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Faszienrolle Test 2017 • Die 8 besten Faszienrollen im Vergleich

Mit einer Faszienrolle lassen sich Muskelschmerzen geschickt lindern.Unsere Redakteure und Mitarbeiter haben Tests sowie Vergleiche im Internet kontrolliert und eine Bestenliste kreiert, die Härtegrad, Materialien, Reinigungsmöglichkeiten und weitere Besonderheiten offenlegt.

Faszienrolle Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

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 Bewertung---
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1,01,11,31,41,51,71,81,9
HärtegradWeich & HartWeich & HartWeich bis hartHartHartHartMittelMittelMittelMittelWeich
Länge48 cm33 cm33 x 14 cm45 cm38 cm15 cm45 cm33 x 14,3 cm90 cm45 cm
NoppenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Leichte ReinigungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
HohlGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
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Was ist eine Massagerolle?

Lila Faszienrolle mit NoppenEine Faszienrolle ist eine Rolle meist aus Schaumstoff gefertigt. Dieser Schaumstoff kann unterschiedlich hart sein. Ein Anfänger sollte mit einer weichen Rolle beginnen, da sich die Faszien erst einmal an die neue Belastung gewöhnen müssen. Als Faszien wird das Bindegewebe bezeichnet, welches die Organe von den Muskeln trennt. Viele Schmerzen lassen sich auf verklebte oder verhärtete Faszien zurückführen. Eine Faszienrolle spricht das Bindegewebe an, so dass Verhärtungen und Verspannungen gelockert werden können. Eine Massagerolle ist in der Regel 30 cm lang und hat einen Durchmesser von 15 cm. Je nach Hersteller können diese Maße jedoch variieren. Ein weiteres Merkmal ist der Hohlraum in der Mitte der Rolle, der dafür vorgesehen ist, dass die Schaumstoffrolle nachgiebig wirkt. Es gibt jedoch auch Rollen, bei denen auf den Hohlraum in der Mitte verzichtet wurde, damit der Widerstand geringer bleibt. Diese Rollen eignen sich jedoch mehr für bereits trainierte Faszien. Neben der normalen Faszienrolle gibt es auch kleinere Modelle, die sich für Körperregionen wie die Unterarme oder die Unterseite der Füße eignen. Außerdem zeigt der Markt auch Faszienbälle, die sich für das Behandeln von Nacken und Schultern bestens eignen. Je nachdem, welche Körperregionen behandelt werden sollen, ist also die Anschaffung von der jeweiligen Massagerolle nötig. Es ist auch möglich, die diversen Modelle im Set zu erwerben.

Wie funktioniert eine Massagerolle?

Mit einer Massagerolle wird durch das eigene Körpergewicht Druck auf die Körperregionen ausgeführt. Durch das Rollen lockern und lösen sich die Faszien und lassen den Schmerz schwinden. Bereits nach einigen Anwendungen wird eine vermehrte Bewegungsfreiheit und Schmerzfreiheit festgestellt. Um zum Beispiel den Rücken zu behandeln, gibt es mehrere Arten. Zum einen ist es möglich, dass Sie sich auf den Boden legen, mit der Massagerolle unter dem Rücken. Durch das eigene Körpergewicht wird Druck aufgebaut, der sich auf das Bindegewebe überträgt. Eine andere Variante ist, sich mit dem Rücken zur Wand zu stellen, dazwischen die Rolle anzubringen und auf und ab zu rollen. Diese Variante hat den Vorteil, dass Sie den Druck selbst kontrollieren können. Je nach Schmerzempfinden kann es vorkommen, dass die ersten Behandlungen schmerzvoll sind, da sich das Bindegewebe erst auf die ungewohnte Beanspruchung einstellen muss. Werden die Faszien regelmäßig durch die Massagerolle beansprucht, verstärken sich diese und werden belastbarer. Aus diesem Grund werden die Massagerollen auch in verschiedenen Härtegraden gefertigt. Um andere Körperregionen zu behandeln, werden diverse Rollen oder Bälle verwendet, bei dem die Funktionsweise ebenso mit dem Rollen über die Körperregion verläuft.

Vorteile und Anwendungsbereiche einer Faszienrolle

Die Faszienrolle kann von jedem verwendet werden. Ganz gleich ob Muskelverspannungen vorliegen, oder ob Sportler auf die Verwendung einer Massagerolle setzen – die Wirkweise ist die einer Selbstmassage, die zu einem besseren Wohlbefinden führt. Eine Verwendung der Massagerolle kann auch nach Operationen oder nach Verletzungen gut eingesetzt werden, um den Körper zu trainieren und wieder beweglicher zu machen. Damit der Einsatzbereich von Massagerollen besser erklärt werden kann, ist es nötig zu erklären, was das Bindegewebe ist und wie es wirkt.

Faszien kurz erklärt

Bei den Faszien handelt es sich um das Bindegewebe, welches jeden Muskel und jedes Organ umgibt. Sie sorgen dafür, dass der Körper beweglich ist, und dass sich diverse Bewegungen ausführen lassen. Beim Atmen zum Beispiel ist das Bindegewebe dafür verantwortlich, dass sich die Organe nicht verschieben können und stetig zu ihrem Platz zurückfinden. Ein Augenzwinkern kann nur durchgeführt werden, weil das Bindegewebe dafür sorgt, dass der Muskel Halt hat. Die Faszien sehen aus wie ein Netz – größtenteils könnte man es auch als ein Spinnennetz bezeichnen, welches sich durch den gesamten Körper zieht.

Kommt es nun zu Verletzungen des Bindegewebes, kann es seine gewohnte Arbeit nicht mehr verrichten und es entstehen Schmerzen. Bei Verletzungen oder nach Operationen ist das Bindegewebe in seiner Funktion eingeschränkt, so dass es erst wieder lernen muss zu funktionieren. Da das Bindegewebe überdies die Eigenschaft hat, sich schnell zu regenerieren und sich zu erneuern, ist es also möglich, die Faszien durch äußere Einflüsse zu manipulieren. Die Massagerolle wurde speziell für die Faszien entwickelt, um Verklebungen und Verhärtungen zu lösen. Auch mangelnde Bewegung kann der Auslöser sein, dass sich Faszien verhärten und Verspannungsschmerzen auslösen können.

Die Massagewirkung der Faszienrolle

Schwarze Massagerolle von CasallWerden nun die geschädigten Faszien wieder in ihre ursprüngliche Beschaffenheit zurückgeführt, sind diese wieder in Lage sich neu anzuordnen und zu verstärken. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass Schmerzen verringert werden, die von einer Schädigung der Faszien ausgehen. Auch bei Bandscheibenschäden kann die Massagerolle eine gute Besserung einbringen. Ein Bandscheibenschaden ist nichts anderes, als dass die weiche Bandscheibe durch Verletzungen nach außen dringt und dort auf die Nerven drückt, die wiederum den Schmerz auslösen. Ein Bandscheibenvorfall alleine würde keine Schmerzen verursachen, wenn nicht das umliegende Gewebe auch davon betroffen wäre. Durch den Druck auf die Nerven sind auch indirekt die Faszien betroffen. Es beginnt ein Kreislauf, der sich nur durch eine entsprechende Behandlung stoppen lässt.

Die Faszien werden geschädigt, können den Muskel nicht mehr richtig unterstützen, so dass es zu Muskelverspannungen kommt. Er ist nicht mehr in der Lage, seine Funktion als Muskel auszuführen. Wird nun die Faszienrolle verwendet, kann das Bindegewebe wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Es beginnt damit sich zu erneuern, die Schäden selbst zu reparieren und seine gewohnte Funktion wieder aufzunehmen. Durch dies werden Schmerzen gemindert, die Bandscheibe kann sich ebenfalls wieder regenerieren, so dass der Druck auf den Nerv abnimmt. Es ist erwiesen, dass ein Bandscheibenvorfall nach einem Jahr komplett ausgeheilt werden kann, wenn er richtig behandelt wird. Dazu gehört, dass eben auch das umliegende Gewebe davon nicht ausgeschlossen wird.

Mit der Massagerolle werden Verklebungen gelöst, da durch den Druck das überschüssige Wasser entweichen kann. Die Faszien ziehen sich in die ursprüngliche Form zurück. Verspannungen werden ebenso gelockert, so dass Schmerzen gemindert werden. Die Massagerolle dient jedoch nicht nur der Schmerzminderung, sondern sorgt dafür, dass der Körper beweglicher ist. Sportler zum Beispiel sind einer enormen Belastung ausgesetzt, die der Körper nicht immer ausgleichen kann. Es kann also auch in diesem Fall zu Verhärtungen und Verklebungen der Faszien kommen.

Ein gesunder Mensch kann die Massagerolle verwenden, um vorbeugend zu handeln, so dass die Verklebungen und Verhärtungen erst gar nicht entstehen können. Durch die regelmäßige Beanspruchung werden die Faszien so weit verstärkt, dass der Körper beweglicher bleibt.

Welche Arten von Massagerollen gibt es?

Als Grundeinheit der Massagerolle zählt das Modell mit den Maßen 30 cm länge und 15 cm im Durchmesser. Die Größe kann je nach Hersteller unterschiedliche angelegt sein. In der Regel werden diese Maße jedoch nicht sehr weit voneinander liegen. Bei Pilates kommt es ebenso zum Einsatz einer Massagerolle, die bis zu 80 cm lang sein kann. Die Massagerollen beinhalten einen Hohlraum in der Mitte, der sich über die gesamte Länge zieht. Dieser sorgt dafür, dass die Rolle flexibler wirkt. Durch den Druck des Körpergewichtes gibt die Rolle etwas nach, was den Druck mindert. Diese Modelle eignen sich für Anfänger, die erst mit dem Faszientraining beginnen möchten. Es gibt auch Modelle, die ohne diesen Hohlraum erhältlich sind. Diese werden meist von geübten Menschen verwendet, welche den Schwierigkeitsgrad des Faszientrainings erhöhen möchten. Aber auch das Material ist verantwortlich für den Härtegrad der Massagerolle.

Ein Anfänger sollte mit einer weicheren Rolle beginnen, um das Bindegewebe langsam und schonend auf die Belastung vorzubereiten. Werden die Übungen gleich zu Beginn mit einer harten Rolle ausgeführt, können starke Schmerzen verursacht werden, die das Gegenteil von dem bezwecken, was mit der Massagerolle eigentlich erreicht werden soll. Da jedoch nicht jeder Mensch gleich empfindlich reagiert, haben die Hersteller mehrere Härtegrade entwickelt. Es gibt weiche Massagerollen, mittel harte und sehr harte, die Sie je nach Empfinden einsetzen können.

Massagerollen gibt es in unterschiedlichen Formen

Lila Faszienrolle mit WellenstrukturNeben den Härtegraden spielt auch die Form eine wesentliche Rolle für die Selbstmassage. Für den Rückenbereich, Beine, Hüfte oder Po eignen sich Rollen mit einer normalen Größe – also die Modelle mit 30 cm x 15 cm im Durchmesser. Da die Rolle jedoch nur großflächig eingesetzt werden kann, ist sie für den Nacken oder die Füße weniger geeignet. Daher gibt es kleinere Rollen, die über einen Durchmesser von 5 cm verfügen. Auch diese Modelle sind in den unterschiedlichen Härtegraden erhältlich, so dass ein individuelles Training ausgeführt werden kann.

Für den Nacken oder um spezielle Druckpunkte im Schulterbereich zu behandeln kommen Massagebälle hervorragend zum Einsatz. Diese führen einen speziellen Druck auf, da eine kleinere Auflagefläche vorhanden ist. Dadurch wird das Training zum einen intensiviert und es lassen sich schwer zugängliche Bereiche wie der seitliche Halsbereich behandeln. Auch die Bälle werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten.

Welche Art Massagerolle Sie verwenden, kommt letztendlich auf Ihre eigenen Bedürfnisse an. Wenn Sie vermehrt den Nacken und Halsbereich behandeln möchten, ist der Kauf einer großen Massagerolle eher ungeeignet. Sie sollten auf den Ball oder die kleine Rolle ausweichen. Wenn Sie den Rückenbereich bearbeiten möchten, ist die große Masserolle besser als die anderen Modelle geeignet. Um alle Körperregionen individuell zu erreichen, gibt es Hersteller, welche die unterschiedlichen Rollen im Set und gleichzeitig kostengünstiger gegenüber dem Einzelkauf anbieten. Die Preise variieren sehr stark, was auf den Hersteller zurückzuführen ist.

Glatte oder genoppte Oberfläche

Massagerollen unterscheiden sich also in der Härte, in der Form und auch was die Oberflächenstruktur angeht. Um die Massagewirkung zu verbessern und zu erhöhen gibt es Rollen, die mit speziellen Strukturen verwenden sind. Dies können Noppen aber auch Erhöhungen mit unterschiedlichen Abmessungen sein. Diese Arten an Faszienrollen sollten jedoch erst verwendet werden, wenn die Faszien über eine verbesserte Struktur verfügen.

Sobald Sie bemerken, dass das Training mit der bisherigen Rolle keine Verbesserung mehr bewirkt, können Sie eine Massagerolle mit einem höheren Härtegrad oder mit einer speziellen Oberflächenstruktur verwenden.

So haben wir die Massagerollen getestet

Frau trainiert auf MassagerolleUm Ihnen einen möglichst guten Einblick in die Welt der Massagerollen zu gewähren, haben wir einige Rollen getestet, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Wichtig erschien uns erst einmal der Anschaffungspreis für eine Rolle. Dieser kann stark variieren, so dass Preise zwischen 10 und 70 Euro zustande kommen können. Bei unserer Recherche trafen wir auf Modelle, die im Internet um einiges günstiger angeboten wurden. Daher bestellten wir die Modelle im Netz. Der Testpunkt Lieferung und Verpackung gibt Aufschluss darüber, wie schnell die Lieferung erfolgt und wie gut die Massagerolle verpackt wurde.

Um die Faszienrolle in ihrer Funktion beschreiben zu können, ist natürlich auch ein Praxistest nötig. Für unseren Test kamen daher mehrere Personen infrage, die sich für den Praxistest bereit erklärten. Durch die unterschiedlichen Meinungen und Empfindungen konnten wir einen Durchschnittswert ermitteln. Außerdem wurde von uns die Rolle auf ihre Qualität hin getestet. Dazu verwendeten wir spezielle Gerätschaften, die wir Ihnen im Test noch ausführlicher erklären werden.

Nicht jeder Schaumstoff verfügt über die gleichen Eigenschaften. Es kommt auf die Zusammensetzung an, die bei der Herstellung verwendet wurden. Bei unserem Test zeigte sich, dass es Faszienrollen mit glatten sowie griffigen Oberflächen gibt. Rollen, die mit einer fast glatten Oberfläche versehen sind, leisten weniger Widerstand, so dass es beim Training oft dazu kommt, dass die Rolle einfach wegrutscht. Besonders, wenn Sie mit Sportkleidung trainieren, sollte die Massagerolle über eine griffige Oberfläche verfügen.

Nachdem alle Punkte abgearbeitet wurden, könnten wir mit den ausgewerteten Daten ein Fazit erstellen, für welchen Einsatz die Massagerolle empfehlenswert ist. Auch hinsichtlich der Härtegrade werden wir eine Empfehlung für Anfänger oder Geübte aussprechen. Auf diese Weise bekommen Sie folglich einen besseren Eindruck darüber, welche Massagerolle für Sie geeigneter ist.

Worauf muss ich beim Kauf einer Massagerolle achten?

Genoppte Faszienrolle von Sport-ThiemeWenn Sie sich eine Massagerolle anschaffen möchten, sollten Sie auf einige Details achten. Verwenden Sie die Massagerolle zum ersten Mal, sollten Sie darauf achten, dass Sie eine weiche Rolle erwerben. Eine weichere Rolle hat den Vorteil, dass diese nachgibt und der Druck geringer erscheint. Auch wenn Ihre Empfindsamkeit sehr gering ist, empfiehlt sich erst einmal eine weiche Rolle. Sobald Sie bemerken, dass die Rolle nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist ein Kauf einer härteren Rolle anzuraten. Neben der Härte der Rolle ist die Beschaffenheit ebenfalls wichtig. Rollen mit einer Oberflächenstruktur können die Massagewirkung erhöhen und eignen sich nur bedingt für Anfänger. Empfehlenswert ist es, wenn Sie eine Massagerolle mit glatter und strukturierter Oberfläche anzuschaffen, um je nach Empfinden die richtige Rolle zu verwenden. Sobald die Faszien mehr beansprucht werden können, können Sie auch die Arten der Rollen variieren.

Weiterhin ist die Form der Rolle entscheidend. Große Rollen eignen sich besser um große Flächen wie den Rücken, die Beine, Hüfte oder Po zu trainieren. Liegen die Beschwerden mehr im Hals- oder Nackenbereich ist die Anschaffung eines Massageballs ratsam, da Sie mit der großen Rolle diese Bereiche nur schwer erreichen können. Bei Schmerzen in der Schultergegend kann die große Massagerolle ihren Einsatzort finden. Allerdings werden Bereiche um das Schulterblatt nur schwer erreicht. Mit einem Ball oder einer kleineren Massagerolle können jedoch auch diese Bereiche massiert werden. Auch für eine Massage der Füße ist eine kleine Rolle oder ein Ball besser geeignet, da die Druckpunkte spezieller erreicht werden können.

Möchten Sie eine Möglichkeit erreichen, bei der Sie den gesamten Körper ansprechen, ist es anzuraten, die unterschiedlichen Arten zu erwerben. Es gibt Hersteller die Massagerollen und den Ball im Set, in der entsprechenden Stärke anbieten. Meist ist das Set gegenüber dem Einzelkauf günstiger, was Sie vor dem Kauf ebenfalls beachten sollten.

Es gibt unterschiedliche Preisklassen, was den Kauf von Massagerollen angeht. Dies ist auf die unterschiedlichen Hersteller zurückzuführen. Damit Sie eine Rolle mit hoher Qualität erwerben, ist es elementar auf einen Hersteller zu setzen, der nur hochwertige Materialien verwendet. No Name Produkte werden meist im Fernen Osten hergestellt, unter Verwendung von gesundheitsschädlichen Zusätzen. Dies erkennt man durch einen stechenden Geruch der jeweiligen Produkte. Achten Sie daher auch darauf, dass die Rolle unter fairen Bedingungen hergestellt wurde.

Sollte die Faszienrolle einen starken Plastikgeruch aufbringen, ist von einer Verwendung abzuraten. Durch das alleinige Einatmen der Gerüche können Schwindel oder Kopfschmerzen eintreten – im schlimmsten Fall sogar gesundheitliche Schädigungen verursacht werden.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Massagerolle am besten?

Es gibt viele Möglichkeiten, wo eine Faszienrolle gekauft werden kann. Da die Rollen derzeit einen Boom erreichen, sind sie in vielen Geschäften erhältlich. Aufgrund der hohen Nachfrage treten auch vermehrt Hersteller auf, welche Faszienrollen im Angebot haben. Die Faszienrolle ist jedoch nicht nur ein einfaches Produkt, sondern gilt als Medizinisches oder auch als ein Sportgerät. Daher ist es ratsam, den Kauf in einem Fachhandel durchzuführen. Der Fachhandel ist jedoch nicht gut ausgestattet, so dass sich nur wenige Modelle im Sortiment befinden. Meist wählen die Händler Modelle aus, die für die breite Masse gefertigt sind. Eine individuelle Anschaffung ist daher nicht immer gegeben. Wohnen Sie außerhalb der Großstadt, kommt noch hinzu, dass große Wege in Kauf genommen werden müssen, um die Faszienrolle zu erwerben.

Eingepackte blaue FaszienrolleIn der heutigen Zeit gibt es einfachere Möglichkeiten um eine Massagerolle zu erwerben. Der Kauf im Internet erspart Ihnen die Wege in den Laden, in dem Sie eventuell kein geeignetes Modell finden werden. Dies spart wertvolle Zeit, die Sie für andere Dinge einsetzen können. Die Auswahl im Internet ist zudem um einiges größer, so dass Sie dort eher das Modell finden werden, nachdem Sie suchen. Darüber hinaus sind Sie nicht örtlich gebunden, so dass Sie auch bei einem Händler bestellen können, der sich nicht in der unmittelbaren Nähe befindet. Die bestellte Faszienrolle wir einfach per Post an Sie verwendet, so dass Sie diese zu Haus in Empfang nehmen können. Der Kauf einer Faszienrolle im Internet ist folglich mit einer enormen Zeitersparnis versehen, die besonders für berufstätige Menschen hohe Vorteile mit sich bringt. Möchten Sie die Faszienrolle erwerben, können Sie das Internet nach einem geeigneten Modell durchsuchen. Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit – die Online Händler stehen Ihnen immer zur Verfügung. Sie können selbst mal kurz in der Mittagspause Informationen einholen. Auch auf dem Weg zur Arbeit, wenn Sie diesen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen, können Sie sich über die Massagerollen informieren und eventuell gleich bestellen. Der Preis der Rollen im Netz unterscheidet sich enorm von den Faszienrollen im Handel. Der Grund liegt darin, dass Online Händler andere Preise anbieten können. Aufgrund der geringen Ausgaben ist es möglich, geringere Preise an den Endverbraucher weiterzugeben.

Die Geschichte der Massagerolle

Die Geschichte der Massagerolle kann bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts zurück verfolgt werden. Der Beweis, dass spezielle Druckpunkte stimuliert zu einem besseren Wohlbefinden führen, wurde bereits vor vielen Jahrhunderten im Fernen Osten herausgefunden. Bei diversen Massagen werden Druckpunkte durchgeführt, welche die Schmerzen schwinden lassen. Als eine medizinische Therapieform ist es bis heute jedoch noch nicht wissenschaftlich erwiesen, dass genau das Stimulieren dieser Punkte der ausschlaggebende Punkt für eine Besserung der Schmerzen ist.

Im Jahre 1950 wurde eine Therapie mit dem Rolfing erschaffen, die das Bindegewebe ansprechen sollte. Aber auch hier in diesem Fall konnten noch nicht ausreichend viele Beweise erforscht werden, welche die Wirkung beweisen. Einzig fand die manuelle Therapie Einzug in die medizinische Wirksamkeit, mit der Bandscheibenvorfälle heute behandelt werden. Durch diese Therapieform soll die Bewegungsfreiheit wieder hergestellt werden, ebenso wie eine Linderung der Schmerzen. Das Rolfing kann also als Vorläufer einer Massagerolle beschrieben werden. In der Kosmetik gibt es Rollen aus Holz um Cellulite zu behandeln. Diese Rollen werden schon seit vielen Jahren angeboten und zählen ebenfalls zu den Vorläufern der Faszienrolle.

Wer nun die Faszienrolle wirklich erfunden hat, kann nicht genau erläutert werden. Es waren viele Ideen, die letztendlich zu der Massagerolle führten, die es heute auf dem Markt zu finden gibt.

Denn ein deutscher Unternehmer erfand die Blackroll, die aus der Idee der Amerikaner stammt. Der Unternehmer sah dieses Modell, befand es für sinnvoll, war jedoch von der Qualität nur wenig begeistert. Aus dieser anfänglichen Idee entstand nur das Modell Blackroll im Jahre 2006.

Weiteren Forschungen zufolge verwendete man schon bei den Römern, so etwas wie eine Rolle um Verspannungen zu lockern. Der eigentliche Trend die Fitnessrolle im Sportbereich einzusetzen hat sich erst die letzten Jahre entwickelt. Durch die Aufklärung, dass auch die Faszien bei der Schmerztherapie berücksichtigt werden sollen, entstand ein regelrechter Boom, so dass die Nachfrage von Tag zu Tag mehr ansteigt. Die Forschungen sind jedoch bei weitem noch nicht ausgereift und auch über die Faszien selbst gibt es nur wenig Ergebnisse. Doch die Forscher und Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck daran, die Faszien bis ins kleinste Detail zu erkunden.

Was allerdings unbestritten scheint, ist die Tatsache, dass es tatsächlich zu einer Linderung kommt, wenn die Massage mit einer Rolle durchgeführt wird. Wo einst der Gang zum Masseur oder Physiotherapeuten nötig war, können Sie mit einfachen Mitteln zur Faszienrolle greifen und die Schmerzlinderung selbst vornehmen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Massagerolle

Das Bindegewebe sorgt dafür, dass der Körper zusammen gehalten wird. Ohne das Bindegewebe würde der Mensch nicht in seiner Form Bewegungen durchführen können. Wäre kein Bindegewebe vorhanden, könnte sich die Leber plötzlich dort befinden, wo noch bis vor kurzem die Nieren ihren Platz fanden. Faszien bilden ein Netz, das überall im Körper zu finden ist. Die Beschaffenheit ist sehr dünn, doch die Belastbarkeit sehr groß. Viele beschrieben das Bindegewebe wie ein Spinnennetz, welches ebenfalls sehr belastbar und hauchdünn erscheint.

Läuferin dehnt ihr BeinBewegungen können nur ausgeführt werden, da das Bindegewebe elastisch ist und sich immer wieder in die ursprüngliche Form zurückziehen kann. Beim Laufen kommt es zum Beispiel dazu, dass das Knie die Bewegung ausführt. Das Bindegewebe läuft mit dem Knie mit und wird gedehnt und auch wieder zusammengezogen. Die Bewegungen lassen sich einfacher ausführen. Auf diese Weise funktioniert der gesamte Bewegungsapparat. Durch die Bewegungen werden die Faszien beansprucht und trainiert. Dadurch ist es ihnen möglich, sich immer weiter zu bilden. Ein Muskel, der beansprucht wird, wächst in seiner Form an. Das Bindegewebe umgibt den Muskel und muss mit ihm mitwachsen, um die Funktion als Bindegewebe noch ausführen zu können. Aufgrund dessen verändert das Bindegewebe seine Festigkeit, wenn es zu einer Beanspruchung kommt.

Unser Leben jedoch erlaubt es uns kaum, dass sich Ausgleichsbewegungen in den Alltag integrieren lassen. Es kommt zu einer verminderten Beanspruchung der Faszien. Die Faszien können verkleben oder verhärten, was Verspannungen und Schmerzen auslösen kann. Die Faszien beinhalten Nervenenden, die den Schmerz direkt an das Gehirn weitergeben. Bleibt diese verminderte Beanspruchung über einen längeren Zeitraum bestehen, wird der Körper unbeweglicher. Im fortschreitenden Alter ist es umso wichtiger, Ausgleichsport zu betreiben, so dass das Bindegewebe immer zu beansprucht wird und in Übung bleibt. Ist das Bindegewebe erst einmal verhärtet oder verklebt, kommt es zu schmerzenden Bereichen im Körper. Wird keine Behandlung vorgenommen, nimmt man automatisch eine Schonhaltung ein, die dazu führt, dass sich die Faszien noch mehr verkleben. Irgendwann kommt es zu einer Steifheit im Körper, die nur durch eine lange Behandlung widerrufen werden kann. Durch die Möglichkeit der Behandlung mittels der Massagerolle ist es möglich, dass die Faszien wieder in ihre ursprüngliche Form zurückgehen können. Werden die Faszien wieder regelmäßig beansprucht, können Sie bereits nach einigen Anwendungen eine Verbesserung der Bewegungsfreiheit erkennen und auch Schmerzen lassen sich damit mindern.

Seit der Erfindung besser gesagt, seit die Bekanntheit der Massagerolle gestiegen ist, werden Faszienrollen in Fitnessstudios oder beim Sport eingesetzt. Selbst Therapeuten nutzen die Faszienrolle, um nach Sportverletzungen für eine bessere Genesung zu sorgen. Pilates und Yoga verwenden vermehrt die Faszienrolle um die Übungen zu verstärken.

Selbst bei einer Gewichtsreduktion ist die Faszienrolle eine gute Sportart, den Körper langsam auf die Beanspruchung vorzubereiten.

Wenn Sie Läufer oder Sportler sind, lassen sich mit der Massagerolle Muskeln aufwärmen, so dass Sie gleich mit dem Sport beginnen können. Wird die Diät mit einem Sportprogramm unterstützt, sollten Sie den Faszien eine wesentliche Rolle zuschreiben. Faszien müssen erst langsam an den neuen Bewegungsablauf herangeführt werden. Daher empfehlen Sportlehrer auch, dass man zu Beginn erst einige Minuten Laufen, dann schnelles Laufen und weiterhin diese Art des Laufens kombinieren sollte.

Faszien: Definition und wissenschaftlicher Hintergrund

Faszien sind eine komplexe Angelegenheit, die noch heute nicht ausreichend erforscht sind. Im Fernen Osten weiß man schon lange, dass es durch die Stimulation von gewissen Druckpunkten zu einem besseren Wohlbefinden kommt. Wissenschaftlich wurde dies jedoch noch nicht ausreichend belegt. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts kam das Rolfing auf, welches ebenfalls auf das Stimulieren von Druckpunkten basiert. Die Wissenschaftler arbeiten seit Jahren daran die Faszien zu erforschen, was bis heute noch nicht ausreichend gelang. Noch zu viele Unstimmigkeiten und Fragen zum Thema Bindegewebe sind derzeit offen. Bewiesen ist allerdings, dass man dem Bindegewebe in Zukunft mehr Bedeutung zuschreiben muss – sowohl in der Schmerztherapie als auch beim Sport und Bewegungsabläufen.

Die Faszien

Im Körper gibt es unterschiedliche Faszien. Da die Körperregionen unterschiedlich beansprucht werden, gibt es auch verschiedene Stärken. Im Unterarm zum Beispiel sind die Faszien sehr Komplex und verstärkt aufgebaut. Auch im Fußspann finden die Faszien eine komplexe Struktur auf. Allerdings bestehen die Faszien immer aus dem gleichen Material, welches sich nicht ändert. Man weiß auch, dass das Bindegewebe überall miteinander verbunden ist. Das heißt, wird ein Druckpunkt im Fuß stimuliert, können auch Schmerzen in den Armen nachlassen. Dies geschieht dadurch, dass die Faszien überall miteinander verbunden sind und stetig Informationen untereinander austauschen. Wir nun ein Punkt stimuliert, senden die Faszien Informationen an die Bereiche weiter, die in erster Verbindung stehen. Sie werden angeregt sich weiter zubilden oder in einer anderen Form neu anzuordnen.

NervenzellenIn gewisser Weise kann man die Faszien mit einem Knetgummi vergleichen, der sich besser bearbeiten lässt, wenn er warm ist. Ist der Knetgummi kalt und wird auseinandergebrochen, wirkt die Struktur bröselig. Wird der Knetgummi aber ordentlich geknetet, kommt es zu einer Erwärmung des Materials und es lässt sich besser in die gewünschte Form bringen. Bei den Faszien ist der Vorgang ebenso. Durch die Stimulation wird das Bindegewebe erwärmt und kann nun in die gewünschte Form gebracht werden. Die Massagerolle bewirkt also ein Durchkneten der Faszien, so dass diese sich neu anordnen können.

Eine weitere Eigenschaft der Faszien ist, dass sich diese zum einen durch den gesamten Körper ziehen und zum anderen, dass diese die Muskelkraft übertragen. Dies geschieht dadurch, dass die Faszien in der Lage sind, wie ein Katapult zu wirken. Der Muskel ist in der Lage ein gewisses Maß an Kraft aufzubringen. Die Faszien umgeben den Muskel und können die Bewegung verstärken, was zu einer höheren Kraftübertragung führt. Ist das Bindegewebe ausreichend gestärkt, befindet sich auch eine höhere Kraftübertragung im Körper. Beim Laufen wird dies damit bewiesen, dass die Kondition steigt. Ein Mensch mit einem ausgeprägten Bindegewebe bewältigt eher längere Märsche als ein Mensch, dessen Bindegewebe über einen labilen Zustand verfügt.

Weiterhin schützen die Faszien vor äußeren Einflüssen. Stellen Sie sich ein Stück Fleisch vor, welches mit den weißen Fasern durchzogen ist. Dies ist das Bindegewebe oder auch Faszien genannt. Möchten Sie dieses Stück Fleisch nun Durchtrennen, wird dies nur mit einem scharfen Messer gelingen. Die Faszien sind sehr stabil und zäh, so dass sie sich nur mit scharfen Gegenständen trennen lassen. Beim Kauen kommt es ebenfalls oft vor, dass versucht wird ein Stück Bindegewebe zu zerkauen, was meist nicht gelingt. Wir nehmen dies als zähes Stück Fleisch wahr. Aber genau dort treffen wir auf das Bindegewebe, welches dafür zuständig ist, die Muskeln zu schützen. Zudem umgibt es die Knochen, damit diese Belastbarer werden. Würde ein Sprung ausgeführt werden und das Bindegewebe würde nicht vorhanden sein, wäre ein Knochenbruch gewiss.

Das Bindegewebe verfügt über die Funktion, Schadstoffe aus dem Körper zu transportieren. Anders herum versorgen die Zellen mit den benötigten Nährstoffen. Ein ausgeprägtes Bindegewebe kann Nährstoffe schneller und effektiver transportieren, so dass ein besseres Wohlbefinden die Folge ist.

Faszien benötigen Wasser

Das Bindegewebe ist in der Lage das Wasser zu binden, so dass es als Wasserspeicher im Körper dient. Die Faszien können jedoch nur eine gute Leistung erbringen, wenn der Wasserhaushalt stetig gut ausgeprägt ist. Daher ist es empfehlenswert, wenn mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit vorzugsweise Mineralwasser zu sich genommen wird. Wird dem Körper und somit dem Bindegewebe zu wenig Flüssigkeit zugeführt, kann es zu einem Stau kommen, so dass die Zellen nicht mehr ausreichend gut versorgt werden können. Dies bemerkt man, wenn plötzliche Müdigkeit auftritt oder man sich nicht mehr richtig konzentrieren kann. Wird der Wasservorrat wieder aufgefüllt, fühlen wir uns besser und sind demnach auch Leistungsfähiger.

Auch wenn die Faszien nicht als Sinnesorgan beschrieben werden, so ist es dennoch als dieses zu bezeichnen. Denn im Bindegewebe liegen Nervenenden, so dass das Bindegewebe als direkter Sender gilt, um dem Gehirn zu vermitteln, dass in einer bestimmten Region ein Schmerz erkennbar ist. Zudem fungiert das Bindegewebe dazu, dass der Körpersinn besser wahrgenommen wird. Sie können wahrnehmen, wie schwer ein Rucksack ist, ob man gerade steht und wie sich Körperbewegungen anfühlen und ob diese flüssig ausgeführt werden können. Faszien dienen letztendlich auch dazu, dass der Mensch die Koordination besser wahrnehmen kann. Ohne das Bindegewebe wären all diese Ereignisse nicht möglich.

Top10 Faszienübungen

Mit diesen Übungen ist eine Regeneration der Körperbereiche mit der Faszienrolle möglich. Diese Übungen können nach oder vor dem Sport als Warm Up verwendet, oder als ein kleines Training der Faszien täglich durchgeführt wird.

1. Massagewirkung der Fußsohle

Fußmassage mit FaszienrolleVerwenden Sie für diese Übung eine kleine Faszienrolle, damit die Auflagefläche gering ist und eine punktuelle Stimulation erfolgt werden kann. Während der eine Fuß fest auf dem Boden stehen bleibt, wird der andere Fuß auf die Faszienrolle gestellt. Alternativ können Sie auch einen Ball verwenden, um die Rollübungen durchzuführen. Durch das Bewegen des Fußes nach vorne und hinten wird eine Stimulation herbeigeführt, die Sie je nach Gewichtsverlagerung verstärken und vermindern können. Achten Sie bei der Durchführung darauf, dass die Übungen langsam durchgeführt werden. Durch die Veränderung der Position des Fußes können andere Bereiche stimuliert werden.

Eine weitere Übung, die mit beiden Füßen durchführbar ist, jedoch einiges an Übung erfordert ist das beidfüßige Stehen auf der Faszienrolle. Zu beginn ist es ratsam, wenn Sie sich der Wand oder am Türrahmen festhalten. Sie sollten sich erst langsam darauf einstellen das Gleichgewicht zu halten, damit Sie auch ohne sich festzuhalten einen sicheren Stand auf der Faszienrolle erhalten. Durch die Bewegung nach vorne und wieder zurück, kann neben der Stimulation auch noch der Gleichgewichtssinn geschult werden.

Gleiches kann auch einfüßig vorgenommen werden, was jedoch einiges an Übung erfordert. Sie stehen mit einem Fuß auf der Faszienrolle, währen das andere Bein angezogen und vom Boden abgehoben wird. Das Rollen wird durch die Verlagerung des Körpergewichts verursacht. Achten Sie auf eine gerade Körperhaltung. Sinnvoll erscheint es auch, sich bei dieser Übung erst festzuhalten, bis ein sicherer Stand gegeben ist.

2. Training für die Waden

Diese Übung wird in auf dem Boden sitzender Position ausgeführt. Lagern Sie einen Unterschenkel auf der Faszienrolle, während das andere Bein im angewinkelten Zustand neben der Rolle aufgestellt wird. Mit den Händen stützen Sie sich in sitzender Position ab. Heben Sie nun das Gesäß nach oben, so dass Sie sich auf der Faszienrolle nach vorne und wieder zurückrollen können. Diese Übung wirkt sich nicht nur auf die Wadenmuskulatur aus, sondern erfordert einiges an Kraftübertragung der Arme. Diese Übung sollte daher erst weniger Wiederholungen aufbringen, die später je nach Kondition vermehrt werden können.

Die Übung kann variiert werden, in dem das Bein in einer Position gelagert wird und es zu einer Rotation kommt. Außerdem lässt sich die Übung auch parallel mit beiden Beinen durchführen, so dass der Schwierigkeitsgrad noch mal erhöht wird. Eine weitere Variation ist es, wenn Sie die Beine beim Rollen überschlagen. Diese Übungen sollten jeweils auch immer zur anderen Seite hin gewechselt werden. Wird zu Beginn das rechte Bein auf das Linke geschlagen, sollten Sie die Übungen in umgekehrter Reihenfolge ebenfalls ausführen. Achten Sie darauf, dass die gleiche Anzahl der Rollungen auf beiden Seiten durchgeführt wurde.

3. Faszientraining für die Oberschenkel

Graue Fsdzienrolle von KawanyoBei dieser Übung wird der hintere Oberschenkel trainiert. Die Grundposition ist auch bei dieser Übung eine auf dem Boden sitzende Grundhaltung. Die Faszienrolle wird unter einen Oberschenkel gelegt, während das andere Bein angewinkelt zur Faszienrolle aufgestellt wird. Die Hände sorgen wieder dafür, dass diese eine stützende Funktion einnimmt. Der Rollvorgang sollte nun bis zur Kniekehle und wieder zurück erfolgen. Die Übung ist langsam und kontrolliert durchzuführen und sollte nach etwa einer Minute zur anderen Seite gewechselt werden.

Eine Variation ist auch bei dieser Übung möglich, so dass beide Oberschenkel auf der Faszienrolle aufgesetzt werden. Die Grundposition ist die auf dem Boden sitzende Lage, wobei Sie sich mit den Armen abstützen. Hierbei ist der Rollvorgang ebenfalls bis hin zur Kniekehle und wieder zurück zu erfolgen. Eine weitere Variation und Erschwerung des Schwierigkeitsgrades kann das Überschlagen der Beine zur Folge haben. Überschlagen Sie das rechte Bein über das Linke und führen Sie die Übung aus. Wiederholen Sie dies ebenfalls im umgekehrten Zustand.

4. Außenseite der Oberschenkel

Diese Übung wird im Seitstütz durchgeführt. Sie liegen dabei am Boden in der Seitenlage. Die Faszienrolle wird auf der Außenseite des Oberschenkels angelegt. Das obere Bein ist nun zum Halten der Position angewinkelt, auf den Boden zu stellen. Der Oberkörper ist auf dem Unterarm anzustützen – und zwar mit dem Arm, der sich näher zum Boden befindet. Mit der Hand des anderen Armes stützen Sie sich ebenfalls aber nur mit der Handfläche ab. Achten Sie darauf, dass Sie eine gerade Körperhaltung einnehmen. Rollen Sie sich nun bis oberhalb der Kniekehle vor und wieder zurück. Führen Sie die Übung nicht länger als eine Minute aus und wechseln Sie danach auf die andere Seite.

5. Oberschenkel in erschwerter Position

Die Ausgangsposition ist wie in Übung 4 beschrieben. Der Unterschied liegt darin, dass Sie sich nur mit den Armen abstützen, während sich beide Beine in ausgestreckter Position befinden. Aufgrund dieser Position wird der Druck vermehrt und sollte daher zu Beginn nur wenige Wiederholungen einfordern. Anschließend führen Sie die Wiederholungen auf der anderen Seite aus. Achten Sie auch hierbei wieder darauf, dass eine gerade Körperhaltung eingenommen wird.

Möchten Sie den Schwierigkeitsgrad dieser Übung noch weiter erhöhen, ist es erforderlich, dass Sie bereits geübt im Umgang mit der Faszienrolle sind.

Die Grundposition ist wieder liegend am Boden, wobei die Rolle unter dem äußeren Oberschenkel angebracht wird. Anstelle sich nun mit beiden Armen abzustützen, wird nur eine Hand – und zwar die in unmittelbarer Nähe zum Boden verwendet. Die andere Hand wird senkrecht gen Himmel geleitet. Auch bei den Beinen gibt es einen Unterschied zu den anderen Übungen. Ein Bein befindet sich im gestreckten Zustand – und zwar das Bein, welches im direkten Kontakt mit der faszierolle steht. Das andere Bein wird ebenfalls wie die Hand gen Himmel gestreckt. Achten Sie auf eine gerade Körperhaltung und wiederholen Sie auch diese Übung auf der anderen Seite.

6. Faszientraining vorderer Oberschenkel

Neben Sie eine Position am Boden ein, indem Sie das Ausführen von Liegestützen imitieren möchten. Der Bauch zeigt hin zum Boden, während Sie sich auf beiden Unterarmen abstützen. Die Faszienrolle befindet sich unter den beiden vorderen Oberschenkeln. Rollen Sie sich nun bis hin zum Knie und wieder zurück. Achten Sie darauf, dass die Körperhaltung gerade bleibt. Bei dieser Übung können ebenfalls Variationen ausgeführt werden, um die Übung zu erleichtern, lässt sich dies durchführen, in dem nur ein Bein auf der Faszienrolle liegt, während Sie sich mit dem anderen Bein am Boden abstützen, welches dazu leicht angewinkelt ist.

Erschwert wird die Übung, wenn Sie ein Bein anheben, während das auf dem anderen Bein die Rollbewegung durchgeführt wird. Durch das Halten des Beines in der Luft werden noch andere Muskelpartien angesprochen, so dass diese Übung den Schwierigkeitsgrad erhöht.

Eine weitere Erhöhung des Schwierigkeitsgrads ist es, wenn Sie die Beine im ausgestreckten Zustand belassen und diese beim Rollen überkreuzen. Achten Sie darauf, dass der Körper immer eine gerade Körperhaltung einnimmt, und dass die Übungen im umgekehrten Zustand durchgeführt werden.

7. Übung für die Innenseite der Oberschenkel

Diese Übung ist ebenfalls liegend auf dem Boden durchzuführen. Die Grundposition ist wieder die, als würden Sie Liegestütze ausführen wollen. Stützen Sie sich mit den Unterarmen auf dem Boden ab, so dass Sie eine feste Grundposition erhalten. Die Faszienrolle wird nun unter einen Oberschenkel gelegt, und zwar nicht quer zum Körper, sondern parallel, so dass Sie eine Rollbewegung mit der Innenseite des Oberschenkels durchführen können. Das Bein ist folglich in 90 Grad abzuwinkeln, so dass die Rollbewegung ermöglicht werden kann. Rollen Sie sich nun von Knie bis hin zum Becken rauf und runter. Wurde die Übung einige Male ausgeführt, wechseln Sie zur anderen Seite.

Vermeiden Sie es zu Beginn, die Übung mehr als eine Minute durchzuführen, um die Faszien langsam zu beanspruchen. Die Innenseiten der Oberschenkel sind empfindlich und sollten daher nicht sehr strapaziert werden.

Diese Übung lässt sich erschweren, indem Sie sich nicht auf den Unterarmen abstützen, sondern auf den Handflächen. Nun wird versucht sich mit der Innenseite des Oberschenkels wie gehabt auf und ab zu rollen. Versuchen Sie auch diese Übung mir der anderen Seite durchzuführen.

8. Training für die Rückenmuskulatur

Um den Rücken mit der Faszienrolle zu stimulieren, legen Sie sich auf den Boden mit dem Rücken zum Boden hin gewendet. Die Faszienrolle wird nun unter den Rücken in der Höhe der Hüfte gelegt. Das Gesäß wird zum Abrollen aufgehoben, so dass eine gerade Körperposition entsteht. Die Arme liegen parallel zum Körper, so dass die Handflächen zum Boden hin zeigen. Die Beine stehen fest im 90 Grad Winkel auf dem Boden, wobei sich dieser verändert, sobald die Rollposition durchgeführt wird. Bei dieser Übung werden Sie die Spannung ebenfalls in den Oberschenkeln bemerken, so dass auch dort eine Stimulation ausgeführt wird. Die Übung sollte eine Minute wiederholt werden. Achten Sie beim Rollen darauf, dass die Körperposition gerade bleibt und sich der Kopf ebenfalls in einer geraden Position befindet. Das Rollen erfolgt von der Hüfte bis zu den Schultern und wieder zurück.

Eine Erschwerung der Übung erreichen Sie in dem Sie die Hände vom Boden nehmen und diese über dem Oberkörper überkreuzen. Achten Sie hierbei ebenso darauf, dass die Körperhaltung und die Haltung des Kopfes gerade sind. Sollte Ihnen die Rollposition zu lang erscheinen, können Sie diese einfach verkürzen, indem nur der Schulterbereich oder nur der Lendenbereich stimuliert wird.

9. Faszienrolle für Fortgeschrittene im Bereich Rücken

Rückentraining mit FaszienrolleNehmen Sie eine auf dem Rücken liegende Grundposition ein und platzieren Sie die Faszienrolle unter dem Rücken. Um die Position einnehmen zu können, ist es erforderlich, dass Sie sich erst mit den Armen neben dem Oberkörper abstützen. Die Beine stehen abgewinkelt im 90 Grad Winkel, so dass eine gerade Körperhaltung eingenommen wird. Nun wird die Rollbewegung von der Hüfte bis zu den Schulterblättern durchgeführt. Während des Rollens bleiben die Arme nicht am Boden, sondern werden zur Rollbewegung im gestreckten Zustand hinter den Kopf geführt. Diese Übung lässt sich wieder erschweren, indem die Arme nicht parallel mitgeführt werden, sondern im abwechselnden Zustand, so dass ein Arm am Boden verweilt, während der andere Arm über den Kopf geführt wird. Führen Sie die Übung etwa eine Minute aus und achten Sie dabei auf eine gerade Körperhaltung.

Wenn Sie eine weitere Variante für den Rücken durchführen möchten, können Sie sich in die stehende Position begeben. Als Widerstand wird nun eine Wand verwendet, an der die Rollübungen durchgeführt werden. Hierbei können Sie den Druck einfacher steuern, indem Sie sich fester an die Wand drücken oder weniger Druck aufbauen. Die Übung gleicht im gewissen Sinne der von Kniebeugen, nur mit dem Vorteil, dass die Rückenmuskulatur aufgrund der Faszienrolle angesprochen wird. Erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad, indem Sie die Übung mit nur einem Bein auf dem Boden durchführen, während sich das andere Bein im angewinkelten Zustand vom Körper weg befindet. Achten Sie auch hierbei wieder darauf, dass die Übung mit dem anderen Bein wiederholt wird.

10. Faszienübungen für das Gesäß

Setzen Sie sich mit dem Gesäß direkt auf die Rolle. Stützen sie sich mit den Händen sowie mit den Füßen ab, während Sie die Beine anwinkeln. Rollen Sie nun langsam das Gesäß nach vorne und wieder zurück. Rollen Sie nach hinten, ist darauf zu achten, dass die Beine leicht gestreckt werden, während beim Vorrollen die Beine gebeugt werden. Wiederholen Sie die Rollübung insgesamt nicht länger als eine Minute. Achten Sie darauf, dass Sie eine gerade Position des Rückens beibehalten und dieser nicht gekrümmt wird.

Eine Erschwerung erreichen Sie, wenn ein Bein über das andere geschlagen wird. Ein Bein bleibt folglich auf dem Boden, während der Fuß des anderen Beines auf dem Knie abgelegt wird. Führen Sie eine Rollbewegung durch, so dass das Bein einmal mehr gestreckt und einmal mehr gebeugt wird. Wechseln Sie nach einigen Wiederholungen die Seiten und führen die Übung mit dem anderen überschlagendem Bein durch.

Eine weitere Erschwerung der Übung lässt sich durchführen, indem Sie den Oberkörper leicht drehen. Stützen Sie sich mit den Händen auf der jeweiligen Seite ab und versuchen Sie die Rollbewegung durchzuführen. Achten Sie stets auf eine gerade Körperhaltung, wechseln Sie nach spätestens einer Minute die Seiten, so dass alle Bereiche gleich stimuliert werden können.

Tipp:

Wenn Sie mehr Abwechslung in die Übungen bringen möchten, können Sie die Faszienrollen in unterschiedlichen Größen verwenden. Das Rollen auf dem Faszienball bringt ebenfalls eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrades mit sich und kann punktueller gesteuert werden.

Nützliches Zubehör für die Faszienrolle

Grüne zusammengerollte FitnessmatteDie Übungen mit der Faszienrolle können sowohl im Liegen als auch im Stehen durchgeführt werden. Wenn Sie die Faszienrolle im Liegen verwenden, ist es vorteilhaft, wenn Sie sich eine Fitnessmatte zulegen. Diese sorgt für einen besseren Halt und dafür, dass Sie bequemer liegen. Zudem müssen Sie sich nicht auf den kalten nackten Boden legen und sind vor Verschmutzungen geschützt. Die Fitnessmatte gibt es in verschiedenen Ausführungen und für unterschiedliche Bereiche und Belastungsstufen. Wenn Sie sich eine Fitnessmatte anschaffen möchten, sollten Sie sich vor dem Kauf eingehend mit der Materie beschäftigen, so dass Sie das Training mit der Faszienrolle optimal durchführen können.

Weiterhin ist es empfehlenswert, eine Tasche für die Faszienrolle zu erwerben. Die Rollen benötigen nur wenig Platz, so dass eine Anwendung sowohl zu Hause als auch unterwegs durchführbar ist. Es gibt diverse Sportarten wie Pilates oder Yoga, bei der eine Massagerolle zum Einsatz kommt. Mit einer Tasche können Sie die Faszienrolle besser transportieren und sie ist vor Verschmutzungen geschützt.

Da eine Faszienrolle als ein Sportgerät gilt, sollten Sie auch hier auf eine hygienische Reinigung achten. Besonders wenn die Faszienrolle von mehreren Personen verwendet wird, ist eine regelmäßige Reinigung unabwendbar. Es gibt spezielle Reinigungsmittel, die antibakteriell wirken und optimal für eine Reinigung von Sportgeräten einzusetzen sind.

Alternativen zur Massagerolle

Eine Faszienrolle lässt sich nicht so einfach durch Alternativen ersetzen. Denn es gibt derzeit kein vergleichbares Produkt, welches die breite Anwendung einer Faszienrolle aufbringen würde. Dennoch fanden wir einige Alternativen, die genutzt werden können.

  • Die Massagematte

Es gibt sie in verschiedenen Formen und Ausführungen. Die bekannteste Form der Massagematte ist die Übertragung auf den Körper durch Vibrationen, die sich in individuell einstellen lassen. Es kommt zu einer vorübergehenden Linderung und einer Besserung des Wohlbefindens, was jedoch nicht lange anhält und keine tatsächliche Behebung der Ursache zulässt.

Eine andere Art sind Massagematten, welche die Massageart Shiatsu beinhaltet. Hierbei kommen Kugeln zum Einsatz, die bewegt werden. Durch diese Bewegung wird eine Druckpunktmassage durchgeführt, die spezielle Regionen im Köper anspricht. Der Nachteil ist allerdings, dass die Masssagematten nur für wenig Körperbereich verwendbar sind. Eine Matte kann speziell für den Rücken entwickelt sein, wodurch sich aber nachteilig ergibt, dass andere Körperbereiche nicht massiert werden können. Darüber hinaus versteckt sich in den Massagematten ein ausgeklügeltes System, so dass eine Massagematte nicht unter 70 Euro erhältlich ist.

  • Druckmassage an der Schulter eines MannesDer Masseur

Der Gang zum Masseur kann eine tatsächliche Alternative zur Faszienrolle darstellen. Allerdings ist dies mit einem hohen Zeitaufwand und auch mit hohen Kosten verbunden. Die Massagetechnik, welche die Faszien anspricht, muss von speziellen Therapeuten mit einer individuellen Ausbildung vorgenommen werden. Da die Technik jedoch nicht überall ausgeführt wird, ist es schwer, einen geeigneten Therapeuten zu finden. Also auch bei dieser Alternative kommt es zu einigen Nachteilen, die in keiner Relevanz zur Faszienrolle stehen.

Weiterführende Links und Quellen

1) http://www.faszien-rolle.net

2) http://www.bunte.de/gesundheit-wellness/gesundheit-wundermittel-faszienrolle-124730.html

3) http://www.stefan-dennenmoser.de/faszienfitness/faszientraining/

4) http://faszienrolle.org/faszien-rollen-unterschiede

5) http://portal.mein-therapiebedarf.de/therapie-anleitung/nackenmassage-im-stehen-mit-der-faszien-rolle/

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