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Motorradjacke Test 2017 • Die 10 besten Motorradjacken im Vergleich

Für Motorradfahrer ist sie ein unverzichtbares Kleidungsstück und für Trendsetter gilt sie als ewiger Klassiker: Die Motorradjacke. Mit ihrem speziellen Design passt sie sich an die Geschwindigkeit des Zweirads an, indem sie den Luftwiderstand gering hält, und wirkt dabei sehr authentisch. Bei den Motorradjacken aus dem Test 2017 handelt es sich um die beliebten Modelle aus Leder sowie um Jacken aus Synthetik. Zu den wichtigen Kennzeichen gehören die Protektoren, die einige Körperzonen besonders schützen. Hier zeigt sich auch die Ähnlichkeit zu den Motorradhosen.

Abhängig von den Außentemperaturen können sich die Biker zwischen atmungsaktiven Sommerjacken und wärmenden Winterjacken entscheiden. Im Allgemeinen sind die Motorradjacken nicht nur winddicht, sondern sie halten auch die Nässe ab. Das ist nicht nur bei Regen von Vorteil, sondern auch bei nasser Fahrbahn.

Wer bei jedem Wetter auf sein Motorrad steigt, der greift gerne zu einer Motorradjacke, bei der sich das Innenfutter herausnehmen lässt. Je nach Jahreszeit lässt sich eine solche Jacke auf die entsprechenden Bedingungen anpassen.

Motorradjacke Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Nierengurt LumboFit | Für Motorrad, Sport und Freizeit Super Speed Tex MotorradjackeMotorradjacke Delroy Nubuk Lederjacke 1.0STREETBANDITRetro Motorrad Lederjacke 80 WMB-303 MotorradTouren Motorrad JackeInfinityMotorradjacke German-Wear MotorradjackeMotorrad Jacke Cordura

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Motorrad Jacke Cordura

 Bewertung---
Unsere Empfehlung
 1,0 1,2 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 2,0 2,2 2,3
MarkePanzer SportsDaineseDelroy4Limit SportsMDMProtect WearHeyberryBikers GearJetGerman WearLimitless
MaterialMeshStoffNabukleder, PolyesterRindleder, Polyamide, PolyesterLeder, PolyesterRindlederPolyesterPolyesterPolyesterPolyesterPolyester
Gewichtk.A.1,6 Kgk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.ca. 2 kgk.A.k.A.k.A.
GrössenS - bis 83cm
M - bis 94cm
L - bis 103cm
XL - bis 118cm
46 bis 60XL, XXLXXS bis XXXXLS bis XXXL50 bis 62M bis XXXLS bis XXXXXL46 bis 66XS is 8XLM bis 4XL
Anzahl Farbenvarianten14114111111
Protektoren
nicht InklusiveGrüner HakenOptional nachrüstbarGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Integrierte Stabilisationsgurte
  • ntegriertes Protektionssystem
  • Schützt Ihre Nieren vor Kälte und Wind
  • Vielfältig einsetzbar
  • Unisex


  • Herausnehmbare Windschutzeinlage
  • Regulierung der Taillenweite
  • Gelochtes Gewebe
  • Modernes Design


  • Elegant
  • Praktischen Taschen


  • Sehr belastbar und stabil
  • Innenfutter herausnehmbar


  • Protektoren herausnehmbar
  • Retro Design


  • Stabil und Robust
  • Regulierung der Taillenweite


  • Viele Taschen
  • Wasserdicht
  • Strapazierfähig und pflegeleicht


  • Robust
  • Wasserdicht


  • Wasserdicht
  • Viele Taschen
  • Reißfest


  • Wasserabweisend
  • Robust
  • Viele Taschen


  • Viele Verstellmöglichkeiten
  • Robust

KomfortUnsere Empfehlung
Preis- / LeistungUnsere Empfehlung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Motorradjacke?

Bei einer Motorradjacke handelt es sich um eine spezielle Schutzkleidung für den Motorradsport sowie für das Fahren auf öffentlichen Straßen.
Grundsätzlich geht es bei der Suche nach Motorradjacken darum, sich vor möglichen Verletzungen zu schützen. Das geschieht mithilfe von Protektoren, die in die Jacken integriert sind. Zudem erweisen sich die modernen Motorradjacken Vergleichssieger als komfortable Kleidung, die einen idealen Wetterschutz bietet und zugleich atmungsaktiv ist. Durch den relativ eng anliegenden Schnitt und die Verbindungsmöglichkeiten mit der dazugehörigen Hose können keine Gurte oder Bänder herumfliegen: Die würden bei höheren Geschwindigkeiten ein Sicherheitsrisiko darstellen. Auf diese Weise sorgen die Motorradjacken dafür, dass die Fahrer sicher unterwegs sind und auch bei schwierigen Verhältnissen ihre Fahrtauglichkeit behalten.

Die Motorradjacken aus dem Test bestehen aus abriebfesten Materialien. Häufig handelt es sich dabei um Leder, doch auch besondere Textilfasern schützen bei einem Sturz. Bei Motorradfahrern ist das Risiko, nach einem Unfall über die Straße zu rutschen, sehr hoch. Um das Verletzungsrisiko gering zu halten, dienen die Jacken auch hier als Schutz. Durch die Protektoren lässt sich ein Aufprall dämpfen und der Körper wird entsprechend geschont. Normale Jacken, auch wenn sie aus Leder gearbeitet sind, haben diese Schutzfunktion nicht. Hier fehlen nicht nur die Protektoren, sondern auch die Abriebfestigkeit und die Klimaeigenschaften können bei den Motorradjacken Vergleichssiegern nicht mithalten.

Für ihre Sicherheit sollten die motorisierten Zweiradfahrer daher unbedingt richtige Motorradjacken tragen. Im Test dieser Jacken soll genauer erläutert werden, worin die Vorteile bestehen und worauf man bei der Suche achten muss.

Wie funktioniert eine Motorradjacke?

Wie eine Motorradjacke funktioniert, lässt sich anhand eines Vergleichs mit normaler Straßenkleidung gut beschreiben. Zum einen ist das Material außen sehr widerstandsfähig und hält auch starke Beanspruchungen aus, ohne Risse oder andere Spuren davonzutragen. Dafür sorgen reißfeste Außenmaterialien wie Leder oder Cordura, eine haltbare Kunstfaser. Hier zeigt sich bereits die Hauptfunktion der Motorradjacke, die darin besteht, den Fahrer vor Verletzungen zu schützen. Ein Sturz muss mit der richtigen Schutzkleidung nicht gleich zu blutigen Schrammen oder zu schlimmeren Folgen führen.

Sehr wichtig sind die Protektoren, die in den Motorradjacken integriert sind. Sie dienen als Panzerung und erinnern ein wenig an eine Rüstung. Die Protektoren setzen sich aus einer Hartschale und einem Schaumpolster zusammen, eine Kombination, die Schläge und Stöße gut absorbiert. Typischerweise befinden sich diese Elemente an den Ellbogen und Schultern. In einigen Fällen gibt es auch integrierte Rückenprotektoren, doch meistens muss man diese separat kaufen.

Die Abfolge bei einem Sturz mit dem Motorrad zeigt, wie nützlich die Motorradjacken mit Protektoren sind. Durch die dämpfenden Schutzelemente kommt der Körper nicht mit dem harten Untergrund in Kontakt.
Selbst wenn der gestürzte Motorradfahrer ein paar Meter weiter rutscht, schrammt er sich nicht die Seite oder die Arme auf. Dafür sorgen die optimal ausgerüsteten Motorradjacken aus dem Test 2017.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Hauptvorteil bei den Motorradjacken liegt in der verbesserten Fahrsicherheit. Mit den Protektoren an Ellbogen und Schultern muss ein Unfall nicht gleich zu Verletzungen führen. Teilweise lassen sich diese Schutzelemente auswechseln oder nachrüsten.

Rückenprotektoren sind eher selten bei den Motorradjacken zu finden, daher muss man sich erst ein geeignetes Modell aussuchen. Wer jedoch nur kurze Strecken in der Stadt fährt und entsprechend langsam unterwegs ist, für den ist es nicht unbedingt nötig, einen ganzen Schutzpanzer zu verwenden.

Als Mindeststandard gilt die CE-Kennzeichnung EN 1621-1, die sicherstellt, dass die Protektoren ihren Zweck erfüllen. Wer viel mit dem Motorrad fährt, der sollte sich für hochwertigere Modelle entscheiden und sich bei den Vergleichssiegern der Motorradjacken und Protektoren umsehen.

Ob es sich um Motorradjacken aus Leder oder aus Textil handelt: Beide eignen sich nicht nur zum Motorradfahren, sondern auch für andere Aktivitäten. Bei Ausflügen ins Grüne halten die Jacken schön warm, auch bei windigem und regnerischem Wetter. Zudem sind die Motorradjacken im Allgemeinen mit diversen Taschen ausgestattet, sodass sich für alle wichtigen Dinge ein Platz findet, sei es fürs Handy oder für die Geldbörse. Da die Taschen mit Knopf oder Reißverschluss gesichert werden, kann man nichts verlieren.

Welche Arten von Motorradjacken gibt es?

Beim Thema Motorradjacken denken die meisten Leute erst einmal an die klassische Lederjacke in Schwarz. Das stabile Material ist abriebfest und hält hohen Belastungen stand, allerdings muss es auch dick genug beschaffen sein. Dann sind auch Unfälle mit längerer Rutschstrecke ohne Schrammen zu überstehen.

Die Motorradjacken aus Glattleder sind körpernah geschnitten, das heißt, dass sich die Protektoren dicht an die Arme und Schultern anschmiegen. So kann nichts verrutschen und der Schutz erhöht sich.

Im Vergleich zu anderen Materialien ist Leder relativ schwer und auch steif. Zudem sind die wasserabweisenden Eigenschaften der Lederjacken nicht so gut wie bei Kunstfaserjacken. Inzwischen präsentieren einige Hersteller aber auch Jacken aus wasserfestem Leder, das über eine Funktionsmembran verfügt. Damit bleibt die Innenseite auch dann trocken, wenn es regnet.

Lederjacken benötigen eine gewisse Pflege, damit das Material nicht porös wird. Die geeigneten Pflegesprays und Imprägnierungen helfen dabei, das Leder geschmeidig und glatt zu halten. Bei dem Naturmaterial ist jedoch darauf zu achten, dass die Poren nicht verstopfen; beim Einsatz der Pflegemittel sollte man daher sparsam sein.

Die zweite Hauptvariante bei den Motorradjacken ist die Textiljacke. Sie punktet mit ihrem leichteren Gewicht und einem guten Komfort. Zudem erweist sie sich als wetterfest und ist zudem oft atmungsaktiv. Abhängig von der Stärke der Imprägnierung und von den Klimaeigenschaften können die Textiljacken die Kälte abhalten und einen gewissen Temperaturausgleich ermöglichen. Teilweise verfügen sie über Belüftungsöffnungen, was an warmen Tagen ein großer Vorteil ist.

Die einfache Pflege der Motorradjacken aus Textil ist ein weiterer Pluspunkt. Ein Großteil dieser Textiljacken darf bei 30 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Genaue Angaben zur richtigen Pflege findet man in der Produktbeschreibung des Herstellers.

Es gibt noch weitere Unterscheidungsmerkmale bei den Motorradjacken im Test. So findet man Jacken für Herren, Damen und sogar für Kinder, die mitfahren. Außerdem kann man die Motorradjacken abhängig von ihren Wärmefunktionen in Winter- und Sommerjacken aufteilen.

Die hier genannten Vorteile beziehen sich auf sämtliche Motorradjacken aus dem Produktvergleich:

  • Guter Verletzungsschutz durch integrierte Protektoren,
  • Schutz vor Wind und Nässe,
  • geringer Luftwiderstand beim Fahren,
  • mit zusätzlichen Elementen erweiterbar,
  • kombinationsfähig mit Motorradhosen,
  • sicher zu schließen.

Die Nachteile von Motorradjacken:

  • Relativ hohes Gewicht,
  • teilweise nicht atmungsaktiv.

So werden Motorradjacken getestet

Im Test der Motorradjacken ging es darum, die verschiedenen Merkmale und ihre Relevanz genau zu untersuchen. Bei der Passform fällt es schwer, eine Vorauswahl zu treffen: Hier müssen die Motorradfahrer selbst ausprobieren, welche Jacke sich am besten an ihren Körper anschmiegt. Der Test kann jedoch darauf hinweisen, welche Jacken besonders widerstandsfähig sind und wie es mit der Kombinationsfähigkeit aussieht. Die Entscheidung für ein Material richtet sich nach dem eigenen Geschmack aber auch nach dem Sicherheitsempfinden.

Die Passform

Nur wenn die Motorradjacke perfekt sitzt, kann sie ihre Schutzfunktion erfüllen. Die Jacke sollte nicht nur dann angenehm zu tragen sein, wenn man steht oder geht. Deutlich wichtiger ist es, dass sie bei der Fahrt mit dem Zweirad weder kneift noch zu locker sitzt. Das kann man feststellen, indem man die ausgesuchte Jacke anzieht und sich damit in den gewohnten Positionen auf das Motorrad setzt.

Die Motorradjacke muss so eng sein, dass die Protektoren nicht wegrutschen können. Gleichzeitig müssen die Ärmel die richtige Länge sein, sodass sie auch bei angewinkelten Armen das Handgelenk abdecken. Ein Reißverschluss am Abschluss des Ärmels hilft beim Anziehen und beim optimalen Schutz der Gelenke. An der Taille und Hüfte hat der Motorradjacken Vergleichssieger die ideale Länge, sodass die Nieren warmgehalten werden und nichts hochrutschen kann. Die sogenannten Kombi-Jacken können mit einer kompatiblen Motorradhose verbunden werden: Das ist gerade bei kälteren Temperaturen sinnvoll.

Die Protektoren

Die in die Motorradjacke integrierten Protektoren sollten gute Dämpfungseigenschaften haben, damit man sich beim Fahren sicher fühlt.
 Gleichzeitig müssen die Protektoren die passende Größe haben und sich außerdem an der richtigen Stelle befinden, sonst können die Stöße bei einem Unfall nicht abgefangen werden. Im Zweifelsfall sollte lieber ein etwas größerer Bereich vom Körper abgedeckt werden.

Die Klimaeigenschaften

Motorradfahren kann anstrengend sein, sodass man auch bei kühlen Temperaturen ins Schwitzen kommt. Damit es unter der Jacke nicht feucht wird, setzen viele Hersteller auf eine atmungsaktive Ausrüstung. Inzwischen gibt es auch Lederjacken, die die Feuchtigkeit abtransportieren können, allerdings sind die Textiljacken hier etwas weiter fortgeschritten.

Gegen die Kälte kann ein Innenfutter helfen, das im Winter als Wärmeisolierung dient. Im Sommer greifen die Fahrer eher zum Mesh-Innenfutter, das mit seiner Luftdurchlässigkeit für ein angenehmes Innenklima sorgt. Wer keine Jacke mit austauschbarem Innenfutter besitzt, braucht im Grunde genommen zwei Motorradjacken: eine für die warme Jahreszeit und eine für die kalten Monate im Jahr.

Die Nahtverarbeitung

Grundsätzlich sind Jacken mit weniger Nähten robuster als Modelle mit vielen Nähten. Darum ist eine geringe Zahl von Nähten ein Hinweis auf die solide Qualität der Motorradjacke. Damit sich die Nähte bei einem Sturz nicht lösen, liegen sie üblicherweise innen. Aus dem gleichen Grund sind die Reißverschlüsse bei den Motorradjacken verdeckt. Außerdem sorgt diese Verarbeitungsweise dafür, dass Wind und Wasser nicht eindringen.

Die Kombinationsfähigkeit

Für den verbesserten Schutz bei Unfällen lassen sich viele Motorradjacken aus dem Test 2017 passgenau kombinieren. Durch die Verbindung mit der dazugehörigen Hose entsteht die Motorrad-Kombination.
Das ist nicht nur bei Motorradkleidung vom gleichen Hersteller möglich. Wer sich von vornherein für eine Kombijacke entscheidet, kann diese oft auch mit den Hosen einer anderen Marke verbinden. Das geschieht mithilfe des Verbindungsreißverschlusses, der an der Jacke sowie an der Hose eingearbeitet ist.

Die Anpassungsfähigkeit

Einige Motorradjacken haben Zusatzfunktionen wie verschließbare Taschen und anpassungsfähige Ärmel. Auch in der Taille lassen sich einige Jacken verstellen, was meistens an einem zweiteiligen Gürtelsystem zu erkennen ist. Mit diesem ist es möglich, die Jacke eng festzuschnallen, sodass sie während der Fahrt einen möglichst geringen Luftwiderstand hat. Natürlich darf dabei die Bewegungsfreiheit nicht zu sehr eingeschränkt werden.

Damit die Armöffnungen das Handgelenk dicht umschließen, kommt hier häufig ein Reißverschluss zum Einsatz. Auch das reduziert den Luftwiderstand, ebenso wie die optimal abgestimmte Kragenweite.

Worauf muss ich beim Kauf einer Motorradjacke achten?

Eine Motorradjacke muss vor allem perfekt passen. Nur dann kann sie die Motorradfahrer auch wirklich schützen. Zu dem Schutzsystem gehört auch die Anpassung an die Wetterbedingungen. Wer nicht nur vom Frühjahr bis in den frühen Herbst mit seinem Motorrad fährt, der ist mit einer Jacke mit auswechselbarem Innenfutter gut beraten. Eine solche Motorradjacke kann mit einem wärmenden Futter mit Thermofunktion getragen werden oder auch mit einem atmungsaktiven Netzfutter. Für diejenigen, die vorwiegend in der Sommersaison mit ihrem Zweirad Touren unternehmen, ist ein Thermo-Innenfutter jedoch nicht so wichtig.

Vor allem die Protektoren spielen eine große Rolle bei der Suche nach einer Motorradjacke. Wer sich über die Schutzfunktion dieser Elemente informieren möchte, der kann mithilfe der Normangaben die nötigen Infos finden. Für die Gelenk- und Rückenprotektoren sind verschiedene Normen zuständig. Im Allgemeinen sind die Protektoren aus mehreren Materialien gefertigt. Bei den EPS-Protektoren besteht der Kern aus Styropor, der auf expandiertem Polystyrol basiert. Bei den Hartschalenprotektoren ist eine robuste Außenschale vorhanden, die entweder aus Polycarbonat oder aus Polypropylen hergestellt wurde.

Innen bestehen die Protektoren aus weicherem Schaummaterial, das für die Polsterung verantwortlich ist. Bei dem Einsatz von Polyethylen-Schaum erhält man oft eine ergonomische Form, die entsprechend komfortabel ist. Das gilt auch für die Schutzelemente aus Bioelastan, die jedoch deutlich voluminöser sind. Bei Polyurethan-Schaum überzeugen vor allem die dämpfenden Eigenschaften.

Wer eine Motorradjacke kaufen möchte, muss überprüfen, ob die Protektor-Elemente auch richtig sitzen. Wenn sie sich nicht richtig an die Ellbogen und Schultern anpassen, ist der Schutzeffekt deutlich geringer.
Lieber etwas größer, denken sich viele Motorradfahrer, aber der Tragekomfort darf dabei nicht ganz außer Acht gelassen werden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Zu den führenden Marken von Motorradjacken aus dem Test gehören Hein Gericke, Alpinestars, A-Pro und diverse andere Unternehmen, die sich im Motorradsport etabliert haben. Marken wie Schwabenleder und Dainese konzentrieren sich auf Lederjacken, während sich andere Unternehmen wie iXS, Stadler und Rukka eher auf Textiljacken konzentrieren. Teilweise kommen die Jacken auch von den Fahrzeugherstellern selbst: Harley-Davidson und BMW sind nur zwei Beispiele dafür. Auch von einigen Outdoor-Firmen wie Scheffel sowie von Modeherstellern wie Khujo gibt es solide Jacken für Motorradfahrer.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Motorradjacke am besten?

Die Sport- und Motorradgeschäfte sind gute Adressen, um Motorradjacken anzuprobieren und zu kaufen. Allerdings ist die Auswahl hier eher klein. Man erhält zwar eine freundliche Beratung und erkennt sofort, ob die Jacke gut sitzt oder nicht, aber das Vergleichen von Preisen gestaltet sich recht schwierig. Also muss man von einem Laden in den nächsten gehen, um einen gewissen Überblick zu bekommen.

Einfacher und schneller geht es im Internet: Hier kommt man durch die Suchmaschinen entweder direkt zu den Online-Shops oder man nimmt den Weg über eine Vergleichsseite. Bei der enormen Bandbreite an Motorradjacken aus dem Test gibt es für jeden Geschmack und für jede Figur das richtige Modell. Die Suche gestaltet sich ganz unkompliziert: Man gibt einfach seine Größe ein und sortiert die Jacken nach Preis, Beliebtheit oder anderen Kriterien. Wer möchte, kann auch Filter setzen und beispielsweise nur die Kombi-Jacken oder nur Lederjacken anzeigen lassen.

Der Kauf selbst ist schnell durchgeführt und meistens muss man nur wenige Tage warten, bis die Lieferung ankommt. Anprobieren kann man die Motorradjacke erst zuhause, doch falls sie nicht die eigenen Erwartungen erfüllt oder nicht optimal sitzt, lässt sie sich problemlos zurücksenden. Dann bekommt man entweder sein Geld zurück oder sucht sich eine andere Jacke aus dem Sortiment aus. Unabhängig von den Öffnungszeiten lässt sich die perfekte Jacke also bequem von zuhause aus bestellen. Die Möglichkeiten bei der Bezahlung und die einfache Rückgabe, falls man nicht damit zufrieden ist, sind zwei weitere Pluspunkte der Online-Bestellung.

Wissenswertes & Ratgeber

Damit die Motorradkleidung ihre Funktion zur Zufriedenheit der Benutzer erfüllt, sollte sie solide gearbeitet sein. Typischerweise haben die Vergleichssieger der Motorradjacken Materialdopplungen in den Bereichen von Po und Hüfte, Schultern und Ellbogen. Das dient dem verbesserten Prallschutz und verleiht den Jacken ihr typisches Aussehen.

Es ist ratsam, die Protektoren genau zu checken und auch die entsprechenden Prüfsiegel anzuschauen. So erfährt man mehr über die sichere Qualität der Motorradjacken Vergleichssieger. Wer die Jacke anprobiert, sollte sich nicht nur vor den Spiegel stellen, sondern sich am besten aufs Motorrad setzen: So stellt man fest, ob der Nierenschutz auch beim Vorbeugen den unteren Rückenbereich abdeckt. Allerdings kann gerade dieses Element auch separat verwendet werden.

Einerseits soll eine Motorradjacke eng sitzen, wie die Ratgeber immer wieder betonen, andererseits benötigen die Fahrer auch ein wenig Bewegungsfreiheit. Darum können Stretcheinsätze nützlich sein. Sie sind vor allem bei Motorradkleidung aus Leder oft vorhanden, denn diese Stretchzonen verbessern nicht nur die Ergonomie, sondern sie können auch die Luftzirkulation fördern.

Im Folgenden soll noch genauer auf die interessanten Hintergründe der Motorradjacken eingegangen werden. Dabei stehen einerseits die bisherigen Entwicklungen im Fokus, andererseits die Zusatzfunktionen und die Tipps bei der Pflege.

Die Geschichte der Motorradjacke

Um mit der Geschichte der Motorradjacke zu beginnen, möchten wir zunächst kurz auf die Historie des Motorrads eingehen. Als erstes Modell wird der sogenannte Reitwagen von 1885 bezeichnet, den Gottlieb Daimler mit Wilhelm Maybach baute. Dieses Motorrad hatte noch seitliche Stützräder. Kurz nach 1900 wurden weitere Motorräder konstruiert, die erst mit Vierzylindermotor und später mit Zweitaktmotor fuhren.

Anfangs gab es noch keine spezielle Motorradkleidung. Bilder aus dem Ersten Weltkrieg zeigen Soldaten, die in Uniformjacken Motorrad fuhren. Auch im Zweiten Weltkrieg waren es keine speziellen Motorradjacken, die zum Einsatz kamen: Inzwischen gingen die Motorradfahrer dazu über, Fliegerjacken und auch Fliegerhelme zu tragen, um sich gegen Sturzverletzungen abzusichern.

Die damaligen Lederjacken, die von der militärischen Fliegerjacke inspiriert waren, wurden erst einige Zeit darauf zu einer Art Statement. Mit den typischen Farben Braun, dunkelgrau und schwarz kamen sie unter anderem im Motorsportbereich zum Einsatz, teilweise mit bunten Werbe-Logos der Sponsoren.

Von den späten 1940er Jahren bis in die 1960er Jahre war das Motorrad ein günstiges und beliebtes Fahrzeug. In Deutschland wurden bis 1957 weniger Autos als Motorräder gefahren. Dadurch, dass die Zweiräder immer moderner und schneller wurden, gewann jedoch das Sicherheitsbewusstsein an Bedeutung. So verwandelte sich die frühere Fliegerjacke in eine Motorradjacke, die gerne etwas „cooler“ und kantiger sein durfte.

Die Entwicklung der Motorradjacke lässt sich gut an alten Filmen erkennen. Unter anderem war es Marlon Brando, der seine Fans für dieses Kleidungsstück begeisterte. In Deutschland trat beispielsweise Horst Buchholz als Halbstarker in Lederjacke auf. So entwickelte sich der große Kultfaktor der Lederjacke, die sozusagen der Inbegriff der klassischen Motorradjacke war.

Noch in den 1980ern waren es relativ schlichte, knapp sitzende Lederjacken, die beim Motorradfahren im Straßenverkehr getragen wurden. Gleichzeitig mit diesen Fashion-Produkten kamen aber auch immer häufiger Schutzjacken für Motorradfahrer auf.
Diese wurden jedoch anfangs vorwiegend im Motorsportbereich getragen. Erst mit der Zeit wurden die Protektoren größer und die Materialien schwerer: Das sollte die Fahrsicherheit verbessern und hatte nicht mehr viel mit der Jackenmode zu tun.

Seit den späten 1990ern spricht man zwar noch von Biker-Jacken und trägt diese auch gerne, doch dabei handelt es sich meistens um Lederjacken in einem gleichzeitig lässigen und funktionalen Stil. Die richtigen Motorradjacken aus dem Produktvergleich, die ebenfalls etwa seit den 1990ern im Kommen sind, wurden hingegen speziell für die Zweiradfahrer entwickelt und sind deshalb mit maßgeschneiderten Sicherheitssystemen ausgerüstet.

Anfangs verwendeten die Hersteller der Motorradjacken ebenfalls Leder, das sich schon in vielen Bereichen bewährt hatte. Doch dann wurde immer häufiger mit Kunstfaser experimentiert, bis die Jacken immer leichter wurden, ohne ihre Schutzeigenschaften zu verlieren. Die Integration der Protektoren und weitere Besonderheiten wie reflektierende Elemente außen zeigen, dass sich die modischen Biker-Jacken und die Funktionsjacken für Motorradfahrer unabhängig voneinander weiterentwickelt haben.

Die höhere Leistungsfähigkeit der Motorräder hat also dazu geführt, dass die Jacken ebenfalls immer ausgereifter werden. Noch immer tüfteln die Hersteller an Systemen, die das Motorradfahren noch sicherer machen sollen. So gibt es mittlerweile auch Airbagjacken, die bei einem Sturz ein Schutzvolumen aufbauen und es optimal um den Körper des Fahrers verteilen.

Im Motorradsport kommen ebenfalls immer wieder neue Entwicklungen auf den Markt. Auch wenn der Schutz durch die Protektoren weiter verbessert wird, scheint das Potenzial noch nicht ganz ausgeschöpft zu sein. Zudem erkennt man an dem Design der Motorradjacken, wie sich die Mode und auch die Prioritäten verändern. Die Lederjacken in Schwarz und Braun sind ein ewiger Trend, doch wenn es beispielsweise um markante Embleme oder um Zierelemente geht, sind gewisse Neuerungen zu beobachten.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Motorradjacke

Motorradjacken bieten eine zuverlässige Performance, wenn sie einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen wurden. Bei dem Check geht es vor allem um die ideal positionierten Protektoren, die den Aufprall abdämpfen, sowie um die Abriebfestigkeit des Materials.
Hinzu kommen Ausstattungsmerkmale wie Belüftungssysteme für die gezielte Klimaregulierung. Abhängig vom eingesetzten Material sind viele Jacken mit einer speziellen Imprägnierung ausgerüstet. Auch das ist für die komfortable Fahrt mit dem Motorrad ein wichtiges Kriterium.

Bei den Kombi-Jacken gibt es zusätzliche Reißverschlüsse, die es ermöglichen, die Motorradjacke mit ein paar Handgriffen an der Hose zu fixieren. So kann zwischen Jacke und Motorradhose weder Wind noch Regen eindringen. Das ist nicht nur für die Fahrer selbst wichtig, sondern auch für die Mitfahrer auf dem Sozius.

Motorradfahren wird von vielen als Hobby betrieben, für manche ist es aber auch eine Lebenseinstellung. Unabhängig, ob man das Motorrad als alternatives Fahrzeug benutzt, zum Spaß fährt oder an sportlichen Wettbewerben teilnimmt, sollte man auf keinen Fall ohne Schutzkleidung fahren. Das ist nicht nur gefährlich, es kann sich auch auf die Schadensabdeckung bei einem Versicherungsfall auswirken.

Grundsätzlich sind Motorradfahrer nur dazu verpflichtet, einen Helm zu tragen. Eine Schutzkleidung ist also nicht vorgeschrieben. Allerdings kann man ohne Schutzkleidung unter bestimmten Umständen eine Mitschuld für eventuelle Unfallfolgen tragen. Das ist eine versicherungstechnische Frage, die man nicht übersehen sollte. Der Gesetzgeber sagt, dass jeder dafür Sorge tragen muss, den möglichen Schaden zu begrenzen.

Diese Schadensminderungspflicht bezieht sich auf Fälle, bei denen die Folgen weniger schlimm gewesen wären, wenn man als Motorradfahrer Schutzkleidung getragen hätte. Diese Regelung greift auch in einem Fall, bei dem die Verantwortung für den Unfall bei einem anderen Verkehrsteilnehmer liegt.

Die statistischen Zahlen aus dem Straßenverkehr zeigen, wie wichtig ein guter Unfallschutz für Motorradfahrer ist. Momentan fahren etwa vier Millionen Menschen auf Motorrädern durch die Städte, über die Landstraßen und Autobahnen von Deutschland. Das Interesse an Motorrädern ist offensichtlich unbegrenzt. Im Vergleich zu 1990 hat sich die Anzahl der Biker mittlerweile verdoppelt. Dabei handelt es sich aber nicht nur um jüngere Fahrer: Auch die älteren Generationen steigen inzwischen gerne aufs Motorrad um und erfüllen sich damit einen schon lange gehegten Traum.

Für die jüngeren und älteren Zweiradfahrer sind die Motorradjacken ein wichtiges Sicherheitselement, das den passiven Verletzungsschutz verbessert. Vor allem glimpfliche Folgen wie Hautabschürfungen lassen sich mit der Kombi-Motorradbekleidung vermeiden. Die Motorradjacken Vergleichssieger absorbieren durch ihre Polsterung die Stöße, darum sollte man auch bei sommerlichen Temperaturen nicht auf diese Kleidung verzichten. Wer wegen des schönen Wetters ohne Jacke fährt oder nur eine leichte Jeansjacke trägt, der muss mit schweren Verletzungen rechnen, die durch die Protektoren einer richtigen Motorradjacke deutlich weniger schlimm ausfallen würden.

Die Daten der Unfallstatistiken zeigen, dass die meisten Verkehrsopfer Pkw fahren. Allerdings gibt es auch deutlich mehr Autofahrer als Motorrad- und Radfahrer. Wenn man die Zahlen genau betrachten möchte, muss man also umrechnen: So verunglücken auf 1.000 Autos fünf Pkw-Insassen, während es auf 1.000 Motorräder sieben Fahrer sind. Die Gefahr von schweren Verletzungen und sogar Todesfällen ist für Motorradfahrer höher, da sie keine schützende Karosserie um sich haben. Auf 100.000 zugelassene Motorräder kommen 14 Todesopfer durch Unfälle, während es bei 100.000 Autos nur vier Todesopfer sind. Bei diesen Daten muss man noch berücksichtigen, dass Motorradfahrer weniger Kilometer fahren. Insgesamt betrachtet ist die Gefahr, bei einer Motorradfahrt zu sterben, im Verhältnis zum Autofahren also noch höher.

Aus diesen Gründen ist es so wichtig, die Risiken einzuschränken und Sicherheitskleidung zu tragen. Die Hersteller der Motorradjacken aus dem Test 2017 setzen alles daran, ihre Produkte weiter zu optimieren und den Motorradfahrern auf diese Weise mehr Sicherheit zu bieten.

Motorradjacke in 7 Schritten richtig anziehen

Jacke anziehen und aufs Motorrad steigen, das klingt so einfach. Wer wirklich sicher fahren will, der sollte sich jedoch entsprechend vorbereiten und nicht zu blauäugig zu seiner Tour aufbrechen.

Die klassischen Motorradjacken konnten im Test vor allem durch ihren knappen Sitz überzeugen. Der Gurt in der Taille fixiert die Jacke, sodass nichts flattert. Bei dem Fahrtwind würde das zu einem ungünstigen Flattern kommen und möglicherweise den Fahrer behindern.
Der geringe Luftwiderstand dient also nicht nur dem schnelleren Vorwärtskommen, sondern er macht das Motorradfahren auch sicherer. Durch eine Weiteneinstellung in der Taille und an den Ärmeln ist es möglich, die Jacke genau an den Körper anzupassen. Das sollte man sich bewusst machen, wenn man seine Motorradkluft anzieht.

Die folgenden sieben Schritte zeigen, wie man am besten vorgeht, wenn man mit dem Motorrad starten will. Auch bei kurzen Strecken sollte man nicht auf die korrekte Schutzkleidung verzichten, denn ein Unfall kann jederzeit passieren. Um so sicherer fühlt man sich in seiner Motorradjacke.

Schritt 1: Was trägt man darunter?

Bevor die Motorradkluft dran ist, sollte man sich überlegen, was man darunter anzieht. Wer zu einer Unternehmung aufbricht, möchte natürlich normale Straßenkleidung anziehen. Eventuell kann es jedoch sinnvoll sein, diese extra mitzunehmen und sich vor Ort umzuziehen.

Die richtige Unterwäsche schützt gegen Kälte im Winter und verhindert im Sommer die Schweißbildung. Für Motorradfahrer gibt es eine große Auswahl von Wäsche, von atmungsaktiv bis zu wärmend, von winddicht bis zu schweißabsorbierend. Im Optimalfall handelt es sich um klimaregulierende Funktionswäsche, die man rund ums Jahr tragen kann. Für den Winter steht Spezialwäsche mit Hohlfasern zur Verfügung, die einerseits gut wärmt und andererseits den Schweiß nach außen abtransportiert. Damit lässt sich ein unangenehmes, feuchtes Gefühl auf der Haut vermeiden.

Gute Funktionswäsche für Motorradfahrer ist meistens bei 40 bis 60 Grad waschbar und braucht nicht gebügelt zu werden. Bei Kälte lohnt es sich übrigens, einen leichten Rolli oder eine Jacke mit Stehkragen anzuziehen. Über dem Unterhemd und unter der Motorradjacke passen sich diese Oberteile dem Zwiebel-Look an.

Schritt 2: Spezielle Strümpfe

Nicht nur der Oberkörper braucht einen guten Schutz: Für die Beine gibt es spezielle Motorrad-Strümpfe. Diese sind mit Polsterungen ausgestattet, die genau an den Stellen sitzen, wo die Füße und Beine besonders stark belastet werden. Einerseits funktionieren diese Strümpfe als eine Art Klimaanlage, da sie die Feuchtigkeit und Wärme regulieren, andererseits federn sie die Belastung ab.

Schritt 3: Mit oder ohne Nierengurt?

Der Nierengurt wird unter der Motorradjacke angezogen. Empfindliche Personen, vor allem Frauen, möchten auf dieses Extra nicht verzichten. Durch den Nierengurt wird der empfindliche Bereich vor dem zugigen Fahrtwind geschützt, sodass es nicht zur Unterkühlung kommt. Vor allem bei kalten Temperaturen ist dieser Gurt sehr sinnvoll. Häufig besteht der Nierengurt aus einem elastischen Material wie Neopren oder aus einer Kombination aus Polyester und Textilfutter. Durch ein Stretch-Element lässt sich das Gurtsystem leicht anlegen. Die innovativen High-Tech Nierengurte sorgen für eine perfekte thermische Balance, allerdings schlägt sich diese Funktion auch im Preis nieder.

Schritt 4: Jacke anziehen

Je nachdem, wie schwer die Motorradjacke ist, freut man sich darüber, wenn einem jemand hinein hilft. Grundsätzlich ist es aber auch bei den Lederjacken kein Problem, hineinzuschlüpfen. Anfangs kann sich die Jacke eng anfühlen, doch das muss so sein: Schließlich soll sie beim Motorradfahren nicht verrutschen.

Schritt 5: Alle Verschlüsse sicher schließen

Frontreißverschlüsse und Knöpfe, Kragen und Ärmel werden sorgfältig verschlossen, damit sich unterwegs garantiert nichts öffnen kann. Nur wenn alles dicht geschlossen ist, kommt an den Ärmelabschlüssen, am Kragen und am Bündchen keine Luft durch. Wenn man eine Kombi-Jacke trägt, sollte man diese auch richtig mit der Motorradhose verbinden. Das verbessert den Wetterschutz.

Schritt 6: Lose Schnallen festziehen

Sämtliche Gürtel und Schnallen werden sicher fixiert, damit nichts herumflattert. Lose Teile können bei der Fahrt irritieren oder sogar verloren gehen. Beides erhöht die Unfallgefahr.

Schritt 7: Mit weiteren Schutzelementen ausstatten

Motorradstiefel und Handschuhe gehören natürlich ebenfalls zur Schutzkleidung der Motorradfahrer. Die Fahrt beginnt erst, wenn man sich komplett ausgerüstet hat und auch der Helm richtig sitzt.

10 Tipps zur Pflege

Die Tipps für die Pflege der Motorradjacken sind davon abhängig, aus welchem Material die Kleidung besteht. Die Textiljacken kann man üblicherweise ohne Bedenken in die Waschmaschine stecken, wobei natürlich die Herstellerangaben beachtet werden müssen. Schließlich dürfen die verarbeiteten Membrane nicht beschädigt werden, denn sonst funktionieren sie nicht mehr richtig.

Für Jacken mit integrierter Membran stehen spezielle Waschmittel zur Verfügung. Auf Weichspüler ist dabei unbedingt zu verzichten, zudem sollte man die Motorradjacken entweder gar nicht oder nur bei einer geringen Geschwindigkeit schleudern.
Im Anschluss an das Waschen und Trocknen kann man hin und wieder eine Imprägnierung durchführen.

Lederjacken benötigen etwas mehr Pflegeaufwand, denn hier ist die Waschmaschine definitiv ungeeignet. Der einfachste aber auch teuerste Weg ist die Spezialreinigung, die man bei einem Profi durchführen lässt. Das Leder lässt sich aber auch selbst reinigen, wobei man gewisse Regeln einhalten sollte. Die folgenden Tipps zur Reinigung und Pflege zeigen, wie man richtig vorgeht und die Lebensdauer seiner Motorradjacke verlängert.

Tipp 1: Lederjacken vorsichtig reinigen

Für die Reinigung von Lederjacken nimmt man eine milde Seifenlösung und ein weiches Tuch oder einen Schwamm zum Abwischen der Außenseite. Mit dem leicht befeuchteten Tuch fährt man in sanften, langen Schwüngen über die Oberfläche des Leders. Zu stark sollte man nicht reiben, sondern lieber vorsichtig darübergehen. Anschließend entfernt man die Seife und tupft das Leder trocken. Bein erneuten Abwischen mit klarem Wasser verschwinden auch die letzten Rückstände der Seifenlösung. Hier ist darauf zu achten, dass sich keine Wasserpfützen bilden.

Tipp 2: Lederjacken trocknen

Nach dem feuchten Abwischen tupft man die Lederjacke mit einem sauberen, weichen Handtuch trocken, bis die Feuchtigkeit komplett entfernt ist. Zum Austrocknen kann man die Motorradjacke aus Leder über einen Bügel hängen. Dabei sollte sie auf keinen Fall den Sonnenstrahlen ausgesetzt werden. Erst wenn sie komplett trocken ist, darf man sie wieder anziehen.

Tipp 3: Lederpflege verwenden

Für Lederjacken gibt es spezielle Pflegemittel, die die schöne Optik erhalten und außerdem den Abperleffekt wiederherstellen können. Ein Lederreiniger hilft beim Entfernen von Schmutz, während das Imprägnierspray verhindert, dass die Jacke innerhalb kurzer Zeit wieder dreckig wird. Zudem verbessert die Imprägnierung den Schutz vor Nässe.

Tipp 4: Leder einfetten

Eine Motorradjacke aus Leder muss viele Strapazen mitmachen und ist entsprechend pflegebedürftig. Durch das Einfetten der Oberfläche lässt sich ein kurzer Regenschauer problemlos überstehen, auch wenn die Jacke eigentlich nicht wasserdicht ist. Für Lederjacken gibt es spezielle Produkte zum Einfetten, die keine Rückstände hinterlassen, sondern nur eine gepflegte Wirkung.

Tipp 5: Textiljacken regelmäßig waschen

Motorradjacken aus Textil benötigen eine regelmäßige Wäsche. Wenn sich zu viele Verschmutzungen ansammeln, kann die Klimamembran darunter leiden, außerdem sprechen natürlich die hygienischen Gründe für eine häufige Reinigung. Spezielle Waschmittel sorgen dafür, dass die Membran nicht verstopft und die Funktion nicht beeinträchtigt wird.

Tipp 6: Das richtige Waschprogramm für Membrankleidung wählen

Im Allgemeinen werden die Motorradjacken aus Textil bei 30 oder 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen. In den Kleidungsstücken befinden sich die Pflegehinweise der Hersteller: Hier erhält man Tipps für das geeignete Waschprogramm.

Tipp 7: Sparsam waschen

Eine Waschmaschinenfüllung sollte aus maximal drei Motorrad-Kleidungsstücken bestehen. Bei zu viel Inhalt ist die Trommel so voll, dass ein einwandfreies Waschergebnis unmöglich ist. Wenn es um die Dosierung des Waschmittels geht, sollte man sparsam sein. Das ist nicht nur im Interesse der Umwelt sinnvoll, sondern es dient auch dem Schutz der Textilien. Außerdem gilt die Regel: Je empfindlicher die zu waschenden Textilien sind, desto mehr Wasser kommt zum Einsatz. Auch das schont die Motorradjacken.

Tipp 8: Die Kleidung für die Wäsche vorbereiten

Bevor man die Motorradjacke in die Waschmaschine gibt, dreht man sie am besten auf links. Außerdem sollten sämtliche Reißverschlüsse und Klettverschlüsse geschlossen werden, denn im offenen Zustand könnten sie durch die Bewegungen im Inneren der Waschmaschine andere Stellen der Kleidung beschädigen.

Tipp 9: Nicht schleudern

Im Allgemeinen finden sich in der Pflegeanleitung Hinweise dazu, ob die Jacke geschleudert werden darf oder nicht. Grundsätzlich ist es besser, darauf zu verzichten. Einige Motorradjacken dürfen in den Trockner gegeben werden, doch sicherer ist es, sie auf einen Kleiderbügel zu hängen und in einem belüfteten Raum trocknen zu lassen. In der Sonne sollte die Jacke nicht hängen, sonst verblassen womöglich die Farben.

Tipp 10: Die Imprägnierung auffrischen

Bei Membrankleidung kann man generell davon ausgehen, dass eine Imprägnierung vorhanden ist. Diese wurde nicht unbedingt zum Zweck der Wasserdichtigkeit durchgeführt, sondern um das Material zu schonen.

Der Abperleffekt begünstigt die Atmungsaktivität, denn wenn der Oberstoff trocken ist, funktioniert die Membran deutlich besser als bei einem feuchten Obermaterial. Außerdem kann das Wasser auf der Oberfläche die Wärmeisolierung beeinträchtigen.

Wer seine Motorradjacke regelmäßig pflegt, muss die Imprägnierung nicht so bald erneuern. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Die Waschimprägnierung und das Imprägnierspray. Bei der Wasch- oder Tauchimprägnierung wird die gesamte Jacke behandelt, also auch das Innenleben. Eventuell kann das die Wasserdampfdurchlässigkeit beeinträchtigen. Darum entscheiden sich viele für die Sprühimprägnierung. Diese lässt sich gut auftragen und verteilen, allerdings muss man genau aufpassen, dass man auch alle Stellen abdeckt.

Nützliches Zubehör

Für die Motorradjacken aus dem Produktvergleich gibt es natürlich das geeignete Zubehör. Die Motorradhosen, Handschuhe, Stiefel und weiteren Kleidungsstücke lassen sich technisch und optisch auf die Jacke abstimmen. Häufig kauft man diese Schutzkleidung gleich zusammen, doch auch spätere Ergänzungen sind möglich. Wenn es sich um eine Lederkombi handelt, kann man sicher sein, dass Motorradjacke und Hose zusammenpassen. Bei vielen Modellen ist aber sogar dann eine Verbindung möglich, wenn Jacke und Hose von unterschiedlichen Herstellern kommen.

Der breite Nierengurt ist ein wichtiges Extra. Er senkt das Risiko, sich bei einem Sturz zu verletzen, zudem hält er den Körper warm. Gerade die Nieren sind sehr empfindlich und können schnell auskühlen. Darum wurde der Nierengurt entwickelt, der genau die richtigen Bereich abdeckt.

Zusätzliche Protektoren für den Rücken lassen sich ebenfalls mit den Motorradjacken aus dem Test 2017 kombinieren. Teilweise sind die Protektoren bereits in der Jacke integriert, doch bei Bedarf kann man auch weitere Schutzelemente verwenden. Da die Protektoren unter der Jacke getragen werden, muss genügend Platz dafür vorhanden sein.

Das Schuhwerk spielt besonders beim Motorradsport eine große Rolle. Darum sind die Stiefel so geformt, dass sie einen sicheren Halt bieten. Durch den erhöhten Schaft und gezielt eingesetzte Verstärkungen ist man besser vor Verletzungen geschützt und kann sich dennoch uneingeschränkt bewegen. Damit fällt es leicht, die Kontrolle über das Motorrad zu behalten. Natürlich müssen die Stiefel perfekt zur Motorradhose passen, sodass es am Übergang keine Probleme gibt.

Ein weiteres unverzichtbares Teil ist der Motorradhelm. Die Straßenverkehrsordnung schreibt das Tragen eines solchen Schutzhelms vor. Hier geht es vorrangig um die sichere Ausstattung der Motorradfahrer, auch wenn sich viele Biker an der Optik der Helme und auch der Schutzkleidung orientieren. Damit auch längere Fahrten stressfrei zu bewältigen sind, sollte der Motorradhelm bequem sitzen, ohne die Sicht einzuschränken. Die unterschiedlichen Formen der Cross-, Jet- und Integralhelme sind auf die jeweiligen Vorlieben und spezielle Bedürfnisse zugeschnitten. So kann der Helm auf die Art des Motorrads abgestimmt werden.

Den wohl am häufigsten eingesetzte Integralhelm kennt man auch unter dem Namen Vollvisierhelm. Er schützt sowohl die obere Partie des Kopfes als auch die Kinnpartie und den Nacken, da er bis zum Hals reicht. Im Gegensatz dazu verfügt der Klapphelm über einen hochklappbaren Kinnschutz, wodurch das Aufsetzen leichter fällt. Ein Crosshelm ist für die besonderen Ansprüche von Motocrossfahrern konzipiert worden und stellt ein perfektes Schutzsystem dar, das trotzdem genügend Freiheit lässt. Der Jethelm erinnert durch seine klassische Halbschalenform an die früheren Flieger- und Rennsporthelme. Vor allem Motorradfahrer, die Oldtimer lieben, entscheiden sich gerne für die stilechten Jethelme, auch wenn hier der Schutz etwas geringer ist.

Bei dem direkten Zubehör für die Motorradjacken Vergleichssieger sind außerdem die Utensilien für die Pflege aufzuführen. Hierfür benötigt man entweder Lederreiniger oder ein spezielles Waschmittel sowie andere Pflegeprodukte. Wer eine Motorradjacke aus Leder besitzt und diese regelmäßig abwischt, der nimmt am besten immer die gleichen weichen Tücher dafür. Für Leder- sowie Textiljacken stehen zudem diverse Imprägniermittel zur Auswahl. Dabei kann es sich um Sprays oder um flüssige Lösungen handeln.

Wer seine Motorradkleidung perfekt aufbewahren möchte, der kann einen speziellen Platz im Kleiderschrank vorbereiten und solide Bügel kaufen.
Auf diesen hängen nicht nur die Jacken sicher, sondern es gibt auch eine Halterung für die Motorradhosen. So lässt sich die Motorradkluft mit einem Griff herausholen, wenn die nächste Tour startet.

Alternativen zur Motorradjacke

Einfache Lederjacken oder Outdoorjacken sind eine unzureichende Alternative für die Motorradjacken aus dem Test. Im Gegensatz zu der speziell entwickelten Schutzkleidung verfügt die Straßen- und Outdoorkleidung über keine Protektoren. Das Verletzungsrisiko ist sehr hoch, wenn man zum Motorradfahren lediglich einen Helm aufsetzt. Bei kurzen Strecken mit einem Moped ist das vielleicht noch in Ordnung, doch auf ein richtiges Motorrad sollte man nur mit der geeigneten Kleidung steigen. Die hohen Geschwindigkeiten, die damit möglich sind, bedeuten ansonsten eine zu große Gefahr.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzausr%C3%BCstung_(Motorradsport)

https://de.wikipedia.org/wiki/Motorrad

https://de.wikipedia.org/wiki/Lederjacke

https://www.otto.de/sport/motorroller-mofas/schutzkleidung/motorradjacken/

http://www.vivalamopped.com/motorrad-aber-sicher/view/388/der-bekleidungskauf_x

https://www.bussgeldkatalog.org/motorradunfall/

https://www.outdoortrends.de/blog/richtig-waschen-und-impragnieren/

http://de.wikihow.com/Eine-Lederjacke-reinigen

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