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Longboard Test 2017 • Die 10 besten Longboards im Vergleich

Viele Jahre waren auf unseren Straßen die sogenannten Skateboards nicht mehr wegzudenken. Mit ihnen haben die Jugendlichen atemberaubende Kunststücke vollführt. In letzter Zeit sieht man immer häufiger die etwas längere Ausführung dieser Rollbretter, die sogenannten Longboards. Dabei stellen diese eigentlich den Vorläufer der kleineren Skateboards dar und wurden bereits in 60er Jahren entwickelt. Lange Jahre war diese Art der Fortbewegung in Vergessenheit geraten. Heute stellt das Longboard-Fahren einen ultimativen Trendsport dar, der nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Lande sich großer Beliebtheit erfreut. In unserem Longboard Test 2017 möchten wir Ihnen diese Rollbretter ein wenig näher vorstellen. Nachfolgend finden Sie in der aufgeführten Vergleichstabelle die 10 besten Longboards mit den wichtigsten Eigenschaften.

Bestenliste 2017 der Longboards

Letzte Aktualisierung am:

 Apollo Longboards Special EditionDas New Hoku ist durch seine 3 verschiedenen Flexstufen und durch seinen Shape für fast alle Einsatzgebiete, Gewichtsklassen und Altersstufen geeignetRAM FR2.0 Longboard
Globe Longboard Geminon Micro Drop
Longboard mit 7-lagigem Deck aus kanadischem Ahorn, Konkav und ABEC 5 KarbonkugellagerEin super all-round Longboard Kopf runter und losfahrenDas Jucker Hawaii Longboard Makaha ist mit seinem Bambus Deck eines der schönsten Longboards auf dem Markt.Apollo Longboards Special Edition Komplettboard mit High Speed ABEC KugellagernStylisches Pintail mit klassischem Shape und den hochwertigen Achsen und RädernLongboard aus Bambus in Pin und Drop Form erhältlich

Apollo Longboards Special Edition

JUCKER HAWAII
New Hoku
Longboard

RAM FR2.0 Longboard


Globe Longboard Geminon Micro Drop


Osprey
Twin Tip
Longboard


D Street
Polygon Hex
Longboard


Jucker Hawaii
Makaha
Longboard


Apollo Longboards Special Edition Komplettboard mit High Speed ABEC Kugellagern


Globe
Pinner
Longboard


Atom
Tiki Bamboo
Longboard


 Bewertung1,11,21,51,61,81,92,02,12,32,4
Board TypCrusing / Downhill
twin tip
Allround
twin tip
Downhill Sessions und FreeridingFreestyle
twin tip
Carving
twin tip
Allround
twin tip
Freestyle
pin tail
Drop Through Freeride Skaten Cruiser BoardsCruising, Freeride
pin tail
Downhill / Cruise / Freeride
Board Material / Flexkanadischer Ahorn (7 lagig)Fiberglas-Bambus-kanadischer Ahornkanadischer Ahorn (7 lagig)
kanadischer Ahorn (8 lagig)kanadischer Ahorn (9 lagig)kanadischer Ahorn (8 lagig)kanadischer Ahorn (5 lagig) + Bambus (2 lagig)Vanua Flex 3, gefertigt aus 7 Holzlagen, im modernen TwinTip Shape mit Dropthrough und Mini Double Kickskanadischer Ahorn (8 lagig)Bambus / Ahorn
Länge / Maße39 " x 9,6 "
99 cm x 24,5 cm
39 " x 8,75 "
99 cm x 22,2 cm
106,5 cm x 23,5 cm37.5" x 10" x 28.25"
95 cm x 25 cm
39 " x 9 "
99 cm x 22,9 cm
37.5 " x 9.4 "42 " x 9 "
106,7 cm x 22,9 cm
Das Deck ist 1016mm x 246mm (40 x 9,7inch) groß41,25 " x 9,75 "
104,5 cm x 25,4 cm
40.0 " x 10 "
101,6 cm x 25,4 cm
Kugellager / MaterialChromABEC 7heavy duty aluminium, ABEC 9 Achsen9 Lagen Ahornholz, ABEC 7Karbon, ABEC 5ABEC 7Chrom, ABEC 7Kugellager ABEC 9 RSABEC 7Chrom, ABEC 9
Achsabstand (Wheelbase)30 " (76,5 cm)69,0 mm
Drop Through
k.A.k.A.97,8 mm (38,5 ")29.3 "
Drop Through
70,5 cmk.A.72,5 cm (28,5")82,6 cm (32.5 ")
Rollen: Größe / Härte70 mm / 80A69 mm / 78A75mm / 78A70 mm / 78A75 mm / 80A70 mm / 78A69 mm / 78ARollen: Durchmesser 70mm, Breite 51mm, Härte 78A, Farbe Grün65 mm / 83A70 mm / 78A
Gewicht3 kgk.A.3,6 kg4 kg2,5 kgk.A.3 kg3 kg3 kg3,6 kg
Besonderheiten

  • Sportgerät mit Weltklasse

  • Feinste Materialien und ein unvergleichbares Design


  • Die Fiberglas-Bambus-Konstruktion macht das Deck extrem leicht und gleichzeitig sehr stabil.



  • Deck-Achsenmontageart: Topmount

  • Material: 7 lagiger canadian maple Deck-Design


  • Concave: Medium

  • Flex: Medium
  • Nicht im Straßenverkehr zu verwenden


  • ein großartiges und sehr vielfältiges Board

  • Twin Tip-Form


  • Das Hex ist etwas kürzer als das Tri. Dadurch ist es agiler und eignet sich besser für enge Schwünge.



  • Die Bambusschichten verleihen dem Board nicht nur eine optische Aufwertung sondern auch einen lebendigen Flex

  • Achsen sind stonefinished


  • Ein junges Team von Designern hat sich der Aufgabe gestellt, dass Surfgefühl auf der Straße neu in Szene zu setzen. Mit der ersten Longboard Reihe wie z.B. dem Cruiser Hawaiian Wulff, sowie den Freerideboard Kauai Twin-Tip Drop-Trhou ist ihnen das hervorragend gelungen.


  • für Einsteiger ebenso wie für ambitionierte Fahrer geeigent da es durch eine breite Standfläche und breite Achsen ermüdungsfreies Pushen und einfaches Bremsen ermöglicht


  • Für Fortgeschrittene gut geeignet

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich

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Was ist ein Longboard?

Ein Longboard hat auf den ersten Blick eine große Ähnlichkeit mit einem Skateboard. Lediglich die Abmessungen und auch der Aufbau des Korpus unterscheiden sich von diesem. Die ersten Modelle wurden bereits in den 60er Jahren entwickelt und haben in den 70ern weitreichende technische Verbesserungen erhalten.

Der Aufbau dieses Sportgerätes wird in vier wesentliche Komponenten unterteilt:

  • Das Deck bzw. der eigentliche Korpus,
  • zwei robuste Aluminium-Achsen,
  • vier Rollen aus strapazierfähigem Polyurethan sowie
  • Kugellager aus Chrom oder Keramik.

Longboards haben eine Länge von wenigstens 80 cm und sind mindestens 20 cm breit. Die ersten Modelle wurden einem Surfboard nachempfunden, bei dem die Erfinder unten vier Rollen befestigt haben. Der Grund lag darin begründet, dass in den 60er Jahren Surfer und später auch Snowboarder unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten auch auf dem Trockenen üben wollten. Wer kein Meer vor der Tür hat oder keine verschneiten Berge, der kann mit einem Longboard diese Surfbewegungen auf dem Asphalt ausführen.

Osprey Longboard Twin TipIm Vergleich zu einem Skateboard sind Longboards mit etwas größeren Rädern ausgestattet. Sie haben einen Durchmesser von 60 bis 70 mm und bestehen aus weichem Polyurethan. Damit können Bodenunebenheiten besser absorbiert werden und verbessern bei höheren Geschwindigkeiten die Fahrstabilität.

Trotz größerem Radstand und größerer Standfläche auf dem Deck, lassen sich Longboards nicht so einfach lenken, wie ein Skateboard. Das eigentliche Deck besteht in aller Regel aus mehreren Holzschichten, die horizontal und vertikal verleimt sind. Diese Art der Verleimung trägt die Bezeichnung VLAM. Als Holz wird häufig Bambus verwendet. Aber auch Ahorn, Espe und Mahagoni kommen hier zum Einsatz. Die Außenlagen bestehen dagegen aus einem Faser-Kunststoffverbund, wie GFK oder CFK. Dadurch wird ein Verdrehen (Torsion) des Boards bzw. ein Durchbiegen vermindert.

Ein weiteres Kriterium ist die Flexibilität eines Boards. Viele Hersteller haben diesbezüglich verschiedene Flex-Stufen eingeführt. Sie sagen etwas darüber aus, wie weit sich ein Longboard bei Belastung durchbiegen darf. Generell können die Flex-Stufen individuell den eigenen Vorlieben gewählt werden. Bei schwergewichtigen Boardern sollte jedoch ein Deck mit wenig Flex verwendet werden. Die Decks aus Ahorn sind recht steif und eignen sich gut für einen Korpus mit wenig Flex. Bambus ist weicher und daher die ideale Wahl für Decks mit mehr Flex.

Die Flexibilität des Korpus ist auch eine Voraussetzung für den Fahrstil. Dabei eignen sich Longboards mit viel Flex besser für einen langsamen Fahrstil und kommen einfacher durch Kurven als solche, die relativ starr gebaut sind. Jedoch eignen sich Board mit härterem Deck wiederum besser für hohe Geschwindigkeiten.

In unserem Longboard Test haben wir uns auch mit den Rollen eines Longboards beschäftigt. Wir können hier zwischen drei verschiedenen Rollenarten unterscheiden:

  • die Griprolle,
  • die Sliderolle und
  • die Aquarolle.

Die Griprolle zeichnet sich durch eine sehr gute Traktion auf Asphaltstraßen aus. Sie wird vornehmlich zum Downhill und Carven verwendet. Sie ist aber auch für ein schnelles Cruisen zu gebrauchen, da die Rollen mit einer glatten Lauffläche ausgestattet sind. Die Ränder sind scharfkantig und verhindern somit ein Abrutschen auf dem Asphalt. Griprollen bestehen aus einer weicheren Gummimischung. Neben einer besseren Verzahnung mit der Fahrbahnoberfläche erreichen diese Rollen einen guten Stoßdämpfungseffekt. Ihr Durchmesser liegt bei rund 78 mm bei einer breiten Lauffläche.

Etwas schmaler sind die Sliderollen, die jedoch etwas härter ausfällt und somit eine bessere Kontrolle bietet. Mit ihrer etwas geringeren Haftreibung eignen sich diese Rollen ideal zum Sliden.

Schließlich gibt es noch die Aquarollen, die mit einem umlaufenden Profil versehen sind. Dadurch wirken diese Rollen wirksam dem Aquaplaningeffekt bei Nässe entgegen. Diese Nasshaftigkeit spielt ihre Stärken vornehmlich auf regennassen Straßen aus.

Jedes Rollenmodell wird noch nach einem Härtegrad unterschieden. Dieser wird über eine zweistellige Zahl und einem nachgestellten A bezeichnet. Die weichen Rollen tragen zum Beispiel den Härtegrad 73A, härtere Rollen den Härtegrad 105A.

Wie funktioniert ein Longboard?

In unserem Longboard Test 2017 möchten wir Ihnen hier erklären, wie ein solches Sportgerät funktioniert. Diejenigen, die bereits Erfahrungen mit einem Skateboard haben, können problemlos auch ein Longboard benutzen. Lediglich die zahlreichen Tricks und Sprünge sind aufgrund der längeren Achsanordnung mit einem Longboard nicht möglich.

Der Antrieb erfolgt in der Weise, dass wir mit einem Bein auf dem Longboard stehen und uns in einem gleichmäßigen Rhythmus mit dem anderen Bein abstoßen. Wenn wir unsere gewünschte Geschwindigkeit erreicht haben, können wir das andere Bein hinter das erste Standbein stellen.

Idealerweise sollten wir bei höheren Geschwindigkeiten in die Hocke gehen, da wir so mit den Knien besser balancieren und uns abfedern können. Wir lenken unser Board durch eine Gewichtsverlagerung des Oberkörpers unter Zuhilfenahme der Arme. Dabei wird eine Seite des Boards gekippt, was zu einem Eindrehen der Achsen führt. Diese sollten dann parallel zum Kurvenradius stehen. Bekannt ist dieser Drehpunkt auch unter der Bezeichnung Pivot.

Eine Geschwindigkeitskontrolle wird auch über die Techniken Turns, Carves und Slides erreicht. Turns und Carves sind als wechselseitiges Einlenken oder Schlangenlinienfahren bekannt. Mit Slides werden Rutschbewegungen des Board auf allen seinen vier Rollen parallel zur Fahrbahn bezeichnet. Nachfolgend möchten wir noch die wichtigsten Fahrtechniken erklären, die mit einem Longboard möglich sind.

Osprey Longboard Twin Tip Longboard

  • Downhill
  • Sliden
  • Carven
  • Cruisen
  • Dancing
  • Long Distance Pumping
  • Freestyle
  • Hippie Jump
Wenn Sie hohe Geschwindigkeiten lieben, müssen Sie Ihr Board zumDownhillboarden einsetzen. Wie der Name schon andeutet, bedeutet dies, dass Sie mit Ihrem Longboard einen Hang hinunterfahren müssen. Hierbei können Sie durchaus Geschwindigkeiten über 100 km/h erreichen. Bei diesen Geschwindigkeiten müssen Sie zur Stabilisierung nicht nur in die Hocke gehen, sondern auch ein Board verwenden, welches ein besonders niedriges Deck besitzt.

Mit dieser tiefer gelegten Standfläche wird der Druckpunkt des Boarders unterhalb des Achsendrehpunktes verschoben, was sich insbesondere bei schnellen Kurvenlagen positiv bemerkbar macht. Downhill- oder Speedboarding sollte vornehmlich erfahrene Fahrer ausüben, da Stürze ein hohes Verletzungsrisiko bergen.

Vorteile

  • hoher Fahrspaß für Fortgeschrittene,
  • es wird eine hohe Endgeschwindigkeit erreicht.

Nachteile

  • mögliche Verletzungsgefahr durch Stürze.
Beim Sliden oder Rutschen wird eine Geschwindigkeitsreduzierung durch eine Reibung der Longboard-Rollen erreicht. Ziel vieler Longboarder ist nicht eine hohe Geschwindigkeit, sondern das kontrollierte Wegrutschen beim Abfahren eines Gefälles. Spezielle Sliding-Boards besitzen über den Rollen sogenannte Cutouts, also Aussparungen, die ein Schleifen der Rollen am Deck verhindern und einen ungewollten Sofortstopp vermeiden.

Zum Sliden müssen wir als Entlastung die Hände auf den Boden legen. Durch die Rutschbewegung können sich weichere Rollen schneller abnutzen. Härtere Rollen bieten keine ausreichende Bodenhaftung und können dagegen ausbrechen.

Vorteile

  • kontrolliertes Abbremsen,
  • Fahrspaß.

Nachteile

  • Rollen können sich schneller abnutzen.
Auf abschüssigen Strecken wird die Geschwindigkeit beim Carven gut kontrolliert. Infolge enger Kurvenradien, den sogenannten Turns, können wir durch Schlangenlinienfahren wesentlich besser Abfahrten meistern. Auch hierbei bieten Decks mit Aussparungen Vorteile, damit diese nicht an den Boardrand stoßen. In aller Regel werden hierfür besonders griffige Rollen benötigt.

Vorteile

  • Abfahrten können durch enge Kurvenradien geschwindigkeitsmindernd bewältigt werden,
  • hoher Fahrspaß.

Nachteile

  • Rollen können sich schneller abnutzen.
Die wohl schönste Art des Longboardfahrens ist das Cruisen. Es beschreibt dasgemütliche dahingleiten über asphaltierte Straßen in jeder Gegend. Diese Art der Fortbewegung ist mit jedem Board möglich.

Vorteile

  • Fahrspaß pur

Nachteile

  • keine.
Bekanntermaßen stammen Longboards von den Surfbrettern ab. Eine Technik des Wellenreitens ist das Boardwalking. Dieselbe Technik wird bei einem Longboard als**Dancing** bezeichnet. Dabei führen wir auf dem Deck verschiedene laufende und drehende Bewegungen aus, die einem Tanz sehr ähnlich sind.

Für diese Techniken wird ein besonders langes Longboard benötigt, damit wir uns auf dem Deck besser bewegen können. Mit einem solchen Dancer-Board sind wir in der Lage, auch entsprechende Tricks auszuüben. Daher haben diese Longboards meist verlängerte Enden. Vorne ist von einer Nose die Rede und hinten von einem Tail.

Vorteile

  • viele Tricks können ausgeführt werden,
  • ultimativer Fahrspaß,

Nachteile

  • nur für Fortgeschrittene.
Auch ohne Fußbewegung können wir mit einem Longboard über längere Strecken fahren. Dies wird allgemein als Long distance pumping bezeichnet. Hierbei müssen wir unseren Oberkörper dynamisch einsetzen und durch eine Gewichtsverlagerung die Ausgangsgeschwindigkeit beibehalten.

Profis können durch ihren Körpereinsatz sogar in einer Schlangenlinien-Bewegungleicht aufwärts führende Strecken bewältigen.

Vorteile

  • es können überaus lange Strecken ohne Fußarbeit zurückgelegt werden,
  • hoher Fahrspaß,

Nachteile

  • keine.
Im Freestyle ist alles erlaubt. Aufgrund der vielen Fahrtechniken, die hier kombiniert werden, gehört die Kategorie Freestyle zu den schwierigsten Aktionen, die wir mit einem Longboard ausführen können. Ähnlich wie beim Skateboarden beinhaltet Freestyle eine Menge an gewagten Stunts und Tricks.

Vorteile

  • abwechslungsreich,
  • Tricks und Stunts,
  • Fahrspaß,

Nachteile

  • mitunter gefährlich,
  • für Fortgeschrittene.
Zu den gewagten Fahraktionen mit einem Longboard gehört der sogenannte Hippie Jump. Dabei muss der Fahrer von seinem Longboard während der Fahrt über einen höhere Stange oder ein anderes Hindernis springen. Der Sprung ist gelungen, wenn der Fahrer danach wieder mit beiden Beinen auf seinem Board landet und unbeschädigt weiterfahren kann.

Vorteile

  • zeigt große Körperbeherrschung,
  • abwechslungsreich.

Nachteile

  • nicht ungefährlich,
  • für Fortgeschrittene,
  • ggf. Materialverschleiß.

Welche Arten von Longboards gibt es?

In unserem Longboard Test möchten wir Ihnen auch die verschiedene Typen und Arten dieser Rollbretter vorstellen. Glechzeitig gehen wir auch auf die Vor- und Nachteile ein.

  • Carving
  • Downhill
  • Freeride
  • Dancing
  • Slalom
  • Fun
Zu den Klassikern der Longboards gehört das Carving Longboard. Es ist für Einsteiger ideal geeignet und dennoch für gute Moves zu verwenden. Mit diesem Board können wir durch die Stadt und auf der Straße cruisen. Auf dem Markt sind verschieden Ausführungen erhältlich.

Interessant ist, dass diese Boards an den Rädern entsprechende Aussparungen besitzen und ein gewölbtes Deck besitzen. Es unterstützt uns bei der Balance, wobei wir uns problemlos auch nach rechts oder links verlagern können. Ganz so schnell können wir jedoch mit diesem Freizeitgerät nicht fahren.

Vorteile

  • ideal für Einsteiger,
  • gemütliches cruisen,
  • gute Balance.

Nachteile

  • geringe Geschwindigkeit,
  • weniger für Tricks geeignet.
Diejenigen, die mit einem Longboard hohe Geschwindigkeiten fahren möchten, die sollten zu einem Downhill Longboard greifen. Es ist nichts vor Anfänger und benötigt in aller Regel immer steile und lange Abfahrten. Mit einem solchen Board können sogar Geschwindigkeiten bis 100 km/h erreicht werden.

Besonderes Herausstellungsmerkmal ist der tiefere Schwerpunkt des Decks, damit überhaupt hohe Geschwindigkeiten gefahren werden können. Die meisten Modelle besitzen hochwertige Kugellager und Rollen, die besonders hart sind und sich nicht zu schnell abnutzen. Für Kurvenfahrten und Slalom sind diese Rollbretter weniger geeignet.

Vorteile

  • für Fortgeschrittene und Profis,
  • für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.

Nachteile

  • Schwierigkeiten beim Kurvenfahren und beim Slalom,
  • Wegen hoher Geschwindigkeiten gefährlich.
Das Freeride Longboard ist für Einsteiger und Fortgeschrittene gedacht, die auf ein Downhill Longboard umsteigen möchten. Aufgrund des etwas tieferen Decks liegt auch der Schwerpunkt niedriger, so dass schon höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Auffallend ist, dass diese Boards symmetrisch aufgebaut sind, so dass beide Seiten gleichermaßen gefahren werden können.

An den Seiten und an der Unterseite sind kleine Erhöhungen zu erkennen, so dass wir mit diesem Board auch kleine Tricks ausführen können. Selbst die beliebten Nose- und Tailkicks sind möglich. Wer neben dem Cruisen auch einmal etwas schneller fahren möchte und sich an Tricks heranwagt, der sollte sich für dieses Modell entscheiden.

Vorteile

  • für Einsteiger und Fortgeschrittene,
  • Cruisen und Schnellfahren möglich,
  • kann in beiden Richtungen gleichermaßen gefahren werden,
  • auch für Tricks geeignet.

Nachteile

  • keine.
Obwohl es sich beim Dancing eher um eine Bewegungsfolge auf einem Longboard handelt, gibt es spezielle Decks, die sich hierfür besonders gut eignen. Diese Boards sind besonders lang, haben ein schwächeres Concave, besitzen verlängerte Enden und sind mit ausgeprägter Nose und Tail ausgestattet.

Vorteile

  • gut geeignet um Moves und Tricks zu kombinieren,
  • dank seiner Form wird ein sicherer Halt gewährleistet,
  • besseres Handling, wegen weniger Durchbiegung.

Nachteile

  • Dancen ist für Anfänger nicht leicht,
  • Feingefühl und Geduld erforderlich.
Mit einem Slalom Longboard können wir besonders schnell und schwungvoll eine Richtungsänderung vornehmen. Auffallend ist, dass die Rollen bei diesem Board nicht mit dem Deck in Berührung kommen können. Fortgeschrittene Fahrer können atemberaubende Wendungen und Schwünge durchführen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass das Deck dieser Boards in der Mittel leicht nach oben gewölbt ist. Dadurch wird eine sehr gute Federung geboten.

Vorteile

  • Rollen können das Deck nicht berühren und Stürze werden dadurch verringert,
  • leichter Schwung im Deck,
  • es können auf Wunsch auch andere Decks verwendet werden.

Nachteile

  • nur geringe Auswahl erhältlich.
Zu den Fun Longboards gehören zum Beispiel

  • das Waveboard,
  • das Mountainboard und
  • das Snakeboard.

Das Waveboard besteht aus zwei Plattformen, unter denen eine Rolle angebracht ist. Beide Plattformen sind über eine drehbare Stange miteinander verbunden. Im Gegensatz zu einem Longboard erfolgt die Vorwärtsbewegung nicht durch Abstoßen mit einem Fuß, sondern durch eine Schlängelbewegung des Körpers. Anfänger haben es zu Beginn recht Schwer, erst einmal auf das Board zu kommen.

Eine Mischung aus einem Snowboard und einem Skateboard ist dagegen das Mountainboard. Besonders auffallend sind die vier großen, seitlichen Reifen. Wir können mit einem solchen Rollbrett daher auch im Gelände fahren. Eigentlich gehört es nicht zu den Longboards, sondern ist ein reines Funboard.

Interessant ist auch das Snakeboard, welches optisch an das Waveboard erinnert. Dieses Modell besitzt jeweils zwei Rollen unter den beiden Decks. Die Fahreigenschaften sind jedoch vollkommen anders, so dass es ebenfalls nicht zu den Longboards gehört.

Vorteile

  • hoher Spaßfaktor,
  • viel Abwechslung.

Nachteile

  • nicht immer leicht zu fahren,
  • nur wenig Tricks möglich,
  • Funboards gehören eigentlich nicht zu den Longboards.

So haben wir die Longboards getestet

Für unseren Longboard Test haben wir verschiedene Kriterien in unsere Auswahl mit einbezogen. Wir möchten Ihnen anhand dieser Ergebnisse eine mögliche Kaufentscheidung erleichtern.

Longboard Deck Bambus HolzVerarbeitungsqualität des Decks

Verständlicherweise sind unsere Longboard Vergleichssieger für verschiedene Einsätze konzipiert und auf diese Weise nicht direkt miteinander vergleichbar. Dennoch haben wir die jeweilige Verarbeitungsqualität berücksichtigt. Hierbei ging es uns um die Stärke des Decks und der verwendeten Materialien. Einige Hersteller nehmen für das Deck nur edle Hölzer, wie kanadischer Ahorn, Bambus oder Kombinationen davon.

Je nach Hersteller werden für ein gutes Deck etliche Schichten Holz verarbeitet, welche sorgsam in die gewünschte Form gepresst sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass wenige Schichten Holze ein Deck flexibler und mehrere Schichten ein Deck härter machen. Dies ist ebenfalls beim Einsatzzweck zu berücksichtigen – ebenso beim Test.

Longbaord Achsen und RollenAchsen, Kugellager und Rollen

Neben den Achsen und Kugellagern spielen die Rollen als Auflagefläche eine wesentliche Rolle. Zunächst müssen die Achsen einen sicheren Sitz unter dem Deck aufweisen. Ein interessantes Testkriterium ist auch der eigentliche Achsabstand, da hieran festgestellt werden kann, wie manövrierfähig das Board letztlich ist. Der Achsabstand wird auch als Wheelbase bezeichnet. Er sollte bei einem Downhill-Board möglichst groß sein, um die beste Stabilität zu gewährleisten. Ein kurzer Wheelbase ist dagegen besser geeignet, um durch Kurven hindurchzufahren.

Die Kugellager stammen bei unseren Vergleichssiegern ausschließlich von Markenherstellern. Sie bestehen bei den meisten Longboards aus Chrom. High-End-Modelle sind aber auch mit Carbon-Kugellager versehen.

Bei den Rollen haben wir uns für Durchmesser, Größe, Auflagefläche und Härte interessiert und getestet. Seit 1915 wird die Rollenhärte als Shore bezeichnet. Zu Prüfzwecken wird hierbei eine stumpfe Nadel mit einer Kraft von genau 12,5 Newton in die Rolle gestoßen und dabei die Eindringtiefe gemessen. Umgerechnet ergibt sich die jeweilige Härte von 0 bis 100 A. Die Härte der Rolle sollte dem Einsatzzweck angepasst sein.

Achsen Longboard HolzdesignForm und Design

In unserem Test haben wir uns auch mit der Optik beschäftigt. Hier ging es uns um die Abmessungen, wie Länge x Breite sowie Gewicht. Je länger ein Longboard ist, desto besser ist es für höhere Geschwindigkeiten geeignet.

Von der Form müssen wir die traditionelle Pin-Tail-Form und die neuere Twin-Tip-Form unterscheiden. Letztere zeichnet sich durch ihre Aussparungen an den Rädern aus und ist daher ideal zum Sliden geeignet.

Longboard alle Komponenten Auflagefläche im Test

In einem praktischen Test haben wir uns auf das jeweilige Deck gestellt und die uns zur Verfügung stehende Auflagefläche getestet. Praktisch ist es immer, wenn oben noch ein rutschfestes Griptape aufgeklebt wurde. Dies bietet insbesondere Anfängern mehr Halt.

Profis nutzen dagegen nicht immer ein Griptape, sondern fahren unter Umständen sogar barfuß auf dem hölzernen Deck. Gerade beim Dancen kann ein Gripbelag stören. Wie bei allen Prüfkriterien kommt es immer auf den Einsatzzweck an.

Preis-Leistungsverhältnis als Testkriterium

Nach unseren Recherchen müssen Sie für ein gutes Longboard wenigstens 70 Euroausgeben. Nach oben hin sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wer etwas mehr Qualität möchte, kann für rund 170 Euro ein sehr gut ausbalanciertes Longboard bekommen. Interessant ist, dass im Vergleich zu vielen anderen Fun-Sportarten wir feststellen konnten, dass_ Longboardfahren nicht unbedingt teuer sein muss_. Fahrradfahrer müssen für ein gutes Rad wesentlich mehr ausgeben.

Worauf muss ich beim Kauf eines Longboards achten?

Bei unserem Longboard Test 2017 finden wir es besonders wichtig, darüber aufzuklären, worauf Sie beim Kauf eines Longboards achten sollten. Im ersten Schritt sollten Sie vielleicht überlegen, welches Board Sie eigentlich bevorzugen. Dabei können folgende Fragestellungen weiterhelfen:

  • Sind Sie reiner Anfänger oder haben schon Erfahrung im Longboarden?
  • Möchten Sie ausschließlich das Board zum gemütlichen Cruisen nutzen?
  • Möchten Sie lieber hohe Geschwindigkeiten bergab fahren?
  • Sollen mit dem Board auch Tricks ausgeführt werden?
  • Möchten Sie auch an Wettkämpfen teilnehmen?
Longboards gibt es in vielen Größen, die von 80 bis 150 cm reichen. Eine Faustregel besagt, dass Frauen und Männer bis 175 cm Körpergröße ein Longboard von 80 bis 100 cm nutzen sollten. Lediglich diejenigen, die größer und schwerer sind, sollten sich für ein Board von 150 cm Länge entscheiden. Anfänger erhalten mit einem kürzeren Board ein besseres Gefühl zum Fahren.

Longboard am StrandViele Anfänger lassen sich auch von der Optik eines Boards täuschen. Natürlich spielt die Oberflächen-Lackierung mit einem tollen Design eine wichtige Rolle. Einige lassen sich auch von der Form inspirieren. Wer an ein Longboard als Anfänger denkt, der wird sich wohl ein Board in der traditionellen Pin-Tail-Form kaufen. Hierbei handelt es sich um die legendäre Surfbrettform. Unabhängig davon möchten wir aber auch auf die neuere Twin-Tip-Form hinweisen, die immer häufiger Verwendung findet. Mit letzteren Boards können auch die meisten Tricks ausgeführt werden.

Im nachfolgenden Test haben wir Ihnen nochmals die unterschiedlichen Longboard-Typen vorgestellt. Hier werden ganz genau die Unterschiede und Verwendungsmöglichkeiten erklärt. Als Einsteiger sollten Sie nach Möglichkeit nicht sofort auf ein Downhill-Longboard steigen, da dieses aufgrund seines tieferen Schwerpunktes und des geringen Flexs nur für schnelle Abfahrten konzipiert sind. Stattdessen können wir zu Beginn eher ein sogenanntes Freeride-Longboardempfehlen, welches in der neuen Twin-Tip-Form erhältlich ist. Hiermit können Sie gemütlich Cruisen lernen, aber auch schon einmal etwas schneller fahren. Selbst Tricks können mit den freiliegenden Rollen gut bewältigt werden.

Schließlich sollten Sie sich auch die verwendeten Rollensysteme etwas näher ansehen. Die meisten Modelle sind aus herkömmlichen PU, bieten aber eine unterschiedliche Härt, die sich auf den Fahrbahn-Grip auswirkt. Obwohl weiche Rollen eine hervorragende Haftung auf dem Asphalt aufbringen, sind sie jedoch zum Sliden, also zum seitlichen Rutschen, weniger geeignet. Weiche Rollen können sich zudem schneller abnutzen. Anfängern können wir die etwas härteren Rollen empfehlen, die wesentlich länger halten. Des Weiteren sind am Anfang etwas größere Rollen leichter zu fahren.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

In unserem Test über Longboards möchten wir Ihnen die bekanntesten Hersteller etwas näherbringen. Die Aufzählung ist verständlicherweise nicht abschließend, da immer neue Firmen mit innovativen Produkten auf den Markt treten.

  • Madrid
  • Ram
  • Globe
  • Mike Jucker
  • Osprey
  • Pro.Tec
  • Atom
  • Apollo
Eine Ikone in der Skaterindustrie ist die amerikanische Madrid Skateboards in Kalifornien am Huntington Beach. Der Gründer Jerry Madrid war einer der ersten, die unter einem Brett vier Rollen montierte und seit Anbeginn das Skateboarding revolutionierte. Seitdem gehört sein Team Madrid Pro Design zu den führenden Designern, wenn es um die Entwicklung und das Design von Skate- und Longboard-Decks geht.

Entsprechen der Geschichte des Longboarding hatte Jerry Madrid einst in der Garage seiner Eltern sein Surfbrett mit Rollen versehen. Wegen schlechten Seewetters ging er daher lieber mit seinem Board auf die Straße. Bis heute sind diese Ursprünge der ehemaligen Surfbretter auch bei den Longboards erkennbar. Neben reinen Holzdecks, wurden schon in den 60er Jahren auch die ersten Decks aus Fiberglas hergestellt.

Heute finden wir eine reiche Auswahl an Pin-Tail- und Twin-Tip-Boards, die auf jeden Fall für einen einmaligen Blickfang sorgen. Die hochwertig verarbeiteten Longboards liegen im gehobenen Preissegment.

Das Longboarding nicht nur erfolgreich in den Vereinigten Staaten entwickelt wird, beweist das deutsche Unternehmen Ram Longboards. Dieses Label ist seit 2013 auf dem Markt vertreten und hat sich in der Szene schnell einen Namen gemacht. Obwohl sich die meisten Modelle eher durch ein schlichtes und geradliniges Designauszeichnen, überzeugen sie insbesondere durch eine ansprechende Optik.

Ram Longboards kann auch in Bezug auf Fahreigenschaften, wie Geschwindigkeit, Wendigkeit und Lenkverhalten überzeugen. Maßgeblich ist die Mitarbeit des Produktmanagers Alexander Luxat, der hierzulande eine Longboard-Legende darstellt. Mit vielen Preisen wurde beispielsweise das Longboard Ram Solitaryausgezeichnet. Es ist für Einsteiger ideal.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Modelle Luxat Edition und Blacker Longboards, die neben einer hohen Geschwindigkeit eine sehr gute Beweglichkeit bieten. Sie können zum Cruisen in der Stadt ebenso verwendet werden, wie zum Downhill-Fahren. Ein Shorty, der in jeden Rucksack passt, ist das Ram Mini Cruiser Board. Es ist eine Neuentwicklung und zeichnet sich durch Wendigkeit und Schnelligkeit aus.

In diesem Zusammenhang darf das Top-Modell RAM FR 2.0 Longboard als reines Downhill-Modell nicht unerwähnt bleiben. Die Rollbretter von Ram liegen im_mittleren bis gehobenen Preissegment_.

Einer der führenden Skate- und Longboardhersteller ist das australische Unternehmen Globe International Limited. Schon 1984 wurde das Unternehmen von Peter und Stephen Hill unter dem Namen Hardcore gegründet. Das Label vertreibt hochwertige Skate- und Longboards mit überaus attraktiver Deckgestaltung. Die Longboards werden als Pin-Tail- und Twin-Tip-Boards angeboten und decken die komplette Bandbreite ab.

Großen Entwicklungsschub erlebte das Label in den 80er Jahren. In den 90er Jahren fand die Umfirmierung in Globe Brand statt, da neben Boards auch die passende Sportbekleidung angeboten wurde. Zwischenzeitlich hat sich die Marke jedoch vornehmlich auf die Produktion von Longboards spezialisiert.

Zu den bekanntesten Twin-Tip-Modellen gehört die Globe Geminon Serie. Aber auch die Spearpoint-Modelle erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Alleskönner, mit dem wir nicht nur rasant die Hänge hinabrauschen, sondern auch Tricks ausprobieren können, ist das Globe GLB-Prowler. Globe Longboards liegen im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Mike Jucker gründete zusammen mit Mr. Barns das traditionelle Longboard-Label_Jucker Hawai´i_. Inspiriert vom tropischen Livestyle, der ewigen Sonne und dem Surfen entwickeln beide Firmengründer schon seit vielen Jahren elegante und hochwertige Longboards mit atemberaubenden Decks.

In Deutschland ist die Mike Jucker GmbH als Filialbetrieb in Hennef zu finden. Besonderes Herausstellungsmerkmal sind die aufwändigen Deckgrafiken, die vom Leben auf Hawaii geprägt sind. Die Modelle tragen klangvolle Namen, wie zum Beispiel Donator, Kahuna, Kaimana oder Makaha. Neben bunt lackierten Decks erfreuen sich die Modelle in reiner Holzoptik großer Beliebtheit. Insgesamt decken die Mike Jucker Longboards das mittlere bis gehobene Preissegment ab.

Seit 1994 gibt es den englischen Hersteller Osprey mit Stammsitz im südenglischen Devon. Zunächst wurde hier nur Equipment für Surfer hergestellt und in lokalen Geschäften verkauft. Aus dem eigentlichen Stammunternehmen sind die beiden Marken Urban Beach für Sportbekleidung und Osprey für Surfbretter und Longboards hervorgegangen.

Osprey stellt Pin-Tail- und Twin-Tip-Boards in allen Größen und Ausführungen her. Dabei sind diese Modelle sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet. Für die mehrschichtigen Decks verwendet der Hersteller Ahorn und Bambus. Besonders auffällig sind die Sonderformen der Decks mit seitlichen Einkerbungen, wie sie beispielsweise die Osprey Nexus-Serie bietet. Anfängern kann dagegen die beliebte Phoenix-Reihe empfohlen werden. Insgesamt liegen die Osprey Longboards im_unteren bis mittleren Preissegment_.

Schon 1973 wurde in Südkalifornien der amerikanische Hersteller Pro.Tec gegründet, der in erster Linie für seine hochwertige Skaterschutzausrüstung weltweit bekannt wurde. Hier können insbesondere die Skaterhelme mit einer einzigartigen Qualität überzeugen.

Darüber hinaus produziert das Label hochwertige Longboards für alle Einsatzzwecke. Selbst die mittlerweile beliebten Mini-Boards hat das Label in sein Produktsortiment aufgenommen. Die Pin-Tail- und Twin-Tip-Boards zeichnen sich durch aktuelle Decklackierungen aus und erreichen auf jeden Fall einen tollen Blickfang. Insgesamt liegen diese Boards von Pro.Tec im unteren bis mittleren Preissegment.

Eine echte Traditionsmarke ist der amerikanische Hersteller Atom Longboards mit Sitz in Colorado Springs. Als Atom Longboards im Jahr 2005 gegründet wurde, war das Ziel, eine möglichst große Anhängerzahl mit preisgünstigen Longboards zu versorgen. Die meisten Designer von Atom sind selbst Longboardfahrer und wissen, worauf es bei der Entwicklung ankommt.

Die Atom Longboards zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität und einem tollen Design aus. Das Unternehmen hat sich vornehmlich auf Twin-Tip-Boards spezialisiert. Hier gehören schon seit vielen Jahren die Serien Drop und Tikizu den Rennern. Die Atom Longboards decken den unteren bis mittleren Preisbereich ab.

Bei Apollo Longboard handelt es sich um einen deutschen Hersteller aus Köln. Das Unternehmen besteht aus einem jungen Team von Designer, die langjährige Erfahrung im Longboarding gesammelt haben. Für seine Boards verwendet Apollo nur ausgewählte Materialien und setzt auf ein innovatives Design.

Apollo richtet sich vornehmlich an Beginner und kann hier ein breites Produktangebot bieten. Es werden fast nur Twin-Tip-Modelle angeboten. Großer Beliebtheit erfreuen sich die bewährten Serien Hawaiian Wulff und Stripes, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Diese modernen Longboards von Apollo sind im_mittleren Preissegment_ angesiedelt.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Longboard am besten?

Vielleicht möchten Sie ja wissen, wo Sie unsere Longboard Vergleichssieger am besten kaufen können. Dabei haben Sie die Möglichkeit, ein Longboard im örtlichen Fachhandel oder im Internet zu kaufen.

Longboard vor dem Haus präsentiertDer Einkauf eines Longboards im örtlichen Fachhandel

Wenn Sie sich für ein Longboard entschieden haben, laden viele Sportfachgeschäfte und andere Fachmärkte zu einem Besuch ein. In den meisten Fällen müssen Sie diese jedoch erst anfahren und vor Ort umständlich einen Parkplatz suchen. Im Innenstadtbereich sind von Geschäft zu Geschäft häufig noch lange Fußwege mit einzuplanen.

Wenn Sie ein Sportgeschäft gefunden haben, besteht hier immer noch die Gefahr, dass Sie das gewünschte Longboard dort nicht finden. Nicht jeder Händler kann die von uns empfohlenen Vergleich-Testsieger anbieten. Sie können sich zwar dort beraten lassen und das eine oder andere Board testen, müssen jedoch mit der begrenzten Auswahl sich zufrieden geben. Einige Verkäufer werden Ihnen meist auch ein anderes Longboard empfehlen, auch wenn Sie hiervon nicht überzeugt sind.

Tatsächlich erweisen sich viele Verkaufsgespräche als sehr aufdringlich. Einige Verkäufer werden von Ihren Vorgesetzten angehalten, Ihnen auf jeden Fall nur die vorrätigen Modelle anzupreisen. Mitunter werden Ihnen auch Ladenhüter angeboten, nur damit das eigene Lager im Geschäft wieder frei für Neuware wird.

Wenn Sie nicht mit leeren Händen nach Hause kommen, werden Sie wahrscheinlich vom Einkauf enttäuscht sein. Leider können Sie bei vielen Fachgeschäften Ihren Kauf nicht ohne weiteres wieder rückgängig machen. Nur in seltenen Fällen erhalten Sie Ihren Kaufpreis zurückerstattet. Stattdessen ist es heute Mode, dass die Händler Ihnen einen Gutschein anbieten und Sie somit letztlich doch wieder mit einem Einkauf an diesem Fachgeschäft gebunden sind. Wir zeigen Ihnen, dass es auch anders geht.

Vorteile für den örtlichen Fachhandel

  • im Geschäft ist eine Inaugenscheinnahme des Boards möglich,
  • Sie können vielleicht eine Probefahrt unternehmen,
  • Sie erhalten eine Beratung,
  • Sie können Ihr Longboard sofort mitnehmen.

Nachteile für den örtlichen Fachhandel

  • Sie erhalten in der Regel nicht das gewünschte Modell,
  • Sie müssen mit einer aufdringlichen Beratung rechnen,
  • die Auswahl ist meist nur begrenzt,
  • Sie müssen mit langen Anfahrtswegen und einem teuren Parkplatz rechnen,
  • Sie können nicht immer problemlos die Ware bei Nichtgefallen zurückgeben,
  • die Preise sind meist höher.

Longboard Rollen in NahaufnahmeDer Einkauf eines Longboards im Internet

Es gibt viele Gründe, warum Sie ein Longboard im Internet kaufen sollten. Sie müssen bei einer Online-Bestellung nicht erst mit dem Auto zum Fachmarkt fahren. Eine umständliche Parkplatzsuche entfällt ebenso. Im Internet können Sie rund um die Uhr und auch am Wochenende einkaufen.

Besonders vorteilhaft ist, dass Sie im Internet auf eine riesige Auswahl an Anbietern für Longboards zurückgreifen können. Neben der großen Auswahl herrscht im Netz ein starker Preiskampf, von dem Sie nur profitieren können. Hier finden Sie mit wenigen Mausklicks Ihr gewünschtes Modell zu sehr günstigen Konditionen.

In den meisten Fällen müssen Sie auf eine Beratung nicht verzichten. Per E-Mail oder per Telefon können Sie jederzeit Kontakt mit einem Online-Händler aufnehmen. Achten Sie lediglich darauf, bei einem zertifizierten Händler zu bestellen. Dann sind Sie in Bezug auf den Zahlungsverkehr und die Lieferung immer auf der sicheren Seite. Nach einer Bestellung müssen Sie meist auch nicht lange auf Ihre Bestellung warten. Einige Shops sind sogar in der Lage, Ihnen Ihr Longboard innerhalb von 24 Stunden zu liefern.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Sie bei Nichtgefallen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können. Nachdem Sie Ihre Ware wieder an den Händler zurückgesandt haben, erhalten Sie Ihren Kaufpreis erstattet. Wir finden es nur vorteilhaft, wenn Sie bequem vom heimischen Sofa aus Ihren Einkauf im Internet tätigen können.

Vorteile für den Einkauf im Internet

  • Sie können auf eine riesige Auswahl zurückgreifen,
  • Sie finden hier Ihr Longboard zu günstigen Preisen,
  • keine Anfahrtswege und keine Parkplatzsuche,
  • Einkauf bequem von zuhause aus,
  • Sie können rund um die Uhr und am Wochenende bestellen,
  • schnelle Lieferung, teilweise sogar innerhalb von 24 Stunden,
  • Widerrufsrecht und Kaufpreiserstattung.

Nachteile für den Einkauf im Internet

  • keine Inaugenscheinnahme und Test vor Ort möglich,
  • mitunter keine persönliche Beratung.

Wissenswertes & Ratgeber

Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir Ihnen helfen, Ihre Kaufentscheidung für ein Longboard zu unterstützen. Hier erfahren Sie weitergehende Daten und Fakten, die sich alle um das Thema Longboard drehen.

Longboard liegt im SandDie Geschichte der Longboards

Die Ursprünge des Longboards sind im traditionellen Surfbrett zu finden. In den 60er Jahren wollten Surfer nicht nur bei schönem Seewetter auf einem Board dahingleiten. Findige Entwickler schraubten daher einfach unter ihre Surfbretter vier Rollen und übten damit auf der Straße. Die ersten Longboards waren geboren und ähnelten von ihrer Form her den typischen Pintails. Sie waren asymmetrisch geformt und hatten vorn eine Spitze.

Aus dem Longboard wurde in den 70er Jahren das Skateboard entwickelt, welches sich bis Ende der 80er Jahre großer Beliebtheit erfreute. Erst ab den 90er Jahren sehen wir immer häufiger Longboards auf unseren Straßen. Insbesondere die Downhill-Modelle sind in Europa gefragt und recht populär. Nachdem zuvor dieser Sport in den Vereinigten Staaten und Kanada in Vergessenheit geraten war, ist er auch heute wieder dort zuhause.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Longboards

Große statistische Erhebungen finden wir über das Londboard nicht, jedoch können wir Ihnen hier einige wichtige Daten zu den Besonderheiten liefern.

Was bedeutet Flex

Wenn Sie ein Longboard in die nähere Wahl gezogen haben, werden Sie wahrscheinlich auch mit dem Betriff Flex konfrontiert werden. Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung für Flexibilität, die besagt, wie weit sich das Deck eines Boards durchbiegen darf. Ein härteres Flex ist für größere und schwerere Boarder besser geeignet, ein flexibleres dagegen für leichtere Fahrer.

Des Weiteren stehen weiche Boards für einen langsamen Fahrstil, während Downhill-Boards meist mit einem etwas härteren Flex ausgezeichnet werden. Beim Cruisen und Kurvenfahren unterstützt ein weiches Board die Lenkbewegungen. Dem Grunde nach kann Flex auch mit einer besonderen Art der Abfederung bezeichnet werden.

Longboard fahren erklärt

Bevor Sie Ihre erste Fahrt unternehmen, sollten Sie sich mit einem Helm und Knie- und Ellenbogenschützern ausstatten. Schauen Sie auch nach, ob alle Schraubverbindungen gut sitzen. Lediglich die Laufräder dürfen Sie nicht allzu fest anziehen.
  • Zunächst sprechen wir vom sogenannten Pumpen. Hierbei können wir Fahrt aufnehmen, wobei diese Bewegung dem Tretrollerfahren sehr ähnlich ist. Dabei stellen wir einen Fuß auf das Board und stoßen uns regelmäßig dem anderen Fuß ab. Mit den Armen können wir den Rhythmus und den Schwung etwas unterstützen.
  • Anschließend stellen wir auch unser zweites Bein hinter das erste Standbein und versuchen, mit Oberkörper und Armen das Gleichgewicht zu halten. Mit einer typischen Gewichtsverlagerung, wie sie beim Skateboardfahren üblich ist, können wir uns mit entsprechendem Schwung über eine längere Strecke vorwärts bewegen.
  • Besonders wichtig ist das Bremsen. Dieses gelingt, indem wir den Körperschwerpunkt über dem vorderen Bein verlagern. Dabei lassen wir unsere Ferse des hinteren Fußes leicht über den Boden schleifen. Durch gleichmäßigen und ansteigenden Druck und einer Gewichtsverlagerung nach hinten, wird die Fahrtgeschwindigkeit verringert.
Als Anfänger sollten Sie sich zunächst eine lange und nicht allzu steile Abfahrtwählen. Achten Sie darauf, dass der Verkehr möglichst gering ist. Am besten können Sie auf asphaltierten Waldwegen oder in Parkanlagen üben.

Die richtige Schutzausrüstung

Besonders wichtig beim Longboarden ist eine gute Schutzausrüstung. Sie besteht in aller Regel aus einem Helm, Handschuhen, Ellenbogenschützern und Knieschützern. Achten Sie beim Kauf einer solchen Ausrüstung darauf, dass diese Komponenten in der richtigen Größe geliefert werden. Nur eine passgenaue Schutzbekleidung schützt wirkungsvoll vor Stürzen.

Longboard vs. Skateboard

Wir möchten Ihnen hier noch einen kleinen Vergleich zwischen einem Longboard und einem Skateboard geben, damit Sie die wichtigsten Kriterien vor Augen haben.

  • Skateboard
  • Longboard
  • max. 80 cm lang und max. 20 cm breit,
  • Räder mit 40 bis 50 mm Durchmesser,
  • Deck aus Ahorn-Furniersperrhölzern,
  • Unterseite besonders ansprechend gestaltet,
  • Rollen mit 100 A Härte,
  • wird vornehmlich für Tricks verwendet.
  • länger als 80 cm und breiter als 20 cm,
  • Räder mit 60 bis 70 mm Durchmesser,
  • Deck aus Ahorn-Bambus-Furniersperrhölzern oder Glasfiber,
  • Unterseite weniger aufwändig gestaltet,
  • Rollen mit 75 bis 88 A Härte,
  • wird vornehmlich zum Cruisen oder Downhill verwendet.

Longboard mit Motor?

Findige Erfinder haben ihr Longboard mit einem Motor ausgerüstet, so dass wir uns mit diesen Modellen ohne Muskelkraft fortbewegen können. Zu unterschätzen sind die sogenannten Elektro-Longboards nicht, da die kräftigen Gleichstrom-Elektromotoren rund 2.000 Watt Leistung bzw. 2,5 PS erreichen können. Da die Boards nur ein geringes Eigengewicht von etwa 5 bis 6 kg aufbringen, können problemlos Anfangsgeschwindigkeiten von 30 – 40 km/h erreicht werden.

Ähnlich wie im Modellbau, gibt es auch Longboarder, die anstelle eines Elektromotors mit Akku lieber einen echten Benzinmotor einbauen. Dieser wird meisten an der Hinterachse fixiert und sorgt für einen überaus kräftigen Hinterradantrieb. Meistens handelt es sich bei den Benzinern aber um Eigenbauten, im Gegensatz zu den Boards mit E-Motor.

Longboard pflegen und instand halten

Dem Grunde nach sind Longboards recht wartungsarm. Regen, Staub und Straßenschmutz sollten aber im regelmäßigen Abständen vom Deck gewischt werden. Die Rollen sollten beim Reinigen nicht vergessen werden. Wer möchte, der kann auch seine Kugellager ausbauen, ölen, fetten und wieder einbauen.

Nach längeren Fahrten sollten wir die Schraubverbindungen an den Achsen zum Deck festziehen. Vorsicht, nicht alle Schrauben müssen fest angezogen werden. Insbesondere diejenigen, die an den Achsen zu den Rollen sitzen, müssen etwas locker bleiben, da wir uns ansonsten selbst ausbremsen.Komplettes Longboard in Seitenansicht.

Top 10 Longboard Tricks

Eigentlich geht es beim Longboarden in erster Linie um das gemütliche Dahingleiten. Mit der Zeit haben etliche ambitionierte Fahrer aber auch die einen oder anderenTricks entwickelt, von denen wir Ihnen hier die 10 bekanntesten vorstellen möchten.

  • Nr. 1 – Stand-up Slides

Jeder Longboard-Neuling stellt sich wahrscheinlich die Fragen, wie mit einem Longboard richtig gebremst wird. Profis bremsen ihr Board durch das Sliden ab. Beim Sliden geht es darum, ein Longboard kontrolliert ausbrechen zu lassen und dabei quer zur Fahrbahn zu stellen. Hierbei verlieren die Rollen ihren Grip und wir rutschen mit dem Brett schräg weiter. Diese Form des Bremsen muss sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch besonders effektiv.

Wenn wir genügend Geschwindigkeit aufgebracht haben, drücken wir mit dem hinteren Fuß gegen das Brett. Auf diese Weise können wir beispielsweise einen so genannten Back-Side ausführen. Wenn wir vorne auf dem Brett drücken, können wir entsprechend einen Front-Side ausführen. Wir müssen besonders stark den Oberkörper mitziehen, um das Gleichgewicht zu halten. Diese Slides können wir entweder voll um 180° ziehen und dann weiter fahren oder bei 90° eine Vollbremsung vornehmen.

Das Sliden ist die beste Art, zuverlässig und schnell ein Longboard zum stehen zu bringen.

  • Nr. 2 – Dancen

Fortgeschrittene Longboarder bewegen sich häufig laufend auf ihrem Board. Diese Form wird allgemein auch als Dancen bezeichnet. Die Bewegung können dabei individuell und unterschiedlich ausgeführt werden. Zu den bekanntesten Tanzschritten gehören beispielsweise Crossstepping, Spins, Pirouetten und Kombinationen davon.

  • Nr. 3 – Manual

Zu den beliebtesten Tricks gehört der Manual. Das Ziel ist es, auf nur zwei Hinterrädern so lange und so weit wie möglich zu fahren. Grundvoraussetzung ist eine hohe Geschwindigkeit, damit dieser Trick wirklich gelingt.

  • Nr. 4 – Nose-Manual

Wesentlich schwieriger ist der Nose-Manual. Hierbei versuchen fortgeschrittene Fahrer dieselbe Fahrweise auf nur zwei Vorderrädern. Bei diesen Tricks muss das Fuß- und Körpergewicht in die entsprechenden Gegenlage gebracht werden, damit sich eine Seite des Boards heben kann.

  • Nr. 5 – Pivot

Der Pivot bezeichnet eine 180°-Drehung, bei der sich Longboard und Körper gleichzeitig drehen. Dieser Trick wird in Fahrtrichtung ausgeführt. Der Körperschwerpunkt wird von der Mitte des Longboards zur Vorderachse verlagert. Diese Achse ist dann der Drehpunkt. Dabei müssen wir mit dem vorderen Fuß uns auf die Nose des Boards stellen.

Wir müssen ungefähr eineinhalb Schulter breit stehen. Hilfreich ist es, wenn wir unsere hintere Hand immer in die Richtung zeigen lassen, in der wir uns drehen möchten. Die eigentliche Drehbewegung erfolgt mit dem Oberkörper. Die Schultern müssen uns bei dieser Drehung unterstützen, da wir ansonsten die Drehbewegung abbremsen.

  • Nr. 6 – G-Turn

Besonders elegant sieht der Trick G-Turn aus. Die Grundlage für diesen Trick ist einNose-Manual. Körperbeherrschung und Balance spielen eine wichtige Rolle. Der vordere Fuß sollte dabei auf der Nose und der hintere Fuß in der Mitte des Longboards stehen.

Den G-Turn beginnen wir, indem wir zuerst das Nose-Manual ausführen und uns dann leicht nach hinten lehnen. Das Board fährt hierbei eine Kurve. Nach der Drehung des Longboard führen wir einen Pivot aus und schließen den Trick damit ab. Die Schwierigkeit ist, dass wir hier den richtigen Neigungswinkel des Oberkörpers finden müssen.

Etwas einfacher ist es, wenn wir hierbei den vorderen Fuß leicht schräg auf das Board stellen. Der Oberkörper ist dann mehr der Fahrtrichtung zugeneigt und wir finden besser das Gleichgewicht.

  • Nr. 7 – OllieLongboard Ansicht von unten, Base

Der Ollie ist zwar ein typischer Skateboard-Trick, kann aber auch mit dem Longboard ausgeführt werden. Ein Skateboard hat hinten einen praktischen Kicktail, der in aller Regel beim Longboard fehlt. Dennoch können wir einen solchen Sprung mit etwas weniger Druck ausführen. Einige Longboards haben diesbezüglich einen kleinen angedeuteten Kicktail.

  • Nr. 8 – Tip slap down kick flip

Hierbei handelt es ich um einen etwas schwierigen Trick. Wir nutzen mit dem hinteren Fuß das verkürzte Kicktail und lassen das Longboard vorne nach oben gehen. Gleichzeitig treten wir mit dem anderen Fuß auf die linke Seite, so dass sich das Board um seine eigene Achse drehen kann. Danach können wir ganz normal weiterfahren.

  • Nr. 9 – Pelican

Beim Pelican müssen wir während der Fahrt mit dem Vorderfuß auf die Nose treten, so dass sich der hintere Teil des Longboards anhebt. Wir fahren dann auf den beiden Vorderrädern. Gleichzeitig schwingen wir das hintere Bein nach hinten und verlagern unser Gewicht nach vorne.

Mit dem hinteren Fuß gehen wir unter eine Seite des Board, springen kurz ab und drehen dabei das Board einmal um die eigene Achse. Anschließend können wir weiterfahren oder es in die Hand nehmen und zu Fuß weitergehen. Dies ist immer praktische, wenn wir absteigen müssen.

  • Nr. 10 – Spin Big

Beim Spin Big versetzen wir den Vorderfuß auf die Nose und lassen das hintere Bein in Boardmitte stehen. Durch eine Gewichtsverlagerung nach vorne, hebt das Longboard hinten ab und dreht sich einmal um die eigene Achse. Da dies während der Fahrt geschieht, erreichen wir eine großzügige Drehung und können anschließend normal weiterfahren.

Top 10 Longboard Videos

Wir möchten Ihnen mit unserem Longboard Test 2017 nicht die besten Longboard-Videos vorenthalten, so dass Sie sich hautnah einen Eindruck von den vielfältigenMöglichkeiten dieser Fun-Sportart verschaffen können. Diese Videos sollen Sie anregen und Ihnen aufzeigen, was mit einem Longboard so alles möglich ist.

Video 1: Eine atemberaubende Downhill-Abfahrt mit Sliding-Effekten zeigt Ihnen dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=kkviQ41u0eQ

Video 2: Schöne Speedboarding-Tour mit Carving-Effekten zeigt Ihnen https://www.youtube.com/watch?v=mXqmRAUsn9U

Video 3: Interessante Tricks und Sprünge mit einem Longboard werden hier vorgestellt https://www.youtube.com/watch?v=TCjB9iKRlIw

Video 4: Carven und Cruisen in der Großstadt mit einem Longboard können Sie sich hier ansehen https://www.youtube.com/watch?v=9rXwBmGyMRo

Video 5: Dass auch Damen auf einem Longboard Dancing- und Freestyle-Übungen ausführen können, zeigt Ihnen dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=EiPZ7dODY0E

Video 6: Die fünf einfachsten Longboard-Tricks finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=QrBIWtD4JyI

Video 7: Eine trickreiche Abfahrt auf einer verkehrsfreien Straße und weitere Tricks können Sie hier erleben https://www.youtube.com/watch?v=5diyCuQifA0

Video 8: Den Flip-Trick mit dem Longboard lernen Sie hier https://www.youtube.com/watch?v=C3ZTxNpcnEE

Video 9: Hier können Sie sehen, wie ein Longboard selbst gebaut wurde https://www.youtube.com/watch?v=GK-vYLTa9_s

Video 10: Es gibt auch motorisierte Longboards https://www.youtube.com/watch?v=WRKwSpG65_s

Rechtliches

Auch wenn Longboards als ultimatives Fun-Sportgerät immer häufiger auf den Straßen zu finden sind, möchten wir Sie auf die allgemeine Rechtslage hinweisen. Schließlich möchten wir, dass Sie mit unseren Longboard Vergleich-Testsiegern lange Freude und keine Probleme im öffentlichen Straßenverkehr haben sollten.

In vielen Fällen kann das Longboard-Fahren bei Passanten und Autofahrern für Ärger sorgen. Um einen möglichen Streit zu vermeiden, sollten Sie die Rechtslage kennen. Grundsätzlich ist das Fahren mit einem Longboard in Deutschland nur auf den Gehwegen erlaubt. Viele Fahrer bewegen sich hier in einer Grauzone. Verständlicherweise bietet das lange Rollbrett eine ideale Alternative zum Fahrrad. Ein Longboard kann durchaus auch für längere Strecken auf ebenem Untergrund genutzt werden.

Longboard Achsen und RollenGenau dabei kommen sich immer wieder Longboard-Fahrer und Fußgänger bzw. Autofahrer in die Quere. In einigen Gemeinden wird das Fahren auf der Straße geduldet. Für eine straßenverkehrspflichtige Einordnung müssen wir aber beachten, dass ein Longboard kein Fahrzeug im Sinne der Straßenverkehrsordnung darstellt, sondern eher als Sportgerät angesehen wird. Insoweit findet § 24 Abs. 1 StVO Anwendung, wonach diese Art der Fortbewegung zum Fußgängerverkehr gerechnetwird.

Longboard-Fahrer müssen daher auf den Gehweg ausweichen und dürfen weder auf der Straße als auch auf einem Radweg fahren. Unabhängig davon, sind Sie mit einem Longboard wesentlich schneller unterwegs, als ein Fußgänger. Sie müssen daher größte Vorsicht walten lassen, wenn Sie hier unterwegs sind. Problematisch wird es immer, wenn Sie Fußgänger mit Ihrem Board überholen möchen. Viele Städte haben diesbezüglich eigene Ortsregelungen geschaffen, die besagen, dass Sie beim Überholen immer von Ihrem Board absteigen müssen.

Interessant ist eine Äußerung von Hartmut Olpp, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Longboardverbandes. Danach sollte in Deutschland das Longboard-Fahren wie in der Schweiz legalisiert werden. Dort können die Rollbretter auch auf Radwegen und in Tempo-30-Zonen genutzt werden.

Lohnt es sich, das Longboard selber zu bauen?

Es gibt viele ambitionierte Longboarder, die sich in der Materie gut auskennen undein Longboard selbst bauen. Wie Sie aus den vorhergehenden Erklärungen entnommen haben, besteht ein Longboard aus

  • eine Deck,
  • den Achsen und
  • kugelgelagerten Rollen.

All diese Bauteile gibt es individuell zu kaufen. Wenn Sie auch das Deck selbst herstellen möchten, ist dies schon etwas schwieriger. Hierfür werden zum Beispiel zwei Sperrholzplatten aus Birke mit einer Stärke von etwa 0,65 cm und einer Größe von 150 x 30 cm benötigt. Diese werden später miteinander verleimt. Das eigentliche Biegen in eine besondere Deckform stellt das größte Problem dar, da nicht jeder über die technischen Mittel verfügt. Einige feuchten das Holz an und beschweren es mit ausgewählten Gewichten. Nach dem Trocknungsvorgang hat das Holz die gewünschte Form angenommen. Dies ist aber Übungssache.

Alle übrigen Komponenten gibt es fix und fertig im Handel zu kaufen. Nachdem das Deck verleimt und in die gewünschte Form gesägt wurde, können Sie die Achsen anschrauben, die Rollen befestigen und die Oberseite des Decks noch mit einem Griptape bekleben.

Ein Longboard selber zu bauen macht mit Sicherheit viel Spaß. Es erfordert etwas handwerkliches Können. Dennoch können Sie hiermit Ihr ganz individuelles Board zusammenstellen. Ob sich dieses preislich lohnt, hängt von den verwendeten Komponenten ab. Einsteigerboards sind da schon etwas günstiger.

Nützliches Zubehör

Für unsere hier im Test vorgestellten Longboard Vergleichs-Testsieger möchten wir Ihnen auch noch das eine oder andere nützliche Zubehör vorstellen. Hierbei kann es sich auch um wichtige Ersatzteile handeln, da sich bei längerem Gebrauch doch einige Komponenten abnutzen.

Longboard Deck und Base grün

  • Ersatzrollen: Wenn Sie sich ein Longboard kaufen, ist dieses mit einer bestimmten Art von Rollen ausgestattet. Es werden auf dem Markt weiche und härtere Rollen angeboten, die eine unterschiedliche Traktion auf dem Asphalt erreichen. Mit passenden Ersatzrollen können Sie Ihr Board individuell ausstatten. Achten Sie hier immer auf die richtige Härteangabe. Neben dem Härtegrad finden Sie auch Rollen mit verschiedenen Profiloberflächen. Diese reichen von glatt bis stark ausgeprägt. Selbst gegen Aquaplaning gibt es spezielle Longboard-Rollen.
  • Kugellager: Hochwertige Kugellager geben den Rollen die nötige Umdrehungsgeschwindigkeit. Sie besitzen zwar eine lange Lebensdauer, unterliegen aber einem natürlichen Verschleiß. Von daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Funktionalität überprüfen. Für jede Rollenart gibt es die passgenauen Kugellagergrößen.
  • Achsen: Mit wenigen Handgriffen können Sie die Achsen eines Longboards auswechseln. Dies spielt zum Beispiel dann eine Rolle, wenn Sie neue Achsen in einer anderen Lackierung wünschen oder die Achsen beschädigt sind. Sie werden einfach vom Deck losgeschraubt und mitsamt den Rollen ersetzt.
  • Deck: Das Deck muss höchsten Belastungen standhalten. Es ist das Aushängeschild des Longboards. Viele Decks besitzen eine wunderschöne Ober- und Unterflächenbemalung. Wenn Sie möchten, können Sie es jederzeit gegen ein anderes Modell auswechseln. Viele Hersteller bieten für ihre Modelle zahlreiche attraktive Decks an. Durch übermäßge Beanspruchung kann es ehedem notwendig sein, dieses in regelmäßigen Abständen auszuwechseln.
  • Griptape: Bei dem Griptape handelt es sich um die rutschfeste Oberfläche des Decks. Dieses Tape wird auf der Oberseite aufgeklebt und zeichnet sich durch eine rauhe, besandete Fläche aus. Sie bietet ausreichend Standsicherheit und spielt zum Beispiel bei Tricks eine wichtige Rolle. Das Griptape wird in vielen attraktiven Farben und Mustern geliefert und kann passgenau zum jeweiligen Board zugeschnitten werden.

Alternativen zum Longboard

Wir möchten Ihnen hier auch noch mögliche Alternativen zu einem Longboard aufzeigen. Sie sollten jedoch bedenken, dass diese keinen wirklichen Ersatz darstellen.

Das Skateboard

Selbstverständlich können Sie als Alternative auch ein Skateboard in Erwägung ziehen. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass Skateboards aufgrund ihrer kompakten Bauweise in erster Linie für Tricks und Sprünge konzipiert wurden. Das Cruisen auf Asphaltstrecken macht nicht ganz so viel Spaß, wie auf einem echten Longboard. Ebenso sind Skateboards nicht für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.

Das Waveboard

Wie weiter oben vorgestellt, können wir als Longboard-Alternative auch dasWaveboard ins Auge fassen. Es unterscheidet sich vom Aufbau grundsätzlich von einem Longboard. Es gehört schon viel Körperbeherrschung dazu, um ein solchesBoard mit zwei Einzelrollen zu fahren. In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die weiteren Fun-Boards, wie Snakeboard und Mountainboard hinweisen.

Weiterführende Links und Quellen

Nachfolgend möchten wir Ihnen noch in unserem Longboard Test 2017  einige nützliche Quellen an die Hand geben, mit denen Sie ggf. Ihre Kaufentscheidung noch stärken können.

Viele nützliche Informationen zum Thema Longboard finden Sie unter https://www.skatedeluxe.de/blog/alles-uber-boards/longboarding/longboard-wissen-longboarding-wiki/

Eine gute Checkliste für Anfänger finden Sie hier http://xn--longboard-anfnger-2qb.de//

Ein führendes Portal zum Thema Longboarding ist https://www.actify.de/place/mathilda-longboards/

Grundlegende Informationen können Sie auch hier finden https://de.wikipedia.org/wiki/Longboard_(Skateboard)

Ein interessanter Blog für Longboard-Tricks finden Sie unter https://www.skatedeluxe.de/blog/alles-uber-boards/longboarding/longboard-trick-tipps/#

Wenn Sie sliden lernen möchten, können wir Ihnen diesen Blog empfehlen http://forum.longboardz.de/showthread.php?22216-Wie-lerne-ich-zu-sliden

Die bekannte Tageszeitung WAZ hat auch einen interessanten Bericht zum Downhill hinterlegt http://www.derwesten.de/zeusmedienwelten/mediacampus/fuer-schueler/zeus-regional/bochum-und-wattenscheid/auf-dem-longboard-mit-vollgas-die-berge-hinunter-id7365108.html

Die verschiedenen Bremsmöglichkeiten finden Sie hier http://www.longboardblog.de/bremsen/

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