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Mountainbike Test 2017 • Die 10 besten Mountainbikes im Vergleich

Der Kauf eines hochwertigen Mountainbikes muss gut durchdacht sein. In der folgenden Tabelle haben wir die zehn besten Modelle aus unserem Test aufgelistet und verraten, worauf es bei einem guten Mountainbike wirklich ankommt.

Mountainbike Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Mountainbikes doppelte Federung Mann matt-schwarz Shimano M310 ALTUS 24 GeschwindigkeitenBulls Mountainbike Modell Nandi (2017) Fahrrad 27.5 ZollKS Cycling Fahrrad Mountainbike 26 Fatbike SNW2458 Aluminiumrahmen schwarzSCOTT MTB Hardtail grau MBergsteiger Alu-Mountainbike 28 Zoll29 Zoll MTB Galano TOXIC / PULSE Mountainbike Scheibenbremsen Shimano TourneyMountainbike 26 Zoll Shark 2.0 von Hillside in schwarz26 ZOLL MOUNTAINBIKE FAHRRAD MIT VOLLFEDERUNG & BELEUCHTUNGMountainbike 2626 Zoll CoollooK EXTREME Fahrrad Fully Full Suspension Mountainbike MTB

Mountainbikes doppelte Federung Mann matt-schwarz Shimano M310 ALTUS 24 Geschwindigkeiten


Bulls Mountainbike Modell Nandi (2017) Fahrrad 27.5 Zoll


KS Cycling Fahrrad Mountainbike 26 Fatbike SNW2458 Aluminiumrahmen schwarz


SCOTT MTB Hardtail grau M


Bergsteiger Alu-Mountainbike 28 Zoll


29 Zoll MTB Galano TOXIC / PULSE Mountainbike Scheibenbremsen Shimano Tourney


Mountainbike 26 Zoll Shark 2.0 von Hillside in schwarz


26 ZOLL MOUNTAINBIKE FAHRRAD MIT VOLLFEDERUNG & BELEUCHTUNG


Mountainbike 26" Leader Doberman (2015) Schwarz 55cm


26 Zoll CoollooK EXTREME Fahrrad Fully Full Suspension Mountainbike MTB


 Bewertung1,01,31,41,51,71,92,02,22,42,6
HerstellerCyrusherBullsKS CyclingSCOTTBergsteigerGalanoHillsideTalsonLeaderCoollooK
ModellShimano M310 ALTUSNandi (2017)SNW2458SCOTT ASPECT 75021 Gang Shimano AltusMTB Galano TOXIC / PULSEShark 2.0SHIMANO OXT BLACKLeader Doberman (2015)26 Zoll CoollooK
FarbeSchwarzRotSchwarzSchwarzSchwarzSchwarzSchwarzSchwarzSchwarzSchwarz
MaterialAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenAlu-RahmenStahl
Abmessungen170 cm ~ Höhe: 185 cm oder 190 cm150 - 195 cm Auswahl180-185 cmKörpergröße von ca. 175 cmKörpergröße von 165 cmKörpergröße 150-170cmKörpergröße 150-170cmKörpergröße 150-180cm
Gewicht16–17 kgca 15 kg19 kg14,1 kg20 kg16,9 kgca 15 kgca 15 kg14, 9 kg18 kg
Geschwindigkeiten24212424212121212118
Rahmen26 Zoll27.5 Zoll26 Zoll27.5 Zoll28 Zoll29 Zoll20 Zoll26 Zoll26 Zoll26 Zoll
Road und Off RoadGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Doppelte FederungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Komfort
Preis-Leistung
Preisvergleich
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Was ist ein Mountainbike?

Viele besitzen ein Mountainbike, doch nur wenige wissen um die Unterschiede zu einem herkömmlichen Fahrrad und was ein Mountainbike eigentlich ist.

Das Mountainbike wird häufig mit dem Kürzel MTB gekennzeichnet und bedeutet nichts anderes als „Bergfahrrad“.

Mountainbikes sind vornehmlich für den Einsatz auf unbefestigtem Gelände, abseits asphaltierter Fahrradwege gebaut. Selbstverständlich kann das Mountainbike auch in der Stadt zum Einsatz kommen, allerdings ist es aufgrund seiner besonderen Beschaffenheit wesentlich effektiver in unwegsamem Gelände.

Wie funktioniert ein Mountainbike?

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Es gibt zahlreiche verschiedene Modelle, die jeweils ganz besondere Eigenschaften mit sich bringen. So sind die Reifen bei einem Rennrad zum Beispiel besonders schmal. Dadurch gibt es einen viel geringeren Reibungswiderstand zwischen Reifen und Asphalt. Der Rennradfahrer benötigt somit weniger Kraft um das Rennrad zu bewegen. Und auch das Mountainbike hat diverse Eigenheiten, die es eben besonders in den Bergen oder auf unwegsamem Gelände so effizient machen.

Eine dieser Eigenheiten sind die Reifen, die zum Beispiel im Vergleich mit den Reifen eines Rennrades, einen deutlich größeren Durchmesser haben. Der größere Durchmesser der Reifen macht sie insgesamt robuster. Schotterpisten und steinige Wege können den Reifen so viel weniger anhaben. Zudem besitzen die Reifen von Mountainbikes ein deutliches Profil, welches zum Beispiel den Rennrädern beinahe vollständig fehlt. Das Profil sorgt für den nötigen Grip. Auch das trägt dazu bei, dass der Mountainbikefahrer auf holprigen Strecken und matschigem Untergrund nicht den Halt verliert.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Reifen von Mountainbikes und den Reifen vieler anderer Fahrradmodelle ist die Größe. Die Reifen von Mountainbikes haben normalerweise einen geringeren Durchmesser als Rennräder oder Tourenräder.

Durch den geringeren Durchmesser des Rades, den größeren Durchmesser des Reifens und durch die Profilierung muss der Fahrer eines Mountainbikes mehr Kraft für eine Radumdrehung aufwenden als der Fahrer eines Rennrades. Zudem kann durch den geringeren Raddurchmesser eine geringere Strecke pro Radumdrehung zurückgelegt werden als mit einem Rennrad oder einem Tourenrad.

Eine weitere Besonderheit der Mountainbikes ist die Rahmengröße. Der Rahmen eines Mountainbikes ist im Vergleich mit anderen Fahrrad-Modellen meist etwas kleiner. Das bedeutet, dass der Schwerpunkt hier niedriger ist.

29 Zoll MTB Galano TOXICMountainbikes verfügen zudem über eine Gangschaltung. Die Anzahl der Gänge kann dabei ziemlich variieren. Dabei sind dicke Kettenblätter, die für viele Gänge stehen, nicht unbedingt ein Muss, um auch steile Anstiege problemlos bewältigen zu können.

Denn das ist durchaus auch mit einer geringeren Anzahl von Gängen möglich. Die Übersetzung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Bei vielen modernen Rädern ist die Übersetzung so gut, dass man auch mit „nur“ 20 Gängen gut durch die Berge kommt.

Das Fahren im Gelände kann nicht nur anstrengend für die Muskeln werden, sondern auch für die Gelenke und die Wirbelsäule. Wenn es über holprige Strecken geht wirken schließlich enorme Kräfte auf den Stützapparat.

Bei rasanten Bergabfahrten über holprige Wege ist die Stoßbelastung für Schultern, Nacken und Steißbein enorm. Um das abzufedern, ist also eine gute Dämpfung notwendig. Und deshalb findet man bei Mountainbikes auch immer eine gefederte Gabel, die die Stoßbelastung für den Oberkörper etwas dämpft. Bei den meisten herkömmlichen Mountainbikes ist keine Sattelfederung eingebaut. Allerdings gibt es auch Modelle, bei denen der Sattel mit einer professionellen Federung ausgestattet ist. Diese Modelle werden Full Suspension Mountainbikes (oder kurz „Fullys“) genannt.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Das Mountainbike ist erst einmal ein Fahrrad, welches grundsätzlich in jedem Gelände zum Einsatz kommen kann. Es kann natürlich auch im Stadtverkehr gefahren werden. Allerdings kann das Mountainbike nur dann sein volles Potential entfalten, wenn man es in der Umgebung fährt, für die es eigentlich gebaut ist.

Bei Fahrten in der Stadt könnte es zum Beispiel ein echter Nachteil sein, dass das Mountainbike von Haus aus nicht mit Schutzblechen ausgestattet ist. Bei Fahrten auf Regennasser Fahrbahn wird man so auch nach einem Regenschauer noch ordentlich nass. Auch ein Gepäckträger, auf dem man seine Tasche für die Uni oder die Arbeit befestigen kann, gibt es an einem Mountainbike grundsätzlich nicht.

Zudem sind die meisten Mountainbikes nicht verkehrssicher. Sie sind also nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Das liegt vor allen Dingen an der fehlenden Beleuchtung. Die ist standardmäßig an einem Mountainbike nicht vorhanden. Allerdings kann die Beleuchtung problemlos nachgerüstet werden, sodass auch ein Mountainbike für den Betrieb im Straßenverkehr zugelassen ist.

Das Mountainbike ist eindeutig für Strecken abseits der Zivilisation und abseits ausgetretener Pfade gebaut worden.

Der niedrige Schwerpunkt, der durch den vergleichsweise kleinen Rahmen von Mountainbikes zustande kommt, erlaubt auch im Gelände sichere 26 Zoll Aluminium-Rahmen-Fahrrad Scheibenbremsen Cyrusher aktualisiert neu FR100Fahrmanöver. Der Fahrspaß ist damit grundsätzlich höher als bei anderen Fahrrädern. Auch ist es durch den kleineren Rahmen etwas wendiger als andere Modelle.

Wer mit dem Mountainbike über „Stock und Stein“ fährt, der muss sich natürlich darauf verlassen können, dass das Bike sehr robust gebaut ist. Und das trifft auf Mountainbikes unbedingt zu. Die Rohrkonstruktion des Rahmens hat einen ordentlichen Durchmesser, wodurch er besonders stabil ist.

Die Tatsache, dass für den Bau eines Rahmens für ein Mountainbike mehr Material verbaut wird, wirkt sich dennoch nicht negativ auf das Gewicht des Bikes aus. Denn die Hersteller wissen, dass das Gewicht des Fahrrads eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt. Schließlich muss der Mountainbike-Fahrer für jedes Kilogramm mehr an Gewicht auch mehr Kraft aufwänden. Und das ist gerade bei Bergauffahrten auf steinigen Waldwegen kein Genuss.

Zudem kommt es insbesondere im alpinen Bereich auch vor, dass es Streckenpassagen gibt, die gar nicht befahrbar sind.

Der Radfahrer muss sein Bike dann teilweise tragen. Ein hohes Gewicht des Fahrrades wäre somit ein echter Nachteil. Deswegen verwenden die Hersteller von Mountainbikes für die Rahmen ihre Fahrräder robuste aber leichte Materialien.

Gängige Materialien für den Rahmen eines Mountainbikes:

  • Aluminium
  • Carbon
  • Titan
  • Stahl

Aluminium

Aluminium wird bei Mountainbikes am häufigsten verbaut. Und das aus gutem Grund. Denn Aluminium ist nicht nur kostengünstig, es lässt sich aufgrund seiner weichen Beschaffenheit auch hervorragend verarbeiten. Zudem ist es ein sehr leichter Werkstoff, was für den Fahrradbau ein echter Vorteil ist.

Aluminium kommt in vielen Bauteilen eines Fahrrades vor. Jedoch wird es selten in reiner Form verbaut, sondern mit zusätzlichen Werkstoffen vermengt. So wird zum Beispiel oft Zink für die Festigkeit mit beigefügt.

Carbon

Bei Carbon handelt es sich um einen Verbundstoff aus Fasern und Epoxidharz. Die Besonderheit von Carbon ist seine Leichtigkeit. Doch so vorteilhaft ein geringes Gewicht auch ist, bei Carbon ist die Bruchfestigkeit noch immer ein Problem. Darüber hinaus ist Carbon in der Herstellung doch noch recht aufwändig, wodurch der Verbraucher für die leichten Carbonräder auch tief in die Tasche greifen muss.

Titan

Titan ist ein besonders hochwertiger Werkstoff für die Herstellung von Fahrradrahmen. Es ist beinah ebenso robust wie Stahl, wiegt allerdings fast 40 Prozent weniger als Stahl. Zudem ist es durch die Oxidschicht an der Oberfläche sehr gut vor Korrosion geschützt.

Die Herstellung von Titanrahmen ist sehr aufwändig, weshalb derartige Bikes nur sehr limitiert angeboten werden. Bei der Klientel, die sich Titan-Bikes leisten, handelt es sich in der Regel um sehr zahlungskräftige Kunden oder Sammler.

Stahl

Stahl gehört als Werkstoff für die Herstellung von Fahrrädern zu den echten Klassikern. In früheren Zeiten kam man um Stahl bei Fahrrädern nicht herum. Allerdings ist Stahl recht schwer und somit ist dieser Werkstoff für moderne Bikes nicht ideal. Dennoch findet man Stahl auch heute noch in vielen Bauteilen von Mountainbikes. So sind beispielsweise Schrauben und Tretlager-Achsen aufgrund ihres geringen Verschleißes und ihrer hohen Festigkeit häufig aus Stahl.

Stahl gehört auch bei der Rahmenkonstruktion noch längst nicht zum alten Eisen. Es wird auch heute noch zum Bau von Mountainbikes verwendet. Gerade Retro-Fans setzen wieder vermehrt auf Stahl. Durch bessere Legierungen kann eine noch höhere Festigkeit erzeugt werden und durch größere Rohrdurchschnitte wird eine bessere Steifigkeit erzielt.

Allerdings hat Stahl dennoch den Nachteil, dass es schwer und anfällig für Korrosion ist.

Mountainbikes sind häufig leichter als Tourenräder oder Trekkingräder.

Ein großer Vorteil, den Mountainbikes darüber hinaus haben, ist die Federung. Allerding ist die wirklich nur im Gelände ein Vorteil. Denn auf ebener, asphaltierter Straße kann die Kraft durch die Federung nicht optimal auf die Straße gebracht werden. 

Besonders die Sattelfederung macht sich hier eher nachteilig bemerkbar. Bei vielen Modellen gibt es daher die Möglichkeit, die Federung zu sperren oder die Federung zumindest härter einzustellen.

Gefederte Mountainbikes, so genannte Full Suspension Bikes, gleichen Unebenheiten im Boden aus und entlasten somit die Gelenke und die Wirbelsäule des Fahrers.

Welche Arten von Mountainbikes gibt es?

Das Mountainbike ist ein Bergfahrrad. Doch welche Berge kann man damit eigentlich hinauffahren? Und was ist, wenn man die Berge lieber in rasanten Abfahrten hinter sich lässt? Genau für diese unterschiedlichen Anforderungen gibt es das Mountainbike in verschiedenen Kategorien.

Diese Mountainbike-Arten gibt es:

  • Hardtail
  • Cross Country
  • All Mountain
  • Enduro
  • Freerider
  • Downhill

Hardtail Mountainbike

Die Besonderheit des Hardtail Mountainbike ist sein starrer Rahmen. Bei diesem Typ ist zumindest der hintere Teil (der Sattel) nicht gefedert. Hardtail Bikes sind häufig aus Aluminium oder Carbon gebaut. Je nach Anforderung des Eigentümers kann die Ausstattung recht unterschiedlich ausfallen. Abhängig von der Ausstattung wiegen Hardtails zwischen 8 und 13 Kilogramm.

Cross Country Mountainbikes

Die Cross Country Mountainbikes werden auch als Marathon Mountainbikes bezeichnet. Dieser Typ Mountainbike ist für den Breitensport, aber auch für den Leistungssport in spezieller Ausführung erhältlich. Die Modelle für den Breitensport sind in der Regel etwas schwerer und wiegen um die 12 kg. Die Modelle, die für Wettkampfrennen auf unbefestigtem Gelände gebaut sind, die wiegen meist unter zehn Kilogramm. Bei den Modellen, die für Rennen gebaut sind, spielt die Bremse eine wichtige Rolle. Normalerweise werden bei den Cross Country Bikes Scheibenbremsen verbaut. Die Sitzposition ist auf diesem Fahrrad eher flach. Zudem ist das Bike vorne und hinten gefedert. Wobei der Federweg jeweils bis zu zehn Zentimeterbeträgt. Gebaut sind die Renn-Bikes häufig aus Carbon, was sie sehr teuer macht.

All Mountain Mountainbike

Das All Mountain Bike ist für Touren im Gebirge gebaut. Die Sitzposition ist etwas aufrechter als beim Cross Country Mountainbike. Die Materialien, aus denen das Bike gebaut ist, sind robust und belastbar. Deshalb wieg ein All Mountain Mountainbike auch meist auch zwischen 10 und 15 kg. Das Bike ist komplett gefedert und die Federwege liegen hier zwischen 10 und 14 cm. Und obwohl das Bike vollständig und sehr gut gefedert ist, macht sich das durch die spezielle Bauweise beim Bergauffahren nicht unbedingt nachteilig bemerkbar. Bei den Abfahrten sorgt die gute Federung für Spaß und Sicherheit. Die Reifen des All Mountain Mountainbikes sind recht breit, wodurch sie hervorragend für den Einsatz im Gelände geeignet sind. Sie können aber auch gut auf der Straße gefahren werden.

Enduro Mountainbikes

Die Enduro Mountainbikes sind entweder in Bikeparks oder in steilem Gelände zu finden. Sie wiegen bis zu 16 kg und haben einen Federweg zwischen 13 und 16 cm. Die Fahrräder sind so gebaut, dass das Fahrwerk von jedem Fahrer exakt auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Eine weitere Besonderheit der Enduro Bikes sind die Reifen. Die sind nicht nur deutlich breiter als die Reifen anderer Modelle, sie sind auch mit einem besonders starken Profil ausgestattet. Scheibenbremsen gehören bei diesen Modellen zum Standard.

Freerider Mountainbikes

Freerider Mountainbikes sind vor alle für die Bewältigung steiler Abfahrten gebaut. Für Touren sind sie nicht geeignet. Die Freerider gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die Variante für den „Breitensportler“ kann bis zu 20 kg wiegen und hat einen Federweg zwischen 15 und 20 Zentimetern. Diese Modelle sind vor allem für steile Abfahrten mit wenigen kurzen Sprüngen geeignet. Und dann gibt es noch die Variante für die große Show. Diese Freerider wiegen manchmal mehr als 20 kg und haben einen Federweg von über 20 Zentimetern. Mit diesen Bikes werden zum Beispiel kunstvolle Sprünge auf speziellen Parcours vorgeführt. Die Freerider sind zwar hervorragend für Abfahrten, für den Weg nach oben sind sie jedoch nur bedingt geeignet.

Downhill Mountainbikes

Die Downhill Mountainbikes sind im Prinzip für nichts anderes gebaut als für rasante Abfahrten. Hier geht es tatsächlich darum, den Berg so schnell es geht nach unten zu kommen. Und dafür sind sie mit extrem breiten Reifen ausgestattet. Die Reifen der Downhill Bikes sind bis zu 76 Millimeter breit. Damit die notwendige Stabilität gegeben ist, wiegen die Bikes nicht selten bis zu 22 kg.

Für Touren oder Anstiege sind die Bikes aufgrund ihres hohen Gewichtes und dem hohen Rollwiderstand durch die breiten Reifen kaum geeignet. Weitere Besonderheiten des Downhill Mountainbikes sind die spezielle Federung und die hydraulischen Scheibenbremsen.

So haben wir die Mountainbikes getestet

Das Fahrerverhalten von Mountainbikes kann recht unterschiedlich ausfallen. Hierbei kommt es immer darauf an, um welche Bauart es sich handelt, wie groß und breit die Reifen sind oder wie das Bike gefedert ist. Dennoch gibt es Testkriterien, anhand derer sich die Qualität eines Mountainbikes bestimmen lässt.

Und diese Kriterien haben wir für unseren Mountainbike Test angewendet.

  • Gewicht
  • Material
  • Federung
  • Bremsen
  • Schaltung
  • Besonderheiten

Das Gewicht

Beim Gewicht eines Mountainbikes ist es durchaus von Vorteil, wenn dieses möglichst gering ist. Schließlich erfordert jedes Extra-Kilo mehr Kraftaufwand, um es fortbewegen zu können. Allerdings kann auch ein höheres Gewicht bei einem Mountainbike von Vorteil sein. Wenn es sich zum Beispiel um spezialisierte Bikes wie das Downhill Mountainbike handelt, dann ist ein hohes Gewicht von Vorteil. Denn hier wirkt sich das Gewicht auch auf die Fahrstabilität aus.

Beim Gewicht eines Mountainbikes entscheidet auch die Spezialisierung des Bikes darüber, welches Gewicht ideal ist. Bei Mountainbikes, die für längere Touren gebaut wurden, ist ein geringes Gewicht ideal, für Bikes, die speziell für rasante Abfahrten gebaut wurden, ist ein hohes Gewicht ideal.

Das Material

Das Material ist maßgeblich für das Gewicht der Mountainbikes verantwortlich. Das Material, das für den Rahmen verwendet wurde ist aber auch für die Stabilität und Robustheit des Bikes verantwortlich. Der klassische Stahlrahmen ist zwar schwer, dafür aber auch besonders stabil. Aluminium hingegen ist nur dann wirklich stabil, wenn der Rahmen auf eine spezielle Weise geformt ist. Dafür ist ein Rahmen aus Aluminium besonders leicht. Das gilt auch für einen Rahmen aus Carbon. Das ist jedoch in der Herstellung sehr teuer, was sich natürlich auch auf den Preis des Fahrrads auswirkt. Einen hohen Preis muss man auch für einen Rahmen aus Titan bezahlen. Dafür ist das jedoch robust wie Stahl und dennoch leicht.

Bei der Bewertung des Materials kommt es im Test nicht nur auf das Material selber an, sondern auch auf die Verarbeitung. Vor allem die Verbindungsstellen am Rahmen wurden kritisch bewertet. Denn die gehören zu den klassischen Schwachpunkten am Rahmen.

Die Federung

Bei der Beurteilung der Federung geht es nicht darum zu bewerten, ob ein Mountainbike nur vorne oder auch hinten gefedert ist, sondern vielmehr darum wie gut die Federung sich bewährt. Dafür gilt es zu testen, wie lang der Federweg jeweils ist. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn sich die Federung bei Bedarf einfach sperren lässt (auch während der Fahrt) und wie gut sich die Federung auf das jeweilige Gewicht des Fahrers anpassen lässt.

Die Bremsen

Die Bremsen sind, wie bei einem Kraftfahrzeug, ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Deshalb werden die Bremsen in Tests immer besonders kritisch begutachtet. Scheibenbremsen oder gar hydraulische Scheibenbremsen sind grundsätzlich besser als die klassische Felgenbremse. Allerdings muss das Bremssystem auch immer gut auf das Fahrrad und die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sein. Die Bremsen eines Mountainbikes für besonders die sportliche Fahrweise (zum Beispiel Freerider, Enduro, Downhill) müssen höheren Anforderungen genügen als bei einem klassischen Cross County Mountainbike.

Unabhängig vom Modell des Mountainbikes muss eine Bremse immer dazu in der Lage sein, die Räder schnell und kontrolliert zum Stillstand bringen zu können.

Die Schaltung

Ist an einem Mountainbike eine gute Schaltgruppe verbaut, dann wirkt sich das zwar auf den Kaufpreis aus, allerdings ist auch davon auszugehen, das Schaltung strapazierfähig und ausdauernd ist. Die Anzahl der Gänge ist eher zweitrangig zu beurteilen. Viel wichtiger ist eine gute Übersetzung.

Besonderheiten

Bei den Besonderheiten haben wir in unserem Test beispielsweise bewertet, wie leicht sich das Rad montieren lässt. Wie einfach sich die Räder montieren lassen und wie einfach sich Lenker und Sattel anpassen lassen. Zudem haben wir hier auch Details wie ein besonders gutes Profil der Reifen mit in die Bewertung des Bikes einbezogen.

Auch die Funktionalität im Gelände kann sich positiv auf die Beurteilung eines Bikes auswirken, wenn es beispielsweise besonders wendig ist, wenn die Federung besonders gut ist, wenn es besonders gut auf nassem Untergrund agiert oder wenn es über eine besonders hochwertige Ausstattung verfügt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mountainbikes achten?

KS Cycling Fahrrad Mountainbike 26 Fatbike SNW2458 Aluminiumrahmen schwarz, 380MBeim Kauf eines Mountainbikes ist es zunächst einmal wichtig, dass man sich für das richtige Modell entscheidet. Hierfür wiederum muss der vorrangige Verwendungszweck des Bikes (zum Beispiel hauptsächlich Touren oder Abfahrten) berücksichtigt werden. Ist so der richtige Mountainbike-Typ gefunden worden, geht es um die Details.

Das erste Detail ist die Rahmengröße. Die Rahmenhöhe lässt sich anhand der Körpergröße grob berechnen. Allerdings kommt es auch auf das persönliche Empfinden an.

Grundsätzlich ist für Tourenfahrer angenehmer, wenn der Rahmen etwas größer ist. Bei sportlicherer Fahrweise ist es sicherer, wenn der Rahmen etwas kleiner ist.

Es kommt aber nicht nur auf die Höhe des Rahmens an, sondern auch auf die Rahmenlänge. Hier gilt es zu beachten, dass ein kürzerer Rahmen eine aufrechtere Sitzposition ermöglicht.

Gerade für längere Touren ist das angenehmer, da die Halswirbelsäule hier nicht so sehr belastet wird. Wer es sportlicher mag, der ist mit einem längeren Rahmen besser bedient. Hier ist die Sitzposition flacher.

  • Die Sitzposition
  • Die Radgröße
  • Die Schaltung
  • Die Bremsen
Die Sitzposition wird natürlich vorrangig durch die Beschaffenheit des Rahmens bestimmt. Allerdings spielt auch der Lenker hier eine nicht unerhebliche Rolle. So sind flache Lenkstangen ideal für alle, die gerne lange, schnelle Strecken fahren. Wer jedoch lieber auf Strecken unterwegs ist, die eine gewisse Wendigkeit erfordern, dem empfehlen wir eine gekröpfte Lenkstange. Diese vermindern (idealerweise im Zusammenspiel mit einem kürzeren Rahmen) die Belastung auf die Arme und Hände.

Von der Größe des Laufrades hängt beim Mountainbiken viel ab. Ein kleineres Rad in 26“ ist zum Beispiel besonders wendig, leicht, beschleunigt gut und lässt sich hervorragend abbremsen. Allerdings ist es unruhig im Lauf, hat eine geringe Traktion und bringt auch in den Kurven keine ideale Stabilität.

Bei einem großen 29“ Rad zählen eine hohe Kurvenstabilität, eine sehr gute Traktion und eine hohe Laufruhe zu den Vorteilen. Allerdings sind die großen Räder auch recht schwer, nicht besonders wendig und zeigen kein gutes Bremsverhalten.

Das Beste aus beiden Welten bekommt man mit dem 27,5“ Reifen. Die können in allen Punkten überzeugen. Sie laufen ruhig, lassen sich gut bremsen, haben ein gutes Beschleunigungsverhalten, sind wendig, haben eine gute Traktion und wiegen nicht zu viel.

Wir empfehlen beim Kauf eines Mountainbikes auf den Preis der Schaltung zu achten. Wobei eine gute Schaltung immer etwas mehr kostet. Allerdings muss man als Hobby-Mountainbiker für die einzelnen Teile der Schaltung wirklich nicht zu tief in die Tasche greifen. Profis hingegen können und sollten für einen guten Antrieb schon etwas mehr ausgeben.
Bei den Bremsen empfehlen wir in jedem Fall Scheibenbremsen. Teurer, dafür aber besser, sind die hydraulischen Bremssysteme. Zudem sollte auch die Größe der Bremsscheiben beachtet werden. Dabei gilt der Grundsatz, je größer die Bremsscheibe, desto steiler kann das Gelände sein, das man damit bewältigen kann.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Im Folgenden möchten wir einige bekannten Hersteller von Mountainbikes kurz vorstellen.

  • Bulls
  • Haibike
  • Giant
  • Scott
  • Cube
  • KTM
Die Produkte der Marke Bulls haben sich seit der Firmengründung im Jahr 1995 inzwischen in vielen Ländern, darunter auch den USA, Russland und Neuseeland, einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bulls steht seit jeher für sportliches Fahrvergnügen. Noch mehr, seit sich im Jahr 2007 das Team BULLS gegründet hat. Seit dieser Zeit greift das Unternehmen direkt auf die Erfahrungen von Profisportlern zurück und lässt diese in die Entwicklung neuer Produkte einfließen. Zur Produktpalette von Bulls zählen neben Hardtails auch Rennräder, BMX und E-Bikes.
Auch die Marke Haibike wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen. Allerdings werden sie zunächst noch unter dem Markennamen Winora verkauft. Die sportlichen Bikes werden von dem Unternehmen ständig weiterentwickelt. Und dabei betritt man bei Haibike auch unbekannte Pfade. So wie bei der Einführung des ersten E-Mountainbikes im Jahr 2010. Neben Fahrrädern für Kinder gehören natürlich Mountainbikes für Einsteiger und Profis auf der Sortimentsliste von Haibike. Und selbstverständlich gibt es die Cross Bikes, Trekking Bikes, Downhill Bikes und Offroad Bikes von Haibike auch mit elektrischem Antrieb.
Die Marke Giant wurde im Jahr 1972 in Taiwan gegründet. Ziel war es, bezahlbare Fahrräder in guter Qualität herzustellen. Inzwischen hat das Unternehmen längst seinen vierzigsten Geburtstag gefeiert und gehört zu den weltweit besten Fahrradherstellern. Die gute Qualität und zahlreiche innovative Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass auch im Profisport zahlreiche Preise mit den Produkten von Giant gewonnen werden konnten. Zum umfangreichen Sortiment von Giant zählen neben Rennrädern, Crossrädern, Cityrädern, Trekkingrädern und Kinderrädern natürlich auch Mountainbikes und moderne E-Bikes.
Der schweizerische Fahrradhersteller Scott zu den weltweit erfolgreichsten Produzenten von Fahrrädern und Sportartikeln. Angefangen hat alles im Jahr 1986, als Scott sein erstes Mountainbike auf den Markt gebracht hat. Zum Erfolg des Unternehmens hat maßgeblich die Tatsache beigetragen, dass das Unternehmen immer wieder mit neuen Innovationen überzeugt hat. Zudem hat Scott den Anspruch an sich selber, stets die beste Qualität abzuliefern.
Die 1993 in Bayern gegründete Marke Cube hat Rennräder, Cityräder, Kinderräder und Mountainbikes in allen Variationen im Angebot. Selbstverständlich ist das Unternehmen auch längst sehr erfolgreich auf den Zug der elektrischen Bikes aufgesprungen. Die Produkte des Unternehmens sind vor allem im Freizeitsport sehr beliebt. Anregungen und Ideen holt sich Cube aber auch gerne von Profisportlern oder dem werkseigenem Fahrrad-Team. Die Mountainbikes von Cube zählen inzwischen zu den deutschlandweit beliebtesten Modellen bei den Kunden.
KTM ist eine österreichische Marke, die bereits im Jahr 1964 gegründet wurde. Das Unternehmen stellt Fahrräder für alle Bereiche in bester Qualität her. Zudem steht die Marke KTM für neueste Technologien, weshalb die Bikes von KTM auch bei den Profis hohen Anklang finden. Die in allen Teilen perfekt aufeinander abgestimmte sportliche Performance kann man zum Beispiel bei den Trekkingrädern, Kinderrädern, Rennrädern, Mountainbikes oder auch E-Bikes von KTM erleben.

Wo kaufe ich mein Mountainbike am besten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man sich sein neues Mountainbike kaufen kann. Bevor man sich allerdings aktiv auf die Suche nach einem neuen Bike macht, empfehlen wir die Ergebnisse unseres Mountainbike Tests etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand unserer Testergebnisse lässt sich die Auswahl schon im Vorfeld auf ein paar bestimmte Modelle einschränken.

Wer sein neues Mountainbike beim Fachhändler kauft, der kann sich in der Regel auf eine fachkundige Beratung mit fundiertem Wissen des Verkäufers verlassen. Viele Verkäufer sind selbst aktive Fahrradsportler und können daher auf einen großen persönlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Zudem können Bergsteiger Alu-Mountainbike 28 Zollsie auch sehr gute Tipps geben, welches Modell für welchen Fahrstil besonders gut geeignet ist.

Allerdings ist das Angebot im Fachhandel meist nicht sehr groß. In vielen Geschäften werden zudem oft nur bestimmte Marken angeboten. Diese Marken werden von den Verkäufern dann natürlich besonders angepriesen, unabhängig davon, ob die Produkte anderer Marken eine bessere Performance zu bieten haben. Auch daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf die Ergebnisse eines Mountainbike Tests durchzulesen.

Viele schrecken vor einem Kauf im Internet zurück, weil hier die Beratung fehlt. Allerdings ist das nicht in jedem Fall so. Zunächst einmal werden die Mountainbikes auf den Webseiten meist sehr gut beschrieben. Und bei jedem Online-Fachhändler, der etwas auf sich hält, gibt es zudem eine Möglichkeit, sich mit Fragen oder Wünschen über eine Chatfunktion oder ein Kontaktformular direkt an den Händler zu wenden.

Auch eine telefonische Beratung wird in manchen Fällen angeboten. Der Vorteil des Onlinehandels ist das große Angebot, was auch eine große Markenvielfalt mit sich bringt. Zudem können Onlinehändler meistens viel bessere Preise anbieten. Das gilt vor allem für Vorjahresmodelle. Aber auch aktuelle Modelle können oft deutlich günstiger angeboten werden als im Fachhandel.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Mountainbikes

Die Geschichte des Mountainbikes begann in den frühen 70er-Jahren in den USA. Im Jahr 1973 haben es sich drei Freunde am kalifornischen Berg Mount Tamalpais getroffen, um diesen mit dem Rad zu erforschen.

Allerdings stellte der knapp 800 Meter hohe Berg mit seinen Schotterpisten für ein normales Fahrrad eine schier unlösbare Aufgabe dar. Deshalb besorgten sich die drei Freunde alte Fahrräder aus den 30er-Jahren ohne Gangschaltung, dafür aber mit Ballonreifen und einem breiten Lenker.

Der Weg bergauf war mit den über 20 kg schweren Rädern überaus beschwerlich, da die Räder an einigen Stellen auch getragen werden mussten. Den Lohn gab es dann aber bei der Abfahrt. Hier zeigte sich das wahre Potenzial der Räder. Der Enthusiasmus für die Bergfahrten war geweckt und im Jahr 1976 fand das erste Rennen mit diesen Rädern statt.

1977 wurde dann das erste richtige Mountainbike gebaut. Hierbei handelte sich um eine eigenständige Rahmenkonstruktion, die an die besonderen Anforderungen der Bergfahrten angepasst wurde. Auch wurde das Gewicht des Fahrrades deutlich reduziert. Es dauerte dann noch ein paar Jahre, bis sich die Idee des Mountainbikes in den USA verbreitete. Den Namen „Mountainbike“ trägt das Fahrrad offiziell seit dem Jahr 1980. In diesem Jahr wurden auch die damals noch üblichen Stahlfelgen durch Alufelgen ersetzt.

Im Jahr 1982 wird mit der Produktion von spezifischen Bauteilen für Mountainbikes begonnen. Etwa ein Jahr später war das Mountainbike soweit ausgereift, das es in die Massenproduktion gehen konnte.

Im Jahr 1990 fanden dann in den USA und auch in Deutschland die ersten Mountainbike-Meisterschaften statt. Spätestens seit dieser Zeit ist das Mountainbike zum Massenphänomen geworden.

Die ersten in Masse produzierten Mountainbikes waren zwar eine eigenständige Sparte im Bereich der Fahrräder, allerdings waren sie technisch noch lange nicht ausgereift. In den folgenden Jahrzehnten wurden, bis heute, immer mehr Möglichkeiten gefunden, wie das Mountainbike noch besser gemacht werden kann. Die Materialien für den Rahmen des Mountainbikes wurden zum Beispiel mit Aluminium, Carbon oder Titan immer leichter. Auch die Federung wurde immer weiter verbessert. Gleiches gilt für die Schaltanlagen und die Bremsen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Mountainbike

  • Seit wann gibt es das Mountainbike?

Das Mountainbike, eine amerikanische Erfindung, gibt es seit dem Jahr 1977. Seit 1981 heißen die Bergfahrräder auch offiziell Mountainbike.

  • Wie viele Mountainbikes gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es insgesamt etwa 72.000.000 Fahrräder. Etwa 3.500.000 bis 4.000.000 davon sind Mountainbikes.

  • Wie viel kostet ein Mountainbike?

Die Preisspanne bei den Mountainbikes ist sehr groß. Einfache Modelle sind schon für 300 oder 400 Euro erhältlich. Die Preise hängen unter anderem davon ab, welche Materialien für den Rahmen verwendet wurden. Aber auch die Schalttechnik, der Lenker, die Reifen, Laufräder und der Sattel wirken sich auf den Preis aus. Daher kann ein wirklich gutes Mountainbike auch gut und gerne 5.000 Euro kosten. Lässt man sich sein Mountainbike aus ausgewählten Bauteilen selber zusammenstellen, dann kann das Bike sogar noch mehr kosten.

Es gibt aber auch Mountainbikes auf dem Markt, für deren Preis könnte man sich locker einen neuen Kleinwagen leisten. Das derzeit teuerste Mountainbike auf dem Markt kostet etwa 12.500 Euro. Räder in diesem Preissegment sind natürlich nichts für den Hobby-Biker. Diese Mountainbikes, meist Downhill oder Trail-Bikes, sind vor allem für diejenigen gebaut, die sich in Rennen auf steiles, unwegsames Gelände begeben.

Wer kein Vermögen für sein Mountainbike ausgeben möchte, der kann ein preiswertes Modell auch nach und nach mit einzelnen hochwertigen Komponenten aufrüsten.

  • Weitere Zahlen, Daten und Fakten rund um das Mountainbike

Die ersten Deutschen Meisterschaften im Mountainbiken fanden 1990 in Kirchzarten im Schwarzwald statt. In diesem Jahr fanden auch die ersten offiziellen Weltmeisterschaften im Mountainbiking in den USA statt. Natürlich war es mit Ned Overend auch ein Amerikaner, der sich den ersten Weltmeistertitel sicherte. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta ist das Cross Country Mountainbiking das erste Mal olympisch. Gold ging hier an den Niederländer Bart Brendjens. Bei den Damen sicherte sich die Italieniern Paola Pezzo die Goldmedaille.

Ein Mountainbike kann in insgesamt zehn verschiedenen Bauarten erworben werden. Jede diese speziellen Typen hat eine besondere Eignung für spezielle Terrains und Fahrweisen.

Mountainbike vs. Tourenrad

Ob beim Fahrradkauf ein Mountainbike oder ein Tourenrad die bessere Wahl ist, hängt in erster Linie davon ab, in welchem Gelände das Bike hauptsächlich bewegt werden soll. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Mountainbike eher auf unwegsamem und steilem Gelände zu Hause ist. Das Tourenrad hingegen fühlt sich vor allem auf gut ausgebauten Wegen heimisch.

Warum das so ist, das erklären die Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Zunächst einmal unterscheiden sich Tourenrad und Mountainbike deutlich beim Gewicht. Mountainbikes sind mit einem Gewicht zwischen 10 und 14 kg grundsätzlich leichter als Tourenräder mit einem Gewicht zwischen 16 und 19 kg. Selbstverständlich gibt es bei jedem dieser Modelle, abhängig von der Ausstattung, auch Abweichungen. Das Gewicht wirkt sich auf den Kraftaufwand beim Fahren und auf das Fahrtempo aus.

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Fahrrad-Typen ist die Sitzposition. Auf einem Tourenrad sitzt der Fahrer deutlich aufrechter als auf dem Mountainbike. Daher ist das Tourenrad auch besser für längere Strecken geeignet, da der Rücken und die Arme hier nicht so sehr belastet werden.

Mountainbike 26 Leader Doberman (2015) Schwarz 55cm, 55cmMountainbike und Tourenrad unterscheiden sich auch in der Ausstattung. Tourenräder sind generell mit Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträger ausgestattet. Dem Mountainbike fehlt diese Ausstattung. Daraus ergibt sich auch, dass Mountainbikes etwas wartungs- und pflegeintensiver sind. Denn während die Schutzbleche der Tourenräder Wasser und Matsch gut abfangen können, wird der Schmutz beim Mountainbike ordentlich über das Rad (und den Fahrer) verteilt.

Achtung: Während Tourenräder in der Regel den Vorgaben der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) entsprechen, sind Mountainbikes meist nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen. Mountainbikes müssen hierfür mit einer geeigneten Beleuchtung ausgestattet werden.

Damit sind Tourenräder also Fahrräder für den alltäglichen Gebrauch oder für längere Touren auf gut ausgebauten Wegen. Mountainbikes hingegen sind eher für Fahrten im Gelände geeignet. Hier sorgen sie aufgrund ihres etwas geringeren Gewichtes für besonders viel Fahrspaß. Zudem sind Mountainbikes in der Regel auch besser gefedert als Tourenräder. Eine Federung ist bei Tourenrädern nicht unbedingt notwendig, da man mit ihnen ohnehin meist nur auf gut ausgebauten Wegen unterwegs ist.

Sicher Fahrrad fahren

Das Radfahren lernen die meisten schon im frühesten Kindesalter. Und auch wenn man mal über einen längeren Zeitraum hinweg nicht auf dem Sattel gesessen hat, so verlernt man das Radfahren dennoch nicht. Allerdings ist das pure Können allein noch keine Garantie dafür, dass man stets sicher unterwegs ist.SCOTT MTB Hardtail grau M

Für die Sicherheit beim Radfahren sollte man unbedingt einen Helm tragen. In Tests kann man nachlesen, welches Modell besonders sicher ist. Das Tragen eines Helms kann beim Sturz schwere Kopfverletzungen verhindern. Und das ist beim Fahren in der Stadt oder auf öffentlichen Straßen ebenso wichtig, wie bei Fahrten im Gelände.

Studien haben ergeben, dass bei etwa 6.200 Unfällen mit dem Fahrrad die Kopfverletzungen deutlich geringer ausfielen. Bei Helmträgern waren schwere Hirntraumata mit Todesfolge um bis zu 60 % seltener als bei Personen, die keinen Helm getragen haben.

Wer sich mit seinem Rad im Straßenverkehr bewegen möchte, dessen Fahrrad muss unbedingt verkehrssicher sein. Bei einem verkehrssicheren Fahrrad müssen die Bremsen einwandfrei funktionieren, um das Rad in Gefahrensituationen möglichst schnell zum Stillstand bringen zu können. Außerdem gehört eine funktionierende Beleuchtung zu einem verkehrssicheren Fahrrad. Diese Beleuchtung gehört bei Mountainbikes nicht zur Standardausrüstung und muss nachgerüstet werden.

Damit es aber gar nicht erst zu einem Sturz im Straßenverkehr kommt, sollte man sich stets aufmerksam und selbstbewusst auf den Straßen bewegen. Als Radfahrer im Straßenverkehr sollte man sich bewusst sein, dass man ein normaler Verkehrsteilnehmer ist und die gleichen Regeln zu befolgen hat wie die Autofahrer. Das bedeutet, dass man dieselben Grundregeln zu befolgen hat. Auf „Lückenspringen“ sollte verzichtet werden. Beim Abbiegen müssen deutliche Handzeichen gegeben werden und an Kreuzungen und Ampeln müssen sich auch Radfahrer eindeutig in einen Fahrstreifen einordnen. Beim Abbiegen sollten Radfahrer ganz besonders aufmerksam auf die Autofahrer achten.

Wenn ein Radweg vorhanden ist, muss dieser auch genutzt werden. Ist der Radweg jedoch zu schmal oder unwegsam, darf der Radfahrer auch auf der Straße fahren. Wenn es ausdrücklich erlaubt ist, dann dürfen Radfahrer auch auf dem Gehweg fahren.

Bei Fahrten abseits der Straßen, die für den Autoverkehr zugelassen sind (Waldwege, Radwege, Trails) müssen sich Radfahrer nicht um die Gefahr durch Autos sorgen. Dennoch kann es auch hier zu Unfällen kommen. So kann es zum Beispiel zu Zusammenstößen mit anderen Radfahrern kommen, wenn man um eine Kurve fährt. Daher sollte man sich auch auf Wald- oder Radwegen an das Rechtsfahrgebot halten um solche Zusammenstöße zu vermeiden.

Zu Stürzen kann es auch dort kommen, wo nur wenige Radfahrer unterwegs sind. Auf unwegsamem Gelände, auf dem sich Geröll, Wurzeln oder Äste von Bäumen befinden kann, kann es zu schweren Stürzen kommen, wenn man den Hindernissen nicht rechtzeitig ausweichen kann. Daher ist es immer ratsam auf solchen Strecken mit erhöhter Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Vor allem sollte man sich nur solche Strecken aussuchen, für die die eigenen Fähigkeiten ausreichen.

Kraft, Kondition und Koordination sollten auf schwierigen Strecken unbedingt vorhanden sein. Wir empfehlen daher vor dem Beginn einer Tour genau das Streckenprofil zu studieren. Für die meisten Radwege oder Trails gibt es in Broschüren (erhältlich bei den örtlichen Touristen-Informationen) oder auf entsprechenden Webseiten.

FAQ

  • Wie fit muss ich für eine Mountainbike Tour sein?

Mountainbiking ist ein beliebter Freizeitsport. Das haben auch zahlreiche Reiseanbieter erkannt und bieten daher spezielle Event-Reisen mit Mountainbike Touren an. Für diese Touren muss man kein Profi sein. In der Regel werden hier für jedes Fitness-Level die passenden Touren angeboten. Beim Mountainbiking kommt es aber nicht nur auf Kraft- und Kondition an, beim Befahren steiler Trails mit Spitzkehren, Treppen und anderen Hindernissen ist auch eine gute Technik gefragt.

Anbieter solcher Mountainbike Event-Reisen bieten ihren Kunden meist auch ein Techniktraining an, mit dem sie auf die kommenden Touren vorbereitet werden.

Abgesehen davon bieten sie natürlich auch Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an.

Wer auf einer Tagestour bis zu 40 km und 800 Höhenmeter auf gut ausgebauten Wegen zurücklegen kann, der gilt als Einsteiger. Diese Touren sind auch für die ganze Familie gut geeignet.

Echte Profis wagen sich hingegen auf steile Trails, bei denen auf bis zu 100 km ganze 2.000 Höhenmeter überwunden werden müssen. Steile Anstiege und Abfahrten auf schwierigen Strecken und längere Tragepassagen gehören bei diesen Strecken ebenso dazu wie größere Hindernisse auf der Strecke und anspruchsvolle Spitzkehren. Auf diesem Level sind eine extrem gute Kondition und eine sehr gute Fahrtechnik notwendig.

  • Welches Mountainbike benötige ich für eine Mountainbike Tour

Echte Profis wissen natürlich, dass sie mit einem einfachen Mountainbike in steilem Gelände nicht weit kommen. Für die sportlichen Mountainbiker, die gerne anspruchsvolle Passagen, steile Abfahrten und Trails voller Hindernisse befahren, für die ist ein Full Suspension Bike unbedingt zu empfehlen. Wer vorrangig auf Trails unterwegs ist, für den sind auch spezielle Trek Bikes empfehlenswert.

Wer sich hingegen eher zu den Genussfahrern zählt, das heißt, auf relativ gut und gut ausgebauten Wegen mit wenigen oder moderaten Anstiegen unterwegs ist, für den ist ein herkömmliches Hardtail vollkommen ausreichend.

Je anspruchsvoller das Gelände ist, das man befahren möchte, desto mehr muss man in sein Mountainbike investieren.

  • Welche Ausrüstung benötige ich für eine Mountainbike Tour?

Wir empfehlen auf jeder Mountainbike Tour einen Helm zu tragen, denn auch auf einfachen Strecken kann es zu Stürzen kommen.

Ansonsten sollte immer auf gute Radbekleidung geachtet werden. Diese muss selbstverständlich der Jahreszeit entsprechend gewählt werden. Im Sommer reicht eine einfache Radhose und ein Trikot. Auch wer sich auf dem Rad nicht wie ein Radprofi kleiden möchte, ist angehalten darauf zu achten, Kleidung aus Funktionsmaterial zu tragen. Baumwollkleidung sollte vermieden werden.

Im Frühjahr, im Herbst oder gar im Winter muss die Radbekleidung natürlich etwas anders gewählt werden. In den Übergangszeiten sollten Radfahrer immer mehrere Schichten Kleidung dabei haben. Eine dünne Windstopper- oder Regenjacke über dem Trikot ist im Frühjahr und im Herbst empfehlenswert. Auch werden jetzt natürlich lange Hosen getragen. Wenn es kälter als +15 Grad ist, ist es zudem empfehlenswert ein Funktionsunterhemd unter dem Trikot zu tragen. Hose und Trikot sollten bei Temperaturen unter +5 Grad Thermofunktion besitzen. Auch die Schuhe müssen bei diesen Temperaturen wärmer sein.

Handschuhe können sich ebenfalls in jeder Jahreszeit als nützlich erweisen. Im Sommer tragen die klassischen Radhandschuhe ohne Fingerspitzen dazu bei, dass man auch an schweißtreibenden Anstiegen den Lenker immer fest im Griff hat. In der kalten Jahreszeit sind dann entsprechend vollständige Handschuhe zu tragen. Die schützen die Fingerkuppen vor dem kalten Fahrtwind. Damit auch der Kopf im Winter nicht auskühlt, empfiehlt es sich eine dünne Mütze oder ein Buff Tuch unter dem Helm zu tragen.

Neben der Beschaffenheit der Radbekleidung ist auch die Farbe nicht ganz unwichtig. Gerade in der dunklen Jahreszeit oder auch, wenn man auf Landstraßen unterwegs ist, sollte die Kleidung eine möglichst leuchtende Farbe haben, damit man gut gesehen wird.

Da eine Radtour dem Körper viel abverlangt, gehört zur Ausstattung bei einer Radtour auch unbedingt Verpflegung. Isotonische Getränke und Energieriegel sind die idealen Begleiter auf jeder Tour.

Nützliches Zubehör

Wie ein Auto kann man auch ein Mountainbike mit Zubehör aufrüsten und es so komfortabler, leistungsfähiger oder sicherer zu machen. Wir möchten hier einige Zubehörteile für Mountainbikes empfehlen, die besonders nützlich und sinnvoll sind.

AWE® BMX Full Face Helm schwarz, Größe M 54–58 cmAls erstes empfehlen wir natürlich ein wichtiges Zubehör, was das Fahren auf dem Mountainbike sicherer macht. Und das ist eine gute Beleuchtung. Beim Kauf der Fahrradbeleuchtung muss aber unbedingt darauf geachtet werden, dass diese nach StVO zugelassen ist. Ist das nicht der Fall, dann kann man im Falle einer Verkehrskontrolle zur Kasse gebeten werden.

Zudem ist die Leuchtkraft von nicht StVO-zugelassenen Leuchtmitteln oft nicht ausreichend groß. Das schränkt die Sicht in der Dunkelheit ein und verhindert auch, dass man gut gesehen wird. Die Fahrradleuchten können meist ohne großen Montageaufwand an dem Rahmen und die Lenkstange des Mountainbikes angebracht werden.

Als durchaus nützlich können sich auch Schutzbleche erweisen. Diese können problemlos nachträglich am Rad angebracht werden und verhindern, dass das Rad und der Fahrer des Rads bei matschiger und nasser Strecke schmutzig werden.

Des Weiteren gibt es noch Zubehör, durch die das Fahren auf dem Mountainbike komfortabler wird. Dazu gehören die gefederte Sattelstütze und der Gelsattel. Wenn das Mountainbike, so wie es bei einem Hardtail üblich ist, nur im vorderen Bereich gefedert ist, kann man sich ganz einfach mit einer gefederten Sattelstütze das Gefühl eines Fullys (Full Suspension Mountainbike) verschaffen.

Natürlich ist das nicht wirklich vergleichbar. Allerdings hilft die Federung in der Sattelstütze dabei Schläge und Unebenheiten auf dem Weg etwas auszugleichen. Die Belastung für das Gesäß und die Wirbelsäule werden so verringert.

Damit der Po auf langen Strecken nicht zu sehr leiden muss, empfehlen wir, den Sattel des Mountainbikes durch einen Gelsattel zu ersetzen. Dieser ist mit einem Gel gepolstert und macht das Sitzen dadurch angenehmer.

Der Gelsattel ist in unterschiedlichen Größen und in der ergonomisch jeweils (für Damen und Herren) idealen Form erhältlich. Alternativ zum Gelsattel kann man auch zu einem Sattel greifen, der mit Luft gefüllt ist. Bei solchen Sätteln kann die Polsterung mit Hilfe einer gewöhnlichen Luftpumpe individuell angepasst werden.

Trideer Halbfinger Fahrradhandschuhe Reithandschuhe RadsporthandschuheUm das Fahren auf längeren Strecken auch für die Hände angenehmer zu machen, empfehlen wir den Kauf ergonomisch geformter Handgriffe. Auf diesen Griffen liegen die Handflächen, anders als bei den herkömmlichen runden Griffen, auf.

Die Handgelenke werden dadurch entlastet. Zusätzlich sind bei diesen ergonomisch geformten Handgriffen meist auch kleine „Hörnchen“ an der Außenseite angebracht. Die ermöglichen eine veränderte Griffhaltung. Auch dadurch können die Hände und Arme während der Fahrt entlastet werden. Zudem sind diese „Hörnchen“ sehr gut dafür geeignet, um sich am Berg daran hochzuziehen.

Als weiteres Zubehör empfehlen wir eine geeignete Schutzbrille, um das Auge vor Fahrtwind, Insekten und Sonneneinstrahlung zu schützen. Wer nicht nur auf einsamen Waldwegen unterwegs ist, dem empfehlen wir außerdem eine Fahrradklingel.

Für Getränke und Verpflegung darf auch ein Fahrradrucksack nicht fehlen. Die speziellen Rucksäcke sind meist recht klein, passen sich gut an den Rücken an und sind mit einer Trinkblase ausgerüstet. Das dort eingefüllte Getränk kann über einen Schlauch dann direkt (während der Fahrt) getrunken werden. Im dem Rucksack findet dann neben der Verpflegung und zusätzlicher Bekleidung (Regen- oder Windjacke) dann auch noch das Fahrradschloss einen Platz.

Alternativen zum Mountainbike

Eine echte Alternative zum Mountainbike gibt es nicht. Vor allem, wenn man mit einem Fahrrad vorrangig auf Waldwegen oder in den Bergen unterwegs sein möchte. Hier braucht man einfach die etwas breiteren, griffigen Reifen, eine gute Schaltung und eine ordentliche Federung um die Anforderungen des Geländes meistern zu können.

Natürlich trifft man in den Bergen auch häufig auf Rennradfahrer. Das Rennrad an sich ist für Anstiege natürlich optimal, weil es über große, sehr dünne Räder verfügt, die viel Vortrieb und wenig Rollwiderstand bieten und obendrein sehr leicht ist. Abgesehen davon ist es für das Geländen gänzlich ungeeignet. Die dünnen Reifen können nur auf gut ausgebauten asphaltierten Straßen sicher bewegt werden.

Sucht man jedoch ein Fahrrad, mit denen man leichtes Gelände problemlos bewältigen kann und auch im Alltag gut zurecht kommt, dann ist das Tourenrad eine sinnvolle Alternative zum Mountainbike. Das Tourenrad ist ein Allround-Fahrrad, dessen Fähigkeiten im Gelände jedoch beschränkt sind.

Das Mountainbike ist speziell für die Berge gebaut worden. Es handelt sich also um ein spezialisiertes Fahrrad. In bergiger Umgebung ist das Mountainbike damit alternativlos. Um den unterschiedlichen Anforderungsprofilen der Berge (zum Beispiel Mittelgebirge oder alpines Gelände) gerecht werden zu können, gib es das Mountainbike jedoch in verschiedenen Variationen.

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