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Massageball Test 2017 • Die 6 besten Massagebälle im Vergleich

mehrfarbige-MassagebaelleFür eine angenehme und hilfreiche Massage sind nicht immer nur teure Geräte notwendig. Der einfachste Weg ist das Nutzen eines Massageballs, der auch den Anforderungen der Physiotherapie entspricht und dort für Patienten zum Einsatz kommt, die damit eine neue Sensibilisierung und Wahrnehmung für ihren Körper zurückgewinnen. Auch bei Muskelschmerzen, Verspannungen, Verhärtungen oder Zerrungen kommt der Massageball zum Einsatz und wirkt schmerzlindernd und wohltuend. Das Anwenden verschiedener Massagetechniken gehört zu den ältesten Therapieformen in der Geschichte der Medizin und wurde 2600 v. Chr. zunächst hauptsächlich in China und Indien angewendet. Aber auch schon viel früher reagierte der Mensch instinktiv mit dem Massieren schmerzhafter Körperbereiche, um sich Linderung zu verschaffen.

Heute sind die Therapieformen und Techniken vielfältig. Durch den Massageball werden nicht nur Verspannungen gelöst, sondern in erster Linie die Durchblutung des Körpers gefördert, um das gesamte Gewebe und die Muskulatur wieder aufzulockern. Die Haut wird mit dem Massageball bearbeitet, verschiedene Körperstellen können so massiert werden, darunter auch Stauungen im Lymphbereich oder im Zellgewebe wieder gelöst werden. Gerade die handliche Form macht das Massieren von Händen und Füßen besonders effektiv.

Andererseits kann der Massageball auch hilfreich gegen Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich sein oder zu einer Verbesserung der Hautstruktur führen. Verschiedene Varianten und Formen der Massagebälle sollen in unserem Test näher betrachtet werden. Wir werfen einen Blick auf die angebotenen Modelle und zeigen, was alles mit ihnen machbar ist und bei welchen Beschwerden sie zum Einsatz kommen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass der Massageball auch im Wellness-Bereich sehr nützlich ist und eine kleine Massage schon dafür sorgen kann, Stress abzubauen und sich rundum wohl und entspannt zu fühlen.

Massageball Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 MassageballIgelball und Lacrosse Ball sind ideal zur Behandlung schmerzender Faszien.Massageball von BlackrollMassageball von PhysioWorldMassageball von Schildkröt FitnessIgelball / Massageball mit Noppen und Lacrosse-BälleMassageballsetvon HudoraMassageball von Spor-Tec

Sportastisch "Deep Relax" Massageball Set

Massageball Set "Take a break" von Sportastisch

Massageball Set "Well-Being" von Sportastisch


Blackroll
BRBBBK08SACC


PhysioWorld
Noppenball Spikey


Schildkröt Fitness
960054


Igelball / Massageball mit Noppen und Lacrosse-Bälle


Hudora
76714


Spor-Tec
Igelball


 Bewertung---
Unsere Empfehlung
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Unsere Empfehlung
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Unsere Empfehlung
 1,0 1,1 1,3 1,4 1,5 1,8
TypFaszien-Ball SetFaszien-Ball SetLacrosseFaszienballNoppenballIgelballStarwood Sports ®IgelballIgelball
Farbeschwarz/orangeschwarz/orangeschwarz/orangeschwarzlilalimette - anthrazitmehrfarbigblau - rotblau
Durchmesser8/12 cm8/12 cm8/12 cm8cm7/9cm7 und 9cmk.A.7,5 und 9cm5,5-10cm
MaterialSilikonGummimaterialk.A.k.A.LatexPVCIgelball / Massageball mit Noppen und Lacrossek.A.k.A.
Gewicht200g190g185g300g100g181gk.A.141gk.A.
Details
  • 2 hochwertige Massagebälle im Set: Einzelball und Duoball
  • in geprüfter Qualität
  • ideal zur Behandlung schmerzender Faszien
  • optimales Training für Rücken, Wirbelsäule, Arm und Schultern
  • 2 hochwertige Massagebälle im Set
  • Einzelball und Duoball
  • Mittlerer Härtegrad, ideal für Einsteiger oder Fortgeschrittene
  • Verschiedene Zonen
  • Inklusive 3 Jahren Sportastisch Produktgarantie
  • 2 hochwertige Massagebälle im Set
  • Einzelball und Noppen-Duoball
  • Mittlerer Härtegrad
  • Verschiedene Zonen
  • Inklusive eBook "Faszientraining" & 3 Jahren Sportastisch Produktgarantie
  • Made in Germany
  • höchste Produktqualität
  • geprüft durch DIN ISO 9001:2000
  • Umweltfreundlich produziert und zu 100% recyclebar
  • physiologisch absolut unbedenklich
  • Ausgezeichnet mit dem AGR-Gütesiegel
  • Spikey
    Massageball
  • Massage
  • PhysioWorld
  • Physio-Therapie
  • Massageball 2er set
  • Beinhaltet je einen weichen Noppenball 7cm (grün) und einen harten Noppenball 9cm (anthrazit)
  • Weicher Noppenball ideal für Greif- und Kräftigungsübungen
  • Harter Noppenball ideal zur Reflexzonenmassage
  • Für Fans von CrossFit, Yoga, Pilates und Fitness eines der wertvollsten Hilfsmittel zur Behandlung von muskulärer und faszialer Verspannungen. Zur Selbstmassage des Weichgewebes, Akupressur, Reflexzonenmassage, Triggerpunkttherapie und Lösung muskulärer und faszialer Verspannungen geeignet. Die regelmäßige Anwendung kann die Beweglichkeit verbessern und Verletzungen vorbeugen
  • 2 Massagebälle
  • Inklusive Fitnessanleitung
  • Geeignet für Greif- und Kräftigungsübungen, sowie Reflexzonenmassagen
  • Hand- und Fingermassage
  • leichte ReinigungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
    Faszienmassage möglichGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
    Einsatz zur Rehabilitation möglichGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
    Entspannungsmassage möglichGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
    HautfreundlichGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
    Komfortnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbar
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    Was ist ein Massageball?

    Massagebälle gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen, Farben und Härtegraden. Sie können sowohl aus Gummi, aus Plastik oder aus Kunststoff sein. Die herkömmliche Form des Massageballs ist mit Noppen überseht, die wie kleine Stacheln abstehen und die Massage dann durch ihre Struktur ermöglichen. Die Noppen sind abgerundet oder spitz und stehen in alle Richtungen ab. Manche Varianten an Massagebällen sind von festerem, wenig nachgiebigem Härtegrad und Material, andere sind weicher oder können in der Größe verändert werden, z. B. durch ein Nadelventil, aus dem die Luft abgelassen wird.

    Gerade der Härtegrad spielt für die Massage eine wesentliche Rolle und kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Die Größe der Massagebälle wird bei der Herstellung in Farben ausgedrückt. Daher sind die Bälle so schön bunt, da eine Farbe immer auch für eine bestimmte Größennorm steht.

    Die in alle Richtungen abstehenden Noppen oder Spitzen sind bei der Benutzung besonders effektiv, da mit ihnen jeder Punkt am Körper bearbeitet werden kann. Die runde Form macht das Rollen möglich, so dass auch Körperpartien erreicht werden, die ansonsten alleine und mit den eigenen Händen Schwierigkeiten bereiten, gut getroffen zu werden. Der Massageball kann im Sitzen, Stehen und im Liegen verwendet werden und wird bei der Massage über die einzelnen Körperpartien gerollt. Natürlich ist auch die Partnermassage mit dem Einsatz des Massageballs optimal.

    Die Oberflächenstruktur und Form des Massageballs wurde zunächst als Golfball konzipiert und in den 30er Jahren entwickelt. Statt Dellen wies der Ball gewölbte Noppen auf, um die Fluggeschwindigkeit zu drosseln. Später stellte sich der Ball dann als ideale Ergänzung zur klassischen Massage heraus. Für den Massageball wurde das Material dann natürlich noch einmal verändert, die Größe variiert und an die Bedürfnisse der klassischen Massage angepasst. Die Noppenstruktur ist dabei entweder in bestimmter Weise angeordnet oder mit kleinen Erhebungen kombiniert, so dass beim Rollen über die Haut ein doppelter Effekt entsteht.

    Wie funktioniert ein Massageball?

    Bevor der Massageball zum Einsatz kommt, sollte die passende Größe gewählt werden. Diese spielt für die Körperregion, wo der Massageball angewendet werden soll, eine Rolle. Fußsohlen oder Hände benötigen kleinere Bälle, Rücken, Schulterpartien oder Beine die größeren Modelle. Die Standardausführung ist etwa so groß wie ein Tennisball.

    Der Massageball wird neben therapeutischen Maßnahmen auch zur Entspannung oder zum Aufwärmen beim Sport genutzt. Der Ball wird auf dem Boden oder an einer Wand gebraucht, indem sich mit dem Rücken dagegen gelehnt wird und der Ball über den Rücken rollt. So können auch schwer erreichbare Stellen massiert und Verspannungen gelöst werden, ohne eine zweite Person in Anspruch zu nehmen.

    Die Form des Balles macht die Massage an vielen Körperbereichen möglich, darunter auch an den Füßen und den Fußsohlen. Durch die unterschiedliche Druckstärke, die beim Rollen über die Stellen erfolgt, wird die Massage gezielt ausgeübt. Eine Stimulation der Reflexzonen an den Fußsohlen wirkt sich wohltuend auf den gesamten Organismus aus. Die Massage übt dabei Druck auf bestimmte Punkte an den Sohlen aus, die als Reflexzonen bezeichnet werden. Jede Zone ist mit einem Körperteil verbunden und spiegelt die Wirkung auf ein bestimmtes Organ wider, daher wird in der Naturheilkunde auch von den Füßen als Spiegelbild des Körpers gesprochen.

    Organische Probleme und Schmerzen sollen durch eine gezielte Druckmassage gelindert werden. Dabei werden Reize ausgeübt, die den Heilungsprozess an den jeweiligen Körperstellen beeinflussen und unterstützen sollen. Das betrifft nicht nur körperlichen Beschwerden, die direkt mit Organen oder Muskelgewebe verbunden sind, sondern z. B. auch Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme.
    Neben den Massagebällen mit Noppen, die auch als Igelbälle bezeichnet werden, gibt es sogenannte Trigger-Point–Bälle, die eine einheitliche, leicht angeraute Oberfläche aufweisen. Diese verformt sich nur minimal, sobald der Ball zum Einsatz kommt. Gegen eine Wand gelehnt, auf einer harten Oberfläche oder dem Fußboden wird die Massage bei Rücken, Nacken, Hüften, Brust, Schultern und Beinen angewendet. Der Druck auf den Muskel wird dann etwa fünf Sekunden lang gehalten, danach soll der Muskel entspannen.

    Alle betroffenen Körperpartien werden stärker durchblutet und das Gewebe gleichzeitig aufgelockert. Dadurch lösen sich die Verspannungen und die Beschwerden verschwinden.

    Spikey-MassagebälleAnwendungsbereiche und Verwendungszweck für den Massageball

    Die Massage mit dem Massageball ist nicht alleine eine Maßnahme gegen Verspannungen und Schmerzen. Sie bewirkt gleichzeitig eine Anregung des Stoffwechsels und verschafft so Entspannung, was sich dann wiederum auf die ganze Psyche auswirkt. Die eigene Verfassung wird Verspannungspunkte 66fitpositiv beeinflusst, die Körperwahrnehmung verbessert. Selbst bei Depressionen und Angstzuständen kann eine Massage hier äußerst hilfreich und eine gute Ergänzung zur eigentlichen Therapie sein.

    Ebenso sind Schönheitsprobleme wie Cellulite ein Bereich, wo der Massageball unterstützend wirkt. Cellulite und Orangenhaut entstehen, wenn das Bindegewebe an diesen Stellen zu schwach ist. Viel Bewegung, sportliche Aktivität und eine gute Ernährung wirken sich positiv auf die betroffenen Stellen aus. Der Massageball erhöht die bessere Durchblutung, da Haut, die regelmäßig massiert wird, straffer und elastischer wird.

    Meistens wird der Massageball zur gezielten Anregung verschiedener Hautnerven genutzt. Das geschieht dann auch im Bereich der Physiotherapie. Hier werden bestimmte Muskeln und Nerven sensibilisiert, was durch das Rollen über die Haut einen großflächigen Reiz auf den Organismus auslöst. Durch unterschiedlichen Druck, der leichter oder intensiver erfolgen kann, werden die Nervenbahnen unter der Haut und die Muskeln angeregt. Das ist besonders hilfreich bei der Reflexzonenmassage. Die Nervenreizungen der Fußsohlen werden bearbeitet, um Auswirkung auf die jeweilig mit den Zonen verbundenen Organen auszuüben. Auch die Handinnenflächen können mit dem Massageball stimuliert werden und damit sensibilisiert.

    Da das Nervensystem angeregt, die Durchblutung gefördert wird, kann der Massageball bei einer Ganzkörpermassage die Gewebenerven stimulieren und die gesamte Struktur der Haut verbessern und weicher machen. Der Ball wird dabei überwiegend entlang der Muskelstränge bewegt und gerollt. Das kann sowohl im Adamskostüm als auch durch die Kleidung hindurch erfolgen.

    Der Massageball kann im Grunde überall zum Einsatz kommen und Teil der Alltagsroutine werden. Verspannungen entstehen sowohl durch Fehlhaltungen als auch durch stressbedingte Situationen. Hektik, Ärger, Anspannung – all das kann im Beruf der Fall sein und sollte dann bei Feierabend aufgelöst werden können. Wirksam ist dann das Training mit dem Massageball, der nicht nur die Muskeln entspannt, sondern diese auch mobilisiert. Sobald sich die hektischen Bedingungen gelegt haben, die Massage für das Wohlempfinden sorgt, wird auch gleichzeitig der Körper wieder neu gestärkt.

    Genauso gut kann der Massageball bei koordinativen Bewegungsmustern und Greifübungen zum Einsatz kommen. Dabei haben die verschiedenen Härtegrade der Bälle auch unterschiedliche Wirkungen auf den Körper. Das subjektive Empfinden bestimmt im Grunde, welcher Massageball genutzt wird.

    Er sollte die Haut angenehm massieren und keine Schmerzen verursachen. Natürlich ist das bei der Behandlung von Schmerzen mit dem Massageball nur bedingt möglich, das die Muskeln sich erst an die Massage gewöhnen müssen und noch stark verhärtet sind, so dass dabei der Druck auch unangenehme Auswirkungen auf das Muskelgewebe haben kann. Dennoch führt die regelmäßige Anwendung bald zu einer Lösung der Verhärtungen. Gleichzeitig wird Stress abgebaut, was den Körper ebenfalls zugutekommt.

    Eine sehr gute Kombination sind auch Igelball und Faszienrolle. Die Verbindung beider zu einer Übung und Entspannungstechnik bewirkt eine bessere Dehnbarkeit der Muskeln und damit mehr Gelenkigkeit und Elastizität des gesamten Körpers. (Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Massageball Test unter dem Punkt:„Massageball und Faszienrolle: eine perfekte Ergänzung“.)

    Um den Massageball zu nutzen, sind nicht mehrere Personen notwendig oder ein Masseur, der den Ball benutzt. Er kann von einer Person der eigenen Massage dienen, so z. B. gegen eine Wand gelehnt oder liegend.

    Greifübungen wiederum sorgen für ein Training der Reaktion von Fingern und Händen. Dabei wird nicht nur die Haut stimuliert, sondern auch das Gehirn, weil es die Fertigkeit steuert und damit verbessert. Greifübungen können z. B. mit Gedächtnistraining ergänzt werden. Auch zum Abschalten und zur meditativen Übung ist der Massageball in der Hand eine Bereicherung.

    Welche Arten von Massagebällen gibt es?

    Igelball: Massagebälle unterscheiden sich in Größe, Farbe und Form.

    Der Igelball, der mit Noppen übersät ist, verleiht bei der Massage ein prickelndes Gefühl und lockert so das Gewebe, fördert gleichzeitig die Durchblutung. Er kann aber durch seine leicht nachgiebige Form auch zur direkten Massage eingesetzt werden und einzelne Stellen bearbeiten und stimulieren. Die unterschiedlichen Größen und Härtegrade beeinflussen die Massage und werden auch in verschiedenen Körperpartien angewendet. Die größeren Bälle z. B. dienen der gesamten Rückenmassage, die kleineren sind sehr handlich und können bei Greif- und Entspannungsübungen genutzt werden. Auch das Material ist verschieden, so gibt es härtere Modelle aus Kunststoff oder Silikon, weichere aus Gummi. Die runde Form und die Noppen bewirken das problemlose Rollen auf der Haut und können diese dabei auch sensibilisieren.

    Der Massageball hat durchgehende, in alle Richtungen verteilte und nach oben hin schmaler werdende Noppen und grenzt sich durch diese Form von anderen Massagebällen ab.

    Die Farben bestimmen die Größe. Hier unterscheiden sich:

    Orange Bälle: Die Farbe „Orange“ steht für den Durchmesser von 6 Zentimetern.

    Gelbe Bälle: Die Farbe „Gelb“ besagt, dass der Massageball einen Durchmesser von 8 Zentimeter hat.

    Rote Bälle: Die Farbe „Rot“ zeigt an, dass der Massageball einen Durchmesser von 9 Zentimeter hat.

    Blaue Bälle: Die Größe der blauen Bälle beträgt im Durchmesser 10 Zentimeter.

    Grüne Bälle: Bei dieser Farbe liegt die Größe über 10 Zentimetern, meistens bei 12 bis 15 Zentimetern im Durchschnitt.

    Schwarze Bälle: Diese Bälle sind meistens von größerem Format und können 20 bis 28 Zentimeter groß sein. Sie werden gezielt zu bestimmten Übungen und zum Gleichgewichtstraining eingesetzt.

    Natürlich gibt es auch Anbieter, bei deren Massagebällen die Farbe nichts über die Größe aussagt, die einfach schön bunt im Set angeboten werden. Dennoch kann hier die Farbe Auskunft über den Härtegrad geben.

    Massageball-Schildkröt-Fitness-2erSet-960054Stoppel-Noppenball: Die Noppen bei einem speziellen Noppenball sind alle gleich groß, etwas breiter als beim Igelball und abgerundet. Die Anordnung ist in mehreren, gleich angelegten Reihen über den Ball verteilt, das Material der Noppenbälle ist meistens härter und gibt nicht nach.

    Während der Igelball mehr zur Entspannung und zum direkten Einsatz bei Körperpartien genutzt wird, auch für Greifübungen mit der Hand oder zur Reflexzonenmassage an den Füßen, ist der Noppenball speziell für den Rücken, die Schultern und die Beinmuskulatur gedacht. Seine harte Struktur massiert diese Bereiche intensiv.

    Massageball als Halbkugel: Dieser Massageball ist meistens größer als die kleineren Massagebälle in Igel- oder Noppen-Form. Das halbkugelige Format dient dazu, dass der Ball rutschfest ist und daher auch im Stehen, Sitzen oder bei der Ausübung verschiedener Bewegungen angewendet werden kann.

    Massage-Halbkugeln gibt es in der Größe von 10 bis 30 Zentimetern. Mit ihnen kann das Gleichgewicht trainiert oder, bei Kindern, besser entwickelt werden. Die motorischen Fähigkeiten werden durch Sport, Spiel und Spaß verbessert. Ebenfalls kann der Halbkugel-Ball zur Fußmassage angewendet werden, die dann im Sitzen erfolgt. Die Halbkugel liegt immer auf dem Boden auf. Die Farben sind meistens blau, grün, rot und gelb.

    Massageroller: Der Massageroller basiert auf dem gleichen Noppen-Prinzip wie der Massageball. Er verfügt dabei über einen Griff, eine Vorrichtung, an der eine kleine Rolle angebracht ist, die wiederum ringsherum mit Noppen übersät ist. Diese können abgerundet oder spitz sein, je nachdem, wie der Massageroller zum Einsatz kommt. Vorteil des Griffs bleibt die leichtere Erreichbarkeit und Stimulierung der Rückenpartien. Der Massageroller kann auch zum einfachen Rückenkratzen dienen. Er aktiviert ebenfalls die Dehnbarkeit in den Muskelsträngen und Faszien. Die Haut wird stärker durchblutet.

    Trigger-Point-Ball: Diese Art Massageball weist eine einheitliche Oberfläche auf und hat einen hohen Härtegrad, ist auch im Gewicht schwerer. Er wird speziell zur Trigger-Punkt-Massage und Therapie eingesetzt und gehört damit zu den Gerätschaften, die mit Druck eine gezielte Reduktion oder auch Deaktivierung der betroffenen Muskelstellen bewirkt. Auch kann der Trigger-Point-Ball der Prophylaxe dienen. Die Bälle sehen wie Sportbälle aus, haben neben der Anwendung auch ein schickes Design.

    (Mehr zur Trigger-Punkt-Massage unter dem Punkt: „Was sind Trigger-Punkte und wie funktioniert eine Trigger-Massage?“)

    Kork-Massageball: Auch mit dem Ball aus Kork, der sehr leicht im Gewicht ist und eine glatte Oberfläche aufweist, können Trigger-Punkte bearbeitet werden. Die Auflagefläche ist eher klein und ermöglicht darum ein präzises Erreichen der Stellen. Mit dem eigenen Körpergewicht kann der Druck individuell bestimmt werden, der auf das Gewebe oder den Muskel ausgeübt werden soll. Der Ball ist durch sein Material relativ hart und unnachgiebig, kann beim Rücken, im Nacken, bei Schultern, Armen, Brust, Hüfte und Gesäß hervorragend zum Einsatz kommen.

    Boon-Doppelball: Dieser Massageball besteht aus zwei Bällen, die wie eine Hantel durch einen Stiftstab verbunden sind. Er ist ein Multi-Tool zur Selbstmassage und zur direkten Behandlung von Trigger-Punkten. Er weist eine glatte Oberfläche auf und ist verstellbar im Abstand beider Kugeln zueinander. So lässt er sich an den Körper und die Regionen anpassen, was feste Doppelbälle nicht erlauben. Das Material ist aus festem Gummi und bietet Widerstand genug, um mit höherem Druck massieren zu können. Da die Bälle flexibel verstellbar und auch abnehmbar sind, kann die Massage sowohl mit dem Doppelball als auch mit einem Einzelball stattfinden.

    Der Massageball Test 2017 – so haben wir die Modelle für Sie getestet:

    Getestet haben wir für unseren Test Massagebälle unterschiedlicher Größe und Farbe. Auch der Härtegrad variierte, so dass jeweils drei Übungen ausgeführt werden konnten, die unterschiedliche Anwendungen möglich machten. Einmal das Massieren gegen die Wand gelehnt, eine Greifübung mit der Hand und eine Fußmassage. Die Bälle waren dabei von unterschiedlichem Material, mit oder ohne Flächenstruktur, mit abgerundeten oder spitzen Noppen und immer von namhaften Herstellern. Die Verarbeitung der Bälle sollte für unseren Test hochwertig sein und der jeweilige Ball angenehm in der Hand liegen.

    Worauf muss ich beim Kauf eines Massageballs achten?

    Wer die Massage mit einem Massageball anstrebt oder den Ball als begleitendes Element nutzen möchte, sollte eine Größe wählen, die seinen Ansprüchen genügt.

    Auch die Form, ob mit Noppen oder ohne, das Material, ob Gummi, Silikon, Kunststoff, Kork oder Stoffüberzug, der Härtegrad, ob nachgiebig und weich oder hart sollten vor dem Kauf bedacht werden. Günstig ist das Zulegen eines Sets, das mehrere Bälle und Größen enthält, die dann, je nach Wunsch und Schmerzbehandlung, zum Einsatz kommen.

    Ein einfacher Massageball kann immer auch zur reinen Entspannung genutzt werden oder Greifübungen möglich machen, die meditativen Zwecken dienen. Wichtig bleibt, dass Muskelverhärtungen besonders mit Massagebällen härterer Ausführung punktgenau behandelt werden können.

    Wer speziell Trigger-Punkte bearbeiten möchte, sollte Bälle mit einer glatten Oberfläche wählen, die auch im Gewicht etwas schwerer sind. Mit ihnen kann durch den Härtegrad besonders intensiver Druck ausgeübt werden und eine Schmerztherapie erfolgen.

    Wer mehr Wert auf die Entspannung bei der Massage legt, kann auf unterschiedlich große Igelbälle zurückgreifen. Der, der gut in der Hand liegt, ist auch für andere Körperregionen optimal. Zur Verbesserung des Gleichgewichts dienen besonders große Massagebälle, darunter ganze oder halbkugelförmige Bälle, die einen Durchmesser von über zwanzig Zentimeter aufweisen. Sie können sowohl im Stehen als auch im Liegen angewendet werden, machen zudem auch Gymnastik möglich.

    Kurzinformation zu führenden Herstellern von Massagebällen:

    Marken, Unternehmen und Hersteller, die Massagebälle und ähnliches Zubehör anbieten, sind Hudora“, „Sport-Tec“, „Black-Roll“, „Lacrosse“, „AMRAP“ oder „BB Sport“.

    Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Massageballs am ehesten?

    Massagebälle können in Apotheken, Drogerien oder im Internet gekauft werden. Viele Online-Shops haben sich auf das Angebot medizinischer und verpflegender Produkte spezialisiert und bieten eine große und übersichtliche Auswahl an Massagebällen und anderem Zubehör, das bei der Behandlung von Schmerzen oder zum einfachen Entspannen geeignet ist. Die Produkte werden meistens auch im Set verkauft, die Händler schreiben die Ware ausführlich aus und können, da sie online Personal und Miete einsparen, auch Preisnachlässe und Sonderangebote gewähren.

    Wissenswertes & Ratgeber

    Die Geschichte der Physiotherapie

    Gerade im Bereich der Physio- und Schmerztherapie kommt der Massageball häufig zum Einsatz. Das Ziel einer solchen Behandlung ist die Aufhebung von verschiedenen Bewegungs-, Funktions- und Aktivitätseinschränkungen durch den Körper. Beschwerden werden physiotherapeutisch untersucht und dann gezielt behandelt. Das kann durch Wärme, Strahlung, Elektrizität oder Druck geschehen, darunter die Massage. Eine Behandlung wird auch immer mit Eigenaktivität, Selbstwahrnehmung und Selbstmassage unterstützt.

    Die Physiotherapie bedient sich dabei vieler verschiedener Verfahren, die ihren Ursprung in frühgeschichtlicher Zeit haben. Die Massage und medizinische Bäder gab es schon vor 4.000 Jahren, vorderhand in China.

    TriggerballsetIn der Antike waren neben diesen Behandlungsformen auch Gymnastik und Diät optimale Erziehungsideale, so in Griechenland bei den antiken Olympischen Spielen. Bestimmte, dafür ausgebildete Personen überwachten die gesamte Körperhygiene und Aktivität der Sportler, förderten die Vitalität und Gesundheit eher noch als ein Arzt.

    Die Grundtendenzen, die Anwendung in der Physiotherapie finden, stammen von dem griechischen Urvater der Heilkunde Hippokrates. Er begriff den Körper immer als lebendigen Organismus, dessen Gesundheit ein Gleichgewicht darstellte, wohingegen Krankheit auf einen gestörten Zustand hinwies, der sowohl körperlich als auch geistig bedingt sein konnte. Für Hippokrates besaß die Natur die größte Heilkraft, weshalb er die körperliche Betätigung als Voraussetzung für einen gesunden Körper hervorhob.

    Igelball-NackenmassageAuf ähnlichem Prinzip baut das Yoga auf, das aus präzisen Asanas und passiver Massage besteht. Asanas sind ruhende Körperstellungen, die eingenommen werden, um verschiedene Stufen der Entspannung und Achtsamkeit zu erzielen. Dabei ist die Haltung ebenso wichtig wie die Atmung. Bewirkt werden soll Wohlempfinden und Stabilität, wobei dann auch die Muskulatur gekräftigt wird. Eine unterstützende Massage vervollkommnet die gewonnene Körperbeherrschung.

    Im alten China setzte sich das Qigong durch, eine Übungsmethode zur Selbstregulierung des Körpers. Das ist eine Meditations- und Konzentrationsübung, wobei die Atmung mit Körper- und Bewegungsabläufen kombiniert wird. Durch die Übungen soll da Gleichgewicht im Körper harmonisiert und der Qi-Fluss, der Lebensenergiefluss, zum Fließen gebracht werden. Begleitende Mittel waren auch hier Akupunktur, Akupressur und verschiedene Massagetechniken. Wert wurde auf die Druckbehandlung von Energiepunkten gelegt, die mit Schieben, Reiben und Rollen über die Stellen erfolgte. Heute wird diese Therapie Tuina-Massage genannt, die auch schmerzhaft sein kann, gerade bei starken Beschwerden.

    Durch den Humanismus beeinflusst entstand dann im 18. Jahrhundert die Orthopädie, gegründet durch den Arzt Nicolas Andry. Verstanden wurde darunter eine „Erziehung der aufrechten Haltung“. Haltungsschwächen und Fehlhaltung wurden so gezielt durch Massage und gymnastische Übungen beeinflusst. Auch Heilbäder und Hydrotherapie waren zusätzliche Behandlungsformen.

    Im 19. Jahrhundert wurden dann Systeme von Massage- und Gymnastikapparate entwickelt, die die medico-mechanische Therapie ins Leben riefen. Der Entwickler solcher Geräte war Gustav Zander, die zur aktiven und passiven Bewegung gedacht waren, zu mechanischen Einwirkungen wie Massagen oder als orthopädische Redressierungs- und Lagerungsapparate. Mit der Einführung solcher Geräte legte Zander den Grundstein für die moderne Physiotherapie und Krankengymnastik.

    Zahlen, Daten, Fakten rund um den Massageball

    Protone-schwarz MassageballWas sind Trigger-Punkte und wie funktioniert eine Trigger-Massage?

    Sobald der Rücken an bestimmten Punkten zu schmerzen beginnt, z. B. wenn mit dem Finger darauf gedrückt wird, spricht die Medizin von myofaszialen Trigger-Punkten. Dabei handelt es sich um direkte Verspannungen und kleinere Knoten in den Muskeln, die Schmerz verursachen. Genauer sind es lokal begrenzte Verhärtungen der Muskeln, die druckempfindlich geworden sind. Das kann aufgrund einer ungünstigen Haltung oder durch wenig Bewegung auftreten und dabei zu Verkürzungen der Muskeln und Faszien führen. Der Schmerz ist dabei allerdings nicht nur auf diesen Punkt begrenzt, sondern kann auch Probleme an weiter entfernt liegenden Stellen hervorrufen, die mit dem Trigger-Punkt selbst dem Anschein nach nichts zu tun haben. Die meisten Schmerzsyndrome sind auf Trigger-Punkte zurückzuführen. Zum Beispiel kann ein Trigger-Punkt in den Schultern Schmerzen im Hinterkopf auslösen, Trigger-Punkte im Rücken zu Bauchschmerzen oder Problemen in den Oberschenkeln führen.

    In der Trigger-Punkt-Therapie soll durch Massage gezielt die betroffene Stelle bearbeitet, die Muskelfasern entspannt und eine nachhaltige Prophylaxe erzielt werden. Gerade Muskelverhärtungen entstehen durch permanente Verspannung der Muskulatur, die dann auch immer unter Anspannung steht. Das kann aufgrund vieler Bedingungen erfolgen, nicht nur durch Bewegungsarmut oder Fehlhaltungen, sondern auch durch eine Überbelastung von sportlichen Aktivitäten. Angespannte Muskelfasern drücken dabei die Kapillaren zusammen, wodurch die Durchblutung eingeschränkt wird. Diese verursachen Schmerzen, können sich auch entzünden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Dem kann mit Massage entgegengewirkt werden, so dass neben dem Lösen des Gewebes die Durchblutung wieder angeregt wird.

    Neben den schmerzhaften Trigger-Punkten, die auch in anderen Körperregionen Beschwerden auslösen können, gibt es Tender-Punkte, die ausschließlich lokal vorhanden sind und den Punkt natürlich besser erreichbar machen, da der Schmerz nicht in andere Bereiche ausgestrahlt wird. In beiden Fällen ist die Selbstmassage der Punkte eine wirkungsvolle Anwendung.

    Einige Informationen zur Reflexzonenmassage

    Ähnlich, wie die Akupressur, ist auch das Wirkprinzip der Reflexzonenmassage, die mit den Fingern oder mit dem Igelball erfolgen kann.

    Die Naturheilkunde geht davon aus, dass eine auffällige Reflexzone, z. B. wenn sie Schmerzen bereitet oder als Muskel verhärtet ist, ein Zeichen dafür ist, dass ein zu dieser Zone gehöriges Organ nicht in Ordnung ist.

    Protone-gelb MassageballDurch die Druckmassage auf den Punkt an der Fußsohle soll ein Reiz ausgeübt werden, der damit an das Organ weitergeleitet wird und den Heilprozess in Bewegung setzt. Die Durchblutung und Anregung des Stoffwechsels werden ebenso mit dem Einsatz des Massageballs gefördert.

    Zum ersten Mal näher beschrieben wurde die Reflexzonenmassage durch den Arzt William Fitzgerald. Er konnte bei den Ureinwohnern in Amerika beobachten, dass Schmerzen und Beschwerden durch die Massage bestimmter Punkte an den Füßen erfolgte und so Besserung bewirkte. 1913 verfasste er eine Studie, die den Fuß in einzelne Flächen aufteilte und jedem Punkt ein Organ zuwies.

    Selbstmassage-Arm-Sportec-IgelballDer Körper wurde, ganz nach klassischen Heilverfahren, in Längszonen eingeteilt, die auf die Füße übertragen wurden. Diese Zonen wurden dann in drei Querzonen gerastert und konnten so ein Koordinatensystem ergeben. Jede Position war damit eine Reflexzone am Fuß. So sind z. B. die Zehen mit dem Kopfbereich verbunden, der Vorfuß und Fußballen mit dem Brust- und Schulterbereich, der Mittelfuß mit dem Rücken und dem Bauch und die Ferse mit dem Becken. Auch der linke und rechte Fuß spielen dabei eine Rolle. Letztendlich sitzen Nerven, Muskeln, Organe, Gelenke und Knochen spiegelbildlich an der Stelle, wo sie sich auch am Körper befinden. Dadurch sollen die Organe und Körperstellen dann angeregt oder beruhigt werden, je nachdem, was für das Wohlempfinden und die Schmerzlinderung notwendig ist.

    Der Massageball kann dabei gezielt zum Einsatz kommen und durch Rollen Druck auf die Reflexzonen ausüben. Auch wenn es wenige wissenschaftliche Beweise für die Wirkung der Reflexzonenmassage gibt, so zeigt die Praxis dennoch viele Erfolge in diesem Bereich, gerade wenn es z. B. um Stoffwechselstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzzuständen oder Gelenk-Erkrankungen geht.

    Was sind Faszien?

    Unter einer Faszie wird eine Weichteil-Komponente des Bindegewebes bezeichnet. Das sind zähe und feine Häutchen, die die Muskeln umhüllen und sie voneinander abgrenzen. Faszien durchdringen den gesamten Körper als verbindendes Spannungsnetzwerk, z. B. von Knochen oder Gelenkkapseln. Jeder Muskel ist von ihnen umhüllt, ebenso die Nerven. Dazu gehört weiterhin auch das faserige Bindegewebe an den Gelenken und an den Organkapseln, die Sehnen, Bänder und Schichten.

    Einsatz-66fit MassagebälleDiese Stellen und Teile sind sehr anpassungsfähig und weisen eine hohe Viskoelastizität auf. Das bedeutet, dass sich die Faszien dehnen können und z. B. bei einer Gewichtszunahme Körperfett aufnehmen. Damit geben Faszien dem Körper die Form und trennen gleichzeitig das Gewebe. Daneben haben sie auch andere Aufgaben, z. B den Flüssigkeitstransport der Lymphe, durch den alle Abbauprodukte aus den Zellen hinausgeschafft und wichtige Aufbaustoffe in die Zellen zurückgeleitet werden. Das geschieht durch die Muskelbewegung.
    Kommt es nun zu Verspannungen in den Muskeln, verkleben die Faszien und dadurch staut sich der Transport der Lymphe. Der Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen, der in den Lymphen ein gelöster Stoff ist, wird bei der Verhärtung und Verspannung zum unlöslichen Fibrin. Daneben werden Substanzen freigesetzt, so z. B. Adenosintriphosphat. Das bewirkt das Verkleben der Faszien und löst Schmerz aus.

    Da das Bindegewebe im Organismus weder Anfang noch Ende besitzt und als Geflecht überlagert, sind auch die Nervenendigungen betroffen. Dort wirken die Faszien auf das gesamte vegetative Nervensystem und bilden eine Art Außenposten. Über sein Nervensystem hat der Körper und Mensch keine bewusste Kontrolle. Es regelt alle lebenswichtigen Funktionen eigenständig, so die Atmung, die Arbeit der einzelnen Organe, die Verdauung und den Aufbau von Knochen- und Muskelgewebe. Ebenso betroffen ist die Faszienspannung. Damit sie positiv beeinflusst wird, bedarf der Körper einer Entspannung und inneren Gelassenheit. Das Gegenteil bewirkt Hektik und Stress. Die Grundspannung der Faszien wird damit gesteigert und die innere Ruhe verliert sich. Auch dadurch kann es zu ungewohnten oder heftigeren Bewegungen kommen, so dass dann Muskeln gezerrt werden oder verhärten.

    Tatsächlich hängt die menschliche Beweglichkeit zu einem großen Teil von den Faszien ab. Ist der Körper gestresst, liegt Bewegungsmangel vor, eine falsche Körperhaltung oder der Versuch, bestimmte Bereiche zu schonen, verkürzen sich die Faszien und werden weiter im Körper umgebaut. Das verringert dann auch ihre Dehnbarkeit und Gleitfähigkeit. Die Wirkung erfolgt umgehend. Der Bewegungsspielraum der Muskulatur wird stark eingegrenzt, so dass Schmerzen entstehen.

    Die gesamte Krafterzeugung der Muskeln basiert auf die Spannung der Faszien. Je elastischer sie sind, umso mehr Kraft kann der Körper ausüben, da sie als Energiespeicher fungieren, so dass z. B. die Bänder am Fußgelenk gedehnt werden, sobald der Fuß bewegt wird oder das Körpergewicht tragen muss.

    Da Faszien auch untereinander verbunden sind, können Spannungen und die fehlende Elastizität auch eine Wirkung auf andere Körperteile haben. Darunter kann eine gestörte Faszie in den Waden einen Zug auf Rücken und Schulter ausüben und die Bewegung stark eingrenzen oder sogar Schmerz auslösen.

    Bei diesen Problemen hilft dann keine Gymnastik, sondern alleine die Massage. Kollagene Verhärtungen oder Bindegewebeverklebungen werden mit dem Massageball aufgelöst, die Faszien so wieder mobilisiert. Genauer werden dabei verfestigte Kolloide, die eine Grundsubstanz an Proteinen in den Faszien sind, durch mechanische Massagekraft wieder verflüssigt und können so verformt werden. Die Lage und Verspannung in den Muskeln kann so aufgelöst werden

    Massageball und Faszienrolle: eine perfekte Ergänzung

    Igelball-BeinmassageNeben dem Massageball kann also zur Entspannung und Regeneration der Muskeln auch die Faszienrolle zum Einsatz kommen. Diese ist länglich, rund und hat eine unterschiedliche Struktur. Verschiedene Härtegrade regulieren die Massage und werden bei verschiedenen Körperstellen eingesetzt. Spezielle Übungen massieren einzelne Muskelgruppen und lösen so die Verklebungen der faszialen Strukturen. Die Muskulatur wird wieder aktiviert. Zum Aufwärmen kann die Rolle bei sportlicher Aktivität oder direkt zur Bearbeitung der Muskulatur benutzt werden. Diese reagiert, wenn sie untrainiert oder verhärtet ist, am Anfang des Trainings noch sehr empfindlich, da die Faszien verklebt sind und das Schmerzempfinden dadurch stärker belastet ist. Die regelmäßige Vormassage durch den Massageball und Übungen mit der Faszienrolle, die dann direkt im Liegen ausgeführt werden, verbessert die Elastizität der Muskeln wieder und reduzieren damit auch die Schmerzen.

    Verbindend mit Massageball zur Vorbereitung, der Faszienrolle als Massage- und Übungselement kann auch Yoga die Körperwahrnehmung stimulieren und das Gesundheitstraining mit weichen, dynamischen Dehnungsübungen bereichern. Faszien reagieren grundsätzlich auf alle Dehnungsreize. Die bewusste Atmung und Achtsamkeitsausübung beim Yoga kann die Bewegungsabläufe verbessern und die Federkraft und Elastizität erhöhen. Durch die Rückgewinnung der Geschmeidigkeit aller Faszien wird die Muskulatur gestärkt und von Anspannungen befreit. Das erhöht natürlich als Resultat nicht nur das Wohlempfinden, sondern auch die allgemeine Leistungsfähigkeit des Menschen. Er fühlt sich beweglicher und damit ausgeglichener. Die innere Ruhe kann so wieder zurückgewonnen werden.

    Aber auch die Anpassungsfähigkeit der Faszien wird mit diesem Training verbessert und die täglichen Anforderungen an die Muskulatur gesteigert. Das bringt einen langfristigen Erfolg mit sich.

    Die 5 besten Übungen mit dem Massageball:

    1. Wand-Massage für den Rücken: Der Massageball wird an der zu massierenden Stelle angesetzt und sich mit dem Ball gegen die Wand gelehnt. Nun wird der Körper auf und ab bewegt, so dass der Massageball über die Region oder das verspannte Muskelgewebe rollt. Der Ball wird etwa 10 bis 15 Mal langsam hin und her bewegt.

    2. Boden-Massage für den Rücken: Etwas bequemer ist das Liegen bei der Massage. Der Ball wird wieder an der empfindlichen oder verspannten Stelle angesetzt und mit dem eigenen Gewicht zum Rollen gebracht. Gerade für das Liegen eignen sich Massagebälle mit einem höheren Härtegrad besser, allerdings sollte dabei dennoch kein weiterer Schmerz entstehen, der Härtegrad also an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Die Größen können zwischen 10 und 20 Zentimeter variieren. Sehr günstig sind kleinere und feste Bälle. Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Ball kurz vor und hinter der schmerzhaften Stelle gerollt wird, in leichten Abständen und sehr langsam. Während die Stelle getroffen wird, sollte der Druck mit dem Massageball kurzzeitig erhöht, danach wieder verringert werden.

    3. Fuß-Massage: Diese kann besonders entspannend nach einem hektischen Tag sein. Die Übung ist besonders einfach, wird in bequemer Kleidung und im Stehen ausgeführt. Dafür wird der Massageball auf den Boden gelegt, der Fuß mit kompletter Sohle darauf abgestellt und der Ball mit dem Fuß langsam hin und her gerollt. Der Druck wird dabei erhöht und wieder etwas gemindert. Auch die Außen- und Innenseite der Füße werden mit dem Massageball abgerollt. Die Übung sollte an jedem Fuß 10 Mal durchgeführt werden, bis sich ein angenehmes Kribbeln bemerkbar macht. Danach können die Füße mit einem ätherischen Öl eingerieben oder mit einer Warm-Kalt-Wasserdusche noch einmal extra angeregt werden.

    4. Waden-Massage: Für diese Massage ist eine Matte nötig. Auf diese wird sich gesetzt, der Massageball wird an der oberen Wade angelegt und das Bein auf und ab bewegt. Gut geeignet sind dafür blaue Bälle, also Massagebälle mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern. Die Übung wird pro Bein 5 bis 10 Mal angewendet.

    5. Greif-Übung: Der Härtegrad des Balles sollte nach der eigenen Kraft bestimmt sein, allerdings etwas nachgiebiger sein. Ein harter Massageball ist für diese Übung nicht geeignet, sondern solche, die sich mit den Fingern und mit der Hand zusammendrücken lassen. Auch zu weich sollte der Massageball dann nicht sein, da so kein Widerstand vorhanden ist. Die Greifübung wird mit der Hand etwa 20 Mal ausgeführt. Die Bewegung sollte bis in den Oberarm spürbar sein.

    Akkupressurpunkte-66fit MassagebälleHäufige Fragen zum Thema „Massageball“:

    1.Welche Schmerzen können mit dem Massageball behandelt werden?

    Der Massageball kann an fast allen Bereichen des Körpers eingesetzt werden. Das betrifft vor allen Dingen die Regionen von Nacken, Schulter, Hals, oberen Rücken, Becken, Bauch, Beine, Arme, Hände und Füße. Die gezielte Bearbeitung von Knoten und Trigger-Punkten ist mit dem Ball besonders effektiv. Dazu können sowohl glatte als auch strukturelle Bälle genutzt werden, die dazu einen unterschiedlichen Härtegrad aufweisen. Die Verspannungen werden durch regelmäßige Massage mit dem Igelball gelöst, das Gewebe aufgelockert. Alleine bei Wirbelsäulenproblemen ist das Anwenden eines Massageballs nicht ratsam, da die Übungen eine gesamte Bewegung des Körpers mit sich bringen und die Wirbelsäule dafür nicht vorbelastet sein sollte.

    2.Was ist der Unterschied zwischen weichen und harten Massagebällen?

    Je nachdem, wo der Ball zur Anwendung kommt, ist der Härtegrad entscheidend für die Massage. Weiche Bälle haben eine Oberfläche, die nachgibt. Sie sind für Greifübungen optimal, wo der Ball geknetet und gedrückt werden muss. Weiche Massagebälle sind gerade für Einsteiger und Personen geeignet, die nicht allzu aktiv in der Massage sind. Ebenso nützlich sind sie bei älteren Menschen, die sensibler und empfindlicher auf die Massage reagieren, dennoch besonders auf diese angewiesen sind. Der weiche Ball dient der Lockerung der Muskulatur, löst leichte Verspannungen, verbessert die Beweglichkeit und regt die Durchblutung an.

    Der harte Massageball ist für intensive Druckmassagen und Trigger-Punkt-Therapien ergiebig. Hier kann die Intensität selbst reguliert werden, dennoch gibt die Oberfläche des Balls kaum nach und kann gezielt zum Einsatz kommen. Diese Bälle sind besonders für Sportler und geübte Personen geeignet, die sich mit Massagen und Techniken auskennen und häufiger mit stärkeren Zerrungen und Verspannungen zu kämpfen haben. Massieren will auf eine Art auch gelernt sein.

    Bestimmte Bereiche im Rücken sollten z. B. unberührt bleiben, wenn dieser mit dem Massageball bearbeitet wird. Das wird noch einmal durch Boon-Bälle oder Doppel-Massagebälle vereinfacht, die in ihrem Abstand flexibel sind und die Stellen dann auslassen. Hartnäckige Verspannungen können so wieder gelockert werden.

    Zum einfachen Entspannen eignen sich weiche Massagebälle mit einer Noppenstruktur besser.

    3.Wie kann der Massageball zur Entspannung genutzt werden?

    Eine regelmäßige Massage führt immer zu einem entspannten Wohlempfinden und innerer Ruhe. Dadurch wird der Körper gestärkt, die Muskeln bleiben geschmeidig und die Leistungsfähigkeit verbessert sich.

    Das Problem aller Muskeln, Faszien und Gewebeschichten liegt daran, dass es sich mit dem zunehmenden Alter verändert. Fasern, Faszien, Muskelstränge verkürzen sich, Gewebe verhärtet, die Gelenkflüssigkeiten reduzieren sich. Das bewirkt Verspannungen und schließlich Schmerzen. Wer demnach täglich den Massageball anwendet, wird diesen Altersprozessen vorbeugen und erzielt nachhaltige Entspannung von Körper und Geist. Hintergrund bleibt immer, dass mit dem gesunden Körper auch die mentale Verfassung verbessert wird, selbst wenn der Alltag oder das Berufsleben starken Belastungen unterliegen. Sich die Massage zu gönnen und so zu entspannen, ist daher eine gute Alternative zu einer gesunden Ernährung und sportlichen Betätigung. Die Massage kann dabei auch wunderbar zu zweit erfolgen und das Miteinander sensibilisieren und verbessern. Hier spielt für die Entspannung das Geben und Nehmen eine Rolle.

    4.Was ist der Ischiasnerv?

    Der Ischiasnerv verläuft im Lenden-Kreuz-Geflecht und ist der mächtigste Nerv im gesamten Organismus. Er sorgt für die Weiterleitung der Befehle an das Nervenzentralsystem über das Rückenmark an die Muskulatur des Beines und ebenso für die Weiterleitung der Empfindungen an dieser Stelle. Er setzt sich aus vielen Nervenwurzeln zusammen, die das Rückenmark verlassen und durch kleine Öffnungen an der Wirbelsäulenseite austreten. Dort verweben sie sich ineinander und bilden das Nervenfasergeflecht, den Plexus, aus dem auch der Ischiasnerv hervorgeht. Ist dieser gereizt oder eingeklemmt, steht er unter Druck oder ist er entzündet, kommt es zu Schmerzen, die meistens das Bein betreffen, über das Gesäß ausstrahlen und auch den Fuß erreichen, zum anderen hinaufwandern und dann Rückenbeschwerden auslösen. Jede Bewegung verursacht dann starke Schmerzen, sobald der Nerv eingeklemmt ist. Verschiedene Übungen beugen diesen Schmerzen vor oder lindern ihn. Wichtig sind die bequeme Rückenlage und das Beugen der Knie. Der Rücken wird dabei über den Massageball am Boden gerollt, allerdings nur so weit, dass keine Schmerzen entstehen. Auch die Beine, Knie und Füße können daneben mit dem Ball massiert werden. Wichtig ist ein gleichmäßiges Rollen über die betroffenen Stellen.

    5.Massage oder Krankengymnastik – wann kommt was zum Einsatz?

    In der Physiotherapie erfordert die Massage im Grunde keine aktive Beteiligung des Patienten, wohingegen die Krankengymnastik die Mitarbeit erfordert und durch Bewegung die Gelenke und die Muskulatur wieder entspannt.

    Gerade wenn es sich um schmerzhafte Verspannungszustände handelt, ist die Gymnastik ebenso erforderlich und die Massage kann als begleitende Therapie zum Einsatz kommen. Nacken- und Rückenschmerzen sind hier z. B. betroffen, wenn die muskulären Schmerzen oder Beschwerden auf einer Funktionsstörung in der Wirbelsäule oder in den Gelenken basieren. Das bewirkt, dass die Betroffenen versuchen, diesen Bereich durch eine entlastende Haltung zu schonen, um Schmerz zu vermeiden. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht in der Haltung, die Muskelverspannungen verstärken sich, statt als Reaktion abzunehmen.

    Die Symptome können zwar mit einer Massage oder mit einem Massageball zum Abklingen gebracht werden, doch die Ursache bleibt bestehen und wird nicht beseitigt. Hier wäre dann eine Krankengymnastik mit begleitender Massage sinnvoll, da ansonsten die Beschwerden auch chronischen werden können.

    Uschi-Disl-Massageball-ArmmassageFür jede Vorbereitung zur Gymnastik ist die Massage allerdings auch unter diesen Bedingungen sehr gut geeignet. Die Verhärtungen können so erst einmal gelöst werden und die Durchblutung in den Muskeln gefördert werden, die dann durch die Übungen der Krankengymnastik beansprucht werden.

    Alternativen zum Massageball

    Alternativ zum Massageball können Trainingsbänder, Therapieknete, Schröpfgläser, Qi-Gong-Kugeln, Schwingstäbe, Finger- und Hand-Trainer, Hanteln oder Gewichtsmanschetten genutzt werden. Auch Nadelreizmatten verfügen über die ähnliche Struktur, auf der sich dann bewegt werden kann, um die Massage einzuleiten. Ebenso effektiv ist die Faszienrolle, die gleichzeitig auch als begleitendes Übungsmittel mitgenutzt werden kann.

    Weiterführende Links und Quellen zu Massageball, Faszienrolle und Massageformen:

    Übungen mit der Faszienrolle an dieser Stelle im Video:

     

    Der neue Trend im Sport und Medizinbereich – die Trigger-Massage. Hier eine Anleitung im Video:

     

    Verschiedene Massagegeräte zur Selbstmassage:

    http://www.muskel-und-gelenkschmerzen.de/triggerpunkte/selbstmassage/

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