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Kreuzfahrt Reiseziele Test 2017 • Die 10 besten Kreuzfahrt Reiseziele im Vergleich

Kreuzfahrten-cruise-114152_640Wir lieben Reisen, wir lieben Kreuzfahrten und wir lieben es neue Länder zu entdecken. Was liegt da näher, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und eine Nilkreuzfahrt zu buchen? Schließlich ist Ägypten schon seit der Geschichte um Moses oder die berühmten Pyramiden das Traumland vieler Urlauber. Überwältigende Städte wie Luxor oder Kairo zeigen noch heute, wie vielschichtig und faszinierend das Wissen der alten Ägypter war und wir erliegen dieser Faszination gerne.

Da wir nicht vom Hotel aus täglich auf neue Abenteuersuche starten möchten, ist eine Nilkreuzfahrt ideal. Allein die atemberaubende Aussicht am Morgen, wenn wir von den Panoramafenstern unserer Kabine aus reizvolle Landschaft dieses wunderschönen Landes der Pharaonen Tag für Tag neu erleben können. Das ist das große Plus an einer Kreuzfahrt am Nil wie dieser. Wir sind immer wieder neu überrascht, was uns auf dem 6.853 Kilometer langen Fluss am nächsten Tag erwartet. Jeden Tag wartet ein neues Abenteuer, warten neue Eindrücke auf uns.

Es ist beeindruckend, den längsten Fluss der Welt mit eigenen Augen zu erleben und auf so angenehme Weise zu befahren. Felder mit typischen Mangobäumen oder Bananen-Stauden ziehen an uns vorbei. Wasserbüffel durchpflügen die Felder und ständig winken wir Kindern am Flussufer zurück. Die Landschaft verändert sich, natürlich auch das Wetter, aber spätestens am Ende merken wir, dass auch wir uns verändern. Die Kreuzfahrt auf dem wichtigsten Fluss des Landes entschleunigt und schenkt uns wertvolle Begegnungen mit fremden Kulturen, mit fremden Menschen, denen wir am Ende der Reise so etwas wie Freunde geworden sind. Genießen wir diese Veränderungen, denn sie bereichern unser Leben.

Klassische Nilkreuzfahrt oder Kombination mit Badeurlaub?

Eine der wichtigsten Fragen, bevor wir uns an Bord eines der Nilkreuzfahrtschiffe begeben ist wohl der Zweck dieser Reise. Wollen wir uns rundum erholen und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten schippern oder wäre es nicht perfekt, diesen Urlaub mit einem chilligen Strandurlaub in einem der schönsten Hotels am Roten Meer zu kombinieren? Je nach Reisezeit entscheidet das bereits über die Wahl der Garderobe, aber auch über den Ablauf unserer Reise in die prachtvolle Vergangenheit unserer Zivilisation. Aufgrund der hohen Temperaturen bevorzugen wir es, das Relaxen am Strand im Anschluss an Kultur und Geschichte des Pharaonenlandes anzuschließen.

Generell ist zu erwähnen, dass wir uns natürlich zeitgerecht um eine Buchung von Hotelzimmer und einer komfortablen Schiffskabine bemühen. Schließlich will so eine Nilkreuzfahrt ausgekostet werden. Viele Fragen sind offen zu Beginn einer solchen Reise. Insbesondere, wenn es die erste Kreuzfahrt ist. Wir überlegen uns, wie es mit der Etikette steht oder welche Tipps aus dem Knigge für eine Nilkreuzfahrt passend sind. Keine Sorge. Mittlerweile sind wir so entspannt wie es die Kreuzfahrercrew und ihre Passagiere sind, denn trotz der hohen Erwartungen sind Kreuzfahrten beliebt wie nie. An manchen Tagen mag es legerer zugehen, während es fixe Termine wie das Captains Dinner gibt, an denen eine angemessene Kleidung erwünscht ist. Endlich wieder das kleine Schwarze auspacken und den Lieblingsschmuck anlegen, gerne. Wir freuen uns auf entspannte Tage.
Mit einem Inklusiv-Ausflugspaket haben wir bereits vorab ein übersichtliches und sehr umfangreiches Paket an Sehenswürdigkeiten dabei. So müssen wir uns nicht extra um die Bestellung von einem Guide oder den Fortbewegungsmitteln zu der Sphinx bemühen. Der Reiseleiter führt durch die wunderschönen Gräber und Tempel, hat Geheimtipps und vor allem auch die nicht unbedeutende Erfahrung, was wir an einem Tag alles schaffen könnten. Außerdem entfallen bei einem praktischen Ausflugspaket unerwartete Zusatzkosten wie Taxi oder Eintritte. Das macht es für uns angenehm, sich der Routine während einer Nilkreuzfahrt nach Kairo anzupassen. Die Momente, wo wir uns ausreichend Zeit nehmen, öfter mal auf dem Panoramadeck zu liegen und die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen, sind magisch und unvergesslich.

Ein paar Tipps für eine gelungene Nilkreuzfahrt

Aufgrund der bereits erwähnten hohen Temperaturen, die für uns Europäer etwas ungewohnt sind, sind Langschläfer ein wenig im Nachteil. Die Landausflüge starten erfahrungsgemäß bereits am frühen Morgen, da es mittags bei den Besichtigungen unerträglich wäre. Lieber früher aufstehen und tolle Sehenswürdigkeiten erleben als bis mittags in der Kabine liegen. Nach diesem Motto lässt sich der etwas geänderte Schlafablauf leichter ertragen.

Außerdem wird uns geraten, davon Abstand zu nehmen, Wasser direkt aus den Leitungen zu trinken. Geschlossene Wasserflaschen bewahren uns vor unangenehmen Magen-Darm-Infektionen und bescheren uns vielmehr einen erholsamen und sehr aufregenden Urlaub auf dem Nil.

Mit anderen Gästen fachsimpeln wir, ob es reizvoll wäre, im Nil zu baden. Allerdings werden wir auch hier zu unserer eigenen Sicherheit gewarnt. Die Krankheitserreger im Wasser sind für uns Europäer bzw. unser Immunsystem mitunter zu heftig und so begnügen wir uns damit, diese herrliche Reise auf dem Nil weiterhin einfach zu genießen und uns anderwärtig Erfrischung zu suchen.

Trotz der Hitze sind gerade Frauen dazu angehalten, auf eine sittengerechte Garderobe zu achten. Andere Länder, andere Sitten. So zeigen wir den Einheimischen unseren Respekt und verzichten auf Top und Shorts. Schließlich wollen wir keine der Sehenswürdigkeiten versäumen, weil man uns nicht rein lässt.

Bei kleineren Ausflügen ist es praktisch, Kleingeld dabei zu haben. Kleinere Läden bieten keine Bezahlung mit Kreditkarte an und so haben wir immer ausreichend ägyptische Pfund in unserem Geldbeutel.

Die Ausstattung der Nilkreuzfahrtschiffe

Die Schiffe, die auf dem Nil fahren, sind deutlich kleiner als die großen Luxusliner der Reedereien, die auf dem Mittelmeer kreuzen. Aber ein paar der Annehmlichkeiten großer Kreuzfahrtschiffe entdecken wir bei einem ersten Spaziergang zu unserer Freude auch hier.

Ein Souvenirladen darf natürlich nicht fehlen, um die Lieben daheim mit Erinnerungsstücken an diese Reise zu versorgen.Auf dem Sonnendeck gibt es eine weitere Bar und einen Pool. Gemütliche Diwane und Liegen laden zum Sonnenbaden und Entspannen ein.
Die Kabinen sind vorwiegend Außenkabinen. Sie sind etwas kleiner, aber wir verbringen darin kaum Zeit angesichts der vielen Vergnügungen und Besichtigungen auf unserer Reise durch Ägypten. Die Einrichtung ist sehr bequem und komfortabel. Je nach Schiff und Budget ändert sich die Ausstattung etwas, aber dennoch vermissen wir nichts und fühlen uns vom ersten Augenblick an sehr wohl.

Die klassische Route einer Nilkreuzfahrt

Endlich stechen wir in See! Die meisten Nilkreuzfahrtschiffe starten und landen in Luxor. Wir können es kaum erwarten, dass das Schiff endlich ablegt und das Abenteuer beginnt. Viele Passagiere, auch wir, verbringen die ersten Stunden mit glänzenden Augen auf dem Panoramadeck, während sich die erfahrenen Kreuzfahrer bereits in die kühleren Kabinen zurückgezogen haben oder die Freizeitangebote auf dem Schiff auskosten.

Je nach Veranstalter und Angebot gibt es Abweichungen, ab er die klassische Route lässt Highlights wie Karnak, Abu Simbel oder Efdu nicht aus. Die meist ortsansässigen Reiseführer verraten uns wichtige Fakten über die atemberaubend schönen Tempel und Statuen, ihre Bedeutung und interessante Anekdoten aus dem Leben der Pharaonen. Oftmals schließen wir die Augen angesichts dieser Pracht und stellen uns vor, wie es einst war im pulsierenden Ägypten und seinen mächtigen Herrschern.

Die Tempelanlagen von Karnak und Luxor

Vor der Einschiffung in Luxor haben wir noch Zeit, Luxor auf eigene Faust zu entdecken, aber die Neugier treibt uns sehr schnell zu unserem Nilkreuzfahrtschiff und der geplanten Einschiffung. Unser erstes Ziel sind die Tempelanlagen von Karnak und Luxor. Seit 1979 zählen die größten Tempelanlagen der Welt zum UNESCO Weltkulturerbe. Nach dem Frühstück erwarten uns bereits die gut erhaltene Statue von Ramses und der Luxortempel.

Schon der Reiseführer verrät, dass die Tempelanlage von Karnak ein unvergessliches Erlebnis wird. Die Säulen in der gut erhaltenen Säulenhalle sind atemberaubende 40 Meter hoch. Daneben fühlen wir uns winzig klein. Bilderfolgen und Hieroglyphen, der heilige See und die Reste dieser beeindruckenden Tempelanlage wecken die Vorfreude, was uns auf dieser Reise noch erwartet.
Das Highlight des sind die Passage der Schleuse bei Esna und die schwimmenden Händler. Wasserpfeifen, Kleidung und landestypische Souvenirs werden über Bord geworden, während die europäischen Käufer etwas ungewöhnlicher bezahlen: Auch wir werfen das Geld zu den schwimmenden Händlern auf ihren kleinen Booten herab.

Efdu und Kom Ombo

Am nächsten Morgen erwarten uns Efdu und Kom Ombo. Den Tempel des Gottes Horus aus einer späteren Epoche wie der des Karnaktempels erreichen wir mit einer Kutsche. Die Legende von Horus, der sich als Gott mit einem Falkenkopf darstellt, verfolgen wir auf den Wänden dieser gut erhaltenen Tempelanlage. Danach geht es mit dem Schiff weiter nach Kom Ombo. Ausgrabungen beim Tempel der Götter Sobek und Haroeris brachten mumifizierte Krokodile zutage. Hier maßen die Priester früher die Höhe der Nilschwemme. Auf dieser Basis gaben sie Schätzungen für die Steuern der kommenden Ernte ab. Außerdem verleihen uns verschiedenste medizinische Instrumente, Behandlungsarten und Wandverzierungen einen Eindruck vom Wissen der alten Ägyptern in der Medizin.

Assuan und der berühmte Staudamm

Am selben Abend erreichen wir einen weiteren Höhepunkt dieser Nilkreuzfahrt, die „Nubische Perle“ Assuan. Die südlichste Großstadt von Ägypten bietet mehr Nubiern als Ägyptern einen Lebensraum. Ihre herzliche Art erfreut uns. Wir besuchen den Basar von Assuan und staunen über aromatische Gewürze, Obst und Gemüse sowie Wasserpfeifen oder Souvenirs. Einen angenehmen Ausklang finden wir in einem „Nubischen Teehaus“, von dem aus sich ein wunderschönes Panorama auf das nächtliche Assuan und den Nil bietet.

Am Morgen geht es mittels Bus zum Assuan Staudamm, der als einer der größten Bauten in der ägyptischen Neuzeit gilt. Der Staudamm versorgt große Teile des Landes mit Elektrizität. Auf der Insel mitten im Stausee besuchen wir den Philae-Tempel und anschließend die Insel Elefantine in einem nubischen Dorf.
Hier erleben wir den typischen Alltag einer nubischen Familie.

Abu Simbel

Am folgenden Tag freuen wir uns auf Abu Simbel. Nach einigen Fahrtstunden durch die Wüste erreichen wir die beiden Tempel, die am Ende des Stausees liegen. Man darf nicht vergessen, was zur Zeit von Ramses des Großen hier geleistet worden ist. Eindrucksvoll, wie die Menschen mit Werkzeug und Technik in den Stein der Berge hineingearbeitet haben. Dieses einmalige Schauspiel könnten wir nicht erleben, wären die beiden Tempel nicht zerlegt und an ihrem jetzigen Platz, oberhalb der bedrohlichen Wasserlinie, wieder neu aufgebaut worden wären.

Leider konnten nicht alle Schätze dieser außergewöhnlichen Kultur gerettet werden. Nach der Rückfahrt nach Assuan spazieren wir auf der Lord-Kitchner-Insel im Botanischen Garten. Die Insel wurde nach dem englischen Lord namens Horatio Herbert Kitchener benannt. Bäume, Palmen und Pflanzen aus aller Welt bewundern wir in dem liebevoll gepflegten Anwesen.

Das Tal der Könige

Ein entspannender Tag auf dem Nil erwartet uns am nächsten Tag. Wir genießen die Sonnenaufgänge und das ruhige Treiben auf dem Nil, während wir uns auf das Highlight der Nilkreuzfahrt freuen. Das Tal der Könige sorgt schon vor dem Erreichen vor große Unruhe unter den Passagieren und die Vorfreude ist spürbar. Nachts legen wir wieder in Luxor an. Am Morgen startet die Besichtigung von drei Gräbern. Wir haben die Wahl, welche Gräber wir besichtigen möchten. Ob das auf jeder der Nilkreuzfahrten so üblich ist, ist ungeklärt. Um die Schönheit der Gräber zu schützen ist das Fotografieren verboten. Sarkophage und Wandbemalungen in bunten Farben in den aus mehreren Räumen bestehenden Grabkammern beeindrucken uns ebenso wie die Anzahl der Räume in den geheimnisvollen Gräbern mit ihren Wandverzierungen aus dem Totenbuch der alten Ägypter.

Anschließend besichtigen wir die Memnon-Kolosse, den Totentempel der Pharaonin Hatschepsut sowie den Medinet-Habu-Tempel. Die Ton- und Lichtshow im Karnaktempel am Abend sorgte für einen fulminanten Abschied dieser unvergesslichen Kreuzfahrt auf dem Nil.

Relaxen am Roten Meer – bitte gerne!

Wir verbringen eine letzte Nacht an Bord des Nilkreuzfahrtschiffes. Für viele Passagiere heißt es Abschied nehmen von einer abenteuerlichen und überwältigenden Reise durch die ägyptische Kultur und ihre Hochzeit. Wir checken aus und freuen uns auf eine Woche Badeurlaub am Roten Meer. Alternativ könnten wir auch tauchen in Hurghada oder noch ein paar Tage in Kairo verbringen und die Cheops-Pyramiden von Gizeh besuchen. Das wäre doch ein Anreiz für eine weitere Nilkreuzfahrt.

Manch Reisebegleiter überlegt eine Verlängerungswoche in Luxor, um noch mehr kulturelle Schätze zu besichtigen. In Hurghada finden wir genug Muse und Zeit, diese Reise Revue passieren zu lassen. Es empfiehlt sich, die Hotelanlage nicht zu verlassen. Wir haben hier jeglichen Komfort und werden all inklusive verwöhnt.
Der hoteleigene Strand ist gepflegt und wir lassen die Seele baumeln, während unser Herz noch am Nil verweilt.

Unser Fazit der Nilkreuzfahrt

Auch wenn es manchen Tempel gibt, den wir gerne in Ruhe länger besichtigen möchten, lohnt sich das Fixprogramm inklusive Reiseleitung auf dem Nilkreuzfahrtschiff. Die willkommene Entspannung auf dem Sonnendeck und der tolle Ausblick auf die Landschaft zu beiden Seiten des Nils bilden einen wichtigen Ausgleich für die Besichtigungen. So können wir die vielfältigen Eindrücke gut verarbeiten und genießen nach jedem Ausflug die Fotos auf der Digitalkamera oder dem Smartphone.

Karibik Kreuzfahrt – Strände, Palmen und einzigartige Momente

Reiseziele in der östlichen Karibik

Puerto Rico – Kontrastreiches Programm von Regenwald bis Kolonialstil

Puerto Rico begeistert uns abwechslungsreicher Vegetation und einer Fülle an Naturerlebnissen. Die 9000 Quadratkilometer große Insel gehört zu den Vereinigten Staaten. Sie ist eine der größten Inseln in der östlichen Karibik und bietet eine Vielzahl an Unternehmungen. Quer durch den beeindruckenden Regenwald wandern, am weißen Sandstrand relaxen oder in den Korallenriffen tauchen. Wir wissen kaum, was zuerst.

In San Juan erleben wir Kolonialstil in Vollendung, der uns zu einer Zeitreise einladen würde, wenn nicht zeitgenössische Vergnügungen wie Casinos und traumhafte Resorts locken würden. Die Hauptstadt ist 5000 Jahre alt. Die älteste Festung El Morro stammt aus dem 16. Jahrhundert und zählt seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

An vielen Ecken bestaunen wir Souvenirs wie handgerollte Zigarren, holzgeschnitzte Masken oder kulinarische Spezialitäten wie Mofongo. Die mit Fleisch gefüllten Klöße aus Kochbananen sind köstlich und gelten als kleiner Geheimtipp unter den Kreuzfahrern, die Puerto Rico besuchen. Um unsere Shoppinglaune zu befriedigen, verlieren wir uns für einige Zeit im Plaza Americas. Das größte Shoppingcenter in der ganzen Karibik mag zwar keine Sehenswürdigkeiten im engeren Sinn sein bei einer Karibik Kreuzfahrt, aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

St. Maarten – Vulkane und französisches Flair

Das zweigeteilte St. Maarten ist eine Insel vulkanischen Ursprungs. Das 96 Quadratkilometer Paradies von St. Maarten mit ganzjährig tropischem Klima entdecken wir mit Genuss: baden, schnorcheln, tauchen, surfen. Die insgesamt 16 Kilometer langen Träumstrände sind ebenso zweigeteilt, denn das ist das Besondere an St. Maarten: Es gibt hier einen Grenzübergang zwischen den Niederlanden und Frankreich, denn der Norden von St. Maarten gehört zu Guadeloupe, der Süden zu den Niederländischen Antillen. Spektakuläre Fotomotive entdecken wir am Strand Simson Baai, denn genau hier verläuft die Einflugschneise des Flughafens der Insel, der Princess Juliana Airport. Während es im Norden bedeutend ruhiger und französischer zugeht, pulsiert der niederländische Süden der beliebten Karibikinsel.

In Philipsburg wird der niederländische Eindruck in der Landschaft und der Architektur besonders deutlich. Wir besuchen den Kreuzfahrthafen Harbour Village und besuchen das St. Maarten Museum. Es ist wohl das kleinste Museum, das wir jemals auf Reisen erleben werden, aber hier finden wir interessante Details über diese herrliche Karibikinsel.
Die französische Hauptstadt Marigot erreichen wir in knapp 30 Minuten mit dem Taxi. Wir staunen, denn er ist es sehr chillig und unter den bunten Sonnenschirmen fühlen wir uns wie an der französischen Cote dÀzur.

St. Kitts – Goldene Strände und Karibikfeeling pur

Der goldene Sand der Frigate Bay begeistert uns auf St. Kitts beim ersten Anblick. Ein weiteres Highlight sind die Häuser aus der Kolonialzeit des 18. Jahrhunderts. Wir besuchen das Clay Villa Plantation House and Gardensund schlürfen einen frischen Rum-Punsch in der Mittagssonne, während wir uns auf einen entspannten Nachmittag beim Schnorcheln freuen.

Auf der Suche nach verschonter Natur und dem Lifestyle der Karibik werden wir hier definitiv fündig. Wir möchten mehr sehen von der saftig-grünen Vegetation und Abenteuer. Dieses wartet mit dem Mount Liamuiga auf uns. Der zum Glück erloschene Vulkan versteckt sich im dichten Dschungel und zeigt, wie natürlich die 168 Quadratkilometer große Insel von St. Kitts ist.

Die Hauptstadt Basseterre an der Südküste wurde 1625 gegründet. Sie ist die erste französische Kolonie in der Karibik, die dauerhaft etabliert wurde. Interessante Sehenswürdigkeiten wie die Brimstone-Hill-Festung oder die Cirabelle-Batikfabrik stehen ganz oben auf unserer To-Must-See-Liste neben dem Menschenaffen-Forschungszentrum und natürlich dem Mount Liamuiga-Krater.

Bahamas – Die Hochburg der Piraten von einst

Die mehr als 700 Inseln der Bahamas versprechen einen erholsamen Aufenthalt, bei dem wir uns wirklich fühlen wie Gott in der Karibik. Nicht mehr als 30 Inseln sind bewohnt und buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Kristallklares Meer, Landkrabben und aufregende Riffe, in denen wir tauchen oder mit dem Glasbodenboot fahren, stehen auf dem Programm, bis wir erschöpft, aber glücklich an einem der herrlichen Strände verweilen.
Der 117.000 Hektar große Central Andros Nationalpark mit dem drittgrößten Riff der Welt, dem Andros Barrier Reef, beeindruckt uns ebenso wie die unbewohnte Insel Little Inagua, an deren Strand die mittlerweile gefährdeten Wasserschildkröten die Eier ablegen.

Nassau ist die größte Stadt, aber auch die Hauptstadt der Bahamas. Imposante Kolonialgebäude aus dem 18. Jahrhundert oder das Piratenmuseum entdecken wir bei einem spannenden Spaziergang durch die belebte Stadt. Die Queen`s Staircase ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Die 65-stufige Treppe wurde von Sklaven gebaut.

Hier erfahren wir auch, warum die Bahamas als Magistrat einer Piraten-Republik gelten.. Niemand geringerer als Blackbeard behauptete dies. Tatsächlich war 1716 die Blütezeit der Piraten, die Nassau nach der Zerstörung durch die spanische Armee wieder aufbauten.

Reiseziele in der südlichen Karibik

Aruba – Faszinierende Flora und Fauna

Aruba ist mit 193 Quadratkilometern die kleinste der ABC-Inseln. Kakteen, Aloepflanzen und die charakteristischen Divi-Divi-Bäume prägen die Landschaft der neun Kilometer breiten Insel. Aruba ist bekannt für ihre kilometerlangen weißen Strände. Sonnenanbeter und Naturliebhaber lieben dieses Eiland, denn es gibt so viel zu tun. Wellness mitten in der Karibik oder Golfen im karibischen Lifestyle. Die Sonne scheint beinahe wirklich jeden Tag. Der Arikok-Nationalpark bereichert die Vielfalt dieses karibischen Traums. Imposante Höhlen und felsige Küsten wechseln mit weißen Dünen, dass wir oftmals vergessen, wo wir gerade sind.

Die Hauptstadt Oranjestad liegt im Süden der Insel. Hier bewundern wir bunte Häuser mit geschnitzten Holztüren und niederländischen Fliesen in schmucken Innenhöfen. Am Floating Market kaufen wir den Händlern ihre Ware direkt vom Boot aus ab. Etwas ungewohnt, aber sehr unterhaltsam und aufregend so einzukaufen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft zeigt sich auf der ganzen Insel, nicht nur in Oranjestad werden wir mit offenen Armen empfangen. Der niederländische Einfluss zeigt sich in der Kultur Arubas und der Architektur in der Hauptstadt, die uns mit Clubs und Bars eine magische Nacht schenkt. Vom California Leuchtturm aus genießen wir einen wundervollen Ausblick über den westlichen Teil Arubas.

Bonaire – Ideal für Naturliebhaber und Wassersportler

Die 288 Quadratkilometer große Insel Bonaire lockt vor allem Taucher und Schnorchler, denn die Unterwasserwelt soll einzigartig sein. Der Geheimtipp unter Tauchern lohnt sich, denn auch wir sind begeistert. Beim Bari Reeftauchen wir und sehen bis zu 50 Meter weit, während wir Muränen und Schildkröten begegnen. Es ist atemberaubend, diese intakte Unterwasserwelt zu erleben. In den Mangrovenwäldern machen wir begeistert mit Kayakfahren und Schnorcheln mit. In dieser einzigartigen Landschaft ist das wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis.

Der Brackwassersee Gotomeer zählt zu den wenigen Brutplätzen karibischer Flamingos. Der Bonaire Marine Park ist bis zu 60 Meter tief und ungefähr 270 Hektar groß. In auserwählten Zonen können Taucher gegen Gebühr tauchen. Weitere Hotspots sind die 1000 Steps im Norden von Bonaire, im Süden Angel City und das Wrack der Hilma Hooker.

Curaçao – Perfekt für Sonnenanbeter und Taucher

Curaçao ist mit knapp 444 Quadratkilometern die größte von sechs Inseln der Niederländischen Antillen. Noch immer ist der niederländische Einfluss deutlich spürbar. Insbesondere in der Hauptstadt Willemstads erinnern Häuser und Plätze an Amsterdam. Die vier sehr unterschiedlichen Ortsteile von Curaçao sind teilweise seit 1997 dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe unterstellt.

Der Seaquarium Beach ist einer der schönsten Strände auf der Insel. Unsere Karibik Kreuzfahrt bietet ja zahlreiche Highlights, sodass uns die Wahl schwer fällt. Konkurrenz bekommt der Strand durch den Cas Abou Beach mit einer künstlichen schwimmenden Insel. Der Hotspot für Taucher und Schnorchler ist Caracasbaai. Aber Vorsicht: Die Korallen haben teils scharfe Kanten. Dennoch tut das unserer Freude keinen Abbruch angesichts des kristallklaren Wassers und dieser unglaublich schönen Vielfalt an bunten Fischen und Korallen.

Etwas außergewöhnlich finden wir die Königin Juliana-Brücke, die mit 56,4 Meter zu den weltweit höchsten Brücken zählt. Die teils noch heute erhaltenen Forts wie das Fort Amsterdam wurde 1635 am Hafeneingang der Bucht von Willemstads erbaut. Das Fort Nassau ist beinahe ursprünglich erhalten und beherbergt heute ein Restaurant, das wir gerne ausprobiert hätten.

Barbados – Little England

Wir entdecken auf Barbados als erstes das Naturwunder der Karibik, denn in Bridgetown besuchen wir eine Höhle, die sich aus kristallisiertem Kalkstein gebildet hat. Die Hauptstadt von Barbados ist auch gleichzeitig der Haupthafen und zeigt in seiner Architektur die Einflüsse der britischen Kolonialvergangenheit. Die Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Teestunde, die uns am Nachmittag erwartet, ist nicht verwunderlich, denn den Beiname Little England verdankt Barbados den Briten und auch der Nationalsport ist Cricket.

Martinique – Die Insel der Blumen

Fort de France, die Hauptstadt von Martinique bezaubert uns durch die idyllische Lage. Sie befindet sich an der Spitze von einer großen Bucht und das historische Ambiente mit engen Gassen macht unseren Aufenthalt sehr romantisch. Im Norden begeistern uns schwarze Sandstrände und am Fuße des erloschenen Vulkans Mont Pelée wandern wir durch den Urwald. Im Süden hingegen glitzern die Strände verführerisch goldgelb. Die Insel der Blumen bietet eine Vielfalt an exotischen Blumen wie Flamingoblumen, Bougainvillea oder Papageienschnabel. In der Bucht von Saint-Pierre tauchen wir und stellen fest, dass die Schönheit der Insel auch unterhalb der Wasserlinie unbeschreiblich schön ist. Ob quer durch den Urwald oder sich bei kreolischer Küche verwöhnen lassen. Der Abschied von Martinique fällt uns schwer, aber vielleicht gewöhnen wir uns an das karibische Flair und möchten keinen Moment missen.

Grenada – Wasserfälle, Vulkankratersee und Natur pur

Grenada zählt nicht zu Unrecht zu den schönsten Hafenstädten in der Karibik. Türkisblaues Meer, einsame Buchten, romantische Wasserfälle und Regenwald empfangen uns in einem Postkartenpanorama, das uns überwältigt.
In der Hauptstadt Saint Georges besuchen wir einen bunten Markt in renovierten Gewürzhallen und können uns an dem Treiben kaum satt sehen. Wir kehren der schönsten Hauptstadt der Antillen aber rasch den Rücken, denn im Landesinneren warten alte Plantagen wie die River Antoine Rumfabrik darauf entdeckt zu werden. Auf Grenada gibt es drei Vulkankraterseen. Das ist außergewöhnlich hier, aber auch historische Forts wie Fort Frederick oder botanische Gärten wie Bay Garden in St. Pauls zeigen uns anschaulich die Vielfalt an Landschaft, Natur und kulturellem Erbe Grenadas. Einer der schönsten Strände ist der Morne Rouge Bay, wogegen der Grand Anse Beach der bekannteste Strand dieser karibischen Trauminsel ist. Hier finden wir auch die Hauptquelle von Gewürzen wie Zimt, Kakao oder Muskat.

Reiseziele in der westlichen Karibik

Grand Cayman – Schatzsucher aufgepasst!

Grand Cayman, die größte der drei Cayman Islands, ist 197 Quadratkilometer groß. Die ehemalige Piratenhochburg lockt uns mit Traumstränden wie dem Seven Mile Beach, einem Strand mit Korallensand und vielen Bars und Hotels. An der Nordseite der Insel geht es am Rum Point Beach etwas entspannter und ruhiger zu.

Die Hauptstadt George Town ist das Finanzzentrum schlechthin. Sehenswert finden wir das Cayman Maritime and Treasure Museum, in dem wir mehr über Kolumbus, die Geschichte der Piraterie oder der modernen Schatzsuche erfahren. Ein außergewöhnliches Highlight ist Stingray City. Die Sandbank liegt im North Sound und wer schon immer mal Rochen streicheln wollte wie wir kann das hier wahrhaftig erleben.

Belize – Reizvolle Insel für Entdecker

In Belize warten Abenteuer und Karibikfeeling pur auf uns. Die Kontraste überwältigen uns beinahe, denn es gibt hier noch frei lebende Jaguare im Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary Park, aber auch Orchideen und riesige Mangrovenwälder im Shipstern Natur Reservat. Die vorgelagerten Inseln, die Cayes, sind ein Highlight auf Belize. Im Süden der Insel wandern wir auf den Spuren der Maya. Viele der Tempel sind vom Regenwald überwuchert. Die Hauptstadt Belize City entstand im 17. Jahrhundert als Holzfällersiedlung. Heute schmückt sich die Stadt mit kolonialen Bauten und dem größten Zoo, dem Belize Zoo.

Haiti – Dem Atem der Drachen lauschen

Haiti lockt mit unberührten Stränden, Korallenriffen und exotischen Pflanzen. Im Norden von Haiti befindet sich die Zitadelle Cap Haitien, die wir schon von weitem aus entdecken. Angeblich soll hier in der Nähe auch das Schiffswrack liegen, mit dem der bekannte Seefahrer Columbus Hispaniola entdeckt hat. Wirklich überwältigend sind die Sonnenuntergänge. Rotes Gold fließt über Land und Meer, atemberaubend.

Labadee ist nicht nur bei Sonnenanbetern sehr beliebt, denn der weiße Sandstrand und kristallklares karibisches Meer sind schon fast Postkartenklischee und so nutzen wir die Gelegenheit, auszureiten. Ein unvergessliches Erlebnis am Rücken eines Pferdes diesen Strand entlangzureiten. Mehr Adrenalin jagt uns später die Drachenatem Zip Line ein, mit der wir die mit 800 Meter weltweit längste Seilrutsche ins Tal gleiten. Mit 80 km/h fliegen wir über die einzigartige Fauna und Flora Haitis. Beim Drachenatem Aussichtsfelsen lauschen wir dem Atem des Drachen, wenn das Wasser aus den Felsen fließt.

Jamaika – Das Quellenland

Jamaika überrascht uns durch kontrastreiche Begegnungen. Einerseits gibt es malerische Landschaften mit Wasserfällen und Urwäldern, andererseits ist hier die Heimat des Reggae und des Rums. Die Heimat von Rum ist wohl Montego Bay. Neben Rum werden hier Edelhölzer, Bananen und Kaffee exportiert. Auf der Inselgruppe Bogue Islands befinden sich Austernzuchtanlagen.

In Falmouth besuchen wir das Bob-Marley-Museum, dem König des Reggae und lernen Jerk, die traditionelle Handwerkskunst kennen. Die warmen Lagunen sind Erlebnisse für Körper, Geist und Seele. Wer noch nie Horse Swimming machen konnte, ist hier genau richtig. Wir sind begeistert, auch wenn es anfangs ungewohnt scheint, auf dem Pferderücken ins warme Wasser zu traben.
Ocho Rios im Osten von Jamaika lockt mit den Dunn`s River-Falls, kaskadenartigen Wasserfällen, die uns einen unvergesslichen Abschied von dieser traumhaft schönen Karibikinsel bereiten.

Kreuzfahrt Mittelmeer – Mediterranes Flair und Erholung sind vorprogrammiert

Alicante – An der levantischen Küste

An der Costa Blanca liegt Alicante zu Füßen der Burg Santa Bárbara. Die Burg ist maurischen Ursprungs und wir genießen ein unglaubliches Panorama von hier oben. Sehenswerte Hotspots in der belebten Hafenstadt sind die palmengesäumte Promenade Esplanada de España sowie das Archäologische Museum der Provinz im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses San Juan de Dios.

Antalya – Am Taurusgebirge

Antalya an der türkischen Südküste ist für uns ein guter Ausgangspunkt, um Side und Alanya zu entdecken. Der antike Hafen befindet sich unterhalb der malerischen Altstadt, in der uns das Wahrzeichen der Stadt erwartet: Das Minarett der Yvli-Minare-Moschee ist 38 Meter hoch. Leider ist die Stadtmauer relativ zerstört, aber die Besichtigung vom Hadrianstor können wir nur empfehlen.

Barcelona – Römer, Moderne und Avantgarde

Die Hauptstadt von Katalonien verspricht kunsthistorisches Erbe und UNESCO-Weltkulturerbe von Künstlern wie Antoni Gaudí mit der Basilika Sagrada Familia, dem Wahrzeichen Barcelonas. Die faszinierende Metropole an Meer lädt uns ein, innezuhalten. Die Kathedrale La Seu im Gotischen Viertel schenkt im Kreuzgang wohltuende Kühle und Stille. Das Kloster von Pedralbes aus dem 14. Jahrhundert zählt zu den schönsten Klosteranlagen katalanischer Gotik. Vom Castell de Montjuïc aus haben wir einen grandiosen Ausblick über die Stadt und besuchen anschließend das Militärmuseum. Der Torre Agbar ist ein 142 Meter hoher Büroturm, der nachts in den herrlichsten Farben leuchtet.

Bari – Apuliens Landeshauptstadt

In Bari flanieren wir durch die Neustadt mit Straßenzügen, die an ein Schachbrett erinnern. Die charmante Altstadt von Bari verzaubert uns mit verwinkelten Gassen und einem Hauch von Nostalgie. Sehenswert sind die Basilika San Nicola sowie das Archäologische Museum, das im Palazzo Ateneo beheimatet ist.

Bilbao – Am Golf von Biskaya

Bilbao überrascht uns mit modernen Straßenzügen und einzigartiger Architektur.

Urban und zugleich ein herrliches Reiseziel für Sonnenanbeter ist diese Metropole am Golf von Biskaya. Herrliche Strände und steile Küsten reizen, entdeckt zu werden und das tun wir gerne.
Zuvor besuchen wir das Guggenheim-Museum Bilbao und machen einen kurzen Stopp in San Sebastián.

Cádiz – Europas älteste Stadt

Die befestigte Altstadt liegt direkt am Meer und ist von einer weitläufigen Promenade umsäumt, an der wir die Kulisse von Cádiz genießen. Viele der imposanten Gebäude, die wir bewundern, stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Kathedrale von Cádiz besteht aus Sandstein. Das Wahrzeichen der Stadt des Lichtes ist der Torre Tavira. Der 45 Meter hohe Barockturm mit seinen roten Verzierungen ist weithin zu sehen, denn seit dem 18. Jahrhundert thront er am höchsten Punkt der bezaubernden Stadt am Meer.

Cagliari – Die sardische Hauptstadt

Cagliari, die Capitale, wurde auf sieben Hügeln erbaut und diente in der Römerzeit als wichtiger Umschlagplatz für Waren. Ein historischer Rundgang durch die Altstadt führt uns an der Bastion von Saint Remy, dem archäologischen Museum und dem Römischen Amphitheater vorbei. Am Stadtrand finden wir einen ruhigen Platz zum Entspannen, bevor wir den Botanischen Garten und die Kunstgalerie in Cagliari besuchen.

Cannes – Das einzigartige Flair der Côte d’Azur

Zugegeben, wir sind neugierig auf die Stadt der Schönen und Reichen. Das einstige Fischerdorf hat sich verändert und überwältigt mit Nobelboutiquen und Luxushotels, die sich an der berühmten Meile, dem Boulevard de la Croisette, reihen. Hier gilt das Motto, sehen und gesehen werden und so versäumen wir es nicht, uns unter das Volk zu mischen und ein bisschen mondäne Lebensfreude einzuatmen, bevor wir unsere Kreuzfahrt im Mittelmeer, fortsetzen.

Cartagena – An der Costa Colida

Im Südosten Spaniens wartet Cartagena mit einem der größten Häfen Spaniens auf uns. Bei angenehmen Temperaturen erleben wir die ehemalige mittelalterliche Stadt, die wir von der Burg Castillo de la Concepcion aus entdecken. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf das römische Theater. Im Hafen liegt ein U-Boot aus dem 19. Jahrhundert, aber wir interessieren uns mehr für die historischen Schätze wie das Rathaus oder das Gran Hotel.

Casablanca – der legendäre Ruf der größten Stadt Marokkos

 

Casablanca ist das wichtigste Zentrum für Handel und Industrie in Marroko und Nordafrikas größter Hafen. Umso lebendiger ist das Treiben um uns herum, während wir die Stadt an der Atlantikküste für uns entdecken möchten. Verwinkelte Gassen und imposante Gebäude lassen erahnen, dass unser Hang zur Romantik nicht nur wegen des gleichnamigen Films hier auf fruchtbaren Boden stößt.

Civitavecchia/Rom – Der größte Seehafen im Latium

Knapp 69 Kilometer von Rom entfernt ist der ehemalige Kriegshafen noch heute ein bedeutender Hafen. Reizvolle Ziele auf unserer Liste sind das Museo Nazionale Archeologico mit Fundstücken des antiken römischen Hafens sowie der Terme Taurine, die am Stadtrand von Civitavecchia lag. Die Ausgrabungen haben unsere Fantasie angeregt, wie die Stadt einst ausgesehen haben mochte. Die Fontana Vanvitelli ist ein Brunnen, der im 18. Jahrhundert in die Mauern eingefasst wurde.

Dubrovnik – Die Perle der Adria

Wir freuen uns auf den einstigen Handelshafen Venedigs. Die fünf Festungsanlagen, 16 Türme und die 1.940 Meter lange Stadtmauer, auf denen wir sogar spazieren gehen können, zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die historische Altstadt erreichen wir über die Stradun, die von mittelalterlichen und barocken Gebäuden gesäumt ist. Die Festung Lovrjenac gilt als Wahrzeichen von Dubrovnik und für die Freiheit. Nach so viel Kultur genießen wir ein erfrischendes Bad in der Adria und kosten die süddalmatinischen kulinarischen Spezialitäten.

Funchal – Strelizien und Korbschlittenfahrten erwarten Sie!

Die Hauptstadt von Madeira lockt uns mit ihrer Blumenpracht, die wir im botanischen Garten in Monte inklusive Panoramablick auf Funchal ausgiebig kennenlernen. In der Kirche Nossa Senhora do Monte befindet sich das Grab des letzten österreichischen Kaisers, Kaiser Karl I. Sehr impulsiv und lebendig erleben wir die Markthalle von Funchal. Nicht nur hier sind die typischen blauen Fliesen an den Fassaden zu bewundern. Von Monte hinab geht es am schönsten mit dem Korbschlitten. Die Fahrt ist ein Erlebnis für uns und macht unheimlich Spaß.

Gibraltar – Der britische „Fels im Mittelmeer“

Wir freuen uns auf Gibraltar, deren Magnet für uns der Upper Rock, der Felsen mit den freilebenden Berberaffen ist. Die Fahrt mit dem Minibus über enge, steile Straßen ist ein Abenteuer, aber Gibraltar so zu erleben hat seinen ganz besonderen Reiz. In der Tropfsteinhöhle St. Michael`s Cave birgt eine Überraschung. Die Main Street durchkreuzt beinahe die gesamte Stadt. Hier gibt es den Großteil der Geschäfte, aber auch Pubs und Hotel, bei denen der britische Einfluss deutlich wird. Vom Affenfelsen aus sehen wir die Meeresenge von Gibraltar und bis hinüber nach Marokko zum Atlasgebirge.

Korfu – Die Insel der Kaiserin Sissi

Korfu überwältigt uns mit einer üppigen Vegetation aus Olivenbäumen und Zypressen sowie seinen schönsten Stränden und Buchten.

Das Urlaubsrefugium der Kaiserin Schloss Achillion ist nur eine Stätte, an der die österreichische Kaiserin wohl ihre Spuren hinterlassen hat. Im Schlosspark Mon Repros spazieren wir und genießen den Aussichtspunkt Kanoni, von wo aus wir auf die sogenannte „Mäuseinsel“ blicken.
Traditionelle Produkte wie Oliven oder Olivenseife sind unsere begehrten Souvenirs, bevor es Richtung Kreuzfahrtschiff geht.

Korsika – Das Gebirge im Meer

Wer das Wandern liebt, ist in Korsika mit knapp 2.700 Metern Höhe genau richtig. Wir verlieben uns in die karge und dennoch berührende Landschaft Korsikas, die vielfältiger nicht sein könnte. Almwiesen, Kiefern, Granitfelsen und Wacholder prägen die Landschaft, während wir uns in den Wildbächen erfrischen und uralten Hirtenpfaden folgen. Dazwischen stoßen wir auf historische Dörfer und fühlen uns in die Vergangenheit versetzt. In Calvi wiederum finden wir herrliche Strände und genießen das typische Kreuzfahrerelixier, Meer!

Kotor – Der Fjord in der Adria

Man muss nicht in den hohen Norden, um den Zauber der Fjorde zu erleben. In der Bucht von Kotor empfängt uns die dalmatinische Küste Montenegros mit Meeresbuchten, in denen einst Seeräuber ihr Unwesen trieben. Das Bindeglied zwischen Okzident und Orient ist noch heute sichtbar vom venezianischen Glanz umhüllt. Kotor steht seit 1979 auf der Liste der UNESCO und bietet eine faszinierende Landschaft, die wir gern länger erkunden möchten.

Kreta – Sonnenschein pur und Panoramablicke vom Gipfel

Kreta ist immer eine Reise wert, denn die tiefen Schluchten und die Gastfreundschaft der Griechen überzeugen uns rasch. Ein ganz besonderes Highlight ist der venezianische Hafen in Chania. Die Strände Kretas sind kilometerlang und wer fernab des Meeres das Landesinnere entdecken möchte, erklimmt den Gipfel des Psiloritis mit einer Höhe von 2.456 Metern.

La Valletta – Die Kulturhauptstadt 2018

Valletta ist EU-weit die kleinste Hauptstadt und gehört seit 1980 zum UNESCO-Welterbe. Maltas schönste Stadt mit seinen gerade verlaufenden Straßen wurde am Reißbrett geplant und ist von Festungsmauern umgeben. Vom Barrakka Gardens aus haben wir einen herrlichen Blick auf den Grand Harbour und den Naturhafen Marsamxett. Fixpunkte unserer Besichtigung sind der Großmeisterpalast des Malteserordens und die St. John`s Co-Cathedral. Viele Paläste auf Malta wurden im 16. Jahrhundert vom Malteserorden beauftragt.

Lissabon – Charisma, Nostalgie und Architektur auf höchstem Niveau

Die charismatische Hauptstadt von Portugal am Ufer des Flusses Tejo zu entdecken, fordert uns Engagement ab. So viel ist hier zu besichtigen, dass wir uns gleich für eine Fahrt in der legendären Tram Nummer 28 entscheiden. Staunend fahren wir mit der altehrwürdigen Straßenbahn durch historische Viertel wie Graca, Alfama, Baixa Chiado und San Bento.

Vor der Estrella Basilika heißt es aussteigen. Immer wieder entdecken wir Aussichtspunkte, die uns einen neuen Blickwinkel auf diese faszinierende Stadt schenken. Enge Straßen führen durch das antike Viertel Lissabons, Alfama. Heute zeigt sich der Ortsteil modern und sehr lebendig.
Das Baixa Viertel bezaubert durch prächtige Plätze, wo Portugals Reichtum im 18. Jahrhundert spürbar wird. Am Praça do Comercio wurden einst die Kolonialwaren verkauft. Weitere Highlights sind die Ponte 25 de Abril Hängebrückeund die Kathedrae Sé de Lisboa. Der Turm von Belem ist das berühmteste Wahrzeichen Lissabons.

Marseille – Die älteste Stadt Frankreichs

Marseille überrascht uns trotz der Größe mit dörflichem Charakter. Das Tor zur Provence verführt uns mit seinen kleinen Buchten und der wunderschönen Basilika Notre-Dame-de-la-Garde. Im Palais Longchamp besuchen wir das Museum für schöne Künste und sind fasziniert vom Palais du Pharo, dem mystischen Palast von Napoleon III. Das 17 Hektar große Schloss Borély lädt uns zum Spazierengehen ein. Gerne verweilen wir am See, flanieren durch Gärten im französischen Stil und entdecken einen wunderschönen Rosengarten.

Neapel – Am Golf von Neapel

Die Stadt liegt am Fuße des Vesuv und ist bereits seit dem 18. Jahrhundert ein Touristenmagnet. Wie können wir uns da ihrem Charme entziehen. Interessant ist die Besichtigung eines unterirdischen Höhlensystems und der Katakomben. Nicht verwunderlich angesichts der engen Gassen in der Altstadt, dass diese UNESCO-Weltkulturerbe ist. Wir sehen in der Ferne Capri und Ischia, schwärmen von den archäologischen Ausgrabungen des sagenhaften Pompeji und träumen in der Bucht von Neapel, hier länger verweilen zu dürfen.

Palermo – Bella Sicilia

Die Hauptstadt Siziliens ist typisch italienisch: Laut, chaotisch und liebenswert. Trotz mancher Missstände sind wir entzückt über diese herrliche Stadt mit ihrem prächtigen Dom, La Cattedrale und das Opernhaus Teatro Massimo mit den vielen Säulen beeindruckt uns sehr. Wir entdecken die Quattro Canti, eine Straßenkreuzung mitten im Zentrum von Palermo und besuchen die Barockkirche San Domenico auf der Piazza San Domenico, in deren Mitte eine Marienstatue steht.

Split – Im Herzen von Dalmatien

Split begeistert uns mit einem vielfältigen Angebot. Der Palast des Diokletian zählt seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die römische Epoche ist sichtbar hier. Die Strände locken uns mit hervorragender Wasserqualität. Besonders der Bakvice Strand gefällt uns sehr gut. An der Uferpromenade Riva passen wir uns dem Schlendrian anderer Urlauber an und genießen das Ambiente im Fischmarkt am Marmontova. Vom Stadtpark Marjan aus erleben wir Split von seinem höchsten Punkt und erleben ein unvergessliches Panorama der Stadt und der umliegenden Inseln.

St. Cruz de Tenerife – Kanarische Badefreuden

Die Hauptstadt von Teneriffa verfügt über den größten Seehafen Spaniens und erobert mit der Flaniermeile Rambla de Santa Cruz sofort unser Kreuzfahrerherz. Das Wahrzeichen der Insel ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Conceptión Chania mit fünf Kirchenschiffen. Der Parque Maritimo ist eine riesige Badeanlage mit Bassins, Beeten und einem Direktzugang zum Meer. Der Strand Las Teresitas ist blendend weiß und lädt zum Sonnenbaden ein.

Valencia – Zwischen Vergangenheit und Moderne

Von Römern gegründet ist Valencia heute eine sehr moderne Stadt mit einer wunderschönen Altstadt. Die beiden Türme Torres de Quart und Torres de Serranos aus der späten Gotik prägen das Stadtbild Valencias. Das Wassergericht Tribunal de las Aquas wurde zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Uns faszinieren die verschiedenen Baustile in der pittoresken Altstadt wie die Plaza de la Almoina oder die Basilika de la Virgen. Ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde die Seidenbörse mit ihren Wasserspeiern und Skulpturen.

Venedig – La Serenissima

Über 120 Inseln prägen das Stadtbild der Lagunenstadt. Die einstige Seemacht mit dem geflügelten Löwen von San Marco als Wappentier weckt auch heute unsere Fantasie. Die Rialtobrücke ist die älteste von vier Brücken, die sich über den Canal Grande spannen. Wir besuchen das ursprüngliche Viertel der Juden, das Il Gheto. Fixpunkte unserer Besichtigungstour sind der Palazzo Ducale und die Piazetta San Marco mit dem Campanile. Sehenswert ist die Basilica San Marco, wo wir die Schatzkammer und ein goldenes Altarbild, die Pala d` Oro besichtigen. Abschließend überlegen wir eine Gondelfahrt über den Canal Grande, die bei einem Besuch in Venedig einfach nicht fehlen darf.

Zadar – Das Tor nach Dalmatien

Die Altstadt von Zadar lockt mit römischen Bauwerken, romantischen Stadttoren und vielen Cafes. Wir schwanken zwischen Entspannung an einem der herrlichen Strände Zadars oder einer Besichtigung der sogenannten Meeresorgel, die durch ins Ufer verbaute Rohre durch den Wellendruck ertönt. Am Abend möchten wir unbedingt Pozdrav Suncu besuchen, wo auf dem Platz eine 22 Meter große Scheibe erleuchtet wird. Romantik pur. Das Leben der Bewohner spielt sich auf dem Volksplatz Narodni Trg. Ab. Hier befindet sich auch das Gebäude der Stadtwache, der Gradska straza.

Kreuzfahrt nach Norwegen – Mitternachtssonne, Nordlichter und Nordkap

Alesund – Norwegische Stadt mit Jugendstil-Flair

Die Hafenstadt Ålesund begrüßt uns mit vorgelagerten Inseln und dem Stadtberg Aksla. Kaum legen wir an, erklimmen wir über 418 Stufen vom Stadtpark aus diesen Berg und genießen einen herrlichen Blick über die norwegische Stadt. Im Ålesund Museum erfahren wir spannende Details über die Geschichte dieser skandinavischen Stadt, die eine der beliebtesten Ziele der Reisenden auf einer Kreuzfahrt nach Norwegen ist. Das Stadtbild von Ålesund wird von seinen vielen Kirchen geprägt. Eine der schönsten ist die aus Naturstein gebaute Ålesund Kirche.

Andalsnes – Alpenstadt am Fjord

Der kleine idyllische Ort Åndalsnes liegt am Isfjord. Fasziniert von der 1.700 Meter hohen Trollwand, die höchste Steilwand Europas, fassen wir es kaum, dass viele Kletterer hier ihr Glück wagen. Die atemberaubend steile Wand fällt tausende Meter ab. Die Trollstigen eine spektakuläre Serpentinenstraße mit 11 Haarnadelkurven überwältigt uns mit tollen Panoramen in die Gebirgslandschaft und den Stigfoss Wasserfall. Åndalsnes ist ein Hotspot für Kletterer und Bergsteiger, die neben der freien Natur auch im Museum Norsk Tindesenter tolle Möglichkeiten zum Klettern finden. Eine der schönsten Bahnstrecken Norwegens ist die Raumabanan, die in Åndalsnes endet.

Bergen – UNESCO-Weltkulturerbe

Bergen, das Tor zum Reich der Fjorde, liegt im Westen Norwegens am Inneren Byfjord, umrahmt von sieben Hügeln. Beliebtes Ziel, auch von uns, ist das Hafenviertel Bryggen. Hier staunen wir über bunte Häuser und den belebten Fischmarkt am Hafen. Vom Zentrum fahren wir mit der Seilbahn auf den Fløien. Von diesem Berg aus erwartet uns eine tolle Aussicht auf die norwegischen Fjorde. Bergen ist übrigens die zweitgrößte Stadt Norwegens und ist allein schon wegen eines Status als UNESCO-Weltkulturerbe ein Fixpunkt für uns.

Bodø – Hauptstadt der Seeadler

Das scheinbar verträumte Bodø macht uns bewusst, wie hoch oben im Norden wir sind. Hier beginnt der Saltstraumen, der mächtigste Gezeitenstrom der Welt. Die Lofoten sind mit einer Bootsfahrt von Bodø aus schnell zu erreichen. Im Winter müssen wir nicht lange auf das Nordlicht warten. Kjerringøy, ein alter Handelsposten in der Nähe, ist der besterhaltene Seehafen Norwegens. Die zerklüfteten Gipfel machten die Stadt zu einem hervorragenden Lebensraum für die Weißschwanz-Seeadler, die hier den höchsten Bestand weltweit nutzen.

Eidfjord – Am Tor zum Hardangerfjord

Eidfjord liegt nur 30 Autominuten vom berühmten Hardangerfjord entfernt. Uns begeistert die Gastfreundschaft der Einwohner, die in der Hochebene der Hardangervidda ein authentisches Naturerlebnis vor der Haustür genießen. Weitere Ausflugsziele sind der Wasserfall Vøringsfossen und Städte wie Voss oder Bergen. Das Sima Kraftwerk zählt zu den größten europäischen Wasserkraftwerken.

Im Hardangervidda Naturzentrum Eidfjord erfahren wir mehr über Natur, Klima und Umwelt Norwegens. Interaktive Stationen und Dioramen sorgen für einen abwechslungsreichen Besuch. Wer Lust auf einen Adrenalinkick hat, kann sich beim Wasserfallspringen, Eisklettern oder beim Wildwasser-Kajaking mit den norwegischen Naturkräften messen.

Flåm – Idyllisch am Aurlandsfjord

In Flåm sind Abenteurer gefragt. Der idyllische Ort ist Startpunkt für eine Fahrt mit der Flambahn, über die wir im Flaamsbana Museum spannende Fakten erfahren. Zuvor genießen wir eine Fahrt an Wasserfällen und Serpentinen vorbei. Highlight sind die vielen Fjordtouren sowie die Beobachtung von Schweinswalen und Robben. Auch hier können wir uns an der einzigartigen Landschaft Norwegens mit Fjorden, atemberaubenden Bergpanoramen und Natur pur kaum satt sehen.

Florø – Die westlichste norwegische Stadt

Die Fischereistadt Florø liegt an der Westküste von Norwegen. Hier dominiert der Fisch, vor allem der Hering, der hier gefangen, verarbeitet und verschifft wird. Die langgestreckte Halbinsel ist der westlichste Punkt von ganz Skandinavien. Es ist ein eigenartiges Gefühl hier zu stehen und zu wissen, weiter westlich geht es nicht mehr. Die Stadt liegen zwischen Ålesund und Bergen.

Geiranger – Hotspot ist der spektakuläre Geirangerfjord

Wir lieben Fjorde und Wasserfälle, aber beim Geirangerfjord erstarren wir in Ehrfurcht. Der unter dem Schutz der UNESCO stehende Fjord ist umrahmt von Wasserfällen, tiefgrünen Tälern und imposanten Berggipfeln. Besonders beeindruckend sind die Sieben Schwestern, de syv søstrene, sowie der Brautschleier, Brudesløret. Wir nützen die Gelegenheit, dieses einzigartige Naturspektakel bei einer Kajakfahrt zu erleben. Sportlich ambitionierte Kreuzfahrer kommen hier voll auf ihre Kosten, denn das Sportangebot reicht von Rafting bis hin zu Angeln oder Radfahren. Seine einzigartige Form verdankt der Geirangerfjord der letzten Eiszeit.

Hellesylt – Idylle pur

Hellesylt liegt am Seitenarm vom Storfjord und verdankt seine Bekanntheit wohl dem Umstand, dass hier mehrmals am Tag die Autofähre zum Geirangerfjord ablegt. Der kurze Zwischenstopp in dem idyllischen kleinen Ort tut gut, um die vielen Eindrücke zu ordnen und sich ungestört der Schönheit dieses Landes zu widmen.

Honningsvåg – Auf dem Nordkap

In Honningsvåg angekommen, werden wir unruhig. Wir sind nur noch 34 Kilometer vom Nordkap entfernt. Zuvor besuchen wir das charmante Fischerdorf Skarsvåg, das wohl nördlichste Dorf weltweit. Honningsvåg liegt malerisch in einer Bucht, genau genommen sogar nördlicher als Hammerfest. Von dort brechen wir mit dem Bus zum lang ersehnten Nordkap auf. Hartgesottene Kreuzfahrer machen sich 18 Kilometer auf den Weg zum waschechten Nordkap, dem Knivsjelodden. Wir hoffen auf günstige Bedingungen, um die Aurora Borealis live zu erleben. Wie wichtig der Fischfang für die Region ist, zeigt sich mit dem Ausbildungszentrum für finnmärkische Fischwirtschaft, das hier ansässig ist.

Kristiansand – Die Hauptstadt des Südland

 

Kristiansand im Fylke Vest-Agder ist die Hauptstadt vom sogenannten Südland. Geschichtsinteressierte Kreuzfahrer wie wir besuchen mit Begeisterung das Kristiansand Kanonenmuseum in der Batterie Vara. Im Kristiansand Museum erfahren wir viel über die Geschichte dieser norwegischen Stadt und erfreuen uns beim Spaziergang an der Strandpromenade oder dem Ravnedalen Naturpark.

Lofoten – Die ungezähmten Inseln

Die Lofoten sind ein Reiseziel, das viele Passagiere der Kreuzfahrtschiffe ans Deck treibt. Wir staunen über die unberührte Natur, die für sportliche Aktivitäten wie Skifahren, Rafting und Angeln ideal ist. Übrigens gelten die Lofoten als Hotspot unter den Surfern. Die schmucken Dörfer verzaubern uns. Später erfahren wir im Lofotr Wikingermuseum in Borg mehr über die Traditionen und dass ein Rorbu eine alte Fischerhütte ist. Das Haus, in dem das Museum ist, gilt als größtes Langhaus, das aus dieser Zeit entdeckt wurde. Stockfisch ist hier eine bekannte Spezialität. Noch heute ist der Fischfang hier sehr wichtig. Je nach Reisezeit freuen wir uns auf die Mitternachtssonne oder das Nordlicht. Egal zu welcher Zeit wir dort wären, die Lofoten sind ein unvergessliches Reiseziel auf unserer Norwegen Kreuzfahrt.

Molde – Die Rosenstadt

Molde liegt am Nordufer des Moldefjord. Die moderne Stadt trägt ihren Zusatz Rosenstadt nicht zu Unrecht, denn wir erfreuen uns an einer Vielzahl an bezaubernden Gärten und Parks in der norwegischen Stadt. Aufgrund seiner hervorragenden Lage sind Norwegens Sehenswürdigkeiten auch von hier gut zu erreichen. Die Trollstiegen Panoramastraße oder das Romsdalsmuseum sind interessante Ausflugsziele in der Nähe. Das Freilichtmuseum zeigt mit mehr als 40 Gebäuden Norwegens Geschichte und schenkt uns einen Einblick in den Alltag der letzten Jahrhunderte.

Vom Hausberg Varden aus genießen wir einen wunderschönen Blick auf unser Kreuzfahrtschiff. Ein weiteres Highlight ist die Fahrt über die Atlanterhavsveien, die Atlantikstraße. Das „Bauwerk des Jahrhunderts“ führt über Brücken, Inseln und Dämme von Molde nach Kristianssund. Über die Atlantikstraße und einer kurzen Bootsfahrt besuchen wir die Insel Håholmen.
Die restaurierte Fischersiedlung ist ein Projekt von Ragnar Thorseth, einem Weltumsegler, der uns hier auch interessante Fakten über die Wikingerschiffe verrät. Abschließend schlendern wir an der Promenade entlang.

Nordfjord – Ein Wunder der Natur

Der Nordfjord ist malerisch umrahmt von Bergen, die bis zu 1.400 Meter in die Höhe ragen. An der Ost- und Südseite befindet sich das höchste Gebirgsmassiv von Norwegen, der Jotunheimen. Der Fjord fasziniert uns. Er mag mit einer Tiefe von 565 Metern und einer Länge von 106 Kilometern nicht so beeindruckend sein wie der Geirangerfjord, aber der Anblick strahlt eine tiefe Ruhe aus. Nur ein paar Kilometer vom Nordfjord entfernt liegt der tiefste europäische Binnensee, der Hornindsdalvatnet.

Oslo – Die Hauptstadt Norwegens bietet spannende Zeitrei

Oslo liegt malerisch am Ende des Oslofjords und besticht mit einer überwältigenden Naturkulisse. Der bekannte Holmenkollen gilt als älteste Skisprungschanze weltweit. Zu den Sehenswürdigkeiten, die wir voller Neugier besuchen, zählt die mittelalterliche Burg Akershus im Hafen. Noch heute nutzt die norwegische Regierung diese eindrucksvolle Kulisse für Festivitäten. Das Königliche Schloss und das Rathaus dürfen bei unserer Besichtigungstour nicht fehlen.

Der Vigeland-Park vertreibt uns mit 212 Skulpturen sehr abwechslungsreich die Zeit beim Spaziergehen. Auf der Museumsinsel Bygdøy besuchen wir das Kon-Tiki-Museum, das zu Ehren von Thor Heyerdahl erreicht wurde. Im Fram-Museum nebenan besichtigen wir Ausrüstung und Einrichtungen der Expeditionen von Fridjof Nansen. Auch in Oslo kommen wir nicht um das Wikingerschiffmuseum herum. Eindrucksvoll, diese 20 Meter langen Boote mit eigenen Augen zu sehen.

Olden – Auf zum Brikdsdalsgletscher!

Am idyllischen Innvik-Fjord empfängt uns die Stadt Olden. Von hier aus starten wir zum größten norwegischen Gletscher, dem Briksdalsgletscher im Nationalpark. Olden ist klein, aber fein. Dafür punktet es nicht nur bei uns mit Natur pur. Wasserfälle, Blumen und ein atemberaubend blauer See zu Füßen des Gletschers sind das Aushängeschild von Oldens Landschaft. Mehr Adrenalin gibt es im Tal Lodalen, wenn wir uns den Kjenndel Gletscher zum Ziel machen. Auf dem Rückweg genießen wir eine überwältigende Aussicht vom Bøyabreen Gletscher. Soviel Naturerlebnis, sind wir uns einig, gibt es nur in Norwegen. Schön, dass wir auf einer Kreuzfahrt nach Norwegen soviel Gelegenheiten finden, uns daran zu erfreuen.

Stavanger – Die Universitätsstadt

In Stavanger freuen wir uns auf viele neue Eindrücke. Schon der Skagenkaien, wo wir anlegen, ist eine kleine Sehenswürdigkeit für sich. Unsere Stadtbesichtigung beginnt im Zentrum von Stavanger. Das Stadtbild wird von einem Dom aus dem 12. Jahrhundert dominiert. Idyllisch sind die 170 weiß gestrichenen Holzhäuser, die besterhaltene Holzhaussiedlung in Europa. Viele Fjorde begeistern uns, vor allem der Lysefjord mit einer Tiefe von bis zu 500 Metern.

Vom Preikestolen, einer atemberaubenden Aussichtsplattform, erleben wir Stavangers Schönheit aus einer Höhe von ungefähr 600 Metern. Auch Norwegen hat Strände wie zum Beispiel den Solastrand, der neben den Fjorden ein reizvolles Ziel unserer Besichtigung ist. Wie wichtig Öl und Energie für Stavanger und die Region sind, erfahren wir im Norwegischen Erdölmuseum.

Tromsø – Das Tor zur Arktis

Unsere Geduld ist aufgebraucht, denn mit Tromsø erreichen wir die größte Stadt im Norden Norwegens. Hier haben wir die besten Chancen, Nordlichter zu beobachten und sind überrascht, wie vielseitig sich die Stadt am Eismeer präsentiert: Kultur, Mitternachtssonne, kulinarische und internationale Spezialitäten, sportliche Aktivitäten wie Hundeschlittenfahren oder Outdoor pur. Hier könnten wir länger verweilen. Viele Expeditionen in arktische Regionen starten von Tromsø aus, weshalb diese faszinierende Stadt im hohen Norden auch Tor zur Arktisgenannt wird.

Trondheim – Die Stadt der Festivals und Fahrräder

Bis 1217 war Trondheim die Hauptstadt Norwegens. Der frühere Name der Stadt Nidaros spielt sich im Nidarosdom, der seit beinahe 1000 Jahren ein Wallfahrtsort ist. Wir stellen allerdings rasch fest, dass die drittgrößte Stadt in Norwegen sehr verschiedene Gesichter zeigt. Studenten lieben Trondheim, das ein Radfahrparadies ist. Auch wir beschließen die Stadt mit Rädern zu entdecken. Die Altstadt Bakklandet besticht durch typisch skandivinavische Häuschen. Kulinariker kommen hier voll auf ihre Kosten, denn hier findet alljährlich das größte Spezialitäten- und Bierfestival Norwegens statt. Die Liebe zum Essen und Trinken zeigt sich in der Trondheimer Brauerei sowie in vielen Restaurants und Cafes.

Ulvik – Norwegische Natur in Vollendung

Ulvik liegt am nördlichen Ende des Ulviksfjords, der ein Nebenarm des beliebten Hardangerfjords ist. Steil abfallende Felswände umrahmen den idyllischen Ort. Ulvik ist ein guter Startpunkt für Langlauftouren oder Wanderungen. Von hier könnten wir auch die Hochgebirgsregionen in Aurland und Hol optimal erreichen. Wieder einmal genießen wir friedliche Naturerlebnisse des Nordlandes und sind glücklich, diese unberührte Natur unbeschwert erleben zu dürfen.

Kreuzfahrt in die Ostsee – Die Perlen der Ostsee entdecken und genießen

Stockholm – Venedig des Nordes

Die Hauptstadt von Schweden liegt malerisch zwischen der Ostsee und Mälärsee. Als größte Stadt Schwedens erwarten uns über 70 Museen und viele Sehenswürdigkeiten sowie kulturelle Highlights der schwimmenden Stadt. Die Altstadt Stockholms, die Gamla Stan, befindet sich auf der Insel Stadsholmen. Hier wird die 750jährige Geschichte der Stadt der 14 Inseln lebendig. Wir entdecken die schmalste Gasse und besuchen das Vasa-Museummit einem hölzernen Kriegsschiff, während wir an alten Kaufmannshäusern, Speichern und Adelspalästen vorbeispazieren.

Die Tyska Kyrkan ist ein imposanter Kirchenbau, der den hanseatischen Einfluss im 13. bis 14. Jahrhundert verdeutlicht. Auch andere Plätze erinnern an deutsche Einflüsse wie der Tyska Brunnsplan, der Deutsche Brunnenplatz. Die Gamla Stan zählt zu den besterhaltenen historischen Stadtkernen in Europa. Auf der Insel Riddarholmen befindet sich in der Riddarholmskyrkan die Grablege der schwedischen Königshäupter. In Stockholm gibt es soviel zu entdecken wie zum Beispiel die Krönungskirche Storkykan und das Skansen-Freilichtmuseum. Als ABBA Fans lassen wir uns den Besuch im ABBA-Museum natürlich nicht entgehen, wenn wir schon in Stockholm sind.

Helsinki – Die Stadt der Schären und Parks

Die Hauptstadt Finnlands ist die größte Stadt des Landes und bezaubert uns mit Buchten, unzähligen Schäreninseln und urbanem Flair. Kein Wunder, dass sich das Leben der Bevölkerung vielfach im Freien abspielt. Wir genießen das bunte Treiben auf dem Marktplatz, wo die Fischer direkt vom Boot aus frischen Fisch verkaufen. Die Seefestung Suomenlinna wurde 1748 erbaut und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die historische Festung besichtigen wir mit Taschenlampe in den Untiefen von Tunneln in den Festungswällen.

Einige der Inseln vor Helsinki wie Vallisaari, Lonna oder Pihljasaari könnten wir besichtigen, aber wir konzentrieren uns auf klassische Sehenswürdigkeiten wie die Upsenksi-Kathedrale oder den Botanischen Garten. Wie bereits erwähnt: Die Finnen sind gern draußen und so ist der historische Esplanade-Park sehr beliebt. Auch wir finden ein ruhiges Plätzchen und genießen das gesellige Treiben um uns. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist der Dom zu Helsinki. Er ist eine der bekanntesten finnischen Sehenswürdigkeiten.

St. Petersburg – Das Venedig des Nordens

Die zweitgrößte Stadt Russlands liegt am Finnischen Meerbusen und trägt seinen Namen „Venedig des Nordens“ wegen der vielen Kanäle und 342 Brücken. Die Altstadt ist seit 1991 UNESCO-Weltkulturerbe. Der stadtnahe Peterhof war die einstige Sommerresidenz der russischen Zaren. Wir besuchen eines der vielen Museen in St. Petersburg: Das Russische Museum ist das erste russische Museum für bildende Künste und offenbart die größte Sammlung von russischer Kunst auf der ganzen Welt.

Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Eremitage, das berühmte Bernsteinzimmer sowie das Alexander-Newski-Kloster mit dem Ehrenstatus Lawra. Es ist eines der größten Herrenklöster Russlands. Abschließend besuchen wir das Wodka Museum, um Russlands Nationalgetränk entsprechend zu würdigen.

Tallinn – Gotik und Moderne in Harmonie

Die Hauptstadt von Estland macht uns neugierig. Alt trifft auf Neu. Urbaner Lifestyle trifft auf Sonnenanbeter an den Sandstränden Tallins. Wir besuchen die Altstadt, die gut erhalten ist mit Kopfsteinpflaster und Gotik verzaubert. Das mittelalterliche Flair zieht uns rasch in seinen Bann, denn viele Bauten sind authentisch. Das Mustpeade maja, das Schwarzhäupterhaus, ist leider wohl der einzige erhaltene Renaissancebau der Stadt. Der Gildensaal aus dem 15. Jahrhundert und Türen aus dem 17. Jahrhundert machen unseren Besuch sehr lohnenswert.

Die Ausstellung des Marzipanzimmers von Kalev zeigt alte Formen und Marzipanfiguren. Wir erfahren mehr über die Bedeutung von Marzipan und die Kunst der Marzipanmalerei. Im Hof der Meister arbeiteten viele mittelalterliche Meister zusammen. Heute ist der lauschige Binnenhof mitten in der Altstadt ein beschauliches Cafe mit Kunst- und Handwerksstuben.

Kopenhagen – Besuch bei der Kleinen Meerjungfrau

Die dänische Hauptstadt ist eine der wichtigsten Städte im Norden von Europa. Die liebreizende Hafenstadt lockt uns bei unserer Kreuzfahrt in die Ostsee mit Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Christiansborg und der Nationalbibliothek, die Königliche Bibliothek von Dänemark. Die Kopenhagener Börse nahe dem Schloss ist wie der 113 Meter hohe Rathausturm Wahrzeichen der Stadt. Der Nyhavn mit seinen Giebelhäusern ist ebenso sehenswert wie die Klappbrücke Knippelsbro.

Die im 17. Jahrhundert erbaute Holmenskirche befindet sich gleich gegenüber dem Schloss Christiansborg und der Börse. Schloss Amalienborg, die Residenz der Königin, befindet sich neben der Marmorkirche Frederikskirken. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist die kleine Meerjungfrau, nach dem bekannten Märchen von Hans Christian Andersen.

Kemi – Schnee und Eis in seiner schönsten Form

Die finnische Hafenstadt liegt am Bottnischen Meerbusen. Der Hafen ist noch heute für die Wirtschaft von Kemi sehr bedeutend. Kemi ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Winter. Besonders fasziniert sind wir vom Kemi Schnee Schloss. Die riesige Schneeburg liegt direkt am Meer und beherbergt das weltweit größte Schneerestaurant. Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben, denn die Schneezimmer in dem einzigartigen Schneehotel sind wahrhaft verlockend.

Ebenso kühler, aber nicht weniger spannend ist der arktische Eisbrecher Sampo. 3.500 Tonnen Stahl ist die Touristenattraktion schwer, die einst als Eisbrecher den Handelsschiffen durch die zugefrorenen Gewässer gebahnt hat. Heute können wir auf ihr eine wohl einzigartige Kreuzfahrt erleben und über die immensen Kräfte, die auf die Eisdecke einwirken, staunen.

Umea – Stadt der Birken

Die schwedische Universitätsstadt liegt am Bottnischen Meerbusen. Der Beiname Stadt der Birken entstand durch die Anpflanzung von knapp 3.000 Birken, um nach einem schrecklichen Brand im Jahre 1888 das Stadtbild zu verschönern. Wir fühlen uns wohl in dieser gemütlichen Stadt, die uns mit dem Museum Bildmuseet nicht nur einen interessanten Einblick in die schwedische Bildkunst gewährt, sondern auch einen traumhaften Panoramablick auf die Stadt.

Im Älgens Hus, dem Haus des Elches, erfahren wir dafür alles Wissenswerte über den König des Waldes, den Elch. Sämische Wohnplätze und mehr über die Geschichte der Region wird uns im Västerbottens Museum gezeigt, das in einem alten Gebäude untergebracht ist.

Riga – Herz des Baltikums und Jugendstilhauptstadt von Europa

Die einstige Hansestadt mit lettischem Charme und Superlativen ist zugleich auch die Hauptstadt von Lettland. Im Mittelalter war Riga eine mächtige Hafenstadt und von diesen Zeitzeugen in Form von Architektur und Gesellschaft sind wir gespannt zu erfahren. Die Kleine und Große Gilde erinnern an die Zeit der Hanse. Auf dem Rathausplatz bewundern wir das Gildehaus Schwarzhäuserhaus mit seiner wunderschönen Fassade. Das Wahrzeichen der Stadt ist offiziellen Empfängen des lettischen Präsidenten vorbehalten, der seine Residenz im Rigaer Schloss hat.

Die schönste Sehenswürdigkeit Rigas auf unserer Kreuzfahrt durch die Ostsee gilt als größtes und besterhaltenes nordeuropäisches Schloss des Mittelalters. Errichtet wurde das Schloss im 14. Jahrhundert als Burganlage für den Livländischen Orden.
Im 1211 erbauten Dom zu Riga, der größten baltischen Kirche, ertönt die größte europäische Orgel. Im sogenannten „Stillen Viertel“ machen wir einen Spaziergang zu den schönsten Häusern im Jugendstil. Das historische Zentrum sowie das Jugendstilviertel erhielten 1997 den Status als UNESCO-Weltkulturerbe. Ideal für einen Spaziergang ist die Parkanlage Esplanade, auf deren Gelände sich auch die größte Kathedrale der Russisch-Orthodoxen Kirche baltischer Staaten, die Christi-Geburt-Kathedrale, befindet.

Visby – Zeitreise ins Mittelalter

Visby liegt auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland. Die Hauptstadt von Gotland macht uns neugierig, denn die mittelalterliche Stadtanlage ist relativ gut und vollständig erhalten. Tatsächlich erfreuen wir uns bei unserer Besichtigung an über 200 Steinhäusern der Hansezeit und einer Stadtmauer, die mit 50 Türmen und hellem Sandstein beeindruckt. Fachwerkhäuser und Kaufmannshäuser mit pittoresken Treppengiebeln verdeutlichen uns den damaligen Reichtum der Hansestadt aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

1995 wurde Gotlands Hauptstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die gotischen Kirchen sind heute teilweise nicht mehr erhalten. Dafür bewundern wir in der Kirche St. Katharina gotische Gewölberippen. Bizarr muten sie mancherorts doch an, die Ruinen der einstigen Kirchen von Visby. Im ehemaligen Teil eines Klosters, im Kapitelhusgården, werden wir wie anno dazumal bewirtet: Met, Klosterbier und zünftige Unterhaltung mit Tanz und Feuer vervollständigen unsere Reise ins Vinsby des Mittelalters.

Danzig – Die Stadt der Tore

Die Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern liegt an der Ostsee und hat den wichtigsten polnischen Seehafen. Die historische Rechtstadt ist eine der Sehenswürdigkeiten, die wir bei unserem Stopp bei der Ostsee Kreuzfahrt besichtigen möchten. In Dlugi Targ, dem Langen Markt, bewundern wir prachtvolle Häuser, in denen einst reiche Danziger Bürger wohnten. Bemerkenswert ist das Grüne Tor, das ursprünglich aufgrund seiner Ausmaße eine Stadtresidenz für die polnischen Könige werden sollte. Das Goldene Haus, Złota Kamienica, ist aufgrund seiner prachtvollen Außenfassade wohl das schönste Haus und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Tore wie das Goldene Tor, das Vortor sowie das Hohe Tor zeugen von der damaligen Befestigungsanlage Danzigs. Die Wielki Mlyn, die Große Mühle, auf der Radaune-Insel stammt aus dem 14. Jahrhundert und war einst die größte europäische Mühle. Schräg gegenüber entdecken wir die Katharinenkirche, Kościół św. Katarzyny. Die älteste Kirche Danzigs besteht wie das Alte Rathaus aus Backsteinen. Geschichte geschrieben wurde an der Danziger Werft, Stocznia Gdańska. Hier befindet sich ein Denkmal, das an die gefallenen Werftarbeiter erinnert und die Gründung der Gewerkschaft Solidarność.

Kleipeda – Litauische Badefreuden und unberührte Natur

Die litauische Hafenstadt ist ein wichtiger Ostseehafen und reizt uns mit einem vielseitigen Freizeitangebot. Wir entscheiden uns für die Burg Kleipeida, die 1252 gebaut wurde und besuchen die Arche. Das 150 Tonnen schwere Granitdenkmal ist 8,5 Meter hoch und wohl das größte Denkmal in Litauen. Es gibt einiges zu sehen und so besuchen wir zuerst das Segelschiff Meridianas, das ein Restaurantschiff ist und anschließend das Delphinarium mit einer Wassertiefe von fünf Metern und 1.800 Kubikmeter Wasser. Positiv überrascht sind wir von der Natur rund um Danzig. Unberührte Strände, Dünen, duftende Kiefernwälder und günstige Restaurants machen den Strandausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Gdingen – Perfekt für Freunde der Nautik

Die polnische Hafenstadt liegt in der Danzinger Bucht. Die kleine Stadt wirkt ruhig, aber sie zählt zu den 12 größten Städten Polens.

Wir machen uns auf Tour und sind neugierig, was uns in der Ostseestadt erwartet. Wie wichtig der Hafen für Gdingen ist, zeigt sich daran, dass sich hier das Hauptquartier der Kriegsmarine von Polen befindet. Die nautischen Hochschulen Akademia Morska für die zivile Seefahrt und die Akademia Marynarki Wojenney für die Kriegsmarine sind hier ebenso angesiedelt.
Wir besuchen eines der drei Museumsschiffe, die uns einen Einblick in die Bedeutung von Gdingen als Seefahrerstadt gewähren. Sehr beliebt sind die 120 Meter breite Südmole, die Molo Południowe, und das wunderschöne Segelschiff Dar Młodzieży, das als Museumsschiff fungiert. Vom Hügel Kamienna Gora genießen wir einen herrlichen Ausblick auf den Hafen von Gdingen.

Göteborg – Reich an Kultur, Museen und Brücken

Die schwedische Großstadt ist die zweitgrößte Stadt Schwedens und ist ein idealer Ausgangspunkt für Skandinavien-Rundreisen. Wir nutzen die Gelegenheit, die Prachtstraße Göteborgs – die Kungsportaveny, zu entdecken. Hier gibt es kleine Läden und Cafés, in denen wir die Atmosphäre genießen können. Vom Sjömanstorn aus haben wir einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen.

Im Stadsmuseum erfahren wir einiges über die Stadtgeschichte, während sich außerhalb im Aeroseum in einem stillgelegten Hangar alles um die Geschichte der Luftfahrt dreht. Mehr als 20 Brücken machen Göteborg zu einer sportlichen Herausforderung, aber es lohnt sich, diese reizvolle Stadt zu entdecken. Uns gefallen besonders die Schärengartenboote, die zu einem Drink oder einem leckeren Essen einladen. Kleiner Geheimtipp: Vom Heaven 23, einem Göteborger Lokal aus, soll im Gothia die Aussicht atemberaubend sein.

Malmö – Untypisch Schweden

Die drittgrößte Stadt Schwedens ist unter den Top 10 der fahrradfreundlichsten Städte dieser Welt zu finden. Also nützen wir die Gelegenheit und erkunden Malmö mit dem Fahrrad. Der Stadtstrand am Öresund ist der Ribersborgsstranden, der bei den Schweden nur Ribban genannt wird. In der Altstadt Malmös, der Gamla Staden, bewundern wir hundertjährige Fachwerkhäuser sowie Häuser aus dunkelrotem Backstein, die uns an die Hansezeit erinnern.

Alt und Neu stehen in dieser Stadt oft nah beieinander. Wie gut das funktioniert sehen wir am Hauptbahnhof, der bunt gemixt gebaut scheint, was Farben, Stil und Höhen anbelangt. Übrigens, wer nicht mit dem Fahrrad durch Malmö düsen möchte, dem sei die Linie 3 empfohlen. Die Ringlinie 3 fährt kreisartig durch die City von Malmö.

Disney Kreuzfahrt – Spaß und Erholung inklusive

Akureyri – Die Hauptstadt des Nordlandes

Die viertgrößte Stadt Islands begrüßt uns im hohen Norden mit einer außergewöhnlichen Landschaft und angenehmer Ruhe. Um uns ein Bild über die isländische Pflanzenwelt zu machen, besuchen wir den Botanischen Garten. Hier wachsen knapp 600 verschiedene Pflanzen, von denen sich viele dem speziellen Klima Islands angepasst haben. Außerdem ist er ein einladender Ort für viele Bewohner, sich zu entspannen.

Nahe des Botanischen Gartens bewundern wir die Eiskathedrale von Akureyri, die Akureyrarkirka, von deren Decke die herab ein Schiffsmodell zum Schutz der Fischer von Akureyri hängt. Die prachtvollen Glasfenster zeigen die Christengeschichte sowie Teile aus der Kirchengeschichte der Isländer. Die roten Ampeln zeigen im wahrsten Sinne des Wortes Herz. Im Industriemuseum bewundern wir die industrielle und handwerkliche Entwicklung der nordländischen Hauptstadt.

Reykjavik – Die nördlichste Hauptstadt weltweit

Island, die Rauchbucht, liegt am Atlantik und ist einer der Höhepunkte auf jeder Disney Kreuzfahrt. Die Stadt begeistert uns durch spürbare Lebensqualität, Urbanität und Bodenständigkeit, die sich in der Architektur, aber auch dem Lebensstil und der Geschichte des Landes zeigt. Die 73 Meter hohe Hallgrimskirjka ist das moderne Wahrzeichen von Reykjavik und thront auf einem Hügel. Zu den bekanntesten Highlights Islands zählen etwas außerhalb der Stadt liegende Erholungsgebiet Blaue Lagune mit den heißen Quellen sowie die Ringstraße. Die Straße ist perfekt für eine Rundreise, um die einzelnen Höhepunkte in Ruhe zu besuchen.

Thingvellir zählt zu den ältesten Parlamenten der Erde. Geysire und Wasserfälle dominieren auf unserer Besichtigung. Der Gullfoss Wasserfall stürzt 30 Meter in die Tiefe, ein atemberaubender Anblick. Auf der Halbinsel Snaefellsnes befindet sich ein Nationalpark, in dem wir Wanderungen über die Lavafelder oder der isländischen Küste unternehmen können. Der Dettifoss ist der größte Wasserfall im Nordosten Islands mit einer Fallhöhe von 45 Metern.

Castaway Cay – Die Disney Insel

Die Insel Gorda Cay gehört zu den Bahamas und war im 18. Jahrhundert ein Piratenversteck. Postkartenidylle und ein atemberaubender Strand empfangen uns. Castaway Cay ist eine der Abaco Inseln und ist die einzige Privatinsel, deren Inhaber eine Reederrei ist. Das Freizeitangebot ist groß. Wir können Tretbootfahren, Kajak, Stand-Up-Paddeln und mit zahmen Stachelrochen schnorcheln. Die exklusive Insel bietet uns Erholung und Aktivität auf höchstem Niveau.

Tortola – Karibisches Flair mischt sich mit Kolonialstil

Die größte Insel der Britischen Jungferninseln ist von weitem zu erkennen, denn der 541 Meter Mount Sage empfängt uns würdig. Teile des Waldlandes sind ein Naturschutzgebiet, das wir bei einer Wanderung näher kennenlernen. Besonders reizvoll ist hier das Wracktauchen, aber generell ist die Insel ein Traum für alle Taucher, Schwimmer und Sonnenanbeter. Tortula ist wohl auch die bekannteste der Britischen Jungferninseln. Highlight ist der Traumstrand Virgin Gorda, The Bath.

In der Hauptstadt von Tortula, Road Town, besuchen wir den J.R. O` Neal Botanic Garden mit Palmenoasen, Orchideenhaus und exotischen Tropenpflanzen. Viele Häuser sind im Kolonialstil erbaut, aber auch die Ruinen der Fort George aus dem 18. Jahrhundert und Fort Recovery aus dem 17. Jahrhundert erinnern uns an diese Zeit.

St. Thomas – Unberührte Natur und faszinierendes Kolonialerbe

St. Thomas mit idyllischen Kolonialsiedlungen und Herrenhäusern weckt bereits beim Übersetzen auf die knapp 81 Quadratkilometer große Insel wachsende Vorfreude bei uns. Werden wir Piraten treffen oder den Bernstein-Wasserfall beim Bernsteinmuseum sehen? St. Thomas in den amerikanischen Jungferninseln erinnert an die einstige Piratenzeit. Versteckte Lagunen und tropische Strände locken uns Kreuzfahrer heute. Der einstige Piratensitz Blackbeards Schloss aus dem 17. Jahrhundert oder das Fort Willougby aus der Zeit Napoleons bringen uns die Geschichte der Insel so nahe, dass uns manchmal der Atem stockt.

Gar nicht furchteinflößend hingegen ist die Hauptstadt Charlotte Amalie. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Unvergesslich ist der Besuch des Coral World Observatory, das uns die Schönheit der karibischen Meeresbewohner näher bringt. Stachelrochen und Haie schwimmen zwischen bunten Korallen und unterstreichen den Eindruck unserer Karibik Kreuzfahrt nochmals deutlich. Wir verbringen den Nachmittag beim Kajakfahren und sind aufgeregt wie Kinder bei einer Fahrt mit dem U-Boot Atlantis Submarin. Highlight ist zweifelsohne die Wanderung zu seltenen Mangrovenwäldern und Lagunen.

Nassau – Paradies für Schnorchler und Piraten

Die Hauptstadt des Inselstaates Bahamas ist ein Reiseziel unserer Disney Kreuzfahrt, auf das wir uns sehr freuen. In der Innenstadt sehen wir viele Gebäude aus der Kolonialzeit wie das Balcony House, das älteste Holzhaus auf Nassau. Auf der Halbinsel New Providence besuchen wir gut erhaltene Festungen wie Fort Montagu aus dem Jahre 1741, von der aus wir einen herrlichen Blick auf den Hafen von Nassau erleben. Fort Fincastle aus dem Jahre 1793 befindet sich am Ende der sogenannten Queen`s Staircase. Diese Treppe wurden 1790 von Sklaven gebaut, um Queen Victoria zu ehren. Im 19. Jahrhundert wurde die Festung als Leuchtturm genutzt und heute ist sie als Aussichtspunkt sehr beliebt. Ein sehr schöne Kirche ist die Anglican Christ Church Kathedrale mit herrlichen Glasmalereien und einer dunklen Holzdecke.

Wir sind neugierig auf den Strohmarkt, aber vorher besuchen wir das Piratenmuseum in der George Street und erkunden ein Piratenschiff. Nach diesem interessanten Besuch schließen wir im Pompey Museum einen Rundgang durch die Zeit der Sklaven und deren Befreiung an. In diesem Haus wurden im 17. Jahrhundert Sklavenaktionen durchgeführt. Nach diesen aufwühlenden Besuchen erscheint uns Erholung angebracht. Der zwei Hektar große** Adastra Zoo** überrascht uns mit knapp 200 Pflanzenarten und vielen Tieren aus der ganzen Welt.

Topstrände sind der Esplanade Strand sowie der lebhaftere Cable Beach. Besonders schön der Caves Beach, aber zum schwimmen, tauchen oder schnorcheln lädt uns hier wohl jeder noch so kleinste Strand ein. Abschließend besuchen wir den Strohmarkt, wo wir Souvenirs aus Palmenspitzen erwerben.

Key West – Auf den Spuren von Ernest Hemingway

Key West liegt am westlichen Ende der Florida Keys. Floridas schönste Ecke empfängt uns hier, denn allein die Fahrt über den 205 Kilometer langen Overseas Highway ist beeindruckend. Der Highway verbindet die 40 Inseln der Florida Keys und bietet mit 42 Koralleninseln ein atemberaubendes Naturerlebnis. Wir besuchen wie viele andere Urlauber auch Sloppy Joe`s Bar, in der schon der US-Autor Ernest Hemingway seinen Gedanken nachhing. Das Ernest-Hemingway-Museum ist in einem viktorianischen Wohnhaus des 19. Jahrhunderts etabliert, wo wir Hemingways Wirken nachempfinden können.

Anschließend besuchen wir das Mel Fischer Maritime Museum, um noch mehr über Piraten, Schätze vergangener Zeiten und Schiffswracks zu erfahren. Vom Southermost Point wären wir in 145 Kilometern in Kuba. Es ist schön auf dem südlichsten Punkt des US-Festlandes zu stehen und dieses Ambiente von Key West zu verinnerlichen.

Le Havre – Die größte Stadt in der Normandie

Die Stadt liegt am Ärmelkanal und besitzt den zweitgrößten Hafen in Frankreich. Seit 2005 zählt der Stadtkern vonLe Havre zum UNESCO-Welterbe. Außergewöhnlich ist die Église Saint-Joseph, in deren Mitte ein 84 Meter hoher Turm steht. Die Antikglasscheiben sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Die Cathédrale Notre Dame wurde um 1540 im Stil der Gotik erbaut. Die Orgel wurde von dem berühmten Kardinal Richelieu gestiftet, aber 1980 erneut eingeweiht. Wir besuchen anschließend das Museum La Maison de l`Armateur,das in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet ist.

Charlottetown – Wo sich die britische Königsfamilie gern aufhält

Die kanadische Stadt liegt malerisch im Queens County. Die zweispurige Autobrücke Confederation Bridge ist mit 12.880 Metern die längste Brücke Kanadas, aber auch eine der längsten Brücken weltweit. Sehenswert ist der 26 Kilometer entfernte PEI National Park, in dem wir wandern, um einen Teil der beeindruckenden Landschaft, die von Hügeln, Tälern und langgezogenen Küstenlandschaften geprägt ist, kennenzulernen. Sehr lieblich ist Victoria-By-the-Sea, das 35 Kilometer von Charlottetown entfernt ist. Künstlerkolonien, der historische Hafen und ein Leuchtturm wecken in uns Wehmut, diesen inspirierenden Ort wieder verlassen zu müssen.

Die Historic Charlottetown Waterfront lockt mit dem Beaconsfield Historic House, von dem aus wir einen herrlichen Blick auf den Naturhafen genießen. Die City Hall stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde im Romanesque Revival Style errichtet. Die einzige Kathedrale in der Region ist die St. Dunstans besuchen wir einen bunten Markt in renovierten Gewürzhallen und können uns an dem Treiben kaum satt sehen.
Wir kehren der schönsten Hauptstadt der Antillen aber rasch den Rücken, denn im Landesinneren warten alte Plantagen wie die River Antoine Rumfabrik darauf entdeckt zu werden. Auf Grenada gibt es drei Vulkankraterseen. Das ist außergewöhnlich hier, aber auch historische Forts wie Fort Frederick oder botanische Gärten wie Bay Garden in St. Pauls Residence liegt. Der Dienstsitz des Sachwalters der Krone gewährt den Mitgliedern der britischen Königsfamilie bei ihren Reisen Unterkunft.

Halifax – Willkommen in der Hauptstadt von Nova Scotia!

Die historische Hafenstadt ist heute eine moderne Metropole. Die Hauptstadt von Nova Scotia stellt sich uns als sehr lebhaft vor, aber dennoch entdecken wir ruhige Ecken und bezaubernde historische Gebäude. Das macht den Reiz von Halifax aus, das mit kanadischem Charme bei uns zusätzlich punktet. Der idyllische Hafen und die blühende Natur an der Küste schaffen ein lebenswertes Ambiente, das uns in den Bann zieht. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Halifax sind bequem vom Hafen aus zu erreichen. Im Hafenviertel nehmen wir uns Zeit für einen Snack in einem der vielen Restaurants und Pubs. Vor unserer Tour besuchen wir das Maritime Museum of the Atlantic, wo wir in die Geheimnisse des Schiffsbaus eingeweiht werden, den Untergang der Titanic erleben und Artefakte bewundern. Am berühmten Pier 21 im Pier 21 National Historic Site folgen wir dem Schicksal der Immigranten.

Die sternförmige Zitadelle ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Halifax. Am schönsten ist der Blick vom Citadel Hill aus. Hier haben wir einen traumhaften Panoramablick auf die kanadische Stadt und sein Highlight: Hier liegt der Schoner Bluenose aus Lunenberg vor Anker, von dem wir im Maritime Museum bereits spannende Details erfahren haben. Pünktlich um 12 Uhr mittags wird ein Kanonenschuss abgefeuert. Im Halifax Citadel National Historic Site erfahren wir mehr über die Geschichte der Stadt. Multimediale Präsentationen ergänzen das Angebot.

Rheinkreuzfahrt – Was für Herz, Augen und Seele

Amsterdam – Die Stadt der Grachten

Die niederländische Hauptstadt ist berühmt für ihre Grachten. Die kleine Hafenstadt lockt uns mit einer unglaublichen Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Spezialitäten und einem lebendigem Nachtleben. Zu den Fixpunkten, die wir in Amsterdam besuchen möchten, zählen das Anne-Frank-Haus und das Van Gogh Museum. Im ehemaligen Wohnhaus von Anne Frank und ihrer Familie, in der Prinsengracht, erfahren wir in einer Dauerausstellung mehr über die Entwicklung des Faschismus und die Judenverfolgung. Hier verfasste Anne Frank das berühmte Tagebuch, das ihr Vater nach Annes Tod veröffentlichte.

Der Koninklijk Paleis im Herzen der Amsterdamer Innenstadt war früher das Rathaus. Im Rijksmuseum, dem Reichsmuseum, gibt es die Werke bekannter Künstler wie die „Nachtwache“ von Rembrandt zu bewundern. 165 Grachten bringen Amsterdam den Beinamen Venedig des Nordens ein. Die Hauptgrachten Prinzen-, Singel-, Heren- und Keizergracht durchziehen die Innenstadt. Wir genießen eine Bootsrundfahrt, um die Grachten und Amsterdam aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. An den Coffee-Shops und dem Rot-Licht-Viertel kommt man in dieser Stadt wohl nicht ganz vorbei, aber wir spazieren zum Abschluss in den idyllischen Vondelpark mit herrlichen Wiesen und kleinen Teichen.

Rotterdam – Der Startpunkt der Pilgerväter

In der zweitgrößten Stadt in den Niederlanden besuchen wir den größten europäischen Seehafen und bewundern die Skyline von Wolkenkratzern. Delfshaven, ein Stadtteil von Rotterdam, verzaubert mit Giebelhäusern aus vergangenen Zeiten, einer Windmühle und dem einstigen Museum „De Dubbelde Palmboom“, in dem wir interessante Fakten zur Geschichte Rotterdams erfahren. In Rotterdam kam der holländische Freibeuter Piet Heyn zur Welt, dessen Geburtshaus sich in der Piet Heynstraat befindet. In der Brauerei Pelgrim wird an die Pilgerväter gedacht, die von Rotterdam aus nach Amerika reisten. Hier wird heute noch Pilgerbier ausgeschenkt. Gemälde bekannter Künstler können wir im Museum Boijmans van Beuningen sehen oder im Museum Rotterdam Timmerhuis mehr über die Stadtgeschichte erfahren.

Highlights unserer Tour durch Rotterdam sind die Windmühlen. Sieben Windmühlen gibt es noch zu besichtigen, wenn die blaue Fahne davor weht. Die Molen De Ster and De Lelie stammen aus den Jahren 1777 und 1829, die Mühle De Zandweg aus dem Jahr 1723. Wir nutzen die restliche Zeit, um eine Hafenrundfahrt zu unternehmen. Auf diese Weise erleben wir Rotterdam in seiner Vielfalt und freuen uns über einen erlebnisreichen Tag auf unserer Rhein Kreuzfahrt.

Basel – Höchste Lebensqualität und eine wunderschöne Altstadt

Die drittgrößte Stadt der Schweiz besteht aus Grossbasel mit der Altstadt und dem Marktplatz am linken Rheinufer und Kleinbasel am rechten Rheinufer. Viele Gebäude wurden im 15. Jahrhundert errichtet und sorgen bei unserer Entdeckungsreise für viele Aha-Momente. Das bekannteste Wahrzeichen von Basel ist das Basler Münster mit rotem Sandstein, das die Skyline Basels prägt.

Der 105 Meter hohe Messeturm von Morger & Degelo präsentiert für uns das moderne Basel. Die 1226 eröffnete Mittlere Brücke ist einer der ältesten Übergänge des Rheins.
Das Spalentor ist eines der drei noch erhaltenen Stadttoren, die Reste der Stadtbefestigung aus dem Jahr 1400. Krönender Abschluss ist ein Rundgang durch die Altstadt von Basel, die wohl zu den schönsten Europas zählt. Das mag teils auch daran liegen, dass viele Bauten noch relativ gut erhalten sind.

Straßburg – Hauptstadt Europas mit französischem Charme

Straßburg liegt mitten im Elsass und ist auch Hauptstadt dieser östlichen Region Frankreichs. Hier befindet sich der Sitz von verschiedenen europäischen Einrichtungen wie dem Europaparlament, dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Europarat. Das Wahrzeichen Straßburgs ist das Straßburger Münster. Davor liegt der Münsterplatz, der uns mit seinen malerischen Fachwerkhäusern verzaubert. Eines davon ist das Kammerzellhausaus der Spätgotik, in dem heute ein Restaurant ist.

Das Zentrum von Straßburg, Grand Ile, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Wie könnte man diese herrliche Stadt nicht besser kennenlernen als mit einer Bootsfahrt auf der Ill? So gleiten wir an den eindrucksvollen Gebäuden des Europarats vorbei und sind angesichts der malerischen Fachwerkhäuser Le Pepite France, Klein Frankreich, entzückt. Es ist wirklich wohl das schönste Stadtviertel Straßburgs. Die Maison des Tanneurs war früher 1572 ein Gerberhaus. An der Kehre bietet sich ein fantastischer Panoramablick auf die Altstadt von Straßburg.

Köln – Die Hochburg des Karnevals

Die viertgrößte Stadt Deutschlands lockt uns mit einer Vielzahl von kulturellen und historischen Höhepunkten wie dem gotischen Kölner Dom, das Wahrzeichen der westdeutschen Hansestadt am Rhein. Das zweithöchste Kölner Bauwerk ist fast 8.000 Quadratmeter groß und wurde 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wir freuen uns auf die Besichtigung des Schreins der Heiligen Drei Könige im 20.000 Menschen fassenden Dom. Zum typischen Stadtbild Kölns gehören für uns die alten Häuser, kleine pittoreske Gassen und ein Kölsch, das wir in einem der vielen Brauhäuser der Domstadt genießen.

Das Panorama von Köln wird von der Kirche Groß Sankt Martin, einer romanischen Kirche, sowie dem Turm vom Historischen Rathaus geprägt. Im alten Handwerker- und Handelsviertel kehren wir am Alten Markt ein und beobachten bei einem Kaffee das pulsierende Treiben des heutigen Kölns um uns herum. Die Archäologische Zone vermittelt uns einen guten Eindruck über das einstige Köln wie an der Gedenkstätte Alt Sankt Alban oder dem Stapelhaus. Das linke Rheinufer dominieren die sogenannten Kranhäuser. Beide Rheinufer sind einladend für sportliche Aktivitäten oder einen Spaziergang, um die Altstadt und die Eindrücke zu Köln nochmals zu genießen.

Breisach – Vom Mittelalter zur Gegenwart

Breisach am Rhein liegt an der deutsch-französischen Grenze und lädt uns auf eine spannende Zeitreise durch die Jahrhunderte ein. Das Breisacher St. Stephansmünster am Münsterberg befindet sich im Südwesten des Kaiserstuhls. Von hier oben erleben wir einen idyllischen Ausblick auf die Altstadt Breisachs. Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Münster vollendet. Im Museum für Stadtgeschichte im Rheintor erfahren wir mehr über die belebte Geschichte des Ortes. Der Radbrunnenturm ist das ehemalige Rathaus sowie Gerichtsstätte Breisachs im Mittelalter. Das einstige Schloss Rimsingen in Breisach-Oberrimsingen beherbergt heute eine Kunstgalerie und einen Veranstaltungsraum.

Koblenz – Eine der ältesten deutschen Städte

Die kreisfreie Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Entsprechend neugierig sind wir bei unserer Besichtigung. Manche Teile der Stadt gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe wie auch das

Kastell Niederberg. Historische Stadthäuser und zahlreiche Museen verraten uns über das Leben in vergangenen Zeiten. Ein buntes Mosaik an Kunst, archäologischen Funden und Rheinromantik pur. Die Festung Ehrenbreitstein thront 118 Meter über dem Rhein und ist die zweitgrößte erhaltene Festung Europas. Mit der ersten Dreiseilumlaufbahn genießen wir einen traumhaften Blick auf den Rhein, bevor wir die Festung erreichen.

Das Obere Mittelrheintal ist ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe und verdeutlicht, wie erhaltenswert und atemberaubend diese reizvolle Landschaft rund um Koblenz ist. Ein wahres Highlight auf unserer Rhein Kreuzfahrt! Die Rheinanlagen erinnern an die Kaiserzeit und laden uns zum Spazieren ein, während wir über die schönsten Schlösser sinnieren. Schloss Stolzenbein oder das Kurfürstliche Schloss? Wir sind uns einig, dass Koblenz viel zu bieten hat und die Zeit nicht reicht, um alle Schönheiten der Stadt zu besuchen. Zweifelsohne dürften das Deutsche Eck mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal oder das Weindorf nicht fehlen.

Rüdesheim – Die Weinstadt am Rhein

Die Weinstadt gehört zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und begeistert uns mit reizvoller Architektur. Der 20,5 Meter hohe Adlerturm aus dem 15. Jahrhundert ist ein spätgotischer Eckturm, der ein Rest alter Stadtbefestigung darstellt. In der Oberstraße bewundern wir zahlreiche Adelshöfe wie den Bassenheimer Hof oder den Frankensteiner Hof.

Im ehemaligen Sitz des Rüdesheimer Geschlechts der Brömser besichtigen wir eine gotische Kapelle sowie den Ahnensaal mit Fresken vergangener Zeiten. Ein Museum gewährt uns Einblicke und Informationen über mechanische Musikinstrumente. Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude der prachtvollen Rüdesheimer Zeit ist der Klunkhardshof. Der zweigeschossige Fachwerkbau stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Wehrmauer der ältesten Ortsbefestigung besteht aus der Rückwand des wunderschönen Hofes der angesehen Familie Klunkhard. Die Brömserburg besticht durch ihre einzigartige Lage direkt am Rhein und wurde im 12. Jahrhundert in eine Wohnburg umgewandelt. Heute beherbergt die Burg das Rheingauer Weinmuseum. Nahe der Brömserburg erwrartet uns der romanische Bergfried Boosenburg. Allerdings ist das Anwesen in privatem Besitz. So bleibt uns nur ein bewundernder Blick auf den 38 Meter hohen Turm übrig, der wohl jedes Haus in Rüdesheim mit seiner stolzen Höhe überragt. Die malerisch inmitten der Weinberge stehende Burgruine Ehrenfels ist ein toller Anblick vom Schiff unserer Rhein Kreuzfahrt aus. Leider wurde das Schloss im 30jährigen Krieg Opfer eines Feuers.

Der Mäuseturm zwischen Bingen und Rüdesheim stammt aus dem 14. Jahrhundert und war der Wachturm der Kurmainzer Zollberg Ehrenfels. Ein weiteres Highlight auf dieser Strecke ist die Burg Rheinstein aus dem 19. Jahrhundert. Rheinromantik in Vollendung und so freuen wir uns auf einen Besuch dieser herrlichen Anlage, von der aus wir einen überwältigenden Blick auf den Rhein und unser Kreuzfahrtschiff haben. Die Ruine Rossel und die Zauberhöhle aus 1790 mit einem 60 Meter langen Gang sind weitere Ausflugsziele, die sich von Rüdesheim aus anbieten.
Die Hindenburgbrücke war die zweitlängste Rhein-Brücke und wurde 1945 zerstört. Ihre Überreste befinden sich am östlichsten Punkt vom UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Das allerletzte Highlight hier ist eine Fahrt mit der Kabinenseilbahn zum Niederwald-Denkmal. Von hier können wir nochmals auf die Rüdesheimer Altstadt und den glitzernden Rhein werfen.

Gent – Die stolze Stadt

Die zweitgrößte Stadt Flanderns war im Mittelalter Hochberg des Tuchhandels. Die Blumenstadt beeindruckt uns mit wunderschönen Häusern und der Kirche Sint-Niklaaskerk am Kornmarkt. Die „Arteveldestadt“ ist bekannt für „De drie torens“, die das Stadtbild prägen: Die Türme der Sint-Baafkathedral, der Sint Niklaaskerk und der inmitten stehende Belfried sind weithin sichtbar und erinnern an das mittelalterliche Gent. Wir erklimmen mit Burg Gravensteen die älteste Burg Flanderns, die zu den größten europäischen Wasserburgen zählt, und verlieren uns im Getümmel der historischen Bauten und Toren wie dem Boekentoren.

Nicht aus dem Stadtbild Gents wegzudenken sind die Beginen: Zwei der drei erhaltenen Beginenhöfe sind im UNESCO Welterbe Flämische Beginenhöfe verzeichnet. Der Große Beginenhof mit 80 Häusern befindet sich auf einem ehemaligen Sumpfgebiet ist der einzige neugotische Hof und steht unter Denkmalschutz. , der Kleine Beginenhof wurde im Jahr 1281 erbaut. Die damals typischen Holzhäuser wurden ab 1600 durch Steinbauten ersetzt. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Gents ist der 95 Meter hohe Belfried mit der Tuchhalle und ihren sieben Giebeln, die als Marktplatz für den Tuchhandel genutzt wurde.

Antwerpen – Diamanten, exotische Tiere und Jugendstil

Die malerische Hafenstadt mit dem zweitgrößten Seehafen Europas lockt uns mit Sehenswürdigkeiten wie dem Turm der siebenschiffigen Liebfrauenkathedrale, der wie das Druckereimuseum Plantin-Moretus zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Im Turm bezaubert ein Glockenspiel mit 49 Glocken, Altäre der Antwerpener Zünfte und Gilden sowie das Triptychon, einem 3flügeligen Altar des Künstlers Peter Paul Rubens. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg Het Stehen ist das älteste Gebäude Antwerpens.

Jugendstil und Art-Nouveau dominieren bei vielen Häusern in der Innenstadt wie das The 5 Continents house mit einem schiffsbugförmigen Balkon oder der Bahnhof Centraal Station. Eine Stadtrundfahrt mit Pferdekutschen vergangener Jahrhunderte sowie ein kurzer Besuch im ältesten Zoo Europas sind unsere abschließenden Highlights in dieser aufregenden Stadt der Diamanten.

Heidelberg – Universitätsstadt mit Herz

Die einstige kurpfälzische Residenzstadt mit ihrer malerischen Altstadt verspricht historisch spannende Begegnungen und ein vielseitiges Besichtigungsprogramm. Die älteste deutsche Universität bewundern wir nur von außen, denn wir fiebern dem Besuch der mittelalterlichen Burganlage entgegen, die sich über der Altstadt Heidelbergs erhebt. Die Alte Aula der Universität Heidelberg ist im Stil des Historismus gehalten. Zum Stadtbild Heidelbergs gehört die Alte Brücke, die ursprünglich eine Holzbrücke war und aufgrund mehrfacher Zerstörung von Kurfürst Karl Theodor durch eine Steinbrücke ersetzt wurde. Der Ritter, ein Haus im Stil der Spätrenaissance, wurde 1592 erbaut und beeindruckt uns mit seiner ornamentenreich verzierten Fassade. Die Universitätsbibliothek ist ein schmucker Vierflügelbau, der unter Denkmalschutz steht.

Maastricht – Das älteste Stadttor der Niederlande

Die Hauptstadt von Limburg, der niederländischen Provinz, zählt zu den ältesten Städten der Niederlande. Wir freuen uns auf unzählige Burgen, Schlösser und Paläste wie das einzigartige Terrassenschloss Château Neercanne mit wunderschönen Terrassengärten, die unter dem Schutz der UNESCO stehen. Heute ist in dem Schloss ein Restaurant beherbergt. Das Dinghuis diente im Mittelalter als Gerichtsgebäude. Hier werden heute im Fremdenverkehrsamt Besucher wie wir empfangen.

Das mittelalterliche Stadttor Helpoort, Höllentor, ist mit einigen Resten der Stadtmauer erhalten und ist das älteste Stadttor in den Niederländen. Nun findet sich in Maastricht von einst 12 Tören nur noch dieses als Erinnerung an die ehemalige Stadtbefestigung. Wir besichtigen den Sint Pietersberg mit unterirdischen Kalksteingruben, wo wir ein mystisches Gängelabyrinth erkunden. Sehenswert finden wir auch 250 der erhaltenen Maastrichter Giebelsteine und den Maastrichter Binnenhafen, das sogenannte Bassin.

Arnheim – Die Brücke von Arnheim

Die niederländische Stadt verdankt heute wohl teilweise seine Bekanntheit der berühmten Brücke von Arnheim und dem Film. Doch die Stadt hat viel mehr zu bieten. Wir besuchen das Freilichtmuseum, das neben dem Burgers Zoo liegt. Hier entdecken wir alte holländische Gebäude, historische Bauernhöfe und Windmühlen, die aus den Niederlanden stammen und in dem Museum wieder aufgebaut worden sind. Herzstück des Weinmuseums ist ein Weinkeller, der über 15 Jahre alt ist. Ausstellungen, eine Weinbibliothek und Rundleidungen ergänzen unseren sehr interessanten Besuch. In einem ehemaligen Waisenhaus besuchen wir das Historische Museum Arnheim in der Altstadt Arnheims. Archäologische Funde, Kunsthandwerk und Glassammlungen vervollständigen unser künstlerisches und historisches Bild von Arnheim.

Das Airborne Museum Hartenstein zeigt Exponate über den Schlachtverlauf um Arnheim, während im Arnhems Kriegsmuseum 40-45 Bodenfunde, Waffen, Panzer und Uniformen aus dem Zweiten Weltkrieg ausgestellt sind. Unser Rundgang durch die historische Altstadt von Arnheim beginnt am St. Petersgasthuis am Riinstraat und führt weiter zur Mühle Witte Molen in Sonsbeek und der St. Eusebius Kirche mit seinem 73 Meter hohen Kirchturm. Von hier aus genießen wir einen verabschiedenden Blick auf die reizvolle Stadt.

Kanaren Kreuzfahrt – Der ewige Frühling

Puerto del Rosario – Willkommen auf Fuerteventura!

Die Inselhauptstadt von Fuerteventura begrüßt uns mit dem typischen kanarischen Flair, einladenden Strandpromenaden und reizvollen Gebäuden, die wir auf unserer Kanaren Kreuzfahrt ausgiebig bewundern. Treppenwege führen in die Innenstadt von Puerto del Rosario. In der Flaniermeile Calle Leon y Castillo könnten wir ein wenig shoppen gehen, aber die historischen Punkte wecken unser Interesse. Mitten im Zentrum der kanarischen Stadt entdecken wir die Pfarrkirche Iglesia Nuestra Senora del Rosario. Die eher einfach gestaltete Kirche ist der Schutzheiligen dieser Stadt geweiht, deren Namenstag Anfang Oktober mit einer Prozession gefeiert wird. Uns begeistert die Kirche wegen ihrer schönen Fassade und dem zentralen Glockenturm.

Nach der Besichtigung verweilen wir im Schatten der Bäume und genießen das lebhafte Treiben auf dem Vorplatz. In der Casa Museo Unamuno widmet sich dem Leben und dem Werken des baskischen Autors Miguel de Unamuno. Sechs Monate verbrachte der berühmte Schriftsteller in seiner Verbannung hier.
Angesichts des kristallklaren Wassers freuen wir uns auf ein erfrischendes Bad an der 600 Meter langen Playa Blanca, der knapp drei Kilometer südlich der Stadt liegt. Im Norden liegt der Playa de Lajas. Die Hafenpromenade ist ideal für einen Spaziergang, bei dem wir einen historischen Kalkofen, Horno de Cal, sowie den Fuente de la Explanada entdecken. Der Brunnen ist mit Szenen aus dem Leben von den Bewohnern der Insel verziert. Samstags ist Markttag auf dem Busbahnhof

Las Palmas – Eine der Hauptstädte von Gran Canaria

Las Palmas de Gran Canaria, die Hauptstadt der Provinz Las Palmas, ist neben Santa Cruz de Tenerife eine der Hauptstädte der Kanarischen Inseln. Das Stadtbild wird vom prachtvollen Hafen geprägt, der einer der größten Häfen des Atlantiks ist. Uns zieht es in die Altstadt von Las Plamas, die seit 2007 zum UNESCO-Welterbe zählt. Die Vegueta verzaubert uns mit Gebäuden im Mudéjarstil, aber auch Details der Renaissance und Klassizismus erkennen wir an den Häusern der Altstadt von Las Palmas. Die Casa de Colón im Kolonialstil und einem malerischen Innenhof beherbergt das Kolumbus-Museum, das wir mit großen Erwartungen besuchen. 13 Ausstellungsräume präsentieren nicht nur Columbus Wirken, sondern behandeln auch Themen wie die Stadtgeschichte oder die Entwicklung der Welterkundung.

Das Museo Canario überrascht uns mit archäologischen Fundstücken der Kanaren. Im Museum Casa Museo Pérez Galdós dreht sich alles um den gleichnamigen Autor. In seinem Geburtshaus finden sich persönliche Gegenstände, Möbel und Dokumente des Schriftstellers.

Auf der Plaza Santa Ana befindet sich die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel. Die Kathedrale Santa Ana ist Bischofssitz der Kanarischen Inseln und ist mit fünf Schiffen ein sehr eindrucksvoller Bau. Zwischen den Türmen befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus wir die Altstadt sowie den Hafen sehen können. Sehenswert sind hier außerdem der Bischofsplatz, der Palacio Episcopal, Casa Regental und das alte Rathaus, die Casa Consistorial.

Nördlich der Vegueta – Altstadt, im Stadtteil Triana, entdecken wir in der Calle Mayor de Triana viele Jugendstil-Häuser und den Park San Telmo, der mit einem bunten Jugendstilpavillon ein reizvolles Ziel für eine kurze Pause ist. Im Hafenviertel wartet die Festungsanlage Castille de la Luz. Die im 16. Jahrhundert erbaute Festung steht unter Denkmalschutz. Heute besuchen wir darin ein Schiffahrtsmuseum sowie das Meeresmuseum.

Das Stadtviertel Santa Catalina steht im Mittelpunkt der Besucher, die sich an wie wir an der Strandpromenade, der Paseo de las Canteras, aufhalten. Hier lockt uns der 3,2 Kilometer lange Strand Playa de las Canteras mit Eisdielen, Cafes und Bars. Etwas fehl am Platz wirkt für manche wohl das 60 Meter hohe Wohn- und Geschäftshaus Torre Woermann, der erhaben über dem Strand zu wachen scheint.

Nicht nur im Columbus-Museum, sondern generell unterstreichen die Innenhöfe mit ihren Blumen den Alltag. Holzbalkone, Brunnen aus Quadersteinen und gepflasterte Gassen machen diese Stadt liebenswert und lebensnah. Für das kanarische Flair darf der Hafen nicht bei unserer Besichtigung fehlen. Der Sportkai ist der größte Anlegeplatz der Kanaren und Startplatz für die Atlantic Rally for Cruisers, die berühmteste transatlantische Regatta. Der Bandama-Kessel ist ein 200 Meter tiefer Vulkankrater. Der Ausblick von hier lohnt sich!
Las Palmas bedeutet auch Strände von hervorragender Qualität. Wir sind begeistert beim Anblick des kilometerlangen weißen Sandstrandes Las Canteras. Die Playa de El Confital ist ein beliebter Hotspot für Surfer, während die Playa de Las Alcaravaneras den Seglern vorbehalten scheint. Etwas außergewöhnlicher ist der 1200 Meter lange Playa de La Laja mit seinem schwarzen Sand und einem Schutzdamm gegen die Wellen des Atlantiks. Der Jardin Botánico Canario Viera y Vlavijo ist 24 Hektar groß und liegt knapp sieben Kilometer außerhalb des Zentrums. Hier bewundern wir die Vielfalt der kanarischen Pflanzen, einen Kakteengarten, Drachenbäume, Höhlen und einen Wasserfall.

Santa Cruz de La Palma – La Palmas Hauptstadt mit Kolonialstil und Tradition

Die Hauptstadt von La Palma liegt idyllisch unterhalb zweier Berghänge im Osten des kanarischen Eilandes. Hier dominieren der Kolonialstil und der kanarische Stil in schönster Form, sodass die Altstadt von Santa Cruz ein kunsthistorisches Baudenkmal ist. Die Häuser mit ihren verzierten Holzbalkonen sorgen für ein ganz besonderes Falir. Das Rathaus auf der Cale Real stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die mit Kopfstein gepflasterte Straße verbindet Tradition mit Moderne und versinnbildlicht die Geschichte dieser wunderschönen Stadt mitten im Atlantik. An der Avenida Maritima stoßen wir in den denkmalgeschützten Häusern Bars und Restaurants.

Das beliebte Ziel jeder Kanaren Kreuzfahrt schmückt sich mit schönen Plätzen wie der Placeta del Borrero, wo der kanarische Stil den Vortritt genießt oder der Plaza de la Alameda mit dem Schifffahrtsmuseum. Eine Brücke führt uns zur Burg La Virgen, von der aus wir einen herrlichen Blick auf die idyllische Hauptstadt von La Palma genießen.
Die Burg Santa Catalina wurde im 16. und dem 17. Jahrhundert erbaut, um Schutz vor Piratenangriffen zu bieten. Wir spazieren weiter über die Calle de San Sebastián zur Wallfahrtskirche Virgen de la Luz mit ihrem prachtvollen Silber-Altar aus dem 17. Jahrhundert. Auch hier gewinnen wir einen Panoramablick über den Hafen von Santa Cruz de La Palma.

Der Hafen ist ein wichtiges Tor, denn von hier verkehren Fähren nach Gran Canaria und Teneriffa, dem spanischen Festland oder Kreuzfahrtschiffe wie unseres. Im Museo Naval bewundern wir eine Nachempfindung der Santa Maria, mit dem Kolumbus Amerika entdeckt hatte sowie einen originalgetreuen Nachbau seiner Kajüte.

Santa Cruz de Tenerife – Ein Schmelztiegel der Geschichte Teneriffas

Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz beeindruckt uns mit einem großen Hafen, der wohl einer der größten Seehafen Spaniens im Atlantik zählt. Durch die Lage in der Bucht im Süden des Anagagebirges wird die Stadt vor starken Strömungen und den Passatwinden geschützt. Wunderschöne Parks wie der Parque de la Granja oder der Parque Municipal Garcia Sanabria prägen das tropische Flair der Stadt. Das sehr futuristisch wirkende Gebäude ist das Auditorio de Tenerife. Der Turm der Kirche Iglesia Nuestra Señora de Concepción wurde zum Beobachten der einlaufenden Schiffe genutzt.

Ein sehr interessanter Museumsbesuch erwartet uns im Museo de la Naturaleza y el Hombre mit Mineralien, Fossilien sowie der Kultur der Guanchen. Im Mercado de Nuestra Señora de África erleben wir einen sehr authentischen kanarischen Markt. Eines der schönsten Häuser ist der Palacia de Carta, dessen Innenhof mit hölzernen Galerien ausgestattet ist sowie die Cámara de Comercio und das alte Casino de Tenerife. Hinter dem Parque Maritimo Cesar Manrique verbirgt sich eine Swimmingpool-Anlage mit Meerwasserbecken. Der helle Sandstrand liegt knapp 10 Kilometer im Nordosten nahe des Dorfes San Andrés.

Los Cristianos – Teneriffas Aushängeschild für Naturschutz und Tierfreunde

Los Christianos ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrer wie wir. Hier wird Aktivität, sei es sportlich oder kulturell, groß geschrieben und so freuen wir uns diese Stadt im Süden von Teneriffa zu erobern. Der Loro Parque ist der älteste Zoo auf den Kanaren und begeistert mit einer Orca-Show, einer künstlichen Insel für Pinguine und anderen Highlights. Der Monkey Park ist ein Zoo, in dem sich alles um Affen dreht.

Wir widmen uns nach einem kurzen Besuch unserem Besichtigungsprogramm, denn es ist faszinierend zu sehen, was aus dem einstigen Fischerdorf geworden ist. Andere sehen sehnsüchtig auf die Strände, an denen die Urlauber schnorcheln, tauchen oder via Parasailing einen herrlichen Panoramablick genießen. Die 400 Meter lange Strandpromenade ist Start für Whale-Watching- und Tauchtouren sowie für Hochseefischen. Der Playa de las Vistas ist künstlich mit Saharasand aufgeschüttet. Am Kai des Fährhafens entdecken wir aus größerer Entfernung bereits ein riesiges Wandgemälde. Das 4.800 Quadratmeter große Bild „Los Christianos – das Tor zur Natur“ ermahnt den Naturschutz zu respektieren und ist das größte Gemälde weltweit.

San Sebastián de la Gomera – Auf La Gomera Entschleunigung erleben

Die Hauptstadt von La Gomera liegt an der Ostküste La Gomeras. Genauer gesagt im Tal des Barranco de la Villa, wo oberhalb Stauseen sind, um Wasser für die Bewässerung anzusammeln. Die kleine Inselmetropole stellt sich uns als sehr entspannt und stressfrei vor. Hier ist der größte Fahr- und Yachthafen von La Gomera. Alles scheint tatsächlich entspannter als auf den anderen kanarischen Inseln zu sein. Wir spazieren vom Hafen über die Promenade zur Plaza de Las Americas, wo wir das Rathaus mit Holzbalkon und Turmuhr bewundern und uns in einer Bar eine Erfrischung gönnen. Auf der Plaza de la Constitution spenden indische Lorbeerbäume wohltuenden Schatten. Das frühere Zollhaus aus dem 17. Jahrhundert ist eines der ältesten Häuser in San Sebastián de la Gomera. In dessen Innenhof gibt es einen Brunnen, den Pozo de La Aguada , aus dem Kolumbus im Jahr 1492 seine Wasservorräte aufstocken ließ.

Weitere Ziele auf unserer Besichtigung sind der Wehrturm Torre del Conde sowie das Archäologische Museum von La Gomera. Der Stadtstrand ist der Playa de San Sebastian im Schutz der Hafenmole, aber auch die Playa de la Cueva mit seinem feinen Sand und die Playa de Guancha sind lohnenswert.
Die Playa de la Guancha erreichen wir erst nach knapp 90 Minuten Wanderung, aber dafür sehen wir zum benachbarten Teneriffa und denken, dafür lohnt sich jegliche Anstrengung. Die im 15. Jahrhundert erbaute Kirche Nuestra Señora de la Asunción zeigt die gotische Baukunst im atlantischen Gebiet. Uns beeindruckt vor allem die Kapelle aus Bruch- und Ziegelsteinen. Mehrfach wurde die Kirche von Piraten beschädigt oder gar zerstört.

Arrecife – Lanzarote – Kanarisches Flair

Die Hauptstadt von Lanzarote an der Ostküste hat sich seinen ursprünglichen Charakter eines Fischerdorfes erhalten und überrascht uns dennoch mit feiner Kultur und einer Vielzahl von Geschäften. Feine Strände wie der Playas de Pagagayo locken uns zu einem erfrischenden Bad, aber auch der 500 Meter lange Playa del Reducto oder der goldgelbe Sandstrand der Playa del Cable sind verführerisch auf einer Kanaren Kreuzfahrt. Die Festung San Gabriel mit dem archäologischen Museum im Inneren liegt an der Hafenbucht von Arrecife und ist heute über die Kugelbrücke Puente de las Bolas zu erreichen.

Wir erfreuen uns im archäologischen Museum in der Festung über Fundstücke der alten Kanaren. Der hiesige Hafen ist der größte und auch der wichtigste Hafen von Lanzarote. Kreuzfahrtschiffe wie unseres liegen hier vor Anker, aber auch kleine Fischerboote. Im Osten von Accerife besuchen wir die frühere Hungerburg mit eindrucksvollen Schießscharten und einer Zugbrücke: In den herrlichem Gemäuer des Castillo de San José entdecken wir ein Restaurant und das Museum für zeitgenössische Kunst. Das Highlight für uns ist eine kleine Lagune inmitten der Stadt: Der Charco de San Gines de Arrecife ist unser Lieblingsplatz. In der Nähe befindet sich die Kirche San Ginés und die Plaza Las Palma mit Shop, Cafés und Restaurants. Die im 16. Jahrhundert erbaute Kirche wurde dem ersten Bischof geweiht.

Weltreise Kreuzfahrt – Unterwegs auf hoher See

Los Angeles – Die Stadt der Engel

Die größte kalifornische Stadt am Pazifik begeistert uns durch den American Way of life und Superlativen ohne Ende. Wir begeben uns auf die Spuren der Stars und Sternchen. Im berühmten Stadtviertel Beverely Hills tauchen wir ein in ein Mekka an Boutiquen, dem nahen Traum von Hollywood und unglaublich vielen Eindrücken. Los Angeles ist auch die Stadt der Film- und Raumfahrtindustrie. Da darf ein Besuch in den Universal Studios außerhalb von Los Angeles nicht fehlen. Wir sind aufgeregt wie Kinder angesichts der großartigen Touren und Thrill Rides.

Ein Schnappschuss vom wohl berühmtesten Schriftzug der Welt, den magischen Hollywood Sign, gehört ebenso auf unsere To-See-List wie die Crystal Cathedral aus Glas mit einzigartiger Architektur. Vom Mulholland Drive aus freuen wir uns auf das perfekte Bild von den 15 Meter hohen Buchstaben in den Hollywood-Hills und haben außerdem eine tolle Aussicht auf Downtown LA.

Die Queen Mary, früher als Kreuzfahrtschiff auf den Sieben Weltmeeren unterwegs, liegt im Hafen von Long Beach und kann auf dem heutigen Hotelschiff einchecken, ohne in See zu stechen oder wie wir – besichtigen! Hot Spot in Los Angeles ist natürlich der berühmte Venice Beach mit interessanten Künstlern, Läden und dem traumhaften Strand. Abschließend wandern wir für ein paar der über 2.000 Hollywood-Stars über den Walk of Fame, bevor es wieder an Bord geht für das nächste Ausflugsziel unserer Weltreise Kreuzfahrt.

San Francisco – Die Stadt auf 42 Hügeln

An der Westküste der Vereinigten Staaten erwartet uns San Francisco mit der berühmten Golden Gate Bridge. Die US-Metropole erobern wir natürlich mit der Cable Car Bahn ganz stilecht. Die gewundene Lombard Street mit einer Steigung von 27 Prozent ist uns einen Schnappschuss wert, bevor wir zum nächsten Hotspot Fishermans Wharf gehen. Ein Rummel, ein Aquarium und jede Menge Cafés und kleine Läden sorgen für absolutes Wohlbefinden. Von der Pier setzen wir mit der Fähre über auf die Gefängnisinsel Alcatraz. Die Gefängnisinsel war ein Hochsicherheitstrakt und bot 250 Häftlingen Platz. Flucht war aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen und der Gefahren im Meer durch Strömungen und Haie schier unmöglich.

Die 2.737 Meter lange Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen der Stadt und zählt zu den längsten Hängebrücken weltweit. Ein weiteres Wahrzeichen ist der 260 Meter hohe Transamerica Pyramid Wolkenkratzer im Financial-District mit einer pyramidenförmigen Spitze. Wie viele Besucher sind auch wir von den Painted Ladies entzückt. Die historischen Häuschen, die sich am Alamo Square aneinanderreihen, schmücken den Blick auf die Skyline dieser faszinierenden Stadt.

Honolulu – Die geschützte Bucht

Die Hauptstadt von Hawaii ist eine der größten Städten im Pazifik. Wir tauchen ein in Kultur und Traditionen Hawaiis und wiegen die Hüften beim Hula Hula Tanz. An der Südküste Honolulus befindet sich das Viertel Waikiki, das für Sonnenanbeter und Surfer perfekt ist. Wir sind überwältigt von den atemberaubend schönen Stränden. Kein Wunder, dass das Surfen hier angeblich erfunden worden ist. Wir wollen mehr über diese herrliche Gegend erfahren und folgen dem **Waikiki Historical Trail.

Langsam spüren wir den Spirit of Aloha, setzen unsere Tour aber fort in Richtung Pearl Harbour. Der schicksalsträchtige Hafen ist der größte natürliche Hafen Hawaiis und auch der einzige amerikanische Marinestützpunkt, der in ein historisches Denkmal umgewidmet wurde. Die USS Arizona Memorial vertieft die geschichtlichen Fakten um der verheerenden Luftangriff im Zweiten Weltkrieg. Im USS Bowfin Submarine Museum & Park wandern wir in einem U-Boot-Museum. Am National Memorial Cementary of the Pacific wird der Opfer der amerikanischen Streitkräfte gedacht.

Papeete – Strandkurort der Moderne

Auf Tahiti besuchen wir die Hauptstadt von Französisch-Polynesien, von wo aus wir die herrlichen Strände dieses paradisischen Eilandes entdecken möchten. Zuvor landen wir im Musee de la Perle, wo wir alles über die mystischen schwarzen Perlen von Tahiti erfahren. Im Tahiti-Nationalmsueum wird uns bewusst, wie sehr sich der Einfluss der polynesischen und französischen Kultur gefestigt hat. Zu Ehren des Malers Paul Gauguin gibt es knapp 50 Kilometer entfernt ein Museum, das seine Gemälde der Südsee präsentiert. Architektonisch begeistert uns die Kathedrale von Notre Dame, durch im Jahre 1875 erbaut wurde und der 1996 errichtete Tione Tempel.

Das Museum Tahiti Pearl Centre und das Tahiti Museum mit erstaunlichen Exponaten und Sammlungen ist ideal, um mittags ein wenig Pause zu machen. An der Westküste von Papeete entdecken wir einen herrlichen Sandstrand, der im Sonnenlicht weiß glänzt. Von Papeete aus überlegen wir auf Moorea, die Nachbarinsel, zu fahren. Hier gibt es traumhafte Strände, Korallenbänke und hervorragende Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen.

Auckland – City of Sails

Die multikulturelle Großstadt auf der Nordinsel Neuseelands besticht durch unvergessliche Naturerlebnisse. Das Landschaftsbild von Auckland wird von vielen Vulkanen und großen Parks geprägt. Geschützte Meeresbuchten machen die neuseeländische Metropole zu einem hervorragenden Segelrevier. Im Auckland War Memorial Museum im Domain Park erfahren wir neben der Militärgeschichte spannende Details über die Kultur und Kunst der Ureinwohner Neuseelands, der Māori. Der Domain Park ist der größte Park in der Region und sehr beliebt bei den Bewohnern Aucklands. Auch wir finden hier eine sehr entspannte Atmosphäre und haben Gelegenheit, das Lebensgefühl der Aucklander näher zu erleben.

Für mehr Action sorgt das Auckland Bridge Climbing über die Habour Bridge, was uns neben jeder Menge Adrenalin einen unvergesslichen Panoramablick über Aucklands Zentrum schenkt. Vom Vulkan Mount Eden aus sehen wir über die Stadt und den Hauraki Golf. Der jüngste Vulkan, Rangitoto Island, ist ein Naturschutzgebiet für herrliche Wanderungen.

Sydney – Down under pur!

Die Hauptstadt von New South Wales, einem australischen Bundesstaat, ist Australiens größte Stadt. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die auch wir mit großer Erwartung besichtigen möchten, sind das Sydney Opera House mit einer Bauzeit von 14 Jahren mit ihrer einzigartigen Fassade und die Sydney Harbour Bridge. Im ältesten Viertel Sydneys, The Rocks, bauten Europäer Häuser aus Sandstein, woraus sich der Name des Viertels erklärt. Darling Harbour an der Cockle Bay ist ein gemütliches Zentrum für Kulinarik und Unterhaltung, das wir kurz für eine Rast genießen. Von hier aus fahren wir mit der Sydney Monorail weiter und schweben fünfeinhalb Meter über den Boden durch die City von Sydney.

Vom Royal Botanic Gardens aus genießen wir nicht nur eine einzigartige Vielfalt an Pflanzen, sondern auch einen wunderschönen Blick auf den Hafen der australischen Metropole und der Harbour Bridge. Der Garten ist eine Augenweide und die Teiche, Gärten und historischen Gebäude inmitten dieses Paradieses machen uns den Abschied beinahe unmöglich. Aber Sydney zu entdecken ist nicht so einfach. So vieles gibt es hier, aber natürlich darf angesichts der Temperaturen das Meer nicht fehlen. Was wäre Sydney ohne Strand? Das Leben der Australier spielt sich vorwiegend im Freien ab und spätestens, wenn wir am Bondi Beach ankommen, wissen wir warum. Er ist der angesagte Hotspot für Surfer und zählt aufgrund seiner hervorragenden Wasserqualität und dem Ambiente zu den bekanntesten australischen Stränden. Im Sydney Harbour machen wir eine gemütliche Hafenrundfahrt und lassen die Skyline dieser beeindruckenden Stadt nochmals auf uns wirken.

Perth – Die sonnigste Hauptstadt von Australien

Western Australias Hauptstadt liegt am Swan River und besticht mit einer traumhaften Skyline. Der 400 Hektar große Kings Park aus haben wir den besten Blick. Um mehr über die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, zu erfahren besuchen wir die Indigenous Heritage Tour und das Aboriginal Arts & Craft Gallery. Außerdem gibt es hier einen Baumwipfelpfad und Eukalyptusbäume, unter deren Schatten wir am liebsten ein Picknick machen würden.

Perth überrascht in jeglicher Hinsicht: In knapp 30 Minuten können wir am Strand liegen oder mitten im Busch das wahre Outback Australiens entdecken. Die schönsten Strände sind der Scarborough für Surfer sowie der malerisch gelegene Cottesloe Beach. Der 18 Hektar große Kings Park and Botanic Garden mitten in der Innenstadt von Perth ist ideal für eine Auszeit. Über 2.000 Pflanzen der Region und lokale Vögel haben hier einen Lebensraum.

In Fremantle, dem kulturellen Zentrum von Perth, besuchen wir das Western Australian Maritime Museum und bewundern die Regattayacht Australia II, die am America`s Cup teilgenommen hat. Außerdem stehen hier viele Gebäude der Kolonialzeit, das einst als Gefängnis genutzte Round House, sowie das Fremantle Prison. Das wichtigste Kulturerbe Australiens war früher ein berüchtigtes Gefängnis vom Britischen Empire.

Singapur – Stadt der 1.000 Orchideen

Der Insel- und Stadtstaat ist der kleinste Staat in Südostasien. Wir freuen uns auf eine Reise durch die Kolonialzeit Singapurs wie die Sun Yat Sen Nanyang Memorial Hall und anderen bedeutsamen Bauwerken aus dieser Zeit, natürlichen Naturreservate und Kulturgenüssen aus Singapur. Der einst größte Brunnen weltweit, der Fountain of Wealth, empfängt uns in der Suntec City. Die Fontänenspiele des Springbrunnens des Reichtums sind ein Publikumsmagnet. Die Hand in die Wassersäulen zu strecken soll Reichtum und Glück bringen. Wir kommen zur richtigen Zeit, um abends eine tolle Lasershow mitzuerleben. Vorher spazieren wir durch das Kolonialviertel Singapurs am Ufer des Singapore Rivers und besuchen das Wahrzeichen Singapurs, den Merlion.

Im Fort Canning Park befindet sich das Grabmal des alten Herrschers des faszinierenden Stadtstaates. Kampong Glam, der ehemalige Sitz vom malaiischen Königshaus, ist die größte Moschee Singapurs. Im National Orchid Garden geraten nicht nur Liebhaber von Orchideen ins Schwärmen, denn es gibt hier 1.000 verschiedene Arten. Das Explanade Centre mit seiner außergewöhnlichen Architektur ist das neue Wahrzeichen Singapurs.

Colombo – Zwischen Kolonialzeit und Moderne

Die Hauptstadt von Sri Lanka verzaubert uns mit dem ältesten Stadtviertel Pettah, das kunterbunt wie die Waren ist, die hier verkauft werden. Der Stadtteil Fort geht auf die Kolonialzeit Sri Lankas zurück. Hier erleben wir am besten den Kontrast zwischen dem neuen und neuen Colombo. Galle Face Green nahe des Meeres bringt uns Entspannung auf einem unserer vielen eindrucksvollen Stopps während der Weltreise Kreuzfahrt. Im National Museum bewundern wir singhalesische Kunstwerke, Porzellan, Möbel und die alten königlichen Insignien. Einer der schönsten Tempel ist der buddhistische Tempel Kelaniya Raja Maja Vihara mit einem liegenden Buddha und einer hohlen Dagoba.

Muskat – Der Zauber der Souks

Die Hauptstadt des Oman liegt an einer von zwei Forts geschützten Bucht. Unser Landausflug entführt uns in fremdartige Kulturen und faszinierende Erlebnisse. Einer der eindruckvollsten Orte ist die Sultan Qaboos Grand Mosque mit einem 90 Meter hohen Hauptminarett sowie vier Eckminaretten. Im Bait al-Zubrair-Museum in der Altstadt von Muskat bewundern wir Waffen, Schmuck, traditionelle Kleidung sowie Landkarten und historische Dokumente, die uns das kulturelle Erbe des Oman näherbringen. Ein in typischer Bauart restauriertes Wohnhaus zeigt den Alltag und seine Gegenstände. Als Klimaanlage dient ein Windturm.

Der Souk im Stadtteil Mutrah ist der älteste Souk des Omans. Ein Spaziergang an der Corniche, der Strandpromenade Muskats, ist ein passender Abschiedsrundgang, bevor wir wieder an Bord gehen, um den nächsten Halt auf unserer Weltreise Kreuzfahrt anzupeilen.

Mexiko – Cozumel – Ein Paradies für Taucher

Wir lieben inzwischen das Klischee von weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser, denn Tag für Tag erleben wir einen Traum und wünschen uns, dass er niemals endet. Cozumel gilt als der Hotspot der Taucher und so ist unsere Erwartung hoch. Das strong Palancar-Riff begrüßt uns mit beeindruckenden Korallentürmen, Höhlen und Tunneln. Wer nicht tauchen möchte, geht schnorcheln oder genießt die Ruhe in einer der zahlreichen Badebuchten mit weißem Sandstrand. Großteile von Cozumel sind unbewohnt und mit dichtem Regenwald bedeckt. Im Nationalpark Chankanaab schwimmen wir mit Delfinen und schnorcheln mit bunten Fischen um die Wette.

Cartagena – Wunderschöne Häuser aus der Kolonialzeit

An der Karibikküste von Kolumbien liegt Cartagena. 1984 wurde die Altstadt von Cartagena zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hier bewundern wir Paläste im andalusischen Stil, wunderschöne Kolonialbauten, die den Ruf von Cartagena de Indias als eine von den schönsten Kolonialstädten in Südamerika anschaulich unter Beweis stellen. Das Stadtzentrum ist von einem Festungsring umgeben. Wir lassen uns verzaubern und haben mit dieser romantischen Seite Kolumbiens nicht gerechnet.

Puerto Vallarta – Mexikos Perle am Pazifik

Puerto Vallarta ist wohl eine der schönsten mexikanischen Städte an der Pazifikküste. Die weite Banderas-Bucht wird von glänzend weißen Stränden unterbrochen, die uns zu einem Wellenbad einladen. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Iglesia de Nuestra Señora de Guadalupe. Wir schlendern an wunderschönen Kolonialhäusern vorbei, entdecken enge Gassen und merken, warum wir die Perle am Pazifik vor uns haben. Die Stadt ist lebendig. Straßenkünstler zeigen ihre Fähigkeiten, die Lebensfreude der Bewohner ist spürbar und färbt rasch auf uns ab.

Suva – Die Hauptstadt der Fidschis

Hier empfängt uns urbaner Lifestyle und eine unglaublich schöne Landschaft mit Wasserfällen und Traumstränden. Wir verlieben uns in den kolonialen Stil der Häuser und erfahren im Fiji Museum mehr über die Entwicklung der Fidschis. Auf dem Suva Municipal Market staunen wir hunderte Marktstände. Das Angebot ist wirklich überwältigend. Besonders angetan sind wir vom Colo-i-Suva Forest Park. Das Naturreservat bietet einzigartige Wasserfälle und herrliche Aussichtspunkte, während wir durch teils dichten Regenwald wandern.

Port Castries – Einzigartiges Tauchparadies in der Karibik

Die Hauptstadt von St. Lucia sorgt für paradisische Vorfreude, denn die Marigot Bay ist ein traumhafter Strand und sehr beliebt bei Seglern. Das einstige Piratenversteck nutzen wir zum Schwimmen, Schnorcheln und einfach nur genießen. Der Mount Soufríere mit seinen heißen Schwefelquellen ist der einzige drive-in-Vulkan in der Karibik. Die Aktivitäten auf St. Lucia sind vielfältig. Wir haben die Wahl zwischen einer Wanderung im Landesinneren der Karibikinsel oder Wassersport wie Segeln, Hochseefischen oder Wasserskifahren.

Besonders aufregend wird es bei einer Gondelfahrt durch den Regenwald. Retour geht es mittels Zip-Lining von Baum zu Baum. Wir schließen uns einer Culture Heritage Tour an, um mehr über die Geschichte von St. Lucia kennenzulernen. Am Derek Walcott Square im Zentrum von Castries entdecken wir noch Häuser aus der ehemaligen Kolonialzeit.
Zu den schönsten Stränden zählen für uns der ein Kilometer lange Korallensandstrand Reduit Beach an der Rodneybay. Die Halbinsel Pigeon Island im Norden der Rodney Bay ist seit 1979 Nationalpark.

Donaukreuzfahrt – Eine zauberhafte Reise mit kulturellen Höhepunkten

Passau – Die Dreiflüssestadt mit bayerischem Charme

Die bayerische Universitätsstadt an der Grenze zu dem Nachbarland Österreich liegt wirklich malerisch und ist eines der reizvollsten Ziele unserer Donau Kreuzfahrt. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Passau ist die Veste Oberhaus. Die 1219 gegründete Festung zählt zu den größten europäischen Burganlagen. Im Oberhausmuseum über der Stadt tauchen wir in zahlreichen Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte und der Burg in eine faszinierende Zeitreise ein. Im Herzen von Passaus Altstadt steht am höchsten Punkt der Dom St. Stephan mit der weltweit größten Domorgel.

Das Farbenspiel vom Dreiflüsseeck sieht man am besten von der Burganlage Niederhaus aus. Das faszinierende Zusammenlaufen des grünen Wassers des Inn, der blauen Donau und der schwarzen Ill verspricht tolle Motive für unser Fotoalbum. Im Glasmuseum Passau erleben wir die hohe Kunst der böhmischen Glaskunst, das Friedrich Dürenmatt als schönstes Glashaus der Welt bezeichnet hat. Dank der 30.000 Gläser ist das Museum weltweit das größte Museum für Böhmisches Glas und verblüfft uns mit der weltweit größten Kochbuchsammlung.

Das Kloster Niedernburg ist ein historisches Kloster mitten in der Passauer Altstadt. Pilger besuchen hier das Grab der Seligen Gisela. Über 321 Stufen der Gebetsstiege erreichen wir die barocke Wallfahrtskirche Mariahilf. Die Klosteranlage stammt aus dem 17. Jahrhundert und schenkt uns einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt. Die barocken Säle des Rathauses begeistern mit Kolossalgemälden des Nibelungenliedes und untermalen die Stadtgeschichte Passaus.

Wachau – Malerisches UNESCO-Weltkulturerbe in Niederösterreich

Die niederösterreichische Landschaft an der Donau liegt zwischen Melk und Krems, knapp 80 Kilometer von der österreichischen Bundeshauptstadt Wien entfernt. Die Kulturlandschaft Wachau, die Altstadt von Krems sowie die Stifte Melk und Göttweig gehören zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. Entlang der Donau reihen sich eindrucksvolle Bauwerke wie Schloss Artstetten im Nibelungengau, dem ehemaligen Sommersitz der Kaiserfamilie, sowie das Renaissanceschloss Schallaburg. Die Burgruine Aggstein thront 300 Meter über der Donau und ist ebenfalls ein reizvolles Ausflugsziel.

Melk liegt am rechten Donauufer. Hier besuchen wir das barocke Benediktinerkloster Stift Melk und widmen uns anschließend der Altstadt von Krems. Das ehemalige Stadttor Steiner Tor ist das Wahrzeichen der Kremser Altstadt und ist mit verschiedensten Inschriften sowie Bildern geschmückt.
Das östliche Kremser Tor wurde 1470 erbaut, das das Linzer Tor wurde 1477 errichtet. Die Bürgerspitalkirche wurde 1470 erbaut. Die Gozzoburg ist ein frühgotisches Profangebäude. Auffallend finden wir die Fresken und Kapellen des Hauses, während uns das Göglhaus mit einem gotischen Kapellenerker verzaubert. Ein Spaziergang durch Krems lädt uns zu einer ganz besonderen Zeitreise ein. Der 1477 erbaute Pulverturm war Teil der Stadtbefestigung von Krems.

Wien – K. &; K. Monarchie trifft auf Moderne und traditionsreiche Geschicht

Die Bundeshauptstadt von Österreich beeindruckt durch die Ringstraße, die auf die Gründerzeit zurückgeht, sowie durch Gebäude, die von Jugendstil und Barock geprägt sind. Die kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreich bietet uns eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt von Wien und das Schloss Schönbrunn mit dem einzigartigen Tiergarten Schönbrunn zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wie schon beim Wiener Kongress ist Wien Drehscheibe für internationale Beziehungen. So haben die OPEC, OSZE und andere internationale Organisationen in der UNO-City ihren Sitz.

Zu den Highlights von Wien zählen das Hundertwasserhaus des gleichnamigen Künstlers sowie das Riesenrad im Prater und der Donauturm, auf dessen Plattform neben einer Aussichtsplattform auch ein Restaurant ist. Neben dem Schloss Schönbrunn besuchen wir das Schloss Belvedere am Rennweg mit weitläufigen barocken Gartenanlagen und das im Renaissancestil erbaute Schloss Neugebäude. Die Auswahl an Museen in Wien ist sehr vielfältig. Wir entscheiden uns daher für das Kunsthistorische Museum und das Globenmuseum, da es uns passend zu unserer Donau Kreuzfahrt erscheint.

Traditionell darf das Wiener Rathaus nicht fehlen. Vor dem gotischen Gebäude finden regelmäßig Veranstaltungen mit bestimmten Themen statt sowie der berühmte Christkindlmarkt im Dezember. Kulturelle Höhepunkte Wiens sind das Burgtheater, die Staatsoper und ein Besuch im Stephansdom, von den Wienern liebevoll Steffl genannt.

Bratislava – Wo einst Kaiserin Maria Theresia residierte

Die Hauptstadt der Slowakei an der südwestlichen Grenze empfängt uns mit kultureller Vielfalt, vielen Museen und Theatern. Die Hauptattraktion, auf die wir uns sehr freuen, ist die Burg Bratislava. 85 Meter über der Donau stand hier schon im 10. Jahrhundert eine Burg, die von Kaiserin Maria Theresia 1740 als ungarische Residenz auserkoren worden ist. Heute ist in der Burg ein Museum und natürlich haben wir von hier oben einen tollen Blick auf Bratislava und die Donau. Die Ruine der Burg Devin ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten in der Slowakei und ist heute ein Freilichtmuseum. Im Süden der Stadt befindet sich Schloss Karlburg, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde.

Nach unserem Besuch der wunderschönen Burgen genießen wir die Ruhe im Horský park, der zugleich der größte Stadtpark von Bratislava ist. Bratislavas Liebreiz zeigt sich in einer sehr interessanten Altstadt und den Seen, die öffentlich zugänglich sind und kleine Oasen sind. Auch für uns, die wir diesen Stopp auf unserer Donau Kreuzfahrtsehr interessant finden.

Esztergom – Kunst und Geschichte in Ungarn ältester Stadt

Esztergom zählt zu den ältesten Städten Ungarns und liegt knapp 49 Kilometer von Budapest entfernt. Als erstes peilen wir die Esztergomer Basilika an, deren Bau bis 1869 vollendet war. Von der Basilika aus genießen wir ein traumhaftes Panorama auf Esztergoms Umgebung. Die Maria-Valeria-Brücke wurde 1895 erbaut und verbindet die Stadt mit Sturovo. Im Balassa Bálint Museum, deren Ursprünge auf das Jahr 1875 zurückgehen, betrachten wir ein Potpourri an Exponaten aus der Naturwissenschaft sowie der Geschichte und Archäologie der Slowakei.

Im Burgmuseum – Ungarisches Nationales Museum ergänzen wir diese neuen Informationen mit der Geschichte vom Festungsberg und der Burg von Esztergom. Noch heute spüren wir, wie wichtig die Festung in Esztergom für die Region war.

Visegrád – Schlösser, Burgen und ein römisches Kastell machen die Geschichte lebendig

Die Stadt liegt an der Donau und ist bekannt durch die Zitadelle und die am Donauknie stehende Burg, die im 13. jahrhundert errichtet wurde. Die meisten Gebäude in der Oberen Burg sind für Besichtigungen zugänglich und so machen wir uns auf den Weg. Das Untere Schloss, das die Oberburg mit der Donau verbindet, wird vom Salomon-Turm dominiert. Der sechseckige Wohnturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Umso neugieriger erklimmen wir den Turm, in dessen Inneren wir ein Museum besuchen, das die Geschichte von Visegrád näher beleuchtet.

Der Königspalast ist eine weitere prächtige Schlossanlage dieser Stadt. Hier residierten bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts die ungarischen Könige. Archäologische Grabungen ermöglichen es, dass wir rekonstruierte Teile der Anlage besichtigen können und von der Geschichte des Schlosses mehr erfahren. Auf dem Sibrik-Hügel stand ein spätrömisches Kastell, das später renoviert wurde.

Budapest – Idyllische Stadt an der Donau

Die ungarische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt in Ungarn. Die Skyline von Budapest ist atemberaubend und so starten wir mit großer Vorfreude auf unsere Besichtigungstour. Der Burgpalast ist ein imposantes Gebäude, in dem wir die Nationalbibliothek, die Nationalgalerie und das Historische Museum besuchen. An der Westseite erheben sich der Gellértberg mit einer Freiheitsstatue und einer Zitadelle. Das Budaer Burgviertel sowie das Donaupanorama sind seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe.

Besonders herausfordernd und faszinierend ist das labyrinthartige Gassengewirr unterhalb der Burg. Die schönste Sehenswürdigkeit von Budapest ist wohl die Donau. Das Wahrzeichen ist die Kettenbrücke, die älteste Brücke von Budapest. Die Váci Utca ist die älteste Handelsstraße. Heute flanieren wir entspannt darüber, denn im 21. Jahrhundert wird hier flaniert und weniger gehandelt.

Die Andrássy út ist eine 2,4 Kilometer lange Allee, deren Gebäude im Historismus erbaut sind. Hier steht auch die Ungarische Staatsoper. Die Allee ist seit 2002 ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Unter der Allee verläuft die erste U-Bahn von Budapest, die nach der Londoner Metro zu den ältesten Untergrundbahnen der Welt gehört.

Kalocsa – Einstige Residenzstadt der Erzbischöfe

Die historisch sehr interessante Stadt in Südungarn zählt zu den ältesten ungarischen Städten. Kalocsa ist eine der ältesten ungarischen Städte überhaupt und von großer historischer Bedeutung. Von der Pracht dieser zauberhaften Stadt an der Donau spüren wir mehr auf dem Dreifaltigkeitsplatz. Hier bewundern wir Häuser aus dem 18. Jahrhundert. Im Erzbischöflichen Palais besuchen wir die Kathedralbibliothek: Kodexe und Inkunabeln sind die Schätze dieser imposanten Sammlung. In der Erzbischöflichen Schatzkammer besuchen wir eine Ausstellung über die Geschichte der Erzdiözse mit Grabfinden, liturgischen Gewändern und Urkunden.

Mohács – Die Schlacht von 1526

Die Stadt liegt am rechten Donauufer, nahe Kroatien und Serbien. Die schicksalhafte Schlacht 1526 zwischen Ungarn und Osmanien brachte der Stadt eine historisch bedeutsame Sehenswürdigkeit. Am Stadtrand von Mohács erinnert eine historische Gedenkstätte an die Ereignisse. Auf einer Lichtung steht ein Tor mit 28.000 Nieten. Jede dieser Nieten steht für einen gefallenen ungarischen Soldaten. Rosenbüsche markieren Massengräber dieser Schlacht. Im Kanizsai-Dorottya-Museum erfahren wir mehr über die Kunstfertigkeit der Töpferei und der Herstellung von Trachten.

Novi Sad – Das serbische Athen und seine Donau Perlen

Die zweitgrößte Stadt Serbiens ist auch die Hauptstadt der Voyvodina. Die Universitätsstadt ist 2021 zur Kulturhauptstadt Europas auserkoren. So sind wir sehr neugierig Die Festung Petrovaradin ist das Wahrzeichen von Novi Sad. Die Festung ist eine der größten und am besten erhaltenen Festungen Europas. Sie thront auf einem Hügel oberhalb der Donau und ist schon vor unserem Anlegemanöver der Donau Kreuzfahrt zu sehen. Das Rathaus der Stadt ist Stil der Neo-Renaissance erbaut. Besonders gut gefallen uns die allegorischen Figuren und Novi Sads Wappen an der Fassade. Am Platz der Freiheit halten wir inne und genießen von einem gemütlichen Cafe aus das Treiben im Zentrum der Stadt.

Auf dem Platz der Galerien setzen wir unser Besichtigungsprogramm fort: Hier kommen Kunstfans wie wir voll auf ihre Kosten, denn in der Matica Srpska Galerie gibt es nationale Kunst vom 16. bis zum 20. Jahrhundert zu bestaunen.
In der Jüdischen Straße steht die Synagoge, die an die Mitglieder der Gemeinde denkt, die im zweiten Weltkrieg starben. Spezielle Programme informieren uns Besucher über die Geschichte der Juden in Novi Sad.

Belgrad – Serbiens Hauptstadt

Die Hauptstadt Serbiens, die wir auf unserer Donau Kreuzfahrt ebenfalls besichtigen möchten, empfängt uns mit den eindrucksvollen Ruinen der Festung Kalemegdan. Wo einst Türken und Österreicher kämpfen, spazieren wir im Park und besuchen kurz den Belgrader Zoo. Auch das Armeemuseum ist hier zu besichtigen. Der Patriarchenpalast ist, wie der Name schon verrät, Sitz des Patriarchen von der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Die Sveti Sava zählt zu den größten orthodoxen Kirchen weltweit. Etwas gemütlicher finden wir es im Altstadtviertel Skardarlija, wo die typischen Kneipen, die Kafane, uns zu einem Umtrunk bitten.

Vidin – Bulgariens historischer Stolz

Die Stadt liegt im Nordwesten von Bulgarien und war einst eine keltische Siedlung. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt die Festung Baba Vida, die wir erwartungsvoll erkunden. Im Inneren der aus dem 3. Jahrhundert erbauten und immer wieder veränderten Festung besuchen wir ein Museum. Inmitten dieser Kulisse finden oft Theatervorstellungen statt. Die halbmondförmige Festung Vidin stammt aus dem 17./18. Jahrhundert. Die vier Tore sowie die Mauer in Richtung Donau sind sehr gut erhalten. Im Historischen Museum werden uns die reichsten Sammlungen aus ganz Bulgarien gezeigt. Hier ist auch das Mausoleum von Antim I., dem ersten bulgarischen Exarchen. Weitere Sehenswürdigkeiten von Vidin sind die Pantelejmon-Kirche, Sveti Pantelejmon, das wohl das wichtigste Bauwerk aus der Ära der Türkenherrschaft darstellt.

 

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