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Fahrradsattel Test 2017 • Die 7 besten Fahrradsättel im Vergleich

Es gibt wenige Menschen, die das Fahren mit dem Fahrrad nicht als angenehm empfinden, sei es zu Spazierfahrt, als sportliche Betätigung oder sogar im Profisport. Als ganz durchschnittliches Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad allgemein eine gute Ergänzung. Nicht immer muss Strom und Benzin verbraucht werden, um von einer Stelle zur anderen zu gelangen. Voraussetzung bleibt allerdings, dass das Fahren den Körper nicht allzu sehr in Mitleidenschaft zieht und die Haltung nicht angespannt ist. Das allerdings ist eine Dauerbelastung beim Fahrradfahren, die ausgeglichen gehört. Viele Fahrradnutzer beklagen die Unannehmlichkeiten, die das Nutzen eines Fahrrads mit sich bringt und die durch verschiedene Ausgleichfaktoren verändert werden können. Dabei gilt das Grundgesetz, dass jedes Gesäß sich unterscheidet, somit auch der Fahrradsattel auf den Menschen abgestimmt werden muss.

Fahrradsattel Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Der SQlab 621 active Rückenfreundlicher Komfort Fahrrad Sattel ist Vergleichssieger im Fahrradsatteltest.Der Terry Anatomica Flex Gel Women Citysattel mit BASF Dämpfung belegt den 2. Platz.Der Selle Royal Touren-City-Sattel Manhattan mit Geleinlage Zug- und Druckfedern, schwarz, 6491 ist auf dem 3. Platz im Test.Der Gelsattel Anatomic 2 City Touren Sattel ~ Fahrradsattel mit Gel-Kissen reduziert die Druckbelastung auf Prostata + Schambein erheblich wurde auf den 4. Platz gewählt.Der Profex Herren Luft-Sattel Air Vent belegt den 5. Platz.Der Prophete Gesundheits-Sattel-Touren-Medicus, schwarz, 6225 ist auf dem 6. Platz gelandet.Der Velo Sattel Safety, 265x240 mm, 250271 belegt den 7. Platz.

SQlab 621 active Rückenfreundlicher Komfort Fahrrad Sattel, 621 active

Terry Anatomica Flex Gel Women Citysattel mit BASF Dämpfung


Selle Royal Touren-City-Sattel Manhattan

Gelsattel Anatomic 2 City Touren Sattel

Profex Herren Luft-Sattel Air Vent

Prophete Gesundheits-Sattel-Touren-Medicus


Velo Sattel Safety

Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,9
MarkeSQlabTerrySelle RoyalContecProfexSelle RoyalVelo
Gewicht660 g710 g1080 g880 g618 g555 g829 g
Produktgewicht inkl. Verpackung998 g880g1,3 Kg980 g680 g1,3 Kg985 g
Max. Belastung130 kg120 kg80 bis 120 kgk.A.k.A.k.A.90 bis 150 kg
MaßeLänge: 27,7 cm
Breite: 18, 21 oder 24 cm
Länge: ca. 260 mm
Breite ca. 230 mm
Länge: 27 cm
Breite 25 cm
Höhe ca. 7cm
Länge: 27,8 cm
Bretie 20,9 cm
Länge: 27,2 cm
Breite: 21,2 cm
Länge: 31,0 cm
Breite: 21,0 cm
Tiefe: 8,0 cm
Länge: 26,5 cm
Breite: 24 cm
Besonderheiten

  • gedämpfte seitliche Bewegung

  • Druckverteilung

  • Durch die Stufensattelform für Mann und Frau geeignet
  • zweifache einstellbare rückenfreundliche SQlab active Dämpfung

  • besonders rückenschonendes hocheffizientes Cellasto® Microcell-Dämpfungssystem

  • Topeak QuickClick-Satteltaschen
  • 3-Zonen-Komfortprinzip
  • QuickClick Fix-System (Topeak)

  • gute Federung

  • sehr bequem

  • Fahrtyp: Relaxed, 90 Grad
  • Gesäßknochen um bis zu ca. 40%
  • Federung: Zug- und Druckfedern
  • Reduktion der Druckbelastung auf Prostata / Schambein

  • PU-Schaum Polsterung

  • Vakuum-versiegelt
  • 100 % wasserdicht
  • D2-Double DensityO-Zone
  • Full CutStahl-GestellElastomer-Federung

  • luftgedämpft

  • ideal bei Verwendung von Kindersitzen

  • Sattelhärte durch Veränderung des Sattelinnendrucks stufenlos verstellbar
  • Incl. Elastomer-Federung

  • Gesundheits-Sattel

  • Elastomerdämpfung

  • Fahrtyp: Relaxed, 90 Grad
  • Gesäßknochen um bis zu ca. 40%
  • Federung: Zug- und Druckfedern

  • anatomisch geformt

  • mit Klemme für Sattesstütze

  • Vakuum-versiegelt
  • 100 % wasserdicht
  • D2-Double DensityO-Zone
GeleinlagenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
unisexGrüner HakenDamensattelGrüner HakenHerrensattelHerrensattelGrüner HakenGrüner Haken
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Der Vergleichssieger im Video

Inhaltsverzeichnis

Daneben sind z. B. die richtige Ausrichtung von Lenker und Sattel notwendig, sowohl bei der Höheneinstellung der Lenkstange als auch bei einer aerodynamischen Anpassung des Fahrradsattels. Nur unter verschiedenen Bedingungen kann das Fahren dann Genuss bleiben und führt nicht zu Haltungsschäden und einer Belastung des Sitzfleisches.

Zudem kommt die Frage auf, was die Fortbewegung gerade in sportlicher Aktivität auch bringen sollte, wenn der Fahrradnutzer danach absteigt und sich gerädert fühlt, gar mit Schmerzen zu kämpfen hat, die vorher nicht vorhanden waren. Das wäre wohl kaum Sinn der Sache.

Kurz gesagt, das Fahrrad in seinen einzelnen Bestandteilen muss auch seine geeigneten Aufgaben erfüllen, wobei nicht jeder Fahrradsattel zu jedem Anspruch passt. Unterschiedliche Menschen und eine unterschiedliche Nutzung bedürfen einer Anpassung, bei der sowohl Becken und Rücken nicht belastet werden, ebenso der Genitalbereich entlastet wird.

Gerade dort sind vermehrt Nervenbahnen und Blutgefäße vorhanden, die durch das Sitzen auf dem Fahrradsattel bereits stark in Anspruch genommen und auch gequetscht werden können. Es wäre nicht schön, wenn die Liebe zum Fahrradfahren hier zu dauerhaften Schäden führt. Neben der Bequemlichkeit spielt also durchaus auch der medizinische Aspekt eine wichtige Rolle.

Was ist ein Fahrradsattel?

Für verschiedenen Aktivitäten gibt es unterschiedliche Sättel.Ein Fahrradsattel ist für den besseren Halt und die Position des Fahrradnutzers vorhanden, um ihm die notwendige Balance zu ermöglichen. Dabei sind die Form und die Polsterung verschieden, der Fahrradsattel in Typ und Aussehen hängt auch von den körperlichen Merkmalen des Fahrradfahrers ab und vom Fahrrad selbst.

Je nachdem, wie das Fahrrad zum Einsatz kommt, ob als Mountainbike, als Trekking- oder Tourenrad, als Rennrad oder als City- oder Holland-Rad, ist auch die Sitzhaltung auf dem Fahrrad eine verschiedene.

Wer das Fahrrad nur dann nutzt, um z. B. das Auto stehen zu lassen, sollte besonders auf die Bequemlichkeit achten und auf die gegebene aufrechte Sitzposition. Das ist sowohl durch die Höhe, Größe und Polsterung des Fahrradsattels bedingt als auch durch die Ausrichtung des Lenkers in Hinblick auf die Sattelhöhe. Wichtig bleibt die gleichmäßige Druckverteilung und empfindliche Stellen weniger zu belasten.

Bei der Nutzung eines Rennrads wiederum sitzt der Fahrer weit vorgebeugt. Der Sattel muss demnach anders und aerodynamischer sein als ein breiter Sattel für die bequeme Fahrt. Ebenso spielt der Radler-Typ für den Sattel eine Rolle, ob beim Fahren selbst mehr das Scham- oder Sitzbein belastet wird.

Sattelformen und der jeweilig Einsatz für den Fahrradsattel

Bei der Form des Fahrradsattels wird in klassische und moderne Modelle unterschieden. Der klassische Fahrradsattel besitzt eine hinten breite Sitzfläche, die nach vorne hin spitz zuläuft und somit schmaler wird. Der Übergang bis zur so bezeichneten Sattelnase ist stufenlos.

Wir haben auch die verschiedenen Sattelformen in augenschein genommen.Alternativen sind an das Rad angepasste Sättel, die schmaler und weniger gepolstert sind, aber auch mit einer zusätzlichen Federung ausgestattet sein können. Herstellern ist dabei wichtig, eine breite Auswahl zu bieten, die aber durch Anpassung und Entwicklungsarbeit die Bequemlichkeit immer mehr erhöhen.

Es ist falsch zu sagen, dass der Sattel aus medizinischer Sicht besonders belastende Auswirkungen auf die Gesundheit hat, dennoch beeinflusst er den Körper, je nachdem, wo und wie lange das Fahrrad genutzt wird.

Daher wird auf die Bewegungsabläufe für die technischen Weiterentwicklungen ebenso eingegangen wie auf den Aufbau, so dass der Sattel an Hüfte, Becken, Wirbelsäule und Lendenwirbel bestens angepasst wird und die Problemzonen entlastet werden können. Diese liegen besonders im Scham-, Damm- und Sitzbein.

Auswirkungen des Fahrradsattels auf den menschlichen Körperbau

Problemzonen

Problemzonen

Das Sitz- und Schambein sind die Hauptbelastungszonen beim Fahrradfahren und werden, je nach Nutzung und Haltung auf dem Fahrrad, unterschiedlich in Anspruch genommen. Das Sitzbein wird hauptsächlich bei der aufrechten Haltung belastet, das Schambein wiederum dabei entlastet. Ist die Haltung vorne übergeneigt, wird wiederum das Schambein durch das damit einhergehende Vorkippen des Beckens belastet. An dieser Stelle befinden sich sowohl Nervenbahnen als Blutgefäße, die stärker gequetscht werden. Das kann nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu bleibenden Schäden führen. Daher muss besonders das Schambein auch bei anspruchsvolleren Fahrten so gut wie möglich entlastet werden und der Sattel auf diese Fahrt abgestimmt sein.

Maße

Maße

Die Größe und Länge spielen also für den geeigneten Sattel eine wesentliche Rolle, der Sattel sollte weder zu klein noch zu groß ausfallen. Hersteller bieten ihre Modelle daher auch in unterschiedlichen Sattelbreiten an.
Um den eigenen perfekten Sattel zu finden, muss dieser auf die eigene Anatomie, also auf den Sitzbeinhöckerabstand des Gesäßes angepasst sein, ebenso darauf, wo und wie häufig das Fahrrad zum Einsatz kommt.
Die unterschiedliche Haltung hat Auswirkung auf das Becken, die Wirbelsäule und die verschiedenen Kontaktstellen zwischen Sattel und Gesäß. Eine eher gebeugte Haltung bedarf eines eher schmalen Sattels, die aufrechte Haltung dagegen eines breiten und bequemen Sattels.

Sitzposition

Sitzposition

Die Sitzposition ist entscheidend für das Vermeiden von Fehlbelastungen. Rücken, Hüfte, Hals und Kopf sollten daher immer eine gerade Linie bilden, wenn es um eine aufrechte Haltung geht. Fatal sind die über- oder untergesteckten Positionen, ein Hohlkreuz oder ein Krumm- bzw. Rundrücken. Nacken, Rücken und Schultern sollten daher immer entspannt bleiben, Stöße und Schläge durch die leicht angewinkelten Arme ausgeglichen werden.

Ausrichtung und Höhe

Ausrichtung und Höhe

Die Sattelausrichtung und Höhe sind maßgebend für das angenehme Fahren. Dabei gilt generell, dass der Fahrradsattel immer waagerecht ausgerichtet ist, was mit einer Wasserwaage überprüft werden kann. Diese Ausrichtung ermöglicht eine optimale Ausnutzung des Sattels in Hinblick auf Druckverteilung und Entlastung der Rücken- und Beckenregion.

Geschlechtsspezifische Sättel

Geschlechtsspezifische Sättel

Auch wenn der Sattel häufig noch auf den Unterschied des Beckens von Frauen und Männern abgestimmt ist, da das Becken von Frauen oftmals etwas breiter ist als das der Männer ist, zeigt sich doch, dass ein Unterschied hier anatomisch kaum eine relevante Bedeutung hat. Der Sattel wird daher zunehmend als Unisex-Modell vermarktet.

Bestimmung des Sitzbeinknochenabstands

Bestimmung des Sitzbeinknochenabstands

Wesentlich bleibt der Abstand der Sitzbeinhöcker. Dieser kann gemessen werden, z. B. durch einen Wellpappentest. Dafür wird sich auf einen harten und flachen Stuhl gesetzt, auf dem ein Stück Wellpappe liegt. Die Beine werden auf eine kleine Erhebung gestellt, z. B. eine Holzkiste oder kleinere Bank. So treten die beiden Sitzbeinhöcker stark hervor und zeigen auf der Wellpappe als Abdruck den Abstand. Die Vertiefungen müssen dann nur durch einen Bleistift gekennzeichnet werden und der Abstand vom jeweiligen Mittelpunkt der beiden Kreise gemessen werden. Dieser ist dann ausschlaggebend für den Kauf eines geeigneten Sattels.

Welche Fahrradsattel für welches Rad? Welche Arten gibt es?

Klassischer Sattel für das normale Holland- oder City-Fahrrad

Klassischer Sattel für das normale Holland- oder City-Fahrrad

Dieser Sattel ist meistens breit, bequem und druckentlastend. Das Gewicht des Fahrers wird ausreichend verteilt, eine besonders starke Polsterung und Federung fangen die Stöße ab. Auf einem City-Bike nimmt der Fahrradfahrer eine aufrechte Position ein, so dass sich das Gewicht größtenteils auf das Gesäß und die Beckenknochen verlagert. Das ermöglicht eine Entspannung des gesamten Rückens, ganz besonders auch dann, wenn z. B. der Lenker geschwungen, statt gerade ist, die Griffe also Richtung Sattel und Fahrrad zeigen und die aufrechte Position komplett möglich machen.
Der breite Sattel fängt durch die Art des Radfahrens allerdings weniger Stöße ab, so dass die Wirbelsäule und die Bandscheiben mit der Zeit stärker belastet sind. Daher sollte die Fahrt mit einem City-Bike nicht allzu lange dauern.

Fahrradsattel für das Touren- und Trekkingfahrrad

Fahrradsattel für das Touren- und Trekkingfahrrad

Für diese Art Fahrrad ist eine eher gebeugte Haltung notwendig. Die Lenkstange ist gerade, die Fahrt dauert länger und die Geschwindigkeit mit einem solchen Rad ist auch höher und wird durch Fahrstil und Bewegung verändert. Das bringt mit sich, dass das Becken unterschiedlich auf dem Sattel aufliegt. Die gebeugte Haltung verursacht eine Verlagerung der Belastung von den Sitzbeinknochen weg zum Schambein.
Für Touren- oder Trekkingräder eignen sich daher etwas schmalere Sättel besser. Diese sind weniger gepolstert, ergonomisch und ermöglichen dem Fahrer aufgrund seiner vorgebeugten Haltung einen besseren Halt. Die Sattelschale ist elastisch und ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts über die gesamte Sitzfläche. So wird der Scham- und Dammbereich entlastet, was bei längerer Fahrradnutzung überhaupt notwendig ist.
Dieser Satteltyp bleibt natürlich die eher sportlichere Variante. Für das bequeme Spazierfahren ist er nicht geeignet, wird häufig als zu hart empfunden und kann bei falschem Gebrauch auch Druckstellen verursachen, die schmerzhaft sind.

Fahrradsattel für das Mountainbike

Fahrradsattel für das Mountainbike

Mit dem Mountainbike geht es häufig ins Gelände, das uneben ist und viele Stöße und eine hohe Belastung für das Gesäß mit sich bringt. Auch wenn der Fahrradfahrer dabei weniger sitzt und vielmehr häufig in den Pedalen steht, wird meistens ein Sattel bevorzugt, der die Zwischenphasen des Sitzens entlastet, aber auch durch die Notwendigkeit eines Ausbalancierens und dem Halten des Gleichgewichts durch die Oberschenkel, die dabei eng an den beiden Sattelseiten anliegen, eine hohe Strapazierfähigkeit des Sattels ermöglicht. Das Mountainbike wird häufig über einen längeren Zeitraum genutzt. Die Anforderungen an den Sattel sind damit erhöht und müssen die Schläge und Stöße ausgleichen.

Fahrradsattel für das Rennrad und den professionelleren Sport

Fahrradsattel für das Rennrad und den professionelleren Sport

Da mit einem Rennrad besonders hohe Geschwindigkeiten erzielt werden sollen, muss der Sattel natürlich auch aerodynamisch und leicht sein. Solche Satteltypen sind länglich und schmal, besitzen eine harte Oberfläche und weisen meistens keinerlei Federung und Polsterung auf. Das Material ermöglicht ein sehr reduziertes Gewicht, der Sattel muss zum Abstand der Beckenknochen und Sitzbeinhöcker und zur Sitzposition passen. Auf einem Rennrad ist die Haltung besonders stark vorgeneigt, das Gewicht des Körpers verlagert sich auf die Lenkstange, kippt aber gleichzeitig auch das gesamte Becken. Dadurch wiederum wird die Druckbelastung von den Sitzbeinhöckern zum Schambein gelenkt.

Andere Varianten und Modelle

Andere Varianten und Modelle

Daneben gibt es von Herstellern besondere Modelle, die mehr Komfort und Sicherheit versprechen. Dazu gehören der „nasenlose Sattel“, der medizinische Sattel“, der „Lochsattel“, der „ergonomische Sattel“ und ähnliche. Allerdings sehen diese Angebote in der Werbung besser aus als sie sich in der Praxis bewähren. Zum Beispiel ist ein Sattel ohne Nase durchaus bedenklich, kann sogar bei falschem Umgang gefährlich werden, da die Seitenführungen fehlen und das Geradeaus-Fahren erschwert ist. Gar nicht möglich ist z. B. das freihändige Fahren, da die Balance ohne Sattelnase nicht gehalten werden kann. Eine Ausnahme bildet der Lochsattel, dessen Innenfläche fehlt, so dass der spezifische Druck sich erhöhen kann, je größer dieses Loch ist.
Wichtig bleibt demnach, sich für die klassischen Varianten zu entscheiden, die nur die Auswahl für das geeignete Rad und das Material betreffen, um daneben dann auch die Pflege einfacher zu gestalten.

Welche Materialien lassen sich bei den verschiedenen Fahrradsätteln unterscheiden?

Nicht nur für die Bequemlichkeit, auch für die Reinigung und Pflege spielt das Material des Fahrradsattels eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich kann dieses bei Sätteln in drei Gruppen eingeteilt werden. Einmal gibt es den Kunststoffsattel, der mit verschiedenen Füllungen zur Dämpfung versehen ist, z. B. mit Gel, Schaumstoff oder ähnlichen Produkten, zum anderen den Kunststoffsattel mit Leder- oder Kunstlederüberzug, der mit oder ohne Einlagen zum Abdämpfen gefüllt ist, und den Kernledersattel, der speziell von ganz bestimmten Herstellern (wie z. B. die Firma „Brooks England“) vertrieben wird.

Je nachdem bringen die verschiedenen Materialien Vor- und Nachteile mit sich, auch hängt die Entscheidung für das Material des Sattels von der Art der Lagerung des Fahrrads ab, so dass z. B. ein Fahrrad, das häufig draußen steht und der Witterung ausgesetzt ist, kaum einen Lederbezug benötigt, sondern ein Kunststoff- oder Plastiksattel wesentlich besser geeignet ist. Diese müssen kaum gepflegt werden, reagieren aber dennoch auf Temperatureinflüsse und Sonnenstrahlung.

Kernlederfahrradsattel – Vor- und Nachteile

Fahhradsattel gibt es in verschiednene Materialen. Wir haben sie für Sie unter die Lupe genommen.Es ist nicht abzustreiten, dass der Ledersattel seinen Preis auch wert ist, denn er passt sich im Laufe der Zeit auch an die Sitzfläche des Fahrradfahrers an und ist äußerst atmungsaktiv. Dadurch entstehen ein hoher Komfort beim Sitzen und ein angenehmes Sitzklima.

Auch spricht für den Ledersattel natürlich die lange Haltbarkeit, die bei guter Pflege machbar ist. Der Ledersattel kann viel besser Hitze und UV-Strahlung vertragen, sollte allerdings dennoch mit einem Sattelbezug versehen und regelmäßig eingefettet werden.

Die Pflege des Ledersattels ist natürlich ein Nachteil gegenüber Kunststoff- oder Plastiksätteln. Etwas langlebiger ist ein Sattel aus PVC. Bei Kernleder handelt es sich nun einmal um ein Naturprodukt, das daher auch sehr nässeempfindlich ist und mit der Zeit stärker abnutzt.

Das Gewicht des Ledersattels ist schwerer als das der anderen Varianten. Das liegt wiederum daran, weil der Ledersattel durch den höheren Komfort meistens auch eine verstärkte Federung und ein Titangestell aufweist. Ein weiteres Manko in dieser Hinsicht bleibt, dass Kernledersättel meistens nur von bestimmten Herstellern angeboten werden, die sich darauf spezialisiert haben.

Gelfahrradsattel – Vor- und Nachteile

Der Gelfahrradsattel ist dem gegenüber wesentlich witterungsbeständiger, allerdings auch nur in dem Rahmen, in dem die Satteldecke keine Risse und Beschädigungen aufweist. Ein Vorteil ist die Bequemlichkeit. Der Sattel ist weich und ermöglicht ein angenehmes Fahren, wenn er dem Gesäß des Fahrers entspricht.

Des Weiteren ist ein Gelsattel natürlich auch leichter im Gewicht. Nachteilig ist, dass ein Gelsattel mit der Zeit und dem Gebrauch weicher werden kann, und wenn das geschieht, auch Unannehmlichkeiten auslöst, so z. B. kann sich der Fahrer schnell einen „Wolf“ holen.

Kunststoff- oder Plastiksattel – Vor und Nachteile

Ein großer Vorteil von Kunststoffsätteln bleibt die leichte Pflege. Diese Art Sattel besteht meistens aus einer Kunststoffschale und einem dazu gehörigen Sattelgestell, das aus Titan, Aluminium, Stahl oder Carbon gefertigt und zum Teil auch gefedert ist. Auch sind diese Sättel verschieden gepolstert, meistens mit Gel oder Schaumstoff. Ein weiteres Pro bleibt der Preis, da solche Sättel meistens wesentlich günstiger sind als z. B. der aufwendiger gefertigte Ledersattel.

Solche Sättel müssen nicht, wie z. B. der Ledersattel, erst eingefahren werden. Ihre Form muss vor dem Kauf richtig gewählt werden, denn sie verändert sich kaum. Auch das Gewicht ist leichter, und solche Sättel sind wesentlich witterungsbeständiger, eignen sich also auch für das Abstellen draußen.

Wahlweise lassen sich Kunststoffsättel natürlich auch mit einem Sattelbezug versehen, der aus Kunstleder, echtem Leder oder anderem Gewebe sein kann. Hier muss dann natürlich etwas mehr auf die Witterung geachtet werden, auch aufgrund der Polsterung, die sich, ist sie starkem Regen ausgesetzt, dann vollsaugen kann und den Sattel zum Schwamm macht.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradsattels achten?

Tatsächlich ist der Ratschlag von einem Verkäufer, dass sich ein Fahrradsattel häufig verkauft hat, wertlos und nicht ausschlaggebend für den eigenen Bedarf. Das liegt ganz einfach daran, dass sich das Hinterteil jedes Menschen unterscheidet. Auch die Sitzposition spielt eine wesentliche Rolle, so dass ein Sattel für den einen Menschen bequem und angenehm sein kann, für den anderen zum Folterwerkzeug wird und Schmerzen verursacht.

Das angenehme Fahrradfahren hängt dabei von mehreren Faktoren ab, nicht nur der Sattel, auch die Höhe von Sattel und Lenkstange spielen eine Rolle, dennoch liegt auf dem Fahrradsattel die größte Belastung, was insbesondere die Beckenknochen jedes Menschen betrifft.

Diese sind in ihrem Abstand bei jedem anders, so dass also die Breite des Sattels auf den Abstand der Beckenknochen angepasst werden muss. Das wiederum zeigt, dass ein Sattel nicht unbedingt bequemer ist, nur weil er breiter ist.

Für den Kauf sind vielmehr die Federung des Sattels, dessen Gewicht, die Länge und Breite, die Bequemlichkeit, die Polsterung und ermöglichte Sitzhaltung auf dem Sattel von Bedeutung. So benötigten Fahrradfahrer, die Radlerhosen mit Sitzpolster benutzen z. B. keinen besonders stark gepolsterten Fahrradsattel, andere möchten gerade eine ausreichende Polsterung und greifen zum Gelsattel.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Fahrradsätteln:

Weltweit marktführend auf dem Markt der Fahrradsattel ist die Firma „Selle Royal“ aus Italien. Neben unterschiedlichen Sätteln in allen Ausführungen verkauft das Unternehmen auch Fahrradzubehör.

Gegründet wurde es 1956 von Riccardo Bigolin in Pozzoleone und wuchs schnell zu einer der größten Produktionsstätten für Fahrradzubehör heran, die am Tag über 70.000 Fahrradsättel produzieren und diese in mehr als 30 Länder exportieren.

Brooks England“ ist ein weiterer Hersteller von Markenfahrradsätteln aus Kernleder. Die Fahrradsättel sind zumeist mit Titan- oder Stahlsattelrahmen versehen. Eine neuere Sattel-Serie besteht aus vulkanisiertem Naturkautschuk, überzogen mit Baumwolle aus biologischem Anbau, die das Leder ersetzt. Die Serie wird unter dem Namen „Cambium“ vertrieben.

Die gesamte Konfektionierung an einer Werkbank verläuft auch nach all den Jahren, seit der Erfindung des Sattels durch den Gründer Brooks, noch per Handarbeit. Die Spezialmaschinen für das Prunkstück sind über 90 Jahre alt und besitzen auch genauso alte Werkzeugsätze. Das Unternehmen setzt demnach immer noch stark auf Tradition und konnte bekannte Radsportler wie Bartali, Girardengo, Eddy Merckx oder Coppi für die Vermarktung und Nutzung gewinnen.

SQlab“ wiederum ist ein deutscher Hersteller, dessen Sattelherstellung auf Ergonomie baut. Das Unternehmen hat z. B. den Stufensattel mit Adlernase entwickelt, die tiefer als die Sitzfläche selbst liegt. Auch bietet „SQlab“ Fahrradsättel, die dem Becken in seine Bewegung folgen und so die Problemzonen entlasten.

Andere bekannte Markennamen sind, neben dem transparenten Sattel aus Royal-Gel von „Selle Royal“, auch „LOOKIN, „Crank Brothers“, „Contec“, „Velo“, „Prophete“, „Fizik“, „Lepper“ und „Terry“.

Internet vs. Fachhandel: wo eignet sich der Kauf eines Fahrradsattels eher?

Ein Fahrradsattel sollte die Ansprüche des Käufers immer decken. Gekauft werden kann er in Großmärkten oder im Fachhandel, aber auch im Internet, hier besonders, wenn auf spezielle Marken Wert gelegt wird und der Sattel eines Herstellers gewünscht wird, der sich einen Namen machen konnte und seine Produktion auch speziell auf Fahrräder und Fahrradsättel eingestellt hat. Im Internet gibt es ein übersichtliches Angebot verschiedener Sättel, mit Angaben über Material, Bequemlichkeit, Federung und Einsatz. Da Fahrradsättel kaum Gewicht haben, ist die Lieferung innerhalb Deutschlands meistens kostenlos.

Der Drittplatzierte im Video

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Fahrrads und Fahrradsattels

Fahrradtasche für individuelle Anforderungen.Die Erfindung des Fahrrads als erster Entwurf und Modell gesteht die Forschung aufgrund einer Zeichnung dem Universalgenie Leonardo da Vinci zu. Dieser zeigte sich in vielerlei Hinsicht äußerst kreativ, entwarf im 15. Jahrhundert bereits Pläne zu einem federgetriebenen Automobil, zum Hubschrauber oder einem schlichten Tauchanzug.

Der erste Bau und Einsatz eines Fahrrads, besser gesagt eines Zweirads, kam 1817 zustande. Dieses entwarf Karl von Drais in Deutschland, da eine Hungersnot zu einem verstärkten Sterben vieler Pferde führte und die Notwendigkeit für einen Ersatz her musste. Das Pferd wurde andeutungsweise mechanisch nachgebildet.

In Frankreich wiederum entwarf der Erfinder Draisine eine Laufmaschine, die auch nach ihm benannt wurde. Das Laufrad hielt sich einige Jahre, daneben gab es die mehrspurige Variante des Velozipedes, da viele Menschen sich vor dem Balanceakt fürchteten, der auf einem damaligen Zweirad notwendig war.

Bald kamen Tretkurbeln hinzu, die am Vorderrad befestigt waren, wobei dieses immer noch größer als das Hinterrad war. Die Verbesserung des Rades nahm seinen Lauf, zunächst in Frankreich, dann in England, wobei die französische Bezeichnung „Bicycle“ von den Engländern übernommen wurde.

1870 wurde dann die gesamte Fahrradtechnik verbessert. Der Knicklenker wurde entworfen, dann der X- und Diamantrahmen. Stahlfelgen wurden durch leichtere Felgen aus Holz ersetzt, die noch bis in die sechziger Jahre ihren Zweck erfüllten. Ach der Fahrradsattel hat dabei seine eigene Geschichte.

Dieser wiederum wurde von dem englischen Unternehmer John Boultbee Brooks erfunden, dessen Name auch heute noch eine der bekanntesten Marken ist. Er betrauerte zu diesem Zeitpunkt den Tod seines geliebten Pferdes und wollte es nicht ersetzen, so dass er nun, um sich dennoch geeignet fortbewegen zu können, auf das gute alte Fahrrad zurückgriff. Schnell musste Brook aber feststellen, dass der Fahrradsattel völlig unbequem war und wohl kaum den breiten Rücken und bequemen Sattel seines Pferdes ersetzte.

Damals waren die Sättel eher aus hartem Material wie Holz oder Metall, kaum vergleichbar mit dem Kunststoff aus heutiger Zeit, so dass Brooks auf die Idee kam, die gesamte Sitzfläche mit Leder zu überziehen und den Sattel etwas breiter zu machen, natürlich immer im Hinterkopf den Pferdesattel habend, auf dem er bequemer gesessen hatte.

Das einfache Fahrrad selbst änderte dann sein Bild. 1870 wurde das Hochrad erfunden und die Weiterentwicklung des Sattels ermöglichte auch schnell verschiedene Formen. Einige sahen zunächst birnenförmig aus und waren eine Metallplatte, die mit Leder überzogen waren und mit verschiedenem Material, z. B. Rosshaar, gepolstert wurden.

Der Fahrradsattel wurde dann mit Schrauben auf einer Feder befestigt, die wiederum durch einen dazugehörigen Holzkeil gesichert wurde und seine Aufgabe erfüllte.

Diese Variante wurde dann durch eine verbesserte Sattelfeder ausgetauscht, wobei sich auch die Formen des Fahrradsattels weiter veränderten, ebenso die damit einhergehenden Füllungen.

Schon zehn Jahre später erhielt das Fahrrad dann durch einen Diamantrahmen das heutige Aussehen, während die Entwicklung des Sattels zweckdienlicher wurde, bald auch die Ansprüche an Bequemlichkeit erfüllen musste, da immer mehr Menschen auf das Fahrrad zurückgriffen und dieses für viele erschwinglich wurde. Bekannte Fotos aus dieser Zeit zeigen die Straße, auf der sich sowohl Automobile neben Pferdekutschen und Fahrradfahrer bewegen.

Die Entwicklung des Fahrradsattels ist dabei fast eine wissenschaftliche Forschung geworden. Vor allen Dingen behielten Techniker hier den Anspruch im Auge, den Fahrradfahrer bequem und sicher an sein Ziel bringen zu können, indem er natürlich auch sein Gesäß schonte.

Der erste Sattel, der dann von Metall und Holz auf Kunststoff wechselte und eine gemischte Bauweise aufwies, nannte sich „Selle Concor 1986“. Er bestand aus einem Lederüberzug über einer Schale aus Plastik. Solche sind in der heutigen Umsetzung gang und gäbe.

Die meisten Sättel bestehen aus Plastik und Kunststoff, werden dann mit Kunstleder überzogen und besitzen eine dafür angepasste Bauform. Weitere Materialien sind Schaumstoff und Nylon.

Natürlich hat sich mit den Ansprüchen auch das Design verändert und verbessert, so gibt es z. B. Sättel, die ein transparentes Fenster aufweisen, so dass es möglich ist, in das Innere eines Sattels zu blicken. Auch gibt es den Sattel, der mit ganz bestimmtem Gel gefüllt ist und etwa 40 Prozent aller Bewegungen und Schläge reduziert bzw. abdämpft.

Die geeignete Pflege und Reinigung des Fahrradsattels

Ein Fahrradsattel, vor allem aus Leder, sollte immer gepflegt werden.Die richtige Pflege und Reinigung des Sattels schont das Material und bewirkt dessen Langlebigkeit. Kunststoff- und Plastiksättel bedürfen einer geringeren Pflege, wobei ein feuchter Lappen zur Reinigung meistens genügt, der Ledersattel dagegen einer etwas aufwendigeren.

Letzterer muss häufiger eingefettet und ab und an auch gespannt werden. Gerade in der Einsitz- und Einfahrphase sollte der Sattel dann mehrmals von unten nach oben eingefettet werden. Oben wird eine dünne Fettschicht aufgetragen und der Sattel poliert, unten eine dickere, die nicht poliert werden muss.

Für das Einfetten eines Sattels gibt es spezielle Fette, genauso gut eignen sich aber auch flüssige Lederpflegeprodukte, Bienenwachs, Motoröl oder Ballistol. Abzuraten ist von Schuhspray oder Butter bzw. Speiseöl.

Ist der Sattel aus Leder nass geworden, sollte er auf natürlichem Weg getrocknet werden, da er schnell abfärbt oder ausbleicht. Auch sollte der Sattel unter diesen Umständen keinesfalls gespannt werden.

Die richtige Einstellung des Fahrradsattels:

Die optimale Sattelposition ist ausschlaggebend, dass das Fahrrad nicht zum Folterinstrument wird. Daher muss der Sattel vor dem Fahren richtig eingestellt werden. Ideal ist ein Sattel so ausgerichtet, dass sich die Sattelspitze waagerecht zum Sattelhinterteil verhält.

Um einen sicheren Halt zu ermöglichen muss auch die Sattelstütze richtig eingelassen werden. Dabei ist ein Abstand von 5 bis 6 Zentimeter ratsam, damit Klemme und Muffe genügend Druck auf die Sattelstange übertragen und die erforderliche Kraft aufbringen.

Der Sattel sollte daher möglich machen, dass die Kraft, die auf die Pedale ausgeübt wird, leicht ausfällt. Auch sollte die Höhe des Sattels samt Stange immer so aufeinander abgestimmt sein, dass bei sich unten befindender Pedale das Bein durchgestreckt werden kann.

Häufige Fragen zum Fahrradsattel:

Hat ein Fahrradsattel physische Auswirkungen auf die Prostata und Zeugungsfähigkeit?

Hat ein Fahrradsattel physische Auswirkungen auf die Prostata und Zeugungsfähigkeit?

Mittlerweile medizinisch erwiesen ist, dass Radfahren auf die Zeugungsfähigkeit keinen Einfluss hat. Ebenso wenig kommt es zu Erektionsstörungen durch den Fahrradsattel. Die Probleme, die das Fahrradfahren allgemein mit sich bringt, sind eine Störung der Durchblutung und Versorgung aller Nervenzellen im Becken- und Dammbereich. Dabei hat das Fahren eine Einwirkung auf den gesamten Bewegungsapparat.
Die Prostata verändert sich beim Mann mit zunehmendem Alter ebenfalls unabhängig vom Fahrradfahren, da es sich um eine Drüse handelt, die weiterwächst. Beschwerden lösen dann Druckempfindlichkeit aus, die gerade für den Becken- und Dammbereich verheerend sein können. So sollte demnach das Fahrradfahren bei Prostata-Beschwerden allgemein reduziert oder ganz darauf verzichtet werden.

Kann ein Fahrradsattel Rückenprobleme beseitigen?

Kann ein Fahrradsattel Rückenprobleme beseitigen?

Die Bewegung selbst ist sinnvoll, wenn Schmerzen im Wirbelsäulen- und Rückenbereich auftreten, sollte aber mit einer geringen Belastung erfolgen. Eine aufrechte Position auf dem Fahrrad, die über einen längeren Zeitraum erfolgt, ist immer stark belastend für die Rückenmuskulatur, auch die Haltung spielt eine Rolle. Günstig ist dann ein Sattel, der die Bandscheiben und die Wirbelsäule etwas entlastet und eine etwas nach vorne gebeugte Haltung zulässt.

Wie kann ich Schweiß im Gesäßbereich vermeiden?

Wie kann ich Schweiß im Gesäßbereich vermeiden?

Schweiß tritt bei längerem Fahrradfahren immer auf, da sich die Wärme im Schritt staut. Her hilft ein Sattel, der ein Loch oder eine Durchbruchstelle in der Mitte aufweist, die als „Full-Cut-O-Zone“ bezeichnet wird. Noch einfacher bleibt die Wahl des Kernledersattels, da dieser meistens besonders atmungsaktiv ist. Bei einem Material aus Kunststoff oder Plastik ist das Schwitzen nicht zu vermeiden.

Nützliches Zubehör

Es gibt ein paar sehr nützliche Zubehörteile für den Fahrradsattel.Was jeder gute Fahrradsattel benötigt, wenn es sich um ein besseres Material und eine hochwertige Ausführung handelt, ist natürlich ein Sattelschutz, eine Hülle, die sich über den Sattel stülpen lässt und damit vor Beschädigung und Witterungseinflüsse schützt. Auch kann so das Material mehr geschont werden und verlängert seine Lebensdauer.

Ein endlich gefundener Sattel, der vielleicht auch etwas mehr Geld gekostet hat, wird dann meistens sehr lange genutzt und die heutigen Varianten lassen das auch zu. Jeder Fahrradfahrer möchte schließlich seinen ganz eigenen, auf das eigene Gesäß abgestimmten Sattel.

Ein Sattelbezug kann gegen Abnutzung hilfreich sein. Eine andere Variante ist die Satteldecke, die über einen Kordelzug rutschsicher zusammengezogen wird. Speziell für den Wetterschutz gibt es einen Regenschutz aus Silikon. Dieser eignet sich auch gut als Fliegenschutz, wenn das Fahrrad z. B. mit dem Auto transportiert wird.

Gut macht sich eine Sattelstütze, auch muss die Federung des Sattels ab und an erneuert werden und ist austauschbar. Ebenso dient ein Sattelklemmbolzen dazu, die Sattelstütze sicher in die gewünschte Höhe zu bringen.

Für die Pflege ist eine Dose Sattelfett ein ideales Zubehör. Für das Montieren eignet sich ein Spannschlüssel speziell für den Fahrradsattel.

Einige Hersteller bieten auch ein „Sitzknochen Vermessungsset“ an. Dieses enthält eine Messpappe und Messlehre und ermöglicht eine schnelle Bestimmung des individuellen Sitzknochenabstands des Fahrradfahrers.

Weiterführende Links und Quellen:

Tipps für den richtigen Fahrradsattel und die benötigten Einstellungen, um Sitzproblemen vorzubeugen:

Alles rund um das Fahrrad und den Sattel:

Fit for Fun: Der perfekte Sattel für den individuellen Gebrauch:

Sattel richtig einstellen – so geht’s:

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