufen mit dem Rucksack nicht hin und her.

Diese Fächer sind über Reißverschlüsse einfach zu erreichen. Häufig konzipieren Hersteller ihre Fotorucksäcke, sodass der Zugriff auf die Kamera mit montiertem Objektiv nur wenige Handgriffe erfordert und in wenigen Sekunden erfolgenkann. Um an die Zweitkamera, Objektive oder das Zubehör zu gelangen, sind weitere Handgriffe erforderlich. Somit fällt beim eiligen Herausziehen des Fotoapparats nicht der Rest des Equipments aus dem Rucksack.

Um den wertvollen Inhalt des Fotorucksacks zusätzlich zu schützen, statten Hersteller die Modelle zumeist mit einem verstärkten Boden oder flachen Füßen aus Kunststoff aus. Somit steht der Rucksack auch problemlos auf nassem oder dreckigem Untergrund. Zudem besitzen viele Fotorucksäcke einen Regenüberzug.

Somit besteht die Funktion eines Fotorucksacks im sicheren Transport der Fotoausrüstung. Dabei gewährleisten eine übersichtliche Ordnung und der direkte Zugriff auf die Kamera eine unkomplizierte Handhabung der Rucksäcke in der Praxis.

Die Vorteile & Anwendungsbereiche eines Fotorucksacks

Fotorucksäcke richten sich an Fotografinnen und Fotografen, die eine DSLR Systemkamera oder eine analoge Spiegelreflexkamera benutzen. Da die Rucksäcke dem Transport dienen und gleichzeitig einen direkten Zugriff erlauben, liegen die Anwendungsbereiche hauptsächlich unter freiem Himmel. Dazu gehören vor allem die Natur-, Tier-, Straßen-, Abenteuer- und Reisefotografie. Bei diesen Anwendungen überzeugen die Rucksäcke mit gutem Tragekomfort. Dabei ist die Ausrüstung zu jedem Zeitpunkt sicher verpackt und trotzdem besteht unterwegs die Möglichkeit, schnell zur Kamera zu greifen.

Zudem akzeptieren Fluggesellschaften einige Fotorucksackmodelle als Handgepäck.

Im Bereich der Veranstaltungs- und Modefotografie bieten sich diese Rucksäcke als reines Transportmittel an. Aufgrund der übersichtlichen Einteilung besteht dann vor Ort keine Notwendigkeit, das gesamte Equipment auszupacken. Somit dient der Rucksack in diesem Kontext dem Transport der Fotoausrüstung und dem organisierten Arbeiten vor Ort.

Die Vorteile eines Fotorucksacks

  • Tragekomfort
  • umfassender Schutz für die Fotoausrüstung
  • organisiert die Ausrüstung übersichtlich
  • direkter Zugriff auf die Kamera

Welche Arten von Fotorucksäcken gibt es?

Fotorucksäcke unterscheiden sich hauptsächlich in Größe und Handhabung. Die Handhabung beeinflussen vor allem die Anordnung der Reißverschlüsse und die Möglichkeiten der Fächereinteilung im Inneren.

Die Anordnung der Reißverschlüsse

Die Anordnung der Reißverschlüsse zum Öffnen des Fotorucksacks wirkt sich auf die Handhabung aus. Neben der klassischen Anordnung eines umlaufenden Reißverschlüssen gibt es andere innovative Varianten.

Beim umlaufenden Reißverschluss mit zwei Schiebern lässt sich der Rucksack auf die Tragegurte legen und komplett aufklappen. Somit besteht übersichtlicher Zugriff auf den gesamten Inhalt. Einige Hersteller ordnen im oberen Drittel auf beiden Seiten einen Gurt mit Klickverschluss (Steckschnallen) an. Da diese Gurte über den Reißverschluss verlaufen, verhindern die geschlossenen Gurte das Öffnen des Reißverschlusses über die gesamte Länge. Somit sehen die Hersteller im oberen Bereich ein Fach für den schnell Zugriff vor. Dieses lässt sich problemlos öffnen, ohne dass sich aus Versehen der gesamte Reißverschluss öffnet und somit die übrige Ausrüstung unter Umständen herausfällt.

Einige Hersteller ordnen den umlaufenden Reißverschluss direkt am Rückenbereich des Rucksacks an. Also verläuft der Reißverschluss um das Tragesystem herum. Beim Öffnen dieser Modelle lässt sich entsprechend die gesamte Rückseite des Rucksacks mit Tragesystem aufklappen. Dieses System bietet zwei Vorteile. Da der Reißverschluss direkt am Rücken verläuft, kann niemand unbemerkt an den wertvollen Inhalt des Rucksacks gelangen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Rucksack zu öffnen, ohne ihn dafür ganz abzusetzen. Bei angelegtem Hüftgurt lassen sich die beiden Arme aus den Schultergurten ziehen und der gesamte Fotorucksack um die Hüfte nach vorne drehen. Der Rucksack hängt dann horizontal vor dem Oberkörper, wobei das Tragesystem nach oben zeigt. Da sich der Reißverschluss auf dieser Seite befindet, lässt sich der Rucksack einfach öffnen.

Einige Fotorucksäcke besitzen einen seitlichen Reißverschluss im unteren Bereich: Diese Idee stammt von den Slingbags. Nach dem Absetzen eines Schultergurts lässt sich der Rucksack mit einer Hand auf die Körpervorderseite ziehen, sodass die andere Hand an dieses seitliche Fach gelangt. Das Gewicht des Rucksacks ruht währendessen auf einer Schulter. Dieser direkt Zugriff auf die Kamera erfolgt schnell und unkompliziert.

Die Tragesysteme

Fotorucksäcke besitzen ein klassisches Tragesystem, das aus Schultergurten sowie Brust- und Hüftgurt besteht. Allerdings erweitern einige Hersteller die Tragemöglichkeiten ihrer Rucksackmodelle, indem sie zusätzlich das Tragen als Slingbag mit nur einem Tragegurt ermöglichen. Besonders hochwertige Rucksackmodelle bieten ein individuell justierbares Tragesystem und eine belüftete Rückenpartie.

Weitere Informationen!

  • Bei den Alternativen zum Fotorucksack stellen wir Slingbags detaillierter vor.

Die Fächereinteilung

Alle Fotorucksäcke zeichnen sich durch flexible Einteilungsmöglichkeiten des Innenraums aus. Hier bieten viele Modelle eine Dreiteilung in Längsrichtung. Durch Trennelemente mit Klettverschluss lassen sich diese langen Fächer entsprechend der Objektivgrößen individuell unterteilen. Für die Kamera mit montiertem Objektiv sehen alle Rucksackmodelle ein T-förmiges Fach vor. Dieses Kamerafach befindet sich – für den schnell Zugriff – im oberen Bereich des Rucksacks. Nur bei Modellen mit seitlichem Schnellzugriff ordnen Hersteller dieses Fach entsprechend im unteren Teil des Rucksacks an.

Weitere Ausstattungsmerkmale

Für Speicherkarten und Akkus bieten Fotorucksäcke grundsätzlich eigene Fächer bzw. Taschen. Zudem besitzen einige Modelle auch ein Laptopfach. Um auch ein Stativ (Tripod) sicher zu transportieren, verfügen viele Fotorucksäcke über spezielle Befestigungsmöglichkeiten an der Außenseite – andere Modelle besitzen ein Innenfach für ein Reisestativ. Zahlreiche Hersteller statten ihre Fotorucksäcke mit einem Regenschutz aus: Dieser befindet sich in einer Außentasche, sodass die wasserdichte Regenhülle im Falle eines Schauers schnell zur Hand ist.

Die Fotorucksackgrößen

Im Gegensatz zu den Rucksäcken für den Trekkingbereich geben Hersteller selten die Größe der Fotorucksäcke in Litern an. Fotorucksackhersteller geben stattdessen an, wie viele Kameras und Objektive in ihren Rucksackmodellen Platz finden. Kleine Modelle nehmen eine Kamera mit montiertem Objektiv, zwei Wechselobjektive und Zubehör wie Speicherkarten etc. auf. In Modelle der mittleren Größe passen bis zu fünf Wechselobjektive und unter Umständen ein Kamerabody (Kameragehäuse ohne Objektiv). Große Fotorucksäcke bieten Raum für bis zu zehn Wechselobjektive, ein zusätzliches Kameragehäuse und zahlreiches Zubehör.

So haben wir die Fotorucksäcke getestet?

In unserem Fotorucksack Test 2017 stellen wir die Verarbeitungsqualität, das Tragesystem und die Handhabung der Modelle in den Mittelpunkt. Da diese Rucksäcke dem Transport einer wertvollen Fotoausrüstung dienen, sollten sie unserer Meinung nach eine entsprechend hohe und vertrauenswürdige Qualität besitzen. Das Tragesystem bestimmt den Komfort. Aber letztlich entscheidet auch die Handhabung darüber, ob der Fotorucksack dauerhaft in der Praxis zum Einsatz kommt.

Die Verarbeitungsqualität

Beim Test der Verarbeitungsqualität berücksichtigen wir auch die vom Hersteller verwendeten Materialien.

Starke Kunstfasergewebe bieten mehr Reißfestigkeit als einfacher Nylonstoff. Ebenso versprechen doppelte Nähte eine bessere Belastbarkeit.
Zum Test packen wir alle Modelle. Auf keinen Fall darf diese Maximalbelastung an den Nähten erkennbar sein: Bei minderwertigen Nähten entsteht besonders an den zentralen Nähten der Schultergurte ein schmaler Zwischenraum.

Das Tragesystem

Wir testen den Tragekomfort der Fotorucksäcke bei Maximalbelastung. Besonders der direkte Vergleich von den zehn Testmodellen macht die Unterschieden schnell erfahrbar. Zudem vergeben wir positive Punkte für Modelle mit verstellbarem Tragesystem, da dies individuellen Komfort gewährleistet. Darüber hinaus sammeln Rucksäcke mit belüfteter Rückenpartie Pluspunkte. Außerdem sollten die Rucksäcke einen Hüftgurt mit Polsterung besitzen. Bei einer umfangreiche Fotoausrüstung kommen schnell mehrere Kilogramm an Gewicht zusammen, sodass ein gepolsterter Hüftgurt zur Entlastung der Schultern vorhanden sein sollte.

Die Handhabung

Wir bevorzugen keine bestimmte Art der Handhabung. Allerdings untersuchen wir im Rahmen unseres Fotorucksack Tests 2017 die Stimmigkeit der jeweiligen Handhabung. Also testen wir die Gesamtkonzeption der Fotorucksäcke. Einige Taschen- bzw. Fachanordnungen machen z. B. nur im Rahmen eines bestimmten Handhabungskonzepts Sinn, erweisen sich aber im Kontext eines anderen Konzepts als unbrauchbar. Wir achten somit auf eine in sich schlüssige Handhabung der Fotorucksäcke.

Einige Worte zur Rucksackgröße

Wir bewerten die Größe nicht direkt: Ein großer Rucksack ist nicht unbedingt besser als ein kleiner Rucksack. Allerdings bewerten wir es als positiv, wenn Hersteller die Größe eines Rucksacks optimal ausnutzen. Ein Beispiel: Zwei Modelle besitzen nahezu die gleichen Außenabmessungen. Falls nun ein Rucksackmodell Platz für mehr Wechselobjektive bietet als das andere Modell, führt das in unserem Fotorucksack Test zu Pluspunkten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fotorucksacks achten?

Achten Sie beim Kauf eines Fotorucksacks auf die Qualität, da Ihre Fotoausrüstung wertvoll ist: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Bezüglich der Größe entscheidet der Umfang Ihrer Ausrüstung. Wenn Sie bereits eine umfangreiche Fotoausrüstung besitzen und nur Teile davon mitnehmen wollen, richten Sie sich nach dem Anwendungsbereich und der Tourdauer.

Unser Fotorucksack Vergleichssieger zeichnet sich durch ein schlüssiges Handhabungskonzept aus. Allerdings entscheiden bei der Handhabung auch persönliche Vorlieben und Arbeitsabläufe. Bestellen Sie zwei Rucksackmodelle, wenn Sie unsicher sind, welches Konzept Ihnen zusagt. Wir empfehlen ein klassisches Modell mit Reißverschluss auf der Rückseite und ein Modell mit alternativem Konzept. Wenn Sie verstärkt im urbanen Raum fotografieren, bietet sich ein Rucksack mit Reißverschluss am Tragesystem an, da dieser vor unerwünschten Zugriff schützt. Wollen Sie hingegen schnell einsatzbereit sein, testen Sie einen Fotorucksack mit seitlichem Zugriff.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Im Rahmen unseres Fotorucksack Tests stellen wir verschiedene Hersteller dieser Rucksäcke vor. Diese haben sich auf Fotozubehör spezialisiert oder begannen ihre Unternehmen als Teil der Fotobranche. Darüber hinaus bieten auch Hersteller aus der Outdoor-, Lifestyle- oder Reisegepäckbranche diese Fotorucksäcke an. Dazu gehören u. a. Jack Wolfskin, The North Face, Ortlieb, Crumpler, Samsonite, Dakine und Pacsafe.

Hama

Das deutsche Unternehmen Hama besteht seit 1923. Aus dem Fotogroßhandel und Hersteller von Laborausrüstung hat sich ein weltweit agierendes Unternehmen entwickelt. Heute produziert und vertreibt Hama sowohl Zubehör für die Fotografie als auch für Computer und Unterhaltungselektronik. Das Unternehmen beschäftigt weltweit ungefähr 2.500 Mitarbeiter. Im Bereich der Rucksäcke und Taschen bietet Hama verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen, die besonders Hobbyfotografen ansprechen.

Mantona

Niclas Walser gründete im Jahr 1998 einen Versandhandel für gebrauchte Fotoausrüstung. Danach erfolgte ein steiler Aufstieg des Unternehmens, der zur Gründung der eigenen Marke walimex im Jahr 2003 führte. Die Marke mantona übernimmt Foto Walser im Jahr 2011. Zum Sortiment gehören neben Stativen vor allem Fotorucksäcke und -taschen. Diese richten sich an Amateure.

Vanguard

Vanguard besteht seit 1986 und der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im chinesischen Guangdong. Vor allem an Fotografen, Angler und Jäger richtet sich die Marke mit diversem Zubehör. Fotografen finden im Sortiment neben Stativen und anderem Zubehör zahlreiche Fotorucksäcke sowie -taschen.

Lowepro

Mike, Greg und Jeff gründeten im Jahr 1967 Lowepro als Schwesterunternehmen von Lowe Alpin. Im Jahr 1972 brachte die amerikanische Marke erstmals eine gepolsterte Tasche für Fotoequipment auf den Markt. Lowepro hat im Lauf der Unternehmensgeschichte zahlreiche Neuerungen entwickelt, die heute zum Standard bei Fotorücksäcken und -taschen gehören. Heute bietet die Marke ein differenziertes Sortiment für Profis und Amateure.

Tamrac

Das amerikanische Unternehmen besteht seit 1977 und gilt als Erfinder der Toploadertaschen. Außer diversen Taschen gehören auch verschiedene Rucksackmodelle zum Sortiment. Mit diesen Rucksäcken richtet sich Tamrac an Amateure oder Profis.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Fotorucksack am besten?

Beide Varianten des Einkaufs bieten Vor- und Nachteile. Wir stellen Ihnen im Folgenden beide Möglichkeiten vor.

Die verschiedenen Modelle für unseren Fotorucksack Test haben wir über das Internet bestellt. Zunächst beleuchten wir jedoch den Einkauf beim Fachhändler.

Der Einkauf beim Fachhändler

Das Führen eines Fachhandels für Fotozubehör lohnt sich nur in größeren Städten. Somit kommt auf viele Kunden eine Anfahrt mit Auto oder Bahn zu. Wenn der Händler keine eigenen Parkplätze zur Verfügung stellt, erfordert die Parkplatzsuche zusätzlich Zeit. Zumeist gestaltet sich das Sortiment vor Ort überschaubar, wobei einige Händler bestimmte Marken bzw. Hersteller bevorzugen und andere grundsätzlich nicht führen. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, den optimalen Fotorucksack für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Zudem muss die Entscheidung für ein Modell in kurzer Zeit fallen, da Kunden den Fachhändler sonst ein weiteres Mal aufsuchen müssen. Also werden viele Kunden Kompromisse machen.

Der Einkauf bei einem Onlinehändler

Der Onlinekauf gestaltet sich demgegenüber stressfrei, da Kunden den Einkauf nicht planen müssen. Aufgrund der fehlenden Öffnungszeiten im Onlinehandel kaufen sie ein, wenn es die eigene Zeiteinteilung erlaubt. Zudem bieten große Onlinehändler ein breiteres Sortiment, das nicht nur mehr Modelle umfasst, sondern auch zahlreiche unterschiedliche Hersteller berücksichtigt. Es besteht nicht die Notwendigkeit, sich sofort zu entscheiden. Wenn Kunden unsicher sind, bestellen sie einfache verschiedene Modelle zur Ansicht. So finden sie unkompliziert das geeignete Fotorucksackmodell für die persönlichen Ansprüche. Bei jedem Onlinekauf – solange es sich nicht um gebrauchte Ware handelt – steht Kunden nach dem Fernabsatzgesetz das Recht des Umtauschs zu.

Im Gegensatz zum Fachhändler bietet der Onlinekauf dem Kunden:

  • ein stressfreies, da zeitunabhängiges Einkaufen
  • ein sehr breites Sortiment
  • und grundsätzlich ein Umtauschrecht.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Fotorucksäcke

Die Entwicklung der Fotorucksäcke hängt eng mit der Weiterentwicklung der Fotoapparate in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammen. Im gleichen Zeitraum wurde der Rucksack so erfolgreich, dass er sich heute in allen Bereichen des professionellen und privaten Lebens wiederfindet. Somit beeinflussen diese beiden Faktoren gemeinsam die Geschichte des Fotorucksacks.

Wichtige Schritte in der Entwicklung des Rucksacks

Bis in die 1950er-Jahre hinein bestanden Rucksäcke aus Baumwolle, Leinen oder Leder. Diese Modelle fanden vor allem beim Militär Verwendung. Nach dem 2. Weltkrieg begannen amerikanische Rucksackentwickler, ihre Modelle aus Nylon zu fertigen. Diese in den 1930er-Jahren erfundene Chemiefaser veränderte die Entwicklung von Rucksäcken nachhaltig – auch heutige Fotorucksäcke bestehen aus Nylon oder ähnlichen Chemiefasern. Gegenüber Naturfasern bieten sie eine höhere Strapazierfähigkeit bei gleichzeitig geringerem Gewicht. Zudem saugt Nylon kaum Wasser auf.

Tragekomfort und stärke Orientierung an der Praxis

Gleichzeitig rückte der Tragekomfort der Rucksäcke in den Fokus der Entwickler. Die Entwicklung erster Tragegestelle bzw. -systeme war die Folge. Bis zum Ende der 1960er-Jahre richteten sich die Modelle hauptsächlich an Bergsteiger und Abenteurer. Um die Rucksäcke entsprechend der Praxis zu optimieren, arbeiteten Hersteller mit diesen Aktiven zusammen und berücksichtigen deren Rückmeldungen. In der Folge schritt die Entwicklung schneller voran als zuvor. Auch heutige Hersteller von Fotorucksäcken legen besonderen Wert auf den Tragekomfort. Zudem gestalten sie die Fächer und Handhabung der Modelle entsprechend der Praxis einer Fotografin oder eines Fotografen.

Die Tropfenform

Ende der 1960er-Jahre stellt das amerikanische Unternehmen Gerry Outdoors erstmals einen Rucksack in Tropfenform vor. In den 1970er-Jahren eroberten diese Rucksäcke den amerikanischen Alltag und verbreiteten sich im folgenden Jahrzehnt auch in Europa. Die Tropfenform zeichnet heute die meisten Tagesrucksäcke aus und auch Fotorucksackhersteller orientieren sich an dieser Form.

Weiterentwicklung der Tragesysteme

In den 1980er-Jahren optimierten Hersteller die Tragesysteme der Rucksäcke. Dabei führten sie neue Technologien erst bei großen Rucksackmodellen für das Trekking oder Bergsteigen ein. In der Praxis bewährte Entwicklungen übertrugen die Hersteller im Anschluss auch auf kleinere Rucksackmodelle. Heute gehört auch bei hochwertigen Fotorucksäcken ein**belüftetes und individuell anpassbares Tragesystem** zum Standard.

Die Differenzierung

Aufgrund des Erfolgs der Rucksäcke in allen Lebensbereichen erfolgte eine Differenzierung für bestimmte Anwendungen. So entwickelten Hersteller u. a. Fahrrad-, Ski-, Trink- oder Notebookrucksäcke. Zu dieser Entwicklung gehören auch die Fotorucksäcke.

Kurzer Überblick der Entwicklung des Fotoapparats ab 1950

Im Jahr 1953 stellte Leitz seinen ersten Fotoapparat mit Bajonettverschluss für Wechselobjektive vor. Dieser einfache Verschluss ermöglichte das unkomplizierte Austauschen von Kameraobjektiven. Mit der Einführung der Vivitar Serie für Zoomobjektiven durch den Hersteller Kiron im Jahr 1973 begann der Erfolg der langen Kameraobjektive mit hoher Brennweite. Im Jahr 1978 brachte Rollei die erste vollelektronische Kamera auf den Markt, die entsprechend Batterien oder einen Akku benötigte. Anfang der 1990er-Jahre kamen erste Digitalkameras auf den Markt. Diese bildeten das Foto nicht auf einem Film ab, sondern verwandelten das Bild mithilfe eines Sensors in digitale Daten und speicherte diese auf einer Speicherkarte. Ab dem Jahr 2000 setzte sich die Digitalfotografie durch und löste die analoge Fotografie ab.

Die Bedeutung dieser Entwicklung für Fotorucksäcke

Der kurze Überblick der grundlegenden Entwicklungen in der Fotografie verdeutlicht, dass die Hersteller von Fotorucksäcken mit dem Technikstand der Fotografie Schritt halten müssen. In den 1970er- und 1980er-Jahren erforderten die Rucksäcke für Fotografen Stauraum für Filme. Heute ist dieser überflüssig. Allerdings sollten Speicherkarten und Ersatzakkus in aktuellen Rucksäcken einen Platz finden. Weil sich Wechselobjektive durchsetzten, benötigten Fotorucksäcke fortan entsprechende Fächer für diese unterschiedlichen Objektive. Da die Bearbeitung von digitalen Fotos am Computer erfolgt, bieten viele Fotorucksäcke auch ein Laptopfach. Somit stellten Fotorucksäcke immer einen Spiegel von zwei unterschiedlichen Entwicklungen dar: Auf der einen Seite antworteten sie auf den Fortschritt der Kameratechnologie und auf der anderen Seite spiegelten sie die allgemeine Rucksackentwicklung. Auch in Zukunft werden die Hersteller mit ihren Fotorucksackmodellen auf diese beiden
Entwicklungen Rücksicht nehmen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Fotorucksäcke

Die Anwendungsbereiche der Fotografie

Fachleute unterteilen die Fotografie in verschiedene Anwendungsbereiche. Im Folgenden geben wir einen Überblick der einzelnen Bereiche. Dabei erklären wir, ob der Einsatz eines Fotorucksacks jeweils empfehlenswert ist.

Die Porträtfotografie

Bei der Porträtfotografie steht das Abbilden des Menschen im Mittelpunkt. Professionelle Porträtfotos entstehen häufig in einem Studio, somit besteht keine Notwendigkeit für einen Fotorucksack. Viele Menschen tragen Porträtfotos geliebter Menschen in der Brieftasche.

Die Reisefotografie

Bei dieser Art der Fotografie geht es um das Festhalten von Reiseeindrücken. Fast alle Menschen nehmen einen Fotoapparat mit auf ihre Urlaubsreise, um ihre Eindrücke im Bild festzuhalten. Nach der Reise dienen die Fotos als Erinnerung. Sobald mehr als nur eine digitale Kompaktkamera oder ein Smartphone dem Fotografieren im Urlaub oder auf Reisen dient, bietet sich ein Fotorucksack an. Auch professionelle Reisefotografinnen und -fotografen verwenden gerne diese Rucksäcke, um die Ausrüstung während der Reisen komfortabel und sicher zu transportieren.

Die Reportagefotografie

Diese Art der Fotografie nennt sich auch Fotojournalismus und dient der Bildberichterstattung. Somit steht das Dokumentieren des Zeitgeschehens im Mittelpunkt. Entsprechend weit fächern sich die Themen auf: Politik, Sport, Kultur, Krieg usw. Professionelle Fotojournalistinnen und -journalisten sind beruflich viel unterwegs. Somit gehört diese Art der Fotografie zu den klassischen Einsatzbereichen von Fotorucksäcken.

Die Natur- und Tierfotografie

Das Fotografieren von Tieren, Pflanzen und Landschaften findet fast immer in der Natur statt. Somit verwenden Profis wie auch Amateure bevorzugt einen Fotorucksack, da dieser für die Ausrüstung Sicherheit bietet und gleichzeitig auch bei längeren Fußwegen Tragekomfort bietet.

Die Materialien der Fotorucksäcke

Wie unser geschichtlicher Überblick zeigt, stellt die Verwendung von Kunstfasern in der Rucksackproduktion einen wichtigen Entwicklungsschritt dar. Heutige Fotorucksäcke bestehen grundsätzlich aus Kunstfasern. Dabei verwenden Hersteller häufig Nylon. Das chemische Verfahren zur Herstellung von Nylon entwickelte das amerikanische Unternehmen DuPont in den 1930er-Jahren, sodass es sich bei der Bezeichnung Nylon um einen Markennamen handelt.

Besonders robustes Nylongewebe: Cordura

Einige Hersteller verwenden Cordura. Dabei handelt es um ein texturiertes Nylongewebe, das sich durch eine höhere Abrieb- und Reißfestigkeit als herkömmliches Nylon auszeichnet. Dieses sehr robuste Material eignet sich hervorragend für Fotorucksäcke, da sie einer starken Beanspruchung unterliegen und unter keinen Umständen reißen dürfen. In Produktbeschreibungen von Fotorucksäcken folgt auf die Bezeichnung Cordura grundsätzlich ein Zahl: z. B. Cordura 500D oder Cordura 1000D. Diese Zahlen gefolgt von der Einheit D oder den beschreibt die Stärke des Fadens, den Hersteller für das Gewebe verwendet haben. Diese Einheit nennt sich Denier. Dabei bedeutet 100 Denier, dass ein Faden mit einer Länge von 9000 Metern genau 100 Gramm wiegt. Je schwerer der Faden ist desto robuster das Gewebe. Somit zeichnet sich Cordura 1000D durch eine höhere Reißfestigkeit aus als Cordura 500D.

Ripstop

Die Bezeichnung Ripstop beschreibt, dass der Hersteller in regelmäßigen Abständen stärkere Fäden einwebt.

Häufig lässt sich diese Herstellungsart an der kastenförmigen Struktur des Gewebes erkennen.
 Diese Technologie verhindert das Ausreißen kleiner Löcher, da die stärkeren Fäden dies in beiden Richtungen verhindern.

Kamera sicher einpacken

Vor dem Packen empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Rucksack und seinen verschiedenen Einteilungsoptionen und Reißverschlüssen vertraut zu machen. Viele Hersteller rüsten ihre Fotorucksäcke mit einem Fach für den unmittelbaren Zugriff aus. In dieses Fach gehört die Kamera mit montiertem Standardobjektiv.

Dabei sollte die Kamera passgenau im Fach sitzen und nicht wackeln: Die gepolsterten Begrenzungselemente entsprechend anpassen.
Zum Verstauen der übrigen Fotoausrüstung empfehlen wir, zunächst alle anpassbaren Trennelemente zu entfernen. Am besten in einer Ecke das erste Wechselobjektiv verstauen und mit einem Trennelement per Klettverschluss fixieren. In diesem ersten Fach sollte das Objektiv wiederum wackelfrei sitzen. Diese Vorgehensweise bei den übrigen Ausrüstungsgegenständen fortsetzen: Den nächsten Gegenstand platzieren und anschließend mit einem gepolsterten Element sichern. Auf diese Weise funktioniert die Ermittlung der verschiedenen Fachgrößen am einfachsten, sodass jedes Fach optimal zum jeweiligen Ausrüstungsgegenstand passt.

Wichtiges Zubehör wie Ersatzakkus und Speicherkarten am besten in seitlichen Taschen oder Fächern verstauen. Für ein Stativ bieten viele Fotorucksäcke eine Befestigungsmöglichkeit außen am Rucksack: Es macht Sinn, diese auch entsprechend zu nutzen.

Beim ersten Packen des Fotorucksacks steht das sichere Verstauen der gesamten Ausrüstung im Mittelpunkt. Nach ersten Versuchen in der Praxis werden ungünstige Anordnungen von bestimmten Gegenständen auffallen, da sie den Arbeitsfluss behindern. Somit lassen sich mit der Zeit entsprechende Anpassungen der Anordnung vornehmen. So kristallisiert sich für jede Fotografin und jeden Fotografen nach einer Weile die optimale Anordnung der Ausrüstung heraus.

Hinweis!

  • Im Kapitel FAQ beschreiben wir, welches Equipment am besten in einen Fotorucksack gehört.

FAQ

Was gehört in einen Fotorucksack?

Diese Frage hängt mit der Art der Fotografie zusammen: Die Tierfotografie erfordert z. B. eine andere Ausrüstung als die Straßenfotografie. Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche Kameras, Objektive, Blenden und Filter. Somit gibt es keine endgültige Packliste für den Fotorucksack. Trotzdem sind alle Fotografinnen und Fotografen in der heutigen Zeit auf volle Akkus und leere Speicherkarten angewiesen. Auch ein Ladegerät mit entsprechendem Netzkabel und eine mobile Festplatte bzw. ein Laptop erweisen sich als sinnvoll, sobald die Fototour länger als nur einen Nachmittag dauert. Außerdem sind eine Blaseblag sowie ein Reisestativ praktisch. Zudem empfehlen wir eine Regenschutzhülle für die Kamera.

Erfahrene Experten raten zu einer Kamera mit einem Standardobjektiv. Außerdem machen ein Tele- und ein Weitwinkelobjektiv zum Wechseln Sinn. Diese drei Objektivarten eröffnen ein weites Spektrum an fotografischen Möglichkeiten. Je nach Anwendungsbereich bieten sich andere Wechselobjektive an. Allerdings sollte Fotografinnen und Fotografen immer ein Standardobjektiv zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen:

  • Im Kapitel Nützliches Zubehör geben wir detaillierte Informationen.

Wie viel Platz sollte der Rucksack bieten?

Die Beantwortung dieser Frage hängt von dem Anwendungsbereich bzw. der fotografischen Aufgabe ab.

Anfängern mit noch überschaubarer Ausrüstung raten wir, an die Zukunft zu denken: Mit der Zeit sammelt sich mehr Ausrüstung an.
Somit bietet sich eine Rucksackgröße an, die noch Platz für ein oder zwei weitere Objektive lässt. Allerdings sollte der Fotorucksack nicht viel zu groß sein, da sich die Ausrüstungsgegenstände dann beim Laufen zu stark hin- und herbewegen – trotz der gepolsterten Fächer. Im Gegensatz zu regulären Rucksäcken besitzen Fotorucksäcke keine Kompressionsgurte, die dieses Problem beheben könnten.

Nützliches Zubehör

Wir haben praktisches Zubehör zusammengetragen, das wir als sinnvoll für das Fotografieren unterwegs erachten. Somit gehört es in einen Fotorucksack.

Regenschutz für die Kamera

Mit einem Regenschutz lassen sich auch bei schlechtem Wetter unter freiem Himmel beruhigt fotografieren.

Hersteller bieten diese Schutzhüllen aus Kunststoff in unterschiedlichen Ausführungen an. Diese Hüllen reichen von Wegwerfmodellen bis hin zu Ausführungen, die eine integrierte Augenmuschel besitzen.
 Während sich einfache Modelle hauptsächlich für Aufnahmen mit Stativ und Fernauslöser eignen, ermöglichen hochwertige Ausführungen ein fast einschränkungsfreies Fotografieren bei Regen. Diese praktischen Hüllen schützen nicht nur vor Regen, sondern auch vor Staub.

Mobile Festplatte

Besonders auf längeren Reisen entstehen schnell so viele Fotos, dass auch mehrere Speicherkarten ihr Limit erreichen. Dann hilft nur das Übertragen der Daten auf ein anderes Speichermedium. Dazu bieten sich mobile Festplatten an, die ein integriertes Lesegerät für SD-Speicherkarten besitzen. Diese Festplatten speichern mehrere Terabyte und machen die Fotografin oder den Fotografen unabhängig von einem Laptop.

Speicherkartenbox

Diese flachen Boxen bieten mehrere Speicherkarten Platz und sind wasserdicht. So lassen sich die Karten zusammen in einem der Rucksackfächer verstauen. Obwohl die meisten Fotorucksäcke ihren Inhalt vor Wasser schützen, ist diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sinnvoll: Auf den Speicherkarten befinden sich schließlich viele Fotos.

Blasebalg

Ein kleiner Blasebalg eignet sich zur Reinigung von Kamera und Objektiven. Durch einen Luftstoß lassen sich Staub, Krümel etc. unkompliziert und schnell entfernen. Da diese Art der Reinigung kontaktlos erfolgt, besteht keine Gefahr des Verkratzens von empfindlichen Oberflächen. Händler für Fotozubehör führen diese Blasebälge, die sich nicht nur unterwegs als praktische kleine Helfer erweisen.

Alternativen zum Fotorucksack

Alle Alternativen zum Fotorucksack ermöglichen ebenfalls den sicheren Transport von Fotoapparat und Zubehör. Hierfür bieten sie der Fotografin oder dem Fotografen ebenfalls gepolsterte Einteilungen und Fächer. Allerdings unterscheiden sich Größe und Handhabung dieser Alternativen. Daher besitzen diese Taschen und Koffer jeweils bestimmte Anwendungsbereiche: Hier kommen die Vorteile der jeweiligen Lösung besonders zum Tragen.

Diverse Fototaschen

Fototaschen besitzen nur einen Schultergurt und bieten zumeist weniger Stauraum als ein Fotorucksack. Zu dieser Art der Taschen gehören Schultertasche und Slingtaschen.

Schultertaschen besitzen einen langen Gurt und hängen auf Höhe der Hüfte. Bei diesen Taschen erfolgt der Zugriff von oben. Sie nehmen eine Kamera, Objektive und Zubehör auf. Da die Schultertaschen beim schnellen Laufen an die Hüfte schlagen, eignen sich diese Modelle nur für Spaziergänge.

Slingtaschen zeichnen sich durch einen Gurt aus, der beim Tragen quer über den Oberkörper verläuft. Somit liegt die Tasche auch quer auf dem Rücken. Ohne die Tasche abzusetzen, lässt sie sich am Gurt nach vorne ziehen. Die Slingtasche befindet sich dann im Brustbereich und gibt direkten Zugriff auf die Kamera. Meistens nehmen diese Slingtaschen nur einen Fotoapparat und etwas Zubehör (Akkus plus Speicherkarten) auf. Damit die Tasche beim Laufen bzw. Rennen nicht dauernd auf den Rücken schlägt, besitzen die meisten Modelle einen zweiten schmalen Gurt zur Fixierung. Als Vorbild dienen hierfür die Messengerbags der Fahrradkuriere.

Toploader (Holstertaschen)

Diese Taschen ähneln den Schultertaschen, da sie auch über einen einzelnen Schultergurt verfügen. Allerdings werden diese Holstertaschen etwas höher getragen. Der Zugriff erfolgt von oben, wobei diese Taschen eine Kamera mit montiertem Teleobjektiv aufnehmen. Somit steht bei Toploadertaschen das schnelle „Schießen“ von Fotos im Vordergrund. Gleichzeitig lässt sich die empfindliche Kamera einfach und schnell wieder verstauen.

Fotokoffer und -trolleys

Fotokoffer und -trolleys stellen die Alternative mit dem größten Platzangebot dar. Entsprechend dienen sie dem Transport einer umfangreichen Fotoausrüstung mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto. Dabei steht der sichere Transport der Ausrüstung an erster Stelle und nicht der schnelle Zugriff.

Weiterführende Links und Quellen

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