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Schachcomputer im Test 2017 • Die besten 4 Schachcomputer im Vergleich

Das Spiel Schach hat sich seit seiner Erfindung in Asien in den ersten Jahrhunderten nach Christus rasant auf der ganzen Welt ausgebreitet und ist eines der wenigen so alten Brettspiele, welches sich bis in unsere heutige moderne Zeit erhalten hat. Die Gründe dafür sind neben der hohen Komplexität des Spiels wohl auch der “romantische” Charakter der Schachpartie: Zwei Kontrahenten mit gleicher Truppenstärke versuchen, in teilweise waghalsigen Manövern jeweils den König des anderen zu erbeuten, greifen auf Fallen und Tricks zurück, und am Ende entscheidet – fast wie im richtigen Leben – oftmals die Dame.

In der folgenden Tabelle haben wir unsere Vergleichs-Testsieger aus dem Bereich Schachcomputer zusammengestellt.

Schach-Computer Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 25.5.2017

 Schachcomputer der Marke MillenniumSchachcomputer der Marke LexibookSchachcomputer der Marke MilleniumDGT Projects Revelation 2

Millennium
M810

Lexibook
CG1300



Millennium
2000


DGT Projects Revelation 2


 Bewertung 1,1 1,2 1,6 2,3
MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Abmessungen30,5 x 27,9 x 5,1 cm34,7 x 23,8 x 3 cmca. 25,5 x 20,5 x 2,5 cmk.A.
Batterie benötigtGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Batterietyp3x AA3x AA4x AAk.A.
Sprache(n)DE / GB / FR / NL / ES / IT / RUDE / GB /FR / ES / IT / PTDEDE
Altersempfehlungab 6 Jahreab 8 Jahreab 6 Jahreab 3 Jahre
DisplayGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakenk.A.
Sprachausgabenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakenk.A.
Besonderheiten

  • Einer der spielstärksten Schachcomputer aller Zeiten mit der Weltmeister Software "Chess Genius" - Spielstärke über 2000 ELO

  • Großes beleuchtetes Display stellt das ganze Schachbrett dar, Komfortables Menü-System zur einfachen Systemeinstellung


  • mit Trainingsfunktion (der Computer bewertet die gemachten Züge)

  • Bedienungsanleitng ist ausführlich und gut verständlich


  • Hochwertiger Schachcomputer mit zuschaltbarem Trainer

  • Für Anfänger, Fortgeschrittene und Geübte


  • DGT Bluetooth
  • Canvas Transporttasche
  • 128MB DDR

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Was ist ein Schachcomputer?

Millenium Draufsicht Schräg obenSchachcomputer sind spezialisierte Computer, die speziell für das Schachspielen gegen einen menschlichen Gegner (zum Teil auch sich selbst oder andere Schachcomputer) entwickelt wurden. Dabei stehen mittlerweile die verschiedensten Schachcomputer in den unterschiedlichsten Spielstärken zur Verfügung. Vom Anfänger-Schachcomputer bis zum für Vereinsspieler und sogar Schachmeister zum Training geeigneten Modellen ist mittlerweile ein ganzes Spektrum von unterschiedlichen Modellen verfügbar.

Dabei sollte man das gekaufte Modell ruhig an die eigene Spielstärke anpassen: Gerade Amateure und Anfänger werden von professionelleren Modellen auf höchster Spielstärke meist “en passant”, also im Vorbeigehen, geschlagen. In seinem äußeren Erscheinungsbild ähnelt ein solches Gerät meist einem herkömmlichen Schachbrett, mit dem Unterschied, dass dieses noch mit weiteren elektronischen Elementen wie etwa eingelassenen Knöpfen oder Leuchtdioden bestückt ist.

Auf Knopfdruck erwacht der elektronische Schach-Gegner dann zum „Leben“ und ist allzeit bereit für eine königliche Partie. Mitunter spielt er auch wesentlich stärker, als man es einem solchen Gerät auf den ersten Blick zutrauen würde.

Wer also meint, den kleinen Rechner mühelos schlagen zu können und es mit hinterhältigen Manövern oder Tricks versucht, der wird bei vielen Schachcomputern schnell sein blaues Wunder erleben.

So liefert der Rechner gleich eine wichtige Lektion: Oftmals ist eine solide Position im Schach die bessere Wahl als ein tollkühner Überfall auf das gegnerische Lager – es sei denn, man ist sich seiner Sache wirklich sicher. Denn anders als ein menschlicher Gegner wählt ein entsprechend starker bzw. stark eingestellter Schachcomputer so gut wie immer die bestmögliche Verteidigung. So finden viele Spieler schnell zu besseren Gewohnheiten – und lernen, ihren analytischen Fähigkeiten mehr zu vertrauen als einem bloßen Bauchgefühl.

Wie funktioniert ein Schachcomputer?

MilleniumSchachcomputerAus der Sicht des Anwenders ist ein Schachcomputer einfach ein Schachbrett, das zusätzlich noch mit einer Anzeige und einigen Knöpfen (und eventuelle weiteren bzw. anderen Elementen) ausgestattet ist. Nach dem Start des Spiels über das Benutzerinterface können also (sofern der Spieler Weiß hat) einfach die Figuren gezogen werden. Die Felder sind meist drucksensibel, so dass die Züge schon direkt in den Computer eingegeben werden können, indem der jeweilige Zug einfach auf dem Brett ausgeführt wird. Somit erspart sich der Anwender die besonders für Anfänger oft ermüdende Beschäftigung mit der sogenannten algebraischen Notation, in der die Schachzüge im Verein ausgeschrieben werden. Man spricht hier auch vom sogenannten**Sensorbrett**, welches vom Spieler gemachte Züge automatisch erfassen kann. Bei einigen älteren und günstigeren Modellen mussen die Züge aber tatsächlich noch von Hand in den Computer eingegeben werden. Wurde ein Zug ausgeführt, so denkt der Schachcomputer eine Weile nach und gibt dann seinen Gegenzug bekannt. Dies kann entweder in Form der algebraischen Notation auf dem LED-Display geschehen oder aber bei vielen moderneren Modellen auch durch in das Brett eingebaute Leuchtdioden. Zur Anzeige eines Zuges blinkt dann zunächst die Diode auf, auf der die zu ziehende Figur steht, und anschließend die Diode des Feldes, auf welches die Figur gestellt werden soll. Der Anwender führt dann den Zug aus, was vom Schachcomputer (**drucksensitive Sensoren** auf dem Brett sei Dank) registriert wird. Im Anschluss wartet der Rechner auf den nächsten Zug seines Besitzers. Darüber wird die Spielsituation häufig mit Anzeigen auf dem Display kommentiert (z.B. Matt, Rechner gibt auf), einige Modelle spielen auf Wunsch auch passende Soundeffekte oder Sprachausgabe ab. Das Herzstück des Schachcomputers ist dabei der Prozessor, auf dem unter anderem auch die Software zur Analyse der Stellung und zum Berechnen des in der jeweiligen Situation besten Zuges, die sogenannte Engine, läuft.

Auch diese Software konnte im Laufe der Zeit stetig verbessert werden. So werden etwa bei der strategischen Einschätzung der Position durch den Schachcomputer verschiedene Ansätze verfolgt. Frühere Engines wiesen dagegen meist charakteristische Schwächen bei der Einschätzung bestimmter Positionen auf, welche von findigen Spieler zum Sieg ausgenutzt werden konnten. Dies kann natürlich auch heute gerade in günstigeren Schachcomputern immer noch auftreten, ist gerade für den Anfänger, der nur ab und zu eine Partie gegen das Gerät spielen möchte, meistens aber zu vernachlässigen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Schachcomputer eignet sich ideal, um schnell und unkompliziert eine die eigenen Fertigkeiten** fordernde Partie** gegen einen elektronischen Gegner zu spielen. Voraussetzung hierfür ist natürlich eine ausreichende Spielstärke des Gerätes. Aber auch Ergänzung der eigenen Schachtrainings kann ein solches Gerät Anwendung finden, sofern es über die entsprechenden Trainingsprogramme verfügt. Ähnlich wie Spielekonsolen, die dem Nutzer mit einer möglichst** einfachen Handhabung** den Start des jeweiligen Spiels im Vergleich zur PC-Software zum Teil sehr stark erleichtern, ist auch der Schachcomputer ein Gerät, welches dem Nutzer in Idealfall zwar im Spiel, nicht aber bei der Konfiguration des Gerätes, der Softwareinstallation etc. besonders fordert. Für viele Eltern, die ihrem Kind ein solches Gerät schenken, besteht ein deutlicher Vorteil hingegen wohl darin, dass der Filius zur Nutzung nicht am heimischen PC hocken muss und seine Bildschirmzeit beim Schachspielen so minimiert wird. Auf diese Weise ist der Schachcomputer auch in den letzten Jahren für Schachspieler verschiedener Altersklassen und Spielstärken attraktiv geblieben. Besonders beliebt ist es nach wie vor als „Spielzeug“ für Kinder, die auf diese Weise auch die Schachregeln lernen können, wenn Eltern oder Freunde gerade zum Spielen nicht verfügbar sind. Auch spielt ein Schachcomputer auf Wunsch weniger nachsichtig als ein erwachsener Gegenspieler und gibt dem Kind so die Möglichkeit, seine Fertigkeiten ständig zu verbessern. Im Idealfall ist der Schachcomputer natürlich nicht der einzige Schachpartner, da dem Kind gerade das Erkunden des Spiels und auch verschiedener „witziger“ angriffslustiger Eröffnungen unter elterlicher bzw. sachkundiger Leitung sehr viel mehr Spaß machen wird. Und dies ist das Einzige, um was es in diesem frühen Alter gehen sollte: Den Spaß an diesem ebenso komplizierten wie hochinteressanten Spiel zu fördern und ein reges Interesse aufzubauen.

SchachfigurenWelche Arten von Schachcomputern gibt es?

Schachcomputer sind im Allgemeinen in vielen verschiedenen Preisklassen zu erhalten. Während günstigere Einsteigermodelle für den Anfänger meist genug sind, so benötigt der erfahrene Turnierspieler oder sogar Meisterkandidat meist wesentlich tiefere Stellungsanalysen. Diese lassen sich natürlich nur mit entsprechend ausgereiften Algorithmen und genügend Rechenpower realisieren. Daher sollte man für solche Zwecke einen entsprechend hochklassigen Schachcomputer wählen. Wer darüber hinaus auch einfach so Stellungen physisch auf dem Brett des Schachcomputers aufbauen will, um diese im Anschluss sofort spielen zu können, der muss schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Hierzu ist nämlich beim Schachcomputer als Ersatz für das menschliche Auge ein eingebautes ausgefeiltes Sensorensystem notwendig, welches die Position der einzelnen Figuren auf dem Brett zweifelsfrei feststellen und daraus die aufgebaute Spielsituation bestimmen kann. Momentan zählen die neueren Schachcomputer von DGT zu den wichtigsten Geräte auf dem Markt, die diese Funktion unterstützen. Bei günstigeren Modellen ist der Stellungsaufbau dagegen mit ein wenig mehr Mühe verbunden, meist aber durchaus auch problemlos möglich.

Geräte, die die Figuren auch selbstständig bewegen (etwa in der Art des legendären**Phantom Force**) sind heutzutage wenn überhaupt nur noch sporadisch erhältlich, wohl da der Produktionsaufwand für die interne Mechanik das objektive Preis-Leistungsverhältnis bei diesen Geräten oftmals erheblich verschlechtert. Schade, denn viele Liebhaber würden sicher auch für diese Modelle ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

Für Menschen, die viel unterwegs sind und auch im Zug oder als Beifahrer im Auto nicht auf das königliche Spiel verzichten möchten, kann ein Reiseschachcomputer eine sinnvolle Anschaffung sein. Diese Geräte passen oftmals bequem in eine Jackentasche oder ins Handschuhfach und können so problemlos mitgenommen werden. Darüber hinaus verfügen sie auch über ein für das Reisen konzipiertes Brett inklusive passender Spielfiguren, welches nicht so anfällig für das Kippen oder Verschieben von Figuren durch Erschütterungen ist. So bleibt die Position während der gesamten Reisedauer erhalten und wird nur durch die Spielzüge des Spielers, aber nicht durch die normalen äußeren Einflüsse während einer Reise verändert. Einige Geräte verfügen auch nur über einen**Bildschirm** bzw. ein Display, so dass die Gefahr von während des Spiels herunterfallenden Spielsteinen dann vollkommen eliminiert ist.

Der Nachteil eines solchen Gerätes ist hingegen häufig der geringere Bedienkomfort und die vergleichsweise geringe Spielstärke. Wer den Komfort z.B. eines vollwertigen, ansprechende gestalteten Holzbrettes bei der Nutzung des heimischen Schachcomputers schätzt, der wird unter Umständen mit einem Reiseschachcomputer nicht immer oder nur für kurze Zeit glücklich werden. Allerdings soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich auch gegen diese Geräte die eine oder andere spannende Partie spielen lässt.

Schachfiguren im WohnzimmerSo haben wir die Schachcomputer getestet

Bei unserer Bewertung des Schachcomputer im Schachcomputer Test 2017 fand einerseits natürlich die Spielstärke des Gerätes Verwendung. Ein Allround-Schachcomputer sollte im Idealfall bei entsprechend eingestellter Schwierigkeitsstufe sowohl eine Herausforderung für stärkere Spieler sein als auch Anfänger nicht überfordern. War z.B. die schwerste Stufe zu einfach oder die einfachste Stufe unserer Einschätzung nach zu schwer, so hat sich dies ein wenig negativ auf die Gesamtbewertung ausgewirkt. Positiv bewertet haben wir hingegen in den Rechner eingebaute Trainingsprogramme, mit deren Hilfe auch Schachanfänger die wichtigsten**taktischen Kniffe**, Eröffnungstricks oder andere Raffinessen des Schachspiels schnell verstehen können. Darüber hinaus soll ein Schachcomputer natürlich auch optisch etwas hermachen und solide verarbeitet sein. Dieses Kriterium der Verarbeitung haben wir deshalb beim Schachcomputer-Test ebenfalls in Erwägung gezogen.

Bei der Bedienbarkeit und Handhabung ging es hingegen um den praktischen Einsatz des Geräts. Lagen die Figuren angenehm in der Hand, war das Gerät leicht zu bedienen? Unnötig verwinkelte Menüs und andere Störfaktoren sorgten in dieser Kategorie schnell für einen Punktabzug.

Einen Bonus konnten die Geräte im Endpunktestand hingegen durch überzeugendes beiliegendes Zubehör wie zusätzliche Figuren oder Bücher erhalten, sofern diese überzeugend gestaltet und qualitativ hochwertig gestaltet waren und den Wert des Produkts insgesamt merklich erhöhten. Darüber hinaus wurden hier auch weitere positive Produktmerkmale erfasst, falls uns diese besonders aufgefallen sind.

Eine besonders große Rolle spielte bei all diesen Überlegungen natürlich auch das** Preis-Leistungsverhältnis**. Gerade bei Geräten, die in einer so weiten Preisspanne angeboten werden wie Schachcomputer, ist es für den Kunden nicht leicht, immer den Überblick zu behalten. Daher denken wir, dass dem Preis-Leistungsverhältnis bei diesen Geräten eine ganz besondere Bedeutung zukommt und haben auch entsprechend bewertet.

Worauf muss ich beim Kauf eines Schachcomputers achten?

Der Begriff Schachcomputer ist eine Bezeichnung, unter dem heutzutage ein weites Spektrum diverser Angebote existiert. Auf dem Markt sind eine ganze Reihe von Geräten erhältlich. Dementsprechend schwer fällt dem geneigten Schachfreund häufig die Auswahl des richtigen Gerätes. Hier sollte einerseits natürlich auf eine Spielstärkegeachtet werden, die einerseits den Besitzer nicht überfordert, andererseits aber auch nicht so einfach ist, dass er nichts mehr vom Computer lernen kann. Dieses Kriterium richtet sich also danach, wie weit der schachbegeisterste Nutzer in seinem schachlichen Können bereits fortgeschritten ist. Im Idealfall lässt sich die Spielstärke des Computers zwischen diesen beiden Extremen möglichst flexibel einstellen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn man ernsthaft mit dem Gerät trainieren und regelmäßig die Grenzen der eigenen Spielstärke ausloten möchte – in den Augen vieler Spieler ist dies zur erfolgreichen Weiterentwicklung der eigenen strategischen und taktischen Fähigkeiten unabdingbar. Besonders für Anfänger sind häufig auch eingebaute Trainingsprogramme sinnvoll, die spielerisch die Schachregeln beibringen oder aber bestimmte Typen von Positionen besonders trainieren.

Ebenfalls wichtig ist am Schachcomputer die Verarbeitung. Handelt es sich um ein optisch ansprechendes, hochwertiges Brett? Zwar haben die günstigeren Modelle meist kein so liebevoll ausgearbeitetes Brett zu bieten, wie es bei den exklusiveren Modellen der Fall ist. Jedoch sollte auch hier auf ein** geordnetes, übersichtliches Design** und eine möglichst komfortable Bedienbarkeit Wert gelegt werden. Viele Spieler legen jedoch auch Wert auf bzw. bevorzugen außerdem gut in der Hand liegende, nicht zu leichte Figuren. Diese können jedoch häufig bei Bedarf auch nachgekauft werden – allerdings ist dies natürlich wiederum ein zusätzlicher Kostenpunkt. Dies sollte man bedenken, wenn man sich aus Preisgründen für oder gegen ein bestimmtes Modell entscheidet.

Ein wichtiger Punkt für alle, die den Schachcomputer vornehmlich an einem festen Platz Zuhause nutzen möchten, ist hingegen der Batteriebetrieb. Lässt sich das Gerät nur mit eingelegten Batterien betreiben, oder ist auch die Stromversorgung über ein Netzteil möglich? Wenn nur der Betrieb über Batterien möglich ist, sollte man die Anschaffung aufladbarer Akkus in dem Kostenplan beim Kauf der Schachcomputers berücksichtigen. Andererseits schafft der Batteriebetrieb natürlich aber auch größere Freiheit bei der Wahl des Standorts, an dem gerade gespielt werden soll. Für alle, die eine flexible Aufstellung des Schachcomputers bevorzugen, kann es somit von Vorteil sein. So lässt sich mit Batterien eine Partie im Sommer auch schon mal nach draußen (natürlich möglichst in den Schatten, zum Schutz von Kind und Gerät) in den Garten oder an den Strand verlagern.

Kurzinformation zu führenden HerstellernMobiler Schachcomputer Mephisto

Einer der momentan führenden Hersteller für Schachcomputer für Enthusiasten und Schachprofis ist DGT. Diese in den Niederlanden ansässige Firma hat unter anderem mit dem Revelation II auf sich aufmerksam gemacht, einem absoluten Top-Modell unter den Schachcomputern. Der Revelation II verfügt dabei nicht nur über die Fähigkeit, klassische ältere Schachcomputer zu simulieren, sondern kann darüber hinaus auch eine Vielzahl von modernen Engines zur Analyse von Positionen nutzen. Bei einigem Schachzubehör handelt es sich allerdings meist um professionelle Produkte der höheren Preisklasse, aber auch für Einsteiger interessante, günstigere Artikel finden sich Im Sortiment. Viele der Geräte sind zur Zeit auf dem deutschen (und zum Teil auch internationalen) Markt fast konkurrenzlos. Neben dem Revelation II gehört auch das sogenannte DGT-Brett zum Sortiment des Herstellers, welche die recht unkomplizierte Digitalisierung von Schachpositionen erlaubt: Hierzu muss die Position lediglich auf dem an den Windows-Rechner angeschlossenen Brett aufgebaut werden, das Gerät ermittelt im Anschluss die Positionen der verschiedenen Figuren automatisch und gibt diese an die entsprechende Software weiter. Gerade für Meisterschüler und hochrangige Turnierspieler, die häufig viele verschiedene Positionen in schneller Folge analysieren möchten, kann spezialisierte Hardware wie das DGT-Brett daher eine überaus lohnenswerte Investition sein. Für weniger ernsthafte Schachspieler sind dagegen vielleicht preiswertere Modelle besser geeignet. Denn schließlich vertreibt die Firma neben Hardware auch viele interessante weitere Produkte rund um das königliche Spiel, die zum Teil auch hochklassige Namen wie den von Judit Polgar tragen.

Bei den günstigeren Modellen für Einsteiger ist der Hersteller Millennium oftmals vorne mit dabei. Dieser bietet z.B. in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Weltmeister**Anatoly Karpov** eine Schachschule für Anfänger an. Hier lernt der Anfänger den Umgang mit den verschiedenen Figuren im Schachspiel, aber auch Fortgeschrittenen finden einige interessante Ressourcen, um bereits vorhandenes Wissen noch einmal aufzufrischen.

Das Training in Zusammenarbeit mit dem sympathischen Weltmeister macht das Schachspiel gerade für Schach-Enthusiasten, die sich schon seit Längerem für dieses Spiel begeistern können und nun endlich einmal die Grundzüge lernen möchten, natürlich noch einmal gleich ein wenig interessanter.

Ein weiterer Hersteller, der viele relativ preiswerte Schachcomputer für Einsteiger und Kinder produziert, ist Lexibook. Dieser hat sich auf elektronisches Spielzeug aller Art spezialisiert, ist also kein reiner Schachexperte. Allerdings verfügt Lexibook über einige Produkte im Angebot, die besonders für Anfänger und alle, die einfach einmal ausprobieren möchten, ob sie sich für das Spiel der Könige ernsthaft begeistern können, geeignet sind. Daher sind auch die Produkte von Lexibook durchaus auch einen zweiten Blick wert.

Natürlich existiert neben den genannten auch eine große Zahl weiterer Hersteller, die unterschiedliche Produkte in verschiedenen Preisklassen anbieten.

fachhandelInternet vs. Fachhandel: Wo sollte man einen Schachcomputer kaufen?

Der Einkauf eines Schachcomputer will natürlich gerade dann gut überlegt sein, wenn man sich für ein exklusiveres Modell interessiert. Viele Menschen vertrauen hier auf die Fachkenntnis eines lokalen Händlers und ein Beratungsgespräch, welches mit Sachverstand und Augenmaß über die Eigenschaften der verschiedenen angebotenen elektronischen Schachgegner aufklärt.

Natürlich ist es wichtig, sich vor dem Kauf eines Schachcomputeres vorab möglichst umfassend zu informieren. Allerdings sollte man hierbei auch immer die Option des Kaufs im Internet im Auge behalten.

Denn schließlich kann man sich das entsprechende notwendige Fachwissen einerseits recht einfach selbst aneignen und somit eine emanzipierte Kaufentscheidung treffen – in unserem heutigen Informationszeitalter eine wichtige Voraussetzung, um sich vor eventuellen Fehlinformationen im Verkaufsgespräch zu schützen. Insbesondere liefert das Internet einen guten Überblick über die verschiedenen zur Auswahl stehenden Geräte.

Hier lassen sich problemlos die Preis der verschiedenen Anbieter vergleichen und so sicherstellen, dass man das gewünschte Gerät zu einem angemessenen Preis erhält. Dies sind Faktoren, welche bei einem Kauf beim lokalen Fachhändler meist nicht erfüllt werden können. Darüber hinaus lassen sich auch leichter Produktberichte und Kundenmeinungen abrufen, um die Erfahrungen anderer Kunden mit dem entsprechenden Gerät in den zu tätigenden Kauf mit einzubeziehen. In den allermeisten Fällen kann auch der versierteste Fachhändler dem Kunden nicht sämtliche Geräte derart übersichtlich in einem Vergleich gegenüberstellen, wie dies etwa in den unendlichen Informationsweiten des Internets geschehen kann.

Viele Kunden schätzen jedoch trotz dieser Kontrapunkte gerade das Beratungsgespräch mit dem Fachhändler vor Ort. Allerdings sollte man dabei natürlich nicht vergessen, dass der Fachhändler auch bei sehr großer Expertise meist das entsprechende Gerät zu einem für ihn möglichst guten Preis an den Mann bzw. die Frau bringen möchte. Auch wenn es natürlich nicht nur schwarze Schafe gibt: Meist kann man sich nicht sicher sein, ob der entsprechende Schachcomputer nun tatsächlich empfohlen wird, weil es sich rein objektiv um das bessere Modell handelt oder weil er 200 Euro mehr kostet als das Konkurrenzprodukt, für das man sich eigentlich interessiert hat. Auch ist nicht immer gewährleistet, dass ein Fachverkäufer etwa in einem Spielwarengeschäft sich gerade speziell mit Schachcomputern oder dem recht komplexen Spiel Schach an sich gut auskennt und die didaktischen oder spielerischen Ansprüche der verschiedenen Kunden optimal einschätzen kann.online einkaufen

Hier bietet das Internet einfach die bessere Möglichkeit, die verschiedenen Geräte unter möglichst objektiven Gesichtspunkten miteinander zu vergleichen. Gerade Schachliebhaber lassen sich ansonsten erfahrungsgemäß – auch wenn sie ansonsten oft eher kühle Logiker sind – im Bereich der Schachartikel auch schon einmal zu einem Spontankauf hinreißen. Der objektive Vergleich im Netz ist also wichtig. Auf diese Weise kann der Kunde einigermaßen sicher sein, für den elektronischen Schachgegner wirklich nur soviel auszugeben, wie er auf dem Markt tatsächlich wert ist. Wenn man das Geld hat spricht aber natürlich auch nichts dagegen, aus dem Bauch heraus zu kaufen oder sich sogar mehrere Geräte zuzulegen. Für den kleineren Geldbeutel ist diese Taktik allerdings hingegen eher nicht zu empfehlen.

Daher empfehlen wir Ihnen, Ihren Schachcomputer möglichst nach einem sorgfältigen Abwägen von Pro und Kontra im Internet zu erwerben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich hier unterm Strich für den Kunden das besten Preis-Leistungs-Verhältnis herausholen lässt. Wenn Sie mit einem Produkt einmal nicht zufrieden sein sollten, dann haben Sie ja bei den meisten Fachhändlern noch ein vierzehntägiges oder sogar längeres Rückgaberecht, welches Sie effektiv vor Fehlkäufen, Defekten oder anderen unliebsamen Überraschungen schützt.

Wissenswertes & Ratgeber

Schachcomputer sind bereits seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt. In dieser Zeit hat sich natürlich einiges auf dem Markt getan, aber es haben sich auch einige interessante Fakten herauskristallisiert. Diese haben wir für Sie im Folgenden zusammengestellt.

Schach im MittelalterDie Geschichte der Schachcomputer

Die Idee eines technischen Schachgegners ist nicht neu, konnte aber erst durch das Aufkommen der modernen Computertechnologie tatsächlich zufriedenstellend realisiert werden. Ein frühes Beispiel für einen solchen mechanischen Gegner scheint Berichten zufolge der sogenannte “Mechanische Türke” gewesen zu sein, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auftauchte und seine Gegner oft mit seiner hohen Spielstärke überraschte. Heutzutage nimmt man jedoch an, dass ein (unter Umständen kleinwüchsiger) Schachspieler im Inneren der Maschine Platz genommen hatte, es sich also nicht im eigentlichen Sinne um einen technischen Schachgegner handelte. Dieser benutzte dann die Mechanik der Apparatur, um die Schachfiguren über das Brett zu bewegen und seine Gegenspieler zu verblüffen. Dabei zählten durchaus auch viele Prominente der Zeit zu den Menschen, die sich in einer Partie gegen “den Türken” versuchten – ein Zeichen dafür, dass die Menschen auch in dieser Zeit schon von der Idee einer “denkenden” Maschine fasziniert waren. Letztendlich wurde die Maschine aber als Schwindel entlarvt, und viele Menschen gingen danach sicherlich davon aus, dass das Schachspielen nun einmal dem Menschen und seinem leistungsfähigen Gehirn vorenthalten war. Aber sie sollten sich irren. Der absolute Durchbruch im Bereich der Schachcomputer erfolgte hierbei jedoch erst durch die breite Einführung des Mikrochips auch in Geräte für den Endverbraucher.

Computer wurden bereits relativ früh zur Analyse von Schachpositionen genutzt.

Von vielen Schachfreunden werden auch die Geräte aus der Phantom-Force-Reihe als ein Meilenstein in der Geschichte des Schachcomputers betrachtet. Bei diesen Geräten konnte der Schachcomputer seiner Figuren selbstständig bewegen, ohne dass sein menschlicher Gegner ihm dabei helfen musste. Darüber hinaus konnten die Geräte zum Teil auch die Anfangsposition selbstständig aufbauen (was aber zugegebenermaßen manchmal sehr lange dauerte) oder geschlagene Figuren selbstständig aus dem Spiel entfernen und ordentlich auf den ihnen zugeordneten „Stammplatz“ am Rande des Brettes verbannen. Witziges Feature: Setzte der Spieler eine geschlagene Figur auf eine falsche Position am Rand des Brettes, so korrigierte Phantom Force ihn mithilfe der eingebauten Mechanik selbstständig und rigoros. Allerdings war die Mechanik zum Bewegen der Figuren bei vielen Geräten auf Dauer doch unangenehm laut. Das Konzept des selbstständig spielenden Schachcomputers ist jedoch vielen Schachcomputer-Freunden dieser Ära
bis heute im Gedächtnis geblieben.

Ein weiteres Highlight waren die optisch sehr schön gefertigten und auch spielstarken Geräte des Herstellers Mephisto etwa ab den 1980er Jahren. Diese bestanden aus einem ansprechenden Holzbrett mit eingelassenen Leuchtdioden, in die die eigentliche Recheneinheit in Form eines Moduls eingesteckt werden konnte. Auf diese Weise konnten der Schachcomputer von seinem Besitzer im Laufe der Zeit immer wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Karprov MilleniumUnvergessen ist natürlich auch den Wettkampf vom Deep Blue gegen Garry Kasparov im Jahre 1997. Hier kristallisierte sich erstmals heraus, dass der Computer in der Zukunft wohl dem Menschen im Schach überlegen sein würde: Deep Blue gewann das Turnier und setzte somit einen neuen Meilenstein im Wettkampf Mensch gegen Maschine. Auch wenn Kasparov die Spielweise der Maschine als überraschend menschlich beschrieb, wird das Resultat heutzutage als legitim und somit der erste „offizielle“ Sieg eines Computers gegen einen Schachweltmeister in einem solchen Wettkampf betrachtet.

 

 

Wenn Sie sich besonders für die Software-Seite der Schachcomputergeschichte interessieren: Derzeit zeitgemäße Schachcomputer wie der Revelation II von DGT bieten darüber hinaus auch eine Simulation vieler älterer Schachcomputersoftware an. So kann der geneigte langjährige Kenner der Schachcomputer-Szene etwa in Erinnerungen schwelgen, während er gegen eine ältere Mephisto-Simulation spielt.

Heutzutage begeistern neben den Schachcomputern auch auf herkömmlichen, modernen Rechnern laufende Engines wie etwa Houdini oder Stockfish die Schachwelt mit oftmals im Mittelspiel sehr waghalsigen, komplexen und spannenden Partien. Mittlerweile haben diese Programme sogar die Spielstärke der menschlichen Weltmeister hinter sich gelassen. Diese funktionieren auch (wenn auch nicht immer in Computerturnier-Form) auch mit modernen Schachcomputern wie etwa dem Revelation II von DGT. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse über dieses uralte königliche Spiel die weitere Entwicklung der modernen Computertechnologie noch zutage fördern wird.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Schachcomputer

Schach ist ein Spiel auf 64 Feldern und mit jeweils 16 schwarzen und sechszehn weißen Figuren auf jeder Seite – daran hat sich im Laufe der Jahrhunderte und durch alle technische Entwicklungauch nichts geändert. Anders sieht es bei der intern verbauten Elektronik aus: Mit dem stetigen Fortschritt der Computertechnik hat natürlich auch die Spielstärke der Schachcomputer stetig zugenommen. Während die frühen Modelle der 80er Jahre über einen verhältnismäßig einfachen Prozessor verfügten, der nur einige tausend Züge pro Sekunde berechnen konnte, haben moderne Modelle eine wesentlich_höhere Rechentiefe_. Hier sind einige Millionen pro Sekunde berechnete Züge keine Seltenheit – Werte, von denen man in den Kindertagen des Schachcomputers nur_träumen_ konnte. Darüber hinaus besteht heute im Bereich des Schachs eine vergleichsweise große Konkurrenz zwischen den verschiedenen Anbietern, welche dem Schachfreund natürlich in die Hände spielt und das eine oder andere Produkt deutlich günstiger
macht. Während in den Anfangstagen dieser Geräte Schachcomputer meist mehrere hundert DM kosteten, so sind mittlerweile auch schon für Anfänger geeignete Geräte für deutlich unter 100 Euro erhältlich. Absolute Schachcracks und angehende Schachmeister sollten hingegen natürlich auch über ein entsprechend leistungsfähiges Gerät verfügen, um die Grenzen ihrer Spielstärke voll ausreizen und somit vom Training profitieren zu können.

Wussten Sie übrigens, dass selbst Mathematiker lange Zeit Schwierigkeiten hatten, die Anzahl der insgesamt möglichen Schachpartien abzuschätzen? So war für viele Jahre unklar, wie viele verschiedene Partieverläufe es nach den offiziellen Schachregeln geben kann. Es sind zwar nicht unendlich viele, aber die Zahl ist immerhin so groß, dass sie von Menschen in der Praxis von unendlich vielen Möglichkeiten nicht zu unterscheiden ist.

Draufsicht von oben auf einen Millenium SchachcomputerNützliches Zubehör

Oftmals werden gerade günstigere Schachcomputer mit nicht besonders hochwertigen Figuren geliefert. Hier bieten** alternative Figurensets** für Schachcomputer die Möglichkeit, diese Standardausrüstung gegen besser in der Hand liegende bzw. schwerere Spielfiguren auszutauschen. Hier kann der geneigte Schachfreund sich meist zwischen verschiedenen Materialien wie etwa Mahagoni oder Kirschbaumholz entscheiden.

Natürlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass das gekaufte Set mit der Funktionsweise der Schachcomputers bzw. dem Sensorfeld  kompatibel ist.

Wer z.B. noch einen** älteren Schachcomputer** der Mephisto-Ära besitzt, der hat darüber hinaus oftmals die Möglichkeit, die** modulare Rechneinheit** gegen ein anderes Modul zu tauschen. Auf diese Weise kann die Spielstärke oder auch die Spielweise des Gerätes (z.B. eher strategisch-vorsichtig oder aggressiv-leidenschaftlich) schon einmal deutlich verändert werden. Auf diese Weise ergibt sich die Möglichkeit, die Spielstärke des Schachcomputers mit der Zeit an den eigenen Fortschritt anzupassen. Für den Amateurbereich in der Anfängerklasse weisen allerdings die meisten Mephisto-Module eine mehr als ausreichende Spielstärke (die natürlich auf Wunsch noch gedrosselt werden kann) auf.

Alternativen zum Schachcomputer

Computertechnik und auch viele Softwarepakete sind allgemein in der heutigen Zeit sehr günstig und leistungsfähig geworden. Daher gibt es bereits für relativ kleines Geld eine Vielzahl von Schachprogrammen, die an einem herkömmliche Windows-PC genutzt werden können und es von der Spielstärke her mit Super-Großmeistern aufnehmen. Insbesondere stehen auch zum Schachtraining (für Kinder und Junggebliebene) hochwertige und pädagogisch wertvolle Produkte wie die Programme aus der „Fritz & Fertig“-Reihe zur Verfügung. Andererseits ist hier natürlich auch das zum Vorzeigeprogramm der Firma Chessbase gewordene Schachprogramm „Fritz“ zu nennen, das in verschiedenen Modi und Spielstärken gegen den geneigten Spieler antritt (und auf Wunsch auch Tipps gibt, warum manche Züge gut sind und andere schlecht – für den Neueinsteiger häufig eine praktische Hilfe). Speziell für Kinder und auch junggebliebene Erwachsene ist zum Training die bereits erwähnte Lernsoftware „Fritz und Fertig“ sehr geeignet.
Hier erleben die Kinder Fritz und Bianca gemeinsam diverse Abenteuer mit Schachbezug und müssen am Ende den bösen König Schwarz in einer Partie besiegen. Lernen in kleinen, aber umso wirksameren Schritten lautet hier die Devise. Das Spiel mit den verschiedenen Figuren wie Turm, Bauer, Läufer, Springer, König und Dame wird dem Lernenden in witzigen Zwischenspielen beigebracht, bevor alle Akteure gemeinsam das Schachbrett betreten. Wer auf den Komfort eines hochwertigen Brettes „zum Anfassen“ auch am Rechner nicht verzichten möchte, der kann sich bei entsprechend gut gefülltem Geldbeutel ein sogenanntes DGT-Brett leisten. Dieses erkennt automatisch die auf dem Brett aufgebaute Position und gibt diese an die spezielle Schachsoftware weiter. Wer hingehen in seiner Spielweise schon ein wenig fortgeschritten ist und spezielle Eröffungsvarianten wie etwa Ruy-Lopez, den sizilianischen Drachen oder das (wirklich existierende) Frankenstein-Dracula-Gambit trainieren möchte, für den könnten die
computergestützten Trainingsvideos eine wertvolle Hilfe sein. Die besten sog. Engines, also Programme, die den besten Zug in einer gegebenen Stellung Errechnung, übertreffen dabei heutzutage bereits den menschlichen Schachweltmeister. In der heutigen Zeit sind Schachcomputer also nicht mehr die einzigen elektronischen Hilfsmittel, die der angehende Schachmeister oder Amateur zur persönlichen Weiterentwicklung nutzen kann – nicht geändert hat sich jedoch, dass die Beschäftigung mit Ihnen immer noch eine Menge Spaß macht.

Eine interessante Alternative zum Reiseschachcomputer stellen in der heutigen Zeit natürlich Apps für das eigene Smartphone oder das eigene Tablet dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch der Reiseschachcomputer nicht über echte Spielsteine, sondern nur über einen Bildschirm zur Eingabe der Züge verfügt. Insbesondere kostenfreie Apps wie z.B. „Play Magnus“ oder die handyfizierten Versionen verschiedener sehr erfolgreicher Schachprogramme liefern dem Schachfreund hier die Möglichkeit, auch unterwegs stets einen virtuellen Gegner im Spiel der Könige herauszufordern.

Wer sogar seinen eigenen einfachen Schachcomputer bauen oder aber mehr über den Aufbau eines Schachcomputers erfahren möchte, der findet im Netz ebenfalls viele interessante Informationen zu diesem Thema. Allerdings braucht man dafür dann doch einige Expertise sowohl im Hardware- und Softwarebereich als auch elektronische Grundkenntnisse. Wer weniger konstruieren und mehr spielen möchte, für den ist der gekaufte Schachcomputer von einem langjährig auf dem Markt aktiven Hersteller dann vielleicht doch die angenehmere und bequemere Alternative – und auch die kostengünstigere, wenn man die zahlreichen notwendigen Arbeitsstunden mit in die Kalkulation einbezieht.

  • Wissenswertes zu der Schachsoftware Fritz und der „Fritz & Fertig“-Lernsoftware können Sie unter www.chessbase.de erfahren.
  • Mehr Informationen auch zu älteren Schachcomputer-Modellen erhalten Sie z.B. auf der Seite www.schachcomputer.info.
  • Für mobile Geräte hat z.B. der Google Play Store für Android-fähige Geräte einiges zu bieten.
  • Sie finden viele kostenfreie und kommerzielle Schach-Apps. Der Apple-Store für iPhone und iPad hat ganz ähnliche Apps zu bieten.
  • Ein interessantes Projekt für Einsteiger in die Schachcomputer-Konstruktion ist der nicht-kommerzielle Mystikum-Schachcomputer. Mehr hierzu finden Sie auf der Seite. zum Mysticum.
  • Wer hingegen echte, menschliche Gegner dem Schachcomputer vorzieht, der kann diese z.B. auch übers Internet auf lichess.org, freechess.org oder chess24.de finden. Natürlich gibt es auch noch eine Vielzahl weiterer Seiten, auf denen man kostenlos gegen Kontrahenten aus den Weiten des Netzes spielen kann.

Wofür auch immer Sie sich entscheiden: Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Spaß und viele interessante Partien mit Ihrem neuen Schachcomputer.

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