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Ausleger Test 2017 • Die 4 besten Ausleger im Vergleich

Das Rudertraining in der eigenen Wohnung macht Spaß, trainiert die Ausdauer und schont die Gelenke. Somit ist es kein Wunder, dass sich Ausleger Rudergeräte wachsender Beliebtheit erfreuen. Expertentesten stellt Ihnen diese Rudergeräte und diese sehr gesunde Art des Trainings ausführlich vor. Wenn Sie es nicht erwarten können, finden Sie in der übersichtlichen Vergleichstabelle direkt unseren Vergleichs-Testsieger 2017.

Rudergerät mit Auslegersystem Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Vergleichssieger ist das Gerät Hammer Rudergerät Rower Cobra.SportPlus Rudermaschine, Computer inkl. 5 kHz PulsempfängerPlatz 4 im Rudergeräte-Test: Christopeit Rudergerät AccordChristopeit Rudergerät Cambridge II

Hammer Rudergerät Rower Cobra

SportPlus Rudermaschine, Computer inkl. 5 kHz Pulsempfänger

Christopeit Rudergerät Accord

Christopeit Rudergerät Cambridge II

 Bewertung 1,1 1,3 1,4 1,6
MarkeHammerSportPlusChristopeitChristopeit
Artikelgewicht25 Kg26,5 kg26 Kg
Produktgewicht inkl. Verpackung28 Kg29 Kg27 Kg17 Kg
Aufstellmaß150 x 166 x 50 cm191 x 51 x 70 cm132 x 159 x 70 cm173 x 44 x 53
Belastbarkeitbis 130 kgbis 150 kgbis 120 kgbis 120 kg
Klappmaß125 x 57 x 44 cm ca. 95 x 51 x 122 cm95 x 48 x 28 cm
100 x 44 x 103
Höhenverstellung3-fach in der Höhe verstellbarnicht bekannt3-fach in der Höhe verstellbarnicht bekannt
Widerstandin 12 Stufen einstellbar8-stufig, manuell über Drehradin 12 Stufen einstellbar4-stufig
Sonstiges

  • ausgelagerten Ruderarme
  • LCD-Display
  • Ohrclip für die Pulsmessung
  • TÜV GS geprüft


  • Geräuscharmes Magnetbremssystem mit Seilzug und ca. 8 kg Schwungmasse

  • Kugelgelagerter Komfort-Rudersitz aus PU-Material

  • Hochwertige Aluminium Rollschiene, klappbar

  • Benutzergewicht bis 150kg, Sicherheit geprüft nach EN ISO 20957-1, EN 957-7


  • großer LCD Computer
  • Sitzrollen: kugelgelagert
  • Bremssystem: Hydraulikzylinder
  • 99% vormontiert


  • Effizientes Oberkörper-, Schulter-, Rücken, Arm- und Beinmuskulaturtraining

  • Ideal für Rumpfübungen

  • Latex- Seilzug-System

  • Großes Display mit Anzeige von: Zeit, Ruderschläge, Kalorienverbrauch und Scan

viele FunktionenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
mit ZubehörGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Platzsparend / EinklappbarGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
einfache BedienungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Stabilität
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Der Vergleichssieger im Video

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Ausleger Rudergerät?

Ein Ausleger Rudergerät ist vereinfacht ausgedrückt ein Rennruderboot für das Trockene. Wie ein echtes Ruderboot besitzen diese Rudergeräte zwei Ausleger mit jeweils einem Ruder, einen Rollsitz und ein Stemmbrett. Bei Rudergeräten heißen die Ruder jedoch Ruderarme. Der Bewegungsablauf auf einem Rudergerät entspricht ziemlich exakt den Ruderbewegungen in einem Boot auf dem Wasser.

Der auftretende Widerstand beim Rudern lässt sich bei diesen Geräten anpassen. Als Fitnessgeräte dienen diese Ausleger Rudergeräte vor allem dem Ausdauertraining. Abhängig von der Intensität und den Intervallen ist auch ein Krafttraining möglich. Heutige Ausleger Rudergeräte besitzen einen Computer mit Display, das verschiedene Trainingsparameter anzeigt. Im folgenden Kapitel unseres Ausleger Rudergeräte Vergleichs erklären wir die Funktionsweise dieser beliebten Fitnessgeräte genauer.

Wie funktioniert ein Ausleger Rudergerät?

Der Bewegungsablauf beim Rudertraining setzt aus der Zugphase und der Erholungsphase zusammen. Zum einfacheren Verständnis beschreiben wir zunächst nur den Bewegungsablauf des Unterkörpers.

Der Bewegungsablauf des Unterkörpers

Der Bewegungsablauf des Unterkörpers

Beim Training ruhen die Füße auf den Fußstützen und sind dabei angeschnallt. In der Zugphase drücken die Beine den Rollsitz nach hinten. Beim Übergang in die Erholungsphase sind die Beine somit komplett ausgestreckt. Während der anschließenden Erholungsphase rutscht der Körper mit dem Sitz wieder nach vorne. Somit sind die Beine beim Übergang der Erholungsphase zur Zugphase angewickelt. Nun erfolgt mit dem Abstoßen der erneute Beginn der Zugphase.

Der Bewegungsablauf des Oberkörpers

Der Bewegungsablauf des Oberkörpers

Beim Übergang der Erholungs- in die Zugphase beugt sich der Oberkörper nach vorne und die Hände halten mit ausgestreckten Armen die beiden Griffe der Ruderarme – die Hände befinden sich vor den Knien. In der Zugphase ziehen die weiterhin ausgestreckten Arme die Ruderarme in Richtung Körper, der sich gleichzeitig auf dem Rollsitz nach hinten bewegt. Beim Übergang in die Erholungsphase befinden sich die Hände fast auf den Oberschenkeln und die Arme sind leicht gebeugt. In der Erholungsphase – der Körper rutscht auf dem Rollsitz wieder nach vorne – bewegen sich die Hände nach vorne. Um einen Kontakt der Hände mit den Knien zu verhindern, bewegen sich erst die Hände nach vorne und zeitlich versetzt erfolgt das Anwinkeln der Knie. Dieser minimale Zeitversatz ist beim Beobachten des Bewegungsablaufs kaum wahrnehmbar. Allerdings bereitet die Koordination von Armen und Beinen einigen Neulingen in den ersten Trainingseinheiten Probleme. Bei Fortgeschrittenen gehen die beiden Phasen nahtlos ineinander über und es entsteht ein flüssiger Bewegungsablauf.

Der Widerstand

Der Widerstand

Beim Ziehen der Ruderarme entsteht ein Widerstand, wie auch das Ziehen der Ruder in einem schwimmenden Ruderboot Kraft erfordert. Während jedoch bei einem echten Ruderboot der Widerstand durch das Bewegen der Ruderblätter im Wasser entsteht, besitzen Rudergeräte Hydraulikzylinder. Beide Ruderarme des Geräts sind jeweils mit einem dieser Zylinder verbunden. Das Ziehen der Ruderarme führt zum Herausziehen der Zylinderkolben und in der Erholungsphase drücken die Ruderarme die Kolben wieder zurück in den Zylinder. Nur das Herausziehen der Kolben erfordert Kraft, wobei sich der Widerstand des Zylinders einstellen lässt. Somit stehen für das Rudern mit diesen Geräten verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Auswahl.

Die Montage und Lagerung

Die Lieferung von Ausleger Rudergeräten erfolgt als Bausatz. Mit Montageanleitung und Werkzeug dauert diese einmalige Montage nicht sehr lange. Um die Geräte nach dem Training einfacher verstauen zu können, versehen Hersteller die Ausleger und Ruderarme mit einem Klappmechanismus. Zusammengeklappt benötigen die Ausleger Rudergeräte weniger Platz. Obwohl einige Modelle fast 40 Kilogramm, ist die gesamte Handhabung zumeist unkompliziert.

Die Anwendungsbereiche von Ausleger Rudergeräten

Ein Ausleger Rudergerät eignet sich für das Ausdauertraining in der eigenen Wohnung. Somit ermöglichen sie ein wetterunabhängiges Training. Neben dem Ausdauertraining bieten sich Rudergeräte auch für den Muskelaufbau an. Dies erfordert kürzere Trainingseinheiten mit höherer Intensität (Widerstand). Nicht nur im privaten Bereich finden Rudergeräte Verwendung, sondern sie gehören auch zu der Ausstattung zahlreicher Fitnessstudios. Darüber hinaus setzen auch Rehakliniken das gelenkschonende Rudertraining im Rahmen der Medizinischen Trainingstherapie ein.

Aktive im Profi- und Amateurbereich des Rudersports nutzen diese Rudergeräte, um vor allem im Winter zu trainieren. Da das Training mit dem Rudergerät Spaß macht, bietet es eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Formen des Ausdauer- und Krafttrainings.

Weitere Informationen:

  • Im Kapitel Zahlen, Daten, Fakten geben wir nähere Informationen zur Anwendung der Ausleger Rudergeräte in Rehakliniken und im Kontext des Cardiotrainings.

Vorteile von Ausleger Rudergeräten in einem Praxistest

Da das Training sowohl die Bein- und Armmuskulatur als auch die Brust- und Rückenmuskulatur fordert, ist das Rudertraining umfassender als z. B. ein Lauftraining. Außerdem schont das Training bei korrekter Ausführung die Gelenke.

Obwohl das Rudertraining vor allem die Ausdauer stärkt, ist auch Training zum Muskelaufbau möglich. Allerdings lassen sich mit einem Rudergerät nicht die Erfolge eines klassischen Krafttrainings mit Gewichten erzielen. Jedoch dienen die Geräte in der Reha auch dem Muskelaufbau.

Aufgrund der kompakten Größe eignen sich diese Rudergeräte für das Training in der Wohnung. Da die Geräte zusammenklappbar sind, erfordern sie weniger Stauraum als ein Laufband oder Fahrradergometer. Somit benötigen Rudergeräte auch keinen festgelegten Standort, sondern lassen sich in verschiedenen Räumen schnell auf- und später wieder abbauen.

Alle Vorteile des Ausleger Rudergeräts in einer Übersicht:

  • Training von Ober- und Unterkörper
  • für Ausdauer- und Krafttraining
  • gelenkschonend
  • variabel in unterschiedlichen Räumen aufstellbar
  • benötigt wenig Stauraum

Welche Arten von Ausleger Rudergeräten gibt es?

Zu den Ausleger Rudergeräten zählen wir in unserem Vergleich alle Modelle, die zwei Ruderarme besitzen. Dazu gehören zwei unterschiedliche Bauformen. Zum einen klassische Ausleger Rudergeräte nach dem Vorbild echter Rennruderboote und zum anderen Modelle, die nur einen sehr kleinen Ausleger besitzen. Expertentesten hat sich für den gemeinsamen Vergleich der Ausleger Rudergeräte entschlossen, weil sich diese Rudergeräte in der Handhabung klar von Rudergeräten mit Seilzug unterscheiden: Diese Gerätetypen besitzen zwei Rudergriffe. Hingegen haben Seilzugmodelle nur einen Griff, an dem beide Hände bzw. Arme gemeinsam ziehen.

Bei beiden Bauformen lässt sich der Widerstand einstellen – bei einigen Modellen nur stufenweise. Ebenso besitzen die meisten Modelle beider Typen einen kleinen Computer mit Display zur Überwachung des Trainings. Obwohl die beiden Bauarten über zwei Rudergriffe in Tests verfügten, gab es Unterschiede in der Konstruktion und somit auch im Bewegungsablauf des Rudertrainings.

Die Rudergeräte mit klassischem Ausleger

Die Rudergeräte mit klassischem Ausleger

Die Ausleger sind rechtwinkelig auf beiden Seiten des Rudergeräts befestigt. Dabei zeigen diese Metallrohre leicht nach oben. Am Ende der Ausleger befindet sich ein Gelenk, das Ausleger und Ruderarm verbindet. Aufgrund der Gelenkverbindung lassen sich die Ruderarme mit den Griffen nicht nur nach vorne und hinten bewegen, sondern erlauben auch eine leichte Auf- und Abwärtsbewegung. Diese Auf- und Abwärtsbewegung entspricht dem Eintauchen ins Wasser und anschließenden Herausziehen der Ruderblätter bei einem echten Ruderboot. Also bewegen sich die Hände beim Training auf diesen Rudergeräten nicht nur vor und zurück, sondern beschreiben eine Ellipse. Somit kommt der Bewegungsablauf bei diesen Geräten dem Rudern in einem echten Rennruderboot am nächsten. Der Hydraulikzylinder verläuft parallel zum Ausleger und ist mit dem Gestell des Geräts und den Enden der Ruderarme verbunden.

Die Rudergeräte der anderen Bauart

Die Rudergeräte der anderen Bauart

Modelle dieser Bauart besitzen nur einen kurzen Ausleger. Im Gegensatz zur ersten Bauart verlaufen diese kurzen Ausleger parallel zum Boden und zeigen nicht schräg nach oben. Die Verbindung der Ruderarme mit dem Ausleger erfolgt ebenfalls über ein Gelenk. Allerdings lassen sich die Ruderarme bei Rudergeräten dieser Bauart nur vor- und zurückbewegen. Zudem unterscheidet sich die Form der Ruderarme: Diese sind am Ende gebogen, um den Griffen eine rechtwinklige Position zu geben. Die Ruderarme zeigen bei diesen Geräten nach oben und lassen sich daher parallel zum Gerät vor- und zurückbewegen. Bei dieser Bauart verlaufen die Hydraulikzylinder parallel zum Gerät und somit rechtwinklig zum Ausleger.

Der Unterschied der beiden Konstruktionstypen

Der Unterschied der beiden Konstruktionstypen

Der Unterschied der beiden Konstruktionstypen zeigt sich in den Bewegungsabläufen. Da das Rudern auf Geräten mit großem Ausleger eine ellipsenförmige Bewegung erfordert, stellen diese Geräte einen höheren Anspruch an die Sportlerin oder den Sportler. Weil sich die Ruderarme bei Rudergeräten mit kleinem Ausleger ausschließlich vor- und zurückbewegen lassen, eignen sich diese Modelle besonders gut für Neulinge.

Tipp!

Zwei unserer Links am Ende des Produktberichts führen zu Videos, welche die konstruktionsbedingten Bewegungsabläufe der beiden Gerätetypen zeigen.

Der Trainingscomputer

Der Trainingscomputer

Moderne Ausleger Rudergeräte besitzen grundsätzlich einen kleinen Trainingscomputer. Über ein Display zeigen sie u. a. den Energieverbrauch, die geruderte Zeit und die zurückgelegte Distanz an. Zudem ermöglichen die Computer verschiedene Trainingseinheiten. Optional gibt ein akustisches Signal eine Schlagfrequenz vor. Teilweise gehört die Pulsmessung per Ohrclip ebenfalls zu den Ausstattungsmerkmalen.

Vorteile der Ausleger Rudergeräte in einem Test

  • das Rudertraining schont die Gelenke
  • fast alle Muskeln im Körper werden beansprucht
  • der Bewegungsablauf entspricht ziemlich exakt dem Rudern in einem echten Boot
Nachteile der Ausleger Rudergeräte in einem Test
  • das gleichmäßige Ziehen mit beiden Armen erfordert Übung

So wurden die Ausleger Rudergeräte in Tests getestet

Ein Ausleger Rudergeräte Test 2017 berücksichtig nicht nur Verarbeitungsqualität und Handhabung, sondern auch den Aufwand des Aufbauens und die Montageanleitung. Zudem werden die integrierten Trainingscomputer gründlich getestet.

  • Die Montage und Anleitung
  • Die Verarbeitungsqualität
  • Der Praxistest
  • Der Trainingscomputer und das Display
  • Das Zusammenklappen und Verstauen
  •  
Nach dem Auspacken der verschiedenen Rudergeräte achteten die Testpersonen zunächst auf die Vollständigkeit des Bausatzes: Es sollten keine Einzelteile wie Schrauben oder Muttern fehlen. Im Anschluss vergleichen sie die Verständlichkeit der Montageanleitungen. Da nacheinander 10 Rudergeräte von unterschiedlichen Herstellern aufgebaut wurden, sind schnell Unterschiede aufgefallen. Einige Rudergeräte zeichnen sich durch besonders verständliche Montageanleitungen aus. Bei diesen Modellen erfolgt die Montage daher sehr schnell und unkompliziert.
Bei den aufgebauten Ausleger Rudergeräten schauen wir uns zunächst den Rollsitz an. Da dieser beim Rudertraining viele Tausende Mal vor- und wieder zurückrollen wird, sollte er möglichst verschleißfrei und zuverlässig rollen. Das Gleiche gilt für die Hydraulikzylinder. Anschließenden untersuchen wir die übrige Verarbeitungsqualität der Ausleger Rudergeräte. Da diese Fitnessgeräte einer andauernden mechanischen Belastung unterliegen, sollte die Verarbeitungsqualität besonders hoch sein. Wenn ein Rudergerät bereits direkt nach der Montage wackelt, wie soll es dann Hunderte Trainingsstunden verkraften? Somit achten wir bei unserem Ausleger Rudergeräte Vergleich besonders auf die Verarbeitungsqualität der Modelle.
Im Anschluss wurde jedes Gerät in der Praxis getestet. Dabei fielen zunächst die Befestigungsgurte für die Füße auf. Qualitätsunterschiede machen sich oft bei diesen Details bemerkbar. Die Justierung der Fußgurte sollte einfach funktionieren und die Schuhe dann zuverlässig auf dem Fußbrett fixieren. Dann wird gerudert. Dabei achten die Testpersonen auf einen gleichmäßigen Widerstand in der Zugphase und ein problemloses Zurückschieben der Ruderarme in der Erholungsphase. Zudem probieren die Testpersonen, wie zuverlässig die Einstellung des Widerstands funktioniert. Wenn diese Einstellung stufenweise erfolgt, testen die Testpersonen, ob der Hersteller eine praxisorientierte Abstufung gewählt hat. Nach den ausgiebigen Tests des Rudermechanismus schauten sich die Testpersonen die Trainingscomputer an.
Das Display sollte sich während des Trainings einwandfrei erkennen lassen. In der Praxis erweist sich die gleichzeitige Anzeige der wichtigsten Daten als sinnvoll, da alle Einstellungen am Display zur Unterbrechung der Trainingseinheit führen. Ein Pulsmessgerät ermöglicht das bewusste Trainieren in einem bestimmten Bereich der Herzfrequenz. Zudem macht ein akustischer Taktgeber Sinn, weil er das Halten einer Ruderfrequenz über einen längeren Zeitraum vereinfacht. Somit ermöglichen diese Ausstattungsmerkmale ein sehr gezieltes und kontrolliertes Training.
Zum Schluss testeten die Testperonen den Klappmechanismus. Dieser sollte unkompliziert und schnell funktionieren. Nachdem dem Zusammenklappen aller 10 Modelle wurde die Abmessungen verglichen.
 

Worauf muss ich beim Kauf eines Ausleger Rudergeräts achten?

Überlegen Sie, welcher Typ Ausleger Rudergerät zu Ihnen passt? Einsteigerinnen und Einsteigern empfehlen wir ein Modell mit kurzem Ausleger, da sich der Bewegungsablauf schneller erlernen lässt. Achten Sie dann auf eine gute Verarbeitungsqualität. Unsere Vergleichstabelle gibt Ihnen dabei wertvolle Hinweise. Wenn Sie sich zwischen zwei Modellen nicht entscheiden können, lesen Sie die Kundenrezensionen zu den jeweiligen Modellen.

Besonders bei Rudergeräten erweisen sich zusätzlich Rezensionen in Videoform als hilfreich. Um mehr über den Montageaufwand zu erfahren, schauen Sie auf der Herstellerseite des jeweiligen Modells nach: Viele Marken bieten die Anleitungen als Download an. Diese vermitteln Ihnen einen Eindruck der Montagearbeit, die Sie beim jeweiligen Modell erwartet. Wenn das Rudergerät nach jedem Training weggeräumt werden soll, bieten sich Modelle an, die sich möglichst klein zusammenklappen lassen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Kettler
  • Hammer
  • Christopeit Sport
  • Pearl Sports
Heinz Kettler gründete das deutsche Unternehmen im Jahr 1949. Ab 1962 prägte besonders das Kettcar – eine Art Seifenkiste mit Kettenantrieb – die Kindheit verschiedener Generationen. Neben Fahrrädern, Kettcars und Freizeitmöbeln gehören auch zahlreiche Fitnessgeräte zum Sortiment. Kettler führt sowohl Seilzuggeräte als auch Rudergeräte in der Bauform mit Ausleger. Diese Modelle zeichnen sich durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität aus und gehören zum mittleren oder oberen Preissegment.
Das deutsche Unternehmen Hammer Sport besteht seit dem Jahr 1900. In den 1950er-Jahren feierte das Unternehmen internationale Erfolge mit der eigenen Skimarke „erbacher“. Ab dem Jahr 1989 entwickelte Hammer Sport unterschiedliche Fitnessgeräte für den Heimgebrauch. Diese bringt das Unternehmen unter dem Markennamen Hammer auf den Markt. Heute gehört Hammer Sport zu den führenden Herstellern von Fitnessgeräten und führt unterschiedliche Marken. Die Sortimente der Marken Hammer und Finnlo umfassen Rudergerät mit Ausleger.
Horst Christopeit, ehemaliger Torhüter des Vfl Bochum, gründete die Marke für Fitnessgeräte im Jahr 1976. Bis zum Jahr 1989 erfolgte die Produktion ausschließlich in Velbert. Trotz steigender Belegschaft in Deutschland produzierte das Unternehmen fortan in China. Im Jahr 2002 kaufte die Top-Sports Gilles GmbH das Unternehmen und führt seither die Marke Christopeit Sport fort. Speziell für das E-Commerce-Geschäft gründete das Unternehmen die Christopeit-Sport GmbH. Heute vertreibt das Unternehmen Fitnessgeräte an Onlinehändler und ausgesuchte Fachhändler. Die Ausleger Rudergeräte gehören zum unteren bis mittleren Preissegment.
Die Gründung des Versandhauses Pearl erfolgte bereits 1989. Als Einmannbetrieb vertrieb das Unternehmen zunächst eine erfolgreiche Computerzeitschrift mit beiliegender Software auf Diskette. Später bot das Unternehmen über die Zeitschriften auch Computerhardware an. So entwickelte sich ein Versandhandel, der schon bald nicht nur Produkte für Computer umfasste. Dabei importiert das Unternehmen direkt aus Asien und vertreibt die Produkte unter zahlreichen Eigenmarken. Das Sortiment der Eigenmarke Pearl Sports besteht aus Sportbekleidung und Fitnessgeräten für den Heimgebrauch. Zum unteren bis mittleren Preissegment gehören die Rudergeräte mit Ausleger.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Ausleger Rudergerät am besten?

Beide Varianten des Einkaufs zeichnen sich durch Vorteile aus, bringen jedoch auch Nachteile mit sich. Die Ausleger Rudergeräte für alle Test wurden bei Onlinehändlern bestellt. Trotzdem stellen wir Ihnen beiden Einkaufsmöglichkeiten detailliert vor und geben ein abschließendes Fazit.

Der Einkauf beim Fachhändler

Der Einkauf in einem Fachgeschäft vor Ort zeichnet sich durch eine persönliche Beratung aus. Zudem probieren Sie verschiedene Rudergeräte aus. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der Fachhändler nur Modelle mit Seilzug führt, weil diese Bauart weiter verbreitet ist. Dann wäre der Weg umsonst. Somit erfordert der Kauf eines Ausleger Rudergeräts zunächst einen Anruf beim Händler.

Nur so stellen Sie sicher, dass der betreffende Fachhändler auch Ausleger Rudergeräte führt. Bei diesem Anruf erfahren Sie auch die Öffnungszeiten der Niederlassung. Allerdings bieten Händler dann zumeist nur eine kleine Auswahl, wenn Sie überhaupt unterschiedliche Modelle führen. Das Gewicht der Ausleger Rudergeräte beträgt ungefähr zwischen 15 und 40 Kilogramm, somit ist für den Einkauf beim Fachhändler ein Auto von Vorteil. Für Ihr Auto benötigen Sie einen Parkplatz.

Im Gegensatz zum Fachhändler kennen Onlineshops keine Öffnungszeiten. Auch die Anfahrt entfällt. Besonders große Onlinehändler führen ein breites Angebot an Rudergeräten zahlreicher Hersteller in unterschiedlichen Preisklassen. Diese breite Auswahl kann kein Fachhändler seiner Kundschaft bieten.

Der Einkauf bei einem Onlinehändler

Beim Onlinekauf können Sie das Rudergerät nicht ausprobieren. Allerdings bestehen unterschiedliche Möglichkeiten, sich vor dem Kauf über die unterschiedlichen Modelle zu informieren. Unser Ausleger Rudergeräte Vergleich leistet dazu einen Beitrag. Weitere Informationsquellen stellen Kundenrezensionen und Produktbeschreibungen dar. Somit erfolgt der Onlinekauf nicht blind.

Nach der Bestellung des Ausleger Rudergeräts warten Sie entspannt, bis das Gerät an Ihrer Haustür eintrifft. Über den Transport des Rudergeräts brauchen Sie sich keine Gedanken machen. Falls das bestellte Rudergerät nicht Ihren Vorstellungen entspricht, tauschen Sie das Gerät problemlos wieder um. Der Fernabsatzvertrag verpflichtet Onlinehändler, die Ware wieder umzutauschen: Kunden steht somit bei Onlinekäufen grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Somit gehen Sie beim Onlinekauf kein Risiko ein.

Fazit: Der Onlinekauf gestaltet sich bequemer als der Kauf beim Fachhändler. Wenn Sie sich vor dem Kauf gut informieren und verschiedene Modelle vergleichen, finden Sie sehr wahrscheinlich das für Sie geeignete Modell. Im Zweifel tauschen Sie das bestellte Rudergerät um und bestellen ein anderes Modell.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Ausleger Rudergeräte

Erste Erwähnung eines „Rudergeräts“

Der athenische Admiral Chabrias baute im 4. Jahrhundert vor Christus hölzerne Übungsgeräte für das Rudern. Mithilfe dieser „Rudergeräte“ sollten unerfahrene Ruderer den Bewegungsablauf und das richtige Timing lernen, bevor sie auf den Kriegsschiffen zum Einsatz kamen.

Die Vorläufer heutiger Rudergeräte 

Das Rudergerät stärkt nicht nur das Herz-Kreislaufsystem, sondern verbessert auch das Lungenvolumen.Im Jahr 1872 meldet der Amerikaner W. B. Curtis erstmals ein Rudergerät zum Patent an. Dieses Gerät nutzte bereits den Luftwiderstand. Ab 1900 produzierte die amerikanische Narragansett Machine Company Rudergeräte mit hydraulischem Widerstand, die vor allem im Winter beim Training für den Collegerudersport Verwendung fanden. Bei diesen Modellen wurden die beiden Dollen mit integriertem Ruder auf dem Boden befestigt. Mittig stand der Rollsitz. Somit bestanden diese Rudergeräte aus drei Teilen und boten bezüglich des Standorts wenig Flexibilität. Bis in die 1960er-Jahre fanden diese Rudergeräte in den USA Verwendung.

Anfang der 1960er-Jahre entwickelte der Australier John Harrison erstmals ein Rudergerät mit einem Schwungrad aus Metall, das eine Reibungsbremse besaß. Also handelte es sich um ein Gerät mit Seilzug. Diese Rudergeräte nutzten Rudertrainer nicht nur für das Training, sondern auch um die Leistungsfähigkeit ihrer Athleten zu bestimmen.

Das in Norwegen entwickelte Gjessing-Nilson-Rudergerät griff das Schwungrad amerikanischer Modelle auf. Zudem besaß dieses Modell die Möglichkeit, Geschwindigkeit und Widerstand zu verändern. In den 1970er-Jahren stellte dieses Gerät den anerkannten Standard dar, um die Leistungsfähigkeit von Athletinnen und Athleten zu beurteilen. Somit handelte es sich beim Modell Gjessing-Nilson um den ersten zuverlässigen Ruderergometer.

Das amerikanische Unternehmen Concept2 brachte im Jahr 1981 ein Rudergerät mit Luftwiderstand auf den Markt. Bereits im folgenden Jahr trugen Sportler Wettbewerbe auf diesem Modell aus. Später entwickelte das Unternehmen Branchenstandards wie ein Display zur Überwachung der Leistung oder die Anordnung des Schwungrads in einem geschlossenen Gehäuse. Die Modelle „C“ (1993) und „D“ (2003) von Concept2 gehörten zu den am meisten verkauften Fitnessgeräten überhaupt.

Rudergeräte heute 

Heute beherrschen Rudergeräte mit Seilzug den Markt. Diese Vormachtstellung hängt wahrscheinlich mit der einfacheren Verwendung dieser Gerätetypen zusammen: Beide Arme ziehen gemeinsam an einem Griff. Ausleger Rudergerät erfordern hingegen die Koordination der beiden Arme. Außerdem finden alle internationalen Wettbewerbe des Indoorruderns mit Seilzugmodellen statt.

Hintergrundinformationen: Im letzten Kapitel unsere Ausleger Rudergeräte Vergleichs befindet sich einen Link zu Abbildungen der ersten Rudergeräte.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Ausleger Rudergeräte

Wie viele Kalorien verbraucht das Rudertraining im Vergleich zu anderen Trainingsarten?

Der Kalorienverbrauch unterscheidet sich bei Frauen und Männern. Außerdem spielt das Gewicht der trainierenden Person eine Rolle. Die folgenden Kalorienverbrauchswerte geben jeweils den Verbrauch bei einer 30-minütige Trainingseinheit wieder. Dabei beziehen sich diese Angaben der Apotheken Umschau auf eine Frau mit einem Gewicht von 65 kg und einen Mann von 85 kg:

  • Laufband bei einem Tempo von ca. 8 km/h: Frau – 250 kcal, Mann – 380 kcal
  • Crosstrainer: Frau – 290 kcal, Mann – 380 kcal
  • Rudergerät bei 100 Watt: Frau – 230 kcal, Mann – 380 kcal
  • Aerobic: Frau – 180 bis 230 kcal, Mann – 230 bis 360 kcal

Warum heißen Rudergeräte auch Ruderergometer?

Der Begriff Ergometrie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon für „Arbeit“ und metron für „Maßstab“ zusammen. Bei der Ergometrie geht es um die objektive Dokumentation von körperlicher Leistungsfähigkeit. Bei der Leistungsdiagnostik geben Ärzte körperliche Leistungen vor, welche die getestete Person erreichen soll. Da die Rahmenbedingungen immer gleich sind, liefert der Test vergleichbare Ergebnisse. Mithilfe der Ergometrie stellen Sportmediziner die individuelle Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen und Sportlern fest.

In der Medizin kommen Methoden der Ergometrie bei der Beurteilung von Lungen- und Herzerkrankungen zum Einsatz. Rehabilitationsmediziner nutzen diese Methodik, um Empfehlungen für eine bestimmte Therapieform geben zu können und anschließend den Erfolg dieser Therapie zu überprüfen.

Nicht jeder Hersteller von Fitnessgeräten darf seine Modelle als Ergometer verkaufen: Es gibt gesetzliche Vorschriften, die erfüllt werden müssen. Das Gerät muss die momentane Leistung in Watt und die umgesetzte Energie in kcal oder kJ angeben. Dabei sind bestimmte Messtoleranzen einzuhalten. Falls das Gerät außerhalb dieser Toleranzen liegt, handelt es sich nicht um ein Ergometer. Dann darf das Fitnessgerät keine Wattanzeige besitzen. Allerdings ist eine Anzeige der verbrauchten Energie trotzdem zulässig.

Nur der Begriff Ergometer sagt nichts über die Art des Geräts aus. Es gibt u. a. Ruderergometer, Fahrradergometer und Laufband-Ergometer.

Rudergeräte als Teil der Rehabilitation

Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) stellt die körperliche Leistungsfähigkeit wieder her oder verbessert sie. Nach Verletzungen, Operationen oder orthopädischen Einschränkungen kommt diese Therapieform zur Anwendung. Viele Rehakliniken nutzen hierfür u. a. verschiedene Ergometer. Dazu gehören neben Laufbändern und Fahrradergometern auch Ruderergometer. Im Rahmen der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) dienen die Geräte sowohl dem Kraftaufbau als auch dem Training der Ausdauer.

Ausleger Rudergeräte für das Cardiotraining

Das Cardiotraining bezeichnet Bewegungseinheiten ab einer Dauer von 12 Minuten, bei denen die Ausdauer im Mittelpunkt steht. Also entscheidet bei dieser Art des Trainings die andauernde Gleichmäßigkeit und nicht die möglichst hohe Intensität. Das Cardiotraining stärkt die Atmung und das Herz-Kreislauf-System, wodurch das Herzinfarktrisiko sinkt. Für das Cardiotraining bieten sich neben Joggen, Radfahren und Schwimmen auch verschiedene Fitnessgeräte an. Ausleger Rudergeräte bieten gegenüber Laufbändern den Vorteil, dass sie die Gelenke schonen. Im Vergleich zum ebenfalls gelenkschonenden Training auf einen Fahrradergometer fordert das Rudern mehr Muskelpartien und stellt somit ein umfassenderes Training dar.

Ausleger Rudergeräte: Training für jede Altersstufe

RudergerätBis ins hohe Alter ist die Nutzung eines Rudergeräts möglich. Bei den verschiedenen Rudermeisterschaften nehmen sogar Sportlerinnen und Sportler teil, die das 90. Lebensjahre überschritten haben. Die Verwendung von Rudergeräten in Rehakliniken bestätigt diese Tatsache: Das gelenkschonende Training mit einem Rudergerät kennt keine Altersgrenze. Zudem ist der Einstieg in diese Art des Trainings in jedem Alter möglich. Allerdings sollten ältere Generationen vor dem Einstieg in das regelmäßige Training Rücksprache mit einem Arzt halten: Eine Kontraindikation liegt jedoch selten vor. Trotzdem können Ärzte wertvolle Hinweise bezüglich der Länge und Intensität des Trainings geben.

Ruderergometermeisterschaften

Im Jahr 1982 fanden erstmals die CRASH-B Sprints im amerikanischen Boston statt. Ursprünglich als Abwechslung zum eintönigen Wintertraining von Collegestudenten ins Leben gerufen, entwickelt sich der Wettbewerb zu einer jährlichen Veranstaltung. Heute gelten die CRASH-B Sprints als offizielle Weltmeisterschaft. Der Wettbewerb findet allerdings nur auf Concept2 Rudergeräten mit Seilzug statt und der amerikanische Hersteller tritt als Sponsor auf. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft im Ergorudern treten mit Seilzuggeräten gegeneinander an.

Nützliches Zubehör

  • Bodenmatte
  • Brustgurt zur Pulserfassung
  • Montagezubehör
Wenn das Training auf dem Rudergerät in der Wohnung erfolgt, macht die Verwendung einer Bodenmatte Sinn. Diese schützt Teppichboden, Laminat oder Fliesen vor Druckstellen und Kratzern. Außerdem dämpfen diese rutschfesten Matten die Trainingsgeräusche: Besonders bei Etagenwohnungen trägt das zum Hausfrieden bei. Diese Bodenmatten sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.
Einige Ausleger Rudergeräte überwachen auch die Herzfrequenz. Hierfür liefern viele Hersteller einen Ohrclip mit. Allerdings bieten sie diese Geräte häufig die Möglichkeit, alternativ einen Brustgurt zu verwenden. Verschiedene Hersteller bieten diese Brustgurte an. Gegenüber der Pulsmessung per Ohrclip lässt sich der Puls mit einem Brustgurt genauer erfassen. Wenn also das Rudertraining grundsätzlich in einem bestimmten Herzfrequenzbereich erfolgen soll, lohnt sich die Anschaffung eines Brustgurts.
Da die Lieferung des Ausleger Rudergeräts als Bausatz erfolgt, steht vor dem ersten Training zunächst die Montage an. Hersteller liefern nicht automatisch das entsprechende Werkzeug mit. Wenn jedoch Werkzeug zum Lieferumfang gehört, ist dieses selten stabil – noch seltener überzeugt die Handhabung dieses Werkzeugs. Daher erleichtert reguläres Werkzeug die Montage der Ausleger Rudergeräte. Zumeist erfordert die Montage unterschiedliche Schraubenschlüssel sowie einen Schraubendreher.

Alternativen zu Ausleger Rudergeräten

Als Alternative zu einem Ausleger Rudergerät bietet sich das Rudern in einem echten Ruderboot an. Wenn jedoch das Training in geschlossenen Räumen erfolgen soll, stellt das Rudergerät mit Seilzug eine naheliegende Alternative dar. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche andere Geräte, um die Fitness und Ausdauer in den eigenen vier Wänden zu trainieren. Diese erfordern jedoch andere Bewegungsabläufe und trainieren somit andere Muskelpartien.

Rudergeräte mit Seilzug

Rudergeräte mit Seilzug

Bei Geräten dieser Bauart ziehen beide Arme gemeinsam an einem Griff, der mit einem Seilzug verbunden ist. Am Ende des Seils befindet sich ein Bremssystem, das den Widerstand beim Ziehen des Seilzugs regelt. Es gibt Modelle mit Luftwiderstand, mit Wasserwiderstand oder mit magnetischen Bremsen. Wie das Ausleger Rudergerät besitzt auch diese Bauform einen auf Rollen gelagerten Sitz und zwei stabile Flächen zum Abdrücken mit den Füßen. Die Variante mit Seilzug erfordert weniger Koordination, da die Sportlerin oder der Sportler nicht an zwei unabhängigen Griffen zieht. Der Trainingseffekt der beiden Geräte unterscheidet sich bei richtiger Verwendung nicht.

Das Fahrradergometer

Das Fahrradergometer

Das Fahrradergometer überträgt den Bewegungsablauf des Fahrradradfahrens auf ein stationäres Fitnessgerät. Wie ein Fahrrad besitzt dieses Gerät einen Sattel und einen Lenker. Die beiden Pedalen treiben ein Schwungrad an, dessen Bremswiderstand veränderbar ist. Je nach Fitnesszustand und Trainingsziel lässt sich somit die benötigte Kraft zum Treten variieren. Hochwertige Fahrradergometer besitzen eine computerunterstützte Steuerung mit unterschiedlichen Trainingsprogrammen. Einige Modelle überwachen zudem die Herzfrequenz. Im Gegensatz zu Ausleger Rudergeräten beanspruchen Fahrradergometer nicht die Muskeln des Oberkörpers. Somit bieten diese Geräte ein weniger umfassendes Training, obwohl sich das regelmäßige Training auf dem Fahrradergometer ebenfalls positiv auf die Ausdauer und das Herzkreislaufsystem auswirkt.

Der Crosstrainer

Der Crosstrainer

Das Training auf einem Crosstrainer beansprucht mehr Muskelpartien als auf einem Fahrradergometer. Beim Crosstrainer stehen die Füße auf Pedalarmen, die ein hinten liegendes Schwungrad antreiben. Die Arme bewegen senkrechte Armstangen vor und zurück. Somit ähnelt der Bewegungsablauf dem normalen Gehen. Allerdings entfällt die Belastung für die Gelenke, da die Füße nicht auftreten. Die Füße bleiben auf den Pedalarmen stehen und bewegen sich mit diesen rauf und runter. Eine Weiterentwicklung des Crosstrainers stellt der Ellipsentrainer dar, dessen Schwungrad sich vorne befindet. Hierbei erinnert der Bewegungsablauf eher an den Skilanglauf. Da Ellipsentrainer eine aufwendigere Technik erfordern, liegt ihr Preis meisten über dem von Crosstrainern. Beide Geräteformen trainieren Ausdauer und Kreislauf.

Der Stepper

Der Stepper

Der Bewegungsablauf beim Training mit einem Stepper erinnert an das Gehen und an das Treppensteigen. Die Füße drücken abwechselnd zwei „Pedale“ runter, wobei die Füße dabei „stehenbleiben“. Durch das ständige Wechseln des Standbeins entsteht eine Auf- und Abwärtsbewegung – bei den meisten Modellen lässt sich der Widerstand anpassen. Diese Stepper gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Einige Modelle besitzen einen hohen Vorbau, auf dem die Hände während des Trainings ruhen. Das Training auf diesem Fitnessgerät trainiert die Bein- und Gesäßmuskeln. Zudem verbessert es die Ausdauer und stärkt den Kreislauf.

Das Laufband

Das Laufband

Ein Laufband simuliert das Joggen in geschlossenen Räumen: Ein Elektromotor treibt ein Band an, sodass ein Laufen auf der Stelle möglich ist. Je nach Modell bieten die Geräte unterschiedliche Geschwindigkeiten und Trainingsprogramme an. Die Steuerung erfolgt über ein Display auf Bauchhöhe. Bei diesen Geräten entspricht der Trainingseffekt in etwa dem Joggen.

Weiterführende Links und Quellen

Zur Geschichte der Rudergeräte

Geschichtlicher Überblick der Entwicklung von Rudergeräten (in englischer Sprache mit Abbildungen)

Der Kalorienverbrauch beim Training mit einem Rudergerät laut Apotheken Umschau 

Wikipediaeintrag über die Ergometrie

Allgemeine Informationen zum Cardiotraining

Video der Weltmeisterschaft 2014 im Indoor Rowing

Video zur Verdeutlichung des Bewegungsablaufs beim Training auf einem Rudergerät mit großem Ausleger

Video zur Verdeutlichung des Bewegungsablaufs beim Training auf einem Rudergerät mit kleinem Ausleger

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